^iift. Mittwoch, 13. Mai 1896. Jahrgang 115. ^ ^<5.u. U?ii Mlt Postversendung: ganzjährig fi, l5, halbjährig fi, 7 50 Im Comptoir: ^ '''""als >Mli"ü fl, 5 5«, Für d!>> ZüsleNüiig «»«Hau« ganzjährig sl.', — InscrtlonSacbür: ssNr ^^^^ '° «» 4 j^Ht>!, 2ü lr,, größer,' prr Zeile « lr,: bei »fteren Wiederholiingei, per Zeile ll lr. Die «Laib. Zelt.» erscheint tilgllch, mit «u«nahme der Nonn» und Feiertage. Die «dmlnlftratl«» befindet stch longreftplah Nr. 2, die lNedar^on Vahnbosgasse Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von « bis 11 Uhr vormittag«. Unsranllert, Vrlefe weiden nicht ««genommen, Vlanuscrlpte nicht zurückgestellt. htzcr «^ ^ Feiertages wegen erscheint die nächste ^^Frcitag den 15. Mai. 2 Amtlicher Cheil. ^höchs/'Und k. Apostolische Majestät haben mit M-a l. ^"lschließung vom 2. Mai d. I. an, 3 Metropolitan-Capitel in Lembeig ^>üt ^ >.^ Johann Hausmann zum Don:-^ ^cus< Domherrn Rudolf Ritter v. Lewicki ^dllls ^"" NassaU'Oranien annehmen und "^sl'/Ä' k. Apostolische Majestät haben mit " unk ^"lchließung vom 3. Mai d. I. dem ausländischer Ver- ^ den I-'^^aften in Wien Siegmund Gerber ^leiben el ""es kaiserlichen Rathes allergnädigst >5^^geruht. Nichtamtlicher Theil. ^ Der Festtag m Franlsurt. '^Vl "^senheit des deutschen Kaiserpaares ist am 5rik? 7^n»erung an den vor 25 Jahren er° - ^ tvo.?^chluss das Denkmal Kaiser Wilhelms I. ^>ll,.«!!' Der Festtag verlief in enthusiastischer "I^tch ^Vlhielt seinen besonders schönen Inhalt !?t dii , gliche und dankbare Begrüßung, mit Fürst Bismarck vom deutschen Kaiser H'ez^/Mde. Auch an alle Beamten des Civil- ^Nlerl - bische Kaiser, wie bereits gemeldet, 'tzA K)s gerichtet. All lz?ter ergehen sich in Betrachtungen des 'H ^iln°'^l'ses und widmen denselben eingehende ^. «'N. Das .Fremdenblatt- schreibt unter >3>N?°nz'g Jahre sind seit dem Friedens-^^lwl. und der Friede ist nicht gestört worden. In Elsass-Lothringen ist die Proteststimmung noch nicht ausgestorben, aber die Verhältnisse üben ihrc l still wirkende Macht aus. und allmählich wächst das Land mit dem Reiche zusammen. In Frankreich kommen noch immer Augenblicke, in denen ein Gefühl der Feindseligkeit gegen Deutschland aufwallt, aber diese Augenblicke werden seltener, und das Gefühl ist lange nicht ^ mehr das herrschende. Es ist den Chauvinisten bisher noch nie gelungen, die Nation zu einem herausfordern« dm Schritte gegen den wohlgerüsteten Nachbar fort-^ zl,reißen. Die Bevölkerung will den Frieden, und mit Ausnahme des leichtfertigen Boulanger hat sich noch kein Minister gefunden, der ihn hätte gefährden wollen. > Wenngleich die Erinnerung an das Jahr siebzig, das ja selbst wieder das Ergebnis eines alten Gegensatzes war, noch immer ein entscheidender Factor in den Combinationen der europäischen Politik ist, so verkehren doch die beiden Staaten miteinander auf gutem Fuße, und sie haben schon bei verschiedenen Anlässen politisch zusammengewirkt. Dieses Zusammenwirken hat sich allerdings auf außereuropäischem Boden vollzogen, aber eben die Verlegung eines Theiles der nationalen Thätigkeit nach fremden Welttheilen ist eine der Bürgschaften für die weitere ruhige Entwicklung in Europa selbst. Diese Bewegung unterscheidet die mit dem Frankfurter Vertrage angebrochene Friedensä'ra wesentlich von der Friedensära, welche dem Wiener Congresse folgte. Auch damals wagte Frankreich sich übers Meer, indem es Algerien zu erobern begann. Die erste überseeische Eroberung nach dem Zusammenbruche seiner alten colo-nialen Herrschaft. Aber jener Schritt lässt sich nicht entfernt mit dem vergleichen, was feither geschehen ist. In den ersten Decennien nach dem Wiener Congresse, und noch lange nachher, blieb d..r Schauplatz der Wirksamkeit der europäischen Mächte immer derselbe; in dem jetzt abgelaufenen Vierteljahrhundert dagegen hat er sich so riesenhaft erweitert, dass ganz neue Maßstäbe entstanden sind und ganz neue Anschauungen sich geltend gemacht haben. Der deutsche Kaiser hat unlängst das Wort «Weltpolitik, gebraucht. Die Weltpolitil ist an die Stelle der bloß europäischen getreten, die Interessen-sphären haben sich in ungeahnt rascher Weise vergrößert. Es ist kein Zweifel, dass diese Wandlung, die nicht ohne Einfluss auf die Beziehungen wr Völker zu einander bleiben kann, zum Theile ein Ergebnis der durch den Frankfurter Frieden festgelegten Aenderungen ist; Frankreich und Deutschland suchten neue Bahnen. Aber noch eine andere Bewegung hat der Siebziger« Krieg in beschleunigten Gang gebracht: die sociale. Das Aufsteigen Deutschlands zum starken Industrie-lande mit einer überraschend großen Anzahl gewaltiger Vevölkerungscentren wäre ohne den Krieg beiweitem nicht so rapid erfolgt. Die Milliardenzahlung hat das ihrige zur fast plötzlichen Belebung des Unternehmungs« geistes beigetragen; mehr noch hat das Eintreten in ganz neue, ungewohnt große Verhältnisse und das , Wachsen des Selbstbewusstseins gewirkt. Die Schnellig-^keit des Ueberganges verschärfte feine gesellschaftlichen Folgen. In Frankreich, das sich der Rückwirkung aus I dem Nachbarlande nicht entziehen konnte, hatte überdies der Commune - Aufstand einen Rückstand von Gerinnungen zurückgelassen, an den, wie an einen Kern, l sich alles Verwandte anschloss. Frankreich zählt zu viele Besitzende, als dass es im Frieden eine social-revolutionäre Bewegung befürchten müsste, aber die gegen die jetzige Gesellschaftsordnung gerichteten Tendenzen sind stark genug, um für den Kriegsfall möglicherweise eine schwere Bedrohung dieser Ordnung zu bedeuten. So liegt auch in den socialen Sorgen, ebenso wie in der Ausdehnung des europäischen Interessenkreises, ein Grund mehr zur Erwartung, dass der Friede fortdauern werde, der vor fünfundzwanzig Jahren in Frankfurt geschlossen worden ist. Dieser Friede hat nicht nur eine neue Grenze zwischen Frank« reich und Deutschland gezogen, eine Grenze, deren Festigkeit die militärische Widerstandskraft des stets friedliebenden Deutschen Reiches erhöht, er hat nicht nur zwei kleinen Provinzen eine andere Staats« Zugehörigkeit gegeben, er hat eine ganz neue Aera er-^ öffnet. Wenige mögen damals geglaubt haben, dass die Ruhe so lange andauern werde. Man konnte sich noch nicht ganz klar sein über alle Folgen des großen Ereignisses. Je mehr wir uns aber von ihm entfernen, desto mehr tritt seine Bedeutung hervor, seine Be» deutung nicht nur für die zwei großen Nationen, zwischen denen er sich vollzog, sondern weit über sie ^hinaus. Es ist in Wahrheit ein welthistorischer Act, der sich vor einem Viertchahrhundert in Frankfurt ab-gespielt hat.____________________________________ Politische Uebersicht. Laib ach, 12. Mai. «Narodni Listy» melden: «Die Mitglieder des permanenten Steuer-Ausschusses versam- ' melten sich zu einer Berathung über jene Abänderungen Feuilleton. hauten eines Ungebildeten. V°n Johanna Umbrosius. Vs^ine w UI. Ä^"Ng s"" ^ G°" gebe ihr eine fröhliche V^bt. unk ^ armen Kinde manche Thräne ^ kinl "°ch im "^ ich endlich meine «Lotte» heim-^M' dlll^r an unserem Frieden gebohrt, bis ^Meht v das rechte Glück nicht aus Geld und ^ ^"del n 5 " aus einem friedvollen, gerechten VZ «us '„«'s "n wir beide, mein junges Weib und ^tz^d qek"'c?" kleinen Anwefen, welches ich für ? V^N z!"'l' so ruhig und glücklich, wie es eben ?°t A Und k "' b'e sich aus reiner, wahrer Liebe ^!,?- 3Li./" die Noth noch immer ein Stückchen "^K a?.; 'äfften rastlos. Unsere Bedürfnisse ^li^en ln^ Was hatten wir denn für Mo- langen Tisch, Bänke ^^."len drei Zoll dick, ein paar Truhen ! »eM- K. ? ?"in und nur das nothwendigste ?e?eh s/l hatten die Wände unserer Zimmer Llie?8bar n^u^en ebenfalls gescheuert. Meine < te h « zur Kirche, und nur vor derselben ?^> "ben Schuhe an. Leckereien, wie Kaffee, KHen. an^' w" sie es jetzt in der ärmsten ^ 3>eu"en wir nicht. Freilich, die Preise für ' 'Ü> 3chNn3"'!se waren damals sehr gering, und h nicht . ?5"m wir nicht zusammenraffen, ^ ^ m Speculation«», einließ, noch in den Nothstandsjahren aus der Armen Schweiß Geld presste, wie so viele.» «Mit der Zeit hatten sich fünf kleine Plappermäulchen eingestellt, lauter Mädchen, hübsche Flachs-! köpfe mit blauen und braunen Augen. Mir war es schon recht, dass es alle Mädchen waren, nur meine Lotte seufzte nach einem Buben. Hängt doch das Mutterherz fester daran, als man glaubt. Es mufs ein ganz erbärmlicher Wicht von Vater sein, dem ein Sohn lieber als eine Tochter ist. Wer seine Kinder lieb hat, dem ist's gleich, ob's Buben oder Mädchen sind, er nimmt sie als ein Gottesgeschenk an. Ich habe gern für meine Mädels gearbeitet, ohne Sorge, wo sie,! nmnal bleiben werden. Kind muss Kind sein und als solches betrachtet werden, keine Luftschlösser bauen, der Wirbelwind sitzt gewöhnlich dahinter. Endlich, wir waren fünfzehn Jahre verheiratet, kam der erste Junge, machte sich aber gleich wieder aus dem Staube und zog die Mutter mit.» Brüderchen schwieg. Legte den weißen Kopf in die gefalteten Hände auf den Tisch. Ich störte ihn nicht. War es mir doch selbst so eigenartig zumuthe. als schwebe der Geist der längst vermoderten treuen Frau durchs Zimmer und wehe das Greisenhaar vor mir auf. Ich sah den hässlichen Mann vor dem Todtenbette knien, hörte das Weinen der kleinen Mädchen, sah die angefangene Leinwand, der Verschiedenen letzte Arbeit, und verharrte lautlos, bis Brüderchen sich endlich mit einem tiefen Seufzer aufrichtete: «Sie war todt, meine Lotte ließ mich allein. Was habe ich nicht all»'« dem lieben Gott in den schreck- lichen langen Todesstunden geboten! Mein Leben, meine Habe, ja alle Kinder, nur mein Weib sollte er mir lassen. Vergebens. «Meine Gedanke» sind nicht ! eure Gedanken,» spricht der Herr, «und meine Wege sind ! nicht die euren. Lerne entsagen, Menschenkind, lern' entsagen, und wenn es dein Theuerstes ist, gib es dem großen Gott.» In mir war es Nacht geworden, seit die Erde aufgenommen, was die Sonne meines Lebens war. Finster sah ich meine Kinder an, schweigend verrichtete ich meine Arbeit nur halb, um todmüde mit trockenen Augen mich ohne Gebet niederzulegen. O die traurige Zeit! Will doch das eigensinnige Menschen» ' herz nicht Gottes Nathschluss fassen, fällt es ihm doch so schwer, sich in Demuth zu beugen: «Herr, dein Wille geschehe». Gott musste lange an mein Herz schlagen, bis eine gefährliche Krankheit meine Kinder hinstreckte und mir die Augen und das Herz öffnet. Wie, wenn diese Blumen, meine Mädchen, mich noch verließen, wäre ich dann nicht doppelt elend? Welchen Reichthum besaß ich nicht in den rosigen Mündcheu, die mir so gern den Gram fortplaudern wollten. Ich wollte Gott meistern, dessen Thun lauter Segen, dessen Gang lauter Licht ist! Dessen Hand zur Tiefe führt, um desto höher dann zu heben. Um ein Zeichen seiner Gnade flehte ich nun an dem Kranlenbettcheu meiner Kinder. Sie wurde mir gewährt. Eines nach dem andern genaß, ohne erblindet oder taub geworden zu sein, wie das einzige Söhnchen meines Nachbarn. Mit hellem Vlick führte ich meine mutterlose Schar ins Gotteshaus, um dem Herrn zu danken und ihn zu loben.» Laibacher Zeitung Nr. NO. 918 des Einführungsgesetzes zur Steuerreform, zu welchen die Regierung ihre Einwilligung zu geben geneigt ist. Inbetreff der Repartierung der nach Deckung der Steuernachlässe und Ermäßigungen verbleibenden Ueberschüsse wurde eine Abänderung in der Weise acceptiert, dass der Staatscasse, welcher nach den bisherigen Anträgen zwei Drittel zufallen sollten, während den Landesfonds nur ein Drittel zukommen würde, nunmehr die eine Hälfte, den Landescassen die andere Hälfte zugewiesen wird. Hingegen verlangt die Staatsverwaltung, dass der im Artikel 6 beantragte Zuschlag zur Erwerbsteuer für die Jahre 1897 und 1898 von zwei Percent auf 2 V« Percent erhöht werde. Schließlich stellte der Finanzminister die Einbringung eines Gesetz« entwurfes in Aussicht, wodurch die Entschädigung der Gemeinden für die Eintreibung der landesfürstlichen Steuern geregelt wird. Die Versammlung nahm diese Eröffnungen zur Kenntnis. Ein Beschluss wurde über dieselben nicht gefasst. Im Laufe der Debatte erklärte der Finanzminister sich bereit, ein dem modernen Zeitgeiste entsprechendes Strafgesetz in Steuersachen ausarbeiten zu lassen. Das neue Local ei senbahngesetz wurde in der gestrigen Sitzung eingebracht, jedoch vorläufig noch nicht im Druck vertheilt. Der Eisen bahn-Au sschnss wird heute abends 7 Uhr die Berathuug über die Nordwestbahnvorlage fortsetzen. Die liberale Partei des ungarischen Reichstages hielt am 10. d. M. eine Conferenz ab, in welcher die bisherigen Vicepräsidenten und die von der liberalen Partei zu nominierenden Schriftführer des Abgeordnetenhauses für die fünfte Session neuerlich candidiert und die Candidature« für die Ausschüsse der Häuser auf gestellt wurden. Zu Begiun der Sitzung begrüßte der Präsident der Partei. Baron Podmaniczly, in herzlichen Worten den Ministerpräsidenten sowie die Minister anlässlich der ihnen unlängst zutheil gewordenen Allerhöchsten Auszeichnung, worauf Ministerpräsident Baron Banffy im eigenen Namen, sowie im Namen seiner Ministercollegen dankte. Imdeutschen Reichstage empfahl bei Berathung des Zuckersteuergesetzes Abg. Pingen einen Antrag auf Wiederherstellung der von der Commission beseitigten Aetriebssteuer, welcher nach längerer Debatte mit 122 gegen 110 Stimmen angenommen wurde. Der Antrag der Commission, das Gesammtcontiugeut für den Betrieb 1896/97 auf 17 Millionen Doppelcentner festzusetzen, wurde bei namentlicher Abstimmung mit 133 gegen 107 Stimmen angenommen. Wie man aus Paris berichtet, ergab das Scru-tinium der 28 Stichwahlen für den Municipalrath von Paris fünf fortschrittliche Republikaner, elf Ra dicale, drei radicale Socialisten und neun Socialisten. 22 frühere Municipalräthe erscheinen wiedergewählt, ferner wurden sechs neue Candidate« gewählt. Die Parteigruppierung des neuen Municipalrathes bleibt die gleiche wie die frühere. Zwischm Nordamerika und Spanien ist Cubas wegen ein Conflict entstanden, der viel ernster sich anlässt, als alle bisherigen Zwischenfälle, zu denen die Sympathien der Jankees für die Insurrection in der Havanna Anlass gegeben haben. Vor kurzem ist, wie bereits gemeldet worden, ein Flibustierschiff «Com-petidor», das Waffen und Munition aus den Vereinigten Staaten nach Cuba schmuggelte, von spanischen Kreuzern an der Küste der Insel, also in spanischem Wasser, aufgebracht, Fahrzeug, Bemannung und Ladung nach dem Hafen von Havanna gebracht worden. Die gesammte Bemannung wurde sofort vor ein Kriegsgericht gestellt und von diesem, gemäß der vom General Weyler angeordneten drakonischen Verfügungen gegen alle, die der Unterstützung der Insurrection überwiesen werden, insgesammt zum Tode verurtheilt. Die zum Tode verurtheilte Schar besteht nun, zwei Cubaner abgerechnet, insgesammt aus Bürgern der Vereiuigten Staaten, und für diese tritt man in Washington mit jener nachdrücklichen Entschiedenheit ein, welche in einem ähnlichen Falle die nordamerikanische Regierung stets und jederzeit bekundet haben würde, die gegenwärtig aber, beim Beginn des großen Feldzuges für die Präsidentenwahl, noch besonders ostentativ markiert wird. Der «Imparcial» sagt, die Vereinigten Staaten beabsichtigen die Geduld Spaniens zu missbrauchen oder den Krieg, und glaubt, es wäre vorzuziehen, die Ereignisse einen rascheren Lauf nehmen zu lassen, da der Abstand zu Ungunsten Spaniens ein größerer sein werde, wenn es die Zeit verstreichen lässt. Aus Madrid wird gemeldet: In einer zahlreich besuchten Versammlung von conservativen Senatoren und Deputierten erklärte der den Vorsitz führende Ministerpräsident Canovas, dass es unmöglich sei, auf Cuba Reformen vorzunehmen, so lange dort nicht normale Zustände herrschen, und betonte, dass der Krieg nicht allein durch die Waffen beendigt werden könne, sondern dass man darauf rechne, dass die Entmuthigung der Insurgenten und das Verschwinden des Rassenhasses zur Beendigung des Krieges beitragen werden. Aus Belgrad wird gemeldet: Die Conferenzen zwischen dem König und den Parteichefs haben zu einem Einverständnisse bezüglich der Verfafsungsfrage, geführt. Da die Fortschrittler und die Liberalen sich bereit erklärten, in den Verfassungsausschuss einzutreten, so ist auch der Eintritt der Radicalen gesichert. Die von dem Könige nominierten sogenannten Neu' traten sind von den Radicalen acceptiert worden. Wie aus Capstadt berichtet wird, reist Sir Hercules Robinson am 20. d. M. nach England ab. Reuters Office meldet aus Buluwayo, dass die Einwohner eine Massrnpetition an die englische Regierung gegen den Rücktritt Cecil Rhodes vorbereiten. Nach SanFrancisco überbrachte ein Dampfer die Meldung, dass die Eingebornen des englischen Theiles der Salomon-Inseln mehrere Kaufleute und Missionäre ermordet hätten. Die Wilden Nalaitas tödteten die Besatzung einer Schaluppe und einer englischen Brigg. Mehrere Kaufleute wurden in Pubiana getödtet, darunter zwei Franzosen und ein Amerikaner. Zwei englische Missionäre werden vermisst. Man be» fürchtet, dass sie ermordet wurden. Tagesnemgleiten. — (Die Millenniumsfeier in der Theresianischen Akademie.) In Wien fand am 11. d. M. vormittags in der Therefianischen Akademie eine Schulfeier anlässlich des ungarische« ff statt, welcher der Curator der Akademie, l^ Dr. Freiherr von Gautsch, der ungalO.^ minister Dr. Wlassits, der ungarisch? ^> missär Graf Eziraly und der Director ° ^' Sectionschef Dr. Freiherr v. Pidoll, s"^ ' Lhrkörper, alle Angestellten und die M^ slalt beiwohnten. Nach dem feierlichen P°"W!1 der Nbsingung der Festhymne hielt der ^« Bethlen eine ungarische Festrede. Minist" ^ erwiderte in längerer Red-, gleichfalls ' ,H Sprach?. Sodann sprach der Zögling O«^ ^ «Kautsch eine deutsche Festrede. Zum S^ nister Dl-. Freiherr v. Gautsch eine Ansp^ ^, > ein dreimaliges Hoch auf Seine Mal^ ^ aus, in welches die Anwesenden begeiftel ^ Mit der Ulisingung der Vollshymne s^"'^ Herr Unterrichtsminister Dr. Freiherr vo" ^ anstaltete zu Ehren der anlässlich der M zj im «Theresianum» anwesenden ungarW ^,, Diner, an welchem Minister Gras Oolu« ^! richtsminister Dr. Wlassits, MinisterpräM ,^ mehrere andere Minister und mehrere ^ ^ nahmen. Minister Dr. Wlassits beantwol ' ^ svruch deS Ministers Freiherr von Oa"'U/ Toast auf denselben als Leiter deS , ^ indem er für den liebenswürdigen EmPi"^ ^ ohne die Initiative Ungarns veranstalte < p dankte und erklärte, der todte Vuckftabe > ,^ einzige Band zwischen den beiden Staate" ,i die echte Kraft derselben auch in der glgenie ^! Würdigung und Liebe ihrer Äürger e> unversiegbare Quelle besitzen. ^l! — (Millenniums-Feier.)^/ wurde am 10. Mai in der FlstMneralv^! städtischen Municipalausschusses das vo« " ^ gemalte Vildnis Sr. Majchä't des K"'".^ unter nicht enden wollenden stürmischen "^ / Anwesenden enthüllt. Die Millenniums^ p in Fiume am 10. Mai Mich begaM F und alle Schiffe des Hafens hatten 3"»^ gelegt. An dcm Festgottesdienste nahmen °^ alle VelMden, die Corporations, Com« ." ^ reiches Publicum theil. Mittags "M P Consuln in voller Parade corporalio ve ^ Der Doym des Consularcorps, der enaM^i' versicherte den Gouverneur der aufrichtige" ^ ^ der Nalional-Feier und bat, diese GeMe ^ des Allerhöchsten Thrones zum Ausd" ^ Abends fanden eine Illumination und ü in den Theatern statt. ,.Hle^ — (Die Krönungs-Feierl' , Moskau.) Wie Moskauer Blätter b"'" j« Erinnerung an den Tag der Krönung ^ ^ des Kaisers und dcr Kaiserin zwei g"o.^„I berne Medaillen geprägt und an alle "» ^ vertheilt werden, die an dem f^rl«^ ^ Majestäten, an dem Einzüge in bie " ^ <,^ an der Ceremonie der Krönung selbst " ^ mahle in der Granowitaja Palata tlM ^ Die große goldene Medaille werden °' ^ aller Ressorts, die Minister und VotM' ^ lleine goldene Medaille: die zweiten^^ z>ev ^ verschaffen; allein Sie müssen nur ^ . h^ dienst leisten. Ich weiß, dass S«e. °" ^,1 dass Ihr Gatte mit Vlankenstein 1^^^^ bricht. Das aber würde mir g"P"' ^i^i denn nnser Unternehmen muss "^F)t^ leiden, wenn der reiche Slrittberg !^ Z« beiheiligt. Sie müssen im Gegen^r ""P zu bewegen trachten, sich uns ""H "" l""). j Dann will ich teressm zu fördern. Sind Sie e""^b^f, «Ja,, versetzte sie mit kaum vern ^^ «ich will meinen ganzen Einfluss «"> ,^ Wünsche sich erfüllen.» . ,,^ jOük «Gut! Dann werden NM bA ^ können. Morgen bringe ich Ihnen ^1 Nmg!» «,>«<, F „' «Könnten Sie mir den 3""" «? geben?» „.. ^llnllll ^^ ich muss mit demselben erst RMPl"" gp Frau Strittberg seufzte tief ^ > ^ keine Bitte mehr. Müde stand Z^ ".Zs/^ «Ich gehe, Felix,- s^e !"> sp^sL stimmt auf die Erfüllung Ihres Ve^ ^ «So wie ich auf die Einhal"^ ^ versetzte der Banquier. ^ 919 13Mai^1896. die große ^ ^ll!»,,^ ?"°le der Suite Sr. Majestät und die ,'D dit ß "'"«lleine silberne Medaille: die Kammer. ',s'^e bei ?"",unler. die Protodialone und Com» ,z^l«j Antheile. H°!tl,)^«me im Dienste des Rothen ,r?Tha„ °" '^eibt aus Rom: Es ist eine wenig U?^^ das« i„ Uf^z^ ^,^ h^ Abtheilung "M "ilge^. °"ch eine Dame den Feldzug gegen M°lz3^l hat: Frau Sarzeno. eine ebenso 'D" '», A?. °^lche Frau, welche seit Anfang des M^NM ^^lt. Sie hat die Schlacht von ,»K^ gelangte dann mit dem Heere nach H. ^tlvu, ? "°ü d"t nach Adigrat, woselbst sie ch > beg 3" bas Fort verließ, um sich nach H "tt den "«..V'e aanze Zeit oblag Frau Sar-Nl ^anlen ^ ? " Entbehrungen ihrem edlen Be--f°', liberall .""° ^«wundeten zu pfl-gen. Die Dame 'M3"<"n«n^^te Hochachtung und Verehrung ,i! '!>" En« ^ v°n den Kranlen als ein rettender, !,!^l^ie° feiert. ' ,.llV^ "nlersuchung in Angelegen-' ll^tllle sl°""ung der Fahne inKaran-- < l,i btenl,.^'' °°le ein mit Klebe-Material um-,, ^.sich "" D°cht. welcher, von der Gasse aus ^ ^>er I-^.°'e Fahne anklebte, den Brand ver-s'l^lLis.«, ""roe noch nicht eruiert. G Lol^en loet' ^'" Sonderzug mit zwei Com-:»!', lvltden l ?'^^ h'er nach Madagaskar ein« ll sil-Venian "' lwß gestern zwischen Adelia <>, Kiete ^ ?'^ kinem anderen Zuge zusammen. ««^ Eoldat " blödlet, drei weitere Officiere, V ^ ^°l« b°n^ ""^ sämmtliche Iugsbeamten ver-'«H ^rau« ^" Soldaten leiner verunglückte, er-^ sich c,'' dass der von den Officieren besetzte M>tt h.,°" Spitze des guges befand. Die bei-O»^°leise?knden Züge waren aus Versehen aus :^6uM?2le« worden. Nebel und Regen hin« 1 ^>>^^dies rechtzeitig gewahr zu werden. l lll^l ^^^" .— -— A^'.""b Provinzial-Nachrichten. M ""uug der elektrischen Beleuchtung. W^e H III. M^ ^he K?^" brauchen eine geringere, ungksähr U"°h berl^""U"g (Druck) des Stromes, als die M^i zh «"«-ten Glühlampen, es müssen daher pellet .^p'" °n einen Draht, cinen Strom- W ^>nsH°l. gleichzeitig gebrannt werden. Das ^/'"eln ^"°" der Bogenlampen kann dabei von ^^nelH^'^"' bequem gelegenen Punkte der «^ - ° ei2"' und es genügt, wie bei den Glüh- Hl '"°der^ ^"hung eines Hebels, um die l> niögl"?' Thätigkeit zu letzen. Es ist aller- O^tl n, "^ Bogenlampen einzeln zu brennen, M ° ilve,^ ^ " dlesem Falle leine Stromarbeit, da N«i, "ll. wick *" ^"^ einen Drahtwiderstand er- PH ^ die » seiche Eleltricitätsmenge con- ^. letzt «ss ^"lampe, dieselbe jedoch nur in ^ lilr d^."" Licht erzeugt. " ° ers^^fZrung «nd Distanzregulierung der ^I^ilch "ch«- Mechanismus, dessen Gehäuse ^"^'!n d!!?". dingen es mit sich, dass die K 5.7 Kilo«, """nd größeres und schwereres Object V'K für <,??) itt, als die Glühlampe. Sie ist i ^ °" e»'lX° ^"lstellung geeignet. Man seht lii be an2> .°"l Holzständer und Eisensäulen, ^H!,!""ls d°^^" °ber Wandconsolen und Bügeln '< tz/" der K "l,. "ae getroffen werden, dass das k"d> do« n l"^lte leicht möglich ist (entweder , steift ^ Altern oder Herablassen der Vogen- ^li> ^"^ Rolle). c^ln" ^eise V°'^"le wir hoffen, in gemein- > i.-^lllh. b" Eigenschaften und Vorzüge des f ^i "°en uns n ^ ^°genlichtes auseinandergesetzt ^" ^kitun«« ""^^ kurze Bemerkungen über ^ '«Anlügen in den zu beleuchtenden ,^l ^ die Dd?"'°" aus. in welcher der eleltrifche ^„"> baz 7°"",°Maschinen erzeugt wird, wird ' lv^ln ^>e Geleuchtungsgebiet in unter- /^? nach y/n blanken Kupferleitungen ge- '^ ^^ren ^ ber Telegraphenleitungen an ^ lv^iitzel, ^gezogen sind, die ihrerseits wieder ^i> direc." diesen Leitungen werden nun die ^ d°n "). in Abgezweigt, an geeignetem Orte, gut j ^ ^ ^eltr!_,^" Gebäude eingeführt und passieren ^"i> in ."«Messer; von diesem wcg werden 1! "n° .laume (Gärten ?c.) werden meist als "k^^s Isolatoren ausgesührt, nach Art Ts mag nun nicht uninteressant scheinen, zum Schlüsse einige Daten und Zahlen ins Gefecht zu führen, welche am besten beweisen, was wir oben über die Von züge des elektrischen Lichte« auseinandergesetzt haben. In den großen Hauptstädten Wien, Budapest, Berlin, London hat die elektrische Beleuchtung binnen wenigen Jahren einen eminenten Aufschwung genommen, obwohl sie eben hier der schärfsten Eoncurrenz durch billiges und der« volllommnetes Gaslicht (Auerlicht) ausgesetzt ist. In Wien z. B. existiert der billigste Gaspreis in der ganzen Monarchie, trotzdem sind heute, d. i. ? Jahre nach dem Inslebentreten der ersten elektrischen Centralstation für allgemeine Lichtabgabe, bereits Installationen in der Höhe von zufammen ca. 250.000 Glühlampen ü 16 Nk an die drei Elektricitätswerke angeschlossen. Daneben bestehen noch viele Privatinstallationen, welche nicht an die Elektricitätswerke angeschlossen sind, sondern sich selbst elektrischen Strom erzeugen; diese Privatinstallationen umfassen zusammen ca. 50.000 Glühlampen ld 16 K^. Auch unter den Provinzstädten Oesterreich« gibt es heute wohl kaum eine Stadt mehr, die nicht ihr Elektricitäts-werl hätte oder wenigstens die Errichtung eines solchen anstrebte. Als Beispiele unter den vielen Anlagen feien die Eleltricitätswerle Salzburg, Innsbruck, Trient, Graz, Sarajevo, Warnsdorf lc. genannt, fowie darauf hingewiesen, dass die Städte Prag, Brunn, Linz, Trieft u. a. eben daran gehen, durch den Bau großartiger Elektricitätswerke dem Bedürfnis ihrer Bewohner nachzukommen. Die vorangesührten Daten beweifen wohl zur Genüge die großen culturellen Vortheile der elektrischen Beleuchtung sowie deren darauf begründete groß« und stets mehr zunehmende Verbreitung. — (Perfonalnachricht.) Der neuernannte Betriebsdirector der l. k. Eisenbahn-Betrlebsdirection in Villach, Herr Generalbirectionsrath Ludwig Proslr, ist am ?. d. M. in Billach eingetroffen und hat die Leitung der Direction übernommen. — (Telephon.) Wie un« mitgetheilt wird, hat das k. k. Handelsministerium der Gutsverwaltung Ruperts-Hof, Maichau und Gorianc die erbetene Bewilligung zur! Erweiterung ihrer Telephon-Anlage vom Schlosse Ruperts' Hof (als Centrale) zu ihrem Bureau in Rudolsswert einerfeits und zur Fabrik am Gorianc anderseits durch Einbeziehung des Sägewerkes in Rabocha ertheilt, -o. — (Localbahn Trieft'Parenzo »Can-fanaro.) Das Eisenbahn-Ministerium hat die Statt» halterei in Trieft beauftragt, hinsichtlich des vorgelegten generellen Projectes fiir eine mit 0 76 Meter Spurweite auszuführende Localbahn vom Bahnhöfe St. Nndrea-Triest, Montona und Parenzo zur Station Canfanaro, sowie eine normalspurige Schleppbahn von Trieft (Sanct Andrea) nach St. Rocco unter theilweiser Mitbenützung der erstgenannten Schmalspurbahn bis zur Station Muggia, im Sinne der bestehenden Vorschriften die Tracen-Re-vision in Verbindung mit der Stations-Commission einzuleiten. — Wie die «Istria» erfährt, wirb die Commission ihre Arbeit bereits Ende dieses Monates auf» nehmen. * (Das Bespritzen der Straßen.) Von vielen Seiten wird über das mangelhafte Bespritzen der Straßen Beschwerde geführt. Einzelne starl befahrene Communicationen werden nur einmal während des TageS, und da sehr mangelhaft, bespritzt, bei vielen anderen bleiben die Gehsteige ganz unberücksichtigt u. dgl. m. Bei dem erbärmlichen Zustande der Communicationen in Laibach und der bekannten Staubentwicklungs-Methode bei allen DemolierunaMbeiten und Neubauten wäre Nb-hilfe im Interesse der sanitären Verhältnisse dringendst geboten. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 26. April bis 2. Mai kamen in Laibach zur Welt 11 Kinder, dagegen starben 19 Personen, und zwar an Diphtheritis 2, Tuberkulose 2, Entzündung der Nthmungs-organe 4, infolge Schlagsiuss 1 und an fonftigen Krank-heiten 10 Perfonen. Unter den Verstorbenen befanden sich 3 Ortsfremde und 4 Personen aus Anstalten. Infections-kranlheiten wurden gemeldet: Masern 2, Scharlach ?. Influenza 1 und Diphtheritls 5 Fälle. — (Entwichen.) Am 7. d. M. früh 6 Uhr ist von einer bei Demolierungsarbeitl'N in der Vahnhofgasse beschäftigten Zwänglingsablheilung der 22jährige, nach Engerwitzdolf in Oberösterreich zuständige gwängling Ferdinand Klammbauer entwichen, ohne dafs es bisher gelungen wäre, denfelben zu eruieren. —o. * (Brand.) Am 29. April brach gegen 9 Uhr abends auf dem pfarrhöflichen Drefchboden in St. Michael bei Seisenberg ein Feuer aus, welches den Dreschboden, die Stallung, einen Schweimstall und den Dachstuhl des PsarrhoseS total einäscherte und außerdem am Pfarrhofe und an den nachbarlichen Gebäuden Schaden anrichtete. V?r» brannt sind ferner zwei Kühe, eine ziemliche Menge Getreide, Kleidungsstücke und einige alte Actenstücke. Die sofort herbeigceilte Bevölkerung hatte große Mühe, das Feuer zu localisieren. Der durch den Brand angerichtete Schaden beläuft sich auf circa 2500 st. Der Pfarrhof ist auf 1300 st., der Stall und die Wirtschaftsgebäude auf 1000 st. versichert. Die Entstehungsursache ist un» bekannt. —r. — (Ein Kind als Vranbleger.) Am 7. b. um 1 Uhr nachmittags zündete der 5'/, Jahre alte Sohn der Eheleute Josef und Marie Oerne aus Stefans-borf beim Spielen mit Zündhölzchen das vor dem Stalle des Besitzers Franz Zitnil in einem Schoppen auf« bewahrte Streumaterlal an, worauf das Feuer schnell um sich griff und den Stall sowie einen daneben befindlichen hölzernen Streuschoppen sammt dem im Stalle deponierten Heu und außerdem mehrere Wirtschaftsgeräthe in kurzer geil einäscherte. Franz Zitnil erleidet dadurch einen Schaden von ungefähr 500 fl. und ist auf 200 fl. versichert. —I. * (Ertrunken.) Dle lebige Antonia Slal von Kleinvrh holte am 6. d. M. gegen 6 Uhr abends aus dem Telnenica-Nache Wasser und ließ den anderthalbjährigen, ihr zur Pflege anvertrauten Sohn der als Magd beim Besitzer Franz Pugelj in Großlal bedienfteten Elifabeth Repit ohne Aufsicht im Garten. Das Kind gerleth in eine Lache und ertrank. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der k. k. Staatsanwaltschaft in Rudolfswert wurde die Anzeige erstattet. —r. — (Pflanzenschutz.) Bekanntlich besitzt Krain in der Dapkno LiaA^ana ^i-o^or — der Königs» blume («Ti-aljsvÄ l-oia» im Nolksmunde) einen Schah der Üandesflora, auf den wir mit R>!cht stolz sein können. War es doch ein Edler des Landes, der sie aufgefunden, und hat selbst ein gekröntes Haupt die weite Reise nicht gescheut, um sie an ihrem Standorte zu schauen. Kein Wunder, wenn diese schöne Pflanze einen Weltruf im Gebiete des Pflanzenreiches genießt und auch heutigen» tages noch als eine der seltensten und am meisten begehrten Pflanzen Europa's gilt. Bei diefem Umstände würde man wohl annehmen, dass dieser Art mit der größten Schonung begegnet wirb, allein dem ist leider nicht so. Massenhast wird die Daphne auf den Markt gebracht, wobei nicht bloß die Endzweige abgerissen — nicht abgeschnitten — werden, sondern auch die Wurzel in Mitleidenschaft gezogen wird. Viele von den Besuchern der schönen Bergwelt der Billichgrazer Dolomiten, namentlich aber die studierende Jugend, haben die üble Gewohnheit, ganze Büschel davon, leider nur zu oft auch mit der Wurzel, mitzunehmen, um dieselben dann einfach wegzuwerfen. Wenn diefer Unfug weiter anhält, wird kaum ein Decennium vergehen, und die Art gehört nur mehr der Geschichte an. Pros. Dr. A. V. Kerner in Wien hat schon vor Jahren daraus hingewiesen, dass diese Pflanze früher ein weit größeres Verbreitungsgebiet gehabt haben musste, dass dieses gegenwärtig beschränkte Austreten der Rest davon und die vuplmo LiaFn^unH thatsächlich im Verschwinden begriffen ist. Möge diese Anregung alle Bergfahrer wie auch Botaniker bestimmen, der Königsblume die größtmöglichste Schonung angedeihen zu lassen. >V—1-. — (Von der Golica.) Die Oolicahütte der Section Krain des D. u. Ö. U. V. wird morgen (zu Christi Himmelfahrt) und nächsten Sonntag (17. d. M), bezw. nachmittags vorher, vom Pfingftsamstag angefangen aber ständig bis Mitte September, bewirtschaftet sein. Die Betheiligung an der Eröffnung am 14. d. M. dürfte recht lebhaft werben, da sich, wie man hurt, schon mehrere größere Gruppen von Thellnehmern gebildet haben. Ueber die neue Einrichtung der Hütte, die allen billigen Anforderungen genügen bürste, soll demnächst aussührlicher berichtet werden. Der Weg zur Hütte von Aßling-Alpen ist schon schneefrei und sehr gut gang« bar, während jener von Lengenfeld wegen der bedeutenden Schneemassen am Hahnlogel erst in etwa 14 Tagen be« quem werben dürfte. Der Kamm der Golica trägt gegenwärtig noch eine starke Schneewächte, die indes mit Vermeidung der überhängenden Stellen gefahrlos überschritten werden kann. — (Zur Volksbewegung.) Im abgelaufenen Quartale wurden in dem 26.49? Einwohner zählenden politischen Bezirle Radmannsdorf 70 Ehen geschlossen und 286 Kinder geboren. Die Zahl aller Verstorbenen belief sich auf 237, darunter 107 Kinder im Alter von der Geburt bis zu sechs Jahren. Ein Alter über 70 Jahre erreichten 42 Personen. An Tuberculose starben 44 und an Lungenentzündung 19 Personen, während der Dlph. theritis 35 Kinder erlagen. Nnglücksfälle ereigneten sich drei, Selbstmorde zwei und Todtschlag einer. —n. — (Vom Radfahrsport.) Die seit zehn Jahren weltberühmten Grazer Pfingft - Radwettfahren dürsten heuer unter einem Kampfe der Principien, welche der D. R. V. und der B. d. R. Oe. bort auszulämpfen sich anschicken, zu leiden haben. Die schon lürzlich erwähnte Streitfrage über Herrenfahrer- und Geldftreisfahrerthum wird nach dem lheoretifchen Turniere nun auf das wirkliche Schlachtfeld übertragen. Es soll eine Kraftprobe der beiden Bünde geben, welche die Eingeweihten in erster Linie allerdings als eine vom Grazer Rennverbande eingebrockte und nun auszulöffelnde Suppe betrachten; von beiden Bünden wird einer moralisch leiden; als das sichtbare Opfer aber mag das Deficit betrachtet werben, das durch den insolge Effectmangels bescheidenen Zuschauer, besuch erwachsen dürfte. Da nämlich die hochinteressanten Meisterschaften nur nach den Regeln des D. R. N. aus« zufahren find, hie berühmtesten Wiener und V^liner Laibachcr Zeitung Nr. 110. 920 13.Mi^< Renngrößen aber, als «Berufsfahrer» hingestellt, nicht daran theilnehmen sollen, so hat der N. d. R. Oe. im Einverständnisse mit dem Allgemeinen deutschen Sportausschusse und dem Verbände der Vereine für Radwett-sahren beschlossen, gegen diese ganz ungerechtfertigte Degradierung hervorragender Sporlsleute energisch zu protestieren. Damit dieser Protest nun reellen Nachdruck gewinne, wurde erstens allen Bundesmltgliedern der Start in Graz verboten und zweitens alle in Graz startenden Rennfahrer von den heurigen Wettfahrten auf allen 26 Cartellrennbahnen ausgeschlossen. Zu diesen Bahnen gehören in Oes!erreich«Ungarn die von Brunn, Linz, Mödling, Neunlirchen, Warasdin, Wien (Prater) und Wien (Margarethen). Ein Wettfahrer steht somit vor dem nicht schwierigen Dllemma, entweder das Grazer Rennen zu vermeiden oder das ganze Jahr in Acht und Bann zu leben, da er zu den Rennen von 26 Bahnen nicht mehr zugelassen würde. Vielleicht entschließt sich der Grazer Rennverband doch noch in letzter Stunde zu einer Aenderung seiner Ausschreibung; wenn nicht, dann dürften die Zuschauer ein sehr merkwürdiges sportliches Bild bei den Meifterschastssahren zu sehen bekommen, nämlich Sieger, die aber schlechter fahren, als mancher gute Straßenfahrer, und Zeiten, die tief unter den derzeitigen Records stehen; denn nur geschulte Rennfahrer erster Classe vermögen die Records noch zu «schlagen,» was aus der Anführung mehrerer «bester Zeiten» selbst dem Sportlaien einleuchten muss: 1 Kilom. in 1 : 10^ (1 Minute und 10'/, Sec.), 2 Kilom. in 2:32"/,; 3 Kilom. in 4:9'/,; 4 Kilom. in 5:25; 5 Kilom. in 6:47'/,; 10 Kilom. in 13:45"/,; 15 Kilom. in 20:55^; 20 Kilom. in 27:55^/.,; 30 Kilom. in 41:5?'/,.; 40 Kilom. in 50:43'/,; 50 Kilom. in 1:1? : 48; 100 Kilom. in 2 : 45 : 45"/.,; 150 Kilom. in 4 :19 : 16'7,; 200 Kilom. in 5 : 48 : 22; oder nach ^ Stundenleistungen: Haberer fuhr in 1 St. 42 3 Kilo-^ meter; Lehr in 2 St. 76 Kilom.; Gerger in 3 St.! 104 1, in 4 St. 138 6, in 5 St. 172 8 und in 6 St. gar 2064 Kilometer. Wer das noch überbieten will, muss sich schon sehr gute Rennschuhe anschaffen! wie ein alter Sportwih lautet. Eine Rennbahn, auf der in« folge der neuesten Umbauten das N^cordbrechen noch möglich sein wird, ist die Seine-Bahn in Paris, eine wahre Mufterbahn; 500 lu lang, auf der Zielseite 14 ni, auf der anderen 10 m breit. Die Curven sind 90 cn > auf den Meter, also so start, dass man bei langsamem j Fahren umfallen müsste. Die Bahn des Modröme zu Genf hat 4 Meter hoch die Curven aufgebaut; dic Decke ist 5 Centimeter dick mit grünlichem (gegen das Blenden der Sonne) Tementbelag bedeckt; darunter kommt eine zwölf Centimeter dicke Betonlage, im ganzen find 4000 Quadratmeter zu betonieren. Der Stadtrath von Zürich hat die Erbauung einer Rennbahn mit einem Kostenaufwands von 100.000 Francs beschlossen. Zum Präses des Fernfahrtausschusses Petersburg.Moskau ist der Herr Oberst! des Generalstabes Andreas Perelrestow gewählt worden. An hohen Persönlichleiten, die sich des Radsportes befleißen, sind nun wieder zu nennen der Kronprinz Ferdinand von Rumänien, Prinzessin Leopold von Preußen und Fürst Ferdinand von Bulgarien, der in Paris für den Sport gewonnen worden ist. 0—1. — (Von den Wohlthätigkeit« « Vorstellungen.) Photographien von Gruppen aus den deutschen Wohlthätigkeits-Vorstellungen, aufgenommen vom Photographcn W. Helsert, befinden sich seit gestern im Schaufenster der Vamberg'schen Buchhandlung und erregen das berechtigte Interesse der Bevölkerung, so dass das Schaufenster nahezu den ganzen Tag förmlich belagert wird. * (Die Erweiterung des Südbahn-hoses.) Wie uns mitgetheilt wird, sind die Vorerhebungen über die Erweiterung des hiesigen Sübbahn-hofes im Zuge. Unter anderem beabsichtigt man, die seit längerer Zeit geplante Centralweichenstellung, dann die dringend nöthige Vergrößerung der Restauration durchzuführen. Zu letzterem Zwecke sollen die Platzinspections-und Stationschess-Kanzleien verlegt werden. — (Aus dem Vereinsleben.) In Karner-vtllach, Bezirk Radmannsdorf, ist die Gründung eines freiwilligen Feuerwehrvereines im Zuge. Aus den zur behördlichen Genehmigung vorgelegten Statuten ist zu etfthen, dass sich die Thätigkeit dieser neuen Feuerwehr auch aus jene benachbarten Gemeinden erstrecken wird, welche dem Vereine beitreten werden. —c>. * (Brandschaden.) Am 6. d. M. um 3 Uhr nachmittags kam am Dachboden des mit Stroh ein-gl>dcckten Hauses der Besitzerin Margaretha Flis in Unter« Domschale Feuer zum Ausbruchs, welches rasch auch das ebenfalls mit Stroh eingedeckte Haus des Besitzers Matthäus Crrar ergriff und beide Objecte nebst den Wirtschaftsgebäuden sammt den Geräthschaften und Futter-vnrlüthen binnen kurzer Zeit einäscherte. Die W.'iter-vrrbreitung des Feuers wurde durch die herbeigeeilten 55 «erwehren von Pomfchale und Aich gehindert. Marga-u.d M'.^""" ""'" schaden von etwa 1000 Gulden weshalb er von der l. k. Gendarmerie verhaftet und dem k. k. Bezirksgerichte in Stein eingeliefert wurde. —i-. — (Gemeindevorftands-Wahlen.) Bei der am 18. April d. I. ftattgefundenen Gemeinde-vorstands-Wahl in Töplitz, Bezirk Rudolfswert, wurden Ignaz Suppaucic von Töplih zum Gemeindevorsteher; Andreas Poglajen von Riegel, Franz Zamida von Ursno-selo, Iofef Sustersic von Töplitz, Anton Baudek von Podhost, Anton Naredin von Sela, Franz Fink von Suhor, Josef Iupanc von Töplitz, Johann Strumbtlj von Eichenthal und Iofef Klinc von Oberfeld zu Ge« meinderäthen gewählt. — Ali der vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes für die Gemeinde Iarse im politischen Bezirke Stein wurden der Grundbesitzer Mathias Slavic von Unterjarse zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Johann Rode von Rodica und Valentin Tic von Rodica zu Gemeinderäthen gewählt. — (Abänderung der Bezeichnung der Station Woduan.) Die bisherige Bezeichnung der in der Strecke Wien - Eger gelegenen Station Woduan wurde vom 1. Mai 1896 an in «Woduan^icenice» abgeändert. — (Der erste Hagel.) Aus mehreren Orten in Görz und Gradisla werben Hagelschäden gemeldet. Illu»io» »»or». Donnerstag den 14. Mai(ChristiHim« melfahrt.) Pontificalamt in der Dom» tirche um 10 Uhr: Nissu, in llonoroiu »unoti ^ri-äoi-ici von Josef NeZvera op. 60; Alleluja von Franz Will; Offertorlum von N. Foerster. In der Stadtpfarrkirche St. Jakob am 14. Mai um 9 Uhr Hochamt: Nis^ in no noi-oin 8t. (^«mliac; von Adolf Kaim; Graduate und Offertorium von A. Foerster._______________________ Neueste Nachrichten. Reichs rat l). Wien am 12. Mai. (Origiüal'TelM'amme,) Heute hielten beide Häuser des Reichsrathes Sitzungen ab. Das Herrenhaus begann die erste Lesung der Wahlreform-Vorlage. Graf Vetter beantragt die Zuweisung an eine 15gliedrige Commission. Herr Ministerpräsident Graf Nadeni betont, dass er auf das Votum des Hauses in dieser Frage das größte Gewicht lege, und zwar nicht wegen der verfassungsmäßigen Nothwendigkeit der Zustimmung des Hauses, sondern vielmehr im Gefühle, dass die Angelegenheit eben an dieser Stelle eine von jedem Partcistandpunkte unabhängige und nur durch die Rücksicht für die höchsten Zwecke im Interesse des allgemeinen Wohles geleitete Beurtheilung finden werde. Der Herr Ministerpräsident hebt den Ernst und Pflichteifer sowie die Opferwilligkeit sämmtlicher Parteien des Abgeordnetenhauses hervor, welche es allein ermöglichten, dafs die Regieruug das erste Stadium ihrer Action in verhältnismäßig kurzer Zeit abfchließen konnte. In dem billigen Urtheile des Herrenhaufes wird die Regierung die Beruhigung und Begründung ihrer eigenen Ueberzeugung finden, dafs das von ihr unternommene Reformwerk dem Staatswohle zuträglich ist. Der Herr Ministerpräsident erklärt schließlich namens der Regierung, das dieselbe dem erleuchteten Votum des Hauses getrost entgegensehe. Das Herrenhaus wies die Wahlreformvorlage einer fünfzehngliedrigen Commission zu und erledigte in zweiter und dritter Lefung die Executionsordnung und das Einführungsgesetz, ferner die Gesetze, betreffend die Abschreibung der Hauszinssteuer wegen Nneinbring-lichkeit des Mietzinses, die Gebürenbegünstigung in Dieustbotenangelegenheiten, sowie die Regelung der Umfangsberechtiguug bei einzelnen Detailgewerben. Das Abgeordnetenhaus setzte die Special-debatte über den Gesetzentwurf, betreffend die dirccten Personalsteuern (EinfülMngsgefetz), fort; zunächst wurden die schon gestern berathenen Artikel 1 bis 111 in der vom Ausschusse vorgeschlagenen Fassung genehmigt und sodann die Artikel IV bis XII, welche von der Verwendung des Erträgnisses der directen Personalsteuern handeln, in Verhandlung gezogen. Es sprachen die Abgeordneten Robic, Formanek, David Abrahamowicz, Pfeiffer, Auspitz, Kaiser und Kronawetter. Herr Finanzminister Ritter v. Bilinski protestiert gegen die Befürchtung, dass die Regierung Verordnungen gegen das Gesetz herausgeben werde. Das Gros der Landbevölkerung, jedenfalls aber die kleinen Landwirte, werden von der Einkommeusteuer frei fein. Das Gefetz schaffe für den Staat keine neuen Einnahmen. Bei Besteuerung der Sparcassen werde mit Rücksicht auf die Interessen der Gemeinde« gelinde vorgegangen werden. Der Herr Minister spricht sich für die Anträge Abrahamowicz aus und würde gerne die Auftheilung auf die Länder zu 50 Procent sehen. (Beifall) Abg. Kaizl stellt den Antrag, dafs Besitzer, welche mehr al« 1000 fl. Eatastralreinertrag haben, keinen Nachlass genießen; bezüglich der übrM ^ Redner drei Classen von Nachlässen. Die ^" wird sodann abgebrochen. Nächste Sitzung!""' Die Millenniums-Feier in UnS«"" (Oriainal'Trl»'gramni.) « lenniums - Fcstversammlung?n ab, worin en^> Kundgebungen für König und Vaterland "^> und Huldigungsadressen an den KW3 ^,M, wurden. In der Congrfgation des Vihaw .^ behielt Cardinal Schlauch, in der ConM ^, Pester Comitates Obergespan BeniczkY ^MH^ worin betont wurde, den König, den '"''«M gütigsten Herrscher, den wahren Vater fe>^ ^ umgebe die schwärmerische und aufrichtige Volles. ___________ Gelegvarntne. ^ Wien, 12. Mai. (Orig.-Tel.) ^ F die Kaiserin ist nachmittags hier eingetros!" gab sich ins Lainzer Schloss. . ^e ^3 Wien, 12. Mai. (Orig.-Tel.) ^3^, im großen Musikoereinssaale vom ^,^M^> Wiener Gemeillderathes einberufene Vousvr>^> war von vielen Tausenden besucht und ^f« kommen ruhig. Es sprach u. a. Dr. Uu^,ti^> Einigkeit zwischen Deutsch-Nationalen uno « aufforderte. .^ Ä gerichtsverhandluug gegen den 3'^^ M angeklagt des Mordes an seiner dMlaM p^> bejahten die Geschwornen einstimmig d" ^ 5. und verneinten mit 9 gegen 3 Stimmen ^/ tualfrage auf Sinuesverwirrung. Eisner > Tode durch den Strang verurtheilt. ss.^I Wien, 12. Mai. (Orig.-Tel.) D>e '^^ Gegenwärtig steht die kostenfreie Emwano^, . z gewissen Bedingungen im brasilianischen ^,„l Paolo offen. Für diese Einwanderung ^i'"' I nur krainische, steierische und kroatische " ^> » angenommen, während solche aus GallZ^ > ausgeschlossen sind. .'.„ d^ Wien, 12. Mai. (Orig.-Tel.) »" °' ,M> mehreren Wiener Journalen veröffentllcy^ ^ lungen über eine neue Diensteseintheilung " ^^, l Ministerium stellt ein Communique de» ^'l Ministeriums fest, dafs es sich nur »" Z j^, bisher provisorische Diensteseintheilung ",,^i, ^ steriums abändernde Verfügung tränn/ Ml!^, rakters handelt. Die mit 1. August " ^»A tretende definitive Diensteseintheilung ^^B^ Ministeriums, welche der kaiserlichen Geney^dilü" liegt, befiudet sich gegenwärtig noch lM ^ Ausarbeitung. «leicht ' ^ Berlin, 12. Mai. (Orig.-Tel.) ^ ^ W' § 68, betreffend die Melasse wurde " "^ 5 !> fassung abgelehnt und die Regierung»"" ^d^ Staatssecretär Posadowsky eingetreten ")«' ^ ^ gestellt. Der 6 66, 67 und 69 wurde ' hie schufsfafsung angenommen. — Morgen "> 5 batte fortgesetzt. Ae <^ Madrid, 12. Mai. (Orig.-Teleg) /^il^ < Regentin und der König, letzterer m 0" il^,^' Militärfchüler, eröffneten die Kammern "" O>" „, l rede. In derselben heißt es unter ander' '^»1^ der Insurrection auf Cuba würde ^^F zurückdrängen und die Wohlfahrt beelNt^st z>>^« men kann dem nicht mit verschränkten ^,1^^ Es scheut vor keinem Opfer zurück, «w ' ^ H^« aufrechtzuerhalten, und wird ^"^^5 nicht thun, sondern im geeigneten <"" ^^ anwenden. Die bereits in Abnahme ^^^11 surrection wird ohne Hilfe des über o» ^// Cuba getäufchten Auslandes bewältigt < ^ ^ Enttäuschung der Aufständifchen, deren ^ e" dahin geht, den Schutz einer Großwa^ ^ wird dazu beitragen. _^ ^H!' Washington, 12. Mai. (OrG-N" ßls'^ ^ tenter Seite wird gemeldet, dafs ""' i/"'^ Negierung der Vereinigten Staaten " .^ a" ^', gierung die Vollziehung der Todes^M ß<^^ dem Schiffe «Competidor» festgenonBe" Agie .', verschieben werde, bis die Ansichten b^^'K A Vereinigten Staaten, betreffend d^e AM^d^ Vertrages vom Jahre 1795 und diesHt ''M Jahre 1877 auf diefe Fälle, un.^ ^ ^ ^ erwogen werden külinen. Der AusM"AF / ungen zwifchen den Unionftaaten ^l". .zbe^ l die Auslegung der bezüglichen Vell^ l werde Wochen in Anspruch nehmen'. ^ >^Ze'wnss Nr. 110. 921 13. Mai 1896. ^^Wsche^Beobachtuugen in Laibach. '^U^^^Hb. SO. schwach fast heiter^____ '^t^sm^/^O-O^schwach, fast heiter , 0 0' ,^^n 3iorii,al ^"' adrigen Temperatur 14-0«, um '^°nii^~------------------------------------------------ "eoacteur: Julius Ohm-Ianuschowsku ^---^^'tter von WisseUrad '^^erzZF"' Zitterer geb. IaSavc gibt ! ^1,. 'hrcr >i ^" Herben im cigenell sowie im '^7'cht von 1. "' ""b der übrigen Verwandten Christi«« Iitterer ^cher «n ^ostconducteur 3°^3'?d'n II. Mai 1«W um '/«1 Uhr ^^bes.^'anliem Leiden und Empfang der ^^V'ÄN/n^^Lebensjahre ^""^'" '^,^it2^, Hülle'des theuren Verblichenen ^"<°sss "' den 13. Mai 1«W pnnkt 4 Uhr ^-'^ie N.v . ^"uerhause X, Planctenaasse 'H^N'ch ei^ ^" ^- Johann (5v, geiragen, 3 ^iedhns "^qnet und sodann anf dem '!^heil Q ,^"-' rniigri, Ruhe bestattet werden. >,,.">" 8 u^ c"""sse wird Samstag den 16. Mai ^ ^ ftich iu obgenannter Pfarrkirche ^ >'nd^Ua"..Iosef, Stefan, Hedwig ^^^"Nna Iziterev, als Kinder. Ehem.-pharm. Laboratarium der „Adler-Apotheke" Erlaube mir mitzutheilen, dass ich durch die Lieferung von chirurg. Verbandstoffen und maschingestrichencm Pflaster an das hiesige Landesspital jederzeit im Stande bin, größere Aufträge billigst und gleich gut wie andere große Verbanostoffanstalten auszuführen, umsomehr als die Imprägnierung von Verband-Materiale, das Streichen der Pflaster mit Maschinen und alle sonstigen Zubereitungen in meinem Laboratorium ausgeführt werden, Ebenso halte am Lager viele chirurg. Gebrauchsartikel vorzüglicher Qualität. Die in Großstädten mit Erfolg angewandten Tauerstoss« Inhalationen habe auch hier eingeführt und stehen Prospecte hierüber gratis zur Verfügung, Ferner wurde mir das Hauptdepot für Kram von Halleiner Lignosulfit zur Inhalation bei Lungcnleiden :c ans ärztl. Ordination übergeben. Apparate sind in meiner Apotheke zur Besichtigung auf-gestellt, ebenso erhält man Aufklärungen hierüber. Ueberhaupt sind alle neuen pharm. Präparate in meiner Apotheke stets erhältlich, eventuell werden selbe schnellstens besorgt. Alle auswärtigen Aufträge werden schnell und prompt zur Ausführung gebracht. Hochachtungsvoll (1972) 3—3 M. Mardetschläger. Reichhaltigste Natron - Lithion - Quelle WH Europas. Gegen Harnleiden,! '" - ^ Gicht, Verdauungstrantheiten u. " ^ ' katarrhalische Leiden. Diätetisches !<', ,' und Erfrischungsgetränk ersten ^ eine Fahrstunde enfernt, ist vom 1. April bis Ende October geöffnet. Die 30° bis 35° B. warmen Akratothermen sind von eminenter Wirksamkeit bei Gloht, Muskel- und Gelenksrheuma und deren Folgekrankheiten, bei Isohlas, Neuralgien, Haut- und Wundkrankheiten, ohron. Morbus Brightil, Lähmungen, hei ohron. Gebärmutter-Entzündungen, bei Exsudaten im perinterinalen Bindegewebe. Große Bassin-, Voll-, Separat-Marmorwannen- und Douohebäder, vorzüglich eingerichtete Sudarien (Schwitzkammern), Massage, Elektrloltat, schwed. Hellgymnastik, Comfortable Wohnungen. Gute und billige Restaurationen; ständige Gurmuslk, beigestellt von der Kapelle des k. u. k. Inf.-Reg. Erzherzog Leopold Nr. 58. Ausgedehnte schattige Promenaden u. s. w. Vom 1. Mai täglich Postomnibus-Verkolir mit Zabok und Pöltsohaoh. — Badearzt Dr. Paul v. Oreskoviö. Broscliüren in allen Buchhandlungen. Prospecte und Auskünfte durch die (1584) 12—4 Bade-Direotion. Schicht8 I SEIFE mit Marke „Schlüssel" ist unübertroffen I gut und billig. I (1649) 2________________ I Course an der Wiener Korse vom 12. Mai 1896. N°« d«m »Meuen C°ursbwtte l >',^' u, »»«> Vl. <ül Ü0N M. 4°/^..... 117-75 118-75 <5l!!abethbal,n, 4N<> u,2lX)!) Vi, ^W Vi, 4°/„...... 121-75 182-25 if'nnz Iojeph-V., > Karl Ludwige «ahn. um. l^8l, 30»i fl. V, 4"/« . 99— 1U0--Nurarlbri'nrcÄahn.ltn,, 18»4, . 4"/c. (dl°. Vl.) s,. f, lU« N, «, 10070 —-— »»«, «l)ldrenle 4°/„ per «asse —— —-— t»t« b,o. per NMmii . , . . ILL 50 122-70 dto, No»icnNnm, 39— S9'LU 4"/u dto. dtll. per Ultimo . , 99 — 99-20 dto.Et,/,"/,, 124— 125 — dto, dtu, E!lb?r I0N fi., 4'/,"^ 101 3» 102 30 bto. Otanls-Oblig, (U„g, ONb,) 0. I, 187«, 5° „..... 121-L0 122 U0 b<».4>/,°/,,Echanlreza!°AI. ^äm,°N,ll, l^ 1U0 N, «, W. 15«'50!i57'50 dto, dto, ä 50 st. t>, W, 15«'5>)!i57-.'<0 Ihelh »«c«.-Lose 4«/„ 1»« fl, , 13»-5U iü9'L5 Grundenll.' GbligatillNln e« A»!«'!»'!' 98 50 —'-- .. __>., bto, „ „ tn50 .. 4"/« »9 25 10025 dto. Vräni'Tchldu, 8«/„, 1, Em, 114-95 115-25 dto, btll, 8"/„, ll, EM, 117-75 118-25 3t, österr, La,!t>c«>Ht>p.^o. bto. 5U,ahi, „ t<^, , IOV'20 101 — Lliarcass«, l.tisi.UoI. s.>/,"„ ol 10I L0 — - Prioriläts - Gbligatiunl,, «III 10U f!,), sserdinandl Norbbahn!tm >««U 10085 101'85 Oesterr, ^tordwestbal,» , , ,110 80 111-80 Swatsbalm...... 222-75 —-— Sildblldn k »«/„ , , , . 166-75 16775 dtu. k ü»/„..... I28L0 129-60 Unn^ssllliz, Äal,» , . , 107 20 10820 40 , Unlcrlrawer Uahne» , 99 50 100 — Divers« Los» (per DlNcl), «udapest-Vasllica » . «80 720 Cicdillosc wo fl...... 199 — 200 — «llarl, Lo>e 4ü fi. CM. . . . 5850 5950 4»/„Do!iau-Dai,!vto, dto. II. ltM t««ü - 28 50 3N- — liaihnch!»!- iw'<- 22-25 23-25 «tld «are §nnk>Kcti«n l»,i VtüilX Noglo-Oeft, Vanl 3<«) fl. «0°/« «. 158 40 159 40 Vanluereii,, Wiener, 1UU ft, . ,189 — 140 — V°dcr.'>«nst,,Oest.,»0<>ll,S.4»<"„ !45»— 455 — Erb<.°«!,st. f. Hand. u. V. 1Ul> fi. ! —— —'— dto. dto. per Ultimo Teptbr. 35375 354 25 CredObailt, «llg. >i»g., iiMifi. . 387 —8875« Hepufttculmn!, «llg., 2<»U ft. . L365U 237 — ««cumpte Ges., Nbröst., 500 fl. ?ßu — 790- - Giro». Casftnt,., Wiener, 200 fl. 270 — 272 — Hypolhelb., Vest., 200 st, 25,°/,, H. »3 50 84 — Mnderbaul, Oest., 200 fi, . . 246-25 24« 75 Oesterr. llügar, Vanl. UOU ft. , 948 — 952 — Uniunbanl UNO st...... 292 75 293 75 Vertel,r«bn»l, 'Allg.. 14<> ft, . 178-— 179 — Hell»« lion Flansporl« Vnt»rn»hmung»n (pti Otück), «lbreckt-Vahn »nn fl. Ollbn , --— ^- Uuls!g°T«pl. Eiscnb. 300 fl. . . ie?2 17N0 «0hm. Norbbatin 150 ft. . 27«-— 277 — Äulchtlehradec «»<»fl, CM. I495 1500 dto. bto, (lit. U) 200 st, . 542'—544-— Dunau - Dampfschiffahrt.! Ges,, Octterr., °><»l» ss, CM, . . . 45» — 45?-— Duz.-Äode>lbacherE.'A.200ft,N. 66— 66 80 sscrdiiiands-Nordb, 1W<»ft,CM. 3400 3415 iiemb.- . «ifenü,« Gesellschaft 200 fl. K, . . . 292 — 294 — Lloyb, Ocst., Trieft, 500 fl. CM. 442 — 445'— Oesterr. Norbwestb. LNN sl. S. . 269—269-50 dtu. dto. lilt. U) fl. !». 278- - 278 75 Prag'DuxerElfenb. I5»fl.ö. . 94-50 <>5f>n Stc»at«elfe»bah» 200 fl. S. . . 350-5« 35l — Eüobah» 200 si. 3..... 95-25 9575 Eiibnordb. Verb.«Ä. 2<ü, fi. HM. 21650 217 — IrllMMllti°«es., Wr.,17Nft, Ü. W. 48i — 485 — dtn. ltm. i«X?,«ft<'ss . —'— —'— Neld W «0 — Viseiibaymv.-Leinll., «trfte, 80 fl. 115-50 ,i«t,0 ..Llliemilhl", Papiers, ü. V. V. 51— 52-- iiiesli!sse>: Br.i»««l 100 fl. . . 1,4 — H4-5V 2>luiltan.Gek'>7>ch„ Oesl.^alpint ?l»L0 80ll0 Präger lkli?n Ind.-Ges. 300 fl. 860 — 666 — Galg^larj. Oleil.tohle» «0 ft. 586 —59s,-« „Lchlö,lmühl", Papieif., 2i)<> st. — — Ll)5.._ ,,Lteüreim.", VllVierf, u, !8. N. 16450 i66'— Irifail«^ «otüeuw. - Ges. 7» sl. 159 — 160-25 Waffmf.'<2.,Otst.il,W<. i Hab Xlrf Rudolf Kirbisch | D, ' ^««splatz. '^*»*™" ^Ministration dieser (2109) Ein sohones, grosses i unmöbliertes Zimmer ist mit 1. Juni zu vergeben. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (2116)_ tDer reinste ^^ und beste intori-Syi in Flaschen zu 1 kg ä 00 kr., in Korhflaschen zu 3, 10, 20 und 40 kg ä 48 kr. per Kilogramm. (2119) 1 Apotheke Piccoli XjStiToacli- Herr Dr. H. Hager in Frankfurt a. 0. dieser grosse Greleli.rte H ill ft task Aite festgestellt, dass der eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach wahrhaftig ein leichtverdauliches Eisenpräparat enthält, und zwar in der von seinem Bereiter angegebenen Menge; demnach ist dieser Wein nicht mit ähnlichen therapeutisch absolut wertlosen Präparaton zu vergleichen, welche sich nur durch eine unver« sohämte Reolame aufreoht erhalten. Der Eisenhaltige Wein des Apothekers Piccoli in Laibach empfiehlt sich von selbst blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten Personen und jedermann wird nach Anwendung dieses Präparates von dessen unleiiifbarer !¥" i w Mx *¦» a* m lg ^ j t; (505) überzeugt sein. 40__3 Preis einer Halbliter-Flasche fl. 1 • —, fünf Halbliter-Flaschen fl. 4'50. Aufträge werden prompt gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages effectuiert. Emballage und Portospesen fallen den P. T. Bestellern zur Last.