Beilage zur Laibachcr Zeitung ' i ^ro. 78. 2 8c>o. . . Von der k. k. Bau-und Feuerlöschpolizeikommission der k. k. Hauptstadt Laiback, wird über eine heute herabgelangte Verordnung der hohen Landesstelle hom gestrigen Tage Nro. 56^3. biemit eröffnet, daß alle Partlieien dieser Hauptstadt, und ^ dazugehörigen Vorstädte, welche im künftigen Jahre Ziegel zu überkommen wl nscken, sich über die ibnen erforderliche Anzahl, Und Gattung der Riegel bei dieser Bau-und Feuerlöschpoli-zeikommisswn bls i^ten Oktober laufenden Jahres schriftlich um so gewisser zu erklären haben, als sie widrigenfalls nur sich selbst zusckrsibcn musscn, wenn emc, oder die andere Partbet !« ikr?n, Wunscbe nicht befriedigt werden wird. > «9« ,« tyrem Von der k. k. Bau-und FeuerlöschpolizeikommiNon zu Laibach am iten Septemb. 1800. Kurrende. Wegen Hindanhaltung der Feuersbrünste. Bereits unterm izten Dezember '798. ist mit hoher Hof-kanzley Verordnung bedeutet worden: Die Erfahrung habe bewiesen, daß ungeachtet der so vielfältig bestehenden und so oft wiederholten Verordnungen bei den Städten nicht nur keine Feu-Aöschsprizen, sondern ntcht einmal Feuerleitern, Feuerbacken, Wasseretwer und andere derlei Feuerlöschgerathschaften, die dock ohne große Kosten herbetgeschaft werden UZ selbst die Bürger nnt den nöthtgen Löscheimern mcht versehen M, welches beweiset, daß dle Kretsamter immer nur bei den schr ftli! Wen Anordnungen stehen bletbett/ und auf den Vollzua nickt mit dem gehörigen Nachdrucke dringen. Seine MaiMt N neuerlich allerhöchst zu befchlen geruhe^ berelsungen darauf gesehen werden solle ob w den Städten d^ w Feuerlölchgeräthsckaften vorhanden seyn; und immerin'"H Stande erhalten werden, um dle Ausbreitung der Feuersgefahr «liV selbst don dem Vollzuge überzeugen sollen. Eine andere hichste Hofberordnung bom itten Iäner 1799. enthält: Es sey die unliebsame Ameige vorgekommen, daß e5 auf dem Lande, und sogar in den Städten an den vorgeschriebenen Feuerlöschrequisiten mangle; Man versehe sich daher unter Dafürhaftung der Landesstelle, daß bald möglichst werde abgeholfen werden. Die zu Erreichung dieses Endzwecks vorgeschlagene Verwendung der den Gemeinden zugehörigen Kriegsdarlehns - und kieftrungsobligazionen, scheine zwar allerdings das dienlichste Mittel zu seyn, jedoch sei nothwendig nach vorausgegangener Erhebung, ob und wie btel an derlei Obliqazwnen die Gemeinden noch besizen, dieselben mittelst der Kreisämter und Werbbezirke annoch unter Vorstellung ihres hiebet unterwaltenden eigenen Bortheils vernehmen zu lassen, in wieweit sie diese Obligazionen zu Beischaffung der Feuerloschrequisiten zum Theil zu verwenden geneigt seyen. Endlich wurde mit höchster Verordnung vom ^ten v. M- auf eigenes allerhöchstes Handschreiben Sr. Majestät befohlen: daß, da seit einiger Zeit an mebrern Orten in den k. k. Erbstaaten diele und große Feuersbrünste entstanden sind, die für derlei Fälle schon bestehenden Verordnungen und Vorschriften ungesäumt erneuert, auf deren genaueste Befolgung streng gesehen, und all jenes vorgekehrt und angeordnet werden soll, was sowohl die Entstehung der Feuersbrünste verhindern, als aucl,, was bei bereits entstandenen denselben am leichtesten und geschwindesten Einhalt thun, und deren weiterer Verbreitung vorbeugen könne- Die kandesstelle habe sich demnach dle genaueste Befolgung dieses aller/ höchsten Befebls ernstlich angelegen seyn zu lassen, und unter el-gener Dafürhaftung die ihr untergeordneten Behörden hienacy umständlich und nut Nachdruck zu belehren. .. Welche wohlmeinende allerhöchste Willmsmeinung daher annnr zur allgemeinen Wissenschaft bekannt gemacht wird, mlt dem DA saze, daß gesammte Behörden allen in Sachen erssoffencn Ge»A zen genauest nachkommen, und wesentlich die kreisämtlicken '"«^ trage, so für jedes Ort mbesonders erflkßcn/ bei schwerster S^"'^ in Erfüllung setzen sollen. Laibach am i^ten September 1803. Von dem k. k. kandrechte im Herzogthum Kram wird denjenigen , welche an die Vcrlassenschaft der Frau Theresia bonAp pini seel. eine Forderung zu stellen bermmmt/ hlemtt ausg"^ ssen, baß selbe den !. k. M. Okt. frühe VM 9 Uhr vor diesem Landrechte erscheinen, und ihre Federungen sogewiß behorig anmelden sollen, als widngens diese Verlassenschaft ohne weiters abgehandelt, und der Verlaß dem Erben eingcantwortet wnden würde. Laibach den 9. Sept. 1800. Von 7>em Magistrat der k. k. Hauptstadt Laibach wird zuv Abhandlung des Verlasses allhier Herstorbenen Karl Ponzier, Gtrassen-Äßistenten der 30. d. M.Nachmittags um 3 Uhr am hiesigen Rathhause bestimmt, daher haßen alle zene, welche auf diesen Verlaß gegründete Forderungen zu stellen bermemen, solche bey dieser Tagsaßung sogewiß anzumelden, und darzuthu«, widngens der Verlaß ohne weiters abgehandelt/ und den betrefeuden Erben cingeantwortet werden wird. Magistrat Laibach den 12. Sept. 1800. Verlorne Vankozetteln. Es ist Unterzeichneten am 2Zten Iuny als an einem Svnn-tag Vormittag außer der Franziskaner Kirche, eine Brieftasche mit 2463 fl. in nachstehenden speciflcirter Bancozetteln verloren ssegangan. Der redliche Finder wird höflichst ersuche: gegen sooft. .K?compeli5 selbe an den löblichen Stadt-Magistrat atthier zu Überbringen. A 0 t t 5. l Stück Baneozettel mit - - - - - - - laoa fl. 1 60. - - cio. ----,-,, ^ , ^^. 5 60. - - (lo. - - lOo fi. 5 ., , - , coO — 4 6c». - - 6o. - - so ^> ^ ^ , ^ ^ 2O0 — 5 lw. - - 60. - - 25 — > - ^ ^ , ,25 — 1 Stück ----- 1 fi. - - - - - ^1 __ 1 äo, ----- 2^_ ^ ^ ^ ^ ^ , 2-- 2463 fi. Mathias Michitsch Vvn Evtlschee. I W i ^ n. ^ ^ M „Von Seite der ßo5en Finanz- „thumerderKupseramfs-Kaplta^ett „Hofstelle ist mit höchster Geneh- „ohns Ausnahme mit den Innl.in- ^ ,,miguna. den Hauptkassen des Wie- „dcrn gleich zu behandeln, folglich „ner Stadlbanko, und des Kupfer- „die Umschreibung derKupferamts- ,,amts aufgetragen worden , bei Ui- „in eine Vankoobligazion ohne Nück- „bernehm mg des durch das Patent „sicht auf den Eigenthümer zu be- „vom lten Iuny 18oa augeordneten, „wirken.,, i>'aibHch, am 9. Iuly 18c>o .„Zuschußes die ausländischtznPigen^ ' ^ ''-''' ''' . ... , ^«« Der Künstler Kleinschnek, der sich hier in einigen Vorstellungen produzirte, nahm seine Reise bon hier na^er Gräß. Er dankt den Bewobnern Laidachs für die gütige Unter-stüzung, die er bey seinem Hierseyn erhielt. Marktpreis des Getraids allhter in Lmbach den 24. Scpt. 1800- ^l. er. ^. ! ,s. .1. lr. Maitzen ein halber Miener Meyen - -^^-.. . 2 40 2 35 2 3' Kukuruz - « - - Detto - - -'?'.' "^ >- — — ^- ^ Korn - - - - Detto ---- 2 10 242^ Gersten - - - - Detto - - - - — — ^__ ^ ^ ^ Hirsch - , - - Detto - e - - 216!—-—^ Haiden - - - - Detto - - - - 2 <^ — — — ^ Haber « - - - Detto - « - - , i^i —- — l-^ ^ Magistrat Laibach den 24. Sept. i8c>o. Anton Pauesch, Raitoffizie^ T 0 d t e n v e r z e i ch tt t s. Ven 20. Sept. Kasper Mehintz, Schiffmann Sohn, alt lf2 Iaßt/ in der TyrnauNr.57. — 2i.FranzHaderumpf, SchmidtGes.,alt3iIahr,bcydenVarncherzlg- — 23. Ursula Vlalerza, Wittib, alt 38 Jahr, in der St. Petervorst.^»r. 5?. — 2 4. Franz Pauschek, Maurer, alt 66 Jahr, detto. detto. ^»r. 2 - — — Franz N., Fuhrmann Sohn, alt 14 Tag, in Krakall Nr. 76.