Mbacher N>, 15« fi, l>, halbj ft, 5>-5<>. sstll d!« >iNfi in» Hiu« Mittwoch, 14. Juli. 3>s«ll!!>n«2»b«t: ^i»f Nein, Ininalt l»«» ^ » .^eUni »5»,.. ,t»»«l v« .»<,<>« «l».< be« »st»«n IN«!). Amtlicher Theil. Der Iustizminister hat den Bezirlsgerichtsadjuncten > Et. Vcit Antoil Schubert znm Bezirlsrichter in 'bervellach u»d den Äezirksgerichtsadjuncten in Spital "ton Kleß zum Bezivksrichter in Gurl ernannt. . Der Iustizminister hat den Auscultanten Julius 'chneider zum Vezirtsgerichtsadjuncten in Ncn-"tt ernannt, Nichtamtlicher Theil. H. Verzeichnis ^ beim l. l. Landespräsidiuin eingelangten Spenden "l die durch Hagelschlag beschädigten Bewohner von ttnterlrain. Nlltz Laibach: sl. tr, ^n Dr. Ludwig Ritter von Gntmannsthal- AenvenuUi. Landtagsabgeordneter . .50 — " H Fortuna . ........b — " ^ranz .^' Souvan.......ll) — " I C. Muy«r.........25 — « Vrüder ^nsptl........10 — " ^'anz Gor!i°uil........2 — " Vaso Petli^ie........ 5 — damisch«, Escmnptegesellschast.....10 — >"r Franz zlullmann........5 — .. L. M.tusch..........s, — „ Iamsct...........2 __ „ Iosl's Kordin ... s^ __ ., Johann Fabia», , '......^ __ flau Johanna Vosu ,.......2 — 3ttr Anton Urbas . . . ^ ' ^ ' 2 — .. Antun Krisper . . . . . ' M — » Ferdinand Mahr....... 5> __ flau Julie Malcrnc....... . 5 ^_ ?"r ^. M. Schmitt........5 — " 3- Hafner..........1 — " Josef Umek.........I — « Heinrich Kenda . . I — " Rudolf Millauc ... 1 - " Anton Ientl .... I - >> Anton Schuster .... . . 1 __ " Schußnig .< Weber.......2 — .." Pakii l __ Mi Aise Pelerla '.'.',.......^^ v^s Johann Skofizh....... ' 2 - " ^af Bolza.........5 - " Leopold Pirler 5, -. " A. Zeschlo....... ' 5 - " Antun Gertscher, L-G-Pr.....10 — " Johann Kapreh, O.'L.'G.'N. ... 5 -" Raimund u. Zhuber. L..O.-R. . . . .l — " Anton Bosch.zh. Rathssccretär . . . , — " Heinrich Sajiz. L.-G.-R.......j - " Earl Brunner, Landesgerichtskanzlist . 1 — " "nton Jurmann. ,. . . —. 5() " August Blechschmidt, ^ . . - s»0 " ^osef Haussen. Nuscultant.....2 — " Josef Simenthal. Grundbuchsführer . . i — " «duard Urbas. Landcsgerichtskanzlist . — 30 lSchluse solgt.) Die Amnestic in Frankreich. >4 ^!" ^"^ Zustandelommen der Amnestie vor dem Halin ,'c "" welchem Tage bekanntlich das neueste l>c>t s,''?'lest der Franzosen statlfiudet. zu ermöglichen. ^N ^ ^ Deputiertenlammer entschlossen, diesmal fl>l,^ ,, ^«'ebigeren zu spielen und dem ohnehin nur ^ " euischränlenden Volum des Senats beizutreten. 8tt,th, "N'hr von beiden geschgebendenzimpelschaflen lvti^'''^e ^lmncstiegesch lautet: ,Me Individuen. ''gl!is<. ^" Theilnahme an den aufständischen Er- ^M,!!'c^" '""'^ ""d '"^' ""d an den späteren ^eg ". ?"' Bewegnnge» verurlheilt worden nnd der ^tt l„« ""^ Begnadigungsdelretes gewesen sind ft awf. i"'" ". Iull I««0 noch sein werden, sind ^tori ck ' ""zusehen, mit Ausnahme der im contra. ?landU? Anfahren wegen des Verbrechen« der ^ana'z """. oder des Mordes znm Tode oder zu . ese N,« " vernriheilten Ilidividuen. Doch greift ."> ws )""^"'k "'cht Plnh für diejenigen Verurtheil. ^Nauy,^'' bl« z>"ll !'. Juli I«^<) ihre Strafe in De-' "rlbannung oder einfaches Gefängnis um. gewandelt worden ist. Eine Amnestie wird für alle bis zum <>. Juli I860 begangeneu politischen und Pressvergehcn bewilligt. Die aus den obigen Ver urtheilungen entspringenden Gerichtslosten, die noch nicht erlegt sind, werden nicht eingefordert, die schon erlegten nicht zurückerstattet." Nach dem „Temps" wiirden von den 805 in ssrage stehenden Verurlheilte» ctwa nur 17 bis l^j Individuen der Amnestie nicht theilhaftig weiden. Sammt' liche von der Amnestie betroffenen Personen treten mit ihrer Rückkunft in die Heimat in den Genuss aller chrer bürgerlichen und polichchen Rechte. Um den ob-erwähnten 17 bis 18 Vcrurtheilten wenigstens die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, hat die Regierung am 10. b. ein Begnadigungsdecret erlassen, wozu der Präsident der Republik laut Artikel« 3 des Gesetzes über die Organisation der öffentlichen Ve-walten das Recht hat, während die Amnestie, da« heißt die Wiedereinsetzung in die bürgerlichen und poli» tischen Rechte, nur im Wege eines Gesetzes ei folgen kann. Wie man sieht, läuft der durch den Einfluss des Senats zustande gekommene Entwurf ebenfalls auf die allgemeine Amnestie hinaus, und die republikani» schen Journale haben nicht ganz Unrecht, wenn sie das Meisterstück legislatorischer Verschrobenheit de« Senats eine „ mit nl'schelllichem G '«'n nllein nu^mcichi wer- den. Vielleicht hat r: ^,... . c Vrut eineS Nachbarn ver. speist, ein Versehen, da« den schwarzen Burschen mitunter begegnen soll. — (Hochzeit. Geburt und Todesfall an einem Tnge.) Am Snmetcig mittag« fand vor einem Berliner Standesamt die ^iviltrauung eine« «lbeiter« mit seiner Vraul. die bis z„m Freitag in oienender Stellung sich besand, statt. VI ' <-n Tag,, > ' tag« 2 Ubr. schenkte die jun, " einem ^ W' Leben, drr norr abend« 9 Uhr am K> .i da« Zeilliche wieder segnete. Da« wird ein denkwürdiger Tag in dem Leben be« jungen ^Ehepaare« bleiben 1332 Locales. Arainischer Kandtag. 13. Sitzung. Laibach, 12. Juli. (Fortsetzung.) Bei Wiederaufnahme der Sitzung erklärt Referent Abg. Ritter v. Gariboldi, dass sich der Verwal-tungsansschuss dem Antrage des Abgeordneten Dr. Ritter u. Vesteneck auf 5'/4 pCt. und dem Antrage des Abgeordneten Baron Apfaltrern, dass die Erhaltungs« und Verwaltungskosten der Landwehrkaserne nicht bei den Ausgaben zu verrechnen sind, anschließe. Dr. Ritter v. Vesteneck und Baron Apfal« t> ern ziehen infolge dessen ihre Anträge zurück, Abgeordneter Laschan hält seinen Antrag auf 6 pCt. jedoch aufrecht. Abg. Dr. Poklukar beantragt nunmehr selb. ständig, der Stadtgemeinde bloß eine 5proc. Zinsen-garantie anzubieten. Abg. Klun bezeichnet es als ein Unicum in den parlamentarischen Verhandlungen, dass ein einhellig gefaxte» Beschluss eines Ausschusses vollständig umgeändert werde, insbesondere da in der Debatte leine neuen Momente vorgebracht wurden. Die ganze Welt — meint Redner — werde darüber lachen, wie im trainischen Landtage gearbeitet wird. Der Landeshauptmann verwahrt sich als Landtagspräsident entschieden gegen die nnpassenden Bemerkungen des Abgeordneten Klun. Ueberall sei es Usus, dass bereits gestellte Anträge der Ausschüsse denselben neuerlich zur Berathung und Berichterstattung zugewiesen werden. ' Abg. Dr. Ritter v. Vesteneck constatiert, dass der AliNag im Verwaltungsansschussc nicht einhellig angenommen wurde, und verwahrt sich gleichfalls gegen die Unterstellung, dass sich der Landtag vor dcr ganzen Welt lächerlich mache. Abg. Dctela bringt zur Kenntnis des Hauses, dass sämmliche, nationale Mitglieder des Vcrwaltungs-ausschusses für 5) pCt. gestimmt haben. Abg. Pfeifer erklärt, er habe im Ausschusse seine Ansicht dahin ausgesprochen, dass entweder das Land die Kaserne selbst banen oder dem Militärärar die nothwendigen Zuzahlungen leisten solle. Abg. Ritter v. Gariboldi vertheidigt den neuerlichen Ausschussautrag, da die Erhöhung der Procente nothwendig sei. Man könne doch nicht der Stadtgemeinde zumuthen, dass sie Geld ausgeben werde, ohne die Garantie dafür zu haben, dass dasselbe auch entsprechend verzinst werde. Bei der Abstimmung wird der Antrag des Au« geordneten Laschan auf ü pCt. ZinsengaranUe mit allen gegen drei Stimmen abgelehnt, desgleichen der Aus-schussantraa auf 5^ pCt. Der Antrag des Abgeordneten Dr. Poklular auf 5 pCt. wird angenommeil und werden hierauf auch die veränderten Ausschussanträge genehmigt. VII. Abg. Dr. Deu referiert namens des V^r« waltungsausschusses über den Bericht des Landes-^ ausschusses, betreffend den Gesetzentwurf, womit eine^ Feuerpolizei- und Feuerwehrordnung für^ das Herzogthum Kram, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Laibach, erlassen wird, und beantragt, demselben zuzustimmen. Die Specialdebatte über diesen Gesetzentwurf war eine fehr eingehende, doch erlaubt es der Raum unseres Blattes nicht, ins Detail derselben einzugehen. Wir constatieren nur, dass die Discussion cine sehr lebhafte war und schließlich der Gesetzentwurf mit den zahlreichen, während der Debatte gestellten Ainende-ments angenommen wurde. VIII. Abg. Baron Taufferer referiert namens des Verwaltungsausschusses über die Petition der Lehrer an der Volks, und Bürgerschule in Gurksclo um Erlassung eines Gesetzes, betreffend die Rege« lung der Beitragtzlcistung der aus einem andern Landc übertretenden Lehrer der öffentlichen Volksschulen zur Pensionscasse, und beantragt folgenden Gesetzentwurf: tz 1. Die Mitglieder des Lehrstandcs, welche von einer öffentlichen Volksschule eines der im Neichsrathe vertretenen Königreiche uud Länder an eine Volksschule des Herzoglhums Kraiu übertreten, sind für jenen Th»il ihrer Dlenstbezüge, für welchen sie bereits in ei.iem andern Kronlande den gesetzlichen Beitrag zu einem Lchrerpensiunsfonde geleistet haben, von einer neuerlichen Entrichtung dieses Beitrages unter der Bedingung be» freit, dass in dem Lande, in welchem die frühere Zahlung erfolgte, eine gleiche Begünstigung für die von einer öffentlichen Volksschule des Herzogthinns Kram dahin übertretenden Mltglieder des Lehrstandes in Geltung ist. § 2. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage der Kund-1 machung in Wirksamkeit, und wird mit der Durchführung desselben der Unterrichtsminister beanftragt. Der Gesetzentwurf wird ohne Debatte angenommen. IX. Abg. Dr. Schaffer berichtet namens des Finanzausschusses über die Berichte des Landesaus. schusscS inbctreff des Polana-Filialspitals, dann wegen Herstellung des alten Irrenhauses und wegen Erwei- terung der Landeswohlthätigleitsanstalten und über den Irrenhausbau in der laudschaftlicheu Realität in Stu-denz und beantragt: 1.) Der Landtag wolle die Durchführung der nothwendigen Reparaturen am Polana-Filialspitale, dem vormals Dedel'schen Hause, mit einem Kostenauf-wände von 885 fl. 76 lr. zur Kenntnis nehmen und beschließen, dass von dem Verkaufe dieser Realität, beziehuugsw-ise der Auflassung dieses Filialspitals, bis auf weiters abzusehen sei. 2.) Der Landtag wolle für die Umstaltung des alten Irrenhauses einen Credit von 7000 fl. aus dem Irrenhausbaufonde, und zwar 2000 fl. für das Jahr 1880 und 5000 fl. für das Jahr 188 l, bewilligen. Die Ausführung der Arbeiten hat durch Vergebung im Wege der öffentlichen Concurrenz zu geschehen. 3.) Der Landtag wolle die unvermeidliche Verzögerung in Einhaltung des ursprünglichen Vollendung«, termines, die Fertigstellung und Erprobung der Heizung, die Vergebung der Tischler-, Schlosser-, Anstreicher-und Glaserarbeiten, die Durchführung der Kanalisierung und die Aufstellung einer Latrine, den Verkauf der Wiese in Oberje und die vollständige Abstattung des Kaufschillings, den Verkauf des Restes der zum Stamm« vermögen gehörigen Obligationen, mit Ausnahme des halben 1864er Loses Nr. 17W/85 per 150 fl., die bei der Bauleitung vorgekommenen Personalveränderungen, endlich im allgemeinen die nnmittelbar bevorstehende Vollendung der im Sinne des Landtagibeschlusscs vom 21. April vorgenommenen Bauten und Einrichtungen zur Kenntnis nehmen. ! 4.) Der Landtag wolle die Aufstelluug eiues Holz« und Kohlendepositoriums, die Aufstellung dcr gedeckten Verbindungsgänge, insbesondere auch zwischen beiden Tobhäusern, die accordmäßige Vergebung der Aborteinrichtung, der baulichen Einrichtung des Kü-chenhauses und der Einrichtung der Waschtische, die Anlage der Gärten und die Einfriedung des Anstaltsraumes in eigener Regie, die Errichtung von Einfriedungsmauern für die Gärten bei den Tobhäusern und die Vergebung der bezüglichen Arbeiten im Accordwrge um einen Betrag von 35! 8 fl., writers die Anstellung eines Aufsehers bei der Irrenanstalt in Stndenz nnd endlich die vom Laudesauöschusse erwirkte Gestaltung der Fortbenützung eines Theiles der Zwangsarbeitsanstalt zur Uuterbringnng ruhiger Geisteskranker bis Ende Oktober 1881 zur genehmigenden Kenntnis nehmen. 5.) Der Landtag wolle zur Herstellung einer Wasserleitung mit Handbetrieb . insbesonde, e' zur Aufstel. lung eines eisernen Reservoirs am Nadehause, zur voll^ ständigen Einrichtung des Aadehauses, dann zur Zuleitung und Ausführung der Wasserversorgung in beiden Tratten der Tobhäuser, ferner zur Zuleitung und Ausführung der Wasserversorgung in den Parterre-ränmen der beiden Tracte der Unruhigen, zur Aufstellung emer doppelt wirkenden Pumpe beim bestehen-den und zur Aufstellung eines zweiten Brunnens mit einfacher Pumpe eineu Cred't vou 5000 st. aus dem Irrenhausbaufoude für das Icchr 1880 und die Beschränkung der Concnrrenz auf die Firmen Albert Sa-massa in Laibach und Holldorff und Bruckner in Wien bewilligen. Die vorstehenden Anträge werden ohne Debatte angenommen. 6.) Der Landtag wolle beschließen, es werde von dem Baue eines eigenen Leichenhauses dermalen Umgang genommen. ' Zu diesem Antrage spricht Abgeordneter Dr. Blei-weis nnd befürwortet die Errichtung eines eigenen Leichenhauses in Studenz, umsomchr. da in Mar'iafelo keines bestehe und zu wissenschaftlichen Seciernngen ein Leichenhaus unbedmgt nöthig sei. Dr. Voönjak spricht im gleichen Sinne. Nach dem Ausweise vom Jahre 1875» sterben doch viele Irre in dcr Studenzer Anstalt, daher eine Leichenlammer unerlasslich sei. Abg. Ledenig stellt die Anfrage, ob jeder verstorbene Irre secci?rt und darüber ein Protokoll auf. genommen werde. Abg. Dr. Voänjak, als Referent im Landes' ausschusse in dieser Angelegenheit, gibt die Aufklärung, dass zeder in einer Landes-Wohlthätigkeitsanstalt Verstorbene seciert uud darüber laut Instruction ein Pro-lokoll aufgenommen werden müsse, insbesondere aber, bemerkt Redner, sei dies bei verstorbenen Irren von großer Wichtigkeit. Der k. k. Ncgieruugsrath Dr. Ritter v. Stockt befürwortet vom Standpunkte der Regierung die Er. richtung eines Leichenhauscs in Studenz, das mit Rücksicht darauf, als sich auch in Mariafeld leine Todteukammer befinde, nicht entbehrt werden könne. Die Ursache, dass letztere bis nun nicht gebant wurde, liegt dann, dass aus der Pfarre Mariafeld der jetzige Fried-Hof verlegt werdeu wird. Die Sitzung wird über Antrag des Berichterstatters auf einige Minuten unterbrochen. Nach Wiedereröffnung derselben erklärt Referent Dr. Schaff er, der Finanzauischuss habe diesen Be-schluss nur auf Grund des Berichtes des Primarins der Irrenanstalt, Dr. Carl Nleiweis, gefasst, welcher !sich dahin äußerte, wenn man nicht ein Leichenhaus! mit Seciersaal bauen wolle, so könne der Bau für nun ganz entfallen und könnten die Verstorbenen in Studenz in der Leichentammer der Pfarre Mariafelb aufgebahrt werden. Der Ausschuss könne daher den unrichtigen Bericht des Primarius nicht verantworten. Mit Hinblick auf die geänderte Sachlage beantragt der Finanzausschuss nunmehr für den Bau des Leichen-Hauses in Studenz 1500 fl. zu bewilligen, den Plan jedoch so anzulegen, dass ein weiterer Ausbau des Objectes leicht möglich sei. Abg. Dr. Bleiweis stimmt diesem Antrage zu, derselbe wird bei der Abstimmnng angenommen. Abg. Dr. Schaffer beantragt weiters namens des Finanzansschusses: 7.) Der Landtag wolle beschließen, es werde von dem Baue einer Centralwaschanstalt dermalen Umgang genommen und der Landesausschuss wird ermächtigt, der Ordensgemeinde der Töchter der christlichen Liebe des heiligen Vincenz von Paul sür die Reinigung der gesammten Kranken- und Irrenwäsche von Laibach und Studenz in den eigenen Lokalitäten im Laibachcr Siechenhause eine jährliche Vergütnng von 180 fl. z» leisten und diese auf drei Jahre im vorhinein zu be' zahlen, wofür der entfallende Betrag von 5-10 fl., gege» entsprechende Auftheilung und Refnndiernug bei den anderen bctheiligtcu Foiiden, für das Jahr 1880 aus dem Krankenhansfondc bewilligt wird. 8.) Der Landtag wolle zur Vornahme der erforderlichen Conservationsarbeiten am sogenannten Herren-hause in Studenz, unter entsprechender Haftung des dieselben im Accordwege übernehmenden Baumeisters, einen Credit von 2000 fl. aus dem Irrenhaus-Bau-fonde für das Jahr 1880 bewilligen. !1.) Der Landtag wolle den Landesansschnss ermächtigen, von dcr Durchführung des Landlagöbeschlusses vom l 1. April 1870, betreffend die Veräußerung des außerhalb der Umfassungsmauer der Thiergartcnrealität gelegenen Grundbesitzes, mit Ansnahmc des Waldes Podmolnik, bis anf weiteres Umgang z» nehmen. Sämmtliche Anträge werden ohne Debatte ang^ nommen. X. Abg. Dr. Ritter v. Vestcneck referiert namclis des VerwaltuulMusschusses über den Gesetzantrag des Abgeordneten Dr. Bleiweis nnd Consorten, betreffend die Einführung des Eheconsenses. Redner sagt, dcr Verwaltungsausschuss entschied sich bei gleichgetheilten Stimmen durch Dirimierung seitens des Vorsitzenden in Anbetracht des Umstandes, dass der InHall des Gesetzentwurfes dein Gciste del Verfassung widerspricht, t»-r V'.-mrmnna. des Volles durch Annahme desselben in leim'r Weise aba/holf^ würde, die Bevölkerung im Falle der Annahme des' selben der Willkür der Gemeindevorsteher preisgegeben wäre, überdies die Erlangung der Allerhöchsten Sant' tion für ein derartiges Gesetz nach den in anderel» Provinzen in den letzten Jahren gemachten ErfahrllN' gen nicht zu erwarten ist nnd der Erfolg des Gesetzes nur die Vermehrnng unehelicher Geburten, also ei^ Schädigung der Moralität wäre, für den Antrag! Der Landtag wolle über den Gesetzentwurf zur Tages' ordnnng übergehen. Der vom Abgeordneten Dr. Bleiweis beantragte Gesetzentwurf lautet: „Gesetz vom....., mit welches im Nachhange zu H 28. Absah 8, des Vemeindegesch^ vom 17. Februar !8<;<; die Erfolgung von Ehemeld' zetteln beschränkt wird. § 1. Bei erwiesenem Mang" des nothwendigen Einkommens oder bei erwieset schlechten Sitten kann der Gemeindevorstand die Aus' folgung des Ehemeldzettels verweigern. Beschwers gegen die Entscheidung des Gemei'ndevorstandes M an den Gemcinde-Ansschnss und weiter an den Landes ausschuss zu richten. H 2. Dieses Gesetz tritt am T<^ der Kundmachung in Wirksamkeit. H 3. Mein M»»s^ d?s Innern ist mit der Durchführung dieses Gesetz" beauftragt." In' der Generaldebatte ergreift das Wort Abß' Klun. Redner meint, das Voll werde sich die he«^' Session des Landtages sehr wohl merken. Nur Kost^ wurden durch die beschlossenen Gesetzentwürfe dew Landvolke aufgebürdet, und selbst der einzige Antl^ der das Landvoll theilweise entlasten könnte, soll v" worsen werden. Dadurch, dass es jedermann gest"^. ist. zu heiraten, nimmt die Armut in schrecken'erreg^ der Weise zu. Mancher, der heiratet und später t,e>' größten Elende Preisgegeben ist, bedauert cs, dass '"" lhm die Bewilligung dazu gegeben habe. Der ^ Wurf, die Bürgermeister werden willkürlich vorgsl) j sei nicht stichhältig und zndem stehe doch der M"» an den Landesausschnss offen. Wenn man einwe""' man werde für das Gesetz schwerlich die Sanction e langeu. so hatte dies wohl unter dem früheren lidera, Ministerium, das sich doch nicht selbst demc»^' konnte, einen Sinn. jetzt jedoch nicht mehr, ""d ",^ Haupt könne die eventuelle Nichtsanctiou durchaus "" Grund abgeben, ein als gut erkanntes Gesetz "'")'', beschließen. Die Bemerkung, dass die Anzahl der " ehelichen Kinder abnehme, wenn jeder heiraten v"''cz ist unrichtig. Redner weiß aus den Matrikeln, ",^ trotz der Ehefreiheit die ZM der unehelichen 6''"^,, Zuuehmeu begriffen sei. Wenn das Gesetz ""9"'"'„zell werde, könne der Landtag der Zustimmung des g" Landes gewiss sein. 1333 Abg. Luck ma l,u sagt, ai, der täglich mchr zu > hmelideil Verarmung sei der Mangel an A'beit )uld. Die Maschine ist cs, welche eine große Menge enschlicher Arbeitskraft disponibel gemacht hat. In rain nährt eben der Grund und Boden seinen Mann cht, der Landmann braucht eine Nebenbeschäftigung, 'e Eisenbahn habe Innerlrain und Unterkrain das uhrwnl entzogen, darum gehe es in diesen Theilen »warts, während Oberlrain. durch andere Arbeiten lchästigt. verhältnismäßig prysperiert. Die Hau«, dustrie ist im allgemeinen im Niedergange begriffen, »s einst so einträgliche Oewe.be der Weber, Schmiede lc. ^e ganz darnieder. Dadurch aber. dass die Bcvöl-lung zu wenig Arbeit habe, beginnt das Sprichwort ' eine Rechte 'zu treten: „Mnssigqang ist aller Laster njang". An der allgemeinen Verarmung sei die ""heil der Ehe daher gar nicht schuld. Könnte man ut der Einführung des Eheconsenses auch alle Fehl» ^llie abschaffen, dann hätte derselbe einen Sinn. So ber sei es doch besser, dass der Fehltritt gut gemacht nd durch das Band der Kirche legitimiert werde, 'chon im Interesse der Kinder liege es, diese Mög« ^leit nicht zu erschweren, werden doch die unehelichen Mer, wenn sie der Gemeinde zur Last fallen, wie »arias behandelt und genießen nicht einmal einen ldelltlichen Schuluuterricht. Was Wunder, wenn ">en infolge dleser Umstände die traurige Bestim-!""g zufällt, die Verbrechercolonien in den Straf« Zusein zu bevölkern. Redner erklärt sich daher, da lU dem Gesetze der angestrebte Zweck nicht erreicht 'ud. gegen dasselbe. Abg. Paliz spricht für das Gesetz. Mit Freu^ en sei er im Verwaltungsausschusse der Berathung es Gesetzentwurfes entgegen gegangen, weil er wusste, "ss dasselbe den allgemeinen Wünschen des Landuol-^ entspreche. Leider sehe er, dass der Landtag sowie ^ Lnndesausschnss dem Taugenichts mehr Glauben "lnlen und ihn eher schützen zu müssen glauben, als "l Bürgermeistern und den Gemeinde-Ausschüssen, ledner sagt. dadurch, dass es jedem Pflastertreter gc^ "Uet sei, zu heiraten, werden die lNenlcinden gezwün» el', sehr bald dessen Familie zu ernähren. Redner '"lde aufrichtig wünschen, dass man den Geschent-'lllf deschließen würde, der Landtag könne auf den llgcmcinen Beifall des Landes rechnen nnd würde die mnemden von einer großen Last befreien. lEchlujs folgt.) "- (Schlusz der Landtagssession.) Mit er gestrigen Sitzung schloss die diesjährige Session des "mischen Landtages j dieselbe wurde bekanntlich am ^ Juni eröffnet und hatte somit eine Dauer von :i6 "gen. innerhalb welcher im ganzen 13 öffentliche, eine krtrauliche und überdies sehr zahlreiche AuKschusssitzun. kn abgehalten wurden. Da noch eine große Reihe von "tathullgsgegenstänoen, darunter auch die beiden Lan» "budgets pro 1880 und 1831. unerledigt war. hatte ^ Herr Landeshauptmann den Beginn der gestrigen 5'hung bereits aus 8 Uhr vormittags angesetzt; dieselbe '°uerte bis 0 Uhr abends, somit — nach Abzug einer ^'viertelstündigen Unterbrechung um die Mittagszeit, selche die Abgeordneten zu einem kurzen gcmeinschaft-^en Diner im Vorsaale benutzten — volle '.) Stun-^' 3)ie Vorgänge in der Sitzung sowie das zur Vc» ^ussfassllng gelangte außerordentlich reichhaltige Via-llale erheischen einen umfangreichen Sitzungsbericht, den °'r nach Maßgabe der Möglichkeit und des uns hiesür " Gebute stehenden Raumes in den nächstfolgenden wummern unseres Blattes zu Ende sichren werden. Für 'tute müssen wir uns darauf beschränken, unseren Lesern " gedrängten Umrissen ciu Resume über den Verlauf b die Ergebnisse der gestrigen Sitzung vorzuführen. ^ oen, wir bezüglich der Detailausfübrung auf den nachsenden Bericht verweisen. Die Sitzung wurde nach Erledigung der Eröff "'Mörmllchlciten mit der Wahl eines LandesauKschusS- tz'llbertreters <,„§ ^^ ^,^^ ^ Landgemeinden an bif! ^^ Herrn Abgeordneten Dr, Poklukar. der auf ft, " Posten resigniert hatte, eingeleitet. Die Wahl . auf den Herrn Abgeordneten Grasselli. der die, lvnlf ""^ ""zunehmen erklärte. Der Bericht des Vcr< ^»ngsansschnsseS über die verschiedenen Gemeinden , Uewährrnde» Sleuerzuschlägc. sowie die Gesetzentwürfe und ^""2 ^" Fischzucht und betreffs der Feucrpulizel-z>. «euerwehrurduung i" Krain wurden in dritter libs ? genehmigt. Der Bericht des Finanzausschusses til», ^urlage des Landcsausschnsses wegen Errich-^ 9 neuer Spitäler und Participierung der Gemeinden auki^" ^rnnlenverpstegskosten wurde dem Landes« zua» ' k i"l Berichterstattung in der nächsten Session N,d, '"' Die Voranschläge des Kranken«. Gebär-. ^ ",' Irrenhaus, und Irrenhausbaufondc« pro 1880 3i„^ wurden genehmigt, ebenso die Berichte des st'Mw ^ch'lb wegen Ergänzung der gesetzlichen Be-tl,^""6kn über die Beschlüsse der autonomen Verwal-bitec! ^" '" ^"'" betreffs ihrer Zuschläge zu den über ? teuern nnd der Bericht des Finanzausschusses ^»Na« ^^ ^" Bedeckung des Landes, Grui,denlla< ^«»d ""^ NormalschnlfondserforoernisseK. ferner die ?kzlial?^ ^^ Uebereinkommens mit der Regierung ^betr n ^" Veiträge zum Grundentlastungsfonde und ey der Eteuerzuschlüge der Gemeinden und son« stigen Vertretungskörper pro !8"l. In der General' »ebatte über den Voranschlag des lrainischen Landes« fondcs tadelte der Abgeordnete Svetec die Finanz» Verwaltung der jetzigen Landtagsmajorität, Abgeordneter Lu ckmann widerlegte die Anschuldigungen des Vor» redners und crgieng sich in längeren Ausführungen über die föderalistischen und clericalen Tendenzen der nationalen Landtagsminorität. Abgeordneter No bit bemängelte die nicht eingetriebenen Landesfondsrückstände und stellte diesbezügliche Anträge, Abgeordneter Dr von Schreu vertheidigte die änßerst rationelle Gebarung des La.idesausschnsseK. Abgeordneter Dr, Ritter von Vestencck hob hervor, dass das Präliminare heuer ein gleich hohes sei. wie im Jahre 1878, nur einige Landesfondc. welche früher speciell verwaltet worden sinl>. seien zugewachsen. Die LandeSsondspräliminare pro ittW und 1881 wurden hierauf genehmigt, Zur Bedeckung des Voranfchlages wurde die Ausschreibung e,uer !5vroc. Umlage auf die volle Vorschreibung aller directen Steuern, mit Ausnahme der Gesammtstener vorschreibung der Landeshauptstadt Laibach, beschlossen. Bezüglich des Antrages auf Förderung des Zustande» kommen» von Vicinalbahnen in Kram wurde beschlossen, den LandesausschusS zu beauftragen, die Petition um Erbauung der Unterlrainer Bahn nochmals zu erneuern und den Bau von Vicinalbahnen möglichst zu fbrdern Abgeordneter Dr. Ritter v. Savinschegg begründete seinen Antrag bezüglich Emleitung der Vorarbeiten zur baldigen Ermöglichung einer lrainischen Landesausstel" lung in Laibach; derselbe wurde befürwortend dem Landes-ausschusje zugewiesen. Ferner wurde eine Reihe von Interpellationen erledigt. Herr Landespräsibcnt Winller beantwvttet hierauf die Interpellation des Abgeordneten Voönjal nnd Genossen wegen der slovenischen Amtierung bei den l. l, Aemtern in Kram. Der Landespräsident cunstatierte. dass nach den eingeholten Berichten der Ve« zirlshanptmannschasten bei sämmtlichen politischen BeHürden mit slovenischeu Parteien auch durchwegs in slo» venischer Sprache verhandelt werde. Bezüglich der Fi> ,mnz- und Justizbehörden seien die Verhandlungen bei den betreffenden Ministerien noch im Zuge. Schließlich erklärte der Landct,präsidcnt unter dem Beifall des HanseS, dass die Regierung bestrebt sein werde, allen berechtigten Wünschen in dieser Richtung zu entsprechen. Ueber den Antrag des zur Prüfung des Rechenschaftsberichtes eingesetzten Ausschusses: ..Der Landtag wolle sich dahin auesprechen, dass der Landesausschuss den Intentionen des Landtages gemäß gehandelt hade, indem er vom l, l, Lanoesschulrathk die Emsührnna. 5es Unterrichtes in der deutschen Sprache «n den mehr« llassigen Volksschulen als obligaten Lehrgegensland begehrt hat. und der Landtag sei der sichern Erwartung, dass diesem Begehren vom nächsten Schuljahre ab die entsprechende Folge werde gegeben werden", entspann sich eine längere Debatte, da der vorstehende Antrag bei der nationalen Minorität aus heftige Opposition stieß Gegen den Antrag sprachen in der Generaldebatte die Abgeordneten Klun und Svetcc in sehr aussichr» licher Weise, für denselben die Abgeordneten Dr. von Schrey und der Berichterstatter Baron Apsaltrern, letztere beide, indem sie die Wichtigkeit der Erlernung der deutschen Sprache für den Kramer warm betonten. In der Specialdcbalte sprachen gegen den Antrag die Abgeordneten Dr. Zarnil und Dctela. für denselben Abgeordneter Baron Apsaltrern. Bei der Ubstim. mung wnrde der Antrag des Abgeordneten Svetec: „Dcm LandesauKschllsse ob dieser Verfügung wegen Uclier» schreitung seiner Eompetenz die Misebilllgung des Land tages auszusprechen", mit 18 gegen 14 Stimmen ab« gelehnt und der Ausschussantrag angenommen Im weiteren Verlause der sehr ansgedchnten Debatte »ber dieses Capitel des Rechenschastsberichteb rügte Dr, Zar« u i l die Abschaffung der slovenischen Amtierung bei den Landekämlern, Abgeordneter Peschmann. indem er die Befriedigung über die Interpellationsbeantwortung des Herrn Landespräsidentrn bei beiden Parteien con-stlitierte. erwiderte drm Vorredner, dass die Landes» nmter in gleicher Wcijc vorgehen, wie die laiserlichen Behörden. Mit sluvenischcn Parteien werde durchweg» slouenisch korrespondiert und slovenische Eingaben wer» 5cn in der gleichen Sprache erledigt Die interne Ge-schästssprache sowie die Correspond?,,; mit den Behörden müssen jedoch deutsch bleiben Abgeordneter Dr, V^i-njal erklärte sich ebenfalls durch die IuterpellatwuK» beantwortuna. befriedigt, beklagte jedoch die Zurücksetzung der slovenischen Sprache bei den Landesümtern. Referent Abgeordneter Baron A p fall rern l ' rdaSVor» gehen des Landesausschusses in diesll enheit als ein ganz corrected, woraus sämmtliche Anträge des Au»» schusses angenommen wurden. Indem die Lagesordnung hiemit erledigt war, er» griff der Herr Landeshauptmann Dr. Ritter v, Kalten-egger das Schlusswort, warf einen lnrzen Rückblick auf die abgelaufene Session, danlte den Herren Abgeordneten für ihre mühevollen Leistungen und der Regierung für ihre werlthätige Unterstützung und erliürte mit einem dreifachen, vom Hause stürmisch erwiderten Hoch- und Slava-Rufe auf Se, Majestät den Kaiser den Landtag dr» Herzogthum» »rain jür geschlossen Der Herr Landeöpräsident, indem er die Hingebung. Venauig» ! leit und Gründlichkeit des Landtages bei seinen Arbeiten rühmend hervorhob, dankte in Erwiderung der Worte des Herrn Lanbeshauptmanns für die der Regierung ausgesprochene freundliche Anerkennung. Namens del Hauses und unter dem lebhaften Veifalle desselben drückte der Abgeordnete Freiherr von Apfaltrern dem Herrn Landeshauptmann für die unparteiische und musterhaft gewandte Leitung der Verhandlungen den wärmsten Danl des Landtages aus, — (Leichenbegängnis Ritter donKal, linas.) Vorgestern abends fand in Vrünn unter Theilnahme aller Würdenträger und ber Vertreter der Vrünner Vehoroen die Leichenfeier des verstorbenen Statthalters Ritter von Kallina-Urbanow statt, Ministerpräsident Graf Taaffe war in Begleitung ber Minister Dr. Prajal u"b Baron Streit aus diesem Anlasse nachmittags in Vrünn eingetroffen. Die Leiche wurde in der Kirche vom Vischof, auf dem Bahnhöfe vom Domprülaten Panschab eingesegnet Das Gürgercorps, die Vrünner und auswärti» gen Veleranenvereine und die czechischen Turner be» theiligten fich an ber Trauerfeier, Nach der Einsegnung sangen der deutsche und ber czechische GesangSverein Traueichöre. worauf sich der Leichenzug in Bewegung sehte. Spalier bildeten die Schüler der Mittelschulen und eine zahlreiche Menschenmenge. In den Straßen, welche der Lcichenzug passierte, brannten die Gaslaternen. In ber schwarz decoriertcn Bahnhofshalle wurde der Leichnam nochmals eingesegnet, womit die Feier zu Ende war. — Gestern um 7 Uhr abends traf die Leiche auf dem Südbahuhofe in Graz ein. wurde daselbst nochmals feierlich eingesegnet und sodann auf den Vt Peter»Friedhof überführt, wo sie in einer Gruft beigesetzt wurde. — (Ausstellung von Schülerarbeiten.) Die in, Laufe des eben beendeten Schuljahres von den Schülerinnen und Zöglingen der hiesigen l. l Lehrerin« ncn'BlldungKanstalt verfertigten weiblichen Handarbeiten werde» auch heuer, s Uhr nachmittags in zwei Lehrzimmern der Lehrerinnen-Vildungsanstalt rnchle über den gestörten Geisteszustand des Laibacher Thealerdirectors Emil Ludwig den Weg in die Oeffent leit. Diesell'en wurden zwar bald darauf — offenbar aus geschäftlichen und Familienrücksichten — dementiert, indem ein vom behandelnden Arzte Director Ludwigs, einem gewissen Dr. A. Pollak in Mödling. ausgestellte» Zeugnis vorgewiesen wurde, welches die angebliche Gei. steSstüruug Ludwigs rundweg ableugnete und bloh un» bcdenlliche „nervöse Brustbeklemmungen" gelten lieh, indessen scheint die erstere Nachricht — leider — denn doch richtig gewesen zu sein Wie nämlich das „Wiener Illustrierte Fremdenblatt" in seiner vorgestrigen Num» >ner aus Mödling, wo Director Ludwig gegenwärtig das Sommertheater leitet, meldet, wurde der Genannte Sonntag, den II. d.M.. wegen Tobsucht von Amts» wegen auf das Beol' " r des Wiener nen liranlenhauseß Theater Hai sem Tage Herr Baron Bechadc übernommen, uno wurden die Herren Romani und Ranzeuhofer jun, zu artistischen Leitern bestellt, — Dass dieser Vorfall, sofern er sich bestätiget, ai,' ? > - ^^ Theater mög- licherweise sehr un ,llenze» nach sich ziehen lüiiüte, ist nwhl rmlrllchlrnl'. und wäic e? daher lm Interesse unserer bedrohten Theaterfaison sehr zu wüüschen, dass es dem LandesauSjchttsse gelänge, im schlimmsten Falle noch rechtzeitig einen Ersatzmann für Director Ludwig zu finden. — (Sommerliederlafel der philhar« monischen Gesellschaft) Die vom Münnerchor, der Philharmonischen Gesellschaft vorgestern abends bei herrlichstem Himmel im Easinogarten veranstaltete Som» melliedertllfll übertraf an innerem m,d äußerem Erfolge di> an diese tl ^ , üiler seit jeher zu stellen gewohnt «st Es war sin glücklicher Gedanke des Musikdireetor» Nedv» d. die derouten orche« stralen Verhältnisse unserer Stadt durch Hrranzishung deb b>, rtetls der Wienel in so !^ befriedissender markieret' Die mit Fa' i,ern, Wappei Sänaeremlilemen und ^.. ,...^ festlich gej^ü,i!lll"l Rüume de» EasinogortenK waren von einem rl-aanten Publicum bis aufs letzte Plätzchen besetzt ?! > Gesellschaslemitgliedern waren argen :',^, ..,,„>„. aber lauschte den Productionen in der " Stern» allee. so dasb das Fest ^ ster eme» Vollsconcerles nunahm. ! bestand aus den Herren I Schunll. ^, Laibl .>nv :>i, Huber; für den am Programme linaeslchrtüi Hcri.u I, Richter. der an der Kunstlersahrt thiilzun^men in letzter Stund« 1334 gehindert wurden war. ist Herr L. Schantl, ein Bruder des Erstgenannten sowie des durch mehrere Jahre in Laibach stationiert gewesenen und hier im besten Andenken stehenden gewesenen Militärkapellmeisters G. Schantl. eingetreten. Pas Waldhornquartett hat sich an diesem Abende seines glänzenden Rufes wieder würdig gezeigt. Sicherheit des Ansatzes, ein ebenso vollendetes Forte als ein bei Waldhörnern wahrscheinlich bisher noch nie erreichtes Piano; eine bezaubernde Klangfärbung, ein bis in die zarteste Nuance reichendes vollendetes Zusammenspiel und die elegante, geschmackvolle und künstlerische Durcharbeitung jeder einzelnen Nummer find Eigenschaften, die diesem Quartett überall, wo es sich hören lässt, den vollständigsten Erfolg von vornherein sichern und den es auch bei der vorgestrigen Liedertafel in des Wortes ganzer Bedeutung errungen hat. Mit bewun-dernswertcr Ruhe und Aufmerksamkeit lauschte das Publicum den ungewohnten Klängen, und der Beifall, der jeder Nummer folgte, veranlasste die Künstler, mit Ausnahme der ersten Nummer jede Piece entweder zu wiederholen oder in liebenswürdiger Weise eine andere, außerhalb des Programmes liegende Piece einzulegen, darunter den Iäge^chor aus dem „Freischütz", die „2o< reley". letztere besonders durch ein wunderbares Pianis« simo der zweiten Strophe von hinreißender Wirkung, und das Basshornsolo „Im tiefen Keller" von Fischer, welches Herr Huber vortrug und in welchem er durch das überraschende Heruntergehen bis an das vierfach gestrichene ^ (des Claviers) eine ebenso bewundcrnoe als erheiternde Wirkung erzielte. Als charakteristisch für den Erfolg der Productionen mag wohl gelten, dass selbst die infolge des Beifalles eingelegten Nummern regelmäßig zur Wiederholung gelangten. Von den Pro« grammnummern war es gleich die erste, Pilgerchor aus „Tannhäuser", welcher zündend wirkte. Dann folgten die „Waldsccnen" von Schmölzcr, das Andante aus der 8oulUc Mt,li(>ti^uo von L. v. Beethoven, das Schlummerlied von M. Pichler (eine ganz besonders charakteristische, wenngleich anspruchslose Composition), ein Walzer von Vogl und zum Schlüsse die auf Jagdhörnern (Dam-Vit5rre-Hörnern) geblasenen, anlässlich des Wiener Kaiser« jubiläums'Frstzuges componierten nnd dort zuerst auf« geführten „Oesterreichischen Iagdfanfaren" (Kaiser Franz-Joseph , Kronprinz Rudolf-, Fürst Schwarzenberg-. Graf Wilczek-Fanfaren u. s, w). welche besonders stürmischen Beifall errangen. Der Männerchor feierte auch seinerseits einen sehr schönen Erfolg, indem sämmtliche Nummern mit größtem Beifalle aufgenommen und drei davon zur Wiederholung verlangt wurden. Im Vereine mit dem Walohornquartett gelangten zur Aufführung: „Im Eichenhain", Chor voll F. Löwenstamm; „Die hohe Jagd", Chor von I, Herbeck; F. Schuberts unvergleichlich schöner „Nachtgesang im Walde" und A. Storchs ..Grün", die alle, besonders aber Schuberts herrlicher Chor, mit stürmischem Beifalle ausgezeichnet wurden und thatsächlich mit großer Präcision und feiner Nuancierung zur Auf« führung gelangten. Selbständig sang der Männerchor „Frühlingstoaste" von Fr. Abt, Chor mit Baritonsolo, letzteres von Herrn Kosler gesungen. Wir hörten Herrn Kosler selten so prächtig bei Stimme, wie an diesem Abende, und sein schöner Gesaug im Vereine mit der frisch und brillant geführten Chorbegleitnna. verhalf dieser Nummer zu einem glänzenden Effecte. Der neue slovenische Chor «I'oil okuom" mit einem Tenorsolo, welches Herr Razinger mit gefühlvollem Vortrage und schöner Stimme zur Geltung brachte, ist eine sinnige, dem Genre lyrischer Liebeslieder angehörende Compusitioü Nedvüds. die ihm einen Hervorruf von Seite des Auditoriums und den Sängern die Ehre stürmisch verlangter Wiederholnng eintrug. Das Quartett „Die Duzbrüder" von R, Genee. eine Composition, welche eine Mischung von Ernst und Humor in gefälliger Form enthält, doch ohne besonderen musikalischen Wert zu beanspruchen, wurde beifällig aufgenommen. Der tomische Chor „?6lp6wum modilo" von I. Koch ist ein guter Scherz, der in das vorwiegend ernste Programm eine angenehme Abwechslung brachte und von den Sängern brillant vorgetragen wurde. Aus dem Gesagten erhellt, dass das Programm ein reichhaltiges und durchwegs interessantes war, das — bis auf den Chor „Grün" von Storch — ausnahmslos aus Novitäten bestand, so dass auch in dieser Richtung Herrn Nedvöd die vollste Anerkennung gebürt. Begünstigt vom schönsten Sommerabende, gestaltete sich die Liedertafel somit zu einem in jeder Hinsicht gelungenen Feste, das auch hinsichtlich der Leistungen der Simon'schen Restauration allen billigen Erwartungen entsprach. Neueste Post. Original.Telegramme der „Laib. Zeitung." Budapest, 13. Juli. Csengery. der intime Vertraute Deals, ist gestorben. London, 14. Juli. Unterhaus. Dilke antwortet Colthurst. es werde unzweifelhaft erwartet, dass, falls die Pforte den Compromifs Cortis ausführt, Monte, negro den Artikel 27 des Berliner Vertrages vollständig durchführt. Zweifellos sei dies auch die Ansicht aller europäischen Mächte. Äourke fragt, ob es wahr fei, dass Russlaud o,e Absendung russischer Truppen vorschlage, um den Gevietsablritt an Griechenland zu unterstützen. Dille antwortet, die Regierung habe erst jüngst erklärt, es sei unmöglich, über die schwebenden Unterhandlungen Aufschluss zu geben; die Regierung würde übrigens keinen Schritt ermuthigen, der nicht vollständig mit ihrer Politik, nur einvernehmlich mit dem europäischen Concert vorzugehen, im Einklänge wäre. Die Regierung erhält fortwährend uon sämmtlichen Mächten ausnahmslos die Versicherungen des Wunsches, dieses Ziel zu erreichen. Berlin. 12. Juli. (Wr. Allg. Ztg.) Professor Theodor Mommsens Villa in Charlotttlilmrg ist heute nachts ein Raub der Flammen geworden. Seine kost« bare Bibliothek mit den wertvollsten, unersetzlichen Manuscripten ist vernichtet. Schwer wird dadurch anch die Wiener Bibliothek betroffen; von den derselben entliehenen Werken ward bis abends nichts aufgefunden. Mommsen hat bei den Rettungsversuchen schwere Brandwunden erlitten und musste mit Gewalt ans den Flammen getragen werden. Er hat bis 2 Uhr nachts in der.Bibliothek gearbeitet, und ist der Brand vermuthlich durch das Umstoßen einer Petroleumlampe entstanden. Paris, 12. Juli. Das diplomatische Corps wurde offiziell zur Fahnenweihe am 14. Juli eingela^ den und erscheint in großer Gala. — Der Nuntius meldet sich trank. Paris, 12. Juli. (Köln. Ztg.) heute nachts ,st das Varietö.Theater ein Raub der Flammen ge« worden. Die Schauspieler mussten aus den Fenstern springen, sechs wurden schwer verletzt. — Rochefort ist heute nachmittags 5"/. Uhr angekommen. Ungefähr 4000 Menschen erwarteten ihn und schrieen: „Es lebe Rochefort!" „Es lebe die Amnestie!" Rochefort hatte große Mühe, zu feinem Wagen zu gelangen. Die Menge folgte dem Wagen auf den Bastillenplatz. An 50,000 Personen folgten demselben, die „Marseillaise" singend. Die Menge war derartig, dass man eine halbe Stunde brauchte, um zum Chateau d'Eau zu gelangen. Dort stürzte das Pferd des Wagens, in welchem Rochefort sich befand, und er war gezwungen, ^ auZzusteigen. Um die Ovationen zu vermeiden, flüchtete er durch die Passage Vendiime, von wo er nach der Rue Croissants gieng, wo der Sitz seines neuen Blattes ist. Rochefort fpeist heute abends bei Victor Hugo. London, 12. Juli. Die „Times" wollen in der Verabschiedung Osmans einen Beweis erblicken, dass der Sultan keine verzweifelten Widerstandspläne gegen den Willen Enropas begünstige. — Der „Daily Telegraph" meldet aus Bombay: Die Schleifung der englischen Forts um Kabul wurde angeordnet. Lissabon, 10. Juli. (Frdbl.) Wie officiell bekanntgegeben wird, verdienen die mehrfach verbreiteten Nachrichten uon Schwierigkeiten, welche zwischen der portugiesischen und der chinesischen Regierung sich auf' geworfen hätten, keinen Glauben. In Macao herrscht fortwährend die größte Ruhe, und die portugiesische Regierung hat noch in letzter Zeit ein Regiment Infanterie, das seine Garnisonsieit beendet hatte, zurückberufen. Dasselbe wird in einigen Tagen in Lissabon eintreffen. Handel und Volkswirtschaftliches. «udslfSwert, 12 Juli. Die Durchschnitts. Preise stellten sich aus dem heutia.cn Marllc wie folgt: fi. ! K. fi^"tt. Weizen pr. Hektoliter 10 25 Eier pr. Stück . . - 1i Korn ., 7 16 Milch pr. lliter . . s Gerste „ 5 86 Rindfleisch pr. Kilo . - 4s Hafer .. 3 41 Kalbfleisch ., - 60 yalbfrucht „ — — Schweinefleisch .. — -- Heiden „ ? 16 Schöpsenfleisch „ .. -^ Hirse „ 5 5:i Hahndcl pr. Stück . - 80 Kukuruz ., 6 84 Tauben „ . — -— Lrdäpfel pr.Mcter-Ztr. - — l heu pr 100 Kilo . — -^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . ._ ^ Erbsen „ — — holz. hartes, sir. Cubit- Fisolen ..---------Meter .... 2 7l iNindsschmalzpr.Kilo — 9g — welches, „ - - Schweineschmalz „ — 60 Wem, roth., pr.Heltolit. 16 — Speck, frisch, „-------------Weiher. „ 10 ^ Speck, geräuchert, „ — 80 Angekommene Fremde. Am 13. Juli. Hotel Stadt Wien. Niedel. l. l. Rechnungsrath; jirischkcr ul'd Hradrz, Wien, - Braune, Gotischer. — Eanbar s, Gattin, Budapest. — Schinigoi, Italien. Hotel ltlephant. Grinsbcrge,, Gutsbesitzer. St. Margarethe» - KrcmsS, Trieft. — Nicolini Amalin, Oderftlicutl-nnntö' Witwe, und Schmidt, Agrani ^ Mungyal Aula. Sissel. Köre». Besitzer. Planina. — Schwarz. Rudolsswert. - Nowak, t, l. Gyniiiasialprcifect; Kogovsel. Beamter, und Kohrz, HaU' sicrer. Nieu, - Holle, Fabrikant. Kissina.cn. — ÄhaM, Deutschland. Mohren. Ogoltt Ursula. Pregrad. — Dimer Iosefine. Trieft- — Weiß. Kaufn,,, Prag. Vaierischer Hof. Krofchl Hermine, Kausmannsgattin. Feld- lirchen. — Krabcr, Gottschec. Franeesci, Privat, Sisjel, Verstorbene. Den 13. Juli. Maria Pelko. Schuhmachers!ochter, 9 Mon.. Rathhausplah Nr. 1(X Durchsall, — Anton Potocnit, Sträfling, 25 I, liastellgasse Nr. 12 (l. l. Strafhaus), UungcN' luberculose. Im Civilspitale: Den 11. Iuli. Maria Tavlcl, Inwohnerin, lX) 3, Gehirnapoplexie. — Mathias llajhen, Taglühner, 26 I., infolge erlittener Verletzung und wurde gerichtlich beschaut. Im Garnisonsspital e. Den 11. Iuli, Jakob Nerjanda. VestütKsoldal. ?ü Z" Lungcnluberculose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Z N W ßß - ;° ?-i 7U.Mg 7W 44 ^.17 8 windstill > Nebel , Iü. 2 .. N. 736 61 ^ 27 2 SO. schwach f. aanz bew 0 0<1 j !> . «b. 7N5 76 ^-176 N. schwach , sternenhell ! Morgens Nebel, vormittags ziemlich heiter, abends 6 llhl drohendes Gewitter aus Nord. einzelne Regentropfen. baB Aufheiterung in Nordost und Tüdwcst. DaS Tagesmittel del Wärme > 21 7°. um 2 7° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Otto mar Anmbcrg Vl^'s(v(Vi(!)5. Wien. 12. Juli. (1 Uhr.) Der Verkehr blicb sehr beschräult. die Speculation gering, die Tendenz vollkommen fest. Veld «?«« Papierrente........7250 7260 Silberrente........7335 7345 »oldrente .........87 85 87 95 Uose. 1854........124- 124 50 , 18S0........133- 13325 . 18S0 (zu 100 fl) - - 13425 13475 . 1864........174- 174 25 Ung. Prämlen^Nnl.....l 18-50 113 75 Credit-L..........177- 177 50 Theiß.Regulierungs» und Sze- gedmer Lose.......108 85 109 — siul>°l,».U.........18 25 1375 Prämienanl. der Btadi Wien 117 75 118 -PonaU'3ieguli«rung«.Lo<« . . 112- 11250 Domänen «Pfandbriefe ... 144 „ 14425 Oesterr. Schahfchein« 1881 rück» zahlbar.........10050 100-75 Oesterr. Schatzscheine 1882 rück» zahlbar........!01 50 101 75 Ungarische («oldrente . . . IWfiü 10975 Ungarische GisenbabN'AnIeihc 12575 127 . Unaarische Hifcnliahn-Anleihe, Cumulativstückc......12650 12675 «„letzen der Stadtaemeinde Wien m «. N......102 bU 103 . «rnu>entla«un«e.Vbllgatl«uen. «öhmen.........104ÜY - - Niederösterreich .... 10550 log.._ Kallzien.........97.70 gg.. Siebenbürgen.......W5y 94. . Temeser Vanal......94— 9450 Ungarn..........94 50 95 - «ctie» »O» vanle» Held «,„. Nnglo-österr. Vanl .... 135 «,0 1357s, ungarische Bank 830- - 832 — Unionbaul ........110 «0 110 90 Verlehrsbanl.......12ft50 13050 Wiener Bankverein.....138 75 139 - Uctien v«n IranspsrtUuterneh «nngen »«lb «,,« «lföld-Vllhn .......153 50 159 . D°nau.Dampfschiff..Gesellschaft 570 - 571 — Elifabeth-Wenbahn.....19225 19275 Feroinands.Nordbahn. . . .2455-2460 — «eil» Wale Franz.Ioseph.Vahn . . . . 171-25 l?l 75 Valizische Larl.üubwig.Vahn . 280 50 281 Kaschau-Oderberger Nahn . . 130 5l» 1^0 75 Lemberg.Ezernowiher «ahn . 167 50 I«8 — Lloyb - «efellschasl.....664 665 - Oesterr. Nordwestbahn. . . . 175 50 176 -lit. L. . 185 25 18.', 75 Rudolf.Vahn.......164 25 l64 50 Ttaatsbahn........28l» - 280 5») Siidbahn.........82— 8225 Theiß.Vahn........244 75 245 Ungar.galiz, Verbindungsbahn 144 50 145-Ungarische viordostbahn . . . 148 75 149 25 Ungarische Ncstbahn .... 149 75 150' -Wiener Tramway-Gesellschaft . 247 247 50 Pfandbriefe. Allg.öst.Aodencreditanst.(l.«b.) l16l.0 II? - . , . si.V.V.) ,02 102 25 Oesterrelchlsch - ungarische Bank 103 <»0 104 — Ung. Bodencrebit.Inst. (B..N.) 101 75 102- Prlsrltsts vbliaatianen. Elijabeth.N. 1. Em.....99- 99 ^ Ferd..Nordb, in Silber . . . 10525 is^n »eld u>»^ Franz.Ioseph.Nahn .... 101 40 l0l?" l«al, Carl-Uubwig-B, 1, «m «04 75 l05' Oesterr. Nordwest-Vahn . . 101 75 1«9' , Viebenbürger Nahn . . 84 ^' Staalsbahn 1. «m..... 17750 l7S^ Tubbahn ^ 3«/, . . 122 iszbv . ^ li°/....... 11175 11s ^ Pe»ll«„. Auf deutsche Plähe..... 57 2?» 5? A London, kurze Sicht . . . . H795 llS'A London, lanee Vichl ... 117<»5 l'«^ Pari«.......... 4ßiw 4S°" TelXsrte». Ducaten .... b st. 56 lr 5 st. b» "' Napoleon«d'or , V . 36'/. » . ^^ ^ Deutsche Neich«. Noten .... b? . 85 . 57 . "l) - Bl",bera,!lld,l- . . — ^ __ ^ — . -^ " ilra!m,che Grundentlastlliiqs'Ol'lissatll'Nel'-l^ '«.lb 101 -. «5r, ,02 -. ^ llredit 230 20 bi» 23) 40. Anglo 134 ^0 "" I««. «333»"?«"^^ "«.'->' ^>'?«ä°'^ d^!?7^' '"' "« '2'« «lbmen.. ,^. bi, 7,ib «°,d««. «,,,. «."«,".^