Nr. 18. Plänumerationsprtis: Im Comptoir ganzj, si. il, halbj. Montag, 23. Jänner. Inslllion»gtb?^ eigenen, aus einem Präsidenten und zehn Mit» Mdern bestehenden Commission znr Prüfung der MWärtigen Verwaltungseiilrichtnngen behufs Ein^ I^uiig von Vereinfachungen und Erzielung der thun« ^sten Ersparungen im Staatshaushalte aUergnädigst "«zubefehlen und mit Allerhöchster Entschließung vom Jänner d. I. den geheimen Rath Karl Sigmund ^afen von Hohenniart zum Präsidenten dieser Immission zu ernennen geruht. _______ Taafse in. p. «.^ Sc. l. und k. Apostolische Majestät haben laut ""erhöchstm Handschreiben« vom 19. Jänner d. I. vem Srcrctär bei Sr. k. und k. Hoheit dcm durch. "Masten H^^ Erzherzog Karl Ludwig, Dr. W,l-^m Ritter von Catharin, den Titel eines k. k. "eg!e,u,,gsratl>s mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. Erkenntnis. A,ttrll?^//.^"b^acncht als Strafgericht in Praa hat aus 27 ^^,,, l,'Hlaatsamuallschast mit dem Erlennüiisse vo»l o jH" ^r 18«l. Z. !i?<^/dic Weiterverbreiiunss der in .Der Socialdemokrat" Nr. 17 Eon/sftonden.' i^^ '"^" des Arlisels „Avis an die 8 300 St (« ..,/' ^buinienten des „Llicialdemuliat" nach nach 8 nd sich ehrlich abmühende Gewcrbs- und Ge-schästsmann mag nicht mit seinen Leiden und Sorgen warlen, bis die VullbverNeter an diesem oder jenem Minister »hr Müthchrn gekühlt. . . . Mit dem hente beginnenden Sejsiunsabschnitte wird die Hälfte der sechsjährigen Periode zu Ende gehen, für deren Dauer das Volt die Wahrnehmung seiner Interessen diesem Reichöralhe anvertraut hat. Mögen die Erwählten des Volles sich der Einsicht nicht verschließen, dass sie wenig nuch gethan haben, um dat Vertrauen zn recht» fertiu.cn. Die Zeilen sind zu ernst für das entnervende Spiel der Parteilcidcnschaft! . . . Es ist Zeit, dass die zerstörenden Leidenschaften Raum geben dem Geiste der Eintracht, der aufbaut und Leben schafft! Es ist Zeit, das« der Slreit um Worte in unserem Volks-hause verstumme und der Ruf des Volkes nach hei-lenden Thaten des Friedens Gehör finde!" Nnch der „Tresor" M vom wirlschafllichen Standpunkte dem Wunsche nach ersprießlicher Aus-nützung der Zeit seitens des Abgeordnetenhauses Aus. druck, indem er schreibt: „Der'Sessionsabschnitt vor Weihnachten war zwar an aufregenden Debatten sehr reich, aber an fruchtbarer parlamentarischer Arbeit sehr arm. Zwischen Ende Jänner und Ostern muss ein ganz anderes Pensum erledigt werde», wenn man Hintennach wird wissen wollen^ wozu eigentlich die Session 1881/82 nutz war." Vom Neichörathe. 184. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 20, Jänner. Der Herr Präsident Dr. Smolka eröffnet um 11 Uhr 20 Min. die Sitzung. Auf der Mimsterbanl: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Gras Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr von Ziemialkowski, Graf Falke nhayn, Dr. Prazäk, Freiherr von Conrad-Eyvesfeld und Dr. Ritter v. Duna-jewski. Der Präsident schreitet zur Mittheilung der Einlaufe. Die Abgeordneten Masel. Dr. Rabl, Teuschl und Graf Thun haben ihre Mandate als Mitglieder des Reichsrathes niedergelegt. (Die nöthigen Schritte zur Vornahme der Ergänzungswahlen werden eingeleitet werden.) Per neugewähllc Abg. Johann Graf Stadnicli leistet die Angrwbung. Der Herr Munster und Leiter des Justizministeriums, Dr. Piajak, übermittelt einen Gesetzentwurf, betreffend das Verfahren zum Zwecke der Todeserklärung und der Beweisführung des Todes nebst erläuternden Bemerkungen, mit dem Ersuchen, diesen Gesetzentwurf mit lhunlichster Beschleunigung der verfassungsmäßigen Behandlung zuzuführen. Der Herr Landesvertheidigungs-Minister, GM. (Kraf Welsershri mb, übermittelt den Entwurf eines Gesetzes, womit die auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1880 erfolgte Repartition der zur Erhallung des stehenden Heeres (Kriegsmarine) und der Ersatzreserve vereinbarten Rekruten-Eontingente genehmigt und die Aushebung derselben im Jahre 1882 bewilligt wird. Der Herr Finanznnnifter Dr. Ritter v. Duna-jewski übermittelt einen Gesetzentwurf, betreffend die Zustimmung zu den Beschlüssen des lrai-nischen Landtages bezüglich der zur lheilweisen Deckung des krainischen Grunoentlastungs-so „des für die Jahre 1882 und 1883 einzuheben-den Zuschläge zu den diretten Sleuern. Der Herr Finanzminister lhellt ferner mi», dass die Ersahmltglieder der Eentralcommljsilin für dle Orunosteuerregulierung Rilter v. Kobuzowsll uno Ioh. Mayrzedt ihre Mandate niedergelegt haben. (Die Ersatzwahl wird auf die Tagesordnung emer der nächsten Sitzungen gestellt werden.) Der Herr Handrlsminister Freiherr von Pino übermittelt 60 Exemplare des von der Direction der dalmatinischen Staatsbahnen errichteten Berichtes über Feuilleton. Die Feuer-Vlfi. Gin« Geschichte aus den steierischen Nera.cn. Non Harrict-Grünewald. (7. Fortsclnma.) Genovefa legte die Strickarbeit aus der Hand; ihr blühendes Gesicht wurde zwar nicht bleich, doch e» sah tief bekümmert ans, als sie es dem Müller zukehrte: „Vater, denk' an die Mutter; sie ruht War schon längst im Grabe, aber sie war dir ja das Liebste in der Welt, ihr hast du den leisesten Punsch au den Augen abgesehen — ihr hast du jede Vitte erfüllt. Vater" — das Mädchen erhob sich, sie trat dicht an den. Müller heran und legte ihre Hand auf seinen Arm — „sei anch gegen mich gut, ich bin ja doch ihr, dein Kind. Du kannst nicht das Herz haben, wich unglücklich zu machen." Genovefa schwieg. Die Züge des Alten wurden nicht weicher noch Wilder bei den Worten seines Kindes. Die Erinnerung "." die Todte lebte in seinem Gedächtnis fort, aber Ne hatte ihre' Macht für die Lebenden verloren. „Was soll die Verstorbene mit deinem Glück zu Hassen haben? — Nosina müsst', wenn sie noch ^kbte, mir, nicht dir, beistimmen. Dem Eigensinn hat Ue nie's Wort geredet, aber ich muss ihn bei dir bre- Hen oder, was ich vorher g'sagt hab', wird sich erfüllen, du bist nicht mehr mein Kind." Unbeugsame Härte lag in des Müllers Worten. Ohne, wie gestern, eine Anlwort abzuwarten, verlieh er die Stube und schlug die Thüre heftig hinter sich zn. Nasch verflossen die Vormittagsstunden, nur zu rasch filr Gemwefas sorgenschweres Gemüch. Die große Schwarzwälderuhr in der Mühle zeigte ge,ade halb 12 Uhr an als der Hufbauer den Brückcnsteg überschritt und stch dem Gevände näherte. Valentin war wirklich eine stattliche, kräftige Erscheinung. Das Antlitz umgab ein dunkler Vollbart, welcher mit der etwas bleichen Gesichtsfarbe vollkommen harmonierte und den dunklen Augen, aus denen Lebensfreude und Lrbensmnll) blitzten. Als er den Hausgarten ei reichte, trat ihm der Müller entgegen. Sein finster verdrossenes Gesicht fiel dem Freier sogleich auf, er fragte hastig nach Genovefa. «Ja die — der Müller lachte kurz und rauh auf 7-- hat durchaus lein Festkleid anthun wollen. Sie will überhaupt nichts von Ench nnd einer Heirat wissen. — Doch ich will nnr Euch, leinen andein zum Schwie-geisohn haben. All das Tiutzrn hilft ihr nichts — ste mnss Euer M>,b werden." Ueber Valentins Züge flog ein leises Zucken bei den Worten des Grundermüllers. „Wo ist Genovefa, ich mnss felbst mir ihr reden," sagte er, den Blick nach der Mühle richtend. „Sie wartet auf Euch in der Wohnstube; kommt, wir wollen hingehen." „Ich bitt' Euch, lasst mich allein mit Genovrfa reden. Ich möcht' keinen Drillen bei der Werbung haben — und wenn's selbst der Vater ist!" l.ang es kurz und bestimmt von den Lippen des Freiers. „Gut, gut, ich lass Euch in der Sich' fr-ien Willen, aber wenn sie gar zu trutzig ist, dann ruft nur mich. ich will ihr schon den Kopf znrechtwaschen." „Ich denk', das wird mem Herz, meine Lieb' und mein Wille allein bei dem Mädel auskämpfen — auch dazu brauch ich nicht den Vater. Ich weiß ja, wie sie alle miteinander geschaffen sind: ein wenig spröo' bei der Werbung, nachher heiße Lieb'." Valentin wandte sich von dem Müller dem Hause zn; sein Gesichtsausdruck war stolz und siegesbrwusst. Mit diesem Ausdruck trat er auch vor das Mädchen hin. Genovefas Wangen aluhten, chre Augen leuch-teten seltsam anf, als sie Valentins Blicken begegneten, die mit einem leidenschaftlichen Aufflammen in ihien Zügen haften blieben. ..Vefi. lirlic Vefi!" — Valentin kam nicht Weiler, das Mädchen streckte mit einrm eisigen Gesichtsaub-druck die Hand aus: „Ich bitt' Euch, nur lein zärtliches Wort, ich weiß, was Euch ,n die Gründer, mnhle fühlt, und hat der Vater gestern mit Freuden Euch meine Hand zugesprochen, so hätt' er vorher erst mich fragen sollen, was ich dazu fage und mein Herz!" «O, was könnt' Ihr and'res sagen als Ja!" fiel ihr der junge Mann hastig in das Wort- er wollte ihre Hand fasfen. Genovefa aber entzog 'ihm lauch diese nnt einem zornigen Aufblitzen ihrer Augen. Laibacher Zeitung Uir. 18 I«2 23. Jänner 1882. die Verwaltung dieser Bahnen im Jahre 1880, ferner 150 Exemplare des Berichtes der nach Italien zum Studium der Damvf-Tramway entsendeten Functionäre. Die Abgeordneten Dr. Magg und Genossen lichten an den Minister und Leiter des Justizministeriums folgende Interpellation: 1.) Ist der hohen Regierung bekannt, dass das Bedürfnis nach Erleichterungen für die Löschung kleiner Satzposten auch jetzt noch besteht, und 2.) ist dieselbe geneigt, eine Vorlage wegen Ver-längerung der Giltigkeitsdauer des Gesetzes vom 31sten März 1875 baldigst zur verfassungsmäßigen Behandlung zu bringen? Zur Tagesordnung nimmt Graf Hohenwart das Wort und stellt den Antrag auf dringliche Be. handlnng der Regierungsvorlage, betreffend das Ver< fahren zum Zwecke der Todeserklärung und der Be« weisfiihrullg oes Todes. Die Dringlichkeit wird an« erkannt, und auf weiteren Antrag des Grafen Hohen-wart wird die Vorlage sofort in erste Lesung gezogen und dem Iustizausjchusse zur Vorberathung zu« gewiesen. Das Haus schreitet zur ersten Lesung des Antrages der Abgeordneten Fiirnkranz und Genossen, betreffend die Aeschliehung eines Gesetzes, durch welches Zusatzbestimmungen zu § 20 des Gesetzes vom 2. April 1873, betreffend dle Wahl der Mitglieder des Abgeordnetenhauses festgestellt werden. (Incom» patibilitätsgefetz.) Abg. Fürnkranz begründet seinen Antrag; er weist auf die zahlreichen Wünsche hin, welche aus allen Schichten der Bevölkerung fortwährend, und zwar fchon seit Jahren, erhoben werden; er glaubt, dafs der Reichsrath in seimr gegenwärtigen Zusammensetzung nicht geeignet sei, diese Wünsche zu erfüllen. Es sei zu einer ersprießlichen Ausübung des Mandates die volle Unabhängigkeit der Volksvertreter nach jeder Richtung unerlässlich, die Schaffung eines Incompatibilitätsgesetzes sei ein wichtiger Schritt hiezu, und deshalb empfehle er denselben. In formeller Hin» ficht beantragt er die Zuweisung an den Iustizausschuss. Abg. Fried mann bemerkt, dass die Abhängigkeit von der Regierung beiweitem nicht so sehr ins Gewicht falle, als die Abhängigkeit von der Journalistik, und nachdem der Antrag davon nichts entHalle, werde er gegen denselben stimmen. Es sei dies allerdings etwas bei den Haaren herbeigezogen, aber man müsse die Gelegenheit benutzen, um die Journalistik und namentlich ein Blatt, das so zu sagen das Prototyp unserer Journalistik ist und bei jedem Anlasse jeden, der ihm irgendwie ins Gehege geht, in unliebsamster Weise anpackt, doch einmal zu charakterisieren. Erst vor einigen Tagen habe dieses Blatt in einem Artikel über die Verfassungsrevision in Frankreich bezüglich des französischen Pressgesetzes sowle der PressvertMnisse derartige Unrichtigleuen vorgebracht, dass er sich die Mühe nicht habe verdrießen lassen, sich telegraphisch die erforderlichen Beweisstücke aus Paris kommen zu lassen. Redner verliest mehrere Stellen aus den Verhandlungen über das französische Pressgesetz und namentlich über das Berichtigungs-Verfahren in Frankreich. Die perfönliche Ehre jei von Beleidigungen und Verleumdungen durch die Prefse in Frankreich weitaus wirksamer geschützt als bei uns, und das sei eben bedauerlich. Der Präsident ersucht den Redner, bei der Sache zu bleiben. Abg. Friedmann (fortfahrend): Ich werde gleich den Zusammenhang meiner Ausführungen mit dem in Berathung stehenden Gegenstande herstellen. Das Ehrgefühl der Bevölkerung müsse gehoben werden, wenn man wolle, dass sich auch ihr Unabhängigkeitsgefühl hebe. Redner geht schließlich noch in Kürze auf den Antrag ein, den er nicht für empfehlenswert hält, denn es sei nicht gut abzusehen, weshalb ein Staatsbeamter weniger wählbar sein solle, als beispielsweise ein Magistratsbeamter. Redner bringt zum Schlüsse den Antrag ein, dass die Regierung aufgefordert werde, ehemöglichst einen Gesetzentwurf einzubringen, wonach das derzeit bestehende Äerichtigungs« verfahren nach den Grundsätzen des französischen Gesetzes abgeändert wird. Der Antrag wird hinreichend unterstützt. Abg. Dr. Meng er kann die Berechtigung der Bemerkungen des Vorredners nicht verkennen, nur findet er dieselben auf den vorliegenden Gegenstand nicht anwendbar, man müsste den Grundsatz aufstellen, dafs niemand zum Reichsrathsabgeordnelen gewählt werden dürfe, der Zeitungen lese oder sich dem Einflüsse des Gedruckten hingebe. (Widerspruch.) Redner betont, dass diese Angelegenheit das Haus bereits einmal beschäftigte, dass aber dieser schwierige Gegenstand, der eine Verfassungsänderung erheische, damals über Antrag des Grafen Hohenwart von der Tagesordnung abgefetzt worden sei. Er unterstützt schließlich den formellen Antrag auf Wahl eines Special-ausschusses. Abg. Dr. Kronawetter begründet die Nothwendigkeit des Ausschlusses der Staatsbeamten von der Wählbarkeit für den Reichsrath, da nach seiner Ueberzeugung die Staatsbeamten auch in Bezug auf ihre politische Ueberzeugung von der jeweiligen Regierung abhängig seien. Er weist auf England hin, wo jeder im Solde der Krone stehende Beamte von der Wählbarkeit ausgeschlossen sei. Jede Regierung müsse sich auf ihre Beamten stützen können, und in dieser Richtung müsse für sie in ihren einzelnen Actionen die größte Sicherheit in Bezug auf die Ver» lässlichteit ihrer Organe bestehen. Abg. Fux stimmt dem Antrage des Abg. Fürn-« kränz bei, obwohl er nach seiner Meinung nur ein Bruchstück dessen enthalte, was in dieser Richtung dringend nothwendig sei. Es lasse sich darüber streiten, ob öffentliche Beamte von der Wählbarkeit aus. geschlossen werden sollen, allein keinem Zweifel könne es unterliegen, dass dies bei den politischen Beamten der Fall sein müsse. Er ist für die Zuweisung an einen Ausschnss, wobei er sich der Hoffnung Hingidt, dass dieser Gegenstand zur Reife gelangen und nicht, wie so viele andere Anträge, ein todtgeborenes Kind bleiben werde. Abg. Dr. Trojan stellt den Antrag, diesen Gegenstand dem bestehenden Wahlreformausschusse zur Vorberathung zuzuweisen. Bei der hierauf folgenden Abstimmung wird der Antrag des Abg. Dr. Trojan angenommen. Der Präsident schließt hierauf die Sitzung, theilt mit, dass Abg. Fürst Lubkowitz sein Mandat als Mitglied des Schulausschusscs niedergelegt hat, und beraumt die nächste Sitzung für Dienstag, den 24. d. M. Die Regierungsvorlage, womit die auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1880 erfolgte Repartition der zur Erhaltung des stehenden Heeres (Kriegsmarine) und der Ersatzreserve vereinbarten Re-trutencontingente genehmigt und die Aushebung derselben im Jahre 1882 bewilligt wird, enthält unter anderem Folgendes: Nach dem Ergebnisse der letzten Volkszählung beträgt die Bevölkerung in den im Reichs rathe vertretenen Königreichen und Ländern 21.944,720, in den Ländern der ungarischen Krone 15.520,71l), also im ganzen 37.405,430 Einwohner. Es entfallen somit von dem im Wehrgosetze vom 5. Dezember 1868 mit 800,000 Mann festgesetzten Kricgsstande des stehen-den Heeres und der Kriegsmarine auf die im Reichs' ruthe vertretenen Königreiche und Länder 468,5v6, auf die Länder der ungarischen Krone 331,414 Manil. Der oben angegebenen Ziffer entsprechend, beträgt das für die diesseitige Reichshälfle pro 1882 znr Aushebung gelangende Retruteucontingent 55,922 ManN für das stehende Heer und 5592 Mann für die Ersatz' reserve. Die Aushebung hat aus den vorhandenen Wehrfähigen der gesetzlich berufenen Altersklassen in den Monaten März und April d. I. stattzufinden. Der elfte Jahresbericht der Staats' fchulden - Controlcommifsion des Reichs-rathes erörtert die Gebarung mit der Staatsschuld iin Jahre 1880. Die beigelegten Ausweise geben bezüg' lich der im Slande der einzelnen Schuldgattungen vorgefallenen Veränderungen eine genaue Uebersicht. Die Controlcommission hat alle Veränderungen ilst Slande sämmtlicher Schuldgattungen in strenger Evidenz gehalte^ und durch die seit dem zweiten Semester 1880 getroffene Verfügung, wonach ihr auch sämmtliche durch Rückzahlungen getilgte Schuldverschreibungen zur Prüfung und weiteren Ünbrauchbarmachung vorgelegt werden, die Controle derart erhöht, dass nun alle auf das Kapital bezüglichen Rechnungsposten documentarisch belegt und mit voller Sicherheit cott/ statiert werden. Es werden hiedurch allerdings die Arbeiten der Eommijsion, und namentlich ihrer VnrcaUH bedeutend vermehrt, doch ist andererseits der Zwecl einer umfassenden, völlig sicheren Eontrole erreichl unb jrdc Lücke derselben beseitigt. Aus den dem Berichte beigeschlossenen „Erläuterungen" zu den einzelnen T^ bellen entnehmen wir: Die allgemeine Staatsschuld verminderte sich ilü Jahre 1880 um 7.043.8l3 fl. 93-''/,„ kr., und zwal dadurch, dass sich gegenüber der Vermehrung der coN/ solldierten Schuld per 7.194,370 fl. 67 kr.' und »M Abzug der Verminderung bei dem für Entschädigung renten veranschlagten Kapitale per 502 fl. 60 kr. M" 7.193,868 fl. 7 kr. die allgemeine schwebende Schuld, hauptsächlich durch Rückgang des Umlaufes der Partial-Hyputhetaranweisungen, mit 14.837,682 fl. ^o ^ niedriger gestellt hat. Die nicht rückzahlbare consols dicrte Staatsschuld erhöhte sich um 15.293,648 si-28 kr. Hievon entfallen 14.802,987 fl. 79 kr. auf d" in Noten ulld 490.660 fl. 50 lr. auf die in klinget der Münze (Silber) verzinsliche Schuld. Ungarische Budgetdebatte. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses anl 18. d. M. ergriff Se. Excellenz Ministerpräsident v. Tisza das Wort und gab feiner Freude darM Ausdruck, dass man den Finanzminister Grafen Szä' Päry fo hervorgehoben habe; denn sollte er einlN«" „Na, Ihr thut gerade so, als ob ich ein giftig Thier wäre." Auch Valentins Augen leuchteten jetzt seltsam auf und feine Wangen rötheten sich stark. „Die Feuer-Vefi hat Feuer in den Händen, und das Anrühren könnt' Euch schaden." klang es spottend von den Lippen des Mädchens. «O, Ihr denkt noch an die Schulzeit und —" »An einen schlimmen Buben, der schon damals die Nase hoch trug und meinte, er dürfe andere Kin-der auslachen und verspotten, so viel als er nur wolle. Ich — Genovefa legte die rechte Hand vor die Brust, ihre Wangen glühten — habe ihn nie leiden können und je mehr er mich neckte und auslachte, desto größer wurde mein Widerwille. Es war gerade so, wie wenn man sich einen Dorn ins Fleisch drückt, der bei jedem Schritt tiefer und tiefer geht — zuletzt wächst er ganz ein und kein Doctor kann ihn mehr ousschneiden." »Was wollt Ihr mir damit sagen?" „Dass Ihr mir immer zuwider gewesen se,d. wie ein-Dorn. der sich in's Fleisch wächst," stieß Geno. vefa mit einem tiefem Athemzug hervor. „Ich hab' Euch es immer zu versteh'n gegeben, wenn auch nie mit Worten, aber mein Gesicht hat es Euch hun-dertmal gesagt, doch Ihr habt es nicht vcrsteh'n wollen, habt Euch beim Vater in's Herz geschlichen, um mich bei ihm, wie eine Ware, anzukaufen. Der Vater ist auf Eurer Seite, er will mich zwingen, Euer Weib zu werden — ich aber stürz' mich lieber in das Wasser, als dass ich Hofbäuerin werde." (Fortsetzung folgt.) Für Pfarr-, Schul- und Gemeinde-Bibliotheken: „Oesterreichischc Volks- und Ingendschriftcu" zur Hebung der Vaterlandsliebe. Von diesem ausgezeichneten patriotischen Unternehmen, das im bestbelannten Verlage der k. l, Hof- und UiiiversitätSbuchhaudlung von Mauz in Wien erscheint, sind soeben wieder drei weitere Baud-chen hinzugekommen, Nr. 19 schildert „Ungarn" (Land und Leute). Nr. 20 betitelt sich: „Ein Gang durch Böhmen" und Nr. 21 behandelt das Land „Ober äst er reich." Der Herausgeber dieser populären, äußert anziehend geschriebenen historischen Bilder und Schilderungen für Voll und Jugend ist der vaterländische Dichter Dr. Isidor Proschko. dessen langjährige schriftstellerische Thätigkeit die beste Garantie bietet, dass „die österreichischen Volks« und Iugendschriften" auch wirklich ihren angestrebten Iweck erfüllen und für wuhre Belehrung sorgen sowie znr Hebung der Vaterlandsliebe beitragen werden. Dr. Proschko behandelt jedes Land in eiuem Bänd-chen für sich und liefert ein anschanliches Bild des in jedem ttronlande verschiedenen Culturlebens der Bewohner von einst und jetzt, allen jenen Persönlichkeiten in Oesterreich, deren Thaten oder Erlebnisse es verdienen, der Nachwelt erhalten und der heutigen Jugend vor Augen geführt zu werden, ist in diesen Schriften ein bleibendes Denkmal gesetzt, häusig sind patriotische Ge< dichte in vorzüglicher Auswahl dem Texte eingefügt. Der historische Theil ist selbstverständlich aus den besten Quellen geschöpft und der Fassungskraft der Jugend angepasst. Unsere Schulbibliotheken machen wir noch beson-ders auf das fchon früher erschienene Bändchen Nr, 1? aufmerksam, das in sorgfältigster Auswahl „Nildel aus Krain" bringt, und welches sich also für unsell Jugend vorzugsweise als eben fo lehrreiche als veredeln^ Lecture empfirhlt. Auf Druck und Papier fowie sonstig Ausstattung ist die gröhte Sorgfalt verwendet worded Jedes Bändchen ist einzeln um den billigen Preis v»" (i0 kr. zn haben. Inhalt der illustrierten Zeitschrift „Waidmatt^ Heil" Nr. 2: Zur Wissenschaft für Feinde der Wi^ diebe. Von I, D. — Jagd Kalender aus dem Iah" 1lN7. Mitgetheilt von I. Krizkovsly. — Fische"' Kalender aus dem Jahre 1640. — SchalenwucherU" an allen vier Läufen bei einem Nltthiere. — Rcin^ am Teiche. Von C, K. (Mit Bild.) — Des Wildschütz" Liebe m,d Eude. Erzählung von Arthur Rauch. (3". setzu»g.) — Wild.Mschuss. — Abschusslistcn. — I^ bericht. — Seltener Iagdeifer. — D>c Bärenjagd. ^ Gemfeu in Bosnien. — Auf der gräflich Waldst< scheu Besitzung Mü::che»grä'tz. — Beeidigung auf d" Fischerei-Gesetz in Oberüstcrrcich. — Saiblinge "/ Forellen? — Ans Amerika. — Bei dem eidg^uösM Bundesschieken in Freilmrg Itttti. - Z Humoristisches: „Der umsichtige Schütz." (Mit B'^ — Brlejlasten. — Literatnr. — Gemeinnützige "' belehrende Mittheilungen. — Iäger.Küche. — I"s"" — Klagenfurt, halbjährig Preis 2 sl. * Alles in dieser Nliliril NnqczcicUc ist zu »ziehm d'" die hiesige Buchhandlung Jg. tz. ttleinmayr H, Wed. zvanel«' «aibachet Heltuna Nr. 18 163 23. Iöuner 1382. den Muth verlieren, weiter auszuharren bei der Lei-lung der Regierungsgeschäfte, was er jedoch seinem Uurredner vorläufig noch nicht in Aussicht stellt ^elttrleit), dann werde er wissen, wen er zur Leitung oer Neglerungsgeschäfte empfehlen solle. Mit Bezug ^ «?«.""" dem Vorredner gemachte Bemerkung in oer Affaire Rohünczy sagte der Ministerpräsident, dass "°u rücksichtlich jeder einzelnen Anllage nirgends in oer iüjelt glelch eine Untersuchung einleiten tonne, denn onst wurde sich kein Staatsbeamter finden, der unter Mchen Umständen im Staatsdienste weiter zu bleiben gewiiit wäre. Anders wäre es, wenn einzelne concrete tMe zur Anzeige gelangen würden und keine Unter. lUchmig eingeleitet werden würde. In diesem Falle Ware der Angriff auf die Regierung ein gerechtfer-lMr. Bezüglich der Berufung auf die Principien, zu welchen er (Tisza) sich zur Zeit, als er der Opposi« "on angehörte, bekannte, bemerkt er. dass es wohl «ocy nirgends vorgekommen sei. dass, wenn die Oppo-Mlon zur Regierung gelangt, sie alles in der Weise Mert hätte, wie sie sich es früher gedacht. Sein "eitreben war jedoch dahin gerichtet, dass er auf der «cceptierten Grundlage das Möglichste erringe, und Mte er zu diesem Zwecke den Muth, auf seine Stelle i" verzichten, doch hatten andere nicht den Muth, ihm A'vlgen. Im übrigen sei er überzeugt, dass die Mrien, welche die allgemeine Unzufriedenheit des "Ndes als berechtigt schildern, dem ungarischen Volke Mts werden anhaben können. Und wenn auch das "ven start durch üasten in Anspruch genommen sei. t>a, l l"l einigen Tagen in diesem Abgeordneten- ^, ?, ^ schwerem Herzen vernommen, so besitze doch "'Ms Poll gleich dem englischen eine Zähigkeit. Aus-""uer und Vaterlandsliebe, welche es die schlechten öeiten überdanern lassen. (Beifall rechts.) ^,,.,^"belangend den Fall Guizot und die daran U lMlpste Bemerkung, dass die Majorität des Hauses m3 . 'ü"""., bie Majorität der Nation bedeute, be« a-m?r. Minister, dass es gerade die Tallik der l?U " .^"eien nicht zu sein pflege, die geseh. ^nkr^V^?" ""gesetzlichen entgegenzustellen. In Nlln« ^'" bamal« die Zahl der Wähler eine ver-wi be."'^? ^^c wringe, keineswegs so zahlreiche auck l>. / aewcsen. Die Geschichte habe übrigen« Gerechtigkeit widerfahren lassen, heraus, dass die über ihn ver-dasz er selbst das Geld des Staates lie? zum I..s ^"'' dafür aber andere bereichern °uch wahrsckeinl!^'^ durch Parteileidenschaft, wenn dächtiaun., ? " ^ ^°^ «do dictierte grundlose Ver-die ch /um K.°""' ^' ^agt weiter, ob diejenigen. Elem^ <^lze Guizot« mit den bankettierenden bi^ I !!.^^""den, w,e Thiers, Odillon. Barrot, ^rvurcy dle Erhaltung des System« und die Äusrot. lung der Fehler sowie den Wechsel der Personen er-reicht haben. Im Gegentheile. Es geschah, was immer Alchehen wird, wenn sich die Gemäßigten mit den «tadicalen zu einem Zwecke verbinden, nämlich ent-weder es gelingt ihnen nicht, ihre Gegner zu besiegen, ooer aber sie reiben sich mit der Bcsiegung ihrer Geg. ner selbst auf, und die Wellen schlagen über den Hänp. «rn solcher Sieger zusammen. Er empfehle sonach das Adget zur Annahme. (Stürmische, lana anhaltende Mn-Rufe und Händeklatschen recht«). Die Sitzung Moss um halb 3 Uhr. Vom Ausland. In Paris handelt es sich gegenwärtig um die Mteruatwe: Rücktritt des Ministeriums Gambetta oder Aersassungsrevision. so wie Herr Gambetta sie will. v5n diesem Sinne wird wenigstens die Situation von !^ "Nlerungsfrenndlichkn Blättern dargestellt. An-oererseils stösit aber die Revisionsvorüiqe Gambcttas ^!^" l/"^«"/ "'^ ^ Gegnerschaft ;'der Revisions-?"5^^/? f«st aus lauter Gegnern der Vorlage zu-aa7?^ "icalen bekämpfen die Vor- üe w .^ überbieten. „Alles oder nichts«, rufen ale'icu t> schou revidiert werden soll. dann mag gle'ch o,e ganze Verfassung von Grund aus revidiert Werden, und nicht bloß die Senatswahlen nnd Wahl-Paragraphen." Die Situation ist jedenfalls eine sehr gespannte, und m Paris waren schon in den letzten Tagen Gerüchte von dem Rücktritte des Ministeriums verbreitet. An Vorschlagen m,d Bemühungen zur Ver. E .l7^".^^^ lehlt es allerdings nicht, deren wrsolg ist aber vorerst abzuwarten. nk«. - ^?^""'2 diesertage eine Palastrevolution ooer ein Thronwechsel verhütet oder beschleunigt wor. oen je, werden die folgenden Ereignisse lehren. Vor. austg kennt man nur einiges Nähere über die schon «legraphlsch gciueldtte Thatsache, dass am 17. d. M. ^aleo.Bcy, cin Bruder des bereits 09jährigen regie-renoen Bey. von den Ministern des Krieaöwesens nnd «er Marine verhaftet und in den Aaroo, die Residenz "8 Bey, ln Haft gebracht worden ist. Tajeb-Äey, "er von zeher für einen besonderen Freund Frankreichs UM und dem von Herrn Roustan wohl schon mehr "ls einmal die oberste Gewalt versprochen oder vor. ue plrgelt worden sein mag. ist vor einiger Zeit bei f.s" französischen Ministerresidenten in Ungnade ge-luuen ^err Roustan halle den Verdacht, dass seine ""noe m der Pariser Presse einen Theil ihres An- klagemateriales von Tajeb-Bey oder doch aus seiner Umgebung bezogen hätten. Jedenfalls ist die Verhaftung des jüngeren Bruders des regierenden Bey mit Zustimmung des Herrn Roustan erfolgt. Die Häscher Mohammed-el-Sadols hatten auch auf den Schwiegersohn Tajebs gefahndet; dieser hat sich aber noch rechtzeitig in ein Landhaus des englischen Consuls ge-flüchtet. „Die Verhaftung des Prinzen Si'Tajeb-Bey — sagt ein Telegramm des „Tclcgraphe" aus Tunis — gibt den Arabern zu bitteren Betrachtungen über das ihnen beschiedene Protectorat Anlass. Si-Tajeb-Bey ist in Tunis sehr beliebt und geachtet. Sie wünschen daher sehnlich, ihn den Thron besteigen zu sehen." Die ensslijchen Bläller beschäftigen sich vorwiegend mit der Lage in Egyftten, die sie sehr be« drohlich finden. Die ..Morning Post" vom I«. d. M. schreibt an hervorragender Stelle: „Die gestern im auswärtigen Amte von unseren Agenten in Konstant«'-novel und Kairo eingelaufenen Berichte sind sehr ernster Natur. Die Sprache, welcher sich der Sultan mit Bezug auf die Collectivnote bediente, bekundet ziemlich klar, dass derselbe entschlossen ist. irgend einer weiteren Einmischnng Englands und Frankreichs in die Angelegenheit Egyptens Widerstand entgegenzusetzen." ßagesneuigkeiten. — (K. k. Arme e.) Se. k. u. k. Apostolische Ma-jesiät geruhten allergnä'digfl die tourgemäße Vorrückung des ältesten Stistungsgcnussen 2. Klasse der Elisabeth. Theresien-Militärstistung Tltularobersten Josef Eolen v. Mosing des Ruhestandes in den erledigten Stif. tungsplah 1. Klasse und in de» dadurch frei werdenden Slistungtzplah 2. Klasse die Vorrückung des ältesten Sliftungsgcnossen 3. Klasse Titular.Generalmajors Karl v. Muralt des Ruhestandes anzuordnen; dann den durch diese Vorrückung erledigten Stiftungevlah 3. Klasse dem Obersten Ignaz Reymann des Ruhestandes zu verleihen. — (Statthalterei und Gemeinderath in Wien.) Die „Wiener Zeitung" vom 20. d.M. ver. üffentlicht zur Begründung der von der l, l. nieder-österreichischen Statthaltcrei veranlassten Mittheilung an den Wiener Gemeinderath in dessen Sitzung vom 17. d. M. in Angelegenheit der vorjährigen Verhandlungen über die Sicheiheitsvorlehrun» gen in den Theatern die bezüglichen, zwischen der l. k. Statthallerei und dem Magistrate, dann zwischen der l. t. Polizeidirection und dem Magistrate gewechselten amtlichen Schriftstücke. — (Erlauchte Schriftstellerinnen.) Die Zeitschrift „Good WordS" wird demnächst eine Reihe von Illustrationen von Quebeck und dessen Umgebung aus der Feder der Prinzessin Louise von England bringen, die bekanntlich als Gemahlin des General» gouverneurS Marquis of Lorne die letzten Jahre in Canada zubrachte. Von ihrer jüngsten Schwester, der Prinzessin Beatrice, erschien jüngst ein „Birthday-Book" (Geburtstagsbuch), gesammelte Sinnsprüche und Gedichte für alle Tage des Jahres mit schönen, von der Prin. zessin gezeichneten Arabesken und Blumenzeichnungen für Geburtstagsspenden. Malerin ist bekanntlich auch die älteste Schwester, die deutsche Kronprinzessin, und die königliche Mutter selbst ist durch die gestattete Ver. öffentlichung ihrer Tagebücher schon als Schriftstellerin hervorgetreten. — (Se. Eminenz Cardinal Fürst zu Schwarzenberg.) Der „Ü.ech" erklärt, Sc. Eminenz der huchw. Herr Cardinal Erzbischof Fürst zu Schwär-z^enberg werde das in die nächsten Tage fallende 4()jährige Jubiläum seiner Ernennung zum Cardinal nicht seiern. Dagegen werde er im nächsten Jahre sein bUjähriges Priesterjubiläum feierlich begehen. — (Begräbnis.) Am 20. d. M. nachmittags fand in Salzburg unter außerordentlich zahlreicher Be. theiligung der Bevölkerung das Leichenbegängnis der beiden am 17. d. M. im Scckirchncr See verunglückten Herren August Ritter v. Hitzinger. l. l. Bezirks' gerichtsadjuncten, und Dr. Johann Grasen Buona-cor si di Pistoja, Advocate«, auf dem dortigen Ccntralfricdhofc statt. — (Londoner Feuerwehr.) Dem Jahresberichte des Chefs der Londoner Feuerwehr zufolge haben im abgelaufenen Jahre in der englischen Hauptstadt 1W1 Brände stattgesunden, von denen 167 ernsten und 1824 unerheblichen Schaden zur Folge hatten. Im Vergleiche mit dem vorhergehenden Jahre weist die Iahl der Brände in 1881 eine Vermehrung von 120 und. verglichen mit dem Durchschnitte der letzten zehn Jahre, eine Zunahme von 357 aus. Die Zahl der Feuersbrünste, in denen Menschenleben ernstlich gefährdet waren, betrug 107, und 410 Personen verloren ihr Leben durch Brände, Die Londoner Feuerwehr besteht gegenwärtig, einschließlich der Officicre. aus 536 M«nn nnd verfügt über 3 große und 35 kleine Dampsseuer» spritzen. 78 große nnd 37 kleine Handspritzen. 137 Net» tungSleitern und 3 schwimmende Dampsfeuersprihen. — (Sech Klinge.) Aus San Francisco wurde telegraphisch nach Newyork als Ereignis gemeldet, dass eine Frau in Florence (Los Angeles County) Mutter geworden ist von sechs wohlgestalteten und gesunden Kindern weiblichen Geschlechtes. ^locales. ber ball beim serrn k. k. HMeepräMnlm, welcher vorgestern in dem großen NeprssentationSsaale c>er Landesregierung abgehalten wurde und bei welchem sämmtliche Appartements in der ersten und zweiten Etage geöffnet waren, versammelte eine glänzende Gesellschaft. Es waren an drilthalbhundert Personen. Vertreter der vornehmsten Kreise unserer Lundeshliuptstabt der Einladung gefolgt, und es gewährte der manni^jache Schmuck der Uniformen und die herrschende Eleganz und Farbenpracht der reizenden Damentolletten. umrahmt von einer bis in das kleinste Detail nnt distinguiertem Geschmacke vollendet durchgeführten Decorieiung der Salons, ein äußerst fesselndes Bild. Das Stiegenhaui und daS Entlee waren reich mit exotischen Gewächsen geziert; im Tanzsaale waren in Nischen inmttte des gleichen grünen Schmuckes die Büsten Ihrer t. und l. Apostolischen Majestäten uuf. gestellt. Der Herr l l. Landesprösident A. Winkler em-psieng im Entrie-Salon die Vallgäfte mit dem ihm egenen herzlichen Entgegenkommen, und wurden die Damen in den Salon rechts geleitet, wo die hochverehrteste Gemahlin des Herrn Landesprüsidenten, Frau Emllie Win kl er, dieselben in der gewohnten liebenswürdigsten Weise begrüßte. Die Stunde war um 8 Uhr angegeben, und schon wenige Minuten später füllten sich die Räume rasch mit den Ankommenden; bereits um halb 9 Uhr huldigte die zahlreiche junge Welt Terpsichoren mit ullem Animo. Unter den. wie schon eingangs erwähnt, zahlreich erschienenen, durch Geburt, Stillung und Ansehen her» vorragenden Gästen bemerkten wir in erster Linie Ihre Excellenzen die Herren l. k. Truppend,visionär FML. Ritter v. Stuben rauch und FIM. a. D. V<,,on Pürler, den Herren Landeshauptmann Grasen Gustav Thurn, dei: Herrn t. l. Generalmajor v Keler, den Herrn t, l. Obersten und Regimentscommandanten des t. l. 26, InsanteriereglmentS Grußsülft Michael von Russland v. Up pel. den Herrn l l Obersten und Regimentscommandanten des t l, 12. Artillerieregiments Ludwig sammt Gemahlin geb, Baronin Klein, den LandeshllUptmclnN'Stelloertreter Herrn G r a s e l l i, die Spitzen der l. l Civil» und Militärbehörden, der Com« muue, der Handels- und Grwerbelammer, der Coifto< rationen und Vereine. Vertreter der Ariftolratie, Mitglieder der Hautfinance und der höheren Kausmanns-welt. Professoren, Doctoren der Medicin und der Rechte, Advocaten u. s. w, u. s. w. Die tanzende Herrenwelt bestand namentlich au» zahlreich erschienenen l. l. Officieren, jungen Kavalieren. Beamten, Prosessoren und Adolescenlen. Das Tanzvrozramm war ein reichhaltiges und wiel folgende Ordnung auf: 1. Walzer. 1. Po.la, 1. Quadrille. 2. Walzer, 1. Polka mazur. 2 Quadrille; mich dem Souper, welches in der zweiten Etage sitzend eingenommen wurde, folgte der Cotillon, dann die 3. Quadrille. 2. Polka franyaise, 3. Walzer. 4. Quadrille, 1. Polka schnell. Der Cotillon, welcher iiber zwei Stunden währte und vom Herrn kais. Rathe Direclor Log e r in uielerprobter Meisterschaft geleitet war, bot den Iheil-nehmenden und den Zusehern eine Fülle des Genusses durch eine Reihe von neuen und überraschenden Figuren, deren Arrangement sich in dem feenhaft erleuchteten, be-lanntlich mit Spiegeln und Bildern reich versehenen prächtigen Saale superb ausnahm. Einen brillanten Effect erzielte die Figur mit dem Nlesenbouquet au» weihen Camelien, welches sich alsbald in unzählige kleine Sträußchen für die Damen auflbSle. Nach dem Cotillon, während dessen zu beiden Seiten an den Eingängen der Nrbensolons die nicht-tanzende Herrenwelt Queue gebildet, zertheilte sich diese wieder nach den Spiel- und Rauchzimmern, wählend ein anderer Theil der Iuseher den Damen^Converjationssaal wieder aufsuchte, wo die so vortrefflichen zeitgenössischen Bildnisse der Kaiserin.Kijnigin Maria Theresia und Kaiser Josef II. die Blicke fesselten. Die Gesellschaft, welche sich den Abend über in der heitersten Stimmung bewegt hatte, verblieb biS in die Morgen« stunden säst vollzählig, und man trennte sich erst gegen 6 Uhr früh. erfüllt von der Ueberzeugung, eines der schönsten Feste miterlebt zu haben, die je in dem geschicht. !,ch denkwürdigen hause staltgefunden und da» m der relchen Chronik derselben seinesgleichen suchen durfte l Die Tanzmusik besorgte die tüchtige Mxsillapelle des l. l. 26, Infanterieregiments Großfürst Michael von Nusbland. Die reizend ausgestatteten Damenspenden hatte die hiesige lithographische Anstalt von Klein und Kooai geliefert. ^^_______ — (Die „Erzherzog-Iohann-Seier") in Graz am 2l). d, M,, auf die wir morgen aueführ-l,ch zurückkommen, girng in der programmäßigen Weise vor sich Der Festseier wohnten bei: Se. Excellenz der Herr Statthalter Freiherr von Kiibeck, Se. Excellenz Herr Graf Me ran. die Gräfin Meran. Excellenz Herr Landeshauptmann Dr, M, v. Ka i s ers e l d. Excel-lenz FIM. Freiherr v. Kühn, LandeKcommandierender ^ fiaikdjet ScHmtfi *jfr. 18 164 23. Iiiuner 1882. der Bürgermeister Herr Dr. Kienzl. viele hohe Mili. türts und Beamte, die Spitzen der Behörden, der land« schaftlichen Aemter und Institute, der Hochschulen, der Mittelschulen u. v. a. Zahlreiche prächtige Kränze wur« den am Fuße des Denkmals niederdelegt. In der Dom» lirche celebrierte der hochw. Herr Fürstbischof Dr. Zwerger ein Pontificalamt. Im Nedoutensaale hielten die Festrede Herr Dr. v. Zwiedinek und Professor Dr. Hlawatschet. Beim Denkmal sprach namens der Landwirtschaftsgesellschaft deren Präsident Herr Baron Washington. Die Straßen, durch welche sich der Zug bewegte, waren beflaggt. Das Nathhaus trug die kaiserliche Fahne. — Seitens der k. l. Landwirtschaftsgesellschaft für Krain wohnte den Festlichkeiten als Vertreter der Herr Vicepräsideut Friedrich Seunig bei, welcher auch an dem vom Herrn Präsidenten der steiermällischen Landwirtschaftsgesellschaft ge< gebeuen glänzenden Bankette theilnahm. — (Militärisches.) Der Herr Regimentsarzt zweiter Klasse Dr. Heinrich Kowal sli des vaterlän» dischen t. l. 17. Infanterieregimentes Freiherr v. Kühn ward zum Garnisonsspitale Nr. 2 in Wien übersetzt. — (Anastasius Grün,Denkmal inVel. des.) Wie die «Morgenpust" schreibt, lässt Herr Karl v. Nittmayer aus Trieft am Ufer des Veldeser»Sees einen Denkstein zur Erinnerung an Anastasius Grün mit Versen aus dessen VeldeS-Liedern errichten, welche in den Felsen einzulassende Erinnerungstafel zu Pfingsten dieses Jahres enthüllt werden soll. — („Näroäni äom" in Laibach.) Der „Slooensli Nlirod" vom 21. d.M. bringt den von Herrn Dr Alfons Moschö gezeichneten schwung. vollen Aufruf des Comites behnfs Erbauung und Ein» richtung eines „^äroäm äom", beziehungsweise der Bildung einer zu diesem Zwecke zu gründenden Associa» tion von Actientheilnehmern sammt Beischluss des bereits behördlich genehmigten Statutenentwurfes. Wir kommen auf diesen für die slovenische Nation so hochbedeutungsvollen epochalen Act hervorragender Patrioten ausführlich zurück, — (Das Bildnis weiland des Dr. I. Nleime is Ritter v. Trstenisli). welches der hiesige Handelsmann Herr P, Kajzel in Ölfarbendruck herausgibt, wird nach dem neuesten Originalporträt, welches Herr Professor Ivan Franke in Krainburg demnächst vollenden wird, gearbeitet sein und erscheint anfangs März, -x- — (Der „Iour fixe" der slovenischen Literaturfreunde) im „Hotel Europa" am 21. d. war ziemlich gut besucht und hielt Herr Candidat der Professur Eugen Lach einen interessanten statistischen Vortrag über die Israeliten in Oesterreich, der mit Vielem Beifall aufgenommen wurde. — (Todesfall.) Am 21. d. M. nachmittag« um 5 Uhr starb in Stein der hochwürdigste Herr Dechant Monsignore Georg Krizaj. päpstlicher Ehren-kämmerer. im Alter von 73 Jahren, Das Leichenbegängnis des allgemein hochgeachteten Priesters findet morgen, 24. d. M., um 9 Uhr vormittags statt -x- — ( Scha den feuer.) Am 18. d, M. brach, wie man uns mittheilt, in Bei scheid unter Krainburg Feuer aus. Dem Besitzer Johann Schuster verbrannten drei Objecte. Derselbe ist dei der Fonc^ire Pester-Ver« sicherungsanstalt versichert. Größern Schaden verhütete die Iirklacher Feuerwehr. — (Auffindung eines Leichnams.) Aus Tüvliz schreibt man uns unterm 19. d. M.: Heute gegen 8 Uhr früh wurde bei der circa 10 Minuten außerhalb unseres Ortes befindlichen Waldung an einem Eichenbaume der Leichnam des 70 Jahre alten ledigen Josef Uröii von hier mit einem Stricke erhängt auf« gefunden. Der Leichnam war ganz hart, und waren an demfelben keine Spuren einer verübten Gewaltthat be< merkbar. war das Detachement auf dcm Marfche über das Gebirge zwischen der Straße und der montenegrinische!' Grenze von halb 11 Uhr vormittags bis halb 5 Uhr nachmittags im fortwährenden Gefechte mit Insur> geutcn, welche bei Bila Rudina d„s Delachcmeut erwartet nnd angegriffen hatten. Die Ii'sura/nte,, wurden überall zurückgeworfen, die von dens-lbe,, besetzt gewesenen und vertheidigten Hütten wiiid'n in Brand slksk'ckt. In diesen Hütten war viel Proviant und Mmilion aufgehäuft, welch letztere während des Brande« explodierte. Während des am 20. d. M. erfolgten Rückmarsches des Dctachemmts vou Bilek folgte der Gegner der Nachhnt bis Njtta Rudina, ohne einen ernsten Angriff zu wagen. Vom Detachement sind zwei Infanteristen nnd ein Traiüinann verwundet. Ill den seit 16. l. M. zwischen Korito und Ail.t statt' gehabten acht Gefechten wurden bisher umn N. Infanterieregimente Lieutenant Lallt, zwei Unterosficiere und drei Infanteristen verwundet, ein Infanterist ist todt geblieben, ein Infanterist wird vermisst. Laut heute eingelangter Meldnng ist Lieutenant Lalii seiner Vrustwundc erlegen. Die Insurgenten haben bei allen Zusammenstößen bedeutende Verlnste erlitten. Lottoziehungen vom 21. Jänner: Trieft: 86 81 62 26 72. Linz: 40 79 66 86 37. Theater. heute (gerader Tag): Zbli^sic. Vo»«1» ixr» v 3 äo^'ib. pa Louoäilc3u, poulov. Ulroni. Villizr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Z n P? zZ ,? 5° ?«Z " "« Pt z? « -.3 5B ____^ >-» 5 ° 5" 5^8 7U.Mg. 750 31 -1-6 Ö? schwach Nebel 21. 2 „ N. 749 05 4. 3 4 NW. schwach bewällt 000 ^ 9 „Ab. 74^185 ^. 14 W. schwach bewölkt 7U.Ma 750-37,4-10 O, schwach bewölkt 22. 2 „ N. 750 27 ^- 2 8 O. schwach bewölkt 0 00 9 „ Ab, 751 W ^-18 O. schwach bewölkt An beiden Taaen, den 21. und 22,. anhaltend trübe ohn? Sonnenblict. Das TageSmitlcl der Temperatur 4> 11" un» ^- l'V', beziehungsweise um 31« und 39« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Nambera. bestes Tisch-und Erfrischungsgetränk, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. PASTILLEN (Verdauungszeltchen). Heinrich Mattoni, Karlsbad (Böhmen). IL5 Course an der Wiener sörse vom 31. Jänner 1«83. l« >«, °ü«,e°« «°«r.i>°...> Ttaats.Nnlehen. ^°tcnlcnte.......72,,«, 72-35 8"" <«^ Staatölose . »5.0 fi. 115 - 117 - i»eoer 4°/„ ^unslel iu» „ 12» - 13N-""« Staatslose . . ion „ 1S8 — i?a — ll« "<» " - - ^" " i««-i«8— «lomo-Nenlenschtin« . per St. --_____- ^° ^kst, Golbrcntc, steuerfrei . 90'2ü »0-50 ^,°>'°"-"otcorrnic. ftcucrfrei . 87-75 88 25 >" /° Oess. Echal)schcinc. lll«lzahl-""i»82........ 100 LL 10« 50 Un«. Goldicnle «"/« . . . . iio-in iin-8l> " ,„ s, 4"/„ . . . , «2 80 «320 « paplcrrenlc b"/,.....ul-75 82 25 " «ilcnd.-Nnl, I2<,fl. ö,W,S, 129 — i»n — " vstbahnPriorilätln . . 87 — 88 — « ^laat«°Obl. (Ung. 0stb.) w» — 1«» 50 " «, - " vom 1.18?« — — U5'— 3'i '«^""en-Nnl. 5 ,O0ss,ö,W. 112— 113 — ^«»-«rg,-i.'ose <»/<, 100 fl. . . 100'LU Il7 - 'slunde««.-Obligationen Ml K»U st.„sch<:.......l>8._i<,o-_. ?/»N'ahUsche.......104-—104-40 ü°/^'°ll/, "/n »»00 »» — dto, i>, 50 „ „ 4"/„ , U4-25, «4-75 dto, Prämien>Vchulbuerschr,»»/„ 100-50 10!'— Oesl. Hwolhclcnba»! inj. 5'/»"/i> 102 — in» — Otst,,ung. Banl verl. k"/., . . 100— 100 2» dlo. „ 4'/,"/, . . 100'— 100 s,0 dto. „ 4"/„ , . »3'70 «3 90 Ung. allg.Nobencicdit.Nctiengls, in Pest in 34 I. Verl. ü'/,"/n . »»'— «» bo Priorität«. Obligationen. (für 100 st.». (llisabeth'weftbahn l. Emission 98 — 9» — Feidina»bS«Nordl>ahn in Silb. — — 105 — ssranz Iofti-Bahn.....101 — INI-50 Galizischc Äail - kudwiss ' Vahn Em. I««I !!U0 fl. S, 4V,"/, - ' 100'— ic>^'3l> Gelb Ware Oefterr. Nordweftbohn ... 102 — 1«3 — Sicbcnbürger.......«7-^. «»'— Slaatsbahn 1. Emission . . . 77« 50 17? — Slidbahn «^ 3"/°......^._ izg — „ l>.V'/»......— _,i7-s>0 Ung.'galiz Vnhn.....^-^ »« — Diverse üofe (per Stüs). Lredltlose 100 fl...... 172'—17« — Elary-Lose 40 N....... ^ _ 4» h« 4"/n DonaU'DamPfsch. 10« fl. . _». ,i«bl> Oscncr i?o— s,2-5o Tt Ge!N'ie°Vosc 40fi..... 4^-50 4,— Wnldslcin ^'i'sc !i<) fl..... __-__ __.__ Wiudischgväh-^ose ^0 sl, . . . —— g,— Vanl' Actien (pcr Stü^). Nnglo-Oesterr, Vanl lüo ss. . . li?-— US — Banl'Hc!cUschc>«, Wicncr ILU fi. — —------- Vanlvcrnn, Wicncr, 100 fl. . . ii8bN 114 — Äbncr.-Nnst,, Orft,20üfi. S.40«/,, 2u2 — !l07 — Lrdt,'Nnfl. s, Hand u, G, 1UN ft. 2»1 —^2»2 — Lrdt -'«nst„ ÄÜg, Una, i!0U ss. . 2?« —'275 — Dcpositenl',, Alla, ^uN fi, . . . 20N—^200 — ltScomptc t^ol., Nicdcröst, 500 N, »«5 — U?b'— Hvpolhetenb , öfl. lil«> N, s,c»"/„2. — — —>— i,'ändcrbll!il oft. ii^o fl. V. ü0°/,u« N......113'— 1>5 — V^!lcl)'>«l^'!!l Ällg, 140 fl, . .>iz»— 141 — Ollb Waie Actien von Transport» Unternehmungen (per Vtllcl), Mbltcht.Vllhn «00 fl. Silber . —— —-— LMrld.stiumlln.loahnlouil.Vilb. 154-— Ibs — Äulsig.lcpl.lillctib, luo st. LVl. —— — — Vöhm, Nordbahn 15>0 fl, , . , izy-__,25'__ „ Ntftbahn 200 N, . . . 28» — l>»0 — Vuschtiehrader Lisb, 5,00 sl. 00 N s, — zVilnslirchen Varcserb. 150 fl.kilb. »0— «> — Nudols ° «ahn !i00 fl. Silber . I5V — 157 — Siebenbülger Lisenb. i!00 ft, S, 147—^150 — Slaaltlnicnbahn 20« fl, ö. N. . ll»8'—!«»<)'— ! Geld Wa« Südbahn 20« fl, Silber , , 123—125 — Güd-lNordd, «erb.lv, «uost.TU, 142 — 144 — Tbeih-Vahn l>ou N, ö. W. . ,245 — 24«.-Iramway.Oes.Wr, iiu fl. ö.W. iu« — 1«» — „ Wr., neue ?osl. . . — __ ^». Ir»n«porl«Ve!ellsa>aft iou sl. . — —, ^_ Turnau0Ufl. Vilber 147 «» 14» « Nna.. Nordostdahn lvu fl. Silber 147'— ,4« — Ung.Westd.(Naab Gi»,i«00si.V. 1« — ib4 — Inbnftrie-Actien n Wien i!0!»sl. ! —'— —'— «l'senbllhnw ^'eih^, I,W0«.40"/n —'— —'— Hitttenb:lgll!tiI»nw,.Ge!,z00st, »2— «S — Innrrb, Hauplnew, «0U ss . ,132— 122'5O «cl!d,«Vlal,Gcw,i,W, /I«, Ind-V<>. »00 fl. 100—1«b — Salgo Tarj, «tilensaff, 10« fl. . — — —'— Tiisailcr Kohleuw.Ves 100 fi. . — — — — Devisen. Deutsche Playe......58 »0 5» 90 London.........120 20 120 40 Pari».........4? 70 47 u» Petersburg.......— — — — Valuten. Ducattn ....... 0 «3 b se 20 Fcanc».Stulle..... »5», »«, Silber......... —— — — Deullche Meichübanfnoten. . . 5»'»0 b» 90 Rheumatismus -Aether. 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Franz Hrassl m. p., prakt. Arit. Eine Wohnung im Hause Nr. 37 an der Triesterstrasse } c odor auf Wunsch auch mit ti Ziintuorn, Küc.ho, Speis, i«t von Goorgi an zu ror-^Qton. -¦ Ucfalligo Autrügo übornimmt Curl Scliustorsitsch, llümerstrasso 15. (283)3-3 G. Piccoli, Apotheker, „zum Engel" in Laibaoh, Wienerstrasse, empfiehlt dem p. t. Publicum folgende medicinischen Specialitäten: Altberühmtes Brescianer heilsames Pflaster, "Ifl-Z zianischon Republik privilegiert, wirksamer als jedes ähnlicho im Handel vorkom-mon,g auf den 14. Februar 1882. vormittags 8 Uhr. Hiergerichts angeord-net und Hranz Ogrin von Obrrluibach zum Curator ».ä a.ct,um bestell» wurde. Dir Glklaglen werden drss^n mit dein verständiget, dass sie rechtzeitig ein^l-schrnten oder ihre Vrhllfe dein Curator an die Hand zu geben haben, wiDrigrnS die Rechtssache mit l«tzlertn nach dem Ge» jetzi verhandelt weiden würde. K. l. Bezirksgericht Oberlmbach, am 12. Dezember 1881.