^l. 1W. Freitag, 12. Mai 1833. 112. IllhlMNss. kllibacher Zeitung. ^sln V ll. d!?!?!, ^«^°tt»»er l snd!l!!l!.- ganzjährig st, l5. Halbjahr!ü ft, 7 5l>, Im L°mftt°,r: '""sn!«,is I^hri,, st, 5 5U. Flii die Zussellun» in« Han« na.'.Mri«, N, l, - Inftrps ^W'dnlten in Vozen Karl Ritter von ^icht d»f ^ und Charakter eines Hofrathcs mit " ^axe allergnädigst zu verleihen geruht. Schönborn m. p. N, .-------,_____ MtthiHs/ und k. Apostolische Majestät haben mit ss^Nt Umschließung vom 25. April d. I. den ^l zulncr? ^tadtpfarrer in Sanct-Vcit Gabriel "Mdiali "'""'cus des Gurker Kathcdralcapitcls "'^ zu ernennen geruht. ^ ________ Gautsch m. p. ^h/chft. und l. Apostolische Majestät haben mit 3^urm ^"schließung vom 24. April d. I. den zum Sectionsrathe im ^llht. "es Innern allergnädigst zu ernennen Taaffe m. p. ^^a^ ^e in Deutschland. glitsch "'Wen Tage, an welchem die Auflösung iie Me bet,p?lW"lles ausgesprochen wurde, hat sich Hz ^tuiw ^svolle Konsequenz dieses Ereignisses ^ Kr ^°" d^^^^.^.^ ^^. ^^„ ^" ^icht,'^'benden Abstimmung hatte die "on L"s ^"'sMgebene Parole die Gefolgschaft des hu? t>en Ä/,.^'?"lN'"lgchalte,l, dass nur sechs Freite in ftim"^ besessen l/atten/ offen für den Antrag ^.""3 d n m"' Unmittelbar nachdem die Reichs-^>r a.ns. Appell an das deutsche Volk erklärt hte ss'cht „7c ?" leneu der Bann genommen, welche Partei höher gestellt hatien, als ^^., Überzeugung. In unvollständig be- mit der knappen Majorität von 27 gegen 22 Stimmen die Wahlparole gegen den Antrag Huene ausgegeben und beschlossen. Die Minorität der 22 fügte sich aber dem Mehrheitsbeschlusse nicht und geht daran, eine neue Partei zu bildeu, die unbeschadet ihrer freisinnigen Grundsätze entschlossen ist, für die Ehre und Sicherheit des deutschen Reiches mit ihrem legislativen Votum einzutreten. Man wird mit den Männern, die sich nach schweren Kämpfen mit schwer gewonnenem Entschlüsse von der Partei-dictatur Eugen Richters losgesagt haben, kaum zu rechten vermögen. Man wird allerdings fragen müssen, warum der Entschluss erst nach der Auflösung des Reichstages gefasst wurde, während er früher vielleicht die Annahme des Antrages Hucne ermöglicht und so dem deutschen Volke die bevorstehenden heißen und nicht unbedenklichen Wahlkämpfe erspart hätte. Nicht mit Unrecht werden aber die Secessionisten aus der Fraction Richters darauf hinweisen, dass sie in solchem Zwiespalte zwischen der Parteiparole, auf welche sie gewählt sind, und ihrer persönlichen Ueberzeugung sich für verpflichtet erachtet haben, den Wählern das letzte Votum zu überlassen. Es zählen hiezu die besten, die angesehensten Männer der bisherigen Ge-sammtpartci. Männer, die bei allen Fractionen des Reichstages durch ihre Integrität, ihr Fachwissen nnd ihre politische Begabung sich Hochachtung und Sympathien erworben haben: Bamberger, der bedeutendste Mann in der Partei, der gelegentlich der Bank- und Währungsgesetzgebung im Jahre 1874 als autoritativer Führer sich geltend gemacht hatte; die Professoren Dr. v. Bar und Dr. Hänel, letzterer der Führer des Freisinns in Schleswig-Holstein; Rickert, der glänzende Redner und bisheriger zweiter Führer der Gesammt-Partei, u. a. Diese Männer wissen, was sie thun und was sie wollen, sie haben Geltung und Ansehen bei ihren Wählern und sie sind unabhängig von der Fürsprache Eugeu Richters und seiner «Freisinnigen Zeitung». Schon diesertage erprobte sich in Wittenberg bei einer von den Freisinnigen Dr. Barth und Dr. Dohrn einberufenen Wählerversammlung die neue Politik der von Richters Parole emancipierten Männer. In Wittenberg erklärte Dr. Dohrn, dass er sich freie Hand vorbehalte, in der Militärfrage so zu stimmen, wie er es für die Sicherheit des Vaterlandes und angesichts der internationalen Lage für nothwendig erachte. In gleichem Sinne hat sich der freisinnige Abgeordnete für Berlin, Dr. Alexander Mayer, offen mit seiner Abstimmung iln Reichstage für den Antrag Huene erklärt. So steht also im bevorstehenden Wahlkampfe die Thatsache fest, dass die freisinnige Partei, in zwei Lager gespalten, für und gegen die Vorlage auftreten und dir Verwirrung ihrer Anhänger mit eigenen Mitteln vermehren wird. Der Schaden, den bei solchem Vorgehen die liberale Sache erleidet, liegt klar zutage. Wie in Oesterreich die deutschliberale Partei durch ihren Widerstand gegen das Wehrgesetz im Jahre 1879 abdicierle und die Secession einer Gruppe besonnener Parteigenossen nothwendig machte, um das Reich vor bedenklicheren Krisen zu bewahren, so schädigt Eugen Richters und seiner Genossen factiöser Widerstand das Ansehen und die Geltung des Liberalismus im deutschen Reiche. Wie immer deutsche Wähler über die Militärfrage denken mögen, die Partei kann ihnen nicht imponieren, die an dieser Frage ihren Zusammenhalt verliert und die nicht einmal den Muth findet, in dieser Frage das Votum ihrer Genossen freizugeben. Haben jene freisinnigen Männer, wie Bamberger. Rickert, Hänel, welche für die Vorlage eintreten wollen, auf ihren Freisinn verzichtet, hat für sie die wirtschaftliche Kraft des deutschen Volkes aufgehört, ein Factor in ihren Erwägungen zu sein? Glaubt man im Lager Eugen Richters, dass die zweijährige Dienstpflicht je wieder zugunsten der dreijährigen Dienstpflicht werde beseitigt werden können, wenn sich die Einrichtung bewährt, oder dass eine gesetzliche Festlegung der zweijährigen Dienstpflicht die Rückkehr zur alten Einrichtung auf« halten könne, wenn sich die Neuerung nicht bewährt? Fürwahr, der Eindruck ist unauslöschlich, dass Eugen Richter in der ganzen Militärfrage nicht so sehr für feine Entlastung von der Dienstpflicht, fondern nur für Prestige und Macht der Partei agiert hat und dass er, um diesen Machtkitzel zu befriedigen, jene Partei, welche den Freisinn des deutschen Volkes repräsentieren soll, sowohl mit den Gegnern des nationalen Gedankens, den Welfen, Social-Demokraten, als auch mit den Gegnern jeglichen Freisinns, den Eentrums-leuten. alliiert hat. In der Gesellschaft, die der Freisinn Eugen Richters für die Majorität gegen den Antrag Huene gesucht hat, ist von Freisinn verzweifelt wenig zu spüren. Die bedenklichsten Elemente, die Antisemiten und Social-Demokraten, sie allein werden von der ^ Hz. Feuilleton. "^lt durch die dalmatinischen Inseln Ü/'" wal^?^ Sehenswürdigkeit in Trau ist der 'st ei,'' "N't ^ Schatzkästlein der Architektur. Das >ti?. der N"^" und Ornamenten reich verziert, V'über^'Zen. vielleicht das schönste in Dal-k «>h S^ortale eine schöne Rosette, die Kirche «"Heu n " ." drei Schiffe getheilt, bietet die prächtig alte holzgeschnitzte >r?. Aebenk^« ""°ll gearbeitete Marmorkanzel, l'«^hl UU; lebensgroße Apostelgestalten, da-^le. "e Stickt - "6 "°n besonderer Schönheit, ferner Vm/lNe W?le" her Mcssqewänder und Para-^l " alte'Kirchenbücher mit reich- '^ > a?^bwttern, eine Monstranze und eine « 5> . 3üert. ? und Silber, letztere von un^ >! 7' das vie"^ undefinierbaren, Alter, ft s der s^^ «elge e,erte Trogir der Slaven, Trapez <>>nia ">','' ""^ ber fchenswertesten Stable ^°Z uW "nd doch so merkwürdigen ? h^nnd >? ?l"t>ens war nicht da, denn schon ^>frl rX"^'nmelte man sich an Bord und «?> Nack ,""" seinen Bug nach dem Hafen ?" K "b r , "Nr F«h" sehen wir das Fort « ^"blick U? Z°"al cin überlebensgroßer «en "e Kan^ ^ Fl"t ist noch bemannt und 3> «> l?"7^lünde aus del,Bastionen her-l ^" z^NalK ^" ""über folgen wir den Win-^ H? von K^. Antonio und lansen endlich ^ff d"a3^"co ein, in welchem wir die Ulaoierte Fregatte Echwarzenberg er- gesichertste, den man sich vorstellen kann gesichert vor den Stürmen und vor feindlichem Ueberfall, da er nur durcb den leicht zu sperrenden engen Canal St. An-onio MH ist, und es dürste unschwer vorher-ustigen sein, dass er sich emmal zu emcm bedeutenden Kriegshafen in Oesterreich umgestalten wlrd Der Anblick der Stadt Sebemco nnt ihren am-philheatralisch aufsteigenden Häufern, über welche die Unwel der Kathedrale hoch emporragt, mit den zwe» Mren anders enen Castellen, bietet einen wahrhaft üb aschenden Anblick. Doch wurde d.e Besichtigung ^r K adt auf den Abend verschoben, da unsere Reise .näH t nach den Kerlafällen gieng. Die Fahrt dahin zunach t mcy ocn^ , gewöhnlich wird der 33/. "d°m^ "ir °b" benutzten Da der Capitän 3 ^ n?H nicht kannte, so dirigierte er das Schiff ^ >Z Är chen oft rechtwinklig sich abbiegenden durch dlc Stanley mit seinem Canale «ach d r K"tt e ^.^ vorder sichern Hand des "!^ ^mia Vou da gicngs in fünf Barken die Kcrka hwakf ^ bis zu den Fällen Mt Da nach der letzten Biegung des Flusses die ^äl c vlöblich in ihrer Gesammtheit vor das Auge ein geradzu überraschender Anblick. Der breite Strom stürzt über fünf Terrassen donnernd und schäumend in die Tiefe und neben dem Hauptfalle stüncn die Ncbenfälle in grotzem Halbkreise in mchr weniger mächtigen Armen herunter. Eine solche Fülle von Wasser in sonst wasserarmer, von kahlen Felsen eingeschlossener Gegend, gleichwie auch die üppige Vegetation um die Falle herum, konnte man kaum vermuthen. Die Wasserkraft der Fälle wird theilweise ausgeuützt. da von hier die Wasserleitung nach Sebenico abgeht und am Ufer mehrere Mühlen und primitive Kotzenwalken ihre Arbeitskraft dem Strome entnehmen. Was für Etablissements stünden in industriereicher Gegend an diesen merkwürdigen Fällen; waren sie in der Schweiz, es stünden schon Hotels da und man müsste für den Anblick Entröe zahlen, wie am Schaff-haufener Falle, an den diese Fälle überhaupt erinnern, dem sie an Breite und Wasserfülle zwar nachstehen, den sic aber an Höhe des Sturzes und an pittoresker Lage überragen. Wir gewannen beim Aufstieg bis zur oberen Thalsohle verschiedene Ansichtspunkte der Fälle, doch schien der von unten, vom Flusse selbst aus, der ciudrucksvollste. Abends war man wieder in Sebenico eingelaufen, und die Besichtigung der Stadt wurde vorgenommen So schön Sebeuico sich dem Beschauer auch von außen präsentiert, so wenig einladend sehen seine schmalen Gässchen im Innern aus. Das Schönste und Sehenswerteste ist die Domkirche, deren Architektur ein Gemisch von veneticmischer Gothik und Renaissance ist und an der wir vor allem trotz mancher Sülgebrechen gleichwohl einen Prachtbau des 15. Iahrhundertes be. wunden. Gar seltsam ist die Bedachung des 20 Meter hlchen Schisfes und d?r 30 Meter hohen Kuppel; die Eindcckung ist nämlich aus mächtigen aneinander gefügten Steinplatten construicrt. Das Baptisterium mit herrlichen Steinsculpturen, die reich ornamentierte Felloe und die schön geschmückten Haupt- und Seitenportale finden allgemeinste Bewunderung. Sonderbar muthen die 72 Kopfe aus Marmor an. welche als Gesimsornamentc am Chore dienen, unter denen man Laibaches Ze tun« Nr. 108. 926 12 Mai l333^ Niederlage, die der deutsche Liberalismus sich selbst beigebracht hat, ihren Nutzen ziehen. Die Schlagworte Eugen Richters werden durch die Demagogie der Desperados noch überboten werden, und schon heute erklärt das Organ der Social-Demokratie das allgemeine Wahlrecht in Gefahr, um mit dieser Parole frondierende Stimmen zu werben. Das Centrum, dessen Bundesgenossenschaft Eugen Richter festhält, mit welchem Hand in Hand er nach Bismarck auch den Grafen Eaprivi in die Schranken fordert, es ist ein gefähilicher weil unnatürlicher Bundesgenosse für den Freisinn. Zu Bismarcks Zeiten, als Culturkampf und feudales Iunkerthum glnchmäkig die Katholiken und die freisinnige Bürgerschaft bedrängten, mochte die gemeinsame Nothlage solches Bündnis entschuldigen. Wie unbedeutend war die Srptennatsfrage, die Frage der Festlegung des Militär-Etats auf sieben Jahre, im Verhältnisse zur heutigen Militärsrage! Und doch wurde die alliierte Opposition damals geschlagen. Lediglich die Unzufriedenheit, welche die stagnierende Gesetzgebung, die Fortdauer des exclusiv junkerlichen Regimes verursachte, ermöglichte den Wahlsieg des Gegencartells von 1890. Jetzt standen die Dinge anders. Die Handelsverträge waren votiert, auf dem Gebiete der Steuer-und Verwaltungsgesehgebung war neue Regsamkeit in Prenßen bekundet, die Glfahr einer reactionären Schulgesetzgebung war abgeschlagen, das Iunkerthum war zurückgedrängt, die conservative Partei zerklüftet. Jetzt war für den Freisinn Gelegenheit, mit Mäßigung und Patriotismus eine achtunggebietende Stellung einzunehmen, und diese Gelegenheit wurde preisgegeben um etlicher Wahlkreise willen, in denen Richter und Windt-horst gemeinsam gute Stimmenjagd gemacht hatten. Wer die gewundenen Wege der Centrumspolitik verfolgt, wird sie allerorten Zielen zustreben sehen, die zum mindesten dem deutschen Freisinn mehr als unerwünscht erscheinen müssen. Mit dem Centrum kann sich der Freisinn nur für Iwecke der Negation vereinigen. Im Augenblicke, da das Centrum wirkliche positive Resultate seiner Politik anstrebt, kehrt es dem Freisinn den Rücken und wendet sich den feudalen Conservativen zu, die allein geneigt sind, mit ihm zu operieren. Ob diese Verbrüderung in ihrer demagogischen Ausnützung nicht dem Centrum selbst Nachtheil bringt, mag die Zukunft erweisen. Dem Liberalismus in Deutschland ist die Allianz mit dem Centrum verhängnisvoll geworden und, wenn überhaupt, so gehört die Zukunft jenen Männern, die mit der Parole Eugen Richters in der Militärfrage auch die innerlich contradictorische Vereinigung mit dem Centrum muthig und ihrem besscren Einsehen vertrauend von sich abgelöst haben. Politische Ueberficht. (Spanisches Consulat in Trieft.) Dem Bestallungsdiplome des zum spanischen Consul in Trieft ernannten Evaristo Diaz Caminada wurde das kaiserliche Exequatur ertheilt. (Ein ausgewiesener Abgeordneter.) Den polnischen Blättern zufolge wurde der Reichsraths-und Landtagsabgeordnete Tomislaus Ritter von Roz-wadowski, der in Russisch-Polen begütert ist, im Ad- ministrationswege mit seiner ganzen Familie aus Russland ausgewiesen. (Böhmen.) Die «Närodni Listy» haben die Meldung gebracht, dass die Altczechen für das erledigte Reichsrathsmandat der Prager Ncustadl den Dichter Iaroslav Vrchlicky zu candidieren gedenken. Wie aber aus Prag telegraphiert wird, erklärt Vrchlicky in czechischen Blättern, dass er der Politik stets ferngeblie-ben sei und er daher mit dieser Candidatur nichts zu thun habe. (Die Herb st manöver in Ungarn.) Hof-Quartiermeister v. Branko ist diesertage zur Ausmittlung von Quartieren für Se. Majestät den Kaiser und seine Gäste anlässlich der Herbstmanöver nach Güns abgereist. Den Manövern werden der deutsche Kaiser, König Albert von Sachsen und Prinz Leopold von Baiern beiwohnen. Die Manöver werden vom 18t?n bis zum 21. September daueru. (Kroatien.) Budapester Blätter melden, dass die jüngste Anwesenheit des Banus Grafen Khuen-Hedervary in Budapest mit der Besetzung des Agramer Erzbisthums gar nichts zu thun gehabt hätte. Graf Khuen habe nur rücksichtlich der eventuellen Einführung der Civilstandsregister in Kroatien und Slavonien Rücksprache mit den ungarischen Ministern gepflogen. Der «P. N.» glaubt versichern zu dürfen, dass der Banus erklärt hätte, die Kirchenftolitik des Grafen Csaky sei in Kroatien einfach undurchführbar. (Im ungarischen Abgeordnetenhause) führte Cultusminister Graf Csaky Amtsdocumente an, nach welchen der frühere Fürstprimas ganz freiwillig die Ausfolgung der Matrikelauszüge der weggetausteu Kinder angeordnet hat. Redner habe dreimal bemissioniert; jedesmal aber haben sich die competentesten Factoren geweigert, seine Demission anzunehmen. Er era^te es daher für eine Ehrenpflicht auszuharren und die Priu-cipien seiner Ueberzeugung geltend zu machen. Der Minister könne sich vor einer Confession nicht beugen. Die Lösung sei nur so für den confessionellen Frieden günstig, wenn der Kirche die Freiheit im eigenen Wirkungskreise belassen, dieselbe aber auch dem Staate für seine Agenden gewährleistet werde. (Oesterreich-Ungar u und Serbien.) Aus Belgrad wird unterm 10. d. M. gemeldet: Der König empfieng gestern den österreichisch-ungarischen Gesandten Baron Thömmel, welcher zwei kaiserliche Handschreiben, betreffend die Antwort auf die Notification des Regierungsantrittes des Königs und sein neues Beglaubigungs-schrriben überreichte. Thömmel sagte, er werde sich bemühen, ein getreuer Dolmetsch der aufrichtigen Freundschaft zu fein, von welcher die österreichisch-ungarische Monarchie stets für Serbien beseelt gewesen sei. Seine Hauptaufgabe werde es sein, die bestehenden Beziehungen der guten Nachbarschaft zu pflegen. Der König ant» wortete, er fühle sich für die aufrichtige, freundschaftliche Aufnahme, welche die Notification seines Regierungsantrittes beim Kaiser in Wien gefunden, besonders verpflichtet. Er sei überzeugt, dass die freundschaftlichen Beziehungen beider Staaten, welchen er die allergrößte Bedeutung beilege, in der Person Thömmels einen wertvollen Förderer finden werden. (Kaiser Wilhelm über die Militär-vorläge.) Nach der Truppenbesichtigung auf dem Tempelhofer Felde sprach der deutsche Kaiser den Generalen und Stabsofsicieren sein Lob auA^uF Seitdem wir uns nicht gesehen, sind eigene ^ ^, mit dl.r Militärvorlage vor sich geg«"^"'^« M nicht deren Ablehnung erwarten können, sonw» ^ von den, patriotischen Sinne des Reichstage« V ^ bedingte Annahme. Ich habe mich WM ou ^ täuscht. Ich musste zur Auflösung sch"te" "^D von dem neuen Reichstag die Zustimmung zu. ^ ft Vorlage. Sollte aber auch diese Hoffnung ""'A H. bin ich gewillt, alles, was ich vermag. ^^B reichuug derselben zu sehen; denn ich blN zu > ^ der Nothwendigkeit der Militärvorlage, um gemeinen Frieden erhalten zu können, überM«'^ ^ (König Alexander von Ser^^ ginnt am 16. Mai seine Ruudreise, an we^ ^z er von der serbischen Hauptstadt abreist M" ^ iu Iagooina eintrifft, woselbst der Komg _^, besuchen wird, die vom Erdbeben heimgeM w° Am 18. Mai kommt der König in Pozarev" ^ zic er das Pferderennen, die Pferde-Ausstellunfl ^ öffeutlichen Anstalten besichtigen wird. D,e ^ ^z den König mit großen Festlichkeiten empfang ''.^ ^ finden zu Ehren des Königs eine Illunn"« ein Fackelzug statt. c.^rlM^ (Im englischen Unterhause)e"^. Chefsecretär des Landlieutenants von I^"^^!' die Polizei biete alles auf, um die Urheber " ^. sion in Dublin zu ermitteln. Er hoffe, da,s ^ b" forfchungen diesmal erfolgreicher sein we"^ ff früheren Anlässen. Es sei überhaupt noch "^M gestellt, ob es sich um ein Dynamltatteni" ^ Hierauf wurde die Specialdebatte über 0«e v Vorlage begonnen. ^ M (In Serbien) beginnt bereis ^. ^ action wider die letzten Skupschtinawaylen, hW allerdings eine Willkür ohnegleichen geh^'A ^ ^5 scheiut. Einige Vezirkspräfecten und ntty ^M bürgermeister sind, wie man der «Pol. ^- jF" wegen Fälschung von Wahlresultaten del ^f Skupschtinawahlen in strafgerichtlichc anm, "> zogen worden. ^ ^mel) ^ Eindrücken in ben Couloirs der franzol'!^ ^B zufolge ist die Majorität dem Project« °"^^l auflösung abgeneigt. Die Kammer.wayl" ^l i" Stelle des nunmehrigen Fiuanznünisters ^ Vizepräsidenten. , <«^ri<"^i! Dienstag nachmittags in Agram durchge" ^ ^ keinerlei'officielle Begrüßung Fürst hat während des halbstündigen Ml" '^ Coups' nicht verlassen. Tagesneuigleiten. ^F Se. Majestät der Kaiser haben n"t ^ Entschließung vom 24. April d. 3-/"^ ta» dass ein Zwanzigstel des Erträgnisses ^" i<^ Stistungshauses auf dem SchottenrMg ^ MB ' Jahre der Wiener freiwilligen RettungM' gewendet werde. ^ ^ . ^ -(Vom Hofe.) des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs ^u.^^ ein Ballfest statt, welchem die Kl0"^^^. auch die Köpfe des Kaisers Max und Tegetthoffs zu erkennen glaubt, die bei der Renovierung anstatt der fehlenden alten hiehergeseht worden sein sollen. Leider konnten wir die Kirche im Detail nicht weiter betrachten, so lohnend dies auch gewesen wäre, da der Abend beri its angebrochen war. Es wnrde das Diner an Bord eingenommen und unter Spiel, Musik, Tanz und Scherzen der Abend an Bord verbracht. Um 7 Uhr morgens den 3. Mai giengs nach Zara, wo um halb 10 Uhr vormittags die Landung gegenüber der vom Stapellauf in Trieft heimlehrenden und hier vor Anker liegenden l. und k. Escadre vonstatten gieng. Die Escadre war unter dem Commando des Vice-Admirals von Spaun und des Commodore Conte Cassini mit sieben Kriegsschiffen, darunter «Kronprinz Rudolf» und «Prinz Engen», ein» gelaufen. Zara ist von den zur Besichtigung gelangten dalmatinischen Städten die wenigst interessante. Eine lange Reihe moderner Zinshäuser verdeckt die dahinter liegende Stadt und gibt dein Anblicke vom Nord aus etwas Nüchternes. Die Stadt selbst besteht aus engen Gassen, von denen eine wohl nur im Verhältnisse zu den noch engeren den euphemistischen Namen «Calle A^'. A?' ü> welcher sich auch die k. und k. deutsche Mllitarschule befindet. Sehenswert ist die Piazza dei Signori mit dem Uhrthurme an der Hauptwache und w gegenüber wgenden Loggia, jetzt Bibliothek. Die Domkirche mit einer sehr hübschen Fac-ade, sehr schönen Chorstuhlen, Gemälden von das Baptisterium die Kirche ^St. Simeone^mÜ) e Kirche St. Donato, deren Fundamente auf unteraeleate Stücke von Marmorfäulen aufgebaut sind. Dicse Säulen sollen einem früher hier gestandenen Tempel der Juno Augusta (Gemahlin des Kaisers Augustus) entnommen sein, und dieser Act des Vandalismus wohl den Aufbau der christlichen Kirche auf den Trümmern des Heiden-thums symbolisieren. In dieser aufgelassenen Kirche ist, und zwar in den hoch oben gelegenen Rnndgallerien, das archäologische Museum untergebracht, eine schon jetzt ganz ansehnliche Sammlung von Antiquitäten. Nach dem Diner am Bord Reunion im «Cafe' Centrale», ein prächtiges Cafi modernen Stiles, worauf ein Theil der Gefellfchaft die Maraschinofabrik Drioli besichtigte, wo dieselbe vom Fabrilsherrn und seinen Kindern in liebenswürdigster Weise aufgenommen, herumgeführt und zum Schlüsse mit einem Gläschen dieses vorzüglichen Fabrikates bewirtet wurde. Ein Rundgang durch die Stadt und die Basteien beschloss die Landtour. An Bord zurückgekehrt, wurde die Gesellschaft vom Bürgermeister Cavaliere Trigari, der uns schon bei der Einfahrt begrüßt hatte, neuerlich bewillkommt und diefelbe durch Productionen der Stadtkapelle, die am Molo zu Ehren der Fiumaner spielte, überrascht. Im Momente der Abfahrt fuhr eben der Statt° Halter an Bord des Admiralfchiffes, um die Gegen-visite zu machen, worauf beim Verlassen des Schiffes die Escadre die Salutschüsse abgab. Wir aber fuhren unter ben Hurrahrufen der am Molo verfammelten Volksmenge und Tücherschwenken weiter, indem auch wir beim Vorüberfahren an der Escadre dieselbe mit miem Hurrah begrüßten, was die Officiere durch Schwenken der Mützen erwiederten. Abends 7 Uhr war das Soupe'e an Bord, an welchem alle Mitglieder der Gesellschaft im Speisesaal theilnahmen, und das sich durch eine lange Reihe von Toasten ernsteN und lau' nigen Inhalts zu einem Festbankette gestaltete. Mit Recht galt der erste Toast unserem Führer Baron Lettis. der in der That mit voller Befriedigung auf _________________ ^M die durchwegs gelungene, durch keinen ^ Ma^F Fahrt zurückblicken darf. Minutenlanger ^ ^ den Worten des Sprechers Oelletich. ^ ' 5ro^ auf die Damen, auf die i^cne'il Un^^f he"^! den Handelslammerpräsidenten Maymer, ^ h,e . tan Vaccarcic, ein Laibacher wasner^.^^ ^^ Fiume, was mit einem H^ . ""'«l^eM ^ wurde. Mittlerweile war, schon '" 5^' ei" ^ ^ trischen Lichter des Hafens von Mm ' ^ 05 mit Regen eingetreten, und das er "^ heA ^ wolkenlosem Himmel und sPiegelM " ^ M ^ Fahrt spürte man, dass n'an sich ««s ^, gB S^F finde, indem d.S Schiff in leichte Sch'"^ch'W> Doch bald h?rte Regen, Gewitter uno ^l ^. auf und wir landeten um h^,bliebe""'HF in Fiume, am Molo von den zurH ^..t b ^ den und Verwandten der FahrtgenH" ^lB^Z Dies die Maienfahrt durch /> ^ . ^ Inseln. Es war nicht beschreibung von Oberdalmat,en z" 1", „l't" M nilgt nicht eine Fahrt von dm " war„">< fünf Landungspunkten, «ufere Ab la)^^M^ tragen zur Kenntnis dieses M""' wen'^hie^ an Naturschönheiten reichels, aber , ^elle'^"" nnd so wenig besuchten «j> anzuregen, auch einmal von Lallia°, ^ , Dalmatien in Scene zu setzen^ , ^neh"'Ä U Freilich müsste eine solche Un^ hieHH kundiger Hand geleitet werden, "" „Ml B, Naro'! Lettis und seiner ihn Comitegenossen war. Dann aber, lve" ^ieHB" sich nur halbwegs so B"stigH jede"He''' der Fall war, wird so eme 3"^ M)e ^ eine erinnerungsreiche, eine unveru, -^^lwny Nr. 108. 929 12. Mai 1893. !^fi°, die A? ^°" Ludwig, Erzherzogin Maria °" Giften i,?^""^ vtto, Ferdinand und Friedrich, «"b At M.^" Mitglieder der kaiserlichen Familie . ^ lN./l " ^" H°W Aristokratie beiwohnten. ^^samwll.I^^lung von Schulmännern.) ^ Wer b« "^.beutscher Philologen und Schulmänner vom 2.^. bis ,8.d. M in Wien !^Nl ein 3,.?^ V^aramm des 84. d. M. steht unter !!^" Vlus,..« ^ ^" Nntikenllusstlllung im österrei- ^"« und 3! ?!" ^"^"ng der Herren Custos Dr. "^ C« ,n^^°r Dr. W. Gnrlitt. In der eng- """ Vortraa .? b"" Professor Dr. Luick aus Graz ^iür d,e'."^e Bedeutung der lebenden Mund- 5^MsHer '^ Lautgeschichte, und Herr Professor ^""logie K.H ü ^°9 einrn Vortrag «über die ^°"istisch«n V."7"3lischen i-Umlautes' halten. In der ,'k'ch K^'°" ist ein Vortrag des Professors ?°i'und^^ °" Verlin: , V ° a"?"" umhergetrieben, zuletzt in Ost. 3 KW'>,,« mea °"^ "^^^ " °" ^" ^lficiers-^'luche um n" Regimenter unter fingiertem Namen z ' da d" ^3"ll"tzung, welche er auch regelmäßig I ^Nlaiin '^'"e Sammlungen für den vermeint- ^ Ach^j »,, ""aden veranstalteten. Die Polizei ,«!, ^ (Ln/ ?! ""^ die Spur und verhaftete Zalewski. '^^lbahnproject.) Da« l. k. Handels-^ Mn ^ ^ dem Ingenieur Eduard Klemenscziewicz '2^ bie N.3"'" mit dem Ingenieur Karl von ^ltln ^ "'"'gung zur Vornahme technischer Vor-3? heilenst?^""""^ Localbahn von der z^ranz X^aslau der Localbahn Cilli-Wöllan ""derV7/"tnig und St. Martin zu der Station z^ (Wahn ^bach-Stein "theilt. .>dez3^ehn Frauen ertrunken.) Die 5» ' "ach b ^ ^ulalia bei Saragossa hatten be° hz se>i ^ "Wallfahrtskirche Conciliv zu wallfahren, Übleren /". Sie mussten dabei einen tiefen !°? ästete' ^!.)em ein morscher Kahn Ueberfahrts-^ ? und di- <^ " ^" ^ache brach der Kahn zu-^ 3ta»-« F""n und Kinder stürzten ins Wasser. ^ («Ler,^ ^ "trunken. V^rantw'?"t,) In Stry ist vorgestern die ^^Eft^ "rennerei abgebrannt. Beim Heraus« ^ derselh.'"Kessel °"s den Flammen explodierten by> ^ schiere m^^" ^'" ^i der Hilfsaction thätige ^ll!. Flamw ""dwunden erlitten und ein anderer '", men umzüngelt wurde und förmlich ver« »ük^ienin ° Ueberschwemmungen) treten '>>l°l°^bah^', ^«render Weise auf. Der Straßen-lk'Ie 1 .^stret,«« ?^ '^ unterbrochen. Die Züge langen " »"hen d? Flüsse und Ueberflutungen der Ge-^ »^ l^ani, -^""^" 'n den Sätionen an. ^ ?!^ienn« ;'" einer Kirche.) In der Kirche RM«./ "ach während der Firmung Feuer "ere »»^"il wurden vier Firmlinge erdrückt wlsonen schwer verletzt. Local- und Provinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. sechste Sitzung am 9. Mai. (Schluss.) , Vor Uebergang zur Tagesordnung brachten Abgeordneter Freiherr von Schwegel und Genossen folgenden dringlichen Antrag ein: Auf Grundlage der von der hohen l. k. Regierung durchgeführten und in dem Erlasse des l. l. Handelsministeriums vom 27. v. M. mitgetheilten Erhebungen über die Karawanlen-bahn und insbesondere rücksichtlich der Theilstrecke von tinem geeigneten Punkte der Rudolfsbahn über Neumarktl ins Annathal, und gestützt aus die Erwägungen, denen hinsichtlich dieser Nahn der Landtag des Herzogthums Kram schon mit seiner Resolution vom 20. Jänner 1866 Ausdruck gegeben hat, sowie auf den Beschluss vom 20. October 1688, durch welchen dieser Landtag den Ausbau einer Localbahn nach Neumarktl mit der Uebernahme eines Betrages von 50.000 fl. in Stammactien fördern zu wollen sich bereit erklärt hat; in Erwägung, dass die projeclierte Bahn nunmehr als Hauptbahn zweiten Ranges ausgebaut werden soll und die effectwen Kosten für die in Frage stehende Theilstrecke auf beiläufig 1,300.000 si, ver-anschlagt werden, und unter voller Würdigung der hiebei maß« gebenden gesammtstaatlichen Interessen und der Bedeutung der Karawantenbahn für den Durchzugsverkehr aus den nördlichen Provinzen des Reiches nach Trieft sowie des Antheiles des Landes Kram an diesem allgemeinen Ver-trhre und der besonderen Förderung seiner Verkehrs-beziehungen mit den Nachbarländern überhaupt, beschließt der Landtag des Herzogthums Krain: «Dem Unternehmen sür den Ausbau einer Hauptbahn zweiten Ranges von einem geeigneten Punkte der Rudolfsbahn über Neumarktl und bis zu einem geeigneten Punkte im Annathale zum Anschlüsse an die projectierte Loiblbahn wird vom Lande Krain eine Subvention in der Form der Uebernahme von Stammactien nl i^ni-i im Betrage von 50.000 fl. unter der Bedingung zugesichert, dass 1.) ein weiterer Betrag von 80.000 fl. in Stammactien von den Interessenten und der Unternehmung aufgebracht werde und dass 2.) für den Rest des Baucapitales dieser Theilstrecke, der in Prioritätstittes ausgebracht werden soll, vom Staate die Garantie eines jährlichen Reinerträgnisses gewährt wird, welches der 4proc. Verzinsung nebst der Tilgungsquote dieses Prioritätsanlehens gleichkommt. Der zweite Theil des Dringlichteitsantrages lautet: Im Hinblicke auf die allgemein anerkannte Nothwendigkeit einer zweiten selbständigen Bahnverbindung Triests mit dem Hinterlande und mit Rücksicht auf die Vortheile, welche aus einer solchen Verbindung auf dem Wege über Krain ebenso für das Land als für die Förderung der allgemeinen Verkehrsinteressen des Reiches sich ergeben; und mit Rücksicht darauf, dass die Frage dieser Verbindung im Zusammenhange mit der projectierten Kara« wantenbahn rechtzeitig und ernstlich geprüft und ent-schieden werden muss und das zugleich hervorragende wirtschaftliche Landesinteressen mit einer entsprechenden Lösung dieser Frage verknüpft find, wird der Landes-ausschuss zugleich beauftragt: die hohe l. l. Regierung dringend zu ersuchen, zum gwecke der Herstellung einer zweiten birecten Verbindung mit Trieft, nachdem derzeit neben den übrigen vorliegenden Erhebungen das Project einer Bahnlinie Bischoflack-Kirchheim-Görz bereits studiert wird auch das Project einer Verbindung der westlichen Staatsbahnen (Rudolfsbahn) durch die Wochein einem forgfältigen Studium zu unterziehen. Gleichzeitig spricht der Landtag seine Bereitwilligkeit aus, eine Fortsetzung der Rudolfsbahn, welche, von einem geeigneten Punkte der Strecke Tarvis - Laibach ausgehend, zum Anschlüsse nach Trieft führen würde, möglichst zu unterstützen. — Beide Anträge des Abg. Freiherrn von Schwegel wurden nach ausführlicher Begründung seitens des Antragstellers und wärmster Befürwortung seitens des Abg. «Zuklje ein« stimmig angenommen. Abg. kais. Rath Murnik und Genossen brachten folgenden selbständigen Antrag ein: «Mit Rücksicht darauf, dass im sogenannten Reformtarife der k. l. priv. Südbahn die Ansähe meist höher sind, als im früheren Tarife, weiters mit Rücksicht darauf, dass infolge dessen der Verkehr in Kram sehr erschwert ist und dass so manches Industrie-Unternehmen eingehen muss, wenn dieser Tarif nicht bald eine Aenderung erführt, wird der folgende Antrag gestellt: Der hohe Landtag wolle beschließen: Der Landesausschuss wird beauftragt: ^) sich an die Direction der l. k. priv. Südbahn mit dem Ersuchen zu wenden, diesen Reformtarif zu ändern; K) sich an das hohe k. l. Handelsministerium mit dem Ersuchen zu wenden, dasselbe wolle seinen ganzen Einfluss dahin geltend machen, dass der Reformtarif der k. ?. priv. Süd-bahn sobald als möglich geändert werde; r"^ sinnend ins Weite. M/^tvere m« °"' nasskalter, hässlicher October-'° kleben u?'""pfen sH^m eintönig an die . ^ Hütte in?" ?"her, heftiger Wind umbraustc X?° Wa sAN" si« das junge Weib befand. ^ «baar ssls^"' ^hr schön; ihr goldbraunes, Xb^be. b au, ? "pp'ger Flut über ihren Nacken ^le>??l. und ^ "^" blickten unter dunklen Wim< .- d^ge von ^,?"^ ölendes blassen Gesichtes > ^ wnsst^W klassischer Regelmäßigkeit. >w,^chiinK.>^s sie schön war; allein was >"°r «"", !° °""' das« sie "zige^ die "X ^" ^n nächsten Tagen leben ^ «t °s sie bchß.^b verfallene Hütte war das NUN wie eine Venus, « h und n»'^""b "on einem heißen Durst ° ist ln> ^lchthum gequält, hungernd und einsam zu sitzen, 0H W° ba ^""' bittere Gedanken zu erre- M«1^' das7s)°lche lcht hegte, obschon sie sich " ^lbst V> Mm größten Theil? an ihrem ^tz'^ '"""war. Denn sür sie war Armut ^^''^^"""" Pächter in einer Grafschaft "us über i^ s""" Tochter eine Erzie« lyrem Stande gegeben und viel für das sich zu seltener Schönheit entwickelnde Mädchen ^ So lange die Mutter lebte, gieng alles gut, aber als die thätige, sparsame Frau starb, war mit einem Schlaae alles anders geworden. Der Pächter, stets ein wenig zum Leichtsinn ge-neiat eraab sich dem Trunk, und Martha ließ in der Wirtschaft alles gehen, wie es eben gehen mochte; sie dünkte sich viel zu gut, mn gleich ihrer Mutter überall mit Hand anzulegen und nach dem Rechten zu sehen^ Der Wohlstand des Pachters nahm rasch ab, und .'mes Taaes verschwand die schöne, kaum siebzehnjährige Martha, ohne dass man wusste, mit wem oder wohin ^ V'zwe7 Jahren kam Martha wieder; sie kam aerade rechtzeitig, um ihrem Vater die Augen zuzudrücken und NeNk vo der elenden Hütte zu nehmen - das der Sterbeiidechr hinterlassen konnte. Da iak sie nun und blickte hmaus m die emsame, düstere G aend; die Hütte stand abseits vom Dorfe, w d^ ""d tagelang sah Martha ^"^Sei/Ämr" Woche war ihr Vater begraben, und noch immer wusste sie nicht, was sie beginnen sollte. Wohin sich wenden, wohin gehen? Sie hatte niemand, niemand in der weiten Welt! Während sie so m den dämmernden Abend hin-ailsstarrte, sah sie plötzlich am Saume des Walors eine weibliche Gestalt auftauchen, die sich langsam und müh-am ortbewegte. Martha beobachtete die Näherkommende mit steigen- dem Interesse; augenscheinlich suchte das Weib nach einem Schutz und Obdach. Martha war kein weichherziges Wesen, dennoch empfand sie eine Regung des Mitleids, als sie die Züge des Weibes sah. das gleich ihr jung und schön war. Noth und Kummer sprachen aus dem blassen, abgemagerten Gesicht, und stehend hob sie beide Hände empor, als sie Martha am Fenster erblickte. Martha stand auf und öffnete der Fremden die Thür. «Dank, tausend Dank!» flüsterte eine weiche, müde Stimme in etwas fremdartigem Accent. Martha ließ das junge Weib eintreten und fachte das erloschene Feuer an, damit die Fremde ihre durch« nässten Kleider an demselben trocknen tonnte. Dann brachte sie Milch und etwas Brot herbei, und an der Hast, mit welcher ihr Gast danach langte, sah sie, wie sehr die Arme der Erquickung bedürftig war. «Sie kommen weit her?» fragte Martha die Fremde. «Ja,» lautete die mit leiser Stimme gegebene Ant-wort; «ich bin eine.Deutsche und kehre in meine Heimat zurück.» Martha horchte auf; ihre Mutter war auch eine Deutsche gewesen und sie hatte daher diese Sprache vollkommen und fliehend sprechen gelernt. Sie sprach die Fremde mit deutschen Worten an, lind cm flüchtiges Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie den Ausdruck des Entzückens sah, der beim Anhören der heimatlichen Laute das feine Gesicht der jungen Frau überflog. l3"tsr»u.'u f"'«" L«ibachtr Zeitung Nr. 108 930 12. Mal M3- und Leiter der Landesregierung Freiherr von Hein trat in längerer Rede für das Eingehen in die Specialdebatte über die vorliegende Regierungsvorlage ein. Die Ein« Wendungen, welche gegen die Vorlage vorgebracht wurden, seien nicht solcher Natur, dass in der Specialdebatte nicht eine Einigung erzielt werden lönnte. Die vom Referenten beantragte Enquete erscheine schon aus dem Grunde nicht erforderlich, weil eine solche bereits vor Einbringung dieser Vorlage einberufen worden war, Freiherr von Hein widerlegte die Bemerkungen des Referenten über die Feststellung der Jagdgebiete und die jagdpolizeilichen Bestimmungen; es erscheine angezeigt, die Erlassung von Jagdverboten aus dem Grunde den politischen Bezirlsbehörden zu übertragen, weil in einzelnen Fällen zur Vermeidung der Ausrottung gewisser Wildgattungen schleunige Anordnungen getroffen werden müssen. Was die Ausdehnung der Jagdgebiete betrifft, würde keine wesentliche Aenderung plahgreifen, da auch der neue Gesetzentwurf die Möglichkeit der Eintheilung der Jagdgebiete nach Gemeinden bietet. Gegenüber der Behauptung des Referenten, dass die Befugnisse in Iagd-angelcgenheiten fast durchwegs den politischen Behörden übertragen werden sollen, betonte Freiherr von Hein, dass kein den Gemeinden zustehendes Recht geschmälert werden soll. Bezüglich der geäußerten Bedenken inbetreff der Ri< gorosität bei Bestellung des Wachpersonals zum Schutze der Landcultur hob Freiherr von Hein hervor, dass es doch unerlässlich sei, das« das Wachpersonal sich Nar ist über die Pflichten, zu deren Erfüllung es sich eidlich verpflichtet. Der Redner ersuchte zum Schlüsse seiner Aus' führungen nochmals, über den Cmwurf des Iagdgesetzei in die Specialdebatte einzugehen. Nachdem noch Abg. Kavkic gegen die Vorlage gesprochen und der Referent in feinem Schlussworte nochmals für den Antrag des Ausschusses eingetreten, wurde bei der Abstimmung der Antrag des Verwaltungsausschussei angenommen. Desgleichen wurde die Petition des lrainischen Iagdschuhver-eines in Laibach um Aenderung einiger Bestimmungen des Iagdgesetzentwurfes dem Lanbesausschusse zur Würdigung abgetreten. Abg. Grasselli berichtete über den Rechenschaftsbericht des Landesausschusses, und zwar zunächst über «besondere Vorkommnisse», und stellte folgenden Antrag: «Die Landesvertretung nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dafs der Landesausschuss anlässlich der freudigen Ereignisse im Allerhöchsten Kaiferhause die Gefühle unbegrenzter Ergebenheit und Treue, von welchen die ge-sammte Bevölkerung des Herzogthums Krain durchdrungen ist, zum Ausdrucke gebracht hat. Die Landesvertretung stimmt diesen patriotischen Kundgebungen des Landes-ausschusses begeistert zu.» Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Abg. Grasselli berichtete weiters über den Titel «Landesausschuss» und stellte den Antrag: «Die Landesvertretung spricht dem Herrn Landesausschuss-beifiher kais. Rath Murnil ihre dankbare Anerkennung dafür aus, dafs er von 1883 bis 189» unermüdlich und erfolgreich den Landeshauptmann im Landcsausfchusse ver« treten und während dieser Zeit (im ganzen über 18 Monate) mit Aufopferung die Geschäfte des Landesausschusses selbst geleitet hat.» Der Antrag wurde angenommen. Bei diesem Anlasse beanständete Abg. Dr. Tavkar, dass der Landesausschuss an landschaftlichen Gebäuden zum Theile ausschließlich deutsche Ausschristen dulde und beantragte eine Resolution wegen Voranstellung des slovemschen Textes bei den fraglichen Aufschriften fowie wegen Anbringung einer slovenischen Aufschrift neben der deutfchen an der neuen Landwehrlaferne. Abg. Dr. Tavcar rügte auch den Umstand, dass der Herr Landeshauptmann den Leiter der k. l. Landesregierung, Freihcnn von Hein, dessen Er< nennung man vielfach als Concession für die deutfche Partei bezeichnet habe, bei dessen Amtsantritte mit einer deutschen Ansprache begrüßte. Der Leiter der l. k. Landes» regierung, Freiherr von Hein, bezeichnete die Bemerkung des Abg, Tavcar inbetreff seiner Ernennung schon mit Rücksicht auf die erhabene Person, welche dieselbe vollzog, als durchaus unpassend. Landeshauptmann Detela recht« fertigte sein Vorgehen in der berührten Angelegenheit unter Hinweis auf die im Jahre 1870 von den Patrioten Dr, Bleiweis, Toman lc, festgestellten Normen, Weiters wurden die ^ 1 (Sanction der Gefetzentwürfe), 2 (Steuern) und 3 (Landesunterstützungen) zur Kenntnis genommen und bezüglich des § 2 eine Refolution, betreffend die Erhöhung der Abzüge für die Reparaturen und die Erhaltung der Gebäude von 15 auf 30 Procent, befchlossen. Schließlich begründete Abg, Hribar feinen selbst-ständigen Antrag betreffs der Secundärbahnen und entwickelte hiebei in anderthalbstündiger Rede ein weitausgreifendes Project für ein ausgedehntes Localbahnnch. Abg. Hribar beantragt in erster Linie die Herstellung der Bahnverbindungen i) von Rudolfswert nach Mottling- und Wetter bis an die troatifche Grenze; 2.) von S em nach Mottnig zur steiermärlischen Grenze; 8) von ."". "°^ ^ ^ äur Verbindung der Staatsbahn mit der Localbahn Lmbach-Stein; 4.) von Adelsbera nacb Präwald und Haidenschaft. In zweier ^ er d« Verbmdung 1.) von Rale, nach Hrlnih und Laas -2.) von blander nach Oberlaibach und 3.) von Treffen nach Neudegg und Nassenfuß; in dritter Linie i.) v^ Vercici nach Tschernembl; 2.) von Hudo nach Seisen« berg und 3) von Rudolfswert nach Rann, beziehung«. weise Landstraß. Die Gesammtkosten würden etwa sieben Millionen Gulden betragen, und wäre zu diesem Zwecke ein Landesanlehen aufzunehmen. Der Antrag des Abgeordneten Hribar wurde dem vereinigten Finanz« und Verwaltungsausschusse zur Vorberathung zugewiesen. Sodann wurde die Sitzung um halb 4 Uhr nachmittags geschlossen. _____________ — (Truppen-Inspicierung.) Se. Excellenz der Eorpscommandant FZM. Freiherr v. Reinländer hat vorgestern die hiesigen Landwehrtruppen inspiriert und ist sodann mittags mit dem Eilzuge nach Graz abgereist. Am Dienstag stattete Se. Excellenz dem Herrn Hofrath und Leiter der Landesregierung, Freiherrn v. Hein, sowie dem hochwürdigsten Herrn Fürstbischof Dr. Mißia Besuche ab. * (Maiausflüge.) Die Zöglinge der k. l. Nil» dungsanstalten für Lehrer- und Lehrerinnen haben morgen ihren fchulfreien Maifesttag. Die Zöglinge der vier Jahrgänge der Lehrer-Vildungsanstalt unternehmen gemeinsam einen Ausflug nach Krainburg und auf den Iobociberg. Von den Zöglingen der Lehrerinnen-Bildungsanstalt begibt sich eine Abtheilung nach Veldes, eine zweite nach Vizmarje und von da zu Fuß nach Zwischenwässern. Die Ausflüge erfolgen unter Begleitung einiger Herren Professoren. Von den städtischen Volksschulen plant die zweite die Abhaltung eines Maifestes auf den luftigen Gründen von Oberrosenbach. ^ * (Unglücksfall.) Am 7. d.M. schob der Eifen-bahnarbeiter Pietro Spagnol aus Nriano in Italien im Tunnel bei St. Marein 1. einen Rollwagen unter das Schuttloch des Riegels Nr. 17, um das oben befindliche Schuttmateriale einzulassen und dasfelbe aus dem Tunnel zu verführen. Als Spagnol die Bretter des Schuttloches wegnahm, stürzte das Materiale derart gegen den vorderen Theil deK Wagens, dass derselbe am rückwärtigen Theile gehoben wurde und Spagnol, der sich gerade mit Kopf und Schulter zwifchen dem Wagenrande und der darüberliegenden Stollenkappe befand, einklemmte und erdrückte. Der Mann wurde sodann durch Aussägen der Stollenlappe als Leiche herausgezogen. —i-. — (Aus NeumarKl) wird uns geschrieben, dass die dortige Volksschule wegen der in letzter Zeit unter den Kindern sich sehr stark ausbreitenden Masern-kranlheit vorläufig auf 14 Tage geschlossen werben musste, und dies insbesondere in Erwägung des Umstandes, dass bei strenger Durchführung der vorgeschriebenen Maßregel, wornach aus verseuchten Häusern überhaupt leine Kinder die Schule besuchen dürfen, berechnetermaßen dann ungefähr >00 Schulkinder abgängig wären. * (Verunglückung eines Fuhrmannes.) Am vergangenen Mittwoch gerieth der Knecht Johann Svete des IiegelbrennerS Nngelo Aita aus Draga anlässlich der Holzsörderung aus einer steil abfallenden Wegstrecke unter die Vorderräder des Wagens und wurde hiebei derart befchüdigt, dass er nach einer halben Stunde starb. —r. — (Aus dem Landtage.) In der vorgestrigen Sitzung des lrainischen Landtages wurde die Errichtung einer krainischen Landes-Taubstummen- und Blindenanstalt für beiläufig 100 Zöglinge beschlossen. Weiter wurden verschiedenen Gemeinden behufs Herstellung von Wasserleitungen und Visternen theilweise sehr namhafte Subventionen bewilligt. Nächste Sitzung heute. — (Unterlrainer Vahnen.) In dem Berichte über die Vaufortschritte auf den Unterlrainer Bahnen hat sich ein Fehler eingeschlichen, indem es richtig heißen soll: In der Strecke Laibach-Grohlupp sind von den 363 538 m' Erdarbeiten 33» 624 m < geleistet worden. — (Aus der Laibacher Di0ces e.) Ueberseht wurden die Herren: Franz Gregori, Kaplan in Tt. Marein bei Laibach, als Provisor nach Sittich; Johann Zalrajiel, Kaplan in Mottling, als solcher nach St. Marein. ^ (Wählerversa mmlung.) Der Reichsrathsabgeordnete Dr. Ferjankii wird am kommenden Sonntag in Wippach über seine Thätigkeit im Reichsrathe Vericht erstatten. — (Die ersten Kirschen) wurden vorgestern auf den hiesigen Marlt zum Verlaus gebracht. Neueste Post. Original-Telegramme der Laibacher Zeitung. Prag, 10. Mai. Mit dem üblichen Ceremoniell fand heute die Installierung der Erzherzogin Karolina Maria Immaculata zur Aebtifsiu des adeligen Damen-stiftes auf dem Hradfchin in Anwesenheit des Erzherzogs Rainer, dann der Mutter und Schwester der Aebtissin statt, wobei der Statthalter die neue Aeb-tissin beglückwünschte und der Gnade und Fürforge des Kaisers für das Damenstift dankend gedachte. Sistovo, 11. Mai. Sämmtliche Minister sind hier eingetroffen und herzlichst empfangen worden. Die Minister fuhren dem Prinzenpaare entgegen. Auf dem Landungsplatze sind Triumphbogen errichtet. Vutarest, 11. Mai. Berichte aus den Provinzen melden das Austreten zahlreicher Flüsse. Die verursach- ten Schäden sind beträchtlich, die LandbevöllM^ schwer betroffen. Mehrere wichtige I'smH ^ und Straßentheile sind zerstört. Auch MeM sind zu beklagen. ... ,M Marseille, 11. Mai. General DoM 't »^^ homey heute hier eingetroffen und fe,eMW ">?> worden. .. <5>,mW Athen, 11. Mai. Trikupis gegeben. Bisher wurde keine PersönllctM A ^D berufen. Man fpricht von einer Combination ^" Ralli. Es herrscht vollständige Ruhe. ^^^ Verstorbene. ^ Den 6. Mai. Maria Oblal. Inwohner,«, o° o' gang «, Uungenentzünbun«. ^.,rs.OattiN'^ Denv. Ma i. Franzista Aeröii, Urbelters-w« Triesterstraße 31, Tuberculose. ,, , ^OM' Den 10. Mai Hermann Pan, Fabrilanl,°* " straß« 2, Rippenfellentzündung. Im Shitale: «^tin ^" Den 8. Mai. Maria Osebek, Arbeiters' >»" '^' Lungentuberculose. — Josef Pugel, Gärtner, "^'M«' entzüudung. — Johann Krapis, Maurer, " '" entzündung. , aicl.,6^ Den 9. Mai. Maria Kusar, Inwohner", °" fluss. - Johann Sajn, Inwohner, 53 I,, Lungen^^- ^Meteorologische ___H s^U s_________7-?--i^Mo^ ^?ü7W^?N^? ?^8' NV^sHn^s bew ^ , 10 2» N. 7387 16 8 windstill ^«M !^ 9.«b. 737 >6 128 win^still^^.^-. ^ ' 7 Ü. Mg. ^4^11^ windstill bew^ ^ 11.2. N. 735-4 18-2 O. schwach UiB ,, 9. Ab. 734-9 14-2 O. schwach "^M, Den 10. Mai wechselnde Bewöllunn, abends N' ^Ml»' - Den 11. Mai bewölkt. - Das Tagesmütel or ^v. an den beiden Tassen 12 5» und 14.6°, bez,eyu>» 1-5« unter und 1-5» über dem Normale^^^.^^ Verantwortlicher Nedacteur - I, «aa^^^ -----------------------------------------------— —— >«!>'! Die 8ol^,!> liefert vom Lager oder Heinrich Kenda, ^K^ > Vloriz Gcheher, Forstmeister'" At tr-r^ W in seinem und der Verwandten Name« ^,l W Herzen belannt, dass seine theure M", , » Therefta Schey" ^ W mfolsse eines NnaMsfalles heute um ^ > M mittags hingeschieden ist. .^ hen ^' ' > > Das Begräbnis wird Douner« °g ^ » W um halb 5 Uhr nachmittags staun"" Ae«^» Al » W Die heiligen Seelenmessen we de» ^ ^" » M 1K. d. M. um 8 Uhr vormittags m m W Pfarrkirche gelesen werden. ^> W « atschach am 9. Mai W Für die Beweise > W des «blebens der unvergessllchen ^ » » Annst Waschnitt«^., > W wie auch für das ehrende Geleite zur > W statte sagen den wärmsten Danl bliebt"" ^ > die ^3^ZettungNr.i06. 931 12. Mai 1893. Course an der Wiener Dorse vom W. Mai 1893. Nach dem officiellen CourSblatte. -,H^l^ «e.d War? 1°'""z2" - - . »»'».. 9840 I^." '^!"'«I»l« 9?».» ««^ .^^.^«!., ,»^>.«« ^»«h» «""""'v<°m. »N«0 96«.. MM —: "^ii^^" ' ' . »«»oil?.. Veld W»« Vlisabethbahn, 4 »00 fl, N, 4"/„ . 97 Nk »8 «z UorarlbergeiNahn. «miss, l»84. 4"/„. (bio,«3t,) S..s, 100fl,N. 98 7b 9i»'50 U»«,, «Nolbrenle 4"/„ , . , , 115 — ilb «u bto, Papierrente 5"/„. , . . —'— —'— blo. Neutr Nronrnwälir., 4"/„. steuerfrei Iiiii!<»0»,lonr!!i>iom, 94 «U »5 «<> dto, Sl.lt.«!. «old to« N.,4'/,"/n lL3,.0 1.i< «<> bto, blll. Eilb. 1<»<» si., 4'/,«/n IU1 40 102 40 dto. Staat« Oblia. (Una., vbslb.) v. I. 1876, b»/„ . . l»t ILL — dto.4'/,«/„Echa»lreglll'«bl. Obl. 10" 40 INI 4C bto. Urb.-«bl.-0b!. 5«/!,. . . —'- —'^ dto, PrämNnl. klOUst.ö.W, 150- 15t- dto, bto. k 5Usi. U, W, Ibu—15, Theih-Neg. Lose 4°/„ 100 fl. . 142 5,0 ,43 ÜN GsUndenll.'Gbligalionen (fur l<«i fl. CM.), b«/„ aalizische......-'------------- z°/, nledervsterreichische . . . '«9 7» 110 75 4°/„ lroatlschr und slavonische . 97'b0 9» 50 4°/o ungarische (ton fl. W.) . »»'S« 97M Andere össentl. Hnlehen. Do,l«uMeg.'Luse s'"/n . . , 12» - 1»0 — bto. -Anleihe 1878 , . 108-50 109 50 «»lehen »er Gtadt Gürz . . Ill —^ — — «»lehcn dElllblaeinsinbewifn 107-50 10850 slnleben b, Gtadtgemeinde Wit» (Silber oder «old), . , . l L7 75 —- Prämien «»! d.Staotgm. Wlen 17« «^ 177 !<5> Vürlebau Änlehen uerlolb. l>"/« 1«0--!i0'»-7l> 4°/» «trainer Lande« Änl. . . 9? 7b «8 7ü Pfandbriefe (für 100 fl.). «odcr,all«, üst, inOUIvl^»/«. 1», 8"i -dto. .. in«, „ 4'/,°/» l0»-iiuuli<> Keld Ware Bodcr, all«, östr, in5«I, vl,4°/„ 98 80 99N0 bto. Pläm. Cchldo.3"/,,,Iltm. 11«' N7 - dto. .. ü"/,„II.!tm, 11475 115.5» Ä, osterr, Landes HypAnst. 4"/,. 99 75 100-5« vest.miss, Uanl der!, 4>/2'>/<, - "'' ' ^'" dto, „ 4°/n . . I0U80 1U1" dto. !><>jähr, ., 4"/„ . . ioo^N K'1 — Iparcasse, I.üsl,, »UI. 5>/,<>/«vl, 103— -^^ Prioritälll'Gbligatilinen (für lUU si.), sserdmand« Nordbahn Em,l88S 1N0 40 101 40 orsterr. Nordwestbahn . . . '1" l1"5" Ntaatsbahn....... 20,'«' »0^ 5» Eübbah» il 8«/„..... 1b8'1l! 159'l<1 ,, b 5°/«..... 1««'- ' '^ Ung.-gallz. Vat,» . , , . 10675 «>? ?ö 4°/« Unterlrainer «ahnen . . ?8 5U 99 — Diverse Lose (per Stück), Budapest Basilica (Dombau) . l«'L5 9 50 llrebitlose I(X» fi...... 196 - -197 - - (llaru-Lose 4« ft. CM. . . - »»b« 59-- 4"/,,Do!illuDampfsch.I0Nfl.««l, 129 50 I4N 5» Ofener Lose 4 «othen Krexz, »ng, Ge<, v., 5 ft. »«'50 13- Mudolph Lose t» fl..... —'— »^^ Salm Lose 40 fl. CVi, . . . S9- ?l» ^ Sl.Genoi« Lose 40 fl. CM, . «?'^ ss — WlllbsteinLose 20 fl, CM. . . 48 — 4S-— Winbischaräh Lose i!N fl. CM. , ?<>''' "'-" Vew.-Lch.d. 3",nPriln>. Echlilbv. b. «odeni-red«anst.l,0 fi. . I«-?«!»»« «« Gelb ^ ware Vode!!ci.'«,!st..üst.l»N<>fl,T.40"/„ 42«- ^42»-- Crbt.Vlnst. f. Hnüd, >l, G, IllNfl. 33525 336'— Crebitblli'l, Ällss. »n„„ LUU fi,. »9175 89»-5N Dcpositriüianl, All«., 200 fl. . 221—22»-— Wcomple Ges.. illdröst., 500 fl. 65"-— «uo-— Giro nliassenv,Wiener,20Ust. »48 — 250' - Hypo<, 254 b» Oesteri.-Uiinar. Äanl «0U fi. . »?»,-— 982 — Uüionbllül !iUU fi...... 254-7.', 21.5 25 Verlehrsbaill, «lllg.. 140 st. . 170-5« 171.5,» Artien von Hranllport» Unternehmungen (per Vtüll). «lurech! Nah» 200 fl. Silber . 95-25 9öl<5 ^llülb ssi»m.«nh» 2«'st. Silb. —-— — — Nussin Tcpl, Eisenb. 300 st. . . il>9s> i««»« Vühm. Norbbllhn 15« st. . . i»8-5« lv»-5« „ Weslbllhn 2UU fl. . . 374 — 37ü — Vuschtlehraber V9. -Siebenlmrger Eisenbahn, erste. ! —— — — Staatseisenbcchn 200 fl. S. . . —— —-— Sübbahn liUU st. Silber . . . l04-»0 105-50 Vübnorob. Verb.-». 20« fi. CM. ,9»-. - 199 — tramway-Ves,,Wr,, I7Nst.0.W. 264 — 26t, 50 „ Em.l88?,200fl. —-. —-— Geld Ware Tramway-Gel., neue Wr.,Prto- ritäte^lc-tien 100 fl. . . . 95--- 87- - Unll.-llalz.C-isenb. 20« fl. Silber »04 »5 L<»5 25 Un8.Westb.(«aab-Graz)20Ufl.S. 20275 20825. Wiener Localbahnen-»ct. «Ves. —— — — Industril'Actien (per Stück). Vauges., Allg. Oest., 100 fi. , 111-- li». ltaybier Eisen- und Stahl-Inb. in Wien 100 fl..... 65— 67'- VNcnbllhnw.-Leiha., erste, 80 fi. 94 5» »5 l»l» ,, — e»<» 5« Devisen. Amsterdam....... 101 ! «0 5«» London........ 123 70 ,«8 85 Parte......... 48 97, 4»«?, Lt-Peteisburg...... — — — — Valuten. Ducaten........ 5»» 5-82 20-Francs-Stücle..... »78. 879. Silber........ -— .--- Deutsche Reichsbanlnolen . . »n 4» e^-47^ Papler-Rubel..... » »7^. 1«» ^ise-lnspector ^^^duS16, *lte . äusserst V**«iUo! Lhe L*bensversiohe- 'V^ichii. aftallero"tenRange«. N> C?Un* finden »'"• repräsen- Si^'^Är"1!1- l,)eSlen Resere"*cn VrVub «OL Lei8t"ng»sähigkeit. -\ ^»tuo» "•* an d'e Administration Jährling i ^A^ «"* aufge,_ \^Mm B?a,U"e- Nähere Auskunft llUnr^ lm Spe7-ereifcschäft. H9)3^i^"- -------------------- an. St-2723- V>^sodis Ue?nmažu WrWi, oziroma IÄ 2a°J.e Prae. 17. sušca 1893, »l.4Ö"4e praPv?znanJe priposesfovanja %* ilev n^ rlovsko predmestje 7 vloži]aPre^ne izjave pri tem ve (roske V>i 8^,8. dr. Franc Munda V>jCmzarazPrav^vteJ dan na m P°3topku se je pa Ve1!'^11^ 1893 T °b 9 ^ siV6 jim ' [ pri tem sodiäöi-fc ,ft°do TioalJ t0 svrho naznanja, Nznani" a roliti in temu «°- Si? Po«'av ien-IZroèlti' ker bi se VV S CjeP0dI°gi terupmve-X^Jübliat,.Je Pravo-l^^5-^caj893_ ^UÄ ler Ik 'UpKn> Bkrbni" c ^7. »nu vroèii ceni.ni od- W1^ i89aodisèe v Kibnici L fiinSflrBilil! Erwiesenermaße» unterliegt kein Fach durch die Unkenntnis des Publicums ü\>e,r den Wert der Arbeit und der Ware so sehr der Ausbeutung und dem Schwindel als die Uhrmachcrei. In verlockendster Forin erscheinen in allen Blättern die schwinde!haftesten Re-clame-Annoncen von unlauteren Händlern, nur auf eine momentane Täuschung des oberflächlich urtheilenden Publicums berechnet, um eine gänzlich wertlose Ware an den Mann zu bringen. Die Uhrmacher-Genossenschaft kann es mithin nicht unterlassen, dem P. T. Publicum wärmstens anzuempfehlen, seinen Bedarf an Uhren bei bewährten Uhrmachern vom Fach zu decken, da eine gute Uhr bei dem heutzutage immer mehr an Bedeutung gewinnenden «Zeit ist field» unbedingt nothwendig ist. (2142) 6-s Beschluss der Ausschussitzung vom 26. April 1803 der Genossenschaft der Uhrmacher. Hervorragend praktische Firmnngs • Geschenke als: Sohweizer Tasohenuhren in Gold , Silber, Tula und Nickel, bestens repassiert, reguliert und ein Jahr garantiert. Niokeluhren zu fl. 4-50 bis fl. 7. Gute Gattung silberner Gillnder-Remontolri von fl. 7-50 angefangen bis zur feinsten goldenen Anker-Remontolr - Bavonnette mit fl. 186. Ich erlaube mir das P. T. Publicum auch auf mein altes, seit dem Jahre 1859 bestehendes bestrenommiertes JV» optisches Institut *^P| aufmerksam zu machen, welches ich neuerdings bedeutend vergrößerte und auf das sorgfältigste einzurichten bemüht war. Ich führe ein besonders reichhaltiges Lager von Brillen, Zwiokern, Lorgnetten, neuesten Anforderungen entsprechend, in Gold, Niokel, Golddouble, Sohildkrot eto., eleganteste Pariaer Operngucker, Feldbinocles, Aneroide, Höhenmesser, Baro- und Thermometer, Metronome, Curvenmesser, Sohrlttzähler, Winkel-Spiegel, Winkeltrommel, Messbänder und alle in das Faoh einschlägigen Artikel. (2141) 6—1 Stets bemüht, meine alte Firma in der eines Geschäftsmannes einzig würdigen, nämlich reellsten Weise zu führen, empfiehlt sich bestens i N. Rudholzer I ¦C athhansplatz IV«•• 8* I OOOC il XX'JCJOOOO OOOOOOQOOOOTW . wir6 vou 6e8uu6en un6 Xranllvn »m liebste» genommen. W^M^^^^^D^^ ^MW ^/^^,^,1 2u kllksn in einzelnen Portionen 2U 8 Xreuxer bei . P J1-J/»li/**. TTnnf ! IIKll Der Wert der Doerings Seife besteht nicht allein darin, dass "17*11 r 9k lift TTllt 6IflPllüCulCJ.lcI HttUti WjA sie fein parfümiert ist, sehr gut reinigt, sich äußerst sparsam ab- X UJ. t*uu xj-ixi/ 1________________HziL—^—^——^m^^^^^^^^m wäscht, sondern haupt- Scharfe, nicht streng bjbm0^BHHHbHbSHHHb1HbHbHI»1b^b^B^Hb1b^b^b«bhH Bächlich auchdarin, dass neutrale Seifen sind das ^ ~ q -^ g- ¦ sie der Haut das Fett Nachtheiligste für Per- ¦ lltfftfiMinnU VfllTll m*S4 Jam LTiiIa °? ¦ nicht entzieht, nicht an-Sonen mit zarter oder! lllIRl lilll uBIItj Hl I üßP tll 6 « |ßreift ndt rauh ud empfindlicher Haut; sie ¦ |/UUllHt| VUIIU Illll UÜI I.UIU _ ¦ rissig macht, nicht brennt lädieren u. zerstören sie ¦ •»»¦-Äi. «. n« wunT Tno-nnVi ^ Bund spannt, dass sie, in kürzester Zeit voll-¦ Generalvertretung: A. Motsoh & Co., Wien L^Lugeokj.____BfflntSn,^h a'ngewendet'; ständig, ln diesen Fällen B^^BJjB^^BBsHHslHHHHHVHBl^B^HB^HBlB^B^B^B^BHBaBl von der besten Wirkung wird ärztlicherseits d« e a„»erathen,weil diese ßl auf die Schönheit der Haut ist. Für 30 kr. überall zu haben. Gebrach der DoeringaScIfe imit^der^.^ ubnverfäIscht rcin isl |gjj Für zarte oder spröde Haut die beste Seife. (1874) 3-1 Nr. 3660. Erinnerung. Von dem l. t. Landes- als Handels-gerichte in Laibach wird dem F« Kerze, derzeit unbekannt wo m Amerila, hiemit erillnert: ^ - Es habe wider ihn und M«na K z bei diesem Gerichte Alois mann in Laibach, die Klage auf Sol'da zahlung des 86 fl.21 tr.s.A.am ^6, Apr.l 1893 Z. 3660, eingebracht, wornber dle >l.ag ßtzung im gen,. Verfahren auf den 19. Juni 1893, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet diesem Gerichte unbekannt '"d d selb aus den k. k. Erblanden abwesend lst,^ hat man zu seiner Vertretung und aus seine Gefahr und Kosten den Dr^Mons Mosche, Advocate,, in Lachach, als ^u rator nd »««um bestellt. Der Geklagte wird hlevon zu oe n Ende verständigt, damit er alleys ur rechten Zeit selbst erscheinen oder stch einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu seiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten könne, widrigens diese Rechtssache mit dem auf» gestellten Curator nach den Bestimmun« ! gen der Gerichtsordnung verhandelt wer-!den uud der Geklagte, welchem es übri^ gens freisteht, seine Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. K. k. Landesgericht in Laibach am 18. April 1893. ! (1996s'3^3 ^r?28877 Efcc. ReMäten-Versteigerung. Ueber Einschreiten des Franz Moschet wurde die executive Feilbietung der dem Franz Skvarcc von Gereuth gehörigen, ans 2917 fl. 50 kr. geschätzten Realitäten Eml. 57 und 58 der Catastralgemeinde Gereuth bewilliget und zu deren Vor« nähme zwei Tagsatzuugeu, auf den 15. 3uni unb auf bett 15. 3ufi 1893, jebežmal üorttttttagS 11 Ufjr, ^tergeric^tž mit bem Slnljange angeorbnet, bojž bie genannten Realitäten bei ber ersten fyiU btetung nur um ober über bem ©d&ä> wert, bet ber jiuetten ^etlbtetung aber auc^ unter bemfelben an ben 3Jžei[tbie* tcnben roürben ^intangegeben tüerben. S)ic SiicitationSbebingnifje, ber ÖJrunb» bncßatt&miü unb baL ©c^ä^ungzprotoloü erliegen ^iergeric^tž ^ur @tnji<$t. k. t 93e?,trf§geri^t öottjc^, ben 31ftcn ü«ära 1893. (2004) 3-3 St. 3734. Oklic. Gospod Karol Puppis v Cerkovski Vasi imenoval se je zapuäfüni Oskarja Suhadobnika skrbnikom v pravdi Janeza Kiharja proti nji za 30 gold. H pr., dostavfti mu tožbo de praes. 1. maja 1893, St, 3734. C. kr. okrajno sodis^e v J.of?Hiw dne 1. maja 1893.