Priir>»i>nrratio»s Prcise: F ti r L a i b a ch: Ganzjcihrig . !. . 8 ft 40 kr. Halbjii'qr>g ... 4 „ 20 „ Vierlcljahrig . . 2 „ 10 „ Monotlich 70 „ M i! der Post: Ganzjiihrig . . N fl. — kr. Halbjahrig ... 5 „ 50 „ BiertcljLhrlg . 2 „ 75 „ gilu Zustellung ins Haus vier-teljahrig 25 kr., monatl. 9 kr. Lailiacher Redaction: Bahnhosgasie Nr. 132 Siiv,elite Nummern 6 kr. agblatt. Inonqnte Mittheilungen werdcn nicht berticksichligt; Manuscriple nicht zurUckgesendel. Expedition- & Jnseraten^ Burean: Congrctzplap Nr. 81 (Buch-handlung von Jgn. v. Stein* mayr & Fed. Bamberg.- Jnsertionsprrtfe: FUr die einfpaltigr Petitjeile L 4 kr., bei zweimaliger (Sin: schaltung L 7 kr., btnmahger h 10 kr. Jnsertioiisslempel jedeSmal 30 kr. Bei grStzeren Jnseraten und dfterer Einschallung enlspre-cheiider Rabail. Nr. 21. Montag, 27. Ianner 1873. — Morgen: Karl d. Gr. 6. Jahrgang. Umtriebc der Ultramontane«. Aus der vorziiglichen Rede des Abgeorbneteu Junguber diekirchenpoluischenBorlageu inPreuhen theilen wir nachfolgenden Abschnitt mit, der die Um-triebe der Ultramontane« und Jesuiten in Preuhen und Oesterreich in tin helles Licht sctzt. „Der Abgeordnele Gras Slyrum hat Jhnen dargethan, wie es in Schlesien vor bent Concordat gewesen ist. In der Rheiuprovinz war es ebenso; alles lebte, in ungestvrtem Frieden, tein Meusch dachte an die alien Pralensionen, das Pradicat „allein-seligmachend" gehorte in die Rnmpclkammer des Mittelalters. (Oho! im Centrum!) Mian fand es hochstens noch in der Kanzleisprache. Das, was eitt Zcichen ber gebilbeten Welt ist, bah die christlichen Confessioneu in Frieben und Gastfreunbschast ucbeu einanber feben fallen, uttb bah es ganz gleichgiltig ist, ob jemand in bet protestantischen oder in der katholischen Religion lebt, war bort zur Thatsache geworden. Die Heiraten sanden ohne alleS Hin-dernis und ohne irgend welchen Einspruch der Geist-lichkeit ftatt, welche'der anfgcklarten Richtnng ange-horte. Da kam. die unselige Richtung in ber katholischen Kirche, welche bic Grenzen unb Unterschiede angstlich wieder hervorhob, jeben veralteten Aber-glauben und Gebrauch gewisserrnatzen als Partei-fahne wieder hervorsuchte. Damals brachte man langst vergessene Feiern, z. B. die des h e i l i g e n Rockes zn Trier, zutage, uber die sich baS gauze gebilbete Deutschland entsetzte. (Murren im Centrum.) Aber bem ganzen gebilbeten Deutschlanb zum Hohne wurbe bieses Schauspiel in Szene gesetzt. So kam es nach unb nach zu solchen Hirtenbriesen, wie ber bes BischosS von Paberborn, ber burchaus nicht atlein steht. So kam es zur Excoinmuuication des Herrn Sonntag zu Coblenz aus Besehl des Bischoss von Trier im Jahre 1855. Der Mann hatte eine ge-schiebene Frau aus ganz tegatem Wege gcheiratet und die Kirche hatte ihn jahrelang unbehiiibert ge lassen; aus eittmal verlaugen sie von ihin, er solle sich von Frau unb Kinbem trettnen, sie nattnten ihn einen Chcbrccher und verweigerten ber Fran ben Ramett Chesrau. Das sind vollstandig unsittliche Ansorderungen. (Sehr wahr! links. Widerspruch im Centrum.) Als nun Sonntag mit gerechter Ent-rustung solche Forderuugen zuriickwies, wurbe er excommunieiert, und zwar mit groher Feicrlichkeit. Zwei Geistliche utnstanden den Prior, der ihn ver-fluchte und ihm die Kerzen vor die Fiihe wars, die Tobtenglocke laaten lieh und Sterbe>Fbete anstimmte. (Hort!) Es sehlt nnr noch wenig zur Berflnchungs-Szene aus »Uriel Acosta". Meiue Herren, es bteibt nicht bios bei der Theorie, wie Syllabus und Ency-klika sie enthalten, der Berachtung der Gesctze, der Auflehnung gegen dieselben — nein, es geht zur Praxis uber. In einem eigenen Breve betobt der Papst die T i r o l e r, weil sie gegen die >staats-gesetze, gegen die Anvrdnungen der Obrigkeit mit Gewalt die Protestanten verhindern, das Recht der freien Religiousudung ausznuben und das Priuzip der Glaubenseinheit in bem Lande ausrecht erhalten. Gerade so hat ber Papst ben Crzbischos Darbois hernnlergekanzelt, weil er die StaatSgesetze gegenuber ben religiosen Orden ausrecht erhalten will. Endlich die Weihnachts-Allocution mit bem Nach-spiel ber srechen Gratulativn des Katholischen Volks-vereines an ben Papst, weil er die Regierung des beutschen Reiches unverschamt unb nnwissenb nennt. (Lebhaste Zustimmung links, Unruhe im Centrum.) Ist es em ©under, roenn das bitfe Folgen hat? dah einjctnc Fanatiker sich zu Ausruhr unb Unruhen htnrcihcn lassen, wahrend Herr Reichensperger immer verwunbert sragt, was benn cigcntlich geschehen sei? Haben Sie benn vergessen, wie in Coblenz sana» tische Hausen die Prosessoren Knoodt unb ReinckenS infultierten unb mishanbcltcn, wie Michelis in Lipp-siabt, Creselb unb Paberborn von bem Pobelhoufm mishandelt wurbe, haben Sie die Tu mu lte in Essen vergessen, wo der Lanbrath mit Steinen be* worsen wurde, wo zwei Tage die Stadt in Ausruhr war unb zur Wiebe^herstellung ber Orbnung zwei Bataillone ausgeboteu werden muhten? Haben Sir ben schamlosen Uebcrsall von Emmerich vergessen, als die protestantischen Niederlander das Iu» bilaum ber Eroberung von La Brielle seierten ? Dieses Fest war allerbings ben hollandischen Ultra-monianen tin Dorn im Auge, welche hier, wie uber-all, vaterlandslvs und antinational find. Sir haben immer die Besreinugskriege ber Rieberlanbtr, welche diesen gerade so thener find, wie uns die unsrigen, begeisert unb in ben Schmutz gezogen, unb so war ihnen bas Fest ber Wiebereroberung von La Brielle ein Grenel, unb sir refrutierten sich aus preutzischen Ultra-montamen eine Banbe, wornit sie nach Hollanb zogen unb bort einen Ausstand hervorriefen. Lesen sie endlich die Verhandlungen ber katholischen VolkS-veretne; haufig fangen fie mit einem Hoch aus ben Kaiser an, aber bann kommt eine Kritik seiner Rk-gierung, bic an berselben tein gutes Haar Iflht. Auherbem aber sind sie schon so roeit geschritien, dah wir bei uns schon politische Prozessionen erlebt haben, Ieuilleton. Ein seltsamer Locomotivsuhrer. skizzenbild aus einem Reiseiagebnche. (Fortsetzunq.) ..Furchten Sie nichts unb lassen Sie nnr bas Telegraphieren!" entgegnete unser Gegeni'tber, ben hageren Hals wieber in ben Kragenwulst zuriick-druckend; „Sie erreichen dadurch glatt nichts, als eine Verzogemng Jhrer Reise. Im ubrigen roiffen Sie gar nicht, ob Sie mit dem nachsten Zuge besser expediert werden. Die da porn sahrt gewih nicht zum erstenmale. Sie hat jebensalls alle Maschinen geputzt unb gefegt, bit ihr Mann gesahren, unb bet Mann hat ihr basur alle Kunst- unb Handgriffe beigebracht, die bei geordnetem oder jerrnttetem Ge-stiinge der Maschine nothwendig werden konnen. Sie weih, dah sie einen Mann zu vertreten, unb bah dieser Mann mit seiner Hant hcrznhalten hat, wenn dem Zuge etwas passiert. " Diesen beruhigenben Wvrten fotgte auch ein allgeineines Stillschweigen, nur mein Gegenuber im Waggon murmelte: ..Telegraphieren Sie breist; ein Weib ist kein Mann!" Ich horchte aus ben Gang bes Znges. Der Train ging anherorbenllich fchncll, aber auch untabelhaft. Die Waggons waren weber zn straff, noch zn locker gekuppelt. An bem Sensicr stoben Fnnken und gauze Feuerbrande bahin. Wche ben Bauern, die das Latten- oder Strohdach ihrer Huttcn hart unter bem Bahnkorper hatten. Die mit Scheitholz geheizte Maschine war ein speien-ber Fenerteusel. Nach dner halben Stunbe etwa erklang bas Geheul ber Locomotive. Der Zug kam allmalig ohne ben geringsten Ruck zum Stehen. Steuerung unb Regulator waren gut gehanbhabt worben. „Sie wollen also boch hinaus ? ©ebenken Sie, dah Sie keine Hitze mitbringen!" wurbe bie cirger-lich pfeifende Stimme unseres Gegenirber laut, und der Hals zeigte sich wieder inmitten des Kragen-wulstes. ..Bitte, lassen Sie sich nicht incommobiertn. Ich muh mich etwas auSlausen!“ gab ich zur Antwort. Ich stieg unter einem nicht endenwollendeo Brummen der Passagiere aus. Mein Gott, roarum muhten sich auch eine solche Menge antebiluviamsch grohe Fuhsacke in so beschranktem Raume bteit machen! Drauhen blies tin scharftr, unheimlich grolltn-der Wind. Dtr Himmtl hattt sich schwer berobltt. ..Bekommen wit einen Butan ?" rief ich eintm Schasfner zu. „Es sieht ganz dar nach aus I Eswirdbanach wSrmer werben!" lautete bit Antwort. „Abtr bas Weibsbilb auf der Maschine. Wir fahren in die Nacht hintin!" „DaS wirb schon tuchtig fahrtn. Sehen Sir nur, wie bit Maschine speit." „Wie rebet man bas Wtib an ? Es gibt auf gewohnliche Fragen gar keine Antwort." „©ei ber Kalle ist das Sprechen im Freien nicht gesunb. Aber sagen Sir: Kathinka, mein Lied-{hen! bann wird's schon sprechen." ,,Wie lange halten wir noch?" i,Roth zehn Minuten etwa. Ergtbtntr 2)tenet, ich Habe unten am Zuge zu thun." toie die von Gourdes am Piustage, unb am 2. September, wo das prcuhischc Volk sich in den meisten Črten des Landes zu einer Feier der Schlacht von Sedan entschloh, da bcschloh der katholischc Volks-verein tine Prozession, nicht zur Feier dieses Tages, sondern als Gegendemonstration cine Prozession nach Kevelaar, unb wahrend bie Stable uberall im beulschen unb preuhischen Farbenschmuck prang-ten, sah man bie Stratzen wimmeln von ben wcih-flelben garden der katholischen Bolksvereine. Solcher Misbrauch kirchlicher GebrSuche zu politischen Dc-monstrationen fuhrl zu llnorbnungen, uitb in der That find auch Priigclcien babei vorgekommen. (Widerspruch im Centrum.) Ia, zum grotzen Theile haben sie sich vor den Gerichten abgespielt, unb mehrere dieser frommen Tumultuanten find uoti ihnen verurtheilt wordeu. Am besten ware es, gegen das Uiiwesen der Prozessionen polizeiliche Anwei-fungcn ergehen zu lassen Es ist die allgemeine Ueberzeugung, bah es buffer ist, bie Prozessionen in StSbttn wenigstens ganzlich zu verbieteu, ahnlich toie im katholischen Frankreich, wo man so vi»l An-stand hat, jedenfalls iibcrall bort, wo Anbersglaubige wohnen, die Prozessionen zu oerbieten (Gchlutz folflt.) Politische Rundschau. Laibach, 27. Janner. Inland. Die Erosfnung der diesjahrigen D e l e g a t i o n s s e s s i o n ist fur den 2. odcr 3. April in Aussicht genommen. Danach iniiffen wohl bis dahin die beiben Hauptaufgaben bes Reichsrathes: Wahlreform unb Ordimng tics Staatshaushalts, erlebigt feitt. Mr das Budget find bie Vorarbeiten ziemlich weit vorgeschrillen, nber auch bezuglich ber Wahlreform sinb die Mei-nuugen allenthalben so geklart,. bah bie Berathung bersetben gcwih teine allzulange Frist in Ansprnch nehmen wird. Bon letzterer versichen die officiose ..Bohemia," die Feststellnng unb Paraphiernng der, umfangreichen unb oielseitigen Aenberungen unterzogtntn Vorlage sei erst am Montag zum Abschlusse gediehen, unb es hithc bie Bebeutung tines AkteS, wie es die allerhochste Sanction ist, herabsetztn, unb i isbesonberc die eingehende Sorg-falt vtrkeniien, mit welcher unscr Kaiser die Details tints jebtn, geschweigt eines so hochwichtigen Ge-setzes priift, wollte man Anstotz nehmen, bah biescr Prusung tin Zeitraum von tinigen Tagen gewib-nttt wird. Im Verlause dieser Woche noch wird der national-klericalen Litgenfabrik iiber ben bcvor-stehendtn Zusammenfturz der Verfassungspartcl bas Handwcrk getegt wcrdcn unb gar bittere Ent-tauschung wird folgcn. Ja die polnischcn Ab-georbneten, auf deren Fernebleiben man bie lctztc Hoffnung gebaut, wcrdcn an ben Bcrathuugcn iiber Dtr Schaffncr vcrschwaud, unb ich begab mich nach ber Maschinc. Donncrwettcr, was sah ich? Dtr Locomotivfilhrcr that eben aus einem machtigcn Krugc etiien so langcn, langen Zug, bah es einen btsoffen machen muhte. Dabei grollte bie Locomotive bei abgeftefltem Dampfe so unheimlich, als wollte sie ebenfalls gegen ben verriitherischen Zug in ihrtm Nackcn protestiercn. Die hellc Loht dts ZorntS schlug in mir auf. „Jch werde es sofort trltgraphieren, bah hitr auf dtr Maschinc btr Branntwein wic Wasser gc-sofftn wird!" donncrtc ich heraus. Da« Gefah wurbe sofort ba, wo ber marine Organismus untcr ber unformlichen Btrmummung fctntn unerfatttichen Schlund haben muhte, abgesetzt. Dtr Obtrthtil dts Wulstts bort, wo btr Kopf sitztn muhtt, brchte sich nach- mir hin. Ein bicker longer Arm ftrecfte mir mit fchwtr behaitbfchuhter Faust ben bampfendcn Jnhalt entgcgcn. .Da rieche unb fchmetfe, bu verlcumbcrifchcr Lummel, ob bas Branntwcin ist I — Ich sage, bu foflft riechcn unb fchmetfe«, Oder ich gichc dir bie tochenbe TheebrUhe inS Gtsicht!" So klang es in unbdnbigtr Entrilftung mit gewaltigtm Schrti von bit Wahlreform theiln ehinen. Seit die Regierung mit Anordnung der Nothwahlm crust machl, ist ben Herren alle Lust am Strikcn vergangen. Der u n g a r i s ch c Ministcrprasibent Szlavy hat in ber lctzten Sitzung bes Uut c r h auses burch seine Bubgetrcde einen unftreitig grotzen Er-folg errungen. Ohne in ber Art seines Vorgangers, bes Grafcn Lonyay, ber Linfen Nadclstichc zu vcr-fctzcn, gitig cr rucksichtSloS ihren chauvinistischcn Anschauungen zu Lcibc. Auch ber Dcakpartci gcgcit-ubcr befleihigte cr sich ber grohlcu Aufrichtigteit. Im Gcgcnsatzc zu ber Schonfarbcrci Gorovss nanntc er die vom Finanzausschussc cuphcmistisch als „Stcucrrcform" bezeichnete Steuererhohuug beim richtigen Namcn. Einen wohlthuenden Ein-druck auch auf mis Dcutsch-Ocsterrcichcr utuffen aber bic Wortc machen, welche ber ungarifchc Mi-nisterprasibcnt ben oppositioncllen Schwannern fi'tr ein unabhangigcs Uiigarn juries. „Jn jener Stunbe, ba bas Bcrtrauen Europas bariiber zu wankcn bc-ginnt, ob bie vereintcn Staaten Oesterreich unb Ungarn als Grotzmacht bcstehen kvnnen, in jener Stunbe wankcn auch bie Grunbpseiler bes Staates. unb es erfolgt ber Zufarnmensturz, nach welchem bieses Territorium, bas wir jetzt stolz Ungarn nenneii, bliihen unb reich, deffcn Bewohncr gliick-lich uitb frei feitt tonnen, aber Ungarn wirb c s nicht genannt to cr ben." Ansland Das Schreiben bcS KaifcrS Wilhelm an Bismarck vom 1. Janncr ist wohl zu beni Zwcckc oeroffentlicht wordcn, urn bie Mcinung, Fur ft Bismarck Habe burch den Ausgang der Krisis cine Mcbcrlagc erlitten, zu luibcrlcgen. Das Schrcibcn ist auherorbentlich anerfenitenb, enthalt aber kcincn politisch wichtigcn Passus. Dcnn bah Kaiser Wilhelm dem Staatsmanne, btr Preuheit zu einer nic geahnten Hohc ber Macht cmpor-brachte, hcrzlich bankbar ist, vcrstcht sich boch wohl von fclbft. Die ©telle bes Hanbfchrcibcns aber, in welcher es heiht, „dah Sic die mit so fester unb sichcrcr Hand gefuhrte Vcrwaltung Prcuhcns nic-derlegen," bcwcist, bah Fiirst Bismarck hcute in ber That mit ben innereit preuhischen Angelcgcn-heiten nichts rnehr zu thun hat. Worn ber beutsche Reichstag zusammen-tritt, wcrdcn ihm von Scite deS Bundcsrathcs fol-genbe neuc Gcsetze vorgclcgt werben: 1. ber Ent-tourf einer Strafprozeh-Orbnung; 2. bas Gcfetz iiber bie Kriegsleistungen; 3. bas Bankgesetz; 4. das Milnzgesetz; 5. bas BereiuSgesctz; 6. das Gesetz iiber das Rechnnngswesen; 7. ber Entwurf einer Civilprozeh-Orbnung; 8. das Gesetz uber die Gerichtsvcrfaffnng. Das Prehgesetz scheint abermals beifeite gelegt worben zu fein. In einem Leitartikel uber die a uswilr t i g en Bezi eh ungen Italic nS bemcrtt bie ..Opinione," der Maschinc hcrunter. Dabei blitzten die zornfun-fetnben Augcn untcr dem Papach hervor. „Nun, Kathinka, mein Liebchcn, bcrnhige dich I Es war so bos nicht gemcint!" rief ich taut unb zog mich Halb an dem Griff empvr, ber das Anf-steigen auf bas Stanbbrctt ber Maschinc erleichtert. Ich fiirchtete in ber That, ber Jnhalt bes Topfes wiirbe iiber mich ausgegoffen wcrdcn. „Jch heihc nicht Kathinka, mein Liebchcn! Ich heihe Katharina Maronin, mcrl bir das I Wit kornrnst bu dazu, mich niichternes Weib, die ich fiir meiiten franfen Mann ben Zug fahre, des Brannt-weinsaufens wic Waffer zu befchuldigen! Bis in den Grund beiner verleumbertfchcn Seclc folltcst bu dich fchamen! Nicht ich iibertrete bas Regltmmt, aber bu, benn bu hast metne Maschinc nicht anzu-rflhrcn, gcschweige benn hinaufzusttigtn. Wartt, ich rocrbc btch auf ber Hauptstation bent Inspector vorfuhren!" ging ts tin Zorn unb mit ftampfenbem Fuhe wetter. Mein Btruhigtn half nichts; bas wuthenbe Weib lich mich nicht zu Worte kommtn. „Ha, telegraphicren!" fuhr sie hbhnisch fort. „Wenn ich Grund qatte, bas Telegraphicren zu sLrch- man fehe in Italic,, gefpannt ber Erncnnung eines Nachfolgcrs Herrn Brafficrs be St. Simon fur ben beutfchen Gcfanbtschaftspostcn entgcgcn. Zwischcn Deutschlanb unb It a lien herrsche cine grohe Gcrncinschaft von Jntercffcn jcber Art. Die okono-mischen Beziehungcn zu Deutschlanb haben sich in ben letztcn Iahren bebcutenb erweitert; wic im Hanbcl, so feiett auch im Ercbit die Bande inniger gcworden. Die Politik felbst trage mcichtig hiezu bei, benn beiben stehe ber nainliche Feinb gegenuber mit ben Waffen bes Fanatismus unb ber theokra-tifchen Jntolerauz. Es sei also natiirlich, bah sich zwischen ben beiben Nationen eine immer lebhaftcrc unb aufrichtigere Freunbschaft befestige, welche, wie ben curopaifchen Frieben, so auch bie Sache ber Frcihcit beforbcre. „Wir sinb erfreut, bah berfelbe Gcbankc auch in Deutschlanb vorherrscht. Dcrsclbc ist bie ficherfte Burgfchaft fiir bie Dauer ber inni-gen Bczichlingcn zwischcn beiben Rcgicrungcn." Die Univcrfitatcn Bologna, Pabna unb Rom sinb vom Vcrcin ber Freunbe ber Wif» senschast in Posen eingelaben worben, sich an ben Festlichkeiten zu betheiligen, welche die Polen am 19. Februar in Thorn zur Feier bes 400jahrigen Geburtstages bes beriihmtcn polnischcn Astronomcn Copernicus begehen woven. Der seit mehrcren Iahren bort anfaffige Jtaliciicr Vincenzo Ariiefe ist von gedachtcm Vercin abgefanbt worben, urn bie Einladungcn zu iiberbringen, unb bie Rectorcn ber Universitaten haben die Einlabuugen bankbar unb freubig entgegettgenommen unb tragen grohes Ver-(angen, ihnen zu folgen unb sich an ber Feier bes grohen Astronomcn, welcher in Jtalien ftubiert, pro-uioviert unb bocicrt hat, zu betheiligen. , Der Strike ber Rechten ber v e r s a i (1 e r Vcrsammluitg bei ber Abstimmung iiber bie gegen Jules Simon gerichtete Interpellation hat iiberatt Entriistung hcroorgcritfcit. Datz man sich bei einer Prinzipicnfrage ber Abstimmung enthalten kann, ist begreistich, aber kinbifch ist cs, wenn man cine so tacherliche Discussion hcrvorruft unb bann wie ein eigenfinnigcs Kinb, bas seinen Willen nicht burch-sctzcn kann, bavonlauft. Alle rabicalen unb republt-kanischen Blatter sehcn in bent Zwischcnfalle mit« berum ben beutlichen Beweis, bah bie Kammcr, mit der ein jebes Regierett unmbglich sei, sich auf« loscn miiffe. Die ..Debats," welche das Auftreten ber Royalisten ein revolntionarcs nennen, uteiiten, bah bie Rechtc burch ein fetches Auftreten ihre Machtlosigkcit bcwcisc unb btnen, welche bie Auf« tofung toollten, Bcwcisgrunbc tiefcre. Einc ber „N. Fr. Pr." zugchcnbc Mittheitung aus Mabrib constatiert bie Mogtichfeit eines Kabi-netswechfels unb nennt ein Ministerium Corboba als auf ber Schwelle bee Tagcs stchenb. Corboba ist enragierter Anti-Reformer. Die Nachricht ent ten, konnte ich immer noch burch schnelles Fahren entweichen, benn mein Zug fame friihcr an als die Antwort. Gch' mit aus ben Augcn, bcnit ich will btch jctzt nicht mehr fehen, ober willst bu mit Damps fortgebracht fein?" Bei dicscn Wortcn griff ber Pclzklumpcn mit feiner Linfen nach eincttt ber Dampfhahnc. Ich sprang zuriick; cs zischic iiber mich hinweg. Ver-dammtcS unb boch braves Weib, bas! Noch bevor ich meine CoupSthiir ertaftci, er* klang das Ztichtn zur Abfahtt. Hu, wtlche Fin-sternis unb welch fanatifchcs Wetttr! Det Butan war wirklich im Anzuge. Es gurgelte unb heulte um den Zug, als naherte sich tint Herdt Hhantn. Schon klatschten die erften Schneewehtn gtgtn die Ftnstcr bes Trains. Ich hatte noch imtttcr mein Coup^ nicht, unb bie Maschinc jog schon an. Mrgends war eine Menfchenfeefe ju fehen, nirgends einc htlstndt Hand mit einem Trinkgeld ju bebenken. „Wit, wollcn Sic noch mit ober haben Sic was anbcres vor?" wurbe cine Bahstimmt taut, unb ftrecfte sich mir einen Arm entgcgcn. ..Mit!" rief ich. (Schluh folgt.) behrt leider nicht der Glaubhastigkeit, denn in den leitenden Kreisen der spanischen Gesellschast roirb diese Agitation gegen die vom Ministerium sur die Antillen geplanten Reformen mit grotzem Ungestiim betrieben. Wurde doch bereits telegraphisch gemetbet, datz die mit so vielem Pomp in Szene gesetzten Munizipalreformen fiir Puerto-Rico plotzlich vertagt find. _________ Zur Tagesgeschichte. — „Schwcrt und ©ca p ut ter" ist cin Artikel llberschneben, welchen die „Wehrzeitung" der skandalosen Huyn-Lsfaire roibmet und worm das militarische Organ zn energischen Schritten gegen den fanaiischen Knttenmann im Generalsrock auffordert. Wir entnehmen diesem Artikel folgende markante Satze: „Wir roiirben es nicht nnr ganz begrciflich, sondern jut Wahrung der 233iirDe und Solidaritat des gesammten Ofsizicrscorps der Armee fUr sehr er-sptietzlich hallen, wenn siimmlliche in Oesterreich be-stehende Offijicrscafinos so lange leer stehen blieben, ati die nnerqmckliche pester Affaire nicht die einzige LLsung gesunden Hat, die un8 mit der Ehre des Os-fizierscorps der Acmee vereinbarlich scheint. Was die Herren Oberste betrifft, die, statt mannhasl fllr das Recht ihrer Untergebenen einzutreten, es vorzogen, mit Drohungen fiir Die Durchsetzung eines absurden Be-feljleS ju arbeiten, so roetden mir nns ihre Namen wohl merfen, benn tange Praxis lehrt uns, batz Manner, bere« ga n je Weisheit im „Ducken und Schroei-gen" be^eht, wenn btefelbeu in kritischen Mllen in bie Lage (ommett, nach eigentnt Ermessen ju hanbeln, ganj iiberrafcht wahmehmen, dah ihnen bet Dem vielen Ducken ber Kops abhanben gekommen war. Die Armee verbankt ihren Fiihrern wenige Siege, aber ciete Niebertagen; soli ste ihnen jetzt im Frieben als Tummelptatz ihrer klericalen Velleitaten bienen? DaS geht ilber den Spah!.............Geradeju provocie- renb ist es, wenn Se. Exjellenj seine Stellnng als Lan-escomrnandierender baju auSnlltzt, um seinen re-ligivsen Ansichten Geltung ju oerschaffen. Hier hvrt fllr uns jede Bedenklichkeit, jeder Zweisel auf, und e« entsteht nur die Frage, ob der Arzt oder ber Richter angesichts dieser Willkllr ju fungieren Habe. „Wir obet protefitcren: als Staatsbiirger, als Solbaten! Das Gesetz gewcihrleistct jebem Staatsbllrger freie Re-ligionsUbung, niemanb kann ju einer religivsen Hand-lung gejwnngen werden. Dieses von Sr. Majestat sanctionierte Gesetz verletzt ein k. k. General, der Das Prototyp der Subordination sein soll! Als Soldaten protestieren wir gegen ben Befehl, weil berselbe zur Jnsuborbination birecte anleitet." Local- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Der Verein „Slovenija") hielt, nachbern er liber Jahr unb Tag ben Schlas bes Gc-rechten geschlasen, am SamStag eine von 30 Mit-gliebern befuchlc Bersammlung ab, um gegen bie Wahl-reform ju remonsttieven. Det Obmann Dt. I. B l e i w e i S hob tn seiner Ansprache bie Rothwen-digkeit hervor, nach bcm Beispiele bet Czechen und Polen eine Knndgebung bes BereinS gegen bit Wahl-reform zu oerantafsen. Dr. Wosujak meinte, es gtibe nur jwei Wege, nSmlich ben einer Resolution unb ben einer Direct an bie Krone gerichteten ADresse, er »Utbe letztere anempsehlen. Bei ber hicraus ersotgten Abstimmung erkliirte man fid) einstimmig fllr bie Ueber-reichung einer Adresse. Hieraus beantragte Dr. Costa die Wahl eines Somites ju beten Bersaffung, bem auch die Aufgabe obliige, im ganjen Sande von ©cite der Gemeinden unb Corporation«! ahnliche Kunbgebun-gen ju provocieren unb angefehene PersLnlichkeiten jut Unterjeichnimg herbcijujiehen. ©obann wurben in bas Comity gewahlt Dr. Bleiweis, Dr. 'Bošnjak, Dr. Poklukar, Baurath Potoknik. Schlietzlich beantragte Dr. P o z n ik, eS mtige Dr. Costa, ber ohnehin biefertage sich nach Wien begibt, beim Kaiser eine Audieoz erwirken, um die Adresse personlich ju llber-reichen, falls die« nicht geschehcn konnte, so toSrc selbe mittelst ber Post in Wien an bie CabinetSkanjlei ju beftirbern. Dr. Costa stellte ben G'genantrag, c6 Habe bas eingesetzie Comii6 auch liber die Art unb Weise bet Ueberreichung Der Adresse ju beschliehen, roelchet Antrag auch angenommen ward. — (In der Sitznng bee k. k. BezirkS-fchulrothes Land Laibach) vom 16. JLnner 1873 wurbe beschtossen, bie Lehtetstelle in Kopanje, stir roelche sich kein Bewetbet gemelbet, dann bie Untet-lehtetstelle ju Dberlaibach jum wiedetholtenmale aus-juschreiben. Bejiiglich der letzteren wirb man sich bei bet Gemeinbe verwenben, batz ber Gehalt auf 300 fl. erhtiht unb ein Raiuralquartier bamit eerbunben wirb. Ebenso soll bie Unterlehrerfielle ju Btnnnbsrf jut AuS-fchrcibung kommen. Fernet wird bie Berhandlung mil ber Gemeinbe Zwifchenwaffem sortgesetzt werben, bamit sie bie Eiukiinfte bes Lehrers ju Preska auf 400 ft. erhohe, rooraus biese ©telle neuerbings ausgeschrieben werben soll. Wegen Errichtung einct ©chute stir bie Gemeinden Ober- unb Unterschischka, dann wegen Sicher-stellnng ber Lehtetstelle bei ©t. Peter in Laibach bauern bie Untevhaitblungen noch fort. — (Dr. Ferbitt a nb @ r £ e tt), bishet Bahnarjt ber Rubotfsbahn in RaDmannsborf, verlatzt seine biSherige Dienststellnng unb begibt sich schon nachster Tage nach seinem nenen Bestimmnngsorte als Arzt auf bet Herrschast Wellehrab in Mahren. Die Herrschast Wellehrab gehort bem ©chwiegerfohn bes Hertn Baton von ©ina, bem Herzoge be Cortres. Der Werksarzt in Atzling, Herr Papez, Ubemimmt bie rabmannsborfer Bahnarztstelle. — (P a t r o n e s s e n.) Wie uns aus Graz berichtet wird, hat das Comite, welches basetbst am 11. Februar in ben landschastlichen Redoutensfiten ben deutschen Universitats-Sinbenlenball veranstaltet, um bemjetben ein grotzereS Lustre zu verleiheu, beschlvsien, bas in Wien schon lange iibliche Institut der Patro-nessen aus diesem Salle jum ersten male einzufithren. DaS @rfuchent wetches bieSbejUglich an bie Spitze beS Abels unb ber Bllrgetfchaft gestellt wurde, war con bem besten Erfolge gekrout, so jtoar, batz auf bem Salle bie Damen Therese Grafin Cjernin, Julie Grafiti Herberstein, Auguste v. Karajan, bie Statt-hatterin Baronin Kllbcck, Therese Grafin Meran, Therese Reininghaus, bie Biitgetmeistetin Sofic von Schreiner unb Hetene Baronin Sehtcr-Herzingen bas Amt ber Patronesses austtben werben. Cs ist baher in Graj bie Spannung, mit welchct ber Ball, ber ftets ben ersten Rang untet ben Eliteballen eingenom-men, erwartei wird, heuer eine auherordentliche. Wir benken, batz gewih einige unscrer taibacher Schonhei-ten bie tteine Reise tapfer iibcrwinbcn unb an bem Glanze dieses grajer FesteS participieren werben, zu-mat bas Comit6 (lets Slnfragen nach ©intabungen mit allet Beteitwilligkeit entgegeugekommen ist. — (Un glU ckSf all.) Der 77jiihrige Jnwohner Anton Zgainer in Grotzoblak, Bejirk Loitsch, wurbe am 21. b. tobt aufgefunben. Der genannte Mann hat sich bcm Vernehmen nach am 20. b. abenbe im angeheiterten Zustanbe aus bem niichst Grotzoblak ge-legenen WirthShanse nach Hause begeben, bttrfte ben Weg versehlt haben, auf freiem Felde eipgeschlasen unb in ber Racht vom 20. auf ben 21. b. erfroren sein. — ( @tt p e nbi e n.) Der Ackerbanminister be. abstchtigt, wie uus mitgetheilt wirb, Stipendien fllr das Stubium an der Fotstakabemie in Mariabtunn fllr K r a i n mit je 200 fl. ju fttnbieren. Det Fotst-infpectot von Ktain hat den bezllglichen ConcutSent-wurf ber LanbwitthschaftS-Gesellschaft mitgetheilt, bie ihn theilweife abgeanbert hat. Auch wllnscht ber Minister bie Uebersenbung von Exemplarcn ber in Der« fchiebcnen Gegenben con Ktain llblichen Pstllge. Die LanbwitthschaftS-Gesellschaft, indcm sic diesem Wunsche entspticht, wird auch Abbilbungen ber trainer Art bes Einspannens bcS VichcS in ben Pflug, be« Eg-gens u. f. w. bcifllgcn. — ( Bllrgcrkrtin jchcn. ) DaS zweite, SamStag abgchaltcnc Bllrgcrkriinjchcn llbcrtraf, wie wohl vorauSzufchcn war, daS erste in jebcr Beziehung. Es waten llbcr siebzig Paarc crfchicncn, die sich mit einer Lust und WSrme bcm Tanzc himjaben, als ob Prinz Carncval fchon dem 6ubc feine« Regimente« entgegenginge. Der schLne unD reiche Kranz von Damen, welcher sich stetS in ben gefchmackvollen Schictz-stattc-Localitatcn cinfinbet, bie rege Tanzlnst bet Her-ren unb die ungezwungene heitere Stimmung, roelche biese Ktanzchen so vortheilhast vor alien anberen hiesigcn Faschingsuntcrhaltnngcn anSzcichnct, find wohl Bllrgc genug, datz die beiden njjchstcn Bllrgctkranzchcn nicht nur ben ersten nicht nachstchen, sonbern biesel# ben noch weit Uberbieten werben. — (Re u e Telegraphenstation.) DaS HanbelSministetium hat bie Weiterleitung bes Tele-graphen von RubolsSwerth nach Treffen unb bie Errichtung einer Telegtahpenstation in Bereinigung mil bem Postamte basetbst angeorbnet. — (Der krainische Klerus unb ber Dichter Pre^irn.) In ber „Grazer Tgp/ schil-bcrt erne cingcwcihtc Febet, wie bie ktainischcn Legen-ben- unb Gebetbuchsabtikanten, bie sich auf ihre FSr-berung ber slovenischen Literatur so vicl zu gute thun, ben gefunben ©inn Des Bolkcs umitebetn unb fiir daS Bcrstandnis bes Wahrcn unb ©chonen, woraus boch schlietzlich alle gciftige Entwicklung betuht, unempfiing-lich machen, insbefonbete wie fie ben Dichter Prežim verfolgt unb gegen ihn fogar bie Polizeigewalt zu Hilfe gcrufen. „Bezeichnenb ftir bie ..Verbienste" bes Klerus um bie slovenischc Literatur — so lautet bie betreffenbe Stelle — ist, um nur ein Beispiel her-auszugteisen, feine Stellnng zu PreZirn, nicht nur bem bebeutenbsten, sonbern auch dem einjig genialen Dichter der Slovenen. Dieser Dichter, ebenfo glllhen-der Patriot als eifriger Gegner bes UUramontanis-mns, fchroang bie Gcitzcl seines ©aefasmus nicht ohnc Ersotg gegen bie Unbutdsamkeit ber krainischen Kleti-ter. Ansanzs alletdings konnte er es ungestrast thun, ba bie Priefter bie feittett Pointen seiner Taiyre nicht vetstanben unb bie Ironic bes Dichtcrs stir Wahthcit nahmen. sJa ein Ftanjiskaner vcrstieg sich so roeif, 1 eine ©atyre bes Dichtets, „bie himmlische Ptojession", V deren Potnte et nicht begtiff, jum Gegenstanbc einer Ptcbigt ju machen, in ber er ben frontmen Dichter eifrig lobtc. Dutch biefe Prcdigt erst gelangte bos Con-sistotium jut Kcnntnis de« GedichteS. Bischof Wolf ties gegen ben Dichter die Polijeigeroalt ju Hilse unb Prežim danite bem Klerus ein peinliche« BcthSr unb eine crnstc Berwarnung. Derselbc Dichter hat ben Ent-wicklungSgang seines cigencn LcbenS, wie wir aus bcm Munbe eines ucrtrauten Ftcunbes PresirnS wisien, bem es dieser selbst mittheiltc, in etnem Drama be-schrieben unb bosselbe mit AuSschlutz bes letzten Akte« tiollenbet. Det Schlutzokt aber solite nach ben Jnten-tionen be« Dichter« ein gteichgeflimmter Poet Der-faffen unb so biefe „Comoedia humana," wie Prežim selbst sein Drama zu netmen tiebte, vollenden. Als ber geseierte Dichter erkranktc, um nie roieber auf* znstehcn, niiherte sich ihm ein Kaplan, ber batb bas Vcrtroncn be« immer schroacher unb fchroachet werben-ben Kronkcn ju erwetben wutzte. Mutzte e« boch sllr ben Stems schr roichtig sein, bie Papiere Prežim« sich attjueignen, ba man barunter Diete antiktericate Aufsotze DermutHete, bie bei bet grogen Popularitat be« Dichter« Don grotzem Einflutz HLtten werben kSnnen. At« ber Dichter fidrb, fanb sich ba« Drama in seinem Rachlatz nicht meHt vor, e« war sputlos vetschwunben unb mit ihm ba« wichtigstc Zeugnis fiir ben Ent-wicktnngSgang eines Genies, da« eine Zictbc jeder Literatur rotite. In alle slovenischen Litetotutgeschich. ten aber hat sich bie Behouptnng eingeschtichen, Prežim Habe tiberhaupt tein berartige« Drama gefchriebeu. Gani notiirtich; gabe man bie Existcnj eines solchcn ju, so mlltztc man auch bie sreeelhaste Bcmichtung bes ManusctipteS butch einen Kletikct jugeben, unb bas mutz auf jeben Fall vetmieben werben. Bis jum heutigen lage bekampst unset Klerus bas Anbenken Prežirns, wie et sich jebem sreien Schaffcn feinbfetig jcigt. Dctgestalt sinb seine Bctbicnstc um bie slove« »ische Literatur, burch welche bie Peroaken Ktain« ihre rllhrenbe Anhanglichteit an ihn ju rechtsertigen suchen. Auf anberen Gebictcn aber roissen wohl fie selbst feine Vctdienste bes Klerus anzufllhtcn, e« mtitzte benn bie eifrige Agitation bei LandtagSivahlcn i«. Sinne Bleiweis' unb CostaS alS cin Verdienst urn die Nation anzurechnen fein. ■— (P re d i l b a hn.) Wie bet „N. Fr. Pr." gemelbt roirb, beabsichtigt die Regierung, foroeit eS an ihr ist, toie Erledigung bet Eisenbahnvorlagen liber den Prebil unb liber ben Arlberg ju beschleunigen. ES wSre HLchste Zeit, dah biefe beiben Frozen mil aller moglichen Energie in bit Hand genommen wiir-ben, benn eS hanbelt fid) in beiben Fallen um bie wichligsten VerkehrSinteresien bet Monarchic, unb was die Hetstellung einer zweiten, von bet Siidbahn un« abhiingigen Betbinbung mil Ttiest anbelangt, so falll hiet r.och besonberS inS Geivicht, bah jener Tetmin, innethalb bessen es unfetem Lanbe rnoglid) fein rotrb, tine solche Betbinbung hetzuslellcn, mit diesem Jahte ju Cube geht, ba com 1. Janner 1874 an roiebcr daS auSschliehliche Ptivilegium auf jebe betatiige Vet-binbung in Witksamkeit trttt. Wit fallen es flit iibetflllsiig, nochmalS auSdtiicklich hetvotzuheden, in toie hohem Gtabe es eine Vebensfrage flir unferen Handel ist, benfrtben in seiner Richinng nacb bem (Bttben von bem bttitfenben Monopole bet Elibbatn fteizumachen! wir haben wieverholi beroiefen, batz letztcte Gesellschast burch bie uunatUilicfce Ber-quitfung ber unganschen, Lsterrcichischen, italienisdjen unb sranzosischen Jnleresien, bie bei bersetben durch-gefiihtt ist, unfetem Hanbelsverkehr unmiiglid) jene auSschliehliche Fltrsotge weihen kann, beten terfelbe getabe im ©iibcn, wo unfer in bet Kindheii begr fsener See-hanbet znr Entsalinng gebracht roerben soll, in so hohem Grabe bebarf. Gegenwartig, wo a [lent Anscheine nach die Siidbahn gefonnen ist, Hanb in Hanb mil der ungatischen Regieiung zugunsten Fiumes gegen Ttiest anzukLmpseu, obet wo zum minbeften bie Gesaht vot-hanben ist, bah sie zu einer bctartigen, unferen Jn-tereffen abtraglichen VerkehtSpolili! gejrcungen roerben wirb, ist es roichtiger benn je. uns eine auSschlichlich in bsterrtid)ifct)en Hanben befinbliche VerfehrSstrahe nach Ttiest zu sichern. Die Frage, ob Prebil, ob Lack, tritt ganz in ben Jpintergrunb vor ber auS> fchlaggebenben Wichligkeit jener Frage, roo es liber-haupt mijzlich fein roirb, irgenb eine von ber Siibbahn unabhdngtge Betbinbung zwischen bem osterreichischen Hinterlanbe unb desien Seekiiste herzustellen. Im gegenrotirtigcn Momente aber erinnern wir ben Reichs-ralh ernst an seine Pflicht, noch in biefer Session fein entscheibenbes Wort zu sprechen. — (NeueCorrefpondenzfarien.) Vom 1, Februar b. I. an fdnnen Goirefponbenjfarten ge« gen die Gebiihr von 4 Neukreuzern zwifchen Defter. reich-Ungarn unb jenen Orten ber Tiirkei, wo Lster. reichische Postanstalten bestehen, unb Alexanbrien in Egypten verfenbet roerben. In ber Richinng nach bet Tiirkei find bie inlLnbischen Correfponbenzkarten in der SBeife zu cetroenben, boh die Gebiihr dutch Aus-kleben einer Zweikreuzer-Briefmarke auf der Abtehfeite auf ben obigen Betrag ergcinzt roirb. FUr ben Ver-kehr ans bet Titrkei nach Oesterreich-Ungarn fommen Correfponbenzfarten mit eingtprSgtem Stempel von 4 Soldi unb mit iialienifchem Texle in Anroenbung. Unvollstandig franfierte Correspondenzfarlen roerben nicht abgesendet — (Schluhverhandlungen be im k. k. L a n d eS ger ichte in Laibach.) Am 29. Jiin-ner. Giovanni Maffei: Diebstahl; Battelmii Prime unb 2 Genossen: schwere kiirperliche Leschadigung; Se-bastion Mihelič: BffcntUche Gewaltthiiligkeit. — Am 30. Jtinner. Jakob Dbar unb 3 Genofsen: Died, stahl unb offentliche ©erooltthStigteit; Anton Cik: schwere tiirpetUchc Befchiibigung; Johann Paulič: schwere kLrperliche Beschabigung; Marlin Peinik: Ber. gehcn gegen die ©icherhcit deS LebenS. — Am 31. Jiinner. Gregor Karlin: schwere kLrperliche Beschcidi. flung; Martin Pirc: jjsfentliche Gcwaltthiitigkeit; Elisabeth Miheuc: Diebstahl. fenster bet „boppelspiint>igen Fenfterverglafung" be-bienen unb baburch auf viel roohlfeilere SBeife zu benv fetben Ziele getangen. Bkan lahi bazu parallel zu jcber einzelnen Scheibc in einem Jnn.nfape besfelbeti HolzrahmenS, in beffen Anhenfatz die erfte Scheibe eingefetzt ist, eine zweiie Scheibe einfitten. Hieburd) enlstehl zwifchen ben beiben Paiallelfcheitien eine bis 1 (Centimeter ftatfe, von bet Zimmer- wie von ber Straheniuft abgeschloff-ne trotfeue Lufifchichl. Da bie« fetbe fid) weber meiflich ansbehneii, noch zufammen-ziehen kann, so stoht bie auhere Scheibe bie Kalie, bie innete bie Slnbenwatnie juvlicf. Zu einer folchen boppelfpundigen Fenstetvetglafung muh -eine nule, harte (faliarme) GlaSfotle gewahlt roerben, bamit namentlich an ben ©iibfronten die Sonnenstrohten die einander zngewendeten unb baher fiir bie SReini^ung unzugang« lichen OberflSchen nicht zeifetzen unb ittiben (bltnb mochen) fonnen. — Beim Einfitten bet Scheiben ist bie Votsicht zu beobochten, bah nicht allein biefe Fla-chen forgfSItig von Stand unb Schmutz gereinigt fein niliffen, fonbern bah ouch bie zwifchen ben ©cheiben fid) befinbenbe Lust Irocken fei, alfo da« Berglafen der Fenster nur zu einer irocfenen Zeit vorgenommen rcetbe. E Sblnmen zeigen fid) an foldien Fenstern felbftvet-ftanblid) niemals. Die geritigen Biehi kosten biefer 'iierglafung roerben burch das Btennmaierial-Erfpar ns fdion im erften Jahre gebecft. UebetdieS fchiitzi biefe Borrichtnng im Sommer ebenfo ge en bie belastizende Hitze ber birecteii Sonnenstrahlen; ein Zimmer bleibt j im Sommer bei etroa 26 Grad Rearnimt bei boppel-fpundivet Serglafuug um 4 Grad Reaumur falter als bei einfadjcr Verglafung. Flit Ireibbetie haben sich | folche Sinridjtungen vorziiglich bewahrl, unb bei ben grohen GiaSflachen in Gewochshanfern bllrfte sich eine folche Doppelvetglafnng ficher votlheilhaft beweiien. ( Scdl I. Z ") D e >i 26. 3 a it n e r. Lorenz Korriiian, TaglLhnet, 36 I., Sioilfpitat, Snngeiituberculofe. J m @ a 1' ii i | o n 8 f p i t a 1. Der Jnfanterist Gcorg ; Hc^ediis dcs I. f. 4n. Jus.-Rrg. ftaib ant 2d, d. M. an ! Bliitenlmischnng iiifolgc WechselfiebcrsiechthnmS. Gcdcnktafel iiber die am 3 0. Janner 18 73 stattfinbenden Licitalionen. 1. 8nlb., Strazisat'sche Real, ©truMbotf, ©@. Saa8. — 1. Feilb., Medni'sche Real., Offfbrffdje Real , BG. Rrifniz. — 1. Fei>b., Jndis'schc Rial., Giotzcetovc, BG. 9?ubolf6= werlh. 3. Feilb., igterl’fd)? Real., £»rnžcf, BG. LaaS. -Theater. H e n t e: L e tz t e V o r st e I l n n g be« scheinbat Ucber-imttivlidjen ans bem G biete ber mobernen Rcfromantie, My stik nub Nachahrnung orientolifdjer »irtlidjer Wiinber, bargeftellt oou S o u i 8 F i g 6 r. Voider: ttmfonft, ober: Der »err Itctter ait6 Regensburg. Posse mit Gcjang in 1 Anizng von Nesttoy. P e t s o n e n : Finster. Fabriksbesitzer in Regensburg . . Hr. Mibaner. Anaiiasia Mispcl, rin altefl Friinleui, beffru Verwanbte in Stabt Steyr .... Fr. Srofed. Emma Busch.....................................Frl Kottann. SS“r' i Schauspieler in Slabl Steyr . Z^en'z. Wirthschaftttches. Billiger Ersatz ber D oppe lfenster. Nach einer Broschlire iiber Gesunbhei»«pflege von Dr. JDiblmann in Linnich kann man sich statt der Doppel- (kingesenvel. Bei Bcgimi beS Schuljahie« murbe ich von mchreien Seiten gefragt, 06 ich Privatunlrrricht in ber Stenographie ertheile; ich mutzte mit n p i n aiitroorten. ©ocbeu ifl non mir cin „ftcnogvapt)ifd)c« Borirags- unb Vryvbiid)" ill zwei-ter, veibesserter Anflage erfdjienen. Mil biefem taint jcber meiiier Schittet Unterridjt erchrilen. Id) muh hier and) ber irvigcn Ansichl entgegentreten, al« fbnntpu liuv junge Lente Stenographie erlernen. J Stild 1 Stild gratis) sinb zn beziehen Bind) (63 7) Rudolf Fluck, Wechselstube. <* raz, Sackstrasje Nr. 4. Postexpeditor. Die frainifdie Jnbns!rie-Gesellsd>aft fud)t einen gepriis-ten, beeibcten Pofteypebiior fiir ba8 f, f. Postittllt ill Jauerburg Drrsclbe hat antzer ben posiiimtlid>eii Arb»»eii anch veischiebene fchriftlidie Arbeiten silr ba8 Eisenwerk zn be-forrtcn unb crhalt 35 fl. monallid)en Gehalt, freie Woh-nung, Behei,unq unb Beleuchtung; im Falle einer eifrigeit, zufiirbeiiftetleubeu Dienstleislnng roirb nadj einjilhriget Probe: zeit cine Anfbessernng be6 GeHalteS etfolgen. Berocrbec niliffen Icbigen StnnbcS, mit guten Zeng-niffm DcrfiHvn linb ber beutfdjeu unb trainifchen Sptodje inod)iig ftin. ©albiger Eintritt ist errollnfdit. Sigenbanbig grfdjriebene unb belegte Gcfudje roo tie it ! bis iDiiite gebmar a. c. an bie Direction bee trainifchen | Industrie-Gcsellschask in Saibad) gerid)tet roerben. (61*-2) Epileptisclie Krampfe (Fall- A h,'iU brietlich tier Specialarzl fiir Epilepsie i>r. o. aiilllHOli, Berlin, Louisen-strnsse 45. Auyenblitsklieh iiber tausend Patienten in Behandlurig. (732 21) Wiener Biirse bom 2». Janner Witterung. i'aibadi, 27. 3anner. Zrtibe. ©chncefloden, SUboftroinb matzig. 5713 d r m e: Morgens 6 Uhr 0 6“, nadjmittogS 2 Uhr 1'3° C. (1872 + ti-O", 1871 +38). Barometer 734 94 Millimeter. Die TageSmittel ber W-leme von oorgeflern unb geflern roeren + 11° unb -j- 2 2°, um 3 0" unb 4 0' iiber bem Normale. Der oorgeftrige Riebetfdjlag (Schnee) 12 00 Millimeter. Berstordene. Den 24. 3tm net. Alois Petenii, Reatitiitenbesttzer oue Planina, 34 I., Krakanvorstabt Nr. 72, Tnberenlose Den 26. 3 d n n e r. Ceopolb Klopiar, Hanblnngs-cotnmis, 21 3., Polanavorstadt Nr. 20, i'ungeutubetculofe. — Dem 3ohann fltber, ©raifjter unb HanSbesltzet, fein Jtinb 3ohann, 2*/, 3-, Stabt Nr. 50, Zehtfiebet. Staatsfonds. Svete. Rente, iist.Pap. dto. dto. iift. in Silb. Lose eon 1854 . . . ■ Voie von ■ 8.10, ganze Sole von I860, ffiinft. Priimiensch. V. 1864 . Uruiidciitl. - Obi. ©teiermarl zn 5 pEt. RSrnten. Stain, u. Kuftenlaub 5 „ Ungarn zu. . s » Jttoat.u. @Iae.5 „ Siebenbiirg. zn 6 „ Action. Vtatirualbant . . . . Union - Bank . . . . 6rebitanfiatt . • . . N. o. EScomple-Ges Rnglo.-Ssterr.Bant . Deft. Bodencred.-A.. Deft. Hvpolh.-Bant. Bteier. EScompt.-Bk. Franco - Anstria . . Jtaif. Ferd.-Nordb. . Eiidbahn-Gesellich. . Kais. Elisabeth-Lahn. Karl-Lndwig-Bahn. . Eiebenb. Eifenbahv. EtaatSbahu . . . . Lais. Franz-4osrs«b.. Fitnsk.-Barcser L.-B. Alsold-Fium. Bahn . Pfundbriefe. Nation. S.W. verloSb. Una. Bod.-Sreditanft. Aug. Sst. Bod.-Credit, dto. in 88 3. ritckz. . Geld Ware 67.15 67. *5 71.45 71.55 94 25 91.50 104 - 104.20 124 — 124.51 144 75 145.— 91.50 92.— 85.75 80.- 82 - 82.25 83.75 84.— 79.75 80.50 "66.— 968. 2.1.— 261.5< 332.2?) 332.50 1165 1170 300.50 301.- 279.- 281.— 98.- 102.— 297. - 130.75 131.25 2190 £200 189.50 190.- 250. 251.- 228.— 228.25 174.— 175.- 331. 332.— 220.50 221.- 179.— 180.— 171.— 172.- 92.30 92.50 87.75 88.— 102.25 102.75 88.75 89.50 Geld Deft. Hypoth.-Bank. 94.25 Priori t ft ts-Obl. Siidb.-Ges.zu 50 • Fr. dto Bons 0 p(§t. Nordwb. (I00fl. CM.) Sieb.-B.(E fl. 6 933.) StaatSbahn pr. Stiick StaatSb. pr. St. ise7 Rudolfb. (sooft.o.W.) Franz-Jos. (200 fl.S.- 110.— 98^— 87.50 129.— 124.— 92.50 101.10 Losc. Credit too fl. o. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. dto. 50 fl. o.W. . Ofener . 40. fl o.W. Salm . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ Clary . „ 40 „ St. Genois,, 40 „ WindisckgrLtz 20 „ Waldftein . 20 „ Keglevich . 10 „ RudolfSstist. 10 „ 184.50 98.50 117.50 58.— 30.— 40.— 27.50 38.— 29.75 24.— 22.50 18.-15.85 Wechsel (3Mon.) Ang«b.nx>fl.siidd.W. ftranff.lOOfl. . „ London 10 Ps. Sterl. Paris 100 Francs . 92.20 98.50 109.30 42.65 Mttnzen. Kais.MitnL.Ducaten. 20-yrarttsstitck . . . BereiuSthaler . . . Stlber 5.15 8.72 163.50 107.60 Ware 115.50 98^50 88.— 130.— 125.- 98.— 101.30 99.50 118.50 59.— 31.— 41.— 28.50 25.- 23.— 18.50 15JS0 92.30 92.70 109.40 42.70 5.16 8.73 164.— 107.75 Telegraphischer Coursbericht am 25 38nner. Papier-Rente 67.20. — Silber-Renie 71.90. — I860« Staats-Anlehen 103.25. — Banfaelien 964. — (Srebit 332 — Sonbon 109.20. — Silber 107.25. — St. I. Mllnz-Ducalm —. — 20-Franc-Stlicke 8.70. Drnck von Jgn. v, Kleinmayr 4 Fed. Bamberg in Laibach. Berleget unb filr die Redaction verantwortlich: Ottomar Bamberg.