Nr. 159. Freitag, 14. Juli 1905. 124. Jahrgang. Mbacher Zeitung. Pränumerationöpreis: Mit -----------------------------——' lahrig^X, halbjährig 11 X, 3>>i di° u>is' ll.n^ii ^?""^'« ?" ^' halbjährig 15 X. Im Ko.ttor: ganz-Inserate bi« zu 4 ^oilen üuV g,K7v r « tto^"^ °7^'^ ^ ^ Insertionögcbühl: ssüi lleine uiuncie per «eile i^ ^^ ^, öftere» Wicderliuluuge» per geile 6 k Die «Laibncher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Eoun- und Feiertage. Die Administration befindet sich Kongrehplav Nr, 2, die Redaltlon Dalmaüngasse Nr. ll). Sprechstunden der Rrdaltiun vun « bis 10 Uhr vormittags, Unsnuilierte Vliese werben »ich! ^»„»'„ouuucn, Manuskripte nich! ziiriiclMclll. Amtlicher Ceil. ! 1905^K.'i77)^u?d^M '^? ^un«. vom 12. Juli ^ erzeug.üsse veibotm: Welterverbieitung folgender Preß.! ^-^ 'U «°'" vom «. Juli 1905. Nr m ^.^' vom 20. Juni 1905. Nichtamtlicher Teil. Beschwerde Bnlssnnens bei den Wächten. -°^,.Vt'^ ?/'w«"«» h«t. UM' mm, «UZ 'UM Gea^n m^ ? a^wungen sah, neuerdings 'olche.n Maß, daf. nnwr v "!< ^"Usc'N sich in ^ Vevölker.nig eine in die Be , "b, ,'"' u^"u viele Vulgären vcrlassm Tic'^ " ^^"" ""-'? ^"stä.idig kürlicleii ^crbaf ' ^ ^'"^ '"lolge der will-üwfi l ?o da "?' "/ uubeschreiblicher Neise dw fün ^l^ H' ' s^VÄ''^'^"' ^"'uen oft könn,,, .'u,,'^"^ .^"' ;.cr,onon, die sie fassen dcr lu laa ^ ' "1"'^ werden. Der Abgang ^ "opel v^^^ ^?"^ner "us dem Vilajet Adria' "uli in dc, ', ^ bei gleichen Vorloninmissen ^ ">oqe ntzt 'di^ F"'""."'.^"l'ren geschehen, dazu b"n "anern 'n''^"''^"l^. ^"' ^'.chtlinge Mo- Provin i ' s" """"len. Die Situation in dieser "'"'^ ?bie nc w!i ^ s "" . türkisch-bl.lgarischen 'uuuer bede. fl^' ^ ^H '.'"^ 5"'"' Umständen ^"gen ^ Ä^' ^" ^" Vulgären, welche in den ^unh Nos' ^'^uchei^ durch ihre trostlose Lage, "'^ '"Mg (^n' t?7^ 5u blutigen Racheakten ^"r ^rbä?t nn ^ "^'r.""getrieben werden. Bulgaren w^ ^'^ ^lderung der Lage der ^"^ " wnd betnnt d,,^ ^, Koiislilarvertreter der Mächte im mehrgenannten Gebiete imstande waren, sich von der Berechtigung aller angeführten Beschwerden zn überzeugen. Türkei. Wie man aus Konstantinopel schreibt, ist vor kurzein eine Frage aufgetaucht, welche das ökumenische Patriarchat gegenüber der Pforte in eine sehr heikle Lage bringt nnd bei der es sich nm folgendes handelt: Mehrere griechisch-orthodoxe Familien des Ortes Stavri, Sandschak Gümüschhane (Vilajet Trapezunt), welche vor dem letzten kriege mit Nns;land, halb gezwuugeu, halb freiwillig, zum v^'lain übertraten, beganuen nach einigen Jahren wieder den christlichen Cultus auszuüben, wanderten nach einem anderen Teile des Candschakö ans, um sich der Vergwerksarbeit zu widmeu, uud grüu-deteu^deu Ort At'-Tagh. !)lach der Bekanntmachung dev Tauziinat-^esetzes beganueil sie den christlichen (Gottesdienst offen auszuüben, obgleich sie ihre türkischen Mmen, welche sie früher angenommen hatten, beibehielten. Die Türken gebrauchten öfter verschiedene Mittel, nm diese Bevölkerung dem Islam zu erhalten. Die Angelegenheit nahm im Jahre I^W eine beunruhigende Neudung, als vier No-tabeln von Ak-Dagh ins Vril gesckickt wurden uud man gegen die anderen eine gruste Verfolgnng vor-! bereitete. Das Patriarchat unternahm Tchritte bei der Pforte, die jedoch vergeblich waren. Tchliestlich wendete sich das Patriarchat an die russische Botschaft, die so euergisch eingriff, das; sie innerhalb viernndzwanzig Ttlinden die türkische 3tegiernng dazu brachte, die erilierten Notabeln wieder in Freiheit zu sehen, die Forderung der Ungültigkeitserklärung von Heiraten zwischen den erwähnten Familien mit anderen christlichen Familien einzn-stellen nnd die Verfolgnng anfzngeben. Die russische Votschaft behielt sich vor, die Äffäre nnter günstigeren Umständen in ihrer Gesamtheit zn ordnen (da noch andere derartige Pseudo-Proselyten in Meinasien eristierenj uud sie erklärte, das; sie immer bereit sei, ihren Einflns; anözuüben, um derartigen Verfolgnugen ein Ende zu scheu. Die Türken verhielten sich seit dieser Intervention der Nüssen einige Jahre rnhig. In letzter Zeit jedoch er-iNiffen sie den Anlas; der im ganzen Neiche durch-zuführenden Volkszählnng, um die Verfolgung der Christen von Ak-Dagh von neuem zu beginnen. Nachdem die Vevölkernng von Ak-Tagh sich als > Mohammedaner einznschreiben uud den Hingesand-, ten Imam anzunehmen verweigerte, verbannten die türkischen Behörden den Priester Papa Kyrillos und sechs Notabeln nach >taladja im Sandschak Tschorum, Vilajet Angora, lind vertrieben mit 5 Gewalt alle Männer über achtzehn Jahre nach verschiedenen Orten. Dieser Znstand danert seit fast vier Monaten. Alle Schritte des ökumenischen Pa-' triarchates in dieser Tache blieben erfolglos. Der Minister des Innern versicherte wohl dem Patriarchat, das; er die Verfolgnng einstellen lassen wird, anderseits aber lies; er die im (5ril in >ialadja befindlichen einer harten Behandlung nuterwerfeu uud gab dem Patriarchat bekannt, das; diese alls eigenem Willen den Islam angenommen haben und das; die in Ak-Dagh verbliebene Bevölkerung anf den 5ioran schwört, was jedoch unrichtig ist. Sie erklärte im Gegenteil, den Tod dem Islam vorzuziehen. Es wurden daher, nach neuesten Nachrich-etu, abermals vier Notabelu verbannt. Der griechische Metropolit von Chaldia (Gümüschhanc), in dessen lFparchie die erwähnte Bevölkerung gehört, weilt schon seit einigen Wochen in >ionstan-tinovel, ohne das; es ihm gelungen wäre, vom M-nister des Innern und vom Minister des Kultus empfangen zn werden. Das ökumenische Patriarchat dürfte daher demnächst einen ernsten Protestschritt bei der Pforte unternehmen, der von Nnßland, der Protektoratsmacht der Orthodoxie in. der Levante, und vielleicht auch von anderen Seiten unterstützt werden dürfte. Politische Nebersicht. Laib ach, 13. Juli. Die n i e d e rländis ch e M i n i st crkrise. ist bisher noch nicht gelöst. Die Königin hat schon eine Neihe liberaler nnd konservativer Parteiführer empfangen, doch hat sich bisher niemand znr Übernahme der Negierung bereit erklärt. DerVersuch der Köuigiu, deu früheren liberalen Minister und Ge-neralgouverneur von Niederländisch-Iudien, Py-nacker-Hordyk, mit der Kabilu'ttsbildung zu betrauen, scheiterte, da Pynacker-Hordyk, ein bei allen Parteien beliebter Politiker von gemäßigten Anschauungen, den Auftrag mit Rücksicht auf die unsichere politische Lage ablehnte. —^ Der bisherige Ministerpräsident Dr. Kuyper wird, wie der Feuilleton. Unterwegs. Indiskrete Skizze aus dem Abendzuge. Von Mc,tyilde DipP. (Schluß) Im Augenblicke der Weiterfahrt stürzte der Gutsbesitzer auf die erste Wagenklasse zu und wunderte sich, allein zn sein. Ach so! (5r war, wohl in ein falsches Coup6 gesliegeu? Aber nein! Hier lagen sein Überzieher mW >t'ö'fferchen. Wo aber um Gotteswillen steckte Alices! Warum verschwieg sie ihm, das; sie in Haindorf die Nonte geäuoert hatte? Da lag ein Geheimnis vor . . . Nnn fiel ihm anch ihr fonder-bares Wefen in der ersten Stnnoe, der plötzliche Äimmungswechsel zuletzt ein. Sie hatte irgend etwas vorgehabt. Bitter stieg es in ihm anf: sie mns;te einen anderen lieben nnd lies; ihn, dessen Neigung für sie ihr bekannt war, hier zurück in Verblüffung, Angst und Zweifel. Oder war ihr etwas zugestoßenV Dann läge doch ihr Gepäck da. Genierte sie etwa die gemeinsame Neise ohne Garoeoame? Bei der sonstigen Unabhängigkeit moderner Mädchen ein bißcheil zünftig. Vielleicht sas; sie im Damemouv^! Jedenfalls wollte er sich auf oer nächsten station uach ihr umsehen. Wann kam denn wieder so ein Nest? Na endlich . . . Dcr Zug stand kaum, da sprang der Gutsbesitzer schon anf den Perron. Die unterdessen eingebrochene Dunkelheit, über die hier keine allmächtige Elektrizität hinwegtäuschte, machte es ihm unmöglich, jemand zu erkennen. Unverrichteter ^ache mußte er wieder in sein Abteil. Ungeduldig und sehusuchtsvoll wartete er, bis der Zug abermals hielt^. und wieder lief er dann auf und ab, bis er auf die Idee kam, die Waggons iunen zu ourchforscheu, dauu konnte er auch während der Fahrt snchen, das kürzte die Zeit. Znlveilen riet ihm sein Stolz, vom Snchen abzustehen; aber er hörte anf die Stimme uicht, denn er liebte Alice, und wenn sie nicht in Hailidorf in irgend eiuem Winkel des Wartesaales auf n'gend einen Zug wartete, mußte sie doch zu finden fein! Und er fand sie. In einem Halbcoup^ der drit-ten blasse, die dnrch ein flackerndes Flämmchen schlecht beleuchtet war, saß Alice, in die (5cke gedrückt, das Gesichtchen ill die Nelken vergraben. „Gott sei Dank, daß ich Sie endlich entdecke!" rief Värnfried erfrent nnd nahm ihre Hand. Alice erwiderte den Druck seiner Finger, aber Nc' weinte und schwieg. „Was haben Sie denn, Fräulein Alice?" fragte ^ innig, „darf ich's wissen? >tann ich Ihnen hel-sen?" Sie schüttelte den ^opf, uuo er staud ratlos vor ihr. „Warum sind Sie ausgcstiegen? Und gerade hierher in die dritte Klasse? Wollten Sie mir das Wiederfinden erschweren?" Nun mußte sie ja doch wohl reden, damit dcr geliebte Mann nicht etwa glanbte, sie sei vor ihm geflohen. Sie trocknete die Augen, nnd Bärnfried fand sie rührend in ihrer Hilslosigl'eit lind der Zntran-lichkeit, mit der sie ihm nun Rede stand. „Wissen Sie, Herr Bärnfried . . . ich hatte nur bis Haiiidorf erster Klasse —" „Weshalb denn?" Das begriff er nicht. Was sie ihm nnn sagen, wollte, fiel ihr doch recht schwer; aber sie beichtete tapfer: „Wir sind nämlich — wir müssen uns sehr einrichten . . . C'ine Neise kostet meine liebe Mutter und mich immer viele Opfer . . . Als mein Vater noch lebte, führten wir ein glänzendes Dasein; doch jetzt ist unsere diente sehr klein. Da heißt es sparen, wo es irgend geht." Nubewußt glitt sein Blick über den faltigen Neisemantel, der ein gutsitzendes Sommerkleid deckte, über die feinen Stiefelchen, den geschmackvollen Hnt mit den zarten Nosen. Alles das und der Duft. der vou Alices Kleidern ausströmte, paßte so gar nicht in die dritte blasse. ^ . ' Sie las ihm den Zweifel aus den Augen und fnhr. errötend fort: „Um uns ^ftäudig ^ kkw'U ntbehren wir was anderen lich scheint . . . Und nieine Freundschaft nnt Neia üaibacher Zeitung Nr. 159. 1436 14 Iul; 1905- Münchener „Allg. Ztg." ans dem Haag geschriebeit wird, wenigstens vorläufig, dein politischen ^eben vollständig entsagen. Er dasitzt kein parlamentarisches Mandat, denn in Holtand herrscht, wie in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, die Sitte, daß die Minister nicht zugleich Mitglieder der Volksvertretung sein dürfen. Mehrere konservative Parteigenossen haben zwar dein früheren Ministerpräsidenten ihre Mandate zur Verfügung gestellt, Dr. HKiyper lehnte indes ab und kehrt zu seinem Lehr- und Predigtamte zurück. Der Sonderausschuß des schwedischen Reichstages, der über die Vorschläge zur Abwicklung der Veziehnngen Schwedens zu Nor-w e g c n verhandelt, dürfte, nach einer, Mitteilung der „Voss. Ztg.", in etwa einer Woche mit seinen Arbeiten fertig sein. In der Nechten tritt die Forderung auf, der gegenwärtige außerordentliche Reichstag solle sich darauf beschränken, den im Reichstage eingebrachten Antrag auf Bewilligung von Utt) Millionen Kronen alizunehmen nnd die Entscheidung der, Unionskrisis dem nächstjährigen ordentlichen Reichstage zn überlassen. Dadnrch würden die im Herbste stattfindenden Wahlen znr Zweiten Kammer noch von der Unionsfrage be-- herrscht nnd die Wahlreform, über die eigentlich entschieden werden sollte, beiseite gedrängt. Anderseits verlangt man auch, daß Schweden eine allgemeine norwegische Volksabstimmnug über Beibehaltung oder Anflösnng der Union fordern solle. In Norwegen beschränkt man sich wesentlich darauf, von, den schwedischen Stimmungen Kenntnis zu nehmen und die Gerüchte über iwrwegische Rüstungen zurückzuweisen. In einer Betrachtung über die Besehung der^ Insel Sachalin dnrch die Japaner, weist das ^ „Fremdenblatt" darauf hin, daß die Einverleibung dieser Insel in den japanischen Besih seit mehr als hundert Jahren eines der Ziele der japanischen Politik bildet. Welche politische Folgen diese Kriegs-handlnng haben werde, sei bei der Verschwiegenheit, mit welcher die japanische Diplomatie arbeitet, hellte wohl nicht mit Sicherheit voranszusagen, wenn auch die Annahme, daß die Japaner die Insel werden behalten wollen, bei der gegenwärtigen Lage die größte Wahrscheinlichkeit hat. Bei der Aktion gegen Sacbalin habe gewiß anch das Moment der nationalen Ehre mitgespielt. Der Angriff auf Port Arthur, der Zeit und Art uach, sei zum großen Teil auf ihre Rechnung zu setzen; diesmal ist es > das Streben, russischen, Besitz zu erobern und daß! dieser einmal, wenn auch bloß nominell, japanisch lr>.iv, gibt der gemachten Aunahme noch festeren B^oen. _^ Die „Zeit" führt aus, die Erpedition der Japaner nach der Sträflingsinsel habe einen mehr, politischen als militärischen Zweck. Es habe übrigens schon des öfteren verlautet, daß Japan an die dauernde Rückgewinnung der, Insel denke, die es schon früher teilweise besessen und erst l5>75 Rußlaud überlassen hatte. Auf alle Fälle fei Sachalin kein zn verachtender Besitz. Daß es wie ein Vorhängeschloß vor der rnssischen Ostküste liegt, werde seinen Wert für Japan erhöhen, das sich ^ durch die Okkupation unter allen Umständen ein ^ branchbares Fanstpsand gesichert hat. Bei der! unbeschränkten Herrschaft zur See, wie sie die Japaner jetzt in den ostasiatischen Gewässern inne- , haben, hängt es eigentlich nur von ihrem Belieben ab, ob sie sich an der russischen >tuste noch weitere, Faustpfänder holen wollen. ! Die Verzögerung der Expedition gegen die! A ufständis ch en in Sana a, welche erst im! September oder Oktober beginnen soll, wird nach > einer Meldnng ans >t'onstantinopel auf die derzeit! ungünstigen klimatischen Verhältnisse, insbesondere aber darauf zurückgeführt, daß man vorerst den nötigen Train und alle anderen Erfordernisse für den Vormarsch vorbereiten will. In dieser Beziehung war bei den bisherigen Aktionen gegen die Aufständischen alles vernachlässigt worden, welche Mäugel zu den Hauptursacheu der Mißerfolge gegenüber den Anfständischen gehörten. Tagesneuigleiten. — (Ein sonoerba r e s Paa r.) Ans Vuoa-pest, 12. d., wird gemeldet: Lebhaftes Aufsehen erregt ill der Vudapester Gesellschaft die Nachricht, daß die seit 45 Jahren am hiesigen Naiiomiltheat^r wirkende greise Künstlerin Kornelia Brielle, die gegenwärtig im Alter von achtzig Jahren steht, sich mit einem jungen Mann von dreißig Jahren, einem Schriftsteller, der früher unter dem Namen van 0<' Hoschke schrieb, in den letzten Jahren aber den Namen Koloman Nozöniay führte, zn verloben gedenkt. Nominal) und Brielle sind ungefähr zwölf Jahre bekannt und waren in der letzten Zeit täglich beisammen. Die Künstlerin hat mit der Zeit Nozsniay so lieb gewonnen, daß sie in den letzten Tagen erklärte, sie wolle seine Frau werden. Im Kreise ihrer Familie erregte diese Nachricht die lebhafteste Bestürzung, und man versucht mit allen Mitteln, sie von ihrem Vorsatze abzubringen, nm so mehr, als man glaubt, daß Nozsniay egoistische Motive bestimmen, eitle Hei» rat mit der Greisin einzugehen. Man trägt sich auch mit dem Gedankeil, Frau Brielle unter Kuratel zu stellen. Nozsniay war ursprünglich Schauspielereleve und ist als Schriftsteller ohne jede Bedeutung. Er arbeitet für Proviuzzeitungeu. Bekannt machte er sich zum erstenmal dadurch, daß er in den letzten Lebensjahren Oskar Wildes zn diesem in Paris Beziehungen unterhielt. ^ (Prophetische D i ch t u n g e u.) Die menschliche Phantasie vermag bisweilen Ereignisse einer späteren Zukunft mit ahnendem Blick im voraus zu gestalten. So hat Jules Verne, wie der „Gnutois" in Erinnerung bringt, die furchtbare Katastrophe auf dem französischen Unterseeboot „Farfadet" fchou iu seinem merkwürdigen Roman „Zwanzigtauseud Meilen unter dem Meeresspiegel" der Wirklichkeit vorgebildet. Auch der „Nautilus" der iu diesem Phantastischen Buche, einem gewaltigen Walfisch vergleichbar, durch die dunklen Tiefen gleitet, voll seinem gc> Heiniliisvollen Passagier, dem Kapitän Nemo, gelenkt, hatte eine ganz ähnliche Form wie das untergegangene Schiff, ja, Verne hat bereits Vervollkommnungen dieses Typs in der Einbildungskraft sich vorgestellt, die uachher das praktische Genie des Inge-nieurs in Wirklichkeit umsetzte. Doch ein anderer be» deutender Schriftsteller, Banrit, hat sogar in seinem interessanten, genaue technische Kenntnisse mit gestaltender Phantasie vereiuenoeu Buche „Der Vernichtungskrieg" eine Episode ausgemalt, die selbst in den Einzelheiten das Uugliick des „Farsndet" beschreibt. Er zeigt uns das Unterseeboot „Narval", edc»!^ auf den Grund des Meeres gesunken. Auch hic^ mühen sich die Taucher, das Boot zu heben, sie/ ständigen sich mit den unglücklichen eiugeschlosi'^ Matrosen durch eine Reihe von Schlägen gegen' Wände. Und der Schriftsteller führt uns auch ^ genialen Erbauer des Bootes, den Ingenieur Üa«^ vor, der in der höchsten Not, während die and^ verzweifelt mit dein Erstickuugstode 'ringen, kaltM von Minute zu Minute seine Eindrücke aufzei^ In demselben Werke hat Vanrit äußerst scharfH auch bereits eine Anzahl von Beobachtungen ^ gelegt, die der Verlauf des russisch-japanischen ^ ges bestätigt, ja er hat sogar diesen Krieg und ^ schließliche Endergebnis bereits vorausgesagt. ^ die seltsamen Begebnisse einiger anderer NolA von Jules Verne beginnen iu den bewegten Z^ der Gegenwart in doller Realität aufzutauchen-^ abenteuerlichen Vorgänge auf dem „Potemkin" ^ den meuternden Matrosen rufen Bilder in die 6^ wie wir sie bei der Lektüre der „Kinder des Kapi^ Grant" vor nns sahen. Die jüugste Reise des ^ baren Luftschiffes „Lebaudy" läßt all Szenen dc^ wie sie der Nomalischriftsteller iu semem „Fünf ^ cheu im Luftballon" geschildert hat. Die kühne ^ phezeiung, die Veruc iu semem Buche „Eiue ^ um die Welt in achtzig Tageu" aufstellte, ist d>" die Weltreisen der Gegenwart uoch überboten ^ deu. So schreitet die Phantasie schnell durch die ^' und überspringt Zeit und Raum, während die ^ lichkeit langsam nachhinkt und vielleicht sind iu kuli Zeit die Utopien und Visionen der modernstenSchl' steller zur Wahrheit geworden. — (Der Minister alZ Möbelpacke' Man berichtet ails München: Vor einigen M mußte der NordSüderpreßzug in Echle'ißhciM ^ folge Steckenbleibens eines Möbelwageiis auf , Überfahrt ungefähr 40 Minuten unfreiwilligen ^ enthalt nehmen. Im Zuge befanden sich zufällig ""' rere Herren des VcrkehrZministeriums, darunter <^ der Verkehrsministcr selbst, der sich, wie nun n^ träglich erst bekannt wird, an dem Ausladen ^ Verschieben des Möbelwagens persönlich beteB niid uach der Mitteiluug der Augenzeugen "'' o'rauf los" arbeitete. — (Eine schreckliche Tunncldu^ fahrt.) Aus Bologna wird berichtet: Während^ letzten unerhört heiße» Tage war namentlich ^ Fahren in den Eisenbahnzügen eine argo Qual.' 5. d. vormittags litten die Passagiere eines ^ Pisa fahrenden Zuges ganz besonders. Mehrere.^ gen wie betäubt auf dem Boden der Waggons, v^ Frauen seufzten und wehklagten und begossen ', Kinder mit Wasser. Da kam man plötzlich ill den A ßen Apenin'neiitunnel bei Pracchia. Die Leute h<^ vergessen, die Fenster zu schließen und der 3^ drang in die Waggons. Die meisten Neisenden ^ de» nun von Krämpfen befallen, andere schrie!' laut, daß der Lokomotivführer anhielt und nach ' Ursache forschte. Als der Zug endlich ins Freie /" und die nächste Station erreichte, mußten zwei M zu Hilfe gerufen werdeu. Dutzende von Neisc»"!, lagen wie leblos umher; doch erholten sie sich ^ der. — (Die findige Post und der sto^ Wirt.) Einen hübschen Scherz hat, wie die „Deut!^ Zeitung" erzählt, ein Neiseuder erlebt, der uacb^ vou Meilenberg ist mein kostspieligstes, aber freilich auch meiu einziges Vergnügen." „Dieser Frenndschaft verdanke ich es, daß ich Sie kennen lernte." Aliee nickt ihm freundlich zu. „Meiue alljährliche Neise zu Vera, die vou beiden Seiteu driugeud gl'wüuscht wird, ist für uus ein pekuuiäres Opfer, für das ich aber gern anderes entbehre, denn von den Erinnerungen daran lebe ich . . . ein . . . volles Jahr. Wir wollen es nns ünmer nicht mer-keu lassen, wie wenig unsere Verhältnisse zu deuen der Meileisbergs passen, und da verschlingt meine Neise zu ihnen eine für uus sehr empfindliche Summe. Meine liebe Mutter —" „Wo ist sie, wenn Tie in Meilenberg sind?" fragte er mit warmer Teilnahme. „Vei ihrem Bruder, einem Forstmeister, tief im Gebirge nnd wird dort wie ein Ehrengast ge-halten, ohne jede Demütigung. Wir sind beide darin sehr empfindlich." Die kurze Skizze ihres Lebens rührte ihn. Es schien ihm zwar ein falscher Stolz, seine Verhältnisse nicht mutig zu bekeuueu; "ber was wurden der Konvention nicht alles für Opfer gebracht, die sinnloser waren als die stillen, ungeahnten Entbeh-ruiigeit zweier einsamer Frauen! Und statt eine Lüge zu gebrauchen, oder eine truhige Laune vor-zuschi'cheu, unterzog sich Alice freiwillig einem für fie peinlichen Verhör; das gefiel ihm. „Und da fahren Sie nun anch deu Mcileuburas zuliebe erster?" „Ja", gestaud sie freimütig. „Sie bringen mich doch immer zur Statiou. Und was würde wohl Etephau, der Diener, zur dritten Klasse sagen!?" Er stimmte in ihr Lachen ein. „Freilich, der würde sich für seiue Herrschaft in die Seele hinein schämen." Alice wnrde sofort wieder ernst. „Man würde mich ja wohl trotzdem wieder einladen, aber natürlich liie mehr im Viererzng anf die Vahn fahren." „Und das könnten Sie nicht entbehren?" „Ei doch. — wenn schon mir dieser Umstand die veränderten Verhältnisse deutlich zeigeil würde. Aber schlimmer wäre die Wahrscheinlichkeit, daß mir die Meilenbergs das nächste Mal die Neise-spesen schicken würden, und das ertrüge ich nicht uild meiue liebe Mutter auch nicht." „Ich glaube Ihnen das", sagte er warm, und ihr wurde uuter seinem Blicke so froh, so leicht, weil sie den Schein von sich abgestreift nnd ihm gesagt hatte, daß sie arm sci, selbst auf die Gefahr hin, ihn zu verliereu. Aber er dachte uicht daralt! Er war, Gott sei gelobt, so gestM, eine geliebte Fran sehr verwöhnen zu können. Und er sagte ihr das mit, vielen, vielen, zärtlichen Worten. Das flackernde Flämmchen, das den schmalen Nanm schwach erhellte, zwinkerte schlau dazu. Goldene Schranken. Noman von M. Diers. (35. Fortsetzung.) (Nachdruck vttb°>l" Erua lächelte errötend und beschämt aber ^., alten Barouiu schieu die Sache doch zu weil? gcheii. ^, „Sie mißverstehen meine Tochter, .verr ^, tram. Natürlich!" fuhr fie neckend fort. „Ihre ^ zialität ist ja das absichtliche Mißverstehen. ^ wollte nnr sagen, daß Herr von Neuthuer läM. Zeit sowohl bei uus sowie bei (Goulards auf < sterit liud in der Stadt bei Doktor Pflügers ^ Wir hörten das znfällig. Um fo mehr wundere'' mich, daß er hier, wo er den Flor der Jugend 2 sammelt weiß — Sie habeu doch nichts mit '^ gehabt, Herr Vertraut?" ^ > „Ich muß mich besinnen!" sagte er ernM, „Mir ist so, als hätten wir uns neulich geuhrf^. Fehlt ihm vielleicht ein Auge? Das könne Vti^ bei>n Ausfegen gefunden haben. Wir wollen < nachher einmal fragen." ,^ Magda hörte uichts^mehr von den Spaßes Mitten in den heißen ^ommertageu kam ein v< tes Empfinden über fie. Ein Gefühl namens' Öde. ./ „Na, ich werde jeht mal dem ungehob^> Menschen den Tert lesen", lachte Erua. ,,l^' morgen soll er her und Abbitte tun." Laibacher Zeitung Nr. 159. 1437 14. Juli 1905. t^'^^'^"^"''^ '" ^" Gasthaus znrück-lehrte uud gar mcht zufrieden iliii dem, was man ' '" dort brachte, war. Er forderte eme P sttmte uud Ichr.eb an jeiileu Freund in der Ferne Beien!r aW^rrtt^'""^"''"' ^^"enfeite. Hm^sf g n uu^ n lrch iur, emer ^orte Zluiebeltalent da. Trä n n ^tl^t nach einem Stüct lernen ^«^ dav ,cha.ldl.cherioelie snr Kalbsfch.iitzel ausgegebe mrd des talteuKaffees gar nicht n gedenken 1 n^ lch Hn- Nleiauchollichen Gruß!' Am nää ' Mor ücn drachte ihm der Wirt emen Brief d 7., Mlw ^ore„e e.ngemuse.i war, nnd ,eme Posttarte D U,w° ^^ ^ "° °" "°»"'°" w°,ll., u«„dt. cm n «' "w/'.^ '""' "" ^""°r „och «>„„a> - ,«I^ ^ ^"" "ng«,chlai«n ist," «m°„ ,,aM !,,°'«,^"°°''«) »Äul mich, »li ^r>,tti " ^",^ "7" »»"' wrzii»!ichcn Ein- D« Affäre Ä«»l>,sch „°i G«icht, ^d MaUliä) leulen ^,?.> ^""' ^'Nallt ,el. "cht zu sagm " ^2M had., wisse er "arl^tr^n^ !aa^' ^"dbaynrestauration, l—n^« "'tl^tt '.^"'^i.le.lsührer Julius Podobn > l ^lnget waten n/t 1""' ^"' ^grelfern die beide.l d'r llve?m m^ ^'"""' ^"l)l hade aber, bevor "ncm S^i ,1. . ^, "'^ a"ß^wach,euer Ma>ln mit die Jaust nm^'^"' 2"" "ud^ren dem älcUietten '^"" d. "^ """ "'^"'u und ihm zugerufen: "1 dir ,,"'""."'uuat das ^^"ul aufmachst, so haue """M miä in^ ^'^ ^^"'^ l)"dc darauf gefagt: '" oder Vod , ^b., ^It euch ,a ,nchts." Daß Sve-^uge uw,t ,. ^ ^"^"'u geichtaaeu hätteu, habe ^abcl äü,^ '7' ^^ ^"Utfch den: Vod.d de.i ^^'"n" / ,^' «"'" Glätte, halte er wegeu des -^^^^)cal,t,ch herum nicht für möglich Auf die Aufrage des Staatsauwalts-Substitutes Dr. Nogiua, warum deun die AuZellagtcu nicht vom Uadettcu adgelasseu, solideru ihn uoch weiter attatiert hätteu, uachdem er die Worte: „XiaA mich in Ruhe" gesagt, ert'lärku die beiden Angetlagteu, ^,'s sei dies aus dem Grunde geschehen, weil Malitsch die früher gedrauchteu beleidigenden Ausdrücke nicht habe zurückuehmeu woüeu. Zeuge Direttor Gustav Pirc war nicht Zeuge des Überfalles, wohl aber hat er, als Malitfch bereits uieöergefchlageu wordeu war, diefeu rückliugs auf dein Vod?n liegen gefehen. Hierauf hätteu Zwei Wachinäuuer den.^iadetteu aufgehoben- Malitsch habe sich aus die Füße gestellt uud ausgeruseu: „Gebt mir den Säbel her, damit ich die Aagage znsammeuhau^!" Dauu habe er sich wieder zu Äodeu gleiten lasseu, doch sei dies so vorsichtig gescheheu, daß Zeuge dcu Eiudruck geiuouueu habe, Malitsch habe mie schwere tölperiiche Beschädigung nur siiuuliereu Wolleu. Hierauf beantragte die Bertcidiguug die Einver-nahme des Untersuchungsrichters Dr. itrcm/.ar wegen der Aussag? des Zeugeu ^elezen, dio sich iiu Widersprüche zu deu in der Voruutersuchuug geuiach-teu Angabeu befinde, sowie die Eiuvernahn,^ des GymnasialschülerS Ludwig Vadual. Erstere wurde abgelehut, letztere zugelassen. Vadnal sagtc aus. Malitsch habe seinen Säbel ziemlich hoch, aber uicht gang ans der Scheide gezogen uud!^odeb habe danu deu Kadetten nicht um die Brust gesatzt, sondern mil beiden Händen den Säwl ergriffen und diefen gegen den Boden gestemmt. Zeuge habe uicht gefehcn, daß Malitfch zuvor vou den beiden Angeklagten geschlagen worden wäre; die Menge habe sich, bevor tcr ^-äbel gezogen wurde, ruhig verhalten. Ob Malitsch den Säbel gegen Bodeb gerichtet habe, weiß der Z^uge nicht anzugeben. Zeuge Paul Ogoreur hat ein klein gewachsenes Individuum au der lintcmSeiie Malitsäs stehen gesehen, das, als der Kadett den Säbel zog, einen Stockhieb ans das HiuterhauptMalitsch' geführt habe. Wie Vodeb deu Säbel au fich gcriss.n, habe der Zeuge nicht wahrgenommen. Zeugiu Frauzist'a Svetek hat Malitsch zu Bo-deu fallen g^scheu, uuchdem '^r vom Wachmann Pap-ler anfgehoben worden war; sie hat übrigens nicht bemerkt, daß Malitjch geblutet hätte. — Der Zeuge Cyrill Levstik eutschlug sich der Zeugeuaussage auf Gruud des 8 153. Hierauf gelaugten folgende ill der Vor-uutersuchung abgegebeneil Aussagen zur Verlesung: des Josef Butovnit, worin erklärt wird, Svetek nnd Vodeb sewi bei der Schlägerei zugeg^u ^'weseu, des Fiakers Josef Pnk elfte in, der dies nicht zu sagen vermag, des Jakob Tav«elj, der ubrigeus nichts Wesentliches vorbriiigt, d.'s Emil P ^! t r i 6, der vor dem überfalle auf Malitfch atta-Nert wordeu war, des Alois Heil und des Nudolf Hile, welch letzterer im Zuge an, Staatsbahuhose vou einem durch das CouMeuster geschlellderten <5tein getroffen iuorden war. Vor der Verlesung der gerichtsärztlicheu Be-fuudc bcautragte Dr. Novat die Einvernahme der Doktorcli Lndwig Ient'o, Demeter Vleiweis Ritter von Trsteni^ti nnd Johann Nobida, die den Beschädigten gleich zu Begiun seiner durch deu Überfall verursachten Krankheit untersucht hatten; Nr. "" m ^VlMw tender Gewalt. Eo-'"^gda laa u t ^ ^ n ^" ^ch nnu wenig ad. l)"'^ ^o^l. ",H ""geit uud starrte iu die ^"igeii Körper m si.- ^". ihreni gll.hendeii, '^ars sich hu nnn^ "-' ""' "Uckciide Uiirl.ye. Sie " lmn un ud^ , ^'^'7"^ "'u de.i Schlaf, aber um hastig ' (i^, "7 Nch sclder erklärte sie dies '"ch'n.^o ald n^^-^"^^ törperliche.i Ur-U'"rf sie si l ^^^^"' "mgeu Äiädche.i sich regte, al5 ciue ^mr h obn '^ ^""' ^' """'", dcnu ^achliegen. " ^" ^"'heu empsa.id sie dieses Am anderen ^ ^> sort, ^ie nierkte, es war ein tiefe ^"lMuhelt al'> a^m.!"^"^' l^' "^t auf, ^u bleiben. Sie tat ^dächtnis verloren "' ^'^'^'" ^"" al.s dem ^ Aber er blieb doch. Er setzte sich auf einen ^tuhl, der gerade leer stand, lieben Ada. Doch iu oic Umerhaltuug war er uicht hiueiuzuoriugeu, so vk'l Mühe uiaii sich auch mit ihm, gab. Eeiue Antworten waren kurz und uuliebeuöwürdig, oft sogar gauz verkehrt. Da überlichcn seiuc Wirtinnen ihn ,chlic,'.lich sich selbst. Maqdaleueiiv AlMu hatten ihu uur qcstrcifl. Ja, er fah verbrannt alls, es war eine gesunde ^-är-buug, die ihm gut staiid. Auch lag nichts eigentlich Müdes iu seiuer Haltung cher eiue grimmige, ver-visscue Kauipflust. Da kouute sie ihr Horz liichl ,Mngeu, c,'s tat cm paar schnelle Schläge ihm eulgegeu. Es war uicht mir die alte Anteilnahme au dem, was ihn bewegte, es war viel mehr, viel selbstischer. Jede Veweguug von ihm hatte etwas Reizvolles für sie. Ein heißes Eutzückeu an seiner G^'-gmwart beherrschte iu ihr jcdes audere Gefühl. Als die jungen Leute sich erhoben, sich auf die Vcrcmda und iu deu Garten zerskroutou, blieb er iu seiner teilnahmlosen Haltung neben dem Flügel steheu. Magda schritt au ihiu vorüber, aber er sagtc uichtv, mil keiuem Wort hielt er sie ^urück. Er halte sic uoch uicht einmal begrüßt. Laugsam folgte sie den Anderen. Eilt Gefühl weher Bitterkeit saß ihr im Herzen. Wie hatte er zu ihr gesprochen, danials — Weihnachten. Hatte er das, was sich in ihr Herz wie mit ^launnen-schrift eingegraben hatte, vergessen? So einfach wieder vergessen? (Fortsetzuug folgt.) Fur lall fchloß sich diesem Antrage an, verlangte aber, falls dem Ansinnen nicht stattgegeben werde, neben der Nerlesnng der ärztlichen Befuude auch die d^'r ärztlichen Gutachten. Sollte diefem Verlaugeu nicht eutsprocheu werdcu, so sei das Gutachteu der Grazer Fakultät cbeufallZ nicht zur Verlesung zu bringen. Dr. Eg er bezeichnete eine Überprüfung von Gutachteu, die von Fakultäten herausgegeben werden, auf Gruud einer Eutscheidung des Obersten Gerichts- und Kassationshofts für uuzulnssig; Dr. Novak verlangte die Einvernahme aller gerichtlichen Sachverständigen. Nach Ablehnung der von der Verteidigung gestellten Anträge beantragte Dr. Fnrlan die Einvernahme des Notars Schmi-diuger behufsIeststelluug des Umstaudes, daß Malitsch' Großmutter diefeui infolge feiner Kränklichkeit, die sich bereits feit der ersten Jugend gezeigt habe, eine» weit größereu Betrag als den übrigen Erben hinterlassen habe; Dr. Novak verlangte überdies die Eiuveruahme des Primarius Dr. ^lajmer, der deu Privatbeteiligtcn vor dem Ul. September 1M4 öfters behandelt habe und fich geäußert habeu soll, Malitsch habe alls ihn deu Eindruck eines Simulauten gemacht. Eigentümlicherweise sindc sich in den Akten uirgends die Tatsache, daß Malitsch vou Dr. ülajmer behandelt wurde. Das Gutachteu der Grazer Fakultät sei hinfällig, denn es grüude sich lediglich auf Aussagen des Privatbeteiligten selbst. Staalsanwalt-Snbstitnt Dr. Nog i na stellte der letztgemachten Behauptung gegenüber fest, daß das Gutachteu der Grazer Fakultät ausdrücklich bemerke, es basiere auf den Gutachteu der übrigen Sachvcrstäudigeu; die augebliche Aehaudluug durch Dr. «lajmer stehe mit dem, Ereignis vom 1A. September v. I. in keinem Zusammenhang?. — Dr. Eg er bezeichnete die gestellten Anträge als uuzu° lässig. Wenn übrigeus schon die Großmutter des Beschädigten erwähnt wurde, so möge gerade das Gegenteil der Behauptung Dr. Furl ans konstatiert werden: Malitsch sei teilweise enterbt worden. Vor dem Primarius Dr. »^lajmer habe Dr. Eger eine zu hohe AchtnnK als daß er auuehmeu köuute, Dr. Äajmer hätte als behaudeluder Arzt eine solche Äußeruug über seinen Patienten getan. Nachdem, Dr. Novak nochmals erklärt hatte, Malitsch sei wegen Appendicitis in Behandlung gestanden, aus der sich verschiedene Folgekrankheiteu ableiteil lassen, erfolgte die Verlesung der Befuude des hiesigen Oberstabsarztes, der Ärzte Dr. Schuster uud Dr, Sterger, der Ärzte Dr. Bock und Dr. Ludw. Jenko, Dr. Demeter Bleiwcis Ritter von, Trstenikki und Dr. Nobida. Von der Verlesuug vou Privatzeug-uisscii wurde über Verlaugeu Dr. Novaks Umgang genommen; hiebei richtete Dr. Novak auch an den Senat die Anfrage, warum deuu em Gntachten von der Grazer Fakultät abverlangt worden fei, da ja die Gutachten der Sachverstäudigcu konform seien. Nachdem die Gerichtsärzte Dr. Schuster uud Dr. Pleöuit auf Gruud ihrer heute gemachten Wahrnehmungen und Befunde die Einvernahme Malitsch' uuter Eid als iuopportun bezeichnet hatten, weil das ErinnernngSvermögen des Privatbeteiligten hinsichtlich des Vorfalles vom 1>i. September eine Schwächung erfahren habe, wurde das Gutachtcu der Grazer Fakultät verlesen nnd hieraus Kadett Malitsch einvernommen. Zeuge Malitsch erklärte, er sei am 13. Scp» tember v. I. zweimal vor die Garteurestauration getreten, habe sich dann einmal auf den Anstandsort begeben nnd daranf in der Trafik neben dein Bahn-Hofe Zigaretten gekanst. Er fei zunächst von Svetek uud Vodeb beschimpft wordeu, danu habe er eiueu Stoß ili dcu Nückeu erhalteu, fei iufolgedessen nach voiii gestolpert, habe sohiu von der Waffe keinen Gebrauch macheu könuen, weil das Gedränge um ihn zu groß gewesen sei uud er auch schon einen Schlag anfs Hinterhaupt erhalten hätte. Wer diefeu geführt habe, wisse er uicht. Übrigeus hätte er eiue Unzahl von Schlägen schon früher erhalteu, bevor er deu Säbel gezogen habe. Letzteres habe er nur zu drei Viertelii zu tuu vermocht; daß er deu Säbel gegeil Vodeb gerichtet hätte, sei also uicht möglich geweseu. Möglich aber sei es, daß er die Worte „Ich steche Sie nieder" gebraucht habe. Zeuge sei nicht in der Ab-sicht, zu provozieren, hiuausgegangen; mich habe er den Säbel nicht ostentativ aufs Pflaster anfallen lassen, weil er ihn hoch zn tragen pflege. Er habe beim Hinausgehen ans der Restauration den Kölner nicht gefragt: „Sind diese Lausbuben noch draußen?" sonderu uur gemeiut: „Siud die noch draußen?" Der Säbel, den er noch besitze, sei verbogen, der Schaden betrage etwa l!4 X. (Dr. F u r l a n dep" liiert diesen Betrag bei Dr. Eger.) Ob die An.ic'l!^ ten einen Kontakt mir der Menge hatten, "Me r nicht zu sagen; aber deu Streit mit ihm hadc einzig und allein Svetck provozier^, ,.^i?^!!iX,^^^^^m Laibacher Zeitung Nr. 159. 1438 14. Juli 1905. Kadetten versetzte Stoß sowie die Wegnahme dos Cabals nicht die Folgell nach sich habe» ziehe» tön-»eil, an delleil Mnlitsch später zn leiden hatte; er habe andere Stöße erhalten lliüsseil, die eineil Ohnmachts-ailfall und eine schwere körperliche Veschädigilng her-vorgerlifen haben. Dies sei tatsächlich dnrch die auf seinen Kopf geführten Stockhiebe geschehen. Dr. Filrla n gab sodann die Erklärung ab, das; er sich mit Dr. E g e x iu betreff des Schadeilersatzes für den verbogenen Säbel u>u den Betrag von 10 X ausgeglichen habe, uud hierauf ergriff Staats-nnwaltsnbstitut Dr. R o g i ll a das Wort, um im Sinne der Anklageschrist die Schuld der Angeklagten darzulegen und deren Bestrafung zu verlangen. Es folgten kurz die Plaidoyers des Vertreters der Privatbeteiligten sowie der Verteidiger, worauf die bei-den Angeklagten freigesprochen wurden. Unter den Griinden für den Freispruch wurde hervorgehoben, daß Svetek und Vodeb für sich allein den Streit mit Malitsch ausgetragen und nicht im Einverständnisse mit der Menge gehandelt haben. In der Situation, in der sich Vodeb befunden (Notwehr), hätte jeder andere ebenso handeln müssen. Der Fußtritt, den Svetek dem Privatbeteiligten versetzte, stehe in keinem Zusammenhange mit den Verletzungen, die Malitsch später erlitten habe. -^ (Ernennung im Mittelschul-dienste.) Seine Exzellenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht hat den Snpplenten am Staatogymnasinm in Triest Herrn Dr. I. M e r 1, a r zum loirklichen Lehrer an dieser Anstalt ernannt. — (Reisestipendium.) Seine Erzellenz der Herr Minister für Kultus uud Unterricht hat für das Sommersemester N>M/>9lX) (einschließlich der Hauptserien) Herrn Prof. Anton Jer^inovic in Krainblirg ein Stipendium für eine Studienreise nach Italien und Griechenland verliehen. — (Das P re ö er en fest,) das Sonntag nachmittags um 4 Uhr iu der Steruallec sowie auf dem Kongreßplatze seinen Anfang nimmt, dürfte, falls nicht das Wetter störend eingreife,? sollte, einen ausgezeichneten Verlanf nehmen. Die Pavillone sind zum größteil Teile bereits aufgestellt, und zwar gibt es drei solche für Wein, drei für Bier, einen für Champagner, zwei für Eßwnren nnd je einen für Zuckerbäckereieu, Kaffee, Ansichtskarten und für Lotterie. Die Bedienung wird von den nationalen Damen Laibachs besorgt werden. An der Veranstal-tuug wirkeu zwei Musikkapellen (die Laibacher Ver-ciuskapelle nnd die Krainburger Vürgerkapelle), weiters die vereinigten Gesangschöre der „Glasbena Maticn", der „Ljubljana", des „Merkur" nnd des „Slnvec" mit; außerdem wird es fahrende Sänger, Schrammein 2c. geben. Der sonstigen Belnstignngs-etablissements habeil wir schon unlängst Erwähnung getau. Die elektrische Beleuchtung in der Eternallee durch etwa 2000 Gliih- lind 20 Bogenlampen ist nnu mehr fertiggestellt. Der Zugang zu dem eingefriede ten Festplatzc unrd von drei Seiten, und zwar von der Ursulinerinnenkirche, von der Wolfgnsse sowie von der landschaftlichen Bnrg erfolgen können. Die Eintrittskarten zn n deu Kassieriuueu das Geschäft zu erleichtern, die Karten schon vor Beginn des Festes zu lösen. — (Die l etzte Si tz u n g d e s P r e ^ e r e n Festkomitee ö) findet heute um 0 U h r a bends im „Mestni Dorn" statt. Die Herren Mitglieder mö gen sich vollzählig einfinden. ^ (S e r b i s ch e n n d kroalis ch e G ä st e in Laibach.) Die serbischen nnd kroatischen Ans-flügler treffen erst morgen um halb <> Uhr abends uud nicht, wie in der gestrigen diesbezüglichen Notiz angeführt war, heute in Laibach ein. Im Schoße des Prekeren-Festkomitees hat sich ein AnGlmß ge-bildet, der sich znr Anfgabe stellt, den serbischen nnd kroatischen Gästen am Aalmhofe einen festlichen Empfang zu beraten. An der Spitze dieses Ansschns-ses steht Herr Dr. Ivan O ra 5 e u. Um seiner Aufgabe gerecht zu werden, hat der Ansschnß beschlossen, die nationalen Vereine, namentlich die Gesangsvereine „Glaobeua Matica", „Ljubljana", „Merkur" uud „Slavec" zur Mitwirkung einzuladen. Es wnrde auch Vorsorge getroffen, um sich der Mitwirkung der Vereinskapelle zn versichern. Der Schnellzug mit den Gästen soll unter klingendem Spiele der Ver-cinskapelle in die Station einfahren, worauf der Vorsitzende des Prekereu-Festkomitees, Herr Dr. Karl Triller, die Begrüßungsrede halten wird. Im Namen der serbischen Kolonie dürfte noch die Gäste der Obmann der hiesigen „Srbska ("ilaluica" begrü ßen. Wie wir hören, werden die Gäste korporativ beim Vortrage erscheinen, den Herr P. Gro«elj abends im „Mestni Dom" über Pre5eren halten wird. — Gleichzeitig mit den Serben treffen anch kroatische Gäste hier ein, darnnter namentlich der bekannte kroa tische Romancier, Ljuba v. Babiö (^audor-Gjalsti), der Dichter Mihovil Nit olio, die Re-datteure Prof. Pasariö, Dr. I. Lorkovil-, Wilder u. a. Zu Ehren der Gäste soll abends im „Narodni Dom" ein Begrüßnngsabend veranstaltet werden. ^ (Die Wahl eines PfurrerZ für die evangelifche K ir ch e u g e uici n d e La i b a ch) wurde für Somitaa, bezlv. uoch für Montag azrbe-räumt. Zwecks Erleichterung der Beteiligung au der Wahl wurden vier Wahlorle (Laibach, Neumarttl, Aßling uud Littai) festgesetzt. * (Zwei Bräu do. Gestern nachmittags ent-lnd sich über unsere Stadt ein Gewitter, wobei der Blitz an verschiedenen Stellen, unter anderen, in die Heuschupfe und Doppelharfe des Fabri tauten Angust Drelse, einschlug uud zündete. Der Brand ist uoch heute lücht gauz gelöscht; der Schadmr beträgt bei 50W X. — Heute früh geriet die „Note Kaserne" in der Neitschulgasse Nr. 18, Eigentum der Herren Alb. Schäffer nnd Julius Kautz, in Brand; sie stand znr Zeit, als diese Zeilen geschrieben wurden, noch in Flannueu. * (Vom Blitze getötet.) Gesteru nachmittags wurdeu auf der Reichsstraße in der Nähe des „Slepi Ianez" zwei Pferde nnd ein Knecht von, Blitze gelölet. In Koseze wurde ein« Frau vom Blitze ebenfalls getötet, eine andere nur gestreift. Iu der Nähe vou Aischoflack oder vou Zwischeuwässeru soll der Blitz iu eiu Haus eingeschlagen, und drei Tiere und drei Personeil getötet haben. " (Unfall.) Vorgestern wnrde ein Schlosserlehrling, der beim Aufhaugeu einer Firniatasel auf einer Leiter stand, infolge der Hitze plötzlich vou einem Unwohlsein befallen. Er stürzte von der Lei-ter uud blieb besinnungslos liegen. ^(DieB^zirtslehrertouferenzfür die deutschen Schulen Laioachs) fand am 10. Juli im Cheuiiesaale der t. k. Staatsoberrealschule statt. Es beteiligte» sich daran 88 Lehrpersonen. Die Konferenz begann mit einen, praktischen Auf-tritte, bei dem Fräulein Lehrerin K'unej mit deu Tchiileriuuen der füuftcn Klasse dns Thema: „Der Specht" nach der biologischeil Methode zur vollen Zufriedenheit der Anwesenden entwickelte, wofür ihr Herr Bezirksschulinspettor Albin Belar warme Worte der Anerkennung Zollte. Hieraus begrüßte der Herr Bezirtsschulinspektor die Anwesenden und sprach den zur Konferenz erschienenen nicht verpflichteten Mitgliedern derselben den Dank für ihre Teilnahme an der Konferenz ans. Im weiteren Verlaufe seiner Rede gedachte er des deutschell Schulweseus Laibachs, das eiile hohe Stufe der Entwicklung erreicht habe. Er wandte sich an die Lehrcrfchaft mit der Bitte, auch weiterhin nach Möglichkeit für das Wohl der ihr an° oertrauteu Jugend zn sorgen. Schließlich forderte er die Anwesenden auf, eiu dreimaliges „Hoch!" auf Seiue Majestät deu Kaiser, als deu Erhalter nnd Förderer der neuen Schule, darzubriugen, welchem Rufe mit Begeisterung entsprochen wurde. Zu seiuer Vertreteriu ernannte er Fräulein Oberlehrerin B a il e r, zn Schriftführern wurden von der Versammlung Herr Lehrer Iavor»ot und Fräulein Lehrerill Ravuitar bestimmt. Auf dieUnterrichts erfolge übergehend, bezeichnete der Herr Bezirlsfchnl-inspektor diese als durchwegs befriedigeud. Er gedachte des krassen Unterschiedes zwischen dem inneren Wert der Schulen lind dem änßeren Aussehen der meisteil dentschen Schuleil Laibachs. Die Schulräum, lichleiteu siud meist ungenügend und mangelhaft. Er dankt? der Lehrerschaft für ihrcn Fleiß, für ihre mitunter geradezu musterhafte Vorbereitung aus deu Unterricht und für die Schaffung einer guten Tiszi pün, Auf die eiuzeluen Gegenstände übergehend, gab er der Lehrerschaft wertvolle Winke bezüglich der Ha,uZ- und Schulaufgabeu und des Sprach- und R'chennnterrichtes. Besonders belehrend waren die Weisnngen, die er den Versammelten bezüglich des Realiennnterrichtes zukommen ließ. Um den Zeichen unterricht auf eiuc höhere Stufe zu heben, versprach er dahiil wirkeu zu wollen, daß ein Kurs zur Heranbildung vou Zeichenlehrern eingeführt werde. Zur Erzi.'lnng einer gefälligen Schrift empfahl er' die Anwendung der sogenannten amerikanischen Methode. Nachdem er den Versammelten noch Weisungen be züglich des Verkehres mit den Eltern der Schulkinder gegeben hatte, dankte er den Echnlbehörden, den Vereineil „Echulpfennig" uud „Kinderlwrt", beson-ders aber der Verwaltung der Krainischen Sparkasse, die Me das deutscl)e Schulweseu Laibachs mit großeil Geldspenden gefördert hatten. Auf Antrag des Fräuleins G o l f beschloß die Konferenz für die achtklassige Mädchenschule die Neneinführung des Buches „Natur geschichte von Pokorim Neumann". — Der Bericht der Aibliothekskomml'ssion, der vom Herrn Trost verlesen wurde, wurde augeuouuneu und Herr Trost neuerdings in die Kommissiou gewählt. In den stän- dige» An5jchnß wurden die Herren Vale » ta u»" Schiffr e r sowie Fräulein K o n s chcgg entsen^' — Zum Schlüsse referierte der Herr BezirtssäM iuspettor über die Naturdenkmäler in Krain. ^ Vortrag war äußerst iliterejjaut ftnd belehrend. ^ Anwesenden bedauerten nur, daß er infolge vol^ rüctter Stunde nicht zu Ende geführt werdeu tonl^ Ter Herr Bezirksschuliuspettor versprach jedoch, !^ »eil Vortrag ü)i uächsteu Schuljahre zu ergänzen, ^ für ihm im Namen aller Auweseuden vou FrälM Golf der beste Daut ausgesprochen wurde. ^- (P latzmuf it.) Programm sur h^ (Kollgreßplatz): l.) Supp^: Ouvertüre zur Op^^ „Die jcholle Galathea". 2.) Lehil,r: „Gold uno ^' oer", Walzer. 3.) Verdi: Duett aus der Oper ,Ms' 1.) Eileuberg: „Iu der Wald>chnnedc", ^haratl^ ,tijct. 5.) Snletana: Sextett aus der Oper „D«e ^ laufte Braut". 6.) Bizet:„l/ .Xl/W«icui^", ii. ^ -- (Bezirtsich ulrati itzuug Adel-' berg voll, l(). Juli 1i105.) Dw lett der leyl^ Sitzung im tnrl-enien Wege erledigteil Geschäfts!^ imlrden genehniigend zlir Kenntnis genommen. ^ >toinpetententabellen fur die auügeschrlebenenLöl)^ stellen in Nlederdors, Dorn, Vrbovo, S. Johann ^ K^üdaujeselo wurdeu verfaßt. Der Alltrag der ^ zirkslehrertonferenz, betreffend dio Ergällznng ^ Verzeichnisses der Lehrmittel, wilrde genehmig de»l k. t. Landesschulrate zur weiteren Amtsha^ lung vorgelegt. Das Gesuch eiuer Lehrerin "l eine Gelduuterstützung sowie das Ansuchen des O^ schulrateö Wippach um Errichtung eiuer Para^ tlasse zur dritten Klasse wurde befürwortend ^ k. t. Lalldex'schlllrate nilterbreitet. Deln Demissi^ gesllche des Obllla,lneö eiiles Orts,chulrateS wU^ Folge ge^ebell. —g. - (Blitzschläge.) In der Nacht aus ^ 18. d. M. schlug der Blitz ill die Telegraphen lew" der Bahnstation Rudolfswert ein, uud vernicht trotz der ausgeschalteten Leitung, alle Appargte. ^ Bahnbeamte, Herr Schiffrer, der im Telegraph bureau schlief, wurde betäubt und kam erst nach ^ nach zu sich. — Weiters schlug der Blitz iu deu 'M teil des 10. uud 12. d. M. in die erst im verflösset Monqte errichtete BlitzableitliugZanlage des bezN'l' hauptmaunschaftlicheu Amtägebälides ili Rudolfs ein, richtete aber nur einen ganz geringfügigeil ö^ deu an. — (Schadenfeuer.) A>n 8. d. H!l. von'"' tags brach in der Ortschaft Prapeüe bei Seifet auf eiue bisher uilaufgetlärte Weise in her Dtt^ teilne des Gruudbesitzers Josef Trlep ein Feuer ^ das diese Tellne sowie das Wohngebäude des Gruf besitzers Frailz Koncilja samt allen Wirtschaftsgeld den, Futter- llnd Getreidevorrätell, Kleidung?^ keu, Haus- uud Feldüeräteu in einer Stunde v^ tomulell einäscherte. N^r dein raschen Ei>lgreifen,^ i!>euerwehr!nan!,ichaft uud der Orisiltsasseli von ^ senberg lind Prapre<'e ist es zn verdanken, daß 1^ die gesamte, H) HansliNlilineru zählende OrtM Prapre^e em Ranb der Flammen wurde. KoN^ erleidet einell Schaden vo,l 200^) 1>, Trlep ci^ Schaden voll 1^00 1v. Ersterer war auf «00 ^ letzterer auf 1700 1> versichert. ^- (D as Studeilte u h e i >n i » G otts ch ^', Mail schreibt uus alls Gottschee: Eine Reihe her^ mgender Persölllichkciten hat unserem Projekts Stlldellteuheim ill jüngster Zeit wieder ucunh^ Spendeil zngehe» lassen. Es haben uebst and^, diesem humanitären Zweck zngewendeti Erzell^ Graf Oswald Thnn-Salm, Philipp Ritter v. M ler, Gelleraldirektor der Österreichisch-nilgariM Bank, F. Ringhoffer, Großindustrieller, Ioh. .M^ t. k. Landesregieruugssekretär, je UX) K; LalldZl' Edliard Fürstenberg, Graf Vrints, Erzellenz ^, Joses Unger, Anton Dreher, Ludloig Lobmeyc^ 5)0 1v; Abt Alerander Karl in Melk, Willy Gu'^ je 40 N. Mit Riicksicht auf diese Beispiele vou Olf, N'illigkeit, hofft der Ausschuß des Stlldentenh^ Vereinen fiir Gottschee, anch andere Gönner .^ Schulfreunde, die bisher diesem Unternehmen ^ standell, zu Gabeu quzuregeu, um de,u Vereine ^ Mittel au die Haud zu geben, die es ihm ermögli^ seine Aufgabe bald ins Werk zu setzen. Die al^ Schwierigkeit liegt ill den Erhaltnngokosten; scM die nicht sichergestellt sind, kaun an eine erfola^ Aufnahme der Tätigkeit nicht gedacht werden. — (Lcichenfun d.) Am 12. d. nachmitt. w"'', in der Nähe der Ortschaft Trifail (jedoch noch "I train. Gebiete) eine unbekleidete niännliche L^ im Saveflnsse angeschU'emmt aufgefunden. In ^ Leichname lunrde voll deu Angehörigen der am ^!, beim Baden im Saveflusse crtruukcuc Ioha,ln D"^ jan, Sattlernleister ans Littai, agnosziert. Die 3?5 wurde iu die Totenkammer nach Sagor überf^ nild am <8. d. M. ans deul Ortsfriedhofe becr^ A>,t Leichenbegängnisse des alif so tragische ^ nnls Lebeu Gekommenen beteiligten sich sehr ^ Tratlergäste ans Littai. -^^ Laibacher Zeitung Nr. 159. 1439 14. Juli 1905. ^'«Von dei-k. k. Tabakfabrit.) übcr An° N'ln'n "... Ä.willimma zur Erbauung emes «row n ^mauorwi Viohlmd.pots und zur H.rst^uni . n« Trcwm.ndcckc in: orsten Stockwerk, do Adm n a w.d w Sinne der Bauordnung fü7^3ä" oie Lokalverhandlung stattfinden. _^u — (Großes Schadenfeuer) Am IN d am m der Streuschupfe des Grundbes tzeÄ M chael Cveldar :n Vroiowitz. Genieinde St P ter Ge MZ b.zi^ Nudolfswert, alls bisher nicht er u tielie We e dn.^"? ?""- ^"^' dem im Lauf d Nach d L ch und N ^""lich beeiuträchtint wurden ^iri^ nnd ^ Bergungsarbeiten durch die große ^n Un stand > -^'"^7 Wassermangel sowie durch ^uorhaken >:^^ '^ ^' ^samwll Ortschaft nur eiu o a ck, v "^? ^"' Zufolge Wassermangels 'l tze eÄ/" "" ^' Feuerspritze auf dem Vvand-wn-kam^ '""^""""'^ "'n St. Varthelmä nicht onnt" "^'"1"^ ^" ^okalisieruug des Brandes d ckwea" n V^/'^" ^'"''wi^ wo die Gebäude ä ^ n . f . ^'^' "^ll-t sind, nur dadurch ge- ^ Dächer mit nasw ^mn. ^eintucheru u. dergl. bedecktcu. Telegramllle ^2 k. k. Telegraphen-Korre^andenz-Zureaug. Der russisch-japanische Krieg -MM-UZ WWUMZ v'lltonm.en aufhört '"' der Weg u»d ainq in nö dl cln', mÄ5 Abteüung kehrte um w'lche Verlu m n u 7? '"''^ ^" irgeud-3oind l^schos en hatte ' "' "^^'" "o den Rußland. Petersburg, 13. Juli. Kaiser Nikolaus hat au den nenen Marineminister, Vizeadmiral Virilev, eiuen Erlaß gerichtet, woriu er au die ununterbro chenen 3iiederlagen der Flotte erinnert, die sie der Möglichkeit beraubten, der Landarmee ihre Nnfgnbe zu erleichtern und einen Erfolg herbeizuführen. Es sei Pflicht gegeu das Vaterland, daß alle Seeleute uach Kräften au der Erueuenmg der Streitkräfte zur ^ See, die für Nußlaud uueutbehrlich seien, uud an d?r ^ Hcraubilduug sowie Vorbereitung eines geeigneten ^ Personales mitzuarbeiten, das von dem Bewußtsein seiner Pflichten durchdningen sei. Die jüugsteu Er-eignisse im Schwarzen Meere beweisen, daß der militärische Gehorsam bei den Mannschaften vollständig .geschwunden sei uud daß die Vorgesetzten ihre Pflicht ^ nicht erfüllen. So außerordentlich verbrecherische Taten erfordern eine eingehende Untersnchnug und strenge Strafe. Der Kaiser legt dem Admiral als erste Pflicht auf, den Geist der militärischen Ordnung wieder herzustellen uud dafür zu sorgcu, daß die Flotte ihreu Pflichteu nachkomme. Bezüglich der Neuorgauifatiou der Flotte verlangt der Kaiser, daß der Mariueminister angenblicklich mit der Sicherung der Verteidigung der Küsten aller russischen Gewässer begiunc und hieraus Schritt, für Schritt uach den vorhaudcncn Mitteln die Schlachtflottc wieder herstelle. ! Explosion. Gibraltar, 12. Juli. AIs heute das Schiff „Implarable" den Hafen verließ, um mit der von Barcelona kommenden Mittelmeer-Flottc zufammen-zntreffen, flog der Verschluß eines der Hauptdampfrohre iu die Luft, wodurch zwei Heizer getötet uud sieben andere verwundet wurdeu. Gibraltar, 18. Juli. Von deu durch die Er-plosiou an Nord d?s Schlachtschiffes „Implarable" Verwundeten sind vier gestorben, so daß die Gesamt' ^ zahl der Toten sechs beträgt. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Gramzow, Dr. O., Geschichte der Philosophie seit Kant, Heft 1./2. i>, « — 90. - Gabelenh G. U, d„ Die Sprach' Wissenschaft, ihre Aufgaben, Methoden und bisherigen Ergeb« nisse, k 18. — Heisch G. F., Anleitung zum Studium der Perspektive und deren Anwenduna., abd. k 8'16. — Heims P.O., Auf blauem Wasser, ssbd. K 8 60, — Verlaine P., AusaMähIte Gedichte, abd K ^60. — Nuttenauer B., Aphorismen aus Stendhal, 2 Väudchcn, gbd. ?l K 3 «0. — Chop M, Vadrmecum für den Kouzertsaal: Richard Wagner: l( 1 20. — hecker, T>r. O., Italienische Umgangssprache, gbd., K 4 80, — Ruh, Dr. K., Allerlei sprechendes Volk, X 3 60. — Schlag F., Der Dompfaff auf Grund b^jähnger Erfahrung möglichst allseitig geschildert, k 1-20. — Ruß, Dr. it., Die Amazonen, K 2 40. — Ruh, Dr. K., Der Gran« Papagei, k 2 16. — Ruß, Dr. K-, Die sprechenden Papageien, Iv 5 40. — Bade, Dr. E., Die künstliche Fischzucht, K 1 80. — Geyer W,, Katechismus für Aquarienliebhaber, lv 2 16. — Geyer H., Katechismus für Terraricnliebhaber, X 1 80. — Voegler Nob.. Der Präparator und Konservator, K 2 40. — Flamm, Frau Dr. m«ä., Hygiene der Schwangerschaft uud des Säuglings, X — 72. — Freud en-verg Ika, Ein Wort an die weibliche Jugend, k — 60. — Fnrth Henriette, Die geschlechtliche Aufklärung in Haus und Schule, k —'60. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr st Fed. Namberg in Laibach, Kongreßplal) 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 13. Juli. Neppe, Vapadofanto. s. Frau, Marcorig, Private: Vaschina, Professor; Horak, Malosi, Ksste., Trieft. — Meran, Pfarrer, Krim. — Vnsic, Direktor, Alexandrien. — Maurer, k. u. l. Oberleutnant; v, Dralla, l. l. Hofrat, Loko. — Kleic, Private, s. Schwester; Novakovic, Kfm,, Agram. — Vo« humel, Privat, s. Frau; Krusina, »fm., Prag. — Hufnagel, Zentraldneltor, Wlassim. — Walentini. l. u. l. Kommissär, Zara. — Dr. SpiZii, Arzt; Müller. Kfm., Graz. — Thone, Kfm.. München. — Fischer. Kfm., Budapest. — Semic, Äfm., Fiume. — Slider, Kfm., Selcach. — Cavalini, ilfm., Venedig. — Golli. Kfm., s. Tochter, Idria. — Sikora, Gymnasiallehrer; Mouscolim, Weinberger. Franke, s. Bruder, ttolb, Rutter, Mte., Wien. ! ___________________________________________________ Verstorbene. Am 12. Juli. Anna Kramar, Wächterstochter, 14 Mo». Unlerkrainer Straße 14, ^tt-li-rliu« inte»tin., Fraisen. Am 13. Juli. Emma Blejec, Postamtsdienerstochter, 1b M., Nosengasse 39, I^li-ncei'Iiallin »out. — Maria Hlebs, Maureisgattin, 26 I., Hradehtydorf 28. Tuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ____^ ^F^^______________^5 I«"^"ll7N^^735^0"^27-^"^ST'schwach ! teilw. heiter > "' 9^^l^736 0 1? 2 NO. mäßig bewölkt________ 14l 7 U.F. ^ 735 9 165!SSO. schwach! . j 34-5 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21-3", Nor» male 19 7°. Gestern nachmittags starkes Gewitter bei wechselnden Winden. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. Kurse an der Wiener Oörse uom 13. Juli 1995. «<>« »°m »stM« ««M»», Die i,l,!,cnen Kurie «rftthe» sich !n »ronfilwährüi!«, Dic Noticimia lämtttÄei Allieü >md del .Divcrlc» Loll» vcistcht sich pel Vtüll. °'?«i,^»«" "... »««<)« " ÜON st. 4'/ l5V -IÜ9__ """""KünigH. ^. und zandlt. '" ' ' - »'/,°/° «il9U 83-10 2en»bl,cftemp.«l,tn'b7.Nu«. von 2ua st "'^/<°/o "°-liinz-Budw. 2«, fl. ü.W'V' ^ " 502- d'° K»"lzb.-T!r.'20ö,l.' ö.W' 2' "'^ «« - ^ ^°rl°'Lui>w.'-V'2(>N fl.KM' """ "^'" ^ /° »on 2W — dto. dto. Silber l fl. . . . —-— —-— dto. Staats-Oblig, (U»g. Ostb, v. I, 187L....... —-— — — dto, Schaiilregal-Äblüs.. vblin. —-— —>— dto, Pläm. A, il l0» 25 218 2b 4"/» u»l>ar. Grundentl.-Oblig. 9N 30 »7 3N 4°/„ trollt, und slavon. dettu 9750 W-bl> Andere üssenil. Anlehen. 5"/nDo!laU'«eg,-Anleihe 1878 . 106'— 10?'- Anlehcü der Ltaot Gürz . . —>— —>— Aülehe» der Stadt Wien . . . 103 75 104 7.1 dto, dlu. (SUber ob.Eold) 121 W i2L «<» dto, dto. (1894), . . . 9!»-»<> lOO'ÜO dto. dto. (1898). . . . 10» 45 101^5 Nol'ebau-Anlehen, verloöb. 5°,u H9 L',!iU0 «0 4",„ Nrainer LandesMnlelien . ..-.-! .^-^. Geld Ware Pfandbrief» »tc. Äodlr, allg. öst,in50I.uerl.4"/n 89-80 10N«0 N.°österi.La!!des-Hyp.°A!ist.4°/u 100^0 101 20 Oest.-una. Vanl 40>/ljähr. verl. 4°„......... l0<» 75 101'7b dto. dto. bUjähr. verl. 4°/„ INI 8t> 102 35 Sparlasje, 1. »st,, «0I.. verl.4°/« 101 45 108 45 Gisenbnhn.Prioriiäts« Gbligationen. Ferdiüllnds-Ätordbatin «km. 1886 101-05 INü <>b Oeslerr, Ätordweslbahn . . , 108?» l0»?« Staatsbahn....... 424 !i5 4 Sudliahn tl 3«/„ verz.Iänn.«Iuli 2l? »<, ui« «<> dto. i^5"/„...... l25 75 l2U'7l> U»a,-galiz, «ahn..... 112-—113- 4"/» Untertrainer Aahnen . . —>— — — Divers» Los» (per Stücl). «erzinöliche 'ost. 3°/« Vodenkiedit'Uose Gm, 1880 805-- 3li - 3"/n ,, „ Em, 1889 30» - 319 - 4°/u Donllu-Danlpssch. 100 sl. . —— — — 5°/« LonllU'Ncgul.-Lllse . . . 27« — 276 — NnverzlnSliche «ose. Vudap.-Basilica (Dombau) 5 fl. ?s 10 27-1« Kreditlose 100 sl...... 477 — 484- Clnry Lose 40 sl. KM. , . . 15?-— 1b3'— Ofener Lose 40 fl..... i?u — I7i»-- Palsfy-Loje 40 fl. KM. . . 17')-— 185 — «otcnikeuz, Oest. Ges., v.ia fl. 55— 5K-— ,, ., UNg. „ ,, 5sl. 85 50 3K 50 Rudolf-Lojc 10 fl...... K2-— «6 — Salm-Lose 40 fl...... 21»-— 219 — St,Oen°i«Lose 40 fl. , - . —-- —-— Wiener Comm, Lose v. 1.1874 53«»— »43-— Gewinstsch. d, 3°/o Pr.-Schulbv. d. Vodenlredltanst.. Em. 1889 103'— 111i»0 Laibacher Los?...... —'— — — Geld Ware «ltien. tzranüporlunter» nehmungen. N»ss!g°Tcpl. liisenb. 50l> sl. . . 22SU- 2298-«au. u. «clrieb«°Ges. sur stäbt. Ctraßenb, in Wien lit. 4 . —-— —>— dto. dto, dto. li». U . --— —-— Bühm. Nordbahn 15» sl. . . 8N5-— 8?U - Äuschtiehradcr Eis. 500 fl. KM, 2890 2l»95- dto. dtll, (lit, N) 200 fl. 1094 109«' Donau^Dampfschissahrts. Gesell, Oeslerr., 5,00 sl, »M. . . . 10»«- 1012' Dux Vodenbacher E,°V. 400 li 514 — 518 — Ferdinllüds Norbb. l000fl. KM. 58,»- 5858 Uemb.-Czcrnow,- Iaslli'Eisenb.-Grjcllschaft 20« sl, S, . . , 5K3-— 5«4 8>> «lol,d. Oest,. Trieft, 500 sl. KM. ?2«-— 732 -vesterr, Nordwestlmlm 200 sl. S. 434 — 438 -dto. dto, (lit. U) 200 fl. E. 448 75 449 75 Prall.DuxerEüeub. I00fl.abgst, 219 - 220- -Ltaatüeisenbal,» 200 fl, S. . . «73 75 K74-75 Südlial», 200 sl. S..... 8« — ^?- Cüdnordd, Verb,°«. 200 fl. KM, 413 2b 414 25 Tramwau Ges,, iiieucWr., Prio» ritatö^llicn 100 sl. . . , 19— 20 — Uüll.-naliz, Eüeul,. 2«0fl. Silber 411!.0 41350 Ung.Westl>.(Raab-Grllz>200sl.S. »02 50 404 — Wiener Lolalbahnen-Ult.Ves. . iz« — I3U — sanken. 'Anglo-Oeft, Nanl 12« sl. . . 30???< 308-75 Banlvcrein, Wiener, 200 fl. . — >— —-— «udlr.-Ans».^^«,, 20<>fI.S. . 1017- 1022- ttrdt.-Nnst. s.Hand. u.V. 16Ufl. . — --^ dto, dto. per Ultimo . . gsc — N61 — Kreditbanl. Allll. u»N.,200fl. . ?8"50 7»,-5U Depositenbank, Mg.. 200 sl. , 47s, —47« - liülumptc Ges., Ndrüst.. 400 K 54l'—54050 Giro», Klls>e»v,, Wiener 200 fl, 442 — 445-— Hypothelb., Oest., 2N0fl.30"/u (k, ^»9 — 300 — Vrld War» Länderbanl, Oest.. 200 fl. . , — - — — Oesterr-ungar. «anl, 600 fl. . 1«36' 1«4« UnionbllNl 200 sl..... l>4,, — H41 — Geriehrsbanl, Nllg, 140 fl. . . l>58 50 «bv — Indulirie^nter» n«hmung»n. «augcs., «llg. üst., 100 sl. . . l«5'— 1U8 — Egydler Visen- und Stahl-Ind. in Wien 100 fl..... —>-—-— Eilenbal,ntv,.«eihg.,Erste. lONfl. 193- - 19? — ,,Elbemlil>l". Papiers, u. N.-G. I3«'2b 13« 5.0 Liesiuc>er «ranrrci 100 sl, . . 802- - 104-— Montan.Gescllsch,, Ocft.-alpine. !>2k-?i> 527 76 Präger Eisen Ind. Oes. 200 fl. 2b^>0 2«L0 Salgo-Iari, Steinlohlc» 10» fl. 550 - - 5«0 — ..Slblü<,lmül!l", Papiers. 200 fl. »03'- 813 — ,,Stel,rerm/', Papiers, u. V.-G. 428 — 430 — TrifaUer ttohlenw,-Gesell. 70 fl. 2)4'— »75 — Wafscns.-E,,Oest.inWien.100fl. ^74 -- 578 — Waggon-Keihanst., Alln. in Pest. 400 li........ H10-— 640 - Wiener ÄllUssssellschaft 100 fl, . 16175 ,»2 — Wiencrberger Zirgel-Altlen-Ges. »60 — 8SU — Devisen. Kurze Sichten, Amsterdam....... 198 80 199 15 Deutsche Plätze...... 117-37 11?-57 London........ 24»3« 340 5« Pari«......... 95-K2 95 Ü5 St. Petersburg...... —'- — — Valuten. Dulaten........ 11 »4 11-38 2Nssranlen »tückc..... Iv'li 19«4 Deutsch? «eichsbanlnoten . . 117-3t, ,,?»!> Italienische Aanlnoten . . . 95,55 95 75 Rubel ° Noten...... > 2 5:> 3-53 'on Henien, Frwirtbi leren t-r, *?* K.O..I, .10., DevlZ' i«d°?iii?Ä**"•¦. ^__^^ LoR-VorslchoruDg S«,aa.lc- ua,d T7s7"ecli.sler-O-escli.äi,ft ^_____________LalltHcli, Spitalcaswi. Privat - Depots (Safe - Deposits) uat«i «Igfez2.«m Vvziaclilvisa iui Faitti. Verzlniung von ar-Elnlagon Ira Kento-Korrent- ontf auf fllro-Konto, All- R67/"676. Okhc. niieSvPriVOi^em c"kr- deželne s°d-dne2q .JjU^am se je varstvo nad ¦JohanoJRnT 188f r°jcn° (»^boumno)' «9 «Sea wo', Zak°rk0 bèer-J° d-Ul 1905 umrlega Antona Roda in Helcno llode rqj. iSavel iaa liuduika št- 5, zaradi sodno dognane slaboum-nosti podaljSalo na nedoloèen èas. . yaruhinja slaboumne Johane Rode je njona mati Helena Rode, posestnica r, "udmku St. 2, sovaruh pa g. Miha ^rdov, posestnik v Rudniku St. 11. a it 1 okraJna »odnija v Kamniku, °aa. 1, dne 18. junija 1905. Gelddarlehen erhalten Personen jedon Standes (auch Damon) zu 4'/j%> auch ohne Giranton, boi 4 Kronen monatliche Rückzahlungen durch Ij. V&rady, BtidttpeNt, VII., Kerepesi üt. 62. Ketour-marke erbeten. (2777) 6—6 IKEöbl. Zimmer frniD, hell, luftis, mit Schreibtisch «. proßero Waschtisch, wird von eine» stabilen Herrn mit 1. August gesucht. Offerte unter „Ruhige VToUnung^ «n Laiwcher Zeitung Nr. 159. 1440 14. IM Mb (2919) 3-3 Z. 17.48b. Kundmachung. Zufolge Kundmachuug der k. k. Landes-legiernNss für Kram vom 8. Juli 1905, Z. 13.339, wurde bezüglich des Detailftrojettes für die Va-rianteu, betreffend dieAufaugsstrecke bis km 1113 und die Endstrecke von km 13 389 bis km 15 304 der Lotalbahn Kraiuburg-Neumllrktl, sowie für das von der Station Nenmarltl zur Fabrik der Firma Ed, Glanzmann und And, Gaßuer pro» jeltierte Iudustriegcleife die Vornahme der politischen Begehung und der Enteignungsverhandluug in Verbindung mit der Feststellung der feuersichere» Herstellungen auf deu 26.Iuli 1905 und die nachfolgenden Tage angeordnet. Es wird demnach hiemit allgemein kund» gemacht, daß in Gemäßheit des § 13 der Han» delsmiuisterilll'Verorduuttg vom 29. Mai 1880, R. O. Nl. Nr. 57, das Tetailprojekt vom heutigen Tage an bis einschließlich 2b. Juli l. I. währeud der gewöhnlichen Amtsstnudeu bei der gefertigten l. k. BezirlshauUlmannschaft zn jedermanns Ein» ficht aufliegt. Weiters wird kuudgemacht, daß die Grund» eililllsuugsovcrate, uud zwar betreffend die Steuer° gemeinde Straschische beim Gemciudeamte Stra^ schischc, betresfeud die Steuergemeiude Kreuz beim Gemeindeamte Kreuz, betreffend die Steuer-gemeinde Feistritt beim Gcmeindcamte Kaier uud betreffend die Steuergemeinde Neumarktl beim! Marltgelnciudeamte Neumarktl, endlich das Ope» rat über die iu der Struergcmeiude Feistrih iu Aussicht gcnomuleuc feuersichere Herstellung beim Gemciudeamte iu Kaier durch 14 Tage zu jedermanns Einsicht aufliegen. K. l. Vezirlshauptmannschaft Krainburg am 10. Juli 1905. Št. 17.485. Razgias. Glasom razglasa c. kr. dcželne vlado za Kranjsko z dne'8. jwlija 1905.1., št. 13.339, se je o podrobnem naèrtu za varijanto zaèetka progo do km I1113 in konene proge od km 13-389 do km 15304 lokalne železnice Kranj-Tržiè, kakor tudi za projektirani industrijalni železnièni tir od postaje Tržic do tvornico tvrdke Ed. Glanzniann in And. Gassner ukazal politièni obhod in razlastilna razprava v zvezi z doloöitvijo požarnovarnih naprav na 26. julija 1905. 1. in na naslednje dneve. S tem se tedaj splošno objavlja, da je v smishi § 13. naredbe trgovinskega ministrstva z dne 29. maja 1880. 1., drž. zak. fit. 57, po-drobni projekt od danes naprej do vštetega 25. julija t. 1. med navadnimi uradnimi urami razgrnen vsakemu na vpogled. Nadaljo so razglasa, da so oporati za od-kup zemljišè in sicer oni davène oböino Stra-žišce pri obèinskem uradu »Stražišèe, oni za davöno obèino Križe pri obèinskem uradu Križe, oni za davèno obeino Bistrica pri ob-èinskem uradu Kovor in oni za davèno ob-èino Tržiè pri tržifikem uradu Tržiè, koneèno operat o požarnovarni napravi, ki jo je na-rediti v davèni oböini Biatrica pri obèinskein uradu Kovor razgrneni vsakemu na vpogled. C. kr. okrajno glavarstvo v Kranju, dne 10. julija 1905. (2941) 3-1 I. «544. Kundmachung. Der lrainische Landesausfchuß wird vom 5. Dezember l. I. au sämtliche Objelte des Landesfpitals nebst Inventar neu versichern lassen. Nähere Daten über diese Versicherung siud beim Landesbauamte zu erfahren. Offerte auf Übernahme der Versicherung sind bis 15. August l. I. beim Landesausschusse zu überreichen. Vom krainischcn Landesausschnsse. Laibach, am 8. Juli 1905. (2898) 3-3 Z. 1439 B. Sch. N. Bonkursllusschreilinng. An der vierklassigcn Volksschule iu St. Var-telmä gelaugt eine Lehrstelle zur definitiven Besetzung. Die gehörig belegten Gesuche sind im vorgeschriebenen Dienstwege bis 19. Juli 1905 hieramts einzubringen. Auch haben im krainischen öffentlichen Volksschuldienste uoch uicht defiuilw angestellte Bewerber durch ein staalsärztliches Zcngnis den Nachweis zu erbringen, daß sie die volle physische Eiguuug für deu Schuldienst besitzen. K. t. Bezirksschulrat iu Gurlfeld am bten Juli 1905. Lehramts- # Kandidatin deutsch, mit Vorzugszeugnis, wünscht über die Zeit der Schulferien in einer Familie hier oder auswärts in obiger Eigenschaft unter sehr mäßigen Bedingungen beschäftigt zu werden. (2909)3-2 Niihere AuRkunft aus Gefälligkeit bei Herrn C. J. Hamann, Laibach, Uathausplatz. Gegründet 1842. Wappen-, Schriften-und Schildermaler Brüder Eberl Laibach Miklošlèstraaae Nr. 6 Ballhanagasse Nr. 6. T.'lephon 164 (4556)297—198 Wohnungen bestehend aus drei und fünf Zimmern, sind in (U)Or. Nettes, reines, nicht zu junges Mädchen oder jüngere Witwe welche bürgerlieh kochen kann und etwas deutsch sowie sloveniseh spricht, wird als Fabriksarbeiteriu mit K l"60 pro Arbeitstag und K 6'— monatliche Zulage, Wohnung, Beheizung und Beleuchtung, in der Nähe sofort aufgenommen. Anträge unter C. W. St. an die Administration dieser Zeitung. (2934) Eaarmann «HL & Reimer's 1 Vanillin-Zucker KöaUIcüö wilne, lelner und beijaumer wls Vanille. 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September an Sonn- und Feiertagen. — Um 7 Uhr', früh: Personenzug nach Tarvia, Pontafel, Villach, Klagenfurt, Franzensfeste, Leoben, Wion ; über Sß'* jji Salzburg, Innsbruck; über Klein-Roifling nach Linz, Budweis, Pilsen, Jlarienbad, Eger, Fraiizoiisbafl; : bad, Prag, Leipzig; übor Amstottcn nach Wien. — Um 11 Uhr -i4 Min. vorm.: Personenzug nach TarV! ' tifol. Villach, Klajjenfurt, Leobon, Solz.tal, Wion. Salzburg, Innsbruck, Breffenz, Gonf, Paris. — Ud\ 15 Min. nachm.: Personenzug nach Podnart-Kropp, nur an Sonn- und Feiertagen. — Um 3 Uhr :'Y nachm.: Porsonenzuß nach Tarvis. Villach, Pontafel, Klagenfurt, Kranzensfeste, München, Leobon ; üb«1!« Rcifling; nuch Steyr, Linz, Budweie, Pilsen, Marienbad, Egor, Kranzensbad, Karlsbad, Prag (LaibstCfi Prag direkter Wagon I. und II. Klasse), Leipzig; übor AmstettGii nach Wien. — Um 10 Uhr nach»-, -sonenzug nach Tarvis, Villach, Franzensfoste, Innsbruck, München. (Laibach-München direktor Wag«n II. Klasse). — Richtung nach Rudolfswort und Gottschee. Um 7 Uhr 17 Min. früh: P^' zup nach Rudollswert, Straacha-Töplitz, Gottschee. — Um 1 Uhr 5 Min. nachm.: Porsonenzug nach '' wert, Strascha-Töplitz , Gottsehen. — Um 7 Uhr 8 Min. abends: Persononzug nach Rudolfswerl. Go- Ankunft in Laitiach (Süilttahn^ • Richtung von Tarvis. Um 3 Uhr-28 Min. früh : Pcrsi'; von Wion über Amstetten, München (Miinchon Laibach direkter Wagen I. und II. Klasse), Innsbruck, Fr*^ feste, Salzburg, Linz, Steyr, Aussee, Leoben, Klagenfurt, Villach. — Um 7 Uhr 12 Min. früh: PcrS^ von Tarvis. — Um 11 Uhr 10 Min. vorm.: Personenzug von Wien über Amstotten, Leipzig, Karlsbad'. Marienbad, Prag (Prag-Linz-Laibach direktor Wagen I. und II. Klasse), Pilsen, Budweis, Salzburg' Steyr. Paris, Genf, Zürich, Bregen?., Innsbruck, Zell am Seo, Lend - Gastein , Looben Klagenfurt. [' gor. Pontafel. — Um i Uhr 29 Min. nachm.: Porsonenzug von Wien, Leoben, Seiztal, Villach, Kies München, Innsbruck, Franzensfosto, Pontafel. — Um 8 Uhr G Min. abends: Porsonenzug von Wien, ' Praj,', Franzensfeste, Karlsbad, Egor, Marionbad, Pilsen, Budweis, Linz, Leobon, Villach, Klagenfaf1 , tafcl; über Selztal von Innsbruck und Salzburg. Um 9 Uhr f> Min. abends; Personenzug von Lees ^ * nur an Sonn- und Feiertagen. — Um 10 Uhr 4<: Min. nachts.1 Personenzug von Tarvis, vorn 1. J\'.i 10. September, an Sonn- und Feiertagon. — Richtung von Rudolfswert and Gottschee. U"1' ' 44 Min. früh: Personenzug aus Rudolfswert und Gottschee. — Um 2 Uhr 32 Min. nachm.: Porsonon'v. Strascha-Töplitz, Rudolfswert, Gottschee. — Um 8 Uhr 85 Min. abends: Porsouonzug aus Strascha-* f Rudolfswcrt-GoÜBehee. f l Abfahrt von Lnibnch (Staatsliiihnliof): Richtung nach Stein. Um 7 Uhr 28 Mi°:^f| Gemischter Zug. — Um 2 Ulir 5 Min. nachm.: Gemischter Zug. — Um 7 Uhr 10 Min. abends: Ge* ! Zug. -- Um 10 Uhr iä Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. h. ' Ankunft In Laibach (StuatHbahiihof): Richtung von Stoin. Um 6 Uhr 49 Min. frj")'|v mischter Zug. — Um 10 Uhr 59 Min. vorm.: Gemischter Zug. — Um 6 Uhr 10 Min. abends: Gemischt*1 — Um 9 Uhr 55 Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. ^0 Die Ankunfta- und Abfahrtszeiten sind nach mitteleuropäischer Zeit angegeben, dieselbe- ißt 8 jLg Ortszeit von Laibach um zwei Minuten vor. (jjaöi') s "< A Bildhauerei und Kunststeinfabrik DAVID SERAVALLI Slomšekgasse 19 # Laibach # Slomšekgasse 19 empfiehlt seine Erzeugnisse von Kunststeinstufen, Röhren, Postamenten, Patent-Dachplatten, Balustraden, Futterbarren, Ornamenten, Figuren, Gipsdielen etc. etc. Sämtliche iSteinmetzarbeiten werden fachgemäß zu den billigsten Preisen in Kunststein ausgeführt. Reichsortiertes Lager von dessinierten Bodenzement-platten. Vertreter in Bogenbalkendecken Patent „T r u h I". Betongewölbe und Betonwände in allen Konstruktionen, nach allen Systemen. 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