^94^^ Donnerstag, 25. April 1889. W8. Iahrgan». raibacher Zeitung. V«z si i"k""'. »ill PoNv«,,enbung: «<>n,l«hr!» fi, 15, halbj«hl>l, sl. 7.»«. I« < on, pt ? »i -. "n»l Iuleto't^.«' ^'" U».»o, yül ble »juftlllun, l,< Die «»«ll "'^ b"r „ vierleljähvi« . 2 „ 75, „ N ^>lr di. ^ " ^' " ",ona»,ich . . — „ i)2 „ ""entr,. ?"'lrllunss ins Haus s i! r hiesige ^ " per I ahr 1 Ouldrn. ^ iNgese„^^^"'"«eraiions.Veträtte wollen Porto. '^>^^3' v. Rleinmayr K,^ed. Vamberg. 5, Umtlicher Hheil. ?"hijchst' ,""d k. Apostolische Majestät habe», mit «lsadvo «< "irlchnetem Diplome dem Hof° und ^d t rs'!' '" Wien Dr. Victor Fuchs den "^-^^ allergnädigst zu verleihen geruht. zg^ Ungarn. '" Ungarn die z.l Ministern lll ""d sjH °- ""en ihre Mandate als solche nieder-c°?"'schc^'"" Neuwahl unterziehen. Diesem par. k ^ti°l, d^s?"^ lind auch die anlässlich der Ne. W ""en nllck^, bmets zu Ministern ernannten Ab-"k^^andat^?"' während aber Graf Szäpary 'li ^ ^elesl. ^ "^r reflectiert. haben die Mi-3' "spec ,/«!!? Dr. Sziläqyi ihre Candidate ^n"°"^iM" 3°^"'"en bereits aufgestellt. ^l?> Na">si °ls es a,?^ ^'"^ Programmrede. Er be-Kb> "Nd d"^»'" ^"'unft Aufgabe des Finanz. il> ü - l"öglichs. .^'erung sein werde, bei den Aus-^"3"' Das 3."^? "' sein und die Einnahmen ^Erhijh., "kU' Zuckersteuergesch werde eine be-^^^^»^er Einnahmen nach dieser Steuer ermöglichen und bei dem den landwirtschaftlichen Brennereien gebotenen Schuhe es möglich werden, dass auch in Zukunft wenigstens ciu Thril dcs in Ocst.rreich consumicrten Spiritus in Ungar» hergestellt werde. Es handle sich nicht um die Erschließung neuer Einnahmequellen, souderu bloß um die bessere und gleichmäßige Ausnutzung der vorhandenen. Die Erreichung der wich» tigsten Staatszwecke mache auch die Schaffung nner den Anforderungen der Zeit entsprechenden politischen Verwaltung zur Nothwendigkeit. Kulomau Tisza haue schon im Jahre 1tt81 in Dcbreczin ausgeführt, dasb die Schaffung einer neuen, völlig entsprechenden Verwaltung unbedingt nothwendig sei, wenn möglich, mit Berücksichtigung der historischen Entwicklung, wenn dies aber unmöglich, so müsse »ine staatliche Admini« stration geschaffen werde». Redner wies ferner auf die Nothwendigkeit einer Reform der dircclen Steuer hin, um auch diese gleichmäßiger zu macheu; ferner, dafs nach dem Abfchlufse der jchigen Conversion auch die übrigen Staatsanlehen converticrt werden. Das lleine Lotto soll aufgehoben und durch die größere Einnahmen ermöglichende Staatslotterie ersetzt, endlich die Valuta in einer allen Interessen entsprechenden Weife durchgeführt werden. Wie die «Budapester Correspondenz» meldet, führt der in einer Wählervcrsammlung zu Pressburg ver> lescne Brief des Iustizministers Defider Szilägyi an seine Wähler aus. dass ohne die unterstützende Thätigkeit einer gesunden Administration weder ein energisches Wirken des Unternehmuugsgeistes noch eine Sicherheit des Erfolges möglich sei. Im Nichterstande wünscht Szilägyi das strenge Pflichtgefühl zu heben und ein strengeres Disciplinargeseh. Die Hauptaufgabe der Na« tion sei die Wahrung der völligen Rechtsgleichheit; er will keine gesetzliche Scheidewand zwischen den Staats, bürgern, über deren Verfchiedenhcit bezüglich der Re» ligion. der Nationalität und der socialen Lebensstel. lung die Rechtsgleichheit als verbindendes Glied stehen soll.' Szilägyi erklärt sich sodann für die Einführung der facultatiuen Civilehe, denn in der Gleichheit aller Bürger liege die Kraft der Nation. In der ungetrübten Einigkeit der Nation mit ihrem Kömge besteh? einer der'Hauptfactoren der Consolidierung des Staates. Szilägyi tritt sodann für die Vnfrechthaltung des Ausgleichs mit Oesterreich ein. welcher sich durch zwanzig Jahre bewährt hat. Beide Staaten der Monarchie dürfen einander weder politifchen noch wirtschaftlichen Abbruch thun. Szilägyi will die Reform des gesamm« ten Illstizwesens in Angriff nehmen. Hiezu gehöre die Decentllllisierung der k. Tafel, die Reform des Instiz-Ministeriums; alle Gesetze müfsen systematisch in Einklang gebracht, ein neues Erbrecht geschaffen, der Rich» terstand ausgebildet und erhöht, die Reform des Rechts« Unterrichts durchgeführt, ein freiheitliches Gesetz über Vereins- und VersammlungKrecht grschasfm werden. In Urbereinstimml'ng mit Tisza will Szilägyi die Axt an die veraltete administrative Organisation dcs Landes legen, durch Ueberantwortuug desselben an einen aus« gebildeten ernannten Beamtenstand, nachdem die Mehrheit des Landes davon überzeugt sein muss. dass das bisherige System sich überlebt hat und unseren modernen Zeitverhältnissen nicht mehr entspricht. Noch in dieser Session will Szilägyi die Gesehentwürfe über die praktische Ausbildung der Administrativ' beamtl'n und über die Schaffung einer Verwaltungs-Gt'richtsbarkeit, deren lehte Instanz ein unabhängiges Gericht sein soll, einreichen. Szilägyi betont schließlich die culturelle Wichtigkeit der Städte im staatlichen Le« ben, deren Entwickelung sonach gefördert werden müsfe. weil ihr Interesse gleichbedeutend ist mit denen des Landes. Zm Lage in Serbien. Velgrnd. 2l. April. Niemals noch war einer serbischen Regierung eine solche Fiille von Aufgaben zugewiesen, als derjenigen, welche gleichzeitig mit der Thronentsagung des Königs Milan die Leitung der Staatsgeschäfle übernahm. Durch die neue Verfassung wurde der serbische Slaatsorganis-Mlls auf eine völlig neue Grundlage gestellt, welche eine durchgreifende Abänderung und Neugestaltung der Gesetze und Institutionen des Landes zur naturgemäßen Folge haben muss. Die gegenwärtige Negierung wird daher nicht nur sämmtliche bestehende Gesetze einer umfassenden Durchsicht zu unterziehen und den Bestimmungen sowie dem Geiste der neuen Verfassung anzupassen, sondern überdies die zahlreichen Ausführungszusätze zur Verfassung auszuarbeiten haben. Es sind dies das Staats ° Vudgel; der Gesetzentwurf, betreffend die Regelung des Gerichts- Heuisseton. Immoittllcn. "knn Ricard. !°h in"? °"de?8w^ uns suchte, war fortgegangen, glanbte. Lanae blieb ich >K,'H nach ^U"'' Das wnrde endlich so Pein-' >> ein E«5" Passendem ,<,nn. um dieser! Xez ' «ar ,i ". "achen. allein mir siel ^ ^d'liH ""ch "'" halbwegs Ver- theil« >^n« z'3.""/"Vlick auf die Immortellen. k' den, i?uer her^ ^''"ben. von der Decke oder >f^oden fangen, theils auch haufenweise -Gbt'^.'^ "Ne mich zu de' ^^il^'hfrette ,-^? °ber dieses Jahr viel Im- ^"i °"l und'qv^ "°hr?. Dann schloss ich ^ i^zT Vijgl^ ^""e ""^ ^"'d, l"^ '^l^ von mir, ein Capi.än. i^ich?' sich f.^""s"' war. zu Besuch. Mm, "ber meine Trägheit. "5 ^r ^wn?. fragte der Onkel. «Nimm > Inders ''^vrt ""ines Vaters, der die ^?ew^ck i^ F°hl kannte, und wusste, dass er V<> er ,"'ch beiseite. «Was fehlt dir. ^3' dass "i, " wusste mich so geschickt "'d und -^ bald meine L.ebe zu me,n Verlangen, sie nur ein-! mal zu umarmen. Cm Kuss. ein emziger, verMcrce ich. würde mir das Leben, die Lust zur Arbeit wieder-geben. Mein Onkel lachte von Herzen, dann sagte er: «Das ist dein ganzer Kummer. Tropf! Wohlan denn. Bursche, gegen deinen Willen werde ich dich nicht mitnehmen. Wenn ein Kuss dich curieren kann. ei. so hole dir ihn und pflanze Immortellen dein Lebelang. Aber ehe du vor Liebe stirbst, rathe ich dir. mache eme lleine Seereise um die Welt. Das ist viel vernünftiger und meist ganz wuuderbar heilsam.» Natürlich erklärte ich, dass ich nicht reisen wurde. Meyfrette nicht mehr sehen. nein. was hätte da aus mir werden sollen? ficht. Und ich verlieh das Zimmer am Arme meines Onkels, ohne auch nur umzublicken. Als wir an Bord waren, sagte mein Onkel ernst« lich böse: Verfahrens in Bagatellsachen sowie in jenen Streitsachen, welche bisher der Jurisdiction der Polizeibehörden unterstellt waren; der Wahlgesetz-Entwurf; ein Gesetzentwurf über die Verwaltungsreform; die Hausordnung der Slupstina; das Gesetz über die Verantwortlichkeit der Minister; das Pressgesetz; ein Entwurf betreffs des Vereins- und Versammlungsrechtes; das Statut des Staatsrathes und ein Gesetzentwurf, betreffend die Neuorganisation des Staatsrechnungsrathes. Von diesen Gesehentwürfen müssen die ersten fünf bereits zu Beginn der nächsten Skupstina-Periode der Legislative unterbreitet werden und da dieselben vorerst den Staatsrath zu passieren haben, sollen dieselben zufolge eines Beschlusses des Ministerrathcs bis Ende Mai 1869 fertiggestellt werden. Wenn man bedenkt, dass die Regierung außerdem die Regelung der Finanzfrage leinen Augenblick aus ihrem Gesichtskreise verlieren darf, kann sich wohl jedermann von dem Umfange der seitens der Regierung zu entwickelnden Thätigkeit eine ungefähre Vorstellung bilden. Glücklicherweise besteht die zur Durch» sllhrung der bezeichneten Aufgaben unumgänglich nothwendige Harmonie zwischen Regierung und Regentfchaft. Es kann auf das bestimmteste versichert werden, dass alle dieser erfreulichen Thatsache zuwiderlaufenden Gerüchte völlig aus der Luft gegriffen find. Namentlich sind diejenigen im Irrthume, die aus der zwischen dem Organ der radicalen Partei «Odjel» und jenem der Liberalen «Srpska Nezavisnost» zeitweise entbrennenden Zeitungsfehde auf eine gegenseitige Animosität zwischen den Regenten und dem Cabinete schließen zu können glauben. Sowohl Herr Ristic als auch die beiden anderen Mitglieder der Regentschaft beobachten streng das in ihrer Proclamation kundgegebene Ver-fprechen, sich jedwedem Parteigetriebe fernezuhalten. Insbesondere Herr Ristic nimmt weder an der Leitung der liberalen Partei irgend welchen Antheil noch steht er in irgend einer Verbindung mit den Organen dieser Partei. Unter solchen Umständen ist es durchaus ungerechtfertigt, aus der Polemik der obgenannten Blätter auf etwaige Misshelligkeiten zwischen beiden Factoren der Staatsgewalt zu schließen, denn die Aeußerungen der «Srftska Nezavisnost > find ebensowenig als ein Ausdruck der Ansichten und Gesinnungen Herr» Ristic' anzusehen, als die Artikel des «Odjek» gegen die Liberalen die Gesinnungen der Cabinetsmitglieder der Regentschaft gegenüber verdolmetschen. Dass es auch gegenwärtig in Serbien an Elementen nicht fehlt, die den gedeihlichen Fortgang der serbischen Staatsangelegenheiten zu hemmen bestrebt sind, beweist am sprechendsten das jüngste Auftreten des nunmehr mit d ^ bilden. Nach Erledigung dieser Vorlagen dlM ' mit der Vudgetberathung begonnen werden- ^ (Aus dem Occupationsaeblel" ^. man aus Mostar meldet, findet die feie"'^ ^ ' ^ tion des neuernannten Metropoliten der yen ^ ^ Serafin Perovic, am nächsten Sonntag, den ^ «^„ng in Mostar statt. Der solenne Act der 3«,'° ^ wird durch den Landeschef, General der ^" Baron Appel, vorgenommen werden. ^iM" (Zur Lage.) Die OsterbetrachtungM oei ^ bewegen sich im friedlichen Geleife. Es w>r «^ ^ handensein von Erscheinungen zugegeben, ^f„, Frennde des europäischen Friedens bclllMlW ^ doch sei mit Rücksicht auf die jüngste E"w'^H.i>s Dinge in Frankreich an eine Bedrohung "^ "Or>i»d im Laufe dieses Jahres zu glauben lein «a) ^ vorhanden. Die Situation im Orient w'ro ^ ^. der deutschen noch in der französischen PMir drohlich aufgefafst. ki?«)"^ (König Alexander von Serv" ^ am Ostersonntag während seines Ausfluges' ^ ^ von der Bevölkerung sehr festlich empfaM"'.. ,„<' «Corr. de l'Est. aus Belgrad meldet, Z.". „ g^" dings ein setbischct Abgesandter zur K"»" „. B nach Yalta begeben, um dieselbe zu vein» ^en, ihrer Absicht, jetzt schon nach Serbicu M' " , ^ Umgang zu nehmen. Dieser Schutt gM " ^'l eines Briefes, in welchem die Kön'g'N ' >s°f Freundiuneu iu Belgrad mittheilt, dass nr " ^ zu sehen wünsche und schen Verhältnisse demnächst nach Serbien z ""^(Frankreich.) Während Abfahrt nach England rüstet, von wo e' ^ V Versicherung seiner Freunde, kaun, wle°c ^ „ gien zurückkehren dürfte, hat er !«. ^ gi^ills" ,, große Niederlage erlitten. Er ist be, der ^ ^, wähl im Bezirke Charenton unterlegen- ^M. giften und die Bonapartisten hatten tue «^, h» Anstrengungen gemacht, um Boulanger» ^pM' zusetzen. Sie wollten zeigen, dass ,e.n ^ l^ durch die Flucht nicht gelitten Pariser Wahl vom 27. Jänner hat " "Hhlt "" Stimmen in einem Bezirke verloren. ,^ der Republikaner Erbelin. ,,^ Mlst ">s (Der deutsche Reichskanz e ^ b. , marck wird, wie aus Berlin gemeldet ' ^ W,„ weiteres in Berlin bleiben, und "a" u M^F die Stadt nicht vor dem Vesuche />' ^„lt, ^ Italien verlassen werde, welcher, w'e gM Mai in Begleitung des MinisterpraM'' ^ Gast am deutschen Kaiserhofe erwartei ^^l"'« ^j (Niederlande.) Nach emer H ^D^, -Corr. de l'M. bessert sich von Tag zu Tag und man begm" ^ !^ hegen, dass die robuste Constitute W^ ^ch" diesmal siegen werde. Dieser unerw« ,,' ruft aügemeines Erstaunen hervor- ^^ Der Capitän schwieg. Eine leichte Brise wehte herüber. Ein rö'thlicher Streif beleuchtete den Himmels-rand. Von weitem hörte man Hahnenrufe. Das Land und das Meer athmeten das Anbrechen des Morgens. Die Sterne verloren sich allmählich, als ob sie ins All zurückwichen. Am Horizonte strahlten die Wollen im Murgenschein. «Nun, und Meyfrette?» fragte ich. «Meyfrette verheiratete sich zwei Jahre früher, noch ehe ich von meiner Reise zurückgekehrt war, und als ich endlich wieder heimkam, da war ich von meiner Liebe geheilt, wenigstens glaubte ich es. Ich sah Meyfrette wieder nnd erzählte ihr lachend die ganze Geschichte. «Aber zum Teufel auch Meyfrette, warum musstest du mir auch einen Kuss in Ehren, einen Abschiedskuss verweigern?» Die Aermste wurde bleich wie das Linnen. «Weil, weil ich dich viel zu sehr geliebt habe!» stieß sie hervor. Und ich, ich Narr, der geglaubt hatte, all meine Lieb.? sei vorüber, ich wurde daraufhin wieder verliebt wle ein Wahnsinniger nnd floh wieder hinaus auf die See und umsegelte die Erde, zweimal, dreimal und viermal und jetzt ist es das fünftemal ... Heute aber, heute sind es gerade acht Tage, dass Meyfrette gestorben ist!» Er begann zu schluchzen wie ein Kind und wischte sich die Augen mit dem Zipfel seines großcarrierten Taschentuches. «Sie war ihr ganzes Lebcnlang unglücklich ge> wesen. Ihre Eltern, Fassbinder, sind durch die Reb laus verarmt; ihr Mann. der ein Taugenichls und ein Trunkenbold war, war ein Jahr vor ihr, während meiner Abwesenheit, gestorben. Sobald sie erfuhr, dass ich wieder da sei, ließ sie mich rufen. Ich fand eine Sterbende, und vor acht Tagen habe ich ihr die Augen zugedrückt.» Nachdruck verboten. Fieben unö Kleiden. Roman aus der Pariser Gesellschaft von F. du Voisgobeh. (62. Foitsehuna.) Man vernahm bedauernde Stimmen im Publicum. die es beklagten, ihr Geld ausgegeben zu haben. «Die Direction bittet daher das Publicum, sich zu entfernen, und behält sich vor, morgen jene Maß-regeln zu treffen, die durch das traurige Ereignis geboten scheinen,» endigte der Regisseur. Es herrschte allgemeine Bestürzung. Niemand dachte daran, sein Geld zu reclamieren, viele würden gern um» fassende Erklärung gefordert haben, aber der Vorhang gieng nieder, ohne dass ein weiteres Wort hinzugefügt worden wäre. «Wenn ich errathen soll, was das zu bedeuten hat?» flüsterte die Baronin. «Ich errathe es auch nicht,» fügte Mouliires hinzu, «aber ich glaube, dass wir gut daran thun, uns sofort zu entfernen. Viele haben Listrac erkannt und kennen die Verhältnisse; es ist besser, wenn wir nns nicht einem Contact nnt diesen Leuten aussehen.» Graf Listrac begriff, dass Moulieres recht habe. hüllte die Baronin eilig in ihren Pelzmantel und fühlte sie fort. Rasch rief man das Coups der Baronin herbei nnd nahm hastig von Moulieres Abschied, der dem Grafen zuflüsterte, er werde ihn morgen um 9 Uhr erwarten. Herr von Moulieres wäre um leinen Preis dem Paare gefolgt; ihm lag vor allem daran, sich über das zu orientieren, was sich eigentlich hinter den Cou< lissen zugetragen hatte. Somit fafste er im Vestibule Posto. um vorübergehende Bekannte befragen zu können, doch entdeckte er bald, dafs eine alM" ^ u> herrfche und das Theaterpersonal raiy ^ eilte. j,, hu^ <^e " Moulieres ,, unterbrochen, der an ihm vorüber,^ ^ zu grüßen, ihm zurief: -«nellnd.ö" F' «Ich gehe in den Club. Mein F"^ ^" wird sich jedenfalls bald zu nnr gM" gM nicht, dafs wir Sie erwarten!» entgA^a^ «Ich komme in 20 Mmuten ' z, beM. ^ lieres, ohne sich jedoch von der St M ^ Chantal stieg in einen Wage". ^ eS'^<< Club fahren zu lassen. Nicht lange ^ ^, ihm anch Moulieres. fand aber 5 „ ,h^ ^ d'Artige noch nicht zugegen. ^ pe^" K^ nicht entgehen, dafs man ge^ a""^ eil»^ Kälte an den Tag legte; einer ^^""'0.B,e"' ^ gieng sogar so weit, .°hne.^e ^, " sh< <^ Schach, welche Moulieres ,hm °" a^ o«i, Im Grunde Monlieres an der zurilckwe's^ wenig gelegen; glaubte er sich °^r b/" Hii,!!/ die reiche Baronin Venserrad^ führen zu können. Listrac war da dFF" welches ihm im Wege st""d. " Pfad . würde vielleicht schon morgen ^ ^i" ^ou^ gelegenen Winkel de« "si "^t H .lcmischen Staaten angenommen. ^ Tagesnemgleiten. ^ll!!^ m3'!^ derKaiser haben, wie die «Vrünner sell, zi!>n?":e Abk l. "^ H^lte des Monats August an< , Theilnab. ? ^ drillen V.lndcsfchießrns in Oraz, ^ gilt als ' ^'W^er des Kaiserhauses an dem ^Nslen^l'lisch es Vallfest.) Zur Feier des ^ ^räsid^f ^"lles ber Wahl Washingtons 7'^ VM s!' ^" vereimgten Staaten wird ein groß- " d,Vz im N^"' ""den. Dasselbe findet am ' ^läsit)... ^""p°litan Opera house in ^lewyorl '°Go^'''u Harrison, Vicep.äsidenl Morton. " ^on un!,. '"""""'^" Staaten und Territorien ? >^ unter ^ ^'^ ^r Newyorler Gesellschaft wer- . ""send .ps^" ^"lten befinde», deren Anzahl auf 5 " soll ??! "'^- Der Saal, in welchem fonpiert ,' "Nr lu^? °" llän^e von etwa 300 Meter. Eine """l'nge der m>" ^°°" lanzen. welche directe Ab- i""l°nsball^""" "^ Frauen sind, die dem In- ?^"t hatten c>ü'uen Reiches vor hundert Jahren ^ " ganz n 5« ^" bas historische Nallfest gibt sich Union die denkbar größte 3?"'lche M< ^ ^"ftande n/i^l« '^""lert wurden, in reslau-3e?" Kloster, res di ^" Wte die Gewohnheit, beim Zählen !°l° '^ Ge.uohn3^" °" der Lippe zu befeuchten. Da d° >°s law" 'm°u«s"tsetzte. <"« die Oberlippe in-^ ^" a« d? m ?'^"s gesprungen war, gerieth Alu», t. Der N ."""" haftenden Schmutze etwas ' ^°n der ^"""sbefund ergab Vergiftung des ^«^ (Intern".-^ der Oberlippe ausgehend. ^ ^°rl ini^ ^°"°les Schachturnier.) bU> iw ^ ^' ^ M. berichtet: Die gestrige ^"ples h, ' r «"us des internationalen Schach. N° d ?"ß chlu. ^"^? ^ebnis: M'Leod schlug I. >^!^lug N>. "z ^"lbenhaus, Cigorin schlug Burn. Vaird schlug Iudd, Lipfchiitz schlug Mnrtinez, Vlackbnrne schlug Pollock, Mason schlug Showaltcr und Delmar schlug Vird. Die Partie zwischen Guusberg und Major Hanham blieb remis. — (Graf und Gräfin von Harte na«) verließen gestern vormittags mit dem Postzuge der Südbahn um '//) Uhr Graz. um über Leoben-Villach direct nach Mailand zu reisen. Mitte Mai wird das gräsliche Paar dorthin zurückkehren und die Villa Kodolitsch an der Hochstcinstrafte beziehen, die vorläufig für ein Jahr gemietet wurde. — (Eine Eise nbahnlata strophe in Süd« amerila.) Man schreibt aus Buenos-Ayres. 22. März: Am 19. März entgleiste der von Rosario lommcnde Zug in der Nacht zwischen St, Martin und Bancaloui, Man zählte nicht weniger als 50 Todte und 72 Verwundete. Der Train verkehrte mit reglementswidriger Schnelligkeit. Als derselbe eine Anhöhe hinabfuhr, vergaßen der Maschinführer und die Conducleure zu bremsen. Mehrere Hilfstrains brachten die Verwundeten nach Vueuos'Ayles. — (Ein Er lass an di e V ezi rks ge ri ch t e.) An die slaatsanwallschastlichen Functionäre sämmtlicher Wiener Bezirksgerichte ist von Seite der Staatsanwaltschaft im Auftrage der Ober-Staatsanwaltschaft rin Erlass ergangen, demzufolge den staatsanwaltschasllichm Functio-nären bei den Bezirksgerichten nicht mehr gestattet sein wird, selbständig rine Anklage zurückzuziehen. — (Familien glück.) In der Familie eines bei Lübeck ansässigen Gaslhosbesitzers ereignete sich der seltene Fall, dass sich an einem Tage seine sechs Kinder, vier Söhne und zwei Töchter, verlobten. Dieses halbe Dutzend glücklicher Brautpaare will im Hochsommer an einem und demselben Tage Hochzeit machen. — (Genickstarre.) In St. Marein und Um« gegend soll, wie die «Marburger Zeitung» beichtet, die Genickstarre aufgetreten sein und bereits mehrere junge Menschenleben zum Opf.'r gefordert haben. Bezüglich der Nlatlernkranlhcit in Untersleiermark theilt das genannte Blatt mit, dass dieselbe im Drachenburger Bezirke, in Kopreinitz, Hörberg, bei Peilenstein, hauptsächlich aber in Zagorje grassiere. . — (Die größte bekannte Perle) wird. wie der «Figaro, schreibt, in der Ausstellung der französischen Fischer in Paris zu sehe» sein. Sie wiegt 75 Gran. Farbe und Form sind absolut neu und machen ans derselben ein einzig dastehendes Bijou. Der Schätzungswert dclsrlbcn beträgt 75.000 Francs. — (Zu guter Letzt.) Sonntagsjäger: «Nächste Woche werden es 25 Jahre, dass ich dem Iagdverein Hubertus' angehöre. Glauben Sie, dass ich da mit einer Aufmerksamkeit bedacht werde?» — Förster: «O, Sie bekommen gewiss das Ehrenmitglied - Diplom vom — Thierschutzverein!» Einst und jeht. 6s wild gewiss niemand behauptn, dass unsere kehr-l'ilchrr siir gesellschaftliche Unterhaltung, guten Ton, ""l"''!"'^ ll. s. w. besonders geistsprilheud seien. Sir haben es ^rdlngs auch nicht nöthig, denn geistreiche, schlagfertisie. wchM Menschen mit etwas natürlichem TaltgesM lüime,. chrer ^md'es el' kehre», und beschränkte Natnren würden m,t den Gelstesfunien doch n»r Unheil anrichten, aelreu dein Dichtllworlc: Weh' denen, die den, ewig Vlinden Des Lichte« Himmelssaclel leihen. Sie strahlt ihm nicht, sie lann nur zünden ?c. Da maq's sich's denn verlohnen, ein ähnlichen Zwecken dienend.^ Michleiu ans srilhereu Zeilen cuiszuschlaa.cn nnd zn ,ehen. w,e sich denn die cMe Gesellschast in der sogenannten 'ttulei! alten Zeit» unterhalten habe und inwiefern auch in dieser Beziehn»«, der Vorwnrf der Verrohung, der unseren ^abr. zehnten so ost aemacht wird. abrechtfertic,t ist. kann man doch ans solchen Büchern oft ein treueres Bild der Denl und Le-benSweise eines Zeitalters gewinnen, als aus dicken, aelehrtrn Werken. Vor mir liegt ein derartiges Büchlein aus dem An fange des I«. Jahrhunderts. Seine absonderliche Ausschrift lautet wörtlich: «Der Lust-erweckendc und Zur Fröhlichkeit dienende Wahrsager, Oder Curieuscs Büchlein Natürlicher Olücls.Proph" zeyungen, In welchen Bey anmuthigen Gesellschafftrn Sowohl Vcrehlichtcn als Uuverehlichten Manns- und Weibs Personen Eine merllichc Anzahl allerhand Gemüths'erfreuender Fragen uud Porstelluncien. welche im gemeinen Leben gar leichtlich und vielfältig sich zu ereignen pflegen, vermittels Dreyer Würffel entschieden, und, frey von aller Anzüglichkeit Scherzweise be antwortet werden, und zwar vermittels Sechs sonderbarer Ab-theilungen. Nürnberg, Verlegt Johann Leonhard Vuaael An. 171ll.» ' u» - Sehen wir nun, was für Fragen und Antworten der gute Verfasser aus der guten alten Zeit für gemüthserfreu.nd. scherz-hast nnd frei von jeder Anzüglichkeit hält, wobei ich bemerke, dass ich mit den derbsten zurückhalten muss, weil mein Schicl' lichfeilsgcsühl mir verbietet, sie wiederzugeben. Wie theilweise schon die Aufschrift des Buches besagt, besteht die Unterhaltung, der dasselbe dienen soll, in einem Frage» uud Autworspirle, und enthält dasselbe sechs Abtheilungen, mit je sechs bis zweinnd-zwanzig Fragen, auf welche je achtzehn Antworten gegeben wer» den, welche Zahl durch den Raum der Seite bedingt ist. Die Ablheiluugeu entsprechen deu verschiedenen Ständen der Gesell' schaft. Es dient also die erste Abtheilung «für verheyrathrle Manns uud Wcibs-Personen insgemein,» die zweite «für vcrheyrathete Manns Personen», die dritte »für verhcyrathete Weibs Personen» allein, die vierte «fürJünglinge oder ledige Manns Personen», die fünfte «für Iungfr oder lcdige Weibs Personen» allein und die sechste für «Wittwer und Wittwinncn». ltigentlicher Wil) findet sich fast gar nicht in den, Büchlein, die Antworten spielen zwischen trockenem Ernste und derber Grobheit. So lautet eine Antwort auf die zweite Frage des ersten Theiles: «Mit was von Leuten du am sichersten umgehen kannst»: «Halte dich zn deinen gleichen, so wirst du den Zweck erreiche», den du dir hast fürgesehet, dass du glücklich wirst er-göhrt». Unterhaltend scheint dem Verfasser unter anderm auch die Frage: Wie und auf was Weise du sterben werdest? Den Angesprochenen mit Ehrentiteln derbster Art als: Herr Uria», Gl'izwaust, Hader Kah, Kahlmäuser für Männer, «Mistfink» für junge Mädchen zu belege», scheint dm Verfasser nicht unanstän^ dig vorgekommen zu sein. Dabei muss bemerkt werden, dass das Buch keineswegs etwa für niedere Stände berechnet ist, denn es wird öfter des «Hofes» erwähnt, und der beigegc^ene Holzschnitt zeigt eine Gesellschaft in eleganter Rococo Tracht. Auf die Frage: Wozu du am meisten Lust habest? lautet eine Antwort: «Woher kommst du Blander Metze? Drey Heller wert ich dich nicht schätze, dein Mann wart deiner mit Vertan gen, recht höflich wird er dich empfangen», eine andere: Der Wein schmöckt dir doch gar zn gut, darein versaufst du Hab und Gut, da sagst: Es gibt mir Hertzcn-Krafft der edle Ale canten Saft. Und diese ist bestimmt für «velheyrathete Weibs Personen». Auf die scherzbafte Frage: «Ob du deinen Mann nicht gern bald sterben flehest», lauten fast alle Antworten im bejahenden Sinne. Ich will nur eine recht bezeichnende hirhe? setzen, sie lautet: »Es hat dein Mann ein zähes Leder, und geht gut sein Vcrlochungs-Bräter, die junge War. Hersprucker Bier, er gern verschlucket mit Begier, darum ich gänzlich halt darfür, du siehst lein Kechen vor der Thür.» Diese Antwort ist trotz ihres derben, ja rohen Inhaltes doch wenigstens in der Form humoristisch gehalten; twch lässt sich aus derartigen Unterhaltn»' gen begreifs», wie edle Frauen sich von deutscher Art abwenden und franzosischer Feinheit, freilich damit, ohne es anfangs zu merken, französischer Frivolität ihr Ohr zuwenden konnten. Heutzutage ist dies, gottlob, anders geworden, uud steuern die überfeinerten Franzosen mit ihrer naturalistischen Literatur einer viel ärgeren Derbheit und Roheit entgegen, während von deutschen Schriftstellern in des Wortes edlerer Bedeutung edle Zucht und Sitte hochgehalten wird, wie fie hochgehalten uud gepriesen wurde in der Zeit unseres edlen Sängers Walther von der Vogelweide. Noch einige Antworten, die das eheliche Leben betreffen und die zu der Frage gehören: Ob du gerne mit deinem Mann haderst ? Eine lantet: «Du bist eine rechte Hader-Katz, dein Mann ^3'^er zweis>?7l."'^ beschließen ohne Herrn b" '"; er^komm ^" "" ^"" znrilckgehalten Vl3 und es U?/ °ber gewiss, ich werde ihn er- C>"-' ° ^lte i"u wenn Sie das dtite^ '" einend ^ ""f dem Absatz nn, nnd be-z» bp,.>ndnize ., angrenzenden Saloni. ohne sich ?wern " ben Zeugen Herrn von Listracs «»ich """liirez f-k . ^ i,i " "iemanUl ?"l seinen Platz zurück, wo er Mhe s^," a^ört wurde, dem, niemand nahm > aH "nem^"" ^n zn bekümmern. s'tzend. die Augen schließend ^ ^ bl'e j Zellnahmlos. hörte er doch alle Ge° > F^es ab1?"e geführt wnrden. hörte folglich das über den Grafen ^l°s lde; en. "k" geheimnisvollen ssreund gespro- sich thatsächlich der VH° verr '""den Lider, und die regelmäßigen '"V?N Veins;?' ^ss er für den Moment wenig-, "'sei. 'licyen und triumphierenden Gedanken '" bei ^"tcll ab !l> t^vMt" A'el "'cht. er befand sich vielmehr ^l<><>" Was konnte d'Anige so lllllb« "°h 5>a..s' ^elbst wenn er die Gräsin wn ^ erledi""U'e begleitete, so war dies in einer g. N' . ' °"H diese Stunde schon längst d^ das Rendezvons nicht ver> lN?t»ie nW er dem Frennde gegeben, und ^ N'chtk'^ "Blich erkrankt war. so würde °'e Nacht über zn ihrer Pflege bei ihr verweilen; diese Aufgabe fiel der lungen ^talmie-rin zn. welche die Schutzbefohlene Bianca Mont, s war. Weshalb alfo zögerte er so lange? Was konnte ihn zurückhalten? Chantal ergieng sich in allen nur denkbaren Muthmaßungen, aber die traurige Wahrheit aynte ei nicht. Um zwei Mr mora/ns endlich war seine Gedu d erschöpft; er schickte sich an. als er' zum Fenster hinausblickend. Plötzlich d Art.ge s an-sichtig wurde. «Nun?» fragte Chantal. , ^.,. «Todt!» en'gegnrte d'slrtiqe mit dumpfer ) ^IlogroUo, ^) ^llogro cammoäo; vorgetragen von der Concertgeberin. 2.) Jg. Lasner: <^V la Vouwiuc». für Violoncello mit Clavierbegleitung; Herr Carl Lasner. 3. ren Tag d?r Verkehrsstörung mit 10.000 fl. zu bestrafen. Der Gemeinderath beschloss ferner, an die Regierung eine Eingabe zu richten, dass selbe die ihr concessionsmäßig zustehenden Rechte im Interesse des ordnungsmäßigen Betriebes wahrnehme. Der Verwal-tlmgsrath der Tramway beschloss, sämmtliche sich den Bedingungen fugende Kutscher wieder aufzunehmen. Si'bzig Streikende traten den Dienst wieder an, die übrigen nehmen denselben morgen ans. Anch die Streikführcr Rinder und Brathberger wurden wieder zur Dienstleistung aufgenommen. Bis 10 Uhr abends herrschte überall Ruhe; Militärwachabtheilungen ver. hindern Ansammlungen. Der Tramway »Verkehr ist ingeslört. Wien, 24. April. Der Polizeipräsident sa"^^ wurde heute vormittags abermals vom ^'i ,^ Audienz befohlen, um über die gestrigen «""" Hernals und Favoriten Bericht zu erstatten- ^ Budapest, 24. April. Das Amtsblatt P''° die Ernennung des Staatssekretär des Finanzmilnstermms. ,^, München, 24. April. Nachrichte" ^ V,^ schwangau zufolge veranlassen Verdamu'W' ^ eine weitere Abnahme der Kräfte der KolNg> ' ^ Professor Ziemssen nnd Medicinalrath Aral"" nach Hohenschwangau abgereist. ^ Wiesbaden, 24. April. a/stern den Dr. Mezger zur Consnltalion >>>>d ^ "^ vormittags in offenem Wagen, ti^f uelscyle'r '^ dem Rhein Hotel, um dort bei Dr. MM d,e <" „ Cnr zn beginnen. „,z Briisscl, 24. April. Vonlauger ist h"" "' > mit Begleitung via Ostende nach London ""« Kein Zwifchenfall. . ^ch. London, 24. April. General Boulanger ', ^, mittags hier eingetroffen »nd würde von cm^» H„. Menschenmenge erwartet, welche ihn then» rufen, theils mit Pfiffen empfieng. «^trck^ Ncwyorl, 24. April. Der aestr'ge/^z ^ markt war beunruhigt durch Gerüchte, da!» ^z Petrolenm aus Ohio so verarbeitet werden i" , es als gutes Belenchtnngsmittel zu verlveMi^^. GMswkWastliches. ^ i!aibl,ch, 25. April. Auf dem heutigen Markte sl''^ ^h, uen: 4 Vagen mit Getreide, 5 Wagen nm V"' l l, Wagen uud 2 Schiffe mit Holz. Durchscknitts-Prcisc. ^^^-^ N'!lr, n,,ll, 27M^ . Weizen pr. heltolit. ll — « «0 Butter pr. «!>" - ' ^, y "^ Korn » 4 «3 4 50 Eier pr. Slun - > ^ 7 ^ Gerste . 5- 4 90 Milch pr. U'ter -, 54 ^ Hafer . 3!- 3 - Riudsleisch pr. «^ ^ 52 < Halbfriichl .-------5 95 Kalbfleisch ' ^ 56 -^ Heiden . 4 6« 4 40 Schweinefleisch » ^ 34 -^ Hirse . 5- 4^W SchöpsensieW ' ^60^ Knkuruz . 4 90 5 — Händel pr. St"« ' ^18^ Erdäpfel 100 Kilo 2 67-------Tauben ' ZbO^ Linfen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M--«". ' ^ZL^ Erbsen . 18-----------Stroh ' ' ' ^ ssisolen . N------------Holz, ha" — weißer. »^^^^ Angekommene Fremde. Am 23. April. ^. ^ ^ Hotel Stadt Wien. Terpotic. Wcrksdirector, " MB ^ von Voczlry, Anna Voul. Angelina ^"l^/rdla"b>'^^ Mouia. Vudapest. - Med.-Dr. IcllmH u «„d ^ Lcwisomg, O'^H„d^ Vrilnn. - Gareis. Grilnberger und «autn^ ^ M ,-Hotel (s-lefaut. Dr. Hudovernik, k. k. Notar; " ,<, ,?'„. Schwab und Henkel. Kaufleute. W''en. ^ .^,t, A ^ sammt Nichte. Sisfel. - (YencrSdorfcr. WM WlsM^ Hotel Bairischer Hof. Natnsa. oberlehrer.H^H ^ Poretar, Oberlehrer, hum. - Slanc, ^«^el, M' — Romich. Lehrer, Gnrlfeld. - Vog"tec, ^ ^ ^. Krasevec, Lehrer. Vilje. -^ ^ Hotel «aiser von Oesterreich. Nibmkar, Ob" ^ Wlzc — Repn-, Oberlehrer. Maunch. -^ 6°'"" ^l, Mal, Kfm,, Pelsche. «,„„a S^ Hotel SUdliahnhof. Spieler, Müncheu. 7 "'^. Fri>h>'^' Priuate. Wien. - i«au>,il f. Frau, Veldes. ^^^ — Spieler, Jena. ________ Verstorben^ ^h..l.-"^ Den 23. April. Johanna Kose, ^' z^ Galtin. 23 I, Kuhthal N. Z.hrfiebcr. ^ ^„els-S"" De« 2 4. April. Josef Simoni!'^ "" ^^^. Nosengasse 7. ssraisen. ___^-^^3. Meteorologische Beobach«eul^^^ ^--------«----------------- ^^ 5 ?.ß D^ ZZ ^" "" ^5 9. Ab. 732 6 13« >W. schwach^ Lages"' Wechselnde Newüllung, nachts ^ll"'^ ^le- ., Temperatur 14 4°, um 4 Z' "be^ ^' /^ ^s ^ _________Nerautwortlicher Redacteur: ^^?-?^><^ l Rohfeidrne Oafikleidcr ft-^.„d z<^ l»,d bessere Qnaliläten versendet p"s" fli^e"'M . ^ ssabrils Depot «rK (K."^". V > ,^. ^.^>^ Muster umgehend. Briefe losten I^r- ^^^^ Eine Person, welche d.lrch ein sinfaHc liget laubheil uud Ohrcngcräuschen N"^^che ".. BHl' »ine Beschreibuug demselben in delltsch" «'icholl^i B ,ratis zn übersenden. Adresse: I. V> bi"" tolingasse 4, _____________________ 799 _______________________________________ Course an der Wiener Dorse vom 24. April 1889. «°«dm, »„m.».» «o«««»«« ^i...,..-5'!.«"l!::?:^3 p,^ ' ' "3 75,54 25 ^« ltN5""l' zv ^ ^ ' ' ""'",03 8<, d'?T!7«'.5^i,::!!,^'' ^j^^^^ » l"" ft, ,»17u,32 1<» «eld War, GrnndenN.-Oblissatillilln (für ,«> fl, CM.), 5,<>/„ galizische..... 104'?'' 105 20 5«/„ mährische...... 1UU75 11U75 .V/u Nrllin und «üstenlaüb . , 10»'—------- !<°/n nicdrrllslerreichische , . . ,<>!» l/, 11« »5 5"/, stelrilch,-...... 104 75 —-— 5"/„ lruatischr und sllluonische . IOH- — - 5»/n slebriiuuraische . . , . 1<>5'- W5'5<»(» fi, . ,23 8s. ,«< »0 d!u. «nleihr ,»7» , . ,U7,- ,l>» - Änlehf» der Ntadt Gsr, , , l, >- ,<»«'- Präm,<«nl, d, Ltadt«em, W!en ,4« - ,4« — Pfanbliritsc (siir ,<«> ft,), «obencr. nll«. «ft. 4°/,,«. . . l»U «»»»,'- dto. . ^'/,'/» ^ - - l»l — ,v„ . . . »« «0 «!<>!> dto, Pram, Hchuldvcrichr, 3«/, ,09 7/^ 111» «s, 0rsl, HWotbelcübllnl l,)j, b<»°/, ,<»,-— . >- Off», !„, !Ull»l vril, 4'/,"/, . ,l>2 s,0 lON .- dstt« ' 4«/,, . . lW'20 Uw'kl' dNto üOjHhl, » 4»/« . . ,UU'l>0 ,0N'« Valizilchs llarl' Lüdw,« > Bahn /. , ,!>>V!,> ,0» !<> Veld War, oesterr. «iorowcstbllhn , . . ,0? 3«'1l>? »0 Lloalsbahn...... I9«iU - - Lübbahn il 3«/,..... 14« — 14« 25 il Ü-/,..... ,L<»7H l2I üc' Ung^gaüz. Uahn..... ,"?« 101 <(' Diverse Lose (V»r Stuck). Credüluse 1 fi. , -------14« — Lalbachrr Präm,'VInIrh, W fi. «e 50 Ü? - Oltiier Lose 40 ft..... 8» 75, «4 75. Palssy Uosr 4U fl...... f.l» s,l> l>» Lb «ulden in-eilz, öst, «rs, v,, 10 ft, >ll I>0 »« - «ilbulph Lose 1» fl..... 5, — »« — Ealmiwle 4<) fi...... »z — «5 50 S<,-«Nl°iz°Lose 4<» fl. , . , 65'— f.e — Walbsll'i« Luk 20 fi..... 4k, i« — Windüch Vräft Lule 2» st. . , 5« 75 60'-»tw.Lch.b. »"/„Pram.-Schuld, vcrsch. ». «obenrreditanstalt , ,7 — !»'— V»«l. Actieu (per Ltüll). «»«lu.Ol'sl. Va»e2!»«st ti!»»/,«, i»»«<»I»l.- Vll»tvi>reln, Wlrner ,,«> fi. . . 11! «» ><» 2" Bd»cr. Anst. ösl. 2!»» fl L. 4<»«/, 2»'» - 291 — «trdl. «list. f. Hand, u «. „«ft. 23i» i" 2»" - «lli'ditbaul, «ll<>. u»ss. 2W ft. . »<»« 25 »a Dcvosilfübaül. «ll». i!!»N fl. . 1»7 — I»»' — (t«ci>mplsG>s.,NdlöN. 5M> fi, , 54» —5"- Hlr» u. «asjeiw , !ikisi,fr2!»«fi. 10!» — 2'^ — Ht,pi»I„ ls„b,, öft iüx, st. 25"/ E. ««'?" Ns 75 llänberbllnl. »ft, »M> fi. «. . . «41 80 »42 3>> Ofstcrr..u»8llr. Nanl klX> ss. . W3 - SU5 - Unionba»! 2U0 fl...... L3l«5 2HI75 Vrrlehrslianl, «llg, 140 fi. . . 1>9 - l!»I - Acllen von Transport-Unlcrnthmungrn. (per Stück). «lbrech! Aahii » fl. Sllber . b? 5<» 5l« — «Isold ssiulNllli, «ahn LUO fi. T. »M» — 2<»0 5U B0l)M. ^loidliah» 15U fl. . . . 20«' - «N7— . Westbllhl, 2U0 ft. . . . 3»5 —387 - Vulchtiehrnder <> ft. CM. . . . 393-395'- Drau 5 2« ,<> «lll.Carliiubw.«. 2ll>ch. 2l>« fl. I. . . Ll»e b» 237 !i0 t!Iovb,ösl.°ung.,Ir!cstülX»ft.CM. 4<»<» — 404 - 0tslerr, Norbwlslb. 2<«) st. Lilb. 1»0 75 19, 75 dto. slit, ll.) 2W ft. S. , . 2l< - »Il'50 Pran Du^r C-llrnb. 150 fl. Lilb. 5» 50 5150 NndulpIi'Vnl,!! 20« st. Silber .---------------- Ntaatscurnlial)!! ll!w st, Silber 245 50 ?45'7b Siibbalin 2(w ft. Lilber . . , >>»N ?5 «>? — Sub Nurbb.Uerb.-0.2UUst.CM, 1K7 5U ik» — Iramwlly «el.Ml..1?Ust.0,W, 2?7 - 237 5^> . neue Ui.. Prl«ri»«t»° «ttien 1«> « Induftrie-Actien (per Stück). »aua.es., «lll«. Oeft. 1!» st. . »» - 90' -n- und LlahLInd. in «Lien lOUfi...... 78 — 7«'-. Visenballnw.'lieihg. erste, »Ost. 94 50 9^— «Vlbemühl», Papiers, u. B'V. ?>? «5 5» »5 Licslnger Urauerei i!X> st. . . <<^4 50 1U5 5<» Montan «Gesell., sfterr.»alpine 74 5» 74 9« Prager Eisen,Ind.°V«s, , ft. 864 — 82« - Sa!a,-larj. Oteinlohlen »U fl. L74 - L?e» - «Gchlsglmühl», Papiers, «lwst,----------------- «Steyrermiil,l».Pap!ers.u.«.'«. l«9-50 :8«'5„ Irisailcr l