A m t s 53 l a t t. ^° 19. Dienftas ven 13. Februar t»38. ^ . ^.....^.,, >.,. ——— .'^^—.... >>. >»>'^, ^ . ^ ----------,,.,......,, ,. ......^ Cffubernia!- Verlautbarungen. Z. l//.. (5) Nc. 265/i,. Kundmachung. Durch die ,u zufolge allechöbster ^nt, schließ^ng vum 20. v. M. allergnadigst erfolgte Beförderung des Khrendomherrn yon St. Stephan, Fll,x <3hrenhöfer, zum Domherrn an dem Dumcapllel zu kinz, »ft die Stelle e,-ncs deutschen Predigers an der Nationalklrche ^>. ^al-lcl 6^11' iliiima m Rom in Erledigung gcsommen. — D»e mit dieser Stcüe verbünde« nen Emolumente find, eln Gehalt von monat« lich ^3 8olläi komani) mithin jährlich bei 700 fi. E. M., freie Wohnung, Wasch,, Gehelt' zung, Llcht, Bedienung, Arznei. Demselben lltgt nebst Lesung der täglichen helllgen Mcsse m der Knche, bn welcher er angestellt lst, auf eine bestimmte Intention oh, in dem Advente und zur Fastenzeit, und auch wohl öfter außer derselben zu predigen, überhaupt Be»cht zu hö: ren, und den in das bei dleser Kirche befindliche Spital aufgenommenen Pllgrimen gelsiliche Hülfe zu l.lfien. Dle Kosten der Relse nach Rom werben besonders bedeckt werden. — Die» jcmgen Wellpr,ester, welche sich für diese Slcl' le gee^ncl h°lien, und tncselbe wünschen, werden daher aufgefordert, ,hr« d.cßfälllgen, mit dcn Be'reilen «hrer Fah.gkllt u^d Wülklgkelt verscherien Gesuche be, ihrem Ordinariate b»s längsselis ^ndc dieses Monar^s einzureichen — Laibach am 2. Februar iZZg. _^ ^^^ ^ f »slprlschcü Landesprasidium. ZTTs^. (3) "^ Nr. "" ' Verlautbarung. W 0 mNdie E 0 mvetenz umdie An-drea ^ Echurblsche Stiftung von jährlichen 27 ft. 3n kr. E. M. ausgeschrie, ben wird. — Dlese Vt^flung tst für emcn Stub,erendln aus dcn uom Stifter Vndl»as K>cturd,, gewesenen Verwalter dls Gutes ^-hurn an der ^aibach, hierzu berufenen drei Familien, deren Rerrasmtantcn ur>d rachsien Anverwandten des Stifters Vermahl Antrtas Gchurbl, Math as Eluga und Martin Vau^ petilsch im Bezirke Münsendorf sis,d, und in Ermanglung eme« solchen Studierenden, für dles« Anverwandten zur Betheilung blftimm?. »- Diejenigen Studierenden, welche aus t» ner der genannten drn Famlllen abstammen, und diese Snftung zu erhalten wünschen, haben sonach ihre mit dem Taufscheine, dem Dürfligkeits«, Pocken? oder Impsungszeugnisse, dann mit den Studienzeugmssen von den zwei letzten Eemessral-Prüfungen, und endlich nur klnem legallsirten Stammbaume belegten Ge« suche bis in. März l. I. Hieher zu ublrreichen. — Nom k. k. illyrlschen Gubernium Laldach am 1). Jänner i826.«. Friedrich Ritter 0. Kreizberg, k. k. Gubernial» Secretar. AenuliKe ^erlautbarunZen. Versatzämtlichc Licitation. Am i5. d. M. werden zu den gewöhnlichen Amtsstunden in dem Hierort. Versayamte die im Monat December i856 versehen und ftit-her weder ausgelösten noch umgesetzten Pfänder, und dann die zur Versteigerung überbrachten Effecten fremder Parteien, mittelst öffentlicher Versteigerung an den Meistbulhenden verkauft. Die letztgenannten Effecten werden Tags vorher übernommen. Laibach am 9. Februar itt^tt. 37^927 (!) Mr. 5ül Verlautbarung. Dic k'ainl'cken Herren Blande besitzen «N ihrer Rc^uUaiur zwn ^clio« Bande Vlanu-script, titter den 3ttcl: „<^»rnll,!lii0 ?l2<;- n.l.nl:.',, i!andrc!gs: Ulld ständische Prol^-colls-Allszüge von l55o b,st »7^2" enthaltend, dtt i)er einfüge landschaftliche Nlsi»Üra« tor, Earl Ellfllcd l>. ^illyhuffcn auf iihrcn- 66 heimb zusammengestellt und dem damahligen Landeshauptmann, Anton Joseph Grafen o. Nuersperg, verehret hat, del dessen Absterben die krainlsche Pragmatik käuftichan den damah, ligen landcshauplmannjchaftllchen, nachherlgen Appellationsrath, Dr. Joseph Ferdinand o. Wolf, überging, daher diese Bände auch m»t der Inschrift: „ex likt-i» ^05. I^ercl. cle Wolf, .1. V. D^/ <7.l!65. I'<3^. (^.I^it. I)l.ic»t. (^rniollNE don5lli»ili^ bezeichnet sind.— Diese Pragma» :,f Krains haben d»e Hcrrm Stande vom ge» nannten Rath v. Wolf im Jahre 1790 erkauft; dazu gehörte aber noch ein dritter, dm Äebrauch der be»den erstern wesentlich erleichternder Band, ein Lexi c 0 n oder Au f-schlag buch (wie ls ausgedrückt wird) ent> haltend. — Dltser dritte Band geht ab, und da cs mögllch lft, daß selber im Laufe rcr Zeit in die Hände e'nes Pr,raten rechtlich gelangt seyn kann, so findet sich die Gt'ntnsch: Verordnete stelle veranlaßt, hicmit öffentlich kund zu machen, daß sie auf dll Wiedererlangung dllseü »n Verstoß gerathenen dritten Vandes der Prag» matlk Kl'ains elnen besondern Werth legn, und Jedermann, der denselben wohlerhaltcn an di2 Ständische Kanzle, abzuliefern in der Lage wäre, eme Belohnung von zehn Gulden 3onl>. Münze zu erfolgen velspricht. — Da übrigens aus dm Acten zu entnehmen «st, daß überhaupt von dieser Pragmatik Krams im lande mehrere Abschrtften bestanden hatten, so wnd Jeder, mann, der etwa em vollständiges Exemplar davon besitzen sollte, ersucht, den drillen Band dieses Werkes für einige Zeit an die Verordnete Stelle zu überlassen, um, wcnn dle NufflN, dung des den Ständen gehörig gewesenen Originals nlcht gelingen soNte, davon allenfalls «ine Abschrlft nchmen lassen zu können. — Von der Kramlsch-Ständisch Verordneten Stelle zu Laib ach am Ii. Iäinier l623. Eduard Graf v. Lichtenberg, ständischer Secretär. Zl l6^. (3) Nr. I9. Straßen-Licitations- Verlautbarung. Mlt löbl. k. k. Landes - Baudlr?ctionS, Verordnung vom 20. Jänner l. I., Z. 216, wurden d«e für das laufende Jahr «m Krain-burger Eomm»sfariate an den gesammlen Corn» munttülions-Kiraßen zur AlKiführung in An» trag gebrachten Kunstbauten genehmiget, und zugleich d«e Einleitung der dleßfalllgen Mmuen-do - Versicigtrung anbefahlen. >— Dlese Verhandlungen werden demnach, und zwar: bei der löbl. k. k. Bezirksobrigkeit Michelstetlen