Nr. 37. Mittwoch, 13. Frbrnar 1905. 124. Jahrgang. LMcher Zeitung. Priinumrrationsprlis: Mit P os! br rje,, d »»<,: ganzjähri« »<> «, liaidMrin il, li. Im Nonlui: ssanz. Ixlelaie die, zu 4 Zrils« 50 l,, «rökeir per ^file !2 l,: b,i öllron W!ed»'sl!l»u„nr„ ^rr ^jlils L t,. Vie 'Lail>achr> IfiUüiss' slichei»! 'ülilich, «ill Ä>l«»ahnic der v3«lin »»b ssrierln^e Vir Administrntlon lirsindet jich ««„lzreilUIah Ar,«, die lllrdnlllo» Ha!,>,!,!!>,gasit Nr. lü, Eprr«t>stl,»de» der :!>edal vo» « bis 111 Uhl vmmiüan», Uüirmitii'Ne Vliel^ weibs» »icht a!!l>e!,li!!»!!, mein Herr!" erwidert Podtjagin. „Wenn Sie nicht aufhören zu schreien und das Pu' blikuui zu behelligen, so werde ich gezwungen sein, Sie auf der nächsten Station behufs Protokollauf nähme aufzuhalten." „Das ist schon unverschämt", Protestiert das Publikum. „Einem Kraukeil keine Ruhe lassen Haben Sie doch Mitleid." „Dieser Herr hat ja selbst den Streit angefangen", donnert Podtjagin. „Gut, ich verlange nicht mehr Ihre Fahrkarte . . . Wie Sie wollen ... Sie wissen es selbst, daß es mein Dienst fordert . . . Wenn nicht der Dienst wäre, würde ich nicht Ihre Fahrkarte verlangen . . .Sie können sich beim Etationsvorstand erfundigen . . . Fragen Sie, weiln Sie wollen . . ." Podtjagin zuckt mit den Achseln und verläßt das Coupee. Anfangs fühlt er sich etwas beleidigt, nachdem er jedoch einige Waggons abgegangen hat, beginnt er in seiner Oberkoudukteurbrust eine Un ruhe zu verspüreu. die von Gewissensbissen stammt. „Wirklich, es war nicht notwendig, einen Kranken zu wecken," dachte er. „Jedenfalls bin ich aber daran nichi schuldig . . . die dort glauben, ick hätte es zum Zeitvertreib gemacht und wissen nichl, daß mein Dienst es erfordert . ^ . Wem, sie es nil-bt nlmlben, kann ich ihnen.den Stat.onsvorstand herbeiführen." ^^ ^ Himvacyer Zeltung Nr. 87. _______ ________________3l2 15. Februar 1905. Politische Uebersicht. Laibach, 14. Februar. Der Reichstagsabgeordnete und Chefredak. teur des Organes der Unabhängigkeitspartei „Vuda» Post", Moritz Szamari, welcher mit Kossuth nach Wien gefahren war und Gelegenheit hatte, längere Zeit mit demselben zn konferieren, veröffentlicht auf Grund seiner vor der Audienz Kossulhs gewonnenen Eindrücke in seinem Organ einen Artikel, in dem er sagt, daß die Aufrichtigkeit und Loyalität des Auftretens Kossuths auf den König eine gute Wirkung geübt habe. Der Monarch werde sich den Wünschen Ungarns bezüglich des selbständigen Zollgebietes und der Wahlreform nicht verschließen, wohl aber sei es möglich, daß der König auf dem Gebiete des Heeres auf seinein bisherigen Standpunkte beharren werde. Die Unabhängigkeitspartci werde ihr Programm noch nicht vollständig durchführen können, aber die Audienz habe das huldvolle Wohlwollen des Königs gegen Kossuth ge eigt und Hoffnung auf eine schönere Zukunft gegeben. Die „Neue Freie Presse" sagt in einer Besprechung des G esch ä f t s o rd nun g s b csch l u s -s e s d es H er r e n h a u s es: Das formale Necht des Herrenhauses, eine Änderung des Gesetzes über die Geschäftsordnung inAnregung zu bringen, kann nicht bestritten werden. Es fließt aus dem allge-! meinen Nccht der Initiative, das dem Herrcnhause, verfassungsmäßig gewährleistet ist. Trotzdem bleibt der einstimmig beschlossene Neformentwurf nur ein interessantes Experiment, dem keine andere als rein theoretische Bedeutung zukommt. Das Abgeordnetenhaus werde ihm seine Zustimmung nicht geben,' da schon, wenn der Versuch gemacht würde, ihn auf die Tagesordnung zu setzen, die Obstruktion wieder lichterloh aufflackern würde. Das „Wiener Dentsche Tagblatt" veröffentlicht einen Artikel des Abg. Dr. Tschau, der die Zu w e i> sung d es N c krn ten konting en ts an den A u s s ch u ß mißbilligt und das Abgeordnetenhaus auffordert, anläßlich der Budgetvorlage auf Klärung des Verhältnisses zu Ungarn zu dringen. Frei« Herr von Gautsch müsse sagen, wie er sich das staatsrechtliche Verhältnis zu Ungarn künftighin vorstelle, er müsse weiter sagen, welche Vedeckungsm.it-te! er anzuwenden gedenke, um die immer mehr wachsenden Staatsschulden und Staatsauslagen zu decken. Ohne Antwort auf diese Fragen solle das Vndget abgelehnt werden. — Die „Montagspresse" führt aus,' das Abgeordnetenhaus dürfe, wenn es auf die Höhe seiner Aufgabe gelangen wolle, nicht in der Kleinarbeit stecken bleiben, sondern müsse so rasch wie möglich in die großen und wichtigen Fragen eingreifen. Die Scheu vor wichtigen Entschei. düngen, die Tendenz nach Umgehung der großen und verantwortungsvollen Aufgaben würde ein Mißtrauen in die eigene Kraft, einen Zweifel an sich selbst bekunden. Das „Fermdenblatt" führt in einer Betrachtung über die V e rf a ssu n g s b ew e g un g in Nußland aus, daß gerade darin, daß die Ne- formwünsche nicht von einzelnen politischen Parteien ausgehen, sondern von gesellschaftlichen Organisationen, für Nußland eine beruhigende EmpsM' dung liege. Umwälzungen gefährlicher Art, die nie zu einem dauernden Erfolge, sondern zu vorübergehenden Erschütterungen geführt haben, gingen stets von einzelnen gefchlossenen Parteien aus, stets von cinein Teile eines Volkes, nie aber von seiner Gesamtheit. Wenn der Bürger neben dem Aoeligen, wenn der Arbeiter neben dem Fabrikanten einher-schreitet, so schließt das von selbst einen Radikalismus aus, welcher der ruhigen und historischen Entwicklung gefährlich werden könnte. Darin liege die Bürgschaft, daß die »nächtige Bewegung, die sich über das Niescnreich erstreckt, stets seinen Interessen und seiner Vergangenheit konform bleiben und nur, in versöhnliche Gestaltung der Verhältnisse münden kann. Wie immer der Äusgang der Bewegung sein werde, die historischen Grundlagen, anf denen Rußlands Macht nach innen wie außen bc< ruht, werden von derselben unberührt und un-erschüttert bleiben. Präsident Loubet wird noch vor Ende dieses Jahres auf sein Amt als Oberhaupt der Republik verzichten. Seine siebenjährige Regierung endet mit Februar U)()6. Wenn er früher zurücktritt, so erfolgt dies deshalb, weil sich jetzt die Radikalen, die gegenwärtig in der Kammer und im Senat die Mehrheit' besitzen, über einen Nachfolger rasch einigen können. Dies wird aber wesentlich erschwert, wenn die Kongreßwahl im nächsten Jahre stattfindet, weil dann im Jänner ein Drittel des Senates neugewählt wird. Neben Falliercs nennt man den Botschafter Eonstans und Cambon, sowie Brisson und Combes als ernste Bewerber. ^ Tagcsuemgleitcn. 5 — (Von der kleinen Exzellenz.) Aus! Berlin, 11. d., wird berichtet: Gestern vormittags i hat die Sektion der Leiche Menzels stattgefunden. Der pathologische Anatom des städtischen Krankenhauses, Professor von Hanseniann, nahm die Sektion vor. Hiebei wurden zwei bemerkenswerte Tatsachen ans Licht gebracht: erstens daß Menzel ebenso wie Helm,! holtz, der große Physiker, einen richtigen Wasserkopf besaß, und zweitens, daß sich bei Menzel deutliche Spuren einer vor Jahrzehnten ausgeheilten Tuderln-lose fanden. Das sind zwei bedeutsame Nachrichten für die Welt, denn man erkennt daraus, daß ein Wasser,' topf ein Genie seiu und daß mau mit einer Aulage von Tuberkulose an die W Jahre alt werden taun. — (Eine empfindliche Strafe für Vier panischer ei) wurde diesertage iu Graz über eine Kellnerin aus Frohuleiteu uud eiueu Gastwirt daselbst verhängt. Die Kellnerin hatte einem Gaste cm Krügel mit „Vierhausel" vermengtes Vier vornesetzt. Der Fall gelangte zur Anzeige, uud wurde die Kcllueriu zu vierzehn Tagen Arrest, der Wirt, auf dessen Anraten die Pcmtscherei geschah, zu drei Wochen Arrest und einer Geldstrafe vou 100 X ver-urteilt. __________________ — (Die Posaune von Heiligen st ad t.) Ein Musikoirigeut in dem im Eichsfeld (Thüringen) gelegenen Städtchen Heiligenstadt, dessen Garten von einem Teile der Stadtmauer begrenzt wird, hielt die< sertage mit feineu Musikern eine Probe ab. Die Posaunen waren stark besetzt. Und siehe da: bei einem Fortissimo ueigte sich, ganz wie eiust in Jericho, die Stadtmauer uud stürzte uach der Seite der Ochsen« wiese hin zusammen! — (Eine nette Szene) spielte sich, wie der ..Fräuk. Kur." berichtet, diesertage in der Kanzlei eines Notariates au der Iller ab. Ein ziemlich be< jahrter Sölduer hatte sein Anwesen um (M)0 Mark verkauft. Der Käufer erlegte uach Unterzeichnung oeö Kaufvertrages den Kaufpreis iu Papiergeld, unter dein fich mehrere Tauseudmarkscheiue bcfaudcu. Etwas verdutzt schaute der Verkäufer drein, als er seinen ganzen Vcsitz in wenigen Scheinen auf dem Tisch lie» gen sah, uud meinte dann: „Dös hau i gar nit ge wißt, daß a solches Geld a geit, da hätt' i ja kein Korb mitz'nchma braucht, dös ka mer insGebetdüachle neischicba." Den Worten ließ er die Tat folgen und zog dann unter dem Gelächter der übrigen Beteiligten mit dem fürsorglich mitgebrachteu Henlelkorv ab. —- (Eine Vande Eifenbahndiebe,) die diescrtnge vor dem Gerichte von Jersey City erschien, war sehr überrascht, cineu Phonographen als Zeugen vorzufinden. Die Leute wareu angeklagt, Güterzüge beraubt zu haben: unter audcreu Waren, die man ihnen abgenommen hatte, befand sich auch ein Phono graph. Dieses Instrument wurde vor Gericht in Ve > wegung gesetzt, uud nun hörte man eine Unterredung ! der Angeklagten, in der sie einen kürzlich begangenen ! Diebstahl und die Verteilung der Veute besprachen. jZwei der Angeklagten waren darüber so überrascht, ^ daß sie den Diebstahl des Phonographen gestanden uud aussagten, die Walze hätte sich lautlos uinge-dreht, als sie den Apparat in Vrwegung setzen wollten. Der Phonograph war aufgestellt worden, um ein ! Gespräch aufzunehmen, und nur durch Zufall hatte die Polizei entdeckt, welcher Art das Gespräch war, — (Neu n maI DriI lin ae.) In Washington ist der Farmer George Dundille aus dem Staate Nebraska mit seiner Familie eingetroffen, um dem ! Präsideuten Noosevelt „ad oculos" zu demonstrieren, daß dessen dein amerikanischen Volke gemachter Vor« Wurf des Nassenselbstmurdes auf ihn keine Anwen-ouug findet. Denn obgleich er erst ^3 und seine Frau 3« Jahre alt ist, haben sie nicht weniger als 27 Kinder gehabt, und zwar regelmäßig Drillinge. Von den Kin° deru sind 25 am Leben, daruuter 24 Iuugen. Da Dunville und Frau uoch im besten Alter sind und Nebraska eiu gesundes Klima besitzt, so kauu man wohl noch auf einen weiteren Zuwachs dieser inter« cssanten Familie rechnen, und mit Leutenot wird Tuuville aus seiner Farm niemals zu kämpfen haben, - - (Gegen das Ausspucken auf öffeut> lichen Plätzen) ist neuerdings imStaate Newyork ein Gesetz erlassen worden, das von der Newyorker Polizei iu energischester Weise gehandhabt wird. Am 8. d. M. abeuds wurden in der Vorhalle der Metro-politan Opera House währeud eiues Zwischenaktes Das Majorat. Roman von Ewald Uugust König. (126. Fortsetzung ) (Nachdruck »erboten, > „Dann glaube ich auch, daß er von diesem Bankier erkauft ist, mich auf eine Vahn zu führen, die mir abermals zum Verderben gereichen soll", fasste er. „Ein ungarischer Graf sollte sich dazu hergeben?" fragte der Nichter zweifelnd. „Kann er nicht ebenso wohl ein Abenteurer sein? Ich hätte an diese Möglichkeit nicht gedacht, wenn Sie mir nicht sagten, daß er mit Schreiber befreundet sei, denn er macht in seinem Auftreten und seinem ganzen Wesen den Eindruck eines vollen« deten Aristokraten. Die Freunde Schreibers aber könnten nicht meine Freunde sein, denn dieserMann haßt mich, er, sein Vater, der Notar Tcllcnbach und mein Onkel, sie alle hatten ein persönliches Interesse daran, mich zur Begehung einer Handlung zu verleiten, die mich von der Erbfolge ausschloß." „Sie haben wohl nie den Verdacht gehegt, daß Graf Morray das Werkzeug Ihrer Feinde sein könne?" fragte der Nichter. „Nein." „Sie berufen sich jetzt auf fein Zeugnis; er hat Ihre Ausfagen nicht bestätigt. Die Begegnung mit Ihnen im Walde leugnet er nicht, aber er will sich nicht erinnern, daß Sie den Schuß in seinem Pcisein abgefeuert haben." „Wenn er sich dessen nicht erinnert, so —" „Negcn Sie sich nicht auf, ich werde den Zeugen Ihnen gegenüber- stellen und in Ihrer Gegenwart ihn befragen." Der Aktuar ging hinans und kehrte gleich darauf mit dem Grafen Morray zurück. Der Graf stutzte, als fein Blick auf Dagobert fiel, aber im nächsten Moment hatte er seine Fassung wieder gefunden. „Welches Unglück, mein teurer Freund!" sagte er, indem er rasch anf ihn zutrat und ihm die .Hand bot. „Ich hoffe, es wird gelingen, den Schuldigen zu cutdecken —" „Dann haben Sie zu dieser Entdeckung sicher' lich nichts beigetragen", unterbrach ihn Dagobert, indem er sich den 'Anschein gab, als ob er die ihm angebotene Hand nicht sehe. „Wie können Sie nur das glauben? Hat die kurze Haft Sie schon so sehr verbittert —" „Kommen wir zur Sache!" fiel jetzt der Gc-richtsrat ihm ins Wort. „Ich mache Sie darauf aufmerksam, Herr Graf, daß Sie Ihre heutigen Aussagen mit einem Eide bekräftigen mnssen!" Graf Morray verneigte sich zum Zeichen seiner Zustimmung. „Sie waren von Herrn Baron Dagobert von Darboren zn einem Souper auf den Abend des 2tt. eingeladen?" fragte der Nichter. „So ist es, ich nahm die Eiuladung unter Vorbehalt an, Sie werden sich dessen noch erinnern, Herr Baron. Ich sagte Ihnen, Sie konnten möglicherweise nicht in der Stimmung sein. mich zn emp-fangen, in diesem Falle würde ich die Einladung als nicht geschehen betrachten." „Sie sagten mir auch, daß Sie an jenem Abend zn Fuß herauskommen und den Weg durch den Wald einschlagen würden." „Das habe ich anch getan/' „Ganz recht, und unsere Begegnung fand zwi schen dem Försterhaufe und der Stadt statt." „Da Sie den Wald besser kennen müssen als ich, so muß ich diese Behauptung als richtig an nehmen," nickte der Graf, mit seinem Lorgnon spie lend. „Sie waren sehr erregt, erzählten mir, daß Sie mit Ihrem Onkel eine ärgerliche Szene gehabt hätten und deshalb nicht in der Lage gewesen seien, die nötigen Anordnungen zum Souper zu treffen." „Und während ich Ihnen das sagte, fiel in der Ferne ein Schuß." „Das kann fein, ich erinner«.- mich deffen so genau nicht mehr." „Wir horchten beide eine Weile darauf", sagte Dagobert mit schärferer Betonung, „dann fragten Sie mich, ob meine Büchse geladen sei, und als ich diese Frage bejahte, gaben Sie mir den Nat, den Schuß abzufeuern. Sie äußerten, ich könne meinem Vormunde wieder begegnen und im Anf-wallen der Leidenschaften sei eine unüberlegte Tat rasch begangen. Ich spottete über diesen Nat, aber ich fenerte dennoch den Schnß ab." Das Gesicht des Grafen war etwas fahler geworden, er klemmte das Lorgnon auf die Nase und ließ es wieder fallen. „Sie sehen mich in einiger Verlegenheit, mein Freund", erwiderte er, „ich möchte Ihre Aussagen gerne bestätigen, denn ich kann mir wohl denken, wie viel von dieser Bestätigung abhängt. Aber ich vermag es nicht, ich will nicht bestreiten, daß ich Ihnen den Nat gegeben habe, aber ich erinnere mich nicht, daß die Büchse noch geladen war und daß Sie den Schuß abgefedert haben!" (Fortsetzung folgt.) ^LllidaclK-r Zeitung Nr. .^7.________ 3 l 3 15. Februar 1905. verschiedene befrackte Herren wegen Spuckens arre-"ert (!) und trotz lebhaften Protestes zur Polizeiwache mitgenommen. Auf der Wache wurde ihnen gestattet. 'Mi mit ihren Angehörigen in Verbindung zu setzen, um die zur vorläufigen Freilassung notwendige Kau. "cm zu beschaffen. Tagsdarauf morgens erschienen d,e Sistierten, die smntlich den erslenGesellschafts-"eisen angehören, vor dem Polizeirichter, der ihnen "nen strengen Verweis erteilte und sie zu empfind-uwen Geldstrafen verurteilte. Di? Polizei Will mit ^Verurteilung einflußreicher Personen ein Erempel ^ Nattneren und hofft hiedurch bald mit der Ui.sitte ves Ausspuäens aufzuräumen. ' (Verheiratet und — doch glücklich!) ^n reicher Junggeselle in Ncwyork. ein Mr. Wood- > ^'ry, stellte kürzlich in einer Privatgesellschaft die Be-"auptung auf, daß alle Verheirateten unglücklich wä- ^ ^n. Am nächsten Tage meldete eine Zeitung, Wood-°"ry hätte 1000 Mark ausgesetzt für den, der ihm ons Gegenteil beweisen könne, und diese große Neuig, leit wurde sofort in alle Welt, soweit fie englische ^itimgcn liest, gekabelt. Nun aber meldeten sich hausende von Frauen aus Amerika, Kanada und ^ußbritannien, die alle schrieben, sie wär^n in ihrer ^he glückselig, und auf die 4000 Mark Anspruch er-"Üben. Außerdem kamen ständig Frauen persönlich W Woodbury und wollten die 4000 Mark haben, aber ' 'nännlicho Vewerber nm den Preis meldeten sick» "'lht. Zuerst war Woodbury ärgerlich, aber schließlich ""hm der Oumor der Sache aufgegangen, n"d er wi^l Nil,, s(>i„(> Vchaufttnng in einem kurzen Aussatz be-Nrimden: Joseph Kerr, der beliebte Verfasser von ^"dergeschichten, soll die gegenteilige Ansicht verted fnen, nnd wer von ihnen b'iden nach dem Urteil k'Ner bestimmten Jury unterliegt, soll dem Zcitungs-U'ngeicheim 100 Paar Stiefel fchenten. ^ (Die Kälte in Amerika.) Man tele-Nwpkiert au? Kansas Ciw, 1^. d.: In den westlichen !'nd siidN'estlichen Staaten herrscht grimmige K'^lte, ^ ^ordtcras und Nenmeriko Ivüten Blizzards. Vie ^lMierden haben sebr gelitten. Man hegt große Be-^rgnis wegen der Indianerstämme im Indianer-Territorium, die den Unbilden der Witterung kaum widerstehen können. ! Lotlü- und Prouinzial-Nnchrichtcn. Von dcr Nrka bis zur Poik. Von Lea ssatur. (^orlsehuiiss) O Straße, du l^eiße, nnn so ruhig und still dalie-Ncnde Straße, früher herrschte reges Leben auf dir. "ber deinen geduldigen Nucken eilten leichte Kale» ^n, rumpelten schwere Kutschen, kreischten hochbela-^ne Frachtwagen,, tilan-te die. „Kareta", die „Saino-^lnua", die „Kariola", die „Lojtrnica", die .Kiza", ^ »Kola", die „Tiljega" und wie die Fuhrwerke noch! ^lßen mochten. Da sah man den heute fast unbekann-! ^n „Pariser", da rollte der große gelbe Poststellwagen ^ylich von Fiume bis St. Peter, da eilttn flüchtige ^uoinmn^'n. galoppierten schnelle Knriere, fuhren .^rrschaftliche Equipagen mit vier, ja sechsNossen . . . "'!ch vor Frachtwagen mnßten oft vier, fechs Pferde ^spannt werden, die von Fuhrleuten fluchend über j flechte Straßenstellen getrieben wurden. Da erschallen ans dir Peitschengetnall, Gesang, Flüche ilnd ^treitworte der kotzgroben Fuhrleute, die, mit ihrer b'cuwn Schürze geschmiickt, mit der schweren Peitsche 'u der Hand, gravitätisch neben dein Wagen einher» 'dritten und anderen Fuhrwerken, nnd wär's auch ein ^t-rschaftswagen, nicht gerne nuswichen. Abrr in den! ^sthäusern war der Fnhrmann gerne gesehen- er "zehrte viel, traktierte gern, zahlte anstandslos. lnd Leben gab es damals in den Herbergen an der > Bandstraße- da rnndeten sich die Wangen von Wirt Und Wirtin lind manch blanker Taler wurde in Pimpfe gesteckt . . . . So war es damals, du weiße Straße, und viel ^ du gelitteil! Dennoch sehnst du dich nach jener .^ssnngenen, nie wiederkehrenden Leidenszeit, wie sich er Greis nach den stürmischen Tagen der Ingend ^"Nt . . . Nuhc still, alte, weiße Straße', die Eisen- ^u hat deine Leiden übernommen; nun rollt und A"ucht, zischt und eilt, Pfeift nnd blitzt es über ihre ^rnen Stränge... Wohlgefüttert ist das schwarze ^.'^d, das die Niesenwagen schleppt: Feuer ist in ^lllen Eingeweiden, Wnsserdämpfe löschen seinen e Erde dcr felsigen Küsten, da strahlten die Berge, da schmiegten sich Vmcn und Städte lieblich an Vrrg und Küste . . . Lorbeerumgürtetc, meerbespülte Abbazia, stolze Uöta, der Welt nur unter fremden Namen bekannt, du liebliches Veprinac, du dunkle Lisina gora, du ! rätselhaftes Eastua, du fernes Mo^öenice, du reizvolle Ita all ihr lieblichen Stätten, seid mir gegrüßt! ^ Vieles habt ihr mir erzählt, wenn in stillen Sommer» stunden das Meer plätschernd an eure Ufer schlug. Ich möchte es wieder erzählen, doch nicht heute, denn schwer ist mir der Kopf von Träumen und Erinne° rungen . . . Das Meer verschwand hinter den Äer-gen. Du steinige, zerrissene Landschaft, im frühen Frühling voll wunderbaren Zaubers», wo die Luft unendlich fanft und milde mit Veilchen, Pfirsichblüten und jungem Efeu kost — matt und müde stehst du ans im Hochfommer, wenn Steine glühe», Häuser schlafen, wenn jedes grüne Blatt zusammengerollt traurig zu Boden häugt und dünner, weißer Staub den um Stcinumfriedungen sich schlingenden Efeu bedeckt . . . ! Die sonnverbrannten Gesichter einiger uns be-gegnenden Männer und Frauen trugen ganz den Ausdruck der Landschaft, die Sommeraualen erdul» dete. Schleppend, müde war ihr Gang - führen fie doch ihre Füße immer über steiniges Geröll steiler Berge, und trotzdem haben sie sich der so angenehmen „Opanti" entwöhnt und fremdes Schuhwert ange-eignet. Müde, wie sie waren, riefen sie uns doch ein freundliches „Uoz; 2 Viiin!" zu und blickten uns nach, sich an die Straßenmauer lehnend. Die Männer in blaner Leinwand, von der die Jugend nichts mehr wissen will, die Weiber alt, mit den „Oprtac'e" auf dem Nucken, mit denen sie sich irgendeine Last aufgebunden, die sie nach Volosta oder Abbazia zum Verlaufe gebracht, paßte» so gut in das sommermüde Bild, auf das die Uül'a von ferne stolz hcradblickte, während das nralteEastna ganz in eigene Betrachtung versunken zn sein schien und die mageren Bäume des Matuljer Wäldchens traurig ihre Zweige häugen lie» ßen . . . Wir ließen dies alles hinter uns zurück und fuhren schon durch Iurkiöi, aus deren Fenstern uns reicher Blumenflor grüßte. Weiter und weiter eilten wir, vorbei an der einsamen Station Iurdani und seinen zwei stillen Gasthäusern, vorbei an der Muöica ravna, wo eine Zeitlang die Post gestanden, dann aber ins Dorf Breice übersiedelte, bw zur einstigen Poststation Pirmani. Ein großes, an den Fenstern !mit starken Eisengittern versehenes Haus empfing ! uns. In einsamem, düsterem Orte stehend, bot dieses Gebäude uichts Freundliches außer dein großcnSlalle, wo einst flinke Pferde des Postwagens, einer Ordonnanz, einer Extrapost oder eines Knriers geharrt. Pirmani war die erste Poststation von Fiume, gewesen, hier hatten Postillon und Pferde gewechselt. Die ! zweite war Bistriw gewesen, dann war Zagorje, dar« ! anf Adelsberg gekommen, bevor die Bahn nach Trieft ! führte; uach Erbauung der Vahn fuhr die Post nur bis St. Peter. sFortsetzung folgt.) ! Dic Übcrqucrunst dcs dinanschcn Vinncngchänsscs. Eine voltswirlschaftliche Vüidie von Schollmaycr« ! Liclnenl'erg. l ^ lEchlUk) ^ ! Nachdem fchon in früheren Jahren diese Straßen ! von der Westfeite her in der Länge von rund zehn. Kilometern von fünf Bataillonen und einer Batterie,! ! gelegentlich der Übungen benützt wurden, trat eine umfassende Inanspruchnahme dieser Kommunikatio-! nen im Jahre W01 ein, in welchemIahre das l. und k. Infanterieregiment Nr. ^? mit Stab und Train am 7. August den Travnivrhpaß auf der Schönbnrgstraße überschritt, und am 5. nnd (!. September desselben Jahres die k. k. 22. Landwehrtrnppendivision in voller Kriegsstärke den gleichen Weg zurücklegte, wobei ^die erste Staffel dieser Division mitten im Walde nachtsüber ein Lager bezog. , - Diese Massentransporte durch das immense Ge-' birgswaldgebiet des Kramer Schneeberges vollzogen sich obne alle Friktion in der glattesten Weife, was l wohl anch mit für die pral'tifche Anlage und Giite der benutzten Straßen spricht. Auch die Vorteile für den Fernverkehr im Trup« pentransporte, den diese Straßenzüge bieten, wurden schon wahrgenommen und Artillerietrnppen vom Schießplätze in Gurtfeld über diese Straßen, als lX'n lürzeslen Weg, aus das Manöverfeld im Poik- und im Nekatale dirigiert; fo benutzten am 21. Augnst 1902 zwei Batterien den Übergang über den Travnivrh» sattel. Die Georgsstraße über den Budiüevecsnttel wurde militärischerseits bei Übungen noch nicht benützt, da es einerseits in der Gegend von Klana und Castua an geeigneten Übungsfeldern mangelt, anderfeits die Landes nnd die Neichsgrenzen zu nahe, ja ganz knapp an diesen Straßenzug und die von ihm beherrschte Gegend herantreten; doch gerade aus diesen Gründen wohnt dieser Straße eine erhöhte Wichtigkeit inne. Nicht unerwähnt darf gelassen werden, daß durch alle diese Straßen, besonders auf der West- und Süd° seite des in Nede stehenden Gebirgszug.s, gmz eminente Positionen für die Artilleriewafse erfchlofsen werden, weiters auch, daß diese Straßenzüge trotz der großen Paßhöhen in der Regel bis Ende Dezember, selbst den ganzen Winter über, schneefrei bleiben, da sich in diesen Gegenden die Einflüsse des mediterran nen Klimas schon ziemlich bedeutend geltend machen. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß der natürliche und einzige Stützpunkt dieser wie der zukünftigen Straßen und deren militärischer Benützung das Laa-sertal ist, das mit seinen vielen Ortschaften, den Unter-tunftsgelegenlieiten nnd der Möglichkeit der Wasser-beschafsnng im großen Maßstabe selbst großen Trup. penansammliingen Naum nnd Schutz gewährt und die notwendigen Existenzbedingungen bietet. Dieses Tal ist durch die Landesstrnße Planina-Vabenfeld mit der Neichsstraße WienTriest und mit der Südbahnstation Nakek verbunden. Zur Erleichtc-rung nnd Beschleunigung des namhaften Frachten-Verkehres aus diesem Tale, und den angrenzenden Gebieten wnrde der Ausbau einer iwrmalspurigen Bahn von der Südbahnstation Nakek dnrch das Zirtnitzer-und das Laasertal bis nach Babenfeld an der Landes» grenze gegen Kroatien zu in der Länge von rund 82 Kilometer projektiert. Die Vorteile dieser Vahn kommen nicht nur dem allgemeinen Verkehre, sondern auch dem Verkehre im militärischen Sinne vollauf zugute. Im Vorhergehenden ist 5ie ganze Entwicklung des Kommuni-kationsnetzes dieser Gegend und der Zusammenhang dieses mit den Aufgaben des Militärs dargestellt und insbesondere auf den Stützpunkt diefer Verkehrslinien hingewiesen worden. Es brancht nun nicht menr des breiteren erörtert ! zu werden, daß diese im militärischen Sinne eminent ^ wichtige Basis eine moderne Verbindung mit den Hauptverkehrsadern der Monarchie durch eine Bahn ^ unbedingt brancht, um ihren seiner.^eitigen Aufga» ^ben vollanf gerecht werden zu können. — (Todesfall.) Gestern abends starb hier Herr Martin P 0 g a ö a r, Ehrendomherr, fürstbischöst > licher Konsistorialrat und fürslbischöflicher Ordina> > riatskanzler, nach kurzer Krankheit im 81. Lebens-jähre. O. (Öffentliche Wein kost.) Im hiesigen Landesweinkeller findet heute von 7 bis 9 Uhr abends eine öffentliche Weinkost statt. ^in— — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern vormittags verzeichneten sämtliche Apparate unserer Warte ein Fernbeben. Die Auszeichnung beginnt um 10 Uhr 8 Minnten in Form von langgestreckten Wellenbeben, erreicht die größtenAuSschläge gegen l0 Uhr 38 Minuten und endet gegen 12 Uhr. Die Herddistanz wird anf 9000 Kilometer - etwa Mexiko - geschätzt. ! * (Werkstättenfe n e r.) Heute gegen 1 Uhr > früh bemerkte der in der Ienkogasse wohnhafte Süd-! bahnkondnltenr Kaspar Hvala in der geg njiberlie» ! genden Werkstätte des Tischlermeisters Simon Pra-! protnik ein Feuer. Er verstäi digte hievon den Tischler« ! meister, der sofort mit seinen Arbeitern sowie mit l den Hanömsassen in die Werkstätte eilte, wo es ihm ! noch gelang, zwei mit Benzin gefüllte Fässer zu retten. Bald hierauf erschien die Feuerwehr- und Net-tungsgesellschaft, mußte sich aber auf die Lokalisierung > des Brandes beschränken. Das Fener griff fo rasch ! um sich, daß alle Werkzcnge und Hobelbänke vernich» tet wnrden lind d^iß beim Ofen, wo d's F'uer zum Ausbruche gekommen fein foll, auch die Decke durch« brannte. Praprotnik erleidet einen Sch,,d n von 27.000 1<; er war bei der „Donau" auf 10.540 K versichert. — (Gefundenes Erbe.) „Magyar Szo" meldet: Ein junger Beamter, der ein Freund von Antiquitäten ist, hatte kürzlich bei einem Fimnaner Trödler eitle alte Ctocknhr getauft. Als er eines Tages an der Uhr eine Neparatur vornehmen wollte, fand er in ihr folgende Inschrift: „Ich, Nikolaus Ieraudich. Kapitän der Firma Fratelli Siveriö, habe in diefer Ul>r mein ganzes Vermögen hinterlassen, das ich mcinem Neffen Anton Ieraudich in Laib ach vcr-mache. Ich verbarg meine Schätze vor del, übrigen Verwandten. 5. Juni 1854." Der Veamte legte zu> erst der Inschrift keine Vedentung bei; als cr aber dann doch das Werk der Uhr untersuchte, fand er Diamanten, Smaragde und Wertpapiere nn H"te voll mehreren hnnderttansend Kronen ""' ^ "' "' den Schatz and.— d^p^ns^ Laibacher Zeitung Nr. 37. 314 15. Februar 1905. berechtigten Verwandten gestorben sei, weshalb der Schatz an das Ärar falle. Der Beamte hat nun einen Prozeß argen das österreichische Ärar angestrengt, weil es sich um einen Fund handle, dessen Eigentü-mer nicht vorhanden sei. Er will den Fund für sich in Anspruch nehmen. * (Eine Lad en d icbin.) Vorgestern kam in ein hiesiges Spezereigeschäft eine bäuerisch gekleidete Frauensperson und entwendete ein auf dem Laden-tische gelegenes Paket mit zwei Metern grünlichen Stoffes, das von einem Besitzer aus Vixmarje dort zurückgelassen worden war. — Ans diese Diebin, die kürzlich in einem Laden am Pogaöarplatz einen ähn» lichen Diebstahl verübt hatte, wird besonders auf» merksam gemacht. (Z i g a r r cn die b st a H l.) Diesertage wurde der Gastwirtin Mnria s'udeu in Ankovic bei Log ein im Vorhause aufbewahrter Sack gestohlen, worin sich ll)() Virginia-, 100 Stück Portoriko- und 200 Stück ausländische Zigarren sowie 200 Sport- und 10A1 Stück Drama-Zigarettcn befanden. - (N cue Postab 1 age.) In der Ortschaft' Mulau, Gerichtsbezirk Wcichselburg. gelangt am! l<».'d. M. eine neue Postablage zur Attivieruug. Die! Führung derselben wnrde dem Besitzer und Kauf-! manne Josef Holcvar übertragen. —ili. ! - (Invalidenstiftung.) Ein Platz der! Jakob von Schellenburgschen Stiftung für invalide ' Mannschaft jährlicher Ml) 1< 7« n gelangt zur Beset» ^ zung. Die Gesuche um Verleihung dieser Stiftung,! auf welche in erster Linie Invaliden aus Krain! ansprnchsbercchtigt sind, müssen bis längstens 1. März beim k. und k. Crgänzungsbezirkskommaudo Nr. 17 in Laibach eingebracht werden. —ik. (Das Panorama International) hat in der laufenden Woche eine Reise durch Kärw ten ansgcstellt.die mit ^ im Mölltale beginnend, nach Heiligenblut und auf den , Großglockncr führt und im weiteren Verlaufe verschiedene Vergriffen in vorzüglichen Aufnahmen! aufweist. Des weiteren sieht «nan Mallnitz, Millstatt. Gmünd, Kötschach. Villach, Tarvis, Naibl, Pontascl und Pontebba. Pörtschach, Klagenfurt, St. Veit. Friesach und Wolfsberg, woran sich prächtige Land. schaftsbilder (verschiedene Schluchten, Wasserfälle, Seen, Gebirgsszenerieu, Schlösser wie Eberstein uud Hoch-Osterwitz) schließen. ^ In der nächsten Woche wird die Pariser WcItausstellu ng im Jahre IWtt zu sehen sein. - (Die Laibache»- <'?italnica) ersucht u»s mitzuteilen, daß das dritte Mitgliedcrkränzchen nicht heute, sondern übermorgen im kleinen Saale des „Narodni Don," stattfindet. Beginn M Uhr, - (Die Laibacher V crei n s kapell e) konzertiert heute im Caf<^ „Europa", Anfang 9 Uhr abends. ^ (Kostünikränzchen.) Der Arbeiter-Ge sangsverein „Vorwärts" veranstaltet Sonntag, den 19. d. M., um « Uhr abends ini Kasilw°GIassaIon ein Kostiimkränzchen unter Mitwirkung der Negi-montökapclle des k. und k.Insanterieregiments Nr. 27. Der Verein hat bereits sämtliche Vorarbeiten zu dem vielversprechenden Kränzchen beendet und hofft auf sehr zahlreiche Beteiligung. Einlaßkarte 1 1< per Person. (Das Tanzkränzchen der freiwilligen Feuerwehr in Adelsberg,) das am 12. d. M. in den Gasthauslokalitäten des Herrn An-dreas Burger stattfand, erfreute sich eines sehr großen Besuches; den» Unterstützungsfondc des Feuerwehr Vereines dürste eiu namhaftes Neinerträgnis zuflie ßen. Die animierte Unterhaltung fand erst in den frühen Morgcnstuuden ihr Ende. Küche und Keller des Gasthauses des Herrn Andreas Burger boteu das Beste, —t— (G e >u e i n d e v orsta n d s w a b l.) Bei der am 2tt. v. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde- i Vorstandes der Ortsgcmeiudc Karner-Vellach wurden ^ Anton Potomnk in Karner-Vellach zum Gemeinde ^ Vorsteher und Josef Tkalcc in Iauerburg, Josef Vi ! die in Karner Vellach, Johann Varaga in Jauer^ lmrg und Fraz Verwerger in Iauerburg zu Ge» ^ meinderäten gewählt. - (Der d e u t s cl)e M ä n n e r g e s a n g ver -e i n ,.S tahl u nd Eise n" in Aßli n g) vcran staltet am I^l. d. M. in der Werksrestauration zu Sava nnter Mitwirkung des Streichorchesters der Werkskapelle eine Faschingsliedertafel mit Txmz-kränzchen. Die Gesangsvorträge bestehen aus Männer- und gemischten Chören. Eintritt für Mitglieder und für Damen frei, für Nichtmitalieder 2 X. Ein allfälliges Neinerträgnis wird dem Vereinsfonde zur Anschaffung einer Fahne zugeführt. — Vortragt ol'dnung.' l.) C. N. Kristmus: „Gambrinushymne", mit Musikbegleitung. 2.) O. v. Waiden: ..Der liebe Herrgott nur ist fchuld daran." 3.) Hugo Jüngst: „Braun Maidclein," 4) Eduard Kremser: „Prinz Eugcuius", mit Musikbegleitung. 5.) Humoristische Vorträge von Herrn Hille. l>.) Karl Iscnmann: „Mein Herz ist im Hochland" und „Wanderlied" (gemischte Ehöre). — (H a u p t st e 1 l u n g i m B e r e i ch e d e r B e' z i r ts h a nptm a n n sch af t Nndolfswer t.) Die diesjährige Hauptstcllung im Bereiche der Ne-zirtshauptmnnilschaft Rudotfswcrt findet wie folgt statt: Für die GemcindenDöbcrnil, Großlack, Neudcgg und Treffen am 27. März in Treffen mit dem Be ginne um 10 Uhr vormittags; fiir die Stellungspflich-Ngen aus den Gemeinden Ambrns. Hnidowltz, Hof, Langenton, Seiscnberg uud Zagradec am 28. März; Beginu 10 Uhr vormittags; für die Gemeinden Et. Michacl°Stopi(-, Hänigstein uud Töplitz aui 80. März; für die Gemeinden Preöna, Nußdorf, Wrußuitz, Et. Peter und Weißkirchen am 81. März und für die Gemeinden Pöllandl, Nudolfswert und Tschermosch-nitz am 1. April, an allen drei Tagen um 0 Uhr vor^ inittags in Rudolfswert. — (Brand im Telegraphenamte in Rudolfswert.) Am 12. d. M. zerbrach im Tele graphenamte in Nudolfswert eine brennende Petro-leumlampe, die eiil Bediensteter von einem Tifche zum anderen trug, und das brennende Petroleum er» goß sich über die Apparate. Der Brand wnrde zwar wfort gelöscht, doch erlitten die Apparate immerhin einige Beschädigungen. — (Eine seltene Naturerscheinung) wurde am 18. d. M. in Nudolfswert beobachtet. Gegen 1 Uhr nachmittags zogen duntelgrane Wolken herauf, es eutstand ein Eturmwind in dort noch niemals ausgetretener Stärke und ein so heftiges Schneegestöber, wie es selbst am Karste nicht heftiger vorzukommen pflegt. Das Schauspiel hielt übrigens nur 1'^ Stunde an, worauf man wieder den klarsten Himmel beobachten konnte. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Tschornembl (20.800 Einwohner) fanden im vierten Quartale v. I. 38 Trauungen statt. Geboren wurden 201 Kinder, gestorben sind 137 Personen, darunter 80 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Iahreu erreichten 47, von über 70 Iahreu 83 Personen. Todesursachen waren: bei 8 Tuberkulose, bei 14 Lungenentzündung, bei 0 organische Herzfehler, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 2 Personen (1 ertrank, 1 wurde über-fahren): ein Selbstmord oder Mord kani nicht vor. dagegen ereignete sich ein Totschlag. -- Ini ganzen abgelaufenen Jahre wurden in diesem Bezirke 179 Ehen geschlossen und 588 Kinder geboren; die Zahl der Verstorbenen belief sich anf N19, darunter 1W Kinder im Alter von der Gebnrt bis zu 5 Jahren. An Tuberkulose starben 7« Personen. Die Zahl kanu im Vergleiche zu anderen Bezirken als gering bezeich-net werden. - <> - (Erhän gt.) Am 18. d. M. morgens sand die Vesitzersgattin Maria Mrak in 5ir5u>, Gerichtsbezirk Krainburg, ihre 25 Jahre alte Magd Johanna Mrak in dem Keller, wo letztere ihre Schlafstätte hatte, er-hängt auf. Der Selbstmord dürfte deshalli verübt worden sein, weil die Magd am 15. d. M. hätte hei-raten sollen, jedoch mit irgendeinem Burschen ein intimes Verhältnis gehabt haben soll. —I. * (Erfroren.) Am 9. d. M. abends kehrte der Besitzer Josef Koroöee aus Vaul, Gemeinde Nob, pol. Bezirk Gottschce, auf dem Heimwege vom Viehmarkte in Grahovo in ein Gasthaus in Großoblak ein, wo er seine zwei nicht verkauften Ochsen einem Besitzer un, 5Ntt l< verkaufte. Gegen <0 Uhr abends machte er sich auf den Heiniweg, dürfte aber infolge des frisch- gefallenen Schnees die Richtung verloren haben und kam endlich auf eine unweit der Ortschaft Heil. Dreifaltigkeit gelegene Wiese, wo er am 11. d. M. erfroren aufgefunden wurde. Der für die Ochsen er- ! löste Gl'ldw'wni befand sich in seiner Brieftasche, , -r. ! — (Ausweis ülier das in der städtischen ! Schlachthalle geschlachtete Vieh.^ In der Zeit j vom 30. Jänner liis inklusive 4. Februar IN05 haben zim städtischen Schlachthanse geschlachtet: Ivan An^ic i 1 Ochsen und 1 Stier, Josef Anzit 2 Ochsen, Maria Lerne 9 Ochsen, Jägers Erben 12 Ochsen, Ivan Kocar 2 Ochsen, Koprwec i Ochsen, Josef Kozak 7 Ochsen und 1 Klih, Milan Ko.'^f 5 Ochsen, Ivan Kuscnina 5 Ochsen und 2 Ki'che, Martin Kralj 2 Ochsen, Alois Kunej 2 Ochsen, Franz Lovse 5 Ochsen, Andreas Marcan 5 Ochsen, Ivan Pocivalnik 3 Ochsen, Josef Podkov 2 Ochsen, Anna Princ 3 Ochsen. Antun Prnsnik 2 Ochsen, Anton Pntrih 1 Ochsen nnd 1 Knh, Franz Sever 2 Ochsen, Josef Toni 2 Ochsen, Julie Urbas 2 Ochsen, Anton Znpan 2 Ochsen und Ivan Koftac 2 Pferde. — An Stechuieh wnrden 224 Schweine, 123 Kälber, 15 Schöps? nnd 47 Kitze geschlachtet. Eingeführt wnrdcn 3 geschlachtete Kühe, 31 Kälber, 4 Kitze nnd 376 Kilo. gramni Fleisch. Thenter, Auust uud Mcratur. *' (Deutsche V ü h u e.) Die reizvolle Ope-rette „Der lustige Krieg" stammt aus der Blütezeit der fchöpfcrifchen Kraft des Walzertonigs, als bereits uneiugeichrantt seine Meisterschaft auch auf dem Gebiete der kleinen Musik anerkannt war und sein Nuhw, den er mit den Erstlingowerlen errungen, den er späteren Schöpfungen nicht mehr verdunkeln konnte. Vielleicht tritt in keiner zweiten Operette des Meisters das innere Bedürfnis zum küustlerischen Schaffen so klar hervor, wie im „lustigen Krieg", uud die Seele nicht uur der Operette, sondern auch der Musik, die Melodic ill ihrer ganzen Anmut und Liebenswürdig keit, wie sie nur Stranß hervorzaubern konnte, übcr' fllltet deu harmlosen Vlödsiun der Handlung mit ei« uem goldenen Strom des Wohlklangs. War es zu wnndern, daß dereinst bei der Elstaufsiihrung der Operette iu Wien das Pnbliknm den entzückenden Walzer „Nnr für Natur" mitznfummeu uud schließ" lich begeistert mitzusingen begann, daß das Holländer' duett vou Iau und der Trude sich ciuer beispiellosen Popularität erfreute, überhaupt „Der lustige Krieg" volkstümlich war und bis anf den heutigen Tag gs/ dlieben ist? Dankbar solleu wir all des in einer Ze't eingedenk bleiben, wo das künstlerische Schassen in der Nachahmung uud dem Schöpfen aus dein Naa> lasse älterer Meister besteht und der MelodiensclM eines Stranßschen Wertes reichen Stoff fiir zehn moderne Operetten bieten würde. — Die Operette wurde vorgestern zum Vorteile des verdienstvollen Schauspielers und Sängers Herrn Fritz Kühn-aufgeführt. Wir erlebten das seltene Schallspiel eines vollen Hanfes, lind damit war auch Stimmung und Laune eingezogen. Der musikalische Teil war durch Herrn Kapellmeister Frank gut vorbereitet und befriedigte, minder die Prosa, die besond»,'^ iul ersten Mle recht arg mißhandelt würde. Das Holländerpaar wnrde dnrch He^rn K ü h n e und Fräulein Loibner wirkungsvoll charakterisiert; das anuiutige Talent von Fräulein L oibn er bewährte sich wieder iu natürlich-liebenswürdiger und lebensvoller Aus' gestaltung der kleinen Holländerin. Der gemütvolle Zwiegesang vom Fainilienleden mußte wiederholt werdeu uud Herr K ü h n e ward durch Widmung zweier Lorbeerkränze besonders geehrt. Voll drasti scher Komik gab Fräulciu Ott die schneidige Arte' misia; Fräulein Nigra bot eine anerkennenswerte gesangliche Leistung als Violetta. Daß die Gräfin in der Verkleidung als schlichte Bürsiersfrau im Kostüw einer Vallcttprinzessin erscheint, schreibt das Tertbittl» kaum vor. Herr Loibncr fand sich gesanglich mit seiner Partie ganz gut ab, minder mit der Prosal Herrn Murauer fehlt zur Ausgestaltung der Nolle des schwatzhaften Marchese die nötige Reifs Die Ausstattung war mehr als bescheiden, die U>n formen der Krieger erheischen dringend Auffrischung .? — (Aus der d e u t fch e n Th ea t cr ka n z' lei.) Heute gelaugt Ludwig Fuldas Schauspiel NcU' heit „Maskerade" zur Erstaufführung. Das Wen wnrde am Wiener k. k. Hofburgtheater mit dem gro^ ten Erfolge gegeben. Freitag findet znm Benefiz des Opern- uud Operettcnkapellmeisters Fritz Nedl die Erstaufführung der Oper „Aida" statt. Telegramme k. k. des EelcgraplM-ßollrspondcnz-Sureaus. Ncichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 14. Februar. In fortgesetzter erster 2e> suug des Budgets spricht Abg. Hagen hofer üb" die Negcluug unserer Verhältnisse zu Ungarn. Wenn ein dauernder Ausgleich unmöglich ist, so sei dn' sofortige Trennung vorzuziehen Redner klagt üb^ die ungenügende Wahrung der Interessen unse»'^ Landwirtschaft beim Abschluß des deutscheu Handys' Vertrages. Abg. Praöek erklärt, die czechischcn Agrarier wollen dein Kabinette gegenüber zunääis' eine abwartende Haltung einnehmen. Er erörterl eingehend die Fragen der Landwirtschaft und tritt für den Schutz der landwirtschastlichc'n Interessen ein-Abg. Kink warnt vor der Natifizierung der Hlw' delsverträge, ehe der Fortbestand der Zolls,emeinsch"f> mit Ungar-n nnd deren Dauer festgestellt ist. u>u tritt nachdrücklichst für die Forderungen der Indn strie, des Handels und Verkehrs, sowie die Negeln'^ nationaler Streitigkeiten ein, was ein emineut wirs' schaftliches Interesse ist. Hierauf ergreift Ministerpro sident Freiherr von Gautsch das Wort. (Wir wer-den die Nedc des Herrn Ministerpräsidenten, die "w lebhaftem Beifall und Händeklatschen aufgenommen wurde, morgen nachtragen. Anm. d. Ned.) Der Leite'' des Justizministeriums Klein tritt den Anschuß gungen des Abg. Dr. Tav^ar gegen die JustiM'M'^ tung entgegen nnd konstatiert, daß nnmöglich der 2e'° Laibals-er Zeitunq Nr 37. 315 15 Februar 1905. ler eines Nessorts irgend einer untergestellten In-'tanz das Ernennun^srecht für Vecnnte und die Ver-antwortunn hiefür überlassen könne. Das Ministerium aber lst ans die Vorschläge der Untcrbchördcn um so Mehr angewiesen, als nur die, die einzelne Beamten an der Arbeit sehen, ihre sachlichen Leistungen zu Würdigen und ihre spezielle Verwendbarkeit zu kennen ln der Lage sind. Auf die vielfachen Kriterien, auch heiligen sprachlicher Art, die für Veamtenernen-""gen massgebend sind, sollte bei der Kritik einiger-U'nßcn Rücksicht genommen und nicht hinter jeder ^Nennung, die dem einen oder dem anderen vielleicht Dinger sympathisch ist, ausschließlich eiue politische ^cndenz gesucht werden. Redner versichert, daß das "Ustizministerinm sich nach noch mehr Politik in sei^ "em Ressort gewiß nicht sehne. Es würde vielmehr aufatmen, wenn es möglich wäre, wirder einmal ein "cnig weiter von der heißen Zone der Politik abzudicken. Gegenüber den wohl schwersten und unerträg» uchstcn Vorwürfen der Parteilichkeit bezüglich der vom Abgeordneten Tavchtes erhobene Bedenken zurückzuführen sind, sou-^Nl vielmehr aus prozeßökouomischeu Gründen im Interesse der Vereinfachung des Prozesses und Un-'Nittelbarkeit der Schwnrgerichtsvcrhandlnng erfolg-^u. Übrigens sind die Telegiernngsboschlüsse noch ^cht eilunal in Rechtstraft erwachsen, da über die ^schwerde der Kassationshof noch zu entscheiden habe. 7"as aber den speziellen Fall Ornig-Tavöar betrifft, ^ wurde das strafgerichtliche Versahren gegen lehtc-^n noch gar nicht eingeleitet und der Umstand, daß ^'r Name des Abg, Tavckir im Delegieruligsbeschlusse ^l^nanitt wurde, rcdnzierc sich als eiue allerdings for« "^ll nicht richtige Bezeichnung der Rechtssache. Meri' ^nsch ist daraus für den Abg. Taviwr noch keine ^uzig? nachteilige Wirknng eingetreten. Er werde ubrrdicZ nicht zögern, die Gerichte darüber zu beleh' ^n, daß es sich empfehlen würde, bei derartige» Ent-^cheidungen sich nicht nnr, wie es bisher meist geübt ^urde, auf die Begründung dnrch die Angabe der ^setzlichen Bestimmungen zu beschränken, sondern den Karteien vollen Einblick in die Erwägungen zu gc-^n, welche die Entscheidling des Gerichtes bestimmten, ^l-'r Nedlier überläßt es dem Hanse, die angemessc-'^n Folgerungen bezüglich d^'r gegen die Justizverwaltung erhobenen Anwürfe alls dem Gesagten zn ^'hen, und versichert, daß ihln als Leitstern der Iu> ^lzverwaltuug die Übung der Rechtspflege im Sinne ^ strengsten Gesetzlichkeit und in dem Geiste, daß ^ das leistet, was sie für die soziale Wohlfahrt des ^lkes zu leisten berufen ist, und daß sie gleichzeitig ^ Politische Bedeutung voll entfalten könne, welche ^Einheit des Rechtes und eine gute Justiz für die ^äftiguug und den inneren Frieden des Vaterlandes AU und haben wird. Abg. Kramar tritt für das ^anntweinmonopol ein, nm das Nndget expansions-^higer zu gestalteu und bedancrt, daß, tr^tz unserer ^)en und fähigen Nertretuug beim Abschlnsse des futschen Handelsvertrages, wir von Deutschland auf ^ ganzen Linie geschlagen wurden, was die logische Konsequenz unserer Versicherungen sei, daß wir ohne ^ltsch-österreichisches Bündnis nicht existieren kön^ 'U'n. Er ^^^ fi;r die Erhaltung der politischeu Ge° ^"nschaft nnt Ungarn ein im Interesse der Festi-Mug d^- handelspolitischeil Situation gegeuiiber den« Island?, Uiährelld er die wirtschistliche Trennung "u Uilgarn nicht fürchtet. Angesichts der gemeinsa-Uen Gefahr gegenüber der anderen Neichshälfte wäre ^Ncnloärtig der Monient fiir den iuueren Ausgleich ^ ^'atioualitäteu günstiger als je. Die Regieruilg ''U'sse nnr dell Mut haben, allen Vollern Gleich-^'echticiuug zu gelvähreil, Abg. Meng er betont: 7-Urch die Rede Krnmars sind die Aussichten für deu futsch.böhlnischcn Ausgleich günstiger geworden, als M)er, Wenn es gelinge, diesen Ausgleich durchzu-^le^ sg ^ci-den die Gegensätze znüschen beiden Na-.^^lcilitäten, wenil schon nicht beseitigt, so doch gemil-^- Es werde das hanptsächlichste Hindernis für eine ^'brihliche Gestaltung der Verhältnisse in Österreich '^«fallen. Nachdem Abg. Breiter über die Ver-'"chlässigung Galiziens gesprochen hatte, wird die Verhandlung abgebrochen. Am Schlüsse der Sitzung Protestiert Abg. DaszynZki unter heftigen An» griffen auf das Herrenhaus gegeu dessen anmaßende nngesetzliche Einmischnng in die Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses und fragt den Präsidenten, ob er geneigt sei, die diesbezügliche Botschaft des Herren» Haufes eiufach prompt an dasselbe zurückzusenden. Vizepräsident Z a <"-e f erwidert, er werde diesbezüglich den gesetzlich vorgeschriebenen Weg befolgen. — Nächste Sitznng morgen, Ungarn. Budapest, N. Februar. „Magyar Nemzet" meldet i Das Amtsblatt wird in den nächsten Tagen ein kaiserliches Handschreiben publizieren, mit wcl-chem die Annahme der Demission des Kabinettes Tisza Verlautbart und dieses interimistisch mit der Wetterführung der Geschäfte betraut werden wird. Der russisch-japanische Krieg. Tokio, 14. Februar. Nach Berichten aus Lino-jang beträgt die ganze russische Streitmacht zwischen dem Schaho und Knrbin 45,0.liM Mann, von denen 280.0W in der Gefechtslinie stehen. Die russischen Verluste bei Heikontai werden auf 25.000 Mann ge-schätzt. Tokio, 14. Februar. Aus dem Hauptquartiere wird gemeldet: Die Nnssen haben Waitoschan zweimal bombardiert uud angegriffen, wurden aber zurückge» worsen. Am Sonntag griff russische Infanterie Lerpatai uud Hanshantai an, wurden jedoch zurück« geschlageu. Die Russeu fahren fort, sich in der Umge« i bung von Hanshantai zu verschanzen. l Petcrsbur g, 14. Februar. Saharov berichtet au deu Generalstab: „Am 10. d, früh wnrde eine nnter dem Befehle des Hanptmnnues Prograbnikov stehende Jägerabteillmg bei Nanschinpu, südwestlich von Vaniapudsa, voll drei feindlichen Kompanien angegriffen. Nach erbittertem Kampfe wurden die Japaner zurückgeschlagen und fie ließen viele Leichen, Waffen uud Munition znriick. Ans nnserer Seite wnrde ein Offizier leicht verletzt. Prag, 14. Februar. Bei der heutigen Reichs-rats-Ergänzungswahl im Städlewahlbezirke Saaz wurden 4253 gültige Stilnmen abgegeben. Hievoll erhielt Dr. Lecher 1^7, Dr. Herold Ä)03 Stimmen. Da keiner der Kandidaten die absolute Majorität erhielt, ist eine engere Wahl erforderlich, die wahrscheinlich am 17. d. stattfinden wird. Neuiykciten vom Büchermärkte. Mayer H,, Die neueren Strahlungen, K 1 80. — Der moderne Slil, 7,/1 K 1-20, — handalbeilcn aus holz, Metall lind aus anderem Malcrial, heft l/2. il K — 96 — Export-ttompniß l905, gbd., K 12, — Mattl-Lö wen kreuz Va° » oui n E., Schwester Monila, lv 3 60. - Fakler Fred, Das lile^cust, X 3 60. — Nod Ed,, Die verlassene Frau, l >. 3l!0. -- Obstfclder S., PÜsselfahrten, «.3 3. — Schott Fr., Im Winlel der GwßstM. X 2 40. — Schott Fr., Alla Drei. K I 80. — Schott Fr., Sommer, k!'80. — Fischer C., Aus einem Arbeiter" lrben, l<2'16. — Caiue hall, Der verlorene Sohn, gbt»., lv8 40. Hevdt K. v, d., Variationen und Rhythmen, l< 3 60. — WantalowiczO lk., kesseln uud Blüten, 3 —. — h 0 cker G., illuhla^d und Japan im Kampf um die Macht in Ostasien, ><6 60. — Humpcrdinck-Wtte, Deutsches Mnderliedcrliuch. ssl'd., li 4 80. — Buch A. E., Eppauer Höheuburssen und ^chllisser. K 2'—. — Dickl Issnaz^ Die Verechnuuf, der ach» sialen Altiousturbinen auf zeichnerischem Wege, l< 5- . — Nilter-Zähouy C. von, Die Sprachenfrassc vom ssroh Uster-r>-ichischem Staudpnnkte, K —-60. — Deutsch h, Qualifizierte Arbeit uud Kapitalismus, l( 3 60. — Hertz Friedr., Ai'li-stmitismus und Wissenschaft, k —'72. — Vnrckhardt M., Zur Reform des IrrenreMtcs, l( —-80. — Steruberss, Dr. M . Die Kouzipiculur in Österreich, K —'80. — Ofenheim. Dr. Adolf Niüer von, Die Verc,üt>lngszinsen von rückssezahll u öteuerbeirässen u»d ^aildeszuschlänei:, i( — 40. — Studien-behelf fur die Einjährig Fr'iwilligeu des l. und l, Heeres: Waffeu-wesen, K 1 80- Schi.ßw.sen, l^ 1 20, — Mandl Dr. S., Monolheismns ein Wllipriuzip, Ii 1 --. — Friedlii nder, Dr, M. h, Die hervorrassendsten jüdischen Nelissiouspbilosophen uud Dichter im Mittclalter, ic — 75, - Prel, Dr. K. du, Ttüd-eu aus dem Gebiete der Geheimwisscnschaftcn, 1. Lieferuna., l< — 9«. Vorräliss in der Vuchhandluug Iq. v. Kleinmayr k Fed. Bamberg in Uaibach, Kongrehplcch 2. Verstorbene. Am 13. Februar. Franziska Kocijan, Fabriksarbei« terin. 29 I., Valvasoiplah 5, Tuberkulose. — Franzisla Hoffmann, Bezirlsrichteiewitwe, 74 I, Rain 20, Pneumonic male: -0 3°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Vielseitige Anwendung. Es gibt wohl kein haus« mittel vielseitigerer Verwendbarkeit als «Molls Franz-bra nnt wein und Salz», der ebensowohl als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen, als seiner mutzkel- uud nervenstärkenden A'irkunci wegen als Zusatz zu Näd^in ?c. mit Erfolg gebraucht wird. Eiuc Flasche 1< 1 90, Täglicher Ver» saud gegen Nachuahine durch Apotheker A. Moll, l. u. k, Hof« liefcrant, Wien, 1, Tuchlaubcn 9 In deu Depots der Provinz verllnige man ansdrücklich Mulls Präparat mit dessen Schutz-marke uud Unterschrift. (5^3l) 5—1 Amtlich l'i»v>u!>l>!» z,ir Äl'h^diuiss aller ttraülheilc» dl'r Aüiuiü^sur^aüc, 'Apparat «ryältlich. .,'« !><»^,«i<»l" plirimllirupiuliailr^ Natrlum), alloioiaor Er,^üne» Dr. Throb»! Schiicharbt, Gürli^, ln'sto«! bcwayrt gege» Lilüsir»- «»d zrl'i)ll>ipf<
    l'rl>!>uic, ^«l«) >5-v Nur mit ,,'R't»«rlnn V»rl»»t»^" lviitsame „rl»«ls,ul»l"'I!chalationen möglich. Winterinhalatorium: Lnssinpiceolo. A!isl!i»f!c:Dr.Vlillinn ^»lialatorium 2>i»d>lat, Wirn, lV ,G»hhausstr. i<>. Eltern! Wer hfranreifende Kinder h;it, betrachte es als seine Pflicht, das von injifJjreb'nder Scn Viilcrn lieranreilVnder Söhne, K 1 80, g-»h. K 3; I und II in einem Band, bra-chinrt, K 3 60, geb. K 6. — HI Wie Nag' ich's meinem Kinde? Gespräclie über Entstehung1 otc. in drei Abteilungen, K 3 60, geb, K 6'—. Zu beziehen von Iff. v. Kleiiiinayr «& Fed. itainberK, Buchhandlung in I^ai-hach. 3-2 (544) ^aibacher Vicycle-Alub. zu der Dienstag, dcn 28. Februar 1905, abends 8 Mr im Kustno-BluZimmer stattfindenden XX. ordentlichen Iah res D auptv ersammlimg 1.) Berichte. 2.) Neuwahl des Vorstandes.' 3.) WMige Anträge. Im Falle der Peschlußuufähial.it dieser Ha!,p!uorsm'M" lunq findet um 9 Uhr eiue zwc'ito H"„p>tu>lsa.m,,ln>m satt, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl d« Crschl..'.'nc>' desch!nh° fähig ist. ^ '^ ^ AU Oeil! Z"' Forstcrnd. Laibacher Zeitung Nr 37. 316 15. Februar 1905. Kurse an der Wiener Dorfe vom 14. Leliruar I W3. N^ dem ofsiMen K^mam Die nolicrtcn Nnrir verstehen flch i» ssroneuwzhruns,. Die «oticrnng sümtllcher Altien und der »Piue'K'n Uu!e» versteht sich per Elücl. Allykmeint Stllalvschuld. «"b ^«e Ginlil-it!. Rente in Nuten Mlll> Member p, N, 4 ^>/,, . . ion »5 ,0«'45 WEllll.M,, I»li pl,N.4L«/, KX'Lll I"0^0 ,,Nu!.-«br, «>,l,vr.«,4 2«/„ U"> ?>> i>"'9> „ , April Ollhr », 4»^, :««'?» I00«0 l»54er Htaa,«I°!« »50 ft » li"/« " '- > -'- 18«0« „ ^00 ft, 4°/» 1ü? ^5 ,k>S«5 KH0« „ 100 fl, 4"/, 187- 1'9,0 18 ,. 100 N. - . «7« . L8,— b!°. .. 50 fi. . . »7« - >«l " Dom, Psandbl. ^ 120 st, b°/, . »U3 75 «9Ü ?b Kwnlsschuld del im Deichs. n»le vtll'll!l,n!,!> in «,. steucrsrel, zu , in Lilber > ,div «,,) . , . . 5>/.«//<»7'45 128 45 »udi,l!«l!lll!„ in »ronenwähr, , strut'!>>! «div, St.), , 4«/« 9» 90 1N,'-«^ Burllilvr'abah» in ülro»cnn>i>dr. > steu^'r., ^>'" Nl»!,l?,i ^°/« 9U'l»0i«o Zu Tlaalsschuldvtrschrclbun' genabsscüemp.lkiirub.'Uttirn. «lilabfllch^h» .!»<' st, «M a'///« V«N !iM> ft.......blib'— 508 — dt«. Uinz-Äüdw, 8lX» si. ö. W, E, b'/«'/<>........4e«'50 4K4 — dlo. Tlllnb.Til.2"' 2<><» il. , >,,„!., <»elb Wan Vom Ctnnte znr Zadluug Übernommene (llsenb.'Prlor. ^ ObligationtU. i ltlisabslhbal,!, KOU u. 3l)«0 W. i 4°,« ab »<»"/<>......116-3» 1,7 30 >tli!abttl,bahn. 400 u, LOW M, j 4"/u........ 115 7« '1» 7 sslllnz I°lef,-V.. Silb, 4°/l,.....lvo^o O'l^o Vll!j>i!che »all Ludwia - Bah., i (div V»,) Nilb, 4"/« . . . K'O'Ob 101-0.^ iljorarlberger V°I,n, Vm. 1884 ! (did, St.) Eilb. 4'/„ . . . W»U i»U'9l> ! i Staaleschuld der Länder ! der ungarischen Krnnt. 4"/„ un«, Gulbreiür per Kasse . 11s «0 N!).- blo. dto. prr Ultiinu ... 118 du N!» -4"/„ dto N> nie i» «runenwHhr., i ftrurrw'i, P« Nasse . , , !»8'l5 «8 «5> 4"/„ d!o, dtu dio pn Ultimo . »8 10 W «0 U»« S». EÜ. An! Gold 1U0 sl. — —! —'- b>°, bio. LOber u»u sl. . , . —'- — — dto. Staai« Oblig, (Ung. Ossb. v. I, >«76...... — — — - dto, Ecliaiilregal-Ablül,. vbli«. — — - dtu PlllM. A, » I""',. — zzo,, X 2,4 c,0 2!« HN blo, dtu, » b«n — Ilwli ^1l— 2,5>','>'> Lhcih'Nea.^uk 4"/« . . , 17» '71 50 4"/^, u»nal. Grundentl.-Vbllg. 88/0 >>9 ^> 4"/„ lloa!, u»d llanm,. dtlto 9« b<> 9» ! Andere öffenll. Hnlel»eu. 5»/„Dui!a,!'Nrg,-Vl>,IeiI,s 1878 . 1WNv»<>7 6b Alilehr» der ^iab! «Uörz , . — —! —-»Anlehei! der Eiadl Wen . . . 1»» «l> K'4 «!> dlu. dtu, (Silber ob, Voltt 1^ ?ü ,2« 7^> Klo, dlo. (,894), . , . ! »«45 !9 ^ dto. dto, (,«»8>, , . . !i<< "^', >!>« L,, Vör!»ba»-Anlehe», verlosb. 5°/« j !»l> 25 Kx' üb 4"/^, ttrainer Maudes Anlelini > — i «rld Wa'.r Pfllndbritf» »lt. ^odlrallss iM «„öoI.uerl^"/, S9 »5 ,<>N b" N,-»l,efr Lc„'d,«l'Hut', «!lfi,4»/„ 100 -jl«i 4".,......... ,N0«)«1«Ü0 bto, dto. bMhr, verl. 4«/„ ,"1 -!l!i2- Sparlasse, 1,bsl,,c!NI,,vcrl,4<'/o 101— —-- tzis»nl,ni,n.priuntäib< Gbligaliunen. sserdinands-^tordbali» Oeftssr Nordwcstbahn . . , <«>8 ,5 i"» li LtcmUchal,!,....... ^!"' 4»°>' Sl,dbal,»i>2<>/o vslz.IilNN.'Iuli 3,8 75 »5> ?!^ blo, ii k>"/„...... 1li5'4?> !ü!> 4I> Unz,-naliz, Vaw..... 1i0 8ü lil l!n 4°/„ U,>»erlraiü?r «ahnen . , —'— — ^ ?iu»rlt zos» Verzinsliche ose. 3"/« >UodenIred«°Lo!e Em. 1880 —>— —-- ^«/„ „ ., Em 188» 30'»-— 3lN- 4"/>, Dona« Dampfsch U»0 'di!lo!e ,'«> sl...... 47« — 48?' Clarn ^olc 40 !l, KM. . . . 1«« - 17"-- Ofeüer Lo!c 40 sl..... 1N4--,?4 Palffli ^oir 40 sl «M . . 178-—181 - Notn'Nieiiz, Oesl, Gel., v.in fl. 54- 56 ,, ung. ,, „ 5ft. .12— 8>- Nuonlf Uo!e 10 f>..... N^>'— NN'- Salm Luie 4" fl...... ^«17 — 8ü7 - s> Gl'üoic, i^me <0 sl. . , . j — .! — -«lfner Cumm, Loie v, I. 1874 ,53» — 54X - «cwmsüch, d, »"/^ Pr, Lchüldv. ! d. ü'udrnlreditausl.. Em. 1869 1«4-— ill - ^nllmch?' t^le...... l --'—l —'- > ! Oelb Wai-,' ' «ltien. ! tzranevortunter« nelimunyen. «Ma-IeVlEiiend 5M> !I. . . «w»' «,. '^,''sieb« Ges. sur stildt. Nlraf», nb. in slilen !il ^ . —-— —'- dto, bl«. b'o, lit, U -'— —'- Vödm. Nmobnl», l.°>n kl , . 58?'—»41 - ^uschiietirader Eis. ^»«>f! «M «8^' »^0,» d0 - «>k D»z Bodenbache, E. B, ««» si 5 « 5« .'<>>« ^ss'binaüd» ^.urdh. ,0!!<'I>, «M, 5540 55«« lirmk. C^ernow, Iassl' Eiienli.» j Ol^lÜckn!! !i»<» fl 2, , 5^S ^»0 - ^lovd. Oest.. Trie«. 5"<> f>, «M. 7<>1 - ?<>?,- OeNrrr ^t°rdwes!!>ali» 2<>0 sl, L 42« — 42«- dtu, dlu, ^!it, U> 2<>>> ll, K ^l?'—4!», ?y Praa D»il-rG!i!>!ib, ,:> Zlaaxü'üenbal,,, 2<"» fl, 3, . . !«K« ^<> »n^ 5«> siiddal,» «00 il H..... »N Ll, «,, ^<, Ziidi.urdd s'klb-V. l«m tramwan lNes , ÄeüeWr,, Prio- ri>ä!«Äl,ie» 10<> ,1 , «7 - 19- U„ss. naliz Ei<>'!it>, »«>fl Tilber 4«» - 409 5,> Ung,Wrstt> (Naali Ovaz'liM'tl 2. 4!1'— 4>3 Wiener Lotalbahnen-AllVes. . lib —jii!5 sanken. 'Nnqli, OeN. Vans 1L0 N. . . !U"5 — :^"S ^anlverein, Winirr, «<«> il, . 5«« 25 ! 6' >!5 Bublr. AnN,. Oel« . '<«»" sl, S, . 1>^3 ,0< NrsdNbllül, ">N,', !>»g,,Ä!!»sl . i77»5> 7??k>, Devosilriiwül, '.'!!!„,, 2n<> fl, , 45^' —45^ ltslumpte-Ge!,, Ndrost,, 4«« « 54» - i,47-5<> Giru^ u, «a<,eiw.. Wiener «00 fl, >444- - 4sl,!>«>"„ !,»-, «8,^» ^»»» Uiü!de>-bc»,l. Oest., 200 N. . 45» 50 <«" ^ Oesterr „naar Vn»!, «00 fl. I«»»' '""^, Uoionban? 2"0 si . . . 557 5'.» 55" l" «ertehlsbanl AN». 140 ft. , . «2 »» »"'^ InduNri, Unt«. nehmungen. Vauael,, «llss. iM.> 100 f«. . . ,^9 —l?«'^ Nandier Eissi, „nd Stahl-Ind, in Wien >00 ll.....^-'" "^ E!!>'„!'nl!i,N„^!''il,q .. 10«fl. :»N Ii<» s» " Elbl-nüilil", Vav'l-ri, u V-G ,32— >^''"' ^<>'s!!>«er Brn,,!rei «00 fl, , , .'I»,-- <^'ll Wo',>ai! (»e'elllli, , Oe'!, alpine l,ll« «0 ^ .^ ^:aaer lfüs,, ^„d, Gr,, «0» fl «<8» «^'^ 3a>no Äarj Eleinloble,, 1<»<» N ^88 — 5^' ^ Ecklönimnl»!" Papiers, 200 fl, 3»« »^'"' ,,5tel>resm ", Vamers u, V M, 41^ — 4 ^ "" Triwüss koblenw ^sell. 7" s>,<»Wiri,.l!'«!sl, 5'l9 — 57l'"' ^un,'.!!» ^sibnnN , «Ilia, ln PeN. ! ^ ">" X , , , . e»»'- a«?'«, Wiener V°»geseNlcha1?''" London ....... »4>> 3« ^ ?! Paris......... 85 «7 sb. 2«, "2?!el«bura.........-^ —' Dalnttn. Lula'en........ i«-»g K'^ grault» Ltücle..... ,9,1 »i»'" leutsct'f ?«eich«hanl»olsn . . 117-üä >l?'b» )tali»ni!chf Vaxtnole» . . . 95 50 «!>'<' lttstie! Note,, . , . »-K3,. üb'»» ElJ^.- uiia 'Vsii-Jca.-vj.i vna Kenirn, IMimUt.i 1«-1«-«, irlorll*4M-u, Abll**«, Bank- -vazv-d. "^7"i5JCii-sler-C3-escli.aft I Privat-l)r|MH,w (Sate- Deponit«) unter alg-erxem Vtrschl-u.«« d.»r Part«!' Vnrzlotuno von Bn>- finlsofln Im <»"1o Xnrrnnt und auf Biro-Knntt