^H» -i/^/^ VrÄnnm e»»ll «>n»vl«l»: ^« ««mptoll ganzj. ^^, . . ^^, » In«V ll. „, halbj. ff. 5 50. Yllr dle Zustellung in« H»»? ?1^l l1lt'l'l7l7 ^R. 'ßfssllt 4 Zellen lü lr., »röhcre Per Zelle 5 lr,, be« est»»«!, 1>>r Philo-i„ A "n der Universität mit deutscher Vorlragssprache 'plag allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad.Eybesfeld m. p. Ä!1^s^^ "^ l Apostolische Majestät haben mit """höchster Entschließung vom Ui. April d. I. den Moldrnllichen Professor Dr. Rudolph Klemen« 'ewlcz zum ordentlichen Professor der allgemeinen ""d rlperimcnlellen Pathologie an der k. k. Universität vraz allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Nichtamtliche^Theil7 "^ Unser Gewerbewesen. (Fortsetzung.) «l 9ch ordne die vorgefundenen Anstalten in drei puppen: 1.) Anstalten zur Erleichterung der eigenen il der Arbeiter des Etablisfeimnts macht von dieser Emrichtnng ausgiebigen Gebrauch. Slark verbreitet fand ich Wellslraiterien (Werks» Wirtshäuser, Fabrilsrestautationen). Die meisten grö» ßeren Etablissements auf dem Lande besitzen folche. Da« Unternehmen stellt die Räumlichkeilen und deren Einrichtung bei; ein Pächter betreibt da» Geschäft entweder auf Grund seiner eigenen oder, was häufiger vorkommt, einer dem Werke gehörigen Conces. >ion. Die Preise der Speisen und Getränke sind im Einvernehmen mit der Werlsdireclion bestimmt. In diesen Locale» eihalteu die Arbeiter zu jeder Zeil Speisen und Getränke von meist guter Qualität und zu verhältnismäßig niedrigen Preisen. Mir sind bisher keine Klagen zu Ohren gekommen, dass die Arlieiter irgendwo schlecht bedient oder überhatten wurden. Nur wurde mir hie und da gesagt, dass diese Wirte milunter etwas leichtsinnig Credit gewähren und manche Arbeiter infolge defsen nie aus den Schulden gegen sie herauskämen. Npprovisionierungseinrichtungen. welche die dritte Gruppe bilden, sind ebenfalls weit verbreitet und von manmgfllltiaer Beschaffenheit. Ich traf bisher drei Systeme derselben an. Das eine besicht darin, dass die Arbeiter selbst gewisse Artikel ihres täalichen Ve> darfes in größeren Quantitäten bei den Producenten oder Engros'Geschäftcn bestellen und sie dann unter die einzelnen Arbeiter vertheilen, welche einen Bedarf angegeben hatten. Oefter streckt das Gewerbe-Unte» nehmen die zu solchen Bestellungen erforderliche Ba» summe vor und bringt sie von den einzelnen Arbeitern entweder sofort beim nächsten Lohntage oder nach und nach in Raten vom Lohne wieder herein. Unter an» derem fand ich diese Praxis unter den Arbeitern des großen Eisenwerkes der österreichisch-alpinen Montan» gesellschaft zu Eibiswald im gleichnamigen Gerichts-bezirke besonders beliebt. Ein zweites System repräsentieren die sogenannten Consumanstalten (Lebens« miltelmagazinl.', Fassungen und dergl.), welche von einzelnen Werlsunterl!ehmungcn unterhalten werden und häufig vorkommen. Es gibt unter ihnen wieder zwei Formen. Entweder hält das Werk die wichtigsten Lebensarlikel, die es im großen auf eigene Rechnung bezogen hnt, am Lager und gibt sie bann im Detail ohne Gewinn lediglich gegen Ersatz der Selbstkosten (Engros-Einkaufspreis nebst Regie. Procent) an die Arbeiler ab, oder das Werk betreibt auf Grund eines speciellen Gewerbescheines selbst einen förmlichen Victualien- und Specereihandel ohne Beschränkung auf die eigenen Arbeiter und ohne diesen andere Begünstigungen einzuräumen, als dass es ihnen gestattet, Waren auf Borg zu nehmen und die Rech« nung durch Ratenzahlungen vom Lohne zu begleichen. Erstere Form habe ich in der Eisenbranche, letztere zumeist bei Glasfabriken gefunden. Das drille, indes am schwächsten vertretene System einer organisierten Fürsorge für die Approvisionierung sind die Consuin-vereine. Ich vermag dermalen nur erst fünf Fälle zu verzeichnen, in denen ich diefer Einrichtung begegnete. Zwei solcher Anstalten wurden von den Arbeitern allein ins Leben gerufen und werden auch ausschlieh« lich von denselben verwaltet. In den anderen Fällen belheiligte sich das Fabriks-, beziehungsweise Werts-unternchtmn insofern fördernd an deren Schaffung, dass es o?m Vereine einen unverzinslichen, in einer bestimmten Anzahl von Jahren rückzahlbaren Vorschus« gewährte und übcrdies Localiläten und die erste Einrichtung zur Disposition gestellt hat. Hier wurde selbstverständlich darum auch dem Gewerbe-Inhaber ein maßgebender Einfluss in der Verwaltung der Anstalt eingeräumt. Zu einem besonderen Gedeihen haben in« dessen diese Institutionen, wie ich erfuhr, es nicht überall zu bringen vermocht. Diese hier und anderwärts gemachte Erfahrung ist auch der Hauptgrund, weshalb meine hie und da gegebene Anregung zur Gründung von Konsumvereinen nur einer kühlen Auf» nähme begegnet ist. 3.) Veranstaltungen, welche die Beschaffung billiger Kleidungen erleichtern, sind selten. Mir sind nur zwe, Fälle von solchen zur Kenntnis gekommen. Eine Fabriksfirma der liche Weise sorgt eine andere obersteierische Fabrik Haardtck Compagnie zu Knitlelfeld in dieser Hinsicht für ihre Arbeiter. Sie lässt sich von Engroi, sten oder Fabrikanten Tuche und andere Kleiderstoffe in größeren Quantitäten kommen und accordiert dann mit einem Schneider billigen Macherlohn für ver. schikdene Anzug?. Wer von den Arbeitern dieses Eta« blissements davon Gebrauch machen will, kann auf diesem Wege zu billiger Kleidung kommen. Er erhält den Stoff zur Engro.Preisen von seinem Arbeitgeber, genießt den billigeren Macherlohn, den dieser früher Jemlleton. Die Afghanen und ihre Sitten. vor au) Aufmerksamkeit aller Politiker ist nach wie 'Heitit ä Manistan koncentriert, und deihalb er-w"er U. H "n kurzer Auszug aus dem demnächst m ^eiiden^ erscheinenden Werke des berühmten , Vjl. Vr. Chavallne von besonderem Interesse. ^lvetl°H^l°ducieren im nachstehenden ein bemer-. Hie m° pltcl aus dem erwähnten Werke. ^ tlei,, "Zhanen l'nd das einzige Volt in Asien, ^lecht «^publiken gebildet und sie mit aller Kraft si^tratisz !?" hat. Wir haben gesehen, wie dieser ^ "'Hl m.'".U ^ alle Stämme charakterisiert, wo l > WM; V"t Waffengewalt unterworfen sind; selbst ^, ölveaz;."' aristokratisch regierten Slämme sind n, Khan jr. ". Khans unbedingt gehorsam, sondern H Ü^tnen i^^elmehr der Rangälteste, der alle ge-d/Mtrr, vor» s""ueln im Einverständnisse mit den llV^'U. ^'"kN muss. wenn er nicht verjagt wer« zMl»gia«"" aUche Stammverfassung haben die U> 'Nöge^'nme bewahrt, und in dieser Ve- lien »en die Yufuzai am Swat als Beispiel Ubrio^ ^hr^ 2.ano erobert halten (in der Mitte "°Wen sie alles Land den ^" von k»ür^ "'5 ab und degradierten sie zu Vwgen. Von den eigentlichen Hörigen im strengen Sinne unterscheiden sie sich dadurch, das« es ihnen gestattet ist. wegzuziehen, obgleich dies höchst selten der Fall ist, da sie dadurch schutzlos werden. Sie haben keinerlei politische Rechte, sondern ihr Herr vertritt sie in allen Angelegenheiten. Die Sitten der Afghanen sind äußerst einfach, aber doch mit einem gewissen Anstande verbunden; das kriechende Wesen der Indier ist ihnen ganz fremd, und auch dem Europäer gegenüber betrachten sie sich als vollkommen ebenbürtig. Die Afghanen sind alle Mlihamedaner und fast ausschließlich Sunniten; Schiiten sind nur die nörd-lichm Hesare und die zufällig in Afghauistan lebenden persischen Handwerker oder Kaufleute sowie die in einer Vorstadt von Kabul von Nadir Schach angesie» delten Kizilbasch. von denen schon die Rede gewesen ist. Sie sind mchr oder minder fanatisch, wie alle Muhamedaner. je nach ihrem Bildungsgrade; die ge. bildeten Classen, die sich gvößteiitheils dcm Sufismus zuneiaen und sufisch?. persische und afghanische Dichter mit Vorliebe lchn, sind dagegen gegen Andersgläubige tolerant u»d huldigen nicht selten einem gewissen reli. giöse" Indiffercnlismus. Trotz der Annahme des Islam ist der Koran bei ihnen nicht in allgemeine Geltung als Gesetzbuch gekommen; die unabhängigen afghanischen Stämme hatten schon einen gewissen Gebrauch in ihren inneren An-aelegenheiten ausgebildet, vo», dem sich 'hr unbändiger Sinn auch durch die neue N'liaion nicht abbrmgen ließ; sie nennen das Paschlunval (Gebrauch der Af. ghanen) und ez h°t noch jetzt unter ihnen allgemeine Geltung. Dieser traditionelle Gebrauch bezieht sich hauptsächlich auf da« Mein und Dein. auf Weide, gerechtigkeiten. auf Entschädigungen bei Beschädigungen uild körperlichen Verletzungen sowie auf die gestaltete Selbsthllfe und die Blutrache. Höchst wichtig für den inneren Zustand eines Volkes ist die Stellung der' Frauen, die darum hier mit einigen Worten berührt sein möge, weil bci den Afghanen manches eigenthümliche Leben zutage trüt. Sie kaufen ihre Frauen, wie so manche andere orientalische Völker, d. h. sie bezahlen dem Vater der Braut eine gewisse Summe, je nach 'h>en V'rmögens-verhältnissen. Im östlichen Afghanistan herrscht o,e indische Unsitte vor, Knaben von 14 bis IK fahren und Mädchen von 10 bis 12 Jahren zu verhe.r^ Im westlUen dagegen sind He.raten 'M ^b«^ Alter Sit.? im ganzen aber hängt den ärmeren Classen davon a^^ imstande ist, die geforderte Summe f»r feine Hraut '"^Da'"d'> Geschlechter, besonders bei den Hirten. Nämmen nicht so getrennt sind, und die zungen Leute dab-r Geleaenheit haben, sich kennen zu lernen, so werden häufig bei ihnen die Heiraten nach gegensei, tiger Neiguna geschlossen. Die jungen Leute legen sich oft große Opfer auf, um das Brautgeld erlegen zu kömlen, ja sie wandern sogar nach Indien, um dort sich fchneller die nöthige Summe zu erwerben; mehrere Beifpiele dieser Art sind in Indien belcmn!. Laibacher Zeitung Nr. 100 822 4. Mai 1885. vereinbart hat, und braucht dies alles nicht auf einmal zu zahlen; die Fabriksfirma creditiert ihm beides und gestattet ihm den so erhaltenen Vorschuss in Lohnraten abzutragen. 4.) Hinsichtlich der Pflege und Erhaltung der Gesundheit kommen dem Arbeiter die folgenden Ein» richtungen zu statten: n.) Bäder und Waschvorrichtun« gen, d) Krankenzimmer und Krankenhäuser, c) Werks« und Fabriksärzte. In sechs Etablissements traf ich eigene Bade-Anstalten an, welche vom Unternehmer für Arbeiter und Beamte hergestellt und mit allem Erforderlichen ausgerüstet worden sind; einzelne V» sitzer haben sogar ihre Bade-Ordnung. Die Einrichtung solcher Bade-Änstallen findet sich in der Eisenbranche, Textilindustrie und in zwei Etablissements der Ziind. warenfabrication. Das Vorhandensein eigener Wasch« Vorrichtungen konnte ich bisher nur in den Anlagen der letzterwähnten Branche konstatieren. Krankenzimmer sind in manchen Etablissements vorhanden. Specielle Werks» oder Fabrikskcankenhäuser sind mir nur in acht Fällen begegnet, darunter einzelne von ganz mustergiltiger Anlage und Einrichtung, so in der Fl. Pojahi'schen Iündwarenfabrlt zu Deutsch'Lands« berg, in dem Hüttenwerk der Firma „Berg« und Hüt« tenwelk" zu Store, Bezirk Cilli. Eigene Aerzte zur Behandlung ertränkter Arbeiter pflegen viele Werke zu halten, in einem Falle traf ich bei einem größeren Unternehmer sogar drei Fa« brilsärzte engagiert. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Vorsorge durch Krankenwärter und Werksärzte hauptsächlich in solchen Gewerbszweigen vor« kommt, wo sich entweder besondere Berufskrankheiten entwickeln, oder die Arbeiter häufiger als anderswo Unfällen und Verletzungen ausgesetzt sind. (Fortsetzung folgt.) Inland. (Zur Wahlbewegung.) Auch für Dalmatien sind nunmehr die Reichsrathswahlen ausgeschrieben. Dieselben werden an folgenden Tagen stattfinden: Am 8. Juni in der Gruppe der Landgemeinden, am 10. Juni in den Städten und Märkten, am 11. Juni in den Handelskammern, am 13. Juni in der Wählerclasse der Höchstbesteuerten. Damit sind die Wahlausschrei. bungen für die ganze westliche Reichshälste abgeschlossen. In Dalmatien scheint der Wahlkampf diesmal sehr lebhaft zu werden. Während die Kroaten meist für die Wiederwahl der bisherigen oder gleichgesinnter Ab« geordneten eintreten, ist die mit den Serben alliierte autonome Partei ihrerseits eifrigst thätig und er« scheinen ihre Chancen in mehreren Wahlbezirken durch« aus nicht ungünstig. Unter den Candidate« derselben llennt man den gti?chisch-orientalischen Metropoliten Kn^eviö, den Senalspräsidenten Baron Lapenna, Käm« merer Graf Bonda, Bürgermeister Ritter von Trigari und den serbischen Advocaten in Iara Dr. Bjelanovit, Wie aus den Organen der Autonomen und Serben hervorgeht, beabsichtigen die au« dieser Partei gewählten Abgeordneten, sich im Reichsralh dem Coronini-Club, beziehungsweise der Mittelpartei anzuschließen. — Das czechische Vertrauensmänner»Collegium versendet an sämmtliche Bezirks. Wahlcomilis die Aufforderung, bekanntzugeben, ob sie bei den bisherigen Reichsrath«. Abgeordneten beharren oder selbständige Candidate« nominieren oder eventuell die Nominierung dem Ver, trauensmänner.Collegium überlassen wollen. So viel bis jetzt bekannt, lehnen folgende czechische Ageordnete eine neuerliche Candidatur ab: Gabler, Havelka, Heller, Iansa, Platzer, Talitj, Neubauer, Suda und Zat. Im Wahlbezirke Tonners (Deutschbrod-Beneschau), welcher es ablehnte, in diesem Bezirke wieder zu candidieren, bewirbt sich um das Reichsrathsmandat der jungzcechische Lanotags-Abgeordnete Dr. Engel aus Aeneschau. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) hat seine Sitzungen mit Rücksicht auf die Eröffnung der Budapester Landes-Ausstellung für einige Tage unterbrochen. Auf der Tagelordnung der nächsten für morgen bestimmten Sitzung befindet sich die Vorlage über die Aufhebung der Hauscommunionen in der bestandenen Militärgrenze. Alsdann sollen die zwei Vorlagen des Landesvertheidigungs . Ministeriums, darunter jene betreffend die Ludovica-Akademie, ferner der Gesetzentwurf über das Wasserrecht zur Vorhand" lung gelangen. (In d er Freitag.Sitzung des kroatischen Landtages) erklärte Smiöiklas, erstehe auf dem Standpunkte, den Kroatien Ungarn gegenüber 1848 eiluiahm. Er müsse dies, well er Kroate sei, nicht aber «in Sohn jenes Landes, in dessen Geschichte ein dunkler Punkt sei: der Debrecziner Reichstag. Hierauf widerlegte der Srctionschef Stankooiö die Vorwürfe, welche der Negierung gemacht wurden, führte das Programm Staröevic'' ad adäurcwm und betonte, kein Banus habe bisher fo viel Interesse an der Thätigkeit des Landtages bezeugt wie Gras Khuen. Hierauf machte der Iustizleiter Klein sensationelle Ent« hüllungen, betreffend den Staröeviöe englischen Zeitungistimmen lauten der lieben wwe>y lung wegen wieder einmal friedlich. Nachdem " neueste easu» belli für die englische!, Zeitungen, " man sieht in London wieder eitel SonncnscheM , die «Pall Mall Gazette" erklärt, die Aussichten ""' den Frieden hätten sich wesentlich günstiger gettal > Dieser momentane Meinungsumschwung hat aucy ^ ein weiteres Dementi zur Grundlage. Es war ^ letzten Tage über von einem russischen Ultimatum Rede gewesen, und jetzt wird wieder auf das bw' teste erklärt, in Petersburg denke man nicht 0°^ überhaupt ein Ultimatum zu stelle« und am ^ wenigsten jetzt. Dies liegt auch in der NaM Verhandlungen begründet. Russland stellt an Vna> ' leine weiteren Forderungen, nachdem jetzt das vri Cabinet im wesentlichen auf die von russisch" ^ „ vorgeschlagene Grenzlinie eingegangen ist. 3"lberu » hat England gestellt bezüglich der Untersuchung w°» des Falles von Pendscheh und inbetreff des forlM" Verzichtes auf Herat für alle Zukunft. Nussla"» findet sich diplomatisch in der Defensive und den »ep Trumpf eines Ultimatum« auszuspielen, wäre lands Sache, wenn es seine Forderungen u"' ^ Preis durchsetzen will. — Der «Standard" lvlll tv>'^ England schlage Nussland vor, die Frage, ?o Pendscheh-Affaire eine Verletzung des Ucbere'" ^, mens vom 18. März bilde, der schiedsrichterllche" ^^ scheidung eines gekrönten Hauptes zu unterbreiten- ^ der Haltung, welche Rutland bisher in dieier ^ gelegenheit eingenommen, ist es sehr fraglich, .^ den „Ehrenhandel" selbst vor einem so erlaub Forum als discutabel erachtet. , . jil (Der deutsche Bundesralh) A^ seiner jüngsten Sitzung den deutsch-russische" " ^z, ferungsvertrag angenommen und den Antrag bes"V^„-lanzlers, betreffend die Herabsetzung der GeschO z, ziffer von zwölf auf sechs, vorläufig von der " oldnunl, abgesetzt. .««rili^ (Das neue griechische Minlst.el' zz, Das neue griechische Cabinet unter Del»!"'^ luelcher auch das Aeußere und die Finanzen ^ y. nahm. hat sich gebildet. Die Minister leisteten <"" den Eid. l5ana^ (Die internationale Suez - ^." M Commission) in Paris hielt am letzten ^ ^s« wieder eine Sitzung. Man einigte sich ^' dilrse"' Kriegsprisen durch den Canal befördert werden ^„ Im Laufe dieser Woche hofft man den Text der u Uebereinlunft feststellen zu können. ^^ Unter den asiatischen Völkern sind die Afghanen die einzigen, bei denen das Wort „Liebe" in unserem Sinne vorkommt und verstanden wird; sonderbar ist es auch. dass «Liebe" bei ihnen »Minah" heißt. Die Polygamie kommt vor, aber nur bei den Vornehmeren und Reichen, höchst selten bei dem ge. meinen Volke. Höchst auffallend ist bei den Afghanen der Gebrauch, dass. wenn der Mann vor seiner Frau stirbt, e« als Pflicht des Vrut.rs des Verstorbenen gilt, seine Witwe, wenn sie keine Kinder hat, zu heiraten. Weigert er sich, sie zu heiraten, so darf doch niemand sie ohne seine Zustimmung heiraten, was eine tödtliche Beleidigung wäre. Um dieser Levirats-Ehe willen, haben manche Engländer die Behauptung auf-gestellt, dass die Afghanen von den Jude« abstamme«, eine Behauptung, die nur ihrer Curiosität wegen hier verzeichnet werden soll. Die Erziehung der Frauen ist keineswegs so ver« nachlässigt, wie man etwa vermuthen könnte, da die Afghanen sich nicht so eifersüchtig abschließen, wie an« dere muhamedanische Völker. Viele, besonders in den höheren Klassen, können lesen und schreiben; von elner Frau des Chatak-Häuptlings Kusch.hal Khan, der lange in Indien gefangen saß, sind schöne Gedichte erhalten, womit sie die ihr von ihrem Manne zu« gesandten beantwortete. Die Afghanen sind im ganzen ein wissbegieriges Volk. weit mehr, als irgend ein anderes asiatisches Volk. Mit einem Indier kann man lange bekannt sein, und e» wird chm kaum einfüllen. Fragen über Europa zu ft«ll«n. »anz ander» d« Afghane, der ungemein neugierig ist und über alles, was er zum erstenmale sieht, oder was ihm auffällt, aufgeklärt sein möchte. Die Erziehung der Jugend ist in Afghanistan lange nicht so vernachlässigt, wie dies vor kurzem noch in Indien der Fall gewesen ist. Fast in jedem Dorfe oder Lager ist ein Nchund (Schulmeister, im Westen Mulla geheißen), der die Jugend schreiben und lesen und die nölhigen Gebete lehrt; er ist zugleich Vorbeter und Geistlicher und erhält entweder ein Stück Land zu seinem Unterhalle oder bei den Hirtenstämmen Schafe und Ziege« nebst kleinen Beiträgen von seinen Schülern. Mit dem Schulzwang hat es natürlich noch gute Wege. aber immerhin kann man annehmen, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung lesen und schreiben kann. Der Unterricht ist afghanifch, aber doch lernen die meisten auch etwas Persisch, das im Westen theil-weise Muttersprache ist. In den Städten sind regelmäßige Schulen, wo Unterricht im Persischen und Arabischen ertheilt wird; persisch ist ohnedies die gewöhnliche Umgangssprache in Kandahar, Kabul und Peschawar, wo nur das gemeine Volk afghanisch spricht. Erniedrigte und Beleidigte. Roman von Theodor Dostojewski. M. Fortsetzung.) — Ich bitte Sie bringend, Natascha Nikolajewna. sich endlich zu erklären, — sagte der Fürst. — Seit zwci Stunden werde ich hier mit Räthseln abgespeist. Das wild auf die Dauer unerträglich, und ich gestehe, ich dachte heute anders empfangen zu werden. — ^ »/ ^ a>^ Ihre Worte; - ich begreife «'«K-Man gewinnt daraus — gestatten S»e r» «hrelN ^e- - eine wunderliche Vorstellung "°" ^, "'UH rakter.... Ich bin an dergleichen S^^ H, wohnt und ich würde nicht emen ""^„ssell "" hier verweilen, wenn mich nicht tue ^' Sohnes dazu zwängen. .. ^llibacher Zeitung Nr. 100 823 4. Mai 1885. bal, Frankreich und China.) Die Chinesen Al>en, ^ ein Telegramm aus Ha-Noi berichtet. Lang. ll"" «träumt. Eine der wichtigsten Bedingungen des .fMlsch-chinesischen Präliminar-Vertrages ist damit .^W- Nichtsdestoweniger setzt Frankreich seine mill» «rychen Vorbpreitungen für die Action in Ostasien "'t Entschiedenheit fort. Tagesnemgkeiten. e,, Se. Majestät der Kaiser haben, wieder „Bote ^ ^lrol und Vorarlberg" meldet, der Gemeinde 3!? zur Herstellung eines Fahr- und Suumweges ^ fl- zu spenden geruht. „, . ^(Eine interessante Ve loci ftebefahrt) El? b'esertage zwei Mitglieder des Badener Bicycle« Ni^.'s Herren — zwei gewandte und enragierte Nn!? '^" "^ t"len um 7 Uhr früh per Bicycle von N,°5" bei Wien die Fahrt nach Graz an, fuhren Über niü? c ""b Neunlirchen nach Schottwien, wo sie bei van ^ 'HnlNer Fahrt mittags 12 Uhr ankamen, machten ?" ^ die Neise nach Mürzzuschlag fortsehten über O ^ Nachtraft hielten. Um 8 Uhr friih gieng es 6 Nü sl"ch «ach Brück a. b. Mur. und zwischen 5 und Bad "^^ !^^ Ankunft in Graz. Die beiden Wien-ber?? ^icyclisten wurden von den Svortgenossen in psan, ^nden Murstadt auf das liebenswürdigste cm-schön?« besichtigten fter Reitrad die Stadt und das Ntad , blissement deS Bicyclisten-Clubs. wo man eine Hi, ^ wit interessantem Programm veranstaltet hatte, nahy ,A°hrt (auch über den Semmering per Bicycle) bloß u ^^unden 55 Minuten in Anspruch. Da es sich Cchn? ^'" Erholunzstour handelte, war jede forcierte p^.s "'skeit vermieden worden, sonst wäre die Veloci. tttlll« " ""^ Graz in einem Tage leicht zu bewert, "'«tn gewesen. lick. -^7 (GräsKlicherMorb) Eine 55jährige trunk. ^k der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in ^"überreichte Dr. V. Mahler eine Abhandlung unter Wib,s l: „Astronomische Untersuchung über die in der "luti, ""'^ntc egyptische Finsternis." In der Ver. t>ez H 2' dass in der Ueberlieferung eine am 1. Nisan Ü^^zuziljllhres der Israelite« aus Egypten (für das dchF'ch das Jahr 1312 v. Chr. Geb. bezeichnet wird) Eo,^ ^gehabten Finsternis die Erinnerung an eine ""NNsternis erhalten ist. hat der Verfasser der vor- gelegten Arbeit aus allen centralen Sonnenfinfternissm deS 13. und 14. Jahrhunderts v Chr. Geb. die Früh. jahrsfinsternisse herausgesucht und gefunden, dass von diesen nur eine einzige für Egypten von Bedeutung sein konnte. Es ist dieß die ringförmige Sonnenfinsternis des Jahres 1335 v, Chr. Geb. vom 13. März. Nachdem diese aber zugleich alle durch die Tradition erhaltenen Merkmale (Monat, Tag. Wochentag) der in der Bibel erwähnten egyptischen Finsternis besitzt, so ist eS im hohen Grade wahrscheinlich, dass. wenn der vom Verfasser ausgeführten Rechnung Bedeutung bcgelegt wird. die in der Bibel erwähnte Finsternis mit der ringförmigen Sonnenfinsternis des Jahres 1335 v. Chr. Geb. vom 13. März identisch sei, Dann fällt natürlich der AnSzugs» tag der Israeliten aus Egypten auf den 27. März des Jahres 1335 v, Chr. Geb. — (Sechs Personen ertrunken) In der Nacht auf den 27. April sind vier Männer und zwei Frauen, sämmtlich zwischen 20 und 30 Jahren alt, auf der Heimfahrt von einer Tanzunterhaltung im Tegern-See ertrunken. — (Inschrift über einer Weinkneipe.) Hier hat man das seit langer Ieit vergessene Geheim« nis wieder entdeckt, aus dem Saft der Trauben Wein zu bereiten. Oypnotismus in wissenschaftlicher Beleuchtung. Vor einem zahlreichen und distinguierten Publicum hielt jüngst Professor Dr. O berstein er im Missen» schaftlichen Club" in Wien einen Vortrag über die neuesten Beobachtungen auf dem Gebiete des Hypnotis. mus. War schon das Thema ein in mancher Beziehung! fesselndes, so verstand der Vortragende eS auch noch. durch eine glückliche Mischung deS wissenschaftlichen Ernstes mit einem vovulär-gemüthlichen Tone seine Zuhörer für das, was er vortrug, zu interessieren. Dabei stellte cr sich rückhaltlos auf den Standpunkt derer, die im Hypnotismus troh aller Missbräuche durch Schwind« ler und Unkundige eine geheimnisvolle Wissenschaft er« blicken. Die Franzosen unterscheiden drei Stadien des hypnotischen Iustandes, das katalefttische. bei dem die Glieder der hypnotisierten Person steif in beliebiger Lage erhalten werden, das lethargische, bei dem durch die Nerven auf die Muskeln eingewirkt wird und das somnambule Stadium, bei dem dics durch Erregung der Haut geschieht. Bei dem letzteren Stadium sind im Gegensahe zu dem vorhergehenden die Augen geschlossen. Da d,e französischen Aerzte zu ihren Beobachtungen hysterische Personen zu wählen pflegen — sie nennen sie deshalb auch I.c>8 ma!:>,6o8 — so ist z» beachten, dass bei gesunden Personen der hypnotische Zustand sich nicht so scharf nach Stadien unterscheidet, wohl aber nach der Individualität des Hypnotisierten, Nie sind die Erscheinungen bei dem einen so wie bei dem an» deren. Besonders merkwürdig sind die Versuche mit halbseitig Hypnotisierten. Nach dem Willen des Mague. tiseurs kann die eine Seite des Mediums gelähmt werden oder die Sinnesfunctionen können alle vorhanden sein oder auch ganz verloren gehen. ES ist bekannt, dass bei hysterischen Personen, die einseitig geliimt find. durch Annäherung eines starken Magnets die Lähmung von der rechten Seite zur linken und umgekehrt transferiert werden kann. Ganz so ist es bei den Hypnotisierten. Ebenso überträgt sich mittelst des Magnets die vom Magnetiseur angeordnete Blindheit des einen Auges auf das andere. In beiden Fällen empfindet das Medium einen empfindlichen Schmerz im Kopfe, und zwar genau in demjenigen Theile des Gehirns, den man als Sitz des Gefühls, respective der Gesichtsnerven annimmt. Diese Thatsache hat eine Bestätigung der biS vor kurzem noch vielfach angezweifelten Lehre von der Eintheilung der Iellengruppen im Gehirn ergeben. Die Willfährigkeit des Mediums dem Magne-tiseur gegenüber ist eine unbegrenzte. In einem Falle wurde ein Hypnotisierter zu einer Reise nach dem Monde eingeladen, und er bestieg mit seinem Magneliseur einen Luftballon, mit dem man denn auch bald auf dem gliin« zenden Trabanten der Erde anlangte. Das Ein- und Au«steigen markierte der Magnetiseur einfach mit Wor« ten. Auf dem Monde wurde das Medium — nebenbei im wachen Zustande ein Arzt. und gegen den Hypnotismus misstrauisch, wie nur ein Arzt sein kann — ge« sprächig; es erzählte von den Bergen und Thälern, von den Pflanzen und Thieren auf dem Monde und rief auf einmal eifrig: „Siehst du den glänzenden Punkt da unten? Das ist ja unsere Erde! Aber wie kommen wir da hinab?" Der Magnetiseur beruhigt ihn mit der Versicherung, dass er einen Strick bei der Hand habe. an dem sich beide hinunterlassen könnten Der andere gieng sofort auf diese Idee ein. und der Abstieg fand ftatt. Unten angekommen, erklärte aber das Medium: „Es ist gut. dass wir unten sind. meine Hände sind ganz schmerzhaft von dem Seile, an dem wir herabgerutscht sind." Dabei saß das Medium mit seinem Magnetiseur auf dem Sopha. Einer Dame sagte man während des künstlichen Schlafes, sie sei ein General. Sofort rief sie nach ihrem Pferde, verlangte Degen und Hut und — schimpfte über die Officiere, gerade wie ein wirtlicher General. Dann wieder fagte man ihr. jetzt sei sie ein Geistlicher, und ohne weiteres begann sie zu predigen Als Kind erzählte man ihr dann das Märchen vom Rothläppchen und fügte hinzu, das fei eine moralische Erzählung. „Moralisch, was bedeutet das?" fragte sie, völlig in die lindliche Anschauungswelt versunlen. Zum Unerklärlichsten auf dem Gebiete des Hypno-tismuS gehöre die Fortdauer der Suggestiv» Erschei-nungen über die Dauer des künstlichen Schlafes hinaus. Wenn man einem Hypnotisierten fagt. er werde nach dem Erwachen zu einer bestimmten Ieit eine bestimmte Handlung vorzunehmen haben, so kann man darauf lechnen, dass ,s geschieht, wenn auch das Medium in der Zwischenzeit selbst sich an den Befehl nicht erinnert. Ebenso kann man einer Person während des Schlafes die Ueberzeugung verschaffen, sie habe irgend eine Wahrnehmung gemacht, So hat ein Arzt die Zeugenaussagen des Moriz Scharf im TiSza.Vezlaler-Process zu erklären gesucht. Z„,n Schlüsse seines Vortrage» besprach Professor Obersteiner auch die Elklilrung deS Hypno, tiSmuS und erwähnte diesbezüglich der Ermüdung, welche durch das Fixieren eines bestimmten Gegenstandes das Medium befalle und gänzliche Willenlosigkeit im Gefolge habe. Eine bestimmte Erklärung fehle uns zur Zeit noch. So Viel kvnne aber nicht zweifelhaft sein. dass der Hypnolismus nicht zum Spielzeuge in der Hand von Laien werden dürfe, und dafs auch Aerzte eine gewisse Vorsicht nicht auß«racht lassen follten. Kinder dürften keinesfalls zu den Experimenten benutzt werben. Der Vortragende fchloss unter allseitigem Beifall mit dem Ausdlucke der Hoffnung, dass die Wissenschaft bald über da» Wesen des HypnotiSmuS volle Klarheit schassen m5ge, ^Üap« Mo Sie bestehen darauf, die paar Worte 'Vntt^Nln nicht, Sie wollen, dass ich ungeschminkt ^!>en ausspreche. ^ Ich warte ja nur darauf! 'diel, l> ^"t denn, hören Sie! — rief Natascha voll a"ue«, ^. ^ ^ ^es, alles sagen! H XXIX. !^ ez's Kb sich und begann stehend zu sprechen. !^b siH °" zu bemerken. Nach einigen Wechselreden ^s s3. ?^ der Fürst. Pie ganze Scene nahm einen ^'"llchen Charakter an. U^n ^ «lnnern sich Ihrer Worte am Dienstag, ^huna^"- "" Sie sagten: ich brauche Geld, ^. A" ö" der großen Welt — nicht wahr? !^^ ^s^lee Geld zu erHaschen, um sich alle die l s> Sie . ^"' die Ihnen zu entgehen drohten. 5i> «in nn^ 'I"^l! zu mir. leiteten diese Ver-"Newin.n?n ^'"'' bass Sie durch diese Posse >eife Ms zu fagen! - fuhr >«n^ Iah? ^'"gung fort. - 'Fie haben sich ^ « g«2^Mch° mir abspenstig zu ^ U"ang Ihnen nicht. Aber die Ze't drängte, den günstigen Moment vorübergehen lassen, hieß die Braut, das Geld verlieren — namentlich das Geld, eine Mitgift von drei Millionen! — Das einzige Mittel war: Aljofcha musste sich in diejenige verlieben, die Sie ihm als Braut bestimmt, dann würde er mich verlassen. . . — Natascha, das wird nie geschehen! — rief Nljoscha schmerzerfüllt. — Sie haben dies Mittel angewandt, — fuhr sie fort, ohne auf Aljoscha zu achten. — es trat aber das alte Hindernis ein: ich stand im Wege! Ein Um-stand jedoch flößte Ihnen neue Hoffnung ein: als kluger und erfahrener Mann bemerkten Sie, dass Aljoscha die frühere Anhänglichkeit an mich zuweilen lästig ist. Hierauf rechneten Sie. als plötzlich am Diens-tag die entschlossene That Nljoschas Sie aus dem Concept brachte. Was sollten Sie thun? — Erlauben Sie, — entgegnete der Fürst, — diese Thatsache... . ^ ^ ., — Ich sage, - unterbrach ,h„ Natascha mit starker Betonung, — Sie fraqten sich an jenem Abend: „Was soll ich thun!", und beschlossen. ,hm zu gestatten, mich zu heiraten, bloß um lhn zu beruhigen! Die Trauung könnte man ja, dachten Sie, fo lange hinaus, schieben, wie man wlll! Unterdessen begann die neue Liebe zu keimen; das bemerkten Sie und hierauf bauten Sie Ihren Plan! — Romane. Romane! — bemerkte der Filtst ruhig, wie für sich, — Schwärmerei, Grübeleien und Romanlecliire! — Ja, hierauf bauten Sie Ihren Plan! — wiederholte Natascha, ohne die Worte de« Fürsten zu beachten und als hatte sie sie gar nicht vernommen; chre Wangen glühten ftewhaft. die Wogen le.den-schaftllcher Erregung stiegen immer höher. — Und welch große Chancen hatte diefe Liebe l Sie hatte ja schon damals begonnen, als er von der Vollkommen-he.t dieses Madchens noch keine Ahnung halte! Der Edelsinn des schömn Wesens, das für ihn und für dle Nebenbuhlenn so viel Theilnahme zeigte, musste lhn brzaubern. er musste am anderen Tage das sehnsuchtsvolle Bedlilfnis haben. Katja wiederzusehen, wenn auch nur um eine Wicht d-r Dankbarkeit zu ersüllen! Und weshalb sollle er es unterlassen? Die andere ist jetzt glücklich, ihr Sch'chal ist entschieden, ein ganzes Leben wird er ihr widmrn, hier abe»' lömite es sich nur um ein paar Augenblicke handeln.'... Und wie undankbar würde Natascha sem, wenn sie aus dikse paar Augenblicke eifersüchtig sein woll!.. Und so büßte Naiascha unmertlich stalt der paar Augenblicke einen Tag. einen zweilen. e.nen d,Me„ ""' UN» w "eser.Zeit^rschci^. m ^sMädchen ge.steru"/v"ll Nich"veA! in ihren Charak. ?<.^, n k Ne einander so ähnlich ... Es wlld endlich 'Ze'on^men dachten A wo die früheren Liebes--m^ndunae,, durch die ri chen, neuen Gefühle ,n Zattc"Nellt werdm; dort ist alles bekannt, all-täalich dort ist man so ernst, so anspruchsvoll, man schilt ihn. man weint, behandelt ihn wie rin Kind. namentlich aber: es ist alles so gewöhnlich, so wohl» bekannt.. . (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 100 824 4. Mai 1885. Local- und Provinzial-Nachrichten. Ein grässlicher Mord wurde gestern um die Mittagsstunde in dem kleinen Fichtenwäldchen nächst der Leimfabrik hinter dem Frach« tenmaaazine der k. k ftriv. Südbahnaesellschaft. etwa 400 Schritte außer dem Pomilrium der Landeshauptstadt gelegen, verübt. Der 49 Jahre alte Franz Kosir hat drei seiner Kinder durch Reuoloerschüsse in die Schläfe ermordet und ist sodann entflohen. Gegen 2 Uhr nach« mittags wurde die Verlibung des grasslichen Verbrechens in Erfahrung gebracht, und war die städtische Sicher« heitswache sofort zur Stelle. Soviel man über den Hergang des Verbrechens von der Gattin des Mörders, der Zeugin am Thatorte, und von der städtischen Polizei, welche nach vollbrachtem Morde den Thatftlah betrat, in Erfahrung bringen konnte, spielte sich die schauer« liche That Wie folgt ab: Der Mörder Franz KoZir, von Neumarktl gebürtig, war verehelicht, Vater von vier Kindern, und wohnte im ehemals Paulm'schen. jetzt dem Herrn Pollak gehörigen Hause in der Wiener» strahe. Franz Kosir war in den letzten Jahren als Aushilfsdiener bei der Post. als Nushilfsdiener bei der Bahn und vor knrzer Ieit als Strahenassistent bedienstet. Seine früheren Stellungen foll er theils freiwillig oer-lassen haben, aus der letzten soll er, da man Spuren von Irrsinn an ihm wahrgenommen, entlassen worden sein. Einige seiner Bekannten schildern den Mörder als sehr verwendbaren Menschen, während andere behaup» ten. dass Koöir ein dem Trunke ergebener, im Dienste unverlässlicher Mensch gewesen sei. Gestern vormittags erklärte Franz KoZir seiner Frau, er gehe iu die Leimfabrik, da er in diesem Eta> blissement einen Dienst zu erhalten hoffe, und nahm seine drei älteren Kinder, zwei Knaben und ein Mädchen, mit sich. Koöir sagte zu seiner Frau, er werde bald zurückkehren. Als cr nun längere Zeit nicht zurückkam, gicng ihm dessen Flau mit dem jüngsten Kinde in die Gegend gezen die Leimfabrik nach. Schon von weitem bemerkte Frau Koö^r, dass ihr Gatte im kleinen Fichten» Wäldchen, in der Nähe der Leimfabrik, hin« und herlief, und sie vermisste die Anwesenheit der ttinder. Rasch eilte Frau Kosir ins Wäldchen, wo sie ihre drei Kinder eines neben dem andern liegen fand, an den Köpfen blutüberströmt, regungslos. „Um Gottes willen." rief die Frau entfetzt, „was hast du denn mit den Kindern gemacht?" Koöir entgegnete: „kostreM 8sm M, 26aj dam pa Z6 tedk!" (Niedergeschossen habe ich sie, jetzt erschieße ich noch dich!) Mit diesen Worten drohte er seiner Frau mit einem Revolver, worauf diese die Flucht ergriff und um Hilfe rief. In der Nähe wurde ein Bauer sichtbar, der zur Hilfe zu eilen sich anschickte, Worauf der Mörder Franz Kos^r umkehrte und gegen die Save hin die Flucht ergriff Man glaubt allgem-in, derselbe habe einen Selbstmord begangen. Am Thatorte wurden die drei Kinder Franz Ko-öirs auf dem Boden liegend aufgefunden. Der älteste Sohn, der 12 Jahre alte Fritz Koiir, ein, wie man erzählt, fl>hr fleißiger Schüler der ersten Gymnasialclasse, War bereits todt. Der zweite. 9 Jahre alte Sohn Franz und die 5'/, Jahre alte Tochter Fcancisca lebten noch und wurden rasch in den Operationssaal des hiesigen Civilspitals übertragen, wo die Herren Sftitalsärzte ihnen rasch Hilfe brachten, obwohl es klar war. e3 sei leine Hoffnung vorhanden, dieselben am Leben zu er» halten. Sämmtliche drei Kinder waren, wie schon erwähnt, in die Schläfe geschossen, und mit dem Blute War auch Geh'rmnasse aus der Wunde hervorgequollen. Franz und Francisca Kos r sind bereits gestern nach« mittags ihren Wunden erlegen. Sämmtliche drei Kinder waren nett gekleidet. Nach den Ergebnissen der geführten Untersuchung werden wir demnächst nähere Details mittheilen. Nach der Person des Mörders wird von den Sicherheitsorganen eifrig gefahndet. Das grässliche Verbrechen, Welches bald nach 2 Uhr nachmittags in der Stadt be-kannt wurde, hat in allen Schichten der Stadtbevülkerung die größte Sensation, nicht nvnder aber auch berechtigte Indignation über den verruchten Kindesmörder hervorgerufen. Iu allen Straßen sowie in den öffentlichen Lo« calen wurde das Verbrechen unter Zeichen allgemeiner Theilnahme für die armen unschuldigen Opfer und des größten Abscheues über den Mörder besprochen. Vuc Schluss der Redaction erhalten wir noch fol. genbe Mittheilung: Der Mörder Franz Kosir erschien gestern abends um '/, 9 Uhr im Inquisitionshause des k. k. Landesgerichtes und meldete sich als Mörder seiner Kinder. Da man die Indendität deS Mörders nicht feststellen konnte, wurde um die Polizei gesandt, welche den Mörder KoZir verhaftete. Den Revolver, mit welchem er die Kinder erschossen hat. will er weggeworfen haben, wo, wisse er sich nicht zu entsinnen. Heute wird Kosir dem Landesgerichte übergeben werden. — (Requiem.) Samstag vornutiags um 10 Uhr fand in der hiesigen Domlirche das feierliche Requiem für weiland Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna statt. Das Seelenamt wurde vom hochwürdigen Dom« Propst Iostf Sup an unter zahlreicher geistlichst Assi» st"'5 zelten. Demselben wohnten auhtr dem hochwür» digen Domcaftitel der Herr Landespräsident Baron Winller. Hofrath Graf Chorin sky. Regierung«, rath Freiherr v. Pascotini-Iuriskovi«!, Prä. sidialsecretär Ritter von Schwarz, Finanzdirector Dimitz, Oberpostverwalter Preßel mit mehreren Postbeamten, Se. Excellenz FML Freiherr v. Re in l a uder, Oberst Heyruwsly mit zahlreichen Herren Ossicieren. kaiserlicher Rath Murnik. Handelskammer'Präsident Kuschar. Bürgermeister Grasselli. die Directoren und Professoren der Mittelschulen und zahlreiche An-dächtige bei. — (Auszeichnung.) Se. Majestät der Kaiser haben den Telegraphenleitungs»Aufsehern Johann Iste» nitsch in Adelsberg und Anton Nessmaun in Trieft in Anerkennung ihrer vieljährigen, sehr eifrigen u»d be« lobten Dienstleistung das silberne Verdienstkreuz aller» gnädigst zu verleihen geruht. — (Unterkrainer Bahn) Das k. k. Handelsministerium hat dem Consortium für die Unterkrainer Bahn die erbetene Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine Localbahn von Laibach nach Rudolfs-wert und Gurkfeld und von Laibach über Neifniz nach Gottschee auf die Dauer von fechs Monaten ertheilt. — (Florlani - Messe.) Die freiwillige Feuer« wehr iu Laibach feierte den Festtag des hl. Florian unter Theilnahme, der freiwilligen Feuerwehr der hiesigen k, l Tabak-Hauptfabrik, der Feuerwehren von Ioseftzthal, St. Marein und Bizavik gestern um 7 Uhr in der Flo> rianslirche mit einer hl. Messe, welche der Seelsorger der Laibacher freiwilligen Feuerwehr, geistlicher Rath Herr Gnjezda, celebrierte. Zur Kirche und von der-felben marschierten sämmtliche freiwillige Feuerwehren unter Commando des Feuerwehr-Hauptmannes Franz Doberlet durch die Straßen der Stadt mit klingen-d?m Spiele. Im Gasthausgarten des Herrn Ferllnz fand sodann vormittags eine gemüthliche Unterhaltung sämmtlicher erschienenen Feuerwehr'Mitglieder statt. — (Abracadabra.) Die berühmte japanesische Gesellschaft Torikata, bekannt von der verflossenen Theatre saison. wo sie unter dem phantastischen T»tel ..Abraca« dabra" im Iasefstädter Theater in Wien 100inal in ummterbrochener Reihenfolge gastieite, triffc heute in Laibach ein und beginnt morgen im landschaftlichen Theater ein auf drei Abende berechnetes Gastspiel, Drr sensationelle Erfolg, den die Gesellschaft errang, docu-mentierte sich am besten in der Unzahl der Vorstel. lungen im Iosesstädter Theater. Es wurde ii, Wien «in förmlicher Cultus mit dieser Gesellschaft getrieben. In Begleitung der Japanesen befinden sich noch andere Sehenswürdigkeiten, unter anderen die berühmte Goldstiege, genannt Noucdo ä'or, welche im Vereine mit einer Ballettzesellschast sich pcoducieren wird. Ferner tritt auch Director Arbre' auf, welcher iu Wien anlässlich seines Gastspieles in „Abracadabra" ebenfalls große Erfolge zu verzeichnen hatte. Die Gesellschaft, welche gegenwärtig im Grazer Landes- und Stadttheater gastiert, wusste sich überall Sympathien zu erwerben und dürfte auch den Bewohnern der Landeshauptstadt Laibach ein angenehmes Amusement bieten. — (Aus Muthwillen.) Der Bergarbeiter Johann Wild in Buchberg bei Cilli fchnitt. ohne jede Veranlassung, aus purem Muthwillen, dem aus Sachsenfeld heimkehrenden Grundbesitzer Johann Skorjanc mit einem Messer den Hals durch. Das Opfer dieser Bestialität starb in wenigen Secunden. Neueste Post. Origin al «T elegramm e der Laib. Zeitung. Budapest, 2. Mai. Die Ausstellung wurde heute mittags durch Se. Majestät den Kaiser feietlich eröffnet. In der Ansprache an Se. Majestät sagte der durchlauchtigste Kronpiixz Rudolf: „Alle Länder del Stefanskrone vereinigen sich neu erstarkt zu diesem Fnedensseste. das dem Inlande und Auslande ein glänzendes Schauspiel bietet, was Ungarn durch die weise Regierung Sr. Majestät des Kaisers und den b geisterten Patriotismus der Nation in kurzer Z it-spanne geworden. Urberraschende Fortschritte der cul« turellen Arbeit Ungarns auf allen Gebieten si»d hier zu einem fürbenstrahknden Bilde zusammengefasst. Nuch die österreichischen Länder und die fremden Nationen werden der Thalkraft Ungarns gerechte Anerkennung zollen." Se. Majestät derKaiser erwiderte: „Das heutige Fest könne uns nur mit aufrichtiger Freude erfüllen, und es solle beweisen, dass Ungarn in jeder Beziehung einen windigen Platz unter den Culturstaaten einnehme." Se. Majestät wünschte der Ausstellung vollsten Ersolg, welcher als mächtiger Sporn zu erhöhtem Streben auf der B^hn des Fleiße« und segenbringen-der Arbeit dienen mög?, und eiklarie die Ausstellung für eröfwt. (Enchusiastlsche Eljeu^Nufe) ^ Außer den MlgUedern dcs «lwhöchsw, Kaiser. Hauses und den Wü'.dentlägern war das ganze diplomatische Co'ps anwesend. Se. Majestät der Kaiser besichtigte die Aul-stelluni, beglückwünschte den durchlauchtigsten Kronprinzen als Protector zu den, glänzenden Erfolge, gab dem Ministerpräsidenten Tisza gegenüber drr Vefnediguna über die im Interesse der Ausstellung entwickelte Thätigkeit Ausdruck und zeichnete die ^' nister Szechenyi, Szapary und Orczy nut«" sprachen aus. Hierauf kehrte Se. Majestät unter ei'W siastljchen Eljen-Rufen der Volksmenge in die hosM« zurück. . .._. Budapest, 3. Mai. Der Kaiser, das Kroi'prmze" paar und die Erzherzoge besichtigten heute vorM«^ aufs eingehendste die Ausstellung. Der Kaiser lp^ sich wiederholt sehr befriedigt über den glanzel""' Erfolg aus. Graz, 3. Mai. Stalthalter Biron Kilbeck Hal <^ heule in den Bezirk Brück begeben, um die Willu"^ des gesti-igei, Erdbebens an Ort und Stelle in «"ssei schein zu nehmen und allenfalls nothwendige «" kehrunqen zu veranlassen. . ., Temesvar, 3. Mai. Fürst Alexander KaM'" gieviö ist gestorben. « z Agram, 3. Mai. Der wegen eines Dueu«» excommunicierte Professor Krsnjavi erhielt d" ^ gesuchte Absolution. Eine diesbezügliche pap'^ Bulle ist bereits an Cardinal Mihalovit angels' Antwerpen, 2. Mai. In der Festhalle des ^ stellungspalastes fand nachmittags die feierliche ^ öff'iung der Ausstellung statt, welcher der Kö>"g " die Königin, der Graf und die Gräfin und ^ ' Äalduin von Flandern, sämmtliche Minister, W^'" Mitglieder des Senats und der Kammer un° diplomatischen Vertreter der fremden Mch" wohnten. s^.,> London, 3. Mai. (HavaS-Meldung.) D"/,'', eingetroffene russische Antwort nimmt pril,c,P>eU e> Schiedsspruch über das Abkommen vom 17. Mals Die Unterhandlungen werden fortgesetzt, ein M> ständnis ist fast sicher. Schiedsrichter wird der tt" von Dänemark oder der d.'ulsche Kaiser sein. ^z London, 2. Mai. „Daily News" erfahren ^ angeblich unanfechtbarer Quelle, der Zar, von Wunsche beseelt, den K^iea womöglich zu "^'" ^n sei dem englischen Vorschlage, den Zwischei'sa" M Pendjrh einem Schiedssprüche zu unterbreiten. 9" ^ gesinnt. Die nächste Woche in England einttM ^ russische Antwort werde voraussichtlich die orm Annahme der englischen Vorschläge übermitteln. .. Petersburg. 3. Mai. Die «Petersburger Z""^ erfährt von unterrichteter Seite, der Friede »e ^ gesichert zu betrachten. Es handle sich nur »wV °" ^< der englischen Nückzugsbewrgung einen möglW ständigen Charakter zu wahren. ^ hel Neapel, 3. Mai. Etwa 200 Meter oberh" ° ^ oberen Eissndahnstation haben sich zwei Kr«" ^ Vesuv g öffnet. Große Lavaströme ergießen '">>, den Naum zwischen Torre del G-eco und ^ /^nz Madrid. 3. Mii. In Alcudia in der P" ^ Valencia wurden ünig? Cholerafälle colw" Ei» Sanitiitscordol« wurde aufgestellt. Unwirtschaftliches. ^,. Uaibach, 2, Mai, Alls dem heutigen ^"A, lü'b erschienen: 14 Wagen mit Getreide, 8 Wagen nm 5. Stroh und 14 Wagen mit Holz. Durchschnitts. Prei se^_________^s> ------------------W77-MI7------------------MO b" iscÄ'B Den 2, vormittag heiter, »achlnittag? ,^, ; slc^'ü^ l.lnq. ,m, :^ Uhr aerinacr »ics,c». dann ">lsh" '^'lihr ^> ^ Nacht. Den 3. tagsüber lrillic, regi'crisch, "'^..tlad'll'^'i dcl in N mit nr.llcn Älihcn. Renen n»d sta^"« Tages>"'sc >»" 10 Uhr nnhnltcnd. In dcr Mcht Ncsscn. ^ ugs^' Wärme an bcidm Tancn 14,3° und 14.0", "^ I.l)" und 2,l'" über dem Normale. _______^' °/ ^laatslose ü5u sl. 125 — 12« !""« St«!>l«,H"'^°l loo .. '»8 7b 13» 75 '«««ei ""sl°sc . . ;„o IUN 75 107 50 "«ntenschclnc . per St. «-- « - v'«°ft3H^"t°' steuerfrei . IN« <» i°«7(. "otcnrcntc, stciicrfre, . 9L^5 u? 11» <"cg.°i!°,e 4«/„ I0l> fi. . . 117-25 11?-7b M"5'Obligationen ^ta°A°......i°«.5°_.. ^'"iihHe......")225 103 2b ^°fl°V""^l- ' - .10^50 loo- "^lichH^ slavonische . I«,- i«3-"""»lsche.....100 2"/<, WU fi. . 113 00 lii -bto, Aulcihc >f<7«, stcucrlrc, . 104-no i<>5 — Nnlchcii d. Stabtsscmcmke Wicn 101 75» 10200 Anlchcn d, Stabtacmciüdc Wicn (Silberund Gold) .... — — —— Präuiicu-Anl, d. Stadtgem.Wien 120 L« 121 — Pfandbriefe (fllr 10« ft.) Bobcncr. allg.östcrl.<'/,"/»Gold. 125— 125-5.0 bto. in .'»a „ „ 4 V, "/<> u«'?b «"'25. bto. in 5>o .. „ < "/„ . »»' ns'25 bto, PrämIcN'Schuldvcrsch,»"/!, <»« ?ö »725 Oeft.Hypothclcnba»! 'nj.b>/l"/u '«'^ —'" Oeft.-ung, Vanl vcrl. 5>"/n - .'0i"?i> 102 - dto. „ < '/,"/« - l00-lo 100-50 bto. „ 4"/n - . sO'NO »7-25 Nnss.allss. Bodcncrebit/,°/o ">2 25 102 75 PrioritätS »Obligationen (filr 100 fl.) Clisabclh-Wcstbahn i. Emission 112 50 113 — FcrdinandS.Viovbbahn in Silb. I05ü0 ion 50 ffranz»Ioscs-Vahn.....ö» lw 90 — Galizische Karl - Ludwig«Nahn Slibbahn k 3"/n...... 148-25 »875 ., ^5°/«...... 12b'««!i2«- — Ung.'galiz. Vahn..... »»-— 9» — Diverse Uose (per Stück) Lrcdltlosc 100 fl...... 174-25 175- - lllary.Losc 40 ss. . . 42-25 42 75 4"/„ Donau-Damvssch. 1N0 fi. . 114-50 115 50 Laibachcr Prämien-Anlchc,! wff. 235« 24 — Ofcncr l.'osc 4« fi. . . 4«,.— 47-— Palfsy vosc 4l> N...... »»-2» 5»l5 Mothcn ztrcnz, oft. Ges. v, 10 N. K — "'!w Rudols-Vosc lU fl. . . . . I?-.. 17 75 Salni'i'osc <«0 fi...... 52— 52— St,-Gc»!,'i«-z!ose 4<> fi. ' .' . 47-75 48 — Walbstcin-N'se 2a sl..... 2?-— 2?- — Windischgrätz.Losc 8„ fl. . . .' L6-— »i> 50 Vanl-Actien (per Stilll) «lnglo-Ocstcrr. Van! 200 fl. . . 977b W«5 Nanl.Gcscllschaft. Wiencr lwo st. — - ------- Vanlvcrcin. Wiener, wo N. . . 997010025 Vbncr,.Ansl., Oest,liOOst.S. 40«/« ,27'— 228- Crdt-Anst. s, Hand. u. G. i«l>fi. 282 »0 28« 2« cl<.-nb..öst, 20N fl. «5»,"um,'i»ahn 20« fi, Silb. 179 75 180 25 Nussia-Tep, Eiscnb. 200 fi. CM. —-— — — Vöhm. Norbbahn 150 fi. . . . 554 i^N - „ wcstbahn 200 fi. . . .__________ Vuschtichrabcr Eisb. 5>Y0fi.EM. . —------- „ slii. N) 300 fl. . 198 — 200 — Dona» - Dampsschissllbrts»Ges. OeNerr, 500 N. LM. . , , 45«'— 457 — Draii-Lis,sBat,-Dl',-Z,)«O0N.S,-------— . Dux-Vodc»bachcr E..V, L00ft,S, ——------- Elisabctb'Babn 2NU fi. CM. . . 238 2b 23375 .. Linj-Vubwcis 2NN ss. ...-------— , Sall,.-Tirol.III,E'»?820Uss,S 19? — i»u — sserdinands-Norbb.iWN fi. CM. 23L2 23«8 Franl-Ioscf'Val,!! 2N« fl, Silb. 2n« — 20?'— Fünttirchen-VarcscrLis,!>00fl,S. 200— 203 — Gal>,ssarl l>udwin«B,ü0c>fi,CVt. 25275 253-50 »ra,-ssöflllcher E,-V,2«0fl.ö.W. 235 — 238 — ssaolcnberq.Lisenb. ION fi, . .-------— — Hasckau-Odcrb. Eisenb. 200 fi.S. 14«! — 147 — Lemt'era-Ezcrnow-Iassu Eisen» bahn-Gcscll. 20l> ö. W. , . 220-50 221-25 Lloyb, öst,°unn„2.rieN 5.00fi.EM. KüL— Kb8 - -Oefterr. Nordwcftb, »00 N. Eilb. 184 — 18450 dto. (lit, «> 200 fl. Silber . 1SL-/0 1«7 25 Prag-Durcr (!ff,Silb. 34— 85 — Rudolf'Nayn IU<> fl. Silber . . 180 75 181-25 Siebcnbilrger «iiscnb. 200 fl. . 178-öl, 179 — Staatseisenbahn 2 fi. 8. w. . «"« 7» 2»? - Gelb W are Sübbahn 2N0 fl. Silber . . .I27>5c,l28 — SilblNoldb.°Vcrb..V,20ofi,u ?5 Vr , neu 100 fi, »05 5» ion 00 Tran«pl>rt'l^cs<-lllch<,ft 100 fl, . — — - '— Unss.-naln. Eilciil', 2«!> fi, Silber 172 — !7l . Uns,. Viordostbabn 200 fl, Silber l092l. '70 — Nng.wefibMaab-GlazMUfl.S. 1«» - -'« ?b Inbuftrie-Nctien (per Stüc?) Lgdbi unb Kinbbcra. Eisen» und Stahl,-Ind, in Wien ino ff, . —— ^ — «tisenbahnw,-Lcihss. I, «u n. «, n,^ ,ß,^ ,„, ^ „Llbcmlibl". Papiers, u, V,'G, 5x — 5»-— Mon<»n-Gesellsch, öficrr,.alpine 3»-. 31.-50 Präger Eisen-:,nd,-Ves, »oo fi. ,z? 5.0 18° 50 Salao-Tail. Eiscnrass. 100 > . . 9^,^ 9« — Wasscns.-cy„ Oest, in ?!,,. 100 ff. ,30 — ,40 — Irifailer Kohlen«.°Ves. ilw s!. . —-^ —-__ Devifen. Deutsche Plätze......«120 «i-»b kondon.........125 20 125 e^0 Pari«......... 49 40 4U 5l» Plt««burg ....... — — —-— Valuten. Ducaten........ 587 b u» L0'Yranc«,Stü«le..... »89 9 »l Silber......... —— — — Deutsch« Vleich»b»nlnot«n . . «1 »0 «1»« siaoh isier Herr> weloher gestern thüSS ltaes im Caf6 Elefant irr-^aum eiuon seidenen gegen einen 8^cht irm mit^ahm, wird ernsten Steren dallin wieder zuriick-genfth*.6*11' widrigenB sein voller Name _n*tt wird. H lllMllLll!'Kl,gll88 8 ftz ^llni^.^,^,,^^ au« bei! bestcn ficirischcn Ä ^ «r°n>». Mit sr.schcm Wass« und "iniacn ^ ft Dropsen Hall^lschcr Sämc vciniischt, au«- A ln Mclch„»!t nassen Hllzr», Älnwallunnt,,, "1 « wlllgenschwlichc, und «I« clsiischcndct«, rcssau- ^ ^ "«ende« Getränk nc»> z.iu» ultr,., 1 «lilo ft ^ «U »r., '/, Nilo 40 lr.. versendet die Z Ä ^patlieko Irnlcocn st zl „znni goldene« Oinhorn" ft su («««) «nibach. Natlchausplah 4. U2 ,2 Ä ^ Ebenda: Witlsamt Wulmzelicln. 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U. ersinne ^ "nem'H n ^ ^" dcm ih.,cn > Ioh ^telllell Curator .ä uolui« "It würd" ^"" von Gottschee zn- ^'^ril'^Kksgericht Gottschee, mn Sparcasse - Kundmachung. Im abgelaufenen Monate April sind hier von 1G33 Parteien........................... 433 C81 fl. — kr. eingolegt und an 2113 Interessenten........... 331948 „ 83 „ rückbezahlt worden. Laib ach am 1. Mai 1885. (18Ü4) Direction der krainischen Sparcasse. Vle GenmnllülmftMng 8t. Kartlielmä in Untorkrclin gibt hiemit bräunt, dass in Zukunft au dm vier Jahrmärkten, nämlich: am Donnerstag uach Maria Dichtmels, Montag vor dem Lrohn-leichnnmstage, am 24. Augnft und Montag uach dem Allerseelen- tage, uicht uur Horu- uud Vorsteuvieh,'wir bis jetzt, soudern auch Pferde aufgetriebeu werdcu. Zugleich wird bculertt, dass in dieser Gegend sehr schöne Pferde m großer Meuge gezüchtet werden. Gemeindeamt St. Varthelmä am 1. Mai 1885. (i^ 8-i Nur *šeeli&s» Tage. Zufolgo Auslösung mohroror Fabrikslagcr vou Carlsbader Porzellangeschirr wird solches hiorselbst noeh unter dem Fabrikspreiwe abgogobon. und findet dor (1797) 2—1 auf dem alten Viehmarkte nächst der Oampfmühle statt. — Um zablreichon Zuspruch ersucht V/astel Hrneeek. (1283-3) Nr. 955. Belaimtmachmlg. Dem Michael Verdcrber von Ielöev-uik, unbckatuttcu Aufenthaltes, lücksichl-lich dessen unbekannte», Rechtsnachfolgern, wurde über die Klage äo iii'u.68. 1. Fe-bluar 18-45, Z. 955, bcs Ioh. Sterbenc von Ielsevnik w^gen Ersitzung Herr Peter Prrse von Tschernembl als Curator uci Hctum bestellt und diesem der Klagsbescheid, womit zum ordentlichen mündlichen Verfahren die Tagsatzung auf den 30.Mai 1865. vormittags 9 Uhr. hiergerichtö angeordnet wurde, — zugestellt. K. l. Bezirksgericht Tschernembl, am 2. Februar 1885. (1285-3) Nr. 447. Bekanntmachung. Den Johann. Josef und Katharina Stauoaher unbekannten Aufenthaltes, liicksichtlich deren unbekannten Rcchtsnach« folgern, wurde übcr die Klage ä<3 prk68. 2I.Iäuner 1885. Z. 447. der Maria Rade von Dolnje Radence Hs.-Nr. 14 wegen Löschung von Satzposten Herr Peter Peräe von Tschernembl als Curator uä u,ct.um bestellt und diesem der Klays-bescheid, womit zum summarischen Ver-fahren die Tagsatzung auf den 30. Mai 1885, vormittags 9 Uhr. hiergerichls ana coronet wurde, — zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am 22. Jänner 1884. Salicyl-Mundwasser und (™> Salicyl-Zahnpulver :i0-2K zubereitet von O. Jiccoli, Apotheker „zum Engel" in Laibach, Wienerstrasse. Duch doren täglichon Gebrauch wor-don die Zübne gesund erhalten, das Zahnfleisch gostärkt und von allen Zahn-, Mund- und HalBkrankhoiton präaorviort. 1 Flasche Salicyl-Mundwusser 4(1 kr., 1 Schachtel Salicjl-Zahnpuher aOkr. (1631—3) Nr. 6089. Bekanntmachung. Vom l. l. stüot.-delen. Bezirtsgerichle ^iaibach wird belannt gemacht: ES weide dem angeblich verstorbenen Tabulargläubiaer der Realitäten deS Franz Nc,vat von Iggdors: Paul und Ursulu lveSlar von Iaydoif, rcsp. ihren unbe« kannten Rechtsnachfolgern, Herr Dr. Pfefferer, Aovocat in lilllbach, als Curator n,(i kl:t,ulli btstelll und ihm der ingedachte Realfeilbietung^brscheid behändiget. K. l. städt..deleg. GezirlSgericht ^aibach, am 4. April 1885. (1802— I) Nr. 2205. Erinnerung an Ulrich Knes von Suchadol^. unbekannten Aufenthaltes und dessen unbekannte Rechtsnachfolger. Vom l. k. Bezirksgerichte Stein wird dem Ulrich Knes von Suchadole un. bekannten Aufenthaltes und dessen unbekannten Rechtsnachfolgern hiemit erinnert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Martin Zajc von Suchadole die Klage auf Anerkennung der Ersitzung der Realität Einlage Nr. 159 ää Steuer« gemeinde Suchadole eingebracht, worüber die Tagsatzung zur summarischen Verhandlung auf den 8. M ai 1685. vormittags 9 Uhr, hiergerichts angeordnet wurde. Da der Aufenthalt der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht aus den l. k. Erblanden abwesend sind. so hat man zu ihrer Vertretung und auf ihre G^hr und Kosten den Herrn Franz Fischer. Restaurateur in Stein, als Curator nä uclum bestellt. K. k. Bezirksgericht Stein, am 24sten April 1885. ___________ j x^> ^ jiarl Aaringor, Michael Kastner, Lailmch l r /F^M empfehlen ihren P. T. Kunden Iacherls ncuefte anverwiihlie Pulver-«pecial.iai. wclchc a., ^ ? M^DN^ mtcnsiucr Kraft und Sicheryrit alle l'ichcrigcn Mittel ubcltl.ff». ^ ck >UWW>«./ :F^ Bconders muss davor grwarnt wl>rdci, ^ "ch"N,, I« n'^i ^ 2 U^W^^ÄI p'"""' "" ""wechsln! Das .Zacherlin" wird .".,' '.' OlM'wlflaschc,', ^-^ /-^>^ l