MlmcherGMmg. Nr. ,23. h«lbj.« ll. Mil b» P,st,a,zi. ft. >,., h«Ibj. ft. ?.«,. Frcitog, 30. Mai 1873. Mit I. Iuni beginnt ein neues ?lbonnement auf die iFaibacher Ieitung." Der Pränumerati,nsPreis beträgt für dle Zeit vom 1. b»« «nde In«i l«73: ^m Lomptoir offen.......— fl. 92 lr. ^m Eoniptoir unter Couvcrt . . . . l ,. — „ m">r Vailiach ins HauS zugestellt . . . 1 „ — .. Wit Post unter Schleifen.....' „ ^'> .. Amtlicher Theil. ade. l. und t. Apostolische Majestät haben mil Aller, hlchstlr löntjchließung vom ^5>. Mai d. I. den im Preß-^Parlemenl dcS MimslelrulhSUsüsidiume» verwendet,n. ^>l dem Titel und Eharatter tine» Niilns«clialfec,etalS bttlcidtten Doctor Heinrich Vlumen stock zum Mini. "llialstcretür llllera.nudia.sl zu ernennen geruht. Anersperg m. p. . Am 27. Mai 1«7A würden m der l. l. Ho<- »«»» ^laats lil^ '" ^"" ^" bühmischs, rlKheinschr, slc" lroc,- ."^e Niiggahs d<>« am .'ll, Dszsmbsl l«?2 nno.i, ., .... ui drr /'Mm ÄüOqnde ,lschi,„s»sn l.XIV. Sl!!7l d,s Pl!n>d„„>,c, ds« ^andllsmiüisttrium» vom II». De-zi'mbsr ,^?2. n,ol,nl >,! T»lch<>>l,r,mg der Maß u»d W,, "lchl,i»dl,u!!g vom ^, Juli >«?> sN O. Vl Nr. Kl vom 3<»l,l, l«?5) f,^ U,chold!l»"g «öd der NichgebUhrelitoris ^'3"' ""^ a>p!M.m,chs„ Hisps.lm,.»» ü»m Iahigangc 18?^ (Wr. Zl«. 'sll. l»^ vom 5i«, Mai) Nichtamtlicher Theil. Hur Gruntlstcuelregulicrung in iilain. (öchllch.) Wenn aber auch die Arbeit der Aufstellung rich-^rr ClassificalionStarife gelungen ist, kann doch allc Mr für den einzelnen Steuerträger noch nicht als ?liti»et angesehen werden; denn nach den aufgestellten Mficationstarisen folgt die Einschätzung der einzelnen Mundstücke in dic Tar,ssätze. Hiclici llinncn in zwei. facher Hinsicht Hehler begangen werden: 1. dadurch, das; dieser Arbeit unrichtig ausgestellte Mustcrgründc zugrunde gelegt werden, und 2. daß die einzelnen Grundstücke nicht mit den gleichartigen Musterarundstückm verglichen und sohin nicht in die richtigen Vonitütsllasscn eingereiht werden. Dic Arbeit der Einschätzung werden Mit' gliedcr der Gezirls^Schätzun^commissionen verrichten, und zwar unter tzontrolc der oom Finanzminister er nannten Referenten und unter den Augen der Interessen ten, die das Gesetz hicvon speciell zu verständigen befiehlt. Gegen das Ergebnis dieser Ärdcit steht nicht allein dcn Gemeinden und den innerhalb derselben Höchstbcslcuertcn, sondern allen Grundbesitzern das NeclamationSrecht zu. Ueber die Reclamationcn entscheidet die Bezirks Scha tzungScommissioii, und wenn diese nicht einhellig sie zu verwerfen findet, die ^andcscommission. ^rst nach Beendigung dieses Reclamationsoerfah-renß tritt die Stcucrrcgulicrungs ^ Centralcommifsion in die Action, prüft die ^lasfificationStarife aller einzelnen Bänder für sich und im Zusammenhange mit den an^ grenzenden Bändern und stellt sie auch im Hinblicke auf die Ergebnisse der Einschätzungen in dcn einzelnen wandern cndqiltig fcst. Aus den cndgiltig festgestellten ^lassi. ficationSlarisen werden mit Rücksicht auf die stattgehabte Einschätzung dic Reinerträge der einzelnen Bezirke und Bänder nach dcn verschiedenen Culturen zu Gesammt» summen zusammengestellt und dic Ncinerlrag-Hauptsummc hieraus gcbildct, auf Grund dcren die Bcrlhcilung der Grundsteuer'Hauptsummc auf die einzelnen Vändcr, Gc meindcn m^ steuerpslichtigen Objecte erfolgt. Ich sslaube mich »nf die gegebene Slizzierung der Hauptmomcnte der Grundsteuer Rcgulicrungoarbcit und die damit verbundene Andeutung der Gefahren, welche aus hicbei unterlaufenden Fehlern für die Steuerträger erwachsen tonnen, beschränken zu sollen, um durch die Trockenheit einer näheren Ausführung nicht zu sehr zu ermüden, und nur noch betonen zu sollen, daß den in dcn verschiedenen Stadien des NestulicrungSoersahrene unterlaufenden Fehlern im Wege der Rccl«'», ,!,>,,! ?!„ nicht z», unlcrjchatzenbes Abhilfemittel > welche« um fo weniger außer Acht aclasfcn z....,,, ^ ?. weil fönst dicfe Fehler sich fortpflanzen und je älter sie werden, desto schwerer zu verbessern sind. Aber selbst in dem Falle, daß ein ganz zutreffendes Ergebnis der Regulicrung^arbritcn an die Central com mission gelangt, kann ci< noch in dieser geschehe«, daß cs versäumt wird, die Ausgleichung zwischen dcn Tarifsätzen der verschiedenen Bänder in gerechter und billiger Weise zu treffen, oder dnß in der Absicht, dice zu thun, cS in einer Weise geschieht, welche eine neuerliche, vielleicht noch ärgere Ungleichheit zur Folge hat, daß somit auch in diesem Stadium der Grundsteuerregulierung die Gefahr der Slcucrübcrbürdung eines oder des anderen ikronlan des obwaltet. Aus dem Gesagten folgt von selbst die Frage, was geschehen müsse, um diesen Gefahren wirksam zu begegnen. Auch hierauf wire die kürzeste und zutreffendste Ant wort mit dem bereits citierten Spruche: ^Vj^i!untile« .jura!" gegeben, wenn damit nur auch gedient würe. Da dies leider nicht der Fall ist, muß ich schon noch für cinc kleine Wcilc um geduldige Aufmerksamkeit bitten. Vor allem ist es nöthig, daß die Grundsteuerträgcr tüchtige, einsichtsvolle und charakterfeste Bcrtrelcr in die BczirlS'Schätzungscommissionen wählen. Die Commissionen sind zwar schon seit geraumer Zeit gebildet, doch finden noch immer Nachwahlen statt, bei denen um so sorgsamer zu Werke gegangen werden soll, weil eben die Zusammenstellung dieser Commissionen gar manches zu wünfchen und zu bessern übrig lassen lann. Doch auch auf die bereits Gewühlten wäre durch ihre Commitlenten dahin einzuwirken nöthig, daß sie das übernommene Amt mit all dem Ernste und jener Gewissenhaftigkeit ersassen und durchführen, die dasselbe erheischt, denn es kann nicht gcnug betont werden, daß die erste Aufstellung der ElassisicationStarisc die bei weiten wichtigste, einfluß- und folgenreichste Arbeit ist, welche hauptsächlich in den Hün dcn der Bezirks SchätzungScommissioiien lieut. so dnß. wenn diese zwar mit der durch die Natur btt : schiedenheit im Endergebnisse, fönst aber in d> ' »lung und Durchführung im Einklänge den ( ^ veranschlagen, hicmit eine Basis gewo»"' ^clcher gegen spälcie Acndcrungsvcrsuche die me, , imnds» sähiglcit innewohnt. Die derzeit verfaßten und der ^andescommisfion vorliegenden tzlassificationstarise müssen wegen der anffal- .....' irdeichcit jsactorcn, >ie ei«' lssioncn U!, ^anjätze , , hetero- gener Wnje, die eine unbekümmert nm o«e andere, cnt» l "N^l-ll hadcn, dcnsclbcn zln "''"'^üjung zurückgegeben cn, weshalb diese will it noch immer im ^iut'ium einer n> i>s>»l <> ^ und dem» zufolge in da« richtige Gr,^ > sann. An die Mitglieder der ,„. Missionen tritt daher die ernste ., _,........., ..,.,. ^in- pflndlichlcit über die an ihrer ersten Arbeit geübte «rilit, nur die Wichtigkeit der Sache selbst inS Auge fassend und jede ungehörige Rücksicht beiseile lassend, eine wahrheitsgetreue Darstellung der Reinerträge ,u liefern, wobei fic, um das Elaborat im ganzen ^ande wie aus einem Gusse hervortreten zu machen, sich mit ! ihren Nachbarbczirlen namentlich in Absicht auf die «seuillelml. Pas vergrabene Testament Erzählung von Ed. Wagner. lF°rtsetznnz.> XXIV. Da« verhängnisvolle Attentat. 2 p°rl> peonhard Evremonb blieb am Eingänge der 5^Mer. worin Hugo schlief, stehen, sein Herz schlug M w seiner Brust, so ftarl. daß er sich einbildete, .j Sehliifer möchte davon erwachen. Hugo aber lag in ^ lm Schlummer. Sein Kopf war bequem auf dem <')'" zur Ruhe gebettet, sein Gesicht ungewöhnlich blaß , lvlae des Schmerzes seiner Wunde und seiner <5r< ,, "lfse der lthlen Tage. Das malt brennende Nacht» ^ warf düstere Schatten im Zimmer umher, ^ord da»" l"lil zusammen und trat unwilllührlich ein law schritte zurück; ein Krampf zog sein Herz zu- ttli» ^ Ühnlich er doch Pagel sieht! dachte er. L« ist H,' °l« sahe ich das Gesicht meine« todten Bruders. "'k «ehnllchleit macht mich fast kraftlos. 5w« ^ ganze »bscheulichleit des Verbrechen«, vor »cl. tz? tr stand, trat in diesem Augenblick vor seine Seele, du« ^Ht wetteiferte in der bleichen starbt mit dem l>„l> , ^'" bugen glühten und sein Nlhem war kurz "Uchend. il»>n i"?^ ""b ts thun l" murmelte er. ..Es ist zu spät ldlt»Un,lthlen. hlule moraen verfehlle ich ihn. aber jeht " l«h ihn sicher tressen l" '"'it aller Anstrengung verbannte er ble Gedanken, die ihn zurückhalten wollten, und ermuthigte sich durch das Vewuhtscin. daß seine ganze Zukunft von dieser Thal abhlinge. Niemals werde ich den Platz unter dem Enkel des sehrers einnehmen, dachte er. Er hätte mit dem zufrieden sein follen, was ich für ihn bestimmte; da er dies aber nicht gethan, nun so muß er sterben. Während er seine Kippen wüthend zusammenpreßte, zog er ein kleines Dolchmesscr aus seinen Kleidern her. vor und beugte sich über den Schläfer. Jetzt halte er leine Gewissensbisse mehr, er glich vielmehr einem Blut-Hunde, der nur nach seinem Opfer trachtet; seine gierigen »ugen fuchlen die Stelle, »o er die Waffe am besten anfetzen lonnlc, die er gezückt in feiner Hand hielt. Aber in dcmfelbcn Augenblick, al« ob ein Schuh, engel ihn gewarnt oder als ob der scharfe Vlick seines steindts die sscsseln des Schlafes zersprengt, bewegte sich Hugo und fchlug die Augen auf. Evremond halte lcinc Zeit. sich ungesehen zurückzu. ziehen. Mit der Geschwindigkeit des Blitzes musterte ihn Hugo und begriff sofort seine gefährliche Lage. Einen Schrei ausstoßend, der gleich einem warnenden Signal durch das allc Farmhau« klang, sprang er wie ein Ti» ger mit einem Satz aus dem Vclt und stürzte sich auf den Feind. Halb betäubt von der unerwarteten Wendung, die die Sache genommen, schlug Evremond mit seinem Mes. fer blindlings umher, wahrend er mit dem einen Arm die Schläge des Angreifers parierte. Im nlichsten Augen, blick entriß ihm Hugo den Doch. dcn er in eine Ecke des Himmers schleuderte, und dann gcrielhen beide in ein Handgemenge, wobli port» ^eonharo mit Wuth und Verzweiflung kämpfte. Hugo vergaß seine Wunde und rang mit aller Kraft und Vehendigleil, die er besah und die noch er< H0ht lvurde durch da« Vewuhlsein. daß er um s«in ?t-bcn kämpfe. Diese unverkennbaren Borzüge machten denn auch dem Ringen ein baldiges Ende. Kord ^conhard, ungeübt in Klaftllnstrenaungen und entnervt durch ein ausschweifendes Leben, begann zu ermallen; er leuchte athemlo«, und einen Moment fpäter warf ihn Hugo zu Vooen, so daß er bewußtlos liegen blieb. Kaum war die« geschehen, al« Hugo von draußen das Oeffnen und Zuschlagen von Thüren, sowie unge» slüm fragende Stimmen vernahm. Nasch kleidete er sich oberflächlich an, licf zur Thür und bsfnele diese in dem« selben Moment, als Mih Deane in wildem Schrecken an deren Schwelle erschien. Ihr Schrecken »ber vermehrte sich noch, al« sie Hugos blutbeflecktes Gesicht und blutige Hände sah und die Unord„ung auf dessen Kammer fowie die fremde Gestalt am Voden gewahrte. »Was ist hier geschehen, Hugo?" rief sie mit beben» der Stimme. „Ist das Dr. Sandes«?" ..Ja, Mutter, es ist Dr. Sanders, oder tmlmehr Lord tteonhaid Evremond. Ich eiwachte vor wenigen Minuten und fand ihn über mich gebeugt mit einem Messer in der Hand." ..O, Hugo, wenn er dir elwa« angethan Hütte!" jammerte sie, indem sie sich o.n ihn hing. ..Da« «st schrecklich — schrecklich! Visl du gewiß, daß e« Vord peonhard ist?« Hugo antwortete dadurch, daß er das ^icht nahm und es übcr da« Gesicht seines überwundenen Hemde« hielt. ..Wirklich, es ist Lord veonhard!" rief Miß Deane mit nicht geringem Erstaunen. .Fr scheint wieber »m Vtsinriung zu kommen." ,Dann müssen wir ihn uns siedeln", bemerrte Hugo. „Er foll mir diesmal nicht so glücklich entwischen." 876 Hauptfactoren der Berechnung in gegenseitiger Fühlung erhalten mögen. Jedoch auch auf anderer Länder Classificationslarife muß Bedacht genommen werden, weil nur dann, wenn die Elasslsicalionstarife auch in gleicher Proportion richtig sind, ein richtiges Verhältnis der Gesammtheit zum " Vorschein kommen lann. Werden dann seinerzeit die Classificationstarife von dcr Vandeöconllnission berichtigt und sohin festgestellt, wobei auch die Mitglieder diefer mannhaft auf ihrem Platze werden stehen müssen, so erfolgt sohin deren Ver-lauldarung. In diesem Zeitpunkte müssen die Gemeinden für ihren Theil an den Classificationstarifen des eigenen und dcr benachbarten Bezirke, die Bezirlö-Schä» tzungscommissionen im Entgegenhalte ihres Elassifica« tionstarifes zu jenen der benachbarten Bezirke, auch wenn sie in einem andern ^ande lägen, an diesen lehtern s: -itit üben, um jene Momente zu erfassen, welche d. gleit der aufgestellten Tarife bedrohen konnten, und im Wege der Einwendungen daran noch dasjenige zu bessern, was der Besserung bedarf. Da ist eigene Thätigkeit der Steuerträger unbedingt oonnüthen, da ist es Aufgabe der wahren praktischen Patrioten, Bürgerpflicht im eigenen und in seines Nachbars Interesse zu üben. Kommt es nach Durchführung dieses zweiten Sta« diums zur Einllassierung, so wird diese auch unter den Augen der Steuerträger vollzogen und diese müssen die Mühe nicht scheuen, jeder in seiner Gemeinde wenigstens dabei zu intervenieren, wenn die Gründe der Gemeinde, welcher er angehört, einkassiert werden, damit er wahrnehme, was da geschieht und wie? Es wird da manchem Steuerträger durch Vorstellungen und Bemerkungen möglich sein, mchr Irrthümer und fehlerhafte Einllassierungen hintauzuhalten, als beim Reclamationsverfahren auf wei« tcrcm uno kostspieligerem Wege verbessert werden können. Bei der Eintlassicrung ist der richtige Zeitpunkt, um die vielen unproductive« Flächen, die wir in Krain haben »md thatsächlich — selbst mit nicht geringfügigen und l^. >)cr »it bc^u^udcu Ausdch,'»mg dieser Flächen jedenfalls zu einer respectable» Höhe anwachsenden Ab' gaben versteuern, aus dem productive« ^ande auszu-O scheiden uul> als außer Kultur stehend zu bezeichnen :c. Dies fäUt zunächst ln erster Vinie in die Aufgabe der Einschätzn- ttcn, welche diese Auescheidung durch das ihucn z^,..^..,^c Vermessungspersonalc in allen jenen Fällen zu veranlassen haben, in welchen ein Grundstück seiner Bcschaffcnhcit n.ich dcn Muslcv^rund dcr letzten Bouuat der bezüglichen Kulturgattung nicht erreicht. Hierüber steht nur lhncn und nicmand anderem, und namentlich Mch5 dem Vci,'i.lcss^ligcp^!onale eine Iudicatur zu, welches nur als technisch ausführendes Organ ihnen beigcgcben ist. Oic Thätigkeit der Bezirks-Ichätzungscommissions-n als Einschätzungsdcptttierlc ist jedenfalls nicht n^. ...^..g und von enlschcldendstem Einfluß, sonüern er» fordert auch grohe bürgerliche Tugend, Unparteilichkeit und ein immenses Opfer an Zeit und Mühewaltung. Einem thätigen, umsichtigen und gerechten Einschätzungs deputierten ist d«r Äezirt für immerwährende Zeit zum Dank verpflichtet, und muß dieses Bewußtsein einerseits für ihn ein Sparn sein, dieser schweren Arbeit sich mit a. zu unterziehen, — und die Erlennt- u, cr Steuerträger soll diese veranlassen, die Eir,chatzilngsdeputitrten in ihrem Amte in jeder möglichen Weise zu fördern, ihnen selbes nicht unnöthig zu erschweren, ohne jedoch unabweioliche Einwendmn,cn deshalb fallen zu lassen. In welcher Richtung diese Einwendungen gemacht werden können, habe ich bereits früher angedeutet und hier nur beizufügen, daß in Gegenden, wo unproductive« ^and ist, die Mustergründe der letzten Bonität einschlagender Kulturgatlung gar wohl ins Auge gefaßt werden müssen, damit für diese Bo nitätsllassc nicht an sich schon unproductive« ^ano als Mustergrund aufgestellt werde, was im Wege der Einwen« dung richtiggestellt werden müßte. Ist die Einschätzung durchgeführt, so tritt hiernach das Stadium des NeclamationsverfahrenS dagegen ein. Die Einschählmasrcgislcr, welche bei jeder Gemeinde auf liegen müssen, geben darüber Aufschluß, in welche Bonität jedes Grundstück cinllassiert, somit mit welchem Reinerträge es künftig zu versteuern würe. Die^e Register muß sich' jeder Steuerträger gut ansehen, damit er weiß, ob ih>n ein Unrecht geschehen ist, und zwar an und für fich oder dadurch, daß ein Nachbar zn niedrig eingeschätzt wurde; glaubt er sich zur Annahme berechtigt, die Ein» schühung sei nicht zutreffend, so scheue er Mühe und Kosten nicht, zu reclamieren. Bei der der Durchführung des Reclamations»?«, fahrens nachfolgenden Action der Orundslcuerregulie-rungs'Eentralcommission treten die Mängel des Gesetzes hervor, und es liegt in letzter Auflösung in der Hand der Eentralcommission, den ganzen Apparat von Cautelcn und Sicherungomitteln. welchen das Gcsttz in ^ Paragraphen zu qunsten des Steuerträgers statuiert, mittelst des tz .j9, des drittletzten Paragraphen des Gesetzes, über den Haufen zu werfen. Dadurch, daß die Eentralcommission erst im allerletzten Stadium der Gesetzesdurchführung in die Action tritt und gleichzeitig mit den einzelnen Factorcn, auf denen die Entwickelung dcr Erträge des Grund und Bodens beruht, auch diese selbst beurtheilt, modificieren, abändern und ander« gestalten lann, ist der Schwerpunkt der Durch» führung des Gesetzes in ihre Hand gelegt, somit in die Hand einer Körperschaft, die von dem zu beurtheilenden Gegenstande weit abliegt, die — anßer der in ihrem Ermessen liegenden Zuziehung von nicht stimmfähigen Vertrauensmännern — kein Mittel hat, sich durch per< sönliche Anschauung von dcn obwaltenden Verhältnissen Ueberzeugung zu verschaffen. Die infolge einer irrigen Anschauung vorgenommene Aenderung eines oder des andern von jcncn Factorcn, auf welchen die aufgestellten Classisicationstarife beruhen, benimmt denselben das zu« treffende, mit Aufwand von Zeit, Mühe und Kosten hergestellte Verhältnis, macht die darauf basierte Einllas« sicrung zu einer ganz vergriffenen und gestaltet die Basis dcr künftigen Besteuerung mit einem Federzugc, möchte ich sagen, zu einer ungerechten. Diese ernste Gefahr hintanzuhalten liegt außer der Machtsphäre des einzelnen Steuerträgers, ihr lönnen auch die Bezirls-Schähungs- und ^aridescommissionen keinen durchgreifend wirksamen Damm entgegenstellen; sie beseitigen lann nur eine Aenderung des Gesetzes, vermöge welcher die Thätigkeit der Eentralcommission eine successive in der Art würde, daß sie auf Grund der An« träge der ^andescommissionen 1. die Berechnungsfactoren, wenn diese eine ro^ ^u«ii'l^ ^ putititen, die notorisch Orleaniilln, ^egitimisten " Bonapartisten waltl,, «'stürzt. Unsere Kinder «veio 5ies lesen und sagen: Ar-ncs Fiaülllick. arme Fra"j^ von !tt?:ü Sie hattcn dcn ialninervolislen aller Kllls' den schmerzlichsten aller Ausstände gescher,. Es blieb N auch noch vorbehalten, den grausamsten, bellagenswellhel» Undant zu sehen." ^ Das „Journal deS Dsbats" legt die Ursache ° eingetretenen Ereignisse der radicalen Partei, noch lN^ aber der Rechten zur ^ast, indem es schreibt: ^, „Man lann die Mitt-l. deren die Rechte si« "^. diente, um Thills zu stürzen, nicht streng genug 'e zeichnen. Niemals hatte ein Bund. der sich so M >" , " ^r-tt mit Vertrauen und Würde von dem Urtheil dt zte teien an das der Otschichte appellitltn; die .^n wirb seiner heilenden Regierung Oerechtigltil »'^ ' Während dessen waren Mr«. Eummina« und der stumpfsinnige Bursche erschienen. Hugo erzählte ihnen kurz die nächtliche Begebenheit und schickte sie dann hinau«. um Strick.' zu holen. Diese waren bald gebracht. Hugo band nun Vvre« mond und halte gcrade diese Arbeit vollendet, als letz terer wieder zum Bewußtsein zurückllhrte und seine Augen aufschlug. ,Itht. Lord ^«orchard, find Sie so sicher wie in einem Hefananisse", saqle Hugo kühl. »Wa« meinen Sie, '' nun mit Ihnen ansangen?" .mgcnc starrte auf dcn Sprecher, ftatt ihm eine Antwort zu gtbeu. ..Natürlich wiss«n Sie," fuhr Hugo fort, „was ich thun lann. ^ch lann dlestn Burschen hier nach Eor-burnspalh zur Polizei schicken und Sie, wie Sie hier lieben, derselben wegen Mordversuchs überliefern." yard ^«orchards kippen gerittb/n in Bewegung, doch fprach er lein lautes Wort. ..Sie werden begreifen, welche Sensation ein sol« ' ' i gegen S>« hervorrufen würde." setzte ^trzig hlnzu. ^^anz En^ianl» würde voll seln von dltscr Geschichte. Wären Sie zehnmal ein ^"^ odcr der Sohn eines Pairs, dies würde Ihren .n doch nicht vor Schande und Sie selbst nicht v^r Bestrafung schützen. Ihr Versuch, die Existenz de« Sohnes Ihre« todten Bruders zu verheimlichen, sowie .U: bis jetzt, erfolgreich« Versuch, die Witwe Ihre« ' '.« ^'s um ihr gute« «echt zu betriegen. sind tt durch d estn f iqen. meucdelmörderischen ' .lN ll^j ^enen Neffen. Was wird die - !< Id^t , um d«tn günstige Mtinunq ^ ,cn und betrogen, ja nahezu gemordet haben. - l^ö wild dicse W^lt sagen, »«nn sie Sie auf der Nnllagebanl al« Verbrecher erblickt?' Diese Worte, ein so schreckliche« Vild oarsttllend, beunruhigten Loremonl». ,Da« werden Sie nicht — da« dürfen Sie nicht!" keuchte er. ..Da« werde ich nicht? Das darf ich nicht?" wie« herholte Huao mit Nchtung o.ebietendtr Stimme und strengem Ernst. „Und warum nicht? Warum sollte ein adeliger Mörder dlm Aericht entrinnen, das dtn arm?n Mann oerurthell! ? Ich darf nicht? Wir wollen sehen!" , Er wandte sich zu dtm Burschen, der mit offtncm Munde dastand, al« wollte er ihm ttwas auftragen, ab« ^ord Evremond hielt ihn zurück, indem er stehend sagte: «Schickn Gie nicht zur Polizei, Sie würden mich dadurch ruinieren; Sie würdm meinem Vater da« Herz brechen; St« würden die Zukunft meine« unschuldigen Sohnes vernichten; Sie würden mich mit Schimpf und Schande bedlcken!" »Die« alle« hätten Sie vorher bedenken sollen", entgegnete Hugo. .Was sür Rücksichten nahmen Sie gegen andere, al« Sie diesen Morqcn oon dem Gehölz aus auf mich schosstn? Wa« für Nücksi^ltn qeqen andere nahmen Sie ferner, al« Sie sich diese Nacht in mein Zimmer schlichen, in der Absicht, mich zu ermorden? Sie dachten immer nur an sich selbst!" .Gnade!" bat der Gefangene, durch Hugo« mit« leidlosen Ton fast zur Verzweiflung gebracht und vor der lhm angedrohten Entehrung zurückschreckend. „Lassen Sie mich gehen; ich »ill versprechen. Ihnen niemals wieder in den Weg zu treten. Wa« haben Si« für Nutzen, wenn Sie mich gerichtlich belangen? Nngtriom» mm. S,e konnten Geweift bringen für ^hre Ansprüche an Pagets Erbe. würoe e« nicht ein Schimpf für Sie lem., einen Onlel im Vefüngni« zu haben?' „Ich denle. ich lann diesen Schimpf ertragt", ^. setzte Hugo lall. ..Ich wüßte nicht, bah ts v"i I «l« mer wäre, einen ^nlcl im Gesüngnis zu ha" ' einen, der darin zu sein verdient!" Evremond stöhnte in seiner »ngst. ,, jaw' ,E« ist ihm wirklich ernst, wie sch«^'?- st!« merle er. ,.O. Gertrud Deane." fügte " h"" ' jch> Gesicht zu der Dame wendend, „sprechln S« i" Haben Sie lein Mitleid, lein Erbarmen?' , Miß Deane sah ihn mit Verachtung ". ^z, .Halten Sie Mi'leib mit mir, al« »,e ' ^M nee Kinde« beraubten?" fragte si?. »b""cn ^^ leid mit mir. al« Sie mich um den el,"'« ^^il, einer Frau un-, Witwe brachten? Hatten <^» ^„. l,«' mit mir, al« Sie meinen Sohn "sch"^" " ^te" vor ich ihn jemals in meine «rme »esch"''« ^nlN«" Sie Mitleid mit mir, al« Sle sich '"?,„',u"t0t»ttl" schlichen, um Mtinen wildergefundenen ^°" z, ^oaha^' Erbitten Sie also Mitleid von Huao, ^" und nicht von mir." ..^ h-vors'«^ Eoremond seufzte wieder. Da« 'Y"V^ ,hn l"^ Unglück, jetzt unvermeidlich scheinend, m °, allt« thun. um biestr Schande zu "« au-se^"' ' . ^ch will Ihnen ein alllnztndt« Vtrm^tn ^^^.^ ,e w.ll Ihnen eine h.rvorragende Stellung ^^ ^ O< schassen, nur ersparen Sie °',c "" lllngenschast l" «^ hin. . „lt Hugo blickte «edanlenvoll v« slc, ^„„ond " Hierdurch ermu.hig». r'Ht < ^ ^„ e,n '1 l«l«t.) 877 Men. Nur fürchten wir, daß sie auch seinem propheti. Mn Vlicl wird Gerechtigkeit widerfahren lassen müssen," Der „Temps" Üußcrt sich unter anderen: ^ "So fund sich also eine Majorität von sechzehn tlnimcn zusammen, um einen Schlag gegen den her- »Nagenden Staatsmann zu führen, der den Frieden Mlossen, die Commune besicat, den Credit und das ^lNiggen des Vanocs wiederaufacrichlet hatte, gegcn dcn '«nhmlen Patrioten, der das mühselige Werk der Ve- ^'Ung dcs Vandes glücklich durchgeführt, gegcn den ^ßln Vüracr. vnn dem vor lcmm eiu-m lUicrtcljahre '" leilfllchcS, einstimmiges Votum verkündet hatte, er ,^l sich wohl um das Vaterland verdient gemacht. Es ^" sich also eine Majorität von sechzehn Stigmen, 7> unter dem Voiwande, die Oesüllschaft zu retten, ein ^ trst ernanntes Cabinet, das, ohne irgend einen All ^gtn zu hadcn, die entschiedensten coliservativen ^ctndcnllen besaß, ! ^Mng dcr neuen Rcgicrung ab. zu der Marschall ^c Vlahon seinen Namen hergeben zu müssen glaubte. ^ werden ihn an der »rbcit schen ui,d das ^and 'll> urtheilen, Erinnern wir uns nur, daß man auf ^°Yali!5t des ncuen Präsidenten der Republik zählen ^>' der im Jahre 1<^5>8 der einzige unter allen Sena« "lngegen das allaem^'ineSicherbe'lacsltz gestimmt halle." . ..Sichle" bringt folgende Stellen: »Dah die Na- ?nalvcrsammlung so weit heruntcrgclommcn ist, sich ^ dem Kaiserreich, dcsscn Crlüschm sie proklamiert, Mn dcn Erwählten von cubtundzwanzig Dtpallcmcnls, 'lln den Patrioten, l,cgen dcn zum höchsten Staats» ,'lt ernannten conservative Vürgcr zu verbünden — ." wird daS ^and nimmermehr begreifen, denn die Klonen sind gerechter als die Parteien u»d erheben die ^ankballeit nicht zur Höhe eineS loqmaS. Mögen ölt ^egil,misten ulid die Oilcaüislcn wlsjcn: Franl» ,^l lviid il)i»tn den Fehler, dcn sie bcga.igl.,, nicht ver° ^'"^. Sie sind, wie Herr o. iftroglie, Schützlinge des 7">lrreichc«. Wenn sie auch znr Macht gclangt sind, '° «tht doch ihre politijche Rolle zu linde. Eine neue M beginnt, die auf dem Goden der Geschlichtet! all^i "tgieruugcn dcs Kampfes dic Sllrne bietet. Die Dlmo« ^tie ist start und ausdauernd; sie wartet und will ^ pailamcntarischc Majorität vom ^. Mai an dcr "l>eit frhen." , Die „Indöpendancc btlge" lcißt sich vernchmln, wie "lgl: «Angesichts dicscr unseligen Abstimmung, die vill-'cht noch writ unglulsscligcr ist, als allcs Schlachten» iglück bls Jahres 187(1 und als dcr traurige und Michc i"ufstc,ild vom 18. März, hnbcn wir in dicscm >»cnblicle nicht den Muth. bei den Cmzelnheiten der Atzung, in der sie slaltiai.d, zu vcrwc,len. Wir müchlcn , ^r blos wiede,hol:n, daß Thiers in dicsem lrtztcn ^wsif feine Vftlchten als ^liraer und als Haupt dcr ^gierung würdig erfüllt hat. und es wäre ungerecht, , ^t hinzuzufügen, daß die Rcpublikancr. roel^e in dcr ^ttn Stunde ihm ihre Hilfe liehen, um den offenbaren ^ dringenden Wunsch dcS Bandes durchzuführen, fo > ^ er sich um Frankreich und die Republik verdient > ^«cht haben." Nn einer andern Slclle sagt das I 'v^e Vlatt: „ThicrS ist also gestürzt! Seinem Ruhme '^ nichts wtlter als diese Weihe aller großen ^auf» ^c„: die Undankbarkeit der Parteien, wclche ihm nicht s, " die Macht vcrdanlcn, die sie misbrauchcn, sondern '^st den Haucd. der sic zum ^ebcn gcruftn." ^ Dic Blätter bringen eine biographische Skizze über s "schall Mac-Via hon, die wir hier nachfolgend Okulieren: > "Narschall Mac Mahon ist zwar ein geborener '^°st, entstammt jedoch tiner katholischen Familie in ^ ^d, biz t»„, SluartS eine tre^e Anhänglichkeit be» tz^lte. Marie Moriz Herzog von Magenta ist dcr c^n ein Pair von Frankreich, der nebenbei ein pcr» °"^er Freund Kail X. in die Mililürschule zu Sl. Cyr. Seine z«r. lt^" ^ll,^riff zu uchmen. Diefe gloriose Waffcnthal ^^ ihm noch im näcdsttn Jahre die Senalorswürde ein. kdi.^ Iah« 18l'? commandierte cr wilder die Cx-tz^ '°n gc^n die Kabyleu, die cr mit Glück aus ihren ^"pswinllln trieb, bis er 185!) beordert wurde, «in ""ando der gegln Oesterreich geführten Armee in Italien zu übernehmen. Er stand an der Spitze des zml'ten Corps und hatte daS Glück, durch rechtzeitiges C'ntreffcn bei Maae:,ta die von Nap^ron eben nicht zum besten gellllete Schlacht in einen Sieg zu verwandeln. Dankerfüllt ernannte ihn der Kaiser am Schlacht-feldc am 4. Juni zum H^zlg vo>, Maalnla U',d zum Marschall von Frankreich. Scin Name zählte damals zu den glänzendsten Frankreichs, und dicsem Umstände wohl dankt er lö, daß ihm die Mission übertrassen wurde, 1861 als außeror» dentlicher Btltrcl:,- Franlllichs der Krbnnng deS Königs von Preußen beizun'oh.im. Nach s:iner Rückkehr von dieser mit außerordentlichem Pompe ausgeführten Mission übernahm er an CanrobtrlS Stelle das Commando dcb drilttn ArmcrcvlpS. Vlm I. Scptcml^cr 1864 kam er wicder auf fcinc erste militärische RuhmcSstütlc nach Afrika, und zwar alS Gencralgouvernlur von Algerien. Hier war aber sein Nuflrctcn, das der Inaugura» lion eines neucn Syncms galt, indcm er ein arabisches Reich grüüdell wollte, nicht von dcm günstigsten Crfolgc begleitet. Die Colonisation ging statt vorwärts zurück, die Klagen über ein terroristisches Regiment häuften sich, bis dcr Herzog selbst im Jahre 1868 anzeigen mußte, daß cr zu dcm flühecn System der Colonisation zurück' lehre. Dcr lchle deutsche Krieg süh Mac Mahon wohl wicbcr an dcr Spitze eincS Nrmlccoips. brachte aber ihm wic so v'clen seiner Genossen da? Er,dc scincS Feld» herrnglückcs. Schon nach der Schlacht bci Wci^enburg, wo i:ian ver.',cbcl.S sein Cintrcff.n zur Unterstützung dcr Truppen OouaiS erwartetc, begann er das Verhängnis« volle Rücklvarlscoliccnlliercn die Sedan, wo ihn feinc Verwundung davor bcwahrle, dcn illcruichtungsacl dcr laiserlichcn Arm^e unterzeichnen zu müssen. Nach dcm Flicd?nelil sichrt. Ittcr Allg?!ff auf dicsl I^fcit, jcdeS noch fo ut'bedculendc Abweichen von , _ ..:i dufcr schützcn-dcn Gcsctzlicl,llil würc der uuvcrzcihlichstc Fehler. So halt auch u:elcu U.^cdultlg.-tl, ulillr uns d.e Nolhlrcn. dinlcit, uns auf dicscm Äo^cn del achtzlichcn Act,on zu hallen, erscheinen mag, wlr müsscn u««» dennoch dazu zwingen, ilidcm wir mchr als jc dcn Gcist dcr Cimauna und dcr Disciplin bcwührcn. Die gesetzliche Action blcibt uns in d.r Thal. ui,d dcr ttugcnbllck ist gclom. mcn, uns d:rscll)cn unausg!.fctzl mit Fcucr, Auedaucr und Cinmülhiglcit dcrarl zu bcdicncu, daß unsere Veg« ner die Ruhe und die Fassung ocrlicren. Wir lrclcn in cine neue Phl.se, in die Phase dcr regelmäßigen fried» lichen, abcr unerbilllichcn Opposition, die ebensowenig in Prinzipienfragcn wic iu den undedeulendstl n lhalsächliHcn Vorlommllissm, wodurch unscrc Rcchle berührt odei v^-letz< wcrdcn könnten, sich zu dem geringsten Zugeständnis herbeiläßt. Wir hadcn heute daS Gcwuhlfcin unferer Stärke; dicS müsscn wir am hallen Tage bcwcifln, und um dicsen Bcwe>s zu liefcrn, gidl cS lein blsscrcS Millll, als unfcre Mäß'gung und unfern unerschütterlichen Wi« dclstandSgeisl zu bewahren. Sicherlich werden wir für die nächste Zeit grau» samcn Prüfungen clitgcgengchen. Möge unzer Muth, ihnen cnlgcgcnznfchln. auf hlcichcr Höhe stehcn »>il dcr Ausdauer, sie zu ertragen. Man behauptet nicht lange die Gcwalt gcgcn das Recht; man regiert nicht lange aegcn dcn Willen dcS Volles, will man nicht zum wer« drechcr hcrabsinten. So wcit sind wir noch mcht, und wir habcn bereits mit ganz andern Ge^ncrn als dcn Männern von heute zu thun gehabt. Untcr dcm Kaiserreich hat das allgemeine Stimmrrcht, gegen das man so viele Vorsichtsmaßregeln angewandt, seinc Schule durch, gemacht und seine Cniancipatiol, errungen. Untcr der Regierung dcS Kampfes wird das repuplllanifche Volt iu feiner vollen Stärke und Lcbcnsfulle seiner fclbst endlich bewußt werden. Darum sei heute mehr als jc unfcr Wahlspruch: So nur werden wir Frankreich ob des ncucn Schlages, von dem es betroffen wird. trösten, so nur lö:mcn wir für immer die Verleumdungen jener ^'eutc zmücklociscn, die als waghalsigr Spiclcr die lchte Partie riskiert haben, wclche ihnen in ihrer politischen Existenz zu spiclen vergönnt sein wird." Laibach, 2'.). Mai. Der dcutfche Reichstag dlschüfligte sich mit dcr Vcralhung bcS M il itärc tat S. Nuf die Angriffe dcs Äbsscosdnctcn Richter tiwidcrtc Kricgsmin.sttl o. ltameckc. daß die Rcgicrung nicht die Absicht hege, neue Forderungen zugunsten dc« MilitärelatS zu cr. heben. Nur fo weit die Preissteigerung aller Bebens- bebürfnisse eine Erhöhung der Einnahmen zu einem un-abweislichen Bedürfnisse mache, foll dcm Reichstage eine ,n allcn Cinzclheitcl, fplcicll motivierte Mehrsorderung vorgelegt wcrdcn. Der Mmisler fügte dei, baß er am meisten Ursache habe, das Pauschquantum zu bedauern. Dasselbe habe für die Verwaltung leine Vortheile und gebe nur zu dem Glauben Veranlassung, als ob Dinge vorgenommen würden, die mit dem Etat nicht im Einklang stehen. Ueber den Eindruck, den die Nachrichten aus Frankreich in be r liner Regierungskrisen machten, berichtet man der „K. Z." unterm 25.: „Auf der gestrigen par-lamtnlarischcn Soiree des Fürftcn Viemarck hatte schon die Nkderlagc Thiere' und seines ,Ministeriums sehr üvenajcht. Der Rücktritt dce Plüsioinlcn, der l^ ,! früh bekamt wulde, war cM::n abends ersichtlich n.! , in RcgicrungSlreifen noch nicht erwartet. Die Rechte in Versailles fürchtete oficnbar, bei dcm Wahlgesetz den lürzcrn zu zichcn, will die Wahlen so lange wie mdh< lich hinausschieben und diese selbst leiten. Die deutsche Regierung, wie dies auch m der. Natur der Sache liegt, u>ir2 sich vorcrst zuwartend v.-ihallcn und nur im Noll^ fall: von dcm Artikel l; der berliner Convention vom 15i. März Gebrauch machen, der die Räumung m Frage stellt, wcnn Frankreich feinen Verpflichtungen nicht nach' kommen folltc." Zur Orientierung dcS Regierungswechsels in Frankreich isl lb wichtig, sich ron den Partei' Verhältnissen in der Nationalversammlung selbst und im Vandc Rechenschaft zu given. Nach dcr „Schlcs.°Ztg." ver» thcilcn sich dic cinzelncn Partcicn auf die beiden grohcn Haupt» gruppcn dcr Versammlung, die antl'republllanifche Rechte und l>>e repubnlanifchc V.ulc, folgcndcrmußcu: Rechte: 1. Ulcußersle Rechte: (Antl-susiomstlschc Klericallegitimisten) 5»^ Mitglieder. 11. Rcchlc: (Fusionsflcunl,llche ^cgilimistcn) I t4 M.lglicdcr. III. RcchtcS Cmlruu.: (Orleanislen und Fusionistcri) 124 Mitglieder. IV. Bonapartisten: (PlrblScilSpartt,) 28 Mitglieder, «inle: V. linkes Centrum. (Cousttvalive ilicpublilaner, fcühl.r meist liberale Oclca-lnstcn.) Dcr rcchtc Flügel dcr Fracllvn, ^>? Mttglicdcr zahlend, eir>e Trantactions >-Fraction bezeichnet den Standpunkt Thiers' und des Ministeriums Polier 1^: Mitglildcr. VI. ^wlc: (Reine Republikaner) 145 Mit-glicbcr. VII. Raolcale: (Garudütla) 7Z Mitglieoer." Dic „Risorma" meldet, diiß mchrere Deputierte der ^il l:n iu ülr it alienifcyc:, Kammer für den Glsctzll.twurf, die religiösen Körpclschaslcn bctreffcnd, gestimmt h2ven. weil sie d:<- ?n,sichl sind, daß e» besser jci, ein wenngleich unvollkommenes Gesetz tn diejer Ve« zlchung zu haben, als gar lemcs. — Se. l. Hoheit d« Hcrr Erzherzog Iranz Karl sind nach Ischl abgereist. — (Zur wiener Weitaus st ellnn g. ) In der Zeit vom 5>. bis 1«. Mai betrug die Zufuhr an Uusftel-luugSobjcctcn 8'j.ttü.j Ztr., wosiir 120« Waggons erforderlich waien. Es wuiden aus den österrcichlschen Krön-landein 14.305 Ztr., auS Ungarn b421 Ztr., auS Deulfch. !and 11.612 Ztr., Frankreich 20.38b Ztr., England 6058 Ztr.. Nußwnd 2547 Ztr., " '418 Ztr.. Bel. gicn 5288 Ztr., Schweden 3080,, , ,,lmall 41 Ztr., Holland «<.» Ztr., Nledellanoe l)3 Ztr., Schweiz 803 Ztr., Spanien 2l162 Zlr., Türlci 135 Ztr., Griechenland 122 Ztr., Umerila 2650 Ar., China 271 Itr., Peisien 30 Ztr., Acgyplcn 41 Ztr., Iap-m, I»dien 386 Ztr., Hrasi-lien 40 Zu. zugeführt. — Se. Crc. c»cr Heir Handels' minister dcouflragle die StaalS- und ojefsbahn, Waggonö vorzubereiten flir 10.000 ^.....^.^cr, welche nächsterlage in Hamburg um eigenen Dampfern landen, über Dresden nach Prag kommen und von dort nach W«n abrcifen wcrden. — (Fo hlcnv erlauf.) Am 24. d. fand im StaatSglstüle zu Klsucr in Ungarn die große Vollblut-Itihrlings-Auction statt, wufclbst 29 SlUcle Iähllmge un:er 0cn Hammer kamen. Die Preise in Kleber sind variabel. Cs wurden sclM Fohlc» mtt 4000, b000 und 6000 fl. bezahlt. Locales. Vom allgemeinrn Veamtenverein. Um 26. d. hat eine ' des Verwaltung«' rathe«, bestehend aus dcm Pl., »i'ller v. Fellmc«,' dcn deidcn Vizepräsidenten Schmidl-Hadlerow und de k'(, dann ^ "' allungsriilhen v. Falle, Ministerial«^ lm l. l. II, ,!i des Ueußern, hcmrich, l. l. ^andesgerichls- r^lh, ul.o Ocrttle, l. l. Obcrrechnungtzralh, t^ic Danlud,«''' im Nllmen des allgemeinen Beamlcnvcrcms S ^ ^', jestäl dem Klllser ehrerbietig überreicht: „Eu. l. und l. Apostolische Majestät, allelgnuvlMrl Herr! Mit hossnungsflohem Mulhc. mit danlerfülllem ^cr^ zen naht der allgemeine Bsamlenvcrem der östcrrelchljch, ungarischen Monaichte den Stufen de« Allerhöchsten Thrones Was er in ehrfuichl«r.ollcr Vertretung der Inlereffen des österreichischen Beamlenstandee vor wsnigen Monden von der Huld Cuer Majesläl zu erbwen sich erlaubte el siehl es gewährt. Mit vättllichcr Fürsorge haben Euer Majestä, zuerst die Verbesserung der materiellen Vage der Slacllsbe»»ten 878 aiS eine aus der Gesammtentwicklung der heutigen wirthschaftlichen Verhältnisse sich ergebende Nothwendigkeit ver-lUndet. Das hochherzige Kaiserwort hat in allen zur verfas. fungemäßigcil Mitwirkung berufenen Kleisen zustimmende und bereuwillige Ausnahme gesunden. Durchgreifende, mit großen Opfern für den Staats-schätz verbundene Resormvorschläge, deren moralische Bedeutung vielleicht noch schwerer als ihre materielle Wirkung wiegt, erfreuen sich der Nllerh. Sanction. Der 15. April 1873 Vird in den Annalen des ijster« reichischen BeamlenwesenS mit unverlüschlichen Zügen eingegraben bleiben als ein Wendepunkt in feiner bedrängten ^a,e, als der Beginn einer besseren Zukunft. Mag auch noch immer die Wucht der Verhältnisse auf einem großen Theile der österreichischen Beamten schwer lasten, so erfüllt doch alle der eine hebende Gedanke, daß es ihr kaiserlicher Herr war, der ihnen in schweren Zeiten die helßersehnle Hilfe geboten, der mit lindernder Hand die Wunden geschlossen, welche seit Jahrzehnten geblutet haben. Segnend wecden auch die kommenden Generationen des Monarchen gedenken, der unter der Fülle von Wohl» thaten, die er semen Völkern gnädig uud weise gespendet, auch derjenigen nicht vergaß, die in unerschütterlicher Treue und in ehrfurchtsvoller Ergebenheit den Interessen des Allerh. Thrones und des Etaales ihr« Dienste widmen. Mit demselben Vertrauen, mit dem der allgemeine Veamtenverein seinerzeit die vom Allerh. Throne gesprochenen erhabenen Worte vernommen, mit derselben Zuversicht, mit der er seme auf die Frage bezüglichen concrete« Vorschläge in die Hände Allerhöchst Euer Majestät ehrer« bietest niedergelegt hat, gestattet er sich auch heute die lreugehorsamste Bitte zu stellen: „Euer l. und l. Apostolische Majestät geruhe den innigen ehrfurchtsvollen Dank der österreichischen Staatsbeamten für die mll den Gesetzen vom 15. April l. I. angebahnte Verbesserung der materiellen 5!age derselben huldreichst entgegenzunehmen und denselben auch fernerhin jene väterliche Huld und Gnade zu bewahren, in deren Fortdauer sie aen Impuls zu hingebungsvoller, Pflicht» treuer Erfüllung der ihnen anvertrauten Aufgaben er» blicken rocrden." Es ist nur der Ausdruck dessen, was in taufenden danlersulltl« Herzen lauten Widerhall findet, wenn wir in diefem für uns weihevollen Momente ausrufen: Gott erhalle, Gott segne, Gott beschütze Uuer Ma. jeftät?" Se. Majestät geruhten diese Adresse mit folgender huldvollen Erwiderung entgegenzunehmen: ,E« freute Mich herzlichst, für d,e Aufbesserung der materiellen !^.ge des Bea.utenstandcs etwas thun zu lünnen, welche bereits zu einer dringend nothwendigen gcnwrden war. Es ist Mir auch dle Wirksamkeit des allgemeinen Beamtenvereins in dieser Angelegenheit nicht unbekannt geblieben, welcher mit anerlennungswerthem Streben die vcrschlcoenen Strömungen »n die richtigen Bahnen geleitet hüt. Ich nehme daher den Dank deS Veamtenvereins mit Freude entgegen." — (Die erste Generalversammlung) der Aclionäre der Bank „Slovenija" fand gestern nach« mittag« um A Uhr unter dem Vorsitze des Präsidenten, Er. Dnrchl. dc« Herrn Fürsten Salm statt. Anwesend waren: 81 «ctionäre, die 2303 Stimmen vertraten; vonselte der Regierung intervenierte der l. t. Äegiecungsralh Herr Joses Paller; den Veiwallungsralh vertrat der Vizepräsident Herr Dr. 6. H. Cojt a. — I. Dc. Eofta erstattet Berichl über den Stand der Versicheiungsbanl, wirft einen Ruckblick auf die Zeit der Gründung dieses Bankinstitutes, con< ftatiert du Opferwillig»! der Münder und die hervorragen, den Verdienste, die sich der leitende Director Herr Fried' rich Edler v. Treuenstein um die Trundung, innere Einrichtung, ^edensfähigleit urld Thätigkeit dieser Bank er« worden ha», und bemtrll, daß das Lfeculiocomil«:, nament- lich die Herren Achlschin, Hauswirlh, v. Treucnstein und Ianeschitz, die gesummten Kosten der Gründung dieser Bank vorgeschossen habe, somit den genannten Herren ein ganz besonderes Verdieust zugute kommt. II. Die Generalversammlung genehmigt hierauf die beantragte unwesentliche Abänderung einiger Paragraph« der Statuten. — III. Hiernach wurden die Ergänzungswahlen in den Verwaltungsrath vorgenommen. Zu definitiven Verwaltungs-rälhcn wurden gewählt die Herren Johann Vilhar, Dr. Karl Bleiuxiö, Pfarrer Franz Milufch, Michael Palu', Franz X. Souvan ^iiu. und Franz Schollmayr; zu Ersatz« Männern die Herren Andreas Icgli? (Görz), Ilises Ku^ar und Michael Stare (Mannsburg). Hiernach wurde die Ge» neralversammlung geschlossen. — (Aus dem Vereinsleben.) Die Statuten zur Gründung eines Iachvereines der Kleidermacher in ^aibach wurden behördlich nicht bestätiget. — (Sommertheater in Laibach. ) Wir haben in unserem Blatte vom 24. d. die Errichtung eines Sommer» (Pollstheateis, Arena) in Laibach angeregt. Heute erhielten wir ein „Eingesendet", welche« die Verwirklichung dieses vielseitig ausgesprochenen Wunsche« je eher je lieber ein« treten sehen will. Das „Eingesendet" ventiliert die Frage: wer den Bau unternehmen soll? — Einige Stimmen wünschen, derGemeinderath; andere werden , dahin laut, der hiesige dramatische Verein solle die Ini« tiative ergreifen. Die Kosten der Vrrichtung einer sommerlichen Voltsbühne wären unbedeutend: I. ein Podium für die Bühne mit einfacher Ausstattung. 2. ein verfchaller Raum für die Garderobe, 3. ein geebneter mit Sand bestreuter und amphithealrallsch mit Sitzen hergerichteter Zuschauerraum, 4. eine Äaumemsassung mit Bretter» verfchalung. — Ein Muster zu einem derartigen Volks' theater finden wir in Prag; Herr TbMerdirector Walburg hat dort vor einigen Jahren recht gute Einnahmen gemacht. Ein zur Errichtung ein-s Sommerlhealers für ^aibach ganz geeigneter Platz würde sich vielleicht im !Xayon des schattigen TivoliparleS ermitteln lassen. Das ,Eingesendet" betont schließlich die baldigste Realisierung der angeregten Idee. — (Die Maifahrt der evangelischen Schule) fand am 27. d. statt. Um 8 Uhr vormittags zog die Schuljugend unter Vorantragung der Fahne, Ab« fingung heiterer Mailieder und Tvommelschlag unter ^ci« lung des Schuldirectris Herrn Pfarrers Schacl, des Lehrkörpers und mehrerer Schulfreunde vom Schulhaufe aus; der Zug ging durch die Laltermannsallee über Tivoli, Unter, rofenbach, Rosenbllchel, Strobelhof, machle dort Rast, nahm Stärkung ein und bewegte sich von da nach Gleiniz. Dort wurde det Zug von den Frauen Bock, Fifcher und Gllnzler freundlichst empfangen un!) in dem festlich decoriertcn Garten zum Speisen geladen. Kaum war der von den genannten Frauen äußerst schmackhaft zubereitete m.d d>il>;.'-reichte Inbtß verzehrt, fo trat zum Mißvergnügen sammt« licher Gäste — jung und all — regnerische Witterung ein; sie hinderte jedoch die Jugend nicht, sich in den Zim« mern und Schupfen lustigen Spielen und Gesängen hin» zugeben. Gegen sieben Uhr adends wurde die Rückfahrt nach i!aibach angetreten. Ungeachtet der eingetretenen un« günstigen Witterung nahmen an diesem Feste nachmittags viele Freunde der evangelischen Schule herzlichen Antheil. — (Der Landesingenieur) wird, wie die „Novice" erfahren, nach den Psingstfeierlagen die Straßen der Bezirke Trotzlaschitz, Gottschee, Tschernembl, sstudolfswerth, Sittich und keifenbcrg inspirieren und bei dieser Gelegen, heil auch mehrere größere Besitzungen in Augenschein nehmen, die sich zur Errichtung einer Acketbauschule eignen dürften. — (Um Stipendien) zum Besuche der Nein-und Dbstzuchlschule in Wippach hat sich bisher nur ein Bittsteller aus Wippach gemeldet. — (<3in Schadenfeuer) brach am 26. d. in Rosalniz bei Mottling aus und verzehrte zwölf Ve« bäude. Details bringen wir nachträglich, — (Zur Hebung der Bienenzucht in Krain.) Jene Volksschullehrer, welche die Kinder in der Bienenzucht unterrichtet haben, erhalten Geldprämien; I««. oie solchen Unterricht zu ertheilen bereit sind, erhallen o«' nenstöcke und Gelduntcrstützungen zum Anlauf von Ä'enen; jene mittellosen Landwirthe, welche sich bereits mit der M' ncnzucht nach neuerer Methode beschäftigen, erhallen Gel" Unterstützungen, und jene, welche dcr neueren BienenzW' methode sich eist widmen wollen, d^lommcn neue Nie"»' stocke. Bis jetzt meldeten sich 14 Lehrer und 26 LaudwM um Subventionen zu diesem Zwecke. — (Eine Beseda) wird für den 7. l. M. °°° den slovenischcr, Studenten in Trieft arrangiert. ^ Programm enthält Vortrage, Declinationen und Gesang — (Für Handels-, Gewerbsleule «n Land wir the.) Im Nachbarlande Kärnten wird im I«" l. I. an nachstehend bezeichneten Tagen Markt gehall"' u. z. am 3. in Allhofen, Maria Elend, "'münd, Ou«. Hermagor, Mailrallen, St. Leonhard. am 4. m M^ Nölsch, Emmersdorf. am «. in Blnburg, Paternion, <" 9. in Feistriy (bei St. Veit), am 10. in St. Stefan ^ der «ail. am 13. in Obcimillstall, Weißbriach. am U ^ 28. in Greifcnburg. am 15. in Unterorauburg. Sl.b<' am 21. in Waldcnstein, am 24. m Gulleustsln, W"' (im Lavantlhal), Spitlal, am 29. in Ponlasel (deM am 3l. in Techendorf. ^, — (Aus dem Amtsblatt e.) Eonc«^ schreitungen betreffend die Besetzung 1. einer Vauadj«^ stelle, 2. zweier Lehrstellen an der hiesigen OberM^ — Edict betreffend die Einzahlung von Erwerbste»«" ständen. ___________^^ Ncucjlc Pojl. Pari«. 28. Mai. Die „«gen« havas" 2"^' Wie versichert wird. ist die Majorität der Aaliona" sammlulig. um d,e Wiederkehr vun Ncglltung"l>! hlntanzuhaltcll, lntschlosscn, die Btramwortllchlclt . Präsidenten der Ncpublll sicherzustellen und seine D machten aus die Damr von sünf Jahren ststzuseyc«' Telegraphischer wechselcurs vom 29. Ma«. .Hstl Pavier-Rcntr > «»»<«« HV«5». Mölhl, ««ollsctce. - HaschMgH, zog; HeimÄ», Fadiilanl, Wlcn. 5,'n!-! -'>'^..' " ,, Pfarrer, iUrc^ice. — ^upanz, Kaplan, > ! .^Hplan. Zn,z,i, ">,.. «lüci.. ..>,,,.., Hlaplan, (5Mi. . Ksm,, Nnlmi. ,,M> >^«»»«» «««^s^»»«. 'm,, Mattsnov. ')>.-! I'^llt)'" ^ lrain. - jt, l. Unqcr, I '/^, Hauswirtl). ^ , . .lau», Cllli. ^, " lilirg. ))ia^ll>ch, Ätaomanllodors. Htauiu, > lllnrlin, Kfm., Wien. — Dr. Smil), W,en. - ^ - Vuntsl, Steiermarl. ^ Han^i, Kaplan, Dutwvat. lin, Stcicrmarl. - FUrst Salm, H>l1,. zss^ »»««> «»>>«»ß»«». Mr^lu, Sl, ^'is„z. Dr. K"^,^ dinq, Saiiirl. ^brrliclilciiaill, Hermaiulftadl. — ^ .^i. l, l, ^sfslsiil. »laiin. Bresan. Triest, ^ ^> «k»»»««» »»«««»««>>'>'«»«>,. «olcjch sammt ^" vat, Vcillesowa. ^^ Äteleärologische »eoüachlmlgen w lZitl^' j6ll,3ta, 7.^,.,, fl,., windstill «°n, bew. 0" ^». 'i „ Vi. 7V3 ?>» ^-1«« windstill «an, blw ^cg >l0^ Nb. l 7.'l5,l, ! >N., wullMlU h"" ,.2)'"'' Vormiltag« bewülll. Nachmittag« ',,8 N .. I>^ »er, elwa« Nsgc», abend« diliin bcwällt, stsrnl .^olw^ i ag^mittel dei Wilrmt f ül s»'. „m 3 5>' un«el ocm ^ .______________________^ ^ _____ ____ ^ _________ ^ ^^edlil!«'^ ^Vt H^^l.^^.^ ^.^> 3Ulen, ^. Mai. In der B^iirih^üinq d<>r hriltigen Villsc Mliß zwilchen Auli^m^rch^n in^ Sv^nlaün^K'piipi^i'n sin' , <-lde». ^^,.^le« ^ < . und namentlich Rente und (1 , ,de>, nnd wurden von d»csen »sen grohe Pusten zu lllallo gut«, «Hnisen «us dtln Marllt gtnommen. ^. «Ug»«ei»e «ta«tssch»ld fu« 100 fi. Gtld Ware »inhtl'licht Etaatsschnld zu 5 p«t.: l,«l,teu »erlin«l.^a,-«ovemb« 67. 67.25 ... ßtdrnar-Nngnst 66.75 67. »Silber» IüuAerInli . ?I.ii0 71^0 » » ^ «prU-Otlober. ?l.^<) 7l.^0 »nlehen,.1>H<<......^75,— 260.- w « lV54(4p«l.)zu2lX)fi. ^5.50 ^.5<» - » 1««0 z» 500 fi. . . M,.— 9^.50 . » !h« M 100 fi . . 114 - 11« — . . 1l»4 p, 100 fi . . I.tt,.- 1<0 — Staats-DlMliinul-IXaubblitf« z» 1^ ft. «. «. in Sllder . .117. 11750 ». ^r«»dentl«ftu»g«-ebliflati»nen ft», l0<) fi. V«l» «are N»h»en . p» b pCt. li4.— Vb — Vallzien .... . 5 . 75... 7550 »iltderöftrrrnch . .. b , »4.- 9b.-Vherüfterreich . . b . ^9..»» 91.-G««bnlb«ian7 . » ü , ?z „ ?4.__ Glnenn«« ^ b . m— 9V- U»«»rn .... ^ 5 . 7650 77.50 T,'. »ndeee bste«tliche ««lel,,«. E»ld Ware D««»r^,,i,»»u«»«L«f«,»5 p«t. V .. Handrlsbanl . . . 150.— 160..- ««tionalbanl . . »25 — 9«<.— Unionbant.......140.— 145 — «e«ln«baul «» Vez. «. . - ?«- «0 - I Vnl,l,r«banl........1>0.— «. «ctie» von Transport Utee-»ehmUnge» Geld Ware > »lfllb-Fnlmaner.Vahn . 159. 161 — «ohm. «estbahn.....217.— i»0. - «arl-rudwiz-Valm.....212, 2l3. - Donau-Dampischlft-Oesellschatt K<)6 — tz'.l), Tllsab«ih-Wtftdahn.....22^ - 2.jb — «.««r»b<^n . 2150. 3100 — F»»stkche»«V«rej«'V. Pfandbriefe izl, ^, oahn - , , <>'.« ^ ».«..end»..«, l. «. verz. l. «». il)l ! Otßerr ««id»,?l,»b« V9. . . ! V«b«nb. »ahn in Silber ver,. ^ ,3li< St°al«b.<,.S'/.^blX>»r..l«l". ^ ^ ,^ SUbb.O. ^ 2'.<0 st. zu 57. 1" ^^^ 3^ ««d!!.^°n« 6'°'(i'>,7i) ") ^^.liiS< i^ s^X) Fr. pr. ötilck . - ' 7^'.^ ?>»' Uu,. Oftbahu für KX) fi^ ' ^Uck)- «,<,ll «. Privatlose (p« «" ^,h «»» ««bitanNalt fllr Handtl ». 5ew. ^ ^. M ^ zu 1<«i st. ». W. - > ' ' I4.b0 ^-«udolf-Stifiung^.^ 5,,,..,^ , «u««bnr°. fur,00fi sUdd «- - ^75 ^^5 tzran,!.°M,.l«r'">sl'"d,^ ^,?5 ^ .vc>mdm,. fl'r '<>> lN ^ '^.b0 "ondon. l„r ll) P. '« 4Ä.Z" " 5. «l "'> lr '^ ^' <^1 ^ «. Mlinzducaten - ^ ^- ^ ^ « ^^ ^iav«lcl>n«d'«l - " ß?! ^ " l^a L Pr.uß«°Nenschc.m^^^ ^^,10 , »0 - Silv« . - ^kliaatioNtN' Prw«u»«nn»»«: ""