Lmöather O ^eituuH. ^ 2ll. Mittwoch am l5.8enlemsler lW. Die „kaibachcr Zcituini" ersch.int mit A»1,i^,mc ocr Sonn- uno Fcicrtaqc. tägüch, »nd ko'lct sammt Pen Ärilagcn im Comptoir gauzi^h r lg >l ^ in'., H>n..' si». l, a l l'j ä l,ri^ :'.»^r. mrhr z>. entrichten^ M.t der P°/.,)'l" "'s/ ßann.is»riq, »ntcv Krm^ind nnd ^dn.ckter Dresse l.^ ss., l,a l l'j ä h r i ^ 7 ,l. >'l" kr. - Insr r t > o n ^ e l. >. l, r iur cinc Hv.ltm^.le^der den Namn ver,elben >st p.r e.nmal g. E'»schalt>!»q il fr fur «weimali^ ^ fr. lür str.imali.,e ^, fr. C M. il. s. w. Zu ^i>'sen 'H.'b.lwn >>'t nuch i>« Iin'crtioni't.nilml pr. !.i fr. ,nr nne ,.'damalige >H!N,chaItn»g l)»,,u M rechnen ' "wscr'alc bis <2 'icilcn sojte» l st. 4.^ kr. f'ir 3 Mal, l fl. 2) kr. für 2 Ma! und 55 fr. fiir l Mal (mit Inbegriff deS InscrtionSstämprlS). ^ Amtlicher Theil. ^r. k. f. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Einschließung vom .'!. September d. I. "" dem Naabcr Domkapitel den Ehrendomherrn, Dc> cha»t nnd Pf,ivrcr Anton Szcrdahelyi. ;um wnklichs^ Domherrn nnd Lolschmansburgcr Archi' Diakon, dcn Ehrcndomhcrrn. Dechant nnd Pfarrer zu Karlbnrg. Fabian Hauszcr. zum wirklichen Domherrn und Nabaucr Archi-Diakon. und dcn Kanzlei' Direktor und Ebcgerichlsuolar Iobann Z c rp ;', l. zum wirklichen Donihcrrn lind Komoruer Ärchi» Diakon ^Ucrgnädigst zn ernennen gernbt. Der Minister des Innern hat im Einverständnisse mit dem Instizminister den Pezirkamts-Aktuar Johann Vrugnara znm Vezirkamts.Adjunkten in "l-uol ernannt. Knndmachnnss. . Der Hrrr Fiuanzminister l,at eine bei der k. k. Ue«er. ,n^ fsisteust. Finanz > Prokuratur erledigte Ad. dn ,^^^ ^ blasse dem Konzeptöpraktikanten „»d rat,."< m" AnShilfsrefcrcnten bei der Finanz. Proku unter !>^^'"l1 '" ^'"bach. Dr. Guido Visconti. -ilimeisunss ^, djsser Abtheilung, verlieben, ^^^"'"z a,^ i2. September 18I!ft. ^illitamtlicher Theil. Korrespondenz. Tenlcsvar, 11. Seplcmbrr. ^. Die politischen Charade» und Natbselfrageu haben Weils schon ihre Lösung gefuudeu, lhcils würoen selbe auf spätere Zeiten verjeliobeu. Die Schulfcrieu sind auch die Ferie» der Politik geworden, nnd die ohnebin verzweifelnde Kongregation der Journalisten, muß sich anfdic »ä'chstcZukuüft vcrtrösten.dcrcnSiluation »us keineswegs einen ganz wolkenlosen Horizont zeigt. -- Die 5'ösuug der Fragen gibt wieder Anlaß zn uenen Verwicklungen, neue Verwicklungen wieder An lab zu neuen Fragen, und wir müssen iu aller Ruhe abwarteu, welches Endresultat uns geboten werden wird. Doch wenden wir nnsere Vlicke Erfreulicherem zu. Der große Neubau Oesterreichs ist durch die Eiufuh» ruug der neuen Münzwäbrung wesentlich gefördert. Da der Zeilpnnkt. mit welchem selbe in gesetzliche Wirksamkeit lrilt. ganz nahe steht, so ist sie auch der Gegenstand, um dcn sich unsere Tagökonvnsation fast ausschließlich dreht. Zehn Iabre sind verftosss,!. seit unsere Valuta enlwerwct, daS Vertrauen und der Kredit crschültett waren. Die gefahrdrohenden Klipplu sind umgangen, und es ist nnnüh, den Emftüß uäher zu bezeichnen, welcher die Vellaut' barung der kaiserlichen Verordnung rom 27. Immer I8K7 auf die finanziellen Verhältnisse 'des Bandes nehmen tnnß. Mil freudiger Erwartuug blickt AUcs auf diese Ncucruug, in der fcstcu Ueberzeugung, daß sich von dem Tage der Inslcbentretnua, dieser Maßregel auch ein broeuleuder Aufschwung aller Ge> schäftc datiren ,vird. — Unser Seplemdcrmnrlt ruckt heran. und bereits wurden die Rüstungen hiczu allgemein iü Angriff ge» nommcn. Auch hier schwebt eine Frage, dere» Lösung zwcN' nicht so wichtig, aber gewib eben so langwierig hinauögeschobcu ist. Emer Verordunng des l,'ohcn Ministeriums zn Folge wnrde der Marki ans der Vorstadt Fabrik in die Iosefstadt verlegt, und dieß gab Veral'lassung zu zahllosen uud noch unbeeu» deicn Debatten über dcn eigeullichcn Marllplat). Die Vcwohncr der Vorstadt Fabrik, so wie ein großes Tbcil der Slädtcr ftben natürlich ibr Interesse rarin, dc» Markt auf seimu alle» Slandp^'ß züri'ickzüfiU'ren. Die Iosefstadl, bcgü»stigt d»nch iyre Lagc. durch die Nabe des Kanals und oer Eisenbahn seht alles in Bewegung, diesen forlgesspic» Angriffen auf ihr neu» erworbenes Necht kräfllgc Gegenwehr zu bieten, und noch immer bleibt es uulmschude». welche Parlei dcn Sieg davon tragen wird. Daß die Iosesstart den zu Markt lommendeu ftemoen Handels, und Gewclbsleutcu mehr Vortheile dielet als d,e Fabrik, i!l erwiesn, da der Etport durch die Nähe der Bahn und des Kanals bedemelw erleichlert wird. Haupt, sachlich fur Holz ist o,chr Umstand em einfiußreicher, da die,cS fast durchgehenlö uo» Gr.-Vecskcrrt erslau« den uno am Kanal verführt wird. imihm der TranS-port vom Marktplatz zum Kanäle weaMt. Auch die Vreite der Sttaßcu, oic Nähe des WasserS. so wie geuügendc Naumuerhällssisse sprechen für die lcmcrc Vorstadt das Wort. Vis jetzt sino die Hoffnungen der Spekulation unerfüUt geblieben, und der Rückgang der Getreide« preise ein andauernder. — Die Zufuhren unserer Markte sind fortwährend im Steigen und die Ge< schäftslust eiue nnr mittelmäßige, d^her die Nolnuna, mit: Weizen 3 fl, 3l) kr.-3 fl. 9 kr.-2 fi. 3« lr.. Halbfrucht, beste, 2 ft. lii kr., Korn 1 ft, 5>l kr.. Gerste 1 ft. 3tt kr., Hafer (ziemlich stark gesucht) 1 fl. 15 kr.. Kukurntz 2 st. 24 kr. in CM. pr. u. ö. Ml),. Heu pr. Ztr. 2 ft. 30 kr. Wein läßt nur sehr miltelmäßiges Resultat. so> wohl in quanliliun wie qualiiivcr Hinsicht erwarten. — Melonen uud Obst waren ohne Saft und Süße. und stail der Fäulniß ergeben. O e st e r r e i ch. Die ^Wiener Zcilung" schreibt, das Wohlbefn,. dcu Ihrer Majestät der Kaiserin bat sich m der er» sreulichstcn Weise erhalten, und das Gedeihen des durchlancht. Kronprinzen Erzherzogs Rudolph macht die glücklichsten Fortschritte. Die Abreise des Aller» höchsten Hofcs nach Ischl zu Anfang Oktober scheint bis jchl festzustehen. Gestern war iu Lakenburg gro« ßcs Diner, zu welchem Sc. k. Hoheit der Prinz Karl vou Preußen gegen 3 Uhr mit einem Erlrazuge der Südbahn eiülrafen. Dein Diner folgte eine Pirutschade uno Wafferfal)-t. Wien. ^l>. Sepl. Gestern Früh 9 Uhr ist die gesammie Wiener Garnison zu eincm taltischen Ma« nöucr in vollem Waffenschmuckc not Feldzeichen vor der hohen Vundcstruppeu > Inspektion auf pem Eker» zierplatze der Schmelz ausgerückt. Se. Majestät der Kaiser sind mit den Herren Vnudeslruppen > Inspelto« reu uno Ihren kaiserlichen Hoheiten den Herren Erz. berzogeu Karl Ferdinand und Wilhelm, vou der l. l. Hofburg über ^erchei,fclo zu Wagen kommend, nächst dem Tbalia'Theater zu Pfcroe gi stiegen, uuo wuroeu dort von dll glänzenden »>,d sehr zahlleicheu Suite, in welcher sich alle dienstfreien Generale. Slabs» und berittenen Obeiofflzierc der Garnison befanden, erwar« let und zum Maiwurirplaße begleitet. Wäbreud des Empfanges der hoben Vundeöinspektion spiellen die MllsikkapcUen die königlich preußische Volkshymnc. und bega,iu sodann daS Abreiten cer Fronicn. Pas Kommando führle Se. Durchlalicht' der Herr Armee» Feuilleton. Expedition der k. f. Fregatte „Movara." Unter dem Kominodorc Varon von Wiillcrstorf-llrbair. NusmllM aus Luzon; 3Mnicu. ^«-, .-'7.,?,',?'^,.:«'-, :l .^. w c gänzlich verschieden die Zustände sind. zumal bir S. ""'<>" '^'" ^">.r nach so ähnlich, w.e "^ch so p ^"'^'" "" "'^ Plnlippincn. Was ick k>" Man ^" Vcsnchen darüber s.,geu kau», ist nicht sich h^/^bendes Urtheil. so,idcrn eine A.'sichl. oic uothm., ^'^'" "^^ ^"^'"' '""6 ^' ^'^ "'^ erfäbrt, Die e„ ! ^ ^''^^ ""^ ^'^ '^ "lisziispvechen wage. die « ^"' Kolonien (ich meine Int>ic>,. Ceylo,,. ,, """tropischen und auüer-asiaiischen Koloine,,. i» uyci, dcr Europäer nicht mit oen kompakten Mas. ' "lter Knlinrvölkcr in Berührung tritt, haben ""5 andcrc Verbal,uisse) u„d die hollänoischsn Kolo. ">' sind sich darin völlig gleich, daß iu leiden der ^liropcnr der despotische Herrscher ist über Völker ol' andrer Religion, anderen Sitten, gänzlich uer. Irdenen allbcrgebrachte» gesellschafillchen und sta.U-u")cn Verhältnissen. Weder die Eugläuder noch die Hollander haben sich irgendwie amalgamirt mit den unterjochten. Völkern — oic Zahl der M,schlingc ist eine geringe, sie ist uon keiner Vedcutnag — noch haben sie vermocht, dieselben zu ihrer Rcligio». Sille und Sprache zu bckebren. Keinerlei gemeü'schafMchc Interessen verbinden die fremden Elemente. Der Er> oberer sucht aus dem unterjochten l'andc so viel wie möglich Gewinn zn ziehe, dieser einzige ZwZck wird auf die absoluteste Weise verfolgt. Wälnend die Ten. deu; nnd die Sacke dieselbe ist. ist er die Form und dic Art und Weise der Aussübrung bei Holläu-der» uud Engländer» in vielem verschieden. Gewiß haben die Holländer cie miloere Form getroffen und sehr klug daran gclban. Einzelne Züge sino ch^irak-teristisch Der eingeborue Indier muß dem Holläü» der so gul dieuru uuo geborch.-» als dem Enalänper. Während aber der Engländer seinen Diener nöthigt englisch zu sprechen, lernt der nachgiebigere Holla», ocr malayisch. dam,t der Eingsborne seine Befehle uerstcbe. Ma,' wird in englisch > Indien niema/s >e< den. daß ein Engländer oem Eingebornen oie Hand reicht, noch weniger daß ein«- englische ^aoy und eine braune Schöne in einer und derselben Gesellschaft sich treffeu und sich sreunollch begrüßen, wie wir daS anf Java zwischeu Vollblu! > Iauaüssiuiieu uno Hollände-riuucn gesehen. Wohl mag die verschiedene Neb.md-lnngsweise auch in dem oerschieocucli N'Hurell der beherrschten Voller ihre» Ginn? l'abeu, de„ Malayen ,r,ird man nie durch rücksichlölose St!c„.ie ,lch zum gshorsameu Diener machen, wie de» H'"dll. ader e^ fragt sich. ob nicht der Hinou ebenso wlU,g t!t bei fre ndlicher Vchanoluua wic er kriecherisch unterwulNg ist. wenn man ihn fast mit Füßen tritt. Der hollän. dischc Veamtc auf Java regiert eben so despotisch s.b. solui. wie der englische iu Indien, aber die holläu. dischc Regierung läßt klugerweise rüigcborne Fürstcn und Regcutcn wcnigsteus dem Schein nach mitregie. reu. indem sie Alles durch sic ausfübrt. Sie schmei. chllt dadurch deu eiugeborneu Häuplern und Herr« schern und läßt scheinbar ganz die ursprünglichen Ver. bältnissc bestehen. Sind das AUes auch nur äußer» liche Formeu. so wird doch dieser nachgiebigeren hu» mancren Form viel zuzuschreiben ftin. wenn die Hol» läudcr nicht so leicht a/fadrlichc A^fs/äude zu liesäm» pfeu baben lverdeu, wie sic in dilsrlil s^xfillibllcle oic Ei'gländcr i» Inoisu l'sschä'fti^cn. Quelleu uner» schöpfllcheil 3ielchlhuius sind beide Kolouicu in glei« cher Weise, eort für die ostmdischc Kompagnie, hier für dic holländische Regierung. Ganz anders sind dic Verhällnisse auf den Phi» lippiüen. Nicht daS somiischc S ch u,> c r t, soiibll» daS spclnischs Kreuz Dat l>il' Philippinen a» die Krone von KastiNen «icbl^cht. Au^ustiucl«Mönche ha> ben das i.!an0 fall ohne Vlulusraießen cic'l'si't, und als im Jahre 17li2 der englische Acumral Eoruisl) Manila, oie HanpWadt, l'sscple. da war es wieder ein Mönch, der kühne Anoa. der au der Spitze taga» lischer Truppen das Land verlhcidigle. Spanische Mönche haben oic Pbilippincu erobert, spanische Mönche haben stt erhallen, spanischen Mönchen gc« bort ^as Land auch beule noch. Nur spanische, kalh» lischc Cbristen sind die Eingebornen geworden, nicht spanische Unterthanen. (Furtsctzuug folgt.) 8R4 lorps-Kommandant FML. Fürst Eomnno u. Schwär« zcnbcrg. welcher den Inspektoren auch oic T,l!ppen-Standeslistcn überreichte. Ausgerückt wareil die In. fantcrieregimenter Fürst Liechtenstein Nr. ü, Freiherr u. Gruder, Nr, !^, König der Belgier 3tr. 27, Dom Miguel Nr. 39- oic bciden Dragoncrregimeuter Priuz von Sauoycn Vlr. ^ uno Graf Horvath Nr. 6, so« dann vie bespannte,' Fuß«. Kavallerie, und Raketen-Batterien des 3. Artillerieregimeuts. Dic Befehle über die vorzunehmenden Eterziticn, welche im Feuer stail-faudcn. wnrdcu dem Herrn Kommandanten erst »ach dem Eintreffen ocr hohen Inspektion am Ercrz!cr> platze erthcill, und sind alle Bewegungen ocr sämmtlichen Truppcnabtheilungeu mit großer Präzision znr allgemeinen Zufriedenheit ausgeführt worden. Das herrlichste Wetter hat das Manöver, welches gegen Mittig endete, begünstigt. — Sc. Maj. dcr Baiser babeu der ausgerückten Mannschaft eine eintägige Gratislöhnung bewilligt. ^ In der am l 1. d.gezogene» Summe ocr in den fünf Verwciltungsgcdicten Ungarns im ll. Quarta! d. I. vorgenommenen Grundbnchslokalisirungcn ist oic Suuime um 10 geringer gezogen und richtig mi! 1,003.00! anzusehen. — Nachrichlen zufolge, welche dem Kunstverein für Bobinen zugekommen sind. bat dcr Transport des Standbildes des Grafen Naoetzky sowie dcr übrigen zu dessen Denkmal gehörigen Erzstandbilrcr vun Nur» berg aus per Achse begonnen. Dcr Transport wir» auf ein Mal bewerkstelligt und hat bereits den böhmischen Grenzort Noßbaupt verlassen. Ueber die Art und Weise, in welcher die Festlichkeiten zur Enthüllung uud Eiuwcihung des Denkmals in Prag stallfinde» sollen, werden gegenwärtig bei dem dortigen Feslco-mit«'' Berathungen abgehalten. Von dcr bosnischen Grenze schreibt mau der „Agramcr Ztg.": „Zu Graoacac fanden wirklich Arretiruugcn dcr Naja und einiger gr. n. u. Geistlicheu Statt, weil diese gegeu die Trelina am meisten sich opponirten. Drei Geistliche wollten gar nicht kommen, um bei Verlesung des betreffenden Fcrman zugcgcu zu sei», einer schoß auf die Zabtie's. welche iu der Nacht ge> kommcu warcu, ihn aufzuheben, uud deshalb wurde sein Haus in der folgenden Nacht von den Türken abgebraunt, nachdem er mil noch zwei ander», darunter ein Erzpriestcr, über die Saue auf österreichisches Gebiet sich geflüchtet hatte. Die Verfügung des Kaimakam . Pascha . zur Nachtzeit ein Haus umzustel» len und den Hausberrn abholen zu lasseu, scheint nicht am Playc gewesen zu sein. nud der Geistliche halte fast uichts weiter als Nothwehr ausgeübt. Die Naja derselben Nahie hat sich zur Abgabe der Trelina erklärt, und muß die vorjährige iu drei Iahreu zu gleichen Theilen berichtigen, wozn sie mit einem Scned gegen die Grunohcrrcu (Spabi) sich verpflichtete. Die Letzteren stellten dagegen ihrerseits gleichfalls Sencos aus: Dieselbe Trctina vor Ablauf der Verfallszeit nicht zu verlangen. Die von Azis »Pascha vorgeschlagenen Erleichlc. rungcn siud von dcr hohen Pforte genehmigt worden. Es bietet aber dcr bezügliche Fcrmau wenig Erfreu« liches für die Naja. weil die praktische Durchführung im Voraus unmöglich gcuaunt werdeu muß; wenigstens was die Mithilfe der Gruuoherreu au der He» stellllng der Häuser > Umfriednugeu, Ausrcuterungcn ?c.. worauf sich die gauzeu Erleichterungen rcdnzi-rcn, betrifft. Dcr Haß der Posaviner Türken hatte den Kai» makam Nuri.Pascha durch falsche Nachrichicu irre gc-lellet, und er entschloß sich. einen Ueberfall von Seile der Naja befürchtend, die Garnisou von Grada> tac (4 Eskadronen Kavallerie) durch 2 Divisionen Infanterie aus Tusla. m>d Vaschi Vozuls aus mcb> rereu Nahicn zu verstärken; ja selbst der Statthalter hatte iu gleicher Besorguiß Trlippcn bis Tcssauj vor-rücken lassen Es ist doch souderbar. wie die Türken dic N.'ja fürchten, und dieselbe mit zahlreichen Waf' fen, ja sogar versteckten Kanonen versehen glauben, indessen diese mixl'i'u <:mili'i'tiM'N5 pl^>,^ nicht einmal daran denkt, sich zu vertheidigen, weun sie angegr,ffc» lvcrdeu würoe. So zeigte es sich auch iu kürzester Zeit. daß die Naja in der Posavina an gar keine Feindseligkeiten denke, und deßhalb wurden die bereits aus den näheren Bezirken nach Graoacac gelaugten Blischi'Bozuks zurückgesendet, dem Militär aber Gc> genbcfel'l zugeschickt. An einzelnen Erzesseu mangelte cs übrigens nicht -so erschlugen in der Nahie von B.'liua mehrere Ehri> stcn einen ihrer Glaubensgenossen, dcr mit den Türken gegen sie konspirirte nnd Ersteren als Kundschaf ter diente, worauf sie sich. den Kuczcu an der Spitze, selbst stellten. Zu Maglaj tö'dlctc hiugegeu ein Spabi seinen Kmct (Unterthan). und ein zweiter ward lc-deusgefäbrlich verwundet. Zur Untersnämng wollte man die Tbätcr dort im Bezirksarrcst? behalten, von wo s,e sichcvlilb — weil Moslims — in einigen Ta-9.cu ,i«cl, H oer Sit^nng ocr Bunoesversaininlling uon, !). d. M. vorgeiragenc Erklärung mehr eine allgemeine Darlegnug dcr Iu-teulioncn dcr königlich herzoglichen Rcgicrnng; die oetailirle Erklärung über den jüngsten Bundesbcschluß wird den vereinigteu Ausschüssen (oem holsteiu'schen und dem Et'ekutionsausschilssl'). welche zur Entgegennahme lind Prüfling dcr von Seiten Dänemarks zu ertheilenden Erklärungen ermächtigt sind. kommuniziri. Nie verlautet, sind nach der von Seiten der lönigl. herzoglichen Rcgicrnng gemachten Kommunikation die Gesamnustaatsocifassuiig uno oic von dem Bunoc »ähcr bezeichneten Vcroronnugeu iu Holstciu - Laucn-biug nunmehr als außer Wirksamkeit g.scyt zu betrachten, und es sollen rie sechs ersten Paragraphen i)cr GesammlstaatSuersassung dcn Slänocn der Elbe' Herzogthüiucr vorgelegt weiden. Was lie weiteren Verhandlungen am Bunde, zunächst durch die vereinigte» Ausschüsse und deu Holstein > Ialleuburg'sche>l Blinrcotagö. Gesandte» zu dcfi„ilioer Regelung dcr Vcrlassu»gsaugelegc„hcllcu anbelangt, so versichert mau. daß oic königlich herzogliche Regierung darallf eingehen würoe. untcr Fcsthaliuug der gleich aufäng-lich von ihiem Gesängen ausgcsprochencu Verwah> rung, daß sie dabei nicht in der Stellung eines in Anklagestand ocrsehlcu Theiles, soi,0eru verhanoelno auftrete." — Die „Ncuc Preußische Ztg." widmet dcr gc< genwältlgc.u Situation iu Preußen eiue Reihe vou Artikeln, in ocrcn lehtcm sic auf oie sogenonule Re> gentschaftsfrage und zwar insbesondere auf den Plan zu sprechen kommt, mit dem mau hier und dort um> geht, um oicsc Frage ans dem Schooße der königli» chen Familie herauszunehmen uno oem Landtage zu übcrlasscu. Sie spricht sich natürlich gegeu jede I»i> tiaiivc der ^andesvertretnug in dieser Angelegenheit entschieden ans, ist aber auch dcr Ansicht, daß ein neues Arrangement nicht ohne Zuziehung des ^and. tags erfolgen sollte, weil sie cs kaum für passend hält, daß solche. !^ano imc» Volk anf'g Tiefste beruh-rendcu Entschtiounge» der erstcn politischen Korpora» tiou ocs 3ieichcs nur ourch oic Ocseßsammlung oocr den „Staatsanzcigcr" pul,'Iizirt werreu. «Wcnn ir> gendwo, — schließt cie .»Nene Preuß. Zig.« — so sollte man bei einer solchen Veranlassung nicht vrr< gesseu, daü gegenüber ciuer ^auoeooeltreluug, ».»ic oic prellßischc jet)t geworden ist, weder Furcht noch Geringschätmng, sonocrn allein diejenige Behanolung oic rechte ist. ivclche jene Korporation mit der Negi«'' rnng ideutifizirc und als oas einflußreichste uuo kräf tigüc Organ des monarchische» Regiments beirachlet." " Man meldct ans Hamburg vom l0. Sep. tcmber: Prin^ Alfred ist hcmc ans ^onoo» hlcr eingetroffen - derselbe besuchte mit seinem Gefolge oie hlcsige Börse. Italienische Staaten. ' Man meldet aus Turin vom 9. September: Der Advokat Tajani. der Vertheidiger oer wcge» dcr Vorfälle in Ponza und Sapri uon> Kriminalgerichte 5» Salcruo uerurtheillen Indioioueu ist hier ange» konnucn. Turiu, ll. Sept. Mau wird sich erinnern, daß bei Legung res unterfte'schen Telegraphen vou dcm Hafcu U> Spezzia uach dcm Hafen uon Cagüari auf dcr Inscl Sm'dinil'u die zwei ersten Versuche unter der Leitung i?es englischen Ingcuicurb Brclt scheiterte», die Taue verloren gingen und erst der dritte Versuch untcr der Leitung cincö andern Technikers gelang. Es erwuchs oaraus den Aktionären des untcrscc'schc» Telcgraphe» ein immenser Schaben, dcn sie in l?er jüngst hier statt> gchahtcn Gciieralversammlnng ans l Mill, uno sechz. dundcrltauscud Fraukcu berechnen, uud deu sie durch ihre Bevollmächtigte» gegen Brett u. (5. eiuklagtcn. Nun ist aber H.rr Brett seinerseits gegen die Aktionäre aufgetretm, und uerl^ugt vo» diesen cinc Nach-zahlliug von 400.0M) Fvai'.kc,!. so daß oie Gesammt« c'iffercn; zwischen den beiden Forderungen gcraoc 2 Millionen anömacht. Die hiesigen sehr zahlreichen Aktionäre lassen ein Memoirc über diese intcreslante Streitfrage anöalbliten uni). !r>ie man versichert, hat! auch die Firma Brett ein juristisches Gutachten bei! dcr Hand. dessen sie sich rechtzeitig bedienen will. Eben weil die Zahl der Akiionärc bedeutend, ist ras Interesse groß. besonders da der Urtheilsspruch gewis. sclniaßeu als uormgcbeud für bestehende ähnliche Streit» frage» wird angesehen uxrden müssen. " Man meldet aus Turiu v. 11. September: Die „Opiuionc" tritt dc» Gerüchte» von einem bc> vorstchencen Miuistcrwechsel entgegen; sie dementirt außereem noä, das Gerücht von einer angcblich be-o^rstcbcnde» Vermälung deö Prinzen Napoleon mit der Prinzessin C!olil?e, Zu Nom zirkulirtc, piemon-tcsischeu Bläücrii z,l folgc. die Mciming. oaß Gcocrai Goyoi' durch den General Ferret, einen Neffen des Mnrschallö Bn,;e,>n^. ers.yt werde» »ürfte. In neuerer Zeit gewann jedoch die Ansicht, das Goyon auf sei« neu Posten zurückkehren werde, die Oberhand. Frankreich. " Mau schreibt ans Pari 6 u, 9. September: Die Nachrichten ans Ehma laute,, zwar ül'cieii'.stiiu« mend dahin, raß eie Dinge sich oorl richtig so ver> hallen, wie sie die „Monitcnr" «Dcpcsche dcö Baron Gros Ul,o der ncnliche Artikel dcr „Timcs" o.irstcll' tc» ; inzivischcn wird noch innncr über unruhige Stim> '»ling oer chinesischen Bevölkerung zu Ea»ton geklagt. Das ist jedoch vorübergehend u»d wiro uutcr dcm Einorucke dcr großcn. vom Pekinger Hofe bewiesenen Nachgiebigkeit bestimmt aufhören. In dcn französi» schcn MissioiiShänscr» herrscht reges Leben; eine Menge frommer Väter hat sich bereits entschlossen, die Rüse nach jenem bis jcyi gebrininißoollcn Landc an;ntreten. —^ Hr. Drouyn dc L'Hnys. vormaliger Minister oer ans» wärligc,! Angclegcnheitcn. trat »nilich iin Raihc dcö Deparlcmcnts tc I'AiSuc als Berichtcrstallcr über das leßte Zirkulare des Herrn Delangle. Minister des In. »ern, auf; er sprach bei diesem Anlasse seine Befrie« oigui'g über die dariu liindgegebenc Achtung des El>ienthnmrechles der bezüglichen Korporationen unc> ocs Disposiiioiisbcflignisfts ocr Aommistratwkommis'' sionc» i!l>I<'ll>u ini Bou> Iog„cr Gchölzc besucht. Mau hat bemerkt, daß untcr oe» P^rsoueu uon Auszeichnung, mit welchen Pal-mcrston hier hänfiger verkehrt hat. sich Herr Thiers befand. Palmcrslon speiste vorgestern bei seinem Wi-ocrsachcr von 18N). Dic Ingenolichkeit nnd Geistes' frische oes greisen Staatsmannes hat allgemein über« rascht. Die Franzosen können mit nicht genug V^r< wnnderuug vo» der Sicherheit und Eleganz erzählen, mit welcher er die französische Sprache beherrsch!. I» einem Salon hier soll il)>, Icmano aefragl habc!'. wic es denn gckommc» sci, oaß ihm o'Isracll o«is Szepter aus dcr Hand nehmen kennte. Ach, das ist ganz einfach. Als Herr d'Isracli gcsehe». daß fünf» zig Mitglieder oes Untcrbanscs gcgcn die Verschivöre.' Bill sich weigerten, kam ihm. der in dieser Angelegen' heil anf meiner Seite stand, dcr Gcdanke, cr dürfe nui scinen Frcnndeu bloß umkehren, um ein Porte« feuillc biüttr sich zu finocn. Ee wandte sich wirklich lim nnd bob mrin Portefeuille anf, d,is ich fallen licß. — Loro Rcdeliffc hat während seiner Anwcscn» hcit lcine Besuche qeniacht und hielt sich abseits, — M>n: sagt mir heute, c>aß auf administralioem Wege »och uichts über die Emführnng des Freihandelssy' stems in Algerien festgesetzt sei. Das Gerüäit von bevorstehender Einführung dieser nicht gcnng zu wün» schcnden Ncform mag sich dahcr schrciben. wci! mau wciß. daß Prin^ Napoleon sich in dieser Richtung be» müht. nnd weil cs ebenfalls kein Geheimniß ist. daß dcr Kaiser persönlich deu freihänolerischen Gru»dsät)eu uicht abgeucigt ist. Wir qcbeu ans diesem Grunde nicht die Hoffnung anf, daß etwas uaeh dieser Rich« lnng geschaht. — Pvinz Jerome ist henle uo» Hanrc znrückgckommc,! uno hat sich oirekt nach Menoon begeben. (^rosibritannien. Londoil, 8. September. Der nenc uutersec'sche Telegraph, der oic Inscl Jersey mit England verbindet, ist am gestrigen Tage durch cme Botschaft an oie Kö,ugl,, „ach Leeds eingeweiht uud l'ieranf oem öffc»t>ich.„ Verkehr übergeben 'worden. Dic Lci> tlmgöfähigk.it oes Kabels läüt uichts zu wünschen übrig. A'enos gab cs in Jersey Ball, Velciichtui^g llüd Fcncrivcrk, Il> B.zng anf dcn transatlantische» Telegraphen . !«ßt sich «.»elite »ur mittheilen.^ daß cinc uothoürftigc Kontinuität ocr Leitung mit Ncnfonndland zwar vor« hanocn ist, dttg ^ie Signale abcr schwach und man» gell'aft ansfallen. Offenbar hat das Kabclcnoe nabe mi der irischen Küste gelütcu. vielleicht i!'t cs dnrch die Braudung h.flig hi» n„d dcr geworfen woroen. bis die isolirendcn Hülleu anf dcn Stcincn abgcwetzt woroc» sino; uicllcicht durch eben oicsc Einflüsse der i»»cre Lcilungsdrahl bcschäoigt. In ocm cineu wie iu dem anocrcn Falle wird oer Schaden bald ans' findig gemacht uno ausgebessert ivcroen können. Die uenc inoischc 5lalhskammcr hiclt gcstcrn un< tcr dcm Vorsii)c ihrcö Präsioente». Lord Stanley, ihre zweite Siynng. i» welcher oic Konstituirung i>u De< partemc»tsaussch!,sse vollendet wnroe. Es wird dereil »Ä5 drei geben: ;») Für Finanzen, heimische Angelcgenhei» ten ii„d öffentliche Nantcn; li) für Nevenüen. juridi» schc und legislaionsche Angelegenheite» ^ c) für Po!i> lik uno Hecrlvese». London, !). Scpt. Als Kuriosum — einzig in seiner Art. noch nie dagewesen in der Geschichte des Theaters und des Parlaments — zeigte man heute im Traoellcis' Elubb den gestrigen Theaterzettel der kleinen Stadt Nochester. Darauf angekündigt: Richard III. uon William Shakespeare. und John Townscnd M. P, in der Titelrolle. Es ist die erste Vorstellung, die der unglückselige Ma»" anf den Vret> lcrn gidt. nnd die Nengicr, ein Parlamentsmitglied nuf der Vühne Hanliren zn sehen, mag Manchen an> flockt haben, der sich sonst uon den Knustgenüsscn Nochcstcrs fern hält. Denn ein Parlamcntsmilglied lsi er nnd muß es wider seinen Willen bleiben biö zum nächsten April, nm dann durch eine spczieUe Ne> solution des Hauses ausgcstoßen zu werden (>" lw ^>^<«! <»N 1»^ i-<'8<>Iu!k»n). Wie so das? Wrßhalb I»'!)! er nicht ,rin Mandat nieder? So hörte ich schon wiederhol! Engländer flagen, Wci! es unmöglich ist, weil ein ParlamlNiömilglieo nicht resi^nircn. sein Man» bat uicht niederlegen kann. selbst »vliin es will. sell'st weu» Gesnndheits- oder ähnliche dringende Rücksichten es dlizn drängen. Es bleibt ihm in einem solchen Falle l,ur Ein Ausweq übrig; er bittet die Regierung ll)li znm Steward des Chiller» Hlindrers zn erneu' ncn. Es ist dieß eine eigcnlhümliche Vilte und ver> ^ient erklärt zn werden, da l>er Ausdruck so oft vor-kommt, ohne daß seine Genesis uon vielen Engländern llkkannl wäre. I» Vuckingbanlshirc gab es vor Zeilen tilnn Wald. u»d in dem Walde hanstcn Ränder, welche die umliegs»dcn Straßen »„sicher machten, und die betreffenden Cbillcru Hundreds ivurden uon der Ncgierllng angehalten, dc» Wegelagerern das Handwerk zn lege,,, und ein eigener Vramler — ein Sie» '^l'd — wurde ernannt, nm den Fci>zng zu leiten. ^' erhielt 2 L. 8 Sb, 6 P. jährlich Gebalt. Der ^"ld ist ausgerodet, die Räuber sind verschwunden, "ber dnö Amt bcstebt heute noch, wirb absichtlich nich! ""^schafft. h.i>„it si„ Parlamenlsmit^Ilcd. das aus» , "l" ivlll. sich rarnm bewerben mö^e. Erbä'It er es !..,"„ ^^ahkanzlcr slebt das Recht dcr Vergebung zu), '" l'oit cr <><) iu,^> m>f, Parlamentsmitglied zu sein. wci,!,^ ^"' "ls besoldeter Rcgicrun^sbeamter einer Ncn« ein , "."'"Nebt» ,„»ß. Er bezicht seinen G'halt bloß 9?^"zlge.! Tag - somit dc» ^ÜO. Tbeil uon 2 ,,' Sh. cm Untcrhausc aus-trete,, ,r>iii. Die Moiiuivnng rils.r so>,d^l'ar>n Pruze^ir findet Man in der ält.reu Geschichic. <„ Cl'roiukcn, dir nicht über 200 Jahre alt sind und die uns s^eu, daß die Ebrc, Parlamcutsmitgüed zu sein, noch im< mcr so gesucht wie bent zn Tage war, daß ofl Zwang angewandt wurde, um ein vollzähliges Hans znsam-men zu bekomme», daß Vielen lie Ehre zu kostspielig erschien, und daß es deßhalb »ö'chig befunden wurde, das Resigniren zu einer legalen Unmöglichkeit zn ma> Hui. wofern nicht die Regierung dem Vttreffenoen Mattet, durch dir Stewardship der Chiltern Hnn> bl'tts zu entschlüpfen. Diesen Reltungsweg aber kann Mr. Townöend nicht betreten, weil er bankerott ist. und die Regierung einem baulbrüchigeu Manne ke«ne ^»stcllung geben kann. Als solcher bleibt er noch ^U Jahr lang Untcrhansmilglied,- hat er nach Ablauf dieser Frist seine Glänbiger nicht vollständig befriedig!, s^ wird rr. wie oben bemerkt, kiaft einer speziellen Nl'solulio» ai!,igestoßen. Im nächste» April wird es lu> Jahr. dliß Mr. Townscnd b.nilerot! wurde, und l>'s d^ihii, muß er notbgedrungeu Parlamentsmitglied peipcn, was weder ihm. noch dem Niüerhanse. noch "Uch seinen Wählern angenehm sein kann. Aber es Ml krin Mittel dagegen, mW die sich nm den Sin ' »^ G'7'""lch wverden. ,,^„ sich darein fügen, »lcbc» Monate Ia»g die mühs.me nnd kostspielige Km,. 0'daicnrolle forlznspielen, wäürend das fakiisch „nd °°ch wieder nnr scheinbar eristirende Parlamentsmit. ^led drs ^les uor einem Fünfgroschen . Pnbl'kum ^?enttl jpirlt. Niederlande. vo,i, ^" "Leipz. Ztg," wird aus Milli'ldenlschland zi,fc,. ^ Sept. geschrieben: «Vriefiichcn Rachriehien dlö bss'""^ il'lU'Min AmNerdain vo» einem Besuchs ^naiim!^'^"' Nongc überrascht, dcr dort eine so-E^ . , ^' ^cie Gemeinde zu gründen be.il'sichügic'. er sle? '"^ '^"" ""^'' ^'" VlU'les,,ng >» halte,, ' ^!ö der Nl ^^'^ 6" der zlveüen aosänck.» luolNe, erklärle ... >,, /"^' daß ib„, se,n Gewisse» verbiete, sein Vok.il ">'d°n «Z'""^ hcrzngeben. Weüere Pcisnchc mit Grf " -V"^>' »nd Hänserbesiper» halten denselben Hern, ''" ^'" ^^"^' '"^^'^ l!""igt war, ci,, ^'^a! lich' V?'' '""^' w'^cr cavo» .ibstehe». weü sammt-drob'e,, '''""" '"'^ ^"' Kündigung c^- Mieihe lrhic'ltc «'""" ^"'^ ^"' ^""' ^"''^ """ ^""l Nußland. Helsiugfors. 27. Angnst. Eine kaiserliche Verordnung vom 14. Inli schreibt vor. daß in den liandesgemtinren, in welche,! beim Gottesdienste vor> zugöweisc die finnische Sprache gebraucht wird, die Kirchen' und Kirchspielstimmprotokolle vom Anfauge des nächsten Jahres au in dcr gedachten Sprache gc> führt werden sollen, E>uc auderc Vcrordüllng befreit die Finnen von der Pflicht, bei der Anknnft in der Festung Kronstadt ihre Pässe visiren zu lassen. — Große Waldbräode sehen ihre Verwüstungen i>, Ny-lano und Tnvaslanl' fort. Aus dem Königreiche Polen. 8. Sept. Dcr zweite Jahrestag dcr Krönung des Kaisers Alexander ll. nnd dcr Kaiserin Maria Alcr>l»drowna ist gestern als ein Hoffest ersten Ranges mit großer Solenniläl gefeiert morden, In Warschan namentlich, wo Fürst Gortschakoff dic Glückwünsche der Dtgnitäten entgc> gcnnahm. erdröhnten nach dem feierlichen Gottesdienste 10l Kanonenschüsse und für den Abc»d war eine prachtvolle Illumination vorbereilrt. Im ^iger war Parade uno Feldgollesmenst. llugleich großartiger oürflen die Felerlichleilen aber in Moskau selbst, dieß-mal in Anwesenheit des Kaisers, gewesen sein. Asien. Oin Pariser Journal gibt Nachrichten aus I^pan bis N), I»Ii. On, kaiserliches Dekict bewilligt diesen Nachrichten zufolge die (5'iichtung vo» Handel»?böisen i» verschiedene» Städten res Reiches. Die von ei» »em japanischen Inge»ienr uulcrnommencn Vcrsuche mit einem Telegrapliril liabcu dcn Kaiser so befric' digt, daß er n»» die Verbindung scmer Ha»plstadt ,nit N'chrere» Provinzen durch einen Telegraphen an> befoblen hat. Der wichligste Schritt jedoch, dcn dcr geglüwärtige Herrscher Japans gemacht bätte. wäre oie A»shcbung der Drknlc vou >6N gegen die Christen. Den fremden Agenten, die in den Ha»> delshäfen afkreoilirt sind, soll eö künftig freistehen, eincn oder al>ch inehrerc Priester ihrer Religion mit» z»nehinc». Griechenland. Aldcn. 4. Sept. Die Kö»igi»-Rege»tin u»ter> schrieb vor weiiigen Tagen ei»e Ordonnanz, die nichts weniger entbält. als e>e Wiederbelebnug dcr allen „olympischen Spiele," Ein großartiges Geschenk des i» der Moldan lebende» Pelopolilüst^rö l^os!»,zeloö Zappas, bestehend i» 4lW '?llllli, eer griechischen Dampfschifff.U)rtö,G pi.,?.," bestehe» ader »ach letzterer darin, daß au 4 .nifeiümiderfolgenden Sonntagen ccs Monate Oktober alle drei Jahre eine Preisoerlhcilung für Gewerbe, ^andwnlhschaft und Viehzucht stotlfiudeu wird. Dir Preise sclbst werden m Gold. und Silber« Medaillen nno in Kränzen bestehen. Die ersteren zeigen das M!dn,ß des KöülgS a»f der Vorderseite, den Namen des Preisgeberö „Zappa" aber auf oer Rückseite. ll»d werden durch ein eigens dafür eingcftptes Pr.iögcricht veriheill. Verbunden >n,t diesen Preisoeriheiluugsn werben dann die einheimische» Spiele und Wettkämpfe, das Ringen mit nacktem ^eibc. Pfelderennen. Gesang und Musik, wie sic noch jeyt in den Provinzen nach alier Weise iinögesübtt iveideu, Preisvertheilung und Spille werben im atbeniliisischen Stadium stattfinden, welches zn diesem Zweckr herg.richtet wird. Vermischte stachrichten. — An demselben Tage. wo in Nowyork die lärmende Tclcgrapbeu.Feier vor sich ging (17. August) bielten 87 „alle Hä>,ser" deutscher Uuioersitäteu emeu solennen Eommers zur F^ier des 30l>jal,rigen I«,bi' länius der »Inn, »>«!r Wand; die der 7 Iencuser zwischen den Büsten vo» Goetde und Schiller und einem dreifachen Kreise aller kolniuentmäßigen Waffen-gattnngen. A» der ent^cgengesepten Seile dcr Sa!a> inander init der Inschrift: „Sci uns ge^rüß! aus Herzensgrund, Du edler Salama»dcrbu»d." Wieder ein anderes Vild: Stude»t il»d Ritter, sich die Reckte reichend, darunter die Ixschrift: »^rmsx'i- ll<»,<',U l,l!»l, in»»!' — l.')!»8—.18Ü8." Von den Jenenser Vertu» du»ge» ivar die Franeonia d»rch 2, die Tbinlugcr durch 4, die Germania durch 2. der VurgkeUer (Vuischenschafl) durch 2, die Teutoum durch 1 »nd die Saronia durch ! Mitglied vcrlrrle». ^»»L^rc'lM ivaren folgende Verbind»!,.^» lepräseniirt: die Quoldia von Erlangen, die Moeimma von Würzburg, die Franconia von Münche» , die Vnbeurenlher von Er-!,'»gen, die Sueuia vo» He!>slber,i. die Rbeilania von .f>eide>t>erg, die Alleniania von Freiburg, die Palatin von Heidelberg, die Saro>Vorussia vou Hei< delberg. die Marcomania von München, die West» falia von Heidelberg, die Westfalia vo» Göltingen, die Hildcseu vou Gölliugcn. die Franken oo» Tüblu» gen ?c. Auch amerikanische Studenten vou Middle» bury in Vermont uuo von Willinintown in Massa« chnselts bcthciligten sich, das schwarzrothgoldene Ce» revis am Kopfe, an dem Connncrs. Eine Festrede in lateinischer Sprache hielt Doktor Füster vou Wien; die in deutscher Sprache, die sich durch Innigkeit und Lebendigkeit der Empfindung, wie durch Kraft und Schwung dei AilSdrncks auszeichnete, Dr. (5, Schramm l^augensalza), der auch Verfasser der nach Jena ge» sendeten Inbcladresse ist. — Ein ans preuß. Miudeu stcckbriestich verfolgter Kaufmann, für dessen Habhaftwcrouug eine Veloh» nnug von 600 Thalern ausgesetzt sein soll. wurde kürzlich von zwei Hamburger «Polizeireitcru" (Gen> oarmen) bei Vlankenesc verhaftet und uach Pinnebcrg transportirt. Die Freude über die Verhaftung dieses Mannes hat nicht sebr lange gewährt. Die preuß. Aebörde wlirde sogleich von dem Fang in Kenntniß ^sseyt »nd am ziveitc:« Tage trafen schon zwei prell« lasche Pl'lizei'Angsst''llte ei», den Arrestantcn abzubo» !e,i, Sie licßen sich eine genaue Kostenrechnung ma< chen und zogen dann mit dem ilmeu überliefertc!« Ocfaugcucn ab. So weit war Alles recht schön. Zum giößten Erstannen der Pinnebergrr Vebörde trafen aber am Montag Morgen abermals preußische Polizei.Angestellte ein, denselben Arrestanten nb;nl)0' len, nnd »n» stellte es sich hcranö. daß die Pinne« beiger Vchöroe auf die verwegenste Weise getäuscht worden, indem sie den Gefangeneu Vrlrü^ru und mntbmaßllchen Komplice» desselt'cn überliefert. Die gcsammlc Polizeireitcrei ill aufgeboten, nachzuspüren, ob aber der Erfolg ein günstiger sein wird, ist min« destens sehr zweifelhaft. Handels- un> Vcschüstsbmchte. Wien. Die hiesige Handelskammer bat einen zweiten Auszug aus de» Vcrichttn der Handelselcveu in Konstantinope! über die Absahiäbigkeil der österrli« chischen Erzeugnisse im Orient veröffentlicht. Unler den' Ariikel KleidungZslllcke sagl der Bericht: Wenige Türken sieht ma» »och in ihrer insprüngliche» Na» lionalkleidung, A» die Stclil» der T»'ba»c si»d die Fesse gltlsts», lliiK stall deu weite» lürkischr» Vcl»> llei^rr» u'erl'sn »uu lueistens Panlalolio qelrngs» ' cilich der ll'icksl» darm einen außerordentliche» ^urns. Schivere Seidenkleider, Hüte, Maittillen. Tücher, wcr^en ncich der neuesten Mode gewechselt. Für einen lobnemc» Absah von Mooeariikel» aller All findet mau also in Konstanlinopel die Gillndbedingnngen vorbände». Besonders zi> er« luäbnen sind fertige Schnhc und Halbst,fielleu von i^ack». Glanz- und Kaldleder. mil elastischen Einseße» als bessere Horte, dann weit a»sgeich»!l!cnr, ooran mil Sctdenbandmaicheu. Solche wurdeu blsber aus' schließlich aus P^riS bezogen, und zn dem hoben Preise 6 fi, 40 fr, bis 8 ft für ei» Paar Kalbleder» odcr ^ackschube. u»o bis 10 fi, für ganz feme Stief« lcilcn verkauft. — licl'erschnh, vo» i!l>ck> und Kalblc« der. gcivöbnlich mil einem Messma/orn rück,värls, u>n d>»s Ausziehen zn erlcichleru. werden meistens in Kon« stantinopel gemacht und per P.iar zu tt fl. 40 kr. bis 8 fi, verkauft. An Gummischnhe» ist ein bedeutendes feiger da,e!b!'t. lbcilS ameiilaim'che. theils französische Ware, Man verkauf! solche Manne,schllhc um 1 fi. 30 kr,, hinsichilich der Qualität stehen sie dem W>e»er Fabrikate weil zurück, — Von fertigen Mäüüerklei-deiu sino mebrerc Niederlagen dort. darunter drei Wiener und einigt Pcsthrr. die ci» »icht »nI,edeu!,N' des Geschäfl z» macheu scheine». Die Moden si»o wie i» Wleu, »»d ma» ^llöbl»oe», elastische» Sei^cn'Hoftntlägslu wüldl» beso»oers Wiener Seidl»' uu? graue weiche Sommcrfilchülle sine» gnlen Absny finde». Paris liefert solche uon l> fi, 40 f,-. l,is 10 f^____________ (^etreid - Durchschilitts - Preise in !'li i!'a ch >n!i ll, Eiptsüil'lr 185X, Gin Wiener M.'He,. ^"'l» ".,c ^,,,^.^ __< fl. kr. st. , fr. Wcin»......... .'i 5i ^ ^:i ss.r»......... 2 23 2 :^'/. Halbfnich»........ - , -. :^ , 2H O.rssc......... 2 ! V. t Z.i'/. biisr......... 2 , — I _^, ' Hsldl»......... — ! — ^ z ^l/ b'l"' ...-..... ! ,5 , 5^./ Kul'i,»^........__ ,.. ^ ^/» Druck und Verlag voii I^nnz v ^l^ill^ — Vemulworlüchcr Nedatteur: 7^-. Va»>ll,>crtt. Börsenbericht aus dcm Äliendlilllttt d,r österr. Kaiser!,. Wiener Heilung. Wien. l.1. September, Mitlng« 1 R!,r. Gcld ctwas knapp, die Unterbnngung der Gffrltc dahcr, wenn gleich nicht bedeutend, erschwert. Dic Spekulation hie» durch etwas beengt, dic bessere Tcndcnz fonntc somit nicht mit Wahre», Erfolge hervortreten. Nach einigen Schwanlungcn schli»-ßen Iudustrie-Papierc sest, beliebt, Staats-Gffcftc ans dcm cbi- gen Grunde etwas gedrückt, - Devisen sehr reichlich ausgeboten, zn ftaucrcn Kursen zu haben, die meisten Plätze mehr Ärief als Gels. National - Anlehcn z» 5 V« ^ '/, ' ^^ Anlehen v. I. <85l 8. L. zu 5°/« "' ''! '/. komb. Venet. Anlrhcn «------ Mailänder detto dettu „ 4"/, l'ü------ E.1rimde»tl.n „ 5 7, 8> '/.-82'/, dett» Siebenb. „ 5'/. »i^—^2'/. detto der übrigen .lironl. z» 5 7« ^ü dU Baiiko-Ol'Iigaül'ne» ,!>i! 2'/, 7. <»ä-« 320 detio „ l«3l> l33'/, ^l33'/, detto „ «851 z» ^7. l<>9'/, -NO (5omo Re»!schei»t 1st'^_,st'^ ft'alizische Pfandbrief, z» i 7« 78-79 Nordbali», ^> ior.< Ol>lig. „ .'»7, 8^ '/, - 88 7. ßUoggniher detto ., 5 7« 85 '/, 8ll Doo.ni Da»!pssch.-Ob!ig. „ 5 7, 88 -88 '/. ?loyd detto (in Silber) „ i> 7« 88-^8'/. »7. Priorität«, Oblig, der Staa!^(5ise»b.,l»!' Oesellschast zn 275, ssraols pr. Sliick l 1 l Aktien der Wationalbank y^9 9üU »7, Pfandbriefe i>er Nationalbans l2»!o»atllch, l0N-l00'/, detto < «jährige «5 '/.—l'.> V. >llto ll'jährigt tt'j—«3 '/, >etto verlosbare 8«'/,-87 «ktien der Oeslerr. edit-A»jlall 2..0 '^.—25<» V. Prämien»loft detto «02 '/.^><»2 '/. slttieu ber '.»l, ^. (issumPte-Ges. 1 l8 '/. ^ 1 l8 '/, b 7» Pl!oritäts-Obli>,atio!!en der Wesibahn 88—83 '/. ?ltti<» bcr l)lordbahn' UW , „ Ot,iat6»isl»l',-Vfsellschas! in 5 7, »00 /, » l)3'/.^'U4 . . Theiß-Äahn >N0-1 <»«'/. „ Loml'.'Aenet. Eisenbahn 25,1 7.-2„j /, „ Kaiser Franz Josef Orieutbah» !i)9 '/.—1W /, „ Nossitzer-Vahn mit Prior. 200-20! „ „ ir»!ier ^'ofe «l2 V,-N3 « „ Doiunl-Da»,^,schisssalntl', G.,,lischst <)3<» - 53l ^ Donau'Dampfschifffahrts'Losc ,03-llN 7. , des luovd 355 3ä8 „ d»r P.fth.r >l?>,sr!< schaft 84—85 ^ ^ P'.ftl'. Tv'», Eisenl'. 1, Emiss, l8 1» „ „ d«tto 2, (iiüüsx. Priori» 28 - 29 sssttrh»zy - 4N ft. ^!oj. 79'/. 7 ' '/, Salm <^0 , 42'/,—42'. Vaissy 40 . 40 7. 407, Clarv 40 , 38 7.-38^, St. G,„ois 40 , ^7 7.-37 ', Wiudischsträ^ 20 , 2U 7.^2« 7, Waldein 20 . 2tt 7.-26 7, Ktgkvich j«) ^ »5 7^ ,5 7, Telegraphischer Kurs -Bericht der Staatspapnrc vom 14. September 1838. Staatl'schuldverschreil'ungen . zn 5p<ö't, sl. in (5M. 83 3,> detlo ans der ^.Uional-^lil'ihc «< 5 ,. in (5,M. ^I ^ ,/>,; detlo ......„ 4 l/2 „ ^ 73I/4 GrundkUts.'Obligat. v. Nicd. Ocster. . — „ von!«alizien 82 l/2 „ „ Sill'cilbürgcn 82 l,4 Vanl-Zuti.» >". Sti,^ . . . l>50 a, i» <«Ä'. Vans-Pfandb! iefe auf l! Jahr, l 0" fi zu5>7.. 9.'i 3/8 ft. in CM. Baiif'Psa!,dbriefc luit Annuität für l<»0 -!. 8<» 3/4 ß. i» (^M. slktir» der öst,rr. Kredit -'.'l»!'!^t für Handel u»!> Gewerbe z» 20» ,1. pr. St. 249 l i» ^M. Alticn der >'iaifer Feroiinind^^Noldbahn nl X00 ft. CM. ... <«W fl. in (5M Aktien der siid-norddentfcheu-Verbiilduugsbahu z„ 2<»0f!..........^«6 fl. in CM. Aktieli der lombardifch-v.üctiaiiischcn Oisenbah» zn 192 fl.........2.^! 34 fi. >u CH. Franz Josef Orientbahn.....l9!'3/4 Wechsel-Kurs uom 14. September 1858. yluqsbnrg. für l00 fl. <5nrr.. O»ld. . N'2 l/8 Ufo. Frankfurt a, M., für ,20 ,1. fndd. '^er- emswähv. i»> 241/2 fl, <>»,'!. Guld . l0l !/8 3 Monat. Hamburg, für U>0 Mark Äanko. Guld. 74 3/4 2 Monat, ^rn^,,. ,ur , Pfund Sterling. Gold. . 10. Ä,. 3 ^onat MaNaub. ft,r 3(„» ^ft,^-. Lire. Gulo. . 101 l,8 Vf. 2 Monat, ^"."- w -^'" .n^u.z. (^uld. . . . 11N Äf. 2 Monal, .......l3.4V Frelnden - 3tnzeiO e. Dei, l2. September »85« Hl'. Dr. Veghy, k. k. U:n»el sitäts-Professul', vo» Neustadtl. — Hr, Ilebilighaus, Inspektor d.'r Colo^ m'a, von Köln. — Hr. Podboj, k. k. Bezükanit!;.-?ldjliiikr, voi, Tresse». — Hr. ^'likaintsch, k. k. Be-z!rkamts-?ldji!l'kt, vo» Nassenfliß. — Hr. Scheließ-zig. Güter-Inspektor, po>, Wien. — Hr. Rostok, Theater-Direktor, vo» Merai, — Hr. Braun, Medi-zin.-Doktor, — Hr. Schiambek, Arzt, — Hr. Sal mona, und — Hr. Zivcsey, Handelsleute, von Tuest — Hr. Miiller, Handelsmann, vo„ Giaz. — Hr. Cavarro, Grundbesitzer, vo>, Paoua, An, «3 Hr. Kosmirski, Dr, der N«hle, und —- Hr. Eitler, k. k. Beamter, von Tnest. — Hr, Cer, k. k.'Beamter, von Ao^Isbela,. — Hr. Bazhnit. Pfarrer, von Prezhna. — H,. Boner, Kaufmann, »o» Brüuü. — H>-. Nlite, , Privatier, von Graz, Ani !4. Hr. r. Klintowström, k. k. Stalthal-terei-Nath, u»d — Hr. Hampel , Baiinnternehmer, von T,iest. — Hi-. Wenderoch, nnd — Hr. v. Hagen, hessische Privatiers, und — Hr. Sartori, Handelsmann, von Klagenfurt. — Hr. spitta, Grundbesitzer, von Zilll. — Fr. Karski, Private, von Ischl. A. Gberhart aus Wien, empfiehlt sich lnic einem gut soltirten Lager von Handschuhen zu 30 bis 40 kr. Kraoate», Heiivn -- Hclllden , Coiffuren und silegliq«.-Häubchen, Auch ist daselbst eine bedeutende Auswahl von Moll- und Brüßler - Stickerei, nämlich: Garnituren, Uiuerchemisetö, Kragen und Unte,-»niulen :c, zu uuciewo'hnlich billig.»!, Preisen am Marktplatz Hütte Nr. 3. 3. 1648. 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Z. l65l. (l) Gesucht wird eine Wohnung, bestehend aus ^—5 Zimmern, Küche mlt Sparherd, sowle den üblichen Neden-lokalltaten. Näheres erfährt man im Zeltlmgs-Comptoir. ^, l6!3. (3) Eine schöne qelVlUMiac Wol)^ lUlng am Schulplatze Nr. Wt> im zweiten Stockwerke ist sogleich zu vermiethen. Z.1616. (8) Allen meinm verehrten Kunden diene V^RTA NKVMMICMMN »ai; ich einstweilen dcreits mein Vc-lkmlfs-^okalc in, Halisc der Frmi M. Grog! !1,N Hanplplnh Nr. 239 Ml l. Stock !.'cz0gon bade. und nicin säini'.ttlichcs noch schön sm'tivtcs Waren - Lager zu anßergcivöhülich billigen Preisen mif'6 Veste empfehle. Alle Sorten M<)«Iv>»<,Zi.z«ls»r in Ha!l'>Scide, Wolle und Halb-Wollc vou ü fl. bis 111 ft., Hall" und Ganzwol^uc. Stoffe uon «tt ki,-. l'is 1 ft. 40 kr.. ^«»»«»c^z, ^«,N»<^, und t'i»t?«»,«ir uon ^l) kr. bi^ 1 ft. All kr., ?^z«s3'O u. 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Ferner cine mannigfaltige Auswahl aller Oaltnugen Möbelstoffe von 40 kr. bis 2 ft,, Vorh""g' Musselins von 16 kr. bis 1 ft., nebst allen dazu gehörigen Fransen, Bordüren. Porbang > Spipcn und Vordang'Halter uon 3 bis 4l! kr.; ^ und «^ gefärbten Pmimwoll» nnd deinen ° Velt. Oradl von 20 bis K0 kr ' fertige Matratzen von 9 bis 1«ft.. ÄcttDccken uon 3 bis (> fi.. Schaf-n»d VaumwollVttt'Kohl'!: von 2V fi l'is 7 ft., ^auf-, Vett« und Salon-Tcppiehe uon 4.'! kr. bis 40 ft.; Wacbstafftt nnd WachsleM« wanden^ so wic auch noch eine Auswahl uon transparenten gemalten 1 bis 4 ft. ^erncrs erlaube ich mir zu bemerken. daß alle nothwendigen gangbaren Artikel noch immer uachgesclM, und alle linlaufenden Kommissionen cmf's schnellste und Pünktlichste cffckmirt werden wie bisher. Albert Trlnfcer«