Laillllcher
Wtung.
^lt. ^H». ft. ". b«lbj. N. 5.50. yi!r bifZustellun» in, H°«, H)/lllWl)M ^H^f^lMss ,m. A»»,.. ,«. 1 st., ,,,. ,, >?^7^
Amtlicher Theil.
Dr Minifter deS Innern hat im Einvernehmen ll'it den bclheiliglen anderen l. l. Ministerien ten Hcrien Mill^s Giafcn .P:Uffy. Dr. Ludwig 3 changer, Ollo o. Mayr", Joseph H�nigSwald und dem Handlungehause Reichard u. Coinp. die Gewilligul'g zur Errichtung einer AcliengescUschaft unlcr der Firma ..Domus." Gesellschaft zur Erbauung billig's Wohnun« sen, mit dem Sche in Wlln ertheilt und deren Slalulcn »cnchnigt.
Der Minister f�r EultuS und Unterricht hat die ^thlslllle an der mit der hiesigen l. f. ^ehrerinnei'-Vil. b»ngsa,'st<ilt verbundenen Uebung^schule der Hilfel-Hrerin �tt dieser VildungSanstalt Ellsc Stofic verliehen.
Nichtamtlicher Ibcil.
Zur Aclio» dtr Dlllgalion.
Die Politil diS Ministers deS Neichirn. Sr. Ex« cellenz des Grafen An brassy, hat in der Delegation nahezu die ungelheille Zustimmung titelten. Die �Neue Wochenschrift fur Politll und Vollswisthschafl" la�t sich 'n ihrcr politischen Rcone vom !^9. v. M. vernehmen, wie folgt: ^Uetier den Verhandlungen, bclreffend den stal des.gemeinsamen Ministeriums kcS �u�ern, fchwcble em ��>,sliger Slcln. »Dem Glasen «ndrassy wurde nllc« gla'lwcg und in einer Fo'M bewilligt, die den Minister des Acu�kln mit hoher Genugthuunz tls�llcn mu�. Man winde die bclrlffcndl S h^na, in dcr Graf An. drassy ei:, vollwichtige« Vertrauensvotum einheimse, falsch bcu�h:ilen. wenn man glauben l�nnle. da« Expos<> dcs Osafcn ?lndrassy allein hibe dose Wirlu�g heivol' glrufcn. D^nn w�re jcnes Volum nur dus^ Produrl c>ner momentanen Ocfuhlsauswallilnq, deren unsere De> legierten laum s�hig sind. Nlchl die Ai.drassy'sche Njde konnte jcne Sympalhiclundgebung erzeugen, wohl aber die Andlassy'sche Politik und die Acte. durch die sie be» teil« ihre Ziclpunlle markiert halle. Van dicsem Gesicht«, punlt- aufgefa�t, gestaltet sich auch jcncS Volum f�r de» Dl?positionslonc» zu einer vollen Ralis^'ienlng dcr vom Olafen «ndiassy beietS e zielten diplomatischen El-folge.
Viele Staatsm�nner vor ihm haben sch�ncr gc< sprochen, al« Gias «ndrassy, besser niemand. Oesterreich Will den Frieden, den Frieden nach allen Richtungen hin, tr sucht den Frieden vor allen Dingen in del» tngsten Zusammengehen mit dem neuen Deutschland, aber ls lrach,cl gleichwohl, zun�chst auf eigenen F��en zu stehen und in seiner e'gencn gccmiglen Kraft die sicherste B�rgschaft jenes Friedens zu finden. Das ist der Grund' Manle, dcr sich durch die Ausscliu�rede des Mmisleie be« Ausw�rtigen hindurchzitht und der in voller Ehr» lieble,! ul'd Klarheit, allen oralorischen Nu<puy ver« schm�hend zutagt tritt.
Wer nach der n�chternen geschrilbene,! Mag/,lei«
be« Nulhbuche« noch nachtr�glich ma'l^nle munklich: Enl>
F�llungen tlwarlele. hat sich get�uscht: Graf AnlrassU
h"l nicht mshr tlilh�Ul, als was die Thalsachcu jedcm
Politisch.n M^nne l�ngst llar gemacht. Ndcs wer in
jener N^de «lwa» anderes gesucht, a!S die Ocfriedigung
^" p'."'l"t>t" K'hel« «ew�hilicher Neugieide. wer einfach
^ sA«t ''"" ".""""' »t'uh'q.mg und Ve.tr�ucn aus
^.l^"/" t""ne.,. der .st in sc.nen ilrw.rluns.en
N'chl be roge morden. Ocs.errei,^ lam, den Friedcnnich.
unter allen Imstande.« und f�r °U- ^ten verb�rgen.
aber c« «laubt unter den g^.m, Umst^den und ssu
d>e n�ckste Zc.t m.t voller Zuoe.sichl a.i den Frieden.
N'cht da� gar lc.ne schwarzen P��lle <,m politi-
schen Horizont stch zeigten, die einfache Tunlsach/ da�
Olstcricich darauf beoachl l�. ein stalle« Oeslcrr'tich zu
Werden, zeugt f�r daS Gegentheil. Die polilischcn l»e-
Ntnssht sind aussMdllck�ch gebunden, sie sil,h »jcht f^s
li'Mcr uusgeglichcn. ilvcr d<iS gen�gt vollst�ndig. Wenn
die Gegenwart dem Friedln geh�rt, so lam, uns eine
s"ne Z�unst mit ihren M�gl'chleilen leine Sorge machen.
Wir haben Heil, u»« v�lllg in dc� Sland zu slhen.
j«deu l�nfti^en Friedeliebrecker mil slllllcr H^lnd zur�ck.
zuwcrser, «pH ihm den Ucsptlt vor Oesterreich blutig
°uf den R�cken zu schreiben.
Vir hal'cn Zeit. aber dieIeit will blimtzt wtrdcn. ""^ wir w�rden eS lief bedauern, wcnn in den Delc-ll"l'ontn, wie es fast dlu Anschein hat. linc Slimmung!
zum Durchbruch l�M!>, welch: in blinder Fliedenssclig« leil sich d^r Vorl'ereiluugcl, f�r eine m�glicherweise iveniaer friedliche Zukunft eulschlagen zu d�rfen glaubt. Der Slaal, dcr sich nicht ii, Bereitschaft seht, li�lhiger' 'alls Hammir s'in zu lilnncn, wild sich schlilhlich bt' scheiden m�ssen, Ambo� zu sein."
Die ungarijcht Mlffe.
Die lange Rede Koloman Tisza's bei Gelegen' heil der Oiballe �bec die Adresse des Unterhauses l�rm sich be« Veifallcs der Patriolenparlei nicht r�hmen. Der .P. i.'loyd" fchnibl:
..DaS Auftreten ssoloman Tisza's hat uns eine arge Entt�uschung gebracht. W r glaubten, die slfah. run.,cn und die Gcweglmg l.er lctzteren Zeit haltm auf die ?ll,schauungen und die Tallil dls OpposillonSs�hler« 'iiicn relllndclndln Ciliflii� au^^ciibl;�-nur waren im Illlhum. Da� seine Tallil sich �,cht ge�ndert, das Hal ncr soeben gellnnuichnele Ausfall bewiesen. Der Vcr» s�hnun^s^cdaale ift ihm noch imnier srcmd. Verbitternd wiill seine ganze Haltung Lls hatte er eS darauf llb-geselln, alle Keime cincr friedlichin «lu-�herung au^zu» jalen, rust cr l<ill berrchnclld alle Leidenschaften wach. Die Rede PusSzly'S f�r d?n Ndrl�enlVurf der Eommis-sion war ja so unendlich harmlos. Der Abgeordnete hat sich offenbar M�he gegtben, alle nichtssagenden Gemein» platze zusammenzutragen, um �ur die Kampfeslust dcr Geqncr nicht zu reizen. Nbcr Hcrl o. 3>«^a lain ficht, lich mit dcm l��lschlu� ins Haus, dit vers�hnliche s>tim-mung zu erdr�cken. Dt'in - - und daS ist bit Haupt» sacht � auch seine politische Anschauung hat sich nicht gc�ndert, und nalt wie vor ist er der «postcl sciner vi' harer ^'ehre. Er erll�rtc ruid h?raus, da� er noch hcutc an stintn Dogmen von !8<'>7 scsth^lle. und wenn er sie >!, seilien, Ndre�entwurs nicht cntschicdencr in ten Bor» ocrglund gestellt, so sei daS nur deshalb geschehen, um sie nicht dem ..Nildssstimmen" preiszu»,cbtn. Herr von T'sza ist unerschlitterlichi wclin scinc Pailei in T'�m» mcr gehen sollte, so w�rde er si1i ganz allein sten�^c» und -- ein zweiter Mariul� - ausrufen: Eogt, ihlh abl T»s^a auf seinem diharcr Programm gcschln! ?IuS die« ser Slandhasli^lcit und Eonsequenz wolle» w.r il;m d^i» leibc leinen Vorwurf machen. Am End! isl tl 'lcin Klo» noS, der stiiii eigenen Kinder vtrschliog', und er ha' scine staalrtchtlicherl Princ^piln nicht z>» dem Zwecke gc« macht, um sie cigtnh�iid'g zu virn'^tn. Ader da� er ee nicht ilbcr sich gewinnen lsnn, die Gil�hiun iSpunlle zu einer gemeinschaftlichen Relormih�liglill zu erfasfcn. do� er vielmehr auS aller Kraft bestrebt ist, die Scheidew�nde zwischen Richter und ^mltr milglichsl hoch hlnauszulh�r' men, und da� er den Partciha� zum W�chter vlsttlll. der daS Intinandtlfiulcn der wah!oe> wandten Elemcole verhindern soll � das ist ein Zu.i. mit welchem man sich nimmermehr befreunden lann, deiin er zcugl von lilicm geradezu ulistallhasten EgoiemuS. Di sc ?lnstre>!gung ist aber auch eine zwecklose. Entlr?5cr ta� slaatSilchllichc Programm TlSza's ist vermilgc scincs inneren VtlnillS m�chtig gennss. um die Elements, die sich um daSlelbe cnupp cilcn, fest zusammenulhalten, dann isl eS �bcrfl�s' sig, das rein pers�nliche Momcnl zu solch' naHdi�ckli-chcr Oiltul^ zu bringen; odcr aber das Pioizralnm ll!i sich hat die Nltraclionslraft nicht, l�n die Geister in emcn einheillichsn Reigen zu fchliehen, dann w�rden die »ligleichen Slrcbungcn trotz allit l�nstlichcn Mittel aus» eillNdergchcn. Und wir glaube:». lehtercS werde in nicht all^uferner Zeil lintrclln. Es fcheint unS doch unm�^ lich, da� Ohy zy mit srincu Ansichte.1 ganz isolici l in rir Partei stchcn sollte, und jc s�iliser dcr Gegensay zwi' schen dcn bcidcn F�hvcrn, desto sicherer muh es zum Vil'che lommen.
Im �brigen war bit Ncde T'sza'S durchaus po< lcmischer N.ltur nach allen Seilln hin. Wir l�iuml sie nicht in allli, Pu-lle>, v:,folger?. nur ein Moment wol' lcn wir noch heHvoihcdcn. w:il e« die KampscSwtlse TiSza'S lcr>nzcichnct. Er impulierl bcr Rechten irgend cine bclicbige Scnlcnz. die «r dann stl�cklich u,d ad^ur-<lnm f�h:l. So behauptete cr. die Dealparlei l'li�il lcdtlmani', der daS Gesetz iider den staal?lechl!ich:l! «usgls,ch auf vt'fussunaem��igsm Wlge ab�ndern will. »als auhcrhalv ter Verfassung stchent>." DaS ist einfa<t erfunden, ^'ur fi,r u�z'.vcckni�iiiq oder gar f�r vcrh�nc, nisooll belrachlcl man d:n Versuch, die staatsrechtlich» Vasis al'zn�ndl-rn; filr iiK-onstllul^nlll hat bicS noch lein Mcnsch tlll�rt. Die Folgerui'gsN, die Herr vo� TlSza aus der Vehauptuna »o«. entfall:« demnach vor, stlbst.
Einen komischen Eindruck macht es denn doch. wenn die Herren, die mit aller Inbrunst an die Macht dcr Krone appellieren, auch ein wrnig, wenn auch nur in sehr weiter Ferne, die N volution in ihre Berechnung ziehen. Die Herren von dcr �u�ersten kinlen schcmen eben nicht zu wollen. waS sie ltinnen, und nicht zu lsn« nen. »a« sie wollen."
Die Vption in Elsa�-Mringen.
Vom 1 bis zum � Oktober d. I. wird sich i» Elsa� und dem zum deutschen Reiche geschlagenen Theile Lothringens ein eben so scllcncS, wie ilil.rlssantes Ereignis vollziehen. Da� Mielhpatteien ihre Wohnungen verlassen und ihre HauSgolier andeiSwo aufstellen, lon>mt h�uftg vor und isl nur doll Geqellsland aUgemeil'crer Geachtunu, wo, wic in Wien, bic WohnungSnoth hcrrscht. Selbst wenn lange Zuge vo., �usmaliberern tie alle Hei« mal verlassen und in der neuen Welt neueS Gl�ck suchen, so erregt das nur geringe Aufmrilsamltil. weil deigltlchen Umz�ge sich nur privatim vollziehen und man daran gew�hnt ist. Da� aber Vruchthclle eines VolllS unler osficieller «legibc daS geliebte Vaterland, die GelurlS« stalle, die Wohnst�tte der Bat:.- und Vorv�ter verlassen, um anderswo die Zelte aufzuschlagen, ist ein Erc'gms, welche« in unserer Zeit als ein ganz eigenth�mliches be-zeichslel werden m»h.
Eine lleine V�lkerwanderung im neunzehnten Jahrhundert! Wer sollte sich dar�ber nicht verwundern? Im deutsch-franz�sischen Fliedenevlilrage wurde ble Vt» stimmung aufgenommen, da� jene Vewohner der an Dlulschland abgetretenen Pioomzcn, dc« Elsa� und Deutsch'^othringen?, welch: politisch nicht Deutsche warden, sondern Franzosen bleibcn wollen, die neuen deut» stben RtlchSlandt oerlassen und nach Flanlrelch �bersiedeln k�nnen. Die dtulsche Reich«,egicrung �un be» slimmlt, da� jene Els�sser und lothringer, welche von dieser Gestimmung Gebrauch machen wollen, mllelst der .Option," wie man eS �ennt. ihren Enlschlu� den Nem« ler,, bckannt zu aebln lmd <n der Zeit vom 1. biS 5,ien Oktober d. I. nach Frankreich auszuwandern h�llen. Die Elsafser und lothringer �un lieben ihre Hei-mal mit eckt deutschem Gcm�ihe; sie k�nnen sich nur sehr sckwer on dcu Okdanlcn stew�hnen, das hcirl,lit, m't allln Gaben dcr Nalur rcich aue.est�tlete ^and zu ocrlasscn, in welchem ihrt Witg stand, wo viele von ihncn Hau« und Hof bcsitzen, das ^and. mit uelchem alle ihre Erinnerungen veiln�pft sind, zu meidln. E< >st. als ob ein Sl�ck von ihrcm Herzen a'sissen wilden sollte. NndtlllseitS lieben sie aber auch Flaulreict', mit welchem sie e<nt 2(X)j�hrige gro�e Weschilbte oerdindtt, jene« Frankreich, welches die »rohe Revolution gemacht, die Kaiseikriege gef�hrt hat nnd, so klein die heutigen Franzosen auch sein msgen. dennoch unleugbar blnch langt Zeit im polillschen und geistigen ^eben des Wc!t< Nills dln Ton anqab. Vitlc Vcwohner der neuen Rcichslande nun wollten daS Nl,g'nehme mit dem N�tz» lichen verbinden: s,e gsdachlen. ihre alle Wohnst�lte zu behaltln und dennoch Fianzosen ),u bleiben. V>e opiier» l»,!,. d. h, tlll�lten, da� sie auch fortan zum franz�sischen SlaatSoerbcmt'e geh�rin wollen, gaben jedoch unverlcnn« dar ihlt ?lbsicht zu eilcnnen, ihren g'geliw�ltig'n Auf» elilhalleorl nicht zu verlassen, als �Nuel�nder" in dem-selvcn zu leben.
Dieser naiven Auslassung der Verh�ltnisse mu�te die dcul'^ rung lclbstoerst�ndl,cb blgtgl.en. S"
konnte N! / ..�.^cn, da� in d:n r-euln Provinzen massenhaft i'eule wohnen, wtlche der Sleuerzahluna und Milit�rpflicht liichl unlermoisen waren und nicht er» mangeln winden, f�r die Franzosen zu ?3'l'r"s,, ben Ocdanlen a:> die Wicdtlvclel^igung m ^ in
den Gcm�'liern wach zu tlhallen. Die - ^, l! ^r» ordntte deshalb, da� alle jene Optierenden, welche nicht bis zum 5,. Oltobcr da« ^c»l>d verlassen haben w�rden, fortan al« Dculsche zu betrachten seien u"d olle Reiche-lnstcn zu tragen h�llen, da� mit einem Worle iijre Op'ion n»U und nichtig sei. Die deutsche Rcn.llung l��t sich bekanntlich leine Nase drehen, lind sie wird °uH.au?f�hlen. waS sie verordnet. Niemand lbnnte ihr dicelallS dci> Vorwulf der I"humanit�l und Vedi�ckung mache,,. Wer in Elsa� und Lothringen sich der riruen Ordnung der Dinae nicht s�«en. wrr nicht zur�ckl.hren will in die «lrme der M�ller Germania, der lann mit seinem Eigen abziehen, die Thore sind gebssnet. Wer jedoch bleibt, der muh den Schutz, den er genie�t, durch die Gut. und Vlulfteuer etilgelltn.
1602
Dtulsche - auf Zcit, deren elnzigc politische Wirt« samleit in der Opposl�on best�nde, dllcn ganzes Sin. nen und Trachten darauf gerichtet w�re, das deutsche Regiment zu unterminieren, k�nnen in den neuen Pro-vinzcn nicht geduldet werden. Man lann unschwer vor« hersagen, da� infolge des energischen Vorgehens dcr Regierung die Zahl der wirklich, der legal Optierenden bedeutend zusammenschrumpfen wird. Auswandern wer« den wohl nur sehr reiche »m° ganz besitzlose Leute, jene, well ihre Milttl ih,en die Ver�nderung des Wohnsitzes, wcnn auch Mit Verlustm gestalten und weil gerade sie durch lMfigcn Vcit^hr mit Paris dem franz�sischen Geiste n�h.'r gebricht werden, diese, weil der Uxvemit' tclte stets den Waxderstab zur Hand hat. um anderw�rts ein besseres Gluck zu suchen, und besonder« well sie sich siewch der t'�gcr'sHen Hoffnung hmgeben d�rften, man werde si>>, als M�ilyer des franz�sischen Gcoanlens in Frankreich reichlich mit allem ausilallc". Die Allswan-derei aus jencr Klasse 2er Gesellschaft, welche durch Haus-, durch Grundbesitz oder duich Gewerbe an die Scholle geburd:,, siid. werden sicherlich nur ein ganz tkines H�uflein bilden.
W>e rncle aber auch immerhin gehen m�gen, die Nuswanocrunq wird dem deutschen Rciche Verh�ltnis« m��igen Nlltzcli bringen, da sie die neuen Lande von unzufriedenen, Unruhigen und gef�hrlichen Elementen be« freien wird. Der deutsctie Gedanle macht in diesen Landen ulive,t<nnbare Fo'tschritte; die Elsasser und Loth» rmlnr linden nie ga^< oulgeb�rt zu f�hlen, da� sie der gro�en Nation der L.-ssing. Golde. Schiller. Kant. Humboldt, und wie die Gro�en unseres Volles alle hei�en, angeh�ren. DltseS Gef�hl r.gt sich j>ht schon m�chtiger in ihnen, und wcnn tue Zeit die Wunden cieheilt haben wird, welche der Krieg geschlag n. werden die Gewohner der ncucn deutschen Lander gewi� zu den treueslen S�h< nen Deutschlands geh�ren. Daf�r b�rgt schon ihre jehiq« �nvanglichlett an Frankreich. Ja, wir wagen sogar zu prophezeien, da� bis dahin die meisten von jenen wieder in die alle Heimat zur�ckqctchrt sein wer» den, welche ihr heute grollend dcn Nucken lehccn.
Nelm iic Erbftlgr in Praunschweig
erh�lt die �Pos. Ztg." nachgehende Eorrespondenz: �Alles, was ui'serc rffici�ie Pr.ssc gclegentl'ch der Drci-Kaiser» conferenz �ber die braunschweigische Erbfolgefrage munkelt, verschleiert nur den wirklichen Sachoerhall. Im Jahre 1870, unmittelbar vor «usbruch dcs Krieges w zwischen dem braunschweigischen Minister v. Lange und dem f�r Oraunschweig accreditierlen preu�ischen Gesandten, dem in Oldenburg residierenden Ministerrcsiocnlcn, ein geheimer Vertrag abgeschlossen worden, in welchem sich der Hcrzog verpflicht«, seinen Nachfolger nar aus den in Deutschland derzeit rcgicrenden H�usern zu w�hlen. Damit ist also das Welfenhaus ausa,schl�ssen. Ale Gegendienst f�r dieses Engagement des Herzogs hat sich Preu�e,, oerpstichtet, d in Nachfolger eine« aus dem ge nannlcn R iche gewah ten Prinzen nicht entgegenzutreten. L��t dcr Hcr^oa. dagegen leine Geslimmungen �ber die Nachfolge, so w>rd das Haus Hohen^ollcrn im Fallc des Todes von der braunschweig'schcn Krone Bcsitz ergreifen.
Ans dem Gesaqten erkl�rt sich, warum Vismarck nicht das gcrin^st: Interesse mchr daran hat, �ber die braulischivcigiscke Erbfolge irgendwie zu ve»handeln. Dem Herzog vo^i Braunschweig pcrj�nlich sind dergltichen
Verh«ndlunqen �beraus peinlich. Eben um bcm Driwgcn Preu�en« «me Schranke zu setzen, hat er sich zum Ab. schlu� des genannten Vertrages verstanden. L��t nun» mchr der Herzog die Erbfolgefrage ungel�st, so sind zufolge des VcitrageS die Chancen der Hohenzollcrn am g�nstigsten.
In der That scheint der Herzog keinerlei Schritte thun zu wollen. Eme zeillana H�tte man von einem j�chsischen Prinzen, den-er f�r die Nachfolge in das Auge gefa�t. Doch auch oav'N ist es jetzt wieder stille geworden."
Pa�wescn in Japan.
Die �ffentlichen Gl�tter bringen Nachrichten aus Ieddo, da� in Japan P�sse eingef�hrt werden sollen. Jeder Fremde, der Japan bereisen will, lmn es nu"< mchr thun, wenn er 300 Dollars als B�rgschaft h�ttcr« lcqt. da� er keinerlei Gesch�fte, ganz l<esondcrs lelne Hausiergcscd�fle betreiben wird. Gcsch�fte wcrden erst von Fremden betrieben werden k�nnen, wenn die HaudclS» vertrage, zu deren Anbahnung die japanesischc Gesand» schaft Washington, besucht hat und sich gegenw�rtig in London aufh�lt, unterzeichnet sein werden. Die obi.^e Pa�oerordnung wird aufs strengste gehandhabt werden. Ein anderes Gesetz, das der Gouverneur von Zok�hama bekannt macht, verbietet Landeigenlh�mcrn, Land einem Japan sen zu verpachten oder zu umlaufen oder ohne Erlaubnis der Neuerung ein Haus zu oermielh n.
Inzwlschcn ober scheint Jap�n von eincm ssri'ge bedroht zu sein. Die Verwicklung mit Korea ist in ein klillsches Stadium getreten, und Ehina hat erkl�rt, im Kriegefalle sich mit Korea gegen Japan zu verbin. den. Die japanesische Regierung ist allerdings >m Stande, mit Energie, und wenn ihr Credit im Auslande sie m<t dem zu einem Krieg: auch dort n�thigen Gelde verficht, Korea iu einen Zustand zi» versetzen, in den, c« dcn beleidigenden Grief an den Mllado schon b:rcuen sollte. Fremde sind vegiesjg, Javi» m jeder Wcis« zu ut'ler-st�yen. und wcnn der Mll.idc, crst ln t fti::er Flotte von der Inspeclionsreise, di: er lia-h d:n s�dlichen Pro. v'nzen untesnommcn hat, zur�ckschrt, werden entgilli^c Schritte gegen Korea gethan werdet?. Vorl�ufig herrscht jcdock noch Friede und die Gcsi�fte gehen stolt. In den letzten vierzehn Tagen wurden 2lOO Gallen Seide, 800 mehr als in der entsprechenden Periode des vorigen Jahres, zn mn 30 Dollars niedrigeren Preisen untcr-qcbrachl. I'm Ncujahrslagc wird i» Kiolo die ?lus» stellung er�ffnet werden.
Politische Uebersicht
Laibach, I. Ollober.
Ein gro�er Tr>il der berlin-r Vl�llcr enth�lt Art», tel �ber die j�nkste NeLe des Orascu Andrassy und spricht sich in der g�nstigsten und anitlcnncndsten Weise �ber dieselbe, sowie �ber die Lage Oesterreichs aus. Es wird unsercm Minister des Ausw�rtigen hoch �uge» rechnet, da� er, obwohl Ungar, das freundschaftliche Ver» h�llnis zu Deutschland so entschieden betonte. W«e pcsler bl�ttern osfici�^ gem.ldct wird, soll auch die n�chste Nummer der ..Prov. Eorr." eincn sehr anerkennenden Nrtile! �ber Oesieellich enthalten.
Ueber die f�nf Abre�entw�rfe, die dem un. garischen Abgeordnetcnhaufe vorliegen, schreibt
..Hon" folgende«: 'T'l? ?ldrc�cntwurf der Rechten !ft zu allgemein gehalten, cr fordert nichts und �berl��t alles der Regierung; sollle n zur Grundlage der Debnlle nn-genommcn weiden, so m��ten in den setailS scisie s'ns' dr�cke entschiedener, seine Refolmidcen detaillierter wtl° dcn. Dcr Adrc�cntwiief des linken (5en!rums spricht lc!« lende Ideen aus. la�t sich aber nicht in Details ein; sollte er gewoifen wrrden, so m��ten doch einige seiner Forderungen in das Elaborat der Dealparlci eingtscho-ben werden. An dritter Ctlle b^findtt sich der El'.twusf der Neformparleii «r dr�ckt riur indivldlnlle Anfchauun« gen aus, k^nn abcr nichl uls Pio^ra��ii dienen; auch ist er bez�glich der Rcformfraa.cn wohl dclaiU'ciler. «bcr nicht entschiedener als das Elaborat des linken EenlrnmS. Dem Aore�enlwurf der 4«er Partei, die eine �ufl�suna des ungesetzlich gew�hlten Reichstages w�nscht, kann sich �Hon" nicht anschlie�e»; ebenso wenig wie dem Arc�» entwusf dcr Selbcn. der z� radicil und nur scidtsch ist.
W e berliner Ol�tlcr mcldln, hat die Bclh�nglM der Tempora�cnsperre gcgcn den �ischof K r c in c n tz in Preu�m den bcslcn Eindruck gcmacht. Nur fa^l man sich, die Rcgicrung d�^fe dabcl angesichli» dcr Beschluss« der fuldaer Gischofscanfcrcnz nicht ste^n bl.'il'er'. Ein berliner Glatt schl�ft dem ^li^eordnclel'hause vor, im Etat pro 1873 alle Positionen zu streichen, welche auf Besoldungen s�r die G^sch�se lauten, und eii't gleiche Summe der Reqwung z»r Disposition zu stellen, da« mit sie in der Vagc sei. dt'ij^�ig n G'sch�fen. welche sich qcgen da« Vcihalten des Dr. Kreiieny etkl�rkn. die Gc^ halle sort zu gew�hren.
Die �Spcntl'schc Zeitung" bringt cinc Nlichrichl mehrerer bairischen Gl�tter, der zufolge dcr neue Premier l)>i seincr ?!udilnz auf Schlo� Vcrg ang wirscn worden sei, dic bairische Sonde,st^llung innerhalb beS deulschcn Niichcs und die dcr ttronc zustchcn-ocn Ncscrvalrechle energisch zu vertheidigen. Gcsondcrs wird hinzugef�gt, da� diejcr Vcsrhl sich auch aus die Slcllung Gnierns zu dcln Laslcl'fcken Antrage auf Her' stellung eiucs einheitlichen deutschen C'vilrechttS erstrecke.
Ein Dccrel der franz�sischen Regierung beruft die W�hler von sieden Departements auf den <iO Oltober zu Neuwahlen f�r die Deputiertenlammer ein. Unter den bis ptzt angestellten 17 Candidatc« f�r sicben Mandate sind ncn'i Nlpnblilanci, drei Nadi< >,Ue, drei Gonap^llisten und zwei Roy,listen, doch scheint die Eandioalcnllslc daiuil noch nicht ersch�pft zu sein.
Der ..Observer" verzeichnet das Ger�cht, da� der Lordlanzler Lold Hal her ley sein: Demissio:, g-ge» ben u:>d Roundcll Palmer die ihm angebotene Lord' lanzlcrschafl angenoiumen halle.
Der in dcn spanischen Eorles eingebrachte Gesetzentwurf bettlffs dcr Ge'stlickcn bestimmt f�r die Kirche cine Sudomlio:, von Al.107.065 PtselaS. von welchen 27.044.983 auf die Gemeinden entfallen, Yir Bezahlung der Pfarrer und Eoadjutoren und zur Be« stleilung d:r Eullusauslagcn. � Zwischen den Truppen unlcr Galdrich und den Eallislcn untcr Seballs fand ein ziemlich erheblicher Kampf stall. Die Carlisle« wurden vollst�ndig zersprengt und entflohen sstgen dit Grenze. 1500 Mann Truppen sind vor Puirerba an-gekommen; die Earlisten enlflohcn in die naheliegenden Gerczschluchten.
Zur Pr�sidentenwahl ln den Vereinigten Staaten meldet man au« New York. lO. Slptcmtul, da�. nachdem der Sieg der Repllblilaner im Staate Maine sich best�tigt hat, Grant nun wohl aus ocm
'jslliMlill.
Hn eiserner /aust.
Tin Roman au« der neuesten Zeit
»on I, Stein mann.
>^. Kapitel.
Getrennt. � Getraut.
(Fortfeyunz.)
Vorderhand beschlo� Witwe Ehrenfried, Ernst in Ul't^-.nllnV iiker die Kibfl^tcn zu lassen, welche �ber sen, gan^e? ^uluniti^s Leuen entscheiden sollten. S«c hielt ,s j�r besser, sc.n juaendlicheS Gem�th nicht in eii'c A,nreaunq zu ve'sehen. d<e ihn an seinen Arbeiten hinder» klwnte. S«!b,l qeaen �'Uonie schwieg sie.
Si, wollte den Kummer allein tragen. Und doch war ocilclt" nicht gcrmg. Mt sehenden �ugen sollte sie einen Mor" vcr�ocn, einen Mord an dem Talente chic« elgeoe» K->nde«.
E« durchschauerle sie, wenn sie daran dachte.
Sollte sic tue einzige Mutter s«in, dir an bcm Grade sta>id. in da« dle Talente ihre« Kindes gebettet werden sollte,,, an dcm Noth und Eo 'v.'nicl'z mit Sp^» tin und Hacke bereit sa�en?
O gewi� Nlcht dle Einzige. Wie manche« Talent ist zugrunde gegangen, weil die Verh�ltnisse es'nicht auslommen lie�en. Um wie vicl sch�nes und edles in dx: Menschheit schon betrogen worden, weil die Men« schen di« Talente im Ke»me erstickten.
Weidtn nur in den Pal�sten erste Geister geboren?
Senkt sich der Genius nur auf die Slune der Neichcn?
Nein, nein. Der Genius sucht den, den er liebt, und bleibt dei ihm bis zum lrtzien Atemz�ge. Aocr es g>ot Menschcn und Verh�ltnisse, die engen den Ge» gabten ein, die bangen Blei an seine Schwinqcn, we,I sie ihn nicht erkennen uni, mit dem Ma�e messen, da? f�r sie selber geschaffen jst^
Wo ein Talent zugrunde geht, ist auch der M�r< der nicht fern.
Der M�rder einc« Menschen wird bestraft, der M�rder ein«s Talentes geht frei auS.
Diese zm V^rantwullung zu ziehen, ist die Auf g�be eines Ial^ulmderl« der Zukunft. M�ge es nicht in zu weiter Ferne lieben!
Hier suchte der Gr�mte den ihm unlieben Knaben zu entfernen und in unlerlieordnetcr Stcllur>g zu halten Dcr aufgeweckte Mensch lo��le ihm deremst gefahiliai werden, wenn die Mutter ihm in emer schwache» Stunde das G'h'imnis von dem To»e des Vaters und dcr eigen« lh�mlichen Rolle des Gcamtcn Korn mittheilte. Deshalb mu�te der Knabe fort.
Vei dem alten Dolomie lag die Sache anders. Sein Sohn follle cm Ka>lfmann erslcn Randes werden, dazu bed�rfte c« auch ki�cs Talentes, das G.org fieillch nicht in dcm Ma�e bisa�. wic cs dcr Vater w�nschte. Deshalb wurde >hm die ttuebeulung seines Malcrlalen-teS strenge unteisagt.
Georg gehorchte. Allein wic die Naturgesetze nicht von Menschen umgesto�en werden k�nnen. Ml �le eine Zeit kommen, in der die Natur �ber daS Widernat�rliche siegle. Die Zeit war gekommen und die Krisis ein' getreten. Jetzt kommt e« darauf an, wer unterliegen mu�. Di« Zeit wird e« lchren.
Im Haus Dolomie wurde der Name Georgs nicht genannt.
.Er ist lobt", hatte der alte Herr schr strenge ac» sagt, �es sei denn. dan er daS Wort der Hi,ma Wm-lerberg H E». ausl�se."
�Er ill lodl", jubelte Leopoldine innerlich. �Mcin Herr Moralprediger, wir sind dich los."
Auch Herr von S>jour war zufrieden.
..Man erbt aus dlese Weise mehr, wenn der Mtc stirbt," war seine Meinung
�Es ist nicht todt." fl�sterte der alte Jean, wenn er am Aocnd sein K�mmerlein aufsuchte. �Er libl! Er lebt in dem Herzen guter Menschen."
Jeden Abend gedachte er scineS jungen Herrn im stillen Gebete: �Du da droben. Gott im Hin'M l, la� ihn gl�cklich werden, wie er es verdient. Du wei�t el, er ist ein guter Mensch, mein Liebling Ocor«."
Herr von Scjour sollte in t»e Flrma an Oeorgs stall auf>nomnnn werden. Dem Fremden wollte dir Alle die Rechte dc« Sohnes �bertragen. Vorher w»rde die Hochzeit des Vrautpaare» mit unendllchem Pomp gefeiert.
Wenn sonst cine Hochzeit die Lieberden mchr als je und die Herzcn fest und innig mit einander oeil'in« l>et. so crcigncle sich hier fast das Gegentheil. M<t dem bindenden Ja war der Nest der Neiguna. die. Lco-poldine f�r ihren Verlobten hegte, dahin. Sie licblt ihn nur. weil er ein bts�hmler Ron� aewesm, desjc" Triumphe auch ihr zu Ohren gedrungen waren.
Sie brannte darauf, diesen lttesieger der ssrane" kennen zu lernen und an ihrcn Triumphwagen zu lctlel'« Ls reizle sie. dicsen Schmetterling, dlu noch leine Hal' ten lonnle, zu fangen. Ihrem sinnlichen Gem�the iM' ponicrte solch' ein Mann, den die Frauen al« rln Laster
hinstellten.
(Fortsetzung fohl.)
__1505
Wahlkampfe anfangs November diese« Jahres al« Siener hervorgehen wlrd.
Aus Peru mird gemeldet, da� d?> Pr�stdenf der Nepublik die Reformen und Sparsamleitsma�regeln cislig betreibt. Iedcm Minister wurde ein consultativer Nath beigegeben, welcher aus den hervorra^-iusten Milnnern ohne Unterschied der Parteist.llung znsammengcsctzt ist. Der Commissionsberichl liber die Entsch�digungsanspr�che englischer Slaalsangeh�rlgen sagl. da� Fremde, wclche fle'lvillig im Auslande leben, n�hrend eines Krieges nicht dlsslr bchandcll wcrdcn k�nnen. als die eigenen Viirger.
. Wilncr Wcltausstsllung l87!i.
Die Pcrthcilung des Raumes na<t> den im Pio» �lamme genannten Fachgruppen i� nun von der General« birccl'.on vollst�ndig beendet, und es wird nu i di.scr P.'an den VandcScommissionen voi-gele^l werden. Zur ^ leichteren Verst�?'digung wc^en einer gallon Rcihe uoii ^ ^'agei'. die sich noch mit Bezug auf di: Niumvcltdei-lung und das ilrrangcmcnl ergeben, werden die Refe-« ttsltt!! der Landescomm,ssionen am n�chsten Oomierltaa., den /). Ollober, sich zu einer gemeinsamel! ^cralhung in Wien versammeln, K�rzlich hallen sich auch die Specialrefcrentcn f�r dieadditioliellen Ausstellungen l und 2 hier in Wien zu einer Gcralhung versammelt, nm aUg'meine G.sichlSpu'lle f�r diese additionelle AuSstel» lung fl!!ziislcllc>l und ein stlMiiilsamcs Programm zu vereinbaren. � Die Velheillgimg Italiens an der Welt» °'>esleUung in Wien �berrag' jen: a!i d.'r letzten parlscr Ausstellung in jeder Beziehung und nimmt solche Di» lu?l,sio:>cn an, d«h die Snnnu: von 5>(X).0!X> ^ire, w?lchl ^on dcr Kammer i�r die D^lchjich'ung dcr italieuisch:« ^lposllion votiert w?rdcn. nicht ausiel-lt und eine weitere (iihiihung dev I^otal'0' in Aussichl genommen ist, Indischen haben auck die verschildenen Provinzialcom« lnissionen begonn:n, >n alle'.« ^andcslhcilcil ^-»eilr�ge s�r Ausstcllungszwecki zu samlncln. Oie H�h: dersclbcn bc> i'ssill sich b-e jetzt auf 200 000 Lne. Oa« Streben l^er ilalitt,iich:n l^omm ssioll g hl zun�chst dahin, die Spccialiliilen dcr italienische Plo^u.lion. Industrie und Kllnsl in wohlq'osdn t n Ta�^nlu^^en zur Au« schauung zu bringen. So w rden z. V. <iolleclionen aller in Ilalien vorkomm'nd'n Vaulnatcrialel». ei»e s^)MM' lu.ig wisscnschafllichcr und muslimischer Instrumente, eine h'storlsche Da!slcllllig aller wchligeren, in Ilal en seil z?hn Jahren unttsnolnin^nen manumcntalm Vantcn v-r-anslaltet. O,e «usstellun^ dsS �b�rge, lichcn Wohnhauses" wird durch eine Sammlung von Modellen aUcr in dm Ucrschiedencn ^ndeslheilen �blichen HHuscr bcrlichclt lvtldln. die zugleich mit dir «««st.llnn^ ihr.-r iinicrei' Einrichtung und der zum Vauernha:lse geh�rende» land» wirlhschaftllchen Gcrillhe verbunden werben wird. An diese Ausstellung wild sich ein italienischer Rcstauran' anschlie�en, der den Vesucher mit der italienischen K�che und den italienischen Wcincn bekannt machen soll. Von «s��eren Nusslclllingsodjecten fti ferner dc<3 ei�cs ncuen Eisenbllhniyslem« s�r starkes Gcs�lle eiw�hnt. daS von dem Ingenieur Agendo construiert worden Die spanische Nueslelluna.scommlss,on hat am 22, d. M ihre erste constiluierende Sitzung abgehalten nnd sich mit der Frage der Constituierung der Provinzialcommissionen befa�t. D e Schweiz wird auf der wiener Weltausstellung lin vollst�ndige« Bild des schweizerischen Volts« Unterrichtes ent, ollen. 5ie Zahl der M<lg!i,der dcr niederl�ndisch, n Eommisiion ist durch die Ornennunq eines neuen M.tgliedcs. des Directors des akademischen Garlen« in ^tyien H?rvn Wllte. veimchlt worden. Ueber die Th�linlc.l. die in (lhina f�r die Veschickunq der Ausstcllui g entwickelt ni:d, liegen Verichle vor, wornach bie dortigen Handlungsh�uscr Wilson Coraby, Iai'scn, Vasnur und Comp. u. a. reichhaltige Sammlungen chinesischer Erzeugnisse angemeldet haben.
Ncblr >cn WcrlNvcrkchr Vclllrrcich Ungarns mit >tm ZU�lanic
in der trsten H�lste des Iahrcs 1872 bringt die Wo» chcnsch.ist ..�unria" «ine Zusammenstellung, der wir ..«chstthendc Daten «nlnehmtn: Die G e s a m m l e i n -fuhr hat 2^,075 587 st, «egen 256.856 2^ fl, in
l°l«"« lu' >^"^e
I . m . . ?"'"" mchr als in der enlspre-chenden Perw e de« Vollah7es betragen, lie Aus. fuhr b:llug l^(>>.>)?6 f, g,^� ^<> .^ ^ ^
in der enlipicchenden Period« dl« Po.jau es so!al>ch um 4<) 4 M.ll. Gulden wen«g<r c,'« in dcr en.ftncchen. den Periode des Vo:l"hscs 1871. Die gro�e E-nsuh» wurde vorz�glich durch die starlercn Vtz»ge an .^tld. ll�chlen, Wcbe> und Willwaren, Hiaschmcn �ni> ss.,7z. waren, an Roheisen und Halbfabrikaten aus Eisen, bann an Schlacht« und Ftcchtmh veranla�t. Hin minder, erfreuliches Nild dagegen bictcn im allgemcinen die Er. «ebn'sst der Warenansslihr. da bei dcr gr��eren «�zah, ber Tarifllassen ein Ausfall zum Volschem lrilt. welcher. ">e oben ausgewiesen, bereiis die namhasle H�he von 4N Millionen im Werthe �belstes. Die Perminderung ln der Ansfuh, ergab sich namentlich beim Raffinat. Zucker. Nohlabal, zubere�cten Obst. Weizen. Roggen. U<Us und bei den HNlsenflUchlen ; bei ter Gerste, beim Mehl. .^ppftn nnd bei der Oelsaal ; bli d n Ochsen
und Schafen- bel den nichl besonders benannten Federn, lbelm zubereiteten Fleisch und bei den meisten Fettwaren; beim Vier in F�ssern. Vranntwein und Rum; beim ge-memen Neitholz; beim Schwefel. Eisenvitriol, raffinier» ten Salpeter, Vlei« und Hmlwei�; beim Kobald und rohen Vlci - beim gefrischten, nicht fa<,'onniellen Eisen, polierten Eisenblech, Zinl in Platten, dann Kupfer» und Messmgdrllhl; bei der roh n Gaum« und Schafwolle -bei der >ohcn und g.f�rblcl, Teide,- bcil<l Streichgarn.-bei den millelfeinen ^lin'en-, milt <s,inen und feinen Wol» lenwaren; beim gemeinsten u.d gemeinen Papier; beim feinen und feinsten Glas ; bei dm Sensen. Sicheln und Wai» fcn; bei den Instrumenten und dcr Mehrzahl der Maschi' nen;bcl gemeinen Kurzwaren. ssraflmehi-Produclel,, Slea. rint^rzen und der gr��eren Unzahl der «of�Ue. «n Z�llen und Ncbcngcl'�hrtn sind in dei, im Reichsralhe vertretenen K�nigreichen und Landern smil Ausnahme von Dalmalien) eingefiosscn: I<n ersten Semester 1872: Un Eingang«, zollen 11,225, W7 si. gegen 9.114.600 ft. im Jahre 1871. au «usgangsziillcn 80,iW fl. gegen 02.l34 fl, ^,n Nebengeb�hren l3.i.447 fl «egen 126,370 fl., zusam-inen im eisten Semester 1872 11.439.007 fl. gegen 9 30'l,l04 fl im Jahre !87l. folglich um 2 1 Mlllio-�cn m^hr als im ersten Simcslcr des Vorjahres. Die. Mehreinnahmen an EingangsMen wurden haupts�chlich durch die gro�crcn Vez�ge an S�dfr�chten. Cerealien, Schlacht, und Stccvvieh; an Wein. Rohcifen und Halbfabrikaten aus Elfen; an Gaumwoll-. Wollen», Selben» nnd Elsenwarcn, dann an Maschinen und Kurzwaren; jene dcr Ausgang�z�llc durch ocn st�rkeren Efporl an rohen H�ulen und Fellen, dann an Hadern herbeigef�hrt.
lllbcr Alblilctinlllllung.
^ Die ,Tr. Ztg." bringt ein ..Eingesendet", welche« einige Veachtmig verdient und lcshall' vo>» »ns hier nachfolgend npioducicll ist.-
^Die Nlbeilseinstclluns/n mch^n sich zusehends. Worin liegt wohl dcr Grund dieser h�ufig hervortretenden Erscheinung? Sie ist ohne Zweifel hauplj�tlich dic ffulge zweier Ursachen, d.r zunehmenden Theueiung und der Unnachgllbigleit der Arbeitgeber, welche sich auch den billigen uud vern�nftigen Federungen ihrer Arbeiter diswcilen hartn�ckig ocrschli:hcn. Im Vcamlenstande sah sich die Regierung bereits vllanla�l, den dringendsten Bed�rfnissen durch Aufbcsscru:,g der G.Halte abzuhelfen. Wilre lS nichl billig und gerecht, da� die Meister und Arbeitgeber �berhaupt, die allein Anschcine nach sich nicht schlecht steh n, sich rechlzcilig genug nachgiebiger zeialcn und den ^ohn ihrer Gesellen den steigenden Ged�rfnissen der Z-il anvasscn m�chten? Dadurch w�rde ihnen selbst, dem Publiiun und den Arbitern mancher Verlust, manche unliebsame Scene und Unannchmlichltit eisparl. Aber auH den?lrbeitern. die ncidisch ans da«! WohUrden und den Wohlstand ihrer Harren sehen, ist erhohle Sparsamkeit, N�chternheit nnd Gcn�asamleil zu em> piehlcn. Wcnn sie die Kreuzer, welche sie manchmal zum > !Ruine ihlcr Gesnndhcil im �berm��igen Gcmch von qelst'�en Oilr�nlen vergeuden, ersparen, in gememschait« liche Kasscn zusammenlegen und ein gemeinschaftliches Kapital gr�nden w�rden, so k�nnten sie bald dcr Vor' theile ihrer Dicnstgcber theilhaftig wclden; sie h�tten, neben ihnm Verdienste noch die Fl�chte chier Spar» samkcil zur Deckung ihrer Ged�rsmsse. Sie k�nnten «lctiengesch�fle gr�nden, welche allen Theilnchmcrn zugute k�men. Ber�cksichtigung der zwingenden ^ebensv:r< h�llnisse van Selten dcr Arbeitgeber, ein vern�nftig:«? und gere^ltes Spaisyslem von Scitcn der ?l»beit,l w�rden die Quellen zu Ausschreilun,cn jeder Art ve» stopfen. Wer da,auf hinzuwirken berufen ist. der lhnc es und vers�ume eine heilige Pflicht ri5l. Die Leiter und F�hrer dcr Arb:ilcrgessllschastel, l^dcn dri, lscruf und die Aufgabe, auf die Sparsamkeit und N�chternheit als die Ou»-lle des Wohlstand:« hinzuweisen und zu zsigen. wie mancher Albeiter durch diese Tugend sich au« dc!l> Oi(l,stc«o:lhlillnis zum Herrn emporgcrungln hat und wie so die klaffenden (Hcqcns�he ausgeglichen w?lden l�i�nn, die thats�chlich zwischen Diener und Herr b<stehen. Dadurch w�ibe dcr oppositionelle Geist ln die einzig richtige und 5�!�»liche Bahn geleitet, auf welcher qedeih!ichls erreicht wcrdcn kann. !
�agcsmuiqkeilen.
� Der �Karlsr. Itg" wird au« Wien geschrieben,' da� ^e. Majest�t Kaiser Franz Joseph die s�mml,' l,chcn deulfchcn F�lsten, welche i» Berlin anwesend waren, pers�nlich zu der wlener Wellauf<st>llung eingeladen und sie' ersucht hat, als seine Gtlstc zu erscheinen,
� (Das neue Urlaubsnormale), Da? �Mili�l'Pero^dnunzsdlall" ver�ffentlicht die neue. von Sr, M^jesttl dem Kaiser mit Lmschlirhung vom 2.'!. v M. iancllDnierle Vcnschnsl Nber die BsUllaudunq der im Hag?' bczuge stehenden Personen des l, l. Heeie« Da« nruc Ullaul'snormale, welches bis zu deren Nufl�sung auch fUr dle Glenzrcgimenter Nr. 12, I.'l uttd 14 und da« l'ller VrenzbalaiNrn Geltung ha», tritt mit 1. Ollober IK72 m W(rf,'amlei», und wurden gleichzeitig alle bishengen «olfchiisleu. wrlche auf Veulla�bung der <»aqisten Vczu.i hallen, mit dem gleichen Zellpunlie au�er Kiasl grseyi ' Wir entnehmen der Vorschrift, dah Beurlaubungen unter folgenden Bedingungen stattfinden l�nnen: 1, Aus kurz-
Zeit ohne besondeie Vegrllndung tiz zur Dau« den 14 Tagen auch zweimal im Jahre: 2, auf l�ngere Ieit in Famillen'NuItlegelcheiten ld-r w,,en wnftii/l Privalon. hiillnifse bi» zur Dauer von aibt Wochen; 3. llanlheil«. halder bi« auf .",, respective 6 Monate; 4. aus dienstlichen oder besonderen au�erdienstliche« R�cksichten «it Ver, sehunz in den �berzahl, ,en T'and, und zwar «uf ein Jahr mit Warlgldlihr 02er gegen Carrenz aller Geb�hren, Di«> Urlaubsvorschrifl hat nur fllr die Vagisten le« acliven Standes, beziehungsweise flie die mit WartgebUhr Veur» lcllld:en Geltung wogegen Milu�rpersonen des Nuhestanbes. der �eseive und �au�er Dienst" zur Entfernung aus ihren Nusenlhaltsorlen und zu Reisen in das Ausland leiner milillilbeh�rdlieben Bewilligung bedlirsen, sondern blo« ihre Eoidenzvch�rde hievon zu verst�ndigen, wegen Erlangung der el forderlichen P�sse aber an die politischen Beh�rden sich zu wenden haben. Wolle» sie jedoch in Uniform erscheinen, so haben sie sich wie die activen ONizlere zu benehmen; im Inlande haben sich tieselben l- ^'<
lions» oder Plahcommanden zu melden, und w? �r
im Range sind als die voilezeichnelen l5omm2Nvanten, diesen ihr Eixlreffeu fchriftlich anzuzeigen,
-sBifchof «ilolajevit) von (5alltt,vl ift am 28. d. in der erzbisch�flickn Residenz zu Dalja gestorben.
� lDa « Wenzelssest in Prag» ,st beuer ohne Hso�artl^en nationalen Npparat verlaufen. Die Zahl der Fenster, welche am Vorabende beleuchtet waren, »ar eine fehr geringe. Der czecdische �Patriotismus" scheint zu erkalten, zumal dort, »0 es sich um Geldauslageu handelt.
� l Iii r deu m�hrische» i.'a»dlag) weiden al« Negierungsvorlagsn bezcichnel' ein Gesetz wecken l^renz» regulierunq zwifche» Mahren und Schlesien bei Klein» und Hro�'Pelersdorf' ein Gesetz wegen Execution«»! ' > '»" per vor Bcrllauensmlinnern aus der Gemeinde c>' en Vergleiche, als weilere Nusflihrnng des betieftenden iXclchs« sseiehe« durch die ^'andesgesehgevuna..
� (Die ^'andwirlhschafts. uud Ink»' strieausstellung) anl��lich der sechsten Winder» Versammlung der l�rnlnelische» ^audwirthe wurde in St. Veit (K�'rnten) am 30. r. M. e,�fil,et Der Zudrang ift « au�erordentlich. Die Ausstellung wurde reichhaltig beschickt, namentlich si»d Maschinen und Pferde zahlreich vertreten.
� s l!i e h h�'n d le rn , F l e i s chh a u er n u nd ^andwillhen) zeigen wir an, dc>h die l. k. Bezirl«-hauptmannschaft Graz wegen de« Nusbruches der Maul»
!und Klauenseuche in den Nachbargemeii,den Premstetlen !und Karlsdorf den am 4. Oktober d. I. abzuhaltenden Vichmalll in Ternitz eingestellt hat.
� (sine Na lurh eil an st all) soll in Mal, liurg gegrllnbet werden, und zwar eine moyificierle Wasser» Heilanstalt, verbunden mit schwedischer Gymnast»!, Mollen-und Traubenlul, Wannen^, Dampf» und Wellenb�dern und einer psychialiischen Klinik.
� (Die Obern nfsich, betreffs Anstund Einfuhr der Waffeu und Munition) in die DonauskrstenlhUmel, namentlich in die Mc>ldau, Walachei, Bosnien und Serbien, welche bi» nun in die C.o»pelenz de« t�nigl. ung. Finanzministeriums geh�rte, Ubergmg la»1 Zuschrift des l�nigl. un^, Finanzministeriums in die Horn» pelenz der h�chsten vow lichen Beh�rde, demzufolge selbe in Kroatien und Slaoomeu der B»nu« und in der kroatisch» flurcnischen Mllll�rgrenze der i'anbescommandierende u< Ngram ausliden wird.
� sNeue Eisenbahn.) Die polizeilich-technische Pr�fung der ungarischen Westbahnstrecke Veszprim Klein^ell wurde anstandslos beendet; die Velriebser�ssnung dieser Linie, mit welcher der ganze ungarische Theil der Vahn vollendet ist. fintel am 3. Oktober stall. > � (Abb.el Kabers Pension) ift nach einer Entscheidung des Ministeriums de» Innern in Frankreich von j�hrlichen 40/)(>() Franc«, welche er di«her au« dem franz�sischen Slac,t«jchah geno�, ans 20.O» Franc« herabgesetzt worden.
Locales.
Hum lacler Vahnprojrrt
sGchin�.)
Diefe Vahnlinie bildet, wie schon irnher demerit, oe» nalUrllchen «bschlu� der Kronprinz. Nudolf«bahn, »elche mit der Tendenz gebaut wurde, eine directe Verbindung von der �deren Donau an da« Meer zu erzielen und der E�dbah« eine Parallel, und Concurrenzbahn zu schaff", sich im S�den von Trieft einen selbst�ndigen Abschlu� am Meere und die Vedinzungen weilerer Entwicklung sicher zu stel»en. Cie hebt die durc5 tie «nlage der EUdbahntrace ' �ber Nabresina entstandenen Nachtheile flir den Verkehr auf. welche durch den Umweg und im «rieg^Ne durch e«ne Unlerbrecdung der Strecke c>m Meere entstehen mu�ten; sie dient also durchau« den Verlehr«.In'eressen, welche nm den milit�rischen volllommen identisch sind.
Vom milil�'ischen Stondpunlle wlire dann nur zu w�nschen, da� die Trace im Thale von MuaM gegen Trieft so gef�hrt werde, da� d,e welters dn^end nvlhlge Vahn nach Pola �ber Pisino in geh�riger Entfernung vv« Meere flldw�rts «»zweigen kann.
Die Fre,s,e! °d ^ck'Trieft oder Predil, stellt fich »«, vom n" ' "kle <0!
I,s « un<« allen Umst�nden vl«l
gesichertere Verbindung, sie dient nicht «ur der D,fensi«, sondern mil dem Zweige Wippachthal-VVrz auch der Of»
1604
fensive. sie ist mindestens in der halben gelt frliher fertig al« die Predllbahn und ist leinen sulchen Vellehr«st�rungen ausgesetzt, jedenfalls k�nnen Elementarsch�den auf selber leichter und schneller repariert werden, als auf der Predil» Linie, schon deshalb, weil genUgende Arbellslr�fle schneller zur Hind sind. Weiters ist der Netrieb ein schnellerer und sicherer, was bei Massenlransporlen au�erordentlich wichtig ist. weil das Theilen der Zuge, der gro�e «us» z wand von ?ocomotioen. dann die autzerordentllche Abn�tzung der Fahrmiilel entf�llt und ein geringere« Aufsicht«- sowie Belncbspersonale erforderlich ist.
Endllch wUrde, wenn die projectielte Bahnverbindung von Kranburg llder den Lolbl ot)er durch das Kanter» lhal lc. cntweter nach Klagenfurt oder Launsoorf ausge« f�hrt wird. die Verdinkung Wlen»Triest namhaft abge« lUrzl (um 9 Meilen Mrzer al« �ber den Predll und sogar um 6 Mollen llirzer als die dermalige SUdbahulinie Wlen» Trieft), w^ls vom milit�rischen und commerciellen Stand« puntie glelch erw�nscht sein mu�.
Vom mmlcren Ctandpunlle lann also gar kein Zwei» fel obwalten, da� vorerst die Linie Lack-Tnest zu bauend ist. Ist diese gesichert und finden sich noch Liebhaber, welche! den Bau der Predilbahn unternehmen wollen, so wird da» ! geqen von milit�rischer Seite kaum etwas eingewendet, werden; man kann nur wlinschen, da� dem Staaie da» durch nlcht unnliye, sinanzi.'lle Opfer aufgeb�rdet werden. Um so emschledener aver m��te der Widerstand gegen den Bau d,es?r B^hn von milit�rischer Selle werden, wenn deren Eiablierung das Zustandekommen der fr�her genann» ten Tr.ice lUer Lack nach Trieft, wenn auch nur fllr die n�chste Zeit verhindern sollte."
� (S�mmtliche Unterrichtsanstalten Laibachs) haben gestern das neue Schuljahr 1872/3 mit einem Gottesdienste begonnen.
� (Zur Lotterie der philh. Gesellschaft.), Die Kanzlei im zweilen Stock des I�rstenhofes ist von nun an t�glich von '/,6 �'/,7 Uhr ge�ffnet. ^
� <Frl. Josef ine Gallmeyer), die allbe, kannte und beliebte wiener K�nstlerin, hat f�r die Lotterie
' der philharmonischen Gesellschaft ebenfall« ein Gewlnstst�ck gespendet. Die Gade besteht in ihrem sehr h�bsch aus» gef�hrten, mit einer eigenh�ndigen Widmung versehenen Portr�t.
� (Aus dem Vereinsleben.) Am26,v.M. fand die Generalversammlung der �8I0V6N3K2, Mktl'cg." statt, welche vom Vereinsvorstande Herrn Dr. Costa mit einer Ansprache er�ffnet wurde. Der Vereinssecrel�r berich» tete, da� dem Veieiue 375 neue Mitglieder beigelrelen sind und die gegenw�rtige Zahl der Villglieder 2544 betr�gt. � Herr Evetec besprach die Malicadruckerei, welches Thema die Gem�ther allzusehr erhitzte. Dr. Costa ergriff das Wort zur Niderleguni, w�hrend Herr Dr. Razlag den Vorsitz einnahm und bei dieser Gelegenheit von den Iungslooenen stilllmsch begr��t wurde. Dr. Costa betonte, da� die enl» gegengesetzien Bestrebungen der Alt- und Iungslonenen eine Eche,dung der Pariern zur Folge hatten. Dr. Razlag be« zelchnele den Standpunkt der Iungslovenen. � Der Rech< nung«abschlutz pro 1872 und Voranschlag pro 1873 wur« den ohne besondere Debatte erledigt und die Antr�ge des Dr. Razlaq, da� der Verein aufs Jahr einen eigenen Se-crei�r del�me und da� die Herausgabe von geeigneten slo» Venischcn Schulb�chern aus dem Landes« und Regierung«» fonde zu besorgen w�re, sowie jener de« Dr. Krek, den ^ herin Professor Dr. Milks? zum Ehrenmilgliede zu er. nennen, einstimmig angenommen. � Vor der Wahl der neuen 11 AuKschu�milglieder entspann sich eine l�rmende Debaite, in der e« an ungeziemenden Ausdr�cken nicht fehlte, dle sogar An!a� zu genchillchen Schrillen gaben. W»r werden demn�chst in der Lage sein, das Wahlresullat mit» zulhellen.
� (Verkehr auf heimatlichen Eisenbahnen.) Der Ausweis �ber dle Betriebseinnahmen
auf �sterreichischen Bahnen im August l. I. liefert nach» stehende Ergebnisse: t. Auf der Lud bahn wurden be« f�rdert 763,029 Personen und 8,126 516 Zentner Frachten; die Monalseinnahme beziffert sich mit 3,255.316 fl.; die Gesammleinnahme seit J�nner belief sich auf 21,739.021 Gulden. 2 Auf der Kronprinz.Rudolfebahn wurden bef�rdert 109 848 Personen und 1,304 25.1 Zenl« ner Frachten;' die Monalseinnahme belief sich auf 200 532 Gulden; dle Vesammieinnahme seit J�nner betrug 1.326.284 Gulden.
� (Zur Frage der N a ch t e i lz�g e). Wie die �Tagesprlsse" meldet, sind die Verhandlungen, uxlche von dem Handelsministerium mit der Generaldireclien der S�dbahN'Gesellschafl �ber das Ansuchen des triesler B�rsen» bureaus um Umlegung der Illz�ge von den Frllhstunoen auf dle Nachizeil gepflogen werden, nunmehr al« beendet anzusehen, und es wlrd auf Grund der gegenseitigen Aus» einandersetzung eine Aenderung in der Iahrordnung der Eilz�ge nicht eintreten. Wesentlich trug zu dieser Ablehnung de« von dem triester B�rsenbureau gemachten Vorschlages der Pro» lest der Postdiieclion in Graz bei, da� durch dlcse UmleMlg der Ellz�ge der Eorrespondenz» und namentlich der Zeilungsoerlehr f�r die s�dllche Llnie leiden w�rbe, weil die Journale, welche gegenw�rtig schon mit dem Eilzuge Nr. 2 um 7 Uhr fr�h nach Steiermark, K�rnten. Krain und Istrien bef�rdert werden, dann erst mit de» Postzuge Nr. 4 um 9 Uhr 30 Minuten abgehen w�rden und bei dieser Ankunft in Graz, Mar» burg u. f. w. wegen der sp�ten Abendstunden nicht mehr bestellt werden k�nnten. Die obgenannlc Postdireclion st�tzte sich in ihrem Proteste auch auf die gemachte Erfahrung, da� da« Publicum lieber um einen Tag l�nger auf die Briefe als auf die Journale wartet, und war daher entschieden ge» gen diese Neuerung. Bez�glich der noch m�glichst gr��eren Beschleunigung des Correspondenzvtitehres werden die Ver» Handlungen im Handelsministerium fortgesetzt,
� (Theater.) G�rner« dreiactigcs h�bsches Lust. spiel �Hin gl�cklicher Familienvater" unterhielt gestern Abend das mittelgut besuchte Haus in recht angenehmer Weise, urnsomehr als im ganzen brao gespielt wurde. Anf�nglich wollte es nicht recht von statten gehen, nicht recht klappen, ab»r in der zweiten H�lfte des ersten Actes und w�hrend des gangen zweilen wurden die Darsteller allm�lig w�r» mer und ihre Leistungen verdienen volle Anerlennung; be» sonders yilt bieS von Fr�ulein Brambilla als �Clara", Herrn Aus im als �Pelermann" und Herrn Carode als »Mar Leichthin". Einige Szenen k�nnen yir al« ganz vorz�glich gelungen bezeichnen, die Schlu�szene de« zweilen NcleS jedoch h�tte etwas feiner, weniger possenhaft auss�t» len k�nnen; da« 5nde des drille» Acles stand gegen den zweiten zur�ck. Das Publicum lohnte den Darstellern nach jedem Aclschlusse durch Beifall. � Der Schwank �Wie denken Sie �ber Rum�nien?" giiss nicht recht durch, es geh�rt dazu ein vollendetere« Spiel der drei Hauptpersonen des St�ckes, mehr aus Einem Gu�. Herrn Aus im« �Ja» lob Sommerfeld" w�re zryar nicht eigentlich zu tadeln, aber der reiche j�dische Kaufmann h�tte durch den Darsteller besser zur Geltung gebracht werden k�nnen, beweis dessen seine Leistung als �Petermann" im ersten St�ck. Herr Wauer spielte den �(id. Stern" recht brav, der «Dr. Seld" des Herrn Ear ode aber war malt, der Schau« spieler halte offenbar im vorausgegangenen St�cke seine Kr�fte bereus zu sehr angestrengt. Die �brigen Rollen sind unbedeutend.
� (Aus dem Umtsblatte.) Kundmachung betreffend die Aufnahme eine« �konomischen Referenten fur die Sch�hungscommissionen Laibach und Stein.
� (Schlu�ver Handlungen beiml. l. Kreis-zerichte in Rudolfswerth.) Am 3. Oktober. Johann Horjen: �ffentliche Gewalllh�ligleil und schwere k�rperliche Besch�digung. � Johann Rambil: Betrug. � Maria Grimsl�: Verg'hen gegen die Sicherheit de« Le. ben«. � Josef Kirn: Unzucht gegen die Naiur. � Am 5. Oktober. Johann und Josesa Star,?: Diebstahl. �
Josef TomaZln und zwei Genossen: Dlebstahl. � Ma< thia« Pusli!: �ffentliche Gewaltth�tigkeit. � Maria Oswald : Vergehen gegen die Sicherheit de« Leben«. � Am lOlen Ollober. Josef Slermiscl: Diebstahl. � Anton Kraiovic und zwei Genossen: Dlebstahl. � Anna Sever: Betrug. � Am 12. Ollober. Anton Pajk 5W. und juu.: schwere k�rperliche Besch�digung und Uedenretung gegen die l�rper« liche Slcherheit. � Franz Jarlovl� und zwei Genossen: schwere k�rperliche Besch�digung. � Mathias Stolzer und zehn Genossen: Tiebstahl.
Neueste M.
Wien. ii!) September. Wie ,.Ton»< und sssier» iaa.«'EllUl-!er" erf�hrt, wird Ki-onprinz N «dolf dem�iMlst als OlficierSsleUoertiettr in cin deutsches Infanterie« Regiment eintteltn.
telegravniscdel Wechselkurs
vom 1. Oliober.
Papier-Rente i»5..s)5. - Zlwer-Rente 7^.30. 1850« ?'!!!»!»-Auls!,.'!! 102.25». - Nan'Acil," 875 - 2^i! �c'en 331.10. - e°»d,li ll'8 6,'». � ?'",.,- i.»7s><), . ll t Nll, Dl,-c^icn 5.24. � Napa<?l,!.«)'or 8,7?',,
Handel und Wol'kswirlljschaslliches.
Vludolfswertl», 30 September. Die Durchschnitts-Preist stellten sich aus dem hsutiqen Marli?, wie solgl:
"' ,tl', ^. lr.
Weizen per Metzen »l Vuttcr pr. Pfnnd . � .
Korn � 4 50 Eier pr. StNcl . . � l,'
Gerste � 4 2« Milch pr, Mast . - ,<>
^aftr .. l ?l> Rindsicilch pr Pfd - ^4
Halbsr�ch! .. .', 4<» Kalbfleisch .. � 2«
Heiden ,. -- Tchweinefleiscl, ,. � -.»4
Hirse . ,. l 40 Zch�psenftsisch � - !?<
Kulurul) � 4 .- H�hnbel pr, BtNck � 35
Erd�pfel « l 40 Taiidti, « .. ...
^'i"scll .< � - Hcu pr Elu<l,-l . l W
llrbseu � ^ -^ Stroh ,. . � «')
st'folei, ., ^� Hol,, hlli»t«U2". ssljl tt �
Ninbslchmalz pr. Pfd, � 50 ... weiche«, ^ __ _.
Schwclueschmalz � 5'2 Wein. rother, pr. Eimer 13 �
Bvecl. frisch, - 44 � wei�er ,. 12 �
Speck, ger�uchert Pfd. - � kmisamm Per Mrhm � �
Angekommene Fremde.
Nin <l^i. September.
«»«?s»»,,<. Hoctiberger, Vaum^isier, nnb Lerau, Agrani. --Timoiietli. � Banner, Hagor. -- Virman», Oatlschee. � Tralnil. Oot!sche<>. Morelli. lldine. � Stollinger. Ponlasel. ^ Theresia dc Zaubouati, ssiume. � Schweiger, VrUnn. � Parlh, Hopfelchllndler, Taaz. - Vunile, Oraz. � Stalil», Iciest.
<<»««< AH'l^n. ssrau v. Ialiolnig m,b Frau Homann. Neu^ marl'l. Pa6la, Fabrikant, Wien. -- Pamor, Privat. ?acl. � Hubl. l. l, Gmeral. Wra,. � Hol. Kaufm.. und Dr. Prusi, �doocat, Wie». - Wilche», ^rdovslo. Vran!,, Kausm., Trieft � R�der. Wien
«l«t^> ««^n,»». Nagla«, Lormons. � Dr. Krau«. -^ Rllter v, Vlllrisalio, Trieft. � «lsiric«. Pancsova. � Frau Mayer, mit Soh», Eililfeld
Theater.
Helite: Marianne, da« Weib aus dem Volle. Schau
spiel in 2 Acte»,
«Meteorologische <UelMcht,mgeil ill Laihach.
3 ^5 ^___________ « ! «Z.«
6 ll. Mg. 73?.,, ^-6., windNill j Nebel >
1. 2 � « 737,7 »17... SO. schwach! haldheiter 0«« 10« Ab. 73»«« >10u 5 wmoslill < sternenhell,
Morqrr�ielitl, sp�ter heiter. Nachmittag« Feder, und Hansci,. wollen Nbeildroih. D.« Tagesmittel der W�rme ». 11^' »m 2 2' unter dem Normale.
N^aotwnrllicher >»t^ll<-t»>,r: ^qna, »» K l e > n m a lz e.
Illil eNl^slMt '^ ."/ ^' September. Dle V�rle l�mpste qegm d,e Gelboeih�lluisse mit emer Energie l»,d Zcihissleit. welch, Alachlimg verd.eul. Ma� bc,c,hl<e 3iep°r!s�t,e. welche ,m,m «i^i. «..V / Z'nsw� von 5« p<it ,.w -.m.u euisprechen. und blhmiplele dabe, die Lur«p°si!lc»,en von vora/Nem Erst fehl sp�t und al, der Report sich noch weiter erhiibte. ja v.ele aar
Nicht lnelii �1 der Lage waeu, ihre Effecten verfolgen zu l�uneu, traten Rllclg�nge ei», welche in Anbetracht solcher Verh�ltnisse laum bedentend aeliauut werden llinnen. ' ' ' ' »»
5. ^Ng»n,eln« Gtaatsilz»nld.
««»r 100 st.
V.iiytttllche «vtaatsschuld zu b p<lt -w Noten ver,in«l M°,-n<,ueml,er 6530 654^ ^ ^ � Fedrulli-Auuuft 85.30 «5 40
^ Silber � Iiinner-Iuli ?<> ^ ?o^> , , » »PrU-Octob« . ?l) 3^ 7^,40 ^'«l, , I 1V39 . . . 33v� 33V �
" " l«" ^'/«>'" 250 ft. i.3- V3'<i5 . . 1W0 ,u 500 ft. . . 10^50 1,27 � ^ l««0 ,u 100 fi. . . 123 ,24-� � 1864 ,N 100 st. . . 143 50 143 75 5^.llle,D°mUnell-Pt°nt>l»riese,u 120 fl. � W. in Silber . . 115� 115.50 «». G»n»»entlast,,nas-Vbliga»lo�e..
FUr 100 fl. <l»'l' Waa^ V�hrn'n .... ,ubp2t ft675 9725 V«li�>n . . . . ^. b , 7850 79^ «leder-oesterreich. . ,0» 96^- ?7. c>dli-0efterreich . . , 5 . 9^.� 93 -Vi.denbUrgen ... _ b , 78.� 79 � «tt^«rm,r» ... , 5 . 91 50 92 5.0
Un«°rn.....5 ^ ho..- 80.50
^. �ndere �ffentlicke Nnteben D°nauilguliiung«los. zu 5p«t. 96 60 96 90 Ul «. «lsenb°l,nanlch.n ,u 120 fl.
�. W. Silber 5', pr. Glllll 105 . 1l?5 50 Una Pr�nuenanlehrn ,« 100 ft
N<ener sommunalanlehen, r�ck» Veld l?!»"« zahlbar 5 p«t. fUr 100 st. . . 53 50 ?5 75.
». Nctie« »,« N«nkl»Ul»'«t»n
«nglo-ilfterr. Vu»l . . 816-316 50
Var.loerein.......365».� 36?.�
lvodsD-Ereditalistalt .... �.� �.� lretutanllalt f Handel u. <5e». . 3'«l 30 391,50 trckttanNalt. allgem. ungar. . , 14^,� l4l
Depositenbank......1I6.X5 Il6..'i0
««coniple-Oesellschaft, n �. . 1025. I0A5». -^ranco-�fterr. Vanl . . .129 75 130,�
Handelsbank.......853-- 25,350
Aatioillllbnnl...... 875 - 877 - -
Umnubaul.......269 50 270 �
Vere,n«h»i!l...... 16^- 1685s»
Verlehr«banl ....... 218.� 21850
«. Nctien »on Xransportunrerneh. muugen. slelb Waare
Alsiild-Fiumaner Vahn . .178.-179.
V^hm, Westbahn........�-------
«arl-i!udw!g-V<,hn.....235 25 235.75
DonauDampsschifff. Tesellfch. . 617... 618 -Lllsabclh-Wtflbllhu..... 250.� 250.50 «lisabeth-Wessbahn (kin, .«ub.
weiser Streckt)....._._^ �.�
Feralllaude.siordbahn . . . 2090 �2100 -
^rnn^I�s,vb«,V«bn . . . 223 5>0 824 50 Lemberg,«,s�.-I»ssl,er.V»hn . 157 25 15,7 75 Llnyd. �sserr. ..... 527.� 5,2^ -
Oefterr. «ordweNbahn ...214�214 50
N,ldolf«-Vih�......176 75 177 25
Giebenbllreer «ahn . . . 178 179 �
Staatsbahn...... 327� 32tt �
SUdbahn...... . 208 70 2<'8.9'1
Vlld.narbd verbind, «ahn .176� 177 �
Tl,ei�<«°hll.....24s< 75 25'0 25
Ungarische Nordossbahn . , . 162 50 16.'l -. Ullgarische Ofibahn ... 131.� 13225 Tramway ......328.50 329...
»?. Vfnn^brlefe sflir 100 ft )
111«, sfi «°d.n«rel>it.«nft<llt V.ll' Waare nerlnSbar ,u 5 p<lt. m Silber 10» 75) Is>1 � tc.ln33I.rii<l,.,u5p«l.illV.W. «8- 88 25 «atioualb. ,u b p«t ». U. . .9040 ^�o In«.�°b.-«rtd.-«nll. ,n5'/. P«t. 86 75 87.�
«. I>rlorlt�t»ol»llaationen.
<»el^ Woar,
M.'Wtstb in G. verz. (l. Emifs.) 92 25 92.40
Heroinandz-Nordb w silb o?r,. 100 70 101 ...
jran,.Ioleph«<Vahn .... 99.U0 100 10
^.larl.Lnd» V.t.G.�"z.',««. . .� �.�
^, . Gel^ wuate
sitbtub. «ahn <n Gilder �er,. . 90 25 9s> l»0
?l°^ ?!,^' i 500ssr. ^1, «m. 124 50 125.^
s db. V^ 3°. i 500 ^rc. pr. StUck 111 2-, IN 75
SUdb.-V.i200fi.,.5'/,fUrI00ft. 93 75 94.-slldb.'Von« 6«. (1870-74)
» 5>A) Frc« pr. Vtilck . .-------____
>lu«. Ofibahn f�r 100 fi . . 77,75 78 -
ll». Vrlvallose sper Sl«l«l).
treditanftalt f. Handel n.Vew. Vell» Waakl
,n 100 st. UN......18950 I9l> ^
Rudolf-Stiftung zn 10 st. . . 15.25 15.75
Wechsel (2 M«n ) 5,ld W°a« »u««bnrg fUr 100 fl «ibb. W. 91 60 9 ?0 �ranliurt n.M. 100 fl. betto 91.80 3199 Hamburg, fttr 100 Mark Vanco 8<><l0 80 3<) London, f�r 10 Pfund Vterlin, !0«.W 10» Pari,, fnr 100 8"l,e« . . . 4^5.0 42k«
»,«»4 de, G»l»s»»te»
6»l5 W»«,r,
«. Milll, Ducat« . 5 ft. 24j'l. 5 ss. 25 lr. Naft«,le«,l«d'«r . . 8 , 74j , 8 » 75» B Preu�. «asstnscheme 1 « 63 . I . 6»j -Gilder 108 . . 10S . 10 <»
Kralntscht Gruude«tlaftuuz« « Obllaalionen, Pr<» ««'l^ttrun,: 85.7s> «^ll» t» «»««.