Nr. 9 Piiinumeralio nßplfi« - 3m «lomptoir ganzj. st. ll, halbj. fl. 5 50. Für die Zustellung « lr. Viit der Post nimzj. fl. l5, halbj. ft, ? b0. Freitag, 12. Jänner. I»sertl«n«gtbübi: Für Nel« Iterate bi» ,» 4 HeUe» »5 lr., «r«ßrr« p,. Ztllt « lr.; b«i ösler«n wiedertzowng« pr. Zeil« l» ll. 1877. Alntlichel Theil. 3 Alleys/' 7'^ .'' Apostolische Majestät haben mit ma r u^"«^'^""" Diplome dem l. l. General-IoM - !'^'^"'^'' ^r 28. Insanlerie-Brigade Kro e ^ /"°^ °ls Ri.tcr de« Ordens der eisernen den Rit "'^^le in Gc.näßlmt der Ordensstatuten " "t'tterstand allergnädigst zu verleihen geruht. Master ^> ?p"s^liscU Majestät haben mit Wal d s"^ U^'''^ ""'" 7- Jänner d. I. die der ei^,n.^n?^""^" d'A.aeli zum Podest bestätigt geruht ""' ^'"' ^iest allergnädigst zu Auersperg m.p. Lasser m. p. MerlMst/r Entt^' ^"^lische Majestät haben mit "°"' ^ ^"'"'er d. I. dem s"mr Vc ..." ^^r ""°" Prochasta aus Anlaß "tennun^ a "'^".bleibenden Ruhestand, in An. Dienstlnst,m« >. "eliahrlaen, treuen llnd ersprießlichen i" verlelhe7geruh?. '"^"" ^"dienstlreuz al.rgnäoigst Nichtamtlicher Theil. Aus den Parlamenten. uUl^,- ^"'^ "klche die Welhnachlszclt und der un. tanjch^'^. °'!"il,e.,be Jahreswechsel l., die parlamen-nllt',!h»lben r?c^ ä" bringen pflegen, geht zu Ende. und taa«rul,c mi-.' '""" <^' "'" "" die Stelle der Feicr-lasse... Den »^ re^elmäh'ae Gcschüftigleit treten zu ös "en t,.p c ^" ^"' Parlamentarischen Action er-9- d. z/ b,«?."i° sischen Kammern . die am "em s e .rs , °^"^"' Scssi°" zusammentreten, nach. «rdenll.^'BN aes.l^^'^^'""" «h« «"ß"' bttamnlich ei.!be7uf 7' 7e^° M«?^' ^tzlere ha.te Jahresschluß mit 'der B^bcH« fü? !'A °°' ^"de zu kommen. Diese «eratl,u,m ^.,. . '^" ^" UMUW neuern werden. Unwahrscheinlich ist dies eben nicht °b. wol auch anderseits Vtweise genug aus der jüngsten Zelt vorlieaen, daß Gambetta und sein Anhang, welche eben jene Ansicht verfechten, gelernt haben, dic Dinge besonxener zu beurtheilen und Kämpfen auSzuweichc'i, wenn sie merken, daß sie vorläufig telne Aussicht nuf lörfolu bieten. Und dies dürfte eben bei der Frage des Blldyetrechles »»"ter den gegebenen Verhältnissen der Hall sein. Da« Ministerium Simon würde jedenfalls nicht minl,er ernft ale in der zl» ltnde gegangenen außer' ordentlichen Session für das R^cht des Senates eintreten, und wie dic Dinge heule ftchett, erfreut sich Jules Simon eines so großen EmflasscS, daß gegen denielbrn schwer anzulälnpfen sein dürfle. Es ist somlc wahr» scheinlich, dah die beginnende Session einen minder stur-mischen Verlauf nehmm werde, als eS elnen Augenblick den Anschein hatte. Am nämlichen Tage begannen auch im deutschen Reiche die Wahlen für den neuen (dritten) Reichstag. Unter den Nachwirkungen des Eompromisses, des am Schlüsse der letzten NrichstagSperiode die National-Liberalen in Angelegenheit der Rcichs-Iustizgesetze geschlossen haben, dürften die Wahlen hie und da eine interessante Wendung nehmen. Für morgen (den 12.) ist der Landtag der preußischen Monarchie zu seiner ordentlichen Session einberufen. Dieselbe wird aber nur von sehr kurzer Dauer sein, weil der neu gewählte Reichstag in Bälde zusammentreten muß, um den ReichshaushaltS-Elat vor dem 1. April festzustellen, und man ein gleich-zeilige« Tagen des preußischen Landtages und des deut« jchen Reichstages nicht eintreten lafsen will. Dem preußischen Landtage dürfte sonach nur der Staatshaushalts' Etat vorgelegt werden und dann sofort eine Vertagung platzgreifcn. In Oesterreich nimmt der Reichsrath seine Arbeiten im letzten Drittel dieses Monates wieder auf. Der Sessionsabschnitt, der nun folgt, wird — wie die „Bohemia", der wir diesen Artikel entnehmen, meint — von entscheidendem Charakter sein. lös gilt nun allen Ernstes, die Ansgleichsfragc mit Ungarn zum Äuslrag zu bringen. Die für den Jänner in Aussicht gestellte Einbringung sämmtlicher auf den Ausgleich bezüglichen Vorlagen scheint einen Aufschub erleiden zu sollen, doch versichert man, derselbe würde jedenfalls nur ein fehr kurzer sein. Die Fragen, »m deren Lösung es sich nunmehr handeln wird, beschäftigen die Monarchic nunmehr schon seit länger als Jahresfrist; sie haben bereits eine Reihe von recht kritischen Zwischensällen in ihrem Gefolge gehabt, und es gibt wol im gegenwärtigen Augenblicke nur wenige, welche mit Bestimmtheit werden behaupten wollen, daß sie bereits jetzt imstande seien, vorauszusagen, wie die Sache sich schließlich lösen werde. — Noch bevor der Rcichsrath seine Arbeiten wieder aufnimmt, wird eines der Theilparlamente, nämlich der dalmatinische! Landtag, (am 15. d.) eröffnet werden. Der vor» jährige Landtag wurde bekanntlich wegen der stürmischen Szenen, welche die slavische Partei gegen den Landtags-Präsidenten Ljubifsa aufführte, geschlossen und aufgelöst. Die seither vollzogenen Neuwahlen haben eine Verstärkung der slavischen Nalionalpartei im dalmatinischen Landtage herbeigeführt und der italienischen Autonomisten-Partei Anlaß zu den heftigsten Beschwerden über ungesetzliche Wahlbceinflussung gegeben, welche Neschwerden, wie bekannt, auch im Reichsrathe zur Sprache gebracht worden sind. Kein Hweifel, daß nach Eröffnung des dalmatinischen Landtages auch in diesem die Wahlen große Anfechtungen erfahren werden. Zu den purlamenlaiiichen Körperschaften, welche demnächst ihre «clion aufnehmen, gehört auch das eng» lifche Parlament. Die Sejfton desselben dürfte auch für das Ausland ein erhöhtes Interesse erlangen, weil in demselben jedenfalls die orientalische Frage eine bedeulende Rolle spielen wird. E« war schon im Verlaufe des Sommers und Herbstes, als die Dinge im Südosten Europa's immer kritischer wurden, zu wieder-holtcnmalcn in England der Wunsch nach einer Einberufung des Parlament« laut geworden, daS Ministerium weigerte sich aber, auf diesen Wunsch einzugehen, und das englische Parlament tritt nicht früher zufammen als zu dec gewohnten Zeit, in den ersten Tagen deS Februar. In diesem Parlamente ist es bekanntlich nicht blos ein altes Herkommen, daß ein Vlaubuch mit diplomatischen Aktenstücken zur Vorlage gelangt, sondern die Mitglieder beider Häuser versäumen auch leine Gelegenheit, die Mitglieder des Kabinettes mit Anfragen über den Stand der auswärtigen Angelegenheiten zu überhäufen. ES bedarf leiner besonderen Voraussicht, um zu sagen, daß es solcher Anfragen diesmal mehr als je ae« ben wird; und da die englischen Minister mitunter recht mitlheilfam in ihren «nlworlen zu sein verstehen, so lann man immerhin auf manchen interessanten Aufschluß in der orientalischen Angelegenheit gefaßt sei«. ViS dahin, wo das Parlament in London zusammentritt, dürfte diese Angelegenheit bereite nach der einen oder der anderen Richtnng hin eine entscheidende Wendung genommen haben. Um dieselbe Zeit, als die englische Parlament»» session eröffnet wird, stehen uuch dem Kongresse der VrreinigtenStaalen von Nordamerika interessante und wichtige Nachrichten in UuSsicht. In den ersten Tagen des Februar hat nämlich der Kongreß die Ent» scheidung zu fällen, wer der für die nächste vierjährige AmtSperiode gewühlte Präsioent der Vereinigten Staaten sei. Diese Entscheidung hat, bei dem heutigen Stande der Dinge, nicht allein für die Amerikaner, sondern auch für das Ausland ein ganz besonderes Interesse, denn einen ähnlichen Wahllamps, bei dem es von einem Wi- Feuilleton. l>er Fremdenverkehr in Oesterreichs ÄlMliiniern. V°" Franz Freiherrn v. Myrl» ach XII. b" °n^ der Tiroler si..d auch die Einheimischen Mil u "" Alpe"lä"der ein eigenthümliche« Voll, daS Es b"s"'^l u,.d richtigem Takle behandelt werden will. lcrieli, «, !," ^"l" auSgebildeteren Sinne für ma-U"d Vm^'^.":"" l""" V°U° eine gewisse Eitelkeit 'uriiN. ^. ^ l'" b" Tadel, der oft recht derb '"«tl.7/'" ""und den Zweck verfehlt, wenn er "«er Ar. ?" U" «"^wendet wird, der aber, in rich. ""e erfo al"I ^7 5""^"" Seile angewendet, selten "l°lgloje Aufnahme findet. °'°ben Nutz?» ei°5r"m ^"""s »" Volle« über den «u««efta let it ^nm^'"'^'"''» »" Fremdenverkehres. U^'r «^ «^ ^ von ,^N? ^°" b°uptsl"nbzüaen für die letztere" hä von einem Eenlralorgane auszugehen. ' Muckl.cherweise hat sich der Kern eine« solchen <5e„lralorMies bereite gefunden, und zwar in dem von lnr <2tctl Erfola. Dem Magistrat von Berlin ist ein Danlschreibe« des Kaisers Wilhelm zugegangen, aus Anlaß der Glüt großer Majorität zum Präsidenten wiedergewählt u^ auch die Vizepräsidenten und Schriftführer sind dieselbe" geblieben, wie in der vorigen Scssionsveriooe. Der Sena> wird heute die Constituierung seines Präsidiums vor nehmen. Kischeneffer Berichte melden, daß die dortigen Gp>' täler von erkrankten Soldaten überfüllt sind. D«' Vermehrung von Melkvieh u. s. w. zu bewegen; dem Einflüsse des beliebten Arztes D. . . in T... wird es zweifellos gelingen, den dortigen Gastwirth zur An« schaffung einiger sehr nothwendigen Einrichtungsstücke für die Gastzimmer, zur Erweiterung des sehr engen Speise-salons, zur Umstaltung der steilen und finsteren Treppe u. dgl. zu vermögen; der eifrige und geschäftstüchtige Gastwirlh S . . . in M. .. wird es übernehmen, auf die Einführung guter Und billiger Pensionen in mehreren Gasthüfen der benachbarten Orte einzuwirken und damit im eigenen Gasthufc den Ansang zu machen; der ange» sehene und ehrgeizige Bürgermeister S. . . in B ... wird sich alle Mühe geben, die Angehörigen seiner Gemeinde zur Herstellung eines Weges auf emen nahen Nussichtbpunlt zu bestimmen. Auf solche Art könnten durch Einwirkung von Mitgliedern der Actionscomit6s ganz vorzügliche Erfolge erzielt werden. Ganz besondere Resultate könnten aber erreicht wer, den, wenn es einem oder dem anderen ActioiiScomitü durch eifriges und verständiges Einwirken Klänge, für Einrichtungen und Anstalten, für welche wegen Mangels der erforderlichen größeren Mittel einzelne Unternehmer nicht aufzubringen sind, z. B. für den Aufbau eines neuen Hotels, für die Errichtung eines Badehauses, für den Bau einer Straße, für die Einrichtung einer ausgebreiteten StellfuhrMessagerie in Verbindung mit son« stigem ttohnfuhrvetriebe, eine größere Anzahl von Theil« nehmen zu gewinnen, sie zu einer organisierten gemeinschaftlichen Unternehmung zu vereinigen und auf diesem Nege das Entstehen von einheimischen Erwerbs» und WirlhschaftSgenossenschaften anzubahnen, welche sich un- streiliq als das sicherste Mittel zur schnellen und lräfli« gen Hebung aller Anstalten für den Fremdenverkehr er. weisen würden. Solche, nach dem Gesetze vom 9. April 1873 als selbständige Vereine sich bildende Genossenschaften der Gastwirte und sonstiger Unternehmungen zur Bedienung von fremden sowie auch anderer, der ftörderung gemeinnütziger Zwecke geneigter Personen hätten, unbescha. dct des ganz selbständigen und unbeirrtcn FortbetriebcS der eigenen Wirthschaften, durch mäßige Einlagen einen Honds zu gründen, der, unter Solidarität dcr Beitre« tenden für Gewinn und Verlust, zur Schaffung von gemeinschafllichcn Unternehmungen sowie zur Unlecstützunu einzelner Genossenjchafls - Mitglieder mit Mitteln zur Erweiterung und Verbesserung ihres Betriebes zu dienen hätte. Derartige Genossenschaften, nach und nach für be stimmte, natürlich zusammenhangende Gebiete gebildet, würden unsere Alpenländer mit einem wirthschafllichcn Netze überdecken, d^ ^e vorzüglichsten Wirkungen nicht nur für eine sehr ausgiebige Vermehrung des Fremden« Verkehres und des damit verbundenen Geldzuflusses, son» dein auch für die Hebung der wirlhschaftlichen Zustände überhaupt zur Folge haben müßte. Zu solchen Erfolgen ist wol ein weiter Weg, aber eS würde sich vorläufig um einen Anfang handeln und ein glückl'ch gemachter Anfang kann mächtige Wirkungen nach sich ziehen. Das Gelingen wirtschaftlicher Associa-lionen auf einem Gebiete führt bald zu gleichen Vereinigungen auf anderen Gebieten — und Genossenschaften zur Erzeugung und Verwerthung von Mollereiproduc-ten, zur Mästung von Rindvieh u. dgl. müßten zu einer reichen Quelle des Wohlstandes für unsere Alpenländel werden. Was ein auf gesunder Grundlage basiertes Genol' senschaflSwesen für die Hebung und bleibende SicheriB des Voltswohlstandes zu leisten vermag, davon uebl" Belgien und die westlichen Bänder des deutschen Reiche' unwiderlegliche Beweise. Unter allen Umstänt,en handelt es sich bei der b? absichligten Anbahnung einer Thätigkeit für die Hebu^ des Fremdenverkehres in unseren Alper.ländcrn um eint'' Zweck von nicht gewöhnlicher Bedeutung, um eint" Zweck, der e« werth ist, daß sich patriotische MiM' mit dem ganzen Gewichie ihrer einflußreichen und v^ bedeutenden Potenz desselben annehmen, um ein Untt^, nehmen, das unter solcher Patronanz, möge eS nun a"' dem von mir angedeuteten oder auf einem für bess^ zu befindenden Wege zur Ausführung gebracht wcrdc keinesfalls erfolglos bleiben, aber von scheinbar lleiw Anfängen zu Re,ultaten von unabsehbarer Tragwe' führen kann. Zum Schlüsse sei mir noch nestuttet, auf zwei F^ toren hinzuweisen, deren milwirlend? Unterstützung > der ins Auge gefaßten Action von großer Bedeut»! ist, und zwar auf die Eisenbahnverwaltungcn und a die Staatsverwaltung. Wie wesentlich die Eisenbahnoerwaltuiigen zur 3^ derung des Fremdenverkehres beizutragen in der ^' sind, bedarf wol nur einer kurzen Andeutung. . Es hat wol in der Schweiz nichts so sehr ^ raschen Hebung des Fremdenbesuches beigetragen uls °. Vermehrung der Bahnlinien. Dieses Verkehrsmittel" zum Bedürfnisse dec Reisewelt geworden. 67 N. ^"Z"'"' °^ ^'" nördlichen Rußland und li^! V^"^" werden wegen der bei der Südarmec yerrlchendell Krankheiten und wegen des Proviantmangels Der bereits erfolgte Rücktritt des russischen FmWzmunsters v. Reutern wird in Berlin War als em Crsolg der deutschen Handelspolitik ausgegeben. In-oemn so l derselbe seiner brüsten Verweigerung der zu ^negsru tungm erforderlichen Geldmittel halber in Un-gnadc gefallen sein. ,'.>, ^s! ^^,)lche Regierung hat nun auch die Mi. verabschiedet. Nur sehr geringe Deta-chenmus blechen m.f den Demarcationslinien postiert, ^i^ ?'c .^"°"" entgegen den Wiener Dementis erf^/., ^ ^ 3riede.,Sschlnß mit der Pforte in Bälde N7> ^"'' ^° die Nation ungestüm den Frieden Ne n^ .! ^"^re Kriegsminister Nilolii ist nach N?üb3ne"^" ""' ^ '"' Kriegsportefeuille d^ ^^, "l^ Konfercnzsitzung wurde über Verlangen b^s i^c!c.'^" ^^iertcn auf heute vertagt. Es n ^^ ^^ ^"'"" ""^ die A.lsicht. daß die ottoma-nW n Bevollmächtigten einen neuen Entwurf zur Her-An^'«"^ Cmvernchmens anf Grundlage der Viole «ndra sy s vorbereiten. Die Stimmung der Konferenz-lyellnehlner «st versöhnlich. ss_.^le türkische Regierung betreibt indessen die legsoorbcre.tungen mit fieberhafter E.le, Auch die Be. f°X "' ^" Dardanellen werden sehr eifrig ruf «^> Scheibul'Islam hat dem Sultan einen Auf. 2^' °"o,nami,chcn Elerus überreicht, in welchem "l « zmn Eintritt in die Nalionalgarde aufgefordert V cm^^ '° "° Mohamedaner unter der Fahne des ^Mm zu versammeln. - Hcute wird der Sultan um ^. .^ Botschafter Sir H. Elliot empfangen, E?n>l, .r« "' ^'"ult ei»er Tochttr de« H^rzo. vo.i ^Hl!^^ treiben der KönF., Victoria aebli^^!'^"^^" hollandisches Haus hat an. Tra,,. Washington und M°l^ ., . "." der ameritanischen Union ab. ana« ,m« bemolratischen Meetings habcn eine Resolution lion d-rmV" "^^^ erklärt wird. daß die Verifica. gresscs t ^"'""lenwat,l den beiden Kammern de« Kon« füat sei ? ""b der Präsident des Staate« nicht ver. mil M^- ""sc zu entleiben. Die Redner sprachen -"iaßlMna, aber mit Entschiedenheit. Wicder^ü ^bessynien und Egyftten ist die 3.. 1""^ ^ Krieges unmittelbar bevorstehend. Sp^n^t« ^„^n ^r^?! he.lt und in Predigten betont, daß d?r Islam «fäl et se.. Auch aus Calcutta meldet man. daß sich do den ^""^"^ ^ b"« Zwecke gebildet ha! u «^^^ G'd für die türkische Hagesnmigkeiten. c.„.« ^ ^ " ^ v. .o. ° llel.) Die lU.'gst durch alle Vlälter »e»anyenc Nachricht. Karl v. Hollei habe in seinen alten Tagen ^llcge und Uüterluuft bei den Varmhcrziam m Vreslau gesucht wmde von manche» s° anfgcfaßt, als hätten Noth und Llend den » "im D.chter gezwungen' bei München Hilfe ,u suchen. Dem ^l ledoch. wie die „Gr. Tgpst." meldet, nicht s°; der nahezu ^^le alte Manu ist leidend und glaubte bei den Warmherzigen die ihm zntrllglicbfte Pflege zu finden. Ueber Nahrnngssorzen Hal. er nicht zu tlagen, denn abgesehen davon, daß seine in Vraz lebende Tochter ihn gerne pflegen würde, wenn Hollei nicht au» Liebe zur Heimat in Vreslau bleiben wollte, bezieht er au« der Kaste de« Königs von Prenßrn 1500 Marl, elxn so viel von den schlesischen Ständen und aberma!« s? viel au» bcr Schillerstislung. — ( Ein „geflUge lteS Worl" o o n G i> l h,.) In einem Leselriinzchen, das in der Präger Altstadt tagt und sich in ein:r seiner letzten Sessionen mit Gälhe beschllstigte, wurdt die Frage aufgeworfen, welchen Sinn eigentlich <3ii!he mit dem sell» fllmcu Satze: „Nicht« ist weniger zu ertragen, al« eine Reihe vuü schönen Tagen," oerbunden wissen wollte. Man einigte sich in dem Elüschlnss-, die Meinungen tiniger berühmter Dichter über dirscn Punll einzuholen. Drei Nuserwühlle sollten e« seili, die man befragen wollte: Heysr. Spielhagen und Scheffel. Eine Dnmc übernahm e«, Paul Hcyse über den streitigen Punlt schrill-llch zu befragen, eine zweite wollte sich an Spielhagen wenden, eine dritte del», berühmten Verfasser dc» „Trompeter« von Sät« lingen" interpellieren. Die drei Vriefe gingen wirtlich ab, und siehe da, ehe acht Tage in« Land gezogen waren, lanqten drei Antworteschreiben ein. Alle drei Poeten gingen mehr »der weniger ausflihllich auf die Sache ein; Paul Hevse in Gedichtform, indem er den Güthc'schen lluespruch glossierte; Spielhagen in fehr ein» gebender Prosa; Scheffel faßtt die Sache am lilrzeften und schrieb schl lalonisch. Wa« d,e Dr« fchrieben, daraus machen die Damen vorläufig noch ein Geheimnis. — (Ein gutes Ceschüft.) Vor einiger Zeit wurden in Amsterdam, wi? da« «Nieuwe Rotterdamsche Courant" schreibt, vtlschiedtne Gegenstände »uö einer Verlassenschaft öffentlich ver-steigcrt. Unter dmseiben befanden sich auch einige Antiquitäten, worunter e«n Wippcnschlld, der, obw»l mit einer Staub» und Schmutzschichle bedccll, hie und da spuren zciate, daß er au« cincm silberähnlichen Metall gefertigt sei und ursprünglich sehr schiw ciseliert gewesen s.'in mochte. Nun entstand die Frage, ob cs nicht möglich wäre. die einstige Schiwheil txeses Schilde« wiener herzustellen. Die bei der Licitation anwesenden profes» siunlllen Aufläuftr beschlossen daher, auf gemeinschaftliche Kosten und Gefahr das Stück an sich zu bringen. Zujllllia. war ein nicht zur baren der Aufläufer verdroß, so daß er sich vornahm, dieselben siel« zu überbieten. Die Folgt hievon war, daß, al« der Schild bi« auf 300 Gulden holl. gekommen, die Trvbler sich de« Weitelsteigern« enthielten und jener Herr unter großer Heiler» leit derselben den Schild zugeschlagen erhielt. Der Herr. obwol scl/c ärgerlich darüber, daß sein Manöver fehlschlug, machte ssnte Miene znm bösen Spiel, ließ sich seinen Schild nach Hause bringen und fing nun zu putzen uud zu scheuern an, um doch zu sehen, wa« er eigentlich flaust. Diefe Arbeit war vom besten Lrsoig begleitet, ben» bald lame» prächtige Nrabeelen zum Vorschein, welche da« getriebene Wap. pen von Vurguud umgaben. Der Käufer, welcher lein Ken» ner war, wurde hievon noch mehr durch den Silberglanz und Klang de« fchöngearbeiteten Schilde« sehr angenehm überrascht und meinte, daß seine 300 st. doch nicht ganz und gar hinausgeworfen seien. Kurze Zeit darauf betam ein sehr bekannter Historienmaler den Schild zu sehen und fand denselben ungemein schön. Nus eine Frage de» Vesitzcr«, wa» er wol werth sein mochte, antwortete der Maler, die« hinge davon ab, wa« ein ^'bhllbcr dafür geben wolle; fall« Herr t. ihm aber den Schild «moertrauen wolle, so weide er ihn nach Pari« mitnehmen, wohin er sich nächstertags begebe; dort dürfte sich wol ein guter Käuler finden. Der Veslher Nimmte diesem Vorschlage zu und der Schild wulde in ein Maroquinfutleral gelegt, in dem er sich prachtvoll a««ilahm. In Par,» augelommen, ließ der Maler das Prachtstück von verschiedenen Personen besichtige». Nl« er von einem folchrn Gange in fein Hotel zmUcklehrte. fand er d°s.lbst eine Visitlarle drs Varou Nothschild vor, welcher von dem Schilde gehllrt hatte und denselben zu laufen wünschte, um ihn seiner Sammlung einzuverleiben, «ll« der Maler sich zu Varon Rothschild venal,. Orl^n c^"' Mit welcher Vorliebe Reisende in "en si»d "^"""' ""^° zugleich Bahnstalio. niek,'^'"^ °"^ b't momentanen Zeitverhällnlsse der Ver. lnung von Gähnen ,„ unseren Alpet.ländern ungün. wl>'^° «.'"°" l" um so mehr Muße. Vorstudien für dereim ^rblndungslinicn zu machen, um mit dem Wle> ten « ^ besserer Zeiten die für langwierige Porarbci, ei,.^ n»^ >6"t gewonnen zu haben. Das Interesse Mittll . ^scM^ ist mil dem ihre Beförderung^ Nln!/ "nutzenden Reifeverlehre enge verbunden. In Ge nn P?' " "^^^" b°s Erträgnis einer Bahn wesentlich letzte, " stiirtcren Personentraneport angewiesen ist. hat b°^ ^',^^ ^'° secundärc Bedeutung, die er auf den v "Mtzbahnen Hal. Die Zunahme des Aufenthaltes von UN N ",."" ^." ^"'°" ^"er Bahn schafft Handele-komm. ^"^tuisse. ""chc der Bahn wiederzugute-«ine...« ^ ?'«^"^Verwaltungen verfolgen daher ihr onl b?,?^"^' wenn sie die Zunahme des Fremden, lön e. s/".^'^''^^"^"ern u.tterstiitzen. Und daS "°^ durch Erweiterung ihrer Linien, urch 5.°"?c'" «nderer «n vielfällig thun, und zwar °urch Herabsetzung der Fahrpreise, die - im Verhält-,!,' ö" d"' Fahrpreisen auf ausländischen Bahnen -d!. « /"'^ ^'"^ p^ischc 3°^°rdnm,aen. welche auf d' N.,u«fts^ «ufe.,thait«, und Äbrelsezeite., in große! renStattouen Bedacht „ehmen. durch Vermeidung liber. Mahiger Anfn.thalte in, Änschlnßslationen. wie dies « w Setzthal, Wörgl. FralizcnSfcstc. Villach. Marburg d7r yall ist, durch Errichtu.'g von Vahnholcls. welche weaen der Bequtmlichleit bei der Anlunft und Abreise von Frem- den mit Vorliebe aufgesucht werden, namentlich in Sla-tionen. wo sich Mangel an Gasthöfen fühlbar macht, durch Betheiligung an sonstigen lokalen Einrichtungen, namentlich an der Vermehrung von Fahrgelegenheiten und an Unternehmungen für die Approoisionierung. Was die Etaalsoerwallnng anbelangt, so lann es wol leinen, Zweifel unterliegen, daß sie die große Be» deutung der Zunahme des Frcmocnvcrlehrs mit vollrm Ernste in der doppelten Richtung auffasse und würdige: einerseits, daß den Bändern hiedurch ein großer materieller Vortheil zugewendet und mit dem zunehmenden Wohlstande auch die für den Gesammtstaat sehr bedeu» tungsvolle Steuerlraft erhöht werde, und andererseits, daß ihr in der ihr obliegenden Förderung der Kultur« fortschritte iu diesen Ländern ein Bundesgenosse erwachse, der ihr gewiß nur willkommen sein lann. Daß die politischen Landes- und Bczirlsbehörden auf den Erfolg der im Zwecke der Hebung des Fremdenverlchrs ab. gesehenen Thätigleit eine sehr wesentliche Einwirkung zu üben in der Lage sind. indem sie diese mit ihrer Auto« rität deckcu und mit ihrem Einflüsse bei der Bevöl-lerung unterstützen, bedarf wol keines weiteren Beweises. Das anerkennende Vertrauen, dessen sich das erfolgreiche Wirken des deutschen und österreichischen Alpen« vereinS vonseite der österreichischen Regierung bisher zu erfreuen hatte, und die glücklichen Anspielen, unter wel. chen sich die Section ..Austria" befindet, werden dem von der letzteren eingesetzten Comit6 bei Entfaltung sei« ncr Thätigkeit in hervorragendem Grade zustattenlommen. Wien im November 1876. („wiener Zeitung.") machte derselbe nach einer eingehenden PrUsung ein Anbot, wtlchm sich der Vtaler anzunehmen beeilte, da sein Lommittent damit wol zufrieden fein dürfte. Der Varon gab »llmlich für den Vchilb — 36.000 Gulden. — (Ein amerilllnischer O e f l U g e l h o f. j Den grüßten Feb?rvieh-Hof hat ein Mr. Robeson zu Vrcene in Nord« «merit». Lr hielt 1875 nicht wenig« al« 6000 Enten, 4000 Pu» ten und 1200 Hühner, welche täglich 2ii Hetlolüer Getreide, zwti Faß Mehl, 2 Faß Kartoffeln und eine angemessene Quantllill Holzkohle verzehren. Mehl, Kartoffeln und Kohle werden zusam« men gelocht, so daß sie eine Art Pudding bilden, und dieser dann warm verfüttert, womil täglich zwei Personen befchilsligl sind. Mit Schlachten de« Geflügel« sind zwri Personen, mit Rupfen !5, mit Fortschaffen und Nuspacken aus Stellagen zum Erkalten I Person befchllftigt. Der Oesillgelhof befiehl aus 12 Geflügel, htlusern von 100 bi« 200 Fuh Migc, 14 Fuß Tiefe und 7 Fuß Höhe, deren jede« an beiden Enden mlt einer Thür versehen ist; serner au« einem Eierhause vo» 50 Fuß i!llng», 3b F»h Tiefe und4VtoÄHVHe. d,ssen Außenwand 1h Zoll starl von brhauenen Steinen in Kall gemamrl, während die Inneus dustrie hält er dafür, daß auch die geehrte Kammer demselben ihre Aufmerksamkeit zuwenden sollte, und be^ antragt deshalb: Die löbliche Kammer wolle diesen Gegenstand cincm aus derselben zu wählenden Comit6 zur Prüfung und Berichterstattung zuweisen. Kammcrrath Leopold Bürger ergreift hierauf das Wort und bemerkt, daß die Lösung dieser Frage vor erfolgtcr Lösung der vielen anderen mit dieser in enger Verbindung stehenden Vorfragen in gegenwärtiger Zeit einen unmittelbar praktischen Erfolg nicht haben könnte, und daß, wenn selbst alle Kammern sich für die Einführung der Goldwährung als Vrundlagc des Münz-sistems in Oesterreich aubsprechen würden, die hohe Re« gierung sich schwerlich »eranlaßt finden dürfte, ein derartiges Gesetz anzustreben, bevor die Regelima der Valuta nicht durchgeführt sein wird. Er anerkennt jedoch auch die Wichtigkeit dieser Frage und wünscht, daß die geehrte Kammer sich mit dem Studium derselben be fassen würde, weshalb er den Antrag de« Herrn Vorredner« unterstützt und den Zusatzantrag stellt: Das Comit6 soll aus fünf Mitgliedern bestehen. Der Vizepräsident Karl Lnckmann erklärt sich mit den Ausführungen der beiden Herren Vorredner einverstanden, cr halt jedoch die Wahl cincs besondern Comitss für nicht nöthig und wünscht, daß die Kammer diesen Gegenstand der ersten Section zuweisen würde, weshalb er obige Anträge modificiert, und beantragt: Die geehrte Kammer wolle die erste Section mit der Prüfung und dem Studium dieses Gegrnstandcs betrauen und ihr auftragen, bei geeigneter Gckgcnheit darüber Bericht zu erstatten. Kammerrath Treun bemerkt hierauf, daß er gegen diese Anträge nichts einzuwenden habe, weil dieselben seinem nicht entgegen sind und eigentlich denselben nur ergänzen, indem sie die Zahl der Mitglieder des Comitss firierrn. Vci der sodann erfolgten Abstimmung wird der Antrag de» Vizepräsidenten angenommen. (Fortsetzung folgt.) S8 — (Abgeordnetenhaus.) Wie wir einer nn« vom Präsidium de« Abgeoronttenhause« behuf« Veröffentlichung zu« gehenden Mittheilung entnehmen, findet die elfte Sitzung des« selben nach seiner Vertagung Montag den 22. Jänner um 11 Uhr vormittag« flott. Die Tagesordnung derselben besteht au« folgenden Punkten: 1. Bericht de« Vudgetausschufse« über die demselben zur Vorberothung zugewiesenen, den Staatsvoranschlag und das Finanzgeseh pro 1877 betrcffenden Resolution«antrilge (zu 605 der Veilagen). 8. Vericht de« VudgetauSschufse« über die demselben zugewiesenen, den Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz betreffenden Petitionen. (38. Verzeichnis.) 3. Wahl eines Mitglied«« in den Steuerreformausschuß anstelle de« au«, getretenen Abgeordneten Herrn G«nahl. 4. Vericht be« Ausschüsse« über den Antrag des Abgeordneten ) mit den Ternavorschlägen, betreffend die Wiederbesehung einer Direktors- und vier Eensarenftellen bei der Filiale der privilegierten öfterreichlfchen Nalionalbanl. 3. Mfilllige sonstige Anträge. — (Theater.) Mehrsachen Anfragen von auswärts zu genügen, theilen wir mit, baß morgen Samstag den 13. d. die vorletzte und Sonntag den 14. d. die letzte Vor» ftellung des Ausstallungsstulles „Die Reise um die Erde in 80 Tagen" stallfindlt. Die gestrige vierte Aufführung fand abermals vor gänzlich ausverlaustcm Hause statt, so daß die Ausgabe der Sitze schon mittags geschlossen werden mußte. 2« ist dies ein so glänzender äußerer Erfolg, wie er hier jedenfalls schon seit Iahiln nicht vorkam. — (Vall.) Sonntag den 14. d. veranstaltet die freiwillige Feuerwehr in Bischoflaclim Gafthause „Zum grünen Vaum" zum Veften ihre« Fonde« einen Vall. Unter anderem wird vom Eomils hiedei auch ein Glllck«l>afen arrangiert. — (I drianer Quecksilber.) Im Verlaufe von wenig?« Wochen hat der Prei« des Quecksilbers ganz bedeutende Rück« gange erfahren. Auf Grund der in London eingetretenen Preis-llndeiungen wurde der Preis de« Idrianer Quecksilbers per Wiener gentner bis auf weiteres folgendermaßen festgesetzt: loco Triest 12 Pfund St. 12 Schilling, loco Wien 12 Pfund St. 15 Schilling 6 Pence. — (Kranlenbtwegung im Laibacher Zivil» spitale und defseu Filialen.) Im Laufe de« Jahre« 1876 ergab sich im Ziuilspilale in LaibaH unö üessen Filialen die nachstehende Kralllenbewegung.- Im Krankenhause standen in ärztlicher Behandlung 2944 Individuen, im Irrenhause.......224 „ im Gebärhause 148 Wöchnerinn« und 141 Kinder, zusammen ....'. 289 „ daher im ganzen . . 3457 Individuen. Der Abfall betrug im Krankenhause 2678 Individuen. im Irrenhause . . 124 „ im sedäihause . . 274 „ zusammen.......3076 , daher verblieben mit Ende Drzember 1876 im Krankenhause . 266 Individuen, , Irrenhause . . 100 „ , Gebärhause . . 15 „ znsommtn.......381 Individuen. Der Stand der bei Pftege.Eltern untergebrachten Findlina. betrug im Jahre 1876............4g1 der Abfall au« der kandespflege.......111 der Rest mit Ende Dezember 1876 .... ^ 320 Der heurige Gesammtlrantenftandper 3457 Individuen, verglichen mit jenem de« Jahre« 1875 per . . 3262 zeigt daher pro 1870 ein Plus per . . . i95Indi°iduen — (Zu Tode gerädert.) Nei der Sägemühle nächst dem Eingänge der Adelsber ger Gro lte hielt vorige Woche, wie man der „Tr. Ztg." au« Lllibach schreibt, die Frau des Siige-meifters, während er schlief, Wache. Um das Feuer in der Stube nicht ausgehen zu lassen, begab sich die Frau in die untere Lokalität der Sägemühle, um Holz zu holen. Während sie auf dem Boden nachsuchte, kam sie dem Wosscrrade zu nahe, wurde von demselben bei den Kleibern ersaßt und faktisch bis zu Tode gerädert. — (Militär-Kalender.) Der österreichische Milltär« Kalender „Mars," der sich in Fachkreisen seiner vielseitigen Mittheilungen wegen einer steigenden Veliebtheit erfreut, ist heuer zum Jahreswechsel bereit« im 10. Jahrgang erschienen. Außer dem gewöhnlichen Kalendarium und Miiitär-Personalnachrichten bringt derjclbe auch einen die wichtigsten Daten umfassenden Auszug des Armee-Schematismus sc,wie statistisch-geografische Notizen über Oesterreich«Ungarn und die europäischen Streitlräfte, endlich auch eine eingehende Abhandlung über Militärvereine und Anstalten. Veigebunden sind demselben zahlreiche Notizdliitlcr zu Ausschreibungen. Steif gebunden mit elegantem Dcckblatte in Golddruck stellt sich der Kalender im Ladenpreise auf 1 fl, leans an, die Ordnung aufrecht zu erhalten, ohne einen der beiden Gouverneure anzuerkennen. Das Staats-gebäude, in welchem der republikanische Gouverneur m,t> die republikanische Legislatur sich befinden, werden durch demokratische Milizen bloliert. Bis jetzt kam es zu keinem Blutvergießen. Telegrafischer Wechselkurs vom 11. IUnner Papier - Rente 61 85. — Silber - Rmtc 67 «5 - Onib. '"^ »—>'- w«r W,en. 11 Jänner. 2 Uyr nachmittag«, («chluülurl,.) Krebitacllen 14110, 1860er Lose N3-. 1864er ?°le 133 25 österreichische Rente ,n Papier 6180. Gtautsbah,, 247 50 Nord' ^a^' ^l^""'^/""' nnaarüch^ ?I^ '/"^"?'^^"".?°"^'"' °N«reichische Nnalobonl A.k' ^ba"«' 77 50^ Um°..du..t 54 50. °u»l«-°rienl.>ische ?. ^'"'. "lovdacue,! 620 -. Mlsiro-ollomamsche «°nl --.-, Angekommene Fremde. Am 12. M»i,es. Hotel Stadt Men. Pwnmz und Mnier, Reijende, GiM<,,H«. - Harnburger haar, Hmer, Israel, ^hn/^agy IV. Ue'nwrt """^ «austeutc, Wien. --'Pirl^F.gVur! ^^^!""^^,""^ ""b V"v' Trieft. - Nuß. «ittai. -Stew Oberlra.n. - Nirvas, Hauptmann, und Laoreti,. Mohren. Nriinwald. Oiaz. - «remer, Kfm., i?i,n Vternwartc. Kußmann sammt Frau, Seisenberq — Sterae», Kfm., St. Ruprecht. " Theater. Heute: gum fünften male (ssanz ,,eu): Nroße außerordentliche Hastvorfteliung des Erde .n 80 Ta^eu " in 5 Mten vkrzehn Tablea",?) u." tmem Vorspiel von A. d'Ennery und Jules Beine Deu,H von _________ Treumaim. Musil von Czerny. ' Meteorologische Beobachtungen in Laiback. 5 "K W 35 o -- ^ Z ^ W zz ° u W 7U.Mg. 735.U5 ^-7.« SW7sch^>ch b,«,«.,,------ ^ Vörsenbencht. V«': N^ " "^ D«. ««ch °...hr« « au««.!pr°ch.,. ^.r T.»d«„, «„ ,«,ch.r s,. d»rch di. ««,m.r » Gelb W«e Papierrente........8120 «l 40 Silberrente........6? 60 6? ?o Voldrente.........78 2b 7ll 8b Lose, 1839........279 — 289 - 1854........107 50 108 50 ^ 1850........ li? 10 11220 ^ I860 (Fünftel) .... I2l'5(, 12250 ^ 1864........182 75 133 — Ung. PrllmilN'Nnl......72 75 73 — «rebit-L..........16150 1«il — «udolfs.L.........,8 50 lg 7h Prllmienaulehen der Stadt Wien 98 75 94 25 D^nautMefinlierungsoLosl . . 104 36 104 7« 2)omllnkN-P»andbr,tfe .... 14075 i4i50 Ocsterreichische Schahscheinr. . 98 — v8 20 Ung. lölieudahneKn!.....98 V9 — Ung. Schahbons vom I. 1874 95-- 9b 50 Nnlehln d. Slabtgemlinde Wien in V. B.........«4 - 94 25 Grnnden!laftnngS-Dblig«ti iü04 — Kaschau-Odrrberger Bahn . . 8?l75 »4 27» ^cmberg-Ezernoniitzer Vahn . 10"! 50 109 5', Lloyd.Glsellsch. .... 22» - 32lv - Oenerr. «or0«estbahn . . . « 119 — 119 50 Nudolfe-Vllhn........ 100— i«()50 VlualSoayu........ 249 k>0 250 — Slldbahn......... 7725 7750 Theiß-Wahn........ ,57 158 Ungar.-galiz. Verbindungebahn 75— 86 — llua.°'.lsche ^orooftbühn ... 8575 56 — Wiener Tramway,O->lelllch. . —-— —.__ Pfandbriefe. Allg. üft. Vodeulredilaust. (i.Vold) 105-50 106 — ^ „ « (i.V.-V.) 8925 8975 96 70 Un8.Vode,!tredil-Iufiilut(V.«V.) 85-?5 86 25 Prloritiits-Dbligationen. Llisabelh-B. 1. Cm. . . . , 9175 93 ßerd.-Nordb. in Gilber . . , 104 80 105 — Franz-Ioseph-«i>'^ / j O.ft,rr ««rdweft.Vahn ^^^5 «^ j Siebellbllrger Bahn . . bß 75 57^ ' SlaatSbahn 1. Em..... ,54 ^ ,'f.fi-- ! s""°l)° a 3-/........ „g.^ ',^ l Sildbahn, Von« ...... __. . ^ Tevife». Zlu/ deutsche Pliche..... «1 29 6lZ London, lurze Sicht..... 125 5» ,^'3 London, lange Sicht .... 12570 »25A ! Pans .......... 49.70 4!^ z «eldsorten. OeU> Wall Dullltcn . . . . 5 si. 96 lr. 5 fl. 97 "' 3iapolrolisb'or , . 10 „ -. ^ is) l " Deutsche «eich«« banlnoten ... 61 „ 80 61 „ 85 ^ Silbergulden. 114^80 „115^- ^ Krainische Grundentlllftuull«-Obli,arl°al" Vrivatnotieruna: Veld Ai»-. «m«^-^-^ ,. i