—^-_____^__^_____Freitag 2. MM lWI. ^^____Iahigang 120. Mbacher Zeitung. ß^HW^NN^-«« « Vi» «l!a!b»cher Zeitung» »richewi lügllch, mit «lulnahme der Vonn» und F5lsilo« Dle >h»l»tRl»N»» befindet »or»itt»g«, Nnsr«nNert« vries« werbtn nich» «nzenommen. vlanuscllpte nicht »uiück>»st«M. ^ Amtlicher Theil. ^l««h^^ ^'^^^°lwN'ch° MMW liobm mit ^ ^ir. 141 >!^, führte die tirchenpoliti-säien Nesornien dnrch, trat mit dem Eabinette am 14. Jänner 1ttl>5 zurück und wurde bald darauf zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses gewählt, in welchem Amte er bis 18!>l> verblieb. Die gesammte Presse steht nnter dem Eindrucke der Nachricht über das Ableben Szilagyis. Man lvür-diqt ihn allgenlein als einen der hervorragendsten Männer der ungarischen Nation, als eine Persönlich-tc-it von außerordentlicher ^eisti^er Ve^abunfl und Energie. Die liberalen Blätter tennzeichnen ihn als den bedeutendsten Dämpfer fiir dm liberalen Ge-oanlen in llngarn und erklären seinen Hingang als den schwersten Verlust für das ungarische Parlament, zu dessen kräftigsten Stützen und größten Zierden rr gehörte. Die Vorgänge in Novi-Vazar. Der russische Consul von Neslüb, Herr Maßkov, welcher betanntlich infolge der jüngsten Vorgänge im Snndschas Novi'Vazar die betreffenden (Gebiete des Sandschaks, .>liost die Gewährnng dieser Forderungen zugesagt und darauf bezügliche Befehle, wie versichert wird, erlassen. Kenner der Verhältnisse, zu denen selbstverständlich der russische Botschafter gehört, legen jedoch diesen Zu-sicherungen nnr einen problematischen Wett bei. Neuen Angaben über die Vorfälle im Sandschal von Novi'Bazar, speciell in dein Gebiete 5loln5in, lässt sich folgendes entnehmen: Es ist festgestellt, dass die dortige christliche (serbische» Bevöllernng entgegen dlm Verbole mit Waffen versehen war, wovon die türlischen Behörden, respective die Albanesen Kenntnis erhalten hatten. Ob diese Waffen durch Schmuggel eingeführt wurden — ein Geschäft, das von den Mo-hamedanern felbst betrieben werden soll — oder ob ihre Provenienz eine andere ist, scheint noch nicht klar zu sein. Was die Anzahl der in den christlichen Häusern vorhandenen Waffen betrifft, fpricht man bald von Hunderten, bald von taufenden von Ge-wehren. Während einerseits behauptet wird, die christ» liche Bevölterung bedürfe der Waffen zur Vertheidi» gung gegen albanefifche Angreifer, spricht man tür-lischerseits von einer Masseneinfuhr von Waffen zu revolutionären Zwecken. Jedenfalls scheint die letztere Version unter den Albanesen Glauben gefundeil zu haben und den Anstoß zu jenen Ereignissen gegeben zu haben, die zu den Beschwerdm des serbiscl>en Ge< sandten, General Gruii-, sowie zu den Vorstellungen des russischen Botschafters, Herrn Sinovjev, in» Hildiz» kliosl führten. Wie versichert wird, haben sich die AI« banesen auf der Suche nach Waffen in dm christlichen Hänsern Ausschreitungen zuschulden lommen wm'n Man spricht sogar von Folterungen, die an Erwachs nen, in selbst an bindern vorgenommen wurden. Als Hauptschuldiger wird ein gewisser Issan Bey genannt. Es hat den Anscl)ein, dass den Ausgangspunkt der Bewegung jener Zusammenstoß bildete, der vor lurzem iin Aogosno. Gebirge zwischen enngen be» waffneten Serben und türlischen Truppen stattfand, bei welcher Gelegenheit die Behörden von d«in Vor-Handensein zahlreicher Waffen in den christlichen Hausern Kenntnis erhalten haben. Diese Denunciation musste umsomehr zu Unruhen führen, als die Stimmung zwischen den Albanesen und dm Christen seil einiger Zeit infolge der umlaufenden Gerüchte dass die christliche (serbische) Bevölkerung eine Er-' Hebung plane, noch gereizter als sonst ist. Aus der Pforte spricht man den serbischen Beschwerden je5e Begründung ab. Selbstverständlich bleibt ein jo all« Feuilleton. ., Tes Lebens Abendgebet. !^ Aus dem Slovenischen des Jr. Ze. Zlleüko. (Fortsetzung.) Und ich suchte Dich wieder . . . Unermüdlich und ohne Unterlass und allüberall ^chte ich Dich. Ich suchte Dich beim Scheine des son° Mn Tages und in finsteren Nächten suchte ich ,"ch . . . Ich suchte Dich in lärmenden Gesellschaften "d in stiller Einsamkeit suchte ich Dich . . . Ich ^"chto Dich in den Augen nnschuldiger Jungfrauen, " ihrm Herzen nnd in ihren Seelen fuchte ich Dich ... lch suchte Dich im träumerischen Dunkel der flüstern-/kn Wälder und im stummen himmelanragenden ^ebirs,l' suchte ich Dich . . Mit weinender Seele, ^ü'ng ich auf Wallfahrten, um dort Deine Spur zu ^/Nden, in den mystischen Kapellen der Kirchen' kniete l> Stunde auf Stunde, in der Erwartnng, Deine M Nähe, Deinen belebende,: Hauch zu fühlen . . . ^ suchte Dich ill den stillen Mostcroratorien und "schloss mich in die Zelle, um Dich zu findeil . . . ^ Tage-, Wochen», monatc- und jahrelang suchte ich ^ich mit ganzer Seele, mit allein Herzen lechzte ich ach Dir. Und doch — ich konnte. Dich nicht finden... ^ Mein Gott, Du weißt, wie oft ich in stillen Näa> 5" am Fenster gelehnt und geharrt, auf dass Du dich 'einer, Seele offenbarest. Vielleicht finde ich Dich im 'lie» Traume, des Weltalleo — dachte, ich mir — u'il^lckt erforsche jch Dome. Näh« in der Stille, der s? ^ ' ' ?"b "'c "st ""chte und horchte ich in stürmischen Nachten, nm vielleicht im rollenden Don' "er o.e Stimme Deiner Allmacht zu vernehmen um nn lohenden Blitze den Abglanz Deiner ewige, M« Mat zu gewahren. " " . A^ich wusste. Du musst irgendwo sein - aber meme Seele tonnte Dich nicht finden, si konnte ch mcht vereinigen mit Dir! '"y Und oft habe ich in jenen stillen, tranmerisch.n lmd m jmen stürmischen, donnernden Näck m >"ch D.r geweint - mit kranken, und ^ mchtetem und verzweifeltem Herzen al«^ Johannes dem Evangelisten, deri« c Weinen ausbrach, da niemand das siebenfach"?^ s.caelte apokalyptische Buch zu öffnen VermA ""' Und auch vor nur lag ein geheimnisvolle. Auck/ Und auch ,ch war mcht würdig, e» zu offnes ^ Einst aber sprach zu mir em., ^. > . mnere StiniNie: Du findest Ihn nicht l'?^'"°"' Seele mit Thränen nmtliche ,^ "^i ' ^'' t""" V"N jede.n, auch von, aller lein, ^"ße d'st. Tn fiudest Ihn nicht, bis d d !^ "''""^"' ^ mnine der heiligen, allerreinste 3 .? '^''" "' ^" flecke gereinigt hast. Du find ^^3/^ ^"" ^'r uerzehrendeil 7vlanline der ^.. ' ' ^'o du in «lle Bande, die dich noch an die ^z.>?^'^"l"'gn, NM", Abrannt hast. Du f,d ^"'""' ^" ^" "ollloniinei, von deinen Iiiße de/^" '!^^ "o du oit, welcher davon 8eugM abV "^ Erden wallst. Tu findest Ilm nick' l » "°^ ""^ d'r Welt und^ für diä! sHW^ Und da gieng ich — und rise mit starker eiserner Hand alle 5>iiebe. znr Welt und zu mir selbst aus „leinen Gedanken. Und in meinem Herzen verbrannte ich alles Unkraut und wusch meine Seele mit den brennenden Zähren der reinigenden Neue — nur die hochlodernde Flamme der Viebr und Sehnsucht zu Dir ließ ich flackern in ihr. Und dann trat ich vor Deinen Altar — und aus der gereinigten Seele erhob sich vor Deinen Thron del schönste, hehrste, mächtigste, erhabenste Hymnus meineo Lebens: „NL«l.'ÜUSXI . . . ch In, ich war todt gewesen und ich lebte wieder auf . . . Und jetzt, da sich der Tag meinetz Lebens dem Abende zuneigt, danke ich Dir innig, dass Du mich z,u Zeit meines geistigen Todes nicht aus dem Buche des Lebens gestrichen, sondern mich gnädig den gro-ßen Festtag meiner Auferstehung und geistigen Wiedergeburt erleben ließest. Und zum Danke für dicfe Wiedergeburt, für diese feierliche, große Auferstehung zu neuen, Leben, zu neuen Zielen, zum Danle fiir dnd neue. hell flam« mende Licht, das Du meiner im Dunkel der Irrn,,» gen und Zweifel wandelnden Seele entfacht, zum Danke, dass Du vor nu'iner Seele das apokalyptische Buch geöffnet und mich Deine Pracht und Güte l>r. kennen liehest -- zum Danke fiir dies alles stimme ich meines Lebens Abendpsalm an . . , Ich erhebe alfa meine Hände und meine Seele zu Dir lmd verrichte mein Abendgebet. Laibacher Zeitung Nr. 175. 1454 2. Augusts gemein gehaltenes Dementi in jeder Richtung ohne Wirkung. Hat man doch trotz dieser Ableugnung dem russischen Botschafter die vorerwähnten Zusicherungen ertheilt. Wenn thatsächlich die Ausschreitungen der Albanesen neuerdings jenen Umfang anzunehmen drohen, wie hauptsächlich von serbischer Seite be» hauptet oder befürchtet wird, so befindet sich der Sultan vor der bisher noch niemals gelösten Auf»! gäbe dec' ernsten Einschreitens gegen die Albcmesen. Zweisel, ob dies nunmehr geschehen wird, erscheinen nur zu sehr begründet. Außerdem besteht mm einmal das Misstrauen gegen die christliche Bevölkerung des Sandschaks, das jedenfalls auf die Entschlüsse des Sultans hemmend wirken wird. Politische Ueberstcht. Laibach, 1. August. Die Fortsetzung der gemeinsamen Tarif-berathungen der österreichischen und ungarischen Delegierten wurde vertagt. Das „Fremdenblatt" glaubt, dass dieselben AnfangsSeptember wieder aufgenommen werden. Die „Budapester Korrespondenz" meldet hiezu: Es ist wahrscheinlich, dass man die ge» meinsamen Berathungen der Fachreferenten der beiden Negierungen in Angelegenheit des autonomen Zolltarifes auf den Herbstbeginn vertagen wird, da« mit einerseits die während der bisherigen Berathun« gen der Fachreferenten aufgetauchten Fragen, ander» scits aber auch die durch die Veröffentlichung des deutfchen Zolltarifes geschaffene Lage durch die beiden Negierungen reiflich erwogen werden könne. Bis zum Irühherbste werden diese Fragen im Schoße der Negierungen vollkommen geklärt fein, fo dass es dann möglicht sein wird, an die meritorische Verhandlung des österreichisch-ungarischen Zolltanfes ohne jeden weiteren Aufenthalt zu gehen. „Lesta Demokracie" stellt fest, dass von jung -czechisch er Seite darauf gedrungen wird, den Reichs rath nicht vor den Landtagswahlen ein» zuberufen. Den Grund hiefür glaubt das Blatt darin finden zu tonnen, dass die jungczechischen Candidaten in den Wählerversammlungen die raoicale Trommel rühren, an das National»Gefühl appellieren, auf die nationale Gefahr hinweisen wollen — lauter wirksame Mittel, deren Effect durch ihre Haltung im Reichsrathe beeinträchtigt würde. Zur Frage der nationalen Zweit hei» luna. Bö h m e n s schreibt die „Politik", Wolf halte die Zweitheilung Böhmens für undurchführbar und Prade erkläre die gesetzliche Festlegung der deutschen Staatssprache für eine Unmöglichkeit — und sie hätten beide recht. Damit habe Prade selbst eine Forderung als das Mindestmaß der deutschen Ansprüche aufgestellt und anerkannt, deren Unerfüllbar» teit ec jeyt behaupte. Beide Parteien jagen Phan-tcmen nach und hätten den Blick für das Wirkliche und Mögliche verloren; das sei auch der Hauptgrund, warum die Schlichtung des nationalen Streites bis heute nicht möglich war. Gesellt, es käme zu Aus-gleichsverhandlungen; welcher Standpunkt — fragt das Blatt — wäre dann der dominierende? Der Fall zeige, dass bei den Deutschen selbst it, essentiellen Fragen die Meinungen nicht festwurzeln. Das „Trautenauer Wochenblatt" wirft denAll < deutschen vor, dass sie die Deutschen bewusst und mit Absicht durch aussichtslose Zutunftsphrasen ködern, als wäre eine Germanisierung des czechischen Theiles Böhmens möglich. Länger als einen Monat hat in den Nieder» landen die Ministerkrise gedauert, bis sie durch die Berufung des Eabinettes kluyper beigelegt worden. Dr. Abraham ötuyper, der Führer der „Anti-revolutionären", übernimmt neben dem Präsidium das Ressort des Innern, dem in Holland auch das gesammte Unterrichtswesen unterstellt ist. Zum Mi-nister des Aeußern ist Dr. Iur. Melvil Baron van Lynd e n, seit 18«? Richter in Utrecht und Mitglied der ersten Kammer, ernannt worden. Als v.ustiz-ministor tritt Dr. Iur. Loeff, Advocat in Hertogm-bofch, auf: er gehört der katholisch - conservative»! Partei an und ist in der zweiten Kammer fast nur bei Rechtsfragen in den Vordergrund getreten. Der» selben Partei gehört noch der Uriegsminister Ber» gansius an, der dieses Portefeuille schon einmal, l^tt bis 18!)1, innehatte. Er ist aus der Artillerie hervorgegangen, galt für einen der tüchtigsten Offiziere der niederländischen Armee und legte, als er ktriegs-minister war, der klammer einen Gesetzentwurf zur Einführung der Persönlichen Dienstpflicht und Abschaffung der Stellvertretung und der Schutterei vor; aber ehe die Berathung zu Ende geführt werden kennte, trat diefes Ministerium ab. An die Spitze der Marine tritt der Pensionierte Vice-Admiral U r u y s , der bereits unter dem Ministerium Maclcui, von März bis August 1801, dieses Ministerium verwaltet hatte: über seine politische Gesinnung ist bis jetzt nichts bekannt. Waterstaat, Handel und Industrie ist dem bisherigen Director der Abtheilung „Handel und Industrie" Dr. Iur. de M arezOyens übertragen worden: anstelle des bisherigen Ingenieurs Lely wird also ein Jurist an die Spitze dieses Amtes treten. Als Finanzministcr ist Dr. Hur. H a rte v an Teckl en -bürg genommen worden; er hat sich als eifriger Tchutzzöllner bekannt gemacht und ist seinerzeit da» fi'lr eingetreten, dass in gewissen Fällen die kirchliche Trauung der bürgerlichen, unbeschadet der civilrecht-lichen Folgen, vorangehen dürfe. Das Eolonialamt ist dem früheren Gouverneur von Niederländisch-Westindien Ionlheer Dr. Iur. van Asch van W y cl übertragen worden. Nach seiner Rückkehr aus Surinam wurde er von dem Provinzialstaate See-lc.nds 1HW ill die erste klammer gewählt ; seit einein Jahre ist er Bürgermeister von Amerssoort. In dem neuen Eabinette sitzen fünf protestantische und drei katholische Conservative, während sich letztere in den Jahren 188« bis 1tM mit zwei Aemtern hatten be-gnügen müjsen. Tagesneuigleiten. — (An Königs tafeln.) Als Wilhelm I. noch mch! deutscher Kaiser, aber schon «önig von Preuhen war. tam einmal in irgend einer wichtigen Angelegenheit eine ländliche Deputation nach Berlin und wurde von den Majestäten zur Tafel gezogen. Beim Dessert, zu dem es wie gewöhnlich wundervolle Dragees und Bonbons gab. be-n.erlt der Oberceremonienmeister Graf Stillfried Alcantara, wie einer der ihm gegenüber sitzenden, etwas unbeholfenen Deputierten, dem die Schale mit Confect eben S^ sich einen Augenblick umsieht, ob ihn auch niemand dann zwei der schönsten Stücle nimmt und die>A alz, habe er ein Unrecht begangen, in seiner ^ schwinden lässt. Aha, denlt sich' Stillfried, del ^ Kinder zu Hause, denen er etwas mitbringt"^ menschenfreundlich, wie er war, geht er nach ^ Tafel zu dem Manne hin und übergibt ihm noch^ bons mit den Worten: „Für Ihre ^tinder". ^' A'.igusta, die eben mil einem in dei Nähe Steht» . Hort nur das Wort Kinder, und froh um t'»^ thema. wendet sie sich rasch zu dem Deputies Frage: ..Wie viele haben Sie?" Dieser, schon töb'« durch die Freundlichleit des Grafen, deren AlA t,r sofort erräth, und nun durch die plötzliches Königin noch ganz niedergeschmettert, bezieht b>l^ türlich nur auf seine wie er glaubte unrechtmW. nen Dragees und stottert: „Vier, Ew. Majesty zwei sind von mir, zwei sind vom Grafen ^W» lcmn sich das Gesicht der Königin benlen, bis li ^ gelang, das Missverständnis aufzuklären, übel ^ lange' herzlich lachte. > ' — (L i e b e a u f b e n e r st e n Ä l i cl.) ^ aus Newyorl vom 15. v. M.: Mit geradezu "^ Schnelligkeit hat sich der Rechtsanwalt Harry K"»^ in die iihe gestürzt. Er promenierte gestern i" ' ' 10 Uhr mit D. M. O'Donnell. einem Äeamten" Trunl-t5isenbahn, in Asbury-Parl den Mee«A ' lang, als sein Alicl plötzlich auf Fräulein I"»" A Philadelphia fiel, die sich bort mit einer ssreU""' „Wundervolles Mädchen", bemerkte Kuhlle zu '' gleiter. Schnell brachte ihn der Eisenbahn"»" ^ jungen Damen, die er kannte, hin und stellte >h" ,i , lein Meyers blieb mit dem jungen Anwälte i^'^ lang in eifrigem Gespräche, und in dieser Fll!< , ^ jungen Leute alles ins Reine gebracht. Man s"^ ., < sowie die andere junge Dame, die man beide n<" , stellung schnell abgeschüttelt hatte, wieder auf.,"^ , bclundele große Sehnsucht nach einem 3"!,, Pfarrer oder „Alderman", welche Persönlich^ Vollziehung einer Trauung befugt sind. 2)^.F mann brachte alsdann den „Reverend" Ä. M- "^ Lcng-Äranch herbei, und dieser schmiedete das ^ , im Sechsachteltacte in Hymens viosenfesseln- ^ j ein kleines Diner auf der Veranda des nächsten v^ ^ und der mehrfach erwähnte Eisenbahnmann ^ i Toast auf das Brautpaar aus. worin er sehr sch^ s speare'sche Aeußerung: XVlio ov<^r 1<>v<> Wand gestellt, und flink, wie die Radlel a", <2 die Holde ans Werk. Ist das Pflaster bl'ht" > C dann geht es hurtig mittels Rad zum nächste" ^. d die .Mehrarbeit beginnt von neuem. Wenn die n" j d Menschenkinder erscheinen, um ihrem Verufe ^ st bcmn hat dies« modernste Arbeiterin den erste T Tagewerkes längst vollendet. ^ A ' — (Kriegführende D ö r f e r.) ^, ^ Dorfe Gluschlemitsch im Kreise Mosyr und ^ ^ Grenze des benachbarten Gouvernements ^ ^ ^. genen Dorfe Kopaz herrschte schon lange wegt ^! ^ gen Stückes Ackerland bittere Z>as Keheimnis der schwarzen Kräfin. Roman von vr«ano» Ganbor. (75. Fortsetzung.) ,In v>hrer Angelegenheit, respective an den An-gclegenheiten Ihrer Frau liegt uns nichts, gar nichts — verstehen Sie inich recht!" sagte sio mit scharfer Betonung. „Wenn ich ^hnen trotzdem etwas gebe, so geschieht dac< unter der Vedingung, daft Sie per» sönlich unc' nicht ni^r ungeschoren lassen, sondern dass Sie auch zu niemand über uns sprechen, damit wir keinerlei Belästigungen zu befürchten haben. Wieviel verlangen Sie für ^hr Schweigen?" „Tausend Atari!" „Sehr bescheiden! Aber gleichviel — Sie sollen das Geld haben!" Tie Gräfin zog einen Schlüssel aus ihrer .Meider-tasche und trat, ihren unheimlichen Gast fest im Auge behaltcnd, an don Geldschrant. Tas Oeffnen de5 coin-Plicierten Schlosses verursachte ein eigeneo, surrender Geräusch- dann, nachdem der Mechanismus eine Weile gespielt, lieh die schwere eiserne Thür sich zurückziehen. Gräfin Stefanie musste sich biicteu, um die Geld« cassette hervorzuziehen, ^n demselben Augenblicke, als sie sich über die offene Cassette beugte und der» selben einige Banknoten entnahm, näherte der fremde sich ihr mit einigen raschen, auf dem weichen Teppiche unhörbaren Schritten. „Taufend Mark, Michael Vrevenheld," sagte dic Gräfin — sie wollte noch etwas hinzusetzen, aber ein mit furchtbarer Heftigkeit auf ihren Kopf geführter Schlag lies; sie jählings verstumlnen und bewusstloS zusammenbrechen. Drnuhen wartete Käthe mit wachsendem Un-behageil aus die Rückkehr ihrer Herrin. Sie hörte die stimmen drinnen, ohne Worte zu verstehen. Die ganze Situation war ihr unerklärlich, ja, unheimlich. ^'c,5 nur konnte die Gräfin bewegen, sich solange unter vier Augen mit dem räuberischen Einbrecher, d'eiem unheimliche auvsehendeu Menschen, zu unter-halten? Und plötzlich vernähn» sie da5 Surren des Geld-Mirantjchlosseo, da» sie oft genug schon gehört hatte, "m e5 genau zu kennen-, eine Minute später ertönte ormnen em dumpfer i^all, wie das Aufschlagen eines Hlorper5 <"N dem teppichbelegten ^uschodeu. s^..^ ^" Schreck durchzuckte sie. Was war ge-schchcn.O W"5 gieng da drinnen vor? Nn>^' 1'"?^' lrmnpfhaft, aber alles blieb still, wln^ bin .'^' 'P'"' ""^tigte sie. Selbst auf die m us",. /":,?'" ""willen ihrer Herrin zu erregeil, bcdllrfte ^ "berzel.gm, ob diefe nicht ihrer Hilfe ris5 dieiol^'"'^''^"'"""' U'"r sie an der Thür und enÄ ?'s ^5 Anblick, der sich ihr darbot, war tar"^ wie zu Swiu er^ ^n Gli d .. S ^'"^'^'u blic'b, unfähig, auch nur g l^lden u^?' ??" "ber sti.rzte sie mit einem Der ^V "'^ d" anscheinend Todte zu. Cassett in a l^".^"^ d"""t beschäftigt, die ^N f br .^^^ ^u entleeren. Mit einem n H^ "l. Näthe hinzustürzte. Schon matyu er emo Veweauna. al^ wollte er seineu, Opfer ein zweitem folgen lassen, aber jählings" ^, bleich, wie von einer unsichtbaren -^ ^ zuriick. ^ll Einen Augeublick blieb er, bello""U F. stehen und lauschte, ob das Mädchen """/^ Tann lächelte er verächtlich. (5r wusote 1 ^ die Villa lein männliches Wesen liehc^ ^/^, Weibern wollte er allenfalls fchon s"^'^^ n, ehe sie die Nachbarschaft alarmiertt'", ,,h^ iiber alle Berge. . h l>>n, Begriffe, weiter z»l haste", '. li«M mondhellen Chaussee einen Gegenst^^^ln ei. fast lnechanisch aushob und in tm' ,^g ^ liefl. Mit beschleunigteu Schritten H^ivj Weiter, und nach einer guten halbe" ^ ^i„ Ansschreitens hatte er die innere St^ ^ >^M nalnn er eine Nachtdroschte und >'"! ,,h^ ^« Hafen fahn-n, lvo er in einer M'att^ ^tei Quartier gefunden hatte. i,i^, / ^n seiner Schlajlammer ""ssl'u .^^ vorerst seine Heute; es war nicht ö" „l^ er angenommen hatte, aber doch l^"',/' ^ lange ^eit der Horge fürs tägliä)e ^"^ > _ Laibacher Zeitung Nr. 175. <.. ^ —-------- ^^" ______________________^August 1901 MWMM e'wa eine^n halben ^ " n g d e r Z i m m e r l u f t.) Vor l'lemi er ^ ^ "' ^' "^ Entdeckung der Pariser ' che Kuna der A.?"?^ '"^lehen. die auf lün " Hmünsgi7n ' Vbe^ Ä7'/"^ " geschlossenen Niiumen wmig b obaäüet ,, Ä s - ^"eile das ^ außerordentlichen Vor' winnendeor)bi/te^ ""d ^s daraus zu qe Superoxyds" ^W^ewahren >"rden. Das Nattimn- "" Röhren erhitzt u d s. n ' ^' ^ ^^''""' '" ^ser^ d'ese Gewinnunq st7b«^^ . k«"erstoff getränkt wird! «worden ist, wird da "N«ttium^'"^ ^"" ^' billiger , '3ften Waffen der Ges^ eine der wich- ' M°c,Iichleit gibt die Ms) ^^' ""den. indem es de - verdorbener^ t'u " Y^ '" der schädlichen Wirluna, ^ «!'" unangenehmen und d e ..'.s "^""" '^ ^ "n Feilld ' Zwf,e: es tann ferner ans n"^ verpestenden organischen il .. ^ <^Hll nde m i t K « ', ^ ^"/.'enstrahlen er unden s^i< Men d e brenne» , "'"^ ','lngen fllnkelten vor Gier und Triumph, wäh' l^nd or seinen Schah dor sich ausbreitete. Erst nach-^in er sich eine Weile an dem ungewohnten Anblicke i bes Geldes gelabt hatte, überdachte er die inöglichen 'folgen seiner That. ! „Ob der alte Drache dranfgegangen ist?" mnr-i^Melte er mit klinischem dachen. „Out lvn're eo, aber /öergl^ichen Gelichter hat ein zähe^ ^eben, und so ninso <^ch mich an den Gedanken gewöhnen, das5 sie wieder 3" sich t'ommt nnd nx'iter lebt. Hm, eigentlich lvar eo ''l>tlng, über alle Maßen untlng, daft ich ihnen eine ^affe gegen mich in die Hand gab. Wenn ich Marie, ^odrr was noch besser Mariens.Mnd finde, frage ich den ,^Mml nach den alten Schachteln. Aber dao Geld be lxrle mich. Hol' mich dieser nnd jener — ich war in sdem Augenblicke wirtlich nicht recht bei Trost, total ^!Nzurechnnng5fähig — ia, da5 war ich! ^.ch bin nnr gespannt, ob sie ec< anzeigen lverdeu. Da<' Mädel wird Mein Signalenient angeben lo'nnen. Ach, pah! Wo^u /haben nnr denn jahrelang gemimt, wenn nnr nnseren /unsern Menschen nicht einmal genügend metamor« ,.pliusi<>rl>n tonnten, nnd meine Papiere — ha, die /lauten anch ganz anders als ans Michael Bregen-^held! . . . Michael Vredenheld, der alte Polichinelli, >ie lange ist der todt und begraben!" Er lachte leise M. dann versanl er wieder in Nachdenken. „Tas Kindchen - hm, eine merkwiirdige Aehnlichkeit — '"Ami sollte doch nicht annehmen . . . I wo, die hatten Fine Ahnung! Wie lcmn man sich nur gleich so ver-Minsm lassen!" ^ lFartsltzung folgt.) ! ! .^unde sich nur selten mit den Unannehmlichkeiten befreunden, die einem ssopfdeclel anhaften. Man machte Versuche, dic lein günstiges Ergebnis hatten; man musste daher etwas m.deres erfinden, und man erfand es. Einige Milchfrauen lamen auf den Gedanlen. ihre Hunde durch ein lleines Lein wanddach zu schützen, das von der Gabeldeichsel der Milch-linren gehalten wirb, und die so geschützten Hunde traben i'nter dem neuartigen Sonnenschirm, der heute noch die Aus nähme bildet, den aber morgen alle Interessenten eingeführt haben weiden, seelenvergnügl dahin. — (Goethe und das Automobil.) Dasu Goethe sich bereits über das Automobil geärgert hat, beweist nachstehendes Citat aus Faust I. Walpurgisnacht: „Das dröngt und stößt, das rutscht und tlapperl. — Das zischt unl. quirlt, das zieh und plappert. — Das leuchtet, sprüht und stinlt und brennt. — Ein wahres Hexenelement . . .!" — (Im Theater) bei der Aufführung von M ck.ard III. Schauspieler: „Ein Pferd, ein Pferd! Mein Königreich für 'n Pferd!" — Stimme von der Gallerie: ...Nann's nichl auch ein Esel sein?" — Schauspieler: „Ja. wohl, lommen Sie nur herunter!" Die Bezwinger des Niagara. Aus Amerila lommt die Nachricht, dass Earlisle Gra-ham, ein ehemaliger Hiiifer aus Philadelphia, sich anschicke, dic Niagarafälle hinabzuschwimmcn. Graham hat die toll^ liil/ne Fahrt bereits mehreremale unternommen, zuletzt im Jahre )889, und mit dem waghalsigen Unternehmen ein schönes Stück Geld verdient, das ihm gestattete, seinem Äe rufe Valet zu sagen und als Privatier zu leben. Graham will. ähnlich wie in den früheren Jahren, sich einer Tonne bedienen, die aus hartem Holze gezimmert ist und ein Gewicht von 7l) .Nilogramm hat. Die Länge der Tonne beträgt fünf Viertelmeter, ihr Durchmesser 58 Centimeter. Der lichne Amerikaner will sich in der Tonne einschließen lassen und darin den Fall hinunterschwimmen. Natürlich unter nimmt Graham die gefährliche Fahrt nicht nur zu dem Zwecke, um seinen Muth zu beweisen, die Hauptsache für ihn ist das Geschäft, und er und seine Leute haben denn auch bereits alle Schritte eingeleitet, um möglichst viel Capital ant dem Unternehmen zu schlagen. Der Niagara, der Verbinbungsstrom zwischen dem Erie-und Ontariosee, bildet zwischen der amerikanischen Stadt Niagarafalls und dem canadischen Dorse Clifton den be rühmtesten Wasserfall der Erbe, der. obgleich an Höhe nicht besonders hervorragend, denn diese beträgt nur 48 Meter, dnrch seine kolossale Breite und Wassermafse einzig dasteht. Eine Strecke unterhalb des Falles verengt sich der Niagara wieder auf 300 Meter, macht, zwischen )00 Meter hohen, steilen Felswänden eingeschlossen, eine plötzliche Wendung nach links, und dadurch entsteht ein furchtbarer Strudel und Stromschnellen, die den Namen >Vl»irIpo<>l Kl^'icl!-' trage». Die Wasser sind hier in kolossaler Vewegung. Wie lämpfende Riese», einander zu Staub zerschmetternd, bäumen sich hier die Wogen empor, und nur einmal ist ein Schiff, der Dampfer Hlui«! <»t' tlu> Hli«t — die „Nebel jungfrau" — glücklich durch diese Strudel gekommen und unterhalb derselben, bei dem Städtchen Lewislon. unbcschä digt gelandet. Das war im Jahre 18<>1. Eine förmliche Le gende wob sich um diese Fahrt, aber niemand dachte daran, si" nachzumachen. Da durchlief im Sommer 1883 ganz Amerila eine seltsame ttunbc. Ein Engländer, Eapitän Webb, der Meisierschwimmer bei Erbe. wollte über den Ocean lommen. um die >Vl»'i-Ii>c»<»l lining zu durchschwimmen. Nichi nur der Sportslreise. auch des großen Publicums bemächtigte sich eine ungeheuere Aufregung. Wetten für und wider wurden zu taufenden abgeschlossen, und am 24. Juli 1883. dem für das Unternehmen bestimmten Tage. waren die beiden Ufer des Niagara längs des Strudels meilenweit dicht mit Zuschauern besetzt. Um halb 5 Uhr nachmittags sprang Capita» Webb bei der Hängebrücke in die lochende Flut. Ueber die erste Woge kam er unter dem betäubenden Beifallsgeschrei der begeisterten Mcnge glücklich hinweg, dann schlugen die Wasser über ihn, zusammen. Eine bange Stille folgte; vergebens spähten wusende von Auge» nach dem tollkühnen, riesenstarlen Schwimmer aus; er war von dem furchtbaren Strudel verschlungen worden nnd kam nickt mehr zum Vorscheine. Erst vier Tage später wurde seine Leiche unterhalb Lewislon ans Land gespült. Der erste Held des Niagara hatte sein verwegenes Unternehmen mit dem Leben bezahlt. Trotz dieses unglücklichen Ausganges fand sich drei Jahre später ein Mann. der den Versuch wiederholen wollte, eben jener Küfer Eharlisle D. Graham, der jetzt abermals die Stromschnellen hinunterschwimmen will. Er baute sich cn. zwei Meter hohes Fass, dessen unteres Ende derart be schwert war, dass es aufrecht im Wasser schwamm. Der Deckel schloss luftdicht. Drinnen war ein Hängematten-artiges Netzwerk von Stricken so angebracht, dass der In sassc dieses seltsamen Fahrzeuges in der Mitte hieng und nicht nn die Wände geschleudert werde» konnte. Graham bestieg am .11. Juli 1806, an einem Sonntage nachmittags, obeihalb der Strudel sein Fass und gelangte in 3!"» Minuten unverletzt nach Lcwiston. Er war der Held des Tages. Dieser Erfolg machte ihn fo kühn. dass er bereits am Ü, yl„a.„st cine zweite Fahrt durch die Etromschnellen machte diesmal mic dem Kopfe außerhalb der Tonne. Auch das glückte und s" wagte er am 15. Juni 1887 die dritte und am 25 Auqust 1880 die vierte Fahrt. Jede brachte ihm neuen Muhm und einc hübsche Summe en,. In allen amerikanischen '^kitunaen wurde er als der Besieger des Niagara gefeiert Freilich schwebte Graham nach semer zweite» Fahrt in höchster Ge-fahr. die Siegespalme an einen anderen abtreten zu müssen Der neue Concurrent war ein Polizist aus Boston W ^' Kendall. Er schwamm, mit einer «orljacle anaetban am 22. Vussust 18W die Sllomschnelw und ün SN !« lN.agara l)w°b. Die Sech« war ohne R.clinu w, M«ij gcsetzl worden und haite nur wenig Zuschauer, und dc« der waghalsige Polizist leine Lust verspürte, oie Fahrt zu wiedei holen, blieb er unbekannt und Grahams Ruhm ungeschmä llrt. — Im selben Jahre fand übrigens noch eine merl würdige Fafsfahrt statt: Georg Hazlett und seine Brau-Miss Sidie Allen fuhren in einer Tvnne den Strom l,ii> unter. Miss Allen war die einzige Dame, die sich am Nicgarasport betheiligt hatte. Das Fass zog nicht mehr, man musste auf etwas Neues sinnen. Und so beschloss Charles A. Percy, ein Wagner, die Fahrt in einem selbftgebautrn Boote zu wagen. Er ruderte am 28. August 1887 durch die Wl.ii-ll,l>o'l Kupiä" und lundete glücklich. Als er aber eine zweite Fahrt in Gesellschaft stines Freundes William Dietrich wagte, wären beide beinahe ums Leben gekommen und tonnte nur mit Mühe ge rettet werben. Percys Versuch hatte eine praktische Seite; cr zeigte, dass es möglich sei, auf einem Boote durch die Slromschnellen zu lommen und eiferte an, auf den Bau eines Bootes zu sinnen, das dem furchtbaren Wogenpralle widerstehen und ein Muster für die amerikanischen Rettungsboote an der Küste abgeben sollte. Percy baute ein ver bessertes Boot, mit dem er am 10. September 1888 glücklich d> Strudel passierte. Sein Erfolg ließ Nobert W. Flack in Syracuse im Staate Ncwyort nicht schlafen. Er baute ein Boot nach eigener Construction, von der er behauptete, dass sie jedem Wogenpralle widerstehen lönne. Mit diesem Boote wagte er, von Fachmännern, die in seine Erfindung teii' Vertrauen fetzten, gewarnt, am 4. Juli 1888 die Fahrt, Das Boot kenterte zweimal hintereinander, richtete sich wieder ouf wurde von einer Welle in den Strudel gerissen, und von dem kühnen Schiffer sah man nichts mehr. Sein Neben buhler Percy war es, der mit eigener Lebensgefahr Boot und Mann ans Land brachte. Doch zu spät, Flack war eine Leiche . . . Damit waren die Versuche, durch die Sliomschnellen zu lommen. noch lange nicht erschöpft. Mit einem Nuderboote wollte sich am 15. September 18851 Walter G. Campbell aus Youngblown im Staate Ncwyorl. von seinem Hunde begleitet, durch die Whirlpool Ii„i»i' Uhr im Vereine mil der Laibacher freiwilligen Feuer-wehr vor der Wohnung des Herrn Bürgermeisters Hribar ! in ber Herrengasse anlässlich der morgen stattfindenden ! Vlkibigung bebfelben eine Serenade, an welche sich ein Umzug durch die Stadt anschließen wird. — (Zu r D e m o l i e r u n g b r s L y c e a l g e b ä u s des.) Zur Gewinnung des bei der Verschüttung der neuen ! Franz Josef - Brücke erforderlichen Materials wurde über cm diesbezügliches Ansuchen dem S Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde (15, und 10 Personen (50-2«^) aus Anstalten. Infecl^,,« erlranturMN wurden g»m«lbt<: Schallach 8. Diphihtliti« 2, Laibacher Zeitung Nr. 175. 1456 2. August ^ — (E ffec te n t omb o la.) Der landwirtschaft-' lichen Filiale Laufen, politischer Bezirk Radmannsborf. wurde für das laufende Jahr die Veranstaltung einer Effectentombola mit 500 Karten zu Vereinszwecken bewilligt. Hiebei sind Gewinste, in Geld, Geldeffecten und Mo» nopol»gg«nständen ausgeschlossen. —o. — (Bauwesen.) Behufs Berathung und Beschlussfassung über die Art der Aufbringung der Mittel zur Herstellung der infolge des Brandes an der Pfarrkirche und den pfarrhöflichen Wirtschaftsgebäuden in Rieg, Vezirl Gottschee. nothwendig gewordenen baulichen Ausführungen wirb am 6. b. M. an Ort und Stelle eine Concurrenz-derhandlung stattfinden. —o. — (Schulfest in N e u m a r l t l.) Man schreibt uns aus Neumarltl: Als vor Jahresfrist anlä'sslich des 70 Wiegenfestes Sr. Majestät des Kaisers brausender Jubel durch die Lande gieng und alle Voller Oesterreichs in dem Bestreben wetteiferten, den Gefühlen ihrer Liebe und Verehrung zum greisen Monarchen würdigen Ausdruck zu verleihen, da stiegen auch aus tausend und abertausend Kinderherzen fromme Segenswünsche für den guten Kaiser zum Himmel empor; allenthalben. in den prachtvollen Schulpallisten der Großstädte sowohl wie in del bescheidensten Dorfschule, wurde dieser Tag in erhebender Weise gefeiert. Wir erinnern nur an die imposante Huldigung der Wiener Schuljugend. Was Wundeer. dass auch die Ncumarltler Schule zu einem besonders schönen Feste rüstete. Gleich zu Beginn des verflossenen Schuljahres beschloss der hiesige Lehrkörper, das GeburtZfest Sr. Majestät, abgesehen von der am 4. October stattgefundenen officiellen Feier, durch Aufführung des patriotischen Lieder-spieles „Mein Vaterland, mein Oesterreich!" von F. I. Ramifch zu begehen. War die infolge dieser Unternehmung sich nothwendig erweisende gesteigerte Thätigkeit des Lehrkörpers nur durch die freudige Qpferwilligleit desselben ermöglicht, so fand dieser doch wieber reichlichen Lohn dafür in der Anerkennung, die seinem Streben weit über die Mallungen Neumarttls hinaus zutheil wurde. Vor allem gilt diese Anerkennung Herrn Lehrer Aorütnil, der das Liederspiel einer völligen Umarbeitung unterzogen hat, indem er dl> Musik für Harmonium und vier Geigen dazuschrieb und überdies noch etliche slovenische Volkslieder zu einem wunderhübschen Liederlranze zusammenstellte, welcher an passender Stelle eingeschaltet wurde. Dass er auch die Mühe de? Einübens des gesanglichen und musikalischen Theiles allein getragen, macht sein Verdienst nur umso größer. Herr Oberlehrer Kragl, der sich mit dem Einüben des Textes redlich abgeplagt und die denkbar schönsten Erfolge erzielt hat, wird entschuldigen, dafs wir seine seltene Leistung erst in zweiter Linie würdigen- hat er doch selber den Vorrang Herrn Norztnit rüclhaltslos eingeräumt. Die erste Aufführung fand Montag, den 29. v. M., um 7 Uhr abends in dem festlich mit Fahnen und Tannenreisig geschmückten Lehrzimmer der II. Knabenclasse statt. Das ziemlich geräumige Locale tonnte kaum die Hälfte der erschienenen Gäste fassen, so dass sich viele im Gange postieren mussten, wollten sie nicht eines seltenen Genusses verlustig werben; noch später Gekommene ließen sich im Garten nieder. ^ An der Aufführung betheiligten sich gegen 20 Knaben und ebensoviele Mädchen. Die Sicherheit im Auftreten und die verständnisvolle Wiedergabe des prosaischen Theiles seitens der Kinder in solch jugendlichem Alter gaben allen Grund zum Staunen. Was aber den Gesang anbelangt, so müssen wir offen und ehrlich gestehen, dass wir solche Leistungen nicht für möglich gehallen hätten. Die mitunter recht schwierigen Lieder, darunter meistens zweistimmige, wurden vo, den frischen Stimmen so rein und mit solcher Empfin< dvng gesungen, wie wir «s bisher nur von erwachsenen, geschulten Sängern gehärt haben. Sehr gefallen haben: „Das Kaiserlied eines Kindes". ..Die Kammermädchen", ..Mit vereinten Kräften". „Schwarzgelbe Mädchen" und so alle Nummern. Einen wahren Beifallssturm erregten aber „Die kleinen Vaterlandsvertheidiger", „Grüße nach Wien", „Die Drahthinder". „Der Csitos" und „Alpenklänge". Von zündender Wirkung waren die slovenischen Volkslieder. Das zahlreiche, sehr vornehme Publicum zollte den Darbietungen volle Anerkennung, indem es in der drückendsten Hitze im gedrängt vollen Saale zwei volle Stunden ausharrte und nach Schluss der Aufführung in den lobendsten Ausdrücken für den schönen Abend dankte. — Dienstag, den 30, v. M., fand eine zweite Vorstellung für die Eltern der mitwirkenden Kinder statt. Der Erfolg war ein gleich schöner. — Zum Schlüsse erachten wir es als angenehme Pflicht, allen. die am Zustandekommen des glänzenden Festes mitgearbeitet haben, besten Dank zu sagen; vornehmlich dem wackern Dirigenten Herrn Borkt nil, dann Fräulein Lehrerin Furlan, welche die Clavierbegleitung in meisterhafter Weise besorgte, ferner den Herren Schulleitern Iezerüel und Debelal und den Herren Lehrern Wider und M i k l i t s ch für das schöne Geigenspiel. Alles in allem: die Frucht heißen Ringens und rastloser Mühe war ein voller, ehrlicher Erfolg! l. — (Gewerbe förderu ng.) Der Fachlehrer Herr M. Kunc hält gegenwärtig im Auftrage des Gewerbeförde-n.ngsdienstes einen Fachcurs in N o z e n ab und wird nach Ne, woselbst es bis zum Schlüsse der Uebungen verbleibt, ik. — (Rückmarsch von den Schießübungen.) Das l. und t. Divisions-Artillerieregiment Nr. 7 lehrt mit zwei Batterien des Regimentes von den Schießübungen in Gurlfelb am 5. August nach Laibach zurück. Dasselbe be^ rührt am 7. August die Nächtigungsstation Sittich und trifft am 8. August in Laibach ein. -^ik. — (Die H a n be l s b ed i e n st e t e n). beziehungsweise Mitglieder des slov. kaufmännischen Vereines „Merkur", finden sich morgen um 9 Uhr abends in den Vereins-lrcalitäten behufs Besprechung in Vereinsangelegenheiten zu einer ordentlichen Zusammenkunft ein. — (Selbstmord eines P o st c o n t r o l o r s.) I>'. seiner Wohnung iu Pola hat sich der dort stationierte ledige Postcontrolor Franz Leeb am 30. v. M. abends mit einem Rasiermesser den Hals durchschnitten und wurde bereits als Leiche aufgefunden. Leeb. der 40 Jahre alt und jll Adelsberg gebürtig war, lebte in den geordnetsten Verhältnissen, litt aber seit einiger Zeit an Verfolgungswahn und hat in einer trüben Stunde Hand an sich gelegt. Seine Amtsgebarung wurde in musterhafter Ordnung gefunden. — (Schabenfeu er.) Am 28 v. M. nachmittags lc-m in der Kaische des Franz Aablar in Grabiks-e, Ge-melndeArch, ein Feuer zum Ausbruche, welches die mit Stroh gedeckte Kaische und einen hölzernen Schweinstall einäscherte. Der Schaben wird auf 400 X geschätzt, welchem Betrage eine gleich hohe Versicherung gegenübersteht. Ein Verschulden ai>? Ausbruche des Feuers dürfte die Gattin des Obgenann-ten treffen, welche den Ofen einheizte und sich hierauf ent-ff'nte, um in die Kirche zu gehen. — n 5 betonen, dass selbst dem Fachmanne dies otxi ^ sein dürfte. , D< — (Iules Verne erblindet.) DecH wohnende berühmte Schriftsteller Jules Verne h°',?, ste: Zeit vollständig sein Augenlicht eingebüßt' — („Universum"). Lexiton der Vade orten von Europa. Wien, XV!!., Hernalser H^ Unter dem Titel „Universum" erscheint ein Lep^. und Curorte von Europa, dessen l. Band „D^ soeben der Oeffentlichleit übergeben wurde, ^ kird das einzige sein, welches sämmtliche Ä^ orte, Wasserheilanstalten und Sanatorien in P"° strationen und aediegener Beschreibung bring H il'hren vom akademischen Maler August Sm^ ^ stein, letztere aus dem balneologischen Instil f'ss>.'rs Dr. Julius Glax. her. Der Kranle >-alles für ihn Wissenswerie finden, als: LlM/ anzeigen, die Aerzte, die Wohnungs- und Ve>M die Bahn-, Post- und Telegraphenstationen, ^ sjucnz, Curtare. Gottesdienst, Vergnügungen, ^, stellen ?c.; bei jedem Curnrte befindet sich ^ Beschreibung oer Lage desselben und eine in ^ geführte Illustration. Dem ärztlichen Standes Rechnung getragen, dass jeder Band eine tv>i Arbeit aus dem Gebiete der Balneologie eM sn bass der Arzt über alle Neuerungen unb F^ speciell in letzter Zeit auf diesem Gebiete ge^o stets unterrichtet sein wird. Preis pro Band iin '^ — (Neamten - Zeitung). Wien. Die" zur Ausgabe gelangte Nummer 21 enthält l>. ^ der in Oesterreich im Betriebe stehenden eleltt>!" bahnen, Drahtseilbahnen unb Tramways^,,, betrieb", „Die Lehrergehaltsregulierung in ^, ^ allgemeine obligatorische Pensionsrecht der ^^) « Mittheilungen aus dem Vereine der t l. Steue^, » in Niebeiösterreich (Petitionsentwurf) und i^^< sien; Feuilleton: „Der Spazier- und Geba"''U Herrn Kratzer!"; Betanntaabe offener Stellen, k Alle in dieser Rubrik besprochenen li«^>»» scheinungen sind durch die Buchhandlung Is- > ° mayrHFeb. Nambergin Laibach zu^jl« Gefchästszeitung. >, — (Behandlung von Posti,^««! au s dem Ausla nde.) Das l. l. Finam'"' ^ in theilweiser Abänderung des H I der Ael"!' )«! zollamtliche Behandlung bei aus dein Au^"^,^ Zollausschüssen einlangenden Briefe unb "^ haltenen Sendungen vom <>. November !^ ,<» nehmen mit dem l. l. Handelsministerium "^,,^ die aus dem Gefällsauslanbe einlangende ^ ^ andere Sendungen von unter Siegel gehaU^ ^ welche muthmahlich leine zollpflichtigen, dc^"' ,n Gegenstände enthalten, bucch deren Einse»^, ? fälls-Uebertretung begangen wurde, in Hl>^" ,<^, an.te nicht mehr an das Zollamt, sonder» ^ Wohnorte des Adressaten nächstgelegene F>"^.' ^ wc.ch-Control-Äezirlsleitung, Cteueramt) ^ z' Ist jedoch das Zollamt dem Wohnorte bes -l', h ulcht oder näher als die erwähnten Fina»^,,^ so weiden lolche Sendungen an das Zolla>» ^, , gleichen erfolgt dic Abgabe solcher Senbuli«"/^ Zollamt, wenn mit Grund der Einschl""^ Gegenstände vermuthet wird. Vo» der ^! Sinbung an das Finanzamt, beziehunaMe'! ^ amt. wird der Adressat seitens des PostaN"^' fort mit der Aufforderung verständigt >"^>> Behebung der Sendung an das angegebene ' .^^ Die genannten Finanzämter haben die >^5 irungen der oberwähnten Verordnung übel sclcher Sendungen genau zu Telegramme . des K.K.EelegraPhen.EorresP" Z Desider v. Tzilagyi 5< ^ Nubapest. 1. August. Seine Mjes" ss betraut« den Hofmarschall in Ungarn ^"1^,^ prnyi mit der Allerhöchsten Stellvertretung . begängnisse Desider von Szilagyis. ^, ,^. U Budapest. 1. August. Die ^'A H Ezilagyis wurde nachts obduciert und ^ Verkalkung der Blutgefäße constatierl. V"'' ^ > 10 Uhr wurde die Leiche nach dem Cu"^ in dessen Säulenhall« sie aufgebahrt »""^ > Crispi. ^ Neapel,:. August. Nach dem h" ^Ä morgens über das Befinden Crispis au^^l ,,, verbrachte Crispi eine verhältnismäßig ^hB« " tträftezustaild ist etwas besser, die Herj^ i" ^ Die nervösen Kranlheitserscheinungen °" ^ Aus Südafrika. ,S^ Laurenzo-Marquez. ^'H"s''/ commando mit zwei Geschützen ist a"l ^n" V i'l'tlqetieten und lagert bei G,icii '"^"^ 5" an die fremden Mächte zu zahlen-en wr^ ?/."°^m7"^ ^""^" Nt. Einsprache er-' . ^ ?' Maueranschlage heißt es: Wenn die md d' ^ ?""7 ben Forderungen der Mächte nachgeben lei es sicher, dass ein großer '^ _________ ^ Die Pest. ''Ported'.?>' ^n^^lt. Neuters Bureau meldet auZ '^ttta^e i'st '" Vn Ae°^/^ust. Wie verlautet, hat der Sultan "stcmtinop ^ ch et ""^ ^" """" ^'l»'che nach Meteorologische Veobachtuugen in ttaibach. Seehtjh« 306 2 m. Mittl. Uuftdruck 736 0 mm. ,^ ^A. 781-9 2! 4 SW. schwach heiter -l 7U.F ,7306, 1^6, NW. schwach , theiln,, heiter, 00 Da« lagesmitlel der gestrigen Temperatur 22 9° Nol. male: 19 7°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Die ausgezeichnet wirkende Tannochinin-Haartinctur aus der (1716)13 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leustek in Laibach kräftigt den Haarboden und verhindert das Ausfallen der Haare. i PreU einer Flasche mit Gebrauchsanweisung 1 K. Gelfarben in ßlechdosen für Wiebrrverläufer und zum Srlbftgebrauch, Zu haben dri Nrüder Eberl, Velsarben», Lack« und Kirnifie» Handlung, Laibach, Kranciscanergasse. Nach auswärts mit Nach» nahmc, (922) N—b Tiesbetrübten Herzens ^ben wir Nachricht von dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten, unvergess» lichen Sohnes, Bruders, Schwagers und Onlrls, des Herrn Franz Deeb l. l. Poft-Controlor welcher am 30. Juli d. I. im 41. Uebensjahre sanft verschieden ist. Die irdische Hüle des theuren Dahingeschie« denen wird Freitag, den 2. d. M., um 7 Uhr abends von der Todlenlapelle zu St. Christoph in der Fa< miliengrusl beigesstzt. Laibllch am 2, August 1901. Die trauernd Hinterbliebenen. Veiondert Parte werden nicht ausnegebeu. Course an der Wiener Korse vom 1. August 190!. «°«be. o^en «^r««««. ^ßU,»m,w« zwat.schulb. >"'" !""'! l8«0tt „ «Ost. »°/°>,40.. ,4N? " I». ,, z» st. . ,07 bo lwl! bo «, ),».»Pfanddl, >» l»o st. »«/, , ,98 . !wg75 l»lch» «nb zlnd,l. )»st«r. »,lb«n»e, stfr., l«) ,l., ^ >««»«».....^°/o «»»Hüll»«!. ^»^ dt°, i»t«. per UUlmo f°/„ vb?ü 9z 9,, ""'" ll^ ««»,»ftN»P.««l»«.'«MN». !,.A!lz.«ubw.««!»«U.Vud!,..«.«X1Il.««»l' ^"'««UOst..... «7 „9_> »«lb «,l» lt,at,schnld >,, nn>,t »>»», ,l»,^ ,,,,,„ »eN» «ar, ßs««bbsl«s» »tl. «odll. »ll«,«st,»nz0I.«,ll.4», «,z ,5,z «..«sterr,L«nbt».Hyp..»nft.«»,, «— «8 — O«»..»n, »<>nl 40>»l«hr, v«,, 4°/,.........,»-. ,«) - dl». dt«. «Ml. v«rl. «»/, «» - ,«».. Vp««o? >V7 ?l» VtaaUbabn <..... «»)-- 4«l bl> Gübbahn A »«/, vn,. I»n».^»l« ^, ,» ,44 «i, dl». k b°/»..... „i «b ,« »5 Nn, .»»llz. V«ch»..... »0» ,u li» - «»/. Unt»l«r«l«rs, «,s» lpti «tü«), «»/, >v,bene«dil.«,l» »». »»82 »z» d« !»54 bu >°/, ,. ,, »», »889 «4« »5 «4» «» »«/«Donau'DampNch, loosl.. . b0l>'— — — »«» D»n»U'«,«ul..U»!t . . . »«»»b» vndlch.'Vaftli» (V,W»»»> » fl. »6 lll l? »ö »«Ml,« ll»,lptz.Ü,l» »0 sl.....»» - «> G»l»>2o92 - ««»inst ch. d. »>/. P» .«ch»l»». ««U»ch«l 2»l»..... «, - 6» - «ette» tzl«n»P»irl'Inl,l' «,h«»»l»n. «ulfi».»««. «Nsen». boo »l. . «»0' »c4^ ««». ». V»lii,b«^»e<. Z. «d». Sllllßtnd, in «!,n M. ^ . »»0 - «« - »to. dl°. bto. ll», » . . »<«" «f- «ilh«. ««bbahn >«> fl. , . 40" - 40» - Oulchtiebrnbsl <«I. »»"' «8!>0 bl». dl«. ^Ut. U) »00 fl. . ll>^,' >s« Pl»n»u. Dempsschiffayit» . V»1. 0«fitrr.. »bo sl. ««. .750-7»'». D»l«Vodenb»chei «,.«, 400 »r. b»l> - )6l» - »«rbwand«.«,rbb. lvoo«.»»». 5»« «^l, be»b.»Cz«rn,w.'IafIy> Vi!»».. »«s«llsch«st ««> N. S.. . . »»» b»t» M»yb, 0Zl. trie», »00sl.««l. lU.«-l»z4 c)«ft«r«, ««dweftb. »00 sl. «. «7». «00fl. «»«st. »74 — l?« — öU»»t»fisen»«hn «>0 sl. «. . . »3l ül) f!»» to Güdd«h» «0 fl. G..... «»« eo »9 « v«»»«bd.«ri».«.W0,,.»«. »78 . »so-- riU»t«.»cNen «l« fl. . . . i», . 9» . U»g Hal»», «sen».«»«. VU»« »« - 4»V - Nn^»«i».<«»«»«»r0o sl. . 4»» bv «ü «» «ob«.»»nft., Otsl., « «8 «» ««Utbonl. »ll«. »n,.. «0 sl. . «»«-«,«- D«p,ftl«lb»nl. »ll«., «l» sl. . 4l» - «« - »«»»pt«.»»!.. «brist., «0 sl. »,« - »l4 - «ir»>».<«sstn« ,»<«,«, «UN. 4R! 48« — «V»^»«N.. c»»st,. «» n,c>°/. i». «94 «> ,9» - b«nb»rb»nl, o»st,. »uo fl. . . 4U« — »i»i« — l>ste«..u»,,ar »an». «X) fl. , »««' ,«,» Unl»nb«nl «X» sl.....«0 -^ ^»l — Vl^tdl»b«nl, »ll, . »40 f>, »t« 5l« - lndnlllk-Vxtn« V»u«ts., «U«, ost., llXl sl. . . »4V »4l « »«Ybier »i,>«- Uleftnzel Vr»u,r,t »u« sl, , , »,4- «« - OtontlM'Vtstlllch,, Oef» '»lpin, »,4»l»4«6« Pr«gel EiltN'Inb'»»!, «00 sl, lftw «»»^ ««lio.««,. «»^»lohlln »ou N. «4 - b?l» - ..Vchl»«lWHl,l" P«pitl1 «oop. »4« - l»b» - ..«tltzr««/' V»Pie«1 » « »» l»8 - »4« — »ris»lltr »,ilenw.»ll. ?0 st «(, «« - ««fin>s^».,0»st in«en,»00N, »»l. . »«» -«a,g»».U»ih»nst.»llg.wPtst. 4Ü0 »l........ »l»l» >l»»u »«. V«,,«»Mch»ft »«» fl. , . ,44 - ,« - »Ht««»»«^i Zk^lMMnxVel »4» — »bv — »»«»« «cht» «»K«d«».......»9»«<»l9»»<» DnlNch« »lütz,......»,7 ", «l» "» v«»b«!........l»l»4»»»9 7l' O«r«».........« »0 »« «l. Vein«»»»,..... — - . D»«ten........z, « „ „ «l>^r«nc«««t2nln«t»!, . . »»7«.!,»7«. «K,»«l-««in>. ^ . . . . »«!,d«« *•¦ M«ut«u, Pfandbriefen, Frlorlialen, Aolleu, L**«a «tc, UevUeu uHd Valut«n. •if. c3. mwL**y«$w 33«.aa.3c- -va.ia.dL T*7"ecli.Bler-G-e«cli.a,ft _. Laibach, Hpitftljc*»«. Privat-Depots (S»fe-Deposit«) j Vtriliuii TM ltr-Llili|ti In Dtiti-OirrNf «Ml uf ltr»4*it«. j ( j- JJ*€ÄBb (2769) 09 ![raT°a JUlMft IÖ01 Vl0ŽU° je V mestn° hranilni^ Ijubljannko i sirank pa vzdignilo..............krön 426.899-18 ^............... 704527-40 '^Ravaateljstvo mestue hranilnics ljubljanske. 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Juni 1901. , naoh T1A1!fahuriT'illUlblM)l1 P- B->: a>oh»nng nach TarTte. Um IS ühr 34 Mio. n»«hl?'je SaUh, Ä V'^°,h( K1**8n'>"t, Praniomfoite, InnHl.runk, München; Leoben, aber tfeUtW" 7W ¦onLn^f "' Ob" ^»'"-aelfliug Dich Hteyr, Lim; über AmtteUen n*oh Wien. - Um 7 Uhr 6 *J«j toZrJ'J!111 Lontafel, VUUoh, KUgnnfurt, Kran«en.fe.t«, I*oben, Wien; Ob« H«»«*Jr owrj Ian.bruok; übor Kle.y-Koiflin« nach Liuz, Budireli, Pil.eo, Marienbau, Kger, Vtv"*Lt VüLl &*' "b" *"»*"« «wh Wien. - Um 11 Uhr 61 Min. rorra.: PereonSn.ug oaob T$ Tom M rT i V*^r' ^00080' 8<>Uth*l, Wi«n. - Um 4 Uta « Min. naohm.: PorHonaMu« o»«*1^ n.nh H.i K »>'»lsi-«September nach Pontafel, Kl»geuhirt, FranzöOBfoite, München, L.oob»ni& naoh wSf * UoiII,BBd'r#l1' WM> M«*enb»d, »¦¦««. Kr»uienib»d, Kwlibad, Pr»i, I*lp«i«' K>? 1 10 tlhVn^r u & Uhr 41 Mlnuten nachmittairi an Sonn- und Foiertagon nach Poduart ^g, Kndolf.-J^*; Pe"°°6»7U« "»eh Tarvi., V.ll.oh, Kran.eti.fe.te, Inn.brnck, MUnchen. - »'„% Rudnif.-.ü a\ Untd öoltloll«(' P»r«onenjiage: Um 7 Uhr 17 Min. früh und um 1 Uhr«»"^" Hudolfiwert StTMOha-Töplitr und OotUchee; nm 6 Uhr 66 Minuton abendi nach Rudolh««*^ WUn tth« A ^»in 4ibach (S- B)= Äichtang ron Turli. Um 3 Uhr 36 Min. frtti.: /J>|}| fürt VlllVrh iV"1* Mtioch8n. InnAruok, Kranzemfepte, HaUbur^, l,loi, Hteyr, AuMee, ^ fÄ, au Wiü «K ~AUm 7 Uhr lä Mla- srUh: fer.onen.ug au. Tarrl.. - Um Ü Uhr 16 Mla. ^JT Smf ZBH?h « ""^11^1 ^'P1'«' Karlsbad, Kg". Marienbad, Pil.en, liuiwei., H«l.bor«, "*)*« Fran«««.*. * o ' n»?!|m-: *«»onea«a« aoi Wleu, Leobeu, SeUlluü, Villaoh, KJaganfurt, »üney lim ft m !; S?nWrtaK«n toi. Vft4 b»d wi„ „ fn; ab«>di: Pertoueusu« aui Wien, 1-eipzl«, Prag, Kratiion.bad, KarUbK1- ^ nVohL » a. 'TT0*' ÜIB 8 m" 4i •"»• ^1"1 »Ui Budolf.wert und Oott.ohae; o* »J> .. J 8*rMoha-T0pHti, Hudolfiwart und OotUohee; um 8 Uhr 4a Min. abend, aui ^ « .wert und Oott.chee. ,| 38 Min b*l*hTt 1°^ La^»ch (StMtahahnhol). Richtung naoh Bteln. G.mi.oht. »J> undl Keiertag'enm naohni., um ü Uhr 60 Min. abaodt und um 10 Uhr 2.1 Min. n»«*" 49 Min ftJfh™,11" ,l? ,fe*ibaLj? (St"t»bahnhof>. Richtung too HLin. a.mlwht. ^^ ------------------------^__________________________________________________^( = Naturj?eschicütlicbe Werke für die Uausbibliothek. ^?° —¦----------:——---------------------------------------------------.-----*3c Das Weltgebäude. * SÄ\5?m*lnT*"till<11'ehl1 Hlmmiil.kiirid*. Von I>r. Wllh.lm Meyer, Ml« ^U •»Abbildun8»o im Tftxi, 8 K»rt«n Dnd SO Tafeln In Jl«li.,(rr*vllri., Holwchnl« ¦ ^ Fmrbundruck. 14 Llof„run({e.i ru J« 1 M.rW, in U*lt>l..lur ^unfon 1« *•* V< •in kull1 "2^!f""' wlrd Ui'r' olin* Vor»u,»«uuQf wlM.iiii•¦ c he, Prof S ^t D, w *J *.. rof Dr- °- »o«tt »Ol "»«•onnm and rarbgndruek. 10 llai..!e In H«lbl«.l»r frnlMind»u ia Je 1* * *s oder in 180 l,i«f«njii(c»n zu J» 1 Mark. », (Uttmtregliter daiu in Iv«inwkndbau(l S Mark. ^ J\\ -a-,"8?1"** T1»'*«o*n" Ut duroh »eine V«rUreitun| In nahesn 900,000 K»»10^ Jh •Mne durch Mhn fremdapraohl«« Au«aben io bekannt, da» •* kein«r "^ ..'' "¦PfckJum bedarf. ' Hfl Brehms Tierleben. ÄtuAuJ#r 1 KartlitT- . f''"l(l"Wl1 «"«»«art.«./« ^u/Jay«. Mit 1176 Abbildu..««u >«» i^ ¦¦•m no« | r.rbui.druckLfuln. 8 Baude In H«lbl«d«r Rebuud.u tu Je >« * Dl ki °d"r '" M LlefMun8«n «u Je iO Pf«nni«. «^ Oie Schöpfung der Tierwelt ilL«^"^^ Vkt- M" **B A^lldun,.n 1» T«t »d ans 90 T.f.1» •¦?! —»1U and Farbendruck „„bt 1 Karle. In Halbleer «.bunden 15 M^k •** «„. „, ls Ueferun»;en iu J» 1 Mark. uß Der Mensch. .j _m- »« ,, J* ^1 0