^244.________ Mittwoch, 23. October 1889._____________Itt«. Jahrgang. kaibacher Zeitung. "V"«n"n^!.?^ .^" Poftvl'slNdnn,- ,»n»l«d»<« si, 1». h»ldl«h»<« fl. ?.»«. I» «o»pt«»«l '"' llnll,»./? ,l°ht»e fl.»,00, y,»«», y«. ^^^^^ ">> ,» 4 Hell« « lr., «,»her» p«t ^««« « l> i l><< «fteiln l»»ll,urhrlu,:a«n yl, ii»ll« » l». Dl« ,,««lda<»» .^«tt«n, ' »rs«,«nl <««l!ch «tl >n«n«bm« b« «on», nub F»»«t»,« »»» »»»i,«ftr«n», befindet fich «longlllSplay >, b!« «t»>«l»» Vahnhojgaffe »4. «,prechstn«tn b« «tboctlon tägUch »o» l0 bi« l» Uhr vormittag». — Nnfr«nN»v««^l»«n n!cht an,»»o»»,n »nd Vt»nn<«lpt» »lchtz»»^l«llt. ^ Amtlicher Mil. AeHHs/',""b k. Apostolische Majestät haben nut "s!er Elllsl- ü ^^""em Diplome dem Hauptmanne 'lr,D ft'^ ^.«Infanterieregiment« Freiherr von Heß l»°tte «M^lh^ck den Adelstand mit dem Ehren-""er. allergnädigst zu verleihen geruht. ^höchste' ^c^. «postalische Majestät haben mit ^ltctoi ^""schllehung vom 16. October d. I, dem ^Johann ^"^"'schule in Laibach. Schnlrath M bleibt ^°l. anlässlich seiner Vcrsetzllng in ^s'0rden» ^"bestand das Ritterkreuz des Franz- ""'» aUergnädigst zu verleihen geruht. A ____ ^enbau.^"^'"""lster hat den diplomierten Ma- !^'h"an3"i'."^fred Hauhner zum Adjuucten "t>e «^"^ Hr Verg. und Hülten.Maschimnbau. ^eniit in n ^°^d" der Baukunde an der Berg- ^--^^oben ernannt. MchtamtN^^Meil^ Die Reblaus in Kram. .^ttet" der^, ^". Verbreitung der Reblaus in Kram 5"ben zn^!"'^e Landesausschuss dem Landtage " M der 1Z ^^" Landtag: Der hohe Landtag Msen: i/Atzung vom 22. October 1888 be- ^ den l^^l'besausschus« wird ermächtigt: M. ^'. landschaftlichen Rebschnlen amerikanische Kleine nn^ '^^"ben. soweit der Vorrath reicht, ^ abluae^""^'"'""le Weingartenbesitzer unent. öd"n. wK .""b b) jenen kleinen Weingarten- zl!^" ^orsHsis.» ^! Weingärten mit amerikanischen 3 ^chfthel'1'"^Nlg anpflanzen. Geldprämien bis H?>"e wir^°" 50 fl. zu bewilligen. 2.) Zn t>t?'^"ltutf^^"n Credit von 500 fl. ans dem Ü Nrd dV'bewilligt. 3.) Die ,. l. Landesreaie- ^> dahi^ "sucht: a) bei der hohmt.k.Re- i>°,^ lioln 2«^ ""rlen. dass das im Ministerial- U ^ Mit mi.^l ^82 ausgesprochene Verbot des G> b auz di^ ^ben aufgehoben oder dass we- Verbote der Handel mit amerila- ^"'^"ge der l"« '""' sie nun veredelt oder nicht. Kn «v'^lrain .?"""' politischen Bezirke in Unte» Maßregel« .genommen werde, nnd k) die uöthi« ^^^ , zu er^rifen. dass die ungesetzliche Ein- fuhr. Erzeugung und der Ansschank von Kunstwcinen im Lande verhindert werde. Der Landesausschuss erlaubt sich über die Aus-führung dieser Aufträge im Folgenden zu berichten: An dcr Schule in Staudeu wurden bereits im Jahre 1887 drei Panellen mit 2650 Quadratmetern zur Hälfte mit Rivaria. zur Hälfte mit Madeira bepflanzt, welche vorzüglich gedeihen, so dass im heurigen Jahre ge legentlich des Curse» für Weingarlenbesitzer und Winzer denselben mehrere Tausend Schnittreben unentgeltlich abgegeben werden konnten. Im nächsten Frühjahre dürften bereit« 100.000 Schnittreben zur Abgabe go langen können, da diese Anlage im Jahre 1689 durch Anpflanzung von 4000 Solonis'Reben erweitert wor. den ist. In Pechdorf wurde ein Theil des alten Wein« gartens (3000 Quadratmeter) im Jahre 1887 rigo. licrt und mit Jork Madeira bepflanzt, um als Pflanz, statte für die Erzeugung von Schnittreben dieser der Reblaus widerstandsfähigen Reben zu dienen. Um Subventionen aus dem vom hohen Landtage bewilligten Credite haben sich 38 Weingartenbesiher aus dcr Gemeinde Slap im Bezirke Wippach an den Landesausschllss gewendet. Dieselben petitionierten, dass ihnen die zur Vepflanzung nener Weingärten nöthigen amerikanischen Reben unentgeltlich überlassen und Geld-Unterstützungen für die Neuanlagen bewilligt werden. Der Landesausschuss wendete sich vorerst an die Oe-mcindevorstehuug in Slap, damit dieselbe bestätige, das« die Petenten wirklich unbemittelte Weingarten« besitzer im Sinne des Landtaglbeschlusses sind. zugleich aber anch an die k. k. Landesregierung mit der Bitte, dieselbe wolle aus der Pflanzstätte in'Landstraß den Petenten die nöthigen Reben unentgeltlich überlassen, da in den landschaftlichen Pflanzstätten noch nicht ge-eignetes Rebenmaterial vorhanden ist. Infolge des ge-meindeamtlichm Berichtes, dafs alle Petenten unbemittelt sind, hat sich der Landesausschuss bereit erklärt, denjenigen, welche ein Aeral von 100 Qnadratklafter mit amerikanischen Reben bepflanzen. Unterstützungen von 5 fl. zu gewähren. Trotzdem scheint im laufenden Jahre von Seite dieser Besitzer eine Anpflanzung nicht erfolgt zu sein. Wohl aber haben mehrere Besitzer aus Loze und Podraga aus der ärarischen Pflanzstätte in Landstraß laut Mittheilung der l. k. Landesregierung vom 25ften März 1889 amerikanische Schnittrebm bezogen, jedoch nicht unentgeltlich, sondern zum Preise von 6 bis 8 fl. pro 1000. Betreffs des dritten Punkte» hat der Landes« ansschuss die betreffende Resolution des hohen Land- tages der k. l. Landesregierung mit dem Ersuchen mit» getheilt, dieselbe befürworteud dem hohen l. k. Ackerbau-ministerium vorzulegen. Die Reblaus verbreitet sich sowohl in den Wein. gärten Untrrkrains als auch Wippachi in erschreckender Weise. Laut Mittheilung der k. l. Landesregierung vom 1. Juli 1889 waren von der Reblaus bifallen: 1.) Iu der Bezirkshauptmaunschaft Oilrlfeld: Gemeinde: Heil. Kreuz 125. Groß.Dolina 292. Eirlle 9. Gurkfeld 42. St. Barthelmä 28. Landstraß 162. Bründl 5 und St. Cantian 2 Parcellen; 2.) in der Bezirlshauptmann« schaft Rudolfswert: Gemeinde: Wrusnitz 28. Weiß. lirchen 17, St. Peter 8 und St. Michael bei Stopitsch 8 Parcellen; 3.) in der Bezirtshauptmannschaft Tscher. nembl: Gemeinde: Draschih 15. Radowih 7. Lokwitz 7, Semitsch 1. Kälbersberg 20. Tribuce 9. Petrouavas 2, Döblitsch 7. Hresnjevec 3 und Nozakovo 3 Parcelleu; 4.) in der Bezirkshauptmannschaft Adel»berg: Geineinde: Vrabce 96 und St. Veit 101 Parcelleu. Ueber das Fortschreiten der Reblaus im Jahre 1889 liegen leine Daten vor. da laut Erlass des k. l. Ackerbau« Ministeriums vom 21. Mai 1889 die bis nun ge-bräuchlich«' allgemeine Durchforschung ganzer Weinbauflächen einzelner Gemeinden nach dem Vorkommen d'r Reblaus durch Sachverständige nicht mehr stattzufiudcn hat. Amtliche Durchforschuugen auf Staatskosten sind nur über erfolgte Anzeigen von verdächtigen Anzeichen einzuleiten, zu welchen Anzeigen die Weingarlenbesiher selbst, insbesondere aber die zur Unterstützung derselben und der damit eingesetzten Reblaus'Localcommissionen verpflichtet sind. Damit aber die Localcommissionen in die Lage kommen, dieser Aufgabe zu entsprechen, ist es nothwendig, dass dieselben die ihnen instructionsmiißig übertragene durchforschende Begehung der Weinbau« gebiete zur rechten Zeit vornehmen und die dabei ge-machten Wahrnehmungen durch Beantwortung der vor« gezeichneten Fragebögen der politischen Vezirksbehörde zur Kenntnis bringen. Die k. k. Landesregierung hat strenge darauf zu sehen, dass die Localcommission diese Begehung der zugewiesenen Weingartenflächen wenig, stens einmal im Jahre, am zweckmäßigsten in der Zeit zwischen dem 15. Juni und 15. August, sei es nun ge« meillsam oder einzeln, vorzunehmen und die hiebei gemachten Wahrnehmungen zur Anzeige bringen, damit, wo es nöthig erscheint, eine amtliche Durchforschung vorgenommen werden kann. In dem von der k. k. Landesregierung mitgetheilten Jahresberichte pro 1888 des technischen Leiters der Jeuileton. d Merlwilr^^ ^ " A f r i l ll. . V a^rila 'hä,A"U. h" sich das Gold. welches ^rst. cs wird. nicht den Rang "°ch in'? °n d7r V?K" N'w">- "'°a einen Wert von 240,000 >!^ Geld. als wichtigste große d k5 ' ". Er ni,5!"l° dermalen den Maria The. ^stliist/". typten z'"9"'z Afrika, in Marokko so Me>l.^'ln H "' «Zanzibar sowohl wie an der " «er. < ^""° Adamana. Der Maria The« >gl. Frischen U"' das h.jßl Vogelvatcr. genannt. V" 1^ ^aHler den Duro. vollständig ver- ^ do. ^ datier. i^"slen.Thalcr „„'lssen alicr von, M^z de" Ei,,«,/'"' sonst werden sie unabä»der- ?Z' di ^«den,^ b '"N zurückgewiese... Außerdem ^"lte ^ "e a..s ^ der Sch»lter acht Punkte be- "agen. ' "^" Haupte dcr Maria Theresia Weshalb der Thaler seit 100 Jahren seinen alles beherrschenden Einfluss gewonnen hat. lässt ftch mcht sagen. Der Wert beträgt etwa 2 fl. 50 kr., ist aber m Trieft, je nach der Nachfrage und dem Angebot erheb« lichen Schwankungen unterworfen. Hauptmartte für Thaler sind außer Trieft noch Alexandren und Zan, zibar. doch kann man auch in Massauah und Tnpolls. mitunter auch in Malta, bedeulende Summen davon erstehen. Als die Engländer ihre Expedition gegen König Theodor von Abessynien unterüahmen. mussten sie vorher in Wien mehrere Millionen Maria«The. resien Thaler prägen lassen. In dieselbe Lage kamen die Italiener, als sie gegen den Negus Johannes zu sselde zogen. Im Verlaufe des britischen Feldzuges halten sich die Äbessymer daran gewöhnt, Rupien z" nehmen, denn sie sahen, dass auch die Rupien gutes Silber se.en. Aber schon ein Jahr nach dem Feldzuge verweigerte» sie die Annahme. Auch de» Italienern ,st es bisher mcht gelungen, eine Aenderung in den abessynischen Münzverhältnissen herbeizuführen. .,...« . Die Scheidemünze mnschel. Die Kaurinmschel sollte eigentlich Kaunschnecle heiß?«, denn das Thierchen g> Hort zu den Gastropoden und wird besonders bei den Malediven aus dem Meere qchscht. Man unterscheidet die kleinere ^''^ monelÄ von der größeren l^pr^i nnnulu.. Von ersterer sollen m Eugrus-Preise 45.000 bis 48,000 Stück 8 bis 9 Thaler kosten, von letzterer bekommt man für ciuen Thaler m Laqos 20.000 Stilck. Schon Dapper erwähnt '« einem 1tt71 erschienenen Buche über Mika bei Nleder. Aethiopien: «In diesem Königreich findet man lem Al- bernes oder güldenes gemünzte« Gelb. sondern ihr gewöhnliches Gelb seynd gewisse Schneckhörnlein. Simbos genannt. Die kleinen Seehörnlein werden gemeiniglich mit dem Maße gemessen, aber in den Oberländern werden sie nicht gemessen.» Das Wertverhältnis der Kauri zum Maria'Theresien'Thaler stellt sich an den verschiedenen Orten verschieden; es steigt, je tiefer man von der Küste in den Continent eindringt. Im all« gemeinen schwankt der Wert eines Thalers zwischen 3000 und 4000 Muscheln. Als ich in Kaffi-Abd-es. Seuga meine drei Pferde für 190.000 Muscheln — die Leute hatten an dem Schalenberg einen halben Tag zu zählen — weggab, galten diese Muscheln 38 Maria« Theresien-Thaler. Vor den Kaurimuscheln waren Baumwollstreifen als Kleingeld vorherrschend. Im ganzen Sudan ver« steht man sehr wohl die Baumwolle zu weben, aber nur in Streifen von etwa vier Finger breit, die man aber unendlich lang herstellt. Schon die alten Egypter brauchten bei der Einbalsamierung ihrer Todten jene schmalen Streifen, die sie manchmal in der Länge von 100 bis 1000 Ellen um die Leichen wickelten. Diese Binden, die meistens aus Leinwand, aber auch aus Baumwolle gewebt waren, hießen Vysslis. Als ich in Kula ankam, war die Baumwollstreifenwährung fast vollständig von der Muschelwähruug verdrängt. Nur im Süden von Bornu wurden noch Vaumwollstreif-n gehandelt; in ganz Bagarmi und Admana dagegen cursierten sie noch. Scheinbar weit voneinander getrennt haben Schweinsusth, Baikie und ich das Eisen als Geld Laibachcr Feilung «l. 2^4. 2086 23. Octobcr^M^. Reblaus-Bekämpfungscommission wird weiters bemerkt, dass mit Schluss dei Jahres 1888 eine Menge von 144,800 Stück Riparia, dann 1220 Solom« und 200 Jork Madeira in der ärarischen Pflanzstätte zu Landstraß zur Verfügung standen. Zum Bezüge derselben haben sich jedoch nur gemeldet: 1.) bei der Bezirks-hauptmannschaft Adelsderg 115 Partien um 27.040 Stück. 2.) bei der Bezirkshauptmannschast Gnrkfeld 64 Partien um 41775 Stück. 3.) bei der V.'zirlshauftt-mannschaft Tschernembl 10 Partien um 3927 Stück, zl: annual! 72.742 Stück, s^' dass ein Vorrath von 72.085 Stück verblieben ist. Das im Frühjare 1887 in der Pflanzstätte in Landstraß ausgesetzte Sortiment von direct prodlicir-rend n amerikanischen Reben, und zwar von Rnp^slris 100. OlheNo 100 nnd Cunningham 50 Stück, welche aui Frankreich bezogen wurden, hat sich gut entwickelt. Oth'No (schwarz) hat heuer bereits Trauben angesetzt, welche anfangs September schon vollkommen gefärbt und süß waren ohne jenen unangenehmen Thongeschnwck, der der Mehrzahl der directen Producteure anhaftet. Von dt umso größerer Beruhigung annehmen, als der Allerhöchste Kriegsherr in dem Handschreiben an den G>afen Kälnoky mit besonderer Klarheit und Bestimmt» heit die unveränderte und unberührte Fortdauer der Einheit und Untrennbarteit des gemeinsamen Heeres und der Kriegsmarine betont hat. An dieser wird von leim'r Seite gerüttelt werden dürfen und jede weitere Aufwerfung von «Armeefragen» würde dem entschiedensten Widerstand bea/gnen. Mit patriotischer Freude wird man denn auch vernehmen, dass die Frage einer Aenderung der historischen Feldzeichen, Fahnen und Embleme der Armee, unter denen unsere Truppen seit Jahrhunderten gekämpft nnd gesiegt haben, in den Ministerberathungen nicht zur Erörterung gekommen ist und außer jeder Erörterung steht. Die letzte thatsächliche «Armeefrage» ist in loyaler Weise gelöst; von nun an gibt es hoffentlich leine Armeefrage mehr in Ungarn. (Bischofs«Conserenzen.) Im Laufe des Monates November werden im Capitelsaale des Wiener fürsterzbischöflichen Palais die diesjährigen Conferenzen des österreichischen Episkopates abgehalten werden. Falls Cardinal Ganglbauer bis dahin von seiner Krankheit noch nicht vollständig hergestellt sein sollte, so wird der Cardinal Fürst»Erzbischof von Prag, Graf Schönborn, den Vorsitz in diesen Conferenzen führen. An denselben wird auch der neuernannte Fürstbischof von Marburg, Dr. Michael Napotnil. theilnehmen. (Reform der juridischen Studien.) Vorgestern trat im Unterrichtsministerium in Wien die Enquete zur Berathung der Reform der juridischen Studien« und Prüfungsordnung zusammen. Nachdem die Gutachten der Facultäten bereits eingelaufen sind, so wnrde auf Grund derselben vom Ministerium eine neue rechts« und staalswissenschaftliche Prüfung«« und Studienorduung ausgearbeitet, welche die Grundlage für die Verathungen der Enquete bilden wird und nach der Meldung einer Wiener Correspondenz folgende Neuerungen enthält: Die ganze Stndienzeit soll in drei Perioden zerfallen; bisher gab es deren nur zwei, die durch die Abhaltung der rechtshistorischen Staatsprüfung am Ende des zweiten Jahres geschieden waren. Die erste Periode soll künftig drei Semester umfassen und ist zum Studium der rcchtshistorischen Fächer bestimmt. Das eine Semester wurde dadurch gewonnen, dass das Kirchenrecht von zwei Semestern auf eines reduciert und die Obligat»Collegien autz Philosophie und Geschichte ganz aufgelassen wurden. Am Schlüsse der ersten Periode findet die erste rechtshistorische Staatsprüfung statt, welche obligat ist. Die zweite Periode dauert vom vierten bis sechsten Semester und umfasst alle Disciplinen, welche den Inhalt der zweiten judi- ciellen Staatsprüfung bilden. Auch die M'ite .^^ prüfung ist im Gegensahe zur i/tzig"' ^" ' ^ obligat, indem von deren Erfolg die O>'"''^ W. vierten Studienjahre abhängig gemacht """«^„z-welches dem Studium von National-Oekonomu, ^ ^^ Wissenschaft, Völkerrecht. Staatsrecht u„d ^ ^ gewidmet ist. Am Schlüsse soll eine drM. ^ genannte politische Staatsprüfung aby"'^ ^ Die gesammte Studienzeit soll also. nne WI". Jahre beiragen. hielte (Im galizi scheu Landtage' ^ Struszkiewic^ den Antrag, betreffend d>e ", «,^ der Linien L^mbera/Amdy nnd Kras!,e-PoM" " ^ der Karl Ludwig-Bahn in den Staatsbctr,'o ^. hervor, die Karl Ludwig-Bahn befolge "'" °" ,, Al mischen IntVn'ssen GaUziens schädliche Ta"!pv > Antrag wuvde dem Straßenautzschusse M"^' '^>>- (Aus dem ungarischen Abgeoron^ hause.) Minister Fjerva'y beantwortete ' ^ sigem Widcrsprnche der Opposition die ^" s^ ^ Iranyi's betreffs der Fahnenfraae. Der M. >^ ^ zeichnete die AusgamMimkte der I"lerpr«" h ^ unrichtig und sagte, die Distinctionszelcyei'^.^^^,, Signale der Landwehr müssen jenen der g ^. Armee gleich sein. Es müssten als Sign«lsaM .^, lich Nationalfahnen verwendet werden, w?s gM hervorriefe. Der befolgte Vorgang s" . Mse d" worden und nachdem derselbe gesetzlich >e>..^„g Minister denselben auch anordnen. ^^Mebe"!" der Farben der constitxtionelleu Mo»archle ""^nal' bestrast werden, wie die Beleidigung oer ,.^le!l sahne. Eine Verletzung des Gesetzes, d" « < Eleveland crröthete und rückte u"N>W ^ ^ Stuhle hin und her. während ihre WH ^ schauten. Es lag ^ »„b zuvor darin bem.rkt hatte, und bllh ^ ihw" ',P Ve.ständnis für den Sinn ihrer WoM ^ a'' ^. diese plötzliche Eröffnung Er fühlte sich verwirrt, betäubt, w, ,^,„ "" aber er vermochte seinen Blick mcht vo> . Pe abzuwenden. . >,:, seine, " Ihre Hand legte sie leicht au! " ,„i drückte die Finger zwischen die seme, - ^pfc^ z» «Wo/so lange Vu^ es für uns beide so viel besser H M" .IchH b^ kommen?, sagte sie leise, im Flüsterw" .^,, FlA,„, aber ich wiirde meinen Reichthum .'"" he"He trachten, wenn ich ihn zwijchen nnw ^ ei" ^M meines Herzens treten ließe. Es 9'" K^ Ke''' Zartgefühl und dasselbe hat sch"» " ,/icht i" , verui'chtet; aber es soll da« un^e ^ F Hugh!» «.n ein.n m ^°"rnal de St. Petersbourg'. erblickt ^Iinllmn, ^"' bass die friedlichen Grundsähe! °l's eine n?''^ geuau befolgt wurden, und hofft . (Lord K '/"' Verbesserung der Finanzlage. b°N Nillll « /llsbury) hatte auf seiner Rückreise, !"lben<" «ay London, wie bereits lurz gemeldet "lit dem französischen Minister !^tt. war ?' ^"""' ^^ bie .Kölnische Zeitung. Kuller s>a»i. ^eaeqnung voi, nur kurzer Dauer, ^'l'schm cl ^""" Ministerrathe die Weisung, keine M'chleitzf,?!.^" ^" berühren, und die Form de5 ^"N" w?^?^""ahren. Salisbury beglückwünschte l'chübertel?^ Ausfalls der Wahlen uud sprach . (Von a ^"Halt in Frankreich befriedigt aus. Mm a..l ^"') Eine Constantinople Meldung Vu'Vn ?G?"o vollständig zuverlässiger Mit-?Mttn ^'., b'e von Athen aus in europäischeu "'sche »i^. "^ Nachricht, wornach angeblich vier ^ iWckerm "" "us Kreta gemeutert hätten, durch-,., (Der Endung entbehrt. ??^"lfAm^^''^' Ministerrath) be-3°"g'stisckpn «3? ^" Kriegsminlsters Freycinet. den Merversam" ,^M'"ten ^aisant wegen der in einer °"ez her 2?. '^ abgegebenen Aeußerungen au« den . ,(öur K ,°"°l-Armee i« streichen. MMllran^^^enfrage.) Der Sultan von Vtlich^^dem englischen Gcneralconsul Portal das ^Neboren' F'"' b°ss «lle nach dem 1. Jänner ^^^^Sclavrullnder frei sein sollen. Ee. N. T"aesneuigleiten. 2>>er H^ der Kaiser haben, wie die ^«^^Sollowitz 500 ft. und für ü ^^) fi. zu spenden geruht. w^'Norl ^^^"^^) ^)ie Londoner Ausgabe V"chung Z"°/b. meldet aus Zanzibar, dass ein kt f.? ^inge ^ ^ ^ ausgesandler Radfahrer unver-!>^!'^en lwzsl? Zanzibar zurückgelehrt sei. Ein von ^^^Mwsgesellschaft ausaesandter. aanz zu- ^^aunen^^ ,^ Mge Künstler fast sprach-b« Ehrend /"' heftiger Aufruhr tobte in seinem Kich e „ N?"l"ld Gedanken und Erwägungen ^" ^"s,H?)un durchzuckten. ?«'' Erst^ war eine gar zu l°»V l"r ih ti^" " "°" Isabella's selbstloser f°ll " "sH/^f geril^ und wenn e, ihm auch ° tH^en h,^/'' ft« weuiger stolz und würde. "« ja /' l'e deshalb /1 ^ "°" '^ ""°"et hatte ^ tva. ^'« lrinX ^^ "ewiss nicht tadeln, weil '>de ^,"V^ war. Wie verschie- 7« 3^" hatte ^.^ derjenigen drs Mädchens, das ^^ wim l Armut in 3 "'^ ""s^"be gewesen war. ^l,te? 9a„zeg o>"""' verdammen, weil diejenige. Hab il ^^"^' "'^ ^'^ ^"'" ""^" ^ ^'1^2' .^begabt, reizend, reich uud. U«V nach '^ "ebte chn und sie war-auch seiner iy 'Vlin! "'^en ^ ^"i" geschaffen, einen Mann ^"^F^ust''' Sterte bie Stimme des Versuchers welchen Trinmph du über 3>.'5> l eine« ^^best; bedenke, wie angenehm "°ch > G ld^^'c?"' H"lses u sein. Pferde. U, l?l '!" rch,,,"' Alle und Fülle uud übcr- 2<^nen ' ' ^au zu habcu! Da« Glück ^!."'s ^ «a"Mden Preis, und du wärest ^^lii, ""' wolltest du ihn zurück« ^^'ssen^?chten edlere Regungen in ihm. '''"is chm seine Warnungen zu: verlässiger Note kam aus dem Seegebiete zurück und versichert positiv, dass Stanley bis zum 30. März nicht dort gewesen sei. Das Ganze ist schwer verständlich; man erfährt nicht, wo der Rabfahrer gesucht haben soll und an welchem See der Vote der Church-Mission gewesen ist. Sollte es sich um die Südspihe der Victoria-Niansa handeln, so wäre ein Misserfolg erklärlich, da die Vriten Stanley vom Norden, d. h. Uganda und Massailand, er» warten. — (Ein interessantes Dementi.) Aus Meran geht den «Münchner neuesten Nachrichten» folgende Zuschrift zu: «Geehrter Herr Redacteur! Ich entnehme der Nr. 476 Ihres Blattes «Münchner neueste Nachrichten» vom Dienstag, 15. October, eine Notiz, welche mich mit dem Rücktritte des Fürsten Alois Liechtenstein von seinem Mandate in Verbindung bringt. Da jene Notiz jeder Begründung entbehrt und überdies geeignet ist, in den mir nahestehenden Kreisen unliebsames Aufsehen zu erregen, ersuche ich, meinem aus« drücklichen Dementi in Ihrem Blatte Raum zu geben. Hochachtungsvoll! Hanna von Kl in losch.» — (Mutter und Schwester einesVater-Mörders.) Der Soldat Moricz hatte vor kurzem seinen Vater wegen schlechter Behandlung von Mutter und Schwester erschossen. Der Mörder wurde vom Militär, gericht zum Tobe verurtheilt. Mutter und Schwester gaben sich alle erdenkliche Mühe, eine Begnadigung zu erzielen. Allein die Schritte, welche sie unternahmen, blieben er» folglos, und so wird denn nächstertage diej Execution an den Vatermörder vollzogen werden. Mutter und Schwester beschlossen nun, verzweifelt über das Vergebliche ihres Bemühens, das Leben des Sohn,'s und Bruders zu er» halte», sich selbst zu tobten. Die beiden Frauen haben vorgestern ihren verhängnisvollen Entschluss ausgeführt. Erzsi, die 19jährige Tochter, erschoss zuerst die Mutter, dann sich selbst. — (Das rauchlose Pulver.) Die Akademie der Wissenschaften in Pari«, welche demnächst den Preis Lecomte in Höhe von 50.000 Francs dem bedeutendsten wissenschaftlichen Werke der letzten drei Jahre zu vertheilen hat, ist entschlösse,,, ihn dem Erfinder des rauchlosen Pulvers, einem jungen Ingenieur NamenS Vieille, zuzuerkennen. Der hohe Preis ist eine Stiftung des Hut-machers Lecomte von Rouen, welcher der Akademie eine Iahresrente von 22.000 Francs vermacht hat, aus der ^alle drei Jahre ein großer Preis ohne Rücksicht auf die Nationalität des zu belohnenden Erfinders oder Verfassers verliehen werden foll. Bei dieser Gelegenheit wird darauf hingewiesen, dass sowohl das Gewehr wie das rauchlose Pulver, welche den Namen des Obersten Lebel tragen, von anderen erfunden worden sind, das Gewehr von dem Oberst Vonnet und das Pulver von Herrn Vieille. — (Erzherzog Albrecht) hat vorgestern um 5 Uhr nachmittags die Reise nach Madrid zum Besuche seiner Nichte, der Regentin Christine von Spanien, angetreten. — (Edel sei der Mensch.) hilfreich und gut! Ein Berichterstatter des englischen Blattes «Ans-wers» — so schreibt man aus London — trifft abends auf dem Wege nach der Redaction ein armes altes Weib, das einen großen, schweren Korb trägt. Mitleidig, wie er ist, erbietet er sich, der Alten ein wenig zu helfen, und dieser Antrag wird mit großem Danke angenommen. «Gib nicht nach — bleibe dir selbst und deinem besseren Ich getreu. Wenn du sie heiratest, würdest du aus ihrer Grohmuth einen niedrigen Vortheil ziehen, denn du liebst sie nicht und wirst sie nie lieben. Sie würde dir alles geben, und du könntest ihr mchts dafür bieten. Trotze allem, was vorgefallen ist. schlägt dein Herz doch für Natalie Egerton allem und wird für sie schlagen bis zu deinem letzten Athemzug!» Isabella war anfänglich zu erregt, um sein Schweigen zu bemerken, aber nach einer Weile erhob sie den Kopf und schaute ihn an. und un selben Moment schien sie plötzlich ein Schauder zu über« rieseln, und ihre Hände verschlangen sich krampfhaft m-einander. .Warum sprechen Sie nicht?» rief ste aus. «Haben Sie mir nichts zu sagen?. .^ , «Was kann ich sagen?» entgegnete er mit abgewandtem Blick. «Ich möchte Sie um alles m der Welt nicht verletzen, und dennoch -^' «Und dennoch können Sie es nicht verhindern. Ist es das. was Sie meinen?» stagte ste m erregtem Tone. Er senkte den Kopf. , -^ r.5 «Miss Farquhar. ich bin zu tadeln - '« gestehe es. aber ich konnte unmdglich vorhersehen, dass — dass — Er hielt plötzlich inne. und ste lachte bitter auf. worauf er nach einer Pause fortfuhr: «Ich danke Ihnen tausendmal für alle Ihre Güte ich betrachte Sie als eine der edelsten, gütigsten und großmüthigsten Frauen, und Ihre Freuudschaft nmd stets mein höchstes Eul sein. aber —» «Sie lieben mich nicht! Das ist es. was Sie mir sagen wollen, nicht wahr?» (Fortjchung folgt.) Gemeinfchaftlich tragen sie nun den Korb bis an da« Ziel des getreuen Helfers, woraus die alte Frau ihren Weg allein fortseht. Am nächsten Morgen entdeckt der Wohlthäter, dass die Wäscheleine auf seinem Hose ge-plündert worden ist, dass die benachbarten Höfe in glei. cher Weise heimgesucht sind und — dass er geholfen hat, seine eigene Wäsche, wie die seiner lieben Nachbarn zu stehlen! — (Schrecklicher Tob eine« Kindes.) Auf der Schönbrunnerstraße in Wien spielte sich vorgestern nachmittags eine fürchterliche Scene ab. Die Handarbeiterin Karoline Vittner, eine herzleidenbe Frau, trug ihr 3'/« Jahre altes Töchterchen Iosefa in den Armen und wollte, noch mehrere Schritte vom Tramway» yeleise entfernt, die Straße übersehen, als schon ein Waggon, den der Kutscher Eduard Kohl lenkte, in nach» ster Nähe war. Die Mutter wurde von Herzkrämpfen befallen, hörte weder den Warnungsruf des Kutschers noch die Rufe der Passanten und stürzte zur Seite des Wagens bewusstlos nieder. Das arme Kind entglitt ihr und rollte vor das rückwärtige Rad des Wagen«, der nicht mehr zum Stehen gebracht werden konnte. Das Kind blieb augenblicklich todt. — (Ein Bär.) In der vergangenen Woche wur» den im Ujßaßer Hotter die Feldarbeit« beim Maisbrechen von einem großen Bären angegriffen. Die Vauern fluch» teten und alarmierten das nächste Dorf Nela«. Dem Notar und Schullehrer, die unverweilt den Spuren des Thieres folgten, gelang es, den Bären aufzufinden und ihn mit drei Schüssen niederzustrecken. Der Bär wog 79 Kilogramm. — (Schiffsunglück.) Aus Bremen, 20. d.M., wird telegraphiert: Der deutsche Dampfer «Marcobrun-ner> ist auf der Fahrt von Bremen nach Calcutta im Rothen Meere gestrandet und hat wahrscheinlich einen Wrack erlitten. PieMannschaft. welche in Suez gelandet ist, berichtet, dass die Araber die Ladung geplündert hätten. — (Der Besuch be« Zahnarztes.) Herr: Ist die gnädige Frau zu sprechen? — Zofe: Nein, sie hat Zahnschmerzen. — Herr: Wie ist das mSglich. Ich habe ja ihr Gebiss in der Tasche. Jalsche Zähne. Diese künstliche Ergänzung eines natürlichen Mangels, den sich so viele Menschen aus Gesundheit«, oder Lchdnheitsiücksichten ersetzen müssen, bildet neuesten« in einem Falle das Substrat zu einer Rechtsfrage, in einem andern den Gegenstand einer Her» zenssrage und schließlich die Ursache einer künstlerischen Frage... Eiu junger Procurist cineS Wiener Geschäftshauses ver» mahlte sich kürzlich mit der bildschönen Tochter eines Wiener Fabrikanten. Der Procurift, ein junger, hübscher Mann. hatte besonders schöne, regelmäßige Zähne, und in diese hatte sich das Fräulein, wie man in Wien zu sagen pflegt, «verschallt». Per Procurist hatte natürlich weder vor noch nach der Hochzeit merlen lassen, dass die bewunderte gierde falsch sei, er hatte auch lrinen Grund dazu, denn wie sollte er denken, dass er nur wegen seiner Zähne geheiratet würde. Aber. wie da« böse Verhängnis nun schon oft arg mitspielt, nach einigen Wochen offenbarte sich die Falschheit, da lagen die prächtig geformten, blendend weißen Zähne auf dem Toilettetische Oskars — so der Vorname des Procuristen — und das geliebte Weibchen trat unerwartet ein. Es sah die Enttäuschung, wankte und fiel — aus allen Himmeln. Oskar steht sprachlos da, er stottert einige unverständliche Worte — ohne Zähne vermochte er nicht beutlich zu sprechen — und die junge Frau will sich — scheiden lassen. Sie kann ihren Mann, der falsche Zähne hat, nicht mehr küssen, und was wären Flitterwochen, was wäre eine Ehe ohne — Küsse? Ob falsche Zähne ein Scheibungsgrund sind — daS muss wohl erst entschieden werden ... Und nun zum zweiten Falle: Ein reizendes Fräulein, eine sanfte Blondine. Tochter eines Großgrundbesitzers, verlobte sich mit einem jungen Arzte, der neben anderen Vorzügen auch verführerisch schöne Zähne hatte. Das Fräulein legte auf diesen Vorzug, trotzdem es sonst nicht sehr prätentiös war, lein gerin» geö Gewicht, und falsch können ja doch die gähne eines Arztes nicht sein. Vor einigen Tagen war der Geburtstag des Frau« leins. und der Bräutigam war zum Diner geladen. Die Suppe war ausgetragen und mundete vortrefflich, aber dem Bräutigam passierte ein fürchterliches Malheur — sein falsches Gebiss fiel ihm in die Suppe, und die neben ihm sitzende Braut wurde durch das Geräusch daraus aufmerksam. Armer junger Mann! Wozu seine Verlegenheit schildern? Die Braut fiel in Ohnmacht, und als sie wieder zu sich kam, war Dr. W. schon daheim in seinem Studierzimmer und dachte über den Wert guter, echter Zähne nach. Hoffentlich ist eine andere nicht so empfindlich. . . Und schließlich die künstlerische Frage! Ein junger, wohl« gebauter Künstler hat mit einer etwas älteren Sängerin ein Duett zu singen in einer Liebesscene, welche die möglichste Innigkeit und Natürlichkeit erfordert. Der Künstler hat wiederholt die Sängerin zu küssen, und zwar recht natürlich, nicht fingiert... Er sträubt sich dagegen, denn die Sängerin hat — falsche Zähne... Der Director lässt bcn Grund nicht gelten, der Künstler besteht darauf. . . Wer hat recht? Local- und Plovmzial-Nachlichten. Krainischer Landtag. Fünfte Sitzung am 22. October. Landeshauptmann Dr. Pollular eröffnete die Sitzung um halb 11 Uhr. Nach Lesung und Verificieruug des Protokolles der letzten Sitzung gab der Vorsitzende den Einlauf belannt, darunter befinden sich die Gesuche der Conservatoristen Josef Pajsar und Matthäus Hubad um Subvention behufs Fortsetzung ihrer Studien, das Gesuch der Insassen der Untergemeinde Orle um Trennung von der Gemeinde Dobrujne und Errichtung einer selbständigen Gemeinde Rudml und das Gesuch der In» Latbachn Zcinma «r. 844. 2088 23. Octobtt lM, fassen der Catastralgemeinde Ralitna um Vereinigung mit der Gemeinde Franzdorf. Die Petitionen wurden den betreffenden Ausschüssen zur Berathung zugewiesen. Abg. Kersnil referierte namens des Verwaltungsund volkswirtschaftlichen Ausschusses über die Petition der Gemeinde Hrenouica um selbständigen Straßen»Concur« renzbeznk. Die Petition wurde dem Landesausschusse behufs Prüfung und seinerzeitigen Berichterstattung abgetreten. Abg. Braune berichtete über die Petition der Gemeinde Kostelj um Einreihung der Gottschee - Nroder Slrah.! miler die Laudcsstrahen. Auch diese Petition wurde dem Landesausschusse zur Prüfung und seinerzeitigen Berichterstattung abgetreten. Ueber den Bericht des Landesausschufsrs, b.treffend die Verbreitung der Reblaus in Krain (den wir heute an leitender Stelle publicieren), berichtete in ausführlicher und sehr instructive Weise Abg. Povse. Derselbe schilderte die missliche Lage des Weinbauers infolge Ver« breitung der Reblaus und meinte, dass wir hinsichtlich des Weinbaues in Krain eine Katastrophe zu befürchten hätten. Frankreich habe bedeutende Geldmittel aufgewendet, um der Verbreitung dieses Schädlings Einhalt zu thun, und doch wurden bisher schon über anderthalb Millionen Hektar Weingärten von der Reblaus vernichtet. Allerdings habe man in Frankreich durch das Injecticid günstige Resultate aufzuweisen, allein dieses Mittel komme auf 200 Francs per Hektar zu stehen und sei daher für die lrainischen Weinbauer, welche aus ihren Weingärten keinen so großen Nutzen ziehen wie die französischen, zu kostspielig. Für unsere Weingärten sei die Pflanzung der widerstandsfähigen amerikanischen Rebe das einzige empfeh« lensweite Mittel. Redner führte weiter aus, dass es Pflicht der maß« gebenden Factoren fei, für einen billigen Bezug amerikanischer Reben und für diesbezügliche Unterweisung des Weinbauers zu sorgen. Von diesem Grundsatze geleitet, habe der Landesausschuss in Stauden eine Pflanzstätte für amerikanische Reben errichtet. Auch die Staatsverwaltung unterhalte in Lanbstraß eine Pflanzstätte, aus welcher amerikanische Reben bezogen werden können. Dringend sei es noch, für die Unterweisung in der Behandlung amerikanischer Reben Sorge zu tragen. Der Referent stellte schließlich folgende Anträge: 1.) Per Landesausschuss wird ermächtigt: a) Aus den landschaftlichen Rebschulen und Pflanzstätten amerikanische Reben (Schnitt» und Wurzelreben) an kleine unbemittelte Weingartenbesitzer, welche ihre Weingärten mit amerikanischen Reben vorschriftsmäßig bepflanzen, unentgeltlich abzugeben und dafür zu sorgen, dass in Stauden die Pflanzstätte nach Bedarf erweitert werde; b) solchen Weingartenbesitzern Prämien im Betrage von 5 bis 10 fl. zu bewilligen und c) jenen landwirtschaftlichen Filialen oder Gemeinden, welche amerikanische Versuchs» Weingärten vorschriftsmäßig anlegen, Unterstützungen bis zum Betrage von 70 st. für jeden solchen Weingarten mit dem Ausmaße von wenigstens 500 Quadratmeter zu bewilligen. Die Filialen oder Gemeinden haben sich zu ver< pflichten, in den ersten drei Jahren aus solchen Versuchs« gärten Schnittreben unentgeltlich abzugeben, welche sodann an unbemittelte Nachbarn zu vertheilen sind. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt: 2) Das hohe k. l. Ackerbauministerium zu ersuchen, damit das» selbe aus den ärariscben amerikanischen Rebschulen und Pflanzstätten solchen unbemittelten Weingartenbesihern, ferner jenen landwirtschaftlichen Filialen oder Gemeinden in Unter« und Innertrain, welche Weingärten mit ameri« kanischen Reben vorschriftsmäßig bepflanzen, das nöthige amerikanische Rebmaterial unentgeltlich zu überlassen, anderen aber zu ermäßigten Preisen von 2 bis 3 st. per Tausend abzugeben; d) die Direction der Schule in Stauden zur Abhaltung von Cursen für junge Leute behufs Unterweifung über die Anpflanzung und Veredlung amerikanischer Reben zu beauftragen. 3) Für die 8üd 1. d, e anerlaufenden Kosten wird ein Credit von 1000 fl., für die sud 2. d ein Credit von 200 st., zusammen 1200 st., aus dem öandesfonde bewilligt. (Fortsetzung folgt.) — (Die Beam ten «Uniform.) Wir publicieren gestern an leitender Stelle einen Auszug der Ver« ordnung des Gefammtministeriums vom 20. d. M, womit eine mue Vorschrift über die Umfurmierung der k. l. Staatsbeamten erlassen wird. Aus drm Context der Verordnung ersieht man vollkommen klar deren Zweck und Inhalt, Sie enthält kein Novnm, sondern ist wesentlich nur die Erneuerung einer alten, aus den fünfziger Jahren stammenden Verfügung, die im Laufe der Jahr» zehnte halb vergessen worden und vielfach außer Uebung gerathen ist. In der neuen Vorschrift ist darauf Rücksicht genommen, dass die unbequeme ältere Uniform, der Wliffenrock, durch eine bequemere erseht werde. Der Zweck der Verordnung besteht darin, gewisse Unzukömmlichkeiten hintanznhallen, welche beim amtlichen Verkehre der Be« amlen mit den Parteien daraus erwachsen sind, dass die Beamten als solche nicht kenntlich waren. Von einem Zwang zum Tragen der Uniform außerhalb des Amtes oder im internen Dienste ohne Parteienverlehr ist leine Nrde. — (Personalnachrichten.) Der Corfts-commandant Herr Feldzeugmeister Wilhelm Herzog von Württemberg reiste in Begleitung des Generalstabschefs Herrn Oberst Paul Lulic zur Inspicierung der Garnisonen Marburg, Klagenfurt, Villach und Seebach gestern früh von Graz ab. — Der Nezirlshauptmann in Kcainburg, Herr Joses Merk, wurde zum Regierungsrathe und Referenten für die administrativen und ökonomischen Angelegenheiten beim Laudesschulrathe für Krain ernannt. — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Sitzung des lrainischen Landtages entspann sich bei dem Punkte: Bericht des Finanzausschusses, betreffend den üandesbeitrag für den Bau der neuen Voltsschule in Laibach, eine sehr lebhafte Debatte. Der Finanzausschuss, als dessen Referent Abg, Prof. Aullje fungierte, be« antragte einen Veitrag von 4000 st,, Abg. Hribar hingegen eine Subvention von 6000 st. Der Antrag des Abg. Hribar wurde vom Abg. Bürgermeister Gras» selli befürwortet, von den Abgeordneten Baron Apfal> trern, Hitnil und Ouklje bekämpft. Bei der Ab» stimmung wurde der Antrag Hribars mit allen gegen 8 Stimmen abgelehnt. — Die nächste Sitzung findet Freitag statt. — (Ernennungen.) Das Oberlandesgericht hat den Auscultanten für Kärnten Victor Kocevar und den Rechtspraktilanten beim Landesgerichte in Laibach Maximilian Pirc zu Auscultantcn für Krain, den steiermärkischen Auscultanten Rudolf Canaval zum Auscultanten für Kärnlen und den lrainischen Auscultan» ten Franz Poogorsel zum Auscultanten für Steiermart ernannt. — (Morast - Ueberschwemmung.) Infolge des anhaltenden Regens ist der Laibacher Murast durch Ueberfchwemmung wieder arg heimgesucht worden. Der größte Theil des Moorgrundes ist unter Wasser, die Communicationeu sind unterbrochen, und das Wasser drang bereits vielfach in die Wohnungen ein. Gestern sind von Laibach mehrere Hilfslähne mit Lebensmitleln in das Überschwemmungsgebiet abgegangen. Der Regen hält leider noch an. — (Die directen Steuern in Krain,) die für das Jahr 1889 vorgeschrieben waren, betrugen 1,500.556 st. 14 kr., wozu noch die Landes- und Ve-zirlslosten'Umlage und der geringfügige Haudelskammer-beitrag zusammen per 818.719 st. 51 kr. kommen. Aus Anlass von Elementarschäden wurden im Jahre 1888 in Krain an Grundsteuer«. LandeS« und Vezirlscassen» Umlagen in 21 von 31 Steuerbezirlen Nachlässe im Ge» sammtbetrage von 16.800 fl. bewilligt. — (Kloster Mayerling.) Wie mitgetheilt wird, wirb daS Kloster und die neue Kapelle am 1. November d. I. noch, als am Tage Allerheiligen, in einfach würdiger Weise eingeweiht und am folgenden Tage vormittags, am Allerseelentage, das erste Requiem in der Klosterkapelle stattfinden. An diesem Tage wird auch der sogenannte Meyerlinghof welcher an das Kloster grenzt und der in ein Versorgungshaus umgewandelt wurde, seiner Bestimmung übergeben werden. — (Ein Dampfer in Gefahr.) Aus Zara telegraphiert man uns unterm Gestrigen: Der Lloyd-Eildampfer «Ferdinand Max» hat gestern nachmittags bei schwerem Scirocco-Wetter auf der Fahrt von Ragusa bis Punta d'Oftro an der Maschine Havarie gelitten und trieb mit Segel in die offene See. Die zwei in Catlaro befindlichen Lloyd«Dampfer «Ionio» und «Progresso» fuhren abends aus, um den «Ferdinand Max» auf« zusuchen und in den Hafen zu remorquieren. Der «Ionio» ist bereits nach Cattaro zurückgelehrt, ohne den Eil» dampfer nachts aufgefunden zu haben. Der «Progresso» verblieb bis auf weiteres zur Suche auf der See. An Bord des Eildampfers befindet sich Prinz Peter K aragjorgjevic. — (Von der P 0 st.) Die Postconceplspraktilanten Dl. Adrian Müller in Innsbruck und Dr. Eduard Herwirsch in Wien wurden zu Postconcipisten der l. l. Post- und Telegraphen - Direction in Trieft, ferner die Postofficiale Albert Teuschl, Josef Illicher, Heinrich von Carina und Ludwig Wagner in Trieft zu Poftcontroloren daselbst ernannt. — (Militärisches.) Dem Lieutenant Eugen Seeland des Infanterie-Regiments Freiherr von Kühn Nr. 17 wurde die Ablegung der Officierscharge bewilligt. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 22. October. Da« «Fremdenblatt, erklärt die von der «Neuen freien Presse» in einem Budapest« Schreiben veröffentlichten augeblichen Enthüllungen aus den gemeinsamen MinisterconferenM über die Haltung der österreichischen Minister zu der daselbst berathenen militärischen Frage al« willkürlich, da e3 bei der Natur derartiger Confcreuzen und der Stellung der betheiligten Persönlichkeiten ausgeschlossen erscheint, dass über dieselben verlässliche Mittheilungen in die Öffentlichkeit gelangen. Prag, 22. October. Am Schlüsse der heutigen Sihnng überreichte Abg. Rieger namens des alt' cz?chljchm Clubs einen Antrag, die RegienW l ^. zufordern. mit 1. October 1890 die logische Facnltät an der Pragrr czechische" ""' c >^ zu errichten. Die Antragsteller berufen '^ .,' «u! Universitäts-Gcseh vom Jahre 1882 und ""w ' .z die diesbezügliche Resolution des Abgeordnete^ ^ in welcher die Errichtung der czechischen ">'° «^^. Facullät befürwortet wurde. — Nächste SlW«-'^.° tag. Auf der Tagesordnung steht die elstc "''y.^>, Antrages Orcgrs anf Erlassung der Verliu, 22. Oclober. Der deutsche »sm ,^ heute mittags mit einer vom Staatssecrelar ^, verlesenen Thronrede eröffnet, deren w^"^' ^inß halt folgender ist: Wie seither, wird t»e ^ " ^^ d's Reichstages zur Sicherung ws Friedens na > ^ wie nach innen in Ansprnch genommen ^ ' ^,„ die Dichtigkeit und Schsagferligkeit des V ^^ Verhältnissen entsprechend zu gestalten """ zM" den auf die Erhaltung des Frieden« »^r< Vcstrrb.mgeu des Kaisers und seiner lM ^^ bunden denjenigen Nachdruck zu gclien, ^, ihnen im Rathe o,r Völker gebürt. ^ ^, entwurf. welcher das Mai 1874 abändert, si.hl eine a"d<>rwell>ge H''^^. der Armee vor. Hieraus nnd cms der ^ ^ lnng d.r Seemacht werden Mehrauslasten ^l> nicht unbeträchtliche Steigerung der Matrum^.^ ^ erwachse», welch letztere jedoch noch '"""r ^ch«< erheblich von den Neberweisungen ans ,^^,M'ü einnahmen an die einzelnen Bundesstaatcn ^„g werden. Dem Reichstage wird rin "us me" ^ der staatsfeindlichen Elemente, nanmully ^< fuhnmg der Arbeiterbcvölkeruug "bMiu" ^ entwurf zngehen. Weitere Vorlagen, "" ^M" Frage wegen eventueller Aufhebung ^ zMnoa. Reichsbanl und wegen Ubzweigxug der ^"" lii'M tung vom auswärtigen Amt. werden ° ^,. d^ Schließlich wird der Hoffnung Ausdruck 9H „M" der Friede der europäischen Wclt auf d" ^htt "' der bestehenden Verträge auch im nacylleu halten bleiben werde. .. >,,» Pri^'' Paris, 22. October. Die Abrede " ^ Ferdinand von Eoburg nach London bei" « ladi'ls Athen, 22. October. Vei dem geswU" D» zu Ehren des russischen Thronfolgers b"E ^, F einen Toast auf den Kaiser '"d d« " ^. L" Russland fowie auf die kaiserliche Fa"' " ^f dt" Thronfolger antwortete mit einem ^" ,,„d °" König nnd die Königin von Griechen"' königliche Familie. nteruat'""^ ?„ Washington, 22. October. Der '"""". „>, d gress der Seeufer-Slaaten befchlofs em,m^ ^F gegenwärtigen Bestimmungen betreffs nichts zu ändern. ^-^ ^ Verstorbene. .^ ^„^"'"' Den 21. October. Katharina Sluarc", ^. 70 I.. An der Stirae 4, HerzlalMUN". M^ 'Ac". Den 2 2. October. Maria CeSnovar. ^^,a V ^ 80 I,. Gruberaasse 7, Lunaen - E'UpWen'. « ^M, ttausmanns. Tochter, 1'/, Mon.. WienerstrM Den 19. October. Agms Kunst', 42 I., Peritonitis. , .,le: 21Z' Im GarnisonssP'ta'r^,l. ^ Den 2 N. October. Johann S"tel, Meteorologische 22 -5 - N. 725-5 , 2l) 0 SW- "'<"','" . ^ ^« . lck' 5, .Äd. 724-8 ! 17-2 Morgenroth. tacMl.er meist l'l'Uwltt. "' . ^,st," ^/, hafte Sciroccalstromuna. «be»ds « Uhr hw'^,,,pe.a^ Wetterleuchten in W. Das Tagesmlttei o" um 7-4" über dem Normale. ^—'""lil- ^^ «crcmtluortliclier Redacteur: 3-^^^-ü^ Müßiggang ist aller L"^ und die Trällhcit ist ei» Uebel, wl"'^H sic "-.H.".'H,, zorsMen muss. Sie lahmt di^^'"^',,',c NUIMN und jührt j.'dcu, dcr s'ch lhn' " ^,i,l, of 5h>' !> v.'.'.»an. dem moralisch." odcr e,.!ss.'„'u. Wie soll sich alier mn?«sf,n. den. alle Glieder ""sch"" "'^ldig/e' . d' ,' stäudin ssssten eine l°st .'nill^rwmd ^ ^,h,il " ^ ^ ^ hat m.d schließlich zu rinrr Tn^'t "'> D"'" ° '»l, ,i»> m.d Trttssheit all seiuer Glieder ,st "Z^ " , d ^ ^,, lichrs L^dn,. d<>ssru Mspru.'ss '" S<^ !^, HrP' > damit des a.a>.zeu Stossmechs.^ Hilse d<>l rchtm Apotheker R.cwrd Ä" ^ ^s W ,„ A' deu Apothrleu i. Schachtel 7<"r- erha ^ frisch.» «ewenu..« u,.d rcquliere d«e a»ch jene Trägheit der Glieder seh H „,. s^ ,h .^) m'senc taun auss ucue frisch und 1"y"^ Felde ) uamen. ^Ü!^Mm,, «I. 244. 2089 ______________ 23, Ocl«»n 1889. Course an der Wiener Börse vom 22. October 1889. N°« km »MnMn, «o»««»»! K»?''«'»"!»»»,„, »,,,« ,^,,„ z.' . ">e . , u«)sl, 177 75 178 5.!' '^'Wb^i«,.>. "'st. 17? 7>> 17«!.» ^w^ b 5.^3'W. 13»'/!. ,4«^ Geld walk Grundentl.-Oblilllltilluen (fur 10« st, CM.), 5"/s, gllllzlsche...... 1U3 <><> 104 «<» 5°/„ mährische...... l,U »5 ilu 75 l>°/<, ttraln und Küstenland . , — — — — b«/„ nieoervslerreichlsche . . . iU9 50 110 50 5"/„ steirische...... - ' - —'— 5"/„ lroatlsche »nb slavoliische . 1l»b-- - — 5"/„ strbenburaischc . , . . ,u4"?i> 1U520 5«/, Temeser «»»<,< . , . . l!'4'?0 1<>.^ L<» 5"/„ ungarische...... N»4-?0 N!t,L<> Andere öffentl. Anlehen. Doimu-Nfss.'Losc ü"/„ KM fl. . llii' - i!lL ü0 dtll. «iilrihe 1«?« . . I»?'- 1»«- «nlcbe» der Stadt Vö« , . 1!>> — — - Nnlehe» d. Etadlaemelnbe Wien »05 1.0 lN6ü5 Präm,.«ul, d. Otadtgeu! Wien 14» 7l< l44 Ät, Vtkll'nbau «lnlchm verlo«, ü"/« »e-K<> - - - Pfllndlirielt (für l<>0 fl.), Vodencr, allg, «st. 4»/^ «, . , l»0 — <«l — dto, » 4'/,°/» . . . 150 ?ü lOl Ü5 btl>. » 4°/„ . . . »8 40 8» 9<» b««,, Präm.-Kchuldverschr, »«/^ »08 25 lu» ?5 Oest. Hypolhetenbanl lUj, b0"/„ l<»l--in«-. OeN-ung, Uanl veil, 4'/,°/° . >"2' - <"2 s>o betto » 4"/n , , !w »<» loo«» betto bl'jähr, » 4°/„ . . »»»0 l«>«>-8>> Prioritiits-OMgationen (für 100 st.). Ferdinands Nordbayn Om, I»»6 lO0-- l00 LU «alizische Karl-Ludwig. Aahn lm. l»«l »Ul> y. L. 4'/»°/» . »3 »0 I0l» i<» Velb wllie vrstrrr, Norbwcstbahn . . . lO?'-lO7'2b Slaa<«I>nIin..... l»,>» 50 I9u liö Eudbahn tl 3°/„..... ,« 7ü l45'5" » i» 5°/y .... l»l> — ll«^!' Ung.^aliz. Vadn..... 100 - lcx> bl' Diverse Lose (per Slüil). «lreditlose ION fi...... ,«.. i»z - «larft Lose 4« fl...... 5^50 «l» - 4«/„ Donau Dampssch. 100 fi. , ,^g „ ,27 - Lmliachrr Präin. «»Irl,. 20 fl, ,4-.^ 25 - owirr Lose 40 fi..... ^, h(, «z^ Palssy Uuse 40 fl...... ^.z„ hg ._ «ulheii lrrruz, öst. Ges. v., l<> fl, ,« «o 19 »» Mllbolph^üsc IN si..... jg,gO zn,«, Valui-Lose 40 fi...... y2 50 ,i3'5l, Kl. Ve>wi«'i!osr 4<1 fi. , , gz„ «« — Waldslr!»-Losr 2N fi. . . . 4,.„5 42 zs, Wliibisch Gräh Lose 20 fl. . . zz.. 54-Vew. Sch. du^Präm.'Echulo- versch b. VodencrebitanslaK . ,7 — l» — Vaul - Actlen (per Etü 117'7l Ädncr, «üsl. ös>, 200 fi, S. 40"/^ «96 ?!» ?»«'— (lrdt.Mnst. s. Hand. u. G. i«ofl. »08 «0 «07- llrebitbanl, Alln. u»g, 200 fl, . zl9 — «l» 5<> DepoNtenbaitt, Allss, 2NN fi. . ,9« 5) «9U'»l! EKcllmple.Ges,,Ätdröft, 500 fi, . bk« ^ 5KK - Oiio u. Ellsseiw., Wiener 20Nfl, «18 — «?o - Hlipothclenb,, öst. 2U!»s<. 25°/^«. 6»'— «9'— G»ie «ar» Länberbllül, «st. 20N fi. «. . . 257 ?s< ,»8^« Oeflerr-ungar, Van! 600 fl. , 92» — 9/L . UnillNbanl »00 fl...... «43 20 243 60 Veilehr«b30'5!» . Westbahil 2«U fl. . , . 339-5b 340 — Vuschtiehraber 3«^!. li»2 75 Lemb, ° Lzernow, - Iassl, ° Eisen- bahn-Vescllsch, »M fi. E. . . «zer .----------------- Staatielwibllhn 200 fl. Silber »«! — ^8650 Lüdblllin 2üO fl. Silber ... 12« - l««-50 Liid Nordb.Vl-rb -V.200N,EVl. l«9 50 l?u - z-ramwllU'V,s..Wl.,l?0fl.».W, «W 25 »23 -. neu« Wr., PrloritHt«« «ctien lOO fi...... l«<-?5 92 »5 Un«.-llllllz, »lenb. »l» fl. Gilb« »S«-- - 193 25 Unll. «oidostbahn 200 fi. Gilber 189-75 l9o 2z Una.Wef»b.(«»ab-fl.V. 191 üo 192 bo Induttrte-Actien (per Etlick). Vlluaes.. «ll«. Oest. 100 fl. . »8 - «0 -Egydier Eisen« und <3»ahl«Ind, in Nien iW fi...... 99 50 Ibl — «tisrnbahnw-lleihg, ery«, 80fi. 98— »4 — «ltlbemühl», Papiers, u. N.-V. b«I5 57 — Lieslngrr Vraueiel lN0 fl. . . 108 — 1«4 — Mimtllil Gesell,, bfterr. »alpine 9^40 94 »u Präger Visen Ind.-«es. 200 fl. 3»l! - »«7'-- Lalgll-Tllrj, Nteinluhlcn » »51 Deutsche Nelchlbanlnolen . . b« 4», K««, Papier «übel...... l 28 I 23^. Italienische Vanlnoten l»0<» 2.) 4« ?l. 4« »<» in? "kieil ? *K U- oktobra lelos ! VaterUoioea .]6 lzP°slovati deželni Ctblievati 2 J ob?na zamore to posestvo iP?Sestva L °' ol>vezan je lastnik (:Cleto znesi,8 em' da Plaßuje obèini Agold''>arjaä.Pelih krajcarjev od vsa- S Lna^ade n'/'ahtevati Pa S1™ povra" i ° vPelie v jVojih najemnikov 5e la ^iÖbko nakiadn' Ta lma Pohirali lo Ra-VPOrok in nln/e,r jo odvaJa« oWSni. Na °Skoli&lkziinJo.> W»u i7* kuhn J Je Potreba za domaèo ^ vjde obiina1 franje ln »naženje) odda-S^ ki i bod F?sebne Pritojbine; mpa bode 2 OcldaJala v druge na-H;ei1 cet)ikeupl^evati prwtojbino po do-^iiJ.e O(1obreriia sl\eljavnosl leßa cenika i hC'kM leŽelne«a °^om y so-Kli^ pobi /n Predsedstvürn». k ela 1930 > latl l0 liaklado, prcneha NithOrmisii •* ni^% mora SVS';pmu 8 tem sklePom VSi 6a2.dn J eOVOred° & Pfimestn ßovembra letos •^S^ä^^taLjub-2«Pan: Grasselli «./r. ^" G^"^°lhung. «r. 17.878. ^"'t na^s.^?°lscn. es «ei ein l>^ ^litl ^Hauptstadt ^ibach ^ ^lt !i. ^" ^en3>^ ^"""»^öhren gelegt L^H'Uat Mi F„«b°^r in der Lage '"»fl^er!' 'N l'in h^^"n urdtrs«, wenn l>i^> a»l ^"lhüln,'"^s anleitet.. "b> ^ ^ der N^litäl hat dirje ^«h!t7 al.z,^ ' "s e,nzlcheben und an d'R.^ ,> 3Uasse> '°'"«e ^^ilren ad-<'^el>?l "°ch ein. " .°^eren Zwecken ''r '>U ^'"' Vie 7? bestimnlten Tarise ^"n.i.^ «an!« "'l unterliegt der im Ein- ^'Ndess zur ^""""Präsidium.. >^/chiHhdZN'? dieser Auslage ^^e""Z, 1^°"deshauptst«dt «aibach, ^^Nratn^^. ^. 22.111. Herr Oskar Oierke, Besitzer des mechanischen Theaters, hat am 21. October d. J. eine Nachmittags-Extra-Vorstellung seiner höchst interessanten und sehenswürdigen Productionen veranstaltet und zu derselben sowohl den Waisenknaben des «Collegiums Mariamim> als auch den Waisen-mädchen der Br. Lichtenthurn'schen Anstalt in grossherziger Weise unentgeltlichen Zutritt gewährt. Die gefertigten Vorstellungen sehen sich angenehm verpflichtet, dem Herrn Oskar Gierke hieftir namens der Waisenkinder den herzlichsten Dank hiemit öffentlich auszusprechen. Laibach den 22. October 1889. Die Vorstellung des „Collegtnms Mariainim" nad der Baron Lichtenthurn'sclien Anstalt. (4490) Danksagung an die Lebe nsversioherunga Gesell-gohaft „The Gresbam" in London. Mein verstorbener Valer Herr Andreas Suppanz hatte sich hei obiger Gesellschaft mit einer namhaften Summe versichert. Der General - Repräsentant in Laibach, Herr Guido Zeftohko, hat nach dessen Tode das versichorte Capital mit der grössten Coulance ohne jeglichen Abzug ausbezahlt. Wenn ich diesen Fall nebst meinem besten Dank öffentlich zur Kenntnis bringe, so geschieht es, um diese Anstalt jedermann wärmstens zu empfehlen. (4492) Pristava, 20. October 1889. Andr. Suppanz. (4314) 3-3 Nr. 2923. Zweite executive Feilbietnng. Mit Bezug alls den hiergerichtlichen Bescheid Z. 1795 wird bekanntgegeben: Es werde bei Erfolglosigkeit des ersten Termines zu der auf den 8. November 1889 bestimmten zweiten executiven Feilbietung der auf 1333 fl. geschätzten Realität des Johann Germ von Romöe Einlage Zahl 355 und 356 der Catastralgemeinde Prrh geschritten. K k. Bezirksgericht Ratjchach. am 10ten October 1889^______________________ (4385) 3—3 St. 8194. Razglas. Od c. kr. okrajne sodnije v Kam-niku se glede na tusodni oklic od 20. avgusta 1889, ötev. 6959, naznani, da se je umrli Franciški Oražem ro-jeni Zormann iz Mengša, oziroma nje-nim ...neznanim pravnim naslednikom, postavil gospod Janez Leuc, župan iz V. Mengša, kakor kurafor ad actum in da ae mu je prodajalni odlok izroèil. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku dne 28. septembra 1889. «raz: «pothcle des Wenbelin v. Trnlüezh. vanbsch°fls Unübertrefflich fül Zähne Äpethelc. l3acls!r<,s,c; «. .. . ^ ,» z«.,^. i.> Wien: Apothcle des Victor v. Xrnloezh „zum heil. Fr»«. '" <""^ '^ ci«cu,. <,..„,eich«em.sche»abr^V.Hund«thurm«ftr°heNr.i.«' 0ss!j^ .UMliMY^I' »romotische«. wirll «frischend, «rhin- der« ba« »erbevben dci Zahne und besei. tin, den Üblen Geruch °u« dem Munde. l arrs«.'» Flacon 5N lr. II. UW-MM ! «llaemein beliebt, wirll sehr ersrlschtn» und macht bic ^«hne blcubend »eiß, k 30 lr. 0bil,e angesUhrten Mittel, üb« bil viele Danksagungen einlilsen. slibit ste« »silch am i.'««« und versendet täglich pn ' '" Poft die Apotheke des Wald V. Trnkoczy ^^^^^^^^^^^»^«^^^^^^. neben dcm Mthhausc ,^^>^^^^"" in ^aibach. «uien- Avolbclc dcs Iulin» v. Trnlöczh .,,„,» Ebenen «M» Ueftellungen von aus° ^ö>mn". VN1,. ^osefNadlnMas-e »lr^! 5^5 werden mit umgehender Wien: Avothllc dcS 2>r. Dtto v. Xrnloezy „„.m madetzly", ^^ versandt. ?. < >!r v e freie ^»licY'-Säure ,^l,1'"^« ,u e,«., - Dj, vc>, e,ncr 2"^« bn^r cn ^ ^ ^ ^ de. Echmel. «,i k.n Lch'nel, der M"c W ""^ wayrsche.nl>«. Denn b.c Sal!cVl.E°>'re '^i v z«,ctzend einzuwirlen. ^ ^bn« u> Verlallsc von -« d!«,» M'M'ttn. d» .^eit der «nwent m. b.-^unrn ^^^,/^.„ ^^„„ >„ lf« >>mr^» ^ädn« i" Salicol.Saur^^,»»« c.nen Taa macer.ttl und war na^ ' .^ ^,^ ,„,h„„„ ^ ^^,, ^«„n ci.e Veränderung, bi'chslcn« an dem The.le der Hhne. wacher dcr"..N..^ V '^^„^ ^,,^ ^^^ ^ >!e ,"d b°licl,<« ^h.'wass.r d.c >m Handel vorkommen, cn'^l'c''^"^,^,^ ^, «„ordnet wird, ,..l.»«,.!>e und heflin wirlcnbe S»»re. d.e arztl.ch ,«.,bst ,n llcinsten ^r«^' , . «»rnne uub richtig ^.oVtem >l ,^ll, / ^ ^^ ^ medlliüilche ^'apaiall «'«i. ^ " ?.»"^ >, " ch'il, '»lewendct filr den Leidend.,, von w°l,l<'.ä« 'r / «^^^^ „..^ "^«.ii^nc bildet sei« sollenden beuten vornu^sehen. Wir »"""" ,,^/ ' "o!, s«uer »ennierendc» >»,d un-?°mu ^en " >' ouoiche». ,»i, ei-.er ge.r.ss.n Hch bl'aul,. ,^ , ^,,^, ^, ^ Wir^una U"!c>c Praparale erfreu.» stch mch! nur ej„r« bedeutenden "e"„um^ ssnch,,nin»er». V° «iel ^ ,, lud, oüdeoi ftil i« -»ihre,' auch vnler rmpfelilendrr DaxlMelvr,!. ,c!°,i ".. ü°l.e7..n er'e Priip°r«,e zur !l.hln»na a>, ,msere V. T. Ab„el»mer. inc°rr«ten »lnyrifft» also »uf über «n^ "^„". ,„,lch, aber die »rlch.,f»i^^^^^^^ (4409) 3—1 Nr. 1761. Curatorsbestellung. Die Orundbestherstochter Maria Roz. man von Puplach wurde mit Beschluss des k. k. Landesgerichtes Laibach vom 14. September 1889. Zahl 7448, für wahnsinnig erklärt, und es wurde ihr der Grundbesitzer Josef Stular von Duplach als Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht Neumarktl, am 27. September 1889. "(4253)"3^1 Nr. 7897. Reassumierung exec. Feilbietung. Mit Bezug auf das in der «Laibacher Zeitung» Nr. 127, 133 und 138 vom Jahre 1888 eingeschaltete Edict ddto. 15. Mai 1888. Z. 3852, wird bekannt gemacht, dass die executive Feilbielung der dem Josef Tomic gehörigen, auf 5000 fl. gerichtlich geschätzten, in der Grundbuchs-Einlage Nr. 93 der Eatastralgemeinde Polanavorstadt eingetragenen Realität im Reassümierungswege auf den 11. November und 9. December 1889, jedesmal um 10 Uhr vormittags im Ve» hanblungsfaale des k. k. Landesgerichtes Laibach mit dem vorigen Anhange an« geordnet worden ist. Laibach am 28. September 1889. (4309) 3—1 Nr. 8298. Freiwillige gerichtliche Versteigerung. Vom t. l. Landesgerichte in Laibach als Vellass'Avhandlungsbehljrde nach dem Realitätenbesitzer und Großhändler Alex« ander Dreo in Laibach wird bekannt gemacht: Es sei die freiwillige gerichtliche Versteigerung der in die Verlasömasse gehö> rigen Hausrealität Eonscr.-Nr. 2 Aemona« straße in Laibach, Einlage Zahl 1 der Eataftralgemeinde Orabischaoorstadt im Schätzungswerte von 36.000 fi. nebst Fah, nissen im Werte von 316 fl. 10 kr., zusammen 36.316 st. 10 kr., bewilligt und zu deren Vornahme die einzige Tag» sahung auf den 1 1. November 1889 vormittags 10 Uhr im landesgerichtlichen Verhandlungssaale (Sitticherhof, zweiter Stock) mit dem Beifügen angeordnet worden, dass die Realität nebst Fahrnissen auch unter dem obigen Schätzungswerte Hinlangegeben wrrde. dass die Viltigleit des Licitalionsactrs von der Osnehmigung der Abhandlungsbehörde abhängig ist, dass den rtwa eingetragenen Gläubigern ihre Pfandrechte ohne Rücksicht auf den Erlös vorbehalten bleiben und dass jeder Licitant 10 Procent dcs Schätzungswertes als Vadium zu erlegen habe. Die Feilbiewngsbedingnisse, das In» ventursprotokull und der Grundbuchs« extract können in der diesgerichllichen Re» gistratur während der Amtsttunden eingesehen werden. Laibach am 8. October 1889.