»rik,>mer,ki««s - Preise: KSr Laibach: «uNzjSkirig . . 8 fl. 40 ?r. Halbjährig . . 4.2»,, «ierteljLbrig . 2 10 „ Monatlich ... — „ 7» „ Mitder Post: »»n»jShrig 12 fl. HalbjLhrig ..... 6 , «'MeljShrig 3 „ Zustellung in- HauS 'krtelj. 36 kr., monall. 9 kr. Einzelne Nummer» 6 kr. Ur»actt«i Sahnhofgaffr Nr. 15. L J»s«r«te»-V*re*«i Longreßplatz Nr. S (Buch. Handlung von Ja. v. Slrin-mayr L Fed. Bamberg.) JnsertiouSpreise: Für die einspaltige Petit; Anonvme Mitlheilungen werden nicht berücksichtigt; Mannscriple nictir zurückgesendei. L4kr. bei wiederholter»^' jchaltnng L 3 kr. ^ Anzeigen bi- 5 Zeilen Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Kür complieierten Gatz besondere Vergütung. Nr. 248. Samstage 28. Oktober 1876. Morgen: Narciß. Montag: Llaudius. S. Jahrgang. Abonnements -Knladnng. Mit 1. November 1876 beginnt ein neues Abonnement aus das „Laibacher Tagblatt." Bis Ende November 1876: Ur Laibach . . . . . . . - fl. 70 kr. 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Die Journalistik in Preußen bringt den Pro-ircten Rußlands nichts weniger als Sympathie entgegen; im Gegentheil, die Mehrzahl der Preß-»rgane warnt vor dem moskowilischen Treiben in der orientalischen Frage und verweigert der russischen Diploma>ie die Anerkennung des Ruhmes der Ties> ''""igkeit, constatiert jedoch unter einem, daß die ^gner Rußlands sich bis.heule auf dem Gebiete ^Orientalischen Frage auch keinen Lorbeer gepflückt rus Preußischen Journale richten ernste Mahn-se an djx j„ Oesterreich befindlichen Anhänger der "ex i o n s p o l i t i k, sie können dem Gedanken nicht Raum geben, daß in Oesterreich solche Phan-lasiebiloer austauchen, daß inan in Oesterreich an solchen Bildern Geschmack findet, und daß e« in Oesterreich Politiker gibt, welche an eine Theilung der Balkan-Halbinsel denken. Die preußische Journalistik gibt der Ansicht der Bevölkerung Preußens und Deutschlands überhaupt Ausdruck, indem sie betont, daß man in Preußen, in ganz Deulschianü einer Länderzerstücklung und räudertheilung zum Boriheile bestehender Länder und Reiche neidlos zu-schauen und sich innigst freuen würde, wenn auf solchem Wege die orientalische Frage gelöst werden würde. Preußische Stimmen werfen die Fragen auf, ob denn der Organismus der österreichischen und ungarischen Reichshälfte genügenden Magensaft besitze, um auch nur dir BoSniaken, geschweige denn die Macedonier zu verdauen. Welche Bindemittel hätte denn Oesterreich-Ungarn, um ein solches Völker-gemisch von Tirol bis nach den Grenzen von EpiruS und Thessalien zusammenzuhalten? Namentlich äußern sich die „preußischen Jahrbücher" dahin, daß es inbelresf der Position Deutschlands nichts ärgeres für Deutschland gäbe, als den politischen Bankerott Oesterreichs. Deutschland müsse nichts dringender wünschen, als den Zu sammenhalt und die intensive Kulturentwicklung Oesterreichs; eine solche sei aber nur möglich, wenn Oesterreich sich aus seinen Besitz beschränke und denselben, allmälig wenigstens, mit deutscher Bildung zu durchdringen suche. Eine Eroberungs-Politik, welche den barbarischen, uncivilifierten Volks- elementen noch mehr, als es heute schon der Fall ist, das Uebergewichl über die Deutschen gäbe, würde die Gefahr in sich schließen, daß diese sich loezulösen suchten. Bor einer solchen Entwicklung möge linder Himmel noch lange bewahren. E'n derartiger Prozeß würde Oesterreich-Ungarn aus allen stugen, würde dem um sich greifenden PanslaviSmuS den Sieg im östlichen Europa verschaffen, Deutschland aber eine Vergrößerung aufdrängev, welche, sialt eS zu stärken, die Wurzeln seiner geistigen Kraft und Selbständigkeit untergraben müßte. Deutschland gibt dir freundschaftlichsten Gefühle gegen seinen mächtigen russischen Nachbarstaat kund. Die deutsche Presse jedoch leistet Rußland mehr und bessere Dienste, wenn sie auf die Unverständlichkeit und Verschlagenheit seiner Politik aufmerksam macht» als wenn sie Saiten anschlägt, die vernehmen ließen, als ob ganz Deutschland in Heeresfolge und im Solde Rußlands stünde. Es ist nicht alles Gold, was an der Neva glänzt, nicht alles verdaulich, waS in der Petersburger Küche zubereitet wird l Demonstrationslustige Studentenschaft. Die heißblütige Studentenschaft in Pest ging mit dem Projekte ins Treffen, dem in Pest domi-cilierenden türkischen Consul als Zeichen beson. derer Sympathien einen glänzenden Fackelzug darzubringen. Gelegenheitlich einer Audienz gab der ungarische Ministerpräsident der Studentendepu-tation den Bescheid: daß er die Gefühl Jeuilleton. Verschiedene Wege. Novelle von Rudolf Müldener. (Fortsetzung.) den Warendorf war allein; sie empfing ihren bezaubernden Anmuth, die verfehlt°us daS Herz eines Mannes so selten legenhei't sich indessen eine gewisse Ber- Diese Vers dem Assessor nicht entging, staunt daL^"^ "UchS. als Herr von Sohr, er. keiner'Warendorf ihres Gatten mit zügliche Frage"w°g^°' °»f diesen be- von hat einer Einladung des Grafen erwidert! ^ "°Ü Stammheim folgegegeben," ' "icht ohne ein leichtes Errölhen. lich ein d-r «ffeffor, „so habe ich wirklich tSts L Ms, um das die Welt A w°nn sie es wüßte." kleichA^. Mendorf suchte mit ihm über Theater ^er Musik, Literatur und lrtz, - ^, ^""^"' Und wandte das Gespräch zu-auf die gestrige Vorstellung de» .Don Juan". „In Ihrer Loge, Herr Assessor." sagte sie endlich, „bemerkte ich einen Herrn, dessen ganze Erscheinung mir auffiel." Wenn es wahr ist, daß dem Weibe die Ver-stellungsgabe unentbehrlich ist, so mußte Frau von Warendorf gleichwol von der Natur nur mit einer sehr geringen Dosis derselben ausgestattet worden sein. Jedenfalls hätte sie besser gethan, statt sich durch Umwege ihrem Ziele zu nähern, lieber direct auf dasselbe loszugehen, denn, außerstande, eine Unbefangenheit zu heucheln, welche sie nicht besaß, durchschaute selbst der Assessor, obwol in solchen Dingen nicht übermäßig scharfsichtig, da- Absichtliche in ihrem Benehmen. ^ „Sie haben meinen Freund bemerkt," sagte Herr von Sohr, die junge Frau dabei unwillkürlich schärfer fixierend, das diese die Augen senken ließ, „und Sie haben recht, gnädige Frau, denn entschieden ist er bemerken-werth; er ist eine erhabene Natur, der Mann, den ich auf der Welt am meisten liebe." „Aber sein Name?" fragte dir junge Frau mit bebenden Lippen. .Julius Fernau I" erwiderte er anscheinend unbefangen. „Haben Sir ihn, gnädige Frau, vielleicht früher grkanut?" „Früher gekannt," wiederholte Frau voü Marendorf in unbeschreiblicher Verwirrung. ^.Nein, nein — und doch, ich erinnere mich, daß lch einst von einem jungen Manne dieses Namen- sprechen hörte, dessen spurloses Verschwinden aus seiner Vaterstadt damals so viel Aufsehen erregte. Seitdem ist auch keine Kunde von ihm in die Heimat gedrungen." „Bi- ich ihn durch Zufall in Köln traf!" ergänzte der Assessor. „Also Sie wußten nicht um seine Anwesenheit am Rhein?' „Nein, es war lediglich der Zufall, welcher mich ihn finden ließ." „Der Vater des jungen Mannes hatte falliert, wenn ich niHt irre " „Ah!" unterbrach Herr von Sohr sie lächelnd, „Sie sind vertraut mit diesen Verhältnissen, wie ts scheint?" „Nicht doch! ich habe nur davon sprechen ge-hört und erinnere mich drr Sache auch nur dunkel." „Sie waren also in Breslau?" fragte der Assessor. „Ich bin dort geboren." „Ah! Sie find au« Bre«lau, gnädige Frau?" rief Herr von Sohr seinerseits überrascht. .J°." der Studentenschaft theile, daß aber die Lage noch nicht genügend geklärt sei für Demonstrationen. Dieser Bescheid erregte, wie au» wohlunterrichteter Quelle verlautet, in maßgebenden politischen Kreisen Indignation, denn die beabsichtigte Demonstration wurde als eine unverschämte Desavouierung der österreichischen Politik in der orientalischen Frage aufgefaßt unler lautem Ausdruck des Wunsches, daß die akademischen Krakehler eines anderen Bescheide« würdig gewesen wären. Der ungarische Ministerpräsident hätte der Studenlenschast, anstatt sie auf eine bessere Klärung -er zu Demonstrationen geeigneten politischen Situation zu vertrösten, den Standpunkt in bündiger Form klar machen, sie kurz abweisen und in ihr Studierzimmer zurückschicken sollen. Mag die projektierte, jedoch polizeilich unter-sagte Demonstration in den Augen gewisser Poli> liker immerhin als eine harmlose Sache erscheinen, unzweideutig würde eine solche als feindliche Kundgebung gegen eine mit Oesterreich-Ungarn befreundete Macht angesehen werden. Die Zeit ist eine politisch aufgeregte, in solcher find Straßendemonstrationen wo möglich zu verhindern, denn bet solchen Gelegenheiten ist es nicht immer thunlich, die gesetzlichen Formen einzuhalten. Derlei Demonstrationen fordern nur zu häufig zu Gegendemonstrationen heraus. Im Parlament; ist der Ort, Politik zu treiben. Die offene Straße eignet sich nicht zur politischen Action; im Interesse der Ruhe und Ordnung fand es auch die pester Polizeibehörde für gut, den projektierten Fackelzug zu verbieten. In maßgebenden Kreisen gibt man der Ver-muthung Raum, daß durch den citierten Bescheid eine Pression zum Nachtheile des Zusammengehens Oesterreichs mit Rußland auSgeübt werden sollte. AuS wohlinfo'mierter Quelle verlautet, daß iS unter allen Verhältnissen bet dem in neuester Zeit wieder erneuerten innigsten Zusammengehen Oesterreich-Ungarns mit Rußland sein Verbleiben hat. Das Bündnis zwischen Oesterreich und Rußland erfuhr während des Besuches des Erzherzogs Feldmarschall Albrecht am Kaiser-Hose in Petersburg erneuerte Kräftigung. Die Geschichte der letzten Tage belehrt uns, daß den Petersburger Abmachungen sich selbst der erste Minister Oesterreich Ungarns fügen mußte. Ob es dem Schwesterpaare Borussia-Austria gelingen wird, nach langer Irrfahrt in den Hasen des Friedens einzulaufen, ist eine Frage, die in nächster Zeit ge-löst werden soll. „Und Sie haben ohne Zweifel noch Verwandte und Angehörige dort?" fragte er. begierig, über ihre Familienverhältnisse etwas näheres zu erfahren. Bei Erwähnung ihrer Verwandten flog ein ' leichter Schatten über ihre Züge. „Nein, ich habe keine Verwandten daselbst," antwortete sie, dadurch jedem ferneren Gespräche über diesen Gegenstand im voraus ein Ziel setzend. „Aber, um wieder auf diesen Herrn Fernau zurückzukommen, hat dem Sohne das Glück günstiger gelächelt, als einst seinem Vater." „Das Gerücht bezeichnet Fernau als einen der reichsten Männer von Philadelphia/ erwiderte der Assessor, durch die Hartnäckigkeit, mit welcher die junge Frau den Gegenstand des Gespräches sesthielt, 'in seinen Vermuthungen bestärkt. „Er ist also reich, Ihr Freund; ist er darum auch glücklich?" Diese Frage: „Ist er darum auch glücklich?" batte sich der Assessor schon ost selbst vorgelegt, ohne darum je eine Antwort auf dieselbe zu finden. Er , wußte nicht, daß das Glück gar kein Zustand ist, den man erringen kann. Das Glück ist ein Moment, der verschwindet, sobald man ihn ergreifen . oder auf ihn reflektieren will. Das Glück ist ein momentanes Vergessen von Vergangenheit und Zukunft, eln momentanes Aufleuchten in der Gegenwart, und nichts weiter. „Ob Fernau glücklich ist?" Parlamentarisches. Im Abgeordnetenhaus! sorgt man, nach Bericht der „Presse", eifrigst dafür, daß die Verhandlungen der beiden Ausschüsse, denen das Hauptmaterial oer parlamentarischen Campagne dieses Jahres zur Vor> berathung zugewiesen ist, mit Raschheit ihre Arbeiten durchführen könneri. Sowoi der Budget- als auch der Steuerreform-Ausschuß sind jetzt täglich versammelt, und dürften in ersterem bereits in der nächsten Woche die ersten Referate über den Staatsvoranschlag erstattet werden. Der Steuerreform Ausschuß setzt die Specialdebatte über den Gesetzentwurf, betreffend die Personal. Einkommensteuer, fort. Treten keine Zwischenfalle ein — die in Aussicht stehende Debatte über die Orientfrage wird kaum mehr als eine Sitzung des Abgeordnetenhauses in Anspruch nehmen, — dann kann auf eine frühzeitige Erledigung des Budgets und der mit demselben im Connexe befindlichen Steuerresocm-Gesetze sicher gerechnet werden. Der Steuerreform-Ausschuß faßte den Beschluß, in Hinkunft die Verhandlungen desselben in der bisherigen Form, nemlich mittels des genehmigten Sitzungsprotokolls zu veröffentlichen. Politische Rundschau. Laibach, 28. Oktober. Znlaui». In Bezug auf die in sicherer Aussicht stehende militärische Intervention ve» lautet, daß nicht Rußland und Oesterreich gleichzeitig, sondern zuerst Rußland und dann Oesterreich einmarschieren werden. Schon in der nächsten Zeit dürste die definitive Feststellung des Schlüssels stattfinden, nach welchem die Central-Activen zwischen Oesterreich und Ungarn getheilt werden sollen. Die öfter-reichische Regierung hat ihren in dieser Frage ein genommenen Standpunkt, wenn auch nicht voll ständig, zur Geltung gebracht, denn Oesterrrich wird von den Central-Activen einige 60 Perzent und Ungarn einige 30 Perzent erhalten. Zwischen dem Grafen Andrassy einerseits und den beiderseitigen Ministerpräsidenten andererseits herrscht, wie die .Pol. Corr." aus Pest erfährt, bezüglich der brennenden Tagesfrage das vollste Einvernehmen, und zwar derart, daß alle drei leitenden Staatsmänner sammt ihren Ca-binetten in allererster Reihe die Erhaltung des Friedens für die Monarchie anstreben, und daß endlich die ganze Action unseres auswärtigen Amtes sich in erster Linie diese Rücksicht vor Augen halte. erwiderte der junge Mann im naivsten Tone, den er finden konnte. „Ich glaube, er würde es sein, wenn er durch Zufall wüßte, welch' warmes Interesse er Ihnen, gnädige Frau, eingeflößt hat." „WarmeS Interesse!" rief Frau von Waren-dorf, erschrocken, sich" so gut errathen zu sehen. „Ei, mein Gott! das ist sehr einfach. Wir Frauen," setzte sie mit erkünsteltem Lächeln hinzu, „sind neugierig ; das Geheimnisvolle reizt unsere Aufmerksamkeit, und dieser Herr Fernau * „Ist in der That eine geheimnisvolle Natur; ich begreife das!" ergänzte der Assessor. .Fernau," fuhr er fort, „hat viel erfahren und, glauben Sie mir, gnädige Frau, auch viel gelitten; er ist einer jener Männer, denen das Verhängnis sein düsteres Siegel auf die Stirne gedrückt." „Ist er verheiratet?" „Nein, gnädige Frau." „Und," fuhr sie fort, „da Ihr Freund nicht glücklich ist —" „Ich sagte dies nicht," unterbrach sie der Assessor. „Aber Sie ließen es errathen Doch, gleichviel, da er nicht glücklich ist, so ist es ohne Zweifel das Heimweh, das ihn nach Deutschland zurückgeführt." „Nein, gnädige Frau," erwiderte Herr von Sohr. „Ich glaube nicht, daß das Heimweh Macht Der kroatische Landtag nahm den Be« schlußantcag Justs betreffs der Eisenbahn WaraSdin« Agram an. SectionS-Chef Zivkovit versprach, denselben bei dem Communicationsministerium zu unterstützen. Ausland. Wie die „National-Zeitung" meldet, sind die Verhandlungen über den d e u > sch-österreichischen Handelsvertrag so weil gediehen, daß nunmehr der Reichstag damit befaßt werden könnte. Die deutsche Regierung beobachtete bisher über den türkischen Gegenvorschlag einer sechs« monatlichen Waffenruhe einfach Stillschweigen und folgte damit der Tradition, welche ihr ihre Stellung in dem Drei-Kaiser-Bündnis vorzeichnet: möglichst zu sanktionieren, worüber Oesterreich und Rußland einig, sich aber zurückzuhalten, so lange ein Einverständnis zwischen den bei der orientalischen Verwicklung zunächst betheiligten Mächten noch nicht erzielt ist. Die rumänischen Kammern wurden auf den 2. k. M. zu einer außerordentlichen Session einberufen. Der „Jstok," das bekannte serbische Regierungsorgan, schreibt: „Die Krise im Oriente hat den Eulminatio.iepunkt erreicht. Will uns Rußland ernsthaft helfe», so ist es die höchste Zeit. Rußland Hai alle diplomatischen Patronen verschossen; jetzt müssen die Waffen entscheiden. Die serbisch-rumänisch-griechische Allianz unter Protection Rußlands ist perfect. Rumänien muß unabhängig werden, Griechen-lanü die griechischen Provinzen von der Türkei erhalten, Bulgarien frei werden. Wenn Rußland die Donau überschreilet, erfüllt es nur die Pflichte« gegen sich und das gefammte Slaventhum." (?!) Das „N. Wr. Tagblatt" erfährt, daß die serbische Regierung die Großmächte um ihre Inter« vention in diesem für Serbien kritischen Momente augesucht hat. Eine solche Intervention ist in der Vereinbarung von Reichstadt vorgesehen worden. Oesterreich und Rußland träten in eine telegraphische Correspondenz, um über die zu unternehmenden Schritte, deren Beschleunigung unter den gegenwärtigen Verhältnissen geboten erscheint, zu berathen. Nach vorliegenden Berichten werden die Rüstungen in Rußland so fieberhaft betrieben, daß man die Katastrophe jeden Augenblick erwarten kann. Ja Odessa werden unter General Tottlebens Lei» tung die Befestigungsarbeiten Tag und Nacht sort» gesetzt. Die Stimmung der russischen Bevölkerung ist durchwegs eine kriegerische^ in allen, größeren Städten werden Geldsammlungen nicht mehr für die Serben allein, sondern für die russische Armee genug hat über eine so willenskräftige Natur. Nein, wenn Fernau nach Deutschland zurückgekehrt ist, s» ist das, wie ich glaube, geschehen, weil er dabei irgend einen bestimmten Zweck verfolgt, irgendeinen Plan damit verbindet." „Und Sie kennen düsen Zweck, diesen Plan?" „Nein." „Aber Sie errathe« ihn?" „Ich bekenne meine Unfähigkeit, aber ich glaube, daß das, was Fernau zur Rückkehr in die He>w^ trieb, vielleicht Zusammenhängen könnte mit jener geheimnisvollen Ursache, die ihn einst zwang, dieselbe zu verlassen." „Und welchen Grund hat er Ihnen für fei»' Auswanderung aus Deutschland angegeben?" frag» die junge Frau mit bebenden Lippen. „Wir haben nie darüber gesprochen." „Aber ich denke, Sie sind Freunde?" „Allerdings; allein dies hindert Fernau nicht, ein Geheimnis zu haben, namentlich, wenn dle» Geheimnis, wie es hier der Fall scheint, ihm >E allein gehört." . Bei diesen ohne alle Absicht ausgesprochene» Worten erbleichte die junge Frau; krampfhaft preßt sie ihre Hand auf ihre Brust, als wollte fie dadur« einen Schmerz ersticken, der in diesem Moment iy Seele folterte. (Fortsetzung folgt.) Beilage ,vm „Latbacher Tagblatt" «r. 348 vom 88. Oktober 187«. selbst veranstaltet. In Warschau find in den jüngsten Tagen so viele Soldaten einquartiert worden, daß im wahrsten Sinne de» Wortes die Stadt säst zu klein wurde. Die Truppen sprechen mit Enthusiasmus von einem Kriege gegen die Türken, und ihre Com-mandanten hüben alle Mühe, große öffentliche mili-titrische Demonstrationen zu verhindern. Dagegen dementiert eine Petersburger Corre-spondenz der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" die Nachricht von schon statlfindenden Truppen. Zu s ain me n; ieh u nge n inRußland und von Colonnenmärschen nach der türkischen Grenze. Bis jetzt seien nirgends Reserven und unbestimmt beurlaubte Mannschaften einberufen Die Truppenkörper sind also noch nicht auf dem Kriegsfuße. ES sind nur alle Einleitungen getroffen, um eventuell schleunig eine bedeutende Armee in Marschbereitschaft setzen zu können. Gerüchtweise verlautet, die Pforte sei bereit, eine» zweimonatlichen Waffenstillstand bis zum 1. Jänner, der eventuell bi« zum 1. März verlängert werden so , abzufchließen, jedoch nach dem Rechte de« uti xossiästis mit der Bedingung, daß da« Gros der in Serbien operierenden türkischen Truppen daselbst auch Winterquartiere beziehe. Vom Kriegsschauplätze. Eine belgrgder Correspondenz gibt nähere Aufklärung über die verzweifelte Stimmung in der serbischer, Bevölkerung. Der ehemals maßlose Opti-mi-mu- hat einem gleichen Pessimismus Platz gemacht und sieht den Fcind schon vor Belgrad, obwol ^ vicht weniger al« 30 Meilen noch davon entfernt 'st- In Belgrad spricht man schon von der Räumung Befestigungen an der Morava, von plötzlichem Waffenstillstand, und es werden wol mehrere Tage bis wirkr «kk «chigkM Auffassung der thatsüchlichen Verhältnisse eimritt. Die gänzliche Räumung DeligradS und der ungesäumte Ruckzug der HesamMen serbischen Ärmer nach itrügi'jevae wäre ohne Zweifel der rathloseste und unbesonnenste Streich, den Tschernajeff begehen könnte. Der südwestliche Theil Serbiens ist durch die Niederlage bei T jmiiö zwar verloren, doch scheint der Zeitpunkt iwch nicht gekommen, feige die Flinte ins Korn zu werfen. Ist Kragujeoac unverzeihlicherweise nicht auf Ae Fälle besetzt worden, so darf Deligrad nicht gänzlich aufgegeken werden, und Tschernajeffs nächster Lknheidigungsabschnitt ist, wenn die Türken rasch nachdrängen sollten, die Linie Kragujroac>äuprija. Am Tagesgerichte. — Sterbefall. In Wien starb nach kurzer Krankheit Graf Anton Prokesch-Osten, ein Mann, der eine wahrhafte Zierde der staatsmännischen Welt gewesen, von unvergänglichem Verdienste für die Förderung der Interessen «»serer Monarchie, berühmt als Gelehrter, Schriftsteller und Dichter. Sein Tod trifft das Vaterland um fo schwerer, als er den trefflichen Mann in einem Angenblicke ereilte, w» er stch wahrscheinlich nicht hätte entschlagen können, ein »ffene« Wort über unsere Orientpotitik zu sprechen. Gras Prokesch-,Osten bekleidete die Würden eines Geheimrathes, ^ldjkugmeistels, Botschafter- a. D., Mitgliedes de- Herrenhaus«, Broßkreuz de« Stephan», und Leopold-OrdenS, des Romanischen Osmanit-OrdenS in Brillanten rc. rc. -- Pontebabahn. Anton Moritsch, Mitglied Handelskammer für Kärnten, hat in den letzten Wochen über de« tztand der Bauarbeiten an die genannte Kammer einen Bericht erstattet, nach welchem dieTrace österreichischer» seits nur bis zur Bogelbachb-rücke nächst Pontasel fixiert und ausgearbeitet ,st, nicht aber die von dort bis Pontasel, d. H. jene» Terrain, aus welchem der internationale Bahnhof stehen soll. Da nun auch die italienische Jngenieur-Section auf rin horizontales Plenum von 700 Meter Länge zwischen Pontrba und San R»«o behufs allfälliger Anlage des inter-nationalen Bahnhof,- Rücksicht zu nehmen hat, ohne sich mit Detail« zu befassen, so ist leider der Schluß berechtigt, daß über dir Situierung de« BahnhoseS bis jetzt noch krinr Vereinbarung getroffen wurde. Nachdem die Vorlage de« srrtigen Projekte« sür die österreichische Strecke erst jetzt er- folgt ist, wird dir Brgehungscommisfion vor dem Winter Ikaum mehr vorgenommen werden können, dadurch wird die Wrundeinlösiing verzögert und der Beginn der Bauten schwerlich vor Mitte 1877 zu geroärtigen sein ; Besürchtun-;gen, von denen man nur wünschen kann, daß stennbegrün-ldet sein möchten. Auf dem Lose Ponteba-Lhiusasorte (12 > Kilometer) wird die Begebung der Arbeiten im Dezember stattfinden. Auf der Strecke Lhiusaforte-Refiutta (8 Kilo-' Meter) zeigen die im Juni begonnenen Arbeiten erheblichen jFortgang; fünf Tunnels find in Angriff genommen, zwei (größere Uederbrückungen vollendet; Material wird reichlich Iherbeigefchafft, um den Vollendungstermin (Ende 1877) ein-!halten zu können. In der schwierigen Strecke Resiutta» Pontesella (8 Kilometer) dürsten die Arbritrn anfangs 1877 vollendet sein. Hier mußten, da die Trace an steilen Fels» lehnen, hart am linken Ufer der Fella hinläuft und diese!-' den häufig mit Tunnels unterfährt, in einer Länge von 3500 Meter kolossale Stütz- und Wandmauern sowie steinerne Userschntzdämme hergestellt werden. Der Stand aller anderrn, mitunter bedeutenden Objecte, darunter ein Tunnel von 788 Meter, läßt erwarten, daß diese Strecke, aus der 2500 Arbeiter thätig find, bis zum Frühjahre dem Betriebe werde übergeben werden können. Die Strecke Pon-tesalla-Hemona Ospedaletto <>0 Kilometer) ist vollständig hergestellt, und wird deren Eröffnung im November stattfinde». Wenn man sonach die auf dem italienischen Theil der Pontebalinie entwickelte Bautätigkeit überblickt, so gelangt man zur Ueberzeugung, daß unter der Voraussetzung, daß mit gleicher Energie wie seit einem Jahre auf den im Bau begriffenen Losen auch ans der noch in Angriff zu nehmenden Strecke Ehiusaforte-Ponteba gearbeitet wird, die gesammte italienische Pontebabahu im Laufe 1878 dem Betriebe übergeben werden kann. — Pariser Weltausstellung. Das „Journal Ofsiciel" veröffentlicht ein Decret de« Marfchall-Prästdenten, worin dieser für die Weltausstellung von 1878 einen StaatS-credit von 38.313,000 Francs anwrist. Mehrere pariser Blätter benützen dasselbe, um auf die große Friedensliebe Frankreichs hinzuweisen und das Vertrauen auszusprechen, daß der sriedliche Wettstreit der Nationen an den Usern der Seine durch die Orientsrage nicht verhindert werden dürfte. Mal- und Proviyzul-Angelegeuheitek. — (Der Herr Landespräsident) begab stch aus einige Tage nach Wien. — (« u « den slovenischen Blättern.) „Slo-venec" bespricht die angeblich abgeschlossene Allianz zwischen Rußland und Italien, betont die Gelüste Italiens nach den italienischen LLnderstrichen Oesterreichs und behauptet, die Oesterreich jetzt tonangebende deutsch-liberale Partei habe in diesen Länderstrichen den Jtaliauismus unterstützt, dagegen die slovenische in Krain und Steiermark und die konservative (?) in Tirol vernichtet. „Slovenec" meint, nun mögen b-i allen, denen der Bestand Oesterreichs wahrhaft am Herzen liegt, stch die Augen öffnen, damit sie sehen, wohin «ine solche Politik sührt. Das national-klerikale Blatt rust aus: „Möge der Haß gegen die Slovenen nur nicht größer sein, als die Besorgnis um den Bestand Oesterreichs! Wir Slovenen sind jederzeit treue Unterlhanrn deS Kaisers gewesen, haben nie nach besonderen Rechten gestrebt, sondern nur da« verlangt, waS sür jede Nation, sür den Bestand und die Entwickelung der nationalen Ausbildung unumgänglich nothivendig ist." „Slovenec" hat diesem Glaubensbekenntnisse nicht immer Rechnung getragen. AuS unzähligen Artikeln erhellet, daß nicht sür den ReichSgedanken, für die Reichseinheit, sondern sür eine Sonderstellung daS Wort ergriffen wurde und insbesondere in national-klerikalen «reisen der Appetit nach Extrawürsten sich lebhaft kundgab. — (Bezirksschulrath Gurkseld.) Der krai-nische Landesschutrath hat den ReichSrathSabgeordneten W. Pseifer und den Advocaten Dr. K. Koceli in Gurk-seld zu Mitglieder« de- dortigen BezirksschulratheS ernannt — (Srmeindewahlen-Annullierung.) Eine Lorrespondenz aus Jdria berichtet, daß die krainer Landesregierung die im national-klericalen Sinne ausgefallenen Wahlen sür die Gemeinderepräsentanz in der Berg-stadt Jdria wegen unterlansenen Gesetzwidrigkeiten annulliert und eine Neuwahl angeordnet hat. — (Zur Fenersignalifserung.) Die „Lai-bacher Ztg." bringt im letzten Donnerstagsblatte folgende wohlzubeachtende Mittheilung über die ln Laibach stattzufindende Feuersignalisierung: „Die Signalisierung eine-»usgcbrochenen Schadenfeuer» würbe bisher vouseite de» Publikum« größtentheil» mißverstanden, namentlich glaubte man immer, die Anzahl der Schliffe bedeute da» Viertel, in welchem e« brennt, während die Schüsse nur die Kreise, ida« heißt die Entsernung de» Feuer« vom Leutrnm ^er Stadt, die Glockenschläge jedoch die Richtung de» Orte», wo e» brennt, angeben sollen. Die Linie, welche den Rayon, der durch drei Schüsse bezeichnet wirb, abgrenzt, geht vom rechten'Laibachuser an» hinter dem Jnquifitron«hause di» ,ür Samassa'schen Gießerei, überschreitet den Schloßberg, die Karl« lädter-Vorstadt außerhalb lassend, schließt den Kaiser Joses«-Platz (früher Jahrmarktsplatz) ein, zieht durch die vodnikgasfe über da« Urba«'sche Hau« bi» zur Feldgaffe, tvelche sie bi» izu ihrer Einmündung in die Bahnhofgasse verfolgt, geht »daun durch die Bahnhofgaffe bi» zur BarrNherzlgergafse iherab, durchzieht diese glMz, biegt in die Maria Therefien», rüher Klagensnrterfiraße, bi» zur evangelischen Kirche, um von hier hinter der BerpfiegSmagazinS- und der Kloster-raue».Gartenmauer bi« zu dem an »er Ecke gelegenen Gast-Han» „zum Jäger" zu streichen, von wo sie durch die Römer-lraße bi» zum deutschen Platz herablommt, imi schließlich, die Aemvnastrüße passieren«, dem Baumgartuer'schen Hause vorüber über den Zois'schen Graben, die JakobSbrllcke und dem Ufer der Laibach entlang den Au«gangSpuukt, da» Marienbad, zu erreiche». Alles außerhalb diese« Kreise«, edoch noch innerhalb der Pomörialgrenze Liegende wird durch zwei Schliffe signalisiert. Sin Schuß bezeichnet endlich ein Schadenfeuer in der Umgebung Laibach» im Umkreise von eiuer Stunde. Die Viertel, in welchen e« brennt, werden vom Thürmer am Schloßberge mit Glockenschltlgen, »in Schlag erste« Viertel, zwei Schläge zwei»«« Viurtel, drei Schlüge drittes Viertel und vier Schläge -vierte« Viertel, angegeben, so daß z. B. drei Schaffe und ein Älockenschlag ein im ersten Rayon de» ersten oder Schulviertet», d. i. iunerhalb de« von der Spital gaffe, dem Laibachstuffe, der Bodnikgasse, dem Kaiser Joses-Platze und dem Schloßberge umgrenzten Stadttheile« «»-gebrochene» Schadenfeuer bezeichn««. Zwei Schüsse und zwei Glockenfchläge markieren ein Feuer im zweiten Rayon «es zweiten »der Ja» kobsvierlel«, d. i. in dem außerhalb der Linie Marienbad-Samaffa, jedoch noch iunerhalb de« Pomdrium« gel«g«n«n Stadt, eigentlich vorstadttheile (Karlstädtervorstadt, Hlthner-dors). Wünsche»«werth wäre e«, wenn, da man bei Tage die Glockonsignale vom Schloßberg« nur schwer vernehmen kann, der Feuerwächter die Richtung de« Feuer«, außer mit Slockeuschlägen, noch mit ve«schie>>«iisi»rbigkn, d«n Um-randungen der neuen Han«nummeriaseln — erst»« Viertel roth, zweite» blau, dritte« grün, vierte» braun — entsprechenden Fahnen, bei N-cht mit eben solchen farbigen Laternen bezeichnen würde. — (Wünsche und Beschwerden.) Dir Klagen über schnelle« Fahren, insbesondere aus halbem Trottoir, nehmen kein Ende. Gestern trat auch ein Beschwerde über schnelles Reiten hinzu. Ein Soldat de« 17. Jns.-Regi-mentS ritt in der sünsten Abendstunde durch die untere Bahnhofgaffe, lenkte scharfen Trabe« in die Barmherziger« Gaffe ein und beschädigte rin Kind am Fuße. Schnell«« Reiten rrscheint in so enger Gaffe unbedingt nn,»lässig. — (Da« Institut der Sch»lsparkassr«>) fand in Krai» freundliche »«snahme; im hiesigen Er» zieh»ng«institute Waldherr gedeiht die Schulfparkaffe vortrefflich und trägt goldene Früchte. Die Zöglinge de» nützen die neuerrichtete Anstalt mir sichtbarer Theilnahme; e« kam bereit« ein Kall vor, daß ein einziger Zögling de« nahmhaften Betrag von 60 fl. einlegte. Al« erfreuliche Thatsache kann gemeldet werden, daß der Sparstnn »er Jugend durch Errichtung diese« Institute« ««sentlich ge» «eckt wurde. In einigen Jahren wird da« Waidh,rr'sche Institut in der Lage sein, nahmhafte, günstige Resultate aufzuweisen. Der Neubau de« Waldherr'schm JnstitutS-gebäudeS dürfte in kurz« Zeit gänzlich vollendet dafiehen. — (Sterb-efall.) 'Ski des 76. Jnsanterie-RegimentS, Franz Knobloch des 17ten Jnsauterie-Regimeuls, Rudvls Freiherr von Rechbach des 19. Jnsanterie-Regiments, Raimund Ritter von Dittl des 28. Jnsanterie-RegimentS. Zu Majoren die Haupt-lente erster «lasse: Fran, Kreipner des 22. Feldjäger-Bataillon«, Friedrich Ritter von Hillmayr oes 21. Ju-fanterie-RegiaientS, Joses Ornstein des 46 Jnsanterie-Regimenls nnd Hamilkar Freiherr de Fin des 19. Feld-jager-BataillouS; ferner zu Hauptleuten erster Klasse die Hauptleute zweiter Klasse: Anton Bojer des 53. Jnsanterie-RegimentS, Anton Gatti, Alois Tornago, Victor Schemerl, Karl Wahl und Theodor Dren-nig, alle des 17. Jnsanterie-RegimentS, und Ernst Ritter von le Fort des 53. Jnsanterie-RegimentS. Zu Haupt« leuten zweiter Klasse die OberlieuteuaM«: Jose Stassa des 46. Infanterie-Regiment«, Benno Pute a n y, Andrea« Slivnik und Moriz Müller Edler von Müllenau, alle de« 17. Jnsanterie-RegimentS. Zu O b e r l i e u t e u a u t - die Lieutenants: Simon Ad- dobbatti, Bictor Udvarnoky de Kis Jüka, Karl Edler v. Tasch des 46. Jnsanterie-Regiment« und Emil v. Raizuer de« 7. Jägerbataillons. Zu LieuteuautS die Ladetteu: Albert Melzerdes 59. Infanterie-Regiments, Andreas Schenk, Raimund v. Fladung, Alois Biber des 17. Jnsaulerie-Regimenl», Adalbert Herzmann de» 28. Jnsanterie-RegimentS, Belisar Susslay des 19. Feldjäger-Bataillons, Bictor Schrey v. Redelwerth de« 5. Dra'gouer-Regimeuis. Ferner in der Artillerie zuHaupt -leuten erster Klasse die Hauplleute zweiter Klaffe: Eduard Pichler de« 12. Artillerie-Regiment«, Bernhard Swoboba de» 7. Artillerie-Regiment», Karl KUper und Karl Bekerhin de» 12. Artillerie-Regiments. Zu Oberlieutenaut» die Lieutenant«: Ferdinand O pp itz, Ernst Freiherr v. Haynan und Franz Zivotek. Zu Lieutenant» die Ladetten: Joses Tomse de» 12. Artillerie-Regiments und Karl Goll ob des 11. Festungs-artillerie-BataillonL. In der Reserve wurde ernannt zum Lieutenant der Ladet Alfred Podbojdes 12. Artillerie-Regiments. In der k. k. Kriegsmarine wurden eruannt zu L in ieus ch i s ss l i e u t e n a u t S zweiter Klasse die LinienschiffSsähnriche: Ferdinand Gebhard und Hugo Pogatschnigg; zum L inie ns chi ff« s ä hurich der Seecadet erster Klaffe Alois Praprotu i k. Ferner wurde ernannt zum Mi l itär psa rr er der Militärcurat: Nikolaus Zytz sür den Militär-Seelsorgebezirk zu Zara. — (Landschastliches Theater.) Die gestrige Aufführung der komischen Oper „Blaubart" kann zu den gelungenen n i ch t gezählt werden. Frau Directrice Fritzsche -Wagner allein bewährte stch auf dem Kampsplatze als Sieger, ihr allein gebührt der Preis des Abends. Frau Fritzsche-Wagmr war eine muntere, heitere „Boulotte", im Gesang und Spiel meisterhaft, erschien in süns Lostüms und errang insbesondere im Duett mit „Blaubart" in der dritten Abtheilung großen Beifall. Die übrigen Gesangskräste, namentlich die Herren Zwerenz und Laska, waren nicht bei Stimme; Herr Weiß sang einige Piecen mit gutem Erfolg, erlitt jedoch bei einer Arie infolge Forcierens Schiffbruch; Herrn Maillers Stimme sagte der Part des „Prinz Saphyr" nicht zu; Herrn Unger können wir als Sänger unter keiner Bedingung acceptieren. Chor und Orchester erlebten schwankende Momente, die Ensembles trugen Unsicherheit zu Gehör. Im prosaischen Theile excellierten die Herren Zwerenz (König Bobkche- und Laska (Po-polani). Die Ausstattung der Oper war eine glänzende, der Aufwand in Lostüms rin brillanter. Zur Landeskultur. (Fortsetzung.» In beiden Fällen ist eine Regulierung des Flusses erforderlich, und zwar so, daß derselbe 119 Kubikmeter Wasser per Secunde ableiten kann. Im ersten Falle beträgt die Länge des Tunnels sür die erste Strecke 1200 Meter, sür die zweite 900 Meter und 600 Meter für den Kanal, also im ganzen 2700 Meter. DaS Gefälle würde 0 0063 per lausendes Meter und die Breite des neuen Kanals 6 Meter betragen, und würde die Herstellung dieser Arbeiten bei einer Tnnnelhöhe von 3'75 Meter nach einer ungefähren Berechnung 187,500 Gulden kosten. Im zweiten Falle wäre ein Tunnel und Kanal zu konstruieren, welcher die Gewässer in die Grotte Globina führt. Außerdem müßten die Sauger reguliert werden und zwei oder drei derselben in regelmäßige Schächte nach dem einen oder ändern der vorgelegten Pläne umgewandelt werden. Die Breite dieser beiden Durchstiche würde dieselbe sein wie oben bezeichnet, und würden die Kosten des Tunnels mit Einschluß der Regulierung der Grotte Globina 67,500 fl. und diejenigen des Kanals 30,000 fl. betragen. Was die Abflußschächte anbelangt, so ist es nöthig, deren wenigstens zwei herzustellen; ein jeder würde aus 1000 fl. zu stehen kommen, also beide zusammen 2000 fl. Schließlich ist die Regulierung des kleinen Flusses Oberch zu erörtern. In beiden vorher besprochenen Fällen ist die Regulierung dieses Flusses unerläßlich, und wie schon srüher bemerkt, muß diese Regulierung derart vorgenommen werden, daß der Fluß per Secunde 119 Kubikmeter Wasser ab-leiten kann. Um dies bei dem gegenwärtigen Laufe des Flusses und dem vorhandenen Gefälle von 0 000648 per Meter zu erreichen, müßte dasselbe auf der Sohle 15 20 Meter breit fein, und bei einer Wafserhöhe von 3 00 Meter muß der Wasserspiegel eine Breite von 24 20 Meter haben Die Neigung der Böschung würde in diesem Falle l'/> per 1 betragen. Der Fluß, und besonders in seinen beiden oberen Zweigen, hat einen vielfach gewundenen Laus und es entsteht daher dir Frage, ob es nicht rathsam wäre, ihn in seine« Laufe an einigen Punkten zu regulieren, um auf diese Weise eine geringere Länge und so auch ein stärkeres Gefälle und dadurch schnelleren Abfluß der Gewässer zu erzielen. AuS der Natur des Flusses steht man, d^ß er leichter seine Ufer angreift, als er die Sohle ausfrißt, und die Folge davon ist, daß er stL so lange in schlangenförmigen Windungen entwickelte, bis er daS zu seiner Stabilität Nöthige Gefälle erreichte. Wenn man nun das Gefälle deS Flusses, welches bereits ziemlich erheblich, und zwar 0'648 Meter pro Kilometer ist, durck Vermeidung der Krümmungen vermehrt, so muß er dann feine Sohle bis zur Erreichung feines nor-malen Gefälles vertiefen. Bei diesem Vertiefen der Sohle ist es aber unausbleib-l>ch, daß die Ufer durch Unterwaschen der eigenen Basis beschädigt werden und einfallen, dieses in Flußbett gestürzte Material wirkt dann wie ein Sporn und wirst die Strömung auf die entgegengesetzte Seite, wodurch daselbst der «leiche Schaden entsteht. Diese Beschädigung ihrerseits würde gleich der vorhergehenden wirken und fo fort. Aus diese Weise würde der Flu» nur die eigenen Ufer angreisen, und da er seiner Natur gemäß eher die Ufer angreift als die Sohle vertieft. so würden bald aufs neue sich Krümmungen bilden, und dies fo lange dauern, bis fein Gefälle wieder aus das normale Gesälle zurückgesührt ist. Dieser letzte Fall würde unausbleiblich stattfinden, und dies umsomehr, als der Fluß feinen bestimmten Anfangs- und Endepunkt hat Es wäre also nicht zu rathen, Krümmungen zu besei tigen, welche von der Natur des Flusses abhängig sind und mit seiner Beschaffenheit im engen Zusammenhänge stehen, man würde nur durch ihre Beseitigung erzielen, daß der Fluß sich neue Krümmungen bildet. (Forts, solgt.) Original-Corresponden;. Krainburg, 27. Oktober. (Flüchtige Mbr der. — Kankerbrücke. — C a s i no v e r e in. -Gesundheit s- und Reinlichkeitspolizei. — Straßenverkehr.) Jenes Individuum, welches am 1- d. in Feichting den gräßlichen Mord verübte, konnte, un geachtet die Gendarmerie seine Spur verfolgte, bisher noch Nicht ansgeforfcht werden. Er foll sich nach Vollzug des Mordes in das selzacher Thal begeben, dort als Bauern, knecht verdungen und nach dort verübtem Diebstahl die Flucht ergriffen haben. Dem Vernehmen nach foll dieser Ver brecher in neuester Zeit wieder in der Umgebung seiner Heimatgeineinde Feichting sich Herumtreiben und die dortige Bevölkerung durch Erpressungen und Drohungen brandschatzen — Die Eisenconstruction sür die im Baue begriffene Kanker brücke ist bereits anfangs d M. auS Graz in Krainburg angelangt. An der Brücke wird fleißig gehämmert und genietet und selbst an Sonntagen gearbeitet, worüber unsere Klerikalen bedenklich die Köpfe fäütteln und der Meinung Ausdruck geben, der Sonntag sei jener Tag, an welchem wir uns die Brücke in den Himmel bauen und „knechtliche Arbeit lassen sollen. Die Kankerbrücke muß aber anfangs k. M> dem öffentlichen Verkehre übergeben werden. — Unser La sinoverein hat am 15. d. M. seine Wintersaison eröffnet. Un geachtet Rofen's erheiterndes Lustspiel „Schwere Zeiten" auch bei uns Thatsache geworden, geht cs im Vereine recht leb hast und lustig her. An Samstagen werden Vergnügungs abende mit Musik, theatralischen Vorstellungen, Declamatione» Tombvlafpiel und Tanz ausgefüllt. — Unsere Reinlichkeits Verhältnisse in der Stadt lassen einiges zu wünschen übrig namentlich in den Fleischhauerhäusern zunächst dem Brunnen om Hauptplatze. Auch wäre es endlich an der Zeit, bei der Dünger- und Jauche-Ausfuhr Ordnung herzustellen, damit Krainburg nicht einem Dorse ähnlich sehe; insbesondere möge die Janche-Absuhr in den Nachtstunden geschehen. Die Ge MeinderathSmitglieder mögen nur mit gutem Beispiele vor »»gehen, die ändern Bürger solgen sicher nach. — Ein Uebel stand wäre auch zu beseitigen, das Stehenlassen leerer Wagen Nächst dem Brunnen an Markttagen, wodurch UnglückSfillle herbeigesührt und der Brunnenverkehr beengt wird. Zur Abwehr Segen das in der „Laib. Leitung" vom 27. erschienene Feuilleton: „Wie philharmonische Gesellschaft.» Bis zum heutigen Tage wurde ein Antrag auf Aende A"g der gegenwärtig bestehenden und behördlich genehmigten Statuten der philharm. Gesellschaft und ihres Männerchores "iner Seite gestellt. ES kann daher dem Männerchore Am Vorwurf gemacht werden, wenn in diesen Sta luien Bestimmungen enthalte» sind, welche nach der An schauung mancher Mitglieder einer Revision bedürfen. WaS insbesondere den Z 10 der Männerchor-Statuten anbelangt, na» welchen dem Ausschüsse die endgiltige Entscheidung über den Umsang der Mitwirkung bei den Loncerten der philharmonischen Gesellschaft mit Rücksicht auf den Zweck des Männerchores zusteht, so begründete dieser bis zum heutigen Tage den meisten Sänger» unbekannt gebliebene Paragraph keine Gesahr sür die Gesellschaft, da er bisher auch nicht in einem einzigen Falle zur Anwendung kam, im Gegentheilr der Männerchor mit Lnst und Eifer und ohne Ausdruck des geringsten Widerwillens bei den Toncerten mitwirkte und die nothwendigen Proben stets fleißig und regelmäßig besuchte. Die Behauptung, daß der Männerchor das Liedertaselwesen zum Nachtheile der Loncerlaussührungen kultiviere, widerspricht der Thatsache, daß derselbe seit mehr als einem Decennium und insbesondere in den letzten Jahren bei der überwiegenden Mehrzahl der Eoncerte mitwirkte, und daß diese Loncerte in der statutenmäßigen Zahl zur größte« Zufriedenheit des Publikums und der Kritik gegeben wurden. Wenn der Männerchor außerdem Liedertafeln und Sängerabende, und diese gar oft zu wohlthät, gen Zwecken veranstaltet hat, so that er dies, „um das Lieb zu pflegen' und den beitragenden Mitgliedern vergnügte Abende zu bereiten; n i e kollidierten derlei Unternehmungen mit den statutenmäßigen Concerten. Hieraus wird man entnehmen können, waS von der im besagten Feuilleton enthaltenen Behauptung, daß es sich im vorliegenden Falle nicht um persönliche Interessen, sondern um eine Prinzip,ensrage handle, zu halten sei, abgesehen davon, daß schon das bloße Er-cheinen desselben zwei Tage vor ver Wahl ein Partei-manöver genügend «onstatiert. Was den Anwurs anbelangt, daß der Männerchor sich bei Wahlen eine dominierende Stellung gegenüber den beitragenden Mitgliedern anmaßte, so ist derselbe voll kommen unbegründet. Die Mitglieder des Männerchores haben statutenmäßig das Wahliecht, und sie verdienen auch, da sie durch die Theilnahme an den zeitraubenden und anstrengenden Proben und durch ibre Mitwirkung bei den Loncerten zur Erreichung deS Gesellschastszweckes gewiß nicht weniger als die unterstützenden Mitglieder beitragen. Wer will ihm einen Vorwnrs mache», wenn er sich dieses Rechtes factisch bedient und dabei einstimmig, als ein sek geschlossener Bund insbesondere dann vorgeht, wenn es sich um die Gewinnung oder Erhaltung ausgezeichneter, um die Gesellschaft hochverdienter Männer handelt, welchen die Sänger aufrichtigen Sinnes und danlbaren Herzens zngetban sind? Kann man den Männerchor dafür verantwortlich machen, wenn die beitragenden Mitglieder, zehnmal stärker an der Zahl, an den Wahlen und Versammlungen sich nicht lebhafter betheikigen? Willkommen sind uns alle beitragenden Mitglieder und wir sind weit davon enisernt, ihre Rechte dadurch schmälern zu wollen, daß wir uns unserer Rechte bedienen. Was insbesondere den Anwurs inbetrefs der Wahlagitationen bei den früheren Wahlen und bei der morgigen Neuwahl anbelangt, so unterläßt eS der Männerchor, diese Frage eingehend zu erörtern und erlaubt sich nur zu bemerken, daß er fich sehr gtrne mit Vertreten« der beitragenden Mitglieder bei Feststellung der Wahlcandidaten berathen hätte und dies auch beabsichtigte, ihnen jedoch ein beitragendes Mitglied zuvorgekommen war n»d ohne Rücksprache mit einem oder dem ändern Mitgliede des Männerchores die Wahlbesprechung vom 22. Oktober ausgeschrieben hatte, weshalb der .Männerchor sich allein über die neuen Can didaten einigen mußte, zumal >s em offenes Geheimnis war, daß man Aenderungen in der Direction plante, welche nach seiner vollen Ueberzengnng dem Vereine nicht zum Vortheile gereichen könnten. Die Einladung des Verfassers obigen Feuilletons zum lünftiyen einträchtigen Zusammen, stehen der ausübenden und beitragenden Mitglieder acc,p lieit der Männerchor mit Freude und wild es an der Be thätigung seiner Uederzeugung, daß in diesem Zusammen halten bas Heil und die Zukunst der Gesellschaft liege, nicht sehlen lassen, kann jedoch nicht umhin, seinem Bedauern Ausdruck zu geben, daß mun, statt die Sache im Schöße der Gesellschaft abzuthun, den Weg der Oefsentlichkeit ge wählt und dadurch den Gegnern des Vereines das Schau spiel eines vorhandenen, wenn auch hoffentlich nicht unheil baren Zerwürfnisses unter den Mitgliedern der Gesellscha gegeben hat. (594) Laibach am 28 Oktober 1876. Der Mannerchor der philharm. Gesellschaf Gedenktafel über die am 31. Oktober 1876 ftatlfindenden Licitationen. S. Feilb., Zustersii'fche Real., Podluben, BG, Rudolfswerth. — 2. Feilb., Zagork'fche Real., Seidendorf, BG. Ru» dolfswerth. — 2. Feilb., Lefar'fche Real., Preina, BA-Ru-dolfswerth. — Reafs. 3. Feilb., Kirn'sche Real., Prem,' BG. Feistriz. — 3. Feilb., Kobal'fche Real., Wrdb. Leutenberg, BG. Wippach. — Neuerliche Feilb., Dovgaa'fche Real., «ltdirnbach, BG. Adelsberg. — I. Feilb, Debeoc'fche Reql., Mitterdorf, BG. Stein. Telegramme. Wien, 27. Oktober. In der heutigen Abgeordnetenhaussitzung beantwortete die Regierung die Interpellationen in der Orientfrage: Die Politik der Monarchie sei vor allem auf Erhaltung des Friedens gerichtet, wodurch das Streben nach Erwerbung eines fremden Gebietes von selbst ausgeschlossen ist; die Friedensbestrebungen müssen aber ne naturgemäße Begrenzung in der Pflicht finden, die Sicherheit und die Interessen der Monarchie unter allen Umständen energisch zu wahren. Der Minister des Aeußern könne nicht Politik nach Volksstämmen machen, sondern müsse ausschließlich die Interessen der Gesammtmonarchie im Auge bemalten. Die Regierung werde auch fernerhin die chon vom Beginne der Orientwirren an verfolgten zwei Ziele: Wahrung des Friedens Europa's und ie Verbesserung des Loses der Christen auf der Bat -"an-Halbinsel, mit entschiedener Consequenz sesthalten. Wiener Börse vom 27. Oktober. Witterung. Laibach, 28. Oktober. Anhaltend trübe, kein Sonnenblick, schwacher NW. Wärme: morgens 7 Uhr -j- 7-4°, nachmittags 2 Uhr -s- 10 2° 6. (1875 -s- 5 3°; 1874 3 4° 0.) Barometer 738 51 wm. Das gestrige TageSmittel der Wärme -j- 8 1° um 07° unter dem Normale. Sperc. Rente, öft.PiH dto. dto. öst. m Siü öose von 1854 Geld 61 SO 6b 7S 104 85 Hose von 186V, ganze! 108'— Lose von 1860, Fltust. Prämiensch. v. 1864 Eiebenbürg. Ungar, NS'75 I«S'»5 Ware S»>— «5-8L rot 75 IVS'bV iLS'b» 7S 5V 7,-so 7L- 74 Knglo-Bank . . . Kreditanstalt . . . D-vofitenbanI . . , S»com»te.Lnftal, ranco-Bank . . »andelsbanl. . . iarivnalballl . . Oeft. Lanlgesells. Union - Bank , öerlehrSdank. . . «sLld-B-hn . . »arl Ludwigbahn »als. Ms.-Bahn Lais. Fr, Iosefsb StaalSbaho . . . Sübbahn........... 7b'50 70 75 I4S-75 >47- «4i - ^«47>- 8,0 - - 8Ü0 b0 »5 5,U 7S 79.5» 80 5V ii/i 50 iOi ISS'— IS7-ii«'— »S4.!0 »S5 S0 74 75 75'Sd Vvvlim. (3Mva.) /> Deutsche ReichSban! «>'w Silber . . >>08 40 »S-iO S5L5 85 50 ,5-50 SS — ! Seid Ware «llg. öft. Bod. - Credit. io« i5 ros so dto. in SSI........." Nation, o. W......... Uag. Bod.-Crediianft. ?rtortt»t»-OdI. Fr-n, Jose« «ahn . L>cft. Nordwestbahn . Eiebenbürger .... EtaatSdahn........... Süddahn k 5 Per,, dto. Bon« 1-0»« Credit > Lose . Rndols« - Lose SO'iS! 8««j«! 57 US 154-SL-»5 SO 5» 8«W 57-,d 154 50 7L 157 SI> >.»'40 «150 1,4 SV 4S S5 158 50 ir-7» soso >14 40 4845 5»» S SS sr-ro ib« «» Letegraphischer Lnrsdericht am 28. Oktober. Papier-Rente 62 45 — Silber-Rente 66 45 StaatS-Li'lehrn 108 25. - vankactien 818 - Lredit 147 80 — London 123 75. - Silber !05 SO — K. k. Münz-dukaten 5 82. — W.Franc« Stücke S 88'/» — 100 «eich«, mark 60 80. Eine schöne Wohnung, im schönsten Theile der Stadt gelegen, bestehend aus acht Zimmern, «üche, Keller, Speise, Hol,lege und Dachkammer, ist von Georgi 1877 ab zu vermiethen. Nähere« aus 1 äis bereits ersebieneuen Nummern vLcb-^eliskert. ViertelMkrlieker ^donllewsot»-?reis I Llsrk 2b kk oder 75 Irr. ö. V/ , mit krLnco-kostverseiiäuvx 1 ü. 5 Kr. (596) 3^1 Bei der am 26. d. M. stattgesundenen pfandamtlichrn Licitation wurden nnter anderm auch 2 Herren- und 1 geschlungenes Frauenbemd, 2 Leintücher und mehrere Paar Socken und Strümpfe erstanden. — Der Ersteher wird wegen Rückkäufe« höflichst ersucht, seine Adresse in Bamberg- Buch-Handlung anzugeben. (595) An den Vikrkrnycr-Verein. Wäre nicht der Baugrund Parzelle VII der krainischen Baugesellschaft zur Erbauung eines Vereinshauses geeignet? Ein Vereinsmitgkieä. Gefertigter beruft sich aus die im „Tagblatt" Nr. 241, 242 und 245 eingeschaltete» Annoncen und zeigt an, daß er auf der Polanastraße Nr. 12 neu und nicht Nr. 12 alt, wie es irrthümlich in den Annoncen heißt, wohne. (593) Alois Korsika, Kunst- und Handelsgärtner. Wann endlich wird die Verordnung, be-tressend das Verbot deS Mitnehmens der Hunde in Gast- und Kaffeehäuser in Laibach durchqeführt werden '? <575) 10—4 Mehrere Gast- und Kaffeehausbesucher. Ernst Itöclüs DllMli-Dutz-, Weist- unä Moäeivarm'AlmdüliiA, Congrrßplatz Nr. 2, empfiehlt für die gegenwärtige Saisvn: Damen- und Kinder-Jacken, Röcke, Mäntel. Regenmäntel. Pellerinen etc., Wiener "JutzhüLe, sammt- uaä Fikz-Küte, Puhs>iiubcken, Wokkcapolten, diverse (576) 2—2 I> o > ^ in Damen-Mode-Gegenständen in reicher Auswahl und zu billigen Preisen. StellegesuL Ein in der doppelten BuLfükiruug und Geschäftscorre-fpondenz vollkommen bewanderter, im besten Alter stehender Mann, welcher der deutschen und sloveuischen Sprache mächtig ist und vorzügliche Reserenzen ausweisen kann, wünscht bald möglichst placiert zu werden. ' Geneigte Anträge werden unter V. »». »«»« poste restLvte Laibach erbeten. (5^7) 3—3 XXXXXXXXIXXXXXXX! Anatherin - Mandwalftr Zahnpulver (80) 10-8 ^Lrrooli, Apotheker, Wienerstraße, Laibach, sind die besten und billigsten Mui»>r«iniguagimitt«k. 1 Ächachtrl Zahnpulver 40 W I Flasche Mundwasser 60 kr. Die Kauptnieäerkage in Arain der > Cenirntfalmk in Markt Tüffer befindet sich z»^Laibach am alten Markt Nr. B S (k. k. Tabak-Hauptverlag) : Pr. 100 Kilo ab obiger Niederlage 2 fl. — kr. ö. W. „100 „ „ Babn Laibach 1 „ SO „ . Alle Bestellungen für tirecten Bezug von Tüfser werden daselbst entgegengenommen, Muster aus Verlangen zugestellt und Auskunft bereitwilligst ertbeilt. 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