Priktwmerations-Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ Vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich . . — » 70 „ Mit der Post: Ganzjährig................12 fl. Halbjährig................ 6 " vierteljährig............. 3 » pr Zustellung i»s Haus vtertelj. 25 kr., monatl. 9 kr. Kmzelne Nummern 6 kr. Laibacher Redaction: Bahnhosgafse Nr. 132. 'agblatt Anonyme Mlttdeilungen werden nicht berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Expedition- & Inserate«-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Such. Handlung von Jg. v. Kleinmayr & geb. Bamberg.) Jnsertionspreise: Für die einspaltige Petitzeile L 4 kr,, bei wiederholter Einschaltung ä 3 kr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und;%?. öfterer Einschaltung chender RabatL Für complicierten Satz, des»«: % " dere Vergütung. Nr. 77. Äiittwoch, 7. April 1875. — Morgen: Dionysius. 8. Jahrgang. An die geehrten p. t. Herren Wähler des I. Wahlkörpers! Infolge des unerwarteten höchst betrübenden Ablebens des Herrn Aranz Rndesch wurde in einer neu abgehaltenen Probewahl anstelle desselben Herr Dr. Emil Ritter ». Stock! f «. ffir die Gemeinderathswahlen aus dem I. Wahlkörper ausgestellt und rs werden daher die p. t. Herren Wähler ersucht, bei der morgen am 8. April Ä w*»1“* H-»-" : Dr. Anton Wesferer und Dr. Stnit Ritter o. Stöciii ihre Stimmen zu vereinigen. Laibachs am 7. April 1875. Das Central-WahlcomitH. Rum Schutze des Natmweines. II. Auch das Abgeordnetenhaus konnte sich den gerügten MiSständen nicht länger verschl.eßen. Es BZ der vom 16. Marz 1875 datierte, von 5 Mnrid) Perger als Obmann und dem unter-kteiriicken Abgeordneten Konrad Seidl als Bericht-nftatter Unterzeichnete Bericht jenes Ausschusses vor, w iVineneit tut Vorberathung des Antrages des «,'«L Scidl und »«»((«. bi« Sceaetn zum Schutze der Weinproduction gegen. WnderKunstweinsabricationniedergesetztwordenwar. Der Bericht gibt die Geschichte der Verhandlungen im gewählten Ausschüsse. Nach Beendigung der ^Hebungen und nach der Einvernehmung von Sachverständigen wurde in die Berathung der Sache selbst eingegangen und zuvörderst erwogen, ob die Kunstweinfabrication auf die Naturpr^uctron wirk-51 naebtheilig einwirle, daß sich im GesetzgebungS. lS:SV zunt Schutze der Naturproduction rechlfntiaen lassen. Und diese Frage mußte entschieden bejaht werden, denn nicht allein der aus den Weingegenden Oesterreich-Ungarns sowie der Nachbar, staaten ertönende Ruf nach Abhi fe darf schon als vollmltiges Zeugnis für das Bestehen einer Abhilfe erbeiickenden Nothlage betrachtet werden, es muß auch eine unbefangene und unparteiische Betrachtung der Sachlage zu demselben Resultate fuhren. Die Aushebung der Zolllinie zwischen Ungarn und Oesterreich, die Zollverträge mit dem Auslande, wf(fe die Einfuhr von Weinen begünstigen, die Ausfuhr aber erschweren, die fortwährende Zunahme v «Bier» und Branntweinconfumtion lasten schon s»mer auf der österreichischen Weinproduction, allein beilS entziehen sich solche ungünstige Einwirkungen der Gesetzgebung, theilS liegt die Abhilfe nicht in der Hand der österreichischen Gesetzgebung allein. Wenn aber zu diesen zum Theile unabwendbaren, der Naturproduction ungünstigen Momenten noch der Umstand tritt, daß bei vermindertem Eon-sume der von der Natur hervorgebrochte Confumtions-artikel auf künstlichem Wege daS vier« und fünffache vermehrt werden kann und in der That vermehrt wird, dann tritt eine Ueberproduction ein, welche selbst bei vermehrter Ausfuhr den bestehenden Consum weit überragt, und es erwächst der Naturproduction eine Concurrenz, der sie nicht gewachsen ist, die sie schon aus dem Grunde nicht aushatten kann, weil das auf Täuschung des consumierenden Publicums berechnete, nemlich das sich als Naturwein ausgebende Fabricat viel billiger gestellt werden kann, als die ohnehin schon seit Jahren vom Kapitale zehrende Naturproduction das Naturprsduct zu stellen in der Lage ist. WaS würde unter solchen Umständen erfolgen, wenn die Gesetzgebung nicht Abhilfe trifft ? Notwendig müßte dies den Ruin der Naturproduction nach sich ziehen und die Weissagungen jenes Herren Experten, der da sagte, in hundert Jahren werde in den nördlichen Provinzen Oesterreichs keine Wein, kultur mehr bestehen, müßten zur Wahrheit werden; es würde wirklich die Weinkultur immer mehr und mehr abnehmen und die derzeit mit Weinreben bepflanzten Grundtheile müßten anderen Kulturen zugewendet werden. Nun ist aber der weitaus größte Theil Weingartland derart gestaltet, daß er sich, wenn der Weinbau sich nicht mehr lohnt, nur zu Kulturen der niedersten Kategorie, zumeist nur zu Hutweider, eignet. Solche Kulturveränderungen würden aber nicht allein einen bedeutenden Ausfall der Grundsteuer nach sich ziehen, sie würden auch die, wenn auch nicht gerade wohlhabende, so doch noch steuerfähige Bevölkerung weiter Länderstriche um den größten Theil ihres Vermögens, um alle ihre Existenzmittel bringen und die zahlreichen Winzerfamilien, den Hauptbestandteil der Bevölkerung der Weinbau» gegenden, brotlos machen. Der Ausschuß glaubte daher seine Ansicht dahin aussprechen zu müssen, daß es öffentliche Rücksichten sind, welche den Staat verpflichten, Mittel zu ergreifen, welche solchen Gefahren vorzubeugen ge. eignet sind. Als Mittel zum Schutze der Weinproduction gegen die künstlichen Getränke erscheint dem Ausschüsse vor allem die Bestimmung geeignet, daß sie nur unter einer Benennung verkauft werden dürfen, welche die Herstellungsart unzweideutig darlegt, daß die Kunstweine als solche in den Preislisten, Ankündigungen und sonstigen Verkaufsanboten bezeichnet werden müssen, welche Bestimmung im § 1 des Gesetzentwurfes enthalten ist. (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 7. April. Inland. Kaiser Franz Josef ist vorgestern in Venedig angekommen, und der langerwartete , vielbesprochene, von den Ultramontanen aller Länder mit so vielem Verdrusse betrachtete Besuch unseres Monarchen bei dem König von Italien, dem „Kirchenräuber und Kerkermeister des Papstes" ist> eine vollzogene Thatsache. — Der Abschied von Triest wurde dem Monarchen nicht leicht gemacht, denn die Bevölkerung der Hafenstadt zeigte sich in außerordentlicher Weise enthusiasmiert und gab dies durch ebenso stürmische als herzliche Huldigungen kund. Der Kaiser erkannte die zahl» reichen Beweise von Treue und Anhänglichkeit in einem Handschreiben an, das, an den Statthalter Baron v. Pino gerichtet, diesen beauftragt, der ganzen Bevölkerung das besondere Wohlgefallen des Kaisers auszudrücken. Neben dieser Danksagung spricht der Monarch die Hoffnung aus, daß es den vereinten Bemühungen der Regierung und des Han oelsstandes von Triest gelingen werde, die Schwie rigkeiten zu überwinden, welche sich dem commer-ciellen Aufschwung- dieser Stadt im Augenblicke entgegenstellen. Durch diese Fürsorge Se. Majestät für die materielle Wohlfahrt Triests tritt das toii serliche Handschreiben weit über den Charakter der Dankesversicherungen, wie solche bei festlichen Em pfängen üblich sind, hinaus. Bemerkenswerth ist die Entschiedenheit, womit heute der „P. Lloyd" gegen die Vermuthung gewisser Kreise sich erhebt, als solle jetzt eine Art passiven Widerstandes zwischen Oesterreich nnd lien gegenüber der deutschen Kirchenpolitik organisiert werden. „Was sollte Graf Andrassy veranlassen, wegen einer ferngerückten und im Gan zen noch problematischen Streitfrage (einer Verstän digung der Mächte gegenüber einer neuen Papst wähl) die concreten Vortheile einer Allianz mit Deutschland in die Schanze zu schlagen?" Der altczechische Club hielt am 4. d. eint Versammlung, in welcher von vielen Seiten das Aufgeben der PassivitätsPolitik verlangt wurde. Rieger entgegnete, daß dies plötzlich und unvermittelt nicht geschehen könne und bat, wenigstens die Rückkehr des Kaisers abzuwarten. Man könne nicht wissen, was in Wien dann geschehen werde. Beschlossen wurde hierauf, in den Landtag wieder nicht einzutreten, ferner abermals ein Memorandum abzufassen und dasselbe an den Oberst - Landmarschall durch zwei Abgeordnete zu senden. In der Samstagssitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses wurde die Generaldebatte über den Entwurf des Transportsteuergesetzes beendet, nachdem einige Redner vonfeite der äußer« ften Linken sich das Vergnügen gegönnt hatten, der Regierung möglichst viel Unangenehmes zu sagen. Vonseite der Sennyeypartei wurde gegen die Vorlage weder gesprochen noch gestimmt. Was übrigens diese Partei betrifft, so gab der „Ung. L." in Widerlegung der Gerüchte, welche dieselbe mit der Rechtspartei" in Oesterreich in Verbindung brachten, in seinem samstägigen Abendblatt die feierliche Erklärung ab, „daß die Opposition der Rechten eine rein ungarische Partei ist, mit keiner cisleithani-schen Partei in Verbindung steht, noch weniger aber eine Solidarität mit einer solchen anerkennt." Ausland. Das preußische Abgeordnetenhaus trat am 5. d. wieder zusammen. Die Regierung hat zur Verschärfung des zur Berathung kommenden Sperrgefetzes durch das Amendement Wehrenpfennig, wonach die Zahlungen an die Geist- lichen auch aus dem Äirchenvermögen der Gemein den suspendiert werden, ihre Zustimmung erklärt, und bereits ungeordnet, daß die Auszahlung der Gehalte nicht mehr für ein Quartal, sondern nur noch für einen Monat geleistet werde. In Elsaß-Lothringen hat die Heeres-ergänzung dieses Jahr einen ungestörten Verlauf genommen. Die Stellungspflichtigen zumal auf dem Lande sind heiteren Muthes mit Reichsfahnen und deutsche Lieder singend, zu den Aushebungsorten gezogen — eine Wandlung, die in Deutschland überraschen, in Frankreich verblüffen muß. Das pariser „UniverS" veröffentlicht eine an die Katholiken der Schweiz gerichtete päpstliche Encyklika vom 23. März. Dieselbe spricht die Verdammung des AltkatholicismuS aus, erneuert die gegen die Altkatholiken bereits verhängte Excommuni-catton und tadelt den ihnen von den schweizer Behörden gewährten Schutz. Es scheint wohl, der Papst mißt der Excommuniciererei selber keine rechte Halt-bar- und Dauerhaftigkeit zu, sonst würde er die bereits ausgesprochene Ausschließung nicht wiederholen, wie man einen geflickten Stiesel ein zweites mal flickt. Die madrider Liberalen betrachten den Handel mit Eabrera im ungünstigsten Licht. Sie erblicken darin einen neue« Beweis von den reac-tionären Hintergedanken des liberalisierenden Ministerpräsidenten. Die Ankunft Cabrera's in Madrid meinen sie, würde den Sieg der ModeradoS über CanovaS und die Unionisten bedeuten. Zu den Liberalen, die sich immer mehr in ausgesprochene Opposition zur Regierung stellen, gehört vor allem S a g asta und der größte Theil der Constitutionellen, deren Standpunkt in den jüngsten Erklärungen ihres Chefs ihren Ausdruck gefunden hat. Es wäre im Interesse des Ministerpräsidenten, wenn es ihm, nachdem et Cabrera und die Cabreristen herübergezogen, gelänge, durch eine stärkere Betonung seiner liberalen Neigungen wenigstens diejenige Partei zu versöhnen, die ihm näher steht als jede andere, außer seiner eigenen, die konstitutionellen. Der „Buenos Ayres Standard" vom 3. März lerichtet: „Eine fürchterliche Tragödie, wie olche seit den letzten 15 Jahren nicht dagewesen, piclte sich am Sonntag in dem Jes ui ten- Seminare in Buenos Ayres ab. Dasselbe wurde von einem 10- bis 30.000 Köpfe starken Pöbelhaufen angegriffen und mit Petroleum in Brand (icfteckt, während einige der Priester ermordet und andere schwer verwundet wurden. Der Pöbel plünderte auch den Palast des Erzbischofs, da ein von demselben vor einigen Tagen veröffentlichter Hirtenbrief Anstoß erregt hatte. Die Regierung sendete Truppen zum Schutze des Negierungspalastes und der Kloster ab und es wurden einige Verhaftungen ootgt genommen. Im Hinblick auf die kritische Lagt ia Dinge hat die Regierung dit Provinz für 30 $oji in Belagerungszustand erklärt und sie beabsichtig unverzügliche Schrillt zu thun, um dit Theilnehm an dtm Excesse vom Sonntag zur Verantwortvq zu ziehen."_____________________________________ Zur Tagesgeschichte. — T a c t o o l l. Als jüngst der Kaiser Ferdinant 6 Prag so bedenklich erkrankte, daß man sich bereits auf Nt äußerste gefaßt machte, da beging ein wiener Hosamt Taktlosigkeit, den für die eventuelle Leichenfeier bestimmt« aus Rappen bestehenden Achterzug probeweise am hell» Tage auf der Ringstraße „einzufahren." Kaiser Ferdirm»! befindet sich übrigens wieder wohl." — Aus Melbourne wird unterm 4. April Bereit das Ernteergebnis gemeldet. Die diesjährige Oetreicc-ernte in Sndaustralien wird auf zehn Millionen ScheK geschätzt, was einen Ueberschuß von 183,000 Tonnen f* die Ausfuhr ergibt. — In Victoria wird der Ertrag d fünf Millionen Scheffel geschätzt. — Aus den Wahlacten des bonapartistischeu Depnttff ten Cazeanx erfährt man eine schnurrige Geschick« über die Art, wie die bonapartistischen Agenten für iS« Candidaten Propaganda machten. Einer derselben, der eit Erfolg hatte, begab sich in die nächste Nähe der Dörfer, 8t deren Maires er einigermaßen zählen zu können glaub: Dort beschaute er ernsthaft die Chausseen, zog einige PM und kleine Fähnchen aus der Tasche, schlug dieselben ü und that, als ob er anfinge, eine Vermessung vorzunehw» Die Bauern kamen und sahen ihm neugierig zu. soll das geben? Etwa eine neue Eisenbahn?" Rein. „®* Chaussee?" Kopsschütteln; der Agent mißt weiter, Ni Publicum wächst an. Endlich zieht er seine Pflöcke ttirt« heraus, steckt sie ein und raunt nach längerem Drangs einem der neugierigen Bauern zu: „Ich vermesse # Stellen, wo die Triumphbogen für den demnächstigen 6® zug »es kaiserlichen Prinzen errichtet werden sollen." SprLi-und verschwand; die Bauern aber gingen in fick», ttaie: ihren Gehörorganen und hielten es für weife, sich auf ^ Ankunft des kleinen Prinzen durch eine gute Abstim^ vorzubereiten. Local- und Provinzial-Angelegenheiw — (Spend c.) Der Kaiser hat der Gemeinde Gottec dors in Kram zur Restaurierung ihrer Filialkirche ei® Unterstützung von einhundert Gulden aus Privatmitteln T spendet. Diese Spende ist ihrer Bestimmung bereits zu? führt worden. — (Zu den Gemeinderaths wählen.) 3* folge des plötzlichen Ablebens unseres hochgeachteten 0 Bürgers und treuen Parteigenossen, Herrn Franz Rudrft, Ieuilleton. Ucbcr Straßenbepflanzung. Armseliger, als die Landstraßen in Krain, dürfte man selbe wohl in wenig Ländern finden, was die Bepflanzung mit Bäumen betrifft. Man redet sich hier einfach damit aus, daß bas Landvolk so roh sei und die Bäume so stark beschädige, daß sie nicht auskommen könnten. Aber rohe Leute gibt es überall, überall kommen Baumbeschädigungen vor, aber wo anders gibt man den'Gesetzen einen Nachdruck und bestraft diejenigen hart, die sich zu dem Vergehen herbeilassen. In Deutschland lesen wir an jeder Landstraße, die mit Bäumen bepflanzt ist, tine Warnung. Wer die Baumpflanzungen durch Muthwillen oder Fahrlässigkeit beschädigt, wird bis zu 4 Jahren Zuchthaus bestraft. Wcr einen Baum-frevler so anzeigt, daß er gerichtlich belangt werden kann, erhält 10 Thaler Belohnung. Mit diesen wenigen Worten wird der Baumschutz gehandhabt, auf tintr Seite strenge Strafe, auf anderer Seite Belohnung, und dies hat sich bewährt. Die Ursacht, weshalb dit Straßtn in Ärain so wenig mit Baumpflanzungen vtrsthtu sind, hat wohl auch noch andtrt Gründe, als dit blofjt Furcht vor | dtr Bosheit des Landvolkes; wir dürfen sie mehr suchen im Mangel an richtiger Auffassung (stärker wollen wir uns nicht ausdrücken), in der schon mehrfach gerügten Indolenz. Die wiener Straße von Laibach nach Jeöca ist mit Pappeln bepflanzt, die Bäume sind groß geworoen; sie müssen also in ihrer Jugend gerade in eine Periode gekommen sein, wo die Rohheit des Landvolkes noch nicht entwickelt war, oder zufällig geschlafen hat; wir haben die schönen Luttermanns» Alleen, die wilden Kastanien sind auch ohne Beschädigung geblieben und alt geworden; wir haben sogar eine noch junge Anpflanzung an der Fahrstraße nach Rosenbach, welche auch nicht beschädigt wird, also kann die Rohheit des Volkes nicht allzu entwickelt sein. Die Bepflanzung der letztgenannten Straße ist wohl eine sehr merkwürdige, dem Zwecke durchaus nicht entsprechende, nemlich nicht schaltenspendend. ES ist ein Quodlibet einer Anpflanzung, die zwecklos angelegt wurde. Man urtheilt im Publicum auch nicht günstig darüber und eine Aeußerung mag hier als treffend Platz finden: „Man binde an jeden Baum ein Paraplui, damit er wenigstens ein bischen Schatten gibt." ES sind hier alte und junge Baumpflanzungen angeführt, die gedeihen; warum wird tS nicht weiter durchgesetzt, auch an anderen Straßen sowohl * der unmittelbaren Nähe Laibachs als tiefer t» Lande? Von Radmannsdorf bis Lees sind durchs Intervention des Herrn Homann in RadmannSdak an die Straße Obstbäume gepflanzt worden. & stehen schon mehrere Jahre, ohne daß man beso»' dere Klagen über Frevel gehört hätte. Hier treffe eben die günstigen Umstände zusammen: cinnw Verständnis und guter Wille, und dann da- d6, tereffe der an der Straße Betheiligten. Sehen wir und in ändern Ländern OestermiP um, da sind die Landstraßen, wo nur ein Bau wachsen kann, sämmtlich bepflanzt und in trp Reihe mit Obstbäumcn, vorwiegend mit Zwetsq«' und Sauerkirschen, als den beiden Obstarten, sich für den Wirthschaftsoerbrauch am besten »j werlhen und erhalten lassen. Nur da, wo W* Obstbäume gedeihen, greift man zu Waldbau» und sieht in erster Linie dabei aus Nutzholz-fragen wir die Gemeinden dort, ob sie Baumpflanzungen wieder missen möchten, so sie allt nein ! sagen, denn die Obstbäume W r ein schönes Geld tin und erleichtern dem Steuerzahlen. (Schluß felgt.) ist an [einer Stelle Herr Lr. E m i l Ritter v. Stock! fQt die morgige Wahl des I. Wahlkörpers als Candidat QHfgcptIIt worden. Wir veröffentlichen den bezüglichen Auf-^rf an anderer Stelle und können unsererseits nur nochmals die eindringlichste Mahnung an alle Herren Wähler ^ I Wahlkörpers richten, morgen vollzählig zu erscheinen •hib -je Stimmen einmüthig auf die nunmehrigen Candi-Neu Herrn Anton Pfefferer und Herrn Emil Witter v. Stöckl zu vereinen. Letzerer erhielt bereits Jjet Wahl des III. Wahlkörpers die nächstmeisten Stinten und ist eine in unserer Stadt so geschätzte und bekannte ^rsönlichkeit, daß seine Candidatur wohl in jeder Beziehung % eine glückliche und gerechtfertigte bezeichnet werden darf. -(Todesfall.) Heute morgens 4 Uhr starb der Gnts-^itzer Herr Franz R u d e s ch eines plötzlichen Todes. Der-t*Xbe war Mitglied des harnischen Landtages und des tai» Semeinderathes. Der Verstorbene genoß infolge seines Hben, Charakters und seiner liebenswürdigen Eigenschaften allgemeinste Achtung und sein Hinscheiden wird in len fitesten «reisen aufrichtiges Bedauern erregen. Ehre seinem ifen. -(Tagesordnung) für die zweite Sitzung _ des Sn. Landtages am 8. April' 1875 um 10 Uhr vormittags: ' üesung des ProtokolleS der ersten Sitzung. 2. Mittelungen des Landlagspräsidiums. 3. Bericht des Landes-^«schuffes über die Wahl eines LandtagSabgeordneten S Lalldzeweindm.Wahlbez.rkeS Radmannsdors - Sronmi. Beilage 3 ) 4. Wahl von 9 Mitgliedern in denFinanz. ^ ^«s ch ü ß 5 Wahl von 5 Mitgliedern in den Peti -^«nsausschuß. 6. Wahl von 5 Mitgliedern in den ns ch a f t S b e r i ch t Sa u S s ch u ß. 7. Wahl von 7 Xticber» in den volkSwirthschastlichen AuS- 8 Bericht des LandesauSschusfeS mit dem Bor->Hlafle des krain. G r un d e n tl ast u n g S s o n d e - für Jahr 1876. (Beilage 1.) S. Bericht des LandeSauS-?-s,°S«egen allfälliger lOperz. Erhöhung der V.rzeh-^^»gSsteuerzuschläge zur Deckung der Erfordernisse r^rraimschenGrund-utlast ungS so nd es.m Jahre tX (B üaae 2 ) 10. Berich- ->eS L°»des°uSsch»f,eS m.t N sotaKiila p„ 1876 und dem Rechnungsabschluss-Nl874 11 slaper Obst- und W e i n b a n s ch u le. 4) Berich- des L-ndeS°usfchu„es nut den >°nschliig°n der' k r a . n. S t i s t u n g S ! ° n d e pr° 1876. Bericht de« Landeöau«,chusseS mit den eitQqe ^ \ ^2 — - - 1870 Md -«««„,» P-. L>, ■«* f,i;” $Naae6) 13 Bericht de« LandeSau^chuss.S m.t dem Schlage pro 1876 und dem Rechnungsabschlüsse pro k ^4 de« JrrenhauSbaufondes. (Beilage 14. Be. >te8 ra..desausschusi°s mit dem Boransch.age pro 1876 dem Rechnungsabschlüsse pro 1874 de« Normal. ^lsondeS. (Beilage 8.) ___ „ n „ „ \ ^ - (Ucberrointcrung um saatenstand tx^le m>äii) Das Ackerbanm.nistermm hat soeben den A Saatenstandsbericht veröffentlicht, dem wir folgendes CSmm- Im Gebiete der mittler» Zone, wozu Ober-V* und Untertrain gehören, war der fünfmonatliche Wm-s tzon von Anbeginn ganz besonders schneere.ch nnd nur V Wnstiger gelegenen beschränkten Stellen brach e Thau. um die Mitte März eine kurz dauernd- Entblößung L Bodens mit sich, der sich aber alsbald wieder m.t -i^Uee bedeckte Die Schneemasseu sowohl im Beginn de; %StS als nach der Mitte März kamen fast dnrchgehends ungesrorenen Boden zu liegen, was im allgemeinen die ^cfcWisl vor Auswinterung erregt; die bisherigen Beob- X.» . V » #»<•. . .V. WAr»tt hpfl/l e t» . vor 7 " tUngen jedoch wo solche überhaupt möglich waren, besta C« solche Besorgnisse nicht. In den eigentlichen Alpen cO1«« selbstverständlich erst wenige bestimmte Wahrneh. \.Sen gemacht werden; zahlreicher liegen solche aus den X*. ändern vor und diese gehen dahin, daß die Wintersaaten S* * schlechter aus dem Schnee hervortreten, als sic (aller-oft bei etwas schwacher Bestockung) in den Winter ^s^treten waren, daß in einigen Gegenden sogar über d schöne Wintersaaten unter der mehr als hundert t^xicn Schneedecke hervorkamen und der Weinstock in Nie v!' ______ X^tttd schöne Wintersaaten unter der mehr als hundert. Schneedecke hervorkamen und der Weinstock in Nie-^erreich leinen nachweisbaren Schaden erlitten hat. lieber X man klagt, ist hauptsächlich die bedeutende Verzögerung ^^rllhjahrsarbeiten, die in den meisten Gegenden dieses »Sv^eS noch gar nicht beginnen konnten, im Thallande Arlbergs aber, wo man sich Mitte Mär, schon an den ^schnitt gemacht hatte, durch neuerlichen Schneefall wieder unterbrochen wurden, io« Leu HebirzslvLldern hat es viel Schneebruch gegeben, besonders in den Alpenländern. Die Frühjahrsarbeiten sind selbst in den günstigeren Lagen um einen Monat zurück. In den K a r st l ä n d e r n hat man mehr als anderwärts, und zwar besonders in den tieferen Lagen des Binnenlandes Frostschäden und Auswinterung wahrgenommen ; in den Hügellagen werden die Verhältnisse als günstiger geschildert. Die Augen der Reben hat man größtentheils unversehrt gesunden: Obst- und Waldbäume haben viel Schneebruch gelitten. Anher der Verspätung des Frühjahrsanbaues und der in diesen Gegenden besonders schlimm nachwirkenden ungenügende» Bestockung der Saaten vor Eintritt der Sommerhitze beklagt man auch hier drohen-den Futtermangel und aus Junerkrain wirb sogar berichtet, daß man hie und da beginne, das Dachstroh an das Vieh zu verfüttern. — (Die bessere Ernährung der Soldaten.) In den letzten Tagen durchlief die Nachricht die Blätter, wornach infolge der Einführung der metrischen Maße und Gereichte beim Verpflegungswesen Umrechnungen vorgenommen werden müssen und dabei die Fleischärtionen erhöht werden sollten. Unter Beziehung aus diese Nachricht enthält die „Wiener Abendpost" eine längere Enunciation über die Frage der besseren Ernährung der Soldaten, die im wesentliche» nachstehendes besagt: „Seit einiger Zeit beschäftigten sich verschiedene Tagesblätter auch mit der wichtigen Frage einer besseren Ernährung des Soldaten, deren Lösung ans vielfachen Rücksichten allerdings keinen Aufschub mehr zuläßt. Um den angestrebten Zweck tatsächlich zu erreichen, ist es unvermeidlich, vorkommei.de irr-thümliche Ansichten und unausführbare Vorschläge zu besprechen. Vor allem sei erwähnt, daß ohne scharfe Prüfung der maßgebenden Verhältnisse mitunter von der Voraussetzung ausgegangen wird, als ließe sich eine bessere Ernährung des Heeres vom Reichskriegsmimsterium selbst lediglich durch Maßregeln der inneren Defonomte erzielen. Es ist z. B. kürzlich die F l e i s ch a u s s ch r o t u u g in eigener Regie der Truppen, die Ueberlassung der durch momentane Abgänge auf den completen Stand entfallende» Verpflegs-qnote an die Truppen zum behufe der Verwendung zur Menageaufbesserung, dann die Anlage von Gemüsegärten als Mittel vorgeschlagen worden, welche — ohne Erhöhung des Budgets — es ermöglichen sollen, dem Soldaten eine ausgiebigere Nahrung zu gewähren. Die Fleisch-ausschrotnng in eigener Regie der Truppen geschieht schon jetzt allerorts, wo dies eben durchführbar ist. Auch sonst hat das Rcichskriegsministerinm durch den eiiigeführten Einkauf der Menageartikel im Großen und andere zweckmäßige Einrichtungen der Menageverwaltungen die geeignete Vorsorge getroffen. Der Vorschlag, den Truppen die durch momentane Abgänge aus den vollen Friedensstand ersparte 93er-Pflegsquote zur Aufbesserung der Menage zu überlassen, ist mit den Grundsätzen über die Zusammenstellung des Heeresbudgets nicht vereinbarlich. Es wird nemlich die den voraussichtlichen Abgängen vom volle» Stande entsprechende Berpflegsquote von der Ersordernissumme unter dem Titel „Jntercalare" bei der Zusammenstellung des Voranschlages ohnedies schon in Abzug gebracht. Es gibt also tatsächlich leine solchen Ersparnisse, über welche die Kriegsverwaltung verfügen konnte. Die Anlage von Gemüsegärten ist wohl unter bestimmte» Voraussetzungen durchführbar, wie beispielsweise in Garnisonen, ivo ärarische Grundstücke verfügbar sind, welche übrigens auch schon jetzt entsprechend benützt werden. Um aber solche Gärten überall zu haben, müßten dort, wo dem Aerar gehörende passende Plätze hiefür nicht vorhanden sind, Grundstücke erst gepachtet oder angekauft werden. Bei der Frage einer besseren Ernährung des Soldaten handelt es sich übrigens hauptsächlich um die Erhöhung der Fleisch-Ration, welche aber nur durch die entsprechende Vermehrung des Meuagegeldes zu erziele» ist. So willkommen begründete Vorschläge, insbesondere alle durchführbaren Anträge zur Verbesserung der materiellen Existenz des Soldaten, erscheinen, kann der Wunsch nicht unterdrückt werden, die empfohlenen Mittel auch deshalb zu prüfen, damit nicht die irrige Ansicht Wurzel fasse, als könne bei de» bemessenen Budgetmitteln eine bessere Ernährung des Soldaten vom Reichs-Kriegsministerium innerhalb der Grenzen der der maligen Budgetfnmme lediglich durch interne Verfügungen ermöglicht werden." Durch diese Darstellung des Halbamt lichen Blattes erhält die Nachricht über die Erhöhung des Heeresbudgets behufs besserer Verpflegung der Armee ihre officielle Betätigung. Die Durchführung der betreffenden Maßregel dürfte zweifellos vom 1. Jänner 1S76 an geplant fein, was die Vorlage eines erhöhten Kriegsbudgets an die nächste Delegation bedingen würde. — (Revision des Zolltarifs.) Mit Erlaß des Handelsministeriums vom 31. März d. I. find jene Handelskammern, welche sich mit der Erstattung ihrer Gutachten über den Zolltarifsentwurf vom Jahre 1868 ganz oder theilweife im Rückstände befinden, anfgefordert worden, ihre Aeußerungen, zu deren Abgabe sie im Oktober 1874 eingeladen wurden, spätestens bis zum 10. April d. I. dem Handelsministerium um so gewisser vorzulegeu, als die mit der Revision dieses Entwurfes betraute Ministerialcommission nicht in der Lage wäre, nach Ablauf dieses Präclnsivtermines einlangende Wünsche hinsichtlich der Tarifsrevision in Erwägung zu ziehen. Sollte daher die für die Berichterstattung noch erübrigende Zeit nicht mehr hinreichen, um über die von der betreffenden Kammer in dieser Angelegenheit etwa eingeleiteten Enqueten einen Kammerbeschlnß zu stande zu bringen, so wird bis zum 10. April wenigstens das eventuell bis jetzt gesammelte Materiale (Aeußerungen von Experten u. s. w.) vorzulegen sein. Von den Handelskammern in Brünn und Olmütz sind nur Theilberichte ausständig; die Kammern von Wien, Prag, Reichenberg, Bndweis, Troppau, Krakau und Laibach haben aber bis jetzt noch in keiner Beziehung ein meritorisches Gutachten geliefert; die laibacher Kammer ist allerdings erst neu konstituiert worden und dürfte daher kaum im stande sein, dem an sie gestellten Ansinnen rechtzeitig zu entsprechen. Angekommene Fremde. am 7. April. >0te! Ttadt Wien Nastopil, Brünn. — Polatsek und Bergstein, Wien. — Rothleitner, Bergverwalter, Römerbad. — Frl. Urbaniii, Huflein. — Baron Apsaltrern, Kreutz. — Jugovitz, Strazis. — Gullitsch, Sessana. — Cettinnig, Commis. Graz. Hotel Elefant. Hokevar, Gurkseld. — Braune, Gottschee. Prohaska, Pölland. Deutsch, Warasdin. — Rotschütz, Pösendors. — Golobii, Zirklach. — Deu und Sckeles-mker, Neumarktl. — Derbitsch, Krainburg. — Wisentini, Görz. — Tavcar, Untertrain. — Stadler, Jll. Feistriz. — Karttschitsch, Wippach. Vaierischer Hof. Stolz, Privat, Villach. — Mathey, Graz. Tternwarte. PakiZ, Landtagsabgeordneter, Zamostec. — Laurencif, Landtagsabgeordneter, Wippach. — Kinn, Bürgermeister, Reifniz. Mohre«. Rabitsch, Kfm., Torgau. — Perger, Liezen. -Schmitz, Triest. — Bratasla, Kfm., Gräz. — Maiek, Besitzer, Junerkrain._______________________ Telegramme. Venedig, 6. Aprtl. Graf Andrassy hatte gestern nahezu eine einstündige Audienz beim Könige von Italien. Die Majestäten fuhren um halb 10 Uhr vormittags in Begleitung der Prinzen, der Kronprinzessin und Suiten zur Revue nach Bigonza, bei der Hin- und Rückfahrt (halb 3 Uhr nachmittags) vom zahlreichen Publicum jubelnd begrüßt. Die Revue fand über 12,000 Mann unter Coinmando Pianelli's statt. Die Majestäten ritten die Truppen-fronten ab, worauf die Defilierung in musterhafter Ordnung folgte. Der Kaiser war sichtlich erfreut und dankte dein Commandierenden. Zum heutigen Hofdiner waren 80 Personen geladen, darunter alle Minister, Suiten und Behörden. Beim dritten Gange brachte der König folgenden Toast aus: „Ich trinke auf das Wohl Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich und des Königs von Ungarn, meines erlauchten Gastes, Bruders und Freundes, auf das Glück und auf die immerwährende Eintracht (Union)beider Staaten." Der Kaiser erwiderte den Toast: „Mit den Gefühlen meiner lebhaftesten Dankbarkeit für den herzlichen Empfang, welchen ich hier gefunden, trinke ich auf das Wohl des Königs von Italien, meines Bruders und theueren Freundes, der königlichen Familie, auf die Wohlfahrt und das Gedeihen Italiens." Telegraphischer Lursdericht am 7. April. Papier-Rente 71 25 — Silber-Rente 76 60 — 1860er StaatS-Anlehen 112 75 — Bankactien 962.— Credit 240-75 - London 111 Silber 10345. - « k Mün». tuteten 5'22*/,. — 20-Francs Stücke 8 861/,. — 100 Reichs-mark 54 30 Verstorbene. Den 6. April. Jobann Grnhar, Mafchinwärters-Kind, 10 Monaie, Elisabeth-jkinderspital. Keuchhusten. — Lincenz Verb, Sckuhmachers-Kind, 2 Tage, St. Peters« Vorstadt 18, Couvulsionen. Sckmerzersüllt geben wir allen Verwandten und Bekannten die traurige Kunde, daß Herr Fra») RnLesch, Gursbes., Landtagsabgeordneter u. Gemeinderath, heute morgens 4 Uhr im 53. Lebensjahre nach kurzem Leiden selig im Herrn entschlafen ist. Die Beerdigung findet Freitag den 9. April um 3 Uhr nachmittags vom Hause Nr. 34, Allen-markt statt. Die heiligen Seelenmessen werden den 16ten April d. I. früh 10 Uhr in der Jakobskirche gelesen werden. Der theure Verblichene wird dem frommen Andenken aller Verwandten und Bekannten empfohlen. Laibach, am 7. April 1875. Flora Rudesch geb. Heinrich, als Gattin. Maria Rudesch, verebt. Mühleisen, Alfred Rudesch, Stanko Rudesch, Jvan Rudesch, Franz Rudesch als Kinder. Ernst Mühleisen, als Schwiegersohn. Erich Mühleisen. als Enkel. Marie Rudesch verehl. Kosler, Karl Rudesch, Dr. Theodor Rudesch, als Geschwister. Witterung. Laibach, 7. April. Trübe, regnerisch, schwacher West. Wärme: morgens 6 Ubr + 6.7®, nachmittags 2 Uhr + 13 6° C. (1874 -t- 151»; 1873 + 3'8g C.) Barometer im Fallen 725-87 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -j- 10-4° um 2 0° über dem Normale. Geschäfts-Ausweis pr. Monat Jänner-Februar 1875 der ungarischen «Lebensversicherungs- und Kreditbank Ausgestellt 227 Summe der im lauf. Jahre ausbe zahlten Todesfälle.........................ff. W. fl ö.W.fl. 176,626*22 ö.W.fl. 135,529*22 ö.W.fl. 78,247*83 ö.W. fl. 25,360*50 Dukaten 1764u, 100 ö.W.fl. 14 .768,068*38 Gesammtsumme der in Kraft stehenden Versicherungen............. Die Direction der ungarischen Lebensversicherungs- und Creditbank „Haza Zahnarzt L. Ehrwerth, Herrengassc ‘213 im 1. Ltock, (5) 26 ordiniert täglich von 9 bis 4 Uhr. I. Svoboda'° Apothkkr zum „goldenen Helfer, Laibaoli, Kundschaltsplatz. Die hervorragend fäuluiswidrigen Eigenschaften der Taliclltsäurc haben mich veranlaßt, einige Präparate mit derselben herzustellen und die Aufmerksamkeit des p. t. Publikums aus dieselben zu lenken. 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Streifen fl. 3, 3*50; mit gestielten Streifen «Handstickerei) fl. »'A 4. 4,50 bl« n. 5; L-menheniden mit Lüumcken ober Phantasiehemben, garniert, mit gestickten Streifen a fl. 8-50, 4 ? hochfein gestickte Damenhemdln ä fl. 4 50. ti, 7 bis ft. 8; Spiveiihembeu ist.8, 9, 10; D-menhcmden au« englischem Ehirting ober Ehifson, glatt mit Zug ä fl. 1-20, mit Schlitz ober aus ber Achsel zum «Nö»sen ii fl. 1*50, 2, 2*25, mit Eaumchen fl. 2, 2*25 bis st. 2 50._ Damen-Haohthemden mit langen Bermeln, ilragen und Manschetten, au« englischem Chiffon, mit ELumchen ii st. 2*25; mit Sattel, sehr Praktisch unb bequem, u fl. 3, 3*50, aus echtem keinen k fl. * 70, 3, 3 S0, *, 5 bi« fl. 6. Hattweile anzngebe« Naclitcorsetts (Oamlsola), glatt, vom gutem feinen Chiffon fl. 1*20, 1*30, mit Saumche« geputzt fl. 1-40, 1*75, mit gesticktem Ansatz fl. 1-85, mit gesticktem Einsatz fl. 2, 2*25, .2*50, w« hochfeinem Pcrcail mit gesticktem Ansatz und Einsatz st. 3*50 4, 5, von französischem feinen wn* fong oder llatisto Cluir mit Spitzen unb gesticktem Einsätze fl. c, 7, 8, 9, bis fl. 10. Hali- weite anzugeben. NegligvS (Morgenanzüge) fl. 12, 15, 18, 20, 21 bi» fl. 40. __ Damenhoson, von gutem englischen Ehiffon mit ©änmchen L fl. 1-15, 1*40. mit gksticktk« fatz, Phantasie ä st. 1*75, 2; hochfein mit gestickten Einsätze» fl. 2, 2*50, 3 bis fl. 3.50. weite unb Seitenlange anzngeben. Damen-Unterröeke in jcbec Länge ting fl. 2*25, 2*50, 3, 3*50, 4, mit schlepp» unb Schlevpröcke in jeder „„ _ , ___, „, _, ., . Mollschleppröcke mit Spitzen fl. 12, 13. 14. Sorbett und hinter« Länge anzugeben.___ Frisiermäntel (Pelgnolre), einfach glatt ii fl. 2, mit Läumchcn geputzt i st* *' hochfein gesticktem Einsatz st. t>, 7, 8. ti bis fl. 10.__________________________ - Strümpfe ftir Damen »der Herrensoaken, weift oder gestreift, da» halbe fl. 3*50, 4, 4*50. Kniestrilmpse für Damen, da» halbe Dutzend fl. 6, « 50, 7, 8, ku a L da» halbe Dutzenb fl. 7, 8, 0, 10 bi» fl. 12. _____—-36 Leintücher Leinwand, ohne Nabt, schwerste Sorte, 6 Stück, achtviertel breit, fl;.18',‘aW, ti« fl. 20; neuneiertcl breit, 6 Stück, fl. 19, 20, 22, 23 bi» fl. 25; zehnviertel breit, fl. rr, 24, 26 bi« fl. »0.______________________________________________________——J Handtücher ln Zwlloh, da« halbe Dutzend fl. » 50, 2*75, 8; Damast, k k h b s, Ü l: i’dnge für Eostüme, mit Sänincheu, Mobenröckc oon gutem I»,1? nit gestickten hochseinen Einsätzen st. ti, ti*50, 7, 8, 61« .»!>“}. ■er Vängc h fl. 3 25, 3*50, 4, 4 50, 5, G, 7, 8, 0, 10 bl» |i. 1* I?1 iS fl. 3,3*50, 4, 5 bi» fl. 0; Tischgarnituren für « Personen in Zwilch fl. 4*50, 5, 5*uO, 6g für f. Personen fl. 8, 9, 10, 12 bi» fl. 15; Garnituren 1 12, 18 unb 24 Personen tun theurtr. Tischtücher auch stückweise h «.1*80, 8*25, 2*50, 2*75, 3. T aTÄ^I Shlrtlnge > Chiffon»), neunachtel breit, die Elle kr. 20, 22, 25, 28, 30, 34; der feinst* Muster werden bereitwilligst eingesendet. _ ___________.—rfagn Alle Gattungen Wasche werden auch nach Muster, Maß oder Angabe in kürzester yfl? I auch Übernehmen wir da« Namen» oder Monogrammsticken der bei un» gekauften 1^ ttuge, Leintücher ,c. . ___________________________________________ Beii e*'! Complete Helrateaueetattungen i> fl. 300, 500, 800, 1000, 2000 bl» fl- ,wv r täthifl. Ueberfchläge von Ausstattungen gratis. Preiscourante aller am Lager befindlichen Artikel werden gratis und franco verabfolgt. "&Q Druck von Jg. v. Klr inmatzr & Fed. Bamberg. Verleger Ott,mar Bamberg. Fitr die Aedaction verantwortlich: Franz