^H^______________________Montag, 10. Februar 1902. .., Jahrgang 121. kaibacher Zeitung. ^lNi »^nsftrti»: Mt Postversenbung: «anMrig »0 K, halb^lhrl« l5 X, I,n «ontor: gan,' I,,,''""'lahnl, !l X. Für die Zustellung ln« HauS ganzjährig L X. — InsertionKgebühri ssur Nc,»c ^^^^lnis ^,^ ^^ 4 ^^ ^ ^ gröbere per Zelle 18 d^ bei öfteren Wiederholungen per Zeile e l>. ^ Die »Laibach^r gntüng. erscheint täglich, mit «»önahme der Eon»' und Feiertage, Die Ubministratton befindet sich ttongrewlatz «r, », die «ebaltiott Dalmatin Gasse Nr,«, Sprechstunden der «edattion von 8 bl« w Uhr ' dormiltWi. Unfrllnl>crll' Priese werden nichl angclionlmcn, Maimftriplc nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. ^erliü?? ^ ""!> k- Apostolische Majestät haben mit do», ^^^' Entschließung vom 2<>. Jänner d. I. dein 6ntw>,rs - ^^ Herzogtumes 5k rain beschlossen ^',n> . ^s Gösches, betreffend die Einreihung ^l La«? ^ ' ^"^'r Vezirtsstraße m die Kategorie gt?c>t.ias! ^raßei:, die Allerhöchste Sanktion aller-U't zu erteiinl g^ch^. ^ ^.^"^mtsblatte zur «Wiener geitung» vom 7. Februar ^gniss. 5 i wink die Weiterverbreitulig folgender Preß. K ,Ä '"^"nuilc pal»lci» vom 29. Jänner 1902. v>' " und 14 «Dito. oom 28. und 30. Jänner 1902. Nichtamtlicher Teil. England und Deutschland. ^llin^ '^^bt aus London: Die Auslassungen der Ä^. "Post" über den Besuch des Prinze: von ^nbc^M deutsck)on Kaiserhofe haben hier m n:aß-^ li^^.^^isen große Auf:nerksamkeit erregt, und ^nde s ^ keine:,: Il^ifel, daß lnan der ihnen zu-^v lttamden Tendenz doll und ganz zustimmt. ^ des l, "^l ^^ ^'"^" Eindruck, den der En:p< ^ ^»n . ^^^'n Thronerben, sowie die vom Kaiser Msch^5 Vertreter der britischen Reiches und der Mt^k?i ^. ^'" ^ht in diesen: als inspiriert angesehene,: ^lNerll" "^"^" gesagt wird, es verdiene die größte M^ Umreit, daß alle Länder Europas Englands ^eges )" ^^ Welt trotz des südafrikanischen ^8eö n"?. "ne unerschütterte m:sähe. Ein der-7le i,^, ,"e:I ist hier in seiner ehrlichen Anerkennung ^'chen n ^"mdlichkeit «n: Anschlüsse an die kai-,^der ^""°aebungen in Verlin als heilender, wohl-!^n ^^"^"^ gegenüber den Unliebsamkeitei: der >!^ erl s ^^^^ willkomlnen. Es wird darin ein ^l!ü>^ tillckt, dak n:an in Verlin nach wie vor richtig erkennt, wie ein Verbleibe:: auf freulrdschaft°, lichein ssuße, ohne irgendwelche Sentimentalität hin-einzumischen, dem beiderseitigen Vorteile am besten dient. Es hat daher in den leitenden Kreise:: Londons und selbst bei beso^ci-s beteiligten Personen, die an° fangs in lebhafte Erregung verseht worden waren, eine ruhigere Auffassung die Oberhand gewonnen, oder, richtiger ausgedrückt, os ist den die objektive Nuhe besser bewahrenden Elementen gelungen, die momentane Aufwallung an einzelnen Stellen zu dämpfen. Man untersä)eidet eben jetzt schärfer als früher zwifchen den: von Unverantwortlichen in unverantwortlicher Weise beeinflußt«: großen Publikum Deutschlands und den »naßgebenden Faktoren. Man ist sich völlig klar, daß alle Störungen des er-st«en Faktors die feste Hand des am Steuer Sihen-den von: Kurse nicht abzubringen vermögen. Auch der Umstand, daß gerade der Vertreter Deutschlands in diescn Tagen der erste war, der in Holla,ü> eine un» umwundene Erklärung l)bgab, hat die günstigste Wir» ^ kung ausgeübt. „Es war eine vortreffliche Art und Weise", so äußerte sich ein liberaler Imperialist, „die» jenigen aufzuklären, welche seinerzeit aus der Tat» sache falsche Schlüsse zu ziehen bemüht waren, daß es Deutschland für unnötig gehalten, erst noch eine for» melle Neutralities - Erklärung abzugeben." Es er-scheint auch die Annahme als berechtigt, daß Kolonien-inmister Chamberlain am 11. d. M. bei Gelegenheit der Empfangnahme der ihm von der City zu über° reichende:: Adresse inzwischen belanglos Gewordenes nicht noch einmal berühren werde. Italien und England. Aus Nom geht der „Pol. Korr." folgende Mit-teilung zu: Die Zugeständnisse, welche die englische Negiernng kürzlich dein Nationalgefühle der Italiener ' auf Malta gemacht und der ungewöhnlich warine Ton, den der Kolonienministcr Chamberlain bei der An» t'ündigung dieser Einräumungen mit Bezug auf Ita> licn angeschlagen hat, haben in allen Kreisen dieses Landes einen vortrefflichen Eindruck hervorgerufen, der in den Veziehungen der beiden Staate:: bleibende Spuren hinterlassen dürfte. Die Bedeutung der Aeußerung«: des englische:: Staatsmannes wird durch die Beleuchtung, in welche sie durch gewisse Vor° gange der lehten Zeit gerückt werden, erhöht. Durch die Tatsache, daß zwischen Rom und Paris eine Aus- einandersetzung über Mittemeerangelegenheiten statt-gefunden hat, konnte die Erwägung der Möglichkeit nahegelegt werden, daß sich in: Verhältnisse Italiens zu England eine Verschiebung vollzogen habe. Eine solche Nückwirkung mochte für umso wahrscheinlicher angesehen werden, als es unleugbar ist, daß man in Nom im Vorgehen Englands bei dessen seinerzeit er« folgter Verständigung mit Frankreich über das Hinterland von Tripolis die Rücksichtnahme anf Ita-lien, die man in Nom beanspruchen dürfte, vermißt hatte. Aus der lebhaften Genugtuung, mit welck)or die politischen ikreise Italiens die Kundgebung Eham« berlams aufnahm«:, läßt sich schließ«:, daß der Schatten, welcher dnrch den erwähnten Vorgang auf das traditionelle sympatln'evolle Verhältnis zwischen Itali«: und England geworfen Word«: war, nunmehr ze:-streut ist. Es wird auch an den kompetenten Stellen anerkannt, daß das Verhalten der englischen Negie« rung bezüglich der Wünsct>e der Italiener auf Malta, insbesondere die von Chamberlain hieran geknüpften Bemerkungen znr Befestigung der alten und engen Freundschaft der beiden Länder und Völker beitragen. Politische Ueberficht. Laibach, 8. Februar. ! Die czechisll>e Presso nimmt in entschiedener Weise Stellung gegen die Erklärung des Herrn Unterricht»» Ministers in Angelegenheit der slavonischen Parallelklassen am Gymnasium in Cilli und droht der Regierung mit schärfster Opposi» tion, falls es tatsächlich zur Auflösung dieser Klassen kommen scllte. Die Cz-echen würden in dieser An« gclegenheit mit den Slovenen solidarisch vorgehen. In diesem Sinne äußert sich eine große Anzahl czechr« scher Blätter, während „5as" und „Morcwska Orlice" der Ueberzeugung Ausdruck geb«:, daß den sloveni» schen Parallelklassen in Cilli, trotz der Annahme der Resolution Stürgkh, ebensowenig Gefahr drohe wie dem böhmischen Gymnasium in Troppau. Es würden Mittel und Wege gefunden werd«:, d«: Bestand der» selben unter allen Umständen aufrechtzuhalten, wie denn überhaupt die Resolution Stürgkh nur auf die Wählermassen berechnet sei und keinen ernsten Hinter» gründ habe. Trotzdem sei die Aktion der Linken zu bedauern, weil sie eine Störung des parlamentari» schen Waffenstillstandes bedeute und die Slaven z!veck» los verbittere. Feuilleton. Flieder des lrainischen Landesausschusses IM dem Jahre 1««1—1901. 2 "M Landschaftssecretiir Zosef Pfeifer. ! Land "^" ^^'^"^ 1861 — 1866. ^! t>. ^IlNlplmann: Codelli - Fahnen. h°?hl,"u"?"r """' Nnton (ernannt mit A. H. b?^ ^ ?l ^. 4.1861, über eigenes Ansuchen ent-b^'Ta, ' H- ^"tschl. vom 14.11.1866). Würz» ernn "'""berg, Edler von, Dr. (nach Co> 5) A "" -l. H. Entschl. vom 15.11.1866). d°n ^sitz^ 3" Nulic des Großgrundbesitzes: ^^- s^u^bach^annenberg, Edler 10.4.1861, Zum Landeöhauptl '^ b°n (n^'«U-1866). Langer° Podgoro, ly >n: ^"1 Murzbach gewählt 15.12.1866). Er-lt,.'^), ^,lnhl, Edler von, Eduard (gewählt ^ ? ^ralii .'"te ^ "-1866). Rudesch Franz ^dor K """W 15.12.1866). Nlrio der Städte, Märkte, Handels» und ^i ^ih^. Gewerbekammer: btoz'5 25,4' Am d r o 2 Michael (gewählt IN. 4. < k^iihlt' , ^ - Dcsch inann Karl (nach An:> ^ y n ^Ni H^ T eschmann Karl (gewählt 10.4. ^Nn s ^ gewählt 14.2.1866). Gutt- ""ch Teschniom, gewqhlt 14.2'1856). «) Aus der Kurie der Landgemeinden: Beisitzer: Vleiweis Johann, Dr. (gewählt 10.4.1861, resignierte 15.4.1861, wiedergewählt 16.4.1861). Ersatzmann: Kosler Johann (gewählt 10.4. 1861). , , ä) Ails dem Gesammt'Üandtago: Beisitzer: Suppan Josef, Dr. (gewählt 10.4. 1861, resignierte 16.3.1863, wiedergewählt 23.3. 1863). Ersatzmann: Necher Nikolaus, Dr. (gewählt 10.4.1861). Verstärkung des Landesausschusses auf Gruud der 88 5 und 20 der Diensterspragmntir für die land° schaftliche:: Beamten und Diener. Aus dem Gesammt'Lcmdtage: Mitglieder: Apfaltr e r von Apfaltrern, Freiherr vo,:, Maria Otto (gewählt 23.3. 1863). Luck mann Lambert (gewählt 23.3.1863, re° signierte 22.11.1865). Necher Nikolaus, Dr. (ge-wählt 23.3.1863). Zoi s »E d e l stein, Freiherr von, Anton (gewählt 23.3.1863). Kosler Johann (nach Luckmann gewählt 22. 12.1866). Ersatzmänner: Langer-Podgoro, Nitter von, Franz (gewählt 24.3.1863, zum Landesans» schußbeisitzer gewählt 15.12.1866). Vilha rFriedrich (gewählt 23.3.1863, aus dein Landtage getreten 17.3.1864). (5 o st a Etbin Heinrich, Dr. (nach Vilhar gewählt 22.12.1866). Kromer Franz (nach Langer gewiihll 2s. 12.1866), II. Landtagsperiode1867. Landeshauptmann: Wurzbach'Tannen« berg, Edler von, Dr. (ernannt mit A. H. Entschl. vom 15. 2.1867). a) Aljs dov Kurie des Großgrundbesitzes: Beisitzer: Lanaer«P.y,d g o,ro, Ritter von, Franz (gewählt 23.2.1867). Ersatzmann: Rüdes ch Franz (gewählt 23.2. 1867). d) Aus der Kurie der Städte, Märkte, Handels, und Gewcrbekammer: Beisitzer: Toman Lovro, Dr. (gewählt 23. Ü. 1867). Ersatzmann: K o s Anton (gewählt 23.2.1867). o) Aus der Kurie der Landgemeinden: Beisitzer: Blei weis Johann, Dr. (gewählt 23.2.1867). Ersatzmann: Tvetec Luk. (gewählt 23. 2.1867.) li) Aus dem Gesammt'Landtage: Beisitzer: Costa Etbm Heinrich, Dr. (gewählt 23.2.1867). Ersatzmann: Kosler Peter (gewählt 23.2. 1867). Verstärkung des Lcmdcsmlsschusses: Mitglieder: Kos Anton, .ssosler Peter, Tvetec Lukas, 8 o is - E Kelste, i n, Frecherr von, Anton (sämtliche gewählt 23. 2.1667). Ersatzmänner: Debeve c Josef. G a r: b old,, Ritter von, Anton (5,ide yewnhlt 29.2. M7), Laibacher Zeiwng Rr. 33. 272 10. Februar 1903^ Die „Politik" veröffentlicht eine „von konser° vativer Seite" stammende Betrachtung, in welcher die! mutmaßliche Stellung des konservativen' Großgrundbesitzes in der Frage des ungarischen Ausgleiches erörtert wird. Man behaupte, die genannte Partei müsse mit Rücksicht auf ihre Ueberlieferungen für den Ausgleich stimmen. Das sei aber nicht ganz richtig. Ein tatsächlicher Zwang bestehe nur für die Regierung, welche, wenn sie ihrer hohen Aufgabe gerecht werden will, Vorsorgen müsse, daß jene Parteien, auf deren Unterstützung sie rechnet, demnach auch der konservative Großgrundbesitz, für den Ausgleich stimmen können. Das hänge ebon von ihrer Gesammtpolitik ab. Zu wünscl)en bliebe nur, daß in einer so schwerwiegenden Angelegenheit, wie der Ausgleich und überhaupt das Verhältnis zu Un» gärn, zwischen dem konservativen Großgrundbesitze! und den czechischen Volksparteien ein Einvernehmen gesucht und gefunden werde. Das wäre, eine politische Tat von größtem Gewichte. Die in der jüngsten Zeit vielfach verbreitete Nachricht, daß der Plan der Verlobung des russisck)en Großfürsten ° Thronfolgers Michael Alexandra» witsch mit der Prinzessin Henia von Montenegro bestehe, tvird nach einer Meldung aus St. Petersburg an dortigen kompetenten Stellen als vollständig unbegründet erklärt. Als den „scheidenden Mann" eigentlich begrüßen die Londoner Blätter Lord Salisbury zu! seinem 72. Geburtstage, den der Premier am li. d. M.! gefeiert hat. Man gewinnt eher den Eindruck von Äb> schieds- als von Glückwunschartiteln, was nach den! letzten Vleldungen über den nach Beendigung des Krieges sicher zu erwartenden iNücktritt Lord Sal is» burys nicht Zu verwundern ist. Die große Frage der Nachfolge wird natürlich in allen politischen 5treisen^ schon jetzt lebhaft besprochen. Man versick>ert einerseits, ^ ocr König hätte am liebsten Lord Nosebery als Erben! der Premiersck)aft, anderseits wird wieder Chamber» lain als der konunende Mann genannt. Die bekannte „Fortnightly - Review" bringt einen „CalclM" gezeichneten Artikel, welcher für den Kolonienminister Propaganda nmcht. Dem „Fremdenblatt" zufolge sa>int der Buren» Kommandant Botha nicht zu den Intransigents zu gehören. Das Blatt lneint, es käme jetzt darauf an, oi« Führer in Afrika von der sei es auch noch so eng begrenzten und verklausulierten Äereitlvilligkeit der englischen Regierung zu Verhandlungen über einen Friedensschluß in Kenntnis zu setzen. Viel werden die Buren dabei freilich nicht erreichen; aber auch nur weniges müßte ihnen willkommen sein. Das „Mustr. Wr. Extrablatt" richtet an die Buren die Mahnung, die Hand zum Frieden Zu bieten. Dein Schwächeren gereiä^e es nicht zum Tadel, wenn er nasjgibt. An den Burenführern sei es. Frieden anzubieten um jeden billigen Preis. „Reuters Bureau" meldet aus Peking: Lejsar verhandelt mit dem Prinzen Tsching über den Ver -trag, betreffend dieM andsch urei, während der britische Vankdirektor Procatillo bezüglich des Abkommens der russisch - chinesisäM Bank mit Wang-wen-hao berät. Die chinesischen Beamten erklären/ Rußland bestehe darauf, daß der Vertrag, betreffend die Mandschurei, und das Abkommen bezüglich der Bank gleiä>zeitig unterzeichnet werden. Tschang-tschitung und 3iu»keny fahren fort, gemeinsam mit dem japanischen Gesandten den Vertrag, betreffend' die Mandschurei, Zu bekämpfen. Der Entwurf des Abkommens bezüglich der Bank enthalte Bestimmungen, wonach China in der Mandschurei alle Eisenbahnen bauen und alle Minen ausbeuten, und sich, wenn es nicht das nötigeKapital beschaffen kann, an die Bank wenden könne. Wenn die Bank nicht imstande, oder^ nicht geneigt ist, Abmachungen zu treffen, kann fich China an irgendeine andere Stelle wenden. Am Schlüsse enthält das Abkommen eine Bestimmung/ lvonach die bestehenden Rechte anderer Nationen in" keiner Weise durch das Abkommen beeinträchtigt wer- ° den sollen, doch wird diese Bestimmung durch die vor» ^ hergehenden beeinträchtigt. Tagesueuigleiten. — (Selbstmord am Telephon.) Der im Ge-meindeamtc zu Toba (Torontaler Komitat in Ungarn) als Eteutrezetutor angestellte Gustav Tipolb hat, wie aus Buda-Plst belichtet wird, unter ganz neuartigen Umständen einen ^ ! Selbstmord ausgeführt. Tipold erschoß sich in der Abend- > dämmerung. als er eben allein im Gemeindehause weilte, ^ ' neben dem Telephonapparaie. Bevor er an die Tat schritt, ^ rief « dü Tochter der Postmeisterin zu Magyar - Czernya ! telephonisch auf und sagte ihr, sie möge zuhören, wie er sich' erschieße. Gleich darauf hörte das Mädchen durch das Tele- ^ Phon eine Detonation. Mehrere auf der Gasse befindliche! Pcrsonen, die den itnall hörten, eilten in die Amtslolalitaten ^ und fanden bort Tipold unterhalb des Telephons in einem ' Alulbabe als Leiche. Tripold, der erst jetzt zur Assentierung ^ ! tommen sollte, war in ein früher beim Magyai'Czernyaer ^ Postamte angestelltesMäbchen verliebt, fand aber teineGegeN' ^ liede und verUbte deshalb den Selbstmord. Vor seinem Tode ^ machte Llpold ein Testament, in welchem er seine Schwester! zur Erbin einsetzte und verfügte, bah den Magyar-Czernayer ' Zigeunern 20 K in Gold ausbezahlt werben sollen, damit sir ^ an seinem Grabe drei seiner Lieblingslieber spielen. —( Vergiftet, erschossen und erhängt.) Aus Lemberg. 7. b. M., wirb gemeldet: Der städtische Lehrer Lieutenant der Reserve Karl Mrztjglob machte heute seinem Leben ein Ende und entwickelte bei seinem Selbstmorde eine grauenhafte Beharrlichkeit. Er versuchte sich zuerst durch Arsenik zu vergiften, schoß sich bann zweimal mit einem Revolver an und erhängte sich schließlich an der Tü'rllinge seines l Zimmers. Das Motiv des Selbstmordes und der unbegreiflichen Ausdauer soll angeblich ein ameritantsches Duell sein. — (Auch ein S t i e r ge f e ch t.) Ein nächtliches Stielgefecht spielte sich in der Hafenstadt Las Palmas auf Tenerifa ab. Dort war ein Dampfer eingelaufen, der für die ! auf der Insel bestehenden grvhen Stierzüchtereien edles Material aus Argentinien brachte. Zum Ausladen oer Tiere hatte man — berichtet der „L.-A." — vom Anlegeplatze bis an die Ställe einen besonderen Weg durch Bretterwände ab- ! gegrenzt und der Transport sollte in der Nacht stattfinden. ! Kaum hatten aber die Stiere, die nach der langen Seereise und nach dem Aufenthalte in engen Räumen auherortx gereizt waren, wieder Bewegungsfreiheit erlangt, ^ ^ ^ fort auf die Wände einstürmten und diese mit ^W^ umrissen. Jetzt rasten die Tiere, etwa 50 an der Zahl, ',, in den Straßen der Stadt umher. Zum Glücke «""".< Straßen zur Nachtzeit wenig belebt. Nichtsbestoweingll der Schrecken der Einwohner, die durch da» wilde . und Brüllen der Tiere aus dem Schlafe geioeckt wurden, 3^ gewaltig. Jedermann versah sich mit einer W^^Ml toelcher Art. Die Beherzten begaben sich auf die «^ und so fand ein Stiergefecht statt, wie es wohl b'»h^ ,, nicht zum Austrage gelangt ist. Nach hartnäcligeM ^ ^ gelang es schließlich, die Mehrzahl der Stiere durch S« , und i-5temwürfe in den Uorral zu treiben. Zwölf "< ^ hörnten Wüteriche allerdings vermißt man noch, "" ^ ganze Stadt befindet sich aus diesem Grunde in tnchl ^^ a/7 Aufregung, da man jeden Augenblick gewärtig se>" ^, von einem kampfbereiten wilden Stier angefallen zu w< ,^ — (Dicältestc ,.U n i v e r s a l s p r a ch e"-) ^ belannt, daß zahlreiche Menschenfreunde, von dem M ^ beseelt, eine allgemeine Völkerverbrüderung herbeizus^, eine Weltsprache „erfinden" wollten. Von allen diesen ,^ versalsprachen (Volapül". Esperanto usw.). die bis jttz^ tteimlingszustaube geblieben sind, ist, wie jetzt hcrvorge^. wirb, das 1818 von Francois Sudre erfundene „So"', dic älteste. 44 Jahre lang gab sich der Erfinder die s^ Mühe, diese Sprache zu verbreiten, ohne nennend ., Erfolg zwar. aber auch ohne sich durch Mißerfolge ^ mutigen zu lassen. Als er starb, nahm seine Witwe das ^. dort auf, wo er es gelassen hatte. Dann erbte VinzeN' , jewsli die Universalsprache und sehte die Propaganda'^ „Solresol" wird die Sprache genannt, weil bei und >" ^ ausschließlich die bekannten Silben der Musik (sol. ^ ^ fa usw.) zur Anwendung tommen. Diese Silben we^^, d?r ganzen Welt in gleicher Weise ausgesprochen, tei"^, tion darf sich rühmen, sie allein zu besitzen, und ma" ^ si: selbst bort, wo man von der Tonleiter keine Ahn"^ ,^ Der Erfinder des ..Solresol" hat bann auch von einer gl Anzahl von Akademien, Kommissionen und anbcrcn gele^. Körperschaften zahlreiche Glückwunsch?, Preise u"b .^, daillen erhalten. Alexander von Humboldt, Baron 2"^ Littr5, Lamartine. Viktor Hugo und andere brückten W ^ ^ Anerkennung aus. Das „Solresol" hat nur einen 3^ eö wird bis jetzt iwch nicht gesprochen. Aber das w'ld '^ tommen. Die Welt wird endlich den Vorzügen einer Sp ^, d'e alles mit sieben Silben sagt und beinahe noch s^ , ls^ als das Chinesische, volle Gerechtigkeit widerfahren >" << Wenn man zum Beispiel «nni «i^»I sagt, so werden ^ Tages Deutsche, Franzosen, Chinesen. Kanälen, ^i» lurz die ganze Welt wissen, baß das „Guten Tag, ^ Herr" heißt. Und will man den Gedanken cuiödriM. ^ Musik. Malerei und Skulptur ulel künstlerischen 6M?, erfordern, so sagt oder schreibt man (nötigenfalls an ^zft schrift) ganz einfach: «ollni»o!inl gollullot'n r<, ^ ,^ initlidomi t'n»oI6s>l-<,'> AN. Infolge der in der Lcmdtcigüsitzung vom 6. April 1867 mitgeteilten Allerhöchste,: Entschließung vom 29. März 1867 lvurde die vom Landtage vollzogene Wahl einer Verstärkung des HanoesauHschlHfes ungiltig erklärt und außer Wirksamkeit gesetzt, weil in der Institution des verstärkten Landosausschnssos eine Aenderung der Landesordnung gelegen und diese bisher versassungsmähig nicht zustande gekonunen ist. III. Landtag öperi ode 1867 —18 70. Landeshauptmann: Wurzbach-Tannen« berg, Edler von, Karl, Dr. (ernannt mit A. H. Entschl. vom 4.4.1867). a) Aus der Kurie des Großgrundbesitzes: Beisitzer: Kromer Franz (gewählt 6.4.1867, resignierte 2.10.18lN). Deschmann Karl (nach Kromer gewählt 3.10.1868). Ersahmann: Nudesch Franz (gewählt 6.4. 4667). d) Aus der Kurie der Städte, Märkte, Handels, und GewerbFammer: Beisitzer: To man Lovro, Dr. (gewählt 6.4. 1667). Ersatzmann: Koö Anton (gewählt 6.4.1867, f 10.12.1868). RazI a a Jakob, Dr. (nach Kos gewählt 22.9.1869). e) Aus der Kurie der Landgemeinden: Beisitzer: VIeiweiS Johann, Dr. (gewählt 6 4.1867). Ersatzmann: Svetec Lukas (gewählt 6.4. 1867). 6) Aus dem Gefammt»Landtags: Beisitzer: Costa Etbm Heinrich, Dr. (gewählt 6.4.1867). Ersatzmann: KoZler Peter (gewählt 6.4. 186»/» .. - , ^>^.'.<'.^^.^ IV. Üandtagsperiode 1870, 1871. Landeshauvtmmm: Wurzbach-Tannen-berg, Edler von, Karl, Dr. (ernannt mit A. H. (5ntM. vom 16. 8.1870, zum t. k. Landespräsidenten von ^frain ernannt mit A. H. Cntschl. vom 19.5. 1871). NazI ag Jakob. Dr. (nach Wnrzbach ernannt mit A. H. EntW. vom 11.9.1871). ») Aus der Kurie des Großgruirdbesitzes: Beisitzer: Deschmann Karl (gewählt 24.8. 1870). Ersatzmann: Rudesch Franz (gewählt 24.8. 1870). d) Aus der Kurie der Städte, Märkte, Handeln und Gewerbekammor: Beisitzer: Svetec Lukaö (gewählt 24.8.1870, resignierte 25.9.1871). Murnik Johann (nach Svetec gewählt 4.10.1871). Ersatzmann: Razlag Jakob, Dr. (gewählt 24. 8.1870. zum Landeshauptmanne ernannt mit A. H. Entschl, vom 11.9.1871). Svetec Lukas (nach Nnzlag gewählt 4.10.1871). a) Aus der Kurie der Landgemeinden: Beisitzer: VIei weis Johann, Dr. (gewählt 24.8.1870). Ersatzmann: Murnik Johann (gewählt 24.8. 1870, zum Beisitzer gewählt 4.10.1871). K r a m a r Franz (nach Murml gewählt 4.10.1871). 6) Aus dem Gesmnmt-Landtage: Beisitzer: Costa Ethbm Heinrich, Dr. (gewählt 24.8.1870). Ersatzmann: Poklukar Josef, Dr. (gelvahlt 24.8.1870). (Schluss sohl.) Line Hamburger patriziertock^ Roman aus dem modernen Hamburg von Ormanos ^ (81. Fortsetzung.) ^ „Ihr feid zu gut gegen mich!" sagte Gisela^!! neu hervorbrechenden Tränen, während Mlä) ' dem alwn Herrn dankbar die, Hand drncttc. ,, ^ Der Zug war abgefahren. Gifela kehtte'"' ^ Ehepaare nun in dessen Wohnung zurück. S»r ^ das für ihren Gebrauch bestimmte Zinnner gk, Lisa hatte schweigend, mit fest znsa'Nw" ^F >:c!N Zähnen und niedergeschlagenen Alineli,^ ,, ^ Plan angehört. Es erbitterte sie über alle?'^,i^ sie nicht aufgefordert wurde, die Reift' """ ^,1 ^ Zwar verlor sie kein Wort darüber, aber sie' A,s^ vor, sich für diese „Zurücksetzung", die sic "'^ge^ willen erdulden mußte, an dieser "M'S ^ ^l» rächen. Die vierzehn Tage, die Kleysenö ^^r^ sollte sie in Bremen bei ihren Verwandten^ ^ Dcnm wollte, sie schon den Star stechen, dc".^ZB sle s^ schon erzählen, WM hiev imi„z k' klnigen dieserAnstalten eine Form angenommen, bklitffe^' i "sten Vliä befremdlich erscheinen dürfte. Die ^tlich s .^'uverfitäts. Vorstände haben vorerst wifsen-'"p"lich, >M^^" lassen, welche Art von Kost die beste ^en H Ausbildung des Individuums für die verschie-^llsuch/ lMungen ermöglicht. Die Ergebnisse dieser ^'Hieben ^'""loe" in feste Regeln gebracht und die den ^lle» ^ ^ ^portzwecken sich widmenden Studenten der '^l! Cl, "nderen Diät zugewiesen, die für den betref-'^i^zz ^'^ Zuträglichste war. Diese Sportdiät wird ^ sonsl"Ü^ ""^^'ud eines Teiles des Jahre» eingehalten, ^«iwe.lb"^ ,^^ ^. Studium unter dem Sport- '"was zu selben. schiff/« 6l°ße, Projelt. der Herstellung eines für große ^'lllgo -, "" Kanales zwischen den grohrn Seen mit ^ecin l>!^ Handelsmetropole, und dem Atlantischen ^le bon, s""" Ausführung näher. Der Kanal soll eine ^ liihttV '^^" "'ld "'" ^^'^' ""' ^^ ^^^ erhalten, «lallt un>, " Ontario- zum Erie-See, umgeht die Niagara-^ 5)stn ^^"gt unter teilweiser Benützung der Fluhlänfe ^linne s> "'^ ^^ Mohawlflusscs zum Hudson, dessen ^"nlc s ss ^"'" Atlantischen Ozean verfolgt. Bei diesem ^'nbu, ^^ erstenmale ein neues Schleusensystem, die ^tn ^'"^ amerilanischen Ingenieurs, zur Anwendung ^ dulH I- Eigenart dieser Schleusen soll darin bestehen. ^Ve?' eine Schädigung der Etablissements, die zu ^iiktn ??e die verschiedenen jetzt bestehenden Wasserläufe "> derhmderr wird. ^flziei °'"'^^ Zeit arbeitet ein amerikanischer Genie-^llcl,,. "'"in Mittel zur Entdeckung, b. h. zur Sicht-^°sei b? rauchlosen Pulvers. Es handelt sich uin b'l. >y "Iberer zionstrultion und besonderen Schliffes, ^chiissc ^-^ '^^ lener Gegend gerichtet sind, aus »velcher "'«hl was/ rauchlosem Pulver herlommen, den dünnen, ^snchl ^hlnbaren Nauch. den das rauchlose Pulver der-^"^ ^ machen. Die Gläser sind halbkreisförmig an-^nbt ^.^"bnet. so dah der hinter dem Apparate ^ »vt!ck ^ ^ ^^^" blickende Beobachter die Richtung. b"n! , / ^" '"ll rauchlosem Pulver abgegebene Schuß H H.s, s,""en tann. Nenn der Apparat wirtlich verlaß' >^ '""at ergibt, dürfte er eine große Bedeutung er- ^lal- und Provinzial-Nachrichten. ^'n"bis^^ offizielle Titel der Fürstin ^ Ntn!. ^ ^a b>) Nie den Behörden durch eine Kurrende ^°ise> ,^ gebracht wurde, hat Seine Majestät der ^ offiii s?^ Entschließung vom 22. Jänner bestimmt, baß , ^ uch k Titel der Erzherzogin Elisabeth Marie in der 'ln ka? Fürsten Otto Windischgräh folgendermaßen zu ?H>!idttI' "Durchlaucht Frau Elisabeth Marie Fürstin ^!°gin '^rätz. geborene laiserliche Prinzessin und Erz< ?°hn,tn z ' Oesterreich, königliche Prinzessin von Ungarn, Dtst<> ^' ^'" abgekürzter Form „geborene Erzherzogin ^> die >.^^"). kaiserliche und königliche Hoheit." Bei allen 2l>ed t?'" b" richtenden Schriftstücken sind die für ein ^ttn. kaiserlichen Hauses geltenden Normen zu be- ^llte) «?"erlnungen im lrainischenNota-^^iälä^^ Iusiizminister hat zu Notaren ernannt: die > «ilm^p ^^uten Dr. .Hans Wintler in Gurt mit ?^rntms!^ '" ^eumailtl litrd Dr. Julius G u st i n in fiats'u "'^ ^rn Amtssitze in Senosetsch. ferner den '>l d^ ^""bidaten Johann G r e g o r 6 i <- in Reifnitz ü.. ^ sM^5'^ '" Veisenberg. Men,n . lltärisches.) Ernannt wird zum Neserve-,"«tfto^, ^Stellvertreter der Reserve-Infanterist-Titular-P ^nf. . ^" ^" gesamten Heilkunde Josef Maurer ^? ^ ^"" ' Regiments Nr. 7 beim Garnisonsspitale ^»^^ "^z. Transferiert werden der Oberlieutenant ^Karl Aiencrt des Infanterie - Regiments Nr. 97 als Lehrer zur Infanterie-itadettenschule in Trieft (wird im Rcgimente überlomplet geführt); der Militär - Verpflegs? Ofsizial 111. Klasse Leo N ubes ch vom Militär-Verpflegs-Magazin in Marburg zum Militär-Verpflegs-Magazin in Kratau. Uebersetzt wird im Einvernehmen mit dem t. l. Ministerium für Landesverteidigung in den nichtattiven Stand der l. l. Landwehr, und zwar auf Grund der Bestimmungen des Wehrgesetzes der Lieutenant in der Reserve Karl Leischner des Divisions-Ärtillerie-Regiments Nr. 14 zum Landwehi-Infanterie-Negimente Laibach Nr. 27. Mit Wartcgebür wird beurlaubt mit 1. März 1902 der Lieutenant Emerich Gruben des Infanterie-Regiments Nr. 7 (auf ein Jahr — Urlaubsort Szegebin). — (Zur diesjährigen Haupt st el lung.) Du diesjährige Hauvtstellung im Politischen Bezirke Littai findet für den Gerichtsbezirl Weichselburg am 15. und 17ten März in Weichselburg und für den Gerichtsbezirl Littai am 18.. 20. und 21. März in Littai statt. Die Hauptstellung für den Gerichtsbezirl Littai wird heuer nicht in der Ortschaft Grazdorf, woselbst sie seit Jahren stattfand, sondern im Marltc Littai selbst (Gasthaus Oblat) abgehalten werde::. — Für die Hauptstellung sind aus der 1. Altersklasse 429. aus der 11. Altersklasse 289 und aus der III. Altersklasse 170 stellungspflichtige Jünglinge berufen. Um Abstellung auswärts haben etwa 130 Jünglinge angesucht. —ilc. — (Kasino-Verein.) Man berichtet uns: Mil dem heranrückenden Ende des Faschings drängen sich die Unterhaltungen, eine jagt die andere, fo dah es dem armen befrackten Ballberichterstatte>r schwer wirb, seiner Pflicht, übec die Ereignisse der Saison getreulichst zu berichten, nachzukommen. Fumal wenn es heißt, ein Fest zu beschreiben, wie der Samstag vom Kastno-Vereinc in dessen eleganten Räumen veranstaltete Maötenball cincs gewesen, da tomnvt man mit einigen landläufigen Floskeln nicht darüber hinweg; mal. sollte, um eine Schilderung des farbenprächtigen Bildes geben zu können. Detailmaler sein. Die Fülle der in überaus prächtigen Kostümen erschienenen berückend schönen Frauen und Mädchen, die ihnen aus den Augen leuchtende lebensfreudige Faschingslust, die von Geist und Witz sprühenden Neckereien der Masken ließen selbst den hartgesottensten Philister auftauen und zogen ihn in den Strudel des tollsten Faschingstreibens. Schon Paris, einer der ältesten historischen Kritiker, hatte einen schweren Stand, als er unter dreien der Schönsten den Apfel reichen sollte, um wieviel schwerer fällt es in diesem Falle, die Palme zu reichen, wo unter nahezu hundert zu wählen war, die nicht nur durch de,, Reiz ihrer eigenen Erscheinung, sondern auch durch die reiche Pracht der Toiletten und Kostüme das Auge bes Berichterstatters blendeten und sein Urteil derart verwirrten, daß er sich darauf beschränken muß, zu sagen: „alles sei schön gewesen, die nieblichen, mit künstlerischer Treue dargestellten Meißner Porzellanfigürchen, die, in verschwenderischen Kostümen erschienenen Orientalinnen, die vornehmen Polinnen, das wunderhübsche Ebelfräulein, die elegante Bretzenverläu-strin, wie nicht minder die Königin der Nacht mit ihren verschiedenen Sterneveiticterinnen, die Kartendamen und Par-forcereiterinnen. die glutäugigen Spanierinnen, die Ruthe-ninnen ,n Originaltracht, die Bertreterinncn der Post, des Directoire und die verschiedenfarbigen Blumen und Flüchte, an denen man leider nicht naschen durfte, obwohl sie sauber zum Hineinbeihen waren, die Peeretten und namentlich die Gruppe der Dominos, die durch ihren beißenden Witz die gesamte Herrenwelt in Aufregung brachte. Von Herrenmaslen eiwähnen wir unter anderen die elegante Gruppe der weißen Fräcke, die Reformtürken, die Hosenband-Oibensritter und besonders die große Gruppe eines schwarzen Königs, der durch das fröhliche Treiben seines schwarzen Gefolges die ganze Gesellschaft fortwährend in Atem erhielt, die lustigen Pierrots, den auch gegen die verführerischesten Reize gewappneten Hagestolz, den reichgeschmüclten chinesischen Würdenträger, die verschiedenen Vertreter von Vollstrachten, den feschen Zigeunerbaron usw." Um uns an das Herannahen der Fastenzeit zu erinnern, mischte sich noch ein Kapuziner unter di? fröhliche Menge, derselben von der Vergänglichkeit alles Irbischen predigend. Wenn wir noch besonders des reichen Kranzes der in eleganten Toiletten erschienenen schönen Frauen, die mit großem Interesse dem kaleidoskopartig wechselnden Treiben zusahen, Erwähnung tun, so glauben wir, unserer Reporterpflicht Genüge getan zu haben, erheben damit aber noch keineswegs den Anspruch darauf, nichts über-sihcn zu haben. Das fröhliche Treiben ließ das eigentliche Tanzen erst nach Mitternacht voll aufkommen, dafür währte aber letzteres bis in den vorgerückten Morgen hinein. Noch an her letzten Quadrille beteiligten sich gegen 50 Paare. > — (Elite-Maskenball.) Unter diesem Titel wurde gestern in der Arena bes „Narodni Dom" seitens des Gesangvereines „Ljubljana" ein Maslenfest veranstaltet, das sich eines vorzüglichen Besuches zu erfreuen hatte und von diversen zierlichen Masten beiderlei Geschlechtes besucht war. Unter anderem stellten sich eine Rauchfangtehrergruppe s.-wie eine Musitbanda von Faschingsnarren „aus Newyorl" ein; letztere produzierte sich mit einem auserlesene» Programme, worauf sich Nummern wie „Erbäpfelpolta". „Aus- ! gehungerte Liebe" :c. befanden. Auf möglichen und unmöglichen Instrumenten vorgetragen, erregten die Musilpiöcen lebhafte Heiterkeit. Es fehlte weiter auch nicht an Corianboli, an sonstigen fafchingsmäßigen Improvisationen, so baß scwohl der Verein als auch die Besucher auf ihre Rechnung kamen. Das Maslentreiben sowie das Tanzvergnügen war fin sehr lebhaftes,- unter dcv Gruppentänzen mag insbesondere die exakt ausgeführte <''<^lcu ii««o6u genannt werden. — (Die Laibacher (? i t a l n i c a) beschloß die Hleihe ihrer diesjährigen Faschingsveranstaltungen mit dem Vorgestern abends im großen Saale des „Narobni Dom" abgehaltenen Tanzlränzchen. Dasselbe zeichnete sich einesteils durch die Eleganz der Damcntoiletten, anbernteils durch eine echt faschingsfröhliche Stimmung aus. welch letztere sich so-, wohl im unermüdlichen Dahinschweben der tanzenden Paan alc auch im flotten Spiele der bürgerlicheil Kapelle unter Leitung bes Herrn Beniäel betätigte. Die Quadrillen würben in routinierter Weise vom Herrn Paternoster geleitet; an ber ersten beteiligten sich 32. an ber zweiten 30 Paare. — (Der katholische Gesellenvereinin L a i b a ch) veranstaltete gestern in seinen Neremslolalitäten eine Fuschingsunterhaltung, auf bereu Programme sich einige Männerchöre, barunter ber tomische Chor ..Die Nase", ein sehr beifällig aufgenommenes Kouplet „Der Dienstmann", ein komisches Terzett sowie eine zweialtige Posse befanben. Die Veranstaltung war so ausgezeichnet besucht, baß im ganzen Saale kein Plätzchen mehr zu erobern war, bie Programmnummern fanden viele Anerkennung, der oben genannte komische Chor mußte sogar wiederholt werben. Nach bei Posse entwickelte sich eine freie Unterhaltung mit Tombolaspiel, bie bas Publilum einige Stunden hindurch in fröhlicher Laune beisaminenhielt. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) veranstaltet morgen in der Kasino-Glashallc und den Neben-' räumen einen „großen römisch - germanischen Gschnas» Abend". Anfang 8 Uhr abends. Auf dem Programme bcfin« den sich: 1.) Vorträge der Musikkapelle des l/u. l. 27. Infanterie-Regiments König der Belgier. 2.) Die Schlacht im Teutoburger Walde. Große lyrisch-romantisch-heroische Oper in 3'/2 Alten. Text nach Tacitus von van Vrouwer. Musit ,'ach berühmten Mustern Und unbekannten Meistern von V. E. Necker. (Nachgelassen-verlassenes Werk.) —3.) Tanz-Kränzchen. Das Erscheinen in beliebigen Trachten und Gschnas-Veilleidungen bebingt. Für jene Besucher, welche ohne Verkleidung erscheinen, sind am Saaleingange Jux-Kopfbedeckungen zum Preise von 60 Ii bis zu 1 li erhältlich. Eintrittsgebühr sür die Person 1 X. Nichtmitglieber müssen durch Vereinsmitglieder eingeführt und einem Ordner (Turnrat) vorgestellt werden. — (Gefährdete H o ch z e i t sg äst e.) Am 26. v. feierte der Besitzer Franz Cajhen in Dragomelj bei Jauchen, Gcrichtsbezirl Egg, seine Hochzeit. Nach ber in btr Pfarr« !^Nt^?' Soweit sie ihre Bremer Verwandtschaft l'lcw /'^ sw, daß ihre Mitteilungen dort einen ^ entfache würden, ^n (^s.^ ^ ^r freilich daran, Gisela über ihre z^ft f''ummM'" gründlich zu täuschen. 3^ l.m sio abends wenn die alten Leute schon Mrn.^ ^""", noch ans ein Stündchen in Giselas 'sela ^"^' "nem vertraulichen Plauderstündchen." ^h>n nl,^," ^^' Ersuche zwar keineswegs angc° ^No?5 M d^>r furcht, das Mädchen dnrch ein ab- ^Len s^ schalten Zu verletzen und es noch mehr >t r"r^ ' daß sie sehr vertraut mit ihrem Vetter I^°lst^ !^ unmittelbar nach seiner Rückkehr „etwas ^t^ licl' '""'' ^'bt noch tiefes Geheimnis sei. Tann ^tkcirtc, "d l"t und kam gleich daranf mit einer ?^N ^,^' "nf der ein Amor nach einem Liebes-^bloi^^lte und dk> ringsum mit allerhand Liebes-HlV^t wn>. !^. slmmnende Herzen und dergleichen, lri^ u,wi''^ b"n männlicher Hand geschriebenen H ^ Hy',; ^lbai- unter dem Vilde ließen allerdings ^'Nnon "" ^" Absicht des Absenders und seine tz^""st d,V ^ ö" Empfängerin dcr Karte. ^icha'?^ von Thorwald ssloysm?" fragte Lisa lächelte geheimnisvoll. „Nichts verraten!" bat sie. „Tante und Onkel ahnen es natürlich, aber sie sollen es vorläufig doch noch nicht wissen. Desto größer ist nachher die Freude!" „Ich meine, man sollte so etwas nicht hinter dein Nucken der Eltern entrieren," bemerkte Gisela, „^ür mich wären dergleichen Heimlichtriten nichts. Aber ich kann über so ctwao überhaupt nicht mitsprechen —" „Nein, das glanbe ich. Erst, wenn du selber einen Tchatz hast, wirst du anders denken lernen. Hast du nie in Romanen geleseil, daß gerade im Heimlichen der größte, Zauber und der schönste Reiz der Liebe liegt? Thorwald ist darin ganz meiner Ansicht!" Gisela zuckte die Achseln. Es war ihr so überaus gleichgültig, welche Ansichten Lisa und ihr Liebster über dieses nnd jenes hegten! „Hast du denn noch gar keine Bekanntschaft?" fragte Lisa lauerud. „Tu hast doch wahrhaftig Ge> legenheit genng gehabt, Bekanntschaften zu machen. 5ch an deiner Stelle hätte mir zur rechten Ieit einen l eichen freier gekapert. Tann wären dir nachher alle Verlegenheiten nnd Unannehmlichkeiten erspart gerieben." In Giselas schönen Zügen trat plötzlich ein kalter, hochmütiger Zug hervor. Ihre Augenbrauen hoben sich ein wenig, wahrend die Mundwinkel sich veracht-lich senkten. ..Ich hotte bereitö Gelegenheit, drei Anträge zu- aus angesehenen, wohlhabenden Pntriz'ierfamilien. Aber ich mochte leinen von ihnen heiraten. Ich mag überhaupt nicht heiraten!" , „Nun, damals konntest du auch nicht wissen, wie noch alles kommen würde. Es war gewissenlos von deinen, Vater, dich nicht darauf vorznbereiten —" „Bitte, Lifa! Ich duldd keine Schmähung meines verstorbenen Vaters!" „Nun, nun! Ich meine nur, heute würdest du dich wohl besinnen, ehe du eine gesicherte Existenz ausschlügest. Aber heute wird dir das nicht so leicht wieder geboten. Damals galtst du eben noch allgemein als Millionenerbin." „Ich würde genau so gehandelt haben, wenn ich oas Kommende voransgesehen hätte!" versetzte Gisela kühl. „Ich würde mich nie verkanfen, überhaupt nie ohne Liebe heiraten!" Lisa lachte spöttisch. „Tas ist auch eine Ansicht!" sagte sie schnippisch. „Ich für meine Person fände es jedenfalls angenehm < mer. im eigenen Heiin zu schalteu und zu walten, als das Gnadenbrot bei Verwandten zu essen. Aber — nkkeun k «Nil ßontl" Giselu antwortete nicht und da Lisa auch keine Lust verspürte, das Gespräch fortzusetzen, lml,m sie d,e Postkarte und rauschte, ohne noch ein Wort l,mzuzu. sctzm und ohne Gnte-Nacht-Wunsch, zur Tur hmau». (Foristtzunz folgt.) Iaibacher Zeitung Nr. 33. 274 10. Februar 1902^. lirche Gt. Jakob an der Save vollzogenen Kopulation nahm da« Brautpaar mit der Hochzeitsgesellschaft in Podgoritz einen Imdlß ein. Als alle Gäste auf ihren Wagen zur Ab-, fahrt bereit waren, lam der Bursche Franz Kolalj mit mehrnen Burschen, hielt den Bräutigam an und derlangte! von ihm das übliche Ablösegeld für die Nraut von mindestens 4 A. Per Äläutigam erklärte, nichts zahlen zu wollen, woraus Kotalj zwischen die Pferde ein Bündel vermutlich mit Petroleum genähten, angezündeten Heidenstrohes schleuderte, ^ so dah die Tiere scheuten, mit der Wagenstange in den Wagen ^ des Otmeindtvorslehtlö Johann Peönitar rannten und nur mit größter Mühe aufgehalten werben tonnten. Von dem brennenden Strohe gingen die Flammen circa 2 Meter hoch. wodurch die Ortschaft Podgoritz einer großen Feuersgefahr au«g«setzt war. —l. " (Behobene Verkehrs st örungen.j Die Reich«ftlaße von Zoll gegen Loitsch und die Äezirksstraße dou Ioll gegen Schwarzenberg sind nach Beseitigung der Schneeverwehungen für den Wagenvertehr wieder passierbar gemacht. — Edens« ist auf den Strahenstrecken Soberschitz-Lasetbach und Podtlanec-Neudorf der Fährverkehr wieder offen. —1-. — (Volt » mission.) In der Zeit vom 1. biH 9ten März wirb in der Detanatspfarrkirche zu St. Martin b«i Littai unter Leitung von drei l'l'. Lazaristen aus Maiburg sowie eines ?. Üazariften «us Üaibach «ine Boltimission al>-gehatten werden. —irben, als der benötigte Bedarf an Ersahhengsten. der Anzahl und der Gattung nach. nicht durch ben Anlauf der rechtzeitig angemeldeten Hengste gedeckt werben konnte. —o. Geschästszeitung. — (E r m ä ß i g i e T a r i f e b e i U m l a r l i e r u n g.) Der kürzlich erflossene Erlaß des Eisenbahnministers betreffs der Norschieibung ermäßigter Tarife bei Umlartieruna, bezieht sich in erster Linie auf die Südbahn - Gesellschaft. Nenn beispielsweise für die Relation Wien-Graz ein ermäßigter Satz in Gellung stand, eine Waggonladm.a. jedoch bis Laibach zu diiigieicn war. so wurde nicht der ermäßigte Tarif bis Graz plu« dem allgemeinen Tarif Graz-Üaibach vorgeschrieben, sondern der allgemeine Tarif für die ganze Strecke Nien-Laibach berechnet, wodurch sich die Speditions-losten wesentlich verteuerten. Die Verfrachter haben allerdings fchon bisher in vielen Fällen d'iese Anrechnungen auf dem Prozehwegc mit Erfolg angefochten, jedoch eine andere große Anzahl hat teils aus Indolenz, teils aus Unkenntnis bic Mehrkosten getragen. Der in einigen Fallen dersuchie Horgnna. «ine Umladung in Gryz durch den Spediteur vor» zl-i'.ehmen. um auf diese Weise die Ermäßigung zu 3^"'^ i hat sich durch die Küsten des Spediteurs als >""tl°s "^ auch sonst als unpraktisch erwiesen. — Für die aN°, Bahnen hat dieser Erlaß aus dem Grunde weniger »< ! tung, weil sie infolge der Konkurrenz mit den Stacitsbay gezwungen waren, die konzedierten Ermäßigungen 1^^.,. her im Sinne des Erlasses einzuhalten. ^ltli' — (Viehmarlt in Laibach.) Auf den v°M^ gen Viehmarlt wurden (N5 Pferde und Ochsen, 1^ H und W Kälber, zus. 83« Stück, aufgrtrieben. D" H^ gestaltete sich infolge Anwesenheit von fremden K<^ sehr lebhaft. ^^._________________________.______ ,,.„-^»<5 Telogrumme des k. k. Beleglaphen.Eorresp.« Bureaus. Erzherzog Frauz Ferdinand iu Petersburg. Petersburg. 8. Februar. Hin Konzeitsaale ^ Winterpalais fand heute abends zu Ehren Seiner t. «" Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Frai'j lt dinanb ein Galadiner zu 70 Gedecken statt. Anwesend tva alle Großfürsten u„d Großfürstinnen, der Minister des ^ . ßcrn Graf Lambsdorff. Kriegsminister Kuropattin, V^ minister Baron Fredericks, der österreichisch-ungarische ^ schafter Freiherr von Aehrenthal mit den Mitglieder^ ^ Botschaft und das Gefolge Seiner t. und l. Hoheit. I" Mitte der einen Tafelseite sahen die Kaiserin Mutter M^ Fi'cborowna unb die Kaiserin Alexandra, ihnen gig^ ^ an der anderen Seite Kaiser Nikolaus. Rechts neben KaiscriN'Mutter saß der durchlauchtigste Herr Erzh"^ links neben der Kaiserin der Großfürst Thronfolg"'^ Rechten des Kaisers saßen Großfürstin Maria PaP^ und Freiherr von Aehrenthal. zur Linlen Großfürstin M Gcorgievna und Botschaftsrat Graf Kinsly. Kaiser 3t >' laus brachte folgenden Toast aus: «Glücklich, Sie 'N ^ seier Mitte zu sehen, trinke ich auf die Gesundheit S""l Majestät des Kaisers und Königs F r a n z I o s e f und" ^ die Gesundheit Eurer kaiserlichen Hoheit." Die Hofwp^^ tcnierte die österreichische Vollshymne. Bald darauf erhob >. Seine k. und t. Hoheit der durchlauchtigste Herr Elzh"^ Franz Ferdinand zu folgender Erwiderung: "^. Namen Seiner Majestät des Kaisers unb Königs 3" Josef unb in meinem eigenen Namen danle ich Eurer ta'I lichen Majestät ans ganzein Herzen für die soeben ausglsf,, chlnen liebenswürdigen Worte. Tiefgeriihrt von dem K"^, gen Empfangt, der mir zuteil wurde, trinke ich auf die,^ smidhcit Eurer Majestät und Ihrer kaiserlichen Majesty der Kaiserintlen MarieFeodorovna u. Alei.andraMdor^ sowie der ganzen kaiserlichen Familie." Hierauf sp^ Musik die russische Hymne . tl' Petersburg. 10. Februar. Heule vormittag , schien Erzherzog Franz Ferdinand in der österreichisch",, garischcn Notschaft, wo ihm vmn Botschafter das P">"^ de? Botschaft und des Konsulates vorgestellt wurde. Na^. der Erzherzog einer Messe in der Notschaftslirche beigM«, ' empfing er eine Deputation der österreichisch-ungarische" ". lonie. — Kaiser Nikolaus verlieh dem Gefolge des ^ Herzogs und dem Militärattache Müller Ordens-Au^'" M'NgtN. Rcichsrat. Sitzung des Ubgeorduetenhauseö. . Wien. 8. Februar. In fortgesetzter Beratung^ Retruten-Kontingentes bringen die Abg. F o r m a " e'.",, ' Zazworla eine Reihe vun Beschwerden gegen die ^"s ucrwaltung vor und wenden sich gegen ben Dreibund, w^, oie Ursache der allzu großen Militärlasten sei. Sie bes^',, rc-i sich über die mangelhafte Berücksichtigung der Lai'd>" schaft und des Kleingewerbes und die Ehiiancn geg" «!< oer Mannschaft. Nährend der Rede des Abg. Z^Zworla ^ steht in der Umgebung des Redners wegen des lMuA „ der Lanbesverieibigungsminister würbe mit dem Pras^^ über vorzeitigen Debatteschlnß verhandeln, eine heftige ^ regnng. Abg. Fresl nift ununterbrochen: Das '!' §> Skandal, das ist kein Parlament, das ist ein Sklaven^, Der Präsident ruft den Abg. ssresl zur Ordnung. Der ^, »dent erteilt lmiters dem Abg. Zazworta. welcher gM^ l'ch der Kritisierung des Duellwesens die Person des >" , Elchen in die Debatte gezogen, wegen unqualifizierbarer < Wungcn über die Krone den Ordnungsruf. Abg- ^< sznnsti erörtert in zlveieinhalbstündiczer Rede dit ,^-Mündigkeit der endlichen Refurm des Militär-Straff!^ rens. Er unterzieht die Verhältnisse des X. Korps ^,^ schcrfen Kritik, führt zahlreiche Beispiele von Soldat"'"^. Handlungen unb gesundheitsschädlichen Exerzitien an- ' ^. dem der Abg. U n t e r l a b st ä t te r für das Vudg" g. lprochcil. wurde die Debatte geschlossen. Generalredner ^. lil fordert gleichfalls eine durchgreifende Reform d" ^l-tär-Strafgesetzc unb beschiver! sich über deu Export b^ ^> reichifchen Pferdemateriales nach Afrika, wodurch die ^,,'el sertigleit der Armee leide. Nachdem noch 6^""."^ vospischil gegen die Vorlage gesprochen, wurde b^e >,nblung abgebrochen. — Nächste Sitzung Donnerstag- Sturm. s^ctt Madrid. 9. Februar. Ein heftiger Stur" z"'^l- '-:, Murcia mehrere Häuser. Zahlreiche Personen erlitt" ^ Atzungen. Dcr Ebro ist an mehreren Stellen ausget"' >'t beträchtlichen Schaden angerichtet. "-—— ,. F PariZ. 9. Februar. Wie der „Newyort b<"l ^l Bannes meldet, ist Herzog Rudolf von Croy. der V"" ,og>" ! l. und t. Hoheit der durchlauchtigsten Frau ErZ^ ' ^ss.bella. gtstorben. ^KrZeitung Nr. 33. 275 10 Februar 1Y02. ^Nöestyeclter in ^clivach. "l< Heute Montag, 10. Februar. Ung Tag. ^ Ter Obersteiger. ^ "pelttte in drei Alten von M. West und L. Held. — ^ Musil von Karl geller. ^Nalb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Eingesendet. Asthma ist heilbar. Nein ^ ' ^ Asthmatiker sollte ohne Iematone- Pulver sein. (5i9) lein i^r^ s" p wliche Krantt) it war bis jetzt gesu^"lu'sigks Mittel zur Verhütung und Heilung ^"lickp ? ^^^ drthalb jed r, drr mit diesem so Lilien » l bchaftet ist, mit großer Frrude ver-ball's ^ Iematoue-Asthma-Pulver nicht nur die tie tz. ^/^l beseitigt und dieselben vlrhütet, sondern k> belr/if !^'^ °"ch gänzlich heilt. Um diese Aussag-^'^nd ^" ""^ i" beweisen, wird jedem Asthuw tze,^? unentgeltlich ein Probepalet dieses Mittels üch V^ Me Asthmatiker sind ersucht, ihren Namen ""esse per Postkarte aufzugeben. .y Wien, XVIl, S.utergasft ,4. iH s^'k^orziiglichteit von Zematone-Asthma.Pulvrr '.^chon nach Gebrauch des Miten Pulvers.» 3^lt. 1901. Josef Helma. ^^Bäckermeister Simon Goßmann in « yal äußeit sich über Zematoxe-Asthma-Pulvör: it, '^sez Mittel hat sich vor allen anderen iDiittrln »b-°".^z"chnet bewährt Ich habe seit Gebrauch V ' """le, Anfälle gehabt, die mich flüher ''. la halbe Jahre ans Bett fesselten.» ^is/>? ""deres Piäparat hat solche positive Hnllraft ^ ^s da« einzige bekannte Spezifilmn für Asthma, ^ler 3 Postkarte mit genauer Adrrss.! au Dr. R ^>kt „. ""-Apotheke in Preßbmg, Ungarn, ge« x^uknügt. um kostenlos Gratisprobe zu erhalten. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohr .W«-2 m. Mütl Luftdrucl 73K 0 nnn. « ^u. ^t. 7ll4 4 7 4 W. ichwach bewöltt °9»Nb. 724 4 6 1 W. schwach bewölkt 7U.Mg, 728 2 37 SW. schwach > bewöltt ^ 9 2 » N. 7278 b-ö SW. schwach dewöllt 29 9 » Ab. 7266 2-7 NW. mäßig Regen 10.1 7. F. ! 724-4! 4 1, N. schwach i Nebelregen ! 15 3 Da« Ta^eömittel der Temperatur vom Samstag 5 6° und vom Sonntag 3 9", Normale —09°, beziehungsweise —0 6». , Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Die Vtistung der gimmermannschen Naturheil» anstalt bei Vhemuitz ist ein Sanatorium I. Range« mit den besten und modernsten Einrichtungen. Das Zander-Institut steht > den Kurgästen ohne eine besondere Erhöhung des KurpreiseS zur Verfügung. In letzterem werden mit größtem Erfolg Ver« lrümmlingen des Rückens und der Glieder, Lähmungen, Vlut< armut, Nelvosität, Sluhlverstopfimg, Hämorrhoiden, Magen», Darm- und Herzleiden, Korpulenz usw. behandelt. Eine Spezia< lität der Anstalt ist die Behandlung von Nervenleiden, besonders auch durch Hypnose, die Behandlung von Magen-und Darm leiden durch individuelle Diätkuren nach Unter« suchung des Mageninhalts, und von Frauenkrankheiten. (452») In Laibach nur beim Apathakar J Picocli, päpstlicher Hoflieferant- | Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. ~ WU^ Gegen ^eiße^eHo^sung al^ MaZen stä^eneie?».TX'^auui^ Mimieles Mittel. Fttr Vanten, Vaumeister, Hauseigenthümer. 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Februar, um 3 Uhr nach« mittags im Sterbehause Eichamtsgassc Nr. 1 feierlich eiügesegnct und sodann im eigenen Grabe zur lryten Ruhe beigesetzt. Die heil, Messen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Die teure Dahingeschiedene wird dem frommen Andenlen empfohlen. Laibach am 10. Februar 1902. (531) Kranzspenden werden auf Wunsch der Verstorbenen dankend abgelehnt. Kurse an der Wiener Börse vom 8. Febrnar 1998. "°ch ^ owM«, KurMane Dl« notttittn «ui!e oeistehe» Nch w NicmennMni»«. H!» Nolitriing lammtllch« Atiicn und lxi «Vwerftn Lole» «isttht stch p» Ntü«. Z»».K«'>» N»„„ «.,. ^l, ^'Vtl'Ui»!,.' ' ^° V8 7" U«SN ^l,!,,, «,' ' ' "'^° l>c>iü 30 üb ''..>''3N?""'"«l'««. ^^»^. ' - - 4,3 - 425 - «eld Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene (kisenb.'Prlur. Obligationen. Elilabcthbahn 60« u. 800« M. 4°/„ ab IC"/«...... ltö-üo —— WsadellMhn, 40« u, 2lXW M, 4°/„......... 1lN- --- Franz Josef-«.. Tm. 1884 (d!v, St,)Sllb,, 4°/a..... 9925 0U i!b Galizische Narl Ludwig »Vahn (biv, Tt,) Gilb, 4"/« . . , 0S-—10U-Vlliarlbergrr Bahn, ung, Volbrente per Kasse , lis 9b l«0'i5 dto. bto, per Ultimo .... 1l9'95 i«Ulb 4°/, bto, Rente w tt^onenwähr., steiiersrei, per ttass« . . . 9? ?b 9? Ub 4"/n dto. dto. bto, per Ultimo . 9?'?ü U7 9b Ui,n,St,Ml,-«i!l. Gold l«0 sl. 12N-— lül'io bto. dto. Eilbcr lM fl. . . . iov'7,1 INI?« dto, Nlaat» iüblig, (Ung. Ostb,) v. I. 1876....... 119 50 120 50 bto, Nchanlrcgal.-«lblös,-vblia. 100 70 101'?» bto. Präm.-A, k 100 >l. - 2UU li 189 75 190 75 b!°. dto, il bU sl.-INU li 189-75 l9«'7ü Thcih««eg,'Loss 4°/« .... 156-75 15? ?5 4°/n ungar. Grundeutl.'Oblig, Lß-30 97 3« 4°/<> lroai. und Ilavou. betto 9s — —'— Andere össentl. Anlehen. 5"/„ Donll»<«eg,'»lnlt/Mr. verl. 4°/»......... 100 — 101 — bto. dto, 50jähr. verl, 4°/n iuu - 101 — Sparkasse, i.üst,, 60 I., verl. 4«/o 9» »5 98 85 Elsenbahn.priorität«' Gbligationen. Ft,di,>al!d«.Norbl!llhn '70 Ocslrrr, Älurdwestbahn . - - 10740 108 40 Elaatübaliu....... 441 — 445 — Südbahn k 3«/overz.Iänn.'Iuli »«2-— 22»'— bto. b 5"/»..... 121 — 12« - Ung.«galiz. Äahn..... IN? 65 108 6b 4°/° Unlerliaiiier Vaynen . . »950 100 — Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche l!«sc. U°/° GllbenlrcbitLole Em, 1880 z«z.— «ß?-— li°/n „ „ sl, B.....??— 78 — Llldüordd^erb, Ä.2N0 fl,IM. »9l — 894 -Tramwa» Ml. Äleuc Wr,, Priorität« Ältien 100 fl. . . . 175'— I77-— Ung.°aaliz, itisriib. 200 fl. Silber 430 — 432 — Ung.W«stb.(Naab-Vraz)200fl.E. 435-- 440'— Wiener Lokalbahnen-«lt.-Ges. —-— --— sanken. «lnglo-Oest. Van! IX) sl. . . 281-50 282 — Banlverein, Wiener, 200 sl. . 470 — 471- Vodlr,'U»st,, Ocsl., »00 fl,O. . 963 — 96?-— Nrbt.-Anst. s. Hand. U. G, 160 fl, «96 — ö97 — dto, bto, per Ultimo . . 60? 25 69825 ttrrditbanl, All„, ung., 20» fl. . 7l4 —71«-— Deposllenbaiil, Allg,, 200 fl. . 424 — 426'— L«lompteG>'s,. Mrüst,, 500 fl. 496-— 498-— Giro-u.Kassen»,, Wiener 200 fl. 478-— 482-— Hyvothelo., Oest., 200fl.30<'/,«. 19c-— 1S4-— «lleld Nar« Länberbanl, Oest., 80« ss. . . 4265043750 0Inb.°Ges. i!00 sl, 1500' »510- Salao-Iarj. Ntelnlohlen 100 sl. 583 — i>87 — „Schlöglmühl", Papiers, 200 sl. 234- 240 — „Stetirerm.", Paplerf. u, V >G. 356 — »5» 50 Trisailer Kohlenw,»Gesell. 70 fl. 430-— 435-— Wllffenf.O,.Ocsl,inWitN,100». 314 — 5l?'— Waggon-Lrihanst/Allg.,in Pcft, 400 ll........ 750 — 760 — Wiener «augcsellschast 100 fl, . 1?? - l8l — WimeibeigeiZiegel'Mticn-Ves. 714 — 7llU — Devisen. «urz« Lichten. Nmfterdam.......l,l»?-55 19775 Deutsche Platze......li? «u ii?-»5 London........»39-4» «9 60 Pari«.........V» 80 S540 St. Petersburg......— — — — Valuten. Dulaten........1184 11 38 20-Franc«-3tücte......19 06 1908 Deutsche Reichzbanlnoten . . 11715 li? 85 Italienische Äanlnoten . . . 9210 93 35 Rubel-Noten...... 2-52 253' ** **ai„h ^21»- vuixd. -Voraca.-o.3r J'O) lo»Bu •U(U)ll«l«"i. 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Bl. »!r. 154 (tz 3 2) und der Ministerial«Verordnung vom 18. Sep' tember 1900, R. G. Bl. Nr. Ibb. betreffend die Abwehr und tilgung der Schweinepest, ermittelte, in Laibach im Monate Jänner 1902 bestandene durchschnittliche Marktpreis für geschlachtete (ausgeweidete) Schweine aller Quall« täten, welcher im Monate Kebruar 1V02 in Krain als Grundlage ver Entschädigung-berechnung für anläßlich der Durchführung obiger Verordnungen getödtete Gchlachlfchweine zu dienen hat, beträgt per Mlogram« 8« Heller. Dies wird hiemlt Verlautbart. K. l. Landesregierung flir Krain. Laibach am 7. Februar 1W2. St. 2902. Razglas. Na podbiavi cesarskega ukaza z dne IB. septembra 1900, drž. zak. St. 164 (§ 3.a) in ministrskega ukaza z dn6 18. septembra 1900, drž. zak. at. 166, o odvraCanju in zatoru svinjske knge izrafiunjena, vLjubljani me-seca januarja 1902 plaèevana popreöna tržnacena za zaklane praSièe (brez drobu) vseh vrst, ki ima biti meseca februarja 1902 na Kranjskem za podstavo pri zahtevauju od-Skodnine za praSifie za klanje, ki se za-koljejo ob izvrSevanju zgoraj navedeoih dveh ukazov, snaia 86 b m kilogram. To se daje na obCno znanje. C. kr. deielna vlada rm Kranjsko. V Ljubljana, dn6 7. februarja 1902. bestehend aus einem Zimmer, Küche und Holzlege, ist für den Maitermin in der Nonnengasse Nr. 8 an eine ruhige Partei zu vermieten. (613) 3—2 Billig und dauerhaft werden Damen-..Kmüerslrümpfe sowie Herrensocken Jeder Art angestrickt und ans Bestellung neu angefertigt. lascuinenstrickerei Resselstrasse Nr. 22, Parterre, rechts. (500)3-2 Hörweite über 300 Meter. 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Wahl von drei Mitgliedern und drei Mitgliedern des Kevisions-Auaschusses. 4.) Selbständige Anträge der Mitglieder. Zu dieser Versammlung werden alle männlichen Mitglieder eingeladen. Der Aussohuss. Praktikant oder Lehrjunge ¦*.<•------------------- Taßf^sordiiiiiig': 1.) Tätigkeitsbericht des Ansscha^en. 2.) Rechenschaftsbericht. I 8.) Ernennung von Mitgliedern. | 4) Wahl des Vereins- nnd RevisionsauHsehussas. | 5.) Anträge, die nach § 11 der Statuten vorher schriftlich bei* Vereingansschasse einzubringen sind. (481) 8""' Im Falle der Beschlussunfiihigkeit wird die General versa nimlung ^ j der gleichen Tagesordnung eine Stunde spilter stattfinden. j Vom Ausschüsse des Laibacher Theatervereines. | ^^^ ^m^. j>fc Mi. ^«^. Jak ^ifc. «IW .4MW ^m^. ^m^ ^ .^^ k ^_^ -—_ _. _-^_ _—». —^ -»-_ ^«^ ^«k. .äCÄl /C/li M Indem ich dem verehrten P. T.Publikum für den bisherigen Besuch ^ \V danke, erlaube ich mir hiemit zur Anzeige zu bringen, daß ich meine bi*be Lingergasse Nr. 1 innegehabte vom 8. d.M. weiter auf die Polaiiastrasse Nr. 75 ^ ins eigene Haus verlegt habe und bitte die geehrten Kunden, mich mit ?*fytli trauen auch weiterhin beehren zu wollen. Ich werde bestrebt sein, selbe auch-Vßi $ prompt, gut und billig zu bedienen. ' ly1 V Wl«l««5lsi*»]f€Sl«e>t RindfleiBch, Vordores, 92 bis 9si h> K 1- 08 bis K 1-12, ins Haus gestellt K 1 16 per Kilogramm. MT* Den ganzen Tag geöffnet. ~^b] Hochachtungsvoll.it Anton Slov$5 Vnri/HC^ Ei" Segen für .,WCI VUO schwächliche Kinder- Kasseler Hafer-KakaJ, Stiftung v. Zimmermann'sche Naturheilanstalt ChemnjJJ; # Heilgymnast. Zander, und orthopädisches Institut. Sommer- und Wint«rltnr. )jl*V si -121.JI Mk. Alles iiibeKr., auch 1. Connult. und Zwisolienmiihlzoitfm. Dir. Afit J*, t, S\0\f Verfwser von «Nsturg. Bclun.llung der Krankheiten". 6. Aufl., geb. 3 Mk. uml «jj1*',« vV 8. Xufl, gebunrten 1,80 Mk. 0. Spamor, Leipiig. II. Arzt Dr. Burkhar«. f vtri«^'^ bfli Nervenleiden (Hypnose, llydrothorapi«, EloktrinUt, Luft- Sonnen-, •'•ri (^'c^ |, Ti ¦!¦¦.....! 11 ¦ 11 iikohleniimire B&der), Rückenmarkskrankheit«' Pi ^ », Isatorische Uebnngatherapie), Nieren-, Blasen!«' „ran^ |Rheumati8mu8 (Snndbador, Fango), ZacK pi»t .,(>• ¦ Magen-, Darmleiden (Festetollung der (^t*^^ lUntorsiiclmiig dos Mageninhalts) Korpulen* v («jjji- ¦ LichtbUilor). Lungen-. Herz-, Frauenle'O" ortb"? I Brandt), Rückgratsvcrkrümmung etc. 4 Aer*te ^mst^J IProsp. frei d die Inspektion. S^y0^/ Drutl und Verlag von Jg. v. Kleinmayr HFed. Vamberg.