.M 58. Dinstag am l l.März l862 Die „kaibachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comploir ganzjährig II fl., halb-jährig 5 fl. 50 lr., mit Hrcuzband im Comptoir ganzj. 12 si., halbj. 6 fl. Filr die Zustellung in'S Haus sind lialbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., nntcr Kreuzband und gedruckter Adresse 15 st., hallij. 7 si. 50 lr. Änstrtionsgebüllr für eine Garmond - Spaltenzeile ober den Naum derselben, ist für Imalige Einschaltung l> lr., für 2maligc8lr., für 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel pcr 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. lür 3 Mal, 1 si. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für 1 Mal lmit Inbegriff bcs Inscrtionöftempels). AMchn «hn>, ^cinc k. ?. Apostolische Majestät haben mit der Aller-höchsten Entschließung vom 26. Februar d. I. die Wahl des Andreas Schlager zum Präsidenten-Stellvertreter der oberöstcrrcichischcn Landwirthschaft« Gesellschaft allcrgnädigst zll bestätigen geruht. Das Ministcrillm für Handel nnd Volkswirth-schast hat die Wiederwahlen des Friedrich Wilhelm znm Präsidenleu, nnd des Joseph Ganahl znm Vizepräsidenten bei der Handels» nud Gewerbckanimer in Innsbrnck. dann die Wiederwahl des Frailz Anton von Koflcr znm Präsidenten, und die Ncnwahl des Frailz Tschu r tsch en thaler znm Vizcpräsi. dcnten bei der Handels- und Gewerbckammer in Vozcn bestätigt. Uichtiuntlicher Theil. Das k. k. Landcs°Präsidium bat ans dem für das Ial,r 18<>2 mit 41 ft, 9 kr. ö. W. entfallenden Iahrescrträgni,>c der Adrlsbcrgcr Grollen'Invaliden. Stiftung dem Patcntal- Invaliden Josef K n m m c r aus Idria mit 20 ft. ö. W.; dem Patental-Invaliden Joseph Kova tsch aus Adelsberg mit 10 fi. ö. W.. nnd dem Patcntal - Invaliden Jakob Fcrlip miö Tratta im Bezirke Lack mit 1 < fi !1 kr. ö. W, durch die betreffende»! Bezirkväinter am hcuügen Tage l'e-theilen lassen. Vom k. k. Bandes - Präsidium. Laibach am N. März 1^2. Laibacl), t0. März, Der Bundestag hält eine außerordentliche Sitzung — das Ministerium Hohcnzollcrii'Auerswald in VerMi hat seine Demission gegeben — das Programm Na< tazzi's ist erschienen — diese drei höchst interessanten Nachrichten bilden das Neueste in der Politik. Der Bundestag, der sonst nnr an Donnerstagen Sitzungen zu halten pftcgt, versammelte sich Samstag außerordentlicher Weise, nm den zwischen deu Kabi« netcn vou Wien und Berlin vereinbarten Antrag anf Beilegung der knrhcssischen Angelegenheit cntgegcnzn. „ehmcn. So viel uns der Telegraph über dcn An> trag selbst mittheilt, herrscht vollständige Uebereinstimmung zwischen den beiden deutschen Großmächten, was der klcmdeutschen Partei nicht gerade angenehm ist. Daß der Bundestag in der öffentlichen Meinung wieder rehabilitirt wird. indem man il'm die Entschei' dnng in dein kurhcssischcn Verfassungskonfiikt überträgt, ist ein schwerer Schlag für jene Partei, welche hoffte, Preußen werde fortfahren, die Bnndcsversamm-lung zu perhorresziren, wie es in einigen Fällen kürzlich gethan, und endlich sich gm,z loszusagen. Znm Glück kehrt die bessere Einsicht wieder. Das einseitige Vorgehen Preußens, welches man im kleindeut« scheu Lager gefordert, konnlc nur dazu führen, die in Deutschland leider vorhandenen Gegensatz bcranszu. fordern und einen Konflikt herbeizuführen, ans dein nicht Deutschland, sondern lediglich der Nachbar je,," scits des Rheines Nutzen gezogen hatte. Genug der deutschen Zwietracht ist gelegentlich der identischen Noten an dcn Tag gekommen; diese Zeit isl nicht dazn angethan, auf solchem Wege weiterzugehen. Das preußische Ministerinm ist in Folge der Au-»ahmc des H^gc-n'schen Aülragcs in dcr Hammer nach vierdsTiahrlgcm Vl'stmidc aefnllen. mW zwar gcsli'irzt durch sciiir ri^rln' Partci. Ec< yaiitclte sich nämlich dort um die sogciiailiiten „Viremen'ts" in dem Bud» get, das heißt, nm die Abschreibungen nnd Znschrei-bnngrn der einzelnen Posten in den Ansgabcn der verschiedenen Ministerien, wobei die Snmmrn, die i» einem Vcrwaltnngszwcige »rspart werden, ohne Zustimmung des Parlaments einem anderen Vcrwal» tnngszweige zugeführt werden. Die Kommission, welcher der Antrag des Abgeordneten Hagen zugewiesen wurde, hatte dessen Vertagung bis zur nächsten Scs' sion beantragt, aber die Mcbrheit des Hauses war anderer Mcinnng. Es wnrdc mittelst Namensaufruf abgestimmt nnd ^- das Ministrrinm erhielt die erste große Schlappe. Die Annahme ocs Hagen'schcn Antrages bewies deutlich, daß ein der Militär-Vorlage günstiges Votnm der Kammer mcht mehr zu erwnr-ten sei.- das Ministerium handelte also ooUkommen korrekt, als es seine Entlassung nahm, seinen Nachfolgern im Amte die Verantwortlichkeit für alle folgenden Schritte, überlassend. Hieraus folgt naturgemäß, daß das ncnc Ministerium kein liberales sein wird, denn ein solches würde denselben Schwierig-leiten gegenüberstehen, welche seine Vorgänger gk' stürzt hnbeu, und übcrdicß sich schon durch das zu übernehmende Odinm der Landlagsaufiösnng unmöglich machen. Dcn Landtag anftösen kann nur ein Ministerium, welches zwischen der «Kreuzzeitungs"-nnd der Partei Aucrswal0'Schwcrin die Mitte Hält, und es scheint nns daher das Gerücht wohlbegründct, welches den Grafen Pcrnstorff als den künftigen Ministerpräsidenten bezeichnet. Die jeht in Preußen eingetretene Krise war vorauszusehen. Entweder mußte das Abgeordnetenhaus, nm das Ministerium zu rct» ten, mit diesem durch Dick nnd Dünn gehen und sich vor dem Lande proslituiren, oder es mußte mit dem Ministerium in Konflikt gerathen. Ueber das Programm des neuen Ministeriums in Turin meldet der Telegraph: Natazzi erklärte in der Kaiumcrsitznng: Unsere politischen Präzedcnzen entsprechen nnsercr Haltung, Ich will die Schwie» rigkeit nnd Verantwortlichkeit der Situation nicht ver-brhlen. Unsere Aufgabe, fährt Ratazzi fort, besteht darin, die l'ieher getheilten Provinzen zu orgailisiren mW zu em/gen, und jene italienische!! Provinzen, welche noch nicht zum Königreiche gehören, zu befreien. In linscren auswärtigen Beziehungen werden wir Ucbcrcinstimmnng mit anderen Nationen mistre-ben, eine Politik der Isolirnng ist nnmöglich. Wir werden bemüht sein, an jedem Ereignisse theilzuneh» ! men, welches einen Einfluß mif die Geschicke Italiens ansznüben geeignet ist. Was Frankreich anbelangt, so werden wir niemals vergessen, daß wir ihm znm großen Theile nn« sere Wieoeraufrrstehmia. verdanken. Ebensowenig werden wir vergessen, daß England stets unsere Freun» Feuilleton. Hcrzestvwiua nnd Montenegro. Wie schon mehrmals, sind anch in: gegenwärtigen Moment die Blicke wieder anf des „südslavische Dreieck" gerichtet. Mit um so größerem Interesse begrüßen wir daher eine Schrift*), die, auf genaueste Kenntniß des Terrains gestnpt, nicht blaß die geo> grapbischc Natur, sondern anch die Kommnnikationcn und Orte jener Deltaläi'.der schildert, sie vornehmlich vom Gesichtspunkte des, Kriegsschanplapcs auffaßt In dirscr Beziehung wollen wir einige wichtigere Momente hier hervorheben. 1. Hoizcgowiua. Die Herzegowina, dentsch «Herzogthnm«. türkisch „Hersek", einst das Herzogthnm S Saba. seit 1520 mit Bosnien definitiv dem osmanischen Reiche einver. leibt, begreift innerhalb eines Umfanges von 1^2 Meilen 2'l>3 Onadralmeilen nnd ist ein langes, schina. leö Gebiet, welches zwischen der Spihc der Sntorina *) MilltNlischc Bchhrlllnmn des PaschalW Hcrzlgowlnst Nüd dc« M'sltulhilmö Crimgora. sammt Karle. Vmi I. st. Sestäl, l. t. Hauptmauii, und F. von 'Hcherb. Wien 1W2. Im Selbstverläge der Verfasse. (Univsrsal-Ässeutie-Kau,;lli). Se. Erzcllcn; der Vanuö ^ldnuuschall-^icnts-naut Freihcrr u. 8ot^uio hat die Wiomimg dcs Buches angluommen. > nnd dem Berge Vojnik mit einer Breite von> ll) Meilen beginnt, sich zwischen der Bucht Kiek und dem Vitovnja'Gebirge oberhalb Kunjica bis zn 111 'Meilen erweitert und in einer Länge vou 30V. Mei< len gegen deil Berg Dinara in der Spipc ausläuft. Das Klima ist je nach der größeren oder geringeren Nähe der Hochgebirge lind den rasch nnd vielfach wechselnden Terräm'erhältnissen selir verschieden, tbeil-weise ungesund, für den Fremden oft unerträglich und im Hochsommer sogar entschieden gefährlich, nur daß von Zeit zu Zeit die Bora die Hipc mäßigt und, die Lnft reinigt. Wegen des Abschnittes, welchen die Narenta von Konjiea bis zn ibrcm Ausflusse mitten durch das Land macht, lassen sich die Kommnnikationen in die links und rechts von der Narcnta eintheilen. Links finden sich die Kommunikationen: vom Fort Opus nach Mostar; vou Slagno nach Stolae - von Slano nach Stolac; von Nagnsa über Eoki (Stari).Slano, Ljubinjc und Stolac aach Mostar; von Nagnsa vcc> chia und Castelnnovo nach Trebinjc; von Castclnovo und Nisano über Kloblik nnd Bilec »»ach Mostar; Weg von Mostar nach Sarajevo; — rechts: von Metkovic über Gabclla llnd 6ap!ina nach Mostar; von Vevgovac über ^jubuöka uach Mostar; von Imoöi über Posojeje. Duvno und Nukini'Tvori nach Mostar; vou Spa« law über Sign nach Livno Die Widerstandsfähigkeit der Herzegowina bc< rnht hauptsächlich anf der überaus schweren Zugang« lichleit. besonders zn der südöstlichen Hälfte des Lan-dcs. Uebn- die Gebirge, welche das Land einschließen, führt zwar eine ziemliche Anzahl Pässe, darunter aber, mit Ausnahme der uou Opus auf Mostar, keine Kommunikation, welche in ihrem gegenwärtigen Znstandc auch nur für leichte Nriterei und Artillerie gangbar wäre. Im Allgemeinen find die Zugänge zu der Herzegowina über die Gebirge, vermöge der Höhe, Nauheit nnd Verlassenheit derselben, sowie wegen der zahlreichen Steilen nnd Zerklüftungen höchst nnprakticabel. Ehanssirte Straßen gibt es nicht, anch nicht einmal eigentlich befahrbare Kommnnila« lionen; selbst nnter günstigeren Verhältnissen im übri. gen würde die Unebenheit dcö Terrains die Anlegung guter Straßen unendlich erschweren. Fnhrwcrlc sind eine Selteubcit. Die Sanmwegc bestehen aus oft ununterbrochenen schmalen Streifen unordentlich znsammcngehänftrr Steine, die für die Neiter, und ans daneben fortlaufenden nngepfiastcrtcn Pfaden, die für die Saumrossc bestimmt sind, welche den Transport vermitteln. Das Fortkommen auf dcn Fußpfaden ist endlich durch das unanfhörlichc Anf und Ab, so wie durch die große Masse loser Steine, mit denen der Boden bedeckt ist, ferner dnrch einc Unzahl dorniger Gesträuche nnd stacheliger Gewächse, sehr erschwert. In keinem Lande sind die Brombccr-stränchc so häufig nnd lästig als hier; sie bilden ein nennenswerthes Hinderniß der Kommunikation, zu dessen Beseitigung deu marschircndcu Kolonnen Zim-merleutc vorauszuschicken wärcn. Zudem führen die meisten Wege durch Mreichc Design. wo' sich zu den Schwierigkeiten die Gefahr gesellt. Die 260.MW Bewohner der Herzegowina gebö. rcn mtt wcmgen Ausnahmen dem slavischen Volks-stamme an. Ihre Kraft, Tapferkeit und Ausdauer. 33O dm gewesen. In dcn Vczichnngcn mit dcn Mächten wcrdcn wir Würdc und Unabhängigkcit bcwahrcn. Die Freundschaft anderer Nationen, welche wir wünschen, werden wir durch Klugbcit uuseres Vcr» Haltens erreichcu. Wir werden beweisen, daß wir den Weltfrieden nicht gefährden wollen. Hinsichtlich der - römischen Frage wrrrcn wir moralische >md diploina-tischc Mittel anwenden. Diese Frage ist seit zwei Jahren nm Vieles vorgeschritten. (Ein anderes lins vorliegendes Telegramm sagt: Bezüglich Roms erklärte Natazzi, an dem Kamincr-beschlusse festzuhalten lind mit Frankreichs Einvernehmen nach Rom zu geben) In Bezug anf das Innere verlangt er die loyale Mitwirknng aller Kapacitäten, verspricht die Durchführung des Gesetzes über die Nationalbcwaffnlliig und Sparsamkeit in allen Administrationszwcigcn un-bcschadet der Rüstungen und schließt mit einem Appell an die Vcrsöbnlichkcit. Nach diesen telegraphischen Mittheilungen zll ur< theilen, ist N'atazzi weniger hochfahrend, als Ricasoü es war. Er stellt zwar auch die Erwerbung Roms lind Venedigs in Aussicht, betont aber viel mehr die Organisirung des Königreichs Italien nach seinem jetzigen Umfange, und verspricht, den Weltfrieden nicht stören zu wollen. «Wenn möglich", muß man hin« zusehen, denn die FreischaarcN'Politik bat die Ober-wind. Mazzini uud Garibaldi sind mächtiger als je. Man lese nur. was wir weiter unten von der italic» nischen Grenze mittheilen. Der Brief Napoleons an den Grafen Mvruy. In der Sitzung des Corps lcgislatif vom ll. März theilte der Präsident Graf Morny der Ver? sammluug mit. daß er einen Pricf des Kaisers zur Mittheilung an die Kammer erhalten habe, ein Dokument, welches dazu dienen werde, dic Bande, die den gesetzgebenden Körper mit dem Souverän verbinden, zu befestigcu. Der Präsident verliest unter lautlosem Schweigen folgenden Brief: «Tuilcricu-Palais, den 4, März 18 stizmiliistcriums herrscht fortwährend schr großc Thä< ligkeit, Bereits vollendet liegrn vor: Einc Straf-Prozeß-Ordnung auf Grundlage jcncr vom I. Il^l); an dicsc schließt sich cin Gesetz zur Organisirung dcr gerichtlichen Polizei an; ferner cin organisches Sta> tllt für dic Staatsanwaltschaften und cinc Instruktion für dic Gerichte; dann cine ncuc Zivil^Prozeß« Ordnung anf Grnndlagc der Ocffcntlichleit und Mündlichkeit. Zur Berathung liege» vor: Der Entwurf einer neucu Koukuröoronung u»d einer Exelu-tionsoronuna.. 'Agram, .'i. Mär;. Dcr zweitc Theil des Werkes: „I'<»!l!><"! sl>x»!<>!lim^> ln> ril/ki «c:u lil-Vlil»!«^ !>i,l-ml:>" (Politische Betrachtungen an» Scheidewege der kroatischen Nation), von dem gewesenen ^and< tags-Deputirten Engen Kvatcrnik. welcher soeben die Presse in der Typographie des Herrn Albrecht verlassen, wnrdc vorgestern Abends über Auftrag dcr löniglicheu Komitat'Gerichtstafel von der Polizei mit Beschlag belegt nnd in Folge dessen sämmtliche in der Buchdrnckerei und beim Buchbinder befindlichen Excm< plarc — 1200 an dcr Zahl — konfiszirt. Dic kö-niglichc Komitat. Gcrichtstafel hat nämlich bezüglich dieses Werkes einc strafgcrichtliche Voruntersuchuna. einzuleiten für nothwendig erachtet. Venediss, 0. März. Der in Ruhestand befind, lichc Erzbischof der griechisch« orientalische» Kirche in Dalmatic», Bocchc di Cattaro. R.ignsa nnd Istrien, Bcnedikt Kraglicvich, ist vorgestern im !17. Bebens' jahrc gestorben. Isslau, 3. Mär;. Es dürftc für Sie cin um so größeres Interesse haben — schreibt man dem «Mähr. Korr." — etwas über die Art und Weise zu hören, wie dcr Militärslaud aühicr sich an dcr Verfassnngsfeier bctheiügtc. als den Berichten aus ' Brunn zufolge sich die dortige Garnison selbst bis auf dic Musikkapelle herab von den Festlichkeiten fcrn hiclt. Daß dieses - Vorgehen nicht in der Gc« sinnung dcS Kriegsministers seine Ursache finde, son« dcrn auf persönlichen Ansichten bcrnhe, dürften Sie aus dcr Ansprache ersehen, dic dcr Kommandant des hicr stationirtcn k. l. 27. Feldjäger-Bataillons. Ma-jor Freiherr u. Stcnglin. bci dem Festdincr hiclt. Er sagtc unter Audcrm: «Es dürste von Iutcrcsse für Sie sein, wenn ich Ihnen erkläre, daß dic offizielle Wcisc, in dcr ich mich hellte bei der stattgc» habten Kirchenfeier bethciliqte, dic Folge eines aus. drücklichen Befehls Sr. Erzcllcnz dcs Hcrrn Kricgs« lninisters ist. Sic fthen aber zuerst daraus. welchen Werth man auf die Feier des heutige:, Tages legt, Sie sehen aber auch daraus, wie die höchste Armee« Bchördc die Bethcilignng unsererseits an diesem Feste nicht nur erlaubt und tolerirt, sondern gcradczu befohlen hat." Denlschland. Alis Verli» wird gemeldet, daß dcr Fürst von Hohcnzolleru dcn Vorsitz im Minislerrath dcfiüitiv niedergelegt habe. — Es sei mit dem Fürsten von Hol>c»loyc urrhandclt werden, dl'ch habe dieser ab-gclchut. Dic V^rhaildliin^cn mit dem Herzog von Ujcst schwebten noch. Italienische Staaten. Von der italienischen sHrenze, Anfangs März. Am l, März nm l i Uhr Nachts langte Garibaldi in Genua an. Ihn begleiteten seine bei» dcn Söhne Menotti nnd Ricciotti. cin gewisser Vccchi und der Senator Plczza, welche kurz zuvor nach Cavrcra gegangen waren, und der Admiral Antonio S»si»i. sei» alter Freuud und Waffcugefährte. Er brachte Waffen, Sättel uud auderc Nüstnngsstücke mit. Vor sciucr Abrcisc aus Eaprcra schrieb Gari« wird durch cin mchr fricdlicbrildcs Natnrell paraly-sirt. jeder Aktionsvcrslich droht bei ihnen an dcr Klippc der Uneinigkeit zn scheitern und von einer gro« ßeu uational'rcligiösen Erhebnng werden sie stets weniger die Seele als das Werkzeug sein. Von Iu< gend auf in den Waffeu geübt, sind dic Hcrzcgowi-ncr übrigcus vortrcfflichc Schützeu; aber auch im Handgcmengc können sie sich anf die Kraft ibres Armes uud die Sicherheit ihres Hiebes lind Stiches verlassen. Znfolgc dieser Eigenschaften uud dcr Bc< schaffeiiheit des Bandes ist dcr Hcrzegowiuer als Mei> slcr im kleinen Kriege zu betrachten, Dkc stärkste Scitc dcs hcrzrgowinisckcn Kriegs< schauvlatzcs ist im Südcn und Ostcn. Im Südcn vettl'cioigen dic Festen Trebiiije. Klc'l'uk. 5^'käic. Vilcc uud Gacko die ^audcsgreuzc gcgcu Moutcncgro. Die Oslscite ^egeu Bosnien hat zwar feine festen Plätze, allciu dic gcriuge Wcgsamkcit dcr dinarischcn Alpciikcttc, welche dem Fciudc nicht erlalibt, anders als dcsilircud in das Land einzudringen. läßt das« sclbc auch von dicscr Seite als gesichert ansehen. Anders ist es mit dcr Landcsgrcuzc gcgcn Wcstcn Obgleich das Prolog - Gebirge theilwcisc cincn Wall gegen Talmaticn l'ildct. ist seine Bcdcutimg als OpcratiouS-Parrlörc doch nicht von dcr Art, daß das Vordringcn cincr Arnicc über dasselbe alls irgend einer vorhandenen günstigen Zentralleitung vcrhindcrt werden könnte. Die im äußersten Norden gc/egene Fcste Livuo vertheidigt eigentlich mchr Bosnien als die Herzcgowina. und zwischen diesem Punkte uud dcr Nareuta trifft man bis Mostar kciucn festen Platz mehr. Auch südlich dieses Flusses fehlt cin solcher. Die sog. Fcstung Trcbmjc dient mehr zum Schutze gegen die Montenegriner, und sowohl Stolac als Poöitelj sind bei ihrer veraltetcn Befcstignngsart nicht im Stande, cincn Feino aufzuhalten. Eine» Vortheil für dcn Vcrthcidigcr bildct die Fluß« richtung der Narc»ta. welche dcn hcrzcgowin. Kricgs-schauplatz in zwei bcinahc glcich große Opcrationsplätzc thcilt. Dcr Vertheidiger kommt dadnrch in dic günstigc ^agc, scinc Operationen je nach Umständen von cincm Opcrationsschaliplatzc auf den andcrcn zll vcrlcgcn lind durch raschen Ufcrwcchscl dcn nachdrängenden Feind von sich abzustreifen. Aber zu solchen stralegi. schen Manövern wären au dcr Narcnta die Anlagen befestigter Uebergaiiaspimktc nöthig, und es wiirven dic Flndgegenden bei Gabella und in der Nähe der Mündung dcr Iascnica sich zur Anlegung von Brük-kmiöpfen cigucn. Dcr gcgcnwärü^c wchrlo^c Zn» stand dcr Narcntalinic gibt mit dem Verluste dcrscl» bcn dic ganze Herzegowina dcm Fcindc vrcis. Eine von dcr M^cresliiste her gegen die Hcrz» gowina opcrircndc Armcc bat dcn Vorthcil. daß sic sich dcr unvcrchcioigten Narclila alcich als einer vor, thcilhaftcn Kommmülatiouülinic bcdicncn kann, nur daß zu cincr solchen Operation nicht die ungcsundc und gefährliche Zcit dcs Hochsommers gcwäblt wcr-dcn dürftc. Keiuc bedcutciwc Fcste hindcrt die Kom-inuni7ation. denn Gabclla und Positclj sind iil cincm Zustande, daß sie einem mit Geschütz untcruom-mcncn Angriff kcincn Trotz bictcn könucn. Dcr Flliß ist mit klcincrcn Sccschiffcn bis Positclj und mit Flllßs'lihrzcugcn auch bis Mostar hinauf zu befahren, uud dcr Trausport dcs Armccproviants auf dcn üblcll Landwcgcu daher zu verinciden. Auch an dcn das Terrain zunächst dcm rechten Narfnw-Mr durch, ziehenden Wegen bieten sich dein Vertheidiger wenig vorthcilhaftc Aufstcllnngspunkte zur Aufnahmc ciner Schlacht. Zwar sind die diese Gegend onrchzichcn' dc» Bächc Trcbiäat und Vcgava ihrer tief cingc« schnittcncn Bcttcn ivcgcn schwer zll übcrschrcitcn. hiu« gcgcu bci dcr Kürze ihrcs Laufcs auf dcr Scitc ihrcr Ursprünqc lcicht zu umgehen. und der Iasenica Grenze zwischen Imoäi und der Narenta zu dcm schwächsten ocs ganzen Landes. Vol-cn der dinarischcn Alpen entweder im Thalc dcr Su^esa oder im Pivathalc nach Alt« Serbien übrig. Immer wird der Besitz dcr Narentalinic dhs Schicksal der Herzegowina c^tschsidcn. (Schluß folgt.) I35 baldi noch einige Briefe, die einen sclir kricgcnschcn Geist athmen. So z. V. einen an seine Wasscngc» fährten, in welchem er ihnen den Tod des (5arlo Nodi anzeigt, der schon in der Legion von Monte« video an seiner Seite kämpfte. Dieser Äricf schlicüt Mit folgenden Worten: „Italien ist ihm ein dankba. res Andenken schuldig, nno Ihr habt die Verpflichtung, in den nächsten Schlachten für ihn zn kämpfen." Die Versammlung in Gcnna am 9. d. M. wird über 10.000 Personell zähien, welche die Constituante bilden sollen; sie smo Alle Nnpnblikaner uon reinstem Wasser, Neapel liefert ein Kontingent von 12WÜ Der König sncht diesen Stnrm zn beschwören nnd rnft Garibaldi. Mit der jetzigen picmontrsischcn Armec lann sich die picmontesischc Rcgicrnng nicht >4 Tage lang gegen die republikanische Bewegung halten. Sie niuß daö Programm der Republikaner annehmen — und dieses führt zum kriege. Das ist daö unvcr' „leidliche, unerbittliche Schicksal Piemonts. Anö Nun», 1 März, wird gemeldet: Am 28. Februar haben 2000 Mann Franzosen den Corso beseht und die beabsichtigte National < Kundgebung verbindert. Heute, 1. März, hat der Karneval seinen gewohnten Gang genommen. Auf den: Corso herrscht vollkommene Ordnung. Eine Proklamation dcö Na« tional'Comit''''ö crmahnt dic Vürger, nicht mehr aufs Forum zn ziehen, da die bisherigen Knndgcbnngc» genügen. Oinc vom Waffcnminister Msgr. de Mcrodc bei Herrn Vcnanzi ai,geordnrte Haussuchung hat zur Auffindung der Archive des National- Comitu's nnd uon listen, dic mehrere Tausend Namen von römi' schcn Mitgliedern enthalten, geführt. Herr Vcnanzi hat bekannt, daß er Sekretär des (5om>te's, aber die Angabe der Namen seiner Kollegen verweigert, Die römische Polizei hat Herrn dr Angeiis, einen reichen Kaufmann in der römischen Campagna, sowie mehrere andere Personen verhaftet. Aus der Gemeinderaths Sitzung vom 8. März »5ttH. Die Sihnng wird vom Bürgermeister Herrn Imllrosch nm 4^4 Uhr eröffnet. Nach Verlesung des letzten Protokolls erhält GN. Stedry das Wort znr Vegründnng scincö Dringlichkeit-Antrages anf Ucbcrreichung cincr Petition an das h. Abgeordnetenhaus des Ncichsratbes um Erwirkung eines Gcscpcö, womit einc mindestens 20jährige Hauszinsstener-Befreiung für Neu- und Erweiterungsbauten in der ^'andeshauptstadt ^aibach zugestanden wird. Sowohl in der Anöcinandcrsl'c/c die V^ch^nd/uttg ül»i-r eittln vo» lö0 Vm'< qml,' Hausbesi^rn und Geirerd^eutcn überreichten Protest liegen die deadsichtigie Entsendung zweier Gcwrrbsmänner znr londoner Industrie«Ansstcllnug nnf ?icchnung dcv Gemeinde nnd der Handels- und Gcil'crl'ekammcr, in welchem Proteste eine solche Maßregel als uuh - nnd erfolglos dargestellt und gebeten wird, den ^ewidmetcil Betw^ lieber in an> dcvcr Wcisc zum Vortheile der vaterländischen Indu» stric zu verwenden. Rchrcnt Dr. Z h u b c r beantragt die Zuweisung dcö Gcgciistm'dcs au das betreffende Comite Die Gemcinderäthc Hcimann und Horak machen iil lebhafte Diskussion die Gründe für und gegen dic Beschickung der Wclt.Industric°Au6stcllnng geltend, woruach die Versammlung über den Antrag des GN, Dr. Schoppl mit der Motivirnng. daß die Angelegenheit bereits durch cincn früheren Gemeinde-Msbcschluß cutschiedcn sei, zur weiteren Tagcsord- Es kommt nun an dte Reihe der Verlcht der Kommission, welche in Folge des vom Herrn Dr» tclla um Veräußerung eines Theiles vom städti« sehen Morastgrundc ,.l,m-ltl, <«iS vmi dcr Vcr» sinuinliina acnrhmigt wird. Ei» zweiter Vl'ltlag der Schulsektion betrifft dir Organisirung der KnabcN'Hanptschnlc bei St. Jakob. Den Kcrnpnnkt dcr Verhandlnng bildete die Patronats-Frage. Als in dcr Gemeinderatbssiknng vom li. Sept. U^lil dic Aktivirnng dicser Lehranstalt beschlossen wurdc, hat dic Kommune übcr das vorläufige Zugcftändnisi dcr h. Regierung, — um sich dcu wichtigen Einfluß nuf dic Besehuug dcs Direktors- nnd dcr Lchrrr-Posten zn wahren — auch das Patronat dcr neuen Schnlc übcruommcn. Mit Erlaß vom 18. Oktober 18U1 hat die H. ^andcsschulbehördc den gefaßten Gcineindcralhs. Beschluß in anerkennender Weisc zur Kenntniß gcnom-mcn, hat der Gemeinde das Prasrniationsrecht auch ausdrücklich eingeräumt, und die Einlcitungcn zur sofortigen Eröffnnng der Schule mit l. Oktober l8lil getroff'eu. AIs jedoch am 1^. Jänner l. I, zur definitiven Besetzung dcr erledigten zwci unteren ^chrer-stellcn der Konkurs ausgcschricbeu wurdc, zeigte cs sich, daß die hohe Landesschulbchördc das Präsenta. tionsrecht in cincin einschränkenden Sinne, nämlich als cin bloßes, unmaßgebliches Vorschlagsrccht ver< standen lvissen woUte, womit dic Gemeinde — da fic midslseilct die Anwei-snng einer Nrmnneration für den Katecheten, die Entscheidung bezüglich der vom f. b. Konsistorium angeregten Bestellung drö Neligionslchrers znm Di> rektor. dic Dckrctirung dcr fungircndcn Lehrer alö Hauptschul-Lshier u. f. w. wurden bis zur AnStra« gnng obiger Hauptfrage vertagt. Schluß dcr Sipuna. um halb 3 Uhr. Vermischte Stachrichreu. In Fnnfkirchcn ist vor einigen Tagen dcr eigenthümliche Fall vorgekommen. daß zwei Mädchcn vor dcm Stadthanptmann um cincn jungen Mann Prozeß führten, den Bcidc heiraten wollten. Dic Sache wnrdc endlich dadnrch geschlichtet, daß das wohlhabendere Mädchcn ihrcr ärmcrcn Nebenbuhlerin 300 st, als Abfindungssumme auszahlte. — Aus BrandeiSl, 27. Februar, berichtet der „Tagcöbote": Im Iahrc 18ll<) mnßte ein hiesi« ger Bcrgmann zur Armcc einrücken, und ließ hicr scin Weib und cinc Tochter zurück. Nach Bccndi' gnng dcs italienischen Feldzugs langte die Nachricht, daß er gestorben, und dcr gehörig anögrfertigte Tod» tenschein hier an. Die Fran betrauerte ihn längere Zeit. Am Dinstag wollte dieselbe eine zweite Ehe ringchcn. Da erscheint plötzlich dcr todtgcglanbte nnd betrauerte Gatte. Er erklärte dcu stattgcfundcnen Irr» thnm folgendermaßen: Bei seinem Rcgimcntc diente ein Soldat, welcher denselben Namen hatte und aus demselben Bezirk gebürtig war, wie er. Dieser war währrnd dcs Feld^ugS gefallen, während der nun Znrückgckehrtc blessirt in eine italienische Festung kam und dort biö jcpt znn'ickgchalteu wurdc. ?t a eh r r a g. Turin, 10. März. Garibaldi präsidirtc gestern in Genna der Generalversammlung der Eomitati di provvcdiincnto. Es wnrdc in dcrsclbcn geschworen, die Italien noch fehlenden Provinzen zu dcfreicn, und dte Befrcinng auf allc Völker auszudchucn. dic außerhalb Italiens noch gckncchtct sind. Neueste Nachrichten und Telegramme. Tnrin, 9. März, Wic dic „Opmiouc" vcr-uimmt, ftll das Portefeuille dcs Aeußcrn dcm Mar-gnis Sauli, chcmaligru Gesandten nm Petersburger Hofe, angetragen worden sein. Ricasoli reist heute nach dcr Schweiz ab. Veracruz, !1. Februar. Die Alliirtcn haben kcinc Bewegung vorwärts gemacht. Sie wcrdcn am 20. vorrückcu. General Prim benimmt sich hart gc» gen dic Einwohner von Veracruz. Er hat ihnen ZiM/lgö/wil'i'/l ausVlicat. Z,l Hliudums ist einc 3ie-vow/ion auSgebl ochen, das crstc Opfer war der Präsident, welcher ermorde: wnrdc. Theater. Heute, Dinstag: Hamlet. Morgen, Mittwoch, gcschlosscn. Ucdcrm. Donnerstag, zum ersten Male: Mon« decanö. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. <^,, Z^'it der ; "« ?, , n» n kufttemprralnr ^ ind Witterung dumm 24 Stunden T"a Acobachtmlg reH ""ch R^_______________> __________in Parish i'imm 7. M^ ßllhrMrg. 3R.N -H.« Gr. ^"'. M'°ch heiter 2 „ Nchm. 225.36 4-8.3 „ W. dctto Sonn^chrin 0.0) ld „ Md. 324.56 ^3.2 „ 8, detto hrittr Druck und Verlag von Issuaz v. Kleinmayr 'sc Fedor Vamberg.''— Verantwortlicher Ncdaltrur-. Issna; v. Klcinmä'yr. Anhang zur Laibacher Zeitung. Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in VZieu D.„ !0. März 18^2. Effekten. Wechsel. 5"/« Mstalliqms 70 35 ! Silber.....136 50 ü",'.'lat -Äill. W i>5 i!c»v n . . , 137.00 B^üf^tilii . . 825). . K.k.Dulatc« . 6 54'', >ss>td,t,,st>n, vl)n Gvad^z. — Hr. Koschir. k. k. Bezilkö» Vorsttlier. uo» Ii'irmai'liödolf. — Hr. u. Gxlül^üö« ll)a!< Hcrlsch^l'l^'lslpcv. v'oil S^oloslci», — Hr. 'I^ucr. Iil^lüielil. von V'liec'i^. — Tlc Hcrrci, : E^^el. sslil,'rlk^drsiylr, lino — Vcchcr. oo» Vch. — H>. Ulrici). O.wcrk»)' Direkl^'l. uc»» Iauett'ur^. — Hr. Dlira^cl'll!. H.'!,^!^»,«»!,. ron Triclt. — Hr. Mm:-do!>i. Hlii^elölinn!». uon Mim?. — D>e Htrie»: Plagn. Ha»rs!»?lUlN!!l. imd — M^y^r. A^cul. Ul'N Wil'ü. — Die Herrci!: T>n>rer, imo — Kianz, Holz« däudlrr, von ^in<. — Hr. Tr» Urixe. — Hr, 3i, Puris. Dcn i). Hr. Mitlichl'ofsr. In^cincür. — Hr. üowmg'r. H(N!0sl<-llunl„ . von Kl.nisch.'. — Die Hsl> rc>,: MiUer. »uc, — Slmlipse!. H.nil'clsltllif. llül' — Czsr. von Wir». — Hr. Voigt, Ncitüisüisr, uon Klli^c»fl»rt. — Hr. Lösämcr, Hliiidlliu^rciscii^l. von Pr.i^. — Hr. Willterhalttr. Z"Ü7. ^2) Nr. 4^.'i2. Edikt. Von drm k. l. Vczirks.imlc 'ÜGilllllia. lilö Gc^ licht. »v,rl? lxlmil l'ck>l»»t ^rmacht: Es sei ül'er o.is Alislillien rcö Limon Moq.iuazl'. ol^ Ztsii^när ocr A'.'na Vczl!k«.'vi;l,' uc>» Vod«!)>nls. gr>)c» Merlin Crr»rli^) von Vojlinsdorf. l^'r^fn m><> ,1'c vom 111. M.u 18ü?. Z. l777, schulpigs» ^l(i8 ft. öst, W. c. >!. c., in rie ercknlivl öffl,ill,chc Ve>sl!lgcv»Nvi der. rcm ^«ßlcrn qedmi.ie!,. i»> Grmiodllchc der Ht Vl.'j.nis< dorf >li!> Ko»>k. )li'. !l7 litgsl,o«n Villllll'lll's s.nlinü Wol)!!« liüd Willviämf'ö^'älidrü. im qcilchllich ci' l'odcllcn Schayim^wcrllic von !»7!i fi. ö.W. ssorilli^rl. ni^D zur 'I>orn.il)mc dersrlbcn dic cr^klliwc» Nsclfsil' l,iclll»güia^slvl»«il Vormillli,,c> u!li l) Ul>r ii> kisiVr Aüüek.iü^lci inil 5ll,> ÄüI'lN'^ l'l-slii'.inü words», d.'i) sie fsi!z»l'it!si>7c ^ulililat »»r l'si t'rr I'Nlln Fcildlclllüss »i»ch »»lcr di'iil Schliyiiligswcilhl an dc»'Mcisll'ittlüdcll l'ilNan^ssssl'cll wcrre. Das ^chämin^ilprolokoli. rcl Grllnddllä'ölrlr.ifl »nd dic ^i^t^lil'llcl'sr'iliqnissc söiünn dci ricsri» (9» richls in Dc» ^cirohülichln ylmlösluiirr» lin^ischc» N'l'r0'». K. k. Vezntöamt Völlliug. l'.IH Gcrichl. am 24, Dlztml'lr l86l._______________ Edikt. Nachdem b.i der mit Eoilt vom 2 7 Iänoer l I, .-5, .1!»a, cilif tcl, 24. F.l'slial l. I. oo^srid >,sts>, 2. rreklltivli, Fi'ill'l^lllüg der ,>l.itiz Michtl, lilscd'schei' NexIil.U zu Welk,ls0l',f lein KaufIlls!i.,el ctschi'ütl' ist. so l).n eS bsi d,l an! dlt, 2-l. ^.ärz I8<>2 anqcoidintcn 3. Fcildimmg sz, c,!s Gericht, am 2ä. Februal 1862. Hermann SchlichNng in Flnbach. In Gl'mäschcit dcs §. l? dcr hohcn Mi' nistcrial-V^rordining vl)m Itt Mai I«5>l), w^r-dcn die Harren Gläubiger dcs luttcr dcr Firma „Hermann Schlich ting« protokollittcn Han-dt'lsmatun'ö H^rrit Hermann S ch lichting in Lai^ach, hiemil aufgefordert, ihre aus was immer für cincin Rcchtciqrunde herrührenden Forderiillgcn, Ulttcr Beibringnng der den Tilcl und den betrag erweisenden Urkunden mittelst vorschriftsmäßig gestempelter Eingaben bci dem gefertigt» Gerichtskommissär in dessen Kanzlei, Stadt Nr, »!?><), bis längstens 7. April l«> Gin Mhcrmtistrl, der sich l'ci d,n liolx-n Herrschafttn einer l'st»,l>ls'>rill St.it't dc» q7l'?.lln Nnl'm ,rwo>l>tl> l»at. .-mrfildll si<1) c>l„l I'. ?. Piililiknm, ».ich oer litliestrn lino Isichlf.iü« llchNl» Mltdode lissiüoilchsi, Unlcrri^t zu rildllls» Wohnt am Alten Markt, Nr. 38, i. Stock. Z. 427. (3) Klaviernoten zu eillcnl sehr billMlt Prcisc sind dcim Hcmt ll^nvi^l^ Spi-talsl^afst, Nr. 2l)!), täglich voll 1 dls halb 3 Uhr zu vcrkaufcll. Wohnungs Veränderung. Der Gefertigte beehrt sich einem /^. ^. Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er seine bisherige Wohnung in dcr Klosterfrauengasse verlassen und eine neue, höchst zweckmäßige in der H'Mscha. AalssM5,Ml' Rr. 35, im Hause der Frau Witwe Sonnig bezogen habe. Das ihm bisher in so reichem Maße zu Theil gewordene Zutrauen bittet er ihm auch ferner angedeihen zu lassen. Sein vornehmstes Bestreben wird es sein, dasselbe jederzeit zu rechtfertigen. Zugleich zeiget derselbe an, daß ihm soeben ein Neltev AppNVNt zur Anfertigung von Gruppenbildern in großem Maßstabe, <1 Zoll Bildgröße, zugekommen ist, sowie daß er in jüngster Zeit sich mit NeN0tt De-koratiouett versehen hat. Photograph. _______ (Hvadischa, Ballhausftasse Nr. 35. Z7^5(). (:y '"......" ...... """" Die HllMMsMMNli von M. Glllghllffin Quedlinburg empfiehlt folgende Samensorten: DlllgUUdN'-MtmMll, reich an Blattwuchs und im Ertrage, besonders für ^andwirthschaft: große, lange, rothe aus der Erde wachsende . ^ ^^, " "' ^' '"" 1M» Pfd. 7 Thlr. ^ « ^ ^' ' «Pfo.:l Sgr. « » runde rothe ^' ' ^«"- gelbe und rothe Teller-Runkelrüben ... 100 Pfd. 8 Thlr., « Pfd. ^ Sgr. Mohrrüben, weiße grünköpfige Riesen- . . . 100 » 1.-> „ „ l> » » rothe grünköpfige Riesen- . . . 100 » 1>j „ „ s> „ » Altring ham.......UW >> 1:; „ „ 6 „ Auf meine mit Sorgfalt selbst cultivirten Zuckerrüben-Samen in Sorten mache ich aufmerksam, bei vorzüglicher Qualität stelle ich die annehmbarsten Preise, besonders bei Abnahme in Parthien, Abbildungen dieser zuckerhaltigen Rübensorten stehen zu Diensten. Mein großer Samen-(5atalog für Feld-, Garten?, Oeconomie-, Getreide-, Holz- und Blumen-Samen von mir in großen Parthien gezogen, empfehle ich die Neuheiten, sowie Levk 0 yen, A stern und Fl 0 rblumen, die einen wahren Schmuck im Garten bilden; Kalt-, Warmhaus- und Modepflanzen, Stauden für den freien Grund, besonders mein Sortiment „Neueste Rosen", hoch-und niedrigstämmige, steht F,-tt,i'.5 zu Diensten. Ämist: und HaudclsM'tucr und Samm - Cultiuatmr. Freiwillige Weinlizitatwn. Im Schlosse dcr in 'Kroatien, AMmer Komilltte, 1l(Mc>-V0C01- Bezirke, mi der von Agram nach Nanu führeuden Strafte, 2 Stunden von Agraul entferllt qclegenell Herrschaft I^nicn, werden am 28. April 18tt2 und den darauf folgenden Tagen 3009 Eimer Weine von verschiedenen Jahrgängen, wovon i>00 Eimer rothe, ohne Gebinde an den Meistbietenden und ohne Vorbehalt einer Genehmigung, im Wege einer freiwillig gerichtlichen Lizi-lation gegen gleich bare Bezahlung hintangegeben werden; wozu die Kauflustigen mit dem Bemerken eingeladen werden, das; ihnen gegen angemessene Entschädigung kleinere Transport - Fässer überlassen werden.