- 6 ^ —^>» ___'_____,_____________ ._____________ , , , , , "! NottnerstHK den 21. Jänner 1830. ^ V a i e r m «^em Vernehmen nach soll bei der königlichen Armee das Turnen Hingeführt werden, wie es schon seit längerer Zeit in dem preussischen und brittischen Heere besieht. Das Kriegsministerium soll die Zusammensetzung einer Commission zur^Be-tathung hierüber angeordnet haben. (Korresp. v. u. f. D.) Äd'nigreich beider Kicilien. Der Neapolitaner Zeitung vom 2. Jänner zufolge sind zu Neapel nach zweimonatlichem unauf-börichcn Regen seit ctlichcn Tagen 3er Vesuv uns öle benachbartenBergemitSchnee bedeckt/ lmd aM 29. December schnie es zu Neapel fast ohne Unter, laß, wa5ein für diese Stadt sehr sselten es Schau -spiel gewähtte.- Seil einigen Tagen bemerkt man suf der Spitze des Vesuvs kleine und häufige Ausbrüche von Flammen und Steinen/ welche in den Keater des Vesuves zurückfallen.» (B. v. T.) Frankreich. LasIournal leTemps meldet aus Tou-lo'tt vom 24. December: «Es ist ein Kriegsschiff mit 600,000 Fr. für Griechenland von hier unter' Segel gegangen. Gestern lief wieder ein Kriegsschiff mtt 14,000 Hemden für die Griechen von hier aus. An dessen Bord befanden sich fünf französische Ofstciere von höheren Graden,- unter andern der Oberst Varin, vormaliger erster Adjutant des Marschalls St. Eyr, der nach Griechenland geht, um eine neue Methode der Organisation der griechischen regulären Truppen zu lehren, die der belgischen sehr ähnlich seyn, und vielen Nutzen und Srsparniß gewähren soll." (Oest. B.) Der Mcssager des Ehambres schreibt: „Man spricht zu London noch immer von demPrin» zen von Koburg als künftigen König von Griechenland. Kein anderer 'Fürst, sagt man, habe so viel baares Geld mit so sparsamen Sitten, und alle andern Mitbewerber, mit Ausnahme etwa eines Prinzen von Orleans, würden der griechischen Regierung sehr lästig seyn, deren Einkommen nicht über 3,600,000 Fr. betrage. Der Graf ßapcdi-stvias soll Prinzipalminister des Prinzen Leopold bleiben; man sagt zwar nur auf die ersten Jahre seiner Regierung; man weiß aber, wie es mit solchen Associationen geht. Es wird versichert, das englische Eabinett unterhandle mit dem Eabinett der Tüillerien, oder wolle mit diesem über einen monatlichen Vorschuß von 500,000 Fr. unterhandeln, wovon jede der beiden Regierungen die Hälfte zu tragen hätte. Auch spricht man von einer Religionsveränderung, da Ne herzogliche Familie rcn Koburg protestantisch ist. Der Prinz Leopold, ein geborncr Lutheraner, war bei seiner Heirath mit der Prinzessinn Charlotte von England zur anglikanischen Kirche übergetreten. Man sagt nicht, ob er in die Communion des Patriarchen von Kon-stantincpel/ in der seine künftigen Unterthanen leben, eintreten, oder eine besondere Kirche gründen, und sich nach dem Beispiele mehrerer protestantischen Scuveraine zum Oberhaupt seiner Ecmmu« nion einsetzen werde. Dieß könnte leicht ein Ge« genstand des Zwists zwischen ihm und dcn griechi» schen Bischöfen, und mit derZeit zwischen ihm und' der Mehrhek seincrUnterthancn werden." (Mg. Z') 22 Großbritannien. /Em Verein von Osftcieren gründet in London MÜt.konigllcher Erlaubniß, ein Museum von Modellen aller wissenschaftlichen Erfindungen, die in dem Kriegs- uns Seewesen gemacht worden sind. Mal, will damit eine Sammlung naturgeschichtlicher Merkwürdigkeiten verbinden. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung wird ge« meldet, daß daselbst am i. October v. I. eine Unterrichts-Anstalt unter dem Nahmen „Süd-Afrikanisches Eollegium" eröffnet werden sollte. Nächst ten classischen Sprachen wird auch Englisch, Holländisch und Franzosisch da gelehrt werden. Vorläufig sind als Lehrer drei Geistliche eingetreten, und man erwartet später noch aus Europa einige geschickte Männer vom Lehrfache. (Wien. Z.) N u ß l a n 0, Einem kaiserlichen Befehle zufolge soll, da der türkische Krieg beendigt ist und bereits allgemeine Veranstaltungen zum Zurücksenden der türkischen Gefangenen getroffen worden sind, den gedachten türkischen Unterthanen, die in Handelsgeschäften in den russischen Provinzen zurückolei.ben, ein freier Aufenthalt, wo sie es nur immer wünschen, gestattet werden. (Allg> Z.) Gsmannisches Neich, Konstantinopel, 10. December. Am 5. d. hatte Graf Orloff Privataudienz beim Groß. Herrn, in welcher er demselben ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers Nicolaus überreichte. Der Sultan ergriff, dlese Gelegenheit, um dem russischen Abgesandten seine Freuoe über die Wiederherstellung der freundschaftlichen Verhältnisse, und Seine hohe Achtung für.die Person des Kaisers zu erkennen zu geben. DieAudlenz dauerte anderthalb Stunden, in Gegenwart des ersten Dollmctschers tcr Pforte, doch M dabei nur im Allgemeinen von den einzuleitenden Unterhandlungen die Rede gewesen seyn, da in den Instruction?« des Grafen Orloff der Fall nicht vorgesehen war, daß Halil Pascha schon nach Odessa abgereist wäre, und Er--sierer daher neue Verhaltungsbefehle abwarten muß. Einstweilen hat Graf Orloff auf Einlhei-lung von Hermans in bianco für die Durchfahrt russischer Schiffe angetragen, worüber jedoch erst das Gutachten des Ministeriums des Innern eingeholt werden soll. Die ausgezeichnete Aufnahme, die der Großherr dem Grafen Orloss angedeihen ließ, macht es den türkischen Großen zur Wicht, ihm nicht mindere Aufmerksamkeit zu bezeugen, wie denn auch einem fremden Abgeordneten nie mehr Ehrenbezeugungen erwiesen wurden. Alles berechtigt zu der Hoffnung, die^Friedenssiipulationen auf das Pünctlichste vollzogen, und das beste Ginverständniß mit Rußland für die Dauer hergestellt zu sehen. Hr. v. Butenieff, der bis zur Ankunft des Grafen Ribeaupiere die Stelle eines Geschäftsträgers bei der Pforte bekleidet, hat seine Erediti-ve übergeben, und dem diplomatischen Eorps die gebräuchliche Besuche gemacht. Er soll hauptsächlich beauftragt seyn, über die Gränzbcstimmung der sechs einzuverleibenden serbischen Districte mit der Pforte zu unterhandeln. Zwar sind bereits die Fermans zur Einverleibung dieser Disiricte nach Serbien abgegangen, allein da der Friedenstrac-tat von Adrianopel diesen Punct in Absicht auf die Begränzung der fraglichen Districte nicht genau bestimmt, und darüber verschiedene Absichten herrschen, so scheint zur Vermeidung künftiges Irrungen von Seite sowohl der türkischen als serbischen Behörden, eine genaue Erörterung der Frage über die kränzen dieser Districte erforderlich. — Der Großwessier soll sich von Schumla'nach Adrianopel begeben haben, er wird hier erwartet, und man ist in Rücksicht auf den Empfang, der ihm von Seite des Großherrn bevorsteht, sehr gespannt. Uedrigcns herrscht noch immer viel Gährung in den Provinzen, obgleich der Ferman, wodurch den christlichen Unterthanen volle Amnestie zugesichert wird, an Alisch Pascha nach Adrianopcl abgegangen isi. Diese Stadt ist jetzt der Eentralpunct aller Unzu« friedenen, und von ihrer Ruhe hängt die Ruhe der übrigen europäischen Provinzen ab> denn von jeher ging von hier der Impuls für das ganze Land aus. Dadurch wird auch das Mißvergnügen des Sultans über das laue Betragen der Bewohner W Adrianopels bei dem Vorrücken der Russen sehr erklärbar, und scheint nicht unverdient. Man versichert, es wären 40,000 Mann Truppen nach Adrianopel beordert, und will wissen, daß der ehemalige Großwessicr zum Gouverneur daselbst ernannt werden solle. -^ In Klein.Asien ist der Aufruhr abermals, und zwar heftiger als vorher, ausgc- -brochen; man fürchtet große Excesse, und selbst einen Angriff auf Smyrna. Das Einzige, wa6 der Pforte in diesem Augenblicke zum Vortheile ge« reicht, ist die erwartete Ankunft mehrerer türkischen' Kriegsschiffe anö Alc.randnen, welche bereits na,b Smyrna beordert wurden. Die Rückkehr dieser 23 Schiffe zeigt entweder von einer Veränderung in dem politischen Systeme des Vicekönigs, oder von einer groben Behuthsamkeit in seinen Unternehmungen. -.Es geht hier fortwährend die Rede, daß Graf Guillcminot uns verlassen, und nach Paris zurückkehren werde. Der furrier de Smyrne vom 2g. No. «ember wellet: I„ dieser Woche ist zum Erstenmale e,n gr,cch»-Ye§ Schiff im Haf,« ,«.. ^ «.r. na angekommen, das Mi«-^-.!?,.« ^ « ^ - u,^ ^ . "Ulthellungcn von Seite der griechischen Regierung überbringt ?>. . ^" Konsul nimmt die mtt e nem R'? ^"^ Bekördender^..! ,",^" Reiftpcijie von den d^chche sind unttr französischem Schu' e^"n zm aber keme Flagge auf." H/' ""' e^rlechenlanV. ^ des Präsidenten an den Senat aus Napoll vom 5o. October wird die Er- nchtung mehrerer Commissionen anbefohlen, welche zu Aegma rcsidiren, und der Regierung ihre vorschlage über die ihnen anvertrauten Geschäfte machen sollen. Die Mitglieder dieser Eommissio-nen stnd ebenfalls ernannt, und der Zweck derselben besieht in folgenden Arbeiten: i. In der Verfassung eines Gebethbuches und eines Katechismus w^mit vier Erzbischöfe beauftragt wurden. 2. In Verfassung emer griechischen Sprachlehre und Anthologie. 5. In 5er Revision der bcreitö übersehen Werke zum Gebrauche dcr Schulen deö wechselseitigen Unterrichts. ^. v. T>) A e 9 V p t e n. Mehemet-Ali, Pascha von Aegypten (schreibt c^e ^azctte de France) hat einen repräsentativen ?/ der aus von den Städten und Provinzen ge« wählten Deputirten besieht, um seine Person ver-sammelt. Er hat diesem (Zonftil berc^s mehrere Magen auv dem Gebiethe öer Gesedgedung und Staatsverwaltung vorael^-. ^ s . u "<^ er ml. der Hera« gal/ ,'er F" "e>^rZett ließ und arabischer Sprach ,«^'"^ "'""'"" . ^ .. .„.. lvem)e dle Berathschlagun- gen und Bcsch u^e der n^i^, ^? <- , ^.., ^ ^ ' '^ " "^uen Versammlung ent-yalt, den Anfang maä^n ^ <- ,. ^> Neuerungen wurden ^/ ^'cse me,^rd.gen etwas davon im Aus ^ «"ogeluhrt, ehe noch ""lande verlauten konnte. ^ (B. v. T.) DZ u^^^lien. '" 6alm2uth eingelaufene brasilische Pa- ketboot der Sphinx brachte Zeitungen und Briefe aus Rio-Ianeiro, dic bis zum 27. Oct. reichen, und über das Eintreffen Ihrer Maj. der Kaiserinn und-dxr Königinn Dona Maria zu Rio-Ja» neiro Folgendes enthalten: „Die Fregatte Maria Isabella, Eapitain Grecnfell, kam den i5. October nach einer 45tägigen Ucberfahrt von Portsmouth mit dem Marquis v. Palma an Bord zu Rio an, und verkündigte die nahe Ankunft dcr beiden Prinzessinnen. Am folgenden Tage erschien die Fregatte Imperatriz, auf der sich die Kaiserinn und die junge Königinn befanden, vor dem Hafen. Der Kaiser fuhr ihr auf einem Dampfdoote entgegen. Die Zusammenkunft dcr drei erlauchten Personen war höchst rührend. Die von dem Dampfboote ins Schlepptau genommene Fregatte Imperatriz ward von allen Forts begrüßt, und fuhr unter Begleitung der englischen und französischen Fregatten Se-ringapatam und Magicienne in den Hafen ein. Jedes der brasilischen Kriegsschiffe feuerte hundert Kanonenschüsse ab. Am 17. Mittags stiegen die Kaiserinn und die Königinn bei dem Arsenale mit ihrem Gefolge unter dem Donner der Artillerie ans Land. Sie begaben sich unmittelbar in die königliche Kapelle, wo die Trauungsceremonie vollzogen ward. Die Prinzessinnen Töchter des Kaisers versahen dabei die Verrichtungen von Ehrendamen Die Parade, und die verschiedenen bei diesem Anlasse statt gefundenen (Zeremonien boten das imposanteste Schauspiel dar; der Enthusiasnrus stieg bei allen Classen bis auf den höchsten Grad. Am Tage nach der Vermählung zeigte sich dieKaiscrinn dem Publicum. Eine Korvette ward vom Stapel geladen und erhielt den Namen Ihrer Majestät. Der Adel, die Minister, die Offiziere der Land. truppen und der Marine wurden der Kaiserinn vorgestellt. Zur Fcier eines so ersehnten und glücklichen Ereignisses errichtete der Kaiser einen neuen Orden, unter dem Titel Rose nor den, wovon er selbst Großmeister ist, und der zur Belohnung für Dienste, die sowohl von Ginheimischen als Fremden Brasilien geleistet wurden, vertheilt werden soll. In den Mchtcn des l6. und 17. October waren die Stadt und die zahlreichen auf der Rhede versammelten Schiffe prächtig illuminirt. Die Kinder Don Pedro's von seiner ersten Gemahlinn wurden der neucn Souveraininn schon auf dem Verdecke der Fregatte Imperatriz vorgestellt. Man kann sich kaum einen interessanteren Auftritt vorstellen. Tus jun^c Prinzessinn schien aufs Tiefste ergriffen, ^li 24 sie dem Kaiser versprach, seine Liebe und scin Vertrauen durch eine gränzenlose Hingedung für die Interessen seiner Kiyder zu vergelten. Das Betragen und die Liebenswürdigkeit der Kaifcrnm erregten lebhafte Bewunderung, und sie genoß bereits die allgemeinste Verehrung. Die Ifabella bekam Befehl sich scgelfertig zu halten, um 5ie amtliche Nachricht von der Ankunft II. kaiserlichen und königlichen Majestäten und von der Feier der Vermählung nach Europa zu überbringen." (ANg., Z.) Omanisches Amerika. Die Times sagen: „Die letzten mericani« schen Zeitungen enthalten angenehme Beweise von der, durch die letzte Invasion erzeugten Eintracht öer^Parteien, und von politischen Maßregeln, um in Zukunft des Schutzes einer Nationalarmee vcr^ sichert zu seyn., General Santa-Anna's Sieg über die spanische Invasions- Armee ist in den verschiede' ncn Provinzen der Republik gefeiert, und er selbst ron mehreren Munizipalitäten für einen um den Staat verdienten Bürger erklärt worden. In Pue-bla hat der Congreß dem siegreichen General und alien- Anführern'unter ihm das Bürgerrecht ertheilt, auch angeordnet, daß den Gebliebenen ein cbren- und ih^cn dürftigen Witt« Wen oder Müttern Pensionen zu Theil werden sollen.. In derZeitung „Nspii-ito I>ublico" vom 21., October finden wir ein Schreiben Santa-Anna's, worin er auf die ihm Schuld gegebenen gefährlichen Absichten anspielt, und sie mit großem Eifer und anscheinender Aufrichtigkeit abläugnet. Kein Grund könne angeführt werden — sagt er — um die Absichten eines Anführers zu verdächtigen, dessen ein-Mes Bestreben auf die Vergrößerung seines Vater-tandes gerichtet gewesen sei. Wenn einige Personen ihn als revolutionair und ehrgcitzlg geschildert hätten, so müsse ihre Zahl gering seyn, und die Gründe ihres Verdackts müßten mehr auf ihrer eigenen Einbildung^ als auf den Handlungen seines Lebens beruhen. Das Schreiben schließt mit einer nachdrücklichen Betheuerung seines Entschlusses, die bestehende Regierung aufrecht zu erhalten»" (Allg. Z.) ^erschteVenes. Die zusammengewachsenen siamesischen jungen Leute Chang ^ Eng machen bedeutende Fortschritte in der englischen Sprache. Auch haben sie gut Whist spielen gelernt und spielen gewöhnlich gegen' einander. Neulich waren sie unpäßlich und nahmett zusammen Medicin ein, worauf sie beide genau die nämliche Wirkung verspürten. Wenn der eine lebhaft träumt, so pstegt es auch bei dem andern der nämliche Fall zu seyn ; doch sind ihre Träume nicht gleicher Art. Wenn Man den einen vom Schlafe' erweckt, so erwachtauch der andere; wenn der eine gekitzelt wird, so weiß dieß der andere, ohne es gesehen zu haben, empfindet,aber das Kitzeln nicht. Motizell über vie KtrenZe Ves heu- " Vigen KMinters^ In Frankreich sind die meisten Landstraßen, insonderheit diejenigen von Paris und Rcnnes/ in mehreren Theilen fast unfahrbar geioorden. Auch auf mehreren Puncten desCalvados-Departements sind die Verbindungen äußerst schwierig und gefährlich geworden;' mit Cherbourg und Valognes sind sie gänzlich unterbrochen. Der Schnee soll an einigen Orten, besonders zwischen Samte Mere-Eglise und Montebourg 5 bis 6 Schuh hoch lie-' gen. Diese Straßenstrecke, eme der schönsten Le5' Departements la Mancbe, ist durchaus unfahrbar. Der Eilwagen von Cherbourg nach Eaett mußte 5 Tage zu Montebourg, und zwei Eilwä-gen von (5aen n'cicl) Cherbourg mußten zu Samte M^re-Eglise eben so lange verweilen, weil, troO dcr unglaublichster? Anstrengungen,- e5 nicht eher' möglich war, rurch den Schnee einen Weg zu' bahnen^ Der Schnees hat sich überhaupt auf dett Landstraßen so' angehäuft, daß die Postwägen alle' Augenblicke den größten Gefahren- ausgesetzt sind. So ist der Conductcur des Eilwagens zwischen Bordeaux le Vigny unI Ekery ein Opfer seines Diensteifers geworden: er sprang nämlich vom Sitze, unb zu untersuchen, ob der Wagen nicht vom"Wege' ab auf einen Graben zufahre; in dem Augenblick aber fiel die Dcligence um und zerschmetterte dew Eonducteur. Ein Soldat des fünften Linien «Regiments ist in der Nacht vom 28. auf den 29. December auf dem Posten der elysäischen Felder zu Paris erfroren, obgleich er nur eine Stunde Schildwache gestanden. Zu Paris werden setzt 600 Karren' und 4000 Menschen zur Hmwegräumung des Schnee's verwendet, und reichen hiezu noch nicht hin. Theater. Heute: «Der Kreutz ritter ill Egypt en." Große' Oper von Meyerbeer. (Herr Marschall als Gast zum letztes Male.) Morgen: »Das Manuscript,« (Neu,) Nevacteur: ^r. Vav. Ueinrich. Verleger: Dgnaz Äl- Evler v. Aleinmayr,