Nr 125 Dienstag, 4. Juni 1913 137. IahrMifi Mbllcher Zeitung tthrl« «. ll. „..Idiai'lig ^ ». stur die ^.,!ell»»« <»« H°u« mo..a b0 k. - ,ns,r««n.»,bi.„r: w 3'" . ^ch ^'>l"^"« i'ic ,« b<. p.v««»«, i> ! .« nb. stlal7n!ci!c !ül dc» Naum einer No„l'°l,iUfzf>I^ »»d >ür jet>s !ti«!>WI,ul!<, ,li l^, >.m ie»>al!w!,?Ul" Ir'le «<> »>, ^ °°n.,lt,a««. Nüfiünli.n^ «r.cie wr , , Ueleplson-Mr. ve» Pedaktion 52. AmMchev Geil. Aach dr,u Nmtsdlattc zur »Wiener Zeitung» vom 2. Juni 1918 (Nr. 124, wurde die Weiterverbreitung folgender Preß. erzeuss'nsse vcrduteu: »ummer 116 «Nkpr^» vom 27. Vllii 1918. Nummern 119 und 120 «Novauee» vom 27, und L8, Mai i9ie NuMinern 119 und 120 .8I^ei.»lli «»roä» vom 27. und 28, Viai 1«1«. Viummer 135 «Lllinc»,t» vom 21. Mai 1918. D«l 1. Juni 1«1« wurde m >cr Hof. uud St»«t«!drusblatlce in deutscher Ansycwc «usgeqeben und verödet. D.ibselde enih.Ut unter Nr. 18<, die Verordnunn de« Inst'zminiftcr« im Einvernehmen m,t den de-teilissien Mimsle», v.m 24, M.n 13,8 u^r d'c Hl»c.uc'sch,e''U >i der Nenaulenun.'. der «c.waltcrliste; ^ ",. '"7 d.e « r-orduunn des Fimu^miiustcrinms vom 2b. M°l 1918, brtreffnid die Vrrw.ndunl, b a ch, ^. ^inu. Tir Vaster 3llichri6'i^'n" bcrichtsn aus Äfiliil«i>id: knut cin^r Mcldinlss des „Curricrc dolw Sera" mis dl>r ^risqszone dciitcn olle Anzeichen auf oiue devorsicheude kräftiqe Offensive Österreich.Un.qarn. hin llder die Kämpfe w Westen lleqen fulgende Aiel-Bungen wr: Tas Wolss-Vüreau meldet- Der qclvichjiqe Grui'dsal,; der neueu deulschcu z>lrielisi!hruna, nach dem crganisatnm uud Zeitbeherrfchuug dem Ziele dieneu, unsere Mciischeuverluste ans das Minimum zu mindern und die des Feindes auf das Mari mum zu erHeden, hat > seinen grüßten Ersulg in deo Schlacht am Tamenwcg, und an der Aisnc gezeitigt. Die beispiellos durchgrei- j sende Wirkung der den Gegner unvorbereitet treffenden ! denischen Arlilleriemassieruug und die Plöhlichteil des > ^lustulmes hat dvn Feind so entscheidcud nberrumpclt, ^ daß seine Aluoehrorganisation zerschlagen war, ehe der! Sturm begann. Die Zähigleil und r»,hmliche Tapscrteit,! mit der einzelne Truppemeile, des Geguers Widersiaild ' leisteten, wurden in der Schnelligkeit nnseres Vordrin- ! gens zn verlorenen Inseln im Meere, der Schlacht. Wieder beslätig! sich, daß Tolllühnheit uud Angriffs« ! schlouug die beste Abwehr gegen Blutverluste smd, und daß in der neuen Kriegführung' die l^asl der Verluste mit erschreckender Cinseitigteil aus die Schulter der Vcr> teidiger fällt. — Am 61. Mai griff der Ieind nach tnr- ! zer Artillerievorbereitung nnl ^ Uhr morgens die deut»! schell Siellungen nördlich von Viecstraal dreimal hin» > tereinander an und wurde jedesmal unter schwersten' ^eindverluslen restlos gelvorsen. Gesaligene blichen in ' deutfcher Hand. Ein gleichzeitig Weiler nordlich einjetzel.» der feindlicher Angriff lain im deutschen VernichtungZ« .seuer nicht zur Enlnücllung. Auch Weiler südlich vom Nieppe.Wald bis Üens hielt lagsuber lräsliger ^euer» lamps an. Desgleichen schwoll das ^ener in dei legend von Arras au. Deutsche Bombenslieger setzten bei staples eill großes L^ger in Broud. I„ (5assel wurden drei Brände nnd weiter südlich eine ungeheure Feuers» brunsl beobachtet. — „Daily Chroiliele ' meldet von der Front.- Vieims ist auf drei Seilen von drm Feind um» Zingell. Die Fortschassung der restlichen ^ivilbevölle» vnng uud der Vorräte in Reims auf der Vahn nach Chalons ist nicht mehr möglich. — Aus dem Haag wird unter dem 2. d. M. gemeldet' (Entscheidende Bedeutung lommt dem Vorstoß im 51 ureq^Tale zu. Hier siud die! Deutschen bereits über die Vegend von ^ ucliy»le'l5hateau ^ gegen Neuilly vorgedrungen und haben die Höhen von! Passy und Courchamps erobert. — Die Avantgarde der! siegreichen deutschell Augrisssarmee hat sich also Paris ^ auf eine Entfernung von füufzig ,.>nlelern genähert. Trotz der Nxchnsinnicieu Hast, mit der Foch Reserven aus Paris heranführen läßt, sinlen seine Aufsichten, die deutsche Sturmflut zum Stillstand zu bringen, von Stunde zu Stunde. Ans Bern wird vom 1. d. gemeldet: Ministerpräsi. dent Clcmenceaii erllärte beim En- ' l. listifchen Aburdilnng, mit der er , n, namellllich die Kriegosluge, befprach, oa^ er eine Äe« sprechllng der Interpellation Cachin uud Ärminet über die militärischen Operationen nicht annahmen, aber eine entsprechende Erllärung ' in der >>? l>« aebeu werde. — Der He^ jiis; der s^ , n ,^amn>er erfnchte (Ilemelxeal,, baldigst vor txm Aus» schlisse Ertlänüigen abzugeben. Die s.'zialislisch? .^am-mergruppe ließ sich von Nenaudel über die Neise ztir Front Bericht erstatten. Es folgte eine lange Aussprache, während der Dep. Cachin darlegte, inter welchen Um« ständen er die Interpellation über die >> ein. gebracht habe. Tie Aussprache verlies „......,.., abhast. l Es wurde beschlossen, daß der Ausschuß zusammentreten ! s"!l. ! Dem französischen Beispiele in einem allerdings b>> ' seideneren Maße folgelld, Hai auch Italien, wie der ^ „Pol. Korr." ans ^ngano berichtet 'oird, einen Schritt > zum Schutze der italienischen Gläubiger Mns'.lanlx qe> ^ tan. Der Sch^i ^' , hat verfügt, d ' ' 'che ! Staatspapiere b« liingen aus «taliem ^» , anleilie den italienischen gleichzustellen sind, .so ^ den Kricgsauleihcwcrbern die Äiöglichsei< l, ^ ihrer russischen Papiere zu entledigen, i Ans Lngano loird der „Pol. ^iorr/ i,^l,ii), >, ^,i.' ! 'Verurteilung des Publizisten Cesare Santoro zu zwnn. ^igjähriger ,^ersers n ! sizilianifchen Oltranzisislen und Mi! ,", i hervor, in welcher aus dem erwähnten Anlasse eine Aie« ^ form der Militirrgerichte angeregt loird. Die Agitation Heimkehr. VrMuna. von Otto Höcker. <3. ,^!''rtiehs«-liu!s,!,) Sie verjumimien und ließen die Mäd.lM an sich vorüber. Als diese daun in der Nähe stehen blieben, um von der Höhe des Dünenhügels das SclMfpiel draußen besser verfolgen zu lönnen, iw^n die Manner ge^ »ämpfl writerl «Ein schuurrig Dii'g, ,vi!;l ^>)r^?" wlMrle e,n juuger Fischer, von dem die Nedc ging, daß er sich lange vergeblich um die schlanke, schölle Erila beworben. „Der neue Lehrer bringt sie ins Geschrei, gerad' wie bei ihrer Schwester, meint Ihr nicht, Vater WNlings? Daß wir immer so junge Lehrer kriegen, eine Schande ift's!" Iugrimmig verzog er das häßliche, gedunsene Besicht. ' „Sie hätt' dich auch ohne den Lehrer nicht genlim-men, Inng," bemerkte Willings unter der Verständnis-»ollen .Heiterkeit der Umstehenden. „Unseren neuen Lehrer laß man aus deinem gottlosen Manl, dinner, W3 ist 'n christlicher Mann, ein gnler Mann. Und warum soll er die Erika nicht freien, he? Sie ist mann-bar ... laß schan'n . . . fünf Jahr damals . . . uud fünfzehn . . . richtig, zwanzig Jahr ist sie alt ... Ei, wie die Zcii vergeht," fnhr er behaglich fort, so gut z« sich selbst wie zu lästigen Zuhörern sprechen^ „ich seh' sie noch . - - man so groß" — er bückte sich und ^»tcte mit der.Hand erdwärts. „Unzertrennlich war sie vom wilden Milans; lag der vor Anker verslaut, saß sie immer in seinem Ruderboot, war ne mutige Dirn; aber seit selbigem Nachmittag, wo des ttap'täns Mitter niederging mit ihrer Schwester drinnen und dem Günther ... Es war der schmuckste Fifchluller, der je vor dem Wind geflogen ist; ich sage Ench, der Kav'tän war höllisch stolz anf ihn, er und fein Klaus regierten ihn alleiu, da war lein Welter zu böig, die beiden zwangen den raschen Segler zum Hasen . . . Der Günther wollte es nachmn, war aber sein Bruder nicht, war eben lein Schisferblul in ihm. Du lieber Gott, gegen heule der reine Smmenfchein, eine steife Brise vom Waffer her, und die Wellen kochten ... mm ja, weiß noch wie hellte, da am Sirand stand der Kap'län, guckte fich die Angcn aus den» Leib, winlte nnd schrie dem Giinther zu, wie er s machen sollte, als ob er ihn hätte hören lönnen, und als es dann den Kasten wider den Felsen warf und die Planken trieben, da brach er nieder, und seitdem ist er lahm! Eine Schande ist's, folch ein Niesenkerl und nun ein Wrack!" Das schlanke Mädchen mit dem fransen Blondhaar und den sinnigen Vcilchenaugen im bleichen Gesichts-oval hatte sich ron ihren Gefährtinnen gelöst, war näher an die Männer herangetreten uud halte auf des Alten Erzählung mit bewegtem Mienenspiel gelauscht. Nnu trat sie mit tränenschweren Allgell all ihn heran und faßte ihn zutraulich beim Arm: „Vater Schilling schickt mich, sie haben ihm von dem Schi'ss draußen in der Bucht erzählt, und mm kennt » ' er sich vor Erregung nicht aus. Drei Nächte hinterem-' ander hat er von seinem Sohne Klans geträumt, keiner z als dieser könne durch die Klippen steuern, meint er i NUN." ! Der Angesprochene hatke sich wieder nach der Was-serlcmt gewendet uud eifrig ausgespäht. Nun nickte er , eifrig. j „Der KaP'tän hat recht!" rief er nnd nickie wieder. ! „Ist der wilde .Klaus nicht tot, dann trägt ihn und leinen anderen der Schisfsboden dort. Aber wie soll's mir möglich fein, nach so vielen Jahren! Sag' einmal, ! Erika, kannst du dich noch auf ihn besinnen, gar nicht, 5 was?" ! „Ich seh' ihn vor mir stehen, als ob es gestern ^ zum letztenmal gewesen wäre, daß er mich aus ^"sliii 5 Arm vom Boot nach dem Strand getragen," en>' !das Mädchen, und dunkle Nöte durchsl»umtc ih^ ^.l. l ten Züge. „Vater Schilling meint, heute nnd an keinen» anderen Tag käm' sein Sohn zurück, heute vor fünfzehn Jahren hat meine Schwester Hochzeit gemacht." l „Das weißt du noch, hast es treu behalten; aber i > heul' doch nicht, " ' Dirn, warst ja noch so jung ^ damals, nnd die r ist gu: aufgehoben " „Darum weiu lch nicht!" cnlaecmete d n 'herb. „Aber mich brennt's, daß meine Sch..,.^ 0en ! Klans friedlos gemacht, ilm aus der Heimat qetrieben ! hat. So jung ill >ch war, !' - ! seinem ersten S>! und we,^ ! lFortsehung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 125___________________________862_________ 4. Juni 1918 dürfte insbesondere mich mit der Entrüstung zusammen» Hüngen, die in den ollranzisistischen Kreisen durch die Annullierung der Verurteilung des Schweizer Auge» hörigen der „officine Ellctriche Genovesi" hervorgerufen worden war. Es soll wohl auf das Kriegsgericht in Alessandria, vor welches der (Genueser Prozeß in zwei» ter Instanz gelangt, durch die harte Krllik des Urteils» spruches im Falle Vesare Sarkoro entsprechend einge-wirkt werden. Auch ein Truck auf das Kriegsgericht in Rom tonnte mitbczwcckr sein, vor welchem der große Prozeß gegen die früheren Abgeordneten Eavallini, Tim, Buonanno, Nrunicardo und der gegen den bc> kannten Thcateragenten Niccardi verhandelt werden wird. Aus Rotterdam wird gemeldet: Ter Marinemitar» beiter des „Daily Chronicle" glaubt, daß die deutsche Flotte einen Vorstoß versuchen werde. Es gebe militä-rische, nationale und soziale Gründe, die jie zu einem Vorgehen zwingen. Aus Kijev wird vom 1. d. M. gemeldet: In der gestrigen Sitzung der Friedenskonferenz schloß sich an das Protokoll über den Vollmachtenausschuß eine aus» gedehnte Aussprache an. Rakovskyj sah in dem ulruini» fchen Text, der eingangs von dem ukrainischen Staate und, der russischen sozialistischen föderativen Soviet-republik als selbständige unabhängige Staaten spricht, die sich angcnblicklich miteinander im Kriegszuslande be-finden, und beiderseits den Wunsch ausdrückten, Frieden zu schließen, eine Vorentscheidung in Fragen, die noch den Gegenstand von Verhandlungen zu bilden haben. Tie Rechtsbeziehungcn zwischen beiden Parteien sollen im Verhandlungswege erst festgelegt werden. Tie Ulraina habe als Staat noch keine vollbestinlmlen juri-ftischen Rechte und sei von der Tovjelrcpublik als solcher noch nicht anerkannt. Tie Sovjetrcgierunq sei der Rechts-Nachfolger des ehemaligen russischen Reiches und nur mit ihrem Einverständnisse dürfen formell einzelne Staatsgebiete als Träger nationaler Acchte auftreten. Sachlich erkenne die Sovjetregierung das Selbstbestim» muugsrecht für die Ulraina an. Tcr russische Protokoll-text acht von Artikel VI des Vrester Vertrages aus, der die Eovjctrecncrung zum Friedensschluß mit der ukrai» nifchen Volksrepublik verpflichtet, smvie davon, daß am 30. März der Nat der ukrainischen Volksminister sich an den Moskauer Suvjct und die Voltsiummifsäre mit dem Vorschlag zur Einberufung der Friedenskonferenz behufs Einstellung der Feindseligkeiten, Festlegung der Grenze und der Nechtsbezichungen gewendet hat. Tie Ausarbeitung des Protokolliertes wurde einer gemischten Kommission übertrage!,. Über die Demarlationslmic. wurde noch keiuc Einigung erzielt. Die sonstigen Punkte der Wasfenstillstandsvcrhandluugen werden in den heute beginnenden, nicht öffentlichen Sitzungen vorbefprocheu. Unterseeboote in der Otrantostraße. Von SchiMeutimnt Emo Descovich. Tas Flotteukommando meldei: „Eines unserer U° Boote, Kommandant Linienfchifssleutnaut Holub, hat am 14. Mai vor Valona einen großen englischen Zer-störer durch Torpcdoschuß versenkt." Mit Vefriedigung hat dies woyl jcderuiann iu der Pfingstiunmuer seines Leibblattes gelesen. Aber taum einer hat daran gedacht, daß dieser Erfolg nur nach schweren Mühen und unter größter Gefahr erreicht wer» den konnte. Es ist nicht einerlei, wo und unter welchen Umständen ein Tauchboot einen Sieg erl'ämpft. In der ersten Zeit des Krieges hielt man von Unterseebooten überall herzlich wenig. Kühne slommandanten waren es, die durch überraschend ausgeführte Angriffe erfl der Welt die Augen übcr die Bedeutung der neuen Waffe' öffneten. Von da ab setzte ein Wetitampf zwischen den Adwchr» und Vekämpsungsmaßregeln einerseits, ver» besserter U-Vootstaklit und Verbesserlen U-Booten an-derscits ein. Heute sind fast alle Dampfe c bewaffnet, alle Kapitäne auf das genaueste mit den Abwehr» nud Ausweichmaßregeln vertraut. Jede wichtige Meeres» straße ist mit zahlreichen Fischdamvfern und Motorboo-ten, Turpedofahrzcugen. größerer und kleinerer Art be-sät, die ständig gegen U-Boote kreuzen und deren allei» nigc Ausgabe ist, diese Feinde zu detämvsen. Iu schmaler eine Durchfahrt, desto leichter ist die Überr^chuna. ."st der enge Teil eines Meerarmes kurz, so wird trc^. der schärsfleu Aufmerksamkeit durch längeres Getauchtfahrcn ein Unterseeboot unbemerkt durchsahren können. Schwieriger wird die Sache, wenn der betreffende Mccresteil sich lang hinstreckt, wie dies bei der Straße von ^tranw dcr Fall ist. Sie muffen abcr alle Unler-sccbuote durchfahren, die von einem adriatischen .Hufen aus eine Kreuzung unternehmen wollen. Tas ist dem Feind gut bekannt, und so hat er nchts versäumt, um die Unternehmuugen nach Kräften zu stören. Am Süd-eingang der Adria ist die Zahl der Nberwachungssa.hr. Zeuge eine große. Durch Minensperren unk Netze sollen die unterseeischen Feinde gefangen, werden. Tauchboote, die den besprochenen Meeresleil nur durchfahren, um im Millelmeer ihrer Aufgabe nachzugehen, werden dcu ihnen drohenden Gefahren leichter entgehen können, als folche, die dazn bestimmt sind, gerade dort den feind-lichen Seeverkehr zu stören. Und dies ist wichtig. Valoua, das die Italiener jchon im Dezember 1!)14 besetzt haben, ist heute für die Versorgung der Salomchi-Armee ein ungefähr ebenso wichtiger Hajeuplah wie Sa> lonichi selbst. Tas Wachsen der SchisfZraumnm und die großen Gefahren, deren, der Seeverkehr im Miltelmeer durch die Unterseeboote ausgesetzt ist, haben die Vcr-baudsmächte veranlaßt — und das schon seit langer Hell — den Nachschub sür die sogenannte Orienl-Armee hauptsächlich aus dem Landweg zu besorgen und sich nur iu der schmalen Straße von ^.tranto des Seelranö' Portes zu bedienen, obgleich diese Methode ungleich kostspieliger ist. Es gibt also in! jener Gegend manche Beute für Tauchboote. Aber zahlreich sind die Vewa» chungsschisfe, die solche Tampfer begleiten, ^cur in äu-ßerst seltenen Fällen kann man heramommen, denn die Überfahrt, die nur weilige Stunden in Anspruch nimmt, geht in tiefduntler Nacht vor sich. Ter Auslug vom U-boot aus ist schwieriger als von den hochbordigen Tamp-fern und den großen Zerstörern, die sie behüten. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Tauchboot in jener Gegend des Nachts an einen Geleitdampfer aus Laneierdistanz herankommt, ehe es selbst von Aewachungsfahrzeugcn gejagt wird, ist überaus gering. Aber immer bleibt eine, wenn auch geringe Aussicht. Tic Transpurtdampfer ent-wickeln eine verhältnismäßig geringe Geschwindigkeil, fo daß in besonders günstigen Fälleu ein Erfolg blühen kann. Ungleich schwieriger gestaltet sich aber der Angriff auf eiuen Zerstörer. Tiefe Fahrzeuge, die schnellsten, über die moderne Kriegsmarinen verfügen, sind oie gr> fährlichsten Feinde der U.Voole, da sie ein Verhältnis» mäßig kleines Ziel bieten, außerordentlich rasch fahren und schnell wenden, so daß ein Treffen mit dem Torpedo nur daun zu erwarten ist, wenu mau fu uahe herankum» meu konnte, daß dem Zerstörer leine Zei! mehr bleibt, dem heraneilenden Unterwassergeschoß auszuweichen. 'Das bedeutet aber sür das U-Boot nichts weniger als sich der immerhin starlen Artillerie des Gegners auf kurze. Entfernung als Zielscheibe darzubieten. Selbst wcnn cs aelaucht, nur mit dem Periskop außer Wujser fährt, muß es gewärtigen, daß die eine oder andere Gra» natc doch eine Beschädigung hervorruft, die das Ver-bleiben unter Wafser unmöglich macht, und dann ist das Schicksal eines Tauchbootes besiegeli. Kühnheit, Kalt-blütigkeit und Geschicklichkeit sind daher gerade im Kampfe mit Zerstörern in einem Ausmaße notwendig, von dem sich der Uneingeweihte keinen Begriff macht. Bis aber einmal ein Tauchboot in die Lage kommt, einen Zerstörer anzugreifen, so hat es viele Monate, vielleicht unter tausenderlei Gefahren aus diesen Augenblick ge» wartet, ist mit kuapper Not mele Male dem Untergang entrouuen. An das sollen alle jene! denken, die in der Zeitung die trockene Melduug oon dem Verseuken eines Kriegsschiffes durch ein Tauchboot lefcn, insbesondere wenn es sich um eiuen Zerstörer handelt, dessen Ver-nichtung vom maritimen Standpunkt auZ i^ohl das größte Kuustslück ist, das ein Tauchboot zu leisten im» stände ist. Lokal- und Provutzial-Nachrichwl. — lKriegsauszeichnungeu.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Feldkuralen i. d. Nes. des ErgAez.» Kmdos Laibach Franz K ololj beim Feldspilal Nr. 311 sür vorzügliche und aufopferungsvolle. Dienstleistung vor dem Feinde das Ritterkreuz des Franz Ioscph»Or» dens mit der Kriegsdekoration, dem Obersten d. R. Eö» lestin Vrüctne r, ehemaligen Kommandanten des l. k. LslInfBaons Nl/17, sowie dem Hauplmaun deS FAR 6 Michael Sutane Edlen von S a v e n 5 n r g fiesem zum zweitenmale) sür tapferes Verhalten und vorzüg-lichc Dienstleislullg vor dem Feinde, dem ResLeutnaut des IR 17 Paul W o l l a u t s ch n i gg sür tapferes Verhallen vor dem Feinde, dem ResOberleutnant des IR 17 Ernst ^ppachcr für tapferes Verhalten als Flieger vor dem Feinde das Militärverdienstlreuz 3. Kl. mit der Kriegsdekoratwn und den Schwertern, dem Rittmeister d. R. Julius T r e o eines ehemaligen Ar» meelommandos sür vorzügliche Dienstleistung vor dem Feindc die gleiche Auszeichnung ohne Schwerter.verlie-hen, Weilers anbefohlen, daß dem Rittmeister deS DR 5 Alfred Müller für tapferes Verhallen und Vorzug-liche Dienstleistung vor dem Feinde zum zweUemuale die neuerliche, dem ResLeutnant des IN 17 ^osef K raulaud II für tapferes Herhalten vor dem Feinde die Allerhöchste belobende Anerkennung bei Verleihung der Schwerter bekanntgegeben werde. — jDie achte Kriegsanleilie.) Seit dem 28. Mai sind die Schalter für die Zeichnung aus die achte österreichi. sche Kriegsanleihe geöffnet. Die Zeichnungsfrist läuft bis 2. Juli. Auch diesmal kaun man zwischen zwei Anleihe« typen wählen: ö^Prozenlige amortisable Staatsanleihe und 5>/2prozcntige, ab 1. September 1928 halbjährig kündbare Schahscheine mit Eoupontermiuen September und März. Die Srncletliug der mnortifablcn Anleihe geht bis aus Stücke zu 50 K herab, während die Mindest-appoints der Schlchfcheine. ans j< 1000 K lauten. Ter Negebungsknrs für die anwrtisablc Staatsanleihe ist wieder mit 92,5, bezw. nach Abrechnung der Vergütung von V^ Prozent mit 92 netto festgesetzt, jener der Schah-scheine wurde auf Gruudlage eiuer Rentabilität von 6,4 Prozent sbezw. bei Ausrnndung etwas darüber) mit 95 bestimmt. Vcide Typen der achten Kriegsanleihe ge» uicßen bei der Velehnung :c. gewisse Begünstigungen wie die früheren Auleihen, darüber hinaus abcr eine besondere Bevorzugung, indem die achte ssriegsanleihe bei dem nach der Demobilisierung zu gewärligenden Ankauf von Demobilisierungsgütern vom Militärärar an Zahlnngs statt zum Subskriptiouslurs werden ge» uommen werden, und überdies im Wettbewerb um die Demobilisiernngsgüter diejenigen, die mit achter Kriegs-nnleihe zu zahlen in der Lage sein toerden, vor allem auf Berücksichtigung werden zählen lönnen. Die Bediugun-gen für die neue Anleihe sind so erstellt, daß auf ein volles Gelingen der Subskription mit Sicherheit zu rechnen ist. — lDie achte Krirqoanleihe.j Bei der Krainischen ^andesbanl haben bisher gezeichnet: die Krainische !^an. desbanl sür eigene Rechnnng .'ine halbe Million Kronen; Dr. Ivan 5>us00 K. — Weitere Anmeldungen nimmt die Kraiuifche Landes, bank in Laibach, landschaftliche Burg, enlmgeu. — sMotr-ö Kreuz.) Für die russischen Kricgsgefange-nen.Heimlehrer habell gespeildct: Herr Nikolaus Ritler von Gutmanslhal'Benvenuti, k. und k. Legationsral und Gutsbesitzer in Weirelstein, lil)0 I<; >ne Kreditbank in Laibach 300 K; Anlon Ulm, Herrschaftsbesitzer in Klin» qenfels, 40 X; Ivan Knez, Präsident der Handels- un> ' GeN'erbelamnlcr in Laibach, 50 K? zusammen 890 K, welcher Betrag im Wege des k. k. Postspartafsenamtes der Bnndesleiümss überioicsen tourde. Den Spendern wird dcr wärmste Danß ousgesprochen. — Ul»rc»f,cll»clt von !lntcrsl ' ciucr Etcmpcl-pflicht nicht linlcrlic^eli. t>af; den EmpfmissLbcstälissunacli der vrwchlcll Pcrsoncii dic Gebilhrenbefreiuug nach Tarif, post 48, lit. 1, dcö GcbührclM'setzes zulmnmt, und dafi die amtlicl)e" Mstälissunnen dcr politischen Behörde (Gcu-darmcric). bezw. des VorinuudsclMftsgcrichteö übcr die Maubwürdia,tcit der GesnchsanMbcn dic beduinle <^c-bührenfrcihcit nach Tarifpost 117, lit. n. des wcbührm' ncscbcs sscuießen, sofern bei dicsen BcstalisUinnen die Vorschrift des Punktes 5 der Vorerinucruna,cu zuln Tarife dcs Gesetzes dom 9. Februar 1U5U beachlot, näinlich an dcr Stelle, au Ivelchor das Sk'mftclzcichcu ang^brachl zu scin pflegt, der Aweck der Neftälissuna und die Person, welch.'r sic zu diesem ^»oeclc zu dkmen l>^l, aua,egelxn wird. Die AnMbe. dcs ^wcckes und der Person ist jedoch cnt» bchrlich, wenu die amtliche Vcstäti^un« der. (^such^inna-l>en auf dein Uuk'rstiihuMössestickie sclbst beiaoss Ncsliincn^kmnmando, liche Anstalt im Sinne der Tarifpost 4A Gcbührcussesctz «mbacher Zeitung Nr. 12b_________________ 363___________________________ 4. Juni 1913 angesehen lverden lann. da cö sich um einen aus privaten Eammlulrae^l herrührenden Fmids handelt, und weil überdies dem Hesuchc. selbst locnn das Äogimenlskonnnnndo als öffentliche Anstalt anzlisehen^ wäre, die Befreiung nach Tarifpost 44, lit. n, Gebührengesctz zukonnnt. Die Eieni° pelfreihcit dor Empfangsdcstätigungcn folgt crus Tarif« poft 48, lit. I, Gcbührengesetz. weil die Dürftigkeit der zu bereitenden Personen statutarisch alö> Bedingung für die Anspruchsberechligung normiert ist und die Höhe der zu gewährenden Anshilfear von 100 bis zu 500 K. keineswegs geeignet ist, den, I>e dachten Personen mehr als nur eine zeitweilige Befriedigung ihrer notwendigsten LedenKbedürf-nisse, begw. eiile ganz bescliräirlte, Lebe „Oftih rung zu cr>-lnüglichelv. Die Zeugnisse über die Glaubwürdigkeit der Gcfnchsangalx'n genicszen die l»cdinsste Gcbührenfrciheit .nach Tarifpost 117, lit. n, Gebührengesetz. — cn Universitäten immatrikulierten Studierenden i4.A7si. Hievon entfallen 1025 auf die theologischen, 4268 auf die rechts» und ftantslMenschaftlichen, 41,'i5 auf die medizinischen und 4A5, an der Universität in Innsbruck 781, an der Universität in,Graz 914, an der deutschen Universität in Prag 793, an der böhmischen Universität in Prag 2444, an der Universität in Lemberg 216«, an, der Universität in Krakau 2522 Hörer. Die Uni° versität in Czcrnlcxlvil; wurde nur von 58 Hörern der Theologie besucht. An den weltliciien Ft wer-den nnd voranssichlich bald zu einem endgültigen (3r. gcbnisse fuhren. Ein gemeinsamer Ministerrat. Wien, li. Juni. Sonntag nachmittags sand im Ans-wärtinen Amte eine gemeinsame Ministerbcsprechung von längerer Dauer stau. Daran nahmen teil: Minister des Äußern Gras Änrian, Kriegsminister Freiherr von Stöger-Steiner, die beiden Ministerpräsidenten Dr. von Scidler nnd Dr. Welcrle und oic beiden Finanzminister Dr. Poodles und Freiherr von Nimmer. Das ungarische Maqnaienhans. Vudapest, ^ I"'"- Vor llberganq zur Tagesordnung interpellierte Baron Paul ^nley im Magnalenhans in Angelegenheit der Rcgn,rien,ng der (5rnte nnd lriti-sierte eingehend d,e in der Vergangenheit getroffenen Verfügungen. W sei nur der Tyst^nlosigleil zuzuschrei. ben, wenn Ungarn in diesem Jahre genötigt war, aus dem Ansland Mehl zu importieren. Ernährungsmini, ster Prinz W i n d i s ch gr a e p erklärte, dir rechtzeitige Nequirierung der Ernte sei der einzig? Weg, die Ver-fslegung des Landes nnd der Armee sicherzustellen. In der Vergangenheit waren wir nicht in dcr 5iage, den Ausfall in Österreich zu ersehen, aber wir werden viel» lelchl diesmal in dcr ^age sein, Österreich auszuhclfen. Einen Teil der Ernte dem freien Verlehr zu überlassen, zei ganz unuwglich, denn dies würde die grüßte Preis-lrciberel und den größten Wucher zur Hulge haben. Wem» wir OsleiTreich etwas abgeben, jo soll dies nur zum Höchstpreis geschehen, um zu rerhmdern, datz ein-zclne. Individuen Niesengewinne einheimsen. — Das Haus nahm dann die Steueruorlagen sowie die Vorlage liber die Vermögenöüberlragungögebühren mit Abände-rungen an, so daß beide Aorlaa>n an das Abgeordneten« haus zurlictgeleilel werden mnssen. Die Millelmächlc und die Utraina. Wien, 8. Juni. Dic Vertreter Qjterrclä>Unga,rns und Deiilschl. «nd :l!»., die Leutnante Locwenhardt und Ndet ihren 25. Luftsieg. Der Grfte Generalquartiermeifte«: von Ludendorff. Berlin, .^. Juni. (Amtlich.) Großes Hauptquartier, 3. Juni abends: Südwestlich von Toissons neue Fortschritte. Französische wegenaugrifse beiderseits der Ourcq. Italien. Sonnino iibcr die Nnalchiinninleit Eftlands. (sliiasso, 2. Juni. (ikgcnüber dcn zlrvi Vertretern der provisorischen Negierunss Estlmrds. dic von der italienischen Negicrung dic Anerkennung der Unabhängigkeit von Estlaiid in seinen cstinschon Gremzen einschließlich dc? Inseln iln Moon-Sund nnd dcr provisorisäien Negierung begehrten, erklärte den Blättern zufolge Minister des Huhern Sonnino, die italienische Negierung sei gemäß ihrer bereits bezüglich Finnllands eingenommenen Haltung und in übcreinstimmunn. mit dem Verhalten der verbündeten Regierungen ncneig!. vorläufig den csrlän-disa>'n nationalen Nal als eine tatsächlich unabhängige Orgmnsation anzucrfumcn. behalte sich aber jede Entscheidung in bezug auf die Zukunft und die Tcilnnhmc am Friedenskongresse vor. Die Vertreter erklärten sich durch die Erwiderung Sonninos befriedigt. T>ie Schweiz. Oberst Stegemann über bie Entwicklung der 3chl«cht im Westen. üttern, 2. Juni. Zur Entwicklung der 3chlacht im Westen schreibt Stegemann im ,Vund": Das französi-sche Verteidissunssssystcm ist zwischen 5teims und (5om< pit-gnc bis auf die Grundstellung aufqerlsscn worden und die Deutschen haben den Zusammenhalt der Cham-Payne», Maas» und Voqcsen-Front mit der picardifchen ^ront so stark gelockert, daß ^och heute schon die Ver-bindung Chalons—Paris nicht mehr als durchlaufende Transversale benühen lann und bei seitlicher Lerschie« bung auf die Äubo und Sein>Vuhnen und Ttraßen angewiesen ist. Dos war auch Iofsres ^age, als er m den ersten Teptembertagen 19^4 Front machte, aber er besaß damals eine vom Feinde gelöste neu ausgebaute Armee, die den atemlos in langgesudcltcn Kolonnen anstürmenden Feind in vorbereiteter Stellung zwischen Verdun und Paris mit einem umfassend ausgreifenden linken Flügel erwartete und über zahlreiche Reserven verfügte. Foch dagegen lann nichts anderes tun, als rück« wärtsglritend eine nene Widerstandslinie suchen und muft zufrieden sein, wenn es ihm gelingt, an dcr Marne nnd am 5nrcq eine Verteidigungsstellung einzunehmen nnd zum Stellungskrieg zu bewehren, ehe der Gegner zu neuem Schlage ausholt. Wie die Dinge liegeu, ist Paris, das .Herz nnd Widerstands^cntrum der franzö» sischcn Landesverteidigung, heute mehr bedroht als je zuvor. Die Bedrohung ist strategischer Natur und rückt die große Lagerfesiung so nahe an die Peripherie, daß :nit schweren Stockungen aus dem französischen Ver-lehrsneh gerechnet werden muß. Die (finfiihruna einer VundeWeuer abaelehnt. Bern, 2. Juni. Heute wurde das von >15.lX«i Vür-gerlichen unterzeichnete, von der sozial demokratischen Par» tei gestellte und einen, Teil der linlsstrhenden bürgerlichen Parteien unterstützte VollsbeyeHren llach Einführmlg einer direkten Vllndeöstcuer auf Ginkommen von 50l)0 Franlen llnd cms Vermögen von 20.0M Franken mit einer illiehr-hcit von rund 40.0W Stimmen aligelehnt. ^e^ Bee- nnd der Lusttriea ^wölf rnnlischc Fischrrfabrzeuge von einrm deutscken U'Vooi versenkt. London, !^. Juni. (Reuter >'>clfends an ixr >lüsie dcr Wrafschafi Dl,>ton eine flotte von sllilicil ^ischcrfahrzeugen angriff. Den Äesa<»unM!,i wurde befohlen, in die Boote zu gehen. Darauf giny em Regen von lilcschossen auf dic Fischerfahrzcuae nieder. Von den A0 bis 40 Fahrzeugen wurden 1i^ versenkt. Dcr Rest ver> danN scine Rcitu,^ dem Umstände, das', das Unterseeboot bei feiner Arbeit gestört wurde und rUlch^ubrea>-n. Es luarf eiligst scine Bombe,, ab. Vier Personen lourden schtver verletzt. Frankreich Angriffe argen Mil,,«. Genf, 1. Juni. In der „Virils" vom <-!>. 2Ungarn heftig an. unid führt den Nachwcis für dic Absurdität der osfiziellcn uern. In jcdem Falle ^ ,l. reich Östcrrcich.Ungarn geyenüber scine > > ., ^Ii. til treiben müssen. Statt dessen gefallen wir uns in töl. pclhaftcr Weise darin, ülicr Österreich-Ungarn zu spotten nnd es als Vasall Deutschlands hinzustellen und stärken so dic Alande, die es mit unserem „d ver. knüpfen. Um des bloßen Vergnügen: ,............:i schein« l>aren Sieg zu erringen, ift man bemüht, die Auflösung Österreich-Ungarns denvirllichen zu hclfen. ohne sich je» doch der Rückwirkungen bewußt zu sein, die ein solcheZ Ereignis haben würdc. ^aibacher Zeitung Nr. 125 _________864_____________________________ 4 Juni 1!,18 Uußland Die Sovjets gegen die (5zecho»Tlovalen. Moskau. 29. Mai. lAgentul.j Die Erbebung der czecho.slovakischcn Truppen, die nach Vl^dmuswl ziehen, um an die französische Front gebracht zu luerden, endete mit heftigen Zusammenstößen mit den in Peusa stehen» den Tovjettruppen. Tie Czech» Tlova ken leisteten den von der Roten Armee unternommenen Versuchen, sie zu entwaffnen, hartnäckigen Widerstand. Tcr Beauftragte für den Krieg, Troctij, schickte ein Nundtelegramm an sämtliche Eiscnbahnerorganisatiunen des Ostens, in dem cr die Neförderung der erwähnten Truppen auf den sibi» rischen Vahnen verbietet. Alle bewaffneten Czechö.Slo» ralcn, die in die Hände der Noten Armee fallen, werden nach einem neuen Befehl Truclijs an Ort und Stelle erschossen werden. Um die Ausständischen von jeder Ver-bindung abzuschneiden und sie im Vormarsch gegen Osten zu behindern, haben mehrere Eisenbahnlinien ihren Verkehr eingestellt, so auf den Linien Pensa— Nusajevla und Ufa—Omsk. Tie Aufständischen entfalten emen entschiedenen Widerstand, wobei sie in mehreren Gefechten über die Negierungstruppen die Oberhand be-hielten. Rnmänien. Die Wahlen. . Bularcst, ,,. Juni. Tic Wahlen in das erste Senats-tollegium haben ciilon überwältigenden Sieg der Regierung ergeben. Von den sechzig Sitzen dieses Kollegiums sind 50 der Regierung zugefallen. Außerdem wurden als Unabhängige General Avarescu und der yetocsene tati-stische Minister Vadcrrau gcluählt. In zwei Distrikten sind Nachwahlen erforderlich, ^u den neugcwähllen Senatm-en gehörein der ^nisterpräsident. fünf Minister und sccl)s Generale. Todcssall. Wien. 3. Juni. Ter ehemalige Ministerpräsident und Etallhaller von Niederösterreich Tr. Nichard Gras B i e nert l) - Echmer lin g isl hcnle srnh nn 5,st. Le. bensiahre gestorben.' Tagcsttemgleiteu. — seinem Amts den Berlinern kommen mußte, ist er mir Amen immer, ersucl)cn und dann brieflich das Nötige anordnen." — Das geschah denn auch. Der Patient schickte seine Haare ein, befolgte die ihm schriftlich erteilten Verordnungen, um dann aufs neue seine Haare zu schicken. Die Kur fand schließlich ihr Ende mit einem Brief, an dciscn, Zuhält dor Arzt locnig Freude hatte. Denn der Patient schrieb: „Beiliegend erlaube ich mir. wieder einige Haare «mzusondon. Leider werde ich die Sendungen nicht fortsetzen können; denn die heute Ihnen zugehenden Hanrc sind me.ne, letzten." - Wie Gchcimrat v. Frerichö einmal eine lastly Patientin, die die ^legenheit benühon wollte, nm be. dein berühmten A^t eine Gratistmlwltatwld zu erschleichen, abrührte, zeigt folgende Geschichte: Die Dame die in einer Gesellschaft Frerichs Tis^mchbarin lua^, schill derte, dem Kliniker Nl^t fteullichster 'Ausführlichkeit die Kmnlhcitserfck)eimmgcn, die, sie an sich beobachtet hatte. Sie endete mit der Frage: „Was raten Sie mir, da zu tun, Herr Gcheimrat?" — Die prompte Antwort lcwtete: „Da rate ich Ihnen, sich an einen tüchtigen Arzt zu wenden." — Die Anekdote erinnert an die (^schichte von einein anderen Arzt, dcr in ähnlichen Fällen, womr er «uf der Straße ode? in einem öffentlichen Lokal voll! Bekannten durch solche GclcgenheitskonMtationen belästigt wurde, mit ernster Miene zu sagen pflegte: „Ziehen Sie sich, bitte, aleimbten, Zettel". Die dabei liegende Urt-unde besagte: „Ich Llüdovicus zu Näß, Pfarrherr zu Sempach, thue kund ... da fein fürstlich Gnad erschlagen und sein Leib erfunden worden, ist desselben jahrs cin großer schöner plumb auf dersolben loalstatt gefunden und erfunden worden, als ich solches von viel der clteren miner Untertanen und Kirchgenossen gehört. Und ist dcr vermeldet plum voll kleiner plumb, mit rotten plettlin auHloendig, und das inwendig piz>Iin woiß gcferbt gesin!." Dioscs sind einige, allerdings schwaä)e Behelfe, an diese SagenbUime wic an den> Äfra die Frage nach „Name, Heima-t lind Sippschaft" zu richten. Weitere Nachrichten l>esagcn, daß zu Senrpach noch an zwei Stellen solche Blumen, aufgefunden wurden,. Mallcolns Felix sagt, daß eine dieser Blumen von so wundervoller Schönheit und von so ungewöhnlicher Größe war. wie das noch leines Menschen Sohn gesehein habe und daß sie zum Andenken ili der Kapelle von Tcinpach aufbewahrt werde. Wic sie doil, dort nach dcm Schloß Tirol tan,, weiß man nicht. — (Was in geliehenen Vttchcr» „efunde» wird.) In geliehenen Büchern findet !x'r Leser außer Randbemerkungen, gelegentlich wohl einen Strußenbahnfahrschem, ein Blatt Papier oder ähnliche Dinge, die als Lesezeichen gedient haben. Die. Angestellten, von Leihbüchereien aber finden in den, Büchern, wcmi sic zurückkommen, manchmal die seltsamsten Dinge und erl^lton damit einen neuen Bewcis dafür, wie vergeßlich und leichtsinnig die Büchcrleser sind. Der Inhaber einer großen Leihbücherei hat jüngst hierüber einiges ausgeplaudert. Eine der Damen seiner Leihbücherei lx'uierkte in «inom jüngst zurnckgelomlnen!.'hn Tage ltxlrten müsse, ob sich nicht inzwischen, der Verlierer melde. Wer das Buch zurückgebracht hatte, wcrr nicht '.n,rhr festzustellen. Schon am nächsten Tage kam einten und stellte einen sehr hohen Wert dar! In der Leihbücherei hat sich einmal in einem Buche ein Scl^eck über lO.ON« Mark gefunden. Es war bekannt, wer das Buch zuletzt in Händen gehabt hatte, und so konnten dem Besitzer dieses Geldwertes seine ll».l>0U Mark sogleich zugeschickt werden. Er hatte den. Verlust noch gar nicht bemerkt! Cin>?r der Angestellten der Bücl>r>ci war nicht wellig überrascht, als cr in einem der Bücher — lauter Reisowerten, die ein bodeuwnder! Maler zuletzt in Ha.il-den gehabt hatte — ein prächtiges Aqliarcll fand. Vian benachrichtigte, den Künstler, und dieser war so cntig, dem glücklichen Entdecker das Anerbieten zu maäien, loenn, er bei drei Vorsuchen erriete, luas das Bild darstelle, so dürfe er es behalten. Es war, so fügtc cr hinzu, als Illustration zu cinom der Neiscwerkc gedacht. Der Angestellte lMe das Glück, schon, beim zweiten Male das Richtige zu treffen, und kanl so in den Besitz des wertvollen Bildes. Wenn all die vertraulichen Briefe und anderen Schriftstücke, die in geliehenen Büchern als Lesezeichen liegen bleiben, in unrechte Hände gerieten, so könnten sie heilloses Unheil anrichten. Auch dafür bringt dcr Leihbüchoreibesitzer einige schlagende Beispiele aus seiner Erfahrung. 5turz nachdem eine Verlobung in den höchsten (^sellsckMtsschichleu aus-cinandcrgegangen lvnr, fand eine feiner Angestellteil einei, Brief dcr Braut an eine Freundin, in der die nül^cren Umstände, dcr Entlobung haarklein auseinandergesetzt lvcrren. Ein gewissenloser Finder hätte durch Veröffent< lichunn oder Bemitzung dieses Briefes einen großen Gc« sellschaftsskandal hervorrufen tännei!. (Das unsichtbare Pariser Hemd.) I^ der Arbeits. börse in St. Etienne fand kürzlich eine große Versammlung der Wäscherinnen statt. Die Einberufung der Ver-sammlung tuar veranlaßt durch die erhöhten Schwierigkeiten im Wäschereigetoerbc. Die Sitzung in diesem merl-würdigcn Parlament verlief ällßeost bewegt, bis sich am Schlüsse eine „Abgeordnete" erhob, nm folgcilde lehrreiche Rede zu halten: „Die Wäscherinnen und Büglcrinnen miisscn sich sofort mit dcr Genossenschaft der Schneider verständigen, damit eine neue Mode eingeführt lvcrdc. Nach dieser Mode muß die Weste so breit' und ti«f wie nur möglich ausgeschnitten sein, bannt ein möglichst großer Teil der Hemdbrust unbedeckt bleibt. Auf diese Weise wird die .Hemdbrust hoffentlich schnell schmutzig Norden. Die jchigen hohen Wcstcn hingegen l>cdeulen für unser Gewerbe einen schweren Schaden, denn es bleibt ,mr ein ganz fleines Stuck der Hemdbrust frei, so daß da« Hemd lange nicht so häufig gewechselt ivird, crls es geschehen müsse, damit unfere Einkünfte die erforderliche Höhe erreichen." Dieser „saubere" Antrag wurde vuin gesamten Parlament der Wäsclierinnen ohm« loeiteres angenommen^ - tEmc amüsante Noxerneschichte.) Am 4. Juli hät« ten die beiden gefeierten amerikanischen Boxer Ieß Nil» lard lind Fl-ed Fulton zu Reno iin Slaate Nevada zu einem Match lim die Weitmcisterschaft antreten, sollen. In der amerikanischen Presse en6spa,nn> sich eine erregt geführte Debatte über die Zulässigleit des Wetttampfcs, bis der Gouverneur von Nevada, Boyle, in folgettdcm Telegramm seinen Standpiinkt klipp lind tlar zum Ausdruck brachte: „Willard und Fulton Nx'rden weder am ^. Juli noch zu einem anderen Datum in Nevada lim die Siegespalme ringen. Ich bin jedoch gern damit einverstanden, daß sie, ohne sich alten, wogegen dcr dortige Gouverneur Lindsey gleichfalls Protest erhob, indem er telegraphierte: „Solallge ich Gouverneur bin, darf das Ma>!ch Willard-Fulton nicht stattfinden." Der Vor,er Ioß, Willard fühlte sich durch diese Äußerungen der beiden Gouverneure in seiner nationalen Ehre heftig ge-. tränkt,und erklärte dem Pariser „Journal" zufolge: „Ich bini mehr als vierzig Jahre alt und habe eine Frau und fünf linder. Wenn der Präsident meine Altersklasse «n>» beruft, locrdc ich sehr glücklich sein, seinvm Appell gehör chcn zu dürsen. Aber die Gouverneure von, Nevada uud Neumer.ilo l^bcn, da nichl da>s geriilgste dreinzureden." In ähnlichem Siniw äußerte sich auch Fred Fullon, dcr seinem Partner an patriotisÄM Opferwilligteil natürlich nicht nachstehen wollte, aber el>ensowenig .(^ncigtl^cit zeigte, der Einladllng ail die Front derzeit Folge zu leisten. — tDer Professor der Gconchtnistunsl.) In der Pa^ riser „Liberty" war kürzlich zu, lesen: Eine Dame, die sehr unter ihrer Gedächtnisschwäche litt, nahm bei einen« berühmten Professor Unterricht. Der Professor erklärte, eine unfehlbare Methode zu besitzen, die ihm ermögliche, nichts zu vergessen. Die erste Stunde war vorüber, die, Schülerin entzückt. Aber kaum war der Lehrer fortgegangen, als es kräftig an der Tür klapste. „Was gibt's, Ma rie?" fragte die Dame ihr ^immermädchell,. — «Der Herr Professor ist's, gnädige, Frau. Er hat seinen Regenschirm vergessen..." Approvisionicrltngsangclcgcillioiten. — , von halb N bis l l Uhr Nr. ^0l bis 400, von N bis halb «2 Uhr Nr. 401—(!<)(), von halb 12 bis 12 Uhr Nr. 601—80!», uachmillngs von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 80!~ UM, wn 2 bis halb 3 Uhr Nr. 1W1 — 1200, von halb 3 bis !i Uhr '>>r. 1201 — 1400, von N bis halb 4 Uhr Nr. 1401 —1N00, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 1601—1800, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1801 bis 2000, Vvn halb 5, bis 5 Uhr Nr. 2001-2200, vl.n 5 bis halb L Uhr Nr. 2201 bis Mi, (5nde. NMliz st lit» Ml- und PmiWckchrWen. — lAmcrilanijche schwarze kiste.j Das Verzeichnis der in neutralen Bändern ansässigen Firmen, die gemäß dem ameritanischen besetze vom 6. Oktober 1917, be> treffend den Handel mit dem feinde, ans die amerila» nische schwarze Liste gescht sind, lann in der '^eit von 9 U;n vc'.mlltags bis 3 Uhr i:achmi,P> stelle sür usterreichis6)e Permögen ii'l Auslande, 3^'icn, I., Slubenring 10, Zimmer 74, eingesehsn werden. ttaibaflct fleitung 9it. 125_____________________________&$b__________________________________4. 3uni 1913 UNTERKRA1NER BAHNEN. Knndmachnng. , Bei der am 1. Juni 1918, in Gegenwart eiaes k. k. Notars stattgehabte» öfftnt-licben Yerlosung der gesellschaftlichen 4*/0 Priorittits-Anleih» rom 1. Juai lä#8 im ursprünglich» Nominalbttrafe *«n fl. 7,000.000 — = Kronen 14,000.000— w«rd«a 9 Serian im Gegamtnominalbetrage von K 90.tO0—, und zwar: Serie 28 enthalUnd j« die Nr. 1 ä ö. W. fl. &00O— = K 10.000-— > iO » » • » 1 > » » > 6000 — = » 10.000 — 129 » » , » 1 » » » » 6000— = » 10.000 — 18* > , » » 1 » » » . 6000-— = > 10 000-— 401 » » » » 1 » » » » 50Ä0— = » 10.000 — » 10J4 > > » » 1—6 » » » » 5000— = » 10.000-- » 1086 » > > > 1—6 > » » » 6000— = » 10.000 — » lOfl » » » > 1—5 » » » > 5000-- = » 10.000- » 118t > » » » 1— 6 > » > » 1000— = » 10.000 — gMogeu. Die Riokaahlung der obtrwäbnten ausfeleittn 8chuldTer§«hreibung«« erfolgt vom ü. Dezembe* 1918 bti der Krainistheu Sparkassa in Laibach uad bei dem k. k. »nv. OcRterreichiBcheu Credit-Institut« für Verkthrs-Uuttrnebmungen und offentliehe Arbeiten in Wien, I., Am Hof 2. Mit dem Tage, an welche» di« Rückaablung der ausgelosten Schuldverschreibungen fällig wild, hört jede wtitore Yerzinmng doreelbem auf uui 68 ¦ind demaach bei der Rückzahlung außer den Original-SchuldveTsehrcibu*g«n auch all« «¦gehörigen bis au dem beneichnoken Tage ni«Ut vorfalUnea Coopoas und die Taltn» iar(}ckzu8t«llon. Fflhlende Coupons w«rien vom Kapitalnbetrage ia Abaug gebracht. ReBUnten : Sari« 711, Nr. 3 uad 5. Wien, am i. juai 1918. Uiiterkrainer Bahnen. 1761 (Naehdruek wird «icht honoriert.") Zu mieten gesucht PF" ab 1- Jnli ~W zwei schön 7iflimPr möblierte Z^ 1 111 111 CI «nit Gartenbenfltzung; ev«ntu«H in der Umgebung Laibach. Anträge anter „Jnll" an di« Administration dieser Zeitung. 1718 Klavierlehrerin für Erwachsene wird ab sofort gesucht. Anträge mit Honorarangabe an die Ad-miniitration dieser Zeitung unter „Klavl*r-.tunde«. 1738 2-2 KORKE " tfi>brau«fat, ni«ht yrabre*hea nai ai«htg«riBicn, pr« Iil«gra«mn bis .... K 36'— CUiampaffner-iratmrkork«, la.Bg«, aieht gebr««a»B (keiao Kunstk«rke) pro ötä«k...................... „ 1- — neue Plas«h«ak«rk« pro 1 Kilogramm.............. „ 76'— keiust g©ff«n B«m*Bteriiiij; per Machmahxne Karl Kraus, Wien, II., Darwingaste 37. 104 MILLIONEN PAAR j IN 3 WOCHEN VERKAUFT | PoRTore Biegsame Holzsohle nl§ht!"" A .^^M^^ff w>t L*Ur D. R. P. 9M ^„go »sUrr.-ungar. Patent angemeldet. Beeinträchtigt nicht die Eleganz des Schuhwerkes! PORTOIS-FIX. A. 0. WIEN, III., UNGARGASSE 50-61. General- u. Rayonvertreter gesucht. — lPostalizchcs.j Tcr Vl'rtmlfsprcis dcr Antwort-scl^iin' <(5^lip^ns.v^pl.nisc> winde l.».un 1. Iuni »>'>< 5l» l> — sPostsParlasse.j Im Mumiie Äiicii l,ctrl>>il,'n' >>' Hram die Ciülli^'n im Eplirocrlchvc !59.5-40 K ^5 !i, im Tchl'clvcrlchrc ^^,4^'0.8W l< 24 li, dic ^i!clz(il)l"nqcu im Sparocrlchrc W.888 K 2? l,, im ^chcct^vsl'hrl,' 14,776.100 K 86 Ii. — lTöblich verunglückt.! ^m ^'islosjcncn ^rl'lw.q ünchmillmis u»ir d<>r Elcllvol^hi.itcr ^nniz z.lrl)l,dnrfcr in dcr ?sabris in TodrlNKi mii d^r Nciniqxnfl und Untl'r-snchnnc^ d<>r elckirisch^'N Stroinlcilnnq licschlifli^. In jcincr Näl)^ vcrrichictl' dic gleiche Ärwil der 25j^hriac ^andsiunninslinlcrist Imwsz ^lis.'.ll'wi^ Pl^iUich vor-luchm Krondorfer einen Aufschrei' nlser sich mndvchk, sdl) cr öd^lmrih ^m clcltrischen Stri,nnl^ilunMr^l)t l)n»^n.^r eillo llM sofort zu Hilfe und riß LaZzlowiz? vom üeiiunqsdrcht hcrab, d^ch ware^ schm. .',u spii<. denn d<>r wsort herbeiqerusenc Arzt lml.llo nur den bereils ^inm'lreleneu Tod feststellen. Der Vernnglnckle «lmnnNe aus Kal, ^knnitdt Eqer in Un^irn. — l^m Brunnen ertrunken.) Vci'U Sucheu einer Gichlanne siel der fünf Jahre alle VcMer3,chn 6uqen z»or,!za in (irzelj, Vezirk Wippach, in einen! Nrnnnen und erlrans darin. Tic anqewendelen Wiederbelebuuas. versuche blieben >.chne Erfolq. — lDurch Messerstiche schwer vcrle^t.j Am vnslosse-nc», Mittwoch wurde der 20 Jahre alte Telegraphen-arbciter Anton .^oderman in einem s^aschanse in ^lref;' nih dun einem (zisendahnarbeiter ohne jedlvede llrsache nbersallcn und dnrch Älefserstiche in die Brust derart znaerichlet, das; er ins ^andesspiial überführt werden mußte. ^ jUnfälle.j Der 40 Ichve .-,!<,' ^cischj^,^ )il^Z ^iodel fiel auf dem hiesigen Hauplbahnhofe von einem Uaqqon lind zoq s'ch schwere Nerlchunaen an beiden Beinen z». -^ In Telo bei 'Hqq q^rie, Mishul'l Nernol zu Hause unter einen umgelipplen ^a^-n „no brach sich das rechte Bein.—Als die 82 Jahre alte verwit^te Ge. meindearme Iosesa Sirnil die llnera,ueren wollte, wurde sie von der eleltriichen ^ der Gewehrlans, wodurch er an der rechten Hand schloer beschädigt wurde. — Veim füttern wnrdc die 50 Jahre alte Inwohnerin Maria Nudolf in Schwarzenberq von einer Huh mit den Hörnern in dcn Unterleib qestoßen nnd schloer beschädigt. — Der elf Jahre alte Vesit'.erssohn Inst in Podqorni l in Praprotno brdo erlitt dnrch eine beim Spielen zur (5iplosion qe' brachte Militärpatrone schwere Verlegungen an beiden Händen nnd im Gesichte. — (Vine Alpenhüttc nusgepliinbert.) Im Laufe des Winters haben nnbesanntc Tiebc die Alpenhiiiie de^Slo. venischen Lllpenvereines aus dem Vr^.i6 gewaltsam ans» gebrochen und sasl vollständig ausgeplündert. lratzen, ^opjpolster, 12 Noßhaarleilpolster, eine Wand» und eine Wecternhr, 6 Waschbeclel«, 2 Porzellanlrüge und ein Glaswasserlrug, 7 Nachttöpse aus Porzellan, ein Schnellsiedcr, 6 blechernc Wassereimer, eine Küchen» wage mit 6 Messinggewichtcn, 14 Töpfe und Kasserollen, ^!0 Porzellanteller, 20 ilasfeeschalen, 1^ Weingläser, 6 Numslafchen, 2 Thermometer, 6 Wandspiegel, 8 Spuck-näpse, ein Kokosteppich. 3 Bettvorleger, dann verschie-denes Küchen, uud .Hausgerät geraubt. Tie Täter zer» schlugen mehrere Fensterscheiben, beschädigten die Tnr, zertrümmerten einen Sparherd und nahmen mehrere Tnrschnallcn mit. Der Gesamtschade brlänst snb auf 10.800 K. — ,., ^>^ Vc-sihcrin Viaria Toncli in Moste le, dcr ixn Uhrcnhandcl anfmerlsain verfolgte und lu'im'rl'lc, daß sicl, im Koffer der Toncli <,nch cinc «Wldcin 5x'rrentas^lnlhr saini solcher >tcttc Ix'smid. «lls die Toneli dr I^jähriac Bursche abci lehrte bald zurück, schlich sich unliemcrlt inii ,(>rus ein nnd entwendete aus d<,'in 5wfscr dic ^^Idene Uhr samt Kette im Werte von ül Uhr vcrlanfle der Bursche txnm nin 1!>0 >».. loorauf er daS (^cld nrößienteils mit — In Al'iocscnhcit der Hausleut< Til'l, ins l.'rrft'crrtc Hnls dcs Beiii^ers ^utoo M,tu/ üi Pef<'I, (/Gemeinde Presser, ein und stahl - vatc, 67 I.- Torothea Bajt, ^iäherin, 22 I.) Maria öeleznil, lHisenbahnbedienstetenwitwe, 70 I.; Josef >> lo^iel, «.teuschler, 86 I.; Maria «avnt sich von ocr z,»!'i: Mady Christians nicht zu viel versprochn; mit ilnrm Erscheinen ift ein neuer Star von ungewöhnlicher :'li> ziehungslraft auMganycn. Die reizende. Schauspiel, .ü, K'ady Chiistia-ns ist eine Tcxliter de3 A'ßliÄA'n Mitgliedes des T Rudolf Christians. Nis zum Ausvrnche des 5t-riege» Nxil die Künstlerin in Amerika tätig, tvo sie T-rinmph ss n,n 1, halb U. 7 und l» Uhr al>ends. ilino „Idenl". Prosiramm für heute ^icn?taa du ^. Juni: „Der Herr Nntcrsuchunnörichter", Film-Schauspiel in 5 VNtcn von ^aoiÄoui' -n> ,. ^»i,l >> Törzs und Tesiderius Ke^e^. „^nfelchens ^rntner<<.. !» Lirbc«lnl»entcuer" i> in eiilei» ^ ^icht für dicIui, ... .._.............., lUhr; dic ^,, um lM, !) Uhr abends im (karten mit ersttlassisser Ihi' 'tcr.Qrchcsterl^Isituiiy. .^i„o ,.Id<'aI". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. ggibadjet Bettung 9it. 125______________________________866________________________________________4. ^uni 1918 I Anme,drr vill. österreichische Kriegsanleihe ] ===== übernimmt zu den Originalbedingungen und erteilt bereitwilligst einschlägige Aufklärungen = 1 I 1684 ö die Filiale der k. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel nnd Gewerbe in Laibach, j Amtsblatt. Št. 8008. 17B3 B—2 Razglasilo. Raepisuje so mesto okrajae babice aa Vinici z letno remuneracijo 200 K. Doticne prošoje s prilogami aaj ae V^V^° do20.junijal918 podpisanemu okrajnemu gl&vantT«. C. kr. okrajno glavarstvo Crnomelj, die 22. maja 1918. št. 16.087. Razglas. 173° 3~2 Lot kiajevne obèine Voglje se bo da« 1 U. junija 1918 ob 10. uri dopoldue pri c. kr. okrajnem glavarstyu v Krauju, Boba št. 6, potom java« dražbe t aakup oddal za ilobo od 1. julija 1918 do 30. junija 1928. Zakupni in dražbeni pogoji bo zamorejo vpogledati pri c. kr. okrajuen» glavarBtvu t Ktaiju mad navadnimi uradnimi urami. C. kr. okrajno glavarstro v Kranjn, dne 25. maja 1918. Z. 16.087. Kundmachung. Die Jagdbarkeit der Ortsssemeinde Winl. !lrn wird am 19. Juni 1918 um 10 Uhr vormittags dei der l. l. Nezirlshauptmannschaft in Nrainburg, Zimmer Nr. 6, im Wege osfent» licher Vtisteisserung auf die Dauer vom I.Iuli '.^18 bis 30. Juni 1923 zur Verpachtung ge-langen. Die Pacht» und LizitationKbedina.una.en '^lnen während der gewöhnlichen Umtsstunde,, bri der t. l. Bezirlshauptmannschaft in Kram-durg eingesehen werden. K. k. Bczirkshauptmanuschaft in Krain-, bürg, am 2b. Mai 1918. 1747 Pr. VII 68/18/1. Erkenntnis. ^m Namen Seiner Majestät des Kaisers >:^t das l. l, Landesgericht in Laibach als ^ichgericht auf Antrag der l. l. Staats« anwaltschaft zu Recht erkannt: Tcr Inhalt der in der Nummer 122 der in !':ii,ach erscheinenden periodischen Druclschr'ift '>I.»v«n»lci ^»roü» auf der. 1- Seite abgedruckten rillen, beginnend mit «6>i6nn «llro^bo» und > .dcnd mit «bo n»5l»» des Berichtes «iiloveuglli !!r v Druilnil^u», und der auf der 4. Seite l>'^'dructten Stelle, beginnend mit «Ntvar je,» > !w endend mit «tlnuov» des Aufsatzes <1lie6 v xpomlaäi», begründet den objeltiven Tat» >siant> deS Vergehens nach §300, rücksichtlich ,< 302 St. G. Es werde demnach zufolge des 8 489 Tt. P. O. die von der f. l. Staatsanwaltschaft .cr'ilgte Beschlagnahme der Nummer 122 der ,^itjchrist «3lc»vou»!ne derselben und auf Zcrstürunss des Satzes ^ r beanstandeten Stellen rrlamit. Laibach, am 1. Juni 191«. l^6 Pr. VN 67/18/1. Erkenntnis. ^>m Namen Seiner Majestät des Kaisers i it da? l. l. Landesgericht in Laibach als ^ Ngericht auf Antrag der l. t. Gtaots» anwaltschaft zu Recht erlannt: Der Inhalt der in der Nnmmer 123 d«r in v, i)ach erscheinmdcn periodischen Druckschrift <'I,.von«>:» ans der 3. Seite abqcdr«ckten Stellen, b lixnend mit «vnäuv u^Ireädn» und endend >> i «do nah», des Verichtcs <^lnv«i>«ki tubor > I'ruimirju», begründet d«n objeltive« T«t» d ^nd des Vergehens nach 8 »00 Et, G. ««werde demnach zusolge de« ß 48V ' ' ' . n /1 "°" ^" ' '- Staatsanwaltschaft -'?l»gte Beschlagnahme drr Nummer 12» der ,, Schrift .8wvou«<:. b.ftiltizt und gemüh der 8ß 36 und 37 des Preßgesetzes vom 17. De. zember 1862, Nr. 6 R. G. Bl. pro 18kg, di« Weiterverbreitung dcrftlben verboten nnd auf N»rnichtung der mit Beschlag belegten Ezem-plare derselben und auf Zerstörung de« Satze« der beanständeten Stellen erkannt. Laibach, am 1. Juni 1918. 1745 I 22/18-2 Ginleitung des Verfahrens zur Todeserklärung. Herr Karl Tauzher, geboren am 3. Juni 1679 zu Laibach, Gesellschafter der offenen Handelsgesellschaft St. ,;«nel>en. Groszhandlttngdhalls MziMs üillMl>cl G.lll.!l.tz. «raz. l622 6 Telephon interurban 032». ! T>ru« und «erlag von Jg. v. lkleinmaljr K Heb. B»mbcrg.