129? Amtsblatt Mr tailmcher Zeitung Nr. 181. Freitag dm 9. August 1872. (il«2—I) ^l- N09. Kundmachung, Der gewesene Professor nnd Wcltpriester Franz Metelko hat in scine»u Testamente vom 1. Mai 1858 für sechs Landschullchrer in Krain, welche sich nach Anspruch ihrcr vorgesetzten Behörden durch Sittlichlcit, Berufscifer, sorgsältige Pilege der flovenischen Sprache in den Volksschulen und! durch Veredlung der Obstbäume vortheilhaft ans-zeihnen, sechs Geldprämien im derzeitigen ein-komuicnsteuerfrcicn Jahres betrage von je zwei und ' vierzig (42 fl.) Gulden ö. W. gestiftet. Für die Verleihung dieser l> Stiftungsplätzc pro 1872 wird. hiemit der Concurs vis 10. September l. I. mit dem Beifügen ausgeschrieben, dc>s; diejenigen hier-ländigen Landschullchrcr, welche darauf Anspruchs haben und sich darum bewerben wollen, ihre dics-jälligcn, gehörig belegten Competcnzgcsuche innerhalb der obbezeichneten Bewerbungsfrist im Wege der vorgesetzten Bczirksschulbehördc hielier zu überreichen haben. Laibach, am 30. Juli 1872. K. k. faudcojchulrall) für t^rain. slllerSperg. (275—2) Nr. 640. Bczittsgttichts-Adjullctciistclle. Bei deln k. k. Bezirks-Gerichte Völkermarkt ist eine Adjunctenstellc mit den systcmmä'ßigen Bezügen in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle, >ür welche die Kenntnis der sloocnischcu Sprache wünschcnswerth ist, haben ihre Gefuche b.s längstens 15, August d. I. im vorgcschribencn Wcge diesem Präsidium zut^ul- men zu lassen. Klagcnsurt, am ^»1. Juli 1^,72. ?»lolll ^illajldium deo k. k. Anudcsgcrlchtcs. "(277—3)^' Kundmachung. > Laut Rescript des k. k. Rcichs-Kriegs-Mini-steriums vom 20. Juli l. I., Abth. 14 a<1 3ir. 134lj, i sind , 7VH Stück leere Verband und 773 Stuck leere Medicamenten Tornister ! umzugestalten und weitcrS zu ersteren 795 Stück, zu letzteren 773 Stück leere Arzncitaschen neu zu ^ erzeugen. ! Diejenigen, welche sich bei dieser Leistung, be- ! ziehungswcise Lieferung betheiligen wollen, haben! ihre schriftlichen Offerte längstens bis zum 2 0. August l. I., Mittags 12 Uhr, Hieramts einzubringen. Die Offerte müssen versiegelt eiulangcn, mit dem gesetzmäßigen Stempel versehen und mit dem Vadium, welches mit jünf Pcrzent nach den offc^ rirtcn Preisen zu berechnen ist, sowie womöglich mit dem behördlichem Certificate über die Verläßlichkeit und Befähigung des Offcrenten zur Ueber-, nähme der obigen Leistung, respective Lieferung do-cumentirt sein. l In dem Offerte muß die Leistung, um welche sich der Offcrent bewirbt, dann der Pieis, um ^welchen dciselde die Arbeit oder Lieferung übernehmen will, genau, beziehungsweise sowohl mit Ziffern als mit Buchstaben und ohne Correctur, angeführt sein, endlich muß das Offert mit dem Vor- und Zunamen, dann mit Anqaoe deS i5ha-raltcrs und Wohnortes von dem Offerenten unterfertigt sein. Nebstbci ist noch auf die nachbczeichncten Umstände Bedacht zu nehmen. I. Die zur Umgestaltung bestimmten Tornister sind von den Monturs Depots !!)ir.1 zu Brunn, Nr. 2 zu Alt-Ofen und Nr. 3 zu Graz Partienweife zu beziehen nnd nach bewirkter Umgestaltung an dieselben Depots abzuführen, an welche auch die neu erzeugten Taschen abzuliefern sein werden. Die Wahl des Depots steht dem Offerenten frei. ^ 2. Muster werden beim Garnisons-Spitale Nr. 1 in Wien, dann bei den genannten Monturs-Depots zur Einsicht erliegen, ^!. Sämmtliche Abstattungen müssen bis zum 31. Jänner 1873 beendet sein. 4. Die Verdicnstsumme wird nach ordnungS-m?ißig bewirkter Uebergabe sofort bar ausbezahlt. 5. Die Genehmigung der Offerte, welche auf die Uebernahme auch nur eines Theiles der Lieferung lauten können, jedoch stets ganze Tornister und Taschen betrcfscn müssen, behält sich das k. k. Neichs-Kricgs Ministerium vor. ! Graz, den .31. Juli 1872. K. k. Mililm-Intcnlan).