Mibschrr Wochen .em Wiener Parteitage ei,'s anzuhangen Mg «Msgesäet und welches von der „La.bacher Zettung yls Gärtnerin begossen wurde, ist aus fruchtbaren Boden gefallen, denn der verflossene Sonntag brachte 7ns wieder eine Volksversammlung d,e sichübr-nens von der früheren wesentlich unterschied. Wahrend d,e srükere durch ihre Provenienz, wie durch die rhr ^wordene Protection den Charakter e.ner k. k. De-^kratenversammlung trug war d.e Letztere ganz ^bekannten Ursprungs, mdem sich d.e E.nb-rufer !nter Berzichtleistung au persönliches Verdienst und üü!« L «»!,-««»- »uf d>- O-ff-nwchl-i. Mi. ^em mehr bequemen als praeisen Titel „die (^m-^erufer" unterfertigten. Als wir daS erstemal den Haurath Potoönik an der Spitze deö Arrangements erblickten, glaubten wir an constructive Tendenzen der Versammlung, an den Aufbau eines modernen Staates, diefesmal, wo es sich mehr um destructive Tendenzen handelte, schien ein Bauverständiger überflüssig, die „Einberuser" dachten sich wahrscheinlich, es wird ihnen schon selber was „einfallen". Aber auch in der äußeren Erscheinung zeigte die zweite Volksversammlung einen wesentlich anderen Charakter, indem Letztere die Elftere an äußerem Chic übertraf. Die Erster« tagte in einem Bierhause, die Letztere, wahrscheinlich als Anspielung auf den internationalen Charakter der socialen Bewegung in den eleganten Räumen des sashionablen „Hütel ä« I'Lurops", gleichsam die sinnbildliche Darstellung der socialistischen Zukunftsidee der vereinigten Staaten von Europa. In der That begann in der besagten Versammlung auch der Kampf gegen die Nationalitätenfrage, indem ein Redner, der von der slovenischen Nation sprechen wollte, mit dem Rufe: „Wir brauchen keine Nationalität, wir brauchen Brod", niedergerufen worden sein soll. Ja, ein Nationaler verflieg sich sogar so weit, die slovenischen NeichSrathtabgeordneten abzu- kanzeln, die vor den Ministern in Glacehandschuhen erscheinen, während wir hier bald barfuß laufen werden müssen. Das mag den Herren Dr. Vosnjak, Dr. Poklukar und Pater Klun noch nicht oft vorgekommen sein, daß man ihnen „Glacehandschuhe" vorgeworfen hat. Wir unsern Theils wollen ihre Ehre gegenüber der Negali'schen Anklage retten, indem wir constatiren, daß wir sie noch nie beim Gebrauche dieses in seinen Dimensionen so beschränkten und nur in den Kreisen verfeinerter Sitte üblichen Kleidungsstückes ertappt haben, ja selbst im moralischen Sinne, wenn sie schreiben, wenn sie sprechen, bedienen sie sich nie des Glacehandschuhes und haben in pietätvoller Hingebung an Landessitte und Brauch sich stets nur der „landesüblichen Münze" bedient. Es muh für die Herren ein sehr niederdrückendes Gefühl sein, von den eigenen Parteigenossen so arg verkannt zu werden. Ja, auch die klerikale und nationale Presse haben in der Volksversammlung eine nichts weniger als schmeichelhafte Kritik erfahren, was diese wohl hauptsächlich veranlaßt haben wird, mit der letzten Versammlung ziemlich unzufrieden sich zu stellen, Zum Jahreswechsel« Nur zu oft schon im Laufe der Zeiten war der Jahreswechsel nicht geeignet, zu frohen Betrachtungen anzuregen, erschienen die Verhältnisse bedenklich und verworren. Allein wir müssen weit zurückgreiscn. um eine Situation zu entdecken, die sich mit der vergleichen ließe, wie wir sie dießmal beim Jahreswechsel vorfinden und seit langer Zeit gab es, was unser staatliches Leben anbelangt, kein so düsteres Neujahr, als wir es Heuer erleben, kein Neujahr, an dem das Herz jedes Patrioten mit solcher Betrübniß auf die Zustände im Vaterlande blicken mußte, an dem Letzteres ein so bedauerliches Bild der Zerfahrenheit und des Kampfes darbot, an dem die Gegenwart gleich unbefriedigend und selbst die allernächste Zukunft gleich unberechenbar gewesen wäre, als es Heuer der Fall ist. Wie grell und trostlos ist doch der Gegensatz zwischen dem, was beim Beginne der herrschenden Aera versprochen, was mit Emphase und Selbstgefühl als ihr Ziel hingestellt wurde, und dem thatsächlichen Stande der Dinge, wie er sich bis zum heutigen Tage gestaltet hat. Von der Versöhnung der Völker, von dem Ausgleiche der Nationalitäten war großsprecherisch die Rede, und heute finden wir Zank und Zwietracht rings umher; der Nationalitätenhader hat eine nie gekannte Ausdehnung und Schärfe erreicht, nach allen Richtungen zeigt sich steigende Verbitterung, die Verwirrung und die allgemeine Unzufriedenheit wachsen so zu sagen von Tag zu Tag. Welche Entrüstung wurde von der Regierung und ihren Organen zur Schau getragen, mit welcher Entschiedenheit erfolgte die Abweisung, wenn von Seite der Verfassungspartei gleich zu Anfang gegen das am Ruder befindliche Regime Worte des Mißtrauens laut wurden; wie energisch war die Verwahrung gegen jede Zumuthung, daß es mit der Stellung über den Parteien nicht ernst sein, daß die sogenannte Neuiralität der Regierung gar bald in offene Gegnerschaft wider die Verfassungspartei übergehen werde. Und doch hat in Wahrheit die Entwicklung der Ereignisse in dieser Richtung noch die schlimmsten Prophezeiungen übertroffen. Wie richtig war dir Voraussicht, wenn von deutsch-österreichischer Seite schon längst die Aera Taasfe mit ihrer anfänglich unscheinbaren und äußerlich minder einschneidenden Action gegen Verfassung und Fortschritt für diese als gefährlicher bezeichnet wurde, Also Kampf gegen die Nationalitätenfrage, Kampf gegen die Presse, Kampf gegen die eigenen Reichsboten und Kampf gegen den modernen Staat, da begreift man es, daß die Herren diesesmal keinen Baurath brauchen konnten. In einem Punkte aber stimmen wir Herrn Regali vollkommen bei, wenn ihm nämlich die nationalen Reichsrathsabgeordneten nicht behagen, denn wie kann das Volk eine Vertretung seiner Interessen, eine Wahrung der Interessen des Arbeiterstandes, seines Wohles und Wehes erwarten, wenn dasselbe sich im Neichsrathe größtenteils von hoher und noch dazu manchmal dem Lande fremder Aristokratie vertreten läßt. Früher ein Graf Barbo, jetzt ein Graf Margheri, ein Graf Hohenwart, ein Hossecretär Ritter von Schneid, eine Durchlaucht Prinz Windischgrätz, oder wie sie in der Sprechweise der letzten Volksversammlung heißen würden, Bürger Hohenwart und Bürger Windischgrätz. Daß das liebe Volk endlich die Ungeschicklichkeit solcher Vorgänge, die ihm von den bisherigen Volksführern angerathen worden, einzusehen beginnt, ist sehr natürlich und am Ende noch ein Erfolg dieser Volksversammlungen, den sich die H. Regierung und die „Laibacher Zeitung" vielleicht nicht träumen ließen, als sie diese sociale Bewegung zu protegiren begannen. denn die Episoden Belcredi und Hohenwart mit ihren Sistirungsmaßregeln und brutalen Fundamentalartikelversuchen, von der heutigen Lage unserer staatlichen Verhältnisse sind die beiden genannten vcr-fassungsfeindlichen Zwischenfälle in unserer inneren Entwicklung längst übertroffen worden. Mit allen Coalitionsgedanken, aller Stellung über den Parteien ist cs zu Ende und wir sehen die Regierung, gedrängt von den verschiedenen Fractionen der Rechten, dieser immer neue, immer größere Concessionen gewähren, und genöthigt, um ihren aus so verschiedenen Elementen zusammengesetzten Anhang nicht zu verlieren, sich immer rückhaltloser in die Arme der Gegner der Verfassung und einer einheitlichen Entwicklung des Staates zu werfen. Selbst im Reiche der Unwahrscheinlichkeiten darf die momentane Gestaltung unserer öffentlichen Zustände wohl als die abnormste bezeichnet werden, die seit Jahren dagewesen. Während unter der Herrschaft der liberalen Partei sich die Verfassung immer mehr befestigt hatte, die Verhältnisse immer ruhigere und geordnetere geworden waren, und die einzig grollenden Tschechen durch den Drang der Umstände gezwungen gewesen wären, bedingungslos sich in das verfassungsmäßige Leben einzufügen, ist es einer Regierungsthätigkeit, die den Frieden und die Versöhnung als ihr angebliches Programm hinstellte, in wenig mehr Zeit als einem Jahre glücklich gelungen, den Frieden zum Streite, die Versöhnung zum Zanke zu wenden und die Unzufriedenheit zur allgemeinen zu machen Nationale, klerikale, Feudale und wie die Widersacher von Verfassung und Fortschritt alle heißen, werden immer ungestümer in ihren Forderungen nach Erfüllung der verschiedensten Sonderbestrebungen, nach Dccomponirung der Verwaltung und Lockerung des staatlichen Gefüges, während die Deutsch-Oesterreicher und die gesammte Verfassungspartei den ihr aufgezwungenen Streit mit äußerster Energie zu führen sich anschicken und die ihr feindliche und mit immer unverhüllteren Angriffen gegen die vorgehende Regierung mit allen zulässigen Mitteln zu bekämpfen entschlossen sind. So sehen wir unser gesammtes staatliches Leben erfüllt von den schroffsten Gegensätzen, von dem Widerstreite der sich unvermittelt und scharf gegenüberstehenden Bestrebungen. Auf der einen Seite die Regierung im Bunde mit allen Elementen, die seit Jahren unsere verfassungsmäßige Entwicklung rücksichtslos angefeindet, mit den verschiedensten Parteien, die, jede von besonderen und verderblichen Was wir da übrigens besprachen, ist uns nur von Ohrenzeugen erzählt worden; wir hätten der Volksversammlung selbst gerne beigewohnt, da uns das Bewußtsein, ja auch ein Theil des Volkes zu sein, hiezu berechtigt hätte, aber die Anonymität der Einberuser ließ in uns den Zweifel ungelöst, wer eigentlich unter dem „Volke" gemeint ist; es würde sich daher für künftige Versammlungen empfehlen, den Begriff „Volk" etwas näher zu präcisiren, welches sich da oder dort zu versammeln habe. Dessenungeachtet bleibt die clerikal-national-demo-kratisch-reactionär-liberal-socialistische Assembler im „Uotol äe I'Luwpe" das hervorragendste Ereigniß der abgelaufenen Woche, welches wie ein Kriegsruf in die stille Weihnachtszeit Hereinklang und den Ruf der Engel: „Und Friede den Menschen, die eines guten Willens sind" übertäuben wollte. Doch glücklicherweise war der Ruf nicht mächtig genug, um die Kinderfreude dieser Woche, den Geist des Friedens in Haus und Familie zu stören, und so sehen auch wir in des Jahres letzter Woche dem neuen Jahre mit dem Wunsche entgegen: „Friede auf der Erde den Menschen, die eines guten Willens sind!" Aspirationen erfüllt, nur einig sind in ihrer Abneigung gegen eine kraftvolle und einheitliche Gestaltung des Gcsammtstaates, auf der ändern Seite die Verfassungspartei, fest geschlossen und einig, treu anhängend den Überlieferungen, die unser Reich groß und mächtig gemacht, mit voller Energie eintrctend für ihre altbewährten fortschrittlichen Principien, mit vollster Uebcrzeugungstreue kämpfend für die Aufrechthaltung einer geordneten und einheitlichen Verwaltung, für deutsche Cultur und Bildung, für die Kräftigung und Entwicklung des Rcichsgedankens. kurz, für das, was in ihren Augen allein des Vaterlandes Zukunft und Gedeihen verbürgen kann. Wir wissen eS nicht, wie lange diese Zeit des Kampfes dauern wird, welche Gefahren noch bevorstehen ; wir wissen nicht, wie weit cs eine Regierung noch bringen wird, die den bedenklichen Muth hat, sogar die ehrwürdigen, altösterrcichischen Traditionell unseres Herrenhauses beseitigen zu wollen und deren Organe genug Frechheit und CynismuS besitzen, um die Schmerling, Friedrich Lichtenstein, Hasner, Schönburg des mangelnden Verständnisses für das, was Oesterreich noth thut, zu zeihen, oder wohl gar sie als Männer von bedenklichen und zu bekämpfenden Bestrebungen hinzustellen; wir wissen auch nicht, ob die Regierung dcr Stürme noch mehr entfesseln, ob sie die Angriffe gegen die Verfassungspartei und die Deutsch-Oesterreicher bis zum Aeußersten treiben will. Wie dem aber auch sei, wie viel Widerwärtigkeiten es noch zu überwinden, wie viel Gefahren es noch zu beseitigen gilt, um den endliche» Ausgang dieses schweren Kampfes bangt uns auch heute nicht, unsere Ueberzeugung ist nach wie vor eine unerschütterliche, daß die Regierung sammt ihrem Anhänge unterliegen wird, daß dcr schließlich! Erfolg nur der Verfassungspartei gehören wird und daß, wie schon so oft nach traurigen und gefahrvollen Zwischenfällen in unserer staatlichen Entwicklung, sic auch dießmal wieder berufen sein wird, das Reich einer neuen und besseren Zukunft entgegenzuführen. Die Verfassungspartei ist heute enger verbunden, einiger in ihren Bestrebungen, als jemals zuvor, sie kämpft mit jener ruhigen Energie, welche das Bewußtsein deS hohen Wcrthes der eigene» Ziele verleiht, und mit jener freudigen Ucbcrzeugungs-treue, die ihr das Bewußtsein gewährt, für die höchsten Interessen des Staates, für die Grundlage» feiner Wohlfahrt und Zukunft einzutreten. Darum blicken wir trotz aller Gefahren der Gegenwart, trotz dcr Trostlosigkeit der herrschende« Zustände nicht hoffnungslos in die Zukunft. Wir unterfchätzen nicht den Ernst dcr Lage, wir sind noch aus manchen widrigen Zwischenfall gefaßt ; ei mag sein, daß die vereinten Anstrengungen der Regierung und ihrer Anhänger die entscheidende Wendung zum Besseren noch einige Zeit hinzuhalte» vermögen, aber die ganze Geschichte und Entwicklung unseres Vaterlandes, die Unmöglichkeit, daS Gedeihen und die Machtstellung deS Staates auf einem anderen Wege zu sichern als nach den Grundsätzen, für welche die Verfassungspartei rinsteht und streitet, geben unS die sichere Bürgschaft, daß der Zeitpunkt kommen wird und muß, wo die Geschicke dieses Reiches wieder in ihre Hand gelegt werden und daß ^ die Zukunft nur ihr gehören kann und nicht dem Monstrum von politischen Allianzen, mit dem die heutige Regierung den StaatSwagen fortbringen zu können meint. Und also mögen alle unsere Gesinnung-genoM». trifft auch der Jahreswechsel unser geliebte» Vaterland in betrübender Lage und unter nichts weniger als ersreulichen Verhältnissen, doch unentmuthigt und mit Zuversicht dem neuen Jahre entgegenge-e». Unerschrockener, eifriger, fester al< je zuvor wollen wir Alle miteinander rinstehen für unsere alten, oft erprobten Principien; denn je unverdrossener, ie muthiger, je hingehender jeder Einzelne eintntt s» ye gemeinsame große Sache, desto früher und glän--ender darf die ganze Partei den Sieg für ihre Bestrebungen erwarten, desto rascher und vollständiger wird sich die Wendung zum Besseren in den Geschicken des Reiches und unserer theuren Heimat vollziehen, die wir als die kostbarste Gabe, die uns dos neue Jahr bringen könnte, erhoffen wollen. Der neue Schlachthof. Durch die von der liberalen Gemeinderaths-Mjorität mit so viel Umsicht und Erfolg durchgeführte Anlehensoperation hat unsere Landeshauptstadt endlich jene reichlicheren finanziellen Mittel zur Verfügung erhalten, die es ihr möglich machen, zur Ausführung aröberer Anlagen zu schreiten, die schon seit Jahren als erwünscht und nothwendig anerkannt waren; die länqst dringend geboten schienen, wenn Laibach in seiner Entwicklung hinter ändern Städten nicht Zurückbleiben und den Anforderungen entsprechen wollte, die heutzutage an ein größeres städtisches Gemeinwesen mit Recht gestellt werden, die aber eben ob der bisherigen ungünstigen finanziellen Situation nur fromme Wünsche bleiben mußten. Das erste größere Object, das in der Richtung sckon demnächst in Angriff genommen werden wird, iü die in der letzten Gemeinderathssitzung einhellig beschlossene Erbauung eines neucn Schlachthofes. Ä-i der eminenten Bedeutung des Gegenstandes sowohl in sanitärer Beziehung, als mit Bezug auf l ' Biehhandel in unserer Stadt und die Appro-distomrung derselben, glauben wir, daß einige nähere betreffs des zu erbauenden Schlachthofes von Der nunmehr genehmigte, vom städtischen Jn-ü^ieur Herrn Wagner ausgearbeitete Plan ist das A sultat vielfacher Studien und Berathungen in Li,ch-r I°w°hl i" N »iebuna- es wurden hiebei ähnliche Anlagen in äderen Städten und die damit gemachten Erfahrungen in Betracht genommen und behufs Berücksichtigung rmer hiesigen Verhältnisse und maßgebenden localen Ä-dinaunaen das Project der Berathung durch eine Z2se unterzogen, in der Sachverständige aller ^gebenden Richtungen vertreten waren. Der neue Schlachthof umfaßt sieben Bauobjecte rr.it einer verbauten Fläche von 102-95 Ar (1'78 Joch), das Administrationsgebäude, die Schlachthalle für das Großvieh, die Großviehstallung, die ^lachthalle für das Kleinvieh, die Kleinviehstallung, d;7 Kuttlerei sammt Abfallsdepot und das Sanitäts-yeüäude Die Anlage erfolgt am südlichen Theile der von der Gemeinde zu diesem Zwecke angekauften tzcUnd-Parcelle Nr. "3a-114 in der Polanavor-st.kt tunaefähr gegenüber der Zundholzchenfabrik), Lrend der nördliche Theil des Grundes ^it 86-25 Ar (1'50 Joch) für den dorthin zu „„legenden Niehmarkt bestimmt ist. oum Zwecke des Zugangs zum Schlachthofe hird eine neue, 15 Meter breite Fahrstraße, von Polanastraße in südlicher Richtung gegen den ^ruber'schen Canal führend, angelegt. Wird sodann hoch eine Straße längs des Gruber'schen Canals djs zur Gruberstraße ausgeführt, so sind Schlachthof * Viehmarkt von zwei Seiten, nämlich von der polanastraße für den nördlichen und von der Gruber-straße für den südlichen Zutrieb leicht zugänglich ^"^Aus der erwähnten, neu anzulegenden, westlich Gelegenen Schlachthofstraße führen die beiden in die ^ren der Schlachthallen fallenden Haupteingänge in V« Schlachthof. Zwischen beiden Eingängen liegt Administrationsgebäude, das die Kanzleilocali-*§ten, Wohnungen für den Veterinär und den Hausgeister, das Wagzimmer, die Brunnenstube, das H^sserreservoir und die Maschinenanlage enthält, der nördlichen Seite des HoseS befindet sich die Großviehschlachthalle, an der südlichen die Kleinviehschlachthalle mit den correspondirenden Stallungen, auf den freien Plätzen dazwischen sind Trinkwasserbrunnen und Viehtränke angeordnet. Gegenüber dem Administrationsgebäude ist das Gebäude für die Abfälle und endlich ganz in der südöstlichen Ecke das Sanitätsgebäude. Die Großviehschlachthalle, im Lichten 13'5 Meter breit, 54 Meter lang und 5'5 Meter hoch, ist auf Eisensäulen und Traversen gewölbt. Die Halle kann in der ganzen Länge von Wägen durchfahren und es können 48 Stück Großvieh gleichzeitig geschlachtet und aufgezogen werden. Selbstverständlich ist hier wie in den übrigen Räumen für reichlichen Wasserzufluß vorgesorgt. Von ähnlicher Construction, nur etwas niederer und kürzer ist die Kleinviehschlachthalle (für Schweine, Kälber, Schafe rc). Dieselbe ist für das Schlachten und Aufhängen von circa 420 Stück bestimmt. Für die Schlachtung der Schweine sind vier Warmwasserkessel vorhanden. Im Souterrain befinden sich die Eiskästen und Kühlkammern. Die Stallungen, ungefähr von gleicher Länge wie die betreffenden Schlachthallen, jedoch nur 6-3 und 6 Meter breit, bieten Raum zur Einstellung von 40 Stück Großvieh und 180 Stück Kleinvieh. Die Kuttlerei enthält zwei Warmwasserkessel und ein Waschbassin, bei dem 36 Wäscher arbeiten können. Das Sanitätsgebäude enthält eine Schlachtkammer, einen kleinen Stall, Desinseetions-locale und Remise. Die Wasserversorgung erfolgt durch einen großen Tiefbrunnen, dessen Wasser in zwei schmiedeiserne Reservoirs gehoben wird. Den Pumpenbetrieb besorgt eine zweikräftige, offene Calori'sche Maschine, sogenannter Hock'scher Motor. Ein zweckmäßiges Canalnetz entwässert die ganze Anstalt. Die Gesammtkosten des Baues (sammt vollständiger Einfriedung) sind mit 145.501 fl. 36 kr. veranschlagt, wovon auf das Administrationsgebäude 15.455 fl., die Großviehschlachthalle 39.008 fl. 39 kr., die Kleinviehschlachthalle 38.183 sl. 59 kr., die beiden Stallungen 13.434 fl. 68 kr. und 7908 fl. 9 kr., die Kuttlerei 10.100 fl. 33 kr., das Sanitätsobject 3965 fl. 80 kr., die Wasserleitung sammt Brunnen 7258 fl., die Canalisirung 3790 fl. 97 kr., die Einfriedung 4308 fl. 96 kr. und die Chaussirung 2087 fl. 60 kr. entfallen. Die Durchführung des ganzes Baues soll mit solcher Beschleunigung erfolgen, daß die Anlage bereits mit 1. November 1881 dem Betriebe übergeben werden kann. Vinnen einem Jahre wird also hoffentlich die schon lange schwebende und drängende Schlachthausfrage glücklich gelöst sein. Durch diese Anlage wie durch noch andere Bauten, die in, Laufe der nächsten Jahre zur Ausführung kommen dürften, werden aber nicht nur große und nützliche Einrichtungen geschaffen und die Entwicklung der Stadt gefördert, sondern es kommt dabei vor Allem auch in Beachtung, daß Dank der gelungenen Thätigkeit d e r Seite, welche die städtische Verwaltung nun seit einer Reihe von Jahren in Händen hat, zugleich zahlreiche Gewerbe Beschäftigung und Aufschwung finden und so bedeutender Verdienst in die betreffenden Kreife gebracht wird, welch' indireeterNutze n neben den ande re nVor-theilen, welche die zu errichtenden Anlagen als solche der Stadt bieten werden, sicher auch von h ö ch st e r W ich ti g-keit ist. Locale Nachrichten. — (Volksversammlung in Laibach.) Die am 26. December abgehaltene Volksversammlung im Hütel Europa war von etwa 180 Personen besucht, welche dem Arbeiterstande, v-rwiegend der Classe der Gesellen angehörten. Als Vorsitzender sungirte der Schuhmachergehilfe Kordelitsch, als dessen Stellvertreter der Schuster Hubmayer. Der erste Redner, „Bürger" Thuma, Schustergeselle aus Laibach (alle Redner wurden mit der Bezeichnung „Bürger" aufgerufen), sprach über Zweck und Nutzen der Vereine, speciell die Aufgabe der Arbeitervereine betonend, welche keinerlei Nationalitätspolitik treiben dürfen, um die Einigkeit der Arbeiter nicht zu schädigen. Der zweite Redner, „Bürger" Gams, Schustergeselle aus Graz, bezeichnte als wichtigsten Zweck der Arbeitervereine die Förderung der Bildung und die Betheiligung am politischen Leben. „Bürger" Sterin, Schneidergeselle in Laibach, betonte (slovenisch) nachdrücklichst, daß die Arbeiter keiner anderen Nationalität angehören sollten als ihrer eigenen, nämlich der Arbeiterpartei. Ueber die Nationalitätenfrage sprachen die von Graz zugereisten „Bürger" Kaler und Gams, und zwar vom Standpunkte gleicher Rechte und Pflichten für alle Nationen. Gams re-capitulirte bei diesem Anlasse die bekannten Postulats der Arbeitervereine, als „freies Wahlrecht, freies Versammlungsrecht, freies Preßgesetz, neue Gewerbe« ordnung, Abschaffung der indirecten Steuern" u. s. w. „Bürger" Sterin erklärt, die Abgeordneten werden nicht darum gewählt, um Nationalitätenfragen zu lösen, sondern um für das materielle Wohl des Volkes zu wirken. Der Bauer habe nichts davon, wenn immer über die Nationalität verhandelt wird, es ihm aber schlecht ergehe. Aehnlich läßt sich Gemeinderath „Bürger" Regali aus, indem er sich über die gewerbliche Concurrenz der Strafanstalten und darüber beklagt, daß die Arbeiter im Reichsrathe keine Vertretung, dagegen 400 Geistliche einen Ven-treter haben. (?) Die Arbeiter sollen bei Neuwahlen nur solche Männer wählen, welche notorisch die Interessen des arbeitenden Volkes vertreten werden, nicht aber, wie gegenwärtig, Männer, die nur bei Ministern in Glacehandschuhen Aufwartungen machen, während die Arbeiter zu Hause bald barfuß gehen werden. Schließlich bespricht „Bürger" Kaler die klerikale und liberale Presse. Erstere wolle lediglich die Herrschaft erlangen, um das Volk unterdrücken und ausbeuten zu können, und Letztere verfolge ebenfalls nur egoistische Zwecke. Der Arbeiterstand müsse sich also seine eigenen Blätter schaffen, zu welchem Ende die Cautions- und Stempelpflicht aufgehoben werden muß. Nach Beendigung aller Reden wurde die Versammlung — ohne daß Beschlüsse gefaßt worden wären — geschlossen. Dieselbe verlief in bester Ordnung. — (Offieiöse Blätter ohne Ende.) Wir haben schon wiederholt Gelegenheit gehabt, auf die seltene Rührigkeit hinzuweisen, mit welcher das Ministerium Taaffe seine verdienstvolle Thätigkeit in alle Welt zu verbreiten bestrebt ist. Wie seinerzeit die bekannten Ankündigungen „Gottes Segen bei Cohn!" „Höchste Fructisicirung!" rc. stehende Neelameartikel der Journale waren, so sind cs jetzt die verschiedenen, subventionirten, gekauften und sonst willigen Blätter des In- und Auslandes, welche unaufhörlich die wunderthätigen Wirkungen des Ver-söhnungs-Elixirs, die Heilkraft des Coalitions-Balsams u. s. w. anpreisen. Nachdem jedoch diese Betriebsmittel des Versöhnungsministeriums sehr kostspielig sind, und der Dispositionsfond, aus welchem sonst derlei kleine Auslagen der Regierung bestritten werden, nicht zur Verfügung stand, da dein Ministerium das Nadelgeld pro 1880 nicht bewilligt wurde, so hat man dem Vernehmen nach die k. k. priv. Länderbank — diese einzige positive Schöpfung des Ministeriums — zur Beschaffung der Mittel für die fraglichen Auslagen der Regierung herangezogen, und so wachsen nunmehr, befruchtet von dem Goldregen des confervativen Capitales, die „Zeitlosen" des Ministeriums Taaffe: „Morgenpost und Abendpost", „Tribüne" und „Triester Tagblatt" wie Pilze in die Höhe und sie alle singen das Lob des Herrn. Diese Vorgänge machen einen eigenthümlichen Eindruck. Wenn ein Geschäftsmann in zu auffälliger Weise seine Waare öffentlich anpreist, wenn er seinen letzten Kreuzer daran setzt, um für dieselbe Zeitungsreclame zu machen, dann ist er wohl von dem letzten Hilfsmittel des „Ausverkaufes", ja oft von der Insolvenz nicht weit entfernt. Ob sich Graf Taaffe in einer ähnlichen Situation befindet, dürfen wir allerdings nicht erörtern, aber so viel scheint uns gewiß zu sein, daß einem Regime, das mit seinen Verdiensten so viel Worte macht, das beruhigende Bewußtsein, daß dieselben allgemein gewürdigt werden, zu fehlen scheint und daß es vielmehr die Nothwendigkeit fühlt, die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu gewinnen; daß dießfalls vor Allem die Provinzial-„Amts"-Zeitungen Ordre pariren müssen, beweist beispielsweise unsere „Laibacher Zeitung", welche in den Berichten über parlamentarische Vorfälle sorgfältig die Reproduktion alles dessen beseitigt, was den Nimbus der CoalitionSrcgierung zu schädigen geeignet wäre. Am auffallendsten — und mit einer geradezu unerhörten Entstellung von That-sachen — geschah dieß jüngst anläßlich des Berichtes über die Reichsrathsdebatten in Betreff der oberösterreichischen Großgrundbesitzwahl. Die betreffende Rede des Ministerpräsidenten habe auch auf den Bänken der Linken ihren Eindruck nicht verfehlt, referirt die gute „Laibacher Zeitung". Nun weiß aber Jedermann, daß dieser Eindruck nur jener der schallenden Heiterkeit einerseits und der Entrüstung andererseits war, und daß nicht bald ein ministerieller Speech eine so rückhaltslose vernichtende Kritik und Widerlegung erfuhr, denn die fragliche Rede Taaffe'S. — Nicht minder auf Irreführung der öffentlichen Meinung berechnet war vor Kurzem ein officielles Telegramm der „Laibacher Zeitung", in welchem mit-getheilt wurde, daß die provisorische Budgetbewilligung im Herrenhause ertheilt wurde, wobei „Schmerling sein Votum mit einer Rede begleitete". Bekanntlich bestand diese Einbegleitung darin, daß Schmerling im Namen der Verfassungspartei, also der Majorität des Herrenhauses, dessen „Sorge und Mißtrauen" gegen die Action des Ministeriums in der unzweideutigsten Weise aussprach. Eine solche hochwichtige Erklärung wird also in den ofsiciellen Blättern todtgeschwiegen, um die Bevölkerung glauben zu machen, daß sich unter Taaffe in Oesterreich Alles in eitel Friede und Ruhe vollziehe. Nach dem bekannten diplomatischen Spruche ist den Menschen die Gabe der Sprache verliehen worden, damit sie ihre Gedanken verbergen können. Unsere officiösen Blätter scheinen diesem Sprichworts in der Art nachzuleben, daß sie vermeinen, sie seien im Stande, mittelst der Buchdruckerschwärze das Ministerium Taaffe weiß zu waschen. — (Die nationalePresse gegen den Bureaukrat ismus.) Die nationalen Blätter suhlten das Bedürfnis ihren Lesern als Christgeschenk die Hoffnung baldiger Realisirung der „Forderungen der slovenischen Nation" einzulegen. In angeblichen Original-Correspondenzen von Wien, welche offenbar in Laibach fabricirt wurden, wird von anscheinend unterrichteter Seite mitgetheilt, daß die slovenischen Abgeordneten in Wien die Köpfe zusammen gesteckt und berathen haben, wie sie den Grafen Taaffe dazu bringen könnten, wenigstens in einigen Punkten den guten Willen zu zeigen, die administrative Ver-slovenisirung Krains durchzuführen. Ihre Thätigkeit habe sich sonach vorzüglich darauf gerichtet, dem BureaukratismuS, als traditionellem Feinde der Slo-venen das Lebenslicht auszublasen, damit „den kleinen und großen Beamten" der richtige Begriff beigebracht werde, daß das Ministerium Taaffe nicht ein Intermezzo sei, und daß sie geg-n dasselbe nicht länger Opposition treiben dürfen. Wir wollen es dahin gestellt sein lassen, wie es mit dieser Opposition bestellt sei. Wir merkten bisher nichts von derselben; die Zeitungsconfiscationen, die Maßregeln der politischen Behörden gegen öffentliche Versammlungen — wohlgemerkt gegen jene der Versaffungspartei, denn die über Letztere schimpfenden Socialdemokraten läßt man ruhig gewähren, die Eonnivenz der Behörden in sprachlichen, in Schul-Fragen und so viele andere kleine Züge im administrativen Leben zeigen es vielmehr, daß die Intentionen des Ministeriums im Allgemeinen ganz wohl verstanden werden. Wenn aber hiebei bisher im großen Ganzen noch nicht so weit gegangen wurde, als es die Nationalen vom Standpunkte ihres einseitigen Parteiinteresses wünschen, so kann dieß kein Gegenstand der Beschwerde der slovenischen Nation sein, welche nicht vergessen soll, daß die Beamtenschaft nicht im Dienste der Parteien, sondern des Staatsinteresses und Gesetzes steht. Diese Auslassungen der nationalen Blätter, welche sich stets mit Vorliebe die Beamtenschaft zur Zielscheibe ihrer brutalen Angriffe wählen, nunmehr aber dieselbe sich um jeden Preis dienstbar machen möchten, beweisen gerade die Schwäche der Position der Nationalen, welche ihre Hauptaction in die Schaffung eines nationalen Beamtenkörpers verlegen zu müssen glauben, ohne welchen sie ihre Zwecke nicht erreichen zu können hoffen. Wir meinen, eine nationale Idee, welche angeblich im Lande so viele begeisterte Anhänger zählt, brauche der Bevölkerung nicht von Amtswegen eingedrillt zu werden. Kann sie aber ohne solche Hilfsmittel nicht gedeihen, dann entpuppt sich die Bedeutungslosigkeit derselben. Wir sind überzeugt, daß derlei auf Einschüchterung der Beamten berechnete, schwindelhafte Mittheilungen der nationalen Presse bei Ersteren nur ein mitleidiges Lächeln hervorrufen, und daß niemals Zeiten kommen werden, in welchen slovenische Conventikel über die Haltung der Beamtenschaft zu entscheiden haben werden. — (National-clerikaleAgitationen.) Auch im nachbarlichen Lande Kärnten betreiben die Nationalen und Elerikalen eine lebhafte Agitation gegen die in Oesterreich eingeführten liberalen Institutionen, namentlich sind es die „katholisch-conser-vativen" (?) Volksvereine, welche der Landbevölkerung im reactionären Sinne verfaßte Petitionen an die Regierung zur Unterschrift vorlegen. Wie die „Blätter für die Alpenländer" berichten, verhält sich die bäuerliche Bevölkerung diesen Petitionen gegenüber durchaus abwehrend, trotzdem diese den Köder der Herabsetzung der Schulpflicht enthalten. Selbst der minder gebildete Landmann hat eben einsehen gelernt, wo hinaus derartige Bestrebungen wollen. Trotz der mehr oder minder geschickt durchgeführten Bemäntelungen merkt er den Pferdefuß. Ganz unverdaulich ist dem Bauer die geplante Erbfolgeordnung und die Einschränkung des Rechtes der Gütertheilung. Auch für die Wiedereinführung des politischen Eheconsenses kann er sich nicht besonders erwärmen. Es bleibt somit nur noch die Frage der Verminderung der Schulpflichtdauer. Jedoch selbst hierin hat unter dem größer« Theile der Bevölkerung eine bessere Einsicht Platz gegriffen. Der einzige Wunsch dieser ist, es möge bei der Gewährung der Sommerbefreiungen etwas weniger rigoros vorgegangen werden. — (Ehrenbürgerrechts-Verleihun-gen.) Der Gemeindeausschuß der Stadtgemeinde Weixelburg hat in seiner am 28. December v. I. abgehaltenen Sitzung den Herren: Dr. Friedrich Ritter v. Kaltenegger, Landeshauptmann in Krain, Dr. Julius N. v. Vesteneck, k. k. Bezirkshauptmann und Landtagsabgeordneten in Littai und Beno Freiherrn v. Taufferer, Reichsraths- und Landtagsabgeordneten in Weixelburg das Ehrenbürgerrecht der Stadt Weixelburg verliehen. — (Zurückweisung slovenischerQui t-tungen.) Ein Lehrer in Pettau schickte, so erzählt die „Marb. Ztg.", am 1. December l. I. zum Marburger Hauptsteueramte um seinen Gehalt und hatte eine slovenische Quittung beigelegt, jedoch diese Quittung wurde zurückgesandt und stand auf derselben Folgendes geschrieben: „Die Gestattung, sich der slovenischen Sprache zu bedienen, kann sich auf Cassedocumente nicht erstrecken. Finanzministerial-Erlaß vom 11. October 1868, Nr. 31.607." — (Executivcomitä des Parteitages.) Die Einberufer des deutsch-österreichischen Parteitages haben bekanntlich über Ermächtigung des Letzteren ein aus 40 Mitgliedern bestehendes Partei-Comitä eingesetzt, welches, aus Gesinnungsgenossen aller einzelnen Länder bestehend, ein einheitliches Wirken der Versaffungspartei im Sinne der beschlossenen Resolutionen zu sichern die Aufgabe hat. Für Krain wurde der Landtagsabgeordnete Dr. Schrey in dieses Comitö berufen. Vor Kurzem fand in Wien die constituirende Sitzung des Letzteren statt. Dasselbe wird in allen die Interessen der österreichischen VersaffungSpartei betreffenden Angelegenheiten sowohl in der Action des Parlamentes, als außerhalb desselben ein einheitliches Vorgehen anbahnen, welches der Solidarität aller Gesinnungsgenossen in Parteifragen Ausdruck geben soll. — (Zur Sprachenfrage) bringt die Grazer „Tagespost" nachstehende Mittheilung: „Bei dem k. k. Bezirksgerichte Stein in Krain ist in einem slovenisch verhandelten Civilprocesse das Urtheil in slovenischer Sprache geschöpft und an die Parteien hinausgegeben worden. Das k. k. Oberlandesgericht in Graz hat jedoch diese Ungehörigkeit im Beschwerdewege behoben und in einer unter dem Vorsitze des Präsidenten, Geheimrathes Dr. R. v. Waser, zu diesem Zwecke eigens abgehaltenen Plenarsitzung verfügt, es habe das k. k. Bezirksgericht Stein neuerlich mit der Urtheilsschöpsung, und zwar in deutscher Sprache vorzugehen." — (Dem deutschen Schulvereine) ist neuerer Zeit wieder eine ansehnliche Anzahl neuer Mitglieder in Krain zugewachsen. Anmeldungen werden im Administrationsbureau unseres Blattes und bei dem Ausschüsse deS konstitutionellen Vereines, welcher sich in Folge Beschlusses der letzten Vereinsversammlung als Section für Krain constituirte, entgegengenommen. Wir empfehlen allen Gesinnungsgenossen die Unterstützung dieses Vereines, welcher gegen die Verdrängung der deutschen Cultur zu wirken berufen ist und daher auch für Krain eine so wichtige Aufgabe zu erfüllen hat. — (Kaiserin - Elisabeth - Kinder-Spital.) Am Dienstag den 4. Jänner 1881, um 4. Uhr Nachmittags, wird im städtischen Rathssaale die Generalversammlung der Gründer und Wohlthäter (nach 8 8 der Statuten) abgehalten, und zwar mit der Tagesordnung: 1. Jahresbericht, 2. Genehmigung der Rechnung pro 1879, 3. Jahrespräliminare pro 1881, 4. Wahl einer Stellverlreterin ler obersten Schutzfrau, 5. Wahl des VerwaltungS-rathes und zweier Nechnungsreviforen, 6. Beschluß über eventuelle Verlängerung deö Vertrages mit den Barmherzigen Schwestern, 7. Wahl von Schutzdamen. Auch wurden wir ersucht, mitzutheilen, daß am 6. Jänner 1881, 5 Uhr Nachmittags, M Kinderspitale, Polanastraße Nr. 18, die Christ- au ms ei er stattsindet, zu welchem alle Gönner und Wohlthäter dieser Anstalt höflichst eingeladen werden. Die Spenden, auch die geringsten Gaben zu dieser Feier übernehmen die beiden Verwaltungs-räthinnen, Frau Magdalena Günzler und Fram. Josefine v. Naab, dankbarst und bereitwillig! - — (Neue Banknoten.) Die österr.-un-garische Bank beginnt am 3. Jänner l. I-Ausgabe neuer Geldnoten L 10 fl. und werden die jetzt unter der Firma der „Privilegirten schen Nationalbank " im Umlaufe befindlichen noten zu 10 fl. österr. Währ., mit dem Datum vom 15. Jänner 1863, einberufen und eingezoW. Die neuen 10 fl.-Banknoten haben ein Forma vo» Beilage zu Nr. 20 des „Laibacher Wochenblattes". 132 Millimetern Breite und 90 Millimetern Höhe, zeigen auf dem ohne Wasserzeichen hergestellten Papiere einen Doppeldruck, einerseits mit deutschem, andererseits mit ungarischem Notentexte. Das eigentliche 122 Millimeter breite und 80 Millimeter hohe Notenbild zeigt in der Mitte ein rechteckiges 58 Millimeter breites und 40 Millimeter hohes Schriftfeld mit hellbraunem Untergründe, eingeschlossen von einem in dunkelblauer Farbe gedruaten rechteckigen Rahmen, welcher den gesammten übrigen Raum des Notenbildes einnimmt. Auf der deutschen so wie auch auf der ungarischen Seite der Note ist in den mittleren Feldern der beiden Seitentheile in kreisförmiger Umrahmung ein und derselbe weibliche ideale Kops angebracht und zwar so, daß der Kopf eines Seiten-tkeiles das genaue Spiegelbild des Kopfes in dem anderen Seitentheile ist. Es erscheint demnach ein und derselbe Kopf viermal auf der Note in zweierlei Wendung und Beleuchtung, den Blick stets dem Schriftfelde zugekehrt. (Volkszählung.) In diesen Tagen findet bekanntlich die Volkszählung und zwar nach dem Stande vom 31. December statt. Bei der außerordentlichen Bedeutung, die den Resultaten derselben für zahlreiche und hervorragende staatliche, wie wissenschaftliche Zwecke innewohnt, ist es eine ernste Pflicht der Bevölkerung, soweit selbe zur Mitwirkung berufen ist, sich der Aufgabe mit strengster Pünktlichkeit zu unterziehen, überhaupt aber alle verlangen Angaben mit größter Genauigkeit und Verläßlichkeit abzugeben. Die gebildeten Kreise müssen runäckst mit gutem Beispiele vorangehen und insbesondere am Lande sollen es alle Einsichtigen nicht daran fehlen lassen, der über die Sache vielleicht weniger aut unterrichteten Bevölkerung mit Belehrung an die Sand zu gehen. Was insbesondere die von den nationalen Blättern so oft und arg ausgebeutete Rubrik ,Umgangssprache" anbelangt, so dürfen ivir von unseren Gesinnungsgenossen wohl mit Zuversicht erwarten daß sie dieselbe gleich allen übrigen mit voller Gewissenhaftigkeit nach dem klaren Wortlaut der ihnen zugekommenen amtlichen Belehrung ausfüllen d. H. also diejenige Sprache „deren sie sick im gewöhnlichenUmgange bedienen", ^n/n,seke>, werden. Diese Erläuterung spricht doch so unzweideutig, bezeichnet den Zweck dieser Rubrik so verständlich, daß eben wieder nur die Einseitigkeit unserer Nationalen dazu gehört und ihre Unverfroren-beit wenn sie die Bevölkerung förmlich auffordern, die'bezügliche Rubrik unrichtig auszufüllen und auch bei diesein Anlasse nationale Propaganda zu machen. Wie 'vir schon einmal über diesen Gegenstand bemerkten alauben wir von dem gesunden Sinne der Bevölkerung erwarten zu dürfen, daß sie das Werk der Volkszählung viel zu ernst nimmt und für zu wicbtia hält, als daß sie sich dazu hergebe, irgendeine Rubrik nicht genau im vorgeschriebenen Sinne auszufüllen und sich sogar bei einem so bedeutungsvollen fachlichen Anlasse für Parteizwecke mißbrauchen zu hiesigen Kindergarten.) Erriehungsinstitute des Fräuleins Rehn wurde der Weihnachtsabend in erhebender erbaulicher Form - iert Die Lokalitäten dieses Institutes konnten die angekommenen Gäste gar nicht fassen. Der Vertheiluna zahlreicher Christbau»,geschenke gingen Kmder-sviele Festreden und Gesänge voran. Die gesund und nett aussehenden Kinder verließen sehr befriedigt die Räume dieses Institutes. — (Aufstellung neuer Heeres-Er-aänzungs bezirke.) Nach Meldung mehrerer Blätter soll in nächster Zeit eine neue Aufstellung der derzeit bestehenden 80 Heeres-Ergnnzungsbezirke stattfinden Die bezüglichen Arbeiten, welche von den beiden Landesvertheidigungsministerien im Vereine mit den politischen Behörden und im Einverständnisse mit dem gemeinsamen Kriegsministerium bewirkt wurden, sind nahezu zum Abschlüsse gediehen. Die neue Heeres-Ergänzungs- wie auch die Landwehr-Bezirkseintheilung dürften in Bälde fanctionirt und verlautbart werden. — (Erster allgemeiner Beamtenverein der österreichisch-ungarischen Monarchie.) Im Monate November liefen ein 437 neue Lebensversicherungs-Anträge über450.448 fl. Capital und 1054 fl. Rente, abgeschlossen wurden 331 Verträge über 320.447 Capital nebst 1454 fl. Rente. Der Zugang an neuen Abschlüssen seit Beginn dieses Jahres betrug mit Ende November 3681 Versicherungsverträge pr. 3,544.971 fl. Capital und 13.115 fl. Renten; der Gesammtstand der Lebensversicherungs-Abtheilung am 30. November bezifferte sich mit 34.848 fl. aufrecht gehaltenen Polizzen über 33,039.755 fl. Capitals- und 79.640 fl. Rentensumme, von welchem Bestände 792.566 fl. Capital nebst 10.246 fl. Renten sich in Rückversicherung befanden. Durch Todesfälle find im Laufe dieses Jahres bisher 406 Verträge erloschen und aus denselben 310.264 fl. Capital und 1466 fl. Rente fällig geworden. Die seit Beginn der Wirksamkeit des Vereines ausgezahlten Ver-sicherunas-Capitalien betragen 2,735.000 fl. An pro November fälligen Prämien war einzuheben der Betrag von 68.550 fl. — (Sloveniiches Theater.) Höchst unangenehm wurde „Slovenski Narod" durch den schwachen Besuch der letzten Vorstellung des slovenisch-dramatischen Vereines berührt. Er tröstet sich jedoch mit der Annahme, daß hauptsächlich die verspätete Ankündigung der slovenischen Vorstellung den schlechten Besuch verschuldet habe. Wir glauben diese Ursache in etwas ganz Anderem, nämlich darin zu finden, daß sich der Geschmack des slovenischen Theaterpublikums gebessert hat und daß dasselbe stümperhafte Darstellungen schlecht übersetzter deutscher Stücke nicht mehr in das Theater locken. Können sie doch dieselben viel besser in deutscher Aufführung sehen. Wir meinen, daß mit Rücksicht auf den heutigen Stand nationaler Literatur slovenische Vorstellungen nicht leicht zufrieden stellen können, und daß der slovenisch-dramatische Verein gut thun wird, die ihm für seine Zwecke vom krainischen Landtage gewährten Drittel in fruchtbarerer Weise zu verwenden, als durch Ausgaben für theatralische Vorstellungen, welche den Darstellern nur eine ungeheuere Plage und dem Publikum Mißvergnügen, der slovenischen Presse aber die Verlegenheit, Letzteres zu bemänteln, verursachen. — (L a n d s ch a ftl i ch esT h e a t e r.)Lortzing s Zauberoper „Undine" steht hier von ihrer ersten Aufführung im Jahre 1870 noch im besten Angedenken. Wir zollen daher der Direktion die vollste Anerkennung, daß sie dieselbe dem Repertoire einverleibte, und glauben mit Sicherheit rechnen zu dürfen, daß „Undine" im Laufe der Saison mehrere Reprisen erleben wird. Die Aufführung zeugte vom präeifen Studium und leitete dieselbe Capellnieister Krones. Herr König (Veit) war dießmal im Besitze einer ihm sehr zusagenden Partie, die er im Spiele und gesanglichen Theile gleich musterhaft durchführte. Herr Baum (Kühleborn) war zwar bei der ersten Aufführung minder gut disponirt, erzielte aber trotzdem einen ganzen Erfolg. Eine von Gumbert für diese Oper eomponirte Arie wurde von ihm äußerst sympathisch vorgetragen und trug den verdienten Beifall ein. Herr Schulz war ein köstlicher Kellermeister. Das von ihm als Einlage vorgetragene Pabstsche Flaschenlied fand reichlichen Applaus. Herr Au egg (Hugo) sang mit der ihm nicht abzusprechenden Routine. Die weiblichen Partien waren in den Händen der Damen Stella (Undine) und Erl (Berthalda) gut aufgehoben. Als Glanzpunkte der Oper können das Quintett im ersten, die Romanze Kühleborn's im zweiten und der prachtvolle Ensemblesatz „O kehr' zurück" im dritten Acte bezeichnet merden. Die Jnscenirung, von Director Urban persönlich geleitet, war sehr entsprechend. — Fr. Kaiser's alte Posse „Mönch und Soldat" wurde zum Besten des Armenfondes sehr wirksam aufgeführt. Die Herren Nedello und Frank wetteiferten förmlich in der Entfaltung ihrer urwüchsigen Komik und brachten das Publikum gar nicht aus dem Lachen. Auch alle übrigen Mitbeschäftigten, darunter insbesondere Herr Bocka, der aus dem Wachtmeister eine sehr gelungene Copie machte, waren sichtlich bestrebt, zum Erfolge das Ihrige beizutragen, bis auf Herrn Zerr, der eine streng zu rügende Störung verursachte und damit auch andere in der Scene Beschäftigten in Mitleidenschaft zog. Zudem vertrug sich die schauspielerische Impotenz des Herrn Zerr mit der Rolle des Rittmeisters gar nicht und wäre in derselben Herr Kocel weit eher am Platze gewesen. — „Hausherrenfreuden" ist ein mehr als drolliger Pariser Boulevard-Schwank betitelt, der auf unserer Bühne lebhaft abgespielt wurde und an dessen Erfolge die Herren Frank und Nedelko partici-pirten. Freunden der heiteren Muse kann der Besuch der echten Pariser Mache bestens empfohlen werden. Original-Correspondenz. Sagor, 27. December. (Auflösung eines erst gewählten Bezirks st raßenausschuss es.) Von der Ueber-zeugung durchdrungen, daß gute Straßen den Wohlstand des Landmannes, des Industriellen, des Montanisten zu fördern geeignet find, und daß es mit dem Bezirksstraßenwesen dann am besten bestellt ist, wenn an der Spitze der damit betrauten Corporation tüchtige Männer stehen, fühlten sich insbesonders die Werksgenossen des hiesigen Kohlenbergbaues und die an die Verkehrsinteressen der Gewerkschaft innigst geknüpfte Bevölkerung des Sagorer Thales von der Nachricht auf das Angenehmste berührt, daß bei der zu Beginn dieses Monats stattgehabten Neuwahl des Bezirksstraßenausschusses Littai der Bezirkshauptmann Dr. Julius Ritter von Vesteneck in den Ausschuß gewählt worden war. Allerdings mag es eigenthümlich erscheinen, daß die zur Wahl berechtigten Landbürgermeister und Gemeinderäthe ihre Stimme einem Regierungsorgane gegeben und von der Wiederwahl gewisser ländlicher Ausschußmitglieder abgegangen sind. Die Erklärung dieser Erscheinung liegt in der großen Mißstimmung, welche das Gebühren des früheren Bezirksstraßenausschusses allgemein hervorgerusen hat. Es fehlte ihm an jeder rechtzeitigen Initiative und an der energischen Durchführung der zur Sicherheit des Verkehrs noth-wendigen Vorkehrungen. In der Regel wurde vom Obmanne erst dann eingegriffen, wenn bereits eine Brücke eingestürzt oder eine Straßenstrecke von einem Wildbache weggerissen worden war. Jnsbe-sonders hat die Bezirksstraße, welche unser Thal durchzieht und den äußerst lebhaften Verkehr über Trojana mit Steiermark vermittelt, in Folge Fahrlässigkeit der Straßenorgane höchst unliebsame Verkehrsstörungen erfahren. Seit anderthalb Jahren hatten wir nur auf den Bezirksstraßen des Sagorer Thales nicht weniger als fünf Unglücksfälle in Folge einer höchst mangelhaften Straßenobsorge zu verzeichnen, ein paarmal brachen sich die Pferde auf den morschen Brücklingen die Beine, ein andermal stürzten die Pferde mit dem Wagen an der abgerissenen Straße in den vorbeisließenden Bach, einen wahren Lalto mortalv machten vor wenigen Monaten Roß und Wagen vor einer Brücke ohne Geländer in der Nähe der Eisenbahnstation Sagor in einen mehrere Klafter tiefen Abgrund, und man kann von Glück reden, daß in all' diesen Fällen nicht der Verlust eiiies Menschenlebens zu beklagen war. Einen Beweis der großen Unzufriedenheit der Landbevöl- kerung mit dem seiner Majorität nach klerikalen Bezirksstraßenausschuß lieferten vor etlichen Jahren die heftigen Vorwürfe, die sogar ein ultramontaner Abgeordneter im Krainer Landtage, der Pfarrer Tautscher, gegen Letzteren erhoben hat. An der Spitze dieses Ausschusses stand seit vielen Jahren als Obmann ein Großgrundbesitzer, der 2 V. Stunden entfernt vom Stationsplatze Littai an der äußersten Grenze des Bezirkes domicilirt; wie ist da ein recht zeitiges Eingreifen möglich? Wenn man weiters er wägt, daß die National-Clerikalen, wo es sich um öffentliche Angelegenheiten handelt, aus Besorgniß, es mit den Bauern zu verderben, sich wohlweislich hüten, gegen renitente concurrenzpflichtige Landleute und Gemeinden mit Strenge einzuschreiten, so wird man es begreiflich finden, daß in unserem Bezirke die Erledigung der wichtigsten Straßenangelegenheiten meist nur auf dem Papiere blieb, und man sich in der Regel wenig darum kümmerte, ob die ergangenen Erlässe auch ausgeführt wurden. Schließlich ging doch den Landgemeinden die Geduld aus, denn diese Wirthschast kostete auch viel Geld und belastete die Bezirkscasse mit einem nicht unbedeutenden Umlagepercent. Die Landbürgermeister kamen zur Einsicht, daß es gerathener wäre, den Bezirkshauptmann in den Straßenausschuß zu wählen, derselbe kann auf den Bereifungen im Bezirke bei Abhaltung von Amtswegen sich ohne Aufrechnung von Diäten vom Zustande der Straßen überzeugen und, wo es Noth thut, sofort die erforderlichen Verfügungen treffen, sowie gegen Renitente mit den wirksamsten Mitteln ein-schreiten. Wir mußten nur bedauern, als wir vernahmen, daß Ritter von Vesteneck bei der Constitui-rung des Ausschusses die auf ihn gefallene Wahl als Obmann ablehnte. Als hierauf der gewesene Bürgermeister von St. Martin zum Obmanne gewählt wurde, durften wir die Hoffnung hegen, daß in Zukunft das bisher leider vermißte einträchtige Wirken der politischen Behörde und des Bezirksstraßenausschusses in den für das Volkswohl so wichtigen Straßenangelegenheiten stattfinden werde. Allein wie sehr wurden wir in unseren Erwartungen enttäuscht, als wir erfuhren, daß die k. k. Landesregierung den neu gewählten Ausschuß ohne Angabe irgend Eines Grundes, der sie hiezu bewogen, Knall und Fall aufgelöst hat. Dieser Vorgang muhte uns umsomehr beunruhigen, als kurz vorher die Nachricht sich verbreitet hatte, die in der Minorität verbliebenen klerikal-nationalen Mitglieder, an ihrer Spitze der frühere Obmann, hätten beschlossen, an den Sitzungen des neu gewählten Ausschusses nicht Theil zu nehmen — ein Beschluß, dessen Ausführung zur cou-lanten Erledigung der Straßenangelegenheit nur beigetragen hätte. Aber noch unerklärlicher erschien uns jene Verfügung deshalb, weil gegen die Wahl des neuen Ausschusses, bei der alle gesetzlichen Förmlichkeiten erfüllt worden waren, von keiner Seite ein Protest eingelaufen war. Wie wir vernommen haben, soll der frühere Obmgnn nur dagegen Beschwerde erhoben haben, daß als Höchstbesteuerter im Bezirke dießmal die Erben des Gutes Ponowilsch ihre Vertreter im Ausschüsse haben, während bisher durch eine Reihe von Jahren Fürst Windischgrätz als solcher darin vertreten gewesen ist. Falls daher in dieser Beziehung eine Unrichtigkeit in den steuerämtlichen Ausweisen über die Höchstbesteuerten im Bezirke unterlaufen wäre, so Hütte nur ein anderer Vertreter des Großgrundbesitzes in den Ausschuß einzutreten gebraucht, und es wäre mit der hierauf erfolgten Neuwahl des Obmannes die Angelegenheit beglichen gewesen. Allein die getroffene Verfügung der Auflösung des ganzen Ausschusses ist im Stande, die Bevölkerung auf den Gedanken zu bringen, daß die k. k. Negierung für den früheren Bezirksstraßenausschuß, dem Niemand eine Thräne nachweint, Partei ergreife. Umso auffallender ist dieser Schritt, als der frühere Obmann, dem die große Entfernung seines Domicils vom Mittelpunkte des Bezirkes factisch die Besorgung des Straßenwesens sehr erschwert, wo nicht unmöglich macht, mit der alleinigen Leitung des Straßenwesens bis zur Neuwahl des Straßenausschusses von der Regierung betraut worden ist. Es wäre doch natürlicher gewesen, dieß dem Bezirkshauptmanne nach gepflogenein Einvernehmen mit dem Landesausschusse zu überlassen. Oder sollten die im letzten Landtage von drn nationalen Fanatikern erhobenen Anklagen, daß im Bezirke Littai eine wahre Paschawirthschaft herrsche, an maßgebender Stelle Eingang gefunden haben? Wir haben vollen Grund, dieß zu bezweifeln; übrigens war die mit eminenter Majorität erfolgte Wahl des Bezirkshauptmannes in den Straßenausschuß ein eclatanter Beweis, wie aus der Luft gegriffen oder von der gehässigsten Parteileidenschaft eingegeben jene unwürdigen Angriffe gegen ein Regierungsorgan gewesen sind. Vielleicht aber ist an betreffender Stelle die Anschauung diese, daß ein Bezirkshauptmann gar nicht in den Bezirksstraßenausschuß gehört? Eine solche Auffassung wäre etwas ganz Neues, bekanntermaßen fungiren ja in Krain zwei Bezirkshauptleute und, wie es verlautet, zur Zufriedenheit der Bevölkerung in dem Gerichtsbezirke ihres Amtssitzes. Auch verkündete erst vor Kurzem die „Laibacher Zeitung", daß der jetzige Landespräsident von Krain als Bezirkshauptmann in Tolmei» und als Straßenobmann daselbst sich das Straßenwesen sehr angelegen sein ließ. Nach solchen Andeutungen wäre daher eher anzunehmen, daß man an kompetenter Seite über das einem viel verläumdeten Regierungsmanne durch die Wahl in den Straßenausschuß von den Landgemeinden erwiesene volle Vertrauen im hohen Grade befriedigt gewesen sei. Betrachten wir daher diesen Fall nach was immer für Richtungen, so enthält er so viel des Unbegreiflichen, daß eine authentische Erklärung hierüber wohl am Platze wäre, und wir geben uns der Hoffnung hin, daß hierüber, wenn nicht früher, so doch im Landtage eine Aufklärung verlangt werden wird. Es hat wohl Fälle gegeben, daß Bezirksstraßenausschüsse wegen Fahrlässigkeit in der Besorgung der Straßenangelegenheiten aufgelöst worden sind, allein die Auflösung eines correct gewählten, noch gar nicht in Function getretenen Bezirksstraßenausschusses dürfte wohl ein Unicum in Oesterreich sein. Verstorbene in Laibach. Den 20. December. Bukotit', Wundarzt, 68 I., Stndciitcn-gasse Nr. 13, GesichtSrothlans, Lu»ge„en«zü»du»g. Den 21. Deecmber. Bernhard Dolenc, Arme»pfriuidner, 69 I., Karlstädterstrasic Nr. 9, MaraS»i»S. De» 22. December. Theresia VriLnik, Private, 84 I., Wienerstraße Nr. 15, L»»ge»>T»berk»losc. - Franz Konöan, TaglöhncrSsohn, 15 Mo»., Polanastraßc Nr. 18 (Elisabeth. Äiuderspital», Croup, ^ . — , . , Den 23. Dcccmbcr. MatthanS Ger,np, Straßeiieinrauiner, 70 I., ülcphanteiigassc Nr. 40, Magenkrebs. — Jakob Grachck, »hrmachcrSsoh», , V- M., Floriansgasse Nr. 32. Fraisen. Den 24. December. Anto» Toma-.iü, hauSarbeiter, 66 I., Deutsche Gasse Nr. 18, Luiigencmphhsc»,. — Johanna Schott, ljehramtScaudidati», 18 I., chron. Lunge» - Tuberkulose. — Rudolf Dragar, Tabakfabrik-Anfseher-sohn, 8>/r Mon., Brnnn-gasse Nr. 17, Brechduichfall. , De» 25. December. Elisabeth 2ab>ek, FleischhaucrSgatti», 33 I., PctcrSstraße Nr. 40, Lebercutartnna. - Maria Kuntariü, VerzehrungSsteuer-EinnchnierSivitme, 80 I., Römerstrasic Nr. 2, ^^Den^27. December. Franziska Mrcgnrka, Magd, 22 3., PeterSstraste Nr. 23, Lnngen-Tnberknlosc. — Franz Waguer, StadtwachniannSsohn, 24 T., Polanastrafte Nr. 13, Schwäche. Jakob Zirer, Ableber, 57 I., Schwarzdorf. Gehirnlähmuna I in C i v i l s p i t a l e. Dcn 21. December. Ursula Ceslnik, Inwohnerin, 75 I., Erschöpf»»!, dcr Kräfte. — Den 22. December. Maria Kobal, Inwohnerin, 53 I., MaraSmuS. — Den 23. Dccrmbcr. Johann Osmak, Tnalöhner, 18 Jahre, 'l'viiliub abäolmnklis. — Den 24. December. Pani PetanS, Taglöhner, 38 I., Pneumonia. — Valentin Arhar, Taglöhner, 55 I., tinnacii-TuberknIosc. I m G a r n i s o n s s p i t a l e. Dcn 22. Dcccmbcr. Iva» MoknS, Oberknnünicr im 12. Fcldarlillerie-Ncgiment, 20 I., Lnngenödei» im Verlaufe Brighuscher Nicreneiitartuug Telegraphischer Cursbericht am 30. December. Papier-Rcntr 73'05. — Silber-Rente 73 95. — Gold-Rente 88'----- 1860er Staats-Anlehen 131'—. — Bankactien 827. — Creditactie» 289'10. — Londo» 117 70. — Silber—.—. K. k. Miuizducatcn 5'60. — 20Fra»cS-Stücke 9.37. Telegramme. (Aus der „Tagespost".) — Lemberg, 30. December. Für die ganz' liche Poloiiistruiig der galizischeu Bahnen wird hier ei» förmlicher Petitio»Sst»rm orgaiüsirt. Bei Eröffnung des Reichsrathes will der Polenclnb die Sache in die Hand nehmen. -s- London, 30. December. Die Aufregung in den Straße» von Dnbli» wegen des Processes gegen Partiell verminderte sich auffallend. Biele glaube» iiu» au das Bestehen eines gefährlichen geheime» Planes. 0. L. Dublin, 30. December. Die Truppen vo» Irland wurden weiter verstärkt, weil die Regierung die Marineinfanterie zuriickzuziehe» beabsichtigt. Die Militärbehörde» i» Dublin treffen große Vorsichtsmaßnahmen. Alle Truppe» sind consignirt, die Piqnets und Patrouillen wurden vermehrt. Durch jede Bnchhandlimg zu beziehe»: Deutsche Volkslieder aus Gesammelt von Dr. V. Pogatschnigg u»d Dr. Em. Herrmann. I Band «I«, . 2. veränderte Anflage. Preis 1 fl. 50 kr.; eleg. geb. mit Goldschnitt 2 fl. II. Band: Lieder vermischten Inhaltes. Preis 1 fl. 50 kr.eleg. geb. mit Goldschnitt 2 fl. Zinn zweitciimalc ist hier eine Sammlung jener prächtigen Volkslieder, die wohl zu dein Schönsten gehöre», was die Polksporsie der Alpenländer nberhanpt anfzuwcisen hat, erschiene». 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Fragner in Prag! , Ich habe im dctobcr 1878 von Ihren, ,,Dr. Rosa's n l. 1 ^lasche gekalist, ich habe »ainlich schon v/ele Jah!c anMagcnkrainpf gelitten, was mich veranlaßte, ch'"iner Zei>'^vo» 8 bis 14 Tagen hat sich diese» ^?«ott sci Dank, ganz verloren. Ich ersnche daher, N^r^rlnscheii zu senden, UI» denselben als Hausmittel bei7-' K^u haben! ich kaun dieses Mittel jeden, der. artigen Leidenden an-mpf-hlm^, Carl Popp, Strohh'itfabrikant ».Dresden. HH » unliebsamen » ,» ,i i» x. Um unliebsamen Mißverständnissen v°rz»bc»gcn, r ^ P T Zerren Abnehmer, überall ausdruck- Dr «osa sLebeusbalsam aus B.Fragners Apotheke ln Prag cm^s,»-ni's,ttiinm nenlttni verlangen, Ortt'i, >^un ttwc 5" ^^.„sbal.'an, denn ich habe die mehmern an manchen »nd nicht aus- Dr' Nosa'ö Lebensbalsam verlangten, eine bÄbige.^icht wirkende Mischnng verabreicht wurde. « M.«» vr kosa's LebvvZdalsam Inur im Hauptdepot de» Erzeuger» B. Fragner, n r »lvothekerI Dom. ^e.ter>e.ch-tt..„..r..„..t'e..Dopot^ ---------------------- ^evenobalsams. Eingesendet. Medicinische Briefe. IV. Blähungen. DaS Einnchme» von Nahrung bringt stets auch einen Zu> gang von Luft in de» Mage» und von da in die Gedärme mit sich. Dazu tritt die Entwicklung von Gasen, welche beim Ver-bauen von schmerverdaulichcn NahrungSstoffen, die sich leicht »ersehen, in jenen Organe» vor sich geht. Bei gesunden Per-sonen werden solche Gase ans dem natürlichen Wege beseitigt. Steht jedoch dem Entweichen der Gaie ans dem Darmcanal ein Hinderniß entgegen, oder entwickeln sie sich in zu großer Menge, wozu ein krankhafter Zustaud des VerdauiiiigSapparateS den Anlaß gibt, so tritt ei» kolikartigeS Schmerzgefühl (Leibschneiden) ein, der Leib wird aufgetrieben, der Patient fühlt ausstrahlende Schmerzen in den benachbarten Organe» und Körpcraebilden, hat Athemnoth, Beklemmungen, ja Ohnmächten werden hervor-^erufeii, Blutandrang, Kopfweh, hartnäckige Verstopfung rc. telleii sich ein, der Kranke fühlt eine bedeutende Abspannung und Müdigkeit, die sich de» Körpers bemächtigt und macht den Patienten glanben, er sei von einem schweren inneren Lewen ergriffen. Allerdings können Blähungen, welche ja meistens durch Unverdaulichkeit und Verstopfung zu ernsteren Leiden Anlaß geben. Ma die Blähungen am besten, entfernen sucht , hervorgerufen werden, an behandelt und beseitigt wenn man die Ursache derselben zu f natürlichem Wege gestattet. Scharf wirkende und stark abführende Mittel sind durchaus zu verwerfe«, denn nur dadurch, daß man auf die Darmpartien in milder, anregender Weise einwirkt und die Thätigkeit des DarmeS fördert und kräftigt, wird man sich diese-oft sehr lästigen und auch gefährlichen Gastes entledigen. Unter denjenigen Arzneimitteln, deren Wirkung ärztlicherseits sehr lobend aucrkaunt wird und welche in ihrer Zusammensetzung keine dem Körper nachtheiligen Stoffe enthalten, nehme» die Apotheker Rich. Brandt'S Schweizerpille» die erste Stelle ein. Allen Kranken, deren Leiden in der gestörten Thätigkeit des VerdauungsapparateS zu suchen ist, wie Hämorrhoiden, Hypochondrie, Magen- und Darmschmerzen rc. können diese wirklich heilendenSchweizerpillcn bestens empfohlen werden. Ihr Preis ist ein so niedriger, daß selbst der Aermste sie anwenden kann, und war werden dieselben nur in Blechdosen mit 50 Pillen zu 0 Kreuzern und 15 Pille» zu 25 Kreuzern von allen gute» Apotheke» ganz Oesterreichs verkauft. 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Kunden die Höffiche Mittheilung zu machen, daß ich mit de», heutige» Tage mein scit dem Jahre 1855 auf hiesigem Platze bestehendes Moäe-, vo»sevUoi»s unü Vviss- VLLrvn-KesollLtt niciiicin Sohiic > > »M HM.WiEsM».«!».», welcher mir seit einer Reihe vo» Jahre» als trcucr Mitarbeite, zur Seite stand, Sämmtliche Activa (auSstchende Fordcruugen u. s. iv.) gehen auf deusclbe» übcr. Juden, ich meine» schätzbaren Kunde» für das inir stets geschenkte ehrenvolle Ver-traven de» besten Dank auSsprcche, bitte ich, dasselbe auch der »eucu Firma in ..»geschwächtem Maße zu erhalte». Laibach, den 1. Jänner 1881. Achtungsvollst Mit Bezugnahme aus Obiges bringe ich zur gefällige» Kenntniß, daß ich das mA dem heutigem Tage übernommene Mit'-, l oiit't't'tioiix- iiiul Uei88-VMM-jFe8cIlM unter der Firma uiwcrändeit fortführen werde. Erlaube mir, a» die geehrte» Kundcn die Bitte zu richten, das dcr früheren Firma geschenkte Vertraue» a»ch gütigst auf mich z.. übertrage», indem ich es mir jederzeit werde-angelcgcu sein lasse», dasselbe z» rechtfertige». Laibach, de» 1. Jänner 1881. Achtungsvollst (318) 2—1 »iiK« I i8vli«r. Lviiöü-KsskllsvIlM für kMki- rwä DiuvIc-IMustiis iil KistL. rruk 6rt8 lioinortiü^nlss äos ^»1.1-08 1880 ^'irä äer Lw dünner 1881 tiitliAv ^etivn-Ooupon ^r. 21 voiri 3. ^-inner rm init ö. ^V. II. 4»— Oio Lilüö8unj; ort'ol^t III 6rL2 bei ävr 6v8vUsodLkt8-6L88v, 8l6in^ferßL88v 7, 1. Ltock, „ ^Lidav!» tioi Hwm L. 2v8vdko, „ Vlvll bei äem irunlcliauso ?ollx rkviffvr L Lödao, ^Vollsoilo 10, von 9 Iii8 12 III»r Vormittags. Oio 0ouxon8 8rnä, venn äio ^nralil ä6r8v1dvn 5 8lne!c iidor8lviAt, r.uk einer »n oben »nxv» fülirten Orten ^r>tti8 2U orliLltvncjen Oon8ignltlion in Lritliinotikelter OränunA 2U vsrLoielinvQ. 26. Voeemdvr 1880. UaoNilruolL Vllrrl viLÜt )»ooo»1rt. WechselseitigeBerficherimgs AnstaltinGraz. ILiiiiiIiii««IiiiNK. Die Direktion der H, r»i»ü«eI»»«Lvi»-VeL Ii» beehrt sich dcn P. T. Vereinstheilnehmern derselben höflichst bekannt zu geben, daß die Einzahlung der Wereinsbeiträge pro 1881 mit L. L88L beginnt und jederzeit sowohl an der IZt, vetI«i»8-O»88v in» «iKeiivi» Hr»»>8v IVr. L 8/T EV 8l»olL8ti »88« Ii» <»i «L, als auch bki der «vpiri»8vnttti»L In i«U8x»88v Mi . S») und bei den I»jk8ti Ikt80«„»„»l88»i I«t«n geschehen kann Cs diene jedoch denjenigen P T. Bereinstheilnehmern, welche bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 1879 mit Gebäuden bei der Anstalt versichert waren, seither ununterbrochen bei derselben versichert geblieben sind, beziehungsweise auch im Jahre 1881 daselbst versichert bleiben, zur weiten» Kenutniß, daß denselben in Gemäßheit des von der allgemeinen Versammlung am 24. Mai l. I. zum Beschlüsse erhobenen Antrages des Verwaltungsrathei aus dem im Verwaltungsjahre 1879 in der Gebäudeversicherungs-Ablheilung erzielten Neberschusse zehn Proeent des im leßtbezeichneten Jahre geleistete! Vereinsbeitrages als Rückvergütung zugute kommen, demnach sich sür die betreffenden P. T. Vereinstheilnehmer die Beitragszahlung pro 1881 um diW vorerwähnten zehn Procent verringert. Graz, im Monate December 1880. Stz IIittzI «» ii der Mchselstitigkn Brandschaden-Vtrstchkrungs-Anstalt in Graz. I (267) » ««t SY—4 vvrsvdvllkt! Da» von der Massaverwal-I tung der falliten „großen I englischen" IBritanniasilb. - Fabrik I übernommeueRiefenlager wird I wegen eingegangener großer I Zahlungsvervstichtungen und I gänzlicher Räumung der Lo-I ralitäten lOEL' um 7» Procent »unter der Schätzung verkauft, I daher also tn»t Ii«-nl K vorzügl, Britannia-Silb.» I Messe,leger, I K echt engl, Kaffeetassen, I 1 schwerenBritannia-Silber-1 Suvvenschövser a, e. 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BereiiS durch 2 Jahre litt ich a» einem qualvolle» MiWiM mit Erbrcckeu, Eingenommen heit des Kopfes, gropen Schmerzen im Unterleib, Seitenstechen, Krenzschnierzen »»d Appetitlofig-keil. Ich tiebranchte viele ärztliche Hilfe dagegen, aber alles war ohne Erkol,; , vielinebr scbwa» de» mcltie Kräfte ganz dal»», da der Masten n»r ein iveuig lci>1ite Speise verdaute, 3» Anbist der guten Heilerfolge deS Herr» P, zeiuanchie ich a»ch diese Kur »iid bin in 4 Woche» vollkommen da-durch geheilt wo, den, Aehnüch leidende können sich n,it vollste,» Vertraue» dieser Kur untergeben Josef Sticl,. S p e > e r l i » bei Haid iBohmen). Das, diese Anerkennung richtig von Josef Stich ausgestellt wor de», bestntistt der Vemeindevorst. Speicrliug. lli. 8.) Jos. Grösser. Popv'S Poltiklinik ui Heide Holstein) versendet de» belehrende» Prosvrci »»d e>ue» Fragebogen, Preis 20 kr, in Postniar-ken, de» AuSzug kostenfrei, n»f Wnnsch franco zu. 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Gischner» divl.j Äpolsteker, Wie», II., Üaisei Josclstraste 14. <207) :G—0 Unbefugte Individuen haben sich wiederholt erdreistet, den k. k» prlv. BervielfältlgungS-Apparat Hektograph zu imitirenui,^ unter verschiedenen anderen Benennungen den, P. T. Publikum de»-felben anzubieten. Die Erfahrung hat gelehrt, daß sich derartige Nach» ' bildungen nachträglich als werthloS und total unbrauchbar erwiest» haben deshalb wird Jedermann vor de,» Ankaufe solcher Imitationen gewarnt. Die betreffe»denNachahmer,Agenten u.Verschleißer, welche sich- ^ init dem Verkaufe derartiger Nachahmungen befaßten, wurden wegeir Patentverleyung zu hohen Strafen verurtheilt, fämmtliche vorge- ; fuudeuen imitirten BervielkältigungS-Apparate, sowie Pervielsätti»-gung«.Masse wurde» von den >on,peteuten Behörden zerstört, respeetivt unbrauchbar gemacht. Der k, k, vriv, Vervielfältigung« - Apparai IIWL' ^ t >> x I- » p I," wurde von den bedeutendste» europäischen Journalen rühmlichst enivfohle» und bewährt sich vorzüglich — man kann von eiuem Originale, als: Schriftstück, Zeichnung, Porträts, Musiknoteu re, binnen i5 41!inuten 8l> bis lva üor>kN auf trockene,» Wege gleichzeitig in verschiedenen Tintenfarben vervielfältige», Zu den bereits abgenützte» Avvaraten liefere ich vorzigli«^ verbesserte VervielfältigungS-Maffe billigst. SvkVLrLö VvrvivIkäMßllllßs-I'illtv, ist unübertrefflich und wird zum Bervielfältiqen von Schriften bestens emvfoblen. PreiS-(5onranr, hektoqraphirte Abdrücke gratis und franko- >Vion, 8Lu.6t, 1Zadonder8er8tr.9. Niederlage t,r Laibach: Karl Karinger^ Galantcri'e-Meschäft. 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Zahnlcidendcn bekannt zu geben, daß ich hier riniae Zeit die zahnärztliche Praxis ausüben werde, Zahnoperationen mit und ohne Narcoie, Plombirungen mit Krystallgold und anderen dauerhaften Füll-Dritteln vornehme, künstliche Piecen und ganze Gebisse nach der neuesten amerika-rüscken Methode anfertige und besonders aus meine aufmerksam mache. A-r. ARil Zahnarzt aus Wien, täalick von 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 4 Uhr Nachmittags Im Hotel ,,Elefant", Zimmer Nr. 46 und 47 in Laibach. (M) ff. WM. N.M. 2U.Mil. s. m. Kliiich» Trcstcr SO fl «ege» TheMllm«« vb' zum Preise von a. 28 in fünf Vijährigcn Theilzahlungen F. Schon nach Erlag der ersten Theil-zahlung von 5 fl. spielt der Käufer in der am 2. Januar 1881 er-folgenden Ziehung dieses Lot-terie-Anlehens mit. Original-Lose zum Preise v. fl. 24. Lose gegen Theilzahlungen u. Original-Lose zu haben bei der ILi I?8voiup1e- iv LittllZttvIi. 220 (8-8)_____________ - L- ZLL S> !« L.- K — ^ kr Ss ^ -Ä-- , r- ^ -b L - N-»' » -S- - L < 'L. 5 P^^-°SAS ü § L: : .T - ß <->2 .«-« »> .«'s - e —r, ^ 8 'S?» . s r-r L M. «- -L a S,-j. . 8 SSZL'2. »228 -ff L ZK sr -rL» c s>«? -L- r '«i S»- 8pttrvv8vriod-vrii8t-voi»boll8 zur Heilung von Lungen- und Brustleiden, Husten, Keuchhusten, Heiserkeit und BrouchiaUVerschleimung. Die unschätzbare Pflanze, welche die Natur zum Wohle und Heile der leidenden Menschheit hervorbringt, schließt das ,s heute unaufgeklärte Geheimniß in sich, der entzündeten Schleimhaut des Kehlkopfes und des Luftröhrenfystems ebenso chnell als wirksam Linderung zu geben und dadurch die Hei-ung der betreffenden erkrankten Organe möglichst rasch zu befördern. 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W>M- Bestellnngen werde» nur gegen frühere Xaffazufendung oder auch Nachnahme, wenn dieselben noch so klein find, prompt und gewissenhaft auSgesührt durch (288) 14—1 Hvlitvn's 8ed^vi«vi' - Ildre« - VUrntun, Wien, VI., Windmühlgaffe Nr. »k. DE" Mvtss - Lose gegenwärtig das beliebteste S-iel-a-ier wird stets genau zum amtliche« Cours. ohne jede Courtage und Provisionsberechnung erlassen. Ebenso empfiehlt das gefertigte Bank- und Wechslergeschäft: Alle MlliiiW Meist«« ge»«« z«i» aiiilliche« llM5. W Alle AllMge« Mil zum «inlliche» Lonrs. Me gnllMM« mi! in Wi per ff. HW, gen«« z«ni ainlUjen Lonrz. Me L^ß8v»k»d»-^vltiS» in Pollen z« 33 ML genau znin ainl- lilhen ltvusZ. Per Cassa ohne jede Courtage oder Provisionsrerechuung und umgcheude Berechnungserthei-lung. Bei Renten und Losen verstehen sich die amtlichen Course auch bei Aufträge» aus einzelne Stücke, wahrend für Actien und Prioritäten in kleinen Beträgen etwas über die amtliche Notirnng berechnet wird. ^ M ^ ^ Effecten werden in conlantester Weise ausgeführt und können die Papiere gegen 6"I„ Zinsen pro LM»0 bis zur Gewinnstrealisirnng im Depot verbleiben» ML» Bank- und Wechslergeschäft, Visu, I. VrLdvll 12, vrstvu Stovk. tlen und Prioritäten m uemen Betragen e 8pke«I»ti«i>siIiSiilv «Len» 18ÄÄ. <269) 6-4 _________________________________ I»Iv 31.18«» L,«8-?t»n«lbrivfv der k. k. priv. Ocsterr, LoäellvreM - verbinden mit der Sicherheit einer Cisleithanischen Kapitalsanlage zugleich die Chancen eines LospapiereS üiluMtrlfei' 80.000 II. kleiner Il-iMr tOOO ü. 8«el>« LI« I«»»i»«v« Ii»»^>«I»rv. Kapitalisten n. Losgcscllschaft. spccicll empfohlen. Wir verkaufen -ie Stücke «»»»» »»,»«- II^I»«^»» A«>. Ein- und Verkauf aller Katt,»,ge» StaatSpapiere» Actien, Prioritäten, Valuten. ««, Itt—s «rü»« werden besten» nuS»eführ. 267 Commtssions. u. WechSlergeschaft L.. Wicn, II., Aspcrngassc 2.^ ^il'1Il8k!i de! veralteten ^iillen noch die la»«erse»n«k Heilung diachleu — Piospect grati» und sr»„eo. Gegen «,„> ! scudung von 7» kr^ wird ..»r. »Uns» HeilmkNwde" und tiir -I» Ir. da» Buch .Die Wicht" sraneo überall l»n Versand, v°n Pichler , Neria»..Anstatt in Keip.io Druck von Leykam-Josessthal in Graz. WOlilichLch ,IS» Uo«1vn-4 I t jährlich S» Ziehungen, a,n IS. Februar, > a», iS. Juni ! am iS. Oktober, „ IS. April, ! .. >6. August, j „ IS. December. DE" Haupttreffer Äulbk». -A-G Besonderer Bortheil der Pfandbrief-Lose r Die mit den, kleinsten Prester per st Il>« gezogenen Lose nehmen le^enheit geboten wird, „llt eiNkM ^vst ZWti Tlkffkr i» machen. Wir erlassen ZV» Mandbries-Vose jederzeit spesenfrei «« »>»»>» 5»«» >»« « I ««»« DiksePr»n,>e„.Lchuldverschreib»»ge„ können gesetzlich zur frucht-bringenden Anlegung vonliat'italie» derGeme „den, .«orpers»ak-ten, Stiftunqen, dann der PilplUar- und Depositengelder und zu Mllttär-HeiratScautioneu verwendet werden. Lrsts 2loduuß am 15. ksdruar 1881. WechSlergeschäft der Administration des vwor, Wolljkile 13. vd.vokll, Woiijriit 13. »,» 1. I»<-e,,»dor »ur<>« <>oi- N»u,>»«rr«r»i- ck-r a»s ,1»^» »»» ui» vie Vllvk- uaa SvkalvoU-VLLrsn - XieäsrlLKo „2UM Lllllstvorslll", (222) 10 » HH I« i>, -«»»,It. VukI»I «,K S, emvfiehlt ihr sortirteS Lager aller Gattungen Mode- stoffe für Herren- und Damknionfection, Tuche, Peruvren-unß Do-kin- zu Preisen. Winter- und Herbst-Modestoffe breit» von Oe. W. fl. l.6 5 per Meter aufwärts. Muster uu d Musterkarten werden auf Perlangen grati» zugisen-det. BeNetlnnaen uuter Stachnabme >»-»»«»» effectuirt Bei meiner jüngsten Reise »ach Pari« habe ich durch einen qlücklichcn Zufall von einer I^'ON«,' z» Grunde gegangene» kcht stidt«e Dtlt-tcktN im Eo»cur»wege erstände» , wovon jede« einzelne Stück fr 4« ?r->»c« oder fl. 2» gekostet hat. ,,«» Ich versende Jedem, der sie wünsch«, so lange ich d,«,"b' habe, um de» »>l>»ttpn<>l» vo» »ur LL.» äa8 kaar, nämlich 2 Stück. Diese Teldendecke» sind in den prachtvollsten Ä', entweder alatt oder aeNreist. «ollkoinnie» lang n" bla», entweder glatt oder gestreift, «ollkomnie» s,i»e* selbst sür die größten Pette» vorr>1Ihig und mache ii nitt Interesse daraus a»fmerksau>, diese günstige Äeiege»° ^^> eigenen Interesse daraus aufmerksam, diese zu versäume», da ei» gewöhnlicher ordinärer «otzen al« diese weltberühmten, echt reinseidenen Pettdeae» dieselben eli Reisedecken außerordentlich i» empsehlen. Briefe »nd Telegramme an mehr »! uch Nerleger Franz Müller in Laibach. Hiezu ein Biertcl-Bogen Beilage. Briefe »nd Telegramme an L. Sevkt, Mien, 8lai>l, KaM 2». Persandt prompt gegen Geldeinsendunq oder Pos'"" " ^ Verantwortlicher Redacleur Karl Konsch^öS'