^ l9I. 31tonlll>i am 2^. Ä»jM l«63. Die „kaibichn Zeitung« erschein», mit Aueuahme der V»m>: rmd Feiertage, tllsslich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir gnnzja'hrlg ll fi., halb-lilhrtg 5 si. 50 lr,, mit Hrinzoand im Comptoir »nnzt. l2 si,, halbj. « si. Fllr die Zustellung in'« H«>« sind hnlbj. 5s> lr. mehr zu entrichten. Mil dll post portofltl gllilft., untn Kreuzband und ge^ driielter Mresse't5> ss„ ft«!!'!. ? ss, 5N lr. Hnftllionsgebiiyr ,,n r,,^ ",^,^,^,H^i,euzelie odel dc» Uniim dcrsellirn, ist für tnialigc Linschal-tung Slr., fUr 2malige8lr,, ftk Zmalige lv lr. u. s, w. Zu diesen Gebllhien ist noch der Insertion« - Stempel pn 30 lr, fllr cine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten I si. 9« lr. fllr 2 Mal, 1 fi. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. fNr 1 Mal (mit Inbegriff de« Insertionsstempel«). ^Kaibacher Zeitung. Amtlicher Theil. s^" Staatsminister l,at zum Direktor der Normal' ^"'!p,. !>»d Unter.Nealsch»le sammt Lehrerbildung? Ausixt bci St. Anna i» Nie», de» Lehrer die,er Schülanstalt. Alois Roll, ci»an»t. ^ U,chl«»!tlichei Theils «aibach, ^'>. MM. Nach allc,! Nachrichten, die uns vorliege», ist es mchr als wahrschcinlich, daß König Wllhelm vo» Prcußc» nicht »ach Fra»lf»rt kommcn wird. Dic „Presse" ruft aus: „Das Ministerium Bismark bat sicsicgt, König Wilhclni von Preuße» bleibt fer». wo alle deutsche» Fürstc» versammelt sind, n»d u>.'» alle» deutsche» Bnudeögenossen theilt nur ein einziger die Haltung deö Prcnßenkönigs: Der König von Dä' ncmark. Lange Jahre agitirtc man für Prcnßcno Führung Dcutschlauds; Preuße», sagte ma», solle sich a» die Spißc Deuischlauds slellcu, u»d mi! Gc» fahr, selbst Oesterreich auözuschließc», das übrige Deutschland reformalorisch ciuige». U»o uu» schei»! sich fast das gerade Entgegcngcscpte z» verwirkliche». indem die deutsche» Staate» mi! Oesterreich ei»e Rcwrniaktc vollziehe», Preuße» ganz allein aber sich davon >«»»!, Der Uuterschici' ist »ur t>cr, daß, we»» Pas spezifisch preußische Projekt geglückt wärc, ma» eine preußische Hegemonie ctablnt u»d de» Ver» such gemacht hätte, Oesterreich vom cngcrcn Bnndc auszuschließl», während oer Fnrstcnlag jcßt bundeslrcu Preußens Beitritt z»r Föderalio» offc» hält," Noch schärfer wird dic Silualiou durch die „Morgcnpost" charakterisirt. «Der Kaiser von Ocsler« reich — sagt sie - ladet kraft des ihn, vcrtrags» mäßig zustehende» und »och immer nicht abhanvcn gekommene» Rechtes des dcntschc» Buudcspräsldinms die Bnndcofürslcn zu ncuieiuschaftlicher Berathung nach Frankfurt. Er ladet sie schriftlich, nur dci'i Könige von Preußen überbringt sic der Kaiser, in billiger Würdigung des Ansehens und der Bedeutung dieses Fürstc» und seines Staates, persönlich. Die schriftlich Geladene» kamen sammt und sonders, tcr persönlich Gclat'c»c schlägt die (5inlad»ng aus, Kaiser Fra»z Joseph läßt sich Angesichts des Z>clcö, das il,m uor Angc» ist, durch keine Mcksichteü rer natürliche» persönliche» Ompfindlichlei! irre m.ichen ^ er wieder' holt schrifilich seine Ei»ladung, Hic wird znm zweite» Male abgelehnt, U»d zum written Male bietet der Kaiser seine Hand und vreiöig Fnrstc» Dcutschlanvs seyen ihre Untcrschristc» u»ler das dritte (iinlar>ung> schreiben iino cin König erbietet sich a>s Volschafti. träger— ei»e Ohrc»bez'eu,i»ng, wie sie sobald keinem Mo»,nche» geworden srin dürftc — König Wilhelm aber läut den königlichen Abgesandten »»verrichteter Sache seine» Weg rüetwaits ivancern, Ma» hatte nicht begehrt, daß er seine iiübcdiügtc Zustimmung mit sich nach Frankfurt bringe; — »»l nicht von Vorneberci» entziehen solle er sich dem gemeinschaftlichen Werke, wie sich auch seine Meinnng über dic vorliegenden Grundzüge desselben dann aussprcchcn möchte, König Wilhelm ist bei seinem starre», tröst» und zuknnflslose» Nei» geblieben. Das ist, i» lrol^ ke»c» Worten gesagt, eine geriugschaMre Vclcidigung fNr den Kaiser uon Oesterreich. für ras deutsche Volk, Die Fma.c, w^z ^ird der Zürftcnlag nun thu»? wird uon der „Presse" folgendcrmatzen beantwortet: «Das Schreiben a» König W!I!)c!m, dessen Ueber» l>!'i»a.cr rer Ko»!,^ vo» Sachsc» w!i>', ucrl^lb scho» liiüigcö uo» dc» l>cstcbe»0cl! ?U>slchtc». Dic Fiirlien spn'ä'cn darin ans, daß sie i,< dcn. Vorschlage dcS Baisers uou Oesterreich „eine geeignete Güinolage sür ihre Verhaudlnngcn" crkannl habe», deren „Nc. sullat- psie jedenfalls zur Emholung der bn»dc«ucr» fassu»gsmäßige» Zustimmung (ecs Königs uon Preußen) vorlege» wnrdcn," Hienach ist anzuneyme,!, daß »u» die Mitglieder bcs FürstentagS vorerst dc» öslcrrcichi' schc» Entwurf einer Vundesreforni'Akte, sei cö auch mit Modifikationen, zum Veschluß erheben unü dem Köüige vo» Preußen mittheilen werden. m» sodan» je nach der Antwort des Königs ihre Plane z» vcr« wirklichen. Daß die Fürsten »»o ssreistädle i» Fra»l> fürt »un einen entscheidenden Beschluß fasse» müssen, und daL dieser Beschluß nicht etwa d.iranf binau laufen kann, »ach dem Wille» des Königs Wilhelm nun die Sache der Vnndesreform von vorn z» be» ginne» nnd zu diesem Zwecke Uiiiisterialkonferenzen in Dresden zu etablirc», das scheint nns vor Allem ga»z außer Zweifel zu stehe»." Die «Presse" ver» mag aber »icht cinzujehe», wozu dem dciitschc» Vo!lc »och dic projeklirlc» Ko»fcrc»zcu l» Dresden gut sein solle». Was die Minister in Dresden machen könnte», woz» sie von ihren Hülsten die Ermächtigung erlan» gen kömiten — das können sie ja eben in ^rankfnrl machen, n»d das Einzige wäre, eaß in Dretde» da»,i noch Herr v. Vismark Dinzukämc, Solüe die deutsche Nation uon dieser Verstärkung des Kollegin,»^ dei deutschen Staatsmänner gerade etwas besondns Heil« bringendes zu erwarte» haben? Der „G. C." wird au« London gcschiicbc»: Die Polcufrage in Europa, die Mclilofrage i,i Amc» rika, haben die »ordamcrikauischc U»io» u»d Iiußlano c>ua»0cr sehr gc»ähert, Es war scho» lange lei» Geheimniß, daß i» Tt. Petersburg die lebhafteste» Vcchaudlungc» zwischen dem Fürsten Gortschakosi und dem nordameiikauischcn Gcsandlcn Clay über ein eventuelles Verlhcidignngsbüudiuß im Gange sich bc» fanden. Der Zug der Franzosen nach Mcliko, wel> chcn die »ordamcrikanische Union, wäre sie »ich! in oen furchtbarste» Bürgerkrieg verwickelt, mit bcwasf« ncler Hand gehindert habe» würde, und die Besorg» mß einer Wianz Zrankreich,! mit 0cm lcbcUiichcu Sude», sind daö Moment, welches z>, Washingloll fur Rußland entschied, während letztere« m cuiem Kriege niit Frankieich u,ld England marilim.r Hilsc bedarf, welche Nerdamerika gewähren kaun. Die ge> nauc Kenntniß, baß jene Verhandlungen zn St. Pc« tcrsburg gepflogen wurden, ja daß sie auf oem.Puullc des Abschlusses einer Allianz standen, haben xnser Kabinct vermocht, Polen so gut wie fallen zu lassen, dcn» cin Krieg zugleich mit Rußland uno Noroamc. rila kaun uns unmöglich konvemrcn, zumal es nicht einmal einer großen Nachgiebigkeit in Washington bedarf, um dcn Süden wieder oel Unlon zuzufuyren. Feuilleton. Aesttheatcr in Frantfurt. l^inc ga»^c Reibe Erinncrungcn an solche tanchc» ''or mci»sr Seele anf. mit all' dcn dazu gehörigen weiße» Binde», schwarze,! Fracke, Glaces n»o Plagcn »m eine Eintriltslailc, Sie wolle» sich nicht ver-^rä»ge>, inss^i vm, dem neue» A»kön>ml,ng. der NtNcrn Nachts in der Phantasie „abgestiegen" (»m rinmal ,,, dcni sremdennbevfüllte» Franksurt ga»z l'0!el»,äß,g zu rede»), aber es »üyt nichts, sie müssen weich?» vor der Originalität der theatralische» (5r-scheinung der Festvorslellung. die ich gester» Abcnds "ntznmach?!! i» geeigüctcn Stand gesetzt wurde. (5ü,c ^eine Karte, voni Senate der Stadt Frankfurt mit yroßem Hcrzwch bergegebe», befähigte mich, unter b>c Auserlesene» dieses Abends trctt» zu können, "ntürlich unter die Anerlescncn der — Galerie. Und was hätte Mancher für diesen hartcn Sip auf der Galerie deS Frankfurter Theaters (das, bci Oelegeu. ^'"t gesagt, bloß Eiuc Galerie hat) gegeben? Ich l"l>e i,'cutc um hall' 7 Uhr (nm « Uhr bega»» die Vorstellung) sich vor eincm clcndc» Eingänge zur Galerie in cinem schmul)igc» engen Gäßchen «anstel-le»' sstsche». die acwiß zum ersten Male diesen Plat/ im Theater aufsuchten Damcn. dene» man die U». llcwol'nhcit ihrcx Aufgabe aus Gesicht- Haltuug n„d Toilette abmerke» konnte. Aber in dcr Noth gcht dic Distinktion auf die Galerie >,»d set/t sich dic giitc Gesellschaft auf dic Bank vo» Holz, welche ihr sonst gewiß ci» Greuel ist, Wenn man crst sipl, dann gcht es schon. Also sepe,, wir uns uno verschmerzen wir da« Holz unter u»" über der Schönheit nnd (hlegan;, welche die Damenwelt nebeil und um uns verbreitet. Unten '»' Pancrrc wimmelt es ron schwarzen Fracke !»>d weiße» Binden, es i,'l kein Parterre von Königcn", wie ich im Voraus geglaubt habe, es isl e,» „Parteric uo» Se»ntorcn nne gesey. qcbende» Zerren", was wir da nach nnd nach sich cnimickrl» sehen. I» "r erste» Bank, dem Orchester zmiächst, fthcn wir dieselbe» Gcslaltc» in Frack, dc» 0'hapea» in der Hand, den zierliche» Degen an der Teile, denen wir während der letUe» Tage schon so oft begegnet: die Mitglieder des ehrsamen Senates dcr freien Stadt. (5>»cr »»d dcr andere ans ilmcn macht die Honneurs im Hansc. Schc» Sie dc» kleine» beweglichen Man» dc»t. den, all'sei»e repn-blikanis'che Einfachheit doch gestaltet, ein breites Or» dcnsband »>« dc» H">s 5" »ragc». das ist der <-c-n^lor Bcrnns, die gesäiastige Seele des Fcstcomiws, cin aala„tes zierliches Herrchen, dem es ordentlich wohl' »>»t die Herrlichke,len dcr freien Stadt Frank» fint entfallen zu kön»c". Die «gesetMbeuden« Hnre», b,c hinter dem Senate Play genommen, kenne ich zu wenig um Ilmcn einen oder den andern vorstellen zu köune». Ei»' i'"" 2il)rcihen Zwischcnraum und das' Parterre qeioin»! eine» militärischen Charakter. Das siyt das'Offizierskorps dcr Bnndcsgarnison: blaue, weiße und andere Naffenröcke, Epaulettes oder an ihrer Statt BorlcnNrcifcn, Pickelhaube nnd Tichato und dann das zu der cinzelnc» Waffcngattuog gchö« rigc prononzirte militärische Auftreten. Auch hier habe ich nichts vorzustellen. Wenden wir uns zu den 5'oge», in dcncn die Diplomatic ihrc Nesttr zn bancn angefangen. Und Ncstcr sind diese cngcn, kleine» ^ogenräumc recht gut zn m»»en. Wie die Operngucker jeßt sind, groß »nd ,nacht,,,, würde ich den Frankfurter Pa!iiz,eri»neu lalhr», sich licl'er gleich i» eiiic» solche» Operngucker zn !>l)c» l,,ld bc>> n>,sz»scha»c» . als in diese V,'gc», die nicht ,,»! viel mehr Rann, anfznwciscn hal'c», Wegen der Krinv' line? O, die hat hier »nd dort le,ne» Pl.ip, Parterreloge» wurde» ausschließlich dc» «^s^wie» dcs Vu,,destags ü»t> ihrem Daimiizn.ichol angrmisse!' Da ftben Sie Er;elln,< K»l>ck i» oen Prosts,' Sinais» gewändcrn, dort Erzelle,!, v, d, Pfordien, Äbei Iialt, I>,er trete» in eine Parlerrcloge !,»ls ein paar Ge-stallen, die gleich alle Aufmcrksainkcit „nf sich zu lenke» verstehen: eine Dame, i» elüc,» schwcrcn blauen Scidenkleidc, dcr Manu, der
n dem rin paar außerordentlich ,„>',.!,< ?, "' si,cn dic freilich, was G..n,^^^^^^^^^^^ m.t dcr Uuzahl von PnllaMe», die sie über .N' 55« Oesterreich. Iyicn. 3? Majcsiäi dcr K'iscr Ferdinand haben dcm Vcrcine zur Verbrcilnng uo» Druckschriften für Volksbildung zur Förderung bcr von temsel« l'c» uutcrnonnucucn Hcr0<> fi, gnädigst- zu spendc» geruht. »lvien. Vl,'rigcn Dinstag Al'endö fand in ten ^briköloklililälen von Werlbeim und Komp. auf der Nieren eine crhcbcudc Feierlichkeit Stall, welche bei Gcli-gciibcil der Vollendung der zehntaiisendste» Kasse, die aus 5,'cscm großartigen EtablisscmeiU hcrvorge« «angcn mio zur allgemeinen Bcsichtiguiig aufgestellt war. von den Arbeitcr» vcranstallct murre. Diese Kasse, ciü wabrc« Pracl)!ckc>!',v!ar an lcel'uischcr u»d knnstrcichcr Aiisfülnung. von kolossale» Timcnsiouc», ist für S^, Hobeit tcu Vizekönig von Glypten be« sti,nm». Mel'rere Hunderte der i» dleser ansgedehn« »cstc» stissüwertnälle Europas bcschäftigtc» Angcstc!I> tc» n»d Avl'sittr kalten sich bci diesem fcslliche» Akte mi! ihre» An.icbörigen elülicfuxdcn, uud es machte auf te» Frniüd tcs industriellen und soziale» Fort« schrilles den freudigsteii Eindruck, diese rüstigen Werk« leule bci so feierlichem Anlasse um ihre» verehrten Chef vcnammclt zu schcn. dcr durch seine »»ermüd-liche Ncgsamkcit »üb sciiieu Unternehmungsgeist dieses vcrl'ältüißmäßig erst kurze Zeit bestehende Institut auf einc so gläüzende Slufc gcbobcu, daß die Fabrikate desselben auf >illc,> Wcltmäiktcn nunnichr uubcstritlc» den Vorrang bcbauple». — Der Petitions »Ausschuß des Abgcorducle»« Hauses dürflc bci seine», Wiedcrzusauimcnlritt ei» nicht »»inincssaullS Aktcüslück zur Verhandlung vor» ssudc», wclchcs tie crsle, wenn auch vorläufig bloß in» dividuclle rraküschc Aücrkennuiig der Kompetenz des östcrrcichischc» Ncichsnul'es aus dcr Miltc jcuer Partei Sicbenburgcns fuiidgib!. uo» welcher die Rcichsvcr« fassuug l'iihcr mit bclanutcr Vehemenz perhorreszirt wurde. Es weilt »ämlich scit einigen Tagen in Wien einer lcr angesehenste» Vürgcr und Indlistriellen der Stall Klansenburg, Herr Alciius Zsigniond. seinerzeit Mitglied jencr vielbesprochenen Deputation des Klaufenburger Landwirthschaftsvercines. welche be« kaiiiNlicb, »m nicht a»s dem Munde ihres Monarchen eine Hinwcisung auf den Rcichsrath uud die Februar» Vcrfassimq zn vcriicbnic». auf die ihr bereit« gewahrte Audienz Verzicht qclcislct bat. Derselbe soU. wie die .,G, st," vernimmt, nachdem seine Schritte in Betreff einer Erlciä'tcirmg der seiner Ansicht nach ungcbübrlich nufcrlegtcn Stencrlast bei der Finanz «Landcsbel'ördc in Siebenbürgen und gegciiwänig anch bei»! Finanz» ministerinm bisher oh,ie Erfolg geblieben sind, den Veichln« gefaßt haben, sich i» dieser «ngelcgeuhcit mit eiuer Petition an das Abgeordnetenhaus des Rcichsratbeö um Abhilfe zu wcnrcn. »no soll dieser Einschluß von ibm auch bereits ins Werk gesetzt wo» den sein, — Der Stand der Arbeiten an der Eisenbahn» strecke Kl.lgeüfurt.Villach ist, wie die „Klagenf. Ztg." mittheilt, im Allgemeinen ein ganz befriedigender. Der Unlerbnu ist auf der ganzen Strecke. mit Aus» n,il'me einiger Fslsendurchbrüch? nnd drr Brücken, fast vollendet. Die gemauerten Brückenpfeiler sind ebenfalls nabezn fertig, und die Eisenkonstruttlonen qröiUcittheüs schon an Ort und Stelle, Etwas wei« ter zurück siud die Hochbauten, »nmcutlich die Bahn- höfe. -- Die vielfach nöthig gewordenen Umlegungen! der Kommerzialstraße sind bereits aui!gcführl liiid durchgchendö sehr solid uud zw>'ckmäßi>, ausgcfallcu. — Auf Ansuche» der Direktion tcr Gra^r Zucker» Raffinerie wurde die Proiolollirüng der Firma «Ak» tien Gesellschaft der l. k. priv. Grazer Zuckerri,t,il der Gesell-schaft besteht ans «2<>,()0<) ft — I» !f«ume wird die A»lu,,ft von dreißig Ingenieuren erwartet, welche eine belgische Gesellschaft behufs der Vorstudie» für eine Eisenbahn vo» Fiumc nach Karlsiadt und Semü» entsendet, — Die Aibei» te» an der Fahrstraße von Fiume »ach St, Peter geben rasch vorwärts; an der iu Akkord gegebenen Strecke aibeitcn über 5>(X) Personen. Trieft, 20. August. (Vcoantepoft). ^onsta» tiuopcl, 15>. August. Mbar Bey lehrte am «. »ach Alcxandrien zurück als Ucbcrbrmgcr der letzten Äc-schlüsse der Pforte wegen des 3uc;tanals. Das <"c-setz wegen Abschaffung der Frohnarbcitcn wird zu Gnnstcn der Gesellschaft modifizirt, auch soll die Zahl der Arbeiter um die Hälfte vermindert, der Vohn von ei» auf zwei ssraulö erhöht werden. Die Gesellschaft verzichtet auf die iionzession wegen Abtretung von Land längs des Kanals, der unter internationaler Garantie »cntralisirt wird. — Der italienische «Gesandte richtete an dcn Intcrnnutiui« einen Protest, an-gcblich weil Letzterer dessen diplomatische Mio» zu beschränken versuche. — Der «Agramer Zeitung« wird berichtet: Den l."> d. M. wurde in Nouigrad dcr Püchscumacher von Vmkovcc. der mit icinen, cigliicu Wagen i,n Gast» Hanse angekommen war, von dein dor! stalioüiric,, k. k, Hauptmau» Varou u. Scholler fejlgcnonuncu; bci der Untersuchung crgab sich, dl,ß iu drei HWe» Gewehre u»0 Pistole» gcvacki waren, mich fand mau 47 Stück falsche Fü»fBa!!knolc»; er wmde noch diese Nacht dem Stockhaus übergebe». — AuS Pest, 20, August, wird berichtet: Das Stcfanöfest wurde heule in herkömmlicher solcn» ncr Weise in dcr Festung Ofcn gefeiert. Hermannstadt, 21, August. Zn dcr henligen Laudtagssihuug wurrc die Adresse in driller Lesung ci»slimm!g angcnomnicn; dieselbe wird durch den Aorehausschuß niit einem Einbcgleituügöschrciben a» den ^anotagslommissär zur Vefördernng an Se, Ma> jestät den Kaiser übergeben werden. — Dcr nächste Gegenstand der Tagesordnung ist der Gesetzentwurf, betreffend dic Gleichberechtigung dcr rumänischen Nation uuo ihrer Koilfessione», — Wiederwahlen zum Landtag: Im Uouarhelyer Stuhl: Gabriel Daniel, Lazar Ugro», Ioliann Graf Vctble» d. ä ^ im Ma» röscher Stuhl: Stephan Graf Nbedey, Samuel u, Nagy; in Szamos Ujuar: Gregor Simti, Salomon Oejzago; in Elisabeihstadl: zweiter Depntirtcr Graf Wolfgang Bethlen; in Szek: Baron Daniel Vauffy, Lemberg, 21, August. Heute Nachmittags fand auf offener Straße ein Mordversuch gegen den Platz-Lieutenant Winklcr Statt. Ei» unbekannter junger Mann versetzte ihm eine» schweren, jedoch ungefähr, liche» Stockschlag über ven Kopf. uersnchle dieß zu wiederholen, lvurde ab«r verhaftet. Ausland. ,'frankfurt. Die Axlwort des Königs vo» Baieru auf die Ansprache des Kaisers von Oesterreich lautet wörtlich: Dcr Einladung Eurer kaiserlichen Majestät so!« gcnd, si»d wir hicher gekomnicn, Alle. wie ich nicht zweifle, beseelt von demselben bnudcölrcucn »»0 vatcr» läudischen Gefühle, aus welchem die Einladung sclbst hervorgegangen ist, u»d dnrchdrnnge» vo» den, heißcn Wunsche, dcni Verlangen nach zeitgemäßer Aüsbil» duug der Vundcsverfassung eine gerechte und für alle Theile heilsame Befriedigung zu gewähren. Dieser Uebereinstimmung im Ziele und Streben uns bewußt, haben wir u»S versammelt, ohne im Einzelnen die Vorschläge zu kennen, welche Ew, kaiscrl. Majestät unserer geniciuschafllichc» Berathung z» übergeben be» abslchligtcn. Wir haben es gethan in dem Vertrauen, daß dcr Geist gegeuseiligsr Rechtsachlnng und gc« meiuschafllicher Hingebung an die großen Gesammt» lütercsse», i» welchen, »»sere Väter de» deutsche» Bund im Sinne und nach dcn Vcrbäümssc» ihrer Zei! geschlossen haben, auch jene Vorschläge durch» dringen und »ragen werde. Wir lebe» deS Vertrauens, daß dieselben demgemäß eine geeignete Grundlage bilde» werde», um darauf im Geiste uud nach den Bedürfnissen nnsercr Zeit eine» Ban z» gründen, wei» chcr dcr deutschen Nation. r,c a» geistiger und sttl' licher Tüchtigkeit. an Bildung und Thätigkeit, wie a» malcriellen Kräften keiner andcrcn Nalion nach' stchl. dic gebnhreudc Macht »ach Außen in lonzcn« Irirtcrcr Fassung »,»o die i» ihrer Ocschichlc und ihrcu, Wesen entsprechende reiche Olicdcrnng und Lebens' thäligk-cit in, Innern gewährt und erhält. I» diesem Geiste werde ich die Vorschläge Ew, kaiserlichen Ma» jcstät in die g.'wisscuhafttstc Erwägung nehmen ü»!' lnich darüber aussprechen, uuo ich glaube, hicrmü der gleichen Gcsinnu»,, allcr hicr vereinigten BnndcS» genossen Ausdruck geliehen zn haben, Ew. laiscrüchc Majestät babe» es sclbst ausgesprochen, baß die Vor» schlage dcr Vervollkommnung fähig sind, und so lcb» baft ich auch den W»„sch theile, daß die Gruudzügc des Neformplaucö ohne wcitaussehcude Beralhuügcn eine rasche und einmülhigc Billigung finde» möge», und daß dcr Nation so nach alter deutscher Sitte die Bahn der Entwicklung durch ihre Fürsten sclbst ge> öffnct wcrde, so wenig möchte ich es doch ausschließe», oaß scho» ans diesem »»scre» erste» Znsammentntte einzelne Modifikationen jener (Ynmvzüqe l'rrvorgehen könnten, znmal clwa solch?, welche die rasche Eini« gniig zu fördern und zni segensreichc» That des freicn Einschlusses zn gcstalle» vermöge». Ans tiefster Seele theile ich das Bedauern Ew. kaiscrl. Majestät, und gewiß theilen es mit uns alle »nscre tln-um' Bundesgenosse», daß es »ns noch versagt bleibt, des Königs von Preußen Majestät i,i unserer Mittc z» begrüßen. Halten wir die Hoffnung fest, baß bei unserem nächste» Zusammentritte dieses mächtige Glied die große Kette deutscher Macht und Herrlichkeit ab« schließe» werde, und vergessen wir nicht, baß wll diese »Hoffnung in dem Grade ter Erfüllung näbcr führe» kö»nen, in de», unsere jetzigen Bestrebnngc» zn einem raschen und cinmüthigcn Beschlusse führen, Deutschlands Völker haben, einzelne kurze Vcrilrmigci! und Wirren abgerechnet, seit nahezu einem halben Jahrhundert den Frieden des Rechtes und der Treue genossen. Verleugnen wir cs nicht — da es oft an Hals und Kleid ausgeschüttet hat, keiucrlci Kontur« ren; eröffne» können. Ist das ein Sternenheer von Edelsteins», das da aus dcr Dunkelheit dcs üppigen >>a,i!cs der Dame bcniusftimmeri imo leuchtet! Und das Kl'llil'r, wie das büpt in der krystallenen Pracht seincr großen .ulwclen! Noch nicht gcung dicser Herrlichkeit, nill diescr Stcinreichlbum auch noch auf e>sm tt!ci>e auf; iro andere Damen Fallen hinlegen. >>gl dose Biillaütcn bi»! Und wer ist diese steinreiche Dame/ Wer anders, als die ^oilttlcubchcirscherin dcr ^uilcrien, die Oescllschafl-Mnstlclin dcs franzö» sischcn Hofes, die Fürstin Mcliernich? Und der Mann l'iiucr il'r i» dein qr>llc» Sta.ttsrock? I»t Fürst Richard Meücrüich, unser Volschaflcr an, Pariser Hofe Die Fmsii» zi.ht cinc Unzahl von Opern-aläscr» auf sich ^ aber was ist das für ric kühne Frau? Hie saun »och mcbr Plickcn sl.hen. Und l/tzt ko»° versir! mit ibr ei» Maun i» miül^rc» I.Unen aus lcr anocin Lo,,c berübcr. dcr cm ctwas wunderlich vcrschnuric^. rclchcs «leid trägt, das ist Graf Apponui, »nscr cngllschcr Bolschafter. dcr. wie nür scheint, in, M.igü.nciikostume ist, Gcgcu d^is b!c»dc»de ..Aus« n>'i!m!gostück'', dac eie Fürstin Mettcroich i» ihrcr ^cücüc biclct. sinfl dic ^oil>!te dcr übrigen Diplo-ma!i»!,c». sic auf bcidcn Seiten i» Partenclogcu Pl>iß qc»o»>mc». ^,r bloßcu Eiüwchhcit hcrab. Der e>ste N>,»q zri^> ,„^ ,,^,H, ^„^ F.nileulls ini Halb« k>c»c am^NeUl. ^^ dculschen Fürsten placircn sich sa,c!b,t, ,u» ^vciic» Rang ist wieder das buule Gewirr von Mm.är» ..„o Staatsnniformen und ^al!to,lcllc», H.er siß.„ eie Gesandte», die nicht dcn deutschen Bnndcsstaalen angeboren, die Konsuln, die Gesanbtschaftspersonalc und die Senatorenfrallen nnd Scnaiorentöchlll, Dcr Mann da im rolhc» Frack mit Epaulettes ist österreichischer Generalkonsul, «aber Hat'S nicht liöchlH", könnte mau sageu — Baron Rothschilds jener ,» der Reihe vor ,hm wieder, in grünem Frack mit goldene» Epaulette«, ist dcr prcn« ßischc Generalkonsul Freiherr u Bcthmann. Und hicr wieder der Manu i» rothem Frack, mit schwarz» sammtencm Brustsatz, ist der englische Generalkonsul. Und so ziehen sich oie Fracks i» allerlei Farben hicr fort bis ins Augcnucrderberische. möchte ich sagen. Es ist gut, daß »»z cine Unrnbc, die plötzlich entsteht, abzieht, von dieser Uniformzeichucrei. Wir sehen hinab . der Kaiser tritt, die übrigen Fürsten im Gefolge, in, crsteu Range a»f dcr hervortretendc» Brüstung so cbc» ei», das Parier« erhellt sich, der Kaiser seht sich und die Vorstellung geht an. Warum sich Frau Musita iu dem Augenblicke, als dic Fürsten ihrc Plätze nahmen, »icht belliciligte. begreife ich nicht recht, der Eintritt dcr Finste» giug denn doch ctwas z» laulloö vorüber. Dcr Kaiscr war iu der Mar» schallsnmform (weißer Waffcnrock. rothe Beinkleider) Uüd trug das goldcuc Vlicß auf dcr Brust; ihm zur Rechten schtc sich der Köniq von Hannover (mi ro> lhem Rock nnt große» E»aulettcö, weißen Hosen uud bohcu Stulpstiefeln); die übrigen Fürstcn reihten sich dcn beiden Könige» rechts nnd links a»: rechts kam dcr Kronprinz uo» Nürtemlierg (einc interessante, männliche Erscheinung). h<,mi der Großherzog von Baren. Oroßherzog von Weimar. Kurfürst von Hessen u. s w.. links begann die Reihe mit dem Herzog von Sachscn.Mciningcn. Großherzog von Oldcnburg Herzog uo» Koburg u»d endcle mit dem Fürsten vo« Reuß.Schlclz, I» einiger Distanz sah ma» sodan» links die Gestalten voü uicr Fürstinnen, darunter die Fürstin uo» Homburg, die Fürslm von Reuß-Schlci!' die Herzogin von Cambridge, fast sämmllich Dame» uo» bedeutender körperlicher Stattlichleit, Sc Maje< stät ter Kaiscr begab sich z» E»dc des ersten Altes zu te» Fürstinnen und unterhielt sich mit ihnen lel" hafi den lange» Zwischenakt hindurch. »al,m hierauf sciiicu Platz wieder ein nnd blied bis Tchlnß des zwcitcn AktcS. Dei llcineu Patü, wclche die Rosine im «Barbier" sang, mag cs sehr eigenthümlich i" Muthe gewesen sei» vor dem Publikum von 2« F^' stt». Sic trat schüchtern auf die Bühne. vcrbeuM sich zwei Mal (ohne empfange» zn werbe» natürliü) und sang hieraus, Kciuc Hand wollle sich im erst"' Akte dcr applausbcdürflige», junge» Künstlerin, d« reizend sang imd spielte, erbarme», a»s Furcht, t" Weihe dcs Abends stören zu könne». da ergriff del Kaiser selbst tie Initiative und klatschte dcr Säi'ssc' riil Vcifall, zu, Nalürlich folgte dann die ga»^ Bunbcsgcnosseuschaft seinem Urtheile und das übria/ Pnblikum mit Namentlich schien dcr bliobe KöM von Haniwuer von der Stimme dcr Patti gain "'"' strickt (O, D, P^ TA7 erkannt worden — baß der deutsche V»nd und seine Verfassung der Grund war, auf dcm jener Friede ycpflcgt ward, Verkennen >vir abcr anch nicht, das' dicsc Gru»d!age» >,»» der zeitgemäßen Fortbildung »nd Entwicklung. mobesonderc anch durch organi'che Einfügung ci»er Vcrlielung der einzelnen Völker be» düifcn. Da? .»icl. nach dcm wir ringen, ist uns klar, sind mich die Wege noch nicht geebnet und thcilweise verhüllt. Gehe» wir mit ruhigem uno festem Sinn. mit trenem »no redlichem Wille» an das Wert: dann wird der Hege» res allmächtige» Gottes mil »us sein und »nser Werk krönen. Frankfurt, 21, August, Der Ausschuß des Abgcordnetentagc? wild zur dcntscheu Frage folgende Ncsolntion beantragen: I. Der Abgcordnctcntag erblickt in^slencichs Initiative und !» lcr Ibellüahme fast »illcr Vuudcs« witgücder das erfreuliche Zeugniß der allerwärts siegreichen Ueberzeugung von dei Uuzulauglichkeit der bestellenden P»»deKforme!! uuv der dringenden Noth' wendigkrit einer Neugestaltung derselben, obgleich eine Bürgschaft, baß das gute Recht des deutschen Volkes "uf eine seiner würdige Verfassung endlich zur Er» süll»»g f^,,,,„t, ^,^„ c>ci» wciicrcu Eutgcgcnkomnirn ^lr deutschen Fürsten abhängig ist. 2, Der Abgeord» netentag sann nnr von der bundeSstaatlichen Einheit, wie fic in der Reichsuerfassnng von 1«4Ü einen recht« üchen Ausdruck gefunden hat, ci»c volle Bcfriedignng der Frcihcits», Einhcits», Sicherheit«» »nd Macht» bedürfnisse der Nation hoffen; indessen ist der Ab» Ntordnctentag der inneren Krisis »nd der äußern ^'age gegenüber nicht in der ^!age. sich z» dem östcrrcichi« scheu Entwürfe lediglich verneinend z» verhalten, .'l, Mnß der Abgeordnetentag aber eine?icihe von Ein» zelbestimmungei» der Neformakte, ilisbcsou^crc die Zusammcnscßuug u»d Kompetenz der Delegirteuver» trctung für böchst bedenklich erachten, er muß viel« mehr die Vilrung einer von der Nation erwählten Vertrctnng als unerläßliche Vorbedingung des Gelin» gen« bezeichnen. 4, Der Abgeordnctentag betrachtet die Anerkennung der Gleichberechtigung beider Groß> mächte im Slaalcnbunb al»< ei» Gebot der Gercch» tigkei! nnd Politik, ein »so den Eiulrüt der nicht znm deutschen Äundc gehörende» Provinzen Preußens. 5,, Unter allen Unisländen erklärt der Al'>icord»clc»!ag. daß von einem einseitige» Vorgehe» der Regierungen eine gedeihliche Vo'sung der Natioualreformfrage nicht zu erwarten sei, sondern nnr ',>on der Zustimmung rincr »ach Norm dcr Vundcsvcschlüssc vom 7>l» Mär; », 7, April 1«l« zu bcruseudcn Nationalocrsammlnng. Frankfurt, 21, August, 7 Ubr Abcods. In der heutige» Siyuug dcö Abgeoiduct^iw^cs warcu Über ."><«» Mit,i!,cdsr .luwcs.-ud. Nüi>l>,f Vsu»i,ift» fungirlc als Pränoeut Der Aussch»L>i»lrag zur dcul« schen Frage wurde nach achtstündiger Diskussion ein» stimmig angenommen, Frankfurt, 21. August (« Uhr 40 M. Abeudo,. >lö»ig Wilhelm von Preußen motiuirt seine Ablehnung, zmn Fürslcutag zu kommen, mit Gesundheitsrücksichten, verspricht dagegen sorgsamste Erwägung dcr Kongreß-beschlüsse. (^iaf Coudcnhovcn empfing Mittags den Bericht ans den Händen des Bönigs von Sachsen, «nd überbrachte denselben Sr. Majestät dem Baiser »nch Mainz. Frankfurt, 21. August. Die heutige Sitzung des Abgeordneten - Tages war der deutschen Frage Ncwidmct, nnd währte, eine zweistündige Mittagsruhe '»begriffen, von 10 Uhr Früh bis »', Uhr Abends. Äcnuigscn führte den Vorsitz in dcr Versammlung, in welcher fünfzehn Ncdncr anflratcn. Der Ausschuft Antrag wurde einstimmig angenommen, alle übrigen, mehr oder wcuigcr auf Einberufung des Parlaments und Herstellung dcr Verfassung vou 1"!',» abzielende» Anträge und Amcndcmcnts wurde» zurückgezogen. Hausscr, nls Vcrichtcrstattcr, erging sich iu schirm' Äritit über die Reform-Alle. Schulze Dclitzsch meint, pn-ußcn seien seine ^roßmachts ("edankcu auszutrcibcn; n»f dcsscu Volt, a»f die Ctiminung iu Süddeutsch->n"d warnend hinweisend, räth er Preußen, die Volto-N'mmiing „i^t zu mißachten, nicht zu drohe» ohne s"". - ^""c räth znr Mnghcit und wünscht äußersten !v , ^'"l'crufnng des alten Parlaments. lUngehenrer '"il'cl., Alle ferncre» Redner sprechen für ein Volts- Frankfurt. 2!, August. Der König von Sachscn » um 10 Uhr ohnc den Kö»ig von Preuße» ciuge-lloffc». Der Kaiser isl beute Morgens »>ich Mainz Mal)»», wo eine Revne staüfiudc!, I'icrauf vcrnluth» uch eine kleine Rheinpartic nach 'Kicdcrich. wo Diner Wn wild; hicranf fi»oet Nachmill.igö ei» Pesuch i» Wiesbade» Slatt, die 3incklcbr Abcurs. Ei» gl.nil" Würdiges Gerücht will wisftn, Preuße» habe abgclcl'nt l'»d der Honig uo» Sachsen sei der Ucbclbriuger dcs ^l'!ll'!!»»gssch„iblNs. Fransfurt, '.'2. Augnft. lMillags.) Die Für» Nenlonfercnz wuttc »m >> Uhr eröffliet. Es wer» de» entscheidende, wenigsten« wichtige Schlnßfassungen lrwartct. Die zablreich zirknlirendc» Gcnichlc über Veränüernnge» der Reformakte sind insgesammt u». verbürgt. Dcr Kaiser bal gestern nicht i» Iohannis» bcrg übernachtet, wie die „Enrrpe" mcldele. sonder» ist Abends zurückgekehrt ^» Mainz wurde der Nmjer gläuzcnd uno herzlichst begrüßt. — Interessant ist c>ic jepl bckanüt werdende tclc« graphische Antwort des Großberzog«« r^',i Mecklenburg» Slrelil) auf die Einlaonng rcC Kaiser) znm Fürsten^ longreß. Dieselbe ist Ncnsttelih. ^c» U. August. da> lirl und lautet: „Sr. kaiserlich lömglich apostolische» Majestät Wien, «.i,serlichsr M,ijcstät hohem Rnfe folgend, werde mich befsl^mäßig i» Frankfurt ehr« fnrchtsvoll meldend ei„fi„sc!, Vroßhcrzog." Genau 20 Worte, In lcr „France" finde» wir den Bionlani o.z Schrclbens. mit welchem der Kaiser die Fürsten Dcnlsch. la»rs nach Fraiisfur! znsammeiwerufen hat. Dieses historische Dofnmcnt, welches bisher von keinem deut-schc» Platte veröffentlicht wurde, lautet nach dcr fran-zösischc» Milthcilnng: ^icbc Vcrbuiidclc! Durchdrungen, wie die an. deren Fürsten, uou dem Gedanken dcr Nothwendigkeit, die Vundesuerfassnng z» rcorganisiren, werde ich mich am II!, nach Frankfurt begebe» uno mich glücklich schälen, mit Ihnen bort znsammenzntreffen, damit wir uns über die Angelegenheit besprechen, Franz Joseph, München, 1!». Angnst. Eine» schärferen Ge» gcnsal). als den Empfang dcs Kaisers von Oesterreich und dcs Königs von Preußen vom 1!» uno 15» l. M. oahier kann mau kaum deuten. Während dem Kaiser Franz Josef Alles zniubclte. begrüßte ma» den König Wilhelm mit achluugsvoUem Schweige». Die A»> Wesenheit des edlen Aismarl aber hatte der Polizei große Sorge» gemacht. Mau fürchtete cine Demon« stratio» uud mit gutem Grunde. Es waren in der Stadt alle Pfeifchen und Ratschen aufgekauft worden und dcr Wirth ..z»m Vaicrischcn Hof", wo die ore», ßischc Suite abstieg. h,iüc ci»c brief!,ä?c Mahnung erhaltcn, sich ans eic Eventualitäten einer Kaheiunustk vorzubreiteu. Deu Vorkehrungen dcr Polizei gelang es, cincn Skandal zu ucrhiudcr», ocr Münchc» lcinen» falls zur Ehrc gereicht häüe. Vtünchen, 21. August. I" der auf morgen Al>c»ds eigens anbeianmien Slßnng der Abgcorlmc» leulammer soll eine Gcsl»»»»göänßern»g bezüglich ocr Reform. Alte des dcnlschc» Vn»des deanlrag! werden. Kopenhaaen, I«. August. Die üinladnng zum ^ranlfnrtcr Fürstcutoiigreß wurdc hicr am 11. d.M. durch dcu österreichische» Minister Baron Orcnucr überreicht. Das Antwortschreiben dcö itönigS ist vom l l. dlUill, cnll)n!t c>,^ i,, schi liclbindlichcn Anedruckcn nl'neflißlc ".'ll>lcl)!i!!l,,i, lmd schlicftt mit dc<» Vonschc, das, dic versaiuiucKc» ^iirste» ci»e solche Oraa»isation dcs ^»»deo bcschlicftc» mögen, dic zum Heile Deutsch« la»d'? ausfallt, für das sich dcr jiöuig wcgcn Holstein lebhaft intcrcssirt. ?tew°Aork, 12. August. Der «New«York' Hcialo" meldet: Es gehl das Gerücht, dcr aincrl« kanischc Gesandte i» St. Petersburg Eassins Elay habc cinc» Vcrlrag mit Nußland für den FaU ei»cS Kiiege« uniclzcichnet. Amcl,ka würde an Frankreich nnd England den Krieg erklären. Man versichert, General Meai>e weroc durch Grant crscyt werden. In Washington hat ein Meeting der hervorragendsten Rrpublilancr auf Grundlage rcs Gerüchte« stattge» funden, daß die Konfö'derillcu angebolc» hältcn, zur Union zurückzukehren, wenn ih„c„ annchmdare Ve» dingnngcn gestellt wüldcn. Dasselbe Platt meldet: Lincoln ll'ürdc vo» Frankreich verlangen, das Projekt einer Monarchie in Mexiko aufzugeben, Tagesbericht. vaiback, .' l, August, Gestern fand i» der hiesige» evangelischen Kirche die kirchliche Feier des Geburlsfestcs Sr. Majestät des Kaisers Statt. D>c der feiellichcn Veranlassung cntspre^cndc Predigt über des Christen Gcbct für die Obriglc,! wies znm Schlüsse darauf hin, daß »ich! nnl die gegenwärtige Stellung der cuauzelischeu Kirche i,> Oesterreich, sondcr» auch die »cncste» Pemüb!i»,>cn Sr. Majestät für das Wohl seines Neiches nnd de? gsjammlc» dcutschcn Volkes cinc um so srcndiacre Veranlassling darböte», die apostolische Maliming znr Danksagung u»o Fürbilte für deu ^audeSfürsleu zu — Ueber die Feier des Geburtstages Sr, k. k. Ma> icstät acheu uns nachträglich »och folgende Vcrichte zu. '^,1 Adelsbcrg >l'arc> da« Fsft ,„it Pöllcrschüsftu m,o mit der Vollsbymne. vor dem Amtsgcbäude uo» dcr dortigen Musi^andc gcspiclt. begrüßt, worauf ein fcinlichcs Hochamt mit ambrosianischem ^'obgcsa»ge fclate dem alle Zio'lantoritätcn, die k. k. Gendarmem. v»!c 'sionoratiorcn »»!> ">!dcre Andächtige bcinwh». l„ — In Ioria gab cö schon am Vorabende Pöllerschüssc und Plahmnsik; der Morgen dann wuroc wieder mit Pöllersaloen begrüßt. Um 10 Ubr wa, Hochamt in dcr Sladtpfarrkirche, a» dessen Schluss die Vollshymüe gesungen wurde, Nachmittags wur dcu auf dcr /oülj, durch die Munifizc»; des Hcrri Vergralhls die mit Schnlpreisen bethcillen Schule, und Schülerinnen bewirthet, wobei dic Pergknappcn kavcllc spielte und die Ingend sich >» verschiedene, Spiele» ergötzte. Am Abend dcS 2!l, d. M, sanl eine Vorstellung im Werkstheatci Statt, — Herr Anton I<>ry, Pianist, Ehrenmitgliet dcs Instituts der schönen Künste z» Florenz ?c„ wir! sich, anf der Rückreise nach Ilalie» begriffen, I>il> aufhalten nnd ein Konzcrt ucranstaltcn. Wien, '.^.. August. Nach dcu bisherige» Pcnchtc» ans Fraulfnl! dürfte die Rückkehr Sr. Majesläl des Kaisers an, Samstag deu .'!». oder Sonntag tcn ">(', Angus, erfolgen, «. l, Aus Innsbruck wird uns a/mc!dct, daß Ec. Majestät der Kaiser Eintausend Stück D»> katcn als Festgabe zum großen i!andcSschicße» z» be> stimmen geruht haben. - Erzherzog Manmilian von Este hat suiz vo, seiucm Tode einem Priester der Rcdcmptoristcn.Kon gregalion seine Mannskripte, enthaltend viele Aussah philosophischen und thcologischcn Inhaltes, die Fruch! seincr langjährigen Studien und Erfahrungen. zm Sichtung eingehändigt. Diese hinterlassenen Manu« slriplc werden dem Vernehmen nach im Druck cr> scheiue». — Der Herr Handclsminister Graf Wickcubur? ist »ach Vce»dia.ung seiner Dienstreise vo» Ärünn hie, eingetroffen. — Es l,at sich hier ein Comite gebildet, wclchei die Absicht hat. am Sterbetag Körner's cin feierlichci miliiärischcs Ncquicm zu veranstalten, Ucuclll Nachrichten und Telegramme. Frankfurt, 22 Anglist, I,i der henüge» Füriicnkonfercnz, die »ach ei» Uhr schloß, wnrdc dai negative Aütwortsschrcibcn dcs Königs von Prcußc» vorgelesen. Die Diskussion über cinzclnc Punkle des Rcformpiojcktcs hat begonnen. Das Ergebniß ist ei» sehr zufriedenstellendes i'.nb alle Aussicht anf eine baldige Verständigung vorhanden. Die nächste S»> znng findet muthmaßlich Montag Statt. - Gs he,ßt daS Dilcktoiialüclhältniß sei besprocheu »no angc, messen geregelt worden. — Gcsttin richtete Oestcr reich an sämmllichc Kabinette der am Kongresse par> tiupireuben Fürsten eine Denkschrift bezüglich de> M/tlel zur lyüuüchsts» Vesch!sumau»a dcr Verh,,»d' Ilinge«. Frankfurt, »'2, Au,i, formoorschlägc i»,s« abgelehnt hätten. Dasselbe Or» gan berichtet, der erste Paragraph babe einige Ve« merlungen dcs Herzogs von Altenburg veranlaßt, worauf Herzog Ernst von Sachse»«Koburg eine pa' lriotischc Rcde hielt und die Annahme linslimmig er» folgte. Außerdem seil» mehrere Paragraphe ange» nommen. Berlin, 22. August. Nachrichten aus Vrüsstl zufolge habe König Leopold dcm Herrn Erzherzoge Ferdinand Mal erklärt, er wolle in dcr mclikanische» Frage neutral bleibt»; das Projekt bezüglich eines Familienrathcö sei aufgegeben. Erzherzog Fcr>i»a»t» Mal werde vor sci»cr Reise nach Viarri!) sich in harken anfhaltln. Dresden, 22, August. Das «Drcsdner Iour« na!" cmhält ei» Telegramm m,s Frankfurt voni he»» tigen. folgenden Inhalts: Die Fürstsüki'nfcreuz bal beute mebrcrc Artikel bereits a»geno»!»!e», N»m» mehr werden täglich Sipunge» i!!e,!, <,»o die Rußland al,fcr!cglc Vcrantwortüchleit z» ic»sen. Ocstcrreich, Frankreich und England l^abe» ric Driug liäikcit dargestellt, cii'.cm bcllageusw.lll'cu ,',nst>inre. welcher voll Gefahren für Oun'l'.i ill, c>n ^nl'c -machen; sie haben die Millcl a»^^!'!!!, wc!>!,-zuwenden ihnen nolbwendi., schic», »,» z>, diesl,, ^ielc zu gelangen. Wenn NMaiio nicht all. i',,,,, was von ihm abbäugl, um die genwi'.igic» >i>,i ,ö!'»lichc» I,!tt!ttio»eu der drei Mächte z» ,e»,,, wen» cs nicht den durch slcuudschmü.,^ ^v,,,,, angedeuteten Weg einschlägt, so wird eo 's ,', schweren Folgen welche eine Verlängerung dcr V i" 'Po'"' ""h "ch i'cl'e» la»n. vcran» örtlich Anhang zur Kaibacher Aeitnng. >, lc, Kl«««» «lüc !N<» ft,» In östcir, W,U>, im.,. ,<„ 5>"/. 72 «,1 72^,«> 5.'/,. ?!n!,!>, ^, ix«!! nut Amt, !»ü, !»i,,^1 >,-,!? !'sn,c >,'!l'schni« I,'«!» , !>,', / , !,,',',>> '»lalil'na! - ?!„!,!,,>, >,n! I^llü^,'!^,!»««^ . „ 5>", X^,.^> «2Z<> N,ili°üal -A,i>,^l„ mil ?l!'ri!->5>'„^!,, . , „5, ,. ki,! > >.',>> V!.!,ili^„», .,.,„!', „ 7'!,7l» ?ii>^., beüo mil U>>»i'lio„>,', „ 5> „ 7>>,N0 77 — d,!l>'.......4>,„ ü^, - »^ ^'> mil '-UN lof„„>, v, .'>,ilü e l^^'<" > >!'.''" ! '!l! - ,^5,< ',>,'> 7/) !',! - 5iMl>, , !0l ^0 !!»I5,<1 ., ., ,ul»0fl, l"I 5,5, ,,»I'^ ,»,' ° N,n!,!,,l<', ^»42 >.,^>u»!,. 17 — 17 ,°." >: !>>r Kr>>n!ä,!d^ (süc lttU ft> >»li»l>cr.0c«.rr l,,' , , ' ,» 5"/„ !->! ><7 Ob, - Oess, »nl' Ea!,lv z„ 5,"'. >„'> >-'> 5>,' Nahmen , , 5, „ !«»,^> ^l 3'< ,^,»>,if , , 5. „ "l ".' ,'l^ .'llir„! , .!«>>!,„ u ,!ln,1 5> „ ^ 'Uiählcn „. >3ch!>!!>„ 5, „ <<, IIn.,>n,!......' ^ „ 7», ^» 7>! 7,', ^,m, B,1» , ,sssl>, u Sl>n>, 5» . 7:>, - 7,> 2,', llOali^n.....5> „ 71, 7^,5. Licblnl' >i, Vulow, , , !> „ ^ < «lücliamschcs »»l. I»5/» 5< „ !'2,.'5) l>!„!!0»,i>!>,ml...... 7,''. 7!'^ Xr.dit «üsw,! ,„ A^<» !'! o, w, !!»! ,"n !ü, !> > '^„. <^!.,,,,, l^!fl „ V, !i« , ^ 'II.' ,«, sseid -N°»d!',,,I«»<^ ,l, liü'i, !!>',' I ^«r 5>«> ^r..... !!'>>,5>>» !!'! «>,is, >5!l,',.'«al,„ ,»!is«»fl !i!>i ,,?,. I,<7 5,<> H»d-»ordt>,Vcrb,.Ä,2U<)„ .. !^!7 2', l^7„'>" s»d, Hlliat,!', !o»>b. ve». u, c,»tr. ital. »ls, L00 fl, ö. W, 5.M ,^r, mit Mn,l»nq..... !>4< — 2^! > ,^7 ./ !!,', ! >? i!,!U, ,!l,!!>,>!>„ck.....'!!'5., - !l«! W,>,!»^„ ,„ .',»<» !, , l>!^ .", I.^.' 7,', /„I-,,,','!!,,,',, '.'<»» sl !', wi i>, !>' s!. !^,^, ,>,n,!ihl»»ss, 1 '7 —,- lpfandbviefe >r!,).'?', IM,.. Vos>- >s 3li,ll,! 2!ad!>,>,», Q!>„ ., 4» „ ö W. ll> ,!!,,>> ^jy „ 1«,, „ !"^ ' !'l^> ^a!js,! ,>, K'sl, ft'M, , ,'!>!','> ,"7,^,> ß!, «»lNl'ii „ 10 „ „ 7.l,75, 7,,',^', Vinrn^r^ „ M „ „ 21,— ,,l0» ^!i „ ^,»..... 2>' ^»/,U Vii.i 'A»>,sl»lr„ sl,l 100 si, ssldo, ?N, !>< !','. !,,» 75, ,z,.,n'f,n! !>, M. drtto !»<«7'> !,!,^«5, «,',»!'!!,<, s,,!- KX» Marl Äa>,s,' >^! >,<> ^! ^! V°ü!'l»! ,,» 10 Pi, Sttilin», , !!>>,'> !!!!»» Pnri« s„l 100 «r>inl« . , . ur« der Gclos»rte„. Weid W>,l, ,N, ^,„!^D,„ 5,st, Üljlr, 5>fl ü.'l'itt «>"„» . . !,'. ., ','0 „ I,'» „ ,'!>) ., Nai'lll^l^d'or , , ^ „ !»/> „ !^ „ !^j ., Nuss, Inn^trial« , !! „ ix „ !» „ lü „ Ä.rnn«chal>r , . 1 „ < , 1 ., 'sr°?lc,!° , , 111 „ Ä5> „ 11 l „ 5>0 „ Effe!,ts„ und Wechsel-Knrje an der k. f. öffentlichen Vürse in Wien. Dc» '.'2, August 18>li^>,ö 7'^5, Silber.....1I!^,'> >l'a„l>,!<>>» , , , , 7!>5. K.s D»s»<.n , , 5',!!', Krcdüasti,, ... 1!'.'- ix,^»cr i>nsc .101,40 t^throriinuMy Z»<15 lier k. k. >?>i!)Oüfi!l^esellschnst ") ^)>lgc zwischc» i/aibach i,»d Wic», ^,! ler Vichüiog nach Wien, Vailmch Absah« ?!achm. I Uhr ,, Noch!« 12 >lhv5>1M 5iemlir>k1 „ :l „ 27 ,. „ ^ ü „ 11 „ Cilli „ > „ I'i...... 4 „ — „ Pvagrrh«, „ '< „ 5,,'» „ „ „ 5> „ Ilü „ ^ai'lim'g „ «l „ ül „ „ ^riib »I „ 15, ,. "ro; ^riih « „ 5>-l ,. ., Abcxd«, « „ ,'!l „ Hnul a. M. „ I" „ 41 „ „ „ 10 „ 2:! „ ,,:adt ^>>ich,„, ,'! „ !N „ „ ssnch Z „ ,'!,'. „ Wir» ÄnllN!!! ^rich 5> „ 17 „ „ Abend« 5. „ 2', „ H» »,i A^salivl Vor»!. !> Uhr Hl M, u, Abcud« N Uhr ,'!>> M. '.'irnsllid! .. II „ 27...... 11 „ 2« „ Bnili >1, :»,', „ 4 „ ,^7 „ „ ,. 4 „ 25. „ ^r»-, „ ^ „ :>.'...... «; „ if< ^, H1!ard»lss „ ^ „ ll!...... « „ :!.> ^, Prassn!,0f ,. !' „ 25. ., „ .. !» „ 11 „ <^'lil,mn Nnchl>' 2 „ «', „ „ «chm. 1 „ 5,1 „ ^') Zü^c zu'ischcil ^.ndach, Tricst »»d Venedig. V.u^ich ,^„»!!v! 7,>!ih 2 U. I«! M, Nachm. 2 II. II «M. Ädclibcr« „ „ > „ >'" „ ,. 4 .. .'ll „ 'l.Vibresina „ „ 7 „ ,'!7 „ .. 7 „ 32 „ l '.»wtmm „ x „ 2" „ Abciid« ,^ „ 15> „ ^»brtsiim Abi, ,^rlih x „ ,^ „ ,. '.' ,. 5.0 „ ^encdlü '.'!„,, Nach,,!, :! „ » dcr ^ichtimq vo» Vcncdlq, Trieft und i.'aibach '^ucdiq .'!l,s, .'ldcud« 1" u. 2»: M. !!, Vorm. 11 u. — M. ^adresmn A»!,l, 7^iih «I „ 5 „ ,. Abd?. '"" geht jcden Tiuftaff. T°»»nftaq »,ll> Samstaq. «Ära; M,!'»« >.' ., ^!i „ Vmbaä, „ „ I.. ., lü ^illi :1bc»d<, N „ ,ü. „ ^,,ii „ Ms,«. , '. ,; „ ^«idach „ >'> „ !5> „ G>n, „ ^h^ 4 ' ,,, " Tn.sl ^!!l, Äbd^. ',« „ ,',!> „ Ä!in! Ms, „ !! ,. :„I „ <) .'I! dlr Richtiiug 00» Ttcil, brück. Sissct. Abi»!,rl U0ü Vaibachl Uhr »l :Ni„, Nachmi!!a>,<<, A»!,!,,,! in ^Ici,ü»!!l1 -.'>!>ch,»it!iU, ,! Uhr 1ü ^iiü, Absl'hrl von 3 ! c i » I' r >> ci ^inc!,,,! ! U, 25> Hi , Aütüiif! >» Ä ^ r a »! »m »> Uhr 5,l» ?)>!,!, >!l',u!,>l >'MI ,ll,1 > a!,! ,!„! 7 Uhr !l 9N,. ?lüf»,!f! in Sisstl mil 5 Uhr !,, .N(, '.>!!>r„d<>, .u! dcr ^lichtuiic, von 2>sscl - Zteiüliriick. -.^>,"l,rt v°ü öi'jcl 7vrM, ü Uh> IK» Min, , A»l>i„ft >>' A l, r » ,!! >,!!! « lN,V I M,I, Äliiahrl l'o» Ä^aiü u.„ « Uhr lü :!,!!i,,,. Ai,!!!,,,! „, ^ icil,- l> r >i ck ,m, 10 Uhr 5^) Ui„, .>n,fl,htt l'l'„ ^ linl, r >! lt 1! Uhr ,".« MiiüNr», Aüli,»,! i» raibach 1 >!>,r ,'>! Mi„. NaÄmi, i> rc m d » » A «zeig ». Hr. N'lM' r'. Nlimili!. s, l, Kämixcicr un» Polizci.ol'ciiommisiVis, vl?ü M,'»!»,', — Di? Hc>ic» ! sslr'l'N'i u, El!sc,l!', I!!!t! — Sct!schcü,1, Kaü'nnnn!. l'l',' W>», ..... Hs, « Schl'lil^'ri!, l'i,'» ')lgl<"». — Hl, l>, ^!„>n»!>, P>»i^eüycs, Ul.',! ('l?cls>'»c', — Hl, .Ul,'l'l!s!>'»,m, ,h,'!,'ma»„, von'I.iiüchcn, — Die Hellt» -Hcimmi, 5>' >>i„rclsnni"l!. »0» Tlicss. — Hr. I,»l>,ll, HmUcls» üiaüü, roi! -?l'l!lstlirll. - Fra» v, Gori»,, uon PcsO»«. 3. 1696 (!) Rr. r.l-.'o. I't II i. iöcjin r. f. stäDl. ^cls^]. BfjitMfl«i4|ft »u 9?fU« finbil, tvirb im 9fsl*t)flii|ir umi rirPjcri^tlirtTfii GDift' com 89. ttpvil I. 3- 3- 2882 Icfjuut stcOflicn . tnß Me jnr fjcfultocn JfllWeUnifl per fem 3»i)sltni ScPlnr oon Untcrfroiiiii« ofbiiriiicii WraHrdt Wr&. * 9tr. .'(17 nd fyrttt\a4) mis tf" 26 Blljnfl hub 88. ©cptnubtr >l!iad!l. I.!»! Ellass.ö uom ! !, l>. M. 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