^t. 89. MMuch, 21. April 1897. Jahrgang 116. Macher Zeitung. Mli° n ''!^"is - Mi« Postversenduua : ganziähri« st, l5, halbjährig st, 7 5U. Im Comptoir: '"e ^,,„ .' hall'Miric, st, 5 b<>. Für di? Zustellung <»« Haus gaiizjährlg st, 1, — InseitionSarbür: Für »^ >riale bis zu 4 Zrile» lli» lr,, gröherr prr Zeile (! lr,: bei «stcre» Wieberholunaei, per Zeile 3 fr. Hie «Laib, Zeit,» erscheint täglich, mit Ausnahme der <3o,m- und Feiertage, Die »lbminlftration befindet sich Longrelsplah Nr, 2, die Medactlun Uahnbosgnsse Nr. 15. Sprechstunden der Redaction uon « bis 11 Uhr vormittag» Unfranlicrte Vricse werde» nicht angeuoinmen, Manuscripte »ichl zurüctgestellt. Amtlicher Theil. tzew» ,! Allerhöchste Anordnung wird für weiland ^W, sUche Hoheit Friedrich Franz III, Mr.. U von Mecklenburg.Schwerin, die Giwo .b°rl Montag, den 19. April d. I., an. llhließ^ ""^ 10 Tage, ohne Abwechslung, bis ein. ""H 28. April getragen. ^er^cktt' ""b k. Apostolische Majestät haben mit ^M«? unterzeichnetem Diplome dem Obersten der theil^.^nche und Commandanten der Militär. Ab. klast "^ Staatschengstendepots zu Drohowyze Josef 'll^. ^^ ^" Adelstand mit dem Ehrenworte zu wtl-'^^ bkni Prädicate «Felsenwehr» allergnädigst ""Yen geruht. ^tM^/' und k. Apostolische Majestät haben mit l^W Entschließung vom 10. April d. I. aller- Mttn^" ^statten geruht, dass dem Centrall-Gewerbe. MjH Miniswialrathe Dr. Franz Migerla, Mst^ ^ .erbetenen Versetzung in den bleibenden ?^ste >> ^r seine vieljährigen und vorzüglichen °elc,^.^r Ausdruck der Allerhöchsten Anerkennung Uneben wer^e. älici!)^' ^ und k. Apostolische Majestät geruhten aller- ^ Zu ernennen: ? ^ndn s ^^^I"tendanten Eduard Leinweber, ^ beim ^'^ommandos'" 2emberg, zum Intendanz» N, der priv, Kaiser«Ferdinands«Nordbahn i>^,/"pp' anlässlich seiner Uebernahme in den «en ks,^"^w'0' in Anerkennung seiner viel« ?^lleu> Mollen "nd belobte Dienstleistung, das ^htn ^ Franz-Iosef.Ordens allergnädigst zu n^lUht. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben auf Grund eines vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und dcs Aeußern erstatteten aller» unterthänigsten Vortrags mit Allerhöchster Entschließung vom 10. April d. I. dem Vestallungsdiplome des zum königlich großbritannischen Gmeralconsul in Budapest ernannten Legationssecretäls William Nelthorpe Beauclerl das Allerhöchste Exequatur huldreichst zu ertheilen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 16. April d. I. der Wahl des ersten Vicedürgermeisters Dr. Karl Lueger zum Bürgermeister der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien die allergnädigste Bestätigung zu ertheilen geruht. ____ Badeni m. p. Se k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. April d. I. dem Ober»Postverwalter Franz Reeger in Eger, anlässlich der erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner oieljährigen pflichttreuen Dienst-leistung, das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. April d. I. dem Amtsdiener bei der Statthaltern in Lemberg Michael Bednarz das silberne Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. April d. I. den in der Graf Johann Harrach'schen Glasfabrik in Neuwelt beoiensteten Arbeitern Franz Mohr, Franz Rieger und Josef Posselt, in Anerkennung ihrer durch eine besonders lange Reihe von Jahren einem und demselben Fabriksunternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das silberne Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Den 17. April 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staats, bruckerei das XXII. Stück der slovenischen, das XXIV. und XXVI. Stück der rumänisch«:, das XXVIII. Stlick der böhmischen und das XXX. Stuck der böhmischen und rumänischen 'Ausgabe des Neichsgeschblatts ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Der griechisch-türkische Krieg. Der vor acht Tagen erfolgte Einbruch von griechischen, mit Elementen der regulären griechischen Armee vermischten Insurgenten in türkisch thessalisches Gebiet bildete die Einleitung zu dem nun thatsächlich ausgebrochenen Kriege zwischen Griechenland und der Türlei. Das «Fremdenblatt» schreibt angesichts der bisher eingelangten, einander — wie es zu Beginn eines Krieges nicht anders möglich ist — widersprechenden Nachrichten: Es ist schwer, angesichts eines beginnenden Krieges die Wahrheit aus den zahllosen Nachrichten und Ge« rüchten herauszuschälen, die einander in solchen Augenblicken jagen. Die widersprechendsten Meldungen laufen ein und oft bleibt nichts übrig, als sie einfach aneinanderzureihen, vermitteln oder verbinden kann man sie nicht. Es liegt uns eine Depesche vor, nach welcher das Kräfteverhältnis ein wesentlich anderes wäre, als vor acht Tagen angegeben. 90.000 Türken würden — in Thessalien und Epirus zusammen — 83.000 Griechen, die noch von 10.000 Freischärlern unterstützt wären, gegenüberstehen. Wenn man weiß, wie sehr die mitten in der Kriegshandlung begriffenen Generale oft über die Stärkeverhältnisse in Irrthümer fallen können, so erscheint die Errechnung derselben am grünen Tisch vollends ein zweckloses Thun. Von den Ereignissen, die der beginnende Krieg bisher gebracht hat, sind folgende zu verzeichnen. Die gliechische Flotte hat gestern Prevesa am Meerbusen von Arta bombardiert, weil aus der türkischen Feste auf ein griechisches Schiff geschossen worden war. Edhem Pascha hat den Befehl erhalten, nach dem festgestellten und fanctionierten Plan «sofort offensiv und defensiv» vorzugehen. Wir halten diesen seltsamen Befehl mit der Aeußerung des türkischen Feldherrn zusammen, er habe einzelne griechische Abtheilungen türkische Posten aufheben lassen, weil er seinen Auftrag, defensiv zu verfahren, bis zur äußersten Grenze befolgen wollte. Die türkifche Heeresleitung wird gut thun, sich von solchen Beschränkungen und Reibungen gründlich freizumachen, sie taugen namentlich im Be» ginne der Fcldzüge nicht, wo nur das rücksichtslose Erzwingen eines ersten Erfolgs weitere dauernde Er« folae anzubahnen vermag. Man meldet aus Athen, Edhem Pascha sei auf Tyrnavos im Anmarsch, an- Feuilleton. " «»»«Nische Theaters«!»« 1836/97. H ^ II. ^" Nwt« > ^ die verflossene Saison engagierten tzMkr. ^" unserer SchlusLübersicht vor allem der ^ ' ber? w ^'eler und Leiter der dramatischen M k H «j udolf Inemann, angeführt werden. ^i!?wMe Hochbegabter Künstler, der, in den ver. V Hndi^^Uen auftretend, überall seine lünst. ^?> yes^Ualitat bekundet und, auf seine große ^chs^ "rye in ?^ feinem Chic selbst unbedeutenderen >üi l',s^n ' nten abzugewinnen versteht. Ihm zu-^i?"l» U '" "nsten Fache Fräulein Ters ova. ^ hr bp Fräulein Polalova. Erstere be-""d k^na ^"nagendes Können insbesondere als ^ ^a 'l°7?"ia Stuart, Magda. Selanka, Claire ^ U'.?^ Hii.?l3 zeigte sich von der liebenswürdigsten ^Mretn zUabl, Mam'zrlle Niwuche und Helena, 7 rz >da nA?"" wurde der Contract mit Fwu« ^" ibr^""wert; ob sich für die Künstlerin, ^t^t darl, f "sgabe ^ts ernst nahm und. wie wir Ü!^ Ileih p/. ^gewiesen, im Nollrnstudium einen ^l^sjrsl "l?lckelte, ein gleichwertiger Ersatz wird ftlle c»b^ .^"d die Zukunft lehren. Fräulein ^ ni?^d ''t als Soubrette für die slovenische "'e ihr ""^schlich, und die Theaterleitung »eraoe eine dominierende Stellung ein« zuriiumen, alles aufbieten sollen, die begabte Darstellerin oer Bühne zu erhalten. Tüchtige Kräfte gaben unter dem weiblichen Personale weiters die Damen Slavöeva, Danilova und Ogrinceva, unter dem männlichen Personale die Herren Danilo, Verovsek, Podgrajski, in einigen Rollen auch die Herren Lovsin, Kranjec nnd Per dan ab. Alle übrigen genügten in den seltensten Fällen, einige sind überdies absolut un> brauchbar und sollten je rher je besser entfernt werden. Die Regie that, insbesondere wenn der missliche Umstand in Betracht gezogen wird, dass den «Dramatikern» fast nie die Bühne selbst behufs Abhaltung einer Ge-sammtprobe zur Verfügung stand, zunuist ihre Pflicht; in den Lustspielen und Possen fehlte allerdings der frische Zug. der darin unmöglich gemisst werden kann. Stücke mit großen, bewegten Vollsscenen aber sind bei der derzeitigen Komparserie einfach ein Ding der Unmöglichkeit. — Die Verhältnisse bei der Oper sind geregelt. Da gab's keine Volontärs; die fix engagierten solistlschen Kräfte standen dem Kapellmeister jederzett zugebote. Ueberdns waren sie fleißig genug, um ,m Verlaufe der sechsmonatlichen Spielzeit die Aufführung von sechs Novitäten zu ermöglichen. Für ein Provinztheater eine stattliche, vielleicht sogar zu stattliche Anzahl. Unter den Opcrnwerkcn errangen die beiden heimischen Werke «(;0r6nj8lli »lavöLk» und «K«6lch2» und die italienischen Opern «Rigoletto», «Erlmni» und «Fra Diavolo» einen vollständigen Erfolg. Sie wurden unter der meisterhaften Leitung des Kapellmeisters Herrn Beni -öek in der vorwiegenden Mehrheit sehr gut gegeben; einzelnen freilich sah man es wohl an, dass ihnen zu wenige Proben vorangegangen waren. Es ist immerhin selbst bei der besten Besetzung ein Wagnis, eine Oper nach einer einzigen Generalprobe zur Ausführung zu bringen. Geschah dies in den meisten Fällen, so ist der Grund davon in den finanziellen Verhältnissen zu suchen. Im großen und ganzen hat die Oper ihre Aufgabe ehrenvoll gelöst, allerdings, wie bereits im ersten Artikel dargelegt, theilweise auf Kosten des Dramas. Neben Herrn BeniZek gebürt für die gelungenen Opernabende vollste Anerkennung dem Regisseur, Herrn Josef Nolli. Derselbe sorgte, auf seine reiche Er-fahrung gestützt, für ein klappendes Zusammenspiel der Mitwirkenden und für ein präcises Functiomeren des scenischen Apparates. Was überdies H?rr Nolli als Sänger für die Oper bedeutet, weiß jedermann. Die Jahre sind an seiner prächtigen Baritonstimme, womit er das Auditorium, namentlich als Rigolelto, Karl V., entzückte, nahezu spurlos vorübergegangen. Es wird für die slovenische Oper einen schweren Schlag abgeben, wenn ihr dieser vorzügliche Sänger aus irgend einem Grunde einmal nicht mehr angehören sollte. An Tenoristen herrschte in der Saison kein Mangel. Die Oper versügte zu Beginn über zwei Tenorsänger, über die Herren Binder und Raskovic, gegen Schluss sogar noch über einen dritten, über Herrn BeneZ tristen Angedenkens. Herr Binder trat mit Erfolg in den Opern «Troubadour», «Faust», Laibacher Zeitung Nr. 89. 792 21. April M7^ geblich mit 12.000 Mann, während auf anderen Punkten der Grenze weitergeschossen wird. Bestätigt sich ersteres, so kann eine größere Entscheidung wohl nicht lange auf sich warten lassen, bei Tyrnavos stehen beträchtliche hellenische Kräfte, und dieser Ort ist von Elassona, den früheren türkischen Hauptquartier, nur einen Kriegsmarsch entfernt. Cs darf daher in kürzester Frist ein Kampf in den Niederungen des Peneios und Europas, am Südfuß des Olymp, erwartet werden, falls die Griechen überhaupt entschlossen sind, es auf eine Waffenentscheidung größeren Stils ankommen zu lassen. Sollten wirklich, wie uns gemeldet wird, griechische Freischaren in größerer Zahl Siatista besetzt haben, so wäre dies für die türkische Armee eine ernste Calamität. Der Ort liegt bei 45 Kilometer nördlich der Grenze auf türkischem Gebiete, gerade im Rücken der türkischen Operationsarmee; seine Besetzung durch den Feind hebt die Verbindung Edhem Paschas mit den türkischen Streitkräften in Epirus auf, und würde selbst die eigenen rückwärtigen Verbindungen des Marschalls gefährden._______________________________________ Politische Ueverficht. Laib ach, 20. April, Anknüpfend an die Revue, welche die Admirale der europäischen Geschwader vor Kreta über die internationalen Truftpencontingente abhielten, äußert sich die «Neue freie Presse» sehr anerkennend über die österreichisch-ungarischenTruppen und die t. und k. Marine in Kreta, indem sie schreibt: Unsere Panzer sind sofort nach ihrem Erscheinen durch die Bravour und den Ernst, womit sie sich der ihnen gestellten Aufgabe unterzogen, in den Vordergrund ge< treten, und das Gleiche ist mit den wackeren steirischen Mannschaften der Fall, welche an der Besetzung der kretensischen Küstenplätze theilnehmen. Oesterreich'Ungarn kann darauf stolz sein, dass seine Marine und seine Mannschaften durch ihr wackeres militärisches Verhalten, dass seine Geschütze durch ihre Präcision, dass seine Vchiffscommandanten durch ihre Wachsamkeit und Vchneidigteit sich auszeichnen. Die Panzerschiffe und Torpedos, welche wir nach Kreta geschickt haben, die 600 Infanteristen, mit welchen wir an der Occupation theilnehmen, machen sich um das Prestige Oesterreich-Ungarns im Oriente verdient. «Wit über die Tragweite der kretensischen Krise reicht für uns an Bedeu-tung die Frage hinaus, welches Ansehen unsere Macht im Oriente genießt, mit welcher Autorität Oesterreich-Ungarn gegenüber den künftigen orientalischen Peripetien ausgestattet sein wird, und die Nravour unserer Schiffe und Truppen, der sympathische Eindruck, den ihre Haltung und Disciplin übt, sind nicht verloren. Dadurch, dass sie das uneingeschränkte Lob der fremden Kameraden ernten, dass sie unermüdlich innerhalb der ihnen zugewiesenen Zone den blutigen Massacres zwischen Insurgenten und Muhamedanern Einhalt thun, erhöhen sie den Respect vor der Stellung, auf welche Oesterreich-Ungarn im Orient einen gerechten Anspruch hat.' Der kroatisch-slavonische Landtag wird, wie man dem «Pester Lloyd» aus Agram meldet, in den letzten Tagen dieses Monats zu einer kurzen Session zusammentreten und sodann aufgelöst werden. Die Neuwahlen werden nach derselben Meldung in der dritten Woche des Mai vollzogen, die Constituierung de< neugewählten Landtags aber erst im Herbste stattfinden. Eine Kernfrage bei der Reform der Militär-Strafprocess-Ordnung in Deutschland betrifft die Schaffung eines allgemeinen Obersten Gerichtshofs. Sie birgt auch die Hauptschwierigkeit des Entwurfes, da man in Baiern einen speciell dänischen Militär-Gerichtshof neben dem allgemeinen wünscht. Sollte übrigens diese Hauptfrage auch im bairischen Sinne gelöst werden, so ist doch kaum zu befürchten, dass dadurch das schließliche Gelingen des Wertes in Frage gestellt würde. Die Meldung, dass die Rücksendung von 30.000 Soldaten von Cuba nach Spanien geplant werde, wird in formeller Weise dementiert.. Die Blätter in Havannah veröffentlichen eine Depesche des General-gouverneurs Weyler, in welcher er mittheilt, dass die ßrovinz Santa Clara vollständig pacificist sei. Die Banden des Gomez und Bandera werden in kurzer Zeit zerstreut sein. Einer Mittheilung aus Sofia zufolge haben anlässlich des am 13. d. M. erfolgten Inslebentretens des serbisch »bulgarischen Handelsver« trags die beiden Souveräne Fürst Ferdinand und König Alexander Freundschafts-Depeschen ausgetauscht. Die beiderseitigen Minister richteten gleichfalls Depeschen an die beiden Souveräne. Aus Paris wird vom 19. d. M. gemeldet: Präsident Faure reiste heute nachmittags in die Vendee ab. Vor seiner Abreise versammelte sich der Ministerrath, um die aus der Eröffnung der Feind» seligkeiten zwischen Griechenland und der Türkei sich ergebene Lage zu präcisieren. Die «Agence Havas» erfährt, dass die Regierung ihre Ansicht dahin aussprach, dass, nachdem der Conflict trotz der Rathschläge und Bemühungen der Mächte ausgebrochen, in der seitens der Kammer und Frankreichs in Uebereinstimmung mit den Mächten genehmigten Politik der Nichteinmischung keine Aenderung einzutreten habe. Ueber Ersuchen des griechischen Gesandten in Constantinopel wurde der französische Botschafter dortselbst ermächtigt, den Schutz über die katholischen Griechen im ottomanischen Reiche zu übernehmen. Nach dem Ministerrathe empsieng der Minister des Aeußern den griechischen Gesandten Delyannis. Wie die «Agence Havas» meldet, führen officielle Depeschen, welche den Botschaftern der Mächte in Constantinopel mitgetheilt wurden, aus, dass, wenn es den Griechen gelang, die Grenze zu über« schreiten und an vielen Punkten türkische Positionen zu erobern, dies seinen Grund darin hat, dass Etchem Pascha die ihm ertheilten Instructions, sich defensiv zu verhalten, bis zur äußersten Grenze respectieren wollte, um unbestreitbar zu beweisen, dass der Angriff von Seite der griechischen Armee erfolgte. Die griechische Regierung beantwortete die Notificierung des türkischen Gesandten Assim Bey mit einer Note, in welcher sie ihr Erstaunen über die in der Notification enthaltenen Angaben ausdrückt, feststellt, dass thatsächlich der Angriff von türkischer Seite erfolgte und Griechenland von jeder Verantwortlichkeit für die Ereignisse freispricht. Der Metropolit von Athen wies den gesammten Elerus an, Gebete für den Erfolg der griechischen Waffen zu verrichten. Ein Leitartikel des Journals «Sabak», betitelt «Die Veranlassung zum Kriege», führt aus, dass Griechenland alle Schuld trage. In Constantinopel fand am 19. d. Mts. mittags eine Versammlung der Botschafter statt. Es lOoren^ski siavöyk», «ll»6niM», «Freischütz» und l^ra Diavolo», Herr Raölovic in den Opern «Rigo-etto», «Norma», «Ernani» und «Fra Diavolo» auf. Herr Raskovic bleibt der Bühne auch für die kommende Saifon erhalten. In dm italienischen Opern vird er seinen Platz voll ausfüllen; für die übrigen Tenorpartien des bisherigen Repertoires wird an vtelle des abgegangenen Herrn Binder nothwendiger-weise eine andere Kraft engagiert werden müssen. Als Primadonna fungierte Fräulein Aevclkova, bekanntlich eine ausgezeichnete Sängerin, die in allen zehn Opern auftrat und sich ungetheilter Sympathien zu erfreuen hatte. Sie sowohl als der beliebte Bassist, Herr Fedyczkowski, wurden auch für die folgende Laison gewonnen. Am schwächsten waren die Altpartien beseht. Die Altistin — beiläufig bemerkt, verspürte dieselbe bei ihrem Scheiden aus Laibach den Drang, sich in einem hiesigen Blatte eine an die Adresse des Gefertigten als Referenten der «Laibacher Zeitung» gerichtete, läppisch, ironische Danksagung zu leisten — verfügte »P,^ »^. ganz ungeschulte Stimme, die überhaupt , mr° in!!,^"!ch und nur in Laibach, aber auch da «efallÄ^ Bedarf Fräulein Mu^?^ Stamcar, Kronovic und Podgraisn ,,, friedenMend. Der Chor, eine tüchtig. wohlgeschnUe Sängerfchar, bot vorzügliche Leistungen, wie sie aus Provilizblihnen selten anzutreffen sind. Ob und inwieweit schon jetzt für die nächste Saison Vorbereitungen sowohl im Drama als in der Oper getroffen werden, entzieht sich unserer Beurtheilung. Es soll uns aber freuen, wenn die Thcater-leitung im vollen Bewusstsein ihrer hohen Aufgabe ihr Augenmerk auf die Beseitigung wenigstens einiger Hauptübel, welche uns den Ausblick in die nächste Zukunft zu einem keineswegs erfreulichen gestalten, richten wollte. Zum Schlüsse noch eine persönliche Bemerkung. Ich bin es gewöhnt, dass ein gewisser Theil der slovenischen Presse mit Vergnügen jede Gelegenheit aufgreift, um an mir «herumzunergeln». Ein vernünftiger Mensch schweigt dazu und lächelt. Es fällt mir auch nicht ein, einem Ausfall, der in jüngster Zeit gegen meine in den Spalten dieses Blattes veröffent» lichten Theaterberichte erfolgt ist, ausführlich begegnen zu wollen. Die Berichterstattung der «LaibacherZeitung» ist frei, ist unabhängig. Sie richtet sich lediglich nach den jeweiligen Leistungen der Bühne. Andere mögen über die slovenischen Aufführungen ihre eigenen An-sichten haben, ich aber habe sie auch. Und es möge dies ein« für allemal gfsagt sein: ich werde, unbeirrt durch allfällige Angriffe und Verdächtigungen, dieselben auch künftighin sonder Scheu zum Ausdrucke bringen und mein Referat genau in der bisherigen Weife fortführen, also das Gute anerkennen und das Schlechte tadeln. Einen anderen Standpunkt kenne ich nicht. Ich glaube auch, er ist der einzig richtige. N. Funtek. verlautet, dass die Türken die griechische ^ Tyrnavos beseht haben und weiter vorrücke. ., Pforle hat dem rothen Halbmond den Auftrag e"^ seine Action zu beginnen. Der österr.-ungar. M> Attache' Freiherr o. Giesl begibt sich nach dem MM Kriegsschauplatze. .^ Nach einer Consularmeldung aus Salv" ^ wäre eine griechische Bande in Arthos gelandet. ^ wurden türkische Truppen dahin entsendet. ^ griechischen Gesandtschaft wurde jeder telegraph Verkehr eingestellt. M Nach in Cetinje eingelaufenen Berichten e^ der Mutessarif von Ipek den Befehl, Berane n"l ^ Truppen zu verlassen und sich wieder nach ^ ^ begeben. Die Albanesen sind in ihre Heimat i" gelehrt. Die Ordüung ist wieder hergestellt. ^j! Reuters Office meldet aus Buenos- A y ^ Die Aufständischen in Uruguay bemächtigten l'^ Kanonenboots «Aigas» und begaben sich sodann ^ Zarate, um eine Expedition an Bord zu "khwel- ^ argentischen Behörden zwangen die AufstänoischH^-, Kanonenboot auszuliefern, das bis zum Friedens beschlagnahmt bleiben soll. ^^ Tagesneuigleiten. ., - (Hundert Jahre bei veste^^ «m 18. d. M. waren e« hundert Jahre, l"l°^^ Pröliminatfrlede von Eampo Formio geschlossen ,^, laut welchem Dalmatien und Iftrien von den» ^, Nischen Gebiete losgelöst wurden und unserem ^'"^Ü fielen. Die Hausmacht der Habsburger erlang" ^H leine Vergrößerung. Der neue Ländererwerb wul° t,!, den Verlust der österreichischen Niederlande, A° ^ Modenai» und Mantua» weitaus wettgemacht. .^ ^eltl sale der Napoleonlschen Aera lasteten auch »" H he« Folge schwer auf Oesterreich. Dalmatien wurde °"l!<" Frieden von Pressburg 1805 zu dem Königreich"^, geschlagen und fiel erst 1814 an Oesterreich wie°"' ^ Iftrien wurde 1606 ein französisches Depart«" ^e» ward erst 1315 wieder ein Theil des öfter"'" Kaiserstaates. aub^ - (Die vierhundertjährlge < D seier der Fahrt Vasco de O a M "»-/ O, Metalloxyde bei. .^ vo>" ,<"' - (Veulenpefi.) Wie °«s Madllo ^ K ^,, gemeldet wird, wurden infolge des Auftrete" ^, ^ pcst die Provenienzen aus Macao unter Oaar»^^- ^ocal- und Provinzial-Nackli^ * Sitzung des Laibacher Gemeinde am 20. April 1697. ^ 5 Vorfitzender Bürgermeister Ivan br ^ Anwesend 18 Gemeinderäthe. .,^be" ^g< Der Bürgermeister bringt ein S^ ^ ^F Plrc zur Kenntnis, nach welchem derselv^ ^ . niederlegt. Der Bürgermeister ersucht u«" ßM^ i" dem GR. Pirc für sein langjähriges Mpr ^ptt« namens des Gemeinderalhs den Da«! ^ dürfen. el^. Angenommen. » ^ acb !,< Der Viirgermeifter theilt f"«" « ^ H^' czechlschen Touristenclub anlässlich deye" ^s^ matien im Namen de« VemeinderalY» . grüßt habe. ^^cherZeitung Nr. 89. 793 2 l. April 1«97. beting ^"tololl der letzten Sitzung wird verlesen und tzi,i '" Inbetreff der Radfahrordnung bemerkt der z»t U.l'. ^r, dass dieselbe nochmals an die Seclionen z«t«^" ,"ung einiger Bestimmungen und «ntragftellung ^«lttt werden musste. °">l°a » ^' Gregoric stellt den Dringlichkeit«, ^bltn ^ "^" "^" ^" Hauseigenthllmern im einver« ^lhen^ ^"" Udmat. mit Rücksicht auf die dort ltß ^" abweichenden Mlilverhältnisse, die ginskreuzer ^lllr U ^ August an elngehoben werden und in for-l°«l!i. ^^ng wäre der Antrag der Finanz». Per-^lluna 'i ^echtsscction zur Veralhung und Antrag» ^'" ber nächsten Sitzung zuzuweisen. ^ "Ntrag wird angenommen, killen ^^ ^"^ Erledigung der Tagesordnung ge« !,.H an die Firma Siemens K Halsle und «Union ^bon d ^' ^ersilbe schlägt vo,', bis zur Realisierung ^ 2bs>^ ^kmeinde angesuchten Anlehens den Vetrag >>»,, d»n ^ ^' °"^ ^" R?gulierungsfond und aus ^l'hen H""seigfulhümern bewilligten dreiplocentigen ^lnlia ^m^" Rückzahlung in drei Monaten und brei-^lctl^ !^"zinsung vorschussweise zu entnehmen. Die ^ Via ^n ^ ^ ^^lm Anträgen an und beantragt, be« bell«« ^' ü" beordern, im Einvernehmen mit ^' ob,?^"^" ^acloren den bezeichneten Vetrag gegen ^" »«nl ^^"p^ttntige Verzinsung Vorschusswelse aus ^'gkn n?^" 3°nden zu entlehnen und damit die Zahlungen zu leisten. l>»l> ^ ^«er Bemerkung des GR. Dr. Gregoriö ""ltäae ^ ^"sllärung des Bürgermeisters werden die ^°"°enommen. ^er ^'^enelovit berichtet namens derselben Section '>« V..,""^rilt des Bürgermeisters um Gewährung 'üsttn. ^ von 100 si. für die Vertilgung von Mai« ^e!t« ^°"" ein Vtailäferjahr ist, und die Schädlinge ^ ^ ^°^°" ^°nien "z" ^6" in erster Reihe die Bewilligung von Mtl, c,."' die Schullinber und andere für das Ab. ^lioy h. ^wissen Maßes eingesammelter Käfer. Die z ^« b? "^' '" Sinne der Vorschläge des Bürger, i" büviilj " Magistrate zu dem gedachten Zwecke 100 fl. ^ ^iin,,. "nd den Sladtgiirtner mit der Auszahlung ^"'" zu betrauen, üb ^ c"^°^ "lrd angenommen, s, ble» ,°sly berichtet namens der Bausection ""Ny, ^^'nnung von Plänen slir die stäbt. Canali- ^cllo^"tion für Canallfierung unterbreitete der ^i^Nkn s^ ^"gramm hinsichtlich der Verfassung l/'ch!etsj nlr die Canalisierung zur Berathung und H °"°Iisi, U' ^'^ dosten hirfür sollen aus dem Credit? ?^»n imV bestritten werden. Die Vausection hat das H ^«lra .^'^ mit einigen Aenderungen angenommen ^i ^tu^ " l" die Verfassung von Plänen für eine K« ""g an "^ einheitlichem System zum Zock. der "tk °" 'M ? Niederschlage, Nbfallwasser wie auch l>i l^Nnt ^""»rrenzweg auszuschreiben. Das Canal« ^ ^, ^ . u'lszeitig des Laibachflusscs und erstreckt ^ 3'' ^kindegrenze über den ressulierten Theil k/°" dersy.. ""b Tirnau bis an die Z'egelstraße, im ^ 3°»enf N/ es den Bahnkörper der Südbahn bis an dü.^ützh^" Neichzstraß-, sodann j-ncn Theil von V °" u^.^ zur Höhe der Artillerie-Kaserne, ^"hn Hz, '^l'kßt es den neuen Stadttheil hinter der ^" < ^e r,A" Verlängerung der Martinstraße und V^pori,? ^^^ des Flüsse« überschreitend und ^Ml br d«. ^^l von Mmat etnbezlehend, im ^?^ in -^Unterlrainer - Bahnen den natürlichen ! zu», sicher Richtung. Im Süden erftrickt es ^ °s P ""'etlrainer.Bahnhof. V^ di/n /""^" nicht nur die Ableitung, son« ^ ° ^r un^"'^^lichmachung und Verwertung der >t lklltn » ^"^^^ ^" zwei Phasen : die Ausführung 't Üi ^llimw ^"^^ ""b ber Petailpläne. Unter den ^tl?lttlanl ^""»en erscheint auch aufgenommen, dafs ^1° ^llvus! ^°lh ein Bureau einrichten muss, der 'V'. die ^ """ vier Monaten nach Erhalt des ^ ^.""d. ^etailplline binnen zehn Monaten zu ^ °u, ^'fter Dr. R. v. Nleiwei« hält im >Hthäll»,isf ^l^lierte Moraftentsumpfung und die ^lllln^n« der l5 Ausarbeitung von Projeclen zur ?> tz^ ^eit l<, ^'"alisierung nach einem einheitlichen ° K ^ 5r «, 'chwer dulchführbar. "X^Wem«^''^ W der Ansicht, dafs die kj lhllf ^lle. G.meinberathe zur E ötterung ^ ^°" silr^ hribar erklärt den Standpunkt, den ^ ^^' daz ?°.l'lwung einnimmt; es handle sich ^l« "kst^sn^ Canalnetz nach einem ein« ""«zubauen und dazu stnd Pläne noth. wendig. Außerdem muss bis zum October das Finanz» Programm für alle in Aussicht genommenen Arbeiten, die der Bürgermeister namentlich anführt und wozu auch die Weiterführung der Canalifierung gehört, fertig« gestellt werden. Vicebürgermeifter Dr. R. v. Vleiwei« betont noch. mals, dass bei den Nlveauverhältnissen ein einheitliches System undenkbar sei; er verspricht sich daher leinen Erfolg von Plänen. GR. Gogola bemerkt, dass es unmöglich sei, alle Project?, die der Bürgermeister genannt habe, auf einmal auszuführen. Die Proj^tversassllng für eine Eanalifierung im großen Stile kann leicht verschoben werden, da es vorderhand nur nöthig ist, ein System feftzufehen, nach dem die Herstellung von einzelnen Canälen ermöglicht wird. Er stellt daher den Antrag, das Referat an die Section zur nochmaligen Berathung und Bericht» ersiattung zurückzuleiten. Berichterstatter GR. Hrasky gibt Aufklärungen über den Zweck und die Art der Projl>clverfassung und widerlegt die Bedenken der Vorredner, worauf der Antrag dcr Section angenommen wird. GR. Dr. Stare berichtet über da« A'bot des I. B. Kosler, betteffend die Abtretung seine« Baugrundes zum Z nicke der Gafs^nregulierung von der Karlftäbter« straße bis zum Laibachflnss'. Die Section erlmnt zwar die Nothwendigkeit der projectierten Straß' an, da aber unter einem eine Brücke über die Laibach grbaut werden müsste, was derzeit unmöglich ist, und zu erwarten ist, dass bei einer späteren Parcellierung der Gründe durch Herrn Kosler bte Ge-melnde unter günstigeren Bedingungen den Giund erhalten wird, beantragt die Section die Abweisung des Anbotes. Angenommen. GR. Dr. Stare berichtet serner über die Her« stkllung eines Canals an der Schlachlhosftraß?, um den Hausbesitzer Predoott anlässlich der Fertigstellung seines zweiten Hauses ansucht. Pie Section beantragt den Bau eines Canals vorläufig nur durch die Fleischhauergasse, Polanastrahe zur Üalbach im kommenden Jahre in Aussicht zu nhmen und die Kosten im Voranschläge des Jahres 1898 ein« zustellen. GR. Subic macht auf den elenden Zustand der Gehsteige längs der Neubauten aufmerksam und ersucht den Bürgermeister, dahin zu wirken, dass die Bauführer verhalten werden, für die Vangbarlelt derfelben Sorge zu tragen. Ferner lenkt GR. Subic die Aufmerkfamleit auf die zu nieder angebrachten Plachen bei den Verlaufs« gewölben. Per Bürgermeister verfpricht foforlige Abhilfe. Der Antrag der Section wird angenommen. GR. Subic berichtet namens des Wasserleitung«. Directoriums über das Gesuch des «Vereins zur Erbauung von Albeiterhäusern' um Einführung der Wasserleitung. In dem Gesuche wirb auf die humanitären Ziele, die der Verein verfolgt, hingewiesen und beklagt, dass derselbe seitens der berufenen Factoren nicht jene Unterstützung findet, die er verdient und mit vollem Rcchte beanspruchen kann. Der Verein gedenkt zwei Weitere Nrbeiterhiwser sowie eine Waschlüche zu errichten und will den Bewohnern der Häuser den Bezug eines guten Tlintwafsers und billig?« Nuhwassers ermöglichen. Er ersucht dah?r um Einleitung des Wasser« aus der städtischen Wasserleitung, Errichtung zweier «uslauf-brunnen und um Nachlass oder Ermäßigung der Wasser» gebüren. Das Directorium ist gegen die Errichtung von Auslaufbrunnen und glaubt, dass der Verein scin«! humane Aufgabe nicht ganz erfüllt, wenn er nicht auch in die Wohnungen Wasser einleiten läfst, und hält vom humanitären Slandpunlt mit Rücksicht auf andere noch ärmere Bewohner d.'r Stadt einen Nachlafs oder eine Ermäßigung der Wassergebüren für unbegründet. Es wird daher beantragt, die Rohrleitung zu legen, öffentlich? Nuslaufbrunnen nicht zu gestatten und eine E--mäßigung der Wafsergebüren nicht zu bewilligen. Diese Anträge werden angenommen. GR. Dr. Pozar berichtet namens der Vaufection über den Recur« des «Vereins zur Erbauung von Ärbeiterhäusern» gegen den magiftratlichen Bescheid, womit gewiss« Bauherstellungen angeordnet werden. Dem Antrage der Section entsprechend wird der Einsprache leine Folge gegeben. GR. Subic berichtet über den Rccurs der Hausbesitzerin Frau M. Czerny gegen den magistratlichen Bescheid, Vauherftellungen belrs Bürgermeisters Hribar werden die Axlräg« der S ction sammt dem Antrage des GR. Dimnil angenommen. GR. Ravnihar berichtet namens derselben Section über die Uebertragung der Dreifaltigleitssällle an der Wienerftraße. Da die bisherigen Erhebungen nicht llar gelegt haben, wer zur Echaltung der Säule verpflichtet ist, beantragt die Section vor Inangriffnahme einer Refiaurierungsarbeit die Landesregierung um ihre Meinung zu befragen. Angenommen. GR. Zitnil interpelliert den Bürgermeister hln» sichtlich der geplanten Gröffiung einer Filiale der Möd-linger Schuhfabrik in Lalbach. Der Bürgermeister theilt mit, dass er das Nöchlge veranlassen werde, um nach Möglichkeit die das heimische Handwerk schwer schäbigende Concurrenz abzuwehren. GR. Dr. Gregorik interpelliert den Bürger« meister, warum bei Ausschreibung der Herstellungsarbeiten sür die elektrischen Anlagen nicht erwähnt wurde, dass gewisse Objecte durch Specialisten ausgeführt werben müssen und warum einzelne Arbeiten ohne Ausfchreibung vergeben wurden. Der Bürgermeister ersucht den Interpellanten, seine Anfragen schriftlich einzubringen. Es folgte fodann eine geheime Sitzung. * (Neue Telegraphenftation.) Zufolge Vr-lass's des hohen k. l. Hondelsministeriums vom 14ien April 1897, Z, 10.065, wurde die Errichtung einer postcombinierlen Telegraphenstalion in Arch, politischer Vezirl Gurlfeld, bewilligt. —r. — (Belohnung sür Lebens rettung.) Die Landesregierung hat der Gertraud Campelj in Podgora für die von ihr am 7. December 1396 mit eigener Lebensgefahr bewlrlte Rettung zweier Kinder der Maria Murgelj aus Podgora vom Tode des Verbrennen« eine Hclohnung im Netrage von 20 fl. zuerkannt. — (Das Poftrittgeld) wurde für da« Sommersemest« 1897, b. i. für die Z'it vom 1. April bis 30. September für ein Pf,rd und einen Myriameter in Krain für Exlrapoften und Separat-Eilfahrlen mit 1 fl. 8 kr. und für Aerarlalritte mit 90 kr. festgesetzt. Die Gebür sür einen gedeckten Stationswagen beträgt die Hälfte, die G.bür für einen ungedeckten Wagen den vierten Theil des auf die betreffende Distanz entfallenden Rittgelbes. —o. — (Aus dem Verelnsleben.) Wie uns mitgetheilt wirb, hat die k. l. Landesregierung die von Hirrn Max V?rs'c derselben vorgelegten Statuten, betreffend die Gründung eines Üosvereins in Lalbach, genehmigt. —0. — (Credltverein der lralnlschen Spar-casse.) Donnerstag den 22. d. M. um 4 Uhr nachmittags findet im Sihungssaale der lrainischln Sparcasse die diesjährige ordentliche Hauptversammlung lhrcs Credit« Vereins statt, zu der insbesondere alle in Laibach wohnhaften Credltthellnehmer zu möglichst vollzähligem Erscheinen eingeladen find. — (Laibacher Eislauf-Verein.) Der Laibacher Ei«lauf-Virein hielt am 13. d. Vl!s. feine Hauptuerfammlung ab, in welcher über das abgelaufene 16. Vereinsjahr ein sehr ausführlicher Bericht erstattet wurde, aus dkm leider zu ersehen ist, dass verschiedene Umstände, die zu beheben nicht in der Macht des leitenden Ausschusses liegt, hemmend einwirlen, und dass zur möglichsten Beseitigung derselben jährlich nicht unbedeutende Opfer gebracht werden müssen. Die eigenthümliche Anlage des Wasserbeckens bringt es mit sich. dass im Sommer an vielen Stellen Wasser durchsickert und Dammreparaturen bilden in den Ausgaben stet« eine größere Post, welche aber i« vorigen Sommer die im Verhältnis zu den V?reinsmitteln a/wis« hohe Summe von 566 fl. erreichte. An der Vüdselte entströmte nämlich ein armdick« Wasser-strahl mit solcher Macht, dass eine rasche Abhilfe geboten fchien, weshalb auf die Länge vieler Meter eine eichene Vollenwand in den Dam« eingerammt »erden mufsle, wodurch allerdings der Schaden gründlich behoben wurde. Derartige unvorhersehbare und doch unaufschiebbare Arbeiten haben auch zur Folge, dass die Abzahlung der Vauschuld für die Pavillons nur sehr langsam vor sich geht, umsomehr, als der Ausschuss, auch aus die Ja« lunst bedacht, Arbeiten in Ausführung bringt, die zwar im Augenblick: noch nicht unbedingt nothwendig, doch im Zusammenhange mit anderen beabsichtigten N uerungen flehen, wie dies mit dem huer ausgestellten Gitter der Fall ist. Die Herstellung dieser Einfriedung, die, nebenbei b:merlt, recht geschmackvoll wirll, loftete 527 fl. Der nächste Vchritt, der hoff ntllch in lurzer git gcthan Laibacher Zeitung Nr. 89. 794 21. NprilM?^. werben wird, ift die Einführung der elektrischen Nc-leuchlunz, um auch am Abend da« Eislaufen zu er. mvgllchen, was gewiss von mancher Gelle freudig begrüßt wird. Eine sehr wichtige Aufgabe, deren Erreichung man schon jahrelang anstrebt, ist die Möglichkeit, den Elsplah inz Winter «it Wasser bespritzen zu können. Hu diesem Iwtcke müsste da« zur städtischen Gärtnerei geführte Rohr der Wasserleitung gegen ein weiteres umgetauscht und müssten zwei Hydranten aufgestellt werden. Vis nun scheiterte die Ausführung an dem v-rhällnismäßig hohen Preise, der für das beanspruchte Wasser zu zahlen läme; da aber im Vommer der Visplatz gerne sein Wasser für die städtische Gärtnerei hergibt, wäre es vielleicht nicht «ehr als billig, wenn er im Winter einen Theil desselben gegen eine entsprechende Bezahlung wieder zurückerhielte. Go gerne «an es auch sieht, wenn der Eisplah recht btlebt ist, so haben doch in letzterer I?it Pflanzen und Thiere ln einem derart unbescheidenen Maße davon Vtsih ergriffen, dass man gsgen beide zu Felde zu ziehen sich gezwungen sieht. Für den Sommer wurde die llelne Flottille wicder in Gland gesetzt und dieselbe um ein Gchiff vermehrt. Das« die Preise für die Gchiffsbenühung eine Erniedrigung erfahren, wird in den belhelligten Kreisen nngenlhm vernommen werden. Der heurige Winter war web« dem Vereine als solchtm noch den einzelnen Mitgliedern günstig. 22 Schleiftage genügen selbst einem bescheidenen Schlittschuhläufer nicht; trotzdem zählte der Verein um vier Mltzlieder mehr als im Vorjahre, nämlich 420, erfuhr aber im Abfahe der Tageskarten eine Einbuße von 924 Stück. Die Oefammleinnahmen betrugen 1S11 fl. 22 kr., gegen da« Vorjahr weniger um 460 fl. 48 kr.; die Gefammt«Regleausgaben betrugen 126? st. 10 kr., gegen da« Vorjahr weniger um 108 fl. b kr.; somit gegen das Notjahr ein Mindererlrägnis von 352 st. 4» kr. Vom sttinerlrägui« Per 678 fl. 11 lr. und von den l« Vorjahre reservierten 4bl fl. 26 lr. wurden 1013 fl. ?? lr. zur Abzahlung der verschiedenen Schuld» Posten verwendet und der Rest von 11? fl. 66 lr. auf neue Rechnung gestellt. — Unter der bewährten Obmann» schaft de« Herrn C. 2e»lovlc wurde der frühere «usschufs mit der einen Aenderung wiedergewählt, dafs Herr Lieutenant von Schildenselo an Ttelle des von hier ab-transferlerten Herrn Oberlieutenants Heller tritt. — (Erzlehungsbeiträge.) Nus Anlas« eines speciellen Falle« hat das l. l. Finanzministerium zum § 8 des Gesetze« vom 14. Mai 1896, R. G. Vl. Nr. 74. wonach der Witwe, wenn fie selbst auf eine fortlaufende Pension Anfpruch hat, ohne Rückficht auf die Anzahl der vorhandenen Kinder ein Erziehungsbeitrag in der Hühe von i/, der Witwenpension für jedes betheiligungsfähige Kind mit der Einschränkung, dass der Erziehungsbeitrag für ein Kind den Vetrag von 300 st. und die Summe aller Erziehungsbeiträge den Vetrag der Witwenpension nicht überschreiten darf, gebürt, die Erläuterung dahin aus» gesprochen, dass diese Vestimmung nicht anders verstanden werben kann, als dass nur in dem Falle und nur in» solange die Witwe für mehr als fünf Kinder Erziehung«-beitrage zu beziehen hat, wo also die Gumme der nor-malmäßlgen je '/, der Wlwenpenfion bltragenden Er-ziehungsbeiträge den Betrag der Witwenpenfion übersteigen wkrde, nicht dlefe Tumme, sondern der Vetrag der Witwenpension an Erziehungsbeiträgen flilffig zu machen ist. V« haben daher, wenn in einem solchen Falle infolge Austritts eines oder mehrerer Kinder aus der Vezugs-berechligung nur noch fünf oder weniger belheilungsfähig? Kinder vorhanden sind, die Erziehungsbeiträge mit dem Vetrage von einem Fünftel der Witwenpension voll und ungefchmälert, allerdings nie höher als mit jährlich 300 st. für jede« Kind, zur Auszahlung zu gelangen. —o. — (Wühlerversammlungen.) Heute berust die nationale Partei eine Versammlung der Wähler des zweiten WabMrpers um 7 Uhr abends im städtischen Ralhhausfaale, die deutsche Partei um 8 Uhr abends in der Vasino.Glashalle, ein. — (Hymen.) Phil. Dr. Franz Voltsch, Amanuensis der Üandesblbliothel in Vraz, zeigt an, dass seine Vermählung mit Fräulein Elli And 6 l am 26sten April um halb 12 Uhr mittags in der herz.Iesu.Pfarr-lirche in Vraz stattfinden wird. — (Die Blutlaus.) Aus Oberlrain geht uns die Nachricht zu. das« sich dieser Schädling in letzterer g'lt an den Apftlbäumen in den Oclfchaften Vrldes und gellach a/zeigt hat und daf« sich die betreffenden Besitzer sofort an die Bekämpfung besfelben gemacht haben. Es wird von Seite der landwirtschaftlichen Filiale sowohl als auch von Seite des Gemeindeamts den Vorschriften entsprechend den Landwirten an die Hand gegangen, weshalb angenommen werben kann, dafs die Blutlaus lewe Uusbltitung finden werde. Immerhin »ber mögen dle üandwine den Obftbaumen die thunlichfte Aufmerk-«Üv,.«,^'^" ""^ bn allsalliger Wahrnehmung vom üuh.^chzdUchen Blutlau« unver iiglich den P°lM chen Vez^«be^den ^ landwwicha'nichn, F.llalen 0«e Al.znge «ft°»»«n. v°n welchen ihnen dle,ur Bekämpfung des gedachten Schädling« tl^td«aich«n «„. leitungen gegeben werben. __v. — (Gemeindeoorstands'Wllhl.) T>» 75 Zähre alte Oemeinbevvlstther Franz gajc der «Venuinde Dragomel hat wegen feiner Kränklichkeit nach »Nlhr als dreißigjähriger Umtierung als Gemeindevorsteher auf diefe« Amt resigniert und wurde bei ber vor lurzem ftattgefundenen diesbezüglichen Ergänzungswahl der Grund« besther Johann Banlo von Dragomel zum Gemeindevorsteher gewählt. * (Aus dem Polizeirapp orte.) Vom 19. auf den 20. b. M. wurden zwölf Verhaftungen vorgenommen, und zwar fechs weg'N Ausschreitung und nächtlicher Ruhestörung, zwei wegen Trunkenheit, zwri wegen Bettelns und zwei wegen Herumstreife««. —r. * (Kindsmord.) Im Monate Jänner d. I. brachte, wie man uns aus Adelsberg gcmeldet hat, die 22jährig?, ledige Kaifchlerstochter Francisca Zlüdali k aus Nllfsdorf. während sie bei ihrer Schwester in Kozina weilte, ein Kind zur Welt und erwürgte dasselbe, angeblich unbemerkt von ihren Angehörigen, sofort nach der Geburt. Fcancisca Znidalsic wurde, als fie in die H?imat rücktehrte, von ber Hebamme angezeigt und vom l. l. Bezirksgericht Adelsberg in Hast genommen. Sie ift geständig und gab an, den Leichnam des Kindes in dem Keller ihrer Schwester in Kozina vergraben zu haben. —r. * (Unglücksfall oder Verbrechen.) Am 17. d. M. wurde der verehelichte Grundbesitzer Johann Mllui aus Ralltna, polilifcher Vezirl Umgebung Laibach, unweit des Dorfes auf einer Wiese todt aufgefunden. Da der Verdacht einer Gewaltthat vorliegt, wurde Kiefer Vorfall der l. l. Staatsanwaltfchaft in Lalbach an» gezeigt.__________ _______________ —r. Neueste Nachrichten. Griechisch-türkischer Krieg. (vrlginal°TtIegra!»me,) London, 20. April. Seit Sonntag abends sind keine Nachrichten entscheidenden Charakters vom Kriegs« schauplatz eingetroffen. Die Griechen versichern, dass sie im Reveni'Passe gesiegt haben, wodurch der Verlust von Meluna und Gritzovali compensiert fri; doch sind nur fpärliche Einzelnheiten bekannt. Es wird constatiert, dafs verzweifelt gefochten wutde und dafs die Verluste fchwere waren. In Salonichi herrscht Panik, weil man einen Angriff der griechifchen Flotte fürchtet. Athen, 20. April, 9 Uhr vormittags. Die griechische Escadre ist heute um Mitternacht mit geheimen Befehlen ausgelaufen. Mehrere Schiffe der Handelsflotte werden in Eile ausgerüstet und Landungstruppen auf denselben eingeschifft. Das Bombardement von Prevefa wurde heute wieder begonnen. Das Welter ist herrlich. Man hofft das Bombardement zu einem wirkfamen Abschlüsse zu bringen. Die Griechen suchten mit Pontons auf dem Arta-Flusse vorzudringen, wurden jedoch von den Türken zurückgewiesen. Seit gestern 5 Uhr 30 Minuten nachmittags wird Arta von den Türken mit Kanonen beschossen. London, 20. April. Nach hier eingelangten Berichten begann Sonntag ein Kampf in Iamna. Die Griechen besetzten Prevesa. Athen, 20. April nachmittags. Der Kampf bei Revene wurde heute früh wieder aufgenommen. Die Türken greifen mit bedeutenderen Streitkräften, als an den früheren Tagen an. Die Griechen stellen dem Angriffe festen Widerstand entgegen. Constantinopel, 20. April, halb 11 Uhr vormittags. Vormittagsdepeschen aus Elaffona melden die Einnahme der griechifchen Orte Karatere und Kar-tschaly und zweier Positionen, die Flucht der Griechen, unter Zurücklassung von Kriegsmaterial, die Fortdauer des Kampfes auf dem griechifchen Vertheidigungsterrain, fowie die Vorbereitungen der Türken zum Vormarfche gegen Lariffa. Constantinopel, 20. April. Olficiellen Depeschen zufolge wurden die Tyrnavos dominierenden Hohen genommen. Der Kampf dauert fort. Die grie-chischen Kriegsfchiffe bombardierten 4^/« Stunden Pve-vefa. Die Werke erwiderten das Feuer und erzwängen den Rückzug. Türtifcherseits sind keine Verluste zu verzeichnen. London, 20. April. Reuters Office meldet aus Elassona: Die türkisch»' Artillerie eröffnete nachmittags das Feuer auf Tyrnavos, wohin die Griechen zurückgeworfen wurden. Für morgen wird ein allgemeiner Vormarfch der türkischen Armee erwartet. London. 20. April. «Daily Telegraph, meldet aus Elaffona, dass die Türken mit dem Bajonnett das letzte, in den Händen der Griechen befindliche Blockhaus an der Grenze genommen haben und sich nunmehr im Besitze der ganzen Höhenlinie an der Grenze befinden. Einer Meldung der «Daily News» aus Athen vom Gestrigen zufolge folleu nach dort eingelangten Meldungen im Reveni-Passe 7000 (?) Tüllen getödtet oder verwundet woiden sein. Constantinopel, 20. April, 12 Uhr mittags. Es verlautet, Tyrnavos sei eiugeuommel» worden. Athen, 20. April, 6 Uhr abends. Aus Kreta w.rd von heute 2 Uhr nachmittags gemeldet, dass die di. «? ^?^^° 5" überschreiten suchten, dass aber d,e gnech^chen Nattern dies verhinderten. Die grie- chische Armee im Cpirus hält die Ortschaften ^ ^ und Packikalamo sowie einige andere Orte dejee befindet sich dortselbst in gut befestigten St« «^ Eonstantinopel, 20. April. Me d'e fchen Blätter melden, wurde die kleinasiat'fche/^ division des 2. Corps beordert, zur Operate abzugehen. ., ^g Constantinopel. 20. April. Dle Ml" des türkischen Obercommandierenden Edhem Pa,H v, die Verwegenheit und Energie der griechische" ^ fowie die Zähigkeit der griechifchen Verthe'dlgm^ Posten hervor. Einige fchwache türkische P?>""^^ Orlsmgabe nicht genau ist, ferner einige lleme ^ commanden und Patrouillen erlitten SAH^B einigen Punkten war dagegen der griechische "^.^H fehr gering und artete schließlich in einen paw ^, Rückzug aus. In Mdig-Kisyk herrscht h"^ "'„ le ^< tungen vor griechischen Unternehmungen zur.^l»se die ausgedehnte türtische Küste und die vielen l^d' Hafenstädte, da die in den Dardanellen liegenve ^ sich zur Action als unfähig erweist. Man " ^gul dafs die gemeldete Entgleifung auf der ^ ^ Linie von griechischer Seite insceniert lvoro ^ Vom türkischen Armeecorps im Epirus llege>^ ^ nur Meldungen von kleineren Scharmützeln Grenze vor. . ^,sse'" Wien, 20. April. Die «Neue f"« U'^, klärte, ohne dass hierüber bisher Po"pa"" d»! gefunden hätten, halte man es für feWY ^M leine Großmacht früher zwifchen beiden ."^^jh^ Theilen intervenieren werde, bevor nicht ewer ^ felbst um die Hilfe der Mächte gegen den , Theil anfucht. . . IB^' Athen. 20. April. Der Minister de» ^ il richtete ein Rundschreiben an die Bürgerin" ^ Lande, in welchem er sie auffordert, aue ^^i Bürger zu bewaffnen und an die Grenze z^ he um im Vereine mit der Armee für die Vaterlands zu kämpfen. ^, ^^e>^ Berlin, 20' April. Der -NeM>, meldet, dafs der deutfche Gesandte und 0" ye Consuln in Griechenland mit der VeM" ^i Interessen der türkischen Unterthanen in «"' betraut wurden. __________ Wien, 20. April. (Orig.-Tel.) Se. M ^, „> Kaiser empfieng den Botschafter v-»M" Specialaudienz und fodann den Minister "" ^ "i Wien, 20. April. (Orig.'Tel.) AlMsuy ^ kunft des deutschen Kaifers ist Botschafter v. aus Berlin hier eingetroffen. ^,. tt„pri>sl"!,< Wien, 20. April. (Orig-Tel.) MlN«.H ^ Baron Banffy trifft morgen früh """' ^ Ankunft des deutfchen Kaifers hier ein. Wb . Wien, 20. April. (Orig,Tel.) Ue >t,< feierliche Beeidigung des neug/wählten ^" "«^t. ^ Dr. Karl Lueger durch den Stattha «r ' ^ Anfprache des Statthalters beantwortete ^st ^ mit einer längeren Rede, worauf die Fe , Absingung der Vollshymne fchlofs. ^l"" iü Bürgermeister Dr. Lueger wuroe pM,, von Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz ^ und stattete seinen ehrfurchtsvollsten V" Bestätigung feiner Wahl ab. _ , Fatt"^ Trieft, 20. April. (Orig.-Tel.) D^ ste , theilt mit, dafs heute an der Sch'N" ^> «Stabilimento technico» 1500 Arbeiter '"'"^del' ^ die Direction den Anforderungen der V ^ ^ l» gegenzulommen beabsichtigt, fo dafs die A .^ Zeit aufgenommen werden dürfte. cw^iest^ «^ Berlin, 20. April. (Orig.-Tel.) Se,)""!' ^ Wilhelm II. ist um 7 Uhr 50 Mn- .) Wien abgereist.' ..... ^ ^ Berlin, 20. April. (Orig.-Tel.) 3"' hie ^ von Bulgarien ist gestern abends incogw^ßhe', getroffen und reiste zur Veifetzung des ^ ^< von Mecklenburg-Schwerin nach Schwer" ^ ^! Berlin, 20. April. (Orig.-Tel.) ^ sta'h,/ Bulgarien wurde heute vormittags vo h vc, der Kaiferin der Frühstückstafel zugezoge'^,^/ dann den Staatslecretär Freiherrn vo" ^M> Bukarest, 20. April. (Orig..Tel.) K" ,s morgens nach Abbazia ab. ^, hel ^' Rom. 20. April. (Orig.-Tel.) ^"^ f// genen Nacht entgleiste ein EifenbahnM ^F fahrt in den Bahnhof von Rimini. ^" ^^ ist todt, zwei andere verwundet. < Aiterarisches. ,f<^ Die Kaiser Wilhelm.bundertjahrfcier, 0 „, '>',/' Erdball alle Deutschen zu hoher Feier v"e '^ ^ F ^ ssemäh ihren prägnantesten Ausdruck in "" ,la!>e^el"V' Tage denl Andenken des verewigten Vel^!^ »il"^^' »? j waren. Die Festtage sind verrausch«, b"H i,de» Al < ^ längere Dauer zu erhalten und auch den 'on"' ^hstl als ein leuchtendes Veispiel vaterländischer " ^^« ^bacher Zeitung" Nr. 89. 795 21. April 18.17. Tmst?n °^"r sorgt neben den Geschichtsschreibern die bildliche breit« w^' W°hl in leinein andern Alatte ist dieser ein so 'Uebe 9 " gewährt, als in der illustrierten Zeitschrift ^e5w,<. "b und Meer», die in ihrer neuesten Nummer e>Ntt d , ",""'te der großartigen Oedeulseier vorführt. Zu M^^^iti^eu Darstellung des imposanten Vürgerfestzuges e>>, n„il ^ zahlreiche Abbildungen uach Momeutaufnahmen, die ^hlu! ^^ ^'ld der Feier von ihrem Beginne bis zum ^psu» ^6hr"i. Man hat es hier nicht mit Phantasie« nichn ?^ ^" ^^^' ^'^ ^ sonst wohl erschienen sind oder noch ^teit Vn^,^' sondern mit getreuen Miedergaben der Wirl^ >uüch^ ^' Ul Perlin die Hundertjahrfeier währrud der denk-z»in ."' ^e vom 21. dis ii3. März sich gestaltete, hier ist es ^d u,d'^" Ausdruck gebracht, Dieselbe Nummer vou «Ueber z», ?>. -"«er, wendete sich auch den Ereignissen im Orient des Nlat»'!^ Soiiderbeilagc schildert der Special-Berichterstatter ^l>s<°üll ^ ^'^ ^"^ ^" das türkische Hauptquartier bei ^hiücn', ^' zahlreiche Abbildungen nach seiueu Momenlauf' dtla^/Meiten die fesselnde Daistellling. Iu buntem Wechsel »lit leb ,. ?^u die Bilder Landschaften uud Straßenausichten ^N brwegtrn Volts' und Soldalengruppen. ^^chlilln^ ^ dieser 3iubrit Besprochene tann dnrch die hiesige ^i°w, ., ^ Ig- v. itleinmayr H, Fed. Bamberg u^eis über den Stand der Thierseuchen in Krain l«r dir M vom 10. bis 1?. April 1897. h. Es ist herrschend: ^'n3i!.^' "«d Klauenseuche im Vezirle Loilsch in den (a ^, "°en Alleninarlt (1 H.). Oblal (9 H.) nnd Zirtnitz Ohei^^^epeft in« Bezirke Adelsberg in der Gemeinde ^tt«„° ^ H-)'. "n Bezirke Gottschee in den Oeineinden ^°rie A /^ b)' ^t. Gregor (4 H.), Großlaschitz (1 H.), l^h V b')' Mitterdorf (8 H.), Mdsel (1 H.). Niederdorf ^M in ^ ^"'^ ll« H.), Videm (1 H.); im Bezirke Rudolfs« ^llw ,,'Gemeinden Hönigslein (1 H.), Langenthon (^ H.), ^r zu ^')' l» der s« ^ ^" Tchweinen im Bezirke Laibach'Umgebung ^°rae,n """de Grohlupp (Eifeilbahutrausport ans Sanct ll h^ .^' "n Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Precna ^»,e,^""theit bei Pferden in, Bezirke Gottschee in der "°c kölschen (1 H.). t>ir ^. Erloschen: ^»^^"epeft im Bezirke Gottschee in den Gemeinden ^" '"'d Oottschre. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 20. April. Sch. k. l. Oberbaurath; Recher, Runge, Grüner s. Gemahlin, Hochstätter, «linger, Köllner, Kflte,; Brock, Elektrotechniker; Hartwich, Fabrikant, s. Gemahlin; Scharlach, Privat, s. Familie, Wien. — Winterhalter. Kfm., Marburg. — Segala, Kfm,, Rovereto. — Wallovich, vorstand der Lebens» Versicherung »Donau», Graz. — Retli, Private, s, Bnider, Gi-mino. — Swoboda, k. l. Notar, f. Frau, Neumarltl. — Gerber, Kfm., Brüun. — Schlager, Pfarrer, Trojaua. Verstorbene. Am 16. April. Iosefa Lulel, Bahnarbeiterstochter, 16 Mon,, Hülmerdorf 1!j, Fraise«. Am 18. April. Franz Modic, Kaischlerssohn, 8 I., Ilovca 46, Keuchhusten. — Maria Smole, Inwohnerin, 73 I., Mllstädterstraße ?, Wassersucht. Im Civilspitale. Am 11. April. Francisca Persin, TaaM)nerin, 17 I., lu^ercul. p. — Loreuz Tavcar, Inwohner, 5)6 I., I'uneleui. laryußiliä et pul,n. — Anna Tomsic, Taglöhnerin, 73 I., l^mpl,^8em. pulm. Am 12. April. Maria Serucar, Arbeitcrswitwe, 7? I., Carcinoma. A m 15. Apri l. Agnes Zeleznilar, Arbeiterin, 33 I., '1'll!)6reu1. pulm. — Josef Dolsöal, Fischer, 33 I., '1'unercul. pulln. Im Siechen hause. Am 15. April. Agnes IM, Magd, 54 I., äpoplexin. eeieori. — Maria Vidic, Besiyerstochter, 3U I,, lullercul. pulm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehdhe 306 2 m. ys. LU.si. 728 0 10.0 SO. schwach Regen ^' 9 » Nb. 726-3 8-6 windstill bewöllt 21 > 7 U. Mg. I 728 8 j 8 -1 > S. schwach ', halb bew»llt! 4 - 5 Das Tllgesmittel der gestrigen Temperatur 6 4", um 2 1» unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur.- Julius Ohm-Jan »lchowSlv «itter von Wlssehrad. Gin verbreitetes Hausmittel. Die steigende Nach. frage nach «Molls Franzbrantwein nnd Salz» beweist die erfolgreiche Verwendbarkeit dieses, namentlich als schmerz« stillende Einreibung bestbekannten antirheumatischen Mittels. In Flaschen zu 90 kr. Täglicher Versandt gegen Post Nachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u. k. Hoflieferant, Wien, Tuchlaubeu ». In den Depots der Provinz verlange mau ausdrücklich Molls Präparat mit desseu Schutzmarke und Unterschrift. (75) 9—3 W Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute ^» >» Nacht meine theure Gattin, beziehungsweise unsere W W liebe, gute Mutter, Frau M > Johanna Wester > >> W « nach öfterem Empfange der heil. Sterbesacramente « Ml von ihrem mehrjährigen schweren Leiden zu befreien » W und in ein besfercs Jenseits abzuberufen. >M «W Das Leichenbegängnis der selig Dahingeschiedenen « W findet Dolmerstag/ den 22, d. M,, uni 4 Uhr nach. W» W> mittags vom Trauerhause Hradehlydorf Nr. 8 auf D» M den Friedhof zu St, Christoph statt. M Ml Die heil. Seelenmessen werden iu der Sanct >W »> Ialobslirche gelesen. M » Laibach am 21, April 1897. W W Prof. Wester und Kinder. M ^M (Besondere Parte werden nicht auZgegebeu.) «« orlemineli-pil^8iulo^i8el,yn Vsrsucllüt^tion lür Wein-und 0I>8tb»u iu ld08ternLul)ur^ d«i ^Vien, lml 6en ll«8 ^stlltlislcesZ piec»!i in l.l>i!»»L!i eliemiaetl unler^ue^t ui»ä ^ekuillien, clullL äei- äll^u verwsn^kls vorLiißlicil« Wein einen Xu8«tx eine» leicllt veräaulicllen L>8enpi'üp»lkt8 erlilllten n»t unci (illlier in allen ^enen t^iilleil, iu welchen ein Lvicll«» ?räpur»t ein^enoinlnen weräen »oll, zule l)ien8t« leisten vvil-6. (1121) 8 Course an der Wiener Börse vom 20. April 1897. «««dem gellen <5«,nreuatt« ,'°''Nd/r°^b« . . . io0b0 1°a?0 >l>« ^'»«!» ü,,'""t" »on st. il>4 ?z Ibk^li ^' ^ .. ' lW st. ,»9,_ i9o_ ^dbr i.'..„ ^ ,. 18S-IW'- ^ >W II. . »bb - 1b« b0 ^««>^"tl >^"'^ fteurrfre« i22>l>o IN 70 , "'">n° . . 10U «0 1«1 - ,^°>n ^'v, H° ' «ronenw. j^ ' ' - . 9S 4« 100-40 ^ "°n^, L'«!fl . , . . »»»--. 23b-!»0 «eld W»r« «o» Staate »nr Z«««»« »b«rno»»e»e «ileni.Pri««.' v»li««N««t«. Hlilabethbahn S«a u. »«!Xl W. 4°/, ab 13°/» «. Tt. ... ,16 80 ,17 »0 «Klabethbahn, 40 100 30 Unss, Vülbrentt 4°/, p« «aff, 1« 70 :»1 »0 Mo bw, per Ultimo .... 12l 70 1»1 SV dtn, Rent« in Kronenwähi,, 4°/^, steuerfrei für200Kronen«nm, S» Ib 89 85 4"/„ bto. dto, per Mtiiny . , 9» - 99 »0 dto.St,V.«l,«>°l>>1N0st..4V,°/n 122-50 12»— dto, dto. Eilber l«0 st., 4'/,°,> loi-no ioz SO dto. Vtll«i,«°Obl!g, (llng, l)Nd,) l>, I. I«?«, 5«/»..... 120-. 121-— dto,4l/,°/„Vch2.itltgaI.«bl.che und !lav°». bt«. 8»/^Il. «m. 1i?zl5i18— N.'üsterr. Lllnb«»°HyP>«lnft. 4°/, ß9 80 100 80 0eft..ung. Van» verl. 4°/„ . . iov 10 101 — dtll. dto. 50jHhr. ,. 4°/, . . 100 10 101 - Vvarcaffe, 1.öft.,«NI. 5'/,°/»vl, loi bo —— Priority»»«Pbli,allan,n (für 100 st.), Jerdinanbl-Nordbah» «m, l»»« zyi — ioi eo Ocsterr. Nordweftbalm . ny «l. 111 85 Ntan<ül«»lm8V»5Frcs.ü!)6P.St. _..^ ^..__ Gübblllin 8»/, 5 Frc». b00 p. St. ,79.zy 174,_. bto. 5°/^ ÄUO st. p. 100 fl. l»?t>0 128^0 Nng.'gllllz, Nahn..... 10? 10 108 10 4°/, Unterlrlllntl Uad»'» . . gy bO 100 — Vinlls, zos» (per Stück), «ubaptfi-Vastlica (Dombau) . «80 ? «l» Kreditlose 100 st...... «0150 201!- «llnryljllst 40 st. 3M. . . 5750 »k 50 4°/,Do»au°Dampf!chl""ft «M. 146— 152— Osener «°Ie 40 st...... «2— 6,-- Palffy.Uost 40 st. iz.Oeft.«es,v,.10st. i»-40 »010 Rothen Kreuz, Una, «ssv, b st. 1050 11-10 «ubolph Uole 10 st..... 25— 27- Slllm-Uole 4l> fl. CM. . . , »9— 70— Vt..Gtnols-Lole 40 st, «M , 73 50 ?4— W»lbste«n«LoIe 20 st, «M. . »0— »I— Gewinstsch. b. »'/, Pr.-Schuld»,. d, «ob»ncr«dltanft/°». 148 — 14» 50 Uantveleln, Wiener, «00 fl. . ,43 55 «44— Uodcr,«»nfi,,0tst,,200fi.V.4<)°/» 4l»4— 428 — «rdt,.«nst.f, Haüd,u, », 1«0fi. —— —— dto, dt°, per Ultimo Gtptbr. »42?!, 843 »b «rebitbanl, «llg. un«., »00 st. . 3?? 7l> 8?8'75 Depofitenbanl, Nl!«,, 200 st. . «19—2i!0 50 «comp»«.<»e!,, Ndröft,, 500 st. 725— 735— »lro.u. Hassend., Wlen«r,200fi. 2«1--^ 263— Hypothtld^Otst^AWst.«^/»«, 81— k4— öänderbanl, Oest., 200 st. , , 218 76 219 2b vtfterr,°ungllr, Aanl. «00 fl. . 941 — 945 - Unionbanl 20« st...... 2?« - 277— «ertehrlbanl. «Ä«,, 140 fl, . 171— 1?« — Alti»n oon ßlnn»pl»rt' G»t»ln»hmunH»n (per Stück), «ulfiL-tepI, Eisrnb. »00 st. . . 1»30 1640 Vübm, Nordtxll,» 150 st, . , 2t»k— 2«0 — Vulchliedradec !tl>. 500 st. «U. 156l> Il»?5 bto. dtll, (lit. U) »00 st. . 538 bo 540-50 Donau < Datnpsschiffohlt« »<>«>,, vefterr,, 500 st, «M, . , , 442— 444— Dul-'G°de»bllchsv«,°«,2»0st,V, «0— S0 50 sserdinaüd» Nordb, 1000 fi.»zit. 3330 340« Lemb, , Oest,, Trie«, 500«, »M. 34» — 3^-- vefterr. Norowrstb. 200 st, S. . «5» 50 25450 dto, dt«. (lit, U) »00 st. S, »!,«— »l>6-60 Pla«.Dul,l ElIe,ib. i5«fi.N. . 87-- 8»— Slalltlelienbahn 200 st. S. . . 8»1 7b 3«2'25 Sttbbahn «00 st. S..... ?3-- 74-- Eüdnordd. «ecb.««. »00 st. »M. »10— 210 50 Iramway«»«l.,Wr.,1?0fl.«.W. 4l5—4,9— »>t«. «e>. —— 150 -- Indnstrt»«grtl»n (per Stück). «äuge,., «N«. »st.. »00 fl. . . 8« 50 88 — Eghoitr «isen» und Htahl°Inb. in Wien 100 st.....«0— «, . »ijenbahuw.'Ueiyg., »rste, 80 st. 115- 11«-^ »lbcmuhl", Papiers, u.». «. 8»— 8»— üiefinger Niauerel 100 fl. . . i»g — l»» 50 Wontan-Geselllch., vest.»alpin« 78 50 ?» — Prag« «ism»Ind.»Ael. »00 st. «30 — «33 » Valao»Tllij. Steinlohle« ku l. 5b5 — 55» — „Echlöglmühl",Papiers.. »00 I. 212 — ,14 — „Stelirti«.", Papiers, u. «.»«. l«b— i«? », Trlfailer Kohlen».»Ves. 70 st. ib»— 155-— Waffenf..«.,0,ft.in Wien, 1001. »«1 — z«z . . Waggon'üeihanft., illl«., in Pest, 80 st.........—— .,-- Wr. «»uge>eNscha» «0°Fr»nc«.Etücke..... 9,3 954. Deutlche «eichsbanlnoten . . 58 70 58?5 Italienllche »anwoten . . . 4t» l<» 45 20 V»p 2i'n7i!, eine Wohnung, bestehend N>-8toln' Badezimmer etc.; im *eli(ir ^ofseit. fJlmniern und je eine 1 Ah S; rn'^ zvvei Zimmern und **.». «•» daselbst bei der Haus- kv5{liBrtes Monatzimmer ^M^elK.^ulein sogleich zu ver- ^ijC ^iri aucl1 OUvl6t- r Administration dieser ^^^ (17B4) 2-1 (1412) 3—3 St. 2425. ' Razglas. Neznano kje na Hrvaškem biva-joöima tabularnimu upnikoma Petru Jaksetièu iz Podgraj št. 44 in Janezu Celinu iz Kuteževa št. 13, zadnjemu kot oèetu in pobtavneinu zaslopniku njegovih ml. otrok, se je gosp. Andrej Uršiè iz Ilir, Bistrice postavil kuratorjem ad actum, ter sta se zadnjemu do-stavila tus. dražbena odloka od 28ega januvarja 1897, St. 868. C. kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistrici dne 27. marca 1897. _ (1741) 3—1 Nr. 7646. Exec. Fahruisseil - Versteigerung. Vom t. l. stäbt.-deleg. Bezirksgericht in Laibach wird brlarmt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Pavlin in Laibach die executive F il-bietung der dnn Stephan Bancalari in Trieft gehörigen, mit gerichtlichem Pfand« rechte belegten, und auf 954 st. geschätzten Fährnisse, als: 15 Fässer Wein (circa 8500 Liter), bewilligt, und hiezu zwei FeilbietlMgs-Tagsahungen, die erste auf den 22. April und die zweite auf den 6. Mai 1897, jedesmal von 9 bis 12 Uhr vor« und Mhigenfulls von 3 bis N Uhr nach-mittags, in OiZla, mit dem Veisah an. geordnet worden, dass die Pfandstiick!/ bei der ersten Feilvietnng nur um oder über dem Schätzwert, bei der zweiteu Frilbi'tmig aber auch unter demselben g.gen sogleiche Vezahlmg uud Weg schaffling hintangegeben werden. Laibach am 9. April 1897. (1612) 3—2 St. 1242. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Kostanje-vici daje na znanje, da «e je na prosnjo Jožeta Zupanèièa iz St. Jerneja proti Francetu Zagorcu iz Gor. Vrhpolja v izterjanje terjatve 29 gld. s pr. dovolila izvrSilna dražba zemljišè kat. obèine Vrhpolje, in sicer pod vlož. St. 124 na 1142 gld. in pod vlož. št. 125 na 80 gld. cenjenih. Za lo izvršifev odrejena sta dva roka, prvi na 4. m a j a in drugi na 4. junija 1897, vsakikrat ob 10. uri dopoldne, pri tem sodišèi s prislavkom, da se bodeta li posestvi pri prvem roku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa tudi pod njo vsako za-se oddala. Pogoji, cenüni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodisoi vpogledati. G. kr. okrajno sodišèe v Koslanje-jvici, dnö 25. marca 1897.