jlaiuamerIeituna. !° «»«. Dinstag am «« August »8K« ^aibachcr 3>>tu»g" erscheint, mit Ansoahme der Boun» »no ffcicrtaqc, täg^zch. und lcstct sam,itt dm Äeilagen im Comptoir ganzjährig >l fl., halbjährig ü ft. 30 lr,, mit Kreuzband im (^ml'toir ganzjährig «2fl., halbjährig ,lr ?i>' Zu'^cililiig i„'« Hau? halbjährig 3<» fr. »lehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzjährig, unter Krcn^and und gedruckter Adresse l5 sl., ba l bj ä h ri g 7 ft. !!» fr. - Inse r t io » Sg ed» hr sür eine Tpaltenzeilc »der den Naum derselben, ist für einmalige ^»'ichaltung 3 kr., für zweimalige 4 lr.. sür l>rei»,alige i', sr. C M. u. s. w. Zu diesen Vebührcil ist iwch der 7»nscrtionsstämvcl pr, l0 lr. für cinc jedesmalige ^inscbaltung hinm 7,., , ^'""'- ^'U'erat, bis l2 Ieilm loste», l ss. 30 kr. für 3 Mal, « ft. «0 lr. für « Mal und 50 lr. f>,r < Mal (mit Inbegriff des InsertionSslämpelS). Ällllsiche, Theil. ^?e. k. k. Apostolische Majestät haben m!t Aller» )uchstfr Entschließung vom 13. August d. I. zu UawsmcißicM Ministcrialräthen im k. f. Finanzmini' 'Mum den mit der Leitung der scrbisch.banatcr Fi^ """i^anbcsdilcktion betrauten Ministerialrath Joseph ^'"" "- Vernd. den Ministcrialralh des bestände. n Ministeriums für Landeskultur und Bergwesen, olph Neistmantcl. und den bei dem Finanz- ,-","'"'" in der Dienstleistung stehenden Ministe. '.!)'. Albert Ritter u. Neuwall, allergnädigst iu ernennet, geruht. höchst?/'^^,^^"^' Majestät baben mit Aller. Vergeh u'^^^' " ^'«ust d. 5 den höchst^ ssn.'s/,'^ ^^' ^"iestät haben mit der Aller, 'dem Gr !27 bd. Orenburg 10. August d. ^«chedr.lka^l ."" ^"ßwardeiner lateinischen eines wch^ den Titel "m Gro^uä^ ^" ^l)aros. dann dem Domherrn Trafen v c> '" lateinischen Domkapitel. Franz L. ^ ^ >V " Iler, he., Titel eines Propstes U. '"n Adony allergnädigst zu verleihen geruht. laß ds/^ ^^ Ministerium des Innern hat ans An« Krain geM ^" ^^ "^ ^^ ^'" Hcrzogthume "zten fol^n^'^^"''-'"^"' nachstehenden Impf. Inhalts'Uebersicht: Nr. 170, Vcro.dnl.ng des k. l. Armee-Oberkomman. do's und der f. k. Ministerien des Innern und der Fmanzen vom 23. Juli 18ii«. - betrch'cnd daö mtt AUerhöchster GntschlicLuug vom 23. Februar '3"« reu, nach dem Gesetze vom 23. Dezember 1349 reengagirten Freiwilligen gewährte Zuge» ständniß der Abfertigung mit einem Kapitale. Nr. 171^174. Inhaltsanzcige der unter den Num» mern 137, 138. 141 uno 142 des Ncichs'Gcsep« Blattes vom Jahre 1866 enthaltenen Erlässe. i.'aibach den 20. August 183«. Vom k. k. Redalt!ons'Vureau des Landes«Regierungs< Blattes für Krain. Richtalnllichel Thris. Oesterreich. Wien, 23. August. Die Ernennung des bis» herigcn apostol. Nuntius Kardinal Vialc Prclü zum legalen und Erzbischofc von 2?ologna ist eine bcson» dere Auszeichnuug. Es ist diese Stelle eine der hoch. stcu im Kirchenstaate mit einem jährlichen Einkon^ men von beiläufig 24.0U0 Skudi. Wirklicher Legat ist außer dem jedesmalige« Erzbischos vou Bologna !nur der Bischof von Ost'a und Beletri. Im Allge. meinen erblickt man in dieser Ernennung die Anerkennung der Verdienste des Kardinals -bei Abschluß des Konkordats. — Se. k. k. Apostolische Majestät haben geruht, dem Museum Franzisco.Carolinum in Linz aus Anlaß der ehrfurchtsvollsten Ueberrcichung des zweiten Bandes des Urkunoenbuches des Landes Oesterreich ob der Enno das Allerhöchste Wohlgefal. lcu ausznsorechcn. — Ihre Majestät dic Kaiserin hat heute Aller« hochführe Appartements verlassen und nach erhaltener Vorsegnung die crstc Ausfahrt gemacht. Nachmittags war im Schlosse zu Larcnburg Hoftafrl, an dcr die kaiserliche Familie nnd mehrere hohe Staatswürden, träger Theil nahmen. Alle. welche das Glück halten. Ihre Majcsiät die Kaiserin zu sehen, versichern, daß sich die Mouarchiu eines sehr guten Auöseheus erfreut. Das Wohlbefinden der Prinzessin Gisela läßt nichts zu wünschen übrig. — Die Vermalung Sr. f. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig mit der königlich sächsischen Prinzessin Margaretha wirb nach den bisherigen An» ordüungen am 4. November (Vermälungstag Ihrer k. k. Hoheiten Erzh. Franz Karl und Erzh. Sophie) stattfinden. — Se. Eminenz der Herr Kardinal Erzbischof von Prag ist am 18. d.M. in Lemberg eingetroffen, um als kais. Kommissär dem neuernannten Kardinal. Erzbischof Michael Lewicli das Barret aufzusepen. — Der Herr FML. Graf Paar. Kommandant der Truppen in der Moldau, ist von Iassy. nachdem oas Truppcnkommando daselbst bereits aufgehoben wurde, hier eingetroffen. — Der zum Mluisterresidenten Portugals am Wiener Hofe ernannte Baron von Bobaredo ist ge> Nern von Assabon hier angekommen, und hat sich Sr. Erz. dem Herrn Minister de« Aeußern. Grafen v. Buol. vorgcsteUt. — Das hohe Ministerium läßt sich über den Fortgang des Straßenbaues in Ungarn und Sieben, bürgen regelmäßig Bericht erftmtcn. Binnen 2 Iah. ren ,oUen d.c StraLenzüge i„ diesen Kronländern so weit hergestellt sein. daß die bisherigen Klagen und Anstände beseitigt werden. Eine besondere Verord« nung ist erschienen, welche den Vorgang bei Herstel» lung der Neichsstraßen verzeichnet. — Se. M. der Kaiser Ferdinand haben einen Veitrag von 400 fl. sür dringliche Reparaturen an der Wallfahrtskirche im Gnadcnorte Altwasser in Mähren zu spenden geruht. — Bekanntlich befindet sich in der Krim eine große herzoglich anhalt'schc Kolonie (Ascania Nova). Dieselbe ist dieser Tage durch Kauf in die Hände eines reichen russischen Kronbaucrs aus dcr dortigen Gegend Übergängen. Der Kaufpreis soll Ü25.000 Thlr. betragen. — Die Wiener Dampfwasch.Anstalt scheint nicht in wünschenswerther Weise Fortschritte zn machen. Dieselbe wird nach kurzem Bestehen aus freier Hand zum Verkauf ausgeboten, oder falls sich kein Käufer finden sollte, anch verpachtet. Wien. 23. August. Auf seiner letzthin abge» haltenen Visitationsrcise in der Grafschaft Glaß hat Se. Eminenz der Kardinal»Erzbischof Fürst Schwär« zenberg im Ganzen an 20.970 Personen das heilige Firmsakrament gespendet. Sonst begleitete immer ein königl. Kommissär den Prager Erzbischof auf dessen Vlsitationsrcisen im Glah'schen. dicßmal war dieß unterblieben. Se. Majestät der König von Preußen wollte damit dem Prager Metropoliten ein Zeichen seines Vertrauens geben. Von dem Aufenthalte Sr. Eminenz in der Grafschaft Glat) wird folgende Ge« schichte mitgetheilt: Bei einer Schulvisitalion auf dem Lande wurde ein lleineö Mädchen gefragt: Wcßhalb mußten Adam und Eva aus dem Paradiese auSge« wiesen werden? Dic Antwort lautete: «Nu, das werden Sc wohl allcenc wissa." Wie, mein Kino, kannst du es mir nicht sagen? cntgegnete der freund« liche Eraminator. „Ja doch, sagte das Kind. sie werden wohl schuldig gewesen sein; sie konnta die Miethe nich bezahla." Der Examinator erkundigte sich am Schluß der Visitation bei dem Schullchrer nach dem Grunde dieser Aotwort und erfuhr, daß die Eltern des kleinen Mädchens, weil sie die Mieche nicht bezahlen konnten, aus ihrer ärmlichen Woh. ming ausgewiesen worden waren. Der Kardinal. Fürst Schwarzcnbcrg. dieser war nämlich dcr freundliche Era« fnmator. schenkte ihr eine uicht unbedeutende Summe, die das augenblickliche Elend der uuglücklichcn Eltern behoben und sie auf diese Wcisc durch die naive Ant> wort ihres KlndeS von drückendster Sorge befreit bat. Klagen fürt. 22. August. Das hiesige Eisenbahn' Eomit^ hat vor einigen Tagen dic Subskribenten für die Tracirungs» Unkosten der kärntischen Vahn aufgefordert, die dritte lvperz. Ratc der gezcich. neten Beträge bis 1. Oktober d. I. einzuzablen. da die rasch vorwärts schreitenden, mit aller Energie be-' tricbcnen Tracirungö-Arbeiten eicß nothwendig nm> chen. Zugleich wurden dic Subskribenten als Gründer per Vahn, welchen nach dem Beschlusse der General-Versammlung vom 13. März d. I, daS Vorrecht zum Vczugc von Aktien zum Emissionsprcis znstebt mit« lclst Rundschreiben aufgefordert, bis 26 August d I die Erklärung abzugeben, mit welchem Betrage'sie sich an dem Baue einer Eisenbahn von Cilli nach ^chabs bci Briren betbciligen wollen. Erst darnach lann nämlich mit dem betreffenden Vankhanse, wcl< chcs auch dic ganze auf Uii Millionen Gulden pra'li< minirtc Bausumme zu übernehmen bereit wäre. zum 85» desioilioen Abschlüsse geschritten werden. Dieser Balin. linie, welche Kärnten fast seiner größten Länge nach durchschneidet, wurden von Seite der boden Ministe' rien dcr Finanzen uno dcS Handels schr erhebliche Vortheile zugestanden, und es soll gegründete Hoffnung vorhanden sein. daß die aUerbö.bste ztonzesslons» Eitbellung in nicht sehr ferner Z.il erfolgen werde D>e oben augeaebenr Bansnmmc scheint etwas doch gegriffen, es ist jedoch dieselbe nur als Marimalbe-trag, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ganz be^ nötlngt werden wird, zu betrachten, um bei der zu erwartenden Zinsengarantic von Seile des Staates er'lo sicherer nicht unter dcm wirklichen Bedarfc zu rückzllblelbcn. — Bei der U,igeduld uno Spannung des Publikums, mit welcher Nachrichten über llnscre Eisenb.>bn erwartet werben, wallen lrir nicht langet säumrn, dieß unsern Lesern mitzutheilen. (Klag.nf. Ztg.) Pestv, l8. August. Außer dem Markt, wel cher beute begonnen hat, beschäfiigt sich das hiesig, Publikum mit der bevorstehenden Feierlichkeit in Gran und oer Anwesenheit Liszt's hier in Pesth. So weit sich die Sache vor der Hand beurtheilen läßt, dürf« ten allem von hier ans mehrere tausend G.iste nach Gran fahren, und ist bereits jetzt dort gar kein Quar> licr, nicht nm schweres Geld zu bekommen. Wic es mit d.'r Verpflegung der vielen Fremden gehen soll. das lst auch noch nicht abzusehen. Die Proben zu der großen Messe von Liszt babcn bereits begonnen und soll dieselbe, obschon die Zukunftsmusik in der< selben stark vertreten ist, doch unendlich viel schöne und melodiöse Stellen haben; man verspricht sich den besten Erfolg davon. LiSzt ist heute auf Einladung ves Fürsten «Primas zum Stepbansfcstc nach Grau abgereist. Unter andern hohen Würdenträgern wird in Gran auch Se. Erzellcnz der Herr Finanzminister Freiberr u. Vruct erwartet. Als ein Kuriosmn er» wähnen wir noch, daß das so eben hier ans den unteren Donaugegenden eintreffende Dampfboot von den verschiedenen Stationen bei 1400 Fremde gebracht; weder auf dem Verdeck, noch in Kajüten des großen amerikanischen Bootes konnte sich ein Mensch rühren. Die Leute waren eingepfercht wie Häringc in einer Tonne. Deutschland. -j- Wir lesen in der «Preußischen Korrespondenz: ,Nach den Bestimmungen des Pariser Friedens» vertragcs sollen zur Regelung der Donanschiffsahri zwei Kommissionen in's Leben treten. Die eine, en> ropäische, aus Komnnssarien Preußens, Oesterreichs, Frankreichs. Großbritanniens, Rußlands, Sardiniens und der Türkei bestehend, wiro den speziellen Zwect haben, die Mündungen der Donau von dem dori sich anl'äufcudeu Sande zu befreien und die Ausfül!-rung der dazu nothwendigen Arbeucn so wic die znr Bestreitung dieser Arbeiten erforderlichen Abgaben zu bestimmen. Die andere, internationale nnd permanemc Kommission wird aus Bevollmächtigt»»! Ocstcrrrichs. Vaierns, Würtembergs. Serbiens, der Walachei, der Moldan und der Türkei zusammengesetzt sein. Diese wird die SchMUms» nnd Polizeireglements auszuarbeiten nno die Hindernisse zu beseitigen haben, welche sich der Anwendung der Bestimmungen der Wiener Kongreß«Akte auf die Donau nnd ihre N>> bcnftnsss entgegenstelln möchten. Die Mitglieder der e,slgc?achlcn Koinmission sind von den betreffenden Staaten bereits ernannt und werden voraussichtlid ibre Arbeiten aufnebmen. sobald die der Glenzregn lirungs'Commission beenrct sind. Ernennungen zi der erwäbnten zweiten, internationalen Kommissio, sind noch nicht bekannt geworden. Indessen könm" rvir darin keinen so überaus „schlimmen Umstand" erblicken, wie ,hn vie «Vossische Zeitung" in dem Leit arlikcl ibrcr Nnmmcr vom l6. August darstellt. Ee scheint uns uiclmchr durch die Sachlage sehr erklär lich. da0 dicsc Kommission noch nicht ernannt ist, d. die Arbeiten derselben sich an die Festsetzungen anz» schlitßcn haben werden, welche die europäische ssou» Mission zu treffen bat. Etwaige Dispositionen übe, die Freih.it der Schifffabrt ans der Donau würden vo< sehr geringer Bedeutung sein. wenn nicht zuvor Sor... getragen würde, daß diese wirklich an der SleUe fre» wird. welche bisher die wesenllichstcu Hindernisse il» oiescr Vczichnng geboten bat." Constanz, 1«. August. Die „Mg. Ztg." bebandclt in einem langen Artikel d. b. der Eiilplmkte der beir^ffl-noen Eisenbahnen; 2) Erbauung einer Kriegödampfsiotillle auf ocnl Hce; '^) Errichtung eines Marinrkorps znr Bedienung der selben; 4) Erbauung eines Kricgsh.ifcns mit Arsenal für die gesicherte Unterbringung dcr Fioltillc und als Depolpl.it) für diese und das F!o!till.l>k^pö; feiner Gl'fcpgtt'ulig. wodurch im Fall eines Kricgcs, wäh< lend der Dauer desselben, gegen Euischädigung alle 'Nlspr,chcndeu Komilililiikationslnittll auf dein Sec ^ Eigenthum oes deutschen Bunoes werden, nno der! Bau der Prwatdampfcr in Znknnst an eine Ve< rücksichtignng gewisser militärischer Bedingnngcn ge» unnoen ist. Belgien. Aus Brüssel, 19. August, wird geschrie> blü : «Ein gräßliches Eisenbahn «Unglück hat die so glänzenden Aniwcrpcncr Festlichkeiten am vorgestrigen Tage gestört und das ganze Land in Trailer vcr> scyt. Der am !7ten, Abends 8 Uhr, von Antwcr« pen nach Gent abgebende Zug bestand aus nicht we> niger als 22 Waggons nud 800 Reisenden, welche »ach Antwerpen gekommen waren, nm den Empfang des Königs daselbst anzusehen nnd in ihre Heimat zn< rückkchrtcn. Der Zng waro von zwei Lokomotiven fortbewegt. In der Nähe von Zwynorecht, in nur geringer Entfernung vom Orte der Abfahrt angckom» men. stieß die erste Lokomotive plötzlich auf eine ruhig inmitten der Schienen schlafende Kuh, ward durch oeu Stoß ans dem Geleise uno zerbrochen auf die rechte Seite geschleudert; die zweite Maschine mil oem ihr folgenden Güter < Waggon fiel gleichfalls zer< brochen auf die linke Seite. Fünf der nachfolgenden Personenwagen wurden zerschmettert und alle darin „pcndcn Personen mehr oder minder schwer, einige lebensgefährlich verwundet. Die in den hinteren Wagen slpendcn Passagiere haben Verletzungen durch ocn ersten Anstoß der Lokomotive erhalten, welcher sich sofort dem sämmtlichen Zug mittheilte nnd einige Personen mit dem Kopfe gegen die Wagendecke schien» oerte. Noch andere, welche entsetzt von ihren Pläz> zen zur Eroc sprangen, haben nicht minder schwere Verletzungen erhalten. Bis jetzt sind außer U0 bis ?0 znin Thcil gefährlich verwnnoctcn Personen be> rcils drei Toocsfallc zu beklagen. Eincr der gctöd» lelci» Reisenden, dcm im Amwcrpener Hospitale so° fort das zerschmetterte Bein abgenommen werden mußte und der dennoch schon nach wenigen Stunden den Geist aufgab, Herr Goclhals von Gent. war cr,l »cit zwei Tagm Vater geworden nno verschied mit >?cn herzzerreißenden Worten: „,O mein Weib. mein ^ino!"" Sämmlllchc vcrwuudcte Personen sind theils lu Antwclpru. theils ln den umlicgcnoen Ortschaften, ^.vcrcn, St. Nicholas und Tete ou Flandrc untergebracht, wo sie a„f Kosten der Eisenbahn.Vcrwal» .ung vcrpftrgt werden. Krankreich. Paris, 18. August. Das amtliche Blatt meldet: «Das Tau des elektrischen Telegraphen, der ,5lanttclch mit Afrika verbinden soll, ist am lil. mit vollständigem Erfolge, trotz der Schwierigkeiten uno mer Tiefe von li)00 Meler, bis auf einige Meilen ^on Galita gelegt worden; bald wird es Bona errei» ,hcn, und demgemäß wiro vor Enoc dcö Jahres Al> .zcricn in unmitlelbarcr Verbindung mit Frankreich 'ichen." () Anö Anlaß des Napoleonsfestcö hat, wie der »Monitcur« meldet, der Staalsmlnisler rine Anzabl cligiöscr Gemälde unter verschiedene Kirchen Hrank' l-ichs vcrtt'l'ilt; auch zivci französische Kirchen in Syrien sind dabei bedacht worden. Der Staatsmini» sl.r hat fernrr unter die verschiedenen Museen des Bandes eine Ailzahl von Gemälden nnd Bildhanerar' .nilcn verlbeilt. die von Bestallungen nnd Ankänfen oer Abtheilung der schönen Künste herrühren. nno l außerdem bat er den Präfekturen von 2t» Dcp^rte« ' menls die Marmorbüste Napoleons I. geschenkt, so oag jrtzt samintlichc Prafcttnren des Landes pikse Uüste bcsit/en. () Der neue Unlerrichtsminister soll vom Kaisel den Ailftrag bckoinmcn haben, sich nmgebeno mit c>en Arbeiten zu einem neuen GcseNvorscha^e über den öffentlichen Unterricht zu befassen und dabei. 5em Ge' !>ye von 1830 den Nucke» kedrend. das alte System, welches dem Staate die Oberband in allcn Erzie-l'ungsanstalten gibt. vor Augen ,zu behalten. () Die französische Ncgicrung bat die Neffen des Fürsten von Montenegro. 14 und 16 Jahre alt, ill das Lyceum Louis» le< Gr.nid aufgenommen. Paris. 20. August. Man licst im heutigen „Monitcur": «Eine gestern eingelangte telegraphische Depesche vom 18. meldet dein Kriegsminister, daß dl> IrtzMi französischen Truppen im Orient Ko»stan!inopel vcr» lassen hatten, nnd daß der Militärkommandanl selbst, Gencral Pariset, sich am 18 mit seinem Stäbe ei"' schiffte. Die Räumung der Türkei ist demnach voll' ständig bewerkstelligt." () Der »Constitutionncl« bemerkt zu der Depl' sche des „Monitenr" über die vollständige Nänmung oer Türkei: «Diese Note ist, so scheint es nns, eioc genügende Antwort anf die Unruhe, die ein Theil der französischen und fremden Presse betreffs dcr Alis' führung des Vertrages vom 30. März klindgegebeü hat. Rußland wird bei der Ausführung der von ihm in diesem Vertrage übernommenen Verpflichtung?» nicht weniger gewissenhaft als Frankreich und Eng' land scin. uud einige Schwierigkeiten, die zum Thcil ole Verspätung der Erpevition der Befehle, zm» Theil durch die Art, wie sie verstanden wurde», entstanden sind. können unmöglich den geringste» Zwiespalt zwischen den kontrahirenden Parteien vcr< nrsachcn." - - Dlc «Patric" macht ähnliche Beines lungen; sie findet, daß man zn mcl Lärm gemacht habe wegen dcr Schwierigkeiten, welche die Aus' führung des Vertrages vom 30. März Scitc»^ Rußland gefunden hat. Die Angelegenheit vo>, Kcu'2 sei als erledigt zu betrachten, nnd die dieserhalb ge< gen Rußland erhobenen Anklagen seien nbcrtricben; ja. sie hält es für lächerlich, daß man geglaubt babe, Rußland wolle Kars behalten. Die Ängelegeuhelt dcr Schlangen »Insel, welche die „Patric" nicht ciN' mal eine «Frage" nennen will, ist idr zufolge zwar noch nicht beendigt; sie glaubt jedoch nicht, daß diel? Frage zn Gunsten RnßlandS entschieden werden mnsse. Nichtsdestoweniger findet sic, daß Rußland in dieser Angelegenheit mit großer Mäßigung gehandelt babe, nnd sie glanbt deßhalb, daß diese Macht nicht auf ihren Fordernngcn bestehen werde. Die „Patrie" >^ der Ansicht, daß diese Angelegenheit nothwendig vcr Grcnzkommission vorgelegt werden müsse, und daß oic Repräsentanten ocr sieben Mächte sie zn lösen habe»- Großbritannien. )( Die unglückliche Begegnung zwischen t»^ Mannschaft der preußischen Fregatte „Danzig" u^ den Seeräubern an der Nordknste Afrika's veranlaß oic «Times", allen Seemächten die Notbwcndigkel!' dem Piratenwesen im Mittclmecre ein Ende zu »n"' chen, zu Gemüthe zu führen. Man dürste env^ hoffen, daß sich die Regierungen zu einem aügeM^' nen Krenzzngc entschließen würden. Dic cng>>>^ Dampfschaluppe >,Vesnvius" wuroe sofort von r^ Bebördcn in Gibraltar ausgeschickt, um wege" ^ Angriffs Klage zu führen und Genugthuung zu ""' langen. Es eristirt nämlich, wie es scheint, e>'»c Zentralbehörde. an dic man sich ill solcbcn F""l' wenden kann, nnd damit ist immcrliin etwas ^w0' nen. Habe es gar keine Organisation. so wäre d" das allergrößte Hinderniß. O.'nugihnung zu erlang' Wären die See. Piraten bloß vereinzelte Vesiper >"' gcr Büchsen, bcreit auf eigene Faust zu p'""" und zll morden, oder anch nur zeilweilige O"'!' ^ unter einander, jc nachdem eS ihnen eben 5"!^^ dann freilich könnte man den A. hängen. eli»e Gefühlen von V. nahe zu trettn. Wir wissen i"? ^ so wenig von ibrcr Organisation, daß wir ^'"„ ^sj^ treffende Methode zur Unterdrückung ihres st^ 852 chcn Handwllk? anzugeben vermögen, Dafür sollte umlr Konsnl i! Ta::gcr in r?r Lage, sein, die nöthige ^llskunft zll lVl'cn. T'?c Regicrllngen Frankrciä'S u>w Englancö könntm sich ganz gut zllsammc»tl>un. l>m dcm schaudcrhaftcn Systeme ein Ende zu machcn. Da dcr Schauplatz nicht writ von dcr englischen Fc< stnng Gibraltar und dcn französischen Vcsiyungen in "llgicv entfernt licgt. fällt lie Pflicht des Eimchrei' ^>ls oicftli bcidcn Ncgicrungcn anbcinl. Sccraubcr^ Angriffe auf friedfertige Fahrzeuge sollten im Bereiche der Mittelmeerküsten nicht weiter geduldet werben." Dänemark. „Faedcrlandet" bringt eincn Artikel über den lzegsnwcirii^cn Stand der in der Sundzoll»Angele« gl'nl'cttcn schwebenden Uotcrhandlungen. Der englische Gesandte. Herr Bnckanal». der nach England berufen worden war, lim seiner Regierung Aufklärungen ül'er den Sundzoll zu a/ben, sei am lli. wieder in Ko> prnhagcn ciügttroffcn, und dabe, dcm Vcrnelimen nach, die Nachricht mitgebracht, daß England jcpt auf oie dänischen Vorschläge wcgcn dcr Kapitalisation und Ablösung des Sundzolles einzugeben gewillt sci. Auch von Berlin, wo sich Herr Vuchanan auf der Rückreise anfgcbalten. habe er die Mittheilung übcr-l'racht, daft man dort ebenfalls sich dcn dänischen Vorschlägen unter Aufgebung dcr früher gegen dcn Modus und einzelne Bedingungen erhobenen Einwcn> dimgcn anzuschließen gcncigt sei. Rußland. (^) Mit welcher Strcngc und Gerechtigkeit jetzt grgen pftlchtvcrgcsscuc russische Vcamtc cingcschrit-ten wird. dafür werden znm Beweise zwei eben vcr> öffcntlichte. vom Neichsratb beftäligte Sentenzen mit-getheilt. Dcr Gouocrnemcnts'Sckretär Ncstcroff. ehc> MalS Buchhalter bei dcr Kalugaer Proviant-Komis» sion. ist schuldig befunden worden. Sachen alls sei< mm Amtc entfernt und cincm auf Wachc befindlichen Soldaten, während der Zeit seiner Haft, Schläge Ergeben zu haben. Er ist dafür aller persönlichen l»id Standcsvorrrchtc beraubt und als Gemeiner in drn Militärdienst abgestellt worden, mit dcr Brom-gMlg, daß er in den entfernten Truppcntheilcn zur Disposition dcs Insplktorats stchcn soll. Sollte er für den Kriegsdienst alS untauglich befunden wer« den, so soll er nach Perm geschickt werden und in den ersten dritlhalb Jahren keinerlei Urlaub erhalten. Noch schlimmer ist das Urthcil über dcn zweiten Vc> amtcn ergangen. Dcr Gouvernements'Sekretär Mi< chalowsli, welcher bci der Abteilung für Schank» Kachel, des Landgerichts in Rosslaw Beisitzer war Und I8ii1 entlassen wurde, ist schuldig befunden wor< den, sowohl als Bcisißcr wic nachher über die nie» deren Polizei «Beamten grausame Slrafen verhängt, bei den Bauern, oic sich in Untersuchung befanden. Schläge ll»o Foltcrll angewandt, Uiwrdnungeu zli< Klassen zll haben und von den gesetzlich vorgeschnellt« "en Formcn abgewichen zu sein x. Er ist dafür zu zehnjähriger Arbctt in dcn Bcrgwcrkcn dcs östlichen Sibiriens vcrurthcilt und bleibt, »>ach Ucbcrstchung dieser Strafzeit, als Ansiedler dort. (1-) Sir Charlcs Napier, dcr von seinem AuS' ^ugc nach Petersburg glück«ich wieder in Eng» l"l>d eingetroffen ist, hat dem «Advertiser" seine stüch-^ü hingeworfenen Ncisc > Notizen zur Verfügung gc> ^llt. l,l,o wir hcbcn das Bcmcrkcnswcrlhtrc dersel "tn heraus: — Nachdem dcr Admiral sich über dic Z'wortommcnheit dcr rl>ss»chlil Bchördcn dankbar ^lügcspiuchcil. erwähnt er kllrz einen Bcsuch u, Fou ^cnlschlkoff und einer russischen Fregatte, dercn Ein Achtung er sehr lobt. D'e Rcdoutcu auf d Pfündrr führt, sehr schöne, zur Vcrchridigung vor« lrlffllch gccigüctc Fabrzcuge. Dasselbe 5!ob spendc« er ocn 14 schwimmcodcu Batterien, dcrcn jcde nut vler 66'Pfündcrn armirt ist. Nur hie und da findet er am Bau das Eine odcr Auderc siiiszuscpcn. aber dic Nordscite von öNonstadt ließ man ihm nicht sehen, dorthin ist Jedermann bcr Zugang verwehrt. Er glaubt aber. dai, cs jcl)t von dicscr Seile nicht mehr. wic l8.^4. möglich sein dürfte, Bomben bis in die Docks zu wllfcü, da scildcm dcr Nordkanal durch kolossalc Versenkungen verrammelt worden ist und in ocr Ansicht, daß Admiral Duuoas, und hätte cr doppelt so viel Mörscrbootc gehabt, als er wirklich v.iaß, nicht das Geringste gegen KronstaN hätte aus° lichlc» können. — Im südlichen Kanal zählte S>r Challcs 1l gute Lluicnschiffc, darunter cincn Schrau» bcndampscr, 4 schöne Fregatten, 111 Naddampfer und 20 kleinere derselben Sorte, mit mehreren Briggs. Korvetten ?c. Im Bassin fand er zwci Drei« uno fünf Zweiocckcr, 4 unbrauchbare Linienschiffe uuo 4 schlechte Fregatten mit 8 bis 9 Korvetten. Außerdem erwähnt cr noch mchrcrc Kricgsschiffc ersten Ranges, die beim Fort Alexander ankerten. Von leplcrcm nicht minder wie von dcn anderen um Krön» stadt gruppirtcn Forts spricht cr mit unverhohlenem Respekt. Nnn zll dcm Nesultat seiuer Beobachtungen: «Wenn 60 Linienschiffe" — schreibt er —«und 60.000 Ma»n auf Dampfern einen Angriff auf Kronstadt versuchen sollten, so wäre es allenfalls eine Mög' lichlcit, zu reussiren. vorausgesetzt, daß bic Nüssen „icht zwischen Fort Mcmschikoff und Kronschlotl Schiffe versenken, und vorausgesetzt, daß dic angreifende Flotte nicht auffährt. Die führenden Schiffe müß' tcn dcn Batterien grgcnüber ankern. Dic folgende» müßten die Schranke durchbrechen. Gelingt ihnen diel), dann würden wir wahrscheinlich dic Flotte überwältigen, und dic Dampfer könnten ihre Truppen bci dcr Maucr an's ^'and scpen. Wcun cs abcr miß» lingt, dic Barre zll durchbrechen, dann würdc große Verwirrung ^ entstehen, uno wer wciß. was da n.'ci> ler geschieht. Auch cine Ncscrvc wäre erforderlich, um dic dcn Batterien ausgeschtcu Schiffe abzulösen, wcnn jcne nicht zum Schweigen gcbracht wcrdcn können, was das Wahrscheinüchcre ist. Wcnn Al> lcs in dcr Ordnung g^liiigt. könnte anf dicse Wcise Kronstadt genommen wcrrcu, uno wenn Alles schicf ginge, wärc dic Flotte verloren." — Daß dcr alte Admiral bei dicscr AuscinandcrscNulig seine altc» Gcgner, dic „Times" uno Sir Iamcs Graham, im Au^e hat, lüld um diese zu argcrn, Kronstadt wo möglich noch surchlbarcr schildern möchte, ist nicht zn vcrkcnucu. Er kommt zulcpt in dcr That auf scinrn verjährten Streit mit diesen Bcidcn zurück ulld beweist ihnen natürlich hintcndrci» < daß er. und nur cr Recht gehabt hat. Tnrkei. Jerusalem. Zu Folgc ciucs cingcgangencn Bcrichtcö hat die Einweihung dcr von Frau Elise v. Hcrz.^ämcl gcstiflctcn Simon Eolcn v. ^ämcl',chcn Lehranstalt in Jerusalem am 27. v. M- stattgefunden. Das für dic Anstalt gemiethete Haus war in allen Räumen mit rolh.wcistcn Fähnchen zum Em> pfaug der Gäste fcstlich gcschmüÄt; im ^ehrjaal, der ebenfalls mit dcn östcrrcichlschcn Farben verziert war. planglc alls breiter Fahne in prachtvollem Rahmen oas Bild Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich — ein Wcihcgcschcnk dcr Stlfterin; gegenüber war c>as Bild ihres Vaters, dcs verstorbenen Herrn Si> mon Edlen v. Lämcl. angebracht. Klangs der Wände gewahrte man die für dcn Anschauungsunterricht bc> ,'timmtcn Abbildungen nalltrhistorischer Gegenstände, biblischer Szenen :c. :c. Dcr k. k. österreichische Konsul Herr u. Pizza« mano und Herr l>r. ^. A. Frank! cmpfii'gcn die ge< ladencn Gäste; unter diesen wurde zuerst Se. Erzel« lcnz der Pascha von Jerusalem, Gr^reuz ocö Franz Josef» und anderer hohen Ordcn, mit seinem glän° zendcu Gefolge begrüßt, dann der ClM'.im Pascht Abulafia, Großrabbincr von Jerusalem. n,it seinem ganzen geistlichen Kollegium (Sy»hcdrlon). Es clschic-»en ferner mit ihrcn Dolmclschcrn und glänzend bc» waffneten Dienern die k. Konsuln von Frankreich. England, Spanien, Sardiuicn :c. Herr Dr. L. A. Frankl führte nach dcr Bcgrü< ßung mit zweien an der Anstalt angcstcUtcn Lehrern (Rabbins rn) die aufgenommenen Kinder vor. Es halle sich eine so gvoßc Anzahl derselben zur Aufnahme gemeldet, daß man — da dic Mittel und auch dcr Naum nicht ausrcichcno waren — die Schülcr in mtcrnc nnd enernc eintheilen mnßtc. Die Ersteren, 20 an dcr Zahl. crhaltcn Klci. dung. Kost und Unterricht, dic letzteren. ebenfalls 20 — somit 40 Schülcr im Ganzcn — nedmen am Unterrichte allein Theil. Sie tragen eine geschmack» volle, gleichförmige orientalische Kleidung; bei der Aufnal'mc wurden zunächst Kinder k. k. österreichischer Unterthanen, dann vatcr> und mutterlose Waisen, naim solche, drncu dcr Vater oder dic Mntter gcstor« dcu war. berücksichtiget. Nachgewiesene Armuth war bci Allen Bedingung der Aufnahme. Nachdem die Kinder die cbcn so glänzende als bedeutende «nb ehrwürdige Versammlnng begrüßt und auf den schönen, grünen Schulbänken Plah genom« men hatten, stimmte ein Sängerchor hebräisch den für die Einweihung eines Hanfes gedichtctcn 30. Psalm an: „Ich preise Dich. o Gott. daß Du mir auf. geholfen und meine Feinde nicht frohlocken ließest über mich." Herr 11»'. Frankl hielt hierauf eine Ansprache, Dcr Sängerchor sang alsdann einen hebräisch gedichteten Segen, welcher dcr türkischen Volkshynmc. dcr sogcnauntrn „Araba" angepaßt war und dcr ill zahlreichen Eremplarcn vertheilt wurde. Ein Pracht'Exemplar mit einer türkischen Ueber« schling wurde Sr. Erzcllenz dem Pascha Kiamil mit der Bitte überreicht. dasselbe Sr. Majestät dem Sul. lau zusenden zu wollen, was aus die freundlichste Wclsc zugesagt wurdc. Dcr Cbor schloß hieraus mit dcm 126. Psalm: „So Gott wieder herstellen wird das verbannte Zion." Die wahrhast erhebende Feier, wic eine gleiche kaum in Jerusalem noch begangen worden ist, halte durch deu Boden, alls dcm, und dic Umgebung, in der sie stallfand, einen eigenthümlichen wehmüthigen und cr» greifenden (5haralt>r angcnommcn. Nachdem die anwesenden Konsuln Herrn Dr. L. A. Franll zn dcm erfreulichen Gclingcn scincr Mis. sion ihrcn herzlichen Glückwunsch dargebracht und ihn ersucht hatten, dcr Dolmetsch ihrer Gcfühic und Au» rrkci'.nung bci dcr „großherzigen" Sliftcrin zu scin. wurdc dic Versammlung im festlich geschmückten Speiscsaalc dcr Anstalt, nach oriculalischcr Siltc. mit Erfrischungen bcwirchtt, wobei die glänzcndcn Wcih« gcschcukc, zumeist aus Wien für die Anstalt gesendet, bewundernd in Augenschein genommen wurden. Lakalcs. Laiback, am 26. August. Fräulein Maric Proksch. einc Tochtrr dcs in der Kuüstwclt rühmlichst bekauntcn Dircktors drr Pragrr Musikbildungsanstalt, Hcrrn Josef Proksch, bcabsichtigt im Saalc dcr pdllharmonischcn Gcscll» schaft im D.'N.'O.'Hausc. unter gefälliger Mitwirkung mehrerer hiesigen Musikfreunde, in einigen Tagen ein Konzert zu gcben. Dic ausgezeichnete Anerkennung, welche dieser jugendlichen Küusllcrin nach den öffentlichen Blältrru sowohl in ihrer Vaterstadt Prag. als auch in der jüngsten Zcit in Graz zu Theil wurdc. dürfte dcm kunstlicbcndcn Publikum dcr Landeshauptstadt Lai« bach einen interessanten Kunstgenuß bictcn. Dcr Tag und das Programm dicscs Konzertes wird nachträglich zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Druck uild Verlag von I,j«az v. Kleinmayr 6c F. Bamberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vambrrg. ^lnnanl^ zur Hmbamer ^jeiiuna. V v r sen b e r l cl) t aus dem Al'cuddlatte dcr östcrr. k^is. Wicncr Zcitiml,. Wicn 23. August. Mittags 1 Uhr. Die Vörscwoche schloß i» ciner im Ganzm wenig animir-ttn Stimmung, Nur >8^Ner Lost, Aaick- und Dru^u Dampfschiffseihrts- Aktien w rcn gesüßt und liöhir be cihlt; von ' etztcrn wuldeu auch jene der -Um Clnssicüi sta l begehrt. K cdit^Aft cn blieben von dcr ftanen Tender.; am meisten berührt Dcv sen zeigten sich wohl vorbanden, aber auch. ebenso wi» Gold, g'sxchl; die Preise derselben stellten sich theilweise ctwac« höher. !)ialional. A»l. hen z» 5 "/« 8b '^ -8.>' V,. Anlclu» v. I. !«5> l» ». zu 5'/« «-.—l!U Loml'. Venct, Anl.hen ju 5°/, 92 '/. «^ Staalsschulbversel'reibuügeü zu 5"/« 54 84'', detto „ 4'.°/., 73 7.-74 delto ., 4"', lw-UN 7. detto „ 2 7° 5U'/. 50 . bttto ..2'/,°'" 4l''.—4«Z4 2N2-^N4 dtllo „ 1«ll« 12«'/.-«2«/, detl» „ t854 zn 4 7, l0« . >(»«'/, Como 3ientscheint l3 7.—t4 OaNzischc Pfandbriefe zu 4 7. 52—83 V.'ordbahn - Pik'V. - Oblig. zu '»7. «U '^—87 '/. Vloggmft.r dcttl' .,5 7, 8" 8> Dona» Dc»»,'fsch,'Qblig. „5 7^ 82-"83 Lloyd dtttl) (in Sitt'tt-) „ 5 7<> 8'.»—M» 3 7. Prioritals Odliss. d,r Staats-Eis.ndah»' Gtscllschast zu 275 Franfs pr. Stuck ll7 l>8 Aklic» ocr N^tionall'anf 1UW—Illw 5 7«, Psanl'l'riess dcr NaiicMlll'aul 12mi?i,atlichc 99'/.-<)9'/. „ Ocftnr. Nrcdit-Anstalt lilN '/.-3«l ll,«/, „ „ Donau-Da,!ipisch!sfsal)rt5- Gcscllschajt 589-5U0 ., „ betto lll. Emission 574—/>?«; « >e« Lloyd 428—43U „ >»r P.sthcr Ksttei''.-Gescllschast «8—70 „ „ Wiener Damps», .Acftllschast U»—»5 ^ „ Preßd. Tyvn. Eismd. l. (Hmiss. 20—2! „ „ drtto 2. l^miss. m, Priorit. 85-3»l Estnh»zy 4U fi. Lose 72'/.-73 Windischgrüp « 24—24 '/, Waloslem „ 24 7. 25 ^ K^lrvich „ l l '/, ll 7. Gal», ., 3U W ', Tt. Gmoie ., 37-37 7, Palffy „ 3«'. - 40 Clary „ 3»7.-N<7, Telegraphischer Kurs - Bericht dcr Slaatöpapicvc umn 2i'i. Auglist 1tti>6. Gtaalsschlildv>richrlldun^l» . zu 5p^<, sl. in HM. >-4 " dltto auS dcr '^iational'Änleihe zn 5 st. in HM. 8.> .'i/8 dctlo ......„ 4>/2 „ „ 73 ./< Darlehen mit Verlosung v. I. «834, „ «<>0 ft. 257 , „ „ „ !d3l', „ !t>« fi. ^^am»lt ^lppcrlinciizlN zu b /^ . , 7? 7/8 GrunplNU.-ObN^U. auvlNl >>1 3/4 ft. in (ZM. Banl-'.'ltlil'N pr. Smet......10W fl. in (5M, plltiin c« Vilecrr sllrr. (5efompte-G^ jlll,cha,t flil .,»U si.......«',03 3/4 fi. in CM AlN.n vrr l t.prlv. ostcrr. Etaatsriscn al,n- g.slllschait zu 200 st., voll cin^zahll — fi. B V imt RattnzalMng.......352 3,4 fi. B. V. Nlti.n d.r .»ia!,er Flrtinands-Nolbbahn l;.tr, st. ^2/l. . . . ^84j st. L^i. sll'llc» der oslcrr. Donau-Dampfsch ffsahrt zu <.U0 st. ^z^i. . . . . . . - 590 f,. ^M Wechselkurs vom 2.'!. August 18^6. «miwdam. sur !00 Holland. Nthl. Guld., 85 5/8 Äf. 2 Monat. «uM'urg, fur 3 Vf. Uso. l^ranf,un a. M. sür l:i0 st. sudd. Ver- einöwalir. im 24 l/2 st. Fuß. Huld. . llil 7/8 Vf. 3 Monat. Hamburg, sin lu,) Mirl Banlo, Guld. . 7«t 2 Monat Lwornr. ,»c ii<»(» Tos^anischc Lirr, Guld. 103 ^l> 2 ^oinu London, sill l Pjniid Etrrliüg, (ijuls. , 1<»..l i/2 Äs. 3 Monat. Mailand, für 3W c'sl.rr. Lire, («ulb. , N»2 o.. ,.«,« . . .^,, ^ II T. Sicht. K. l. vollw. Munz-Dnla ln . . 7 ^ ptzt. Agio War.. In Graz am 23. August l«5U: 5)l. l«. (l<». w 23. Die nächsten Zichungcn werden am :j. September ll^.',U in Graz gehalten werden. In Wien am 2A. August >^'» en aUe Iel,e, weictic als (ÄIacll>i.,el an dc<, i)i»»ch-^ß d^ö am l6 DcienU'er l85> zu Alch, dieses Qe» ,"tls ^>a»S'!iil. 7i, oylie H^iamcol ^»stoll?enen, nt^'N Slar>e auS Aich tt>>e ^«.'lüc^ing zu stcllcn ^ l)ab«n, ulls^efl,'i0t l»5ß zu «><^ ,cycl!lei>, odri dts 0a!)>n il)re ^cslichc schnillM) zu üdct-, 'licht», w'dligci'5 0>il!.)liliq von l5 Jahren, ^uiS ^utcm Hause l>r in ilaidach, dcr die dritte Klasse del Untelrcalschulc adsoluirt hat. Deutsch, slowenisch und italiclnsä) schreibt und spricht, und mit guten Zeugnissen versehen ist, sucht als Lehrling in .ilier hiesigen Handlung, .^odcr sonst wo unterzu« kommen. Näheres hierüber^ ertheilt aus Gefälligkeit daö ZeitunqS l5l)mptoir. Z 1559. «,3) In der Tuch - , Schnitt - und ^lodewarcn - Handlung des Jially «fc Iliiim wird ein Pcaktltant aufgenommen. Z. l5?7. (ä, Nr. »4349. E d z k t. Alle Jene, welche bei dem nericktlict, efklältet» ! Verschwender Iodann Süvalchnik. vulßo Sdeschar ' ^'on Bodrova, ilstind eine Fo>dllllng zu llrll»» ha^ brn. wüden ausgefoldert, solche am 4. E'ftt.mbcr l)icralnts alizllMtioen, wirriaens sie die aUfaU,gc" nachtheilia/n Folgen selbst zu verarllw^tcn dalttii. K. k. stadl. t'eleg. Bezirksgericht i!ai'.ach "M l4. August >856. Z. »562. (2> Fichtenholz für Dippelböden oder starkes Dach-gcrülic, gut ausgetrocknet und be^ rcits abqezimmert, ln der Länge von 6 bis 9 Klafter und noch darüber, sind denn Gute Welreldach, zunaclil't der Stadt Wclxeldurg, unweit der La,^dftr^ße, in der Anzahl von W Stücken, bllllg zu verkaufen. Eben daselbst sind auch einige Hundert sehr hohe Fichtenbaume am Stamme verkäuflich. 'Anzufragen beim Gute Welrelbach. Z. «570. (2) Haus-Verkauf. In Unterschlschka ist das Haus-Nr. 79, welches 7 gewölbte Keller, 9 Zimmer, 3 Küchen und elnen nnt vielen Obstbäumen besehten Garten hat, und sich wegen semer vortheil-haften Lage, zum Weln- und Getrel-dehandei, dann zum Betriebe eines Gasthauses besonders eignet, nebst den d^zu gehörigen Aeckern und Wiesen aus freier Hand acgen sehr vor-thellhafte Zahlungsbedlngnisse zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt dcr im Hause wohnende Eigenthümer. """" , Gesucht wird ein verrechnender und verheirateter Kellner in einer Stadt Oberkrains, dessen «Frau auch eine gute Köchln sein muß. Elne angemessene Kaution wird gefordert. — Der Gasthof war bisher im besten Ruf. Nadcre Auskunft wird aus Gefälligkeit im Assekuranz Bureau, obere Gradischa-Gasse Nr. 32 m Lalbach, ertheilt. 6 llljl. (5) ^Z^ Neueste k. k. »1. priv. Produkte der eleganten Pharmacie für die Toilette. <^z Vegetabilische Balsamische Dicsc mite, ^ ittorisalion dci« löüi^l. 'llrl'scss, r>5 d.r (5hcmic, Vr. Kindes ;i> A^rl,n. n'i.» technisch'ch.mischm V rfahrcn „ut Torqfalt aus rein vcgctabil. Ingredienzien zusammmglslhts Ttansscn-'pvmnde wirkt s.hr >rol,i thätig n„s daö Wachsthilii! dcr vaavl. ind.in sic ftlbc geschmeidig tlhält und ver A>i>>-tl^ttuiln,, l'cwahrt', d.ibci verleiht sic dri» Hliarc eincn schöncn ! ')i atilr >^! a n.; und crhöhtc lzlastizität, währc d si.' sich >,llichjlili.; znni Fcslhallcn dcr Scheitel ^a»; ^rrzil^ lich sl^nct. 'Üie faiftrl söni^l. aiu'schl. ^rivileqirtc V«-zr«<«»l»li. .^l»»,»M^»»«'«»«>»«>^ wird „ur in Ori^nalsi»ct.,i >.'cr> i tauft, derc» a,!illicl' dcpl'invtc l5tiqilsttcö in GrÜN »»d Gl'ld« , bronce aü.'^'slihrt sind. ?N.I!l3 cincs Triqinalslücts: itN ^'r <5. M Diese »ach dlli ülU si>» ch.mischs,! Erf.ihnm^cn l'creitct Balsamische Vlivcu-Heife cutn'rlcht durch ihre mcl'> I'll,'s: reinl^enpcn, sondern auch Weichheit und Frisd' l'cwirkcndlN (iigelischafteü allen an ciue vollkommen stllte Toilette: und Gcsundheits'Scife zu machend,» Anforderung", »ind lann dell^l als ein mildes und zugleich wirfsaiue^ tagliches Waschmittel selbst nir die zarteste und e'"/ pfintlicl'stc Haut rou Damen und Kindern angelegentlich! liM'sl'l'IlN wcrdcu Tie fai er!. löni^l. enlsschl. privil, «»>»««,»,>»«'>»<' «VllH'«»»»«!«'«'! wird uin in weisfclt mit schwarzer Hchrift d.drucltcu Pällchcn verlaust, aus deren Vl^ sich ei», dic Worte ,,<^,!.l's»ütiquel' erl.iftt jcd> .N!«?!,!l,,r!>che e Aü^reisnnq: 7^n sch^n eil, klelUrl Versuch g'""gt, >U" die Uebcrze,lgunst rc^n der 5weckmäfiia,keit und Vortrcfflichkcit dieser ^meinmchl^'' Mittel zu erlan^cn nn und werde», selhe in ^tll^at'!) ^luzig »»r allei,» echt ?ell.,ust bei WKzH,<ßl!>ll»^ lttl'»ll»»l'NQ«^» an, Hauptplaft Nr. 240 und bei «S«l«lK- ^ Hl«»«I>l" l> a l"' !di^ ria: '.'lN'ly. ^i^vamn Dclise. Frisach: Äp^th. W, Sichler, Görz: O Aiulli. ? sl<'"' i,,tla^<üsurl : ' Pvtl,. Änlon Be nih . Krainb ur.,: Tlierdrr ^nwain.' ?arv>s: Äpotl, lbiu Stüsscr, Tri est : A^'lv- '^ir ^icouich, Apoll). I. Her av.Ulo uno Arotl,. <^arll' Zauetti. Hillach: Math. Filrst un' in Wippach: bei I. ^ T)l.'llsN<