m. 208. Dienstag, 13. Scptcmbci 1892. 111. Jahrgang. Mibacher Zeitung. Mr!« st, I, Nf«,.^" bostvcrsfnbuuq: nanziäbl-^ st l,^ yalbjälir«!, fi, ? ö0. I»i Comptoir: Die »«»«bach« «eitunz» erscheint täglich, mit Ausnahme der Vonn» und Feiertage. Die >b«i»iftf«N»« befindet sich loiisslcjKPlah Nr, 8, die Redaction Hrrrengasse Nt, «, Lpiechstunden bei Redaction tüßlich von 1<» l>« 18 Ubr vo?mittan<> ^ lltülaülieltr Uriefe werden nicht atMnommen und Munusmdte nicht »uviiclgefteUl, Amtlicher Weil. '' H")eit die durchlauchtigste Frau des d,H? ^lanca, Gemahlin Sr. f. und k. Hoheit Herrn Erzherzogs Leopold einer ss^ ^' ?'^ °" ^ d M. früh in Lemberg von ^^zyerzogln glücklich entbunden worden. k3 b«zoMum^ ^^ "' Stllck des «andessseseplattes für ^t unter ""' ausgegeben und versendet. Dasselbe ent» stcllm?^ """' ^^- August 1892, betreffend die Her-Anick,.n""^ """" V^irlc'strafie von Podpetsch bis zum Lllnn^ c. /"" 'lan^n Wrabcu» an den a.rmäß dein Ka.'. ^'beschlusse uom ä^. November I«l)0 in dir der A? d" ^czirlsstrahcn einssereihlen. im Oebiete "''«Vn^iHaDwc»! """""" ^°"""' "'"""' °n der Redaction des LandesncseMatteK für Kram. am l3. September 16!12. ^ Wchtamtl'icher Hheil ^" deutsche Sprachunterricht au slovenischcn Gymuasicu. Von Victor NeZel. ^ hersn"V^enden Zeilen sind durch einen Aufsah ^^ls°r ^' ^ucel in Capodistria im fünfte österr^c?^^"l;cn Bandes der «Zeitschrift für überholt?'«??" Gymnasien, hervorgerufen. Nach '^ betitelt F" bes genannten Auffahes, welcher Drache « ' l/^ sind die Elemente der deutschen Z Mir na«, ?"^" Mittelschulen zu lehren?, konnte Druckes ll ?bgefehen von der Unbestimmtheit des ^ovenisH. ' V^'' welcher hier zunächst wohl nur bautenVss^^"s '"it Einschluss des Kroatische,,) Welcher Kai ^ allem darüber nicht klar werden, stechen ls^^ slavischer oder, um decidierter zu ^lührten Ass ''?^ Mittelschulen deun die in der anfacht ^Mdlung angedeuteten pädagogischeu Winke ^" Lebr^" ^""^ ^ie slooenischen, respective kroa-^gen. da,,« ,."" ^ehrerinnen-Bildnngsanstalten vor ?^tstand.. !!'^ ^"" s'ch "lit seinen Ausführungru ?^esseiuu " "^"""i dieselben würden alsdann eine Üblich a,?^ ?" ^" ^'dachte,, Mittelschlllen bisher Kthude t>"?^'^llch geübten synthetisch-grammatischen 9 '^ entHall ^""^ manchen recht beherzigenslverten V'lllne d°?'cs "" "lM gerade genauer mit dem ^^ Uouenischen. beucbuna'swcise kroatischen Lehrer» und Üehrerinnen-Bildnngsanstalten im Küstenlande vertraut zu sein, wage ich doch die Behauptung, ^ dass das Deutsche als Un'terrichtsgegenstand an dieser 5tategorie von Mittelschulen weniger praktische (Sprechfertigkeit), vielmehr ähnlich wie das Lateinische in den unteren Classen der Gymnasien vorwiegend formale Zwecke verfolgt, logisch-grammatische Schulung sowie Geistes' gmnnastik überhaupt beabsichtigt. Ist diese meine Vermuthung richtig, dann ist beim deutschen Sprachunterrichte an jenen Lehranstalten mit Recht nur die synthetisch-grammatische Lehrmethode in Anwendung zu bringen. Ade Andeutung darüber, wie dieselbe zu verbessern nnd präciser zu handhaben wäre, kann einem, Schulmanne nur erwünscht sein, und man muss Herrn Cucek für die Mittheilung seiner beim deutschen Sprachunterrichte an den erwähnten Lehranstalten gemachten Beobachtungen nur zu Dank verpflichtet fein. Allem auf der Unterstufe slooenisch-iltraqmstischer Gymnasien (I. und II. Classe) kann der deutsche Sprach« unterricht, der hier einen eminent praktischen Zweck verfolgt und Erziclung der Sprechfertigkeit beabsichtigt, an der Hand der synthetisch grammatischen Methode un-. möglich mit Erfolg betrieben werden. Um nun die Frage zu beantworten, welche Lehrmethode sich in unserem Falle am besten empfehlen würde, wollen wir uns zunächst darüber klar werden, welche verschiedenen Methoden denn überhaupt beim Sprachunterrichte in Betracht kommen und mit welchen Mitteln jede derselben die den verschiedenen Zweigen des Sprachunterrichtes gesteckten Ziele zu erreichen sucht. Behufs raschester Orientieruug folgen wir einer Auseinandersetzung des Herrn Prof. W. Horäk, abgedruckt in der «Zeitschrift für das Ncalschulwcsen. («Zur Lehrmethode des Französischen an Realschulen.), unter theilweife wörtlicher Anführung der einschlägigen Stellen. Eine Sprache kann man überhaupt auf vierfache Art lehren - Nach der dirccten Methode. In der Unterrichtsstunde bedient sich der Lehrer nur der zu lehrenden Sprache. Er zeigt mit einem Stäbchen auf ver-fchiedene Gegenstände oder deren Abbildungen, macht Handlungen vor und benennt sie; die Schüler sprechen nach. Dann werden die Wörter, beziehuugsweise Sätze aufgeschrieben. Unverkennbar ist diese Methode nichts anderes als eine Nachahmung des natürlichen Weges, auf dem jeder Mensch das Sprechen überhaupt — die Muttersprache — erlernt, ohne Regelwerk, ohne Grammatik, auf dem aber auch viele Individuen im praktischen Leben eine zweite Sprache sich aneignen, indem sie, durch Umstände veranlasst, ihre Heimat mit einem fremdsprachigen Lande vertausche»; auf diese Weise er-ler«en wohl' die meisten europäischen Auswanderer das Englische erst in Amerika. Diese Methode lässt sich auch theoretisch verwerten und ist gewiss die geeignetste, weil die natürlichste aller Methoden, die, ohne Nebenzwecke (z. B. logisch-grammatische Schulung, geistige Gymnastik überhaupt und Uebersetzungsroutine) zu verfolgen, direct auf ihr Ziel lossteuert, jedoch ist sie dies nur unter Zuhilfenahme von Lehrern, welche die betreffende fremde Sprache auch wirklich fprechen, und zwar correct sprechen, für den Einzelunterricht, wofern hiebei darauf ausgegangen wird, eine fremde Sprache möglichst rasch sich anzueignen, in Anwendung zu bringen. Sie wird auch thatsächlich bei Kindern mit vielem Erfolge verwendet; ich brauche nur an das Halten französischer und englischer Bonnen und Gouvernanten in deutschen Häusern zu erinnern. Welche Mängel auch sonst dieser Methode anhaften mögen sz. B. Nichwermeidung dialektischer Aussprache, Einseitigkeit im Wortschatze), eines hat sie unstreitig allen voraus, nämlich den Umstand, dass sie vorwiegend die Weckung des Sprachgefühles und Erzielung der Sprechfertigkeit bezweckt; gerade hiemit aber ist eine feste Grundlage für die Sprachkenntnis überhaupt gewonnen. Hat ein Kind mit Hilfe der directen Methode Französisch oder Englisch erlernt, so kann man von ihm sagen und sagt es auch: »Es kann Französisch, Englisch», ebenso gm wie von dem sprachgewaltigen Dichter und Parlamentsredner. Was für ein Unterschied besteht zwischen beiden? Ein gradueller. Hat ein Mensch einmal das Sprechen, wenn auch nur in dem Umfange der Knabensprache, erlernt, so hat er — abgesehen natürlich von der Ausbildung des Sprechens bis zur Redekunst und von der näheren Kenntnis der Sprache — nur noch nöthig, den Wort- und Phrasen-vorrath zu vermehren. Dieser ist eben bedingt durch den dem betreffenden Individuum eigenthümlichen Ideenkreis, welcher naturgemäß bei einem Kinde viel beschränkter ist als bei eine», gebildeten Erwachsenen. Nach dieser Methode kann ei>, Kind gleichzeitig oder rasch hintereinander zwei und selbst mehrere Sprachen gleichsam als Muttersprachen erlernen. H. Schlieman erzählt selbst, dass feine Kinder, denen er nacheinander französische, griechische und andere Gouvernanten gehalten, spielend das Französische, Griechische u. s. w. erlernt hätten und dass seine Familie mit ihren bedeutenden Sprachkenntnissen Aufsehen erregt habe. Hiebei bleiben allerdings die pädagogischen Bedenken, die etwa gegen einen solchen Mezzofantismus erhoben werden könnten, dem Zwecke unseres Aufsatzes entsprechend un-erörtert. Selbstredend ist für den Massenunterricht, wobei verschieden veranlagte Schüler nur in den paar Unterrichtsstunden die fremde Sprache, sonst aber nur Jeuilleton. Keine Furcht. ^ Nach dem Ungarischen. . D^U^ Kopasz im Kaffeehaufe, ^"lten. i,,,3 lMen recht. Wir müssen nur die Diät Mt zu b'3 ""s vor Kälte hüten und brauchen keine '^ Furcht 5, ?^ ^'' "'""' H"""' ^ li°°e n ^r Gel,'. l - °" Fnedenszeit können wir nur bei .? F^liÄ"^'^unseren Muth zeigen. Wir nmssen " ^gnac R ' U"^'" Beispiele vorangehen. Noch 'Nna^" ztov°^ a" Hause, n, 'Dort Z'"""u Glas Wasser!» ^'sches ge^ °"f der Credenz. Gerade jetzt hat Dn Ernst?. 'IriH'"'' s°llte ich scherzen?, es das hast du gesaat?. bracht.. ^ ^ "as denn? Gerade seht hat man ^!!'"'an' finniges Weib! Also weißt du nicht, V bu u 5.,"/'^ ^gekochtes Wasser trinken darf? ^Nasser '^?" krankmachen? Sofort loche davon, U "b, lasse es dann abkühlen und trinket 'Du , ^"den?. annst meinetwegen diesen Pantsch trinken, ich aber trinke ihn nicht. Ich fürchte mich nicht so wie du!» «Von Angst ist gar keine Rede. Furcht und Vor« ficht ist zweierlei, so wie Himmel und Hölle. Ein gescheiter Familienvater muss vorsichtig sein. Ihr Weiber seid auch iu solch gefährlicher Zeit leichtsinnig. Du wärst auch imstaude, frifchcs Gebäck zum Kaffee zu geben. Nicht wahr?» «Nun, foll ich vielleicht alte Semmeln zum Frühstück kaufen?» «Natürlich! Dann wärme sie aber bis 100 Grad auf, dann sind sie unschädlich. Butter, Salat. Obst oder kaltes Aufgeschnittenes soll auf meinen Tisch nicht kommen. Apropos, ist Salzsäure zu Hause.. «Salzsäure? Nein. Wozu? Uebrigens sind die Salzfässer voll Salz.» «Säure habe ich gesagt, Salzsäure. Sofort schlcke in die Apotheke. Nach Tisch soll jeder von euch acht bis zehn Tropfen nehmen.» «Ich habe leinen Gruud, mir das Leben zn versauern. Die Kinder füllst dn mir damit nicht plagen. Wie kann nnr jemand so furchtsam sein!» «Das ist nicht Furcht, sondern Vorsicht. Aber Rnhe! Keine Aufregung. Diefe wäre gefährl.ch m so ch kritischer Zeit . . . Lass feh'n, ob mein Puls mcht schneller schlägt: Eins . . . zwei — dr" ' - ' " fünf Wirklich ist er schneller. Naturllch, da 'F mit di7fortwäV ^ ist nur em Gluck, dafs ich nicht ängstlich bm.» Herr Kopasz auf der Straße. «Unbegreiflich, dass diese Weiber da frische Blumen verkaufen. Wenn ich was dreinzureden Hütte, müsste man auch die Blumen abkochen. Und diese Fratschler-> innen! Wie kann man erlauben, dass rohe Aprikosen, Pflaumen und anderes lebensgefährliches Obst verkauft wird? He, junge Frau!» «Dabin ich, gnä'Herr. Da sind schöne Aprikosen.» «Hören Sie. diese Aprikosen sind ja ganz roh. Man müsste sie carbolisieren. bevor sie verkauft werden.» «Was müsste man mit ihnen thun?» «Carbolisieren, in fünfprocentige Carbolsäure tauchen.» «Sooo?... Hören Sie, wenn Sie eine arme Frau zum Narren halten wollen, so werde ich Sie mtt meinen zehn Nägeln so fimfpr^.tig carbolcheren, da s Sie Ihren Taufnamen vergessen werden. Halten S,e ^bre 55rau Großmutter zum Narren!» F-rr K^asz verstummte vor Entsetzen, dann g.eng er weit In einem Hause durchs Parterrefenster ah er eine ^mu, die ihren Säugling aus dem Polster wickelte. Er eilte hinweg uud fchrie aus ziemlicher Entfernung der Frau zu: ^ «,. , .Hören Sie, Frau. es ware gut, das Kmd zu desinficieren, denn es könnte ihm etwas passieren.» «Und weshalb?» frug die Frau. «Mit Rücksicht auf die allgemeinen SanMz-zustände. Laut behördlichen Anordnungen mich man Lllibacher Zeitung Nr. 208. 1794 13 September!^ ihre Muttersprache zu hören bekommen, die directe Methode ungeeignet. Die meiste Verwandtschaft mit der vorigen zeigt die empirisch-analytische Methode, ja sie ist eigentlich selbst eine directe Methode, jedoch dem Massenunt<:rricht angepasst und für grammatisch schon einigermaßen geschulte Schüler berechnet; auch sie nämlich strebt vor allem Weckung des Sprachgefühles an. Nicht mit Unrecht nennt sie Prof, Rud. Alscher die analytisch-directe Methode. Demgemäß lässt sie, indem ihr das Uebersetzen nur ein Mittel zum Zweck ist, behufs Verständnisses des fremdsprachlichen Uebungsstoffes wohl aus der zu lernenden Sprache in die Muttersprache, nicht aber auch umgekehrt übersetzen. Ebensowenig bezweckt sie einen wohlgegliederten grammatischen Aufbau, vielmehr wird das nothwendige Regelwerk aus dem fremde sprachlichen Uebungsstoffe abstrahiert. Eine anschauliche Schilderung dieser Methode entwirft das k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht in einer Weisung, welche von demselben anlässlich der Reorganisation des slovenischen Sprachunterrichtes an den k. k. Staats-gymnasien in Klagenfurt und Villach bezüglich der Ertheilung des slovenischen Sprachunterrichtes im sogenannten Vorbereitungscurse gegeben wurde. Die Nieisung lautet wie folgt: «Der Vorbereitungscurs in der flovenischen Sprache für Nichtslovenen hat den Zweck, den Schülern das größtmögliche Sftrachmaterial auf kürzestem Wege zu vermitteln. Diese Aufgabe ist statt durch die synthetisch-grammatische Lehrmethode rascher und sicherer auf empirisch-analytischem Wege zu lösen nach einer Methode, die in neuester Zeit bei dem Unterrichte in lebenden Sprachen immer mehr zur Geltung kommt. Es wird sich daher empfehlen, den Unterricht sofort mit der Lecture eines zusammenhängenden Lesestückes leicht fafslichen Inhaltes zu beginnen. Der Lehrer liest und übersetzt einen kurzen Abschnitt, zergliedert ihn durch einfache slovenische Fragen, auf welche die Schüler mit den Worten des Textes antworten, und knüpft an ihn in empirischer Form einiges aus der Formenlehre an. Der nach einiger Zeit erworbene Vorrath von Fragen, Formen und Wendungen lässt sich zu schriftlichen Haus- und Schularbeiten verwerten.» Die empirisch-analytische Methode wird auch die «neue Methode» genannt, allein sie ist nicht gar so neu, sondern recht alt. Nach ihr wurden die alten Sprachen bis ins vorige Jahrhundert, in manchen Ländern bis zum Ansang dieses Jahrhunderts, gelehrt (die synthetische sconstructive> Methode hat in die Schule Seidenstücker zunächst für das Französische eingeführt). Man brach mit ihr, weil hierbei bei dem Studium, besonders des Lateinischen, die Muttersprache zu sehr vernachlässigt wurde. Die classischen Sprachen sollten in den Dienst der Muttersprache treten. Deswegen wandte man sich heutzutage der beim altclassischen Unterricht üblichen Methode zu. Das fremdsprachliche Material wird, wie auch in der oben angeführten ministeriellen Anweisung angedeutet wird, bei der analytischen Methode zumeist durch Lesestücke vermittelt; in dem Falle wird dieselbe Kürze halber «Lesestück-Methode» genannt; diese wurde in neuerer Zeit durch Toussaint-Langenscheidt («Unterrichtsbriefe») in weiten Kreisen wieder bekannt gemacht. Bei der sogenannten grammatischen Lesestückmcthode tritt hingegen die Grammatik wieder stärker in den Vordergruud. Antipode der directen Methode, somit auch mit der analytischen scharf coutrastierend, ist die construo tive oder synthetisch - grammatische, beim altsprachlichen Unterricht noch heutzutage zumeist angewendete Methode. Das hauptsächlichste Rüstzeug derselben sind grammatische Diatribe sowie mündliches und schriftliches Uebersetzen, und zwar nicht nur aus den fremden Sprachen in die Muttersprache, sondern namentlich auch, zumal auf der Unterstufe, das Retrovertieren. Veim altsprach' lichen Unterricht, der mit nichten Sprechfertigkeit zu erzielen sucht, sondern insbesondere die formale und ästhetische Bildung zu fördern bestimmt ist und dementsprechend viel mehr auf Sprachbildung als auf Spracherlernung lossteuert, mag ja die synthetisch-grammatische Lehrmethode ganz am Platze sein, ihrer Verwendung beim Unterricht in den modernen Sprachen wird wohl niemand mehr das Wort reden. Die gemischte Methode endlich erinnert einerseits an die vorhergehende, indem sie nicht nur aus der zu lernenden Sprache in die Muttersprache übersetzen, sondern auch variierte Sätze retrovertieren lässt und auch die Grammatik stark betont; anderseits nähert sie sich der analytisch - directen Methode dadurch, dass ihre Uebungssätze mit Vorliebe der Conversationssprache entnommen werden. Wird hiebei die Grammatik in den Vordergrund gestellt (allerdings nicht in der systematischen Weise und nach den streng logischen Principien, wie bei der constructiven Methode), so haben wir die grammatische oder Plötz'sche Methode vor uns. Politische Uebersicht. (Der Kaiser in Ungarn.) Se. Majestät der Kaiser ist gestern in Darany eingetroffen und wurde begeistert empfangen. Nach der Truppenübung fuhr der Kaiser nach Fünfkirchen weiter. (Ungarn.) Wie der «Pester Lloyd» berichtet, fand gestern im Palais des Ministerpräsidiums in Budapest ein Ministerrath statt, dessen Gegenstand ausschließlich die Feststellung des Budgets für 1893 bilden soll. Die bezüglichen Conferenzen dürften voraussichtlich 3 bis 4 Tage in Anspruch nehmen. (Oesterreich-Ungarn und Russland.) Man telegraphiert uns unterm Gestrigen ans Wien: Anlässlich des Namenstages des Kaisers von Russland brachte der Kaiser beim gestrigen Hofdiner in Schönbrunn einen Toast auf das Wohl des Kaisers von Russland aus. Dem Diner wohnten der russische Geschäftsträger Fürst Cantacuzene mit dem Votschafts-personale, mehrere Erzherzoge und Minister bei. (Aus dem böhmischen Landtage.) Aus Prag wird telegraphisch berichtet: Der Club der Iung-czechen hat beschlossen, seinen Antrag auf Erlassung einer staatsrechtlichen Adresse an den Kaiser den Alt-czechen und dem feudalen Großgrundbesitze zur Unterfertigung vorzulegen. Der Abgeordnete Engel überbrachte namens der Iungczechen die Einladung an die beiden Clubobmänner Rieger nnd Fürst Windisch-Graetz. Wie verlautet, werden sowohl die Altczechen als der feudale Großgrundbesitz die Unterzeichnung der Adresse ablehnen. (Wiener Verkehrsanlagen.) Die beiden Comite's, welche von der Commission für die Wiener Verkehrsanlagen zur Durchführung der vorbereitenden Arbeiten, insbesondere zur Entwerfung des zwischen den drei Curien (Staatsverwaltung, Landesverwaltung und Stadtgemeinde Wien) abzuschließenden Vertrages, eingesetzt worden sind, haben ihre Arbeiten zum Abschlüsse gebracht, so dass nunmehr zur Inangriffnahme der technischen Vorarbeiten geschritten werden kann. Die Raschheit, mit welcher die Commission die Durchführung der ihr gewordenen schwierigen und complicierten Aufgabe anstrebt, wird allseitig gewürdigt. (Aus den Landtagen.) Von den 1^" tagen haben zwei sofort nach der Eröffnung B "^ vertagt. Der Tiroler Landtag hat seine Vertagung zum 27. d. M. beschlossen, damit inzwischen W 6U zungswahlen in Südtirol vorgenommen werden und der Präsident wurde ersucht, diesen WmN.^ Kenntnis der Negierung zu bringen. Im ^)M>!^ Landtage hat der Abg. Dr. Plener """'" y^ Deutschen den Antrag eingebracht, dass die gleichscommission von der vorigen Session zu rea ren sei. ' ^n (Die Franzosen) haben vor ewige" ^ den 22. Jahrestag der Begründung ihrer d"«" publik gefeiert, das heißt einzelne Journale /M" ' Datum Erinnerungsartikel gewidmet, die im l lichen auf die Umschreibung des Satzes h"""^ dass die Republik nunmehr allgemein als die envg^ Staatsform Frankreichs betrachtet werde, 'w ^ meuden 22. September kehrt znm hundl-rtstrnnialc Jahrestag der Proclamation der ersten NcPuM "" Derselbe soll durch eine Festlichkeit im Paty""^ feiert werden, an welcher auch die Minister uno treter der amtlichen Körperschaften sich bctlM'ge"' ^ (Italien.) Unmittelbar nach AbMW ^j Festlichkeiten in Genua soll das Decrct bettch" Schlusses der italienischen Kammer erscheinen. ^,^> össentlichung desselben Präsidien des Senats und der Kammer in Mw^, als parlamentarische Functionäre auftreten lbnnc^ ^ Zeit nach dem Schlüsse soll auch die AusiM^ Kammer promulgiert werden. Die allgemeinen Ne" ^ sollen am si. November, die Nachwahlen a>n ^' vember stattfinden. >Dil (Internationale Münzcouferenz^ Nachricht, dass mit Rücksicht auf das Umsichg^ ^ Cholera die von den Vereinigten Staaten emo .^ Münzconferenz auf unbestimmte Zeit verschone ^ soll unzutreffend sein. Als Ort der Conferenz . ^ Brüssel bestimmt. Die Regierung der ^w ^ Staaten hatte London, Paris oder Vm^ Ml geschlagen. Die Wahl Brüssels ist, wie """ ^g Blatt meldet, auf Anregung der italienischen ^ erfolgt. .» all del (Arbeiter-Excesse.) In OrganB " „, belgisch-französischen Grenze ist es in der -'"^^l" 10. d. M. zwischen französischen und belgischen "^ ^ zu blutigen Schlägereien gekommen; sieben ^ sind vollständig demoliert. ' Bei dem Herannay ^« Gendarmerie flüchteten die Franzosen in die a zösischem Boden gelegenen Wälder. ^ftgte. (Die rumänische Regie rung) "^ dass alle Manöver zu entfallen haben; dagegen .^ ^ bei der Concentrierung der drei Neservcclajttn ^ Regimentern zum Zwecke der Ausbildung « bleiben. Tagesneuiglciten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie das^F Abendblatt» meldet, der Frauenvercinigung zu" ^ armer Waisenkinds des Nimburger Bez'"^^ Vergrößerung des Fondes zum Baue ewes ^» hauscs in Nimburg den Betrag von IlX) fl- i geruht. ___________ gleich im Anfange der Gefahr sorgfältig vorbeugen, Warten Sie nicht, bis die Füße Ihres Kleinen kalt werden.» «Werden Sie nicht gleich fchweigen, Sie abscheulicher Mensch! Fürchten Sie nicht, vor Gott solches Zeug zu plappern und meinem Kinde Böses zu weißsagen? Packen Sie sich schnell fort, sonst werfe ich Ihnen den nassesten Polster ins Gesicht.» Herr Kopasz sprang zur Seite. Als er weiter gieng, stieß ihn jemand an. Er gewahrte, dass dieser jemand eine russische Mütze trug, wahrscheinlich der Diener jener exotischen Dame, der er folgte. Du lieber Gott! Selbst dem Muthigsten muss das Herz erzittern, wenn er mit einem Russen in Berührung kommt, der sich eben vor der Cholera geflüchtet hat... «Ich möchte wetten, dass man diese zwei Russen weder an dei Grenze noch hier in die hundertgrädige Hitze gestellt hat,» stammelte Herr Kopasz und eilte nach Hause. Betrübt sah er zum heiteren Himmel, denn er fühlte, dass er scheiden müsse von der schönen Stadt, wo er so lange gelebt. Er hatte keine Angst vor dem, was nun folgen sollte, aber er bedauerte es doch und fühlte in der Tiefe seines Herzens großen Schmerz. Einige Tage später. «Wissen Sie, Herr Doctor, jener Russe, mit dem er zusammengestoßen, geht ihm nicht aus dem Sinn. Der Arme fürchtet sich, er fürchtet . » «Glauben Sie es nicht, Herr Doctor! Nicht die Furcht, sondern der Gedanke, dass ich den Keim der Krankheit mitgebracht habe, kränkt mich. Es war mir wirklich sehr schlecht. Schmerzliche Krämpfe peinigten mich...» «Pure Hypochondrie,» lachte der Hausarzt. «Seien Sie ohne Sorge, liebe Frau. Ich werde ihm etwas zum täglichen Gebrauch verschreiben, wovon die Noso-phobie, wie wir es nennen, die Furcht vor der Krankheit ...» «Ach, es war nicht Furcht... Ich kenne keine Furcht.» «Schon gut, davon wnd unser Patient ganz gesund.» «Was hat er verschrieben, Lina? Aus dem Recepte werde ich sofort ersehen, woran ich bin; sei es auch lateinisch.» «Aber es ist nicht lateinisch geschrieben,» lächelte die Frau. «Wie denn? Bitte, quäle mich nicht! Was hat der Arzt verschrieben, sprich um Gottes willen.» «Bitterwasser! Soll ich vielleicht das auch aufkochen?» Das Oetzeitnnis der HioseNp"^ Roman aus dem Leben von vrmanos 6" t15)l. Fortsetzung.) . d^ Mit einer energischen Bewegung 3^^ B' breiten, markigen Schultern zurück -^ Ü^ . M' einst, als er in der Nosenpassage mit bluten^' >^,F Herzen zum letztenmale von ihr gieng; Ä'<, schi'^,, er, wie von einem Druck befreit, auf. Unww'U ' ^K er den blonden Kopf, indem er mechanisch " ^ a"" schreitenden Diener folgte. Mechanisch, au""" '^ »" stieg er die breite, teppichbelegte Treppe e'^h,, i"' erst als der Diener eine Thür ösfnrte ""^„elte^ tiefer Verbeugung einzutreten ausforderte, M sich der räthselhaften Einladung einer V"' ,z j" Namen er nicht einmal kannte, und Fr"" ^ famer Worte. , ^.M d'. In Ellinors Wohnzimmer waren die A" iM/ verhangen; auf dem Tische brannte eme " ^B' deren Schein, von einem breiten rosa Sch^> ^frB^ eine anheimelnde Dämmerung über ^^ stall-' , seideüberzogeucn Mobilien. die blitzenden "H,^ " Silberbrimborions uud die weihen Alabai ^ den Wänden ansgoss. /u,,«ach^ M Ellinor selbst stand zur Mitte des ^ ' nebe"H stützte sich mit der rechten Hand auf N" .^te,^ stehenden Tisch. Sie trug eine kostbare ^ M' rosafarbenem Atlas, mit breiten, kostv^ A-hlN' gelblicher Tönung besetzt, nnd dic lc"Uj ^3^Zriw,ss Nr. 208. 1795 13 September 1^9 > 3erdin ^"<"'se des Erzherzogs Franz und wed^ s. ^" ^°" seit einiger Zeit cursierende tierten w?. "^'""felte Meldung von einer projec-n°nd^?^'^" ^Herzogs Franz Ferdi-Astatic»,, ^^ierreich - Este erhält nun doch ihre Nonaw ^ H"^ Erzherzog wird, wie verlautet, im M°,w nm/?b" dieses Jahres eine ungefähr eilf Neise s.n "? ^ überseeische Reise unternehincn. Diese W°r„ lk s" ^ °^"n ber Belehrung dienen und dem c>gc>'er A /^^^ Gelegenheit bieten, die ferne Welt aus a»ch m 1 "2 kennen zu lernen, sondern es sollen N"f;e, als dies bisher durch die UNMisck « 'd i„ ^ernchmcrn in gefrorenem Znstande geliefert enn es äs ^"^'^ gebauten Kühllagern aufgefpcichcrt. "^ vorsick t""^^ '"'^' '"rd ^ "' "ncm "li"'"' ^ '^n Over /'^ "ufgelhaut, welches wegen der gcfähr-lagen ist 3"" '""t entfernt von allen anderen An-^^^^er Tunnel wird bekanntlich znm Zwecke der Ausnützung der Wasserkraft des Niagara für die Erzeugung elektrischen Stromes angelegt. Das Bassin, in welchen sich die riesigen Turbinen drehen werden, ist länglich; je vier Räder stehen zusammen. Der Radschacht wird 170 Fuß tief von dcr Oberfläche bis zu dem Punkte, wo das Wasser hinabfällt, sein. Das Wasser fällt 140 Fuß tief hinab. Der Canal, welcher das Wasser aus dem Flusse in die Nadschächte führt, ist über 100 Fuß breit, und das Wasser wird zwölf Fuß tief in demfelbcn stehen. Dicfcr Canal ist schon halb ausgegraben. Für die Anlage von Fabriken ist in nächster Nähe des Tunnels wenig Platz. Aber Riesendynamos werden die entstehende Kraft zunntze machen. — (Die illustrierte Zeitfchri ft «Waidmanns Heil».) Wir nehmen gerne Vcranlasfung, ein in Oesterreich erscheinendes Vlalt zu besprechen, das sich sowohl inhaltlich als durch eine besondere schöne Aus-staltung auszeichnet. Die Jäger in Oesterreich-Ungarn nennen es ihr liebes < Waidmanns Heil». So vielseitig die Jagd in unserem wildrcichcn Lande, ist auch der Inhalt dieser beliebten illustrierten Zeitschrift, die dem Jäger von Fach fowohl als jedem Iagofreund durch ihre Reichhaltigkeit und Gediegenheit die mannigfachste Belehrung und Unterhaltung bietet. Die uns vorliegenden Nummern des laufenden XI l. Jahrganges enthalten eine Anzahl wertvoller Aufsätze über Wildhege und Pflege, sowie meisterhafte Holzschnitte nach Bildern dcr besten Thiermaler unsrer Zcit. Alle Jäger, denen diese illustrierte billige Zeitschrift noch unbekannt fein follte, belieben eine Probe-niimmer zu verlangen, welche die Expedition «Waidmanns-Hcil» in Klagcnsurt gratis und franco verfendet. — (St iergc fechte.) In Marseille sind in den letzten Jahren die Slicrgesechtc eingesilhrt worden, und bestehen seit einiger Zcit zwei Arenen in Marseille. Ictzt wollen sich die Zuschaner aber nicht mehr mit den einfachen Gefechten begnügen, sondern für ihr Eintrittsgeld auch das in Frankreich verbotene Todten des Stieres fehen. In dcr Arena dcr Catalans ist auf polizeilichen Vcfchl diesem Verlangen des Publicums nicht nachgekommen wmden. Darüber herrschte grohc Wuth unter den Zuschauern; dem ersten Stichle aus dcn Nrihrn der Gallcrien solgten rasch hundert andere hinab in den Kampfplatz der Arena, und in kurzer Zeit loderte das ganze bewegliche Inventar inmitten des Tummelplatzes als brennender Hänfen. Damit nicht zufrieden, hat fich die Menge an dm Abbruch des Holzgcbäudes selbst gemacht, und heute besteht vo:> der Arena nur noch ein großer Trümmerhaufen. Da sieht man ja gleich, wie «veredelnd» diese Slierlämpfc anf die Znfchauer gewirkt habeu. — (Todtschlag in einer Strafanstalt.) Aus Krems wird telegraphisch berichtet: In der Strafanstalt Slein wurde heute ein Aufseher lion dem Sträfling Emil Brunner plötzlich überfallen, misshandelt und ihm dcr Säbel entwunden. Bei Nebelwältignng des Sträflings wurde, von diesem der Ausfeher Leopold Kurz-mann in gräfslicher Welse verletzt; auch zwei Ober-aufschcr und ein Sträfling erlitten bedeutende Verletzungen. Kurzmann starb nach einer Stunde an den erlittenen Misshanolungcn. — (Stiftung.) Der am 5. d. M. in Stuttgart verstorbene Obcrtribunalrath von Hallberger vermachte dcr Stadt Stuttgart ei.,e Armenstiftung von einer Million, außerdem Legate an Vereine, Verwandte nnd Bekannte. Die Stiftung soll zu Ehren seiner Brüder Eduard und Karl, der verstorbenen Herausgeber von «Ueber Land uud Meer». Hallberger-Stiftung heißen. — (Waldbraud.) Im Walde des Besitzers Matthäus Äelaj auf dem sogenannten Pecovmt bei Cilli kam kürzlich beim Cucuruzbraten ein Brand zum Ausbruche, der sich über eine Fläche von drei Joch ausbreitete und localisicrt werden konnte, bevor er noch g-ößeren Schaden verursachte. — (Process gegen den Bischofsmürder.) Der Schwurgcrichtshof in Perugia verurtheille Samstag abends Poggioni, den Mörder des Bifchofs von Fo> ligno. zu lebenslänglicher Einzelhast, der höchsten nach dem bestehenden Strafgcfehe zulässigen Strafe. — (Ein fenfationeller Process.) Wie man uns aus Wien telegraphiert, begann gestern beim dortigen Landesgerickite der Vukovinaer Zollprocefs gegen 21 Angeklagte. Die Verhandlung wird achtzehn Tage dauern. — (Dermatologcn-Congress) Der zweite internationale Dermatologen - Congress, dcr Samstag in Wien seine Berathungen beendete, beschloss, den nächsten Congress im Jahre 1895 in London abzuhalten. — (Ein Nothverband.) «Mein Fräulein, ich liebe Sie unendlich; Sie haben meinem Herzen eine tödliche Wunde geschlagen.» — «Wunde? Ach. da wird nichts übrig bleiben, als dafs Sie sich mit mir verbinden.» Local- und Provinzial-Nlichrichten. — (Einberufung der Delegationen.) Die «Wiener Zeitung» veröffentlicht die taiferlichcn Hand-fchreiben an Kälnoky, Taaffe und Szapary, dnrch welche die Delegationen für dcn 1. October nach Budapest einberufen werden. * (Von unseren Wald- und anderen Wegen.) Es stellt sich nun heraus, dass unsere Wälder durch den letzten Wirbel stürm mehr gelitten haben, als man anfänglich annahm. Was dcr Weg von dcr Schweizerei aufwärts an seiner Abzweigstelle zum Hoch-resrrvoir dcr Wasserleitung vor Augen führt, wurde vor ein paar Tagen angegeben; wendet man fich nun ober dcm Schwcizei hause auf dcn gewundenen Waldweg nach rechts gegen Norden hin, so wird man auch dort umgeworfene Edclkastanicn finden, während gleich neben der in dcn Wald tretenden Stallung eine prächtige Fichte entwurzelt und über die anstoßende Grabenmulde ye» schleudert wurde. Die alten Fichten werden in unserem Tivolisorfte überhaupt von Jahr zu Jahr rarer; entweder nimmt fie uns der Borkenkäfer, wie auch heuer wieder drei schöne solche Stamme an der Ausmündung des mit Compost erfüllten Grabens neben der früheren Gärtnerei, oder fie werden eine Beute der Stürme. Verfolgt man, aus dem Walde wieder heimlehrend, den von der Maria-Theresienstraße längs des Südbahnlörpcrs zur Wienerstrahe ziehenden Wcg, so wirb man auch da vor Erreichung der Rndolfsbahnstraße eine vom letzten Sturme niedergedrückte Plalileneinfriedung erblicken. Man findet Schäden, wo man sic nur suchen »nag. — (Staatstelephon Wien-Trie st,) Man schreibt aus Trieft vom 9. d. M,: Auf der neuen Trlephon-linie wurden gestern ncuerliche amtliche Sprechuersuche vorgenommen, welche ein sehr interessantes Ergebnis lieferten. Nach abermaliger Constaticrung des Umstandes, dafs die 505 Kilometer lange Leitung Trieft-Wien vorzüglich functioniert, wurde dieselbe mit der Linie Wien-Prag (308 Kilometer) in Verbindung gebracht, uud auch diese somit 813 Kilometer lange Linie lieferte ein erstaunlich günstiges Resultat, indem der Verkehr der Sprechenden ohne jedes Hindernis vor sich gicng. Schließlich wurde die Leitung Triest-Wien-Prag an jene Prag-Kolin-Wien angeschlossen uub dergestalt ciue 1171 Kilometer lange Sprechlinie hergestellt, welche gleichfalls noch eine gute Verständigung gestattele, ein Ergebnis, welches bisher kaum noch irgendwo erzielt worden srin dürite. ^fklie i^ ^—______ Vp'ge m<^l>^" Falten wc'isüb^dei^Teftpich. Das ^ln aus m "s, H"" hielt am Wirbel ein großer - " wciken l „ "le" und edles Gestein suntelit an hr OH Mbentblußten Armen. Krankhaft weiß war l^ländm '/us t>"" die großen dunkelblauen, schwarz-bllict auf di! - U"' mit einem fast geisterhasten Aus-"'"e staVt"^ ^"Miche Mämlererscheilmng vor der . Nn"m^ sich ruhig. '^ habe di ^"'"'^ sagte er in fragendem Tone. In d' ^ ' ' ^ leate k ""bewegliche Gestalt Minors kam Leben. M>1, a^e" Kopf zurück uud öffnete die farblofeu Ven ibrp n s" "°H Athem ränge. Convulsiuisch 3 'ah? n Ruck' ^'^ng sm'cr' Stimme zerriss s "gangen^? Vorhang, dcr Grgcnwart uud «"htm n. Semite, und ihre breuueudcu. thräucn-Mwund ^"„ Eckten zurück in eine längst-3"Nc ^. '^' lm,gswerkluugeue Zcit reinen Glückes, ^fenrn l«^. ^"muc ihres betrogenen, lauge ent-ä"e; s^n, ^'" "" es, mit der Wilhelm zu ihr ^ des ^ ,""^ "uch waren cs, die sie iu dein Gc- ^. 'Ist?'"2 bieder erblickte. Meln, H"" "icht wohl. Frau Varoniu?» fragte 3" Wan,., ? ^chlitt vortrrteud. Die Erschütterung "kt bleibe» °""'^'^"" k"""^ von ihn, nicht uu- ^'2en fs?" sackte die Arme vou sich. Vor ihren ""e"e und tanzte es; ihre Sim," vcrwivrten sich. Vergcsscn. wie fortgeweht war alles, was sie ihm sagcn wollte, alle die ruhigen, wohlüberlegten Worte, die ihn ergreifen mussten, durch welche sie sciue Verzeihung zu erlangen hoffte, die sie in langen, schlaflosen Nächten sich ausgesonncu uud zurechtgelegt hatte. Sie sah nur ihn, nach dem sich ihr Herz mit allcu Fibern sehnte, die kräftige, stlbstbcwusste Männergestalt mit dcm regelmäßigen, sympathischen, blond-bärtigrn Gesicht und den treue» blauen Augen, nnd ihre Arust erschwoll urplötzlich in einem nie empfundenen Gefühl — in dem Gefühl namenlos heißer, zärtlicher Mutterliebe. «Wilhelm!» schrie sie mit übernatürlicher Stimme, durch die sich ein herzerschütterndes Schluchzen rang. «Wilhelm, kennst du mich nicht?» Der junge Manu fieug die Schwankende in seinen Armen auf. Die Scene verwirrte ihn; sie war ihm rbl'usl) peinlich, wie unerklärlich. Er glaubte nicht auders. als dass die Varuniu ihn mit irgend jemandem! verwechsle, dass ein Irrthum vorläge. Nathws stand er mit dcr Ohnmächtigen im ?lrin einen Moment da; dann trug er sie auf eine Ottomane. Durch die Bewegung kam Elliuor wieder zu s'ch. Ihr erster Blick traf dcn vm- ihr stehenden geliebten ^^Wilhelm.. sagte sie mit strahlendem Lächeln^ .nicht wahr. du erkanntest mich so»ott, w, 'Ad A Dein Herz s.gto dir. wer ich war und du b.st mcht unbarmherzig, du vergibst m". :ch we,h es .... ! «Ich begreife nicht. Frau Baronin.» sagte Nil-Helm mit einer leichten Befangenheit, «es liegt entschieden ein Missvcrständnis vor. Ich hatte bisher nicht die Ehre. Ihnen vorgestellt zu wcrden » Durch die Stille des Zimmcrs floh ein weher ttlagelaut. Elliiwr barg dcu Kopf in dic Kissen nnd netzte sie mit ihren Thränen. Eine unbeschreibliche Angst vor dem Kommenden presste ihr das Herz zu- ammcn. Und dann blickte sie durch ihren Thränen- ^ Meier wieder forschend in das klare, offene Gesicht des jungen Mannes, und ihre Lippen bebten. .Ich bin deine Mutter. Wilhelm.» sagte sie leise, «deine Mutter, das treulose, sündige, verworfene Aelv deines Vaters, das dich rufen lieh. ""' d«r z'l ^ war er gegen äuhcre ^ >. ^ a?n ach aber die Mittheilung, welche chm . «us den Wolken zugesallen ta," nittelte. an feinem innersten Seelenleben; s,e weckte einc l.inge versunkene Sehnsucht in seinem herzen. Die Schatten, welche, seine Erinnerung bchcrdrWe. erhoben sich mid wurden plötzlich greis- nnd sichtbare Gestalten. (Fortsetzung solgt.) Laibllcher Zeitung Nr. 208 1796 13. September^8^ — (Für Hausfrauen.) Es haben sich an« gebliche Mittel und Methoden zum Zwecke der Erzielung einer Plättwäsche, die in Glanz und Sauberkeit vollständig die Eigenschaften der neuen Wäsche-Artikel besitzen, so oft als nutzlos erwiesen, dass man nachgerade Anpreisungen dieser Art nicht mehr beachtet. Anderseits lässt sich indes nicht wohl annehmen, dass das betreffende Verfahren auf immer ein «Geschäftsgeheimnis» einzelner Waschanstalten bleiben wird. Im hiesigen Hotel «Stadt Wien» weilt seit einigen Tagen Herr Klatsbrunn aus Wien, welcher hier am Orte Unterricht in der Kunst-plätterei, dem das fragliche Verfahren zugrunde liegt und dessen Resultat den höchsten Anforderungen entspricht, ertheilt. Sein Geheimnis besteht in der Manier des Plättens, das mit Anwendung des sogenannten Kalksbrunn'schen Edelweiß - Silberwäscheglanzes erfolgt. Das Plätten ist, wie uns demonstriert wurde, sehr einfach und wird mit fchräg gehaltenem Eifen ausgeführt. Falten in der Wäsche sind ausgeschlossen. Im ganzen erfordert das Kunstplätten nach erlangter Uebung kaum einen größeren Zeitauswand, als das gewöhnliche Plätten. Indem wir die Aufmerksamkeit unferer Hausfrauen auf diese Plättmanier lenken, bemerken wir, dass Kalksbrunn, welchem zahlreiche Zeugnisse verschiedener weiblicher Institute über seine Methode zur Verfügung stehen, nur noch bis 17. d. M. in Laibach verbleiben wird. Honorar 1 fl. — (Pferdeprämiierung in Krainburg.) Vei der am 7. d. M. in Krainburg stattgefundenen Pferdeprämiierung wurden Preise zuerkannt, und zwar: u) für Mutterstuten mit Saugfohlen den Besitzern: Johann Krajic in Gallenfels 35 fl., Johann Markun in Ferlach 20 ft.. Anton Golob und Josef Kriznar in Strasisch und Jakob Basaj in Sucha je 15 fl., Franz Dolzan in Gallenfels und Johann Pogacnik in Kaier je eine silberne Medaille; !i) für junge belegte Stuten den Besitzern: Johann Groß in Goritsche 25 fl.; Franz Dolzan in Gallenfels 20 fl., Rochus Merkel in Podbrezje 15 fl., Johann Vehovc in Hilben und Johann Sink in Tschir-tschitsch je eine silberne Medaille; c;) für ein- und zweijährige Stutfohlen den Besitzern: Anton Golob in Strasisch und Andreas Kocevar in Seebach je 10 fl., Matthäus Barle in Lausach, Franz Ienko in Podretsche und Johann Strupi in Tschirtschitsch je eine silberne Medaille. — (K. l. Staatsgymnasium in Gott-schee.) Aus Gottschee erhalten wir folgende Zufchrift: Familien, welche noch unschlüssig sind, welcher Lehranstalt sie ihre Kinder im beginnenden Schuljahre anvertrauen sollen, empfiehlt sich Gottschee in mehrfacher Hinsicht. Die Unterkunft wie Vertöstigung ist gnt und billig, die Aufsicht meist trefflich, die Luft rein und gesund, der in unmittelbarer Nähe befindliche Hochwald wie geschaffen zu Spielplätzen und erfrifchenden Spaziergänger. Hiezu kommen im Sommer die Flufsbäder, die als äußerst wohlthätig bekannt sind. Nächst dem Staats-Untergymna-sium besitzt Gottschee noch eine sich des besten Rufes erfreuende Fachschule für Holzindustrie. Die Umgangssprache ist ausschließlich die deutsche. So bietet Gottschee Vortheile für die heranwachsende Jugend, wie außer der Landeshauptstadt und Rudolfswert wohl kaum eine an« dere Stadt in Kram. — (Ernennungen im P ostdien ste.) Zu Postassistentcn für den Bereich der Post- und Telegraphen-Direction in Trieft wurden ernannt: die Postamtspraktikanten Franz Berger, Narciss Puecher, Franz Sor-nig, Josef Lin, Anton Renner, Andreas Falzari, Josef Loj und Josef Petric in Trieft, Leopold Vizjan in Laibach, Josef Taft, Adolf Kürschner, Heinrich Sustersich, August Amhäuser, Eduard Polst, Karl Dalle Feste, Camillo Pellegrini, Franz Poljak und Ferdinand v. Ga-lateo in Trieft, Emil Nnkerst in Laibach, Hugo Mitri in Trieft und Johann Iunc in Laibach. — (Kränzchen in Stein.) Aus Stein berichtet man uns: Der Andrang des Fremdenbesuches war am vergangenen Sonntag ein enorm großer. Abends fand im Curhaufe ein Tanzkränzchen statt, zu welchem sich eine ungemein zahlreiche und vornehme Gesellschaft einfand. Unter den Anwesenden bemerkte man den hier auf Sommerfrische weilenden Sectionschef im Reichs-Kriegs-ministerium Generalmajor von Hermann sammt Gemahlin, den Commandanten der Pulverfabrik, viele Offi-ciere der verschiedensten Waffengattungen, mehrere Reichsraths- und Landtagsabgeordnete und andere Gäste. Auch die Bewohner von Stein waren durch den Bürgermeister sammt Gemahlin und andere Bürger zahlreich vertreten. Der größere Theil der Gesellschaft, darunter ein Flor reizender Damen, huldigte in unermüdlicher Weise Terpsi-choren bis in die früheste Morgenstunde. Die Musik wurde von der Kapelle des Infanterie-Regiments Freiherr von Kühn Nr. 17 in bekannt exatter Weife beforgt. Die vorzügliche Küche und Bedienung ließen nichts zu wünschen übrig und gereichen dem Curhaus-Restaurateur zur Ehre. — (Heimische Kunst.) Seit einigen Tagen sind im Schaufenster der Firma Kollmann auf dem Hauptplatze drei Gemälde unseres heimatlichen Künstlers Herrn Anton Gvaiz ausgestellt. Die Gemälde bekunden das nicht gewöhnliche Talent des jungen Malers. Sie zeichnen sich durch tadellose Formen, lebendigen Ausdruck und warmes Colorit aus. Insbesondere ist es die Porträt- studie, einen alten Mann darstellend, welche das Interesse der Kunstfreunde in hohem Grade in Anspruch nimmt. Aber auch die beiden anderen Gemälde zeugen von der bedeutenden Begabung und gediegenen Ausbildung des Malers. Die Gemälde des Herrn Gvaiz, der nun in die Specialschule für Historienmalerei unter Leitung des Prof. Trenkwald eintritt, waren bereits in der Wiener Akademie ausgestellt, — (Wafserleitung iu Oberlaibach.) Aus Oberlaibach wird uns geschrieben, dass angesichts der Choleragefahr auch dortselbst die sanitären Uebelständc beseitigt werden und die diesfällige Commifsion thätigst wirkt. Diefelbe beschloss über den Initiativantrag des k. k. Bezirksarztes und Sanitätsrathes Herrn Dr. Kapler einen öffentlichen Brunnen gänzlich abzusperren, und ist die Errichtung einer drei Kilometer langen Wasserleitung im Zuge. Oberlaibach erhält also inkürze aus den Schwarzenberg-Hochquellen ein vorzügliches Trinkwasser. Dieses Werk wird gewiss von jedermann freudigst begrüßt werden, und wird dasselbe die hiesür gebrachten bedeutenden Opfer wohl baldigst vergessen machen. * (Krai nische Advocatenkammer.) Die lrainische Advocatenkammer hielt am vergangenen Samstag eine außerordentliche Plenarversammlung ab, in welcher über Standesorganisation sowie über die Abgrenzung der Thätigkeit des Advocatenstandes berathen wurde. Wie wir vernehmen, trat die lrainische Advocatentammer inbetreff des X,un«,-u« clau»n8 im wesentlichen dem diesbezüglichen Befchlusse der Grazer Advocatenkammer bei. — (Der deutsche Sprachunterricht an slovenischen Gymnasie n.) Der Artikelcyclus, mit dessen Publicierung wir heute beginnen, ist der unveränderte Abdruck eines gleichnamigen Aufsatzes aus dem Supftlementheft zum 42. Jahrgang (1891) der «Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien». Zur Veranstaltung eines Wiederabdruckes bewog deu Verfasser die Ueberzeugung, dass der hier von ihm behandelte Gegenstand auch das Interesse solcher hiesiger Kreise, denen die genannte Fachzeitschrift nicht zugänglich ist, zu beanspruchen geeignet scheint. * (Auffindung einer Leiche.) Vorgestern nachmittags wurde die Leiche des 75jährigen Stadtarmen Blasius Peg am aus Nischostack durch den Tischlergesellen Georg Karlin aus Zauchen im Zeierflusse aufgefunden. Eine Gewaltthätigkeit ist vollkommen ausgeschlossen. Die Leiche des Verunglückten wurde nach Altlack überbracht und dort beerdigt. —,'. — (Lebensrettungs - Taglia.) Die kl. Landesregierung hat dem Karl Depoli in Krainburg für die am 19. August d. I. mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung des Aäckergehilfen Ulrich Arh aus der Gefahr des Ertrinkens im Kankerstusse die gesetzliche Lebensrettungstaglia im Betrage von 26 fl. 25 kr. zuerkannt. — (Gemeindewahl in St. Lamprecht.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde St. Lamprecht im polilischen Bezirke Littai wurden gewählt: Valentin Vozel in Golce zum Gemeindevorsteher; Valentin Boltin in Iablana, Friedrich Berdajs in Sava und Johann Groselj in St, Lamprecht zu Ge-meinderäthen. Neueste Post. Original-Telegramme dcr „Laidacher Zeitung". Wien, 12. September. Behufs Hmtanhaltnng der Cholera - Einschleppnng wurde die Einrückung der in Russland oder Deutschland weilenden Personen des Mannschaftsstandes des Heeres lind der Marine zur activen Dienstleistung oder militärischen Ausbildung bis auf weiteres verschoben. Fünfkirchcn, 12. September. Der Kaiser traf kurz vor 12 Uhr mittels Hof-Separatzua.es von Darany hier ein. In defsen Begleitung befanden sich die Minister von Szögyenyi und Freiherr von Fejeruary. Ms der Hofzug in dic Bahnhofhalle einfuhr, ertönten begeisterte Eljen-Rufe. Der Monarch verließ elastischen Schrittes den Waggon, trat zuerst auf den Ministerpräsidenten Grafen Szapary zu, reichte demselben die Hand und zeichnete ihn mit einer längeren Ansprache aus. V^ach erfolgter Vorstellung der auf dein Bahnhofe anwesenden Würdenträger durch den Ministerpräsidenten bestieg Se. Majestät den bcrcitstehenden Hofwagcn, um sich nach der bischöflichen Residenz zu begeben. Unter dein Geläute der Glocken und unter fortwährenden begeisterten Eljeu-Rufen der Spalier bildenden Vereine, Corpurationen und einer ungeheuren Menschenmenge erfolgte der Einzug in die Stadt. In der bi-fchöflichen Residenz wurde' der Monarch vom Bischof, dem Capitel und der gesammten Geistlichkeit empfangen und in seine Gemächer geleitet. Trieft, 12. September. Dem gestrigen Trabrennen wohnten 25.000 Menschen bei. Den Montebellopreis von 4000 Francs gewann Baron Roggieri's »Gruppo», den Miramarpreis und Totalisatenrpreis gewann Cava-liere Personalis' «Dam Jenkins». Hamburg, 12. September. Gestern wurden 390 Erkrankungen und 175 Todesfälle au Cholera angemeldet. Hievon entfallen auf gestern 904 Erkran- kungen und 110 Todesfälle, der Rest beM M meldimgen. Transportiert wurden gestern 14ti " nnd 74 Leichen. ,, h i„ Paris, 12. September. Der sanitäre Z"'",,;,, Paris und Havre hat sich gebessert. Gestern kanm Paris 52 Erkrankungen und 30 Todesfälle, mV 8 Erkrankungen nnd 0 Todesfälle vor.-In ^,! ist eine Revolution ansgebrochen. welche dnicy König Vehcmzin alsbald unterdrückt Angekommene Fremde. Am 10. September. ^ss>, Hotel Stadt Witn. Winter, Maler; Donatiu, VollM" ^ Spielumu. Privatbrantter. f, Frau: Noch, Mü > . ^, und Reich. Mc.. Wien, — Vartos, Reis.. Pral,- " ^. Veamter, und Schalaudel. evanss. Pfarrer, Trieft, "7 ^ ^ Privatbeamler, und Kastl. büra.rrl. IiMuirur, "U^anM, «reaorcic. Priester. Oradiäce. - Schiinbuch"', ^reclorv .^, s. Mutter und Tocyter, Laibach. - Fuctc, ^""',„ > f. Frau, Pola. — Nipsch, Kaufm., Souutaa.. - «"V> M". spector, ttijflach. — Sulic, Oberst i. N„ f, Frau uno ^. Aqram. — »iovat, Vahubramter, St, Veit. — Urbaiu''^ vate, s. Familie, Billicharaz. — zraboluil, P"""''"^ -^ Hotel iNcfaut. Riedl, Oberst; Walluvich. Secretar, «» ^. Ivauci?, Coutrolor, Luttenbcra.. — 5wschar. P'""i,'... ^ train. - Ostlnan, Zahnarzt, Breslau. — Paulus, ^«' ^ Numel, Ingenieur, Velden. — Loncaric. Pop". ^" ^, Tauzher, Laibach. —Rabas, Ingenieur, Wrixelburg. ,^>>. Etscher, Villardprofcssor - Grader, Äruuucr, Elmechauic'',, ^ Hammer, Kfm.; Kleinbera. Reis.. Wien. — Nosal, V°' ^„ Trieft. — Wutscher, 5chn., St. Varthclmä. - Smger, Budapest. «wM Hlltcl Siidlmhllhof. Navhelar, Vesiher, sseistrch. ^ Privat, s, Frau, Wicu. M»lh. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Wagner. Nealitäteubesib",^,^, — Dolzan, Steinmetz; Zuber, Assram. — Rosina», — Iohaun uud Ludmilla Kalcic. Private, Klagensu^ . ^. Hotel Vllierischcr Hof. Planitscher, Handelsmauu, Inn" hduinmanu, jtcrudorf. — Razlaq, Privatier, L "? Aß^ «G Ansicht . N " '7'll7NT 7M«"s"8^^M7Mach"' he't" ^,«0 12 2. N. 7412 21-2 O, mäßiss yel" 9 . Ab. 7421 136 O. schwach h^" Heiter, windig. — Das Tagesmittel der 2M? 14 5°, um 0 1" Über dem Normale. ^^^^ Verantwortlicher Redacteur: I, Nasslii!. 75.00« Gulden ist der Haufttlreffer der ' ^ U dass die Ziehung bereits am 15, October ___' Die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg C'ougrcHNplatz \r. 2 , empsielilt ihr i vollständiges Lager I sämmtlicher in den hiesigen und auswiir >^j | Lehranstalten, insbesondere im k. k. Ober- , St»M Flcischeriu uud Hansbcsiherin sowie für die zahlreiche Acssleituna, der theil"" ^.„ blichcuen zur lebten Ruhestätte, svrechm w> ^.„ unsern aufrichtigsten Daul aus, inöbesouderc n'^ ^st< Spendern der schönen Kränze, den Herrcu ' ^„dcl beamteu und dem Postpersoualc. deu Herrc» Landwehr uud deu Herreu Fleischhauer". Laib ach am 13. September 1892. Die trauernden Sinterbliebc"^ ^^cherZeitung Nr. 20» 1797 l3. September 1892. Course an der Wiener Oörse voui 12. September l8l>2. 3°", dm .ssci^ L.u^: <« ., Gelb Wai<> W7!> l«!9.'. >^i4», ^' - . . , , 8« 4« 96 l.» >Melb'°""""ose. L.^fi. 150 2, ,4, z.s. ,W ^" ' Nll»'? ünuft. 139 8^ l<,.^, . ««llizio,s . , „,l,st ,^,^ ^^.,^ !>"w3r2'' " ZUber , n« ..... „» «<, ?^^!^ ^"'"''' dt°, Nü" ^'"''« "'" si «, W 22» . 28^->'-I«!^,B°.. 5'» , l,„ ,5. ,,9 ,5. 'l!°l>!eren.,'!, ' ' ' - "26«. >,L«^ b'°, 2 ,2'Mt, b I, ,87« 1,-7.40! ,7, 4. s dttlo "'?l"ft «W. <^4> ,45... i^^ ""^'lNN ft, »,W ,37 ..0,138 bo V«lb ll»ai, Grundentl.-Pbliglltil!Ntn (s«r 10!» ft. llM,). 5"/n gallzlsche...... 104 7Ü lnb 75 5"/„ milililche...... —'— — — 5°/n llra!» und ttiiftenlanb , . —-— — — 5"/« l,"/„ »»«arüct»'..... 94— >»5 - Ondklt iissentl. Anlehen Do!iau'Mra,-Los, 5 ,23 5« dto, Ni'ls «lilsben l>s7 Slab! G.^z , 109 — !10 N»>sl!si> d, Etadtsssmi'tnt's Wisll n>5 — in»! Plüm, '.'!>il, d, ö' >d!.,l'm, lUUci, «N! lt' !>>l!b.Nl «Nnlllji «»'i!»«!!>'„ W - »» «<> Ifllndbrits» fl.), Vol«>!,.'r aN«, «ft, 4°,„ V, , «l«l>< 5!^ ^", »',",,. , I«, i!5, n.l'ib dio dl«, 4',, . , Nil', <»«<,' b><> 1-iüm, Hchillr>y<>i- L» bettl, viol's, » 4«,„ , , 99-7N lON'L" Psl«s>lnl»'PbligationtN (<ür ««'«> fl), ,>ssdn,ll,'i,l! ?>>!'rdl'll»,n Vm, ll<»N ?9 — L9 « > OnIlzisHs Kar! Ludwlz >l!ad!> N ^, 4>/,°/, , —'- — - Gfll» W"l, Oes!,rr. Nordweslbayn . . . in? 2<» «»« -!» 2»....... <«<> t»,' ' «','»< Lildbahn k 3"/,...... 14/75 >-» - Ung,-<,e^ v Vabi,..... I08L5 ll»3>b!"o!e Il»0 fl...... l«,"?5 >9s»7i' «llnsd ^olc 4<> s>...... 54'- 5.4" ^ Doullu-Dampssch. lt»0 fi. , 1 >!<>'- li!7 - Uaibachrr PrHm,N»leh, 20 fi. «2— ?»'<»<' Osenn- Lose 40 fi..... bl-— nli - Palffu Lost 40 si...... «'— lib >.<» >«°!b!>n Kreuz. UNVesv . INfi «udi'Ipl, Luk ,l> st..... l!4 75 25-k-, ^aln! ^!o-?z l-r,«nst. «ft,, 2!«, fl, E, 40"/n »?'>' - 373 - Clbl, N»st, s, Hnnd, », G, INOfl, 8,4 ?'< 814 /', Ifsst'iibanl, «U«, unss . 2<«>fl, . 35k K' »?>!»-^ dcpustlrlikllul, «Ny,, NX' fi. ,! z<»f> t/i »<'»> f><' >ticl>mplt Grj,, Nbröft., K -/, i!!X> si, V, . , »li^! ü0 LZ.l'ül» Offtfrr.ung. vanl '«"' ". . , W>> - «»7,- Uiiionbanl «ON si...... 24« 75 «:3 gz Vcrli-hribanl. Nllg., l40 . . 168 ÜÜ 163 <.'> Actlen «on Zransporl» zlntelnehmnngen tper 5t«cl>, «Ibrech! Valin ijW fi, Vllbrr , «» ^^ !^3 2s> Msüld-.ssiuman, Äadn 2M> fi, S. «">> »t^ 20« b<> Vühm, Mrbbahn 150 fi, . . l»« — 18? — . Westbnw! 20" ft, , , »42 344 N»!ck:f!shsl>^l din, !'it, ll) Sl'0 fi, , 444 - 44b' -Dm'«,! - DampficbWahrt. Gci , OeNerc. b fi, L«t. . . . »3l - 3», - Drau«lkb,«><>« ft,CM, l«!'^ L8'_'?. «aI,«^r>-Ll!bW,Ä,2lw fi, »M. L»ü 5!' 2l6 ü^-il», - «lzsr^ow.. ^5ü Eisen adi-sssieHsch, 2"' fi, s. - , "« "5 "4 !i' nb.«^,'»!nz,,'^ri,»lb!'<>il iVl, 378 - !3:^> - ^,rl '.^«i l'w!',»!' Ä"<> ft, Kllb «!! 75 !«12 75 bto. (lit. Ü.) 2<«> fl. 3. . !i2n 7Ü »27^!b Pr°«'3ulrr «tisenb. li>» fi Vill>, ^l>' > »2 75, Ztllat»t ^!0<» — »eld Ware Una, Nordostbabn 2"» fi, Eilwr 19? " ,97'30 Unn.Wsstb.(t«<,llb «ra^!»Ofl.<», I9^8 zo Lieflnqrr Ulauclr< NX, si. . . '"» ' >"» "» Moulcm.Oessll,, östrri.-alpine "" b(> «7^1 Prager lfll>ge,mM', Pllpien, 2l>0N. «""' ' ^ « ' <Äsl,7!-rmüdl.,Papier! l! «.'«, " "" '«'b' 7f!!c>lIssN°l,Is,!w,O!-1 70ft. . '«''' '^'" W!,fssn<,ch ,0'stinWirülOOsi. »»? - 3«3 - Wngss»!, Zs^m.st , «llg, <>,il!sft ^^.^ ^.,^ i8r, ^llusslssllschafi ,oo st, ' ^ l.c - ««'>< Pali«......... "'"' 47 «^ ßlllulen. Ducaten........ b«» K7, Ü0 ^ra»c» L»ü Lavler R.ibsl...... l 2"^,, «"»»< .N»l<,!!>ich! ÄU»l!!l»»'0 L.) — - —, — Einleinkeller |n| • S()fo't ?!evlnitz <°"thaus < Amerika») 41 venmeten. Näheres dortselbst 2~~——------------ («189) 8—1 ^ Kindergärtnerin Anfr &e8Ucht. Heilungrage ln cler Administration dieser ""~-^—-____ (4185) 3—1 Rp P.T.Eltern"! ?6ferinl7iri?'ehrer mlt vorzüglichen ieu odor ™-.l(>" Studierende. Kna- ei»8ion Ma<*ohen, vollständige JViiiHetll>Kfte R?'Ü?l-ic!ie VerP"^»'K. K«-i'^dlunp ; «raussiclilißung. liebevolle Be- fcl'erngn,Tle N««»>»«ilso in allen Sehul-7Uskutlft ";,' ."" J'Van/.ösisclicn. Gefällige ZeUung erllle'H die Administration dieser "!fl zi Yermieten. Ist. votn ]aNne Nr; 8 am Auersp ergplatz f'^Micf,! C"'her 1Rya angefangn cine | ,lnr»neril ßV' . ohn'»»ß. bestehend aus vier Rieten W'e llrul Speisekammer, zu (las*l|m • Oberes bei der Hausbesorgerin e|pßa^*nöÄ* *ird siir den l.October eine '¦"blierle (4116) 3_i Wohnung > Eiltet ?; ^V^ »'«rson«,,. 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