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Hlr. 37.

Kissi, Donlierstag, 9 Wai 1901.

tugrirtlrtc Eb««*anc*ll jtltfit »i> i«i »ddestill»»«.

26. Jahrgang.

Anlässlich des Wonatswechfels ersuchen »ir jene Abnehmer der „pentschen Mach^» die «it der Aezugsgebnr im Mckstande sind, nm j die recht baldige Kinsendnng derselben, damit keine Störung in der regelmäßigen Znsendnng der Antnng eintrete.

Z>ie Verwaltung.

Z>ie Meinwaschung der Schlindra.

Die Schlindra ist, wie wir schon dargelegt habe», keinelweg! bloß die persönliche Spielart des Dr. Schusterschitz, sondern der Typu! des slove-nischen Politiker». In dieser für jeden Kenner der Verhältnisse ganz selbstverständlichen Generalisierung darf man auch vor den slovenischen Politikern liberallen Schlagt», welche jetzt den Rahm von der Schlimdra-Affaire abschöpfen wolle», nicht Halt wachen. Denn die Schlindra ist überall am Werke, wo diie slovenische Politik zu Kampsmitteln greift, in dem liberalen Organisationen nicht weniger, al! in dem clericalen Consumvereinen. Bezüglich der slovemijchen Kampfmittel — wir haben dieselben bei deen Wahlen in unverfälschter Reinheit kennen gelermt — ist eben eine über alle Ehrgebote und Recht'lgesühle zur Tagesordnung übergehende Ge» wiss«mlosigk«it eingerifseo, welche im Schlindrafalle nicht zum letzienmale den wesentlichen Zug der slooemischen Politik: die Schab igkeit, auf» gedecklt Hai.

?Der altischechische „Hlal Naroda" triff«, frei« lich uinsreiwillig, inl schwarze, wen» er schreibt: ,Miu der Abstimmung (über die Schlindrageschichie) hai dt>ie Sache der Slovenen und die Sache bei Mechtel (!) eine viel ärgere Ohrfeige «haltten, all die Person bei Dr. Schuster.

Sie suchte ein Kind.

«tl>ze von Konftanze Lochmann.

Frau Asta Herling! Ehe blieb kinderlos.

Sie lebte in glücklichen Verhältnissen und beschloße. im Einverständnil mit ihrem Manne, ein kleineltl, aber schönel Mädchen an Kindelstatt an-zunehhmen. Sie glaubte darin keinen Schwierigkeiten zu begegnen: sie wohnte im elegantesten Viertel der Stadöt in schönen Räumen, war bilher nur im Wagten durch jene Vorstadtstraßen gerollt, in denen so ofofi da« Elend zuhaust ist.

Aber tapfer und resolut nahm sie ihren Weg. „Ei»n anmitthigel Kiidl' Im Geiste tauchten schon Enge;ellköpfchen vor ihr auf mit goldenen Locken, blautuen Augen, rosigrn Wangen!

Wochenlang schon suchte sie ein liebliche! kleine! Mädttchen; doch vergeblich. Aber ihre Wege wurden ihr ii vediirsnil, so qualvnll sie ihr waren, so lehr-reich h waren sie auch für sie.

In ihrem einfachsten Kleide und Hute, da! Gesiösicht von einem Schleier verdeckt, gieng sie durch öde» e, von der Sonne erhitzte Gassen mit den Himmel-hohechen Mieilkasernen. Auf den Pflastersteinen hockten Kindader und zupsten an dem kümmerlichen Grase, das hier rt sprießen durste. Dürstige Gestalten mit unge-waschscheneo nacklen Füßen, mit schmutzigen Kleidern, die u umso widerwärtiger wirkten, sobald sie die ge-schenMe oder verkaufte Trödelware der Reichen ver-rieth«h«ll, johlten um die Passanten herum oder schrien höhajhnische Bemerkungen, freche Schimpfwort« hinter ihaemm drein.

vielleicht waren sie mehr zu beneiden all die wohbehlbehiiieten Epiößlinge angesehener Eltern, die in Ä Eiaatiroben einhertrollen muslien, unv decen weicheres, weiße! Füßchen niemall den Boden dci Gartaruni, geschweige denn die spitzen Steine der

schitz. Wenn dieser sein Mandat niederlegt (nur keine Angst! Anm. d. D. W), so würde er zwei« sellol mit einer imposanten Majorität wiedergewählt werden. Aber da! Ansehen bei Club!, dem Dr. Schusterschitz angehört, ist be-schmutzt und die Sache der Slovenen schwer ge» schädigt.'

Die Krainer Liberalen, unler denen der Ehren» mann Dr. Tautscher auch nur eine rühmliche Aulnahme bildet, sind um kein Haar besser, all >ie »ilindrovci*, wie die Clericalen jetzt benannt werden. El ist reine Parteipolitik, wenn die slove» nischen Liberalen unter dem gewaltigen Eindrucke >er Schlindraasfaire vor der Welt politischer Ehr-begriffe schön Kind spielen wollen und sich unter bet Firma „antifclindrarji' all Anticorruptionisten auf» ipielen wollen.

Auf der anberen Seite müssen aber die Rein« waschunglversuche ber slovenischclericalen Partei, >ie im Organ bei Dr. Schusterschitz breitgetreten werden, boch nur allgemeine Heiterkeit Heraul-fordern.

Die Schlindra klammert sich an Strohhalme: el wirb gesagt, bas! überhaupt nur bie Hälfte ber Abgeorbneten über bie Anträge bei Mislbilligungl» aulschusft! abgestimmt hat; man schwelgt barin, das! ber MislbilligunglaulschusS bie persönliche Ehre bei Dr. Schusterschitz all intact angesehen hat; ja man sührt bie „schlaue' Erwägung in! Treffen, bas! keine „kaufmännische Concurrenz" zwischen ber (Zospociarska zveza und der Landwirt» schaftlgesellfchaft vorgelegen fei.

Bezüglich bei letzten Punkte! mus! man wohl sagen, das! eS sehr bedauerlich wäre, wenn eine

kaufmännische Concurrenz sich die Hände so be» schmutzen würde, wie die! Dr. Schusterschitz ge« than hat. Wenn die slooenischen Politiker auf dem Stanbpunkte stehen, dass im politischen Kampfe jebel auch noch so niebrige Mittel erlaubt sei, so ist da! ihre Sache, sie werden el aber allen, die an politischen Ehrbegriffen festhalten, nicht nehmen dürfen, ein solche! Vorgehen, ganz gleich, ob el sich all kaufmännische oder politische Concurrenz darstellt, al! Schurkerei zu behandeln.

Geradezu psychopathisch sind aber die Ver« suche der Slovenischclericalen, für den Schlindra-scandal die liberalen Slovenen allein verantwort« lich zu machen. Die Schlindraleute halten die politische Lumperei eben schon für so etwa! Selbst» verständliche!, das! sie jeden der sich — sei el au! ehrlichen Gefühle oder zu rein parteimäßigen Kampf» zwecken — dagegen auflehnt, all einen Schuft er» klären. Nur au! diesem Gesichtlpunkte läslt sich folgender Schmerzenlschrei de! „Slovenec" er« klären:

»Wir werden warten, wie lange unsere destruc» tiven Elemente noch Gelegenheit haben werde«, unser Volk vor der Welt zur Freude unserer Gegner »it Koth zu beweisen. Da! wissen wir aber, das! unser Volk, wenn el noch etwa! Lebenlkraft in sich birgt, diese Elemente aulscheiden musl, um wieder zu gesunden."

Darin liegt ein sehr wertvolle! Geständnil. denn so werden die liberalen Slovenen, welche gegen die Schurkereien der herrschenden clericalen Politik Stillung nehmen, all Fremdkörper im eigenen Volklkörper erklärt, nach deren Au!» scheidung eben nur die reine ungestörte politische

Straße berühren durste. Aber die Jahre der Kind-heit vergehen, und das lärmvollste Büblein kommt in die rauhe Lebenlschule, in der eS gebückt geht und vorzeitig müde wirb.

Asta bachte ber altgewordenen Arbeiter. Capi-talisten, die gemächlich ihre Zinsen verzehrten, wurden sie wohl schwerlich, und der Staat gab ihnen keine Pension. Oder doch? — „Alterlversorgung' hieß ja die Losung de! Tage!. Wal bezahlten sie von dieser gesparten Summe, wenn ihre Aulzahlung erlebt wurde? Obdach oder Nahrung? Oder beide!?! — In den weitgeöffneten Haulthüren, die den Blick nach einem finsteren, schlüpfrigen, sonnenlosen Hose gehen ließen, in welchem Kehricht lag und den alte! Gerumpel verengte, standen, im endlosen Geschwätz sich verlierend, die besser situierten Mütter der hoffnunploollen Sassenjugend. Sie redeten von dem lieben Nächsten und von den iheuren Preisen der Lebenlmittel. sie zählten die Lieblinglgerichte bei Manne! auf unb priesen sich gegenseitig bie Eiosse an. bie sie trugen. Fast jebe ber Frauen schleppte ein Kinb auf dem Arme. Doch el waren keine rosigen, drallen Bady's mit spitzenbesetziem Tragmanul. die hier geschaukelt, gezüchtigt, oder mit für den Magen eine! Kinde! unpassenden Es!» waren beruhigt wurden, sondern welke, kleine Wesen mit krummen Beinchen und mageren nackten Armen; sie wimmerten und schrien, all wollten sie jedermann klagen, dasi sie von Zllorgen bil zum Abend ge» quält würden. Denn statt Milch gab man ihnen Zichoriebrüche und statt eine! kühlen, behaglichen Bettchen! hallen fie ein harte!, unbiquemel Lager. Zum Ueberflus! steckte man ihnen noch einen Gummi« pfropfen in d-n zum Weinen verzogenen Mund. Drei Käse hohe Geschwister waren die Pfleger der armen Würmchen, welche sie all lebendige Puppen

behandelten, liebten und tyrannisierten, hätschelten und stießen — je nachdem!

Einige gab el ja. die trotz alledem und auch einzelne Mütter, die Verständnil für eine Kindelfeele hatten ... doch bildeten sie nicht eine Aulnahme?

Frau Asta Herling, deren Augen sich von klein auf an freundlichen Bildern erfreuten, die seit Jahren schon schönheitldurstig durch weite Land-schaften und wohlgesüllte Museen gewandert war. sie eilte in diesen Straßen so schnell dahin, all fürchte sie, man könne sie anhalten, weil sie etwa! gestohlen habe. Gestohlen da! prunkende Heim mit dem blumenbestellien Balkon, mit den schattenspen» denden Bäumen und den vielen Kostbarkeiten. Ein Frösteln überlief sie. gedachte sie der schimmernden Gewänder, die in ihrer Garderobe hingen. Sie saß an üppiger besetzter Tafel, all müsse el so sein, und fragte nicht danach, ob auch Andere gesättigt sich zur Tagelarbeit begeben, da! Auge und den Gaumen in gleicher Weife ergötzten.

.Warum diese schroffen Gegensätze", fragte,,e. „welhalb diese Kluft, die kein Reicher und Mäch-iiger überbrücken will?" Ihre hochmüthige Schwester an ihrer Stelle hier wandelnd, hätte, indigniert die Kleider zusammenraffend, erstaunt ausgerufen: »Sieh doch diese! ordinäre Volk, dies« Pleb!!'

Al! wären el Mondbewohner, die in ihrer stofflichen Zusammensetzung nicht! mit ihr gemein haben konnten, so ungefähr hätte sie ihre Mit» menschen von der »Gasse' taxiert.

„Warum aber", dachte sie weiter, „mit schein« heiligem Augenoerdrehen die landläufige Redenlart von der Nichtigkeit aller irdischen Schätze, wenn Alt und Jung, Vonehm und Gering, doch allein Jagd machen hinter dem Mammon her?"

Während nun Asta Herling von Wo.t.e zu Woche ihren Plan, ein schöne!, kleine! Mädchen

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Lumperei, die allgewaltige Schlindra übrig bleiben würde.

Wenn sich die die Weissagung de» „Slovenec" erfüllen würde, dann wäre de« armen, betrogenen und ausgebeuteten slovenischen Volke wohl eine sehr traurig« Zukunft beschieden.

politische Wundschau

Z>asAbgeordnetenhaus genehmigte am Dienstag die Ehe de« Erzherzogs von Este. Hiebei kam eS zu einer politischen Debatte, in welcher da« Partei-bekenntniS de« Thronsolger« grell beleuchtet wurde. Die Tschechen und Clericalen lieben die bekannten Denunciationen gegen die Alldeutschen loS, der pol-nifche Berichterstatter referierte mit den Händen in den Hosentaschen — e« war ein Tag voll parla-«entarischer Würde.

Z>ie innerpolitische Lage scheint wieder kri-tisch zu werden. Bekanntlich verlangen die Tschechen eine solche Verquickung der Investition«- «it der Kanal-Vorlage, daß die erstere nur gleichzeitig mit der letzteren Gesetz werden könne. Dagegen lehnen sich die Deutschen, insbesondere die Alpendeutschen, auf und wollen ihrem Mißvergnügen darüber bei der Verhandlung über die Branntweinsteuervorlage. deren Böhmen am dringendsten bedarf, Ausdruck geben. Nun drohen die Tschechen, die Annahaie der JnvestitionSvorlage unter solchen Umständen mit allen Mitteln zu verhindern. — Wir sind durchaus nicht qegen die Kanalvorlage, glauben aber, dass in erster Linie einmal die dringendsten Bedürfnisse der Alpenländer befriedigt werden müssen welche jahrzehntelang vernachlässigt wurden, und hoffen dass sich die deutsche Gemeinbürgschaft auch auf dem Felde der wirtschaftlichen BolkSnothwen-digkeiten bewähren werde.

Z>e»tscher Aotkstag in Wien. Der am Sonntag in Wien abgehaltene deutsche VolkStag gestaltete sich zu einem imposanten Aufgebote der alldeutschen Partei. Fast auS allen Orten Deutsch-Österreich« waren Vertreter der alldeutschen Partei herbeigeeilt — e« mögen wohl über 3000 Ver-sammlung«theilnchmer gewesen sein. Von den all-deutschen Abgeordneten, welche fast vollzählig er-schienen waren, wurde in«befondere Abg. Schönerer mit schier endlosem Jubel begrüßt und in seinem Auge leuchtete nach langer Zeit wieder jener hohe Stolz auf, den er über da« kraftvolle Ausgehen der von ih« aufgestreuten Saat empfinden muss. Abg. Rudolf Berger kennzeichnete die LoS von Rom-Bewegung und nahm gegen jene Verdacht», gungen Stellung, welche in letzter Zeit maßgebend geworden sind. Abg. I r o erörterte in einer groß-

in ihr Hau« zu nehmen, aufschob, wandelten sich in ihre« Herzen die Wünsche, die sie gehegt.

Eine« Tage« beugte sie sich in der unsaubersten Gasse zu einem blassen, schmächtigen Wesen hinab, da« frierend auf der feuchten Thürschwelle hockte. Sie fragte: »Willst du wohl «it mir gehen, Kleine? Ich will dich lieb haben!"

Da« Kind antwortete nicht. Mit großen, trau-rigen Augen starrte e« die seine Frau an.

Eine dicke Person mit rothen, ungeordneten Haaren, trat jetzt eilig herzu und berichtete auf Asta« Wunsch:

.Die Line Croner hat nicht Vater, nicht Mut-ter «ehr, vor ein paar Tagen haben wir die Frau Croner begraben! — Na, und da« Kind — da« ko««t halt morgen inS Armenhau«! Wird nicht lange machen, '« hat nicht viel aus der Mühle!'

„Bringen Sie mir die Kleine', entgegnete Asta hastig und rasch, al« fürcht, sie. ihr Enischlus« könne ihr leid werden. .Da« ärmste, da« verlas-senste Kind soll mein sein, nicht da« schönste unv gesündeste. Da« findet wohl selbst seinen Weg vurch die Welt!"

Ein Jahr später besuchte die Schwester Asta«, Frau RegierungSräthin Wolff, ihre Verwandten in der Sommerfrische.

»Wo hast du die Line, den hässlichen, kleinen Balg? Lebt er immer noch?" fragte sie rücksichtslos, wie es ihre Art war.

Der »hässliche Balg" erschien. Gesundheit blühte ihm aus den Wangen und die traurigen Augen lachten.

„WaS hast du mit Linchen gemacht?' fragte die Frau Räthin überrascht.

„Ich habe ihr Lust, Licht und Liebe gegeben", sagst Asta einfach, „und sie gibt mir dafür viel «ehr. Ein Kind — welches Glück, welche Zukunft!"

„IM«,**» Macht-

angelegten, sachlichen Rede die österreichische Steuer-Politik. Abg. P a ch 1t sprach über Wahlrecht und Wahlfreiheit, deren Missbrauch und Sicherstellung, Der Arbeiterführer Franko Stein schilderte in flammenden Worten den Werdegang des nationalen Antisemitismus. Eine politisch hochbedeutsame Rede hielt der Abg. Wolf, welcher die alldeutschen Bestrebungen erörterte. Diese fußen einerseits auf dem Gefühle unauflöslicher Zusammengehörigkeit der Deutschösterreicher mit den Deutschen de« Reiches und anderseit« auf dem Bestreben, alle Classen des Volkes, also auch die Arbeiterschaft, den Idealen de« VolkSthumS dienstbar zu machen. Zu allen Gegenständen wurden scharfe Entschließungen ge-sasSt und schließlich eine begeisterte Vertrauens-kundgebung für die Alldeutsche Vereinigung gefasst. Abg. Schönerer erklärte, er werde erst dann wieder in Wien sprechen, „wenn alle Deutschvölkischen Wiens loS von Rom' geworden seien. An den VolkStag. der das Erstarken des alldeutschen Pro-gramme« in der Provinz deutlich zeigte, schloßen sich Prooinzberathungen.

Kie Leitung der Z>entschen Aolkspartei in Steiermark hat folgende Resolution gefasst: „Die Parteileitung gibt der Ueberzeugung Ausdruck dass der Gifahr, welche mit dem in jüngster Zeit unternommenen muthwillig-dreisten clerical-feudalen Vorstoße für eine ruhige, den freiheitlichen Ideen Rechnung «ragende Entwicklung der polnischen Ver-Hältnisse verbunden ist. durch eine zielbewujSie. an den Errungenschasten der FreiheitSbestrebuitglN und an den deutschen Interessen unverbrüchlich festhaltende Politik deS parlamentarischen Verban."eS der deutschen Volkspartei begegnet werden wird. Die Parteileitung spricht endlich die bestimmte Ec-Wartung av». dass der parlamentarische Verband der deutschen VolkSpartei die seit langer'Zeit arg vernachlässigten Interessen der Steiermark — namentlich auf dem Gebiete des Eisenbahn- und Un-terrichtSwesenS — thatkräftigst wahrnehmen und zu diesem Behufe mit allem Nachdruckt die entspre-chenden Forderungen erheben und vertreten wird.

Kohe Anerkennung. Die clericale Wochen-schrist .Neue Warte am Jnn' (herausgegeben in Braunau in Oberösterreich) veröffentlicht an der Spitze ihrer letzten Nummer solgende« Schreiben von der Kammer des Erzherzog« Franz Ferdinand: „Se. Wohlgeboren Herrn Josef Stampfel. Heraus-geber »nd Redacteur der »Neuen Warte am Jnn.' Euer Wohlgeboren l Se. k. u. k. Hoheit Erzherzog Franz Ferdinand haben die schönen Artikel de« Blatte«, deren loyaler Inhalt alle« Lob verdient, mit Freude und Genugthuung gelesen. Mögen Sie immer, hochgeehrter Herr, ein so treuer Verfechter wahrhaft dynastischer und religiöjer Ideen sein und bleiben. Ich spreche Ihnen den allerwälmften Dank im durchlauchtigsten und höchsten Auftrage auS. Gezeichnet: Msgr. Dr. Joses Lannyi. geheimer Kämmerer Er. päpstlichen Heiligkeit. Hahnerd be, Halmansödt (Oberösterreich), 28. April 1901.' Dieses Schreiben erregt um so mehr Aufsehen, als Stampfel durch feine hetzerische, provocatorische und rüde Kampfesweise bekannt ist und erst kürzlich wegen Beleidigung de« B e a m t e n st a n d e« zu drei Monaten Arrest verurtheilt wurde.

Aanstavistische Meinungsverschiedenheiten. Am

18. April haben die Vertrauensmänner der snd-slavischen Studentenschaft in Prag folgende Entschließung gefasst: „Wir südslavischen Studenten (Kroaten, Slovenen und Serben) verurtheilen einstimmig und entschieden die parteiische Schreibweise aller jener unserer Blätter z. B. Branik. Obzor und Edinost, welche anlässlich der letzten russi-scheu Studenten unrühen in verkehrter Auffassung der slavischen Soli-darität sich auf die Seite der brutale» Gewalt der russ fchen Regierung gestellt haben." Dagegen erklären aber die clericalen Studenten, welche be-züglich der panslavistischen Gesinnung hinter ihren liberalen Commilitonen nicht zurückstehen, dass sie sich für die „revolutionären Bestrebungen der ruf-sischen Studentenschaft" nicht erwärmen könnten. Die österreichischen Panslavisten streiten also bereits um die Parteizugehörigkeit im künftigen allslavischen Russland. Die einen treten offen für dic Nihilisten ein, die anderen girieren sich ebenso offen schon als — Regierungspartei. Reizende Leute!

zeitgemäßer Antrag. Im Abgeordneten-Haufe braute Abg. Stein einen Antrag ein, dass Geistliche oder ReligionSdiener, die in Ausübung ihre« Beruse« öffentlich vor einer Menschenmenge, oder in der Kirche oder an einem anderen zu religiösen Veranstaltungen bestimmten Orte Auge-legenheiien de« Staate« oder der Voll«vertretung zum Gegenstand ihrer Erörterungen machen, nach

Nummer 37

8 65 des Strafgesetzes wegen Störung der offent-lichen Ruhe verfolgt werden.

Lignori's Moraltheologie in deutscher Ilebersehnng. Seit langem hat nichts so große Aufregung in ultramontanen Lager verursacht, alt GraßmannS'S Auszüge auS der Moraltheologie deS „heiligen" Kirchenlehrers AlphonS v. Liguon. Obgleich der jetzt regierende Papst Leo XIII. alt unfehlbare» Haupt der römisch-katholischen Kirche diese Moraltheologie approbierte und sie „unbedent-lich" in der Hand eines Jeden wissen wollte, sträubt sich doch die ganze ultramontane Welt mit besessen gegen ihre Verbreitung, ja ein bayrisch« Bischof hat vor wenigen Tagen das Lesen diein heiß umstrittenen und dadurch berühmt geworden, „Moral"-Theologie bei sonstigen schwer?» kirchlich«, Strafen direct verboten. Ultramontane Proteste»' sammlungen stehen auf der Tagesordnung; m<rf« würdiger Weise richten sich die „Proteste" akt nicht gegen die „Moral" Liguon'«, sondern gega die Verbreiter derselben, welche damit einer pipft-lichen Anordnung nur Folge leisten. Das uliu-montane Geschrei nach Beschlagnahme der Sraj> mann'schen Auszüge blieb in Bayern und Oestw reich nicht ohne Erfolg? sie wurden — verbot;«: Wie unS mitgetheilt wird, bereitet der Verlag »et LoS von Rom-Blattes „VolkSr-s" in Müidx» eine vollständige Uebersetzung (k ine AuSzügelj deS das 6. und 9. Gebot lehundelnden Capixtt der Liguorischen Moraltheologie vor. welche ei» derzeit noch römisch-katholischer ReligionS-Prosesisr besorgte. Die Ultramonianen können nun nicht mehr von einer „Fälschung" u. dal. sprechen, auch ü eine Beschlagnahme der objectiven Uebersetz»q gänzlich ausgeschlossen, so lan^e Liguor»'» Original-werke nicht verboten werden. DaS interessante 9udj kostet nur 50 Pfennige (60 Heller) und sind öe-stellungen hierauf an den Beelag deS ,.Voll»rus' in München. Kontorhau« 22, zu richten.

Hin neues prenfisches Ministerin«. Sonderausgabe de« „Reichsanzeiger»' meldet: De» Ministern Dr. v. Miquel, Freiherrn v. Hammer-stein uud Brefeld wurde die nachgesuchte Entlassung ertheilt. Dr. v. Miquel wurde in das Herrenhaut berufen. Freiherrn v. Hammerstein wurde die Krim« zum Großkreuze deS Rothen Ädler-OrdenS und Breselo da» Großkreuz de» Rothen Adler-Ordext mit Eichenlaub verliehen. Freiherr v. Rheii.bih?, wurde zum Finanzminister, v. Podbielski ui« Landwir>schafi«minister, der Bezi, »Präsident roi Metz, Freiherr v. Himmerstein, zum Minister tti Innern und der Geheime Commerzienrath Möller zum Handelsminister ernannt. Der Director bet Rcich»postamteS Kraeike wurde zum Sia>il»secreiai te« ReichSpostamte« ernannt. — Der Schwerpuiilt dieser theilweisen Umgestaltung de» preubischea Ministerium» liegt wohl im Abfange Johanne» von Miquel». de» genialen Finanzminislert Kaiser Wilhelm» II. Die Ursachen seiner EntlassM mögen zum Th-ile wohl in seinem schwankende» Befinden wie in ter Un Haltbarkeit s in» über-ragenden Position neben einer Individualität w» Bülow zu suchen sein. Im letzten Grunde aber ist Miquel ein Opfer der Canalvorlage geworden. Trotz scheinbaren Eintreten» für den kaiserlich« Riesenplan. Preußen, ja da« ganz« Deutsche Reich mit Wasserstraßen zu durchziehen, hatten die coit> seroativen Gegner der Vorlage (Agrarier) dich keinen treueren und mächtigeren Bundesgenosse», als eben Jobanne» von Miquel. Es ist bezeichne für die hohe Wertschätzung, die Miquel bei Wilhelm ll. genoßt dass ber Kaiser an der Person» lichkeit, zu der er einst daS Wort gesprochen: »Sie sind mein Mann", sesthielt, obwohl er in ihr seit Jahr und Tag den gefährlichsten Gegner jeuet liebsten Gedankens erblicken musste. Zum Entschlösse, sich von Miquel zu trennen, mag der Kaiser w»dl erst gekommen sein, als die neue, ding» schroff canalseindliche Haltung der conservatioen Mehrb"! d>» preußischen Abgeordnetenhauses ihm nah-legie, entweder auf Miquel, da» wichtigste Werkzeug der Canalges ner. oder auf den Canal zu verjichten — Wir Alldeuischen haben keinen AnlisS. in de» selbstsüchtigen Jubel der liberalen Presse über de» Sturz eines ManncS einzustimmen, der feit vierzig Jahren die ganze Kraft feines genialen Geiste» m Dunste deS nationalen Hochgedanken» ausge-wendet hat.

Wargarinegesetz. Mit dem vom A5geort> neteuhause angenommene» Margarinegesetz wurde zur allseitigen Anerkennung der Versuch gemachi, im gleichen Maße die Landwirtschaft al» auch de« Consnmcnten zu schützen. DaS ganze Hau» war von vornherein mit dem Gejetzentwmfe einon standen, der dem bi«herigen Schwindel im vutter. Handel an den Leib gehen soll. Nur der Vertrete;

Nummer 37

5« Fabrikanten war dagegen, und Arm in Arm mit dem Kapitalisten gieng — der internationale Socialdemocrat! Da« Interesse der Arbeiter geht doch jedenfalls dahin, das« man ihnen keine Margarine um den Preis der Butter verkaufen darf, was gar nicht zu verhindern ist. so lange der jetzige Zustand fortdauert. Gerade der Arbeiter hat ein große» Interesse an diesem Gesetz, welche« die Ausbeulung durch den LebenSmittelhSndler gewiss einschränkt. Das» das Gesetz auch für die Land-wirtschaft günstig ist, wird doch für die Social-democraien keine Veranlassung fein, eS zu bekämpfen? Ganz bedauern und verurtheilen werden nur die gewissen Zwischenhändler au« Tarnopol. die aber jeden «ersuch, ihre Gebahrung zu bessern, al« „Gewalt" bezeichnen. Diese Classe hat allerdings auch Fürsprecher im Abgeordnetenhaus«.

3«rn Kriege in Südafrika. Au« London wird g«meld«t: Einflussreiche hiesige und südafri-kanische Finanzkreise, sowie Mineninteressenten sind angestrengt bemüht, voraussichtlich nicht ohne Er-folg. ein Compromis« herbeizuführen, um den Frieden«jchlufS zwecks schleuniger Wiedereröffnung der Gruben zu ermöglichen. RhoveS räth drmgendst weitgehende Concessionen an, weil die Feindselig, keit der Capholländer stetig anwächst und die Ge» sammtlage täglich aussichtsloser wird. In England beginnt man endlich einzusehen, was für eine Sorte von Leuten die südafrikanische Suppe eingebrockt hat. Am lö März erklärte im Unlerhause der Abgeordnet« Markham. das« „die Randjuden, die ten Krieg verschuldet hätten, vornehmlich die Herren Wernher. Beil und Genossen, Schwindler und eine xemein- Diebesbande' seien. In der That sind die Inhaber dieser Firmen Juden deutsch-polnisch« Herkunft, wie denn beiläufig auch ihr Patron Cecil Rhod«S sammt seiner ,^milie ein auffällig jüdische« Aussehen zeigt. Innerhalb von zehn Jahren soll Alfred Be» sich in Johannesburg ein Vermögen von 500 Millionen Mark gemacht haben. tAegenwäriig bewohnt er einen prächtigen Palast in London. Nun winselt diese Gesellschaft um Frieden, nicht etwa auS Patriotismus oder Menschlichkeit, sondern weil ihr der Krieg an den Privatgeld» b'UKl geht.

5«s Stadt und ^and.

Veränderungen im politischen Kerwattungs-

dunste. Der BezirkShauptmaiui von Peitau, Baron A p f a l t r e r n . wurde, wie schon gemeldet, nach Cilli und der Leiter der BezirkShauptmannschaft Liezen, Statthaltereirath Mari»« Graf A t t e m S, nach Petiau verfetzt.

Kachmännische Laienrichter. DaS Justiz-Ministerium hat im Einvernehmen mit dem Acker-bauminifterium zu fachmännischen Laienrichtern aus dem Kreise der Bergbaukundigen beim KreiS« geeichte Cilli ernannt den Bergbaucommissär Josef S a l o m o n in Cilli und den Berginspector Johann K o S m a t s ch in Wöllan.

Krnennnng beim hiesigen Krankenhause. Tcr EtadtphysicuS und Secundararzt Herr Dr. Eduard Gollitfch wurde vom LandeSauSschusse mit 1. Mai zum Ordinarius deS Allgemeinen Krankenhauses in Cilli ernannt.

Knangelischer Iamilienabend. Heute Mit«-ivoch, ub>endS d Uhr findet wieder ein öffentlicher zwangloser Familienabend im Sonderzimmer deS Hotels .zur Krone" statt, «vobei Herr Vicar May in Fortsetzung seiner Vortrüge über Reformation und Gegenreformation in Frankreich über „D i t Aufhebung des Ediktes von Nantes und di»eDragonaden" sprechen wird.

Hin«m ««günstigen Bescheid bezüglich der VerstoaUilchunz der Eisenbahn Cilli—Wöllan er-hielt, wi,e dem „Narod" au« Wien berichte, wird, die flooenische Deputation, bestehend au« den Herren D)r. Sernec und Boönjak. Nachdem e« auch c^er deutscchin Deputation nicht viel besser ergangen ist. so «muss man wohl die Hoffnung aufgeben, das« da« schreiende Unrecht, welche» jedes gedeih-l'che wirtfschasllich« Ausblühen d,S steirifchen Unter-landet ummöglich macht, in absehbarer Zeit gutge» macht wende. Bevor sich die untersteirische Land-wirtschaft und Industrie mit ihren concurrenzfähigen Erzeugmsssen durch günstigere Exportverhälinisse auf ein weiten ungränzteS Absatzgebiet wird verlegen können, istft jede gesunde Entwicklung dieses in jeder Richtun» fo gesegneten LandeStheileS unmöglich.

ßuf «ach Honoöid! Zu den, ursprünglichen Plane deS« Clllier Männergesangvereine« im Heu» rigen Soummer Ausflüge nach den wackeren Vor-orten Cilllli« zu unternehmen, ist eine Einladung de« Gonodbitzer Gesangvereines getreten. Der Cillier Männerge>esangverein hat nun, den Gesangverein

Wicht-

„Liederkranz", den Cillier Radfahrerverein und den Cillier Turnverein eingeladen, in gemeinsamer Arbeit eine» MassenauSflug der Cillier nach Go-nobitz ins Werk zu setzen. Eine am 6. d. M. statt« gehabte Besprechung der Vertreter aller genannten Vereine hat zu dem einstimmigen Beschlusse geführt, den Nachmittag deS FrohnleichnamSiageS (6. Juni) in unseren allzeit getreuen Gonobitz zuzubringen. In weiteren Zusammenkünften werden alle Einzeln« heilen festgestellt. Schon heute aber wollen wir im Namen der vier Vereine an das ganze deutsche Cilli den nationalen Ruf richten: Am Juni auf nach Gonobitz!

Südmark-Aolksbücherei. Am 1. März d. I. wurde die hiesige Südmark-VolkSbücherei, welche die Werke der besten und beliebteste» Autoren in 1500 Bänden umfasS», eröffnet. Die Bücherei ist im Stadiamte (Casse) untergebracht. Die AuSleih-stunde ist vorläufig auf jeden Montag zwischen 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehn« hat monatlich den Betrag von 10 Hellern und außerdem für jede« entlehnte Buch einen Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. Da« ausführliche Bücherverzeichni« ist zum Preise von ■i Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von j e d e m Deutschen benutzt werden. Infolge de« großen Zudrange« wird nun auch an jedem Freitag nach-mittag« zwischen 1 und 2 Uhr eine Au«leihstunde abgehalten.

ßillier Yadfahrerverei«. Freitag den 10. d. M. 8 Uhr abend« findet da« erste Kegel« schiebendes Cillier RadfahrervereineSim „Mohren" statt, und werden daher die Mitglieder freundlichst ersucht, am genannten Tage zahlreich zu erscheinen. Gleichzeitig wird aufmerksam gemacht, das« am Sonntag den 12. d. M. bei günstiger Witte« rung die erste V e r e i n « p a r t i e nach Hochenegg unternommen wird. Zusammenkunft Caf6 Mercur. Abfahrt punkt 2 Uhr nachmittags. Von Mitgliedern eingeführte Gäste sind beim Kegelschieben, wie bei VereinSsahrten stetS willkommen. Vollzähliges Er« scheinen sehr erwünscht.

ßilkier Wännergesaugsverei». Freitag den 10. Mai findet eine Probe deS Gemischten Chöre« statt.

N»terrichtsc»rse für öanjkunst und An-standsühre. Wie wir bereit« mittdeilien, wird der wegen seiner vorzüglichen Unterrichtsmethode alt« bewährte Meister der Tanzkunst, Herr Professor Eduard Eichler. SamStag den ll.Mai im hiesigen großen Cannofaal nachmittag« von 6 bi« < Uhr für die studierende Jugend (separalcurS) und abend« von 8 bi« 9 Uhr für erwachsene Schüler die Lehrcurse beginnen. Die Ausnahmen finden am gleichen Tage von 4 Uhr nachmittag« an im Casinosaale statt.

Eine Aitte des Kerrn Hgradi. Die Be« wohner Cilli«, denen die Verschönerung unserer Stadt so sehr am Herzen liegt, haben schon seit längerer Zeit sich über die hässliche Schutlaufhäufung scandalisiert. welche hinter der Pfarrkirche jenen Platz verunstaltete, wo vor vielen Jahren da« Standbild deS römischen Kriegers miiien in einer kleinen aber anmuthig,n Gartenlage gestanden ist. Nun zeigt eS sich aber, als ob dieser Unwille nicht gerechtfertigt gewesen wäre, denn Abt Ogradi gibt der Bevölkerung kund, das« er diesen Platz zu einer Vergrößerung der — Sakristei benützen will. Er wendet sich mit einem deutschen Flugblatt an die Bewohner Cilli« und bittet sie — nämlich „die F.eunde der Kirche und derStadtCilli" zu diesem geplanten Baue beizutragen. Abgesehen davon, das« an jener Stelle eine Gartenanlage viel b sser angebracht wäre, weil der kirchenplatz dadurch ein freundlicheres Bild gewinnen würde und weil durch eine Verbauung jene« Platze« die ohnedies schon sehr misslichen Lichtoerhältiiisse im Ober-gymnasium noch ungünstig«? gestaltet würden — abgesehen von diesen Erwägungen, die sich gerade dem Freunde der Stadt Cilli aufdrängen, mufs e« aber doch al« eine Scrupellosigkeit sondergleichen aumuthtn, wenn Abt Ogradi, der keinen Anlas« unbenutzt vorübergehen läs«t. um seine rückfichtS« lose Feindschaft gegen die Deutschen Cilli« zu be-künden, der vor keiner Taktlosigkeit gegenüber den deutschen Bürgern unserer Stadt zurückschreckt, der alle deutschen Gewerbetreibenden bei den Arbeiten, die er zu vergeben hat, schroff zurückweist, der endlich die deutsche Predigt au« der Psarrkirche gänzlich verbannt und diese so zu einer ausschließlich slovenischen Kirche gestempelt hat. wenn ein solcher Mann an die Deutschen CilliS überhaupt mit einer Bitte heranzutreten wagt. Und die« in einem Zeit« punkte, da er — e« war am letzten Sonntage — in der deutschen Kirche durch den be—kannten

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Josesibergchotelier Pater Ma»ur, dessen Predigtm Mittel« Phonographen auch in Gasthäusern ver» breitet wurden, in empörender Weise gegen die Deutschen Cilli« lo«ziehen ließ. Während ?. Mazur, als Organ des AbteS Ogradi, gegen die deutschen Bürger von Cilli eine Hetzpredigt losließ, in welcher er sie auf das gröblichste beleidigte, fo daf« ein Großtheil der Andächtigen in gerechter Entrüstung die Kirche verließ — da tritt Ogradi an dieselben Bürger CilliS mit einer Bitte behuf« Vergrößerung seiner slovenischen Pfarrkirche heran. Wir zweifeln nicht daran, das« die Bewohner Cilli« für die Bitte OgradiS keine andere Antwort haben werden, al» für die Sotiisen MazurS.

Wivdische Kcherrien. Kürzlich rempelten einige windische Schreiber im Laibacher Secundär-zuge de» Conducteur an, weil er nur.Markt Tüf« fer" und nicht auch „LaSto" ausgerufen hatte. Der Schreiber Grill nannte diese« den Vorschriften vollkommen entsprechende Vorgehen de« Conducteur« eine Gemeinheit. Er wurde wegen AmtSehrenbelei« digung vom Bezirksgerichte Tüsser zu einer Geld-strafe von 10 Kronen verurtheilt.

Hin fideles Kans. DaS KreiSgericht hatte am vorigen DonnerSiag die grausame Aufgabe, eine lustige — Kneiperin dem Dunstkrei e ihrer romantischen Auffassung zu entreißen. Die ver-witwete Taglöhnerin Ursula Mravlak — sie hörte am liebsten auf den „Kneipnamen' Urscha — sühne seit sieben Jahren ein fideles Leben zur eigenen Freude und aus — Kosten anderer. Eine moderne Bacchantin stellte sie sich mit einer verblüffenden Ungezwungenheit in den Dienst der beiden Menschen-beglück« Bacchus und Ero». Mit den Triviali-täten de» Erwerbe» hat die lustige Urscha ihre Feenhände schon seit Menfchengedenken nicht mehr beschmutzt. Sie wanderte froh von einer Schenke zur anderen und wenn sie nicht mehr gehen konnte, so miethete sie sich einen Wagen. Aufs Zahlen vergaß sie in der Regel und zahlreiche Wirte und Kellner in der Stadt und der Umgebung haben von der „Urscha" nur die Erinnerung an einen — »guten" Gast. Sie machte übrigen«, al« ob sie ganz unerschöpfliche Geldquellen hätte. Mit Vorliebe zeigte sie „Hunderter' h«um — da« heißt irgendwelche blaugefärbten Reclamezettel mit der Zahl 100. Um ihre Creditfähigkeit stets „frisch" zu erhalten, behauptet« sie. bei der Budapester Clasfenlotterie einen Haupttreffer gemacht zu haben, wovon ihr ein Cillier Advocat täglich »einen Geld-brief voll" ausfolge. So rechnete sie mit übn-rafchenden Erfolgen mit der Naivetät der Leute — in dieser Beziehung übertraf sich dieser weiblich« Casanova selbst, als « sich des heiligen AntoniuS al« unfreiwilligen Darlehensvermittler« bediente. Der heilige Antonius hat vom so stark wuchernden katholischen Aberglauben die dankbare Aufgabe er» halten, liebende Herzen zusammen zu bringen und zusammen zu halten. Die Verkäuferin in eiuer Ge-mischtwarenhandlung. Josesa Schacher, befand sich nun in der unangeuehmen Lage, die gütige Hilfe des heiligen AntoniuS sehnlichst herbeizu-wünschen. Da kam unsere luftige Urscha al» Hel« ferin in der Noth; sie war mit Freuden bereit, den heiligen — AntoniuS anzurufen, da sie ja von ihm alleS haben könne. Sie that dies unter zwei Bedingungen: erstens musste die Schocher ununterbrochen zwei Kerzen brennen lassen und anderseits musste sie der .Urscha" das nöthigt Kleingeld, offenbar zur Herstellung der nöthigen visionären Zustände, geben. Freilich wurde dieses Geld nicht aus dem Altare de« heiligen Antonius. sondern auf jenem des Freudenbring«s Bacchus geopfert. — Ursula Mravlak wurde vom Kreis-gerichle Cilli wegen Verbrechen« de« Betrüge« (HerauSschwindelung und Zechprellerei) zur Strafe des schweren Kerker« in der Dauer von 18 Monaien verurtheilt.

o)allKause«ess. Am Sonntag abends den 5. d. M. kamen die beiden hiesigen Taglöhner Johann LeSkojcheg und Carl Leber in da» Gast-hau« de» Ferdinand Kronawett« in der Theaterkasse und verlangten 1 Liter Bier. Nachdem sie bereit« betrunken waren jund Johann LeSkofcheg. ein bekannt« Excedent, b«eitS mehrmals daselbst sich Ausschreitungen zu Schulden kommen ließ, so wurden sie von der Gastwirtin Frau Ursula Kronawett« mit ihrem Begehren abgewiesen. Darüber wurde Johann Leskoscheg gewaltthätig, versetzte der Gastwirtin mehrere Fußtritte und brachte ihr mehrfache bedeutende Körp«v«letzungen bei. Als die Excedenten sahen, dass um Polizei geschickt wurde, suchten sie das Weite.

Am Schlafe bekohlen. Dem beim Bäcker« meist« Vincenz Janiisch bediensteten Knechte Alois Skrubei wurde am Sonntag den 5. d. M, als er

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.Aeutfche Wacht'

Nummer 37

um circa 9 Uhr abend» in betrunkenem Zustande auf einer Bank am Glacis einschlummerte, seine Tafchenuhr sammt Kette im Werte von 26 Kronen von unbekannten Thätern au« der Tasche ent« wendet.

Aach AakI» Wetterauzeige ist da« Wetter in der ersten Hälfte de» Monate« kühl, in der zweiten Hälfte hingegen wärmer, jedoch auch reich an Niederschlägen. Außerdem werden zwei Tage al« kritische Tage zweiter Ordnung bezeichnet, »am-lich der 12. und der 18. Zwischen 12. bi« 17. Mai sollen oereiüzelt Gewitter und Schneefälle ein-treten. — Nach dem hundertjährigen Kalender ist der WitterungSverlauf im Mai folgender: Die ersten beiden Tage de« Monate« sind warm; vom 3. bi« zum 18. fällt da« Thermometer, erreicht in den strengen Herren seinen tiefsten Stand, steigt aber bi« zum Ende de« Monate« wieder an. Während die ersten beiden Drittel im Mai arm an Nieder-schlügen ff»*, dürfte gerade die Zeit zwischen Himmel^hii und Pfingsten recht viel Regen bringen.

Sia Maikäferflugjahr haben wir in diesem Jahre zu e»w^«en, und sind Maßnahmen zur Vertilgung der Käfer geboten. Auch Gespinnst-motten und Raupen sollen «Massenhaft auftreten. E« ist daher zu rathen, sofort mit dem Reinigen der Bäume und Hecken zu beginnen und den Ab-räum zu verbrennen.

Kiue zurückgezogene Hhreuveleidigungs-klage. Herr Feichtinger, der, wenn auch nicht rühm-lich. fo doch viel genannte Führer der Grazer Chrifllich>oc>a!en, war von dem socialdemokratischen Blatt in Graz, dem „ Arbeit.rwillen", wiederholt «»gegriffen worden und sah sich endlich veranlasst, zu Nagen. Die Verhandlung hätte vor einigen Tagen stattfinden sollen. Der angeklagte Redacteur, Dr. Schacher!, trat für feine Behauptungen de» Wahrheit«bewei« an, und siehe da — nun meldet die «Grazer Zeitung", das« Herr Feichtinger einen Tag vor der Verhandlung seine Klage zurückzog. Auch ein Wahrheit«bewei«!

^eßrerstelle. An der vierclasfigen Mädchen-Volksschule Umgebung Pettau kommt eine Lehrerin-stelle mit den Bezügen nach der zweiten O-tSclasfe zur definitiven Besetzung. Gesuche sind bi« 1. Juni an den Ort«schulrath zu richten.

Schreivmaschiueu Ausstellung in Hra;. Vom 16. bi« 19. Mai findet im Schlarasiensaale der Stadttheaterreftauration in Graz eine Schreib» Maschinen - Ausstellung, veranstaltet von Herrn Ludwig Brauner, conc. Schreibmafchinen-Bureau-Inhaber, statt, dessen Reinerträgni« einigen Grazer WohlthätigkeilS-JnstitUten gewidmet wird. Die Ausstellung selbst wird sehr reich beschickt sein und eine Darstellung der verschiedensten Schrub-maschmen-Eystime in fast unerreichter Vollständig-keit bieten. Auß-rdem gelangen Phonographen, Vervielfältigung«-Apparate und Comptoir - Artikel zur Schaustellung, so das« eine seltene Reichhaltig-keit geboten wird.

Hingesendet. Aufruf.

Da« altgewohnte Bestrebe», Rom« Macht aus dem Gebiete der Schule und freien Forschung m Geltung zu bringen, tritt mehr al« je wieder in den Vordergrund. Dte atademijche Jugend in den Dienst der clericalen Sache zu stellen, ist zum Losung«-worte der römischen Curie geworden.

Laut und vernehmlich hört man die Rufe der Dunkelmänner in allen Gauen, e« müsste die freie Forschung, die freie Wissenschaft, die freie Schule Rom unterihänig g»macht werden. Katholisch soll Wifsenjchaf« und Schule werden, und in dieser Be-fchrankung oder — Beschränktheit sei da« Wohl der Menschheit g> legen.

Nach dem Willen Rom« soll in Salzburg eine katholische Universität entstehen, die eine Hochburg für den Utlramontani«mu« in deutschen Landen zu werden bestimmt ist.

Schon seit zwei Jahrzehnten bemühen sich die clericalen Kreise unablässig, da« wissenschaftliche Leben zu beeinflussen. Von Salzburg au« sollen die Sendboten hinausziehen in alle Welt, um für die Herrschaft Rom« über die Geister zu arbeiten und zu kämpfen; die Geiste«entwicklung soll in diesem Sinne beeinflußt werden.

Diesem Beginnen mus« entgegen getreten werden. —

Von de« Orte au«, wo die clericale Zwingburg geplant ist, mus« die Gegenbewegung em-stehen.

Hier in Salzburg hat sich eine srei und deutsch bewuf«u Schar gefunden, welche sich zur Ausgabe fetzt, eine »staatliche Universität" auf dem Boden

zu errichten, wo schon fast vor dreihundert Jahren eine Universität bestanden hat. Der Fehdehandschuh, der der freien Wissenschaft hingeworfen wurde, ist aufgehoben, der Kamps angenommen, der aufge-drungen worden ist.

Ein Verein hat sich gebildet — der Verein „Salzburger Hochschulverein"; Schritt für Schritt will er der Arbeit entgegentreten, welche für Geiste«umnachtung auf der feindlichen Seite unter-nvmmen wird. In zahlreiche Ortsgruppen soll sich die Thätigkeit verzweigen, welche begonnen werden soll in deutschen Landen sür die deutsche und freie Sache.

Ein Hort soll an dem Grenzpunkte Deutsch-österreichs und de« deutschen Reiches errichtet werden, den Jedermann unterstützen soll, der die Freiheit de« deutschen Geistes erhalten will, unbe« einstufst von römischem Wesen, von römischer Herrschsucht.

Der Staat ist nach dem Gesetze und aus natürlichen Ursachen berufen, die Hochschule zu begründen, dem Staate darf dieser Beruf nicht entrissen werden.

Zuschriften sind zu richten an den Au«schus« de« „Saljlurger Kochfchulvereiues", Salzburg.

Deutscher Schutverein.

In der Sitzung de« engeren Ausschusses rom I. Mai 1901 wurden für geleist.te Spenden: dem Reich«rath«abgeordneten Dr. Gustav Hirsch in Wien, der Ortsgruppe Schurz für eine Spende der landwirtschaftlichen Bezirk« > VorfchufScasse in Königinhof, der Ortsgruppe Jablonetz, ferner der Ortsgruppe Alt-Habendorf für das Erträgnis des UnterhaltnngSabendS vom 31. März 1901, den beiden Ortsgruppen in Neutitfchein für Erträge au« Veranstaltungen, der Ortsgruppe in Groß-UllerSdorf für die Erträge eines SchuloereinS-kränzchenS und eines UnterhaltungSobentS. der Ortsgruppe in Schlappenz für den Ertrag eines UnterhaltungSabendS und eines Kränzchens, sowie dem ehrenfesten Nordmährerbunde für die dem Wanderlehrer Herrn Franz Nowotny gewährte Unterstützung der geziemende Dank abgestattet.

Der Schule in Przibram wurde für Lehr' und Lernmittel ein Betrag bewilligt, der Schule in Neu-RohoSna für Heizung und Reinigung die nöthigen Mittel zugewiesen, dem Kindergarten in Eifenkappel ein weiterer Betrag zur diesjährigen Subvention übermittelt.

Angelegenheiten der Vereinsanstalten in Eagor, Blattnitz und Nieder-Eifenberg wurden be rathen und der Erledigung zugeführt.

Am Sonntag den 5. Mai l. I. fand in Marburg ein Gautag der steirifchen Ortsgruppen statt, zu welchen auch der ReichSrathSabgeordnete Dr. Wolffhardt zur Berichterstattung erschienen ist.

Herr Wanderlehrer Nowotny berichtet über seine letzt« Reise und die Besuche in Lundenburg. Mähr.-Weißkirchen, Zauchtl, Bautsch, Stadt Libau, Domstadtl, Paulowitz, Sternberg Stadt, Sternberg Land, Colloredo. Schnobolin, Marktneugasse und Nebotein und die gemachten Wahrnehmungen.

An Spenden giengen ferner ein: Bleiburg OG. K 10, Nieder-Eifenberg OG. K 333 14, Liesing OG. K 1, Waidhose» an der UbbS OG. X 20, Kukan OG. X 43 76, Graz, academische OG. K 13.

Vermischtes.

Hin Neichsratvs Abgeordneter — Straßen-räubeci Die Lemberger „Gazeta Narodowa" meldet, das« gegen den ReichsraihSabgeordneten Krempa der polnischen Volk«partei bei der Staatsanwaltschaft in Tarnow die Strafanzeige wegen versuchten Straßenraubes erstattet wurde. Krempa soll im Vereine mit mehreren Bauern einen Wagen, in dem ei» Ochsenhändler saß, angefallen haben. E« gelang aber dem Kutscher, mit dem Wagen zu entkommen. Der Ochsenhändler soll am Kops durch Steinwürfe schwer verletzt worden sein. Ob da« Ganze nicht wieder eine Schurkerei der Schlacht» gegen einen missliebigen politischen Gegner ist?

Hin Hk«aßregetter — hochgeehrt. Der wegen der VerunHeilung deS Duell« gemaßregelte Graf LedochowSli wurde bei feiner Audienz in Rom von Leo Xlll. hochgeehrt. Die päpstlichen Garden erwiesen dem degradierten österreichischen Ossicier die militärischen Ehren. Da« beißt also: Hin zu Rom — lo« von Oesterreich! Wer weiß, ob dem katholischen Feigling nicht auch noch in Oesterreich „militärische" Ehren erwiesen werden.

Aeöer de« Alkaholgenuh bei Aergtouren hat der Deutsche und Oesterreichifche Alpenverein

Erhebungen unter seinen Mitgliedern angestellt. Von 60 Befragten sprachen sich 37 gegen alle« Genuß geistiger Getränke, Wein und Bier inbegriffe», au«; 12 sind für mäßigen Weingenuß, verwerfen aber Branntwein und Bier vollständig; 3 sprechen für Mitführen von Alkohol, aber weniger al« Ge-nußmittel, wie vielmehr al« Medizin. Nur 5 halte» den Genuß geistiger Getränke für anregend auf die Körperkraft oder wenigsten« nicht für schädlich.

Z>ie Kygiene-Ausltelluug 1901 in Karlsbad, welche in der Zeit vom 10. August bi« ansang« September stattfindet, kann auf da« allgemeinste Interesse Anspruch erheben, weil sie die erste öffent« liche Ausstellung auf diesem Gebiete in dieser alt-berühmten Curstadt ist und von allen in Frage kommenden Kreisen der Stadt unterstützt und ge-fördert wird. Die Ausstellung verspricht nicht bloß eine ernste und lehrreiche zu werden, sondern eS steht auch zu hoffen, dass durch den voraussichtlich starken und vornehmen Besuch, welchen die Ausstellung haben dürfte, den Ausstellern große ge-schädliche wie nicht minder moralische Erfolge winken, zumal mit der Ausstellung ein inter-nationaler Preiswettbewerb verbunden ist und die inS Ehrencomitö und die Jury berufenen Person-lichkeiten für eine würdige Durchführung der AuS-stellung die beste Gewähr bieten.

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Den hochgeehrten P. T. Unterrichtsbehörden und Bewohnern von Cilli beehre ich mich bekanntzugeben, dass ich NmiiNfHff den II. Htti im grossen Casinn-Saale die

Lahrcurse für Tanzkunst und Anstandslefire

beginnen werde, und zwar wird der Unterricht für dio studierende Jugend von 6 bis 7 Uhr nachmittags, und jener der erwachsenen Schiller von 8 bis 9 Uhr abends abgehalten werden.

Pas Interrichts-Programm umfasst: Die Grundelemente der Tanzkunst, Haltung*- nnd Anstandst ehre, die elegante Abbildung in allen zeitgemKssen Gesellschaftstänzen, sowie auch den neuen sehr graziösen amerikanischen Salontanz tr-The Wasliiug-toiipost".

Besondere Aufmerksamkeit wird den Vortragen in der Anstands-lohr« zutheil und die beste unb leichtfasslichste Methode nach den Grundsätzen der deutschen Akademie fQr Tanzlehrkunst fllr den ruhig schleifenden «Deutschen Walzer" verwendet.

Die Aufnahmen finden am oberw&hnten Tage von 4 Uhr nachmittags an im Casinosaale statt. Hochachtend

Eduard EicikLier

Professor der Tanzkunst und Anstandslehrv. Lehrer an den hervorragendsten Lehr- und Erziehungsanstalten und Inhaber einer Schule für Tanzkunst und ästhetische Körperbilduno 5959__in GRAZ, Bürgergasse 3.

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