Nl0. 53- Leopold Egerischc LaibacherW MW, Freytag den 3. Iuly, , 8 o i< Wem gleicht der Schweizer nicht, bei Frankreichs SchuH und Krone? Als unbedachter Vrut, in erener Kanone. Wer gleicht bei Eb' und Fluth, am Meer geführte« Heerden? Dieß wird und kann auch leicht, gar bald ent- räthselt werden. Inländische Begebenheiten. L a i b a eh. <^)ie Republiken in Europaam Ende des i8tcn Jahrhunderts. In dem itzten Jahrhunderte war das nördliche Amerika vielleicht aus dem ganzen Erdboden das einzige republikanische Land. Die andern Republiken verdienten diesen Namen nicht mehr: Und gleichwohl war es die Revolution von Ameri« ka, welche unbesonnener Weise zu der Holgerullg verleitete, daß wol)5 , i,',6) in Europa, eine große > plackt a,ls d?m festcn Laude dc> ; mokratisirt werden könnte. Was geschah? Diese. neue. Republik zerstörte mit Ausnahme, von. Ragusa ! in ganz Europa alle anderen Republiken, und wayrscheililich oh-ne Rettung; d^nn zur Vcrwesung waren sie reif, nur eme einzige ausgenommen, die es sich selbst zuschreiben muf; , daß sie aufgehört hat frey zu styl, , und die rvieder frey werden kann. Die Nevslutiotl, die den ganze» Erdboden ml'nizipalissren und das ganze Menschengeschlecht republi-kanisiren sollte, bewirkte also gerade das Gegentheil von dem, was sie ankündigte. Welch ein Stoff zu Betrachtung ! für die^ Histor-rie. Weun nur einer einzigen unter den altern Ncpublikcu eine gunstigere Ausnahme gestattet wurde , so wird es einem (schweizer erlaubt sey», die. Ausnahme aus Vi? Sckw^iz zu deuten. Gar schön , schließt sich eiu Schweizerblatt mit , folgcudcr politischen Fabel: „ Hast du den Platz zum Neste schon ausgewählt, fragte eiue Schwalbe die. andere: Ja, erwiederte diese, und zwar unter demselben Dache, wo im ver.oichenen Jahre. O zn niedrig und unsicher nuterbrach sie die Schwester, ist für mich das Obdach. Dort die hoks Burg wähl ich mir. Sieh dort die großen Mnzeudeu Rohrs von Erz? Gleichsam sür uns sind sie- gemacht; in ihrer Hölung schk« yen sie uns vor Regen uud Sturm. Nein, sagte dlc Erfahrnere , undankbar wäre ick) lind unklug zugleich, wofern ich oie bekannte Wohnung an eine unbekannte umtausckkn wollte. Wenig Gchör gab ihr dic Schwester: sie nistete sich in eine Kanone. Sorgz los und stolz brütete sie d^riMl , über den Imigen. Zur Anfnnol-'' gung eines ncuen Sieges tk'l: Franken feuerte man auch diese l Kanonen los» Ach , in kleine Stücke zerrissen, fallt die zerschmetterte Schwalbeufamilie hinab a:lf das niedrige Dach. Voll Wehmuth sieht den kläglichen An-bllck die andere Schwalbe , und ernsthaft empsiehlt sie den Jungen : Suckt die Sicherheit ja nie unter fremden, wenn noch so glänzendem mächtig scheinendem Schirmdache, am allerwenigsten unter einer Kanone! Das Wort dieser Schwalbe ist auch für daS Helvetische Volk eil, Orakel». Briefe aus Trieft melden, daß die durch einen kvnträren Wind wieder in die dortige Rhede zurückgetriebenen Englandischen Fregatte", welche die mit den in Engländlsche« Sold stehenden Schweizenruppe» bemannten Schiffe begleiteten/ dlS auf dem Meere erhaltene Nachricht vsn der Uebergabe von Akxandria an die Engländischen Truppen mit- z! gebracht haben. Venedig, den 19. Inny. Die kais. königl. Generalregierung hat das Dekret von Sr k..k. Majestät unterm 5. «ntgethellt erhalten , kraft welchem Erherzog Karl die Leitung der Marine ^>uch,n den neuen Provinzen von ^ta.cn und jenen von Istrien, Dalmatlen und Albanien übertragen wird. In Folge haben Se. königl. Hohett mit Einverständniß derk.k. Italienischen Kanzley Ihren Generaladjutanten Oberst Grafen v. Gren-ville beauftragt, die Informationen über den ganzen gegenwärtigen Zustand der Marine und der nöthigen Wälder einzuholen , um diesen Zweig der militärischen Macht zu sistematisiren, in der Absicht, auch die Schiffahrt und die Handlung zu decken. Dieser svuvraine Entschluß wurde zur nöthigen Kenntniß auch den subalternen Behörden mitgetheilt. Ausländische Begebenheiten. Großbritannien. D5 vom 5. Iuny hatte in Verfolg jener Nach- richten fur g?>t acfnn'-'C!,, ftitte> Sprache zu veräüdern , „nd d.'n C^ folg der Egnpilsck^'N U ltcrnrhmtttt.; nicht mchr ais zlvcif.lyaft dal-zzistcb lcn. Er sagte: „ Bie Psor>? trilt endlich wieder ii, ihrr Recht? ansdie schönste ihrer Provinzen. Dcr Kr«eg hat für die Häscn der Levaulc nichls Veunrnhigeudes mehr, eine gefährliche Nachbarschaft brdrobt Ind,en nicht mehr. Zwar ist dic fr^^ösis. Mackt inAegyptcn noch nicht gänzlich zerstört; aber sie bcrühre ihr letztes Ziel-: vom geringsten Schlag muß sie nun zusammengestürzt werden. Es hat vom 2«. März bis zum 22. April kein einziges Gcftcht Stattgehabt, und die fran-ösis. Armee beselzt noch einige befestigte Posten, Alexandria, die Schlosser von Kairo und Nhamanieh. Allein auf allen Seiten ist sie von dcr See, von d^n Wüsten, oder von Feinden eingeschlossen. Sie muß unterliegen, sey es aus Erschöpfung, oder durch Niederlagen. So wird also diese vorübergehende Kolonie endigen, die ohne irgend einen Schein von Gerechtigkeit gestiftet, aber mit einer Kühnheit erworben , und 3 Jahre hindurch mit einer Beharrlichkeit, mit einer i Klugheit erhalten wurde, wovon die ! Geschichte fast kein Beyspiel hat, deren Dauer nothwendig mehrere Reiche zerstört und errichtet, die gesellschaftliche Existenz mehr als eines Volkes verändert, und eine 5 tMclemeine Revolution in h?tt Han- dclsvcrhältilissetl der Nrlc hervorgebracht haben würde. London, vom 9. Iuny. Die gestern aus Lissabon angekommenen Vr^fe smd vu>n 24. May Sie enthalten Folgendes: ,,,Die F ind^liqkc.ten haben aug-fangen; die Spanier haben zuerst anggrif-fen; die Portugiesischen Vorposten haben sich znrückg?zogcn; als die > banden Hanpta^mee - Corps einan-d r im Gesichte war«.«, haben nun ! dl? Portugnsen mit d^r größten Wnti) angegriffen; iZOv Spanier sind a,'f dl'in Schlachtftlde geblieben. Dle bvldn feindlichen Armeen hatten ! sich noch nicht vereinigt; allein die französische Vortrab war nur noch, 2 bis z Tagemarsche entfernte Italien. A nkona, den 8. Iuny. Am Dienstag Nachts wurden vom hiesiqrn Verge 3 große Schiffe in dcr Richtung nack unsern Hafen signalirt, worauf man inFurbt gericth, es möchten Engländer seyn; allein als sie Morgens ans unsrer Nheede vor Zlnkcr gekommen, und man wußte, daß es drey Ncapoli- < tanische Frega^en wären, so ward rou uns alli' Vesorgniß hinwrg. GloiiÄ da'auf kam ome Parlamcn-lairftlucke, wclchc dem General (3e-rour den Bericht machte, der so-gllick abgicng, dcmNeapolitanischen Kommandanten die Alifwartung zn machcn. Gegon Mittag liefen die Z Frcqatfcn im Haft»', ein, nnd zede dessen en begrünte die Stadt mit ^ Kanonenschüssen. Der Kommandant und di? Neapolitanische Offlzialltat fticgcn an Land, un) wurden vom Gen>?ral Srrvüx zur i Taftl gezogen. Das am Vor5 l»c-! fiildlick? Schissvolk befragt bly 722 j Ma::n. Kurz nack Ankunft d-cser Fregatten lvnrde em Kourier naH j Palermo abgeiandt. Es hczßt,daß ! baldigst noch ?ine andcre F!o^illS dieser N^-ion ankommen dürste. Die Absicht dieser Nüst^n, kennt man nicht; wie ah r dle S^a? gebt, > habe sie viele sranzösis Landungstruppen, die nach Aegypteu srgie» müssen, zu lonvoyircll. N u ß l a n d. 'pHteltsburg, den 22. May. Täglich kommen jetzt Englische Kapitains und Matrosen aus dein Innern des Reichs an, werden nach Kronstadt gesandt/ m»d erhalten ihre Schiffe wieder, welche auf Befehl des Kaifers ausgebeffett werden. Das Liquidations - Kom-loir f>at Befehl erhalten, das bisher unter Sequester befindlich gewesene Eigenthum aufzuheben , welches morgen den Englischen und Russischen Kaufleuten angezeigt werden wird. Die Englän-dcr sollen selbst ihre Angaben und Berechnungen einliefern. Mcö soll so viel als möglich uicder cmf d?n Fuß wie vor dnn 3. Vlovcmb. d^'s vorigen Jahrs gefem werden. Der Handel wird ba^d neuen besondern F'or erhalten. Zu Riga haben schon mehrere Englische Kapilains von ihren Sc^is^n nieder Besitz glommen. Frattkrei ch. Paris/ den n.Iunu. Am '9- b. soll zu Mey eine Kirchenversammlung der Konstitu-tionettcn Bischöfe Frankreichs gehalten wordcn. Man verspricht sich z hicvon kein entscheidendes Resultat, ! nachdem die Regierung die Gesinnungen des Römischen Hofes wegen dem Konstitutionsclcro noch nicht bekannt gemacht hat; indessen sollen die zur Vrrathschlagnng ansgcseyrcn Punkte dieser Synode, wie aus dem Kon-vokatlonssckrctben dv's Bischof von Mey erhelltt, folgende sryn: Wik- derbeftstigung der Glaubensgrulldsä-tze, welche durch die Wuth und durch die Scheingründe dcs Unglaubens erschüttert worden. Wiederherstellung der Sitten, die dnrch die Zeitum-j stände, und durch Unterbrechung des Gottesdienstes in einen Abgrund von Zerrüttung gestürzt worden. Wiederbelebung der erschuften Gottseligkeit. Berathung mehrerer Ge--meindcn, die seit vielen Jahren fei-uen Gcolenhirten hatten. Gleichstellung der Gebete, Kirchcngcbräü-cke:c< im ganzen Umfang der Republik . Bildung d?r Zöglmae silr den A ltargotteßdienst. Wirderc^ warmung des Eifers der Glä"bigcn für die Wohlanstandigkeit und oie Majestät dcs Gottesdicnsns. Aus-Mlttlung des nölhigen Unterhalts fnr diejenigen, die dem Altar dienen. Dieses unermeßliche Tage.vcrk hofft ! die Kirchenrcrsammlmig desto n»ehr durchzusetzen, da die gegenwärtige Rcqieruug von Frankreich ihre Rcchtschaffelihcit, durch ihre Talente, und durch ihre Festigkeit täglich mehr an Ansehen gewinnt. Paris, den 12. Iuny. In dem Monitor liest man, daß hier unverzüglich ein Schwe-dlscher und Neapolitanischer Mini-ster, letzterer m der Person des Kommandeur, Ruffo, dann Herr sten H,pll)mallker, der vormahls lange zu Paris sich Aufgehalten. vnd nun einen besondern Auftrag ^ dahin erhalten habe , erwartet würden. Paris, den ,4. Iunu. Der heutige Monitenr enthält einen Aussm; in welchem folgende Stelle vorkommt: Die nenen Minister Englands führen eine gcmässig-te Sprache, die von der ihrer Vorgänger verschieden, und einer aufgeklärten , mächtigen Nation würdig ist. Ihren Reden mich, die sie im Parlament führen , sollte man glauben , daß es ihnen ein Ernst sey, dem Elend dcs Krieges ein Ende zu machen. Meinen sie es aufrichtig, so wird der Friede gewiß erfolgen; denn rr hängt ja nur von ihnen ab. Di? Engländer ,l)abcn sich eines grossen Theils der Spanischen, Hollän- ! bischen, und Französls. Kolonien in beyden Indien bemächtigt. Dieß ist < ist immer ein Vortheil; allein sie luüsscn darüber nicht, so disponiren wollen, daß das Gleichgewicht von Europa dadurch aufgehoben würde Handeln die Englandis. Minister billig, so werden sie doch Ehre ge-niesen, der Welt den Frieden gegeben, nnd die Thränen von vlele» tausend Familien abgetrocknet zu < haben. Sollte jedoch das Englische Mj- " njsterium den Hoffnungen Europa'S nicht entsprechen, sollten sie, wie ihre Vorgänger, daß nur die Vertilgung einer von den beyden Nationen den Frieden gründen könne; sollten sie demnach die Vortheile mißbrauchen , die sie in beyden Indien erlangt haben, während die Alliirten ganz mit dem Kriege auf dem festen Lande beschafftigt waren, so müßten sich diese wohl entschließen , den Frieden im Siege zu suchen; sie müßten wohl siegen, da dieses das einzige Mittel wäre, Frieden, Wohlstand und Handel wieder herzustellen. Acht Jahre hindurch haben zwey Koaljtt, non England unterstützt; in zehn Jahren wird man keine dritte erblicken. Das Kanonenfeuer bey Kopenhagen, die Plünderung der Schwedischen und Dänischen Inseln , Nelsons Spazierfahrt im Finnischen Meerbusen haben die Gefahren augenscheinlich gemacht', mit denen der hochfahrende Ehrgei« und die Macht Englands bedroht , und wenn die Mächte des festen Landes uur durch den Handel blühen, und ftestehen, so ist dicjnige, welche zur See dem gesammten Europa wiederstehrn kann, als die Feindinn aller Völcker und aller Souveraine ausgezichnet. Was wird jedoch, ohne Koalition, Eng^ land gegen die Alliirten vermögen? ?? Was werden die Miirten ! gegen England vermögen? ? ? — Wir wollen die beyden Fragen nicht erörtern, sondern bloß dieses bemerken: die Lllllirlcn haben keinen Handel, keine kleinen Kolonien, mebr, sie haben nichts mehr zu verlieren; England hat alles erobert, befindet sich überall, besitzt eine« unermeßlichen Handel; es hat alles zu verlieren. Glücklich die Nationen, wenn sie, auf einen hohen Gipfel von Gluck gehoben, weist Regierungen haben, die so viele Vortheile nicht den Launen l?l.d Wechseln eines einzigen Glücksschlages bloßstellen! ! l „ « Paris, vom 16. Iuny. Der H?rr Graf und die Frau Graftnn von Livorno haben am > o. d. in Gesellschaft des Ministers des ! Innern di? lu.sigc Münze bcsehon. Die in lhr?r Gegenwart geschlagene Denkmünze wurde iyncn von diesem Minister überreicht. Sie war von Gold , an Gewicht von i Unze. Sll: stellt auf einer Seite den Genius Frankreichs' vor, d^r eine i^lume darbiethet; unten war der Datum des 2l. Prairial des 9tcn ! Iabrs, und unter drr Figur las man : Marie Louise Iosephine. Auf der Rückscite war cin aufg?-chlagcneS Buch, mit den Worcen: To^kauisckes Gesetzbuch; ruhend auf e'nem 'Händel Pftil^n, Sinnbild der Macht, und geziert mit einem Merturstabe, eine Wage und einem lmt Blumen umwundenen Schwerte. Darunter las man: Dem König von Hetrunen; mttrn war der Datum vom loten Iuuy i8^i. Dünkirchen, vom 9. Inny. Die Expedition, welche in den Häfen von Flandern und der Vikar-die ausgerüstet wird,sollaus folgender Macht bestehen : Ails den Fregatten: la Karmagnole, la Poursuiv^nt? und ! l'Incorruplible, /cde von 44 Kanonen , und aus 4 andern Fregatten, jede von Z5 Kanonen, w lche z;i Havre deGeace ausgerüstet werd'; serner aus ,o Kuttern und aus beinahe iQO Ka'.:onicrböten. i>s yci^t, hierzu werde noch eine Mcheilüng von Linienschiffen stosscn. 15,002 Mann Landtruppen sössen' bey dem angeführten ^irmemcnt eingeschiffs. werden. Die Oeerüstungen in Flandern stehen mit den übrigen französische» Scerüstuugcu in Vcr-bludung. Schwei ß. Bern, vom 9. Iunyi. Man fängt an, hier zu besorgen, daß die Bekamltmachmlg des Kon-stitulions - Entwurfes der öffentlichen Nuhe gefährlich werden. In mehreren Kantons ist der Faktions-G?lst neuerdings erwacht; alle Lei- MHensch asten sind in Bewegung gesetzt Mworden. Vesongcrs laut ist man Mim Kanton Waldstatten. Schon spricht man dort allen bisherigen Gewalten Hohn; im Stanz hat ein erhwter Haufe die Freiheit emes Mörders ertrotzt. Im Kanton Zürch entstammt der bisher iu Schranken gehaltene Haß zwischen Stadt und Landbürgern sich neuerdings. Die Städter sprechen von Privilegien und Vorrechten,^ während die Landleute Abschaffung der Zehnten oht?e alle Entschädigung , Vrfriedigung der Patrioten, die Verlust erlitten haben, Separation der Staats-nnd Stadtgü-tcr :c. begehren. In den kleinen Kantonen sieht es sehr unruhig aus. Sie verlangen, daß die Konstitution vonVuonapar-te klar und rein herausgegeben und elugefüdrt werde; dann werden schon fär alles gesorgt und alles zu-fricdcn gestellt werden; man soll ihnen gar nicht daran herumfiicken. Die Städte sollen nicht zur Unterdrückung der Länder, zu ihren Gunsten und Vortheilen, daraus «nd darein thun; das ist der Wille vo« dsm Oberland an jenseits des Vrünigs durch die Berge über Gla-rus und Appenzell bis inS Ara.au. Wenn man ihnen sagt, es werden Truppen kommen, so sagen sie: Vuonaparte werde keine Truppen wieder sie schicken, er werde ganz natürlich seine Willensmeinung unterstützen. Holland. Haag, den 9. Iuny. In der Harlemer Zeitung wird aus Paris vom 3. und 4. Iuny angeführt: Es heißt, die Englandischen Minister hätten den Antrag nach Paris geschickt, England wolle den Waffenstillstand zur See zugestehen , den Frieden unterhandeln und Egypten räumen , wenn Frankreich gleichfalls Egypten räumen, und die Expedition gegen Portugall einstellen wolle. Dieses soll der erste Konsul abgelehnt haben. Diese Zeitung wird wöchentlich zweymahl ausgegeben, das ist Dienstags und Frcytags. Sie kostc.t für hiesige Abnehmer halbjährig 2 fl, '5 kr» Auf der Post Z fi. Einzeln das Stück 3 kr.