Eaibaditi Mrnhrublall, Organ der versasiungsparlei in kram. Hr. 584 abonnement«-»tbingni[fe: AanziLhrig : Fur Saifcad) si. 4.— Mit 9ioft si. 5.- H-lbiahrig: . . . 2,- . . . 2.50 VierieliLhriz: . . . 1,— . . . 1.25 Samftag den 17. October 3nftrtion«-U)reift. (tinfvaltiqr Prtit-Aeile a 4 ft., bei Wiederholungen k 3 ft. — Anzrigen bit 5 ZeUrn 20 fr. 1891. Fur SufteUuitg in'I Haul: BirrtellLhrig 10 ft. >R ebactt on, Administration u. (tretbition: Schuftrrgafft Nr. 3, 1. Stock. Wiener Brief. tef.infiaif) contra Dunajewski. — Action der Jungczcch^kn.) "'e'Nva-y 14. October. I N- — Die Wiener-Blatter constatiren uber- «instimmend ben pessimistischen Ton, den der Finonz- Dr- Steinbach in seinem Finanz - Expose ^aeschlagen hat und der gar merkwurdig von bem ftoLn Selbstbewuhtsein seines VorgangerS absticht. ^kberhaupt aber liest sich die ganze Rede Steinbach's eine energische Polemik gegen die DunnjewSki'sche kaniDoIitif, und roenn auch der jetzige Finanzmi- ein grohes Mah von Delicateste gegentiber U* Borganger betunbet, so kann man doch ruhig | ” ftin oppositioneller Nedner und kein ^»Ktionelle« Blatt im Laufe deS letzten JahrzehnteS C vielberaucherte Finanzkunst dcS Dr. v- Duna. j. ... ejncr vernichtenderen Kritik unterzogen hat, y? ftetr Dr. Steinbach. Schonungslos wars er £ KartenhauS der Dunajewski'schen Budgetirung £ unb anstatt be« tragen FataUsmus unb ber Sttftberounberung forbert er strenge Arbeit unb ^»k-berrschung. Wenn bas Deficit fur ein Jahr bet sagte Herr Dr. Steinbach — bann Ksbalb baS Bubget noch lange nicht ein guteS, k. yen„ xs fiir mehrere Jahre geschwunben ist, tann man auch baraus noch lange nicht schliehen, tz . wir unS in gitnstigen Finanzverhaltnisien befinben. SLut sich biefe posthurne Polemik nicht ganz birect 9hu\. grbrefie deS Herrn v. Dunajewski unb seine« »Wicistischen GeneralstabeS, der seinen Chef bi« IettilLrlon. Theodor Korner. h , t.i bet Korner-Feier dcS Laibacher deutschcn tffereince S-h°"°" lZ^T^°ani ®L ”b°If lEchlur.)' Dann ging es frohgemuth nach Norben, bem ^'^DaS Lagttleben, da« KSrner wahrend der nachsten te ffibrte, war eine romantische. von bet roilben »Jr• be« Kr'iegeS erfllllte Zeit. Kiirner war gleich Clement Eintritte entztickt von bet Llltzower Frei« f* J unb seine Begeisterung roahrte ungeschwiicht h iu seinem Tode. Neben ©tubenten biente L? b „ Liitzowern eine Reihe junger Abeliger, so L1 y flbet bes Fiihrer« unb sein Schwager Graf h* «>.bna auherbem StaatSbeamte unb Professoren, y ~te „„b Ktinstler. Theodot betichtete bem Voter, W »r mit ben gebilbetften unb auSgesuchtesten &„ vm S-», D-u'Ichlmd" « 8Ieit mb ®li«t lu Rbrnet’« Kamerab in bresen denkwllrbigen Tagen k ’6' ulfi Stiebtich Lubwig Jahn, bet „Turnvater". SLi Batte kurz vorher im Jahre 1811 ben ersten Antafe auf ber Berliner Hasenhaibe eroffnet. Er Vhe bobutch ein Vor- unb Mitarbeiter be« Ge-V*rs von Scharnhorst, be6 genialen Reforrnators ^ preutzischm Armee. Sollte da« Heer, roie Scharn- in ben siebenten Himmel erhob, roeil es ihm gelungen war, ein deficitloses Budget vorzulegen? Es entschei-det aber bei einem Budget nicht das ziffermahige Gleichgewicht, das haufig die Folge vorubergehender zufalliger Einnahmen ist, sondern das okonomische, d. h. jenes Gleichgewicht, bei welchem die Ausgaben fur den Dienst des betreffenden Finonzjahres aus ben Einnahmen besselben Jahres gedeckt werden, und wo noch uberdieh Mittel fur eine planmcihige Schulbentilgung vorhanden find. Herr v. Dunajewski strebte bloh ein ziffermahiges Gleichgewicht on, seiner Selbstgefalligkeit genugte die auherliche Thatsache, dah der Fehlbetrag geschivunden; Herr Dr. Steinbach sucht, roie es scheint, das okonomische, das ftaats* wirthschaftliche Gleichgewicht zu erreichen und dieser Versuch muh ihn naturnothwendig zu einer Verur-theilung der Gebahrung seines VorgangerS drangen. „Kann man wirklich von einer Ordnung des Staats-haushaltes sprechen, wo das Steuersystem so wenig elastisch ist, dah der zufallige Mehraufwand von einigen Millionen eine ernste Gefahr fiir das Gleichgewicht hervorruft, wo die directen Steuern nicht gerecht vertheilt find und namentlich kein Organismus besteht, urn die zweisellos vorhandene Steigerung des Volkswohlstandes in bem Steuerertrag zum Ausdruck zu bringen, wo bie inbirecten Steuern in ihrem Ertrage ungewitz fmb unb le Autel Mutafianu, roelcher fagte: „Jhr elit' roHtet bie Fohne ber slavischen ©olibaritdt, roir hoffen, bah batuntet bie Fteiheit, bie national* Gleichberechtigung zu vetstehen sei. Zu biefer mcltfl sich auch bie Rumonen, bie in biefer Hinsicht Kil Ihnen zufammenstehen." Dr. Trojan erflarte i‘ einem Schreiben, bah bet tiicksichtslose Egoisms unb bus augenfcheinliche Streben ber Deutsche« ber Magyaten, olle iibrigen Rotionen Oesterreilj' Ungatns zu beherrschen unb zu btbriiden, olle iibti1 gen Rationen nothgebrungen zut gemeinfamen P; roeht fiihren. Rebacteur Hotico fiihrte aus, W ber Getntonisinus unb Magyarismus zufammengf roachsene Zroillinge feien. Mit bet Bernichtung Einen miisse auch ber Anbete zu Grunbe geh* Det Rutnane Dr. Popoviči erflarte, bah W fleinen Rationen, roeitn sie sich zu einer Phala"! veteinigen, unerroartete Erfolge erzielen roetben. 61 toaftirte auf bie jungczechische Portei, roelche bx Foberalion in ihrem Programm Habe. Det Kriegsministet F.-Z.-M. Freiherr v. 9au« foll sich gegen eine jtingft im Polenclub vetlang" Decentralisation ber Stootsbohnenaui' gesprochen haben. Gelegentlich einer in Berlin ftattflefunbenen @6' cialisten-SSersammlung erflarte ein SWebnet• „R uhlonb sei ber Feinb Deutsch lonbk unč es sei Pflicht ber ©ocialisten, auch mit politi^® Gegnern zusornmenzugehen, um bie Sarbaren jeben Pteis zu Boben zu schmettern. Ruhlonb tnSjr zerstiidelt unb noch bem Often zutticfgebrangt, * miifse revolutionirt roetben, soroohl butch socialists Slgitationen im Jnneten, roie butch Anfttengunj«11 von Auhen." Det Petersburger »Gtoschbonin" erhiift Paris nochstehenbes Urtheil iibet bie ftonjof1' s ch e Atmee: Die Monnschost lasse in bet S«V bung ©ouberfeit vermissen. bie physische AusbildE^ bet Svldaten gehe bebenflich zutiicf, bie fronjoftfw^ Solboten fehen aus, als famen sie auS dent house, unb bie Sympothien ber Ftonzosen fiir 1 lanbische Gesinnung Kornet'S notiitlicheS Lorbi^-Det Sohn von Schiller'S Freunb gait bem iun9f Geschlecht als ein Etbe bes gtohen SDichterS, bem et bie Kraft hinreihenben GesongeS gelernt- " boS alte Volk beS Sieges richtet Kornet ftt6i Wecktuf: .Ftifch auf, mein Bolk! bie Floinntenzeichen tou^W* Hell aus bent Rotben bricht ber Fteiheit Licht- Den hehren Ramen ber bahingefchiebenen Kin>> gin Suise macht et zum Sosungsrooit bet MW' Wie Arnbt roirft et bie bange Fcage auf: '' baS Voterlanb? Reben Gebeten, bie mit altbeutschen ©inn" ben t'enler ber ©chlachien,^ ©chilb bet Treuen um ©teg onflehen, stngt 9leitetlieber von roilbefter Kompslust, in ^e”fn i ©orgen beS SebenS zuriidfgeroiejen, bet @chll4jen . zut Btout ettoren, ein Hufarenritt butch un Diinn gefotbert roitb: „©chon stiinnt eS machtig rings umh*r» Drum, ebler Hengst, frisch auf! ( Unb ivenn bie Welt voll Teufel roit > Dein Weg geht mitten brauf." i Kutz vot bet Schlacht foht et noch bie , j' bie Alle beseelen, ben Hah gegen ben Etinnerung an bie erlittene Schmoch, btt zuversicht in furze ergreifenbe Worte, dab" Sieben boheitn im Treuen gebcnfcnb: . IV L &• a. bit ^nb seien schwerlich mehr als Modesache, welche ^uptsachlich bet Preutzensurcht entspringe. Ruhland stcllt nun auch T r u p p e n an der ^manischen Grenze auf. — In Moskau routbe fine nihilistis che Druck erei entdeckt. In fit ero routbe ein Complot gegen baS ^efcen be 8 Zaten entbedt. Die Polizei belegte zur Hetstellung von auftuhtetifchen Schtiften ^tttende Ptefse mit Beschlag unb vethaftete viele ^NiversitatSstubenten; bet tevolutionate Geist bteitet iich von Tag zu Tag meht aus. Die teitenben StaatSministet von Ruhland unb Wien Hett v. GietS unb MatquiS v. Rubini, Wen am 13. b. M. in Mailanb eine Confetenz ab. Auf fiteto ist politische Ruhe eingetreten; $0q Flitchtlinge haben urn Begnabigung gebeten. Wochen-LhroniK. Am 20. d. M. finbet im filoflet Meyetling fcie Einweihung bet Kitche butch den Catbinal ^ruscha stall, wozu bet fiaiset unb bie Etzhetzoge ‘tiiflitet wetven- Etzhetzog Otto etlegte in setnetn Jagd-tt6jere nachst Reichenau in Riedet-Oesterreich einen 4lyanzig°Cndet. Der Czar tiifft am 25. d. M. in Setliit ein. Ex-Konig Milan schloh mit einet russischen ein Anlehen im Bettage von 2 Millionen ^onc8 ab unb vetpfandete seine in Setbien liegen-^ ®fltet. — Die Ex-fionigin Natalie hat sich PatiS nach Biattitz begeben. Det kaisetliche Obetststallmeistet Ptinz Thutn ^ Taxis hat aus Gesundheitstticksichten demissio-defsen Nachfolger routbe bet penftonitte ^ V Fjitst Rudolf Liechtenstein etnannt. Die beutschlibetalen ReichStathS - Abgeotbneten ^ranstalten am 18. b. M. aus Anlah des 50. ^cklttStage« de« Abgeotbneten Dt. v. P l e n e t ein 8tn6e8 Sanfett. SDet Club bet Conservative« (Gletilale, Gubale auS Bohmen unb Slovene«) beabsichtigt kje Ettichtung eine« Ptehbuteaus. 2)et Eisenbahntath vetsammelt sich Enbe b. m in Wien jut Hetbstsession. fieute, am 17. b. M. roirb in Wien ba8 Vft&tftotifche Hof-Museum in Gegenroatt be8 ^aiser8 etBffnet. Nlle bie Lippen, bie ftit unB 6eten, Alle die Herzen, bie wit zettreten, TrSste unb schlltze ste, eroiget Gott!" volksthiimlich ftischen Tonen singt et Chor-W flit die Jaget, unb in leidenschaftlich beroegten, *< Vereine" belnngt, sich fofort her- beilich, im Ausgleichsroege einen Wiberruf zu leisten. — Die Beirachtungcn bet slovenischen Blatter au8 Anlah ber Reichstathsetoffnung bieten nichts Berner-kensroetthes, es ware benn die Ktage, bah Gras Tooffe „bte Rechte jetzt nicht rnehr so reich mit Gaben tiberschutten konne. rate ehemols". Dieh me-loncholische Gestandnih ist immerhin zu verzeichnen, angeftchtS ber nationalen Entrtistung, welchc bie Slovcnen unb nicht ntinber bie Dfficiofen oft genug hervorgekehrt haben, wenn von beutfch-liberater Seite auf das Unanstanbige unb Gefahrtiche ber Do-ut-des-Politik hingeraiefen wurde. — Wit hatten lange feinen Raunt, wenn roir olle die Falle ver-zcichnm rooUten, in benen auf slovenischer Seite bit Wahrheit total umgekehrt unb bie Verhaltnisfe gerodezu auf ben Kopf gestellt roerben. Heute wollen roir wieber einmal ein berartiges Beispiel fiit viele ahnlichc anfiihren. An ber hiefigen Lehrer- und LehrerinnenbilbungSanftalt roar vor einiger Zcit die ©telle eines Mufiklehrers zu besetzen. Es befanbea sich unter ben Eompetenten gaitz ttichtige ouSwartig« Beroerber, bie olle oorgeschciebenen Eigcnschasten befohen; teiner von ihnen fanb abet vor ber slovenischen Majoritat bes Lanbesschulrothes Gnave, fonbern biefer brochte brei nationale Protectionskinbet in Vorschlog, von benen feiner bie volle Eignung besah; von einem heifet es sogar, er fei nut vor-gcschlagen roorben, bomit ihn ein slovenischer Serein, bet bent er jetzt angeftettt ist, auf biefem Wege lo! roetbe. ©elbstverstanblich konnte bas UnterricJtS* minisierium vie oorgefchlageneit unqualificirten Be-roerber nicht ernennen, fonbern verlieh bie ©telle einem auSroartigen, fehr ttichtigen Eompctentett, ber olle vertangten Erfordetnifse nochgewiesen hatte. Ob bieseS einzig pflichtgernohcn VerfahrenS der UnterrichtSbehorbe macht sich nun ein grotzet Uit* wills unter ben slovenischen Slattern geltenb, £ roirb verlangt, bah Herr von Gautsch deShald interpellirt roerbe, und mit einer Unvetfrorenheit, bie ohnegleichen ist, roirb behauptet, bie brei Sotge* schlagenen feien „auhergeroohnlich befahigt" geweseit' in Wahrheit ober hatte, roie gefagt, fcin cin,iger dt« vorgefchriebene Qualification. Achnlichc StifPt! lichen sich zu Dutzenbcn vorbringen und neben bet argett Betbtehung ber Thotsachcn muh man sich babei nicht minder iiber den Ucbermuth wunderit, mit dern hinterher gat noch toSgezogen und ®enug’ thuung daftit verlongt wird, dah bei Besctzurz einer Sicllc gcsetzmohig vorgegangen wurbe. Eine 6rtUFt* schulb on biefem Ueberntuche trifft fteilich auch die Regierung, roelchc denselben dutch eine johtelaNgk, hochst tibel angebrachte Nnchgiebigfeit gegeniiber den unbegrtinbeten unb einseittgen nationalen Anfprilchkn formlich grohgezogen hat. — (Au8 bem Abgeorbnetenhauie-/ Ueber einen biehbcztiglichcn Antrog deS Budgetaui' fchufseS rourde die Regierung unter Anderem aufge* fordert, nach Mahgabe bet gepflogenen Ethebungen tiber bie in ben Gemeinben ber potitischen Bezitke RubolfSroerth, Gurffelb und Rodm nn)t8, dots dutch Hogclschlag, Wolfenbtuch und Ueber« fchroemmungen vctutsachtcn Schodm zur Lindcrung ber boburch hervotgetufenen Nothlage mit thunlichster Befchlcunigung ba8 Nothige vorzukehren unb zu diesem Zwcckc bie erfotberlichen Erebite im verfassung • inahigen Wege in Ansptuch zu nehmen. — ®cr bclsminifter bcantioortete bie Interpellation be« • gcorbneten PovLe iiber ben technisch schlechten einiger Objecte bet Stidbahnstrccke Laibach**'0''(¥• Die von bem Jnterpcllanten namhast e” Objecte rourben butch cine Commission untcrsuch un bie vorgefundencn Schaden, bie tibrigen« ntch I9 bebcutenb warcn, auch fofort verbefsvrt. — (V«r fona I noch rich ten.) Ernann ben: bet BczitkSrichtet Dr. Simon Zhu oe t _ O ktog in ©chbnstcitt zum Rathssccrctar benn gcrichte in Cilli, bet BczirkSgcrichtS-Adjunkt jojer §tti zum Adjunkten beim Landesgerichte in Laibach, kit nachgenannten Auscultanten zu Bezirksgerichts-^diunkten, und zwar Jakob Jare fiir Sittai, Alois fur Laas und Albert Ritter v. Luschan siir Mottling; versetzt wurden die BezirkSgerichts-^biunlten Josef Starič von Sittai nach Krainburg '»tib Guido Visconti von Mottling nach Pettau. s_ Dem Forstmeister Josef v. Obereigner Schneeberg wurde in Anerkennung seinet viel-Khrigen erspriehlichen Thatigkeit das Ritterkreuz des ^ranz-Josef-Ordens verliehen. (@tn zeitgem ahes Mahnwort.) areise Prasident des Grazer Oberlandesgerichtes, Witter von Wafer, pflegt ab und zu bei pasienden Aeleaenheiten kurze Reden zu halten. in denen er fyift eine oder die andere ivichtige Frage des staat-l'chen oder gesellschaftlichen Lebens einer Besprechung tntmiebt. Alle diese Reden zeichnen sich ebenso dutch jk nae Obiectivitat und Wahrheitsliebe, roie durch t*t humanen Geist und Gediegenheit der Auffassung »U« Auch vor wenigen Tagen roieder ergriff Herr 'bn Wafer gelegentlich einer Primi, im Stifle Rein, L er beiwohnte, daS Wort, und sagte hiebei Fol-„Jm Leben eines jeden denkenden Mannes e8 ftitische Momente, d. h. Zeitabschnitte, in sicken Entschliifse gefaht roerden, die einen Wende-v teinc6 Lebens herbeiffihren und fur seine Zu-Wt entscheiden. Ein solcher Moment ist der der ^tandeSwahl. Glucklich Derjenige, dessen Entschlfisse foltben Momenten durch zwei Motive erzeugt h.. „eift roerden, der die Bedeutung derselben zu Crtfieilen vermag und der auch die Willenskraft Wfet denfelben treu zu bleiben. Diese Motive finden ^ Ausdruck in den beiden Worten: Religion und Vterland. Gliicklich — sage ich — ist Derjenige, v" bje Axligion, die HimmelStochter, die Lebens-oorzeichnet und der, von ihrem Geiste befeelt, K aanzes Leben ihrem Dienste weihen kann. Jeder« Wn muh den religiosen Ueberzeugungen feineS Hochachtung zollen, und noch heute roird ^erieniac Priester hoch verehrt, der das oberste Ge-L/ ba8 der Nachstenliebe, nicht bloh auf den Lippen U't bcr auch als Apostel des Friedens im socialen Cfebr roerkthatig eingreift. In unserer Zeit halt W tzffentliche Moral nicht gleichen Schritt mit Wen culturellen Fortfchritten und mit ber reali-|jLen Lebenspraxis, der wir Alle meht oder meniger Waen • urn so erquicfenber ist eS, Manner zu finden, ij "-2 ti6cr das, was fte mit ben ©intten ivahr-W Jc„ «u erheben und auch idealistische Richtungen V bewahren vermogen. Der Priester Hat auch gegen das Vaterland. Gott, der Vater der ^ nftčbeit hat in unfete Herzen etwas MildeS Bet at ba's un» an die Geburtsstcitte und an die CmmeSaenoffen fesselt, das uns abet ouch befiehlt, W Vaterland zu li-ben und ihm zu dienen. Der V der christkatholischen Religion, welche alS die 3)„,.rtion der Liebe die vorherrschende Religion im VftaB geworden ist. bewahrt die Baterlandsliebe V bai)utch, indent er fern erhabeneS Amt auSfibt, r e6 far politische Zroecke zu verwerthen unb an politischen Pnrteifainpfen lheilzunehmen, die V Opposition herausforderi, und mit der Person die von ihr oertretene ©ache in ben Hintet-Vrtb drangen. Der Priester des KampfeS fur poli« «iu znete. ber Priester alS Stteber nach einer ^lischen Machtftellung kann betzeit ber Kirche nnb Wn \»ah«n Jnteressen nicht nutzen, wohl aber muh Lburch nach dent Zeugnisse ber Erfahrung ber \liaion fchaben. Wit leben in einer Zeitpetiobe V 0Qgemeinen Gcihtung unter den Volketn und \ r entfefselten Leidcnschasten. Liclleicht merben Sfere Nachfolger kliiger fein, als wir eS gcroesen Vb vielleicht lommen fie zur Erkenntnih, dah man V' seine,, Mitbargern vsrstandlich machen famr, ti{,er den Vorrang ber gebrauchten Sprache zu Vten unb dah man feine Heimat und seine Stammesbruder lieben kann, ohne urn dieset Liebe roegen butch Hetzereim bie Banbe ber rechtlichen Drdnung zu lockern unb die eigenen Stammesge-noffen zu verletzen. Dazu kann bet Priester viel — sehr viel beitragen, inbem er burch seine felbstlofe unb hochherzige Hingebung unb insbefonbere burch fein Beifpiel lehrt, batz burch bie Forberung ber offentlichen Moral bie aUgenteine Wohlfahrt gefordert roitd." Diese vortreffliche Rebe, in ber eine ber beklagens-wetthesten Etscheinungen unseres offentlichen Lebens mil so viel Ruhe unb Neberlegenheit unb in wahrhaft christlichem Geiste beruhrt roirb, oerbicnt gewitz nit-genbs aufmerksamer gelesen unb eingehender gerofirdigt zu roerden, als gerade bei uns in Stain. Was Herr v. Wafer hier in seiner oornehmen Weise nut an-deutet, ist bei uns zu Sonde gewih lcingst bie Ueber-zeugung jedeS einftchtigen Manned. Was lonnte die Geistlichkeit in Krain nicht Alles roirfen fiir die Sache des Friedens, welche unoerganglidjen Verdienste lonnte fte sich durch eine im Sinne der Mahigung unb Ausgleichung ber Gegenscitze gehaltene Ausubung ihres Beruses erringen unb roie sieht es in ber Wirklichkeit aus, roo wir einen so bebeutenben Theil unserer Geistlichkeit mitten im politischen Kampfe, ja als Anfuhtet im wustesten Parleitreiben stehen sehen. Welch ein Gegensatz zroischen bent Geiste ber Milbe, bet Nachstenliebe unb bes Patti otismus, ber aus ben Worten bes Grazer Oberlanbesgetichts-Praftbenten spricht, unb dem Kampfeslarm, ber aus so manchent Hirtenbriefe heraustont! — (Veruntreuung bei bet BezirkS-krankencaffe in Laibach.) Am 14 b. M. fanb beim hieftgen SanbeSgerichte die Schluhverhand-lung gegen den der Veruntreuung eines Betrages von 1721 fl. angeklagten friiheren Cassiet der hie-sigen Bezitksktankencasfe, Josef Gecelj (recte Gotzl) ftatt. Der Angeklagte, 57 Jahte alt, oerheiratet, abet bereits viele Jahte con seiner Frau getrennt, hat ein ziemlich berocgteS Votleben. Zuerst VolkS-fchullehrer, trat er fpater als Beamter zum Steuer-amt tiber. Als ptooisotischer ©teuereinnehmet in Planina rourde er 1866 roegen VerbrechenS ber Veruntreuung zu einem Jahte fchroeren KerkerS ver-urtheilt. DaS hinbette nicht, bah Gotzl, nachbem er einige Zeit Assecuranzagent geroefen, als Diurnist in ben mngiflrntlichen Dienst nufgenommen rourbe unb fpater fogar ben VettraumSposten eineS Cassiers ber Bezirksktankencasse erhielt. Gotzl roar nebenbei eine viel gefeierte Grofje ber slovenischen Biihne, ein eiftiger national« Wahlagitator unb tiberhaupt eine im slovenischen Krain sehr bekaimte Perfonlichkeit. Der Angeklagte roar ber ihm zur Last gelegten Vet-untreuungen bei bet Vethanblung vvllkommen ge* ft (inbig; er rourbe bes VerbrechenS ber Veruntreuung fchulbig erkannt unb zu zroe[ Jahten fchroeren KerkerS, oerfcharft butch einen Fasttag in jjebem Moncit, foroie zum Kostenerfatze verurtheilt. — (Die philharmonische Gefell-fchaft) riistet sich zur feierlichen ErSffnung ber neuetbauten Tonhalle, bie, roie wir fchon kurz geinelbet, morgen tiber acht Tage, d. t. Sonntag ben 25. b. M. stattsinben roirb. Urn 12 Uhr MittagS beginnt die Matinee, zu ber nut GefellfchaftSrnitglieder unb geladene Gaste Zutritt hnbcn. Das beztigliche Programm lautet: Program«, I. fiir bie festliche (Sroffnung der Tonhalle ant 25. d. um 12 Uhr MittagS: 1. Lubroig v. Beethoven: Weihe deS HauleS, Duoer* ture fiir grohes Drchefter. 2. F e st r e de, gefprochen vom GefellfchaftSdirector Regierungsrathe Dr. Frie-drich Keesbacher. 8. F. Hanbel: Hallelujah aus bem Oraloriuin „Det Meffias", gemifchter Chot mit Beglcitung bes Drchefters. Programm II. fttr daS F eft con cert ant 25. b. urn 7 Uhr Abends: Erste Abtheilmtg: Richarb Wagner: TannhauferDuvertureftir groheS Drchefter. 2.Franz Lifzt: Clavier-Concert, Es-dur, mit Beglcitung bes Orchesters, Herr Anton Foerster. 3. W. A. Mozart: Recitativ unb Arie der Susanna ouS der Oper „Die Hochzeit bes Figaro", mit Begleitung des Orchesters, Fraulein Henriette Standhartner. 4. a) Ft. Chopin: Nottumo, B-moll unb d) Ft. L i szt: Tarantella aus Venezia e Napoli, Herr Anton Foerster. 5. a) Fr. Schubert: Der Reugierige, b) Go lbmar k: Die Quelle, c) Dr. I. Brahms: Liebestreu, Fraulein Henriette Stanbhartner. — Zroeite Abtheilung. Lubroig v. Beethoven: Ftinste Symphonic, C-moll fur grohes Drchefter. a) Allegro con brio; b) Andante con moto; c) Allegro; d) Allegro. Das Drchefter roirb burch frembe Ktinstler, barunter 16 Mitgliebet bes Wiener HofopernorchefletS, verstarkt roerben.' Der von ber philharntonifchen Gefell-fchaft neu angekaufte Concertfltigel aus ber beriihmten Clavierfabrik Bofenbvrfer roirb an biefern Abenbe z»m ersten Male in Verroenbung koinrnen. Fiir daS Abenb'Concert routben bie Preife fiir Platze fest-gefvtzt, roie folgt: Ein Sitz in den etsten fechs Reihen 5 fl., in ben zweiten sechs Reihen 4 fl., in ben nachsten vier.Reihen 3 fl. unb in ben letzten vier Reihen 2 fl, Sitze auf ber Gallerie: erste Reihe 4 fl., zroeite Reihe 3 fl., Slehplatz im Saale unb auf ber Gallerie I fl. Am folgenben Tage, b. i. am 26. October um 8 Uhr abenbS, finbet im grohen Saale ein Festbankett ftatt; Preis bes Converts 2 fl. (ohne Getranke). Man erfcheint bei allen brei genannten feftlichen Veranftaltungen ber Gesellfchast im Festkleibe. Die Sitze fur baS F e st c o neert sinb beim Gesellschaftscassiet Karinger am Rath« hausplatze unb abenbS an bet Cafse, bie Katten fiir bag Sankett bei Hetrn Karinger unb beim Casino-Custos zu haben. DaS neue Haus, in baS unsere altehrrotirbige philharmonische Gesellschaft in ben nachsten Tagen einziehen roirb, steht nun bereits feit kutzet Zeit vollenbet ba. Dasselbe prafentirt sich als ein im Renaifsancestyle fehr hubsch unb gescillig unb im Hinblick auf bie vorhandenen Mittel auch reich ausgeftihtter Ban, welchet ber Stabt zur hohen Zietbe gereicht. Durch drei T^iirxn gelangt man pom Cvngrehplatze auS, in baS Vestibule, an bessen beiden Seitenivcinden sich Gedenktafeln besinden, unb von biefen ebenfaklS burch brei Thiiren unmittetbar in ben grohen Saal. Detfelbe macht burch feine Hohe, roie burch feine fonftigen Verhaltnisie einen impofanten Einbruck unb empfangt butch eine Reihe in ber oberen Hal fte ber beiben LangSfeiten ange* brnchter grower Fenster volleS Tageslicht. Dem Haupt -eingang gegentiber besinbet sich bas geraumtge, amphitheatrolifch aufsteigenbe Pobium, fiber bem-felben die Gallerie. Die Materei, in fein abgetonten Farben ausgefuhrt und durch Goldverzierungen gehoben, oerleiht bent ganjen Raume einen behag-lichen. diftinguirten Einbruck unb, was ja eine Haupt-fachc ist: bie Akustik hat sich nach oorgettommener Probe als eine vortreffliche bewahrt. DaS AuS-fehen bes Saales anbelangenb, oerbienen befonberS bie fehr hfibsch unb in guter Uebereinstimmung mit ber ganjen Materei hergeflellten Saallhtiren unb vor Allem bie BeleuchtungSkotpet — ein ptachwoller Btonzeleuchter mit 36 Flammen unb zahlreiche ©eitenanne — hevuorgehoben zu roerben. Einen befonberen kunstletifchen Schmuck roirb ber grohe ©aal aber noch burch brei grohe Delbitber erhalten, bie vom Maler Wettach auSgcftihrt unb allegorifche SDarstelZungen ber vier Symphoniefcitze bilbenb, in ben Wiinbnifchen liber bem Pobium ihcen Platz finden roerben. Der eigentliche Saal hat 400 unb bie GaQcrie 40 Sitzplatze unb auherbem ist noch fiir 250 Pcrfonen zum Stehen Ratun Aus bent linleii ©eitcnconibor gelangt man fiber eine Freitreppe in ben ersten Stock, roo sich bet fiir Kammermustk-Abenbe, Votlrage u. bgl. beftimmte Heine Saal besinbet. Derfelbe prafentirt sich fehr gefallig, hat ebenfallS reicheS Tageslicht unb 180 Sitzplatze uebfi Naum zum Stehen ffir eliva 50 Perfonen. Zu beiden Seiten des grohen Saales, dann neben dem kleinen Saale unb writer in der dem Laibachflusse zugekehrten Parterrefront befinden sich einc Anzahl lichter unb geraumiger Schulzim met, die Directions-kanzlei unb bie Wohnung des Bereinsdieners, im Souterrain eine grohe Restaurationskiiche, Vorraths-kammer, Magazine unb ctnbeie Nebenraume. A lies in Allem barf ber Neubau als ein hochst gelungener bezeichnet roerben unb es burfte nicht allzu viele Musikgesellschaften geben, bie iiber ein gleich schoneS unb zroeckentsprechendes eigeneS Heim verfugen, roie sich ein solcheS unfete philharmonische Gesellschaft hier geschaffen hat. — (Concertorbnung.) Die Direction ber philharmonischen Gesellschaft ersucht urn eine Ver-offentlichung beS nachfolgenben Circularcs an bie Mitglieder, baS wir jeboch ob Naummangels nut auszugSweise wiebergeben konnen: Der Eintritt in baS Vestibule sinbet bei Concerten fur zu Wagen Ankommenbe nut butch daS Mittelthor der Haupt-fa^abe statt; zu Fuhe Ankommenbe lonnen auch butch bie beiden Seitenthore — gegen baS Kir-bisch'sche unb bo6 Kastner'sche HauS zu — eintreten. Die auS bent Vestibule in ben Concetlsaal fiihtenben btei Mittelthtiren bleiben bis nach dem Concette geschlossen, unb sinbet bet Einttitt in ben grohen Saal bahet nut butch bie Gatberoben statt. Beim Schlusse beS Concertes roerben sammtliche Thiiren geoffnet. Die aus Namen loutenbe Karte ist beim Eintritt in baL Vestibule an ben Billeteur abzugeben, unb roirb bieselbe vor bent nachsten Concerte recht-zeitig roiebet zugestellt. Bei Ausstihrungen im gtohen Saale besinben sich bie Gatbetoben techts unb links com Saale; ber ©ingang hiezu sinbet von den beiden Corridoren des Vestibules aus statt. Fur bie Be-sucher bet Gallerie dient da8 not bent kleinen Saale im ersten Stock besinbliche f ogenannt e Directions jitnntet, welches bei Aufflihtungen im kleinen Saale zugleich als allgemeine Gatbetobe in Vetwenbung kommt. — Bei biefem Anlasie etloubt sich bie Direction ben § 10 ber GefellfchaftSstatuten in neuerliche Erinne-zu bringen, welcher bahin lautet, dah eine Farnilien-karte nur fur btei im gemeinfamen HauShalte libenbe unb nicht felbststandige Personen giltig unb baS Ueberttogen bet aus ben Narnen bcS BesitzerS lau-tenben Karte, tibethaupt daS Mitnehrnen von in Laibach anfahigen Nicht mitgliebern in Concert« unb Aufftihtung ber Gesellschaft ganz unstatthast ist, also auch in bent Falle nicht zulassig erscheint, roenn tine Farnilie die zum Eintritte betechtigte Zahl stir sich nicht voll in Anspruch nirnrnt. JedeS iveitere Fami-lienrnitglied erhalt die MitgliedSkarte urn den JahreS-betrag von 1 fl. Auch roird hoflichst ersucht, Kinder untet 12 Jahren in Concerte nicht rnitzunehrnen. — (Krainische LandwirthschastSgesell' f ch a f t). Weber die innerhalb diefer Gesellschaft Herr* schenden Zustande btachte die »Grazer TageSpost" vor Kurzern einen langeten Bericht auS Laibach, dem roit untet anbetn folgende Stellen entnehmen: „Jm Schohe bet LanbroirthschaftS»Gesellschaft burfte eS, sofern nicht bie gehatschelten Chauvinisten noch recht-zeitig einlenlen, balb zu einer Katastrophe kommen. Ist e» schon eine ganz abnotrne Erscheinung, roenn einer Corporation von solchem ArbeitSgebiete, roie eS lanbroitthfchaftlichen Gesellschaften zukommt, ein Ob-ntann vorsteht, ber selbst roeber eine Oekonomie be» sitzt, noch roegen seiner Beamtenstelle in einer Han-delskammer damit in Bertihrung steht, geschroeige denn irgendroie auSschlaggebend ftir ben Aufschroung bet Lanbroirthschast im Sanbe eingreifen I5nnte, so ist eS noch bebenklicher, roenn in solchen Vereinen politische ExaltaboS die etste Violine fpielen roollen, unb landroirthschaftliche Jnteressen zu sehr mit ihren politischen Marotten vetquicktn unb bai Ganze alS ein roillkommeneS Werkzeug zur Erteichung ihrer egoistischen Ziele betrachten. ES war geroih nicht Hug, dah der ohnehin noch wenig erfahrene Gesell- schaftS-Secretar unb Wanberlehrer — es bleibt in Bezug auf letztere Stellimg hauptfachlich beim Namen — sich in jimgster Zeit zu leibenschastlich urn ein LnnbtagSmanbat bewarb. Der Cletus drvht des-Halb mit MasienauStritten aus ber Lanbroirthschasts-Gesellschast, unb bie beutschen Mitglieber berselben sragen sich auch bereits ernstlicher als je roahrenb ber langen Jahte bet nationalen Bebtangung, ob ihr sinanzielles unb fonstiges Mitthtm irgendroie fut sie com Vvrtheile geroefen fei, unb ob es nicht ge» rathener fei, ber nationalen Gesellschaft unb ihren rabiealen Fiihretn fiir fo lange ben Riicken zu fehren, als bie Deutfchcn dutch bie btutale Gewalt ber VolkS-zahlungsziffern, bie mit ber beutschen ©teuerleiflung unb bent beutschen Grunbbesitze in Krain in bie schlimmsten Collisionen gerathen, unb butch baS be-tannte Uebelroollen ber einfluhreichen Protectoren des Slovenenthums nach roie vor in ihrent Jnnersten verletzt unb gefchabigt roerben." Zum Theile ahn» lithe Stimmen liehtn sich bekanntlich vor einiger Zeit in einent Theile der slovenischen Presse ebenfalls bereits vernehmen unb es ist ziemlich bekannt, dah auch im Kreise der AuLschuhrnitglieder bet Gesellschaft iiber daS berzeitige Gebahten vielfach Mihstimmung herrscht unb einige batunter nur schroer zu bewegen warm, eine Wieberwahl anzunehtnen. — (Spenbe.) Der krainische Fischereiverein, ber sich bekanntlich infolge Gttinbung ber Section fiir Fischzucht ber Lanbroirthschaftsgesellschast srei-roillig aufloste, hat seine restliche disponible Cafla-baarschaft von 28 fl. 42 kr. bem hiesigen Kaiserin Elifabeth-Kinberspitale gespenbet. — (Theatervorftelluiigen im Nebou> ten saale.) Heute, ben 17. d. M. eroffnet Director Freund seine Vorstellungen mit dem neuen Lustspiele „DaS zroeite Gesicht" von Oscar Blumenthal. — (Ade lige Armenstiftung.) Fiir die zroeite Halste dieses Jahres find die Elisabeth Freiin v. Salvay'schen Armenstiftung6* Jnteressen im Betrage per 750 fl. unter die roahrhaft bebtitstigen unb gut gesitteten Hausarmen von Adel, roie allenfallS zum Theile untet bloh nobilitirte Personen in Laibach zu vertheilen. — (K ale nb e rs ch a u) Im Vetlage von Johann Ralusch in Cilli erschien der III. Jahrgang des „Untersteirischen SchreibkalendetS" ftir Stabt in Lanb ftir bos Schaltjaht 1892. Detfelbe bietet ein ebenfo freunblicheS Bilb, roie seine beiben Vor-ganger, ba er schon seiner Form roegen sehr hanb' font unb gesallig ist. Praktisch in jeder Beziehung, racist er einen IobenSroerthen Reichthum deS JnhalteS auf unb erfreut sich beShalb auch von Jahr zu Jaht tines stetS roachfenben AbnthmetkreifeS. — (A u S t aufch vonSternpelrnarken.) Die Gefuche urn Austaufch von Stempelmarken sinb vem 1. November 1891 ab nicht ntehr bei bet Finanzdirection, fondern bei bent GebtihrenbernesfungS-antte in Laibach zu tiberreichcn unb von biefem Amte auch zu etlebigen. — (UngltickS falle.) Die 2% Jahte alte Angela Novak in Dberfelb, Bezirk Stein, siel in eine Sanbtruhe unb blieb fofort tobt. — Der Taglohner Thomas Govekar, aus Flobnigg, rourbe itn JosefSthal tobt aufgefunben. — In einem Walbe bei Ter Sina, Bezitk Gutkfelb, erhiingtc sich ber geisteSkranke WirthfchaftSbesitzer Johann Ulepitfch. — Am 12. d. M. sttirzte der Gymna-sialschtiler Josef Widmayer auB Laibach, gelegentlich seiner Bahnfahrt von TarviS nach Laibach bei Einfahrt in bie letztgenannte Station auS Unvorsichtigkeit aus bem selbstgeLffneten Coup6 unb erlitt nebst Luherlichen BeschLbigungen auch eine Gehitnerschtittetung. — Der WirthfchaftSbesitzer Michael Knafelc auS Jurschitsch, Bezirk AdelS. berg, etschlug gelegentlich eineS WortwechselS ben 67jahrigen Lorenz Schein mit einer Zimmer-mannShacke. — (Frachtbegtinstigungen auf ben StaatSbahnen:) Fiir Cement auf ber Strecke von Stein nach Triest (S.-B.), Ttiest-St.-Aitdra unb Ttiest-Ftoihafen rourbe bis auf Wibettuf, lang' stens abet bis Enbe December 1891, bei Ftacht-zahlung ftir minbestenS 10.000 Kilogtamm Pto W-roenbeten vietrobrigen Wagen unb Ftachtbrief dtt Ftachtfatz von 40 It. pro 100 Kilogtamm, von Stein nach Pola 52 kr. unb von Stein nach Rovigno 51 It. zugestanden. Fut Btennholz routben folgenbe Ftachtsatze zugestanben: Von bet Station Tetfein nach Triest (S.-B.), Triest Freihaf« 31°8 kr., nach Triest-St.-Anbrci 34 8 It., nach Pola 43 kr., nach Rovigno 42 kr., nach Canfanaio 40 It., nach Pisino 38 kr., nach Pinguenle 34 It., unb nach Herpelje 31 Ir.; von bet Station Dom° schale nach Triest (S. -B.), Triest - Fteihasin 32'8 kr., nach Triest - St. - Andra 35°8 kr., nach Pola 44 It., nach Rovigno 43 kr., nach 6anfanat» 41 kr.. nach Pisino 39 It., nach Pinguente 35 It-/ nach Herpelje 32 kr.; von ber Station Jarfcht' MannSburg nach Triest (S.-B.), Triest-FteihaftN 33'8 kr., nach Ttiest-St.-Anbra 36 8 Ir., nach P«!" 45 Ir., nach Rovigno 44 ft., nach Canfanaro 42 nach Pisino 40 kr., nach Pinguente 36 kr., nach Herpelje 33 kr.; von ber Station Stein nach Triest (S.-B.), Triest Freihasen 35 8 Ir-, nach Triest-St.-Anbra 38 8 Ir., nach Pola 47 It., Rovigno 46 It., nach Canfanaro 44 It., nach Pistns 42 It., nach Pinguente 38 It., nach Herpelje 35 1*4 roeiterS ftir Holz (exclusive Btennholz) ber Position 247 des ReformtarifeS nach ben ©tationen Triest (S.-B.), Triest-St.-Anbra, Triest-Freihafen von b qieaeliirafee 35, Darnikatarrl,. — Sari Makovec. An-^ickc'r».Sol!», 1 3.. Anstrahe 12, Darmkatarrh. S[m 13 October. A »ton Ruhiif. Maurer-.Sohn, 1 3. !*., Schichstalttiass- 11, Subcrfulofe.____________________________ PITONA elhalleclier Siliral i ti»;iniielle seit Hundertcn von Jahren bewahrt fn Sfpn Krankheiten der Athmu;.«. und v«»MlauU11F|i,or*ane’ bei G,cht- Magen-i wiaRpnkatarrh. Vorztlglich fiir Kinder, Recon-U" valescenten und wahrend der Graviditat. Btstes diatetisclies und Erfrischungs-Getrank. 333a n I. Schnnderinen, |l «,ertcn zu danernder Veschaftignng LEqu,« Brzahlung sofort nufflcnommen »»ill K,men-Kleidermacher Carl Rdssner in Cilli • Js r tu. m iu CereAcu om Sonntag den 18. b. M. ;,Ium Kaiser von Oesterreich" in « rall>a«l». (8585) Meiiseborene Hinder, . -,,„n Miitlcrn gar nichl over nur uiwollkommen [*c von >>,«' »f6|mt„ rocrte„ blltdl da- H. «indernahrmehl ollcin in rationed t Wei sc 6 9Zcftl6’id)c Mutbetnfilmiubl, c.npfohlen ^gczoge". ^ n1eMcinifri)cn Capacitate,, nnd iUnderarztcn, 2? ,C-C1n fiinfunbAronniirt 3al)tc„ in alien jenen Fallen, wo 5* 1c,t s!n bcftcn 11,1b uollfoiuiitenftcn Eriap bet Mutter-thJfcVUhelk alanzendc Criulgt aufznweisen tnib tvnrde auch band«". « » imb jtiiiberfDilolern be# ganzen Con- (f ben ftidiluug 'nit ben flunftigftfi, Mefiiltaten •Heiit« »n ®,*>* jdijtrcidte 'ilttefte uorlicgcii. Dn»selbe 1st one &ro6t^C.niil(b* ©cijet.mehl m.b 3„ctcr in Pulverform •»tt Alpenun >> teinc# Wasser nub ciii ci„inal>gc» Auf-».'ieugt, trrorot Nalirnng jit crljalleii; die Kinder Sen, » ^ bobci ouf bus 'Bcftc. Broschi.re *• nfl"!orolie u,,b franco. C.ntral-Devo.: F. Ber-Derla«!^'' 6 ^ ^»glergasie Nr. 1. ®6l>6t# in alien ^!>vff^aft!rr&if»,.maanfd,ci| Monarchie. (3487) ©S krlerp6l Den Dculfdien Sifiiifeereiii! ^anEtenll nimial ft ifure Spcniirn ciii! Auf Allerhiichsten Lefehl Seiner h. und k. Apostolischen Majestiit. Reich anSgestattete, von der t. E. Lotto-Gefalls.Direction garantirte X'W. Sftaats>ljottei*ie BfŠF* fur jjemeinfame Militar-Wohlthatigkeits-Zwecke. 3.091 Gewinnste tin (Brfmnmtbetrnge turn 170.000 Golden 500 fl., 1 Treffer mit und zwar: 1 Haupttreffer mit 100.000 fl., mit 2 Bor- unb 2 Nachtreffern a 15.000 fl., tin Treffer mit 5000 fl., 1 Treffer zn 4000 R., 1 Treffer zu SOOO fl., 1 Treffer zu 2000 fl., 1 Treffer jti 1000 fl. unb 80 Treffer zu 100 fl. tin Baaren, endlich Seriengewinnste int Gesammtbetrage von 30.000 fl. Die Zirhung ttfolgt unwiderruslich am 39. December 1891. S Gin $00 Kostrt 2 fl. 6. W. " Die naheren Bestimmungen enlhall der Spielplan, welcher mit ben Losen bei der Abtheilung fur Staatr-Lotterien, Stadt, Riemergafse 7, 2. Stock, im JaEoberhofe, foroie bei den zahlreichen Absatzorganen unentgeltlich zu bekommen ist. 1C Die Iiose werden portofrtl zugeeendet. Ha avien, October 1891. (3532) To« čer I. k. Lotto-Gelalls-DirectioB, Abtheilung der Staats-Lotterie. SUCHARD NEUCHAIEL(schwbz). (ioldene ItEedallle Weltauaatellunc Parle >88». ist eiu fcit mtlir al» 30 3nl)ttn befonute«, die Verdan-img, den Appetit tmb ben Abgang von Blahnngen befor-dcinde- unb milbc anflosender Hansmittel. Grotze Flasche 1 fl., Heine 50 fr., per Post 20 kr. mehr. Alle Tlieile ber Tmballage tragen die nebensteliende geseplich dcponirte l Schnpniarke. DepotS in den meisten 4lpo-theken Oesterreich « Ungarns. Daselbst anch zn liaben: 'rakvr viilvvrsLl - Hans - Salbe Dieselbe befotberi uadi oitleii Lrfahnmgen bit Reinigniig. Granulation unb Heilnng munber Siellen in oorziiglidjtr Weise imb roirft .nuBcrbcm ale schnierz-linbernoee nub zertljeilciibee Mittel. In Dosen a 35 kr. u. s 25 kr. Per Post 0 kr.^ mehr. A lie Theile ber Liuballage trogci, bit iicbeiiftelienbc ge-fchlid) bcpoiiirte5d)iitiinarte. Hnii|i(«Dep6t B. Fragner, Prag, Nr.203-204,Kleillscite,Apo1h.znmschw. Adler. JMBT Postversanbi taglid). “M (3309) C.Raringer in Laibach empfiehlt die anerkauut liewalirtcn i znm luftdichteu Verschlnh an Fenstern nnd Thiiren; sie vcrhindern das Eindringen der Kalte nnd des Lnft-znges nnd dienen sonach znr Ersparnng Don Brenn-material nnd znm Schntze gegen RhenmatismnS. Fnr Fenster: weih 5 kr., bronn 6 kr. per Meter; fiir Thiiren: weih 9 kr., branit 10 kr. per Meter. DieAnwendnng ist ganz leicht: Der Falz des Fenster-rahmens wird mit Gnmmi bestricheu unb sodann der Watta-Cylindrr eingebriickt. Das Fenster kann trotz-dem geoffnet oder geschlossen werden. 3530 @»eclatitateu, tabellofr, franzostsche Fadri-fate, v«r Dutzrnd 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8 fl. @u<»enforltii if. ic. Sint efrlembbare Muster-Collection (25 Stiick) 5 fl. Ler-skndung dlSeretrst. 3520 J. Reif. Lpecialist, Mien, IV., Margerethenatraeiie 7. PrkiiUstkii gratis, franco unb biecrrt. 9tcu! Don der landw. Ausstellung in Arad, Graz unfc Straftburg wurde mil der groken silbernen Medaille «u6* gezetchnet FauIy^Rcccptenbuch, kiithaUlnd uber 1000 Recepte jur Orjeus'inq eon : Siqururtn, ivifiig gibranntrn Waff'rn, iBrniintroelnni, '-Irak, Lognac, Punsch, Hoff»i.,»„«trovf'N, Miliffkngkist. Rum. Sčlntttoaffrr. flatfmntn, Sfbnn . Effrnjen, Magkniroxskn, (ititirtn. Geheimmiitelii, ttfftfl, M'th, 17 Sort«,, bicrrfm SBtinrn, Dbftrorinmi Srtrinweiue,,, (tibrve, ktznmpagncr, Bikr. Simon,ib(ii, gcuAlMftrn, Ratafia«, tin-fltlffllti, Fruchikn, ®6derrien, 175 flSolHnrjntimimln, S»ifei>, Poma-bk», Tintkn, (ihocolabin. Srni unb vieWm Vlnbtrtm, — D»« 320 Srilni siark' P»ch kostrt fl. 1.80 unb ist kill wahr«« Schaskjstlein fut jrbf gomilie unb bkzahlt sich bit AnschaffuuA hunbertsach. Z» nur eon (3524) JHax Pauly in Hoflacli in Steiermark. 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