Montag, 27. März 1899. Jahrgang 11«. kllibacher Zeitung. ^'^'i/t!,'. ^!biitbiia's,^°^^krltndung: ganzjührig fl. lü, halbjähvig . I in Comptoir: ^ Hl« «Laib. ^,„.» erlcheint täalich, m!t «»«imlimf der Sonn und Feiertage, Die «dminiftration t>e"»de, st^t ^^^ ^'« zu 4 u , °"' 3>>i die ftustellmig in« Hau« aanzjälirig fl. ». — Inserlionöaebür: ssür X Eongn'jSpIay Nr, 'r d/'^^ung vo.. 13. März d. I. den ^ei, ^"il, ^""s^Mde vor dem äußeren Äurg- °"tg ali ^"utz äum Schloisyauptmanue in U»al)lg,t zu ernennen geruht. ^>l« '^ ^' Apostolische Majestät haben mit 5 K ^ „''^llehung uom 16. März d. I. deul ^' Adm?^^Milgari,chen Exporluerelues ^M^' schwarz ^xsrel den Dtel elnes ^ alielgiläolgft zn verlelhen geruht. H>r '^'^ k- Apostolische Majestät haben mit oom «ii. März d. I. dem ^,/U ^ der ^llmuz'Dlrecllon in Trie>l ^>i lull o "°" Welden das goldene Ver- ^ ziluue aliergllaoigil zu verleiheil ^ 2^ ^i-^ä? '""^^ '" b" l. l. Hof. und Ltaais» ^>^^8eoe>. ,. "5 ^^ ^elchsgl,ieul)lalteö in demMr ^ staatlicher Ct^eil. ^ 'lo Ol)u hen Wieiler Blattern lebhaft ^ö""^'lV^^' knüpft an das Ereignis folgende >^»' ^ 'a an ^ . 0 ">d es , ^"^" ""l bl^ Nadicalen ulicr- ' ^ ^ ^,^c ^ stch so wleder ellimal bewahr- !^" >'üm " '^"l'n ^dene tm.en Halt glbt, '^ '^U^l,, '"' '"" "l.mal A ge,agt, 0a>« ^ z? iuin ^". ^ Uiiluer nur dell lililen Raolealen '''l ^l)^t u.!.^ ^"i. Grabmayr l,l das Opfer ,,, l»chi ^""lden. ^l)er das hat lhn und feüle ' >^ ^lsiche.?^"^^" ^lehrt. Er und zeine '^ '">»lm >> " ^-werden auch weiter m <^t»"^ ioch,, "'^"l G^uielndürgjch^st bleiben >^"l^ ^ ' orujliich bewayrle'r Methode — ^^^"^"er die Wege ebnen. Anstalt umzukehren, anstatt zu festen, klaren Principien sich durchzuringen, bleiben die sogenannten gemäßigten Herren auch weiter auf halbem Wrge stehen und werden unentwegt fortfahren, andere Leute für ihre eigene uiwerantwortliche Schwäche und Verstocktheit verantwortlich zu machen ...» Das «Extrablatt» schreibt: «Dr. v. Grabmayr ist ein hochbegabter Mann, eines von den zwei oder drei Talenten, über welche die gesammte deutsche Opposition derzelt verfngt, dazu ein Politiker von strammster deutscher Gesinnung. Allerdings auch ein guter Oesterreicher — und das war sein Verderben. Hätte er seine österreichische Gesinnung hübsch verheimlicht, so wäre er vielleicht welter in der Partei geduldet worden, allein er hatte es gewagt, sich als Oeslerreicher zu bekennen, er besaß die Külmhelt, die verderbliche antionerreichische Agitation der National-radicalen öffentlich zu geißeln — das erforderte Rache. Dle Folge des Beschlusses wird der Zerfall der gemein>amen Orgamsalion der Deutschen Tlrols sein. Zu einer Stärlung der deutschen ^Gemeinbürgschaft^ wird diese Erkenntnis schwerlich beitragen.» Die «Deutsche Zeitung» bedauert angesichts des Vorfalles «die verbissene Unversöhnlichkeit, welche auf Selte derjenigen Deutschen wieder zutage trat, die den kleinsten Splitter im Auge des Nächsten sehen, nur nicht den Balten im eigenen.» Das «Neue Wiener Abendblatt, sagt, der Beschluss bedeute eine die deutsche Gemembürgichaft temeswegs fördernde Divergenz zwischen den «freisinnigen Gruppen, in Tirol. Dle Rede, in welcher Dr. v. Grabluayr seinen deutsch-österreichischen Standpunkt «entschuldigte», lUnge allerdings in den Appell aus: «Kehren wir die Waffen nicht gegeneinander, jwtt sie wacker gegm den gemeinsamen ^eind zu gebrauchen!» In der That hätten nur die Feinde des Fielsinns und des Denlschlhums den Vortheil, wenn 0le>e Mahnung auf die Dauer ungeyört verhallen lollte. Die -Neue Freie Presse» beschränkt sich auf folgende bezeichnende Beine»lungen: «Nach der liefligen Zeitungsfehoe der letzten Tage, in welcher die Fühier 0er Radialen das Verhalten Dr. v. Grabmayrs und des GiohgrundlxsilM auf das entschiedenste tadelten, war dieser Nrtheilsiprnch voransMeyen. Die Rede, mit welcher Glabm.iyr sein VeNjalten gestern nochmals zu rechtfertigen versuchte uud in der er seinen Standpunkt aufrechterhielt, aber auch neuerlich eine Aussöhnung mit der katholischen Voltspartei empfahl, war nicht geeignet, diesem fertigen Urlheilsjpruche die Spitze zu nehmen.» Vielfach wird auf den markanten Umstand hin« gewiesen, dass bei der Abstimmung die Voten einiger DeUlschfortschrittlicher, die in letzter Stunde abfielen und mit den Radicalen für die Resolution stimmten, den Ausschlag gaben. Dr. v. Grabmayr — bemerkt unter anderem die «Reichswehr» — sei also nicht nur durch die Hetzereien der Radicalen, sondern auch dank der Unverläisllchkeit und Zaghaftigkeit seiner liueralen Freunde ausgeschlossen worden. Die filmliilidischc Adresse an den Zaren. Die Adresse, uu> i"r die große Mehrheit der ^l. . l K,r """ N"lnm nach noch uulietaunt h^,.^< ."'le ein Kleinod der Natur ein-ä" den schönstens V btdu ^"r ^ g^echnet werden mujs: das ^ lW^uwl 3?', ^'ber, der diejen in ptener "d' > "grm^"el M^'n hat, war von ^!>> Mlch!>."^" Elildluck überwältigt uno ^ 'Ri. ^lch7 "^Mmnben le,en sich die Berichte V^ i..^"'uch^l ^^^.lderung der ge,chamen V de« ^"g^ii 'u "^^ das berühlnte Bernel ^^'« Ä!.^"'M,>., ^""l Nile Fülle von Schau-""?"t" zu ,U'd Großarl.gnei. einschließt, '" "'"l^öt da« ^ °"l?ii de,^ ^^lnltales Llla-Krbava au, ^>,,7^'>U,H'""lteul Raume alles, was der ''?^>ül/^^ctm.ueln ausbietet. In dlejcm ">l!^"l^,.,lu>d^ 'vuchgcblrgsleglvil Hlnallragell0en ^'^^l^ zw.^ch,n ooen, nur hie nnd >5ll^dllu, "^ brnte. sruchtoare Thäler ulld ^ 'Vi^ 6lujie "^ verschwindende und wieder V^t^ ^ti ^^rnu),'^lottenblldungen und »"^ ' ^ gl^^. ^"^ '"an aber das Herz der ^ ^ "lan stch in eln zur Wittuch- keit gewordenes Märchenland versetzt; eine Kette von blauen, schimmelnden Seen, die m Terrassen übereinander liegen nnd durch zahllose rauschende und tosende W^sserstürze miteinander verbunden sind, schöne, grünbelaubte Berge, dunkle Grotten und mächtige Felsen ulld darüber ein italisch lachender. Himmel, dies alles vereinigt sich zu einem Ganzen, wie es die schöpfet ischeste Phantasie kaum geahnt hätte! So ist das Gebiet der Plilvicer Seen. Fragen wir nnn erstaunt, wie eine Gegend von solcher Naturpracht, im südlichen Europa, unweit der Aoria, bis zum Ende des Ii). Jahrhunderts kaum bekannt und wenig besucht bleiben tonnte, so gibt uns der Mangel au modernen Verkehrsmitteln in diesem Gebiete des Karstes den Schlüssel hierzu. So lange nicht eine der projectierten Ei>enbahnlinien, sei es von Zengg oder Ognlin nach Blhac in Bosnien, sei es uun Karlstadt über Sluin-Plitvica nach Knin in Dalmalien oder zwischen Zengg und Esseg. znr Aus^ sührung gelangt ist, wird schwerlich der Wanderzug nach den herrlichen Pliluicer Seen blunders lebhafi werden. Und doch handelt es sich hier nicht allein um oie Befriedigung touristischer Interessen. Namentlich eine Eisenbal)noerblndling mit dem Meere würde in oatlonalölonomischer Hinsicht für das ganze Gebiet von außerordentlicher Bedeutung sein u»d die Ausnutzung seiner reichlich vorhandenen Natmprodnete ermöglichen. Nähert man sich dem Berglande des Comitates Lika Klbava von der adrlati,chen Küste her, so hat mau vorerst den vollkommen ,lerilen Seekarjt zu überschreiten. So heißt der westliche steile Abfall des Veieblt, eines Höhenzuges, der nur ouj jeiner Namm- linie noch einen Waldstreifen trägt nnd sich ostwärts allmählich zum Gactathal herab>entt, um dann ln die Hochebene der Llta überzugeben. Seine culminierenden Gipfel erreichen über 1600 m Höye. Im Norden finden wir den Gebirgszug der Kapella, welche von Nordwest nach Südost ftrelcht und durch die von Zengg nach Karlstadt führende Iujefinenstratze in zwei Tyeile zerfällt wird, die nordwe>tllche Große Kapella und die südöstliche, bis zu den Plltvicer Seen reichende Kleine Kapella. Waldreich und mcht mehr so rauh und steinig wie der Veleblt gipfelt dieses Gebirge im Klel (1183 m) und in der Bjela Lasica (1536 m). Am höchsten ist das Gebirgsland im Suden der Plltvicer Seen, das Pljesevicagebirge, dessen bedeutendste Gipfel der Oieblin (105? m) und die Gola Plj.sevlca (W49 ,n) si»d. Wälzrelid das,elbe gegen We,le.n mit gellen, felsigen Hängen abiällt, ist es gegen Ollen bewaldet. Diese genannten Gebirgsstöcke umschließen cine Reihe von Mulden nnd Thälern, welche, wie dies dem ganzen Karstlanoe eigentyümlich ist, des offenen Wasserabflusses entbehren, so oa,s die Gewaiser im ourchlässigen Kaltgestein unterirdisch ihren Abfluss finden, und die man daher als blinde Tyaler ve-zeichnet Diesen Charakter haben namentlich das Gaclathal. dann die Kessellhäler der Lila, Krbava und Zermanja. Su.chcrart ist das Geturgslaild, in dem dle herrlichen Plituicer Seen gelegen sind. Der Zufahrtsstraßen zu denielben gibt es llun hanptsächnch zwel, enllveoer uon der Küfte aus oder uon Noroen her. Die wichtigste geht von der Hafenstadt Zengg aus. welche man von Flume mittelst Dampfers in ungefähr wer Stunden rrrncht. lüon Iengg jützrt man untteH Post« od«r Laibacher Zeitung Nr. 70. 536 27. M- ^ und Cultur Fortschritte gemacht. Das Volk hat getreulich seine Pflichten gegen seine Monarchen und gegen das russische Voll zu erfüllen gestrebt. Wir wissen, dass unser Land in den letzten Zeiten innerhalb stusslands Feinde gehabt hat, und dass diese durch herabsehende Auslassungen über das finnische Volk Misstrauen bezüglich der Treue und Redlichkeit desselben zu erwecken gesucht haben, aber wir wissen auch, dass die Auslassungen der betreffenden Personen un» wahr sind. Es gibt kein Land, in welchem die Achtung vor der Obrigkeit und dem Gesetze tiefer wurzelt als in Finnland. Während der ganzen Zeit, seit welcher Finnland mit dem mächtigen Russland vereint ist, hat sich in dem finnischen Lande auch nicht die geringste Störung der Ruhe und Ordnung ereignet. Keine Umsturzlehre hat hier Nahrung gefunden, sondern das Gefühl der Sicherheit und des Glückes hat im Gegen-theile die Bande noch mehr gestärkt, welche Finnland zu einem unabtrennbaren Theile des russischen Reiches gemacht und gleichzeitig dem finnischen Volte ermöglicht haben, seinen eigenen nationalen Charakter zu wahren und zu entwickeln, welcher ihm von Gott gegeben und den leine Macht zu verändern imstande ist. Wir können nicht glauben, dass es die hohe Absicht Euerer Majestät gewesen sei, durch das Manifest die Rechtsordnung und die innere Ruhe Finnlands zu bedrohen. Wir glauben vielmehr, dass Euere Majestät auf den Eindruck, welchen das Manifest gemacht hat, in Gnaden Rücksicht nehmen und den Befehl erlassen wird, dass die Bestimmungen desselben mit der Verfassung Finnlands in Uebereinstimmung gebracht werden sollen. Wir können in unserem Herzen keinen Zweifel über die Uuverbrüchlichtelt des Kaiserwortes hegen. Denn wir alle wissen, dass es unser gnädiger Monarch ist, welcher vor die ganze Menschheit hingetreten ist und erklärt hat, dass die Macht das Recht heilig Haltens muss. Aber das Recht eines kleinen Voltes ist ebenso heilig wie das einer großen Nation und die Vater« landsliebe desselben ist in den Augen des allmächtigen Gottes eine Tugend, von welcher es nie ablassen darf.»___________________________________________ Politische Ueverftcht. Lllibach, 84, März. «Narodni Listy» setzen die Polemik gegen die «Berliner Post» und gegen die «Wiener Abendpost» fort, welch letztere die preußische Arroganz zurückweisen sollte. Bls jetzt habe Oesterreich vom Dreibund nichts gehabt als die deutsche Obstruction. Gegen die Sprache ngesetzpläne der Regierung erklären «Narodni Listy», es sei gewiss, dass die Czechen nicht zugeben werden, dass ihnen von ihren Rechten etwas weggenommen und den Deutschen zugewendet werde. ! In der am 23. d. M. abgehaltenen Sitzung des mährischen Landtages referierte Gomperz über den Voranschlag pro 1899; der Abgang beträgt 6,543.929 ft. Serenu kam auf die Resolution des Bischofs Bauer zu sprechen und sagte, der Bischof habe die Wünsche der Kirche bezüglich der Schule nicht erschöpft und sich nicht in Widerspruch mit dem Episcopal gesetzt, die Abstimmung über die Resolution documentiert, dass uns der Liberalismus noch in allen Gliedern steckt, gegen welchen die conservative Partei ankämpfen müsse. Bezüglich der religiösen Erziehung der Jugend seien alle Nationen auf dem gleichen Standpunkte, sicher habe ein großer Theil der Lehrer seine Wicht erfüllt, denn dass ein unheimlicher Geist in einem Theile der Lehrerschaft existiere, fei evident. Die Conservative!! wollen nicht die Herabsehung des Lehr-zielcs, sondern die Vertiefung des Wissens, sie sehen ein, dass die confessionelle Schule jetzt nicht erreichbar ist, streben aber die stritte Durchführung des § 1 des Reichs-Volksschulgesetzes an. Die Erweckung des nationalen Bewusstseins sei berechtigt, dürfe aber nicht bis zu dem Nationalitätenhasse gesteigert werden. — Schefzit plaidierte für die confessionelle Schule. — Süllner wendete sich gegen das Anwachsen des Einflusses der Geistlichkeit und gegen das Zurückdrängen der Deutschen in Oesterreich. — Kulp betonte, du Czechen seien zur Ausgleichung der nationalen Gegensätze, aber nicht durch Aenderung des Systems und Verdrängung der Czechen aus der Majorität, sondern bei Aufhebung der Hegemonie der Deutschen bereit. — Slene erklärte, das Votum des verfassungstreuen Großgrundbesitzes für die Resolution Bauer bedeute keineswegs eine Förderung der Bestrebungen auf Einführung der confessionellen Schule, sondern nur eine Zustimmung zu eiuer Warnung. «Katolicke Listy» erblicken in den zahlreichen Petitionen deutscher Gemeinden und Körperschaften, welche dem böhmischen Landtage durch czcchische Abgeordnete unterbreitet werden, einen untrüglichen Beleg dafür, dass die deutsch-böhmische Bevölkerung die Abstinenz ihrer Vertreter vom Landtage nur schwer verwinde. Ministerpräsident Graf Thun hat als Leiter des Ministeriums des Innern an alle Landespräsidenten ein Circular erlassen, dass der Gründung des österreichischen Völkervereines, der die erste rasche Hilfe nach Elementarereigniffen über alle Königreiche und Länder organisieren will, von diesen und allen Behörden moralische Unterstützung zutheil werde. «Pcsti Hirlap» meldet: Ministerpräsident Koloman v. Szell wird in der kommenden Woche nach Wien reisen, um dort mehrere Aufwartungen zu machen, die aus Anlass des Cabinetswechsels noth-wendig wurden. Bei dieser Gelegenheit wird v. Szell mit den österreichischen Ministern Berathungen pflegen. Wie man aus Petersburg schreibt, hat Kaiser Nikolaus II. den neuen österreichisch-ungarischen Botschafter am russischen Hofe, Freiherrn v. Aehrenthal, am 19. d. M. in Antrittsaudienz empfangen und dessen Beglaubigungsschreiben entgegengenommen, worauf der Botschafter von der Kaiserin Alexandra empfangen worden sei. Das «Neue Wiener Tagblatt» gibt der Befriedigung darüber Ausdruck, dass die Theilung Afrikas zwischen England und Frankreich sich in ^ friedlicher Weise vollzogen habe. Frankreich hat nicht mehr die trennende Hand Englands zwischen dcm Senegal und dem westlichen Sudan zu fürchte» und England beherrscht ungeschmälert das gewaltige Reich des Nil. Dieses Ablommen ist als wertvoller Znsatzartikel zur Nigerconvention formuliert worden und soll dauernde Kraft erhalten. Ein Znseinmenprall der beiden in Centralafrila rastlos vorblechenden Reiche i ist auf absehbare Zelten verhindert, in Ruhe kann der Riesenbesitz ausgebaut und gefestigt wel ^ Frankreich und England in Afrika """ ^ ^ Die Pariser Blätter "uMn^i' gemeinen ziemlich befriedigt über "e" , l^,. französisch-englischen Uebele^A inbetreff des Sudan, zumal oa ^n >?' der Conflict zwischen den beiden "N" worden sei. Tagesneuigleiten. §, — (Das kleinste Zweir^ ^h^, Ein italienischer Arbeiter mit Namen «M ^ Z^ einer geradezu erstaunlichen Kunstfertlgt" ^ ^ on iniuiatur« angefertigt, wie es i^l ^, < wohl kaum noch gedacht werden kann. ^ M>',, aus Stahl, ist 24 Millimeter groß ""^ns'3< lang, so dass es fast bequem aus eine" " .^ ,^ laufen kann. Die Nader, welche einen l '^ ^., 40 Millimetern haben, besitzen Spelch" ^ ^ Alle Theile sind aufs feinste nieren tadellos. Der Sattel ist ein M»!'^^ größer als die Handfläche eines neugcbore ^ ^ ganze Liliputrad wiegt nur 50 Gram", sich' dem sehr schnell laufen. Die Näder „ u Geräusch, wie die einer Präcisionstaschen"" M, — (Manna.) Die chemische Z"'5 W ^ Manna ist von dem Franzosen Henry ^^A worden. Es gibt eine ganze Anzahl von ^ ^ ^ hier soll aber nur von der Mann^ ^ st, o»ou,i6ntu8) die Nede sein, die "^M^/ arabischen und afrikanischen Wüsten H"" ^d^ zu verachtende Speise für die Mensch"^ U,,. der Karawanen bildet. Sie wächst nacy ^, Wüstensande als erbsengroße Knöllche« "° ^ ^ die dem Boden so locker anhaften, dajs ' ^hc! ,. Wind in großen Mengen vom Vodcn >° « „^ und an anderer Stelle als Manna-^»^^. Die Flechte hat eincn mehligen In^ ^ «^ genehmem, leicht süßlichem G^?" Oasse^ U Zusammensetzung ist folgende: i6Thelle" Z^ Stickstoffsnbstanzen, 29 Theile sUa'A ^ u'-reich an Nährstoff ist. Ohne einc voM^ ^,^, Ernährung zu ermöglichen, kann es el>> ^.^ > lange Zeit erhalten, auch wenn es s"» ^ bildet. . Ool/ — (Sein erstes deutsche ^e^ Wien schreibt man: Mark Twain, der « ^ü ^ nische Humorist, hält sich noch immer ^e"^ er durch seine Liebenswürdigkeit im"" ^ ^ig^ den Bann seiner Persönlichkeit zieht. " ^ ^', hielt er zu einem wohlthätigen -3'"^ zM ^ «Wiener Handelskammer einen "3"'^ ^M", .', welcher Gelegenheit er seiner Z"hb""" ,zue>g,/' jetzt eifrig bemüht, sich das DeuM ^. ^ diesem Bestreben wäre es ihm a"W s^ftii^ Wortes zu bemächtigen, das auf ihn l"'^, macht habe: Personalei!lkommenstcuer!^,.,^M^ ^ mltgliedsreisckostenrechnungsergänzungs ^M 5 ^ .Ich wollte, es wäre möglich», 5^' bcl<"" ^ «solch ein Wort auf meinen GraM" würde in Frieden darunter ruhen.' Mietwagens über Zutalotva und Otocac nach Leskovac am Südrande des Seengebietes, eine Strecke von 75 Kilometer. Weiter ist der Weg, wenn man von Fiume aus die ungarische Staatsbahnlinie Fiume-Agram bis zur Station Ogulin benutzt uud dann mit Wagen nach Otocac und Leslovac die Reise fortsetzt, denn diese Route misst etwa 100 Kilometer. Will man aber von Agram aus die Plitvicer Seen erreichen, so kann man entweder in Ogulin die Eisenbahn verlassen, um mit Benutzung der Post oder eines Mietwagens über Hutalokva und Otocac nach dem Orte Lestovac zu gelangen, oder man fährt nach Karlstadt und kommt über Sluin auf dem kürzesten Wege in das Seengebiet. Die Straße von Otocac führt aus dem großen und fruchtbaren Gackathale nach Ueberschreitung eines breiten Gebirgsrückens in das Thal von Babinpotot, an dessen Nordrand eine aus der Römerzeit stammende Schanze unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Das Thal von Babinpotol wird durch die Wasserscheide des louden Klanec («28 ni) vom Seengebiete getrennt. Rinuenartig neigen sich die Hänge der umliegenden Höhen zu deu Spiegel» der Seen, denen sie daher ihre Wasser zusenden. Der wasserreichste oberirdische Zufluss des Seengebietes ist die aus einer Felswand am Westabhange der Pljesevica entspringende Erna Rieka (Schwarzer Fluss); einen zweiten Zufluss bildet die vom Cuden Klanac kommende Biela Riela (Weißer Fluss), welche durch ein schmales, rinnenfürmiges Waldthal den Seen sich zuwendet. Außerdem sind noch die Bäche Lestovac, Matijaöeuac und Ricica zu nennen. Der gesammelte Abfluss der Seen führt den Namen Korana und nimmt nordwärts gegen Karlstadt seinen 52eg> («chluj« l«l«t.j Noman aus dem Leben von L. Ideler. 65. Fortsetzung. Herbert Rauenthal wurde in das Krankenhaus, das er vorher bestimmt hatte, abgeliefert. Der alte, freundliche Director, Medicinalrath Verger, nahm ihn in Empfang und leitete selbst die Operation, durch welche die Kugel entfernt wurde. «In einigen Wochen ist es wieder gut!» sagte er zu dem jungen College». «Das Blut ersetzt sich bei einem so kräftigen Menschen schnell, aber für die ersten Tage wird ein starkes Wundfieber eintreten. Nun, bei uns soll es ihm an nichts fehlen. Ich keune den College« Rauenthal persönlich und achte ihn sehr hoch!» Nach der glücklich überstandenen Operation schlug Rauenthal matt die Augen auf. Der Doctor beugte sich über ihn. «Wünschen Sie etwas?» fragte er freundlich. «Wenn vielleicht eine Dame kommen sollte, die nach mir fragt,» flüsterte der Verletzte, «wollen Sie ihr sagen, dass ich am Leben bleibe?» «Gern, ich will auch die Dame gleich benachrich» tigen lassen, wenn Sie mir die Adresse geben können!» lautete die Antwort. Der Kranke wehrte mit der Hand. «Nein, nur, wenn sie kommt! Aber vielleicht kommt sie!» Er sank in Ohnmacht. «Die Braut scheint es noch nicht zu sein,» sagte der Director zu seinem Assisteuzar t. «offenbar eine stille Liebe. Ich wollte auch. dass sie käme; dem armen Kerl scheint viel daran zu liegen. Ich gönne unserm -----------------------------------^-^. ' U"g^^' braven Rauenthas nach dem sä)""" ta" ",L in seiner ärztlichen Praxis betraf, '" Oe"",. welches das Leben nnr zu bieten ^' ^lde"' > Dame kommt, soll sie zu mir gesllyl ^ Der junge Arzt verbeugte M ^teH / «Sehr wohl, Herr Director!' ^ Ol« , für sich setzte er hinzu: 'Ob 'h", ?' ^., werde» und — ob er es erleben '"l^„^^ Und unablässig spannen d«e P"^>f, ^,) sal zweier Menschentinder. Als der .^ !.„.,. thal dem Portier gegeben hatte, "" hie!",,/^ wieder abgeholt wurde, zog dieser, ^l^F.^ Mittagsstunde geschlagen, bei Frail "^s^^^ Klingel. Agnes selbst öffnete de" M^f '"^ und nahm voller Erstaunen de« -^, ^ ^ sie erkannte sofort Rauenthals H"" ^tja^/^ ja so häufig gesehen hatte, ^ne ^ ^ , Hoffnung durchzuckte ihr Herz, ^ s.e l^ nur plötzlich an sie schreiben, da ^H c / Augenblick nach Belieben sehen u" K'^e Ihre Hand zitterte leicht, als pe ^,t p .. aber schon nach den ersten Worte' ^ ^M^ Aufschrei fassungslos auf einen ^ ' c ^ ^ «Was ist?» fragte Frau ^ ^. < schrocken. ,. elli"3' sie aus. «Dieser edle, gmeMeM , ,o^,ch ,il Brief, der zu Boden gefallen '7Hl^<< drückte ihre Lippen auf die Z"le" ^vil '^ ^ so l.eble ich dich nicht minder, u ^ 2^'^ genommen, so werde ich mein g"'^ B',, ^/ um dich trauern und dich "ewe"'' 6)^?" sagte sie unendlich weich und zarw^„d sie von neuem in Thränen aus- ^ ^^ Zeitung Nr. 70._____________________________________537___________________________ 27. M5rz 1899. ' "^ ------- --------- ^^°"stenstreiche.) Sabazli, der be-^ tht^^'^ "nor, war einmal am gräflich Skarbeck-?H>tis. /" ^emberg engagiert. Cs wurde «Johann t/^atenez?"'' I" der Tafelscene hatte Sabazti ^iglt«/.v"h" zu zerlegen und zu verspeisen und pichen ,. >" Aufgabe mit der ganzen Verve seines 3^°rbezV""es. Anfangs fügte sich der geizige ^ Anlla,, « ^ Unvermeidliche, als aber die Oper ?^l stand? ""b zahlreiche Wiederholungen in !^en y "' kam eines Abends statt des angenehm j^° takl 3 >s sonst übliche Huhn aus Pappe 2 ""d l°ss ^"bazki blieb jedoch im Charakter seiner V d<2'te das arme Hnhn aus Pappe so ge-^'^ri^^^. "ie wieder mitwirken konnte. Der k. b°lz llns.,? "ftnderisch und ließ nun ein Huhn aus 3 "">"öa 3 ?' Das erstemal scheiterte Sabazki. Es !,3 ^sscr t>? . massiven Holztlumpen mit Gabel ^! ^d ^. ^kommen. Das nächstemal hatte sich der ?. bereitaeX ^"°W "ne Säge in der Nähe der ^bichr .? . und tranchierte das hölzerne Huhn l? bische'^.tem Jubel des Publicums, das den 3« verfolg s """ und Sänger mit heiterer Theil--'^st bleih,. ^' ^l Starbeck selbst konnte nicht '""tde ^ ^^"d erklärte er sich für besiegt und !l^(t»e iV "" «elles Brathuhn aufgetragen. k>l "t>)V "s aus dem englischen Par-^«tarier "ü" englischen Revue erzählt ein alter 3 ^er gs.."ll"hand ergötzliche Geschichten aus der K^'ner ,. l">igen Thätigkeit i,n englischen Unter-^»t. ^ "nzlgen Sitzung, behauptet er, habe er bei- «/ ^ stä»? ''^ "'ch^ Stoff zum Lachen geboten !i^ «egch^ "°'gcr Anlass zur Heiterkeit wird durch den ^ ^ t>l,g ^" unerfahrene Abgeordnete, der zum ll^^n sM ^^ltt, weiß gar nicht, was er mit i^ des s"'.aber es passiert auch noch älteren Mit-iü, 7«. die s?"'^. dass sie sich über die vielen Vor-«ici, ^ sin? °" die Kopfbedeckung knüpfen, nicht recht ^V'"nüchs. ^°? 'Hutgesctz. ist nämlich sehr com-'^ "s aber ^"'^ '""" oh«e Hut zu feinem Sitze ^ ^' der w'. ^"" ^" H"^ ^^der auffetzen. Wehe ^ ^n,^ "t dem Hute sich von seinem Sitze erhebt l V" doch". "?" Parlamentarier sich erhob, ohne ^ dez ^" abzunehmen, bekam er von allen ^z ^ühte /? ^bhafte Zurufe. Er blieb stehen ^»/? 2übe 3 ""geblich, dahinter zu kommen, ^t ? den' k ? ^""3 Doctor Tanner auf ihn zu, ^i„ "benenn .^ ""d drückte ihn ihm mit höf-^ii ^ Heiterkeit >/" ^ ^"d, natürlich unter all-^IM^ ^illia,, s Hauses. Es ist auch vorgekommen, ^ ! ^Ner b^l """" und Mr. Chamberlain am ^ s, und s '!.^"kungsvollen Nede sich au, ihren! V^nnen Ms ganze Wirkung ihrer Reden unter! ^l!,it betan , ^^" zerstörten. Ein Mitglied war ^ ' lwanll.^ *d" Mann, der auf feinem ^? "Asches 3^^" 3all fo gut im Gedächtnisse, V^erkts Mitglied damals, als er das Missis' "tauben F""wl "^ «nd gesagt hatte: «Herr '" tz °' dass "'"' dem verehrten Mitgliede zu, ^>l^> Nicht ^während er auf feinem Hute faß/ !?t e? bute «. "ar.. . . . Niemand darf stehend V°ben h^ ^""^n werden, auch wenn er sich ^i^ sprech' "? ""^ ""em Mitgliede in seiner ^!ein ^nchn,'', . ^ b" sitzende Parlamentarier D ec,Zr^ "7Abnehmen, so z. B. wenn ein anderer ! lt^llig j'Uloortet oder seinen Namen erwähnt. '"^" leinen^? ^°""" ohne Kopsbedeckung, ^>r ah " b", setzt ihn ans und nimmt ihn ^^ in der ^-s ^'""^ es dabei vor, dass Mit-^»^^cinen falschen Hut aussetzen. So ergriff Gladstone einmal einen Hut, der ihm viel zu klein war, was große Heiterkeit hervorrief. — (Ein Zwiegefpräch.) Ein Kunde kommt in den Vuchladen und will Sudermanns «Ehre» haben. Es entwickelt sich darüber folgender Dialog: «Habe die Ehre.» — «Habe die Ehre.» — «Haben Sie ,die Ehre> h,l edle,, ^-^—------- ------------ ^ l/^icht s^'"n das Opfer eines bösen Men« ^ starr ^ - " '" dieser Stunde schon da, i. 3. l'e ranTV" Killer Mann!» die Hände. ,. .^hanq '" erfuhr die Mutter endlich den Ul« b?.^ ich ^" Herz gehörte, ebenso wie dir das U ich'^t da""^''.^te sie bewegt, «und ich !> 5^üsde - b"ss ihr euch finden würdet, «t 5 ist ja n!.7^U"o mit Freuden gesegnet l?h Me i.l. lumbar trostlos! Wie kommt ^ Xi^'^tN l ^ ^Ue Mann zu einem Pistolen-?" i ^rück. , lch"! Varou? Rauenthal lebte 0 H'" lvc,r^". d«s wissen wir am besten. <^' d'el ^sicht^ Urzeit freundlich und rücksichts« !^H'cht'H 'ü er selbst noch in seinen ernste-^lsles?" nicht 'funden ist, beweist die Vemer-^ ln^'ld di.? Zusammenhang mit diesem Zwei-^ ^>i sollst Alo "icht auch noch etwa darum ^ei^ "MuiM^ 6°r nichts aus mir!» ent- ^^9e>"Ilirt "^/ 'Es war die Langeweile, die ^i 9llt 'cht ein,., ,^ ber Voltsschullehrerin, die ihm «Hl? "3 war- ?"'" ^rutz in der Gegenwart an- ^'lt ^.^lensch' ^wog. Nein, es war der Hass ^Xt ^gbar - 6egen den guten, und dieser "«ly ni'^ grabt sich immer tiefer, denn er ^ ^bngskn Laster, das die Seele des Menschen befleckt: dem Neide. Komm', Mama, lass uns sofort aufbrechen!» «Wohin willst du?» fragte die Mutter. «Nach dem angegebenen Krankenhause!» entgegnete Agnes entschlossen. «Barmherziger Gott, erhalte ihn mir, noch hoffe ich!» Sie faltete die Hände, und ihre Mutter weinte und betete mit ihr. Dann fuhren die Damen dem Krankenhause zu, und obgleich Agnes den Pferden Flügel wünschte, so bangte dem sonst so muthigen Mädchen doch vor der Entscheidung. Das große Thor nach der Straße stand offen, als das Krankenhaus erreicht war. Ein Bediensteter der umfangreichen Anstalt kam den beiden entgegen. »Könnten wir einen der Aerzte sprechen?» richtete Agnes an ihn die Frage. Der Mann führte sie in das Wartezimmer. Eine todlich lange Zcit für die Wartenden verrann, und doch waren es nur 5 Minuten, bis der Affistenzarzt erschien. Die junge Lehrerin war vor Aufregung nicht imstande, die verhängnisvolle Frage zu thun; der junge Arzt aber fagte rasch: «Sie sind die Damen, die sich nach einem heute hier eingelieferten Verwundeten erkundigen wollen? Der Herr Director wünscht Sie felbst zu fprechen! Ich bitte, mir zu folgen!» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 70. 638 27. Mz ^^ — (Wohlthätigleits - Vorstellungen.) Cs hat sich hier ein Comitö gebildet, das im nächsten Monate große Wohlthätigteits-Vorstellungen in« hiesigen Theater zu veranstalten beabsichtigt. Die hochgeborene Frau Olga Baronin He in hat der Bitte des Comitts, das Protectorat über diese Veranstaltungen zu übernehmen, in liebenswürdigster Weise willfahrt, und so scheint nun alle Gewähr geleistet zu sein, dass die Vorstellungen, bei welchen das Ballet «Die Puppenfce» sowie ein oder zwei Lustspiele durchwegs von Dilettanten zur Aufführung ge-langen sollen, recht glanzvoll und, was die Hauptsache ist, auch recht ertragreich ausfallen werden. Der Neinertrag derselben kommt nämlich hervorragend humanitären Institutionen, zu einem Viertel dem Lehrermnen-Pensions-fonde der Kleinlinder-Bewahranstalt und der Nest zu gleichen Theilen dem Elisabethsinderspitale und den Armen des Frauenvereines vom heil. Vincenz von Paul zugute. Wir werden unsere Leser über das Fortschreiten der Vorbereitungen unterrichten; einstweilen können wir nur mittheilen, dass das Comite' jetzt damit beschäftigt ist, die große Zahl der mitwirkenden Damen und Herren — es werden deren gegen 80 nothwendig sein — zu werben. — (Prüfungen.) Die Prüfungen der Aerzte und Thierärzte zur Erlangung einer bleibenden Anstellung im öffentlichen Sanitätsdienste bei den politischen Behörden werden im Laufe des Monates Mai in Graz abgehalten werden. Gesuche um Zulassung zu diesen Prü-fungen sind bis 15. April d. I. an die t, k. Statt« halterei in Graz einzusenden. —o. — (Die post combin ierteTelegraphen-station in Mojstrana), politischer Bezirk Radmannsdorf , wurde am 24. d. M. mit beschränktem Tag-dienst eröffnet. — (Promotion.) An der Wiener Universität wurde Herr Johann Pleönil zum Doctor der Medicin promoviert. — (Industrielles.) Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt Frau Maria Ielovset in Oberlaibach einen umfangreichen Ning-Ziegelofen erbauen zu lasse»; die diesbezügliche Baucommission wird am b. April d. I. stattfinden. —o. — (Im slove nischen Alpenvereine) wurden am vergangenen Samstag die beiden bereits angekündigten Vorträge abgehalten. Herr Sparcassecontrolor Anton Trstenjat berichtete in einem einstimdigen Vortrage über das Leben auf hohen Bergen und beleuchtete an der Hand eines ungemein reichhaltigen Materiales all die Bedingungen, unter welchen menschliche Wesen auf den höchsten Bergspitzen existieren können, sowie die physiologischen an der «Alpeukranlheit» zu beobachtenden Erscheinungen sammt deren Ursachen und Wirkungen. Mit Spannung verfolgte das zahlreiche Auditorium die interessanten Ausführungen des Herrn Vortragenden, insbesondere in jenem Theile derselben, der von der geplanten Expedition des Professors Mosso in Turin auf den Gaurisantar handelte und spendete, Herrn Trstenjal am Schlüsse reichen Beifall. — In humorvoller Weise berichtete sodann Herr Professor Leoec über eine vor 26 Jahren auf den Krn ausgeführte Tour. Seine Ausführungen erregten wegen der anziehenden Form, in welche Herr Professor Levec seine Eindrücke sowie die Erinnerungen an einige in der sloveuischen Literatur bc-beutende Persönlichkeiten zu kleiden wusste, allgemeine Aufmerksamkeit und laute Anerkennung. — Den gesanglichen Theil besorgte eine Abtheilung des Gesangvereines «Slavec» unter Leitung des Herrn BeniZet. — Zu Beginn des Abendes machte der Vereiusobmann Herr Professor OroZen die Mittheilung, dass der Verein sehr bald an die Errichtuug einer Alpenhütte oberhalb Artviz in der Nähe von Herpelje schreiten werde, ferner dass mit der Gemeinde Seeland behufs Errichtuug einer Alpenhütte ein fünfzigjähriger Vertrag abgeschlossen wurde und endlich, dass das k. l. Ministerium für Cultus uud Unterricht dem Vereine eine Subvention von 200 st. behufs Anschaffung von Beobachtungs-Instrumenten auf der Kredarica bewilligt habe. —n— — (Vom Schneepfluge erfasst.) Am 23. d. M. nachts waren auf der Bahnstrecke zwischen Laase und Gostince mehrere Arbeiter, darunter Franz Lubej aus Laase. mit der Freimachung des eingeschneiten linken Geleises beschäftigt, als gegen 1 Uhr früh ein Schneepflug von üaibach gegen Cilli herangefahren kam. Lnbej wurde infolge eigener Uuversichtigtcit vou der Maschine erfasst und zu Boden geschleudert; dabei wurden demselben beide Unterschenkel und zwei Nippen gebrochen, außerdem erhielt er eine bedeutende Verletzung am Kopfe. Die Arbeiter Titus Pookov uud Auton Äelcjan wurden gleichfalls zu Aodeu geschleudert, crlitteu jedoch keine sichtbaren Verletzungen und klagen bloß über innerliche Schmerzen. Lubej wurde sofort mit eiuem Lastenzuge «ach Laibach in das Landesspital überführt, wo er am 24. d. verschied. —I. — (Erloschene Epidemie.) Die in Kronau herrschend gewesene Typhusepioemie ist nunmehr erloschen, indem alle erkrankten Personen (13) genesen sind. —o. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom »1. aus den »2, d. M, wurden sech« Verhaftungen vor- genommen, und zwar zwei wegen Excesses, zwei wegen Trunkenheit und zwei wegen Bettelns. — Vom 22. auf den 23. d. M. wurden drei Verhaftungen wegen Excesses vorgenommen. — Vom 23. auf den 24. d. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Bettelns, zwei wegen Vacierens und eine wegen Trunten-heit. — Vom 24. auf den 25. d. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit, eine wegen Vacierens uud eine wegen Bettelns. — Vom 25. auf den 2N. d. M. wurden elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar zehn wegen Excesses und einc wegen Uebertretuug des Diebstahls. — Am 25. d. M. hat der Wachmann Franz Pohleven in der Viaria Theresien-Straße fünf Exceoenten angehalten uud zwei hievou für verhaftet erklärt. Die Excedeuten, zu denen sich noch fünf Burschen aus Schischta gesellten, griffen den Wachmann an, befreiten die Verhafteten und entflohen gegen Schischta. Der Wachmann ist leicht verletzt. —r. — (Orts-Vieh-Versicherungsverein.) In Deutschland gibt es größere Privatgesellschaften für Vieh-Versicherungen und kleinere Orts-Vieh-Versicherungs« Vereine, die sich aber zu größeren Verbänden behufs gegenfeitiger Unterstützung zusammeusetzen. Landes-Vieh-Versicherungen gibt es in Oesterreich nicht. Eine solche bestand zwar in Mähren, hat sich aber aufgelöst. In Niederösterreich wurde erst am 1. Juli 1U98 eiue Landes-Viehversichcrung ins Leben gerufen. In einigen anderen Ländern gibt es Orts-Vieh-Versicherungsoereine, z. B. in Oberösterreich in Gmuudcn, in Steiermark in Brück, in Vorarlberg, in Mähren. Im benachbarten Küsteulande gibt es 15 Vieh-Versicherungsvereine, und zwar zehn im Görzischen und fünf im Triester Territorium, die meisteutheils auf Grund des Vereinsgesetzes vom 15. November 166? errichtet wurden und auf Gegenseitigkeit beruhen. In Krain wurde ill neuester Zeit in Nudolfswert ein Vieh-Verficherungsverein von der dortigen landwirtschaftlichen Filiale ins Leben gerufen. Ueberdies wird in Haselbach bei Gurkfeld die Creierung einer Vieh - Vcrsicheruugs - Vereinigung als einer registrierten Genossenschaft mit beschränkter Haftung geplant. 2. — (Unglücks fall.) In der mechanischen Werl-stätte in Ioria arbeiteten am 20. d. M. mehrere Schlosser. Gegen halb 4 Uhr nachmittags kam einer derselben, Josef Tavcar, zur Arbeitsstelle des Josef Kolenec, um mit ihm zn sprechen und zündete sich daselbst seine Tabakpfeife an. Dabei bemerkte er, dass Kolenec an seinem Kleide mit einer unbekannten Flüssigkeit begossen war und sagte scherzweise: «Versuchen wir, ob's brennt.» Gleichzeitig brachte er das noch brennende Zündhölzchen ans Kleid des Kolenec, worauf dieser sofort in Flammen stand. Zwar waren sofort mehrere Schlosser bei der Hand, um das Feuer zu löschen, aber trotzdem erlitt Kolenec schwere Beschädigungen an der Brust und an bei» den Armen. —1. Theater, Kunst und Meratur. — (Fuhrmann Henschel.) Dem Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin, wo gegenwärtig Hauptmanns «Fuhrmann Henschel» gegeben wird, gieng folgende drollige Zuschrift eines echten Fuhrmannes Henschel zu: «Sehr geehrter Herr Director! Da es wirtlich einen Fuhrmann Henschel jiebt und meine Frau eine geb. Neumann, welche sehr gut mit Tauben spielt, so hätten Sie mir wenigstens auch wat verdienen lassen gekonnt — immer sagen se überall ,Fuhrmaun Hcuschel< uud uzeu mir und ick habe nischt man von, nun möcht ich Ihnen wenigstens um 6 frankierte Billeter bitten, det is doch gelinde genug, fage Ihuen im Vorans meinen besten Dank. Achtuugsvoll C: Henfchel, Fuhrmann, Rügenerstraße 28.» — («Erotika».) In einer nett ausgestatteten Ausgabe hat die Verlagsbuchhandluug Jg. v. Kleinmayr 6 Fed. Vamberg slovenische Gedichte oecaoenter Natur von Ivan Cankar erscheinen lassen. Preis 1 st., per Post 1 si. 3 kr. — (Die «Oesterreichisch-ungarische Revue») hat im 6. Hefte ihres 13. Jahrganges nachstehenden Inhalt: Dr. Josef Clemens Kreibig, Unser Währungs- und Münzwesen während der letzten fünfzig Jahre (Schluss). — Professor Alois Schwarz, Das Ostrau-Karwiucr Steiutohleurevier. — Hans Lambel, Aus Böhmens Kuuslleben unter Karl IV. (Schluss.) Mit einer Illustration Karlsteins. — Geistiges Leben in Oesterreich und Ungarn. — Oesterreichische und ungarische Bibliographie. — Oesterreichische und ungarische Dichterhalle. — («^Idum slovsnskik napsvov».) Unter diesem Titel erschienen in der hiesigen Verlagsbuchhandlung L. Schwentner 50 slovenische Natioual-liedcr, die der Director der «Glasbena Matica», Herr Franz Gerbic, für Clavier arraugiert hat. Preis 1 st. 50 kr., per Post 5 tr. mehr. — Wir behalten uns eine nähere Besprechung dieser Musikalien vor. — (l2V68t^a, invlilt^ «liLßll äru«tvii.) Das erste Heft des Jahrganges 1899 bringt biographische Skizzen über hervorragende Slovene« voll Fridolin Kavöic, Einiges aus der Chronik der Stadt Gurtseld von Anton Koblar, ein Verzeichnis der lrainischen Studenten an den deutschen Universitäten im XVI. und XVII. Jahrhunderte von P. v. Rabics, e'^ über die römische Straße «^huilem-si»^' ^i^ Rutar, in den «Kleinen Mittheilungen' ^^ prähistorische Ausgrabungen in Unterlrain :.F Rutar, über den Ursprung des Namens " ^ M. Sila, über den slovenischen Gollmayr von I. Vrhovnik, über eine !>" ^ : schrift auf einem kirchlichen Kunstwerke, literarische Notizen. a„h^ — (.8lov6N3ici I'ravuik'.) ^. Märznummer: Ueber den Gesetzentwurf, ° ^ ! gerichtliche Beurtuudung des Eigenthums ^ miuderwertigen Liegenschaften. Von Dr. ^!^l^ — Das Handzeichen auf Nechtsurlunden. Von ^l' — Execution in Besitz- uud Genussrechte "^" einen Dritten vergewährten Liegenschaft. (Erla" ^ ^ k. k. Oberlanoesgerichts-Prüsidiums G"^ c^^ fälle: Der Verkäufer ist zur Löschung von au^ tauften Gute hastenden Lasten auch b°'" vB'-weun er sich hiezu durch den Kaufvertrag »ncy ^! hat. — Die Gerichtszuständigkeit für Mage^ ^ erlennung von Fischereirechten. — Ueber .,^,j,i,^ leit der Execution durch Pfänduug der ^ «^F Zur Praxis der Kostenbemessung. -" ^ä^l"'', scheidungen: Das Gericht erscheint auch ""A^" ^ Verurtheiluug des Angeklagten als nachforM"^ ^ im Sinne des § 214 St. G. —Eine «n»'^" ^ kann keinen Gegenstand der Erpressung bN ^ ü-Begriff «Gläubiger» nach § 1 des ^^>? Executionsvereitlungen ist nicht lediglich iin ^,p' Sinne auszulegen. — Literarische Notizen- 'T, ^ — (Chopin.) In Lemberg h" '^ M hervorragenden Schriftstellern, Gelehrten " ^"^ bestehendes Comits gebildet, welches Vorbew ^ zur Uebcrführung der irdischen Hülle des " ^ storbenen Frideryk Chopin nach Galizicn. " iF Neste des großen Tondichters und ^irtno, , Kratau anlässlich der 50. Wiederkehr ^,-Sterbetag (17. October d. I.) in besonve ^ Weise bestattet werden. ,^--s^ Uluest^Üachrichten Die Philippinen. ^ Washington, 25.März. Depe^tz t,^ nilla melden: Heute früh erfolgte der ^, ^ fammten amerikanischen Linie gegen ". M^l der Aufständischen, worauf sich ein sehr y/eL/ hauptsächlich in der Richtung auf M"^" .^zM Die Aufständischen wurden aus ihren " ^A' ^ hinausgetrielien und flüchteten sich in " ^M"^ Newyork, 2b. März. Einer >" lli^ «World, zufolge haben die Amerikaner ^F^ Sieg auf Manilla errungen. ^ T — In den Zalaer und Torontaler ^'^ilM infolge Schneeverwehungen der ^"'^ eichtet, ^jli' gestellt. Ueverschwenilliullgen werden ves" g/l ^ London, 21. März. ^ Hereford hielt gestern im Liberal "'Mvi''/> Rede, iu welcher er ausführte, "ls A,gl^^ Uebereinkommeus mit Frankreich h"be ^, W^ mehr Aussicht auf eine friedliche Occupy d>e ^ und des Sudans. Die Negierung l)"^, f^MF nung, mit Rufsland in ein fr"lnd>^ ^ ^ hältnis zu treten, was England m ^^^ würde, zu einer vollständigen Veilegnng ^ Differenzen im fernen Osten zu tomw^' Pl ^ Bukarest, 25. März. (Orig.-Te^ ,^' ^ nahm mit 78 gegen 1 Stimme den ^ ^ mit den Niederlanden an. <- <) Dl' . e>' Petersburg, 25. März. (O"g-^ >t^ ist nach Krasnoyarsk abgereist, "'" ""^ M° ,. Forschungsreise nach dem Nordpolsay ^F zutreten. > schiedeuer Blätter für i absichtigt werde, wonach die lutherisch" sM ^ lands von der Regierung ernannt l^A" l< Constantinopel, 25. März. l^ ^ ^H amtlichen Angaben kamen m DM") /^. > zwei Tagen sechs Todesfälle au Wt ^ ,^ "^ oeren Meldungen soll die Zahl de si,,d ly lH größer sein. Dle sanitären Maßrege" ^^"' p' zulänglich, theils undurchführbar "1"^ 1^ von Pilgern und da den Sanitä'tsoG rität mangelt. ' > ^^Zeitung' Nr. 70. ____________________539______________________________________________27. MÄrz 1899. ^lgetommcne Fremde. ^^33 »«. b°tel Stadt Wien. U'>'!chf<> "a. ^eß. Kfm., Budapest. - Loy, Vlirger-^ ", 3öln^ ^usnil, Vahnbeamter, St. Peter. — ^^ ?"°n ^.-7 «°lm. Nasch, Kflte.. Prag. - Hospobar,! >^ '!2°hen, ^ m>7-Poltnig, Kfm., Vlllach, - Vraumann, ^° - Cl?"^' Nn«'' Vällermarlt. - Zagar, Kfm., ^"^'"'ent Reisender. Stuttgart. " Schmidt,' ^W^3°üin ^ ^, ^""- Vibeldepositcur. Trieft. - Ichon,! ^nmerer ^'"n- "- H°lzmann. Schnaderbeck. «-^liui MV ^""lz. Meier, Hunscli, Thaler. Schick, '^> Nei2"'5 H"°^' Dinger, Schnaitt, HauSncr, ! "Wkc>dvo?at W^' ^'^' Kflte. und Reisende! ^ '^"z. ^' bitter v. Kpinlcr. k. l. Rath: Oroszlany, ^'Menfels^ Dr. Redlich. Lroben. — Harmatta. ! ^htt ^'ngeniel>7 I"'Uowsfu. I»sse»ieur. Brunn. - ''H^«^"'^'"'! Martellanz. Kfm.. Fiume. '»l ^ P?^' B^' ^ Virtl, Kfm., s, Gemahlin, l^>ch De>^V"^"^ l- Frau; ^""' ^""^ ^'tt. wt cM, Wärmer. Kusebach. Rosanis. Mcbus, ->, ^'^^"hUch. Büchner, Mr.; Roth. Fabiils. - ''Hl ^ 3all N 5W,., Iesenih. - Strcubel. Ksm., ^' ^ !>N- 7- Ioll. Kfm., Iiia.rrnt.orf. - Hirschl, >>^^ ">H. «fni,. Troppau, — Murgl, Private, .^^^wirtschaftliches. «l! ' "tllrz. Die Durchschnittspreise stellten sich, »^lchschnitlZ.Preise. - ' ^50w5<) Vutter pr. Kilo. . 1 --!-^ ' 7^3^ Eier pr. Stück . . —'2z------- ^' ! «50 ?^Ü Milch p,. Liter.. -' Z - -^u" 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - '60------- ^/ Nyn^^ Kalbfleisch , —64------- , ' g " °50 Schweinefleisch » —65------- °> ' 5«^ . " Schijpsenfleisch . —40------- b<, 2 80 " K^nbel pr. Stück - 70 - -"" i^^"- Tauben . -22------- ' ' 10" ^ ^ H^u pr. ^"i" bolz. hartes pr. ''>? ü' 72 ^" Klafter 7----------- <^ü>^ » «! ' ^ ^ weiches, » b----------- >>I ' - 70 ''^ Wein,ro,h.,pr.Hltl.--------------- ^>^^^^ ^ -^ weißer, »----------7 — Lottoziehung vom 24. März. Linz: 8? 22 28 29 68 Trieft: 22 70 13 82 14 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehöhe 306-2 rn. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehöhe 306-2 rn. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. Z TZ LZ« tzZ ! _^. «lnficht K2S «. 2U. N. 729? l4 ^Ö. schwach vewMli ^' U . Ab. 7322-1-2 SO. mäßig bewüllt ? U. Mg.! 732 6-29 NO. start bewölkt 2b. 2»N. ! 734 6 -1 3 SO. mäßig bewöltt 30 9 . Ab, 7377 ^0 O. mäßig heiter 7U.Mg. 7416-12 8 SW. mähig heiter > 36. 2 » N. 7408 3-b S. schwach heiter 00 l) » Ab, 740 1 -2 8 windstill heiter 27. l 7 Ü. Mg. j 740-2 > ^8-0s N. schwach s heiter > 0 0 Das Lagesmittel der Temperatur vom Freitag, Samstag, und Sonntag-11°, -2-7° und-4-0°, Normale: 5-2°, b'4' und 5 6°. Verantwortlich« Redacteur: Anton Funtel. Depot der k.u.k. Generalstabs-Karten. ! Maßstab 1 : 75 000. Preis per Blatt 50 !r., in Tllfchenforma, aus Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u.Kleinmanr K Fell. Kambergs Huchhandlung in laibach. Hotel Elefant. _______________________ i Heute, Montag, den 27. und morgen den 28. März Gesellschaft Steidler aus Danzers Orpheum in Wien. Acht Personen. Anfang 8 Uhr. — Eintritt 60 kr. Hochachtungsvoll (1171) Gabriel FrÖlich, Restaurateur. Der „Vazar", die beliebteste Modenzeitung, hat seit lurzem seinen Umfang durch die wöchentliche Gratisbeilage einer Roman.Vibliothct wesentlich bereichert. Der „Nazar" ist von größter Nützlichkeit für die Frauenwelt. Er bringt allwöchentlich die neuesten Erscheinungen auf allen Gebi ten der Mode: reizvolle Toilettrnbilder, Schnittmuster, stilgerechte Handarbeiten und buntfarbige Modenbilber in größter Auswahl. Der Unterhaltungstheil enthält fesselnde Erzählungen. Novellen und Stizzcn, belehrende Aufsätze über alle Fragen, die unsere Frauenwelt besonders interessieren, sowie nützliche Rathschläge über Toilette, Garderobe, Wäsche, Hauswirtschaft, Wohnungseinrichtung u s. w. Zu beziehen in Laibach durch Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Bamberg» Buchhandlung. (1184») Im Hoohparterre Bahnhofgaase Nr. 15 gelegene, mit Centralheizung versehene Wohnung bestehend aus vier Zimmern, Cabinet, Vorzimmer, Küche, Keller und Dachbodenkammer, ist vom 1. Mal ab zu vermieten. Näheres in der Buchhandlung Bamberg, Stern-Allee. (423) 34 Veneeianer Schwämme, spanische Korke billigst bei Vrüder Eberl, Laibach, FraneiSeanergasse. Nach auöwälts mit N»chnahmc. («83) 11—1 AntikatarrlialiscJie Pastillen werden angewendet bei katarrhalischen Affectionen der Athmungs-organe, Husten und Heiserkeit. Diese Pastillen, welche beruhigend und erweichend wirken, können hauptsächlich jenen empfohlen werden, welche in Erfüllung ihrer Pflichten und Geschäfte eine klare und feste Stimme benöthigen, wie etwa Prediger, Lehrer, Sänger u. s. w. (1186) 1 Preis einer Schachtel 25 kr., 10 Soh&ohteln 2 fl. Erhältlich bei Gabriel ficcoli, Apotheker in taibach päpstlicher Hoflieferant. M ^"^erhöh^ng erscheint jetzt Grfte Damen- und Modenzeitung mit Noman-Kibliothek. « ! ^<^ Redaction in Verlin, Paris und Wien. — Vrfcheint gcgenwärtig in 11 Sprachen. V > >^ ^M ^l» ^^ ^^ «Bazar» ist tonangebend auf dem Gebiete der Mode. Seine anerkannten Vorzüge > > ID M^ DW!/ ^^ ^^^ ^^ sind: ekgante Einfachheit der Toiletten, Genauigkeit der Schnittmuster, nützliche Handarbeiten fowie I!>» MlR>>WW>> prächtige colorierte Modebilder. ________ ,^^, R^ >^>>> W>> U Jede Nummer enthält eine Noman-Mliotliek-Beilage in Buchform. ^ ^ ^^ ^ ^^ ^^ ^i"l« abonniert bei allen Postanstalten und Buchhandlungen. ^ ^ ^. 1V, Oulden Vierteliährttch. — Alle 8 Jage eine Mummer. V. ^t einpv -» « « « Vorzügliche» Insertionsvrgan für Anzeigen, die in besseren Damenlreisen Verbreitung ^-^^^ ^^ Aoman-Mibliothek. finden soNen. (1184) 3-1 ^fekauf. OiÄ Sofürl ™ kaufen 7fc ^ Preise Ws Äooo a. ' ,Wrv6H(>tttim Preise bis IV? °°O fl. . V «""tt»i^Y« Pau, Wien, --^_" **• (1198) 3-1 fjÄmer il»icr ^^,?rnbe!ike! Zuführen 5C-3 y^m ii den Spezerei- ^^n©. OI» Oregr, Prag, 1 ^^^^ijKiii Wir suchen 20 bis 25 jYlann, starke, kräftige, aollde Leute, zur Bedienung unserer Etageöfen; Verheiratete werden bevorzugt. — Taglohn fl. l'öO bis fl. 2 10. Portland-Cementsabrik Lägern (1183) 2—1 Ob er-Ehrendingen bei Baden, Schweiz. (964) No. 3 l 7/99 Edict. Vom t. k. Bezirksgerichte Egg wird hiemit bekanntgegeben, dass beim k. l. Steuer- als dirsgerichtlichen Dlpositm« amte nachstehendes altes Deposit seit mehr als 30 Jahren unbehoben erliegt: B"nd V, Fol. 366. Nr. 1556. Anton l^.'ier aus Jauchen recte Kolicevo, Pu-pillarmasse, bestehend aus dem Sparcasse» büchel Nr. 45.062 über 108 fl. Der unbekanntwo besindliche Eigen« thümer dieses Depositums und lücksichtlich dessen Rechtsnachfolger werden ausgefor» dert, sich wegen Behebung desselben binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen so gewiss hiergenchts unter Beibringung der nolhwendigm Legitimationsurkundrn zu melden, widrigen« nach fruchtlosem Verlaufe dieser Frist dieses Depositum als heimfällig erklärt und für den Fiscus an die Staatscasse übergeben werden würde. K. k. Bezirksgericht Tag, Ablh. I, am 8. März 1899. (963) c. I. 10/99 2. Edict. Wider Matthias Mantel aus Rain-thal, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wurde bei dem k. k. Bezirksgerichte in Gottschee von Josef Schemttsch von Rainthal, durch Advocate« Dr. Golf in Gott« schee, wegen 269 fl. s. U. eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde oie Tagsatzung auf den ?. April 1899, vormittags 9 Uhr, bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte des Matthias Mantel wiid Herr Advocat Gottfried Brunner in Gottfchee zum Curator bestellt. Dieser Curator wird den Beklagten m der bezeichneten Rechtssache auf dessen Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis dieser entweder sich bei Gericht meldet oder einen Bevollmächtigten namhaft macht. K. k. Bezirksgericht Gottfchee, Abth. l. am 6. März 1899. (1120) 3—3 T. 2/99 Oklic. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani daje na znanje, da se je upeljalo vsled prošnje gospoda Josipa Dostal, kaplana v Ljubljani, kot izvräitelja oporoke zamrlega župnika Jakoba Raspotnik v Višnjigori in dopisa kranjske hra-nilnice v Ljubljani z dn6 11. marca 1899, ät. T. 2/99/2, glede baje izgub-ljenih hranilnih knjižic kranjske hra-nilnice in sicer knjižice št. 245.975, glaseèe se na ime Matije Hoèevar z vlogo 720 gld., in knjižice st. 245.976, glaseèe se na ime Marije Hoöevar, z vlogo 300 gld., ki so last ostaline župnika Jakoba Raspotnik iz Viänje-gore, postopanje za amortizaeijo na-vedenih hranilnih knjižic. Opozorijo se tedaj vsi, kojim do navedenih knjižic kaka pravica pri-stoja, da tekora sestih mesecev te pravice tusodno ali pa pri kranjski hranilnici v Ljubljaai oglasijo, sicer bi se, ako se nihèe ne oglasi, navedene hranilne knjižice amortiziranim izrekle. C. kr. deželna sodaija v Ljubljani, Odd. Ill, doe 17. mawa 1899. Laibacher Zeitung Nr. 70. 540 27^5^ Course an der Wiener Oörse vom 24. März 1899. Na« ^ 0^" s-^ _, . ^ , , »«lb Ware ztaat»»Anlehen. >»/a Etnwitliche Rente > Li ln Nuten Ul>rz ^bruar'Aussus! W1 05 101 »l> „Silber verz, IH,„ier ^»» ll)u 90 101 i» „ „ „ «pril-Oelober l0u«0 »01,.» 1S54er 4»/, Stanleiuje 8,10 st, 1?i ou 1?« b 1860er 5"/^ „ ganze bau fl. ill» bv >40 , I8«0er iv'/u .. Fnnflel in0 st, l°l 18«l blo, Nente l» itronenwähr., steuerfrei für !^00 Krone» Äom. 10080 101 <<> dto. bto, per Ulliino . . 100 90 l01 1l> »»^.«/„Osterr. Inueslitions.Rcnte für 20« Krone» «om, . . «9 so ßg g.^ ElsenbahN'Stllalöschuldvtr» schreil>u»sssn. Vllfabelhbahn in O., steuerfrei (biv. 2t», für 1«U fi, «, 4"/„ 11» »« i«0 ^0 Franz'Josef-Aal,» in Lilber (bio <2t,) f. 100 st, Nom, ü>/4»/„ 1»» ?i» l»7 50 Nudulssbahn 4"/n in z^'lineiiw, steuerf. (div. i2t.), für iiUN Nr, Nom.........S8»0 93 b0 Vorc»ll«rgb«hn 4"/, l. Krouenw' fteuerf., 400 u. AXXi »r. f. »00 Kr. «y»..... »9 2H l00 ^ö Zn Eta«tsschnN>verschrtib,!,>> genabgcslemp.Eistnb.'Uclirn. «tlisul'l'llil'a»» üW sl, LWl, s>',,«/„ vun ^^> st, ü, W, pr, S,ück . «^4 »«I »5ü ü" bto. Liliz'Vutüu«!« i!0« st. ü. U, b'VVy........llzz-üN L»S'b, bt°. Elllzb.-Tlr. 200fl.ö.W 5"/^ ll<9 e>.'Priur,' Obligaliuncn. Elifabelhdnhn L0U u, 3U00 M, -!»/„ ab IN"/« « -Vlisllbellilinh», 4U0 u. 2N00 M, 200 M, 4"/„...... l1«^»!IS!«> ssr.inz Iuscf A,, Em, 1884, 4»/„ SS Z0 I>0 -Oalizifche Karl - Lndiuig - Bahn, diverse Llüclc 4"/„ . . , , 9» - l00- -Vorarlberner Val>ii, Ei». l«8l, 4"/„(dw,St.) Z,, f. iuo fl. N, 9» 80 »SS0 llng. Golbrente 4°/« per Casse 1N!'l!«un> g?so 9?».' l"/n dto dto, per Ultimo , . 8? s<» 3? 8' ,to 2t, O A! Gold,(>l>sl,,4'///n 86Sb »>1b !>!>). dto, Silber 100 fl , 4>//'n l8l — l!l2'-oto, Slaals'Qbllg, (U»g, Osll>.) v, I. l»76, ü"/n..... lLl» 4l» l2l'4<> dto,4'/,"/„^chciillrega! ?ldl,vbl luobU l' z>>/, troatijchc und slavunische , VS «! l»'/-^> Andere össenll. gnlehen. Donau-Neg.-Lofe b",„ .... I3'>»f> «51 26 dto. .«lnlelhe 1878 . . l0« 7i> 10U 50 Anleyen der Sl»dl Oü« . . il«- - —-— .'lulehen d, Stndi, em i„de Wil',! 104 Su 10Hül> ^I,ilel>tn d, Ntndi!>l'!»einde Wien «Sllber uder Gold) . . . izz 25 ,Hg^. l>,ü,»ien Aul, d, Slud!gm,Wicll 17^7^ 177 75 ^!ür!el>a>l Änlehen, oerioHti, b"/, zyozo ioi 20 4"/, »ramer Landes Unlcheu . 9g ,h 99.^ Geld Wa« Pfandbrief« (ftir 100 fl.). Vobcr. allg, «st, in 5« I verl, 4°/„ »^- - 9». _ dto. Präm,'<2chldv. »"/,„ I, Em 120-— i^ », dto, dto. 3"/n, Il,Em, 1,?-.-><> l,8 z N -üsterr, Laxd^sHuft^Uiist, i«/„ 88 8« 100 80 Otst.-u»n. Vanl verl. "/<> . . 10U »u l' btu. dto üUlähr. „ 4"/^ . . i.- Prloritnte-Gbligationen (s,ir lW st,). Ftrbinand» Noibbalin oi - Oesterr. Nurdwestlx'hn . , . Iiu «>» i> ,'l!0 Ntaalijwl,ü3",„llFrcs,5»U p St »l8 2b 2IY 5^, Südbal),! 3"/„ ü ssrcö, bun p St, 1.8 «<, ,?« ü>^ dto. b"/„ll!jl»0fl, p. IW fl. ,24 (N »25 Ü Ung,'ssa!iz, Vnhn..... 1^^" I0Ä 3n 4°/, Unlerlralner Vahnen . . 9l» ül» llX> - ßank'Acllen (per Stück). Anal°-0est. Van! 200 fl. «0"/« -Crdt,'Anst. f, Hand, u. G. l!i») sl - — —-— dto, dto, per UltimoSlplbr. 3s?'b0 ««s — Creditbanf. Nllgung,, L0Ufl. . SU" b0 «»? b»' Drpusianl, «ll„„ 200 fl . »ü^ - 22ii - Eocumple «es,, Ndrüst,, 5>'—73? - Giro->i, Vassenv,,Wiener, 200fl. »S0-— ^3 HyVull,clb.,Oest,. 20»fl.25'Vo Länderbanl, Oest,, 20« fl, .. 2« «>> L4ü ?.- Oesterr.-ungar. V°nl, «00 fl. . 8«3 — »ü5 ^ Unionbanl 200 fl..... 3»« b» z«8 ü<> »«ltthiöbllivl, «lll«., 1« il. . i?4 bv >7« - Veld Ware Actlen von Traneporl' Unternehmungen (per Llück), AilssigTevl. Eiionv, »W fl , >'!?«) l!,?,^ VVIlm, Nordb^l!» tü0 fl, , , 2>ig - »<8 7 Ä,»'chtiel>rüdl-r <3ij, Ü0U ll CM '?b'' ,?«» dto, bto, (lit. ll) 20» sl, , «41-50 fl, CM , . «0 - 45k Duz Äodenl'achrrT.A 20U fl,K, ?«'b'.i' 77 <> Fer'di'iandsNurdl,, I,«,!>f!,UM, L»8» ^3!"' Lcml», 6zerlww.-Iassn-Else,lb,> ' ! Gesollschaft 2<«1 fl, 2, , !»<" —294 ,'«> Llol>d, Oeft,, Trieft. 50« fl, CM >4?1 4?! Oestcir. >!iordw>-stl>, 2<>l» fl. 2 it-,4 e<»!ll4>!' dto. bto. (lit,. U) Ä« sl, S ,ii>« > ,l!n6 ö! Pral, Dnzer Lifrich. »50 fl. T, , ! 9<< 5'^ n»,' Stalltzeiseiilmhn 200 fl. S. . !««» öü »ß<-^ 2i>»baliü 200 fl. S..... «4' «4 » Lüdnurbo Verb.-A. 20N fl. CM »«^ - W? ?i Tramwal, Gef,,Wr, 17» fl,»,W — — - - dto, Em, 1»«7. 2»0 fl, , b«1 — b»4-Tramway Gej,, Neue Wr,, Prio» ritätö Aclien 100 fl, . . . 1«4>— l3ö-> Unn -naliz Eiseiib, 200fl. Gilber 2,4 70 2,i>"7l> llü« Westb.(Naah>Giaz)20U!l,O, »,4 , «i4-b> Wiener Lacalbahneil'?lct,°Ves. — - ------ Industrie'Aclien (per 2tücl). Vailges.. Allg. öst„ 100 fl. . »08-- 1(9 50 Egubirr Lise»- und Stahl-Inb. in Wien l«n fl..... 10« - 103 öl! Eifen!)al!»w,-Leilig,, Trste, «0 fl. ,^, — ,4^ ,,Elbemül,I", Papierf. u, V.'G. »4- 3'' üiesliiner Brauerei 10N fl. . . >»<> b« !82 - Montan Gelellsch,, Oest.»alplne ^40 «5 2»1 »^ Prater Eilcn I»d,Oes. 200 fl. i„»8 1i!32 Ealsso-Tarj. 2tel»Iul>Ien KU jl, i>3N — zl>2 „Lchlönlmühl", Papierf, 2<»0 fl, z?8 50 21^85 ,,Sltt,rcrm", Papiers, u. V.»<». ,«y — i?i - ___— ^ «5 '"/ Trlfaller Kolilei,!« -^ ? »^, z-^ Waffen,..O..Oeft.i>«'^ , , wr!' Uauaefellschast l«> '^! ^' 5 Menerbergel gicge!'«"'" ! Welse Lose ^ (perL<ück) , ,'>,., VubavestÄasillc» (D°'""" , l^,,' Lreditlofe »<" fl. -«,' . ^ l "-',, Elar>,-^°fe 40 ft. e^stM^^ , Ofener Life 4«,l> °n , , ' ^>.. Pnlfwüofe « l>, ^', Valm Lofe " l> ^ N- ^^M . ^, M-winstsch, b, ^, f^. l,s" ^ d, Bodencred'ta»!""', . - ^,^ bt°, bto. ll.E"-^ , . - " L«ibacher Lsft - ' Devisen. , ^)z Amsterdam - - ' ' ! > ' !,L'^^ Tentichc Platze. - ' . > ^l!./ London . .''',»'.'< Par!« - --''.>' l El. Petersburg - ' ! Valuten- . .^ Ducaten . ^ ' . ' z»^,/ 2l> ffraüc^'Stülfr ^ - . < , ^»l ', Demfche Neic<,:lun> '^" . , ^/' Ilalieni.che Ba,!l>wtel> , > Papier^ubtl , - ' ^/ 4 AAA^AAAtAA^AAAAAtAAAAAAAtAAÄAAAfcAAAJlJtAA^mAAA^iH ifc A A A A h A AfriSi*'!*' A A A A A A AAAAAA A A AAAAAA A A A aAAA A AAAA A A* rt*4ft*4A4AAAAA AAAA A-AAAA A AfcAnAA ftA.AAA.AAA A^ÄAAAAA AA t ftft jfc^AA^ ^ * AA^** lf*A| «p f : E3J3.- -olb-a ^•ri:»vLf <."¦". äh^ WM S^^W^^W^ i Privat -Depots (Safe- Depo» *^ j ; L»Mii.i«nBewic»unaVi»iuten. |[ Bazvk- Mud. -^7"e clisler-O-e scKäLft III /