^» ^ZF^ NonnerstaS Ven 7. May 1829. MR i e n. Te. k. k. Majestät haben durch Allerhöchste Entschließung vom 27. April d.I., die Vereinigung der Direction der fahrenden Posten'mit der Ober^ sien H^f-Postverwaltung in Wien, dann der Post-verwaltungen mit den Postwagens - Expeditionen in den Provinzen, mit dem Beisatze anzuordnen geruhet, daß die Central-Ttelle in Wien auch in Hinkunft don Namen der „Obersten Hof-Postver-waltung", die vereinten Post-Behörden in den-Provinzen jenen von „Ober - Postverwaltungen" zu führen haben; zugleich haben Se. Majestät den Negierungsrath und Postwagens-Director, Maximilian Otto Rittn von Ottenfeld, zum k. k. Höft rathe und Obersten Hof. Postvcrwalter allcrgnä-digst zn ernennen geruhet. (Wien. Z.) Teutschlanv. Am 25. April irurde zu Stuttgart die Ver» mählung Sr. Durchlaucht, des Herzogs Wilhelm von Nassau mit Ihrer königl. Hoheit der Prinzessinn Pauline, Tochter Sr. königl. Hoheit des Prinzen Paul von Würtemberg, vollzogen. Am 25. gedachten die hohen Neuvermähltem Stuttgart zu verlassen, und sich zunächst nach Heidelberg zu begeben. — Se. Majestät der König verliehen am !4. April dem General-Lieutenant und Kriegsrathspräsidenten von Hügel, so wie dem königt. Gesandten in München, Staatsrath von Schmiß Grssscnburg, das Großkreuh des Ordens der wür-tcmbcrgischen Krone. (Oest. B.) V 0 l e n. Polnische Gränze, 14. April. Ziemlich glaubwürdige, Nachrichten aus Warschau melden, daß mehreren Truppencorps, die aus dem innern Nußland nach Mohilew, dem Hauptquartier des Feldmarschalls Grafen Ost e n-S a cke n, im Marsck begriffen waren, von St. Petersburg aus durch Kurier der Befehl, Halt zu machen, zugekommen sei. Man zreht verschiedene Folgerungen aus dieser Nach« richt, und will unter Andcrm vermuthen, daß die zwischen dem Dnieper und der Donau aufgestellten Streitkräfte für ganz genügend angesehen werden, um keiner wcitern Verstärkung zur erfolgreichen Eröffnung des Feldzügs mehr zu bedürfen. Andre Meinungen gehen dahin, daß jene im Marsch con-tremandirten Truppen die veränderte Bestimmung erhalten hätten, das Armeecorps des Grafen Pas» kewitsch, der nach allem Anschein gegen verzwei« felte Anstrengungen der Türken in Asien zu käm^ pfen haben wird, zu ergänzen. Daß jedoch, wie endlich von Einigen' geglaubt wird, aus obiger That. fache wohl gar zu FriedenshoffnnngenAnlaß genom^ men werden könne, ist unter allen erwähnten Hypothesen' die unwahrscheinlichste. Wie immer aber auch die nächste Zukunft diese Zweifel aufklären möge, so ist dennoch uns wenigstens nichts bekannt, was die festgewurzelte Hoffnung auf baldige glän-. ze'nde Erfolge der russischen Waffen im Geringsten zu erschüttern vermöchte. (Korresp. v. u. f. D.) Frankreich, In Lyon hat am i3. April clne furchtbare Feuersbrunst, die um n 1)2 Uhr Nachts entstand, beinahe 100 Familien, welche in der Vorstadt les Brotcaux wohnten, an den Bettelstab gebracht. Ein heftiger Südwind, welcher gerade um diese Zeit wehte, die Leichtigkeit des Baues der zum Theil aus Holz aufgeführten Häuser und die Nähe der unge« 1^6 Heuren Zimmerplätze, machte, daß in wenigenAu-geyblicken eine ganze Strecke in Flam,nen stand. Glücklicherweise war, mit dem m Lyon eigenthümlichen Eifer, die Hülfe bald bei der Hand. Die Garnison ^lsteie, durch die Gegenwart des Platz-Commandanten angefeuert, die besten Dienste, und so gelang es, wenigsteuä einen bedeutenden Theil der Effecten zu retten. (Oest. B.) Paris, vom 16. April. Das Journal du Commerce enthält folgendes Schreiben aus Guadeloupe vom 1. März: „Eine englische Korvette ist hier angekommen und dringt Reklamationen von hoher Wichtigkeit, die wahrscheinlich in den Kabinetten Englands und Frankreichs wiedertönen werden. Es handelt sich von dem Neger.-Handel, der kühner alö jemals betrieben wird. Ein Negerhändler dieser Insel ward zur See von einer englischen Fregatte gekappcrt, die an dessen Bord einen Kapitän mit i5 Engländern und 10 freien Negern, Unterthanen Sr. brittischen Majestät, setzte. Nach einer Fahrt von einigen Tagen wurden die Engländer von den Franzosen angegriffen und mehrere derselben verwundet,; die Franzosen be« mächtigten sich des Schiffs und segelten nach Guadeloupe. Unterwegs setzten sie die Engländer zu Dominique ans Land uno verkaufte!', auf Guade« loupe nicht nur ihre Ladung Sclaven, sondern auch die zehn frei gcbornen Neger der Engländer." (Salz. Z.) Ein Schreiben aus Toulon vom i5. April im Eo nstitu. tionnel meldet aus Navarin vom »i. März: „Man fährt mit der größten Thätigkeit an den Befestigungsarbeiten fort, Diese Stadt dürfte in den Händen der Griechen in kurzer Zeit eine sehr wichtlge Festung werden. Die sie umgebenden Batterien werden im Stande seyn, alle feindlichen Kriegsschiffe, die so kühn seyn sollten, in die Rhede einzulaufen, aufs Kräftigste zurückzu« weisen. In den letzten Tagen ist die griechische Frc» gatte Hellas, mit dem Admiral Miaulis, hier vor Anker gegangen. Miaulis ward von unsern Gene« ralen mit der größten Auszeichnung bcwillkommt. Ich habe diesen berühmten, im Kampfe so furche baren, gegen die Muselmänner so erbitterten Seemann in der Nähe gesehen. Er hat sehr sanfte und ang'enehme Sitten, und ein edles Aussehen. Man findet in ihm eine glückliche Mischung von Biederkeit und Größe. Die von ihm befehligte Fregatte ist sehr schön, und macht den Schiffswerften der Vereinigten Staaten, wo sie gebaut ward, Ehre. Admiral Miaulis hat dem französischen Admirale, Hrn. v. Rosamel, zweimal glänzende Gastmale gegeben. Er repräsentirt die griechische Nation auf die ausgezeichneteste Art. Marschall Maison soll am 25,. d. auf der Fregatte Dido nach Frankreich zurücklehren. Er will seine Quarantainc zu Mal» ta machen, wo sie nicht so lange dauert, wie zu Tou. lon, und dann erst nach letztcrm Hafen absegeln. Er hat bisher seinen Aufenthalt nur verlängert, um die Festungen und die Armee der Griechen zu ^rga» Msiren." (Allg. Z.) D 0 rtugal. Die kleine Eskadre für Terceira ist noch nicht ausgelaufen; die dazu gehörende Fregatte Diana ward als dienstunfähig erklarl. Noch sind die könig» lichen Zettel nicht ausgegeben, man sagt aber, daß dieß nächstens geschehen würde. Man sprichc von der nahen Ankunft einer brasilischen Eskadre, und glaubt, daß deßwegen die Offiziere und Soldaten zu verdoppelter Wachsamkeit angehalten, und die Patrouillen in der Stadt vevmchrt wurden. Don Miguel hat in der Bank 4000 Unzen Gold in Empfang nehmen lassen. — Viele angesehene Miguclistcn mißbilligen jetzt die gegenwärtige Regierung, die durch ihre unnützen uno ungerechten Verfolgungen die Zahl der Unzufriedenen vermehrt. Auch die fortdauernde Unterbrechung der diplomatischen Berührungen mit den großen europäischen Höfen vermehrt die Bedenklichkciten derselben. Man-che Personen meinen, die Rolle, welche Don Miguel spiele, sei ganz unbedeutend; die apostolische Parthci, -an deren Spitze sich die Königinn beftn^ de, herrsche eigentlich. Der alte U^jährige Mini-sier Leite solle vorzüglich zu heftigen Maßregeln antreiben. — Man sagt hier, die Dona Maria werde vielleicht mit Einwilligung Don Pedro's den Herzog von Nemours, zweiten Sohn des Herzogs vsn Orleans, heirathen. (Allg. ^.i Großbritannien. London, vom 14. April. In der Gegend von Edinburg hat man ein 6 Fuß, L Zoll langes, mic Ketten beladenes, Scelett gefunden, das an cer rechten Hand noch ein goldenes Armband von der kostbarsten Arbeit trug. Es sind jetzt die Gelehrten undAtterthumsforscher mit der nähernUntersuchunK dieses merkwürdigen Fundes beschäftigt. Als Beispiel der Heftigkeit der ^kolerainoi-kuZ in Ostindien im Sommer 1L26 dient Folgen-teö- Mn Schiffer verlieh am lo. August Bombay; 1.47 noch an demselben Abend erkrankte cm Schiffsjunge und starb. Am i3. war dic Krankheit schon so all' gemein, daß innerhalb 5 Tagen von 33 Erkrankten nur einer davon kam; ,5 starben 12 Stunden nach dem ersten Gefühle des Unwohlseyns, 24 schon 6 Stunden nachher. Merkwürdig ist, daß keiner der Offiziere angegriffen wurde. Das Wetter war schön: allein bei Nacht (die Zeit, wo die meisten erkrankten) war die Luft sehr feucht. (Salz. Z.), N u ß l a n v. Die Zeitung von Odessa vom 27. März meldet, daß das Bedürfniß von Schiffen zur Ap< provisionirung der russischen Armeen in der Türkei eine unglaubliche Thätigkeit in allen neurusslschen Häfen verbreitet habe. Blos zu Chcrson lägen 2a Schisse im Bau begriffen, die blos auszubessernden ungerechnet. (Allg. Z.) Gsmannisches Neich. Konstantinopel den 12. April. Am 5. April in aller Frühe verfügte sich der Großhcrr, wie gewöhnlich am Bairams-Feste, im feierlichen Zuge nach der Moschee; dicßmal aber nicht, wie sonst, vom Serail aus über den Hippodrom nach der gro« s;cn Moschee Sultan Ahmeds, sondern von seinem Hauptaucn'ticr in der Kaserne von R a m i s-Tsch ist-lik nach der Moschee von Cjub in der Vorstadt gleichen Namens. Der Sultan erschien dabei sammt seinem ganzen Hofstaate, den Ministern und den Ulema's, in der neuen militärischen Tracht; statt des Turbans bedeckte nun das allgemein eingeführte rothe Häubchen (Fes) das Haupt; nur war die. scs beim Sultan am Rande mit einer Einfassung von Brillanten, bei den Paschen und Wesiren mit reicher Goldstickerei verziert. Sonst herrschte überall militärische Einfachheit, wobei nur die großherrlichen Garden zu Fuß und zu Pferde eine Ausnahme machten, die durch ihre, sich mehr der europäischen Kleidung nähernden, reichen Uniformen sich aus-zeichneten. Nach der religiösen (Zeremonie kehrte der Sultan mit demselben Gefolge wieder in die Kaserne von Ramis-Tschlftlik zurück, wo das Ministerium, der Hofstaat, und die vornehmsten Offiziere ihre Aufwartung machten. Das diplomatic sche Corps sah incognito, doch von dem Sultan wohl bemerkt, dem feierlichen Zuge nacb der Moschee in der Nähe derselben zu. Am dritten Bairams-Tage erschien, demHerkommen gemäß, das Tewdschi-bat, odn die Liste der jährlichen Veränderungen in , den Staatsämtern und Statthalterschaftm des os- mannischen Reiches, wobei, da die Besitzer sämmtlicher Staatsämter und Gouvernements bcsiäii» get worden sind, blos bemerkt zu werden verdient, daß das Paschalik Von Morea in der Liste nickt genannt ist, während die in Asien vom Feinde besetzten Provinzen unter den Rubriken ihrer bisheri-ren Gouverneurs aufgeführt werden. Am dritten Bairams'Tagc wurden auch die Minister, Bureau-Chefs und Corps-Commandanten, so wie die Agenten der verschiedenen Statthalter bei der Pforte, in Gegenwart des Kaimakam-Pascha, mitKaftanen, zum Zeichen der Bestätigung in ihren Würden, bekleidet. Kurz vor dem Bairams-Feste erhielt die Pfov« te die Nachricht von der am 5». März erfolgten Ankunft des Großwcsirs Reschid Me hmed Pascha im Hauptlagcr von Schumla. Er war, wie verlautet, nur von einem kleinen Trupp Albaneser de/ gleitet, doch sollten beträchtliche Abtheilungen derselben in Kurzem nachfolge». Auch aus Bosnien, Scutari und Maccdonien werden zahlreiche Verstärkungen im Hauptquartier erwartet; durch die Hauptstadt ziehen täglich Truppen aus Asien. Seitdem die Russen in den letzten Tagen de5 Februars in der Nähe des Golfs von Burgas gs« landet, und sich in Sizcboli festgesetzt haben, ist man ernstlich darauf bedacht gewesen, die der Haupt« siadt näher liegenden Küsten,Puncte, welche fcind« lichen Landungs-Versuchen ausgesetzt seyn konnten, in Vcrtheidigungsstand zu setzen. Der Seraslier Chosrew-Pascha ist gleich nach demBairams-Feste mit einem bedeutenden Truppen. Corps nach Karci'Burnu (zwischen Midi a undKonstan. tinopel) aufgebrochen, wobei er von dem ehemaligen königlich bairischen Rittmeister Julius von Bolle begleitet wurde, den er in seinem General-stabe angestellt, und mit der Leitung der Anlage der dortigen Verschanzungen beauftragt hat. Die auf dcr Rhede von Bujukdcre vor Anker liegende türkische Flotte erhält fortwährend aus dem hiesigen Arsenale Verstärkungen an Mannschaft und Schiffen, so wie deren Ausrüstung vollendet ist; neuerlich sind wieder zwei auf den Werften von Sinopc erbaute Korvetten in denBosphorus eingelaufen, um in dem hiesigen Arsenale vollends aus,, gerüstet zu werden. Aus Asien hat die Pforte von dem Statthalter von Trebisond die Anzeige von einem an den Ufern,deö Tscharut, welcher sich zwischen Gs. i^8 nieh und Batum ins schwarze Meer ergießt, gelieferten Gefechte erhalten, wobei sich die Tülkeu den Sieg zuschreiben; ein anderes bei Schikwe-til vorgefallenes Gefecht soll gleichfalls dcn türkischen Waffen günstig gewesen seyn.- Die Haupt-Armee der Türken in Asien, die sich bei Erserum sammelt, scheint jedoch, so weit die letzten Nachrichten reichen, ihre Operationen noch nicht begonnen zu haben. Der Brot-Mangel hatte in den letzten Tagen des Ramasan bei dem großen Andränge zu den Bäckerladen, namentlich von Seite der türkischen Weiber aus der ärmeren Volksklasse, einige tumultua-rische Auftritte veranlaßt. Der Sultan hat sich während dieser Epoche fast täglich in verschiedenen Quartieren der Stadt,- auch in Pcra, bald ganz allein ohne Gefolge und Bedeckung, bald von Wenigen seiner Hosteute' begleitet, gezeigt, mit eigenen Augen den Zulauf bei den Bäckerladen beobachtet, und manche Maßregel zur Wiederherstellung und Aufrechthaltung der Ruhe selbst angeordnet. Sckon glaubte die Regierung zu der bereits mehrere Male angeordneten, aber immer wieder aufgeschobenen Maßregel der Entfernung einer großen Anzahlgrie^ chischer, armenischer und israelitischer Raaja's und ihrer Familien endlich schreiten zu müssen. Wirk-lich hatten schon einige Hunderte derselben sich aus Konstant inoftel nach Asien entfernt', als das Einlaufen mehrerer mit Getreide beladener Schiffe aus Sinope, Sainsu n-, Amaßerah, Trebi-so n d und andern türkischen Häfen au der asiatischen Küste des schwarzen Meeres, welche über hundert tausend Kile Getreide n.nh der Hauptstadt brachten, und die beinahe gleichzeitig erfolgte Ankunft einiger europäischen Schiffe aus dem Archipelagus mit ansehnlichen Verrathen an Reis und Hülsenfrüchten, der Verlegenheit der Negierung ein Ende machten. Mas jedoch am meisten beitrug die Gemüther zu beruhigen, und ferneren Besorgnissen ein Ziel zu setzen, 'war die von der Pforte auf die Vorstellungen des ehemaligen Mauth-Directors Tahir - Be i, eines m Handclsangelegenheitcn sehr erfahrenen Mannes, beschloßnc und angekündigte Freigebung des Handels mit Victual icn, wodurch Jedermann der Getreide, Mehl, Reis, Oel, und andere Lebens-Bedürfnisse, welche bisher ein Gegenstand des Monopols der Staats - Verwaltung gewesen waren, nach der Hauptstadt führt, uicht ferner gehalten ist. solche in die öffentlichen Maga-"' zinc zu liefern, sondern damit frei und ungehindert zu verkehren befugt wird. Die Bekanntmachung. dieser Verordnung hat eine allgemeine, schwer zu schildernde, Freude und Zufriedenheit verbreitet, und die heilsamen Folgen dieser wichtigen Maßrc^ gcl haben sich auf der Stelle gezeigt, indem dadurch bedeutende Vorräche von Ncis, Mehl und Getrei« de auf den Märkten erschienen, und zu sehr mäßi« gen Preisen zum Verkaufe ausgeboten worden sind. Unterdessen hat man hier erfahren, daß Admiral Ricord neuerlich seine Blockade-Maßregeln von den Dardanellen auf die Sudküstc ron Rumelien bis an den Golf von Contcssa ausgedehnt,, und verschiedene jonischc Handelsschiffe, die in die Hafen von Eno ö und Saros einlaufen wollten, angehalten hat. Da jedoch diese Ausdehnung der Blockade auf keiner öffentlichen Bekanntmachungbe-ruht, so schmeichelt man sich, daß sie keine weiteren Folgen haben werde«- (Ocst. B.) Apanisches Amerika. Nach Briefen die ein Frankfurter Haus, daK zu Mexico und Veracruz Komptoire besitzt, von dort erhalten hat, sah man bis Zum ersten April neuen Erschütterungen der kürzlich eingeführten po^ lttischen Ordnung entgegen. An diesem Tage nämlich sollte der zum Präsidenten ernannte Guerrero diesen Posten antreten; allein es hatte sich inzwischen' eine abermalige Gegenpanhei gebildet, a>» deren Spitze die Generale Santa-Anna,5Lavalla und Vittoria standen, welche dem General Guerrero die Besitzergreifung der höchsten Gewalt streitig machen wollten« Die erwähnten Briefe sind vom 6. März datirt. Briefe aus Earthagencl vom 15. Februar bestätigen die Nachricht von der Niederlage der Iii^ surgentcn in Popayan. Bolivar hatte ein Decret erlassen, um für den 2. Jänner 16^ nach Santa Fe de Bogota einen Kongreß zu berufen, welcher Golumbien einc definitive Verfassung geben soll. Die jetzige Starke der columbischcn Armee wurde auf 46,000 Mann?inientruppcn und 4o>ooo Mcmtt Milizen angegeben. (Allg. Z.) ^erschieVenes In Oalais sind vier junge 6hincscn angekommen, die sich in Frankreich in der Religion und den Künsten unterrichten wollen. Sie sprechen sehr ge« läufig lateinisch. DeVMeur: F"r. rav> U einr i ch, Verleger: MnaZ Al, GVler v. Ulcinma 8 r.