Ä,, ««4, Pränumclationsprei« : 3m Eomptolr ganzj. ft. N, b.'ll'i. N. 5.50. still bic Zustelluna in« Hau« halbj.s.o lr. Mil der Post ganzj.st. »5, halbj.fi. 7.50. Samslxg, 20. Inli Inferti oilsgebühr bi« IU Zellen: imal S0 lr., ^m.»<»lr., »m.i fi.!nft pr. Zeile im. ßlr., tm.8lr., 3in. IU lr. u. s. >r. Inscrliensstemprl jebegui. »» ll. 1887. Amtlicher Theil. Gcsch vom 1«.M 18«7, betreffend dic Entsendung einer Dcputatiou dcs Neichs-rnthcs zur Verhandlung iuit dcm ungarischen Reichs- tage. >u, Erwägung, daß iu Folge der Wiederherstellung ocr uugarischcu Verfassung und der dadnrch nothwen-oig gewordenen Abänderungen des Grundgesetzes übcr mc ^cichödcrtrctuug vom 20. Fcbrnar 1«1 "der dic Geschäftsordnung inl Rcichsrathc anzuordnen, nilc folgt: ^ l. Dcr Ncichsrath ist berechtigt, znr Vcrhand-l>mg mit dem ungarischen Reichstage znm Bchnfc dcr ourch dic Wicdcrhcrstcllnng dcr nngarifchcn Vcrfassliug nothwendig gewordenen Auseiuaudcrsctzuugcn ciuc Deputation^ zn entsenden. ... ^ ^. In diesc Deputation sind vo,u Herrcnhanse M^ vom Hause dcr Abgeordneten zehn Mitglieder zn wählen. . 8 !!. Dic Wahl wird in jedem dcr beiden Häuser udcr besoudcrcu Beschluß desselben vorgenommen. Wien, am 10. Juli 1807. Fran.; Joseph m. p. Veust m. p. Auf Allerhöchste Anordnung: Bernhard Ritter von Maycr m. i>. ^"'? ^^' ^ ^'^ dcs Grundgesetzes übcr die Reichs-wills "'^ """ ^^'' ^^'rnnr !8<>1 abgeändert wird; Kl'a/m," 8^ ^^'"^i, Dalmnlicn, («alinen nnd uodomerien mit Wals u ''"'"'^ """' ""d °d der Cnn^, Salbung, Stcirr-^owrl ^"'''^. '^'"'"l. ^"owina. MNlM». Schlesien. Tirol nnd "aUbclg, ^slnc,,, Gör,, nnd Gradi^a, dann dic Stadt Trieft wit ihmn Gebiete. wtli^ ^ ^"^"""l"^ der beiden Ganser des Reichs-'"ycö f.ndc Ich zil verordnen, wie'folgt: trctnn" ^ ^'^ ^ ^"lndgcfctzcs über die Reichsvcr-lautcn ^ abgeändert uud hat folgcudcrmaßcn zn orduu^,?" ^^ ^'^' dringende Nothwendigkeit solcher Andes N>' s ^' welchen vcrsassuugsmäßig dic Zustimmung stellt / ^^"hcs erforderlich ist, zu ciucr Zeit heraus-beu n t >"' "llht versaminclt ist, so tonnen dicscl-ourcl, l s! .^'rcmtwortiing dcs Gcsammtmiuistcriums s^^^/!'!^'llche Verordnnngen erlassen werden, iusofcruc lein! ^'^ 'lbäudcruug dcsStaatsgruudgcsctzeö bezwecke», gl'. ^"crndc Aclastuuq dcs Staatsschatzes und tciuc ^"a,!ßmmg vou Staatsgut bctrcffcn. f, ., ^^lchc Verordnungen haben provisorische Gcsctzcs-sili^ ?" ^ ^^"' sämmtlichen Ministcru unterzeichnet !uu, '"!, '"'^ nusdrücklichcr Beziehung auf dicsc Bcstim- 'g^dcö Staatsgrilndgcsctzcs kund gemacht wcrdcu. die ^^ ^csctzcslrast dieser Pcrorduuugcn erlischt, wcun '^cgicrnng liutcrlassen hat, dieselben dem nächsten nach "U Kundmachung znsammcutrctcndcn Rcichsrathc und ^""^ zuvorderst dem Hause dcr Abgeordneten binnen vier ochcu uach diesem Zusaunueutrittc zur Gcnchmignug "zmcgcu, oder wenn dieselben die Genehmigung eines v" beiden Häuscr des Rcichsrathcö nicht erhalten, ^s ^'^ Ocsanuntministcrinm ist dafür verantwortlich, "NU solche Verordnungen, sobald sie ihre provisorische ^»ctzcskraft verloren habcn, sofort außcr Wirlfamtcit 3c>ctzt werden. ' Wien, 10. Juli 1807. Franz Joseph in. ^. Benst m. i>. Taaffe m. i>. John ,u. i)., FML. Bccke in. i). Hye in. ^. Auf Allerhöchste Anordnung: Bernhard Ritter v. Meyer m. i>. N»i l^. Juli 18'II. Stück rulhäll milcr "r. '»2 dcil ^laatsucrtrag zwischcu Ocstrncich und Vaicru vom 4. Jinn ^l80? iibrr dcu Vau nud Vctricb ciiicr Lismbahil < uon Mimchm übcr Nrnuiinu zum Anschlüsse an die Kniscriil-< Elisabelh-Bahli t>ci Ncumartt (absicschlosst,, zu Nirn am ^ 4. Juni ^!»>'?; vo» Sr. t. l Aplisiolischrn Majcstnt latifirirt ain 29. Imi! 185 die, Knndniachnnc, dcö FiiiaiijNlinisterinmS vom 11. Inl! IKL7 nuer die Ermächtigung dcs NelxnzollamteS zweiter Classe zn Patzdorf in Aöhmen ;nr An^tritt^chandlniili dcr mit Vorliehalt der Geliührrnnickuergütnng erfolgenden Äicr-anssnhr; Nr. f»6 die Verordnung dcr Ministerien dcr Instiz, delü Innern nnd der Finanzen vom 13. Juli 1»«?, detrcfftnd die Con-trolc dcr Pflcgschast^bchordiii nnd Waiseucasscn bei Eloci-rnng von Wnlscnamt^capitalicn; wirksam für allc nicht znr nngarischcn Krone n,cl>oria.en Königreiche nnd Länder; Nr. 9/ dc>S Gesetz vom 16, Juli 1807, 'betreffend dic Entsendnna, einer Deputation deö Ncichsralheg znr Verhandlung mit dem ungarischen Reichstage; Nr. i'tt das G.sctz vom Iü. Inli 1.^7, wodurch der § 13 dcs Ornnogesetzeö über die Nclchouerlrclnng vom !^6. Fcbrnar 1»lN abgeändert wird, — wirlsam für Äöhmcn, Dalmaticn, (Äali;icn nnd i'odomrricn mit Kratan, Ocstcrreich nntcr nnd ob dcr Enn^, Salzbmg, Stcicrmart, K'ärntcn, Krain, Vn-lowina, Hlährcn, Schlcsicn, Tirol nnd Vorarlbcrg, Istricn, Gör, nnb Gradisca, dann die Stadt Trieft mit ihrem Gebiete. (Wr. Ztg. Nr. 170 v. 18. Juli.) Nichtamtlicher Theil. ^llnicslninlstcrium oder nicht? Laibach, 19. Juli. In den letzten Tagen ist die Frage dcr Ernennung cincs parlamentarischen ^'a n des m in i stcri ums lebhaft diseutirt wordcu. Man hat bald die Regierung, bald die Fnhrcr der Majorität als ein Hinderniß dieser Erucunnng angcllagt. Vcidc Thcilc haben es unterlassen, sich gegen dicsc Vorwürfe zu vertheidigen. Run« versucht ciu Maun, dcr nach dein Urtheile dcr „R. Fr. Presse" kraft scincr politischen Integrität nnd erprobten Urlhcilskraft in Sachen dcs politischen Fortschrittes für sciu Votum Gehör beanspruchen lauu, die öffcutlichc Mciunug übcr dic Tagcsfrage zu beruhigen. Dicsc Ausciuandcrsctznng scheint uus interessant gcnng, um sic in ihren wcscutlichcu Puultcn hier zn rcftrodncircn. lluscr Gcwährsmauu stellt sich zunächst zwci Fra-gcn: 1. Ist dic Forderung nach cincm ^cmdcsmimstc-rium rechtlich bcgrüudct? 2. Ist sie opportuu? Die erste Frage muß verneint werden, weil das Fcbruarslatut ein Landcsmiuistcrium uicht tcnnt und ciu mit Ungarn, vereinbartes Dclegationsgcsctz uoch nicht besteht. Gegen die OPPortunität lnuß ciugcwcndct werden, daß sich aus dcr Aufstellung cincs ^andcöministe-rinms vor Abschluß dcr Bcrhandlnngen init Ungarn viclc Unzukömmlichkcitcn ergeben würden. Die erste wäre, daß das neue Miuistcrium dcr bei Vcrfassungsäudcrun' gcu nothwendigen Zwcidritlcl-Majorität laum sicher wäre. Und wollte die Krone daö Ministerium aus dcu Reihen dcr ciusacheu Majorität dildcu, wo ist das homogcuc Ausglcichsprogramm, mit welchem das Ministerium vor das Parlameut treten müßte? Dic lcitcudcu Mäuncr dcs Hcrbst-Kaiscrfcld'schcn Clubs müßten sich nicht nnr über das Sicbennndscchzigcr-Elaborat, sondern anch übcr die Conccssioncn verständigt haben, welche dcr Minorität in Vctrcff dcr Autonomie der im Rcichsrathc vertretenen Bänder zu macheu wärcu. Dicsc Verständigung ist aber noch nicht erfolgt. Ferner darf nicht außcr Acht gelassen werden, daß im Augcublickc, wo dcr Rcichsrath daS Bandes- (Particular-) Ministerium verlangt, er die Einengung scincr Compctcnz anerkennt und die Reichsaugelegenheiten von derselben ausscheidet. Die Rcichsmiuistcr hätten von diesem Momente an nicht mehr die Pflicht, ja selbst nicht mchr daö Recht, im Rcichsrathc zu crschciucu. Vor Herrn v. Vcust, als dcm Rcichsuliuistcr dcr äußeren Au-gclegcnhcitcu, schlössen sich Plötzlich die Pforten dcs cis-lcithauischcn Parlaments, auch jcuscits der Lcilha würdc cr vergeblich auf Eiulaß in dcu Reichstag harrcn, nnd dic Delegation, wo allein für ihu ein officicllcs Plätzchen wäre, soll ja erst geschaffen wcrdcn, soll ja crst daö Rcsnltat dcs Ausgleichs mit Ungarn sein. Herr v. Vcust, dcr Träger dcS Ausglcichsgcdanlcus, wäre somit während dcr vou ihm eingeleiteten AusglcichS- verhandlnngcn außer parlamentarischem Contact mit der Volksvertretung, ja selbst in dcr znnächst zusammentre» tcudcn Deputation hätte cr als Minister der auswärtigen Angelegenheiten nnr dann zn erscheinen, wenn ge» wisse scincm Departement zugewiesene Handels- und Zoll-angclcgcnhcitcn znr Sprache kämen, ^icgt dies in den Intentionen dcr Antragsteller, steht dies im Einklang mit den Wünschen dcr Bevölkerung? Aber noch auf eiuen wichtigen Umstand glaube cr die Aufmerksamkeit lenken zn müssen. Angesichts zweier parlamentarischer Majoritäten, der cisleithanischen näm^ lich nnd der translcithanischcu, uud zweier parlamentarischer Ministerien, nach welcher Norm sollte die Krone handeln, auf wessen Stimme soll sie hören, wessen Be-» schlüssc soll sie ausführen? In dieser exceptionellen Vage muß auch die Krouc eine exceptionelle Stellung einnehmen, sie muß die zwischen den zwei Majoritäten bestehenden Differenzen ausgleichen, die schroffen Gegen-sätzc vermitteln und die aufgeregten Leidenschaften be' sänftigen. Da der Monarch nicht persönlich nntcrhan-dcln und in die Arena zwischen die Kämpfenden treten kann, so bedarf cr zu dieser Action eiueS Vcoollmäch» tigtcu, und hiczn taugt niemand besser, als ein Mann, dcr dcm leidenschaftlichen Parteigetricbc ferne steht, dessen Blick nicht getrübt und dessen Gemüth durch vicljährigcn Hader nicht verbittert ist. Ein solcher Mann ist Herr u. Beust, der sich diese Stellung nicht anmaßt, sondern dem sie jetzt durch die Gewalt der Umstände dictatorisch angewiesen wird. Noch eine hohe nnd edle Mission hat die Krone zn erfüllen, nämlich im Na t i onal i tä ten st re ite. Die Wünsche dcr slavischen Minorität müssen geachtet wcrdcn. Während dcr Ucbcrgangsperiodc mnß die Krone vermittelnd eingreifen, und es ist vielleicht providcnticll, daß sie zu dieser Mission einen Mann gefunden hat, dcr als Fremder in dieser Frage mit größerer Unbefangenheit urtheilt und als Minister des Äcußcrn mehr als irgend jemand uutcr uus in der Lage ist, die mit nationalem Zündstoff gefüllten Minen zu kennen, welche von dcn Rivalen nnd Gcgncrn Oesterreichs iunclhnlb und anßcrhalb scincr Grenzen gelegt wcrdcn, um zu gelegener Zeit vcrhccrcnd zn cxplodircn. Durch das bisher Gesagte werden die Geschehnisse dcr letzten Wochen, die so viel von sich reden machten, in das rechte Licht gesetzt. Man wird daraus ersehen können, daß Herr v. Bcust nicht daran dcukcn konnte, vor Abschluß dcr Ausglcichsvcrhandlungcn mit Ungarn an dic Bildung cincs Landesministcriums zu gchcn uud so gewissermaßen zn abdicircn. Wohl aber mag cS ihm erwünscht gewesen sein, aus den Reihen der parlamentarischen Capacitätcn einzelne tüchtige Fachminister zu gewinnen. Man wird es auch begreiflich finden, daß die hervorragenden Männer des Ncichsrathes in diesem wichtigen Momente ihre bedeutende parlamentarische nnd politische Rolle gegen eine bedeutungslose administrative Thätigkeit zu vertauschen sich nicht veranlaßt sahen. Woher ist aber dcr Nothschrci nach dem Lauoes-ministerium crtöut? Es ist dcr Finanzausschuß, dcr dadurch wahrscheinlich dcn Gefahren dcS jetzigen Provi» sorinms für die westliche Neichshälftc zn begegnen glaubt. Ist aber dicsc Furcht begründet? Die definitive Ordnnng der finanziellen und volkswirtschaftlichen 3ln-gclcgcuhcitcu fällt nicht Hcrru v. Bccke, soudcrn dcr Ncichsdcputatiou anheim, und Männer wie Plcncr, Hock, Herbst, GiSkra, Ärcstcl, Rothschild, Wintcrstcm lc. wcrdcn, wenn gewählt, dcu ungarischen Capacitätcn anf diesem Gebiete mit Cinschlnß dcS Herrn v. Louyay mehr als ebenbürtig sein uud auch ohne dcn Beistand ciueS LandcsfinanzministcrS die Iutcrcsscu dcr wcsthälftlichcn Rcichsbcvolkcruug zu wahren verstehen. Oder fürchtet man etwa, daß Herr v. Vcckc die wenigen Wochen oder Monate, welche bis zur Verein» bannig über die Rcichsfragcn noch verfließen wcrdcn, dazu bcniitzcn wcrd^, um Ungarn anf unsere Kosten zu begünstigen? Dicsc Vcsorgniß hätte vielleicht einige Vcrcchtignng, wcnn dcr ungarische Fiucmzministcr zugleich Reichsfinanzministcr wäre. Aber die Manner nnscrcr Regierung sind ja nicht magyarischer Abkunft: was in aller Welt köuutc sie veranlassen, angesichts dcS Nclchsrathcs und dcs Finanzausschusses, dem sie täglich Rede stehen müssen, die cislcithanischcn Kronländer zu benachthclligcu? Die Einnahmen und Ausgaben dcS lausenden Jahres sind im Budget präliminirt, dcr Eontocorrcnte hält die gegenseitigen Leistungen und For-dcrnngcn beider Ncichshälftcu iu Evidenz. Fürchtet man wirklich, Hcrr v. Vcckc werde hier neue Steuern ausschreiben oder die Staatsmaschiuc in Stockung bringen, 1094 nnr um die cingchobcncn Summen zu Guuslcn Ungarns zu verwenden? Eine solche Furcht ist zu kleinlich, als daß wir darau glauben könnten. Nchinm wir uns übrigens, schließt uuscr Gewährsmann seine Erörterung, den ungarischen Landtag zum Muster, der anch ein verantwortliches Ministerinn! vor dcni Zustandckommcn des Ansglcichoclaboratcs verlangte, sich aber anch schließlich dabei beruhigte, daß dasselbe erst nach Znstandebringung des Elaborats ernannt wurde. Dr. Fischhof schließt mit den gewichtigen Worten : Wenn die beiden Rcichshälftcn nnd in jeder derselben die nationalen Parteien die Verständigung ernstlich wünschen, werden sie dieselbe auch erzielen. Keine der großen Nationalitäten Oesterreichs kann fiir sich allein den Bestand der Monarchie sichern, aber jede derselben vermag dnrch ihren Widerstand das Reich zu gefährden. Dcstrnetiu eingreifen kann jede einzeln, conslrnctiv vorgehen können nur alle vereint. 8. Sitzung des Hcrmchauscs am 18. Inli. Se. Durchlaucht Präsident Fürst Ancrspcrg eröffnet die Sitzung nm 12 Uhr. Auf der Ministcrbank: Ihre Excellenzen die Herren Minister Freiherr v. Beckc nnd Graf Taaffc. Schriftführer Herr Hofrath v. Hof mann verliest das Protokoll der letzten Sitzung, welches genehmigt wird. Unter den Einlänfen befindet sich die Mittheilung Sr. Excellenz des Herrn Reichskanzlers ddo. 17. Inli, daß dic in der „Wiener Ztg." vom 18. d. vnblicirtcn Gesetzentwürfe die allerhöchste Sanction erhalten haben; ferner eine Znschrift Sr. Excellenz des Herrn Finanz-miuisters, womit derselbe eine entsprechende Zahl von Abdrücken seines im Abgcordnctenhausc am 1^. d. gehaltenen Vortragcs über die Finanzlage Oesterreichs zur Vcrthcilung übersendet. Es wird sodann znr Tagcsordnnng geschritten. Hofrath v. Hasncr verliest den Bericht der Commission über den Gesetzentwurf betreffend die Ministcr-uerantwovtlichkeit. Der Bericht der Eominissiou aeccptirt die leitenden Gesichtspunkte, wie sie für das Abgcordnctenhans maßgebend waren. Eine Abweichung von den Beschlüssen dieses Hanfes empfiehlt sie zunächst bei dem § 2 des Entwurfes, welcher festsetzt, daß jede Verletzung eines Gesetzes überhaupt die Verantwortlichkeit der Minister gegenüber dem Rcichsrathc begründe. Der Emnmission war es darnm zn thun, zu vräcisircn, daß sich dies nur auf Gcsetzcsvcrlctzungcn beziehen könne, welche ein Minister in Ansübnng seines Amtes, uicht aber als Privatmann begeht. Deshalb wird die ausdrückliche Einschaltung der, Worte.- „innerhalb ihres amtlichen Wirkungskreises" hier beantragt. Bei den ^ 5> nnd <'i war es die civilrccht-lichc Haftbarkeit, welche die Vcdcnkcn der Eommiffion erregte. Zuuächst das sormcttc Bedenken, daß die Erklärnng der civilrechtlichcn Hastbarlcit des Ministers, wenn in einem Vcrfassnngsgcsctzc, doch nicht in einem speciellen Minislcrvcrantwortlichkcitsgcsctzc ihren Platz zn finden hätte, da es sich in cincin solchen nm den Schntz der Rechte der gesetzgebenden Gewalt, nicht aber nm denjenigen von Privatrcchtcn handelt; das; die einseitige Anwendung dieses Grundsatzes auf die Minister unstatthaft und die Anödehnnng desselben, falls er anerkannt wird, anf alle Organe der Vcrwaltnng eine Nothwendigkeit, dann aber auch die Erlassung eines Tpecialgcsctzes unerläßlich wäre, in wclchem die Haflnng der Minister von selbst ihre geeignete Stelle zn sinden hätte. Gleichwohl mußte sic sich die Frage stellen, ob es nicht das Hcrrenhans als seine Pflicht betrachten könnte, das bei diesem Anlasse znr Anregnng gelangte wichtige Princip anzncrkennncn und für seine Gcltcndmachung einzutreten; und dies zwar um so mehr, als, trotz der ans dem Gesichtspunkte der Ocsctzcssystc-matik unleugbaren Geschicdeuhcit dieser Frage von derjenigen der Ministcrverantwortlichkcit, der praktische Zn-sammcnlMg beider Fragen unbedingt zugestanden werden mnß. Für diese Anerkennung nnd Vertretung des erwähnten Principes glaubt sie sich anssprcchen zu sollen. Indem daher die Eommission die Weglassnng des § 6 empfiehlt, sieht sie sich gleichzeitig zn dem Antrage bewogen: das hohe Haus wolle dcu im § 6 des Gesetzentwurfes des Abgeordnetenhauses enthaltenen Grundsatz, daß jeder Minister vor den ordentlichen Gerichten auf Ersatz desjenigen Schadens belangt werden kann, den er dnrch gesetzwidrige Amtsführung dem Staate oder Privaten zugefügt hat,'iu seiner gleichzeitigen Anwendbarkeit nnf sämmtliche Organe der Administration als berechtigt anerkennen; dicscr Ancrkcnnnng aber dadurch praktischen Ausdruck verleihen, daß es die' kaiserliche Regierung auffordert, diesem bei seincrzcitigcr Revision der Verfassung anch daselbst am geneigtesten Orte einzuschaltenden Grnndsatzc in einem unvcrwcilt cinznbringcnden Spccialgcsetze, welches die Dnrchführung desselben nor-mirt, Gcltnng zu verschaffen. Die Bestimmung des § 27, daß die Verfolgnng des Ministers vor dem Staatsgcrichtshofc dnrch sicbcn Jahre zulässig sciu sott, hat das Vcdcukcu hervorgerufen, daß bei dem möglichen Wechsel der Parteien im Reichs- rathc vielleicht gerade die Uebereinstimmung, in welcher ein Minister im Lanfe einer Sitzungsperiode mit den beiden Häuseru gcstaudcu ist, zu leidenschaftlicher Vcrfol-gnng desselben in einer uachstcu Session Anlaß geben könnte. Dabei schien übcrhanpt eine Ansdchnnng des Zcitranmcs, innerhalb dessen eine solche Anklage znlässig ist, über den in der Regierungsvorlage anfgcstclltcn Termin der nächsten Scssionsdancr nicht nothwendig, da Fälle der Ministernnttagc wohl nnr gegenüber bedeutenden Gc-sctzcsvcrlctznngcn eintreten werden, wclchc schwerlich für längere Zeit nncntdcckt bleiben, wonach es dann nnr Sache der beiden Häuser sein wird, den Termin nicht freiwillig ungenutzt verstreichen zn lassen. Hieraus ist eine Abändcrnng hervorgegangen. In der Generaldebatte ergreift Sc. Erlaucht Graf Kucfstciu das Wort, um zunächst die Selbstverleugnung des Ministeriums hervorzuheben und dies namentlich dnrch den Hinweis nnf die Bestimmungen über den Staatsgcrichtshof darznthnn, indem er sie in vergleichende Znsammenstcllnng mit den einschlägigen Bestimmungen der sächsischen nnd würteinbcrgischcn Verfassung bringt, wclchc für die Znfammcnfctznng des Staalsgcrichtshofcs, wie für das processualische Vcrfahrcu, ungleich mildere Festsetzungen enthalten. Redner stellt jedoch leinen be^ stimmtcu Autrag. Sc. Eminenz Eardinal v. Rauscher beruft sich auf seine in der Adreßdcbattc abgegebene Erklärung, daß er unter den obwaltenden Umständen ein Verantwortlich-kcitsgcsctz für nothwendig halte. Diese Vcrantwortlichkcit soll kein eitel Schcinbild sein, aber anch das Hcrrschrccht zn keinein Schcinbilde machen. Nie aber wird es möglich sein, jene Form für ciu solches Gesetz zu finden, in der es alle denkbaren Fälle umfassen nnd jede Verletzung des Gesetzes hintanhaltcn könnte. Redner enthält sich jedoch der ihm vorschwebenden Bedenken und glaubt, cs sei am besten, wenn dieses Hans für die vorliegende vom Ministerium empfohlene Fassnng diesem Miuistcrinni die Vcrantwortlichkcit überläßt. Er hofft, die kais. Rc-giernng wcrd zerfiele dcr ^ Kaiscrstaat in Trümmer. Bei Handhabung dieses Gc-> sctzcs dürfen Partcilcidcnschafl, theoretische Klügelei nnd ehrgeizige Berechnung nicht das Entscheidende sein, sondern das Gefühl dcr Anhänglichkeit an das Kaiserhaus und das Bewußtsein dcr Nothwendigkeit einer starken Hcrrschcrmacht müssen dcr freien Deutung dieses Gesetzes die Waage haltcu. Unstreitig sei dicscs Gcfühl iu! allcn Kreisen Oesterreichs in reichem Maße vorhanden! nnd anf dicscs sctzc er scinc Hoffnung, wenn auch nicht ^ so fest, daß uicht Besorgnis; Ranm fände. (.Bewegung.)! Rcgicrnngsralh Arndts will nicht verhehlen, daß er einen confequcnt zugespitzten Parlamentarismus iu seiner Anwendung auf Oesterreich nicht für angezeigt! erachte. In Frankreich machte dicscö Systcm Fiasco! nnd Prcußcu vcrdaukt seine jetzige Stellung nur der^ Nouchalauce, mit dcr cin Minister eben diesen Par-! lamcntarisinus behandelte. Redner citirt einen englischen Artikel über dcu Charakter des contincntalcn Eun-stitntioualismus, worin derselbe als gefährlich bezeichnet wird. Ohne mehr Eapacitätcn zn besitzen als Frankreich nnd Preußen, ohne reicher zn sein an Patrioten, ohne ärmer zu sciu an zerfressenden Elementen, wie jene beiden Staaten sFrankrcich nnd Preußen), ist Ocstcrrcich! reicher an Elementen erbitterter Partciwnth, an Sftal-tuugcn, wclchc cinc Ucbcrmacht dcr jeweiligen Majorität mit sich bringen könnten. Er gestehe, wenig Hoffnnng zn hcgcu, daß die jetzige Strömuug an die Küste ciucs gelobten Landes führen werde. Allein diese Strömung lasse sich uicht rückdämmcn und dcr Schritt, dcn^ dcr vorliegende Gesetzentwurf im Auge hat, fei unvermeidlich. ! Man müsse auf diesem Wege das Glück versuchen, daS bisher anf anderem Wege nicht gcfnndcn wnrdc. Anch ist man unter einem moralisch vcrantwortlichcn Ministerium uicht gut gcfahrcu, so daß cr sich gcgcu die juristische Vcrantwortlichkcit uicht sperre. Ein solches Gesetz sollte aber daranf bedacht sciu, cincn Mißbrauch znm Nachtheile des Hcrrscherrcchtcs nnd im Siuue der Willkür hintauzuhaltcu, und in dicscr Beziehung ent- spricht dem Ncdncr die Vorlage uicht. Sciuc Vcdciü'cii bczicheu sich anf die HF 2, tt, 7 nnd l l und kündigt cr in dicfcr Richtung Amcndcmcnts an. Rücksichtlich dcs Zeitpunktes, in welchem das Oc-sctz in Wirksamkeit zn treten hätte, ist Rcdncr dcr A» sicht, daß dem Reichsralhc bis znm Z'isaminenlriltc der Delegation hätte keine legislative Thätigkeit zngcmüthcl werden sollen. Insbesondere halte cr cs für nnaiigcinch sen, ciuzeluc Abäudcrnngcn des Fcbrnarpatcntes z» wirklichen Gcsctzcn zn crhcbcn. Erst müsse jcncVcrfasiimg, wegen dcrcn Vcrlctznng cinc Anklage formnlirt wcrdc» könntc, wirklich constituirt sein, bevor cin solches Ocsctz cmauirt werde. Auch iu dieser Äczichuug stellt Rcducr ciu Anic»' dement in Anssicht nnd erklärt, uur unter dicscr Vor nnssctznng für cinzclnc Paragraphe stimmen zn wollen, Graf Anton A neröperg ergreift das Wort, nm , die Uncrläßlichlcit dicscs C>'csctzcs ans dcr jüngsten Vw ! gangcnhcit ;n dcducircn nnd Amcndcinents in Aussicht ! zn slcllcn. Älach diesem Redner spricht Ritter v. S ch m c r' l i n g. (Sch'nsz folgt.) 21. Sitzung dcs Il'gcordnctcllhllch'5. am 18. Juli. Auf der Ministcrbank: Ihre Excellenzen die Hcrrc» Minister Reichskanzler Freiherr v. B c n st nnd Riltcr v. Hyc. Präsident Dr. Gistra eröffnet die Sitzung ni» 10 Uhr l<) Minntcn. Das Protokoll dcr lctztcn Sitzling wird vorgclcscn und gcnchinigt. Präsident verliest eine Zuschrift Sr. Exccllc»; dcs Hcrru Ncichskanzlcrs, in welcher mitgelhcilt wird, daß das Gesetz, bctrcsfcnd die Abändcrnng des l^ l)! dcr Febrnarucrfassnüg und das Gcsctz, betreffend die Absc»' dnng cincr Dcpntation dcs Rcichsrathcs zur Verhandlung mit cincr Dcpntation dcs nngarifchcn Reichstages am 16. d. M. die allerhöchste Sanction crhaltcn habe. Die eingelaufenen Petitionen werden dein Petitions-ansschnssc zugewiesen. Sc. Exccllcnz Instizminister Ritter v. Hyc bcaut- ^ , wortct hierauf die von drn Abg. S crin z'i nnd Gc-^ nosscn vor cinigcr Zeit an ihn gerichtete Interpellation, bctrcsfcnd die Erlassung eines Scegesctzcs mit der Hinwcisnng auf die fortlanfcndcn Berathungen cincö dcntschcn Sccrcchtgcsctzcs, wclchcs mit »venig Acndcrni'tt in Ocstcrrcich wcrdc Anwcndung sindcn tönncn. Dic Eommission, wclchc für diesen Gegenstand im Minister!»!» nicdcrgcsctzt war, war übrigens dnrch die ucnc Gcsllil- , tnng dcr staatsrcchtlichcn Verhältnisse gezwungen, ihtt Ardcitcn vorlänfig cinznstcllcn, nm so mehr als cin gro ßer Thcil dcs österreichischen Küstcngcbictcs zur ungari' schen Krone gehört. Erstcr Gcgcnstand dcr Tagcsordnnng ist dcr Bc richt dcs zur Prüfung der Finanzlage uicdcrgcsctztcn Ausschusses, welcher mit dem Antrage schließt: „cs sci Sr. Majestät dem Kaiser die Bittc uM Errichtung cincs vollständigen? andcs m i u i st criu ni ö für die Angclcgcnhcitcu dcr im Rcichsrathe vcrtlvtcnc» Königrcichc nnd Bänder in cincr ehrfurchtsvollen A drcfsc zu nntcrbrcitcn. Berichterstatter Freiherr von Tinti verliest dcu Bericht. Präsident eröffnet die Debatte. Abg. Grcn tcr (gcgcn) kann sich mit dein Antrage ans mehrfachen Gründen nicht einverstanden erkläre». Dicfcr Antrag stehe in cngcr Verbindung mit dcu M-schlüfscu dcs Hanscs übcr den tz 1:; nnd die Minister-Verantwortlichkeit. Dicscr Antrag sci dcr dritte im Bunde. Es soll cinc Kcttc geschmiedet werden, in wclchc dcr Absolutismus gcschlagcu werdcn soll, aber in dic' selbe Fessel sollcn nnch die Königrcichc nnd Vändcr gelegt wcrdcn. Er habe für dic Acndcrnng des tz 1)j gcstim»>t, wcil cr für die Vcrfassnng sci, aber man solle nichl, was man mit der cincn Hand gibt, mit dcr andcrcn nchmcn, dieser Antrag abcr iuangurire cinc Princivic»' hcrrslhaft, wclchc die Verfassung illnsorisch mache. Ä^^ dcr Vcrfassnng allcin sei noch nicht die Freiheit gara" tirt nnd man müsse, bevor mau die Pforte schließt» wissen, welches eigentlich die Rcchtc des Volkes scic», und deshalb müßte man früher die künftige Versass»»!) kcnncn. Wcr Bcdcnkcn trägt, dcn Wildstrom für irgcnd ci» iildnstricllcs Unternehmen zn benutzen, tönnc nicht f»' cincn Fcind dcr Indnstric gehalten wcrdcn, nnd cbc"!" könnte man ihm nicht den'Vorwnrf dcr ^Reaction '»"' chen, weil cr für diesen Antrag uicht sprechen kö»»c' , Nian sagt, wir haben cinc Vcrfassnng; das ncgirc cl> im Gegentheile müsse cr bchanptcn, daß das Hans bc-rcitS znr Eonstituantc geworden. Die Verfassung '!' ! Ocstcrrcich sci ctwas Unbekanntes, habe man doch ">! gestern in dcn Blättern gelesen, daß selbst dcr Anssch»!' noch nicht wisse, ob cr die Bretterbude ganz abtrat" oder theilweisc rcparircn soll. Rcdncr kchrt sich ^'^" das Princip dcr Majoritätsregicrung. Was ist ^^ constitutioncllc Princip? Alles dnrch dcn Staat, dcr Staat dnrch die P"'' tcicn, die Parteien dnrch die Elnbs, dcr Elnb dnrch.^ Führer. Das ist das constitntioncllc ABC. (Hcitcrkclt-/ 1095 Darm sieht Redner nichts als cine andere Art oou Absolutismus. — Sic habcu eine Thiirc gemacht, uiu das ^och dcs 8 1^ zn schließen, haben zwci Schlösser daran gemacht, gehen jetzt daran, den Hausmeister zu bestellen und habeu noch kein Hans. (Heiterkeit.) Kein ehrlicher ^tcum kann da zustimmen. (Oho! Großer Widerspruch und Unruhe. R»fc: znr Ordnung!) Präsident: Ich bemerke dein Herrn Redner, daß der Antrag von cincm Ansschuß angeht, den daö 'Vn»s niedersetzte, nnd daß seine Ausdrucksweise ungeziemend ist. ^ ^bg. G renter: Ich habe es nicht so gemeint, ^cdncr schließt seine Rede mit dem Hinweis anf die Verdienste Tirols nnd einem Hoch auf' dasselbe. Abg. Kaiscrfcld (für)': Es werde wohl niemand lul Hanse sein, der nicht die Verdienste dcs Bandes Tirol am'ttcnucn werde (Vrauo), nnd gewiß feiere jeder im Vmisc im Grunde seines Herzens den 100jährigen Geburtstag mit, welchen Tirol l/cucr feiern werde (Braoo), aber ^' fasse die Frage aus einem anderen Staudpunttc anf. ^r itimmc für den Antrag, weil lein Zeitpunkt in dcmsel-l'w festgesetzt ist. illeducr nimmt die Männer in Schntz, welche nicht das bestehende Ministerium ergänzen wollten, wie der osficiösc Ansdrnck lantctc, weil damit nicht das er-' Nlcht worden wäre, was man erstrebt, nämlich die parlamentarischen Regierung. Die Frage der Bildung einer Parlamentarische Regierung sei eine Frage der Echtheit des Eoustitutioualismns, es sei eine Frage des Ansehens des Hanfes nach oben wie nach nntcu. Die Regierung habe erklärt, sie köuute gcgeu die Bndung eines cislcithanischcn Ministeriums principiell n'luen Anstand erheben. Das 07er-Elaborat setze ein solches Ministerium voraus, und früher oder fpätcr müßte cm solches eingesetzt werden. Wenn die Regierung aber Erlangte, daß der Krone Garantien geboten werden, daß der Ausgleich mit Ungarn anf den gegebenen Grnnd-lagcn vollzogen werde, so habe sie nach seiner Ansicht daran nur wohl gethan. Die Frage sei aber, ob irgend eine Regierung diese ^oranssctznng werde erfüllen louncn. Als mit Ungarn Verhandlungen eingeleitet wurden, erklärte der Reichstag, unr durch seine eigene Rcgiernng können jene Acndcrnn-W, nn den 48er-Gcsetzcn vorgenommen werden, welche Nwimscht nnd zugestanden wurden. Die Verhältnisse lMcn es geboten, daß diesem Verlangen Rechnung getragen werde. (Freiherr v. Aecke erscheint anf dcr Ministcrbaul.) Dem Hanse stehe es noch immer frei, die Bedim smngcn des Ansglciches anznnehmen oder nicht. Die n,m"?? ^"^ ^ "^' ^"'^ ^ Sanctionirnng dcs teil s . ^^'^'bes über die gemeinsamen Augclcgcnhci-den s- ^^ ^'"^ bm Krönuugseid verpslichlct, von kcn " n " diesseits der ^eitha 'den Beitritt zu crwir-' "M nun die Krone gegeu alle Eventualitäten anss, ,' "' ' ^" ^''" M-laiuentarisches Miuislcrinm /u) yier nothwendig, aber cbcu so nothwendig, daß "c "erlangte Garantie für den Ansglcich geleistet 'l idc Enic weitere Frage sei aber, ob diese Garantie i^r ' / c'""'^'" '"'"^' "b das .^ans genügend vor- I,s> '^' "'" "" parlamentarisches Aiinisterium zu "uocn. Diese Garantie könne nach der Ansicht des '"'crs m dem gegenwärtigen Parlamente nicht übcr- ""nincn werden. .,^._^^"'s"ts soll der Ansglcich mit Ungarn zu Staude scits 3'' ""^"ch'^ ""lcu berechtigten Ansprüchen dics-sich in ^> ""'^1 getragen werden. Dadurch bewege man derlicl, s ''"" ^'^'">na, das den Arbeiten nicht sehr fm-hat sV. ''- ^'"'" ^"^ H"us den Erfolg uicht gesichert Dn« ^> '""'^ "'"" b°ch ciucm Mißerfolge vorbeugen. ^ "'vans wolle den Ausgleich, aber uicht den Ausgleich dabe "' ^'"6 (Bravo); ob er möglich wird, hänge tön,,, l- ^'" "ngarischcu Landtage ab, und deshalb >>c Yin- niemand die Garantien übernehmen, soll' '^ ^"" ^^' ^epntatioucn, welche zusammentreten ''^,'s'ss ^^'"^ "blendet, wcrdc man einen positiven ^lMng hndcn, dann werde» sich auch die Meinungen ei, imd ^,^ ^^^ gekommen sein, eine parlamentarische "uM'nng ^, Hilden. An diesen Eiwägnngcu und nicht ' ^''"' Personcüsragc scheiterte bisher die Verhandlung °," T^ldung des kiinstigen Ministeriums, nud weil der ^»^ch»l;antrag leinen Zeitpunkt Präeisirc, wann das parlamentarische Ministerium eingesetzt werdcu soll, mmmc er für den Antrag dcs Ausschusses. (Bravo, Abg. Svctec ergreift das Wort gcgeu dcu Antrag. (Schluß folnt.) Zug Mmca. Dem „Ncwyork Herald" sind von seinem Vcricht-n,latter der stch während der Bclagcrnng in Qucrctaro ucsand Nachrichten über die letzten Ereignisse bis znm >5. Innl zngctomnicn. Ueber das Gefängniß des Kaisers Marimiliau mircibl d^r Eorrespondent: Der Fremde kann überall in qucrctaro das Kapuzincrkloster snchen, ohne es zn 'mom. Gegenwärtig ist von diesem einst sehr ansgc-vehntcn großartig n Gebäude nnr eine Reihe Häuser in °es>cn Niittc übrig, von denen eines der noch am bcstcu trhnltcneu dem Kaiser uud seinen Generaleu eingeräumt Wlirdc. Sic sind vom Verkehre uach Außen hin nicht abgeschnitten nnd haben keine doppelte Wache, wie dies bei einer nahen Hinrichtung geschieht. Sie dürfen unter gewissen Beschränkungen ihre Frcuudc sehen, erhalten abcr freilich nnr fchr wcuigc Besuche. Kein Mcxicancr, der dem Kaiser in den Tagen seines Glückes huldigte, sncht ihn zn scheu. Nnr dic Frcmdcn, welche den Haß der Mericancr nicht scheuen, erkundigen sich nach ihm. Der Kaiser ist bei allcdcm sehr resignirt nnd hängt unr am ^cbeu, um das der fremdcu Soldaten zn sichern. — Einige Tage vor der Einnahme von Qucrctaro stand cr länger als zehn Minuten auf der Plaza, während die Bomben nm ihn hcrsanstcn und dic ^nst erfüllten. Vian hat dies als cine fire Idee angesehen. „Ich bin fest überzeugt", sagte nnr der Fürst Salm-Salm, „daß cr dcu Tod sucht; ich hoffe, daß cr sich eiucu audcrcu Officicr zum Gefährten wählen wcrdc." Dicsc fast in scherzendem Tone gesprochenen Worte sind wahr. Die Gefahr, welcher er sich an jenem Tage willkürlich nnd ohne Roth aussetzte, war durchaus uicht gering, und niemand darf sagen, daß cr Furcht hattc, was wohl gc-schchcn sein würde, wenn cr mit dcn Franzosen fortgezogen wäre. Ricmaud wird jetzt behaupten können, daß cr scinc Partei verlassen habe, °waö man wohl gesagt habcu würde, wcnn cr Miramon odcr Marqnc; die Anf-gabc überlassen hätte, dcn Kampf durchznführcu, nachdem cr ihrcn Beistand augcuommcu halte. Die kaiserlichen Generale betreffend, bemerkt der Correspondent, daß Miramon, dessen Tod schon oft gc-meldct wurde, im Staude wäre, sich uoch au dic Spitze vou drei odcr vier Revolutionen zn stellen, wenn Inarez ihn uicht erschießen läßt. Als cr vor vier Tagen aus dcm Hanse, welches er seit seiner Verhaftung bewohnt hatte, uach dcm Kapnzincrkloslcr gebracht wurde, ließ n-vor allem ein hcrrlichcs Mittagmahl bestelle», ein Duz-zcnd Flaschen Wein herbcibringcn und drei ihm befrcnn-dcle Damen einladen, sie mit ihm zu lccrcu, was doch wahrlich artig vou cincm dcm Tode Geweihten ist. Mi-ramon's Wnndc ist nnr leicht, abcr sie wird ihn cbcu so wie seiucu Mitgcuosscu Marqncz entstellen. Mcjia, General rn <.'!l«l der kaiserlichen Eavalcric, welcher uiit Niiraulon die Functioucn als General <»< (^!>!>!' der Infanterie getheilt hattc uud gleich diesem mit dcm Kaiser vor's Kriegsgericht gestellt wcrdcu soll, nimmt eben so stoisch sein Schicksal hin. Die rcpnblicanischc Regierung wird in keinem Falle schr sciu ^ebcn abkürzen ; cr stirbt langsam an ciucm unheilbaren beiden, nnd dennoch gibt der kleine Indianer noch immer Zeichen seiner alten Thatkraft. Wenn man ihm gleich anfangs so großes Vertraucu wie iu den lctztcu Tngcu dcr Bclagcrnng gcfchcntt hätte, würde Ntarinülian in Qncrc-taru uicht wie iu ciucr N^äuscfallc gefangen worden sein. Von der Eröffnung dcr Belagerung erzählt dcr Eorrcspoudcnt: Maximilian uahm bci scincr Ankunft in Qncrctaro daö Easino, odcr daö „Merchants Elub House", ciucs dcr schönslcu Gebäude dcr Stadt, in Besitz. Er blieb dort uur uoch weuige Tage. Bci der crstcu ^tachricht vou dcr Anknnst der libcralcn Etrcitlräftc im Thalc, verließ cr die Stadt um ihncn cine Schlacht zu liefern. Daö Hauptquartier war auf dem Ecrro dc la Eampana, wo dcr Kaiscr sich später crgab. Er lebte nnd nährte sich ebenso ärmlich wie der gemeinste Soldat seiner Armee. General Mcjia ließ für ihn ein schönes Zclt anfschlagcn, das cr von dcn Kauflcutcu in Mata-moras crhaltcn hattc; allein Maximilian wollte sich dcsscn uicht bedienen und schlief während dcr Nacht, in scinc Decke gehüllt, anf dcm harten Boden, nnd war am Tage der brennenden Sonne ausgesetzt, indem er denen, welche ihm hierüber Vorslellungeu machlcu, erwiderte: „Ich bin uuu Soldat und muß wie ein Soldat handeln." Wenn cr sich unter seinen Soldaten befand, hattc cr für cincn jeden derselben ein Wort dcr Ermnthignng; Nicmand verstand besser als cr dic Knnst, Angenehmes zn sagen. Er besuchte die Spitäler, ermunterte die Verwundeten und verließ tciucu ohuc Zeichen scincr Fürsorgc. Er gab jcdcm Manne ciucr Eompaguic, wclchc sich onrch Bravour uud dann durch Humauität ausgezeichnet hatte, ciu Goldstück vou zwauzig Dollars. Scin Wohlwollen für dic Soldaten launte keine Grenze. In Folge einer verfehllen Anordnung des Margncz konnten dic liberalen Streitkräftc, statt iu kleinen Abtheilungen zurückgeworfen zu wcrdcu, in dcm Mabc, als sie im Thalc vorrncktcu, die kaiserlichen Truppen in die Flanke uchmcu uud alle Höhen um die Stadt besetzen. Ucbcrall Vcrräthcr, fährt dann dcr Eorrcspondcnt fort. Von diesem Augenblicke bis zum Ende war alles nur cinc Reihe von Vcrräthcrcicn. Marqncz handelte, statt, wie ihm befohlen wurde, uach Qnerctaro zurückzukehren, uach seinem Gutdünken. Man erfuhr, daß Miramon eine Eorrespondcnz mit dcn Libcralcn unterhielt. Ueber Lopez' Schicksal, welcher Qncrctaro und dcu Kaiscr vcrriclh, weiß mau uichts Bestimmtes. Mau sah ihu am Tage uach dem Verrathe frei iu Qucrctaro hernmgchcu. Es scheint nicht, daß dcr Vcrräthcr schon im Acsitzc der ihm verheißenen Belohnung war, weil cr ciucu der hervorrageudsteu Qsfieicrc dcr libcrnlcu Armee um UutcrM'Ung anging. Als cr dem Obersten Riu-con Gallardo'(Pcpc) begegnete, sprach cr: „Oberst, ich bin nicht wie Sic ein reicher Mann mit mehreren Gü-tcru, ich besitze uur mciucu Degen, uud hoffe, daß sie »mich für irgend ciuc Stelle in der liberalcu Armee cm-pfchlcu wcrdcu." Pcpc Niucou, welcher versucht hatte, Marimiliau cutschlüpfcu zu lassen, soll erwidert haben: Oberst Lopez, wenn ich Sie für irgend eine Stelle empfehle, so ist sie auf eincn Banm, mit einem Strick um dcn Hals." Obcrst Miguel Lopez wurde seitdem uicht mehr öffcutlich gcschcu. Oesterreich. Lembcr«,. 10. Juli. Dic Regierung hat 10.000 fl., dcr Landcsans'schnß l>000 st. zur vorläufige« Linderung dcr Noth gespendet. Das Statthaltcreipräsidium hat uumittclbar an Sc. Majestät dcu Kaiser über die Noth« lagc Bericht erstattet. Dic Schadcucrhebung hat bereits begonnen; es wurden öffentliche Arbeiten angeordnet. Es hat sich ein Eonsortinm hicfiger Gutsbesitzer, Hcm« dclslentc nnd Finauzmäuncr gebildet znm Zwecke dcs Banes einer Bahn von Lcmbcrg nach Brody; dasselbe findet großen Anklang. Die galizischc Landcs-Hypothe-kcubauk hat heute ihre Wirksamkeit begonnen. Pest, 17. Inli. Eine im heutigen Amtsblatte publicirtc Vcrordunng dcs Miuistcriums annullirt den Beschluß dcö Hcvcser Eomitats. — 18. Inli. Die Pester städtische Behörde hat gestern Abends beschlossen, an Se. Majestät ans Anlaß des Todes dcs Kaisers Maximilian cinc Eondolcnz -Adresse zu richten. Trieft, 17. Inli. Anf Antrag des Präsidenten Vico beschloß die Handelskammer in dcr heutigen außerordentlichen Sitznng einstimmig, eine Beileids» adrcssc an Sc. Majestät den Kaiser wegen dcs Tooes dcs Kaisers Maximilian zn richten. Ferner wurde dcr Antrag dcr Vörscn-Dcpntation, die Petition um Erwirkung dcr Revision odcr dcr Annnllirnng dcs mit dcr Südbahu geschlossenen Uebcrcinkommcns durch dcn Reichsrnth wcgcn Ineompctcnz dcr Kammer dcu Bitt' stellcru zurückzustellen, mit Stimmciimchrhcit genehmigt. Uusland. Luudon, 17. Inli. Im Hause dcr Lords brachte gcsteru Lord Stratford dc Rcdcliffc dcn Vorschlag ciu, der Köuigin ciuc Bclciosadressc zu übcrreichcu uud dcr Entrüstung dcs Hauses über dcu Tod dcs Kaisers Maximilian Ausdruck zu gcbcn. Auf cinc Anfrage Mill's erwiderte Lord Stanley: Die Ernennung Wiseman's als Organisator der türtischcu Flotte wurde suspeudirt, weil dcr Aufstand anf Kreta uoch uicht beendigt sei. St. Peteröbur,;, Kl. Inli. Die heutige „Börsen-Zeitung" erführt, daß die M oökan»Pctcrsburger Eiscnbah n gestern an das amerikanische Haus Wy» uaus verlauft worden sei. Die Kanssnmmc wird in drei Raten bezahlt. Hagesneuigkeltm. — Ss. Majestät der Kaiscr haben der reformilten Nyimcr Filialgkmeiode in Ungarn zur Erbauung eines icuen Vrlhauses 400 sl. allergnüdigst zu bewilligen geruht, — Se. Hoheit dcr Admiral Prinz August von Koburg hat heute mit seiner Gemahlin, der Prinzessin Lsopolvine von Vrasilien, nnch lämonatlichcm Aufenthaltc Wien verlassen, um mit dcm Senator Boges über Paiis und Lissabon »acl» Vrasilien zunickzutrhren. Dcr ta's. brasilianische Glscküsls« trüger Chevalier Wcrnrck de Aqullar begleitet das hohe Paar hii Salzdurg. — (Militärisches.) Sc. Majestät dcr Kaiser hat angeordnet, daß die Mannschaft, welche bereits li Dienst« jähre zählt, in die erste, j^ne, wclche 7 Diensljahre hat, in die zweite und die Mannschaft mit 8 Dicnstjahlen in die dritte Neserve zn rangircn ist. Die gegtnwällig in der ersten Reserve stchend'e Mannschaft hat die vierte Reserve z» bilden. Wie die n. 0. Slallhalttlki den Ilnterbeholdrn mittheilt, so hat dicsc allerhöchste Anordnung stlr bcidc Neichshälsten zu gcltcn. — sTraucrgottcSdi en sl.) In Graz fanv am 1L. d. M. in der Domtirche das feierlichi Ncquirm für weiland Sc. Majestät den Kaiser Maximilian von Mexico statt. Wie die „Tagespost" berichttt, wohnten Se. laiserl. Hoheit dcr durchlauchtigste Herr Ürzherzog ßrnst, die Generalität und Officicre aller Waffengattungen, der Landeshauptmann mit dcm Landcsausschusse, die Spitzen der Behörden, die Vertreter dcr Gnminde, der Nccior Magnisicus mil dcn Dccancn dcr Univcrsilät, die Dirccloren und Lchrrr der Miltrlschulcn und zahllose Andächtige aus allen Ständen dcr Traucrscicr bei. Das bürgerliche Grcnadicicolps war an dcm Katafalk und in dem Chore dcr Kirche aufgestellt. — (Rindertest.)In Galizien sind, nachdemdieScuche im Zyvaczowcr Vczirle erloschen ist, nur im Nohalyner Ve-jirle noch süns Orte verseucht. — I« Ungarn ist die Rm. deipcst im A.lcser und Ordcuburger Comitate erloschen und bericht som.t nur mchr auf der zur Stadt Laczhaza in ölcin.Kumcnnrn gehörigen Pußta Moriczgat. " (Aus Galizien, 1I. d.) liegen folgende Nach. nchtcn vor: Die Iiüsse Weichsel, Tunajcc, Wiölola, Ean, ^!5lok, Vlala, sowie auch llcincre Gewässer haben binnen zwölf Stunden ungeheure Verheerungen angerichtet, deren uoltswillhschastlichcr Schaden ein immenser ist. Weite Felder-strecken, welche eine rcichc CnUc versprachen, sind über Nacht weggeschwemmt, Mühlen, Häuser und Vrückcn weggerissen, Städte, Dörfer, Landsike uud Vchüsle unler Wasser gcscht 1096 woroen! Nach soeben eingelangten amtlichen Berichten sind im NzeSzower Kreise allein bei 80 Dürfer überschwemmt, von wo die Velvohner in grösltcr Eile unter Iurilctlassuua, ihrer Habe sich flucht, u mußten. In dem uns benachbarten Dorfe Tzudec sind sechs Personen ertrunken, was bereits amtlich conslatiit: anch uulc Hausiere sind dort zu Grunde gegangen. Ueber den weiteren Verlust an Menschenleben liegen zwar aus entfernteren Gegenden noch leine positiven Nachrichten vor, weil die VevMeruna, nach alien Richtungen auf der Flucht und jede Verbindung unterbrochen ist, aber es slcbt leider zu besorgen, das; durch die plWich während einer stürmischen Nacht hcrcingcbrcchcne Wassermasse viele Menschen den Tod gefunden. In der Wcicbselgegend soll es wahrhaft entsetzlich aussehen, ja rs verbreitet sich das Gerücht, es wären dort Hunderte uon Menschen durch dic HllithlN verschlungen worden. Me früher benannten Flüsse münden nämlich in die Weichsel, welche sowohl am galizi-schcn, alö russisch-polnischen, Ufer das Land meilenweit überschwemmt ! Auf Umwegen meldet man aus Tarnuw über Iaslo: Die Gegend zwischen Eicdliszowice und 5lozlow (wo der Dunajec in die Weichsel fallt) gleiche einem ung'henren <3ee, aus dem die zwei am linken russisch-polnischen User gelegenen Starte Opalowiec und Nowe-Miasto wie zwei Inseln he»vorragen! Die 2ülfer C^olnow und Szcuzuczin, «nmillelbar am galizischen Wuchsel-Ufer (im Tarnower kreise), sind gänzlich zerstört u»d spurlos hinweggeschwemmt worden. Es heißt, von den Bewohnern lchla/nannter Dörfer seien 120 ertrunken. Es liegt indch darüber noch tciu officiellei Vericht vor, und fo wollen wir hoffen, das hier allgenuin herrschende Lutschen habe die Zahl der Opfer übertrieben. Was die zerslörte Eisenbahnverbindung belrisjt, so erführt man, die Bahnbrücken bei Przemysl über den San und bei Dembica über die Wisloka seien so arg beschädigt, vab an ihre völlige Wieccrhcistellung erst nach Wochen gedacht werden tonne. So ist der massive Milt'lpf.ilel» der Sanbrückc bei Pr^e»y<-l unlerwascben n,»d lhcilweife zusanlmengeslürzt, die Vn'icle über die Wisloka aber »och ärger zugerichtet worden. Locales. — (Nächtlicher All arm.) Heute Nacht zwischen 1 und 2 Uhr erscholl am alten Marltc ploWch der Nus: Diebe, Hilfe, Patrouille! mit solcher Ausdauer, daß er selbst Slurmgeheul und llalfchendcn Regen übertönte und balo die ganze Linie allarmnte. Man eilte aus allen Häusern srlbst mit Waffen herbei und hatte auch richtig die Diebe glücklich — verscheucht, doch nicht erwischt, lüb wirklich die Herren Ritter vom Vrccdciseu und Dietrich die gün« slige Gelegenheit benutzt, um bei den» lobendem Gewitter-stuim ihrem lichlschcuiN Handwerke nachzugehen, oder ob dic ciregte Phantasie irgend jemandem cinen Possen gespidt, tonnten wir bis jcht nicht in Erfahrung bringen. — (5 um Turner-Ausflug) haben, wie wir unserer gesUigen Notiz noch ergänzend hinzufügen, auch der Casinoverem und das löbliche Oifuiercorpö der Gcnnison, dieses besonders in Erwiderung der freundlichen Einladung zum Euslozzasest, vom betreffenden Eomit« eine Einladung erhallen. Die Betheiligung verspricht eine sehr zahlreiche zu werden, da, wie wir erfahren, bereits am ersten Tage über 100 Thnluehmertaitcn ausgegeben wurden. Noch bemerken wir, das, die Zahrlarlen bis zum 23. d. M. ihre Giltigkeit behalten. — (Für taubstumme Kinder) aus Krain, im Alter zwischen 7 und 12 Jahren, wird mit Ende des jetzigen Schuljahres ein Slislplal; im Taubstummen-Institute in Linz frei. Bewerbungen um diesen Platz sind bis längstens 15. August d. I. einzureichen. Im Nebligen verweisen wir auf die vollinhaltliche Kundmachung der hohen Landcsbehörde in nmercm lientigen Amt^blaNe. tTiugcseildct. Zu Folge eines in den „Novice" Nr. 24 vom 12ten v. M. enthaltenen Artikels, übcrschrifbrn: ,,l/. l'ü, nd,.^» pl'I.'il>'05>i !<»n l"> häite das k. k. Steueramt hier in seiner Eigenschaft als Deposilenamt eine in slovenischer Sprache nbgefahtc Quittung blos wegen dieses Umstandes zurückgewiesen, ungeachtet dieselbe sonst ganz entsprechend abgefaßt war, dieselbe vielmehr nach flüchtiger Ansicht der Ueber- lschrift: „l'olwlnic^" zurückgestellt, ohne sie weiter durch-zulesen. Nach den von der k. l. Iinanzbireclion aus diesem Anlasse eingeleiteten Erhebungen wurde die vo,l Malhias Ilovar überreichte Qnilluug aus dem Gruute zurückgcwieseu, weil sie nicht entsprechend abgefaßt war. Uebngens hat der Herr l. k. Steuereinnehmer, obwohl dies onrchanö nicht in seiner Verpflichtung gelegen war, der Partei einen Entwurf zur neuerlichen Ahfassung der Quillung übergeben. welchen dieselbe auch sogleich copirt, unterschlieben und so^m ohne allen weiteren Zeitverlust die Zahlung erhallen hat. K. k. Finanzdireclion Laibach, am 17. Juli 1807. ______ _____________ K. v. Felsenbrun n i». >>. Dic „Wr. Ztg." ccröffcutllcht dm Entwurf ciucö Gcsctzccj übcr dcu Zcituuc> sstc m pcl, dic Iu -scratcu st eucr ilud dcu A n t ü u d ig u u g s st c m p c l. Dic wcscutlichstcu Bcstiiuiuuugcu sind: Dic Stcmpcl-frcihcit dcr Fachdlättcr hat aiif^uhörcu. Dic Stciupcl' gcuühr wird sür dic cislcithauischcu Lander mit '/^ dcö auf ciuc Niliumcr nach dem Abouucmcut cutfnllcudcu Prcisc^ fcstgcsctzt, tauu jcduch nic mchr als l tr. uud uic wcuigcr als '/4 kr. bctragcu. Die Stcmpclpflicht dcr allölandischc u Älüttcr wird nicht gcäudcrt. Dic I use raten st euer und dcr Autü udia.'u u a. ö stcui-pcl werden aufgchobcu. Telegramme. Wien, 1l). Juli. (Tr. Ztg.) Im Uutcrhausc cr stattctc dcr Fiuauzailöschuß Bcricht üdcr die Adrcssc au dcu Kaiscr dctrcffö Erichtnug ciucs Vaudcsiuiuistcriumö. Nachdcm Bcust crtlärtc, dic Ncgicruug sci für ciu ^audcömimslcrium, thcilc jedoch dic Ansicht, das; crst nach erfolgtcm Auöglcichc mit Ungarn dcr Zcitplmtt hierfür eintrete, erklärte der Acrichtcrswttcr im Namcn dcs Finauzauöschusscs, daß durch dic Erklärung dcij Ncich^kauzlcrö dcr Auöschußautrag cntfällt. Daö Hcr^ hanü uahm dcu Gcsctzcutwurf M>cr dic Mimstcr°licr-antwortlichtcit mit nmvcscutlichcu Modisimtioucu iu dcr Fassung dcS Unterhauses au uud uahm sodaun die Dcputatiouswahl vor. ^«iru, l9. Juli. (Tr. Zt.) In dcr gestrigen UutcrhaMitznug erwiderte dcr Iustizministcr Hyc auf dic Interpellation Scriuzi's bezüglich dcö Secrcchteö, dic vtcgicrnng sci uon dcr Nuthwendigtcit ciucs solchen Gesetzes uollständig überzeugt uud ciuc Commissiou wcrdc dcauftragt wcrdcu, zu dicscm Zwcckc das 5. Vuch des dcutschcn Haudclölgcsetzbnchc^ umznarbcitcn. Dic Rcgic« rung wollc jedoch, lxuor sic dic darauf bczüglichcu Au-trägc ciudriugc, das ^itcsultat dco Auiou ^ratau diö Vaucut auögcdchut. Eö ist schwachc Hoffuuug vor-haudcil, daß bis zum 25. d. ÄlV dic ganzc Strcckc dcm Pcrsoucuucrkchr üdcrgcbcu wcrdcu tauu. Dcr Frachtcu-vcrtchr wird crst »ach mchrcrcn Wochcu anfgcumumcu werden, ^ccnn Ärückcu bcdiirfcn dcs Umbaucs, daruutcr dic großc Przcmyolcr Äriickc. i!ondo«l, 19. Juli. (Tr. Z,) Dic Königin licrlich dcm Sultan dcu Hoscubaudordcu. Telegraphische Wechsele»«'.':: vom 1'.). Juli. 5p^rc. Mctalliqneö 5<>.l'i». — f.pcrc. Mctalliqurö mit Mai- nnd Nouemdcr-Zinscn l')!>. — 5ipnc. ^atmlialAnIcyeu !^?.50. —Ämit-actiru 700, — Itrcditacticn l«1,5.0. — IttWer Vtaali,cii!l>,'bel> >-,? ^'>. — Silber 125>.75. — 5,'llUdon 1'^ 20. — it. t, Dncuicn 0.1ii. Keschästs-Zeitung. ?tatio»all,ank. Ter nni 17. d, andgegedene Wmhrnanöl weiö zeigl gegen dic Burwochc folgmdc B^ä»d^ii'ng^!i : Dcr Annl-nMcnmnlmif ^)l?,!»5.<:.!»<») sl,) vnmindeNl: sich 11», .'<,1I0,15,0sl.; die dcr Bank gehörigen StacU5»utm («,7.';,j,0? 1 sl.) nahmen um 1,5>7!1.t>0? fl nb. Der Slant zahlte uon scincr Schuld, die jetzt nur noch 4 Millionen detnW, wicder-! Mill, zurück. Der Es«mptc (27-2 Millionen) ucrmrhrle sich um K05.54U fl.; dagegen vermin- l derte sich dcr Lombard (21'« Mill.) nm 1<»7,li00 fl. Dcr Mctallsch^ (10!l,77<;.!>74 fl.) nahm um >!!><» fl. Daö dic<? S;c>l: ,wk N'ild gcnicldcl: ein Jach von !>!<») Qnadralllnflcrn c>>l'bt hcncr von Weizcn durchschniltlich 14 biö l«'< Krcn;, dc>^ Krcn; l bis l'/, n 0. Mchen. Dcr Wcizcn ist von schr schöner Qualität. Nnch dic iilirigcn Flnchlsm'lcii stchcn »icht nach, ve,rnc!!»i!i^ Kulimi; vcrsprichl schr viel. Ani< Csalathnrn wird Ächnlichcö bc-richtcl. Dic tiihic Witl^mig mi! ^ngcn war naincnilich ans ds» c>c>vt st.lrl vnchreilctcn iiliidcnban von n'ohlihätigster Wirlung, Verstorbene. Dcu 12. Inl i. Dciu Hcrrn Ni^olanö Rudhülzcv. lnirgcil. Uhrmacher, sl'ui Lohn iliieolan^, alt <> Jahr«, in dcr Sladt Nv. 2I^j, au dcr Vniigcnlahmniisi Dc » 1 3. I n l i. Drin Hcrrn Fran; Sch>var;bach, ^^agncr^ mcistcr, scin Kind Anna, n!t 7 Wochcn, in dcr St. Pclsrouorsmdt ^ilr, s>5», an Fraiscn. -- Dem Michacl Üoscr, Taglöhncr, s^!» ,sti„d Mami, alt -) Monate, in dcr Tiniauvm'stadt Äir. l>, c»n Fchrsieticr. D e u l 4. I u l i. Dein Hcrru I^na,; Dolni». l I. Pos!-official, sciil Kind Maria, all 7'/, Monotc, in dcr Ovadischliuor-sladt ^li!'. ."»l, a,n Zchrficlicr. — Dcin Hcrrn Johann Grandclli, Bäckcr, scin iliud wciblichcn Gcschlcchtcö, nolhgctans!, in dcr S!ndt ^ir. 1^4. Den 15. Juli. Frau Magdalena Zersjoll, Pfriindüili», alt ^>2 Jahre, iil dcr Kralanvorstadt Nr. 5»7, an dcr ^nislwassl»'-suchf. — Dem Pineen; Prcink, Elraftcuciilräiiiiicr nnd Hani«-liesitzer, scin ilind H>inec!i;ia, alt 1? Stunden, iu der Polanavor-stadt Äir. 1(»l, an Lelicn<uas» Zchncidcrmcislcr, scin Kind Äntonia, all 5> Wuchcn, iu dcv Kra-laiworsladt Nr, Z?, am Zchvsicbcr. Dcn 1 0. Juli Maria Slcra,ar, Inwohncviu. alt N! Iahrc, ini Ciuilfpital an Tnbcreillosl^. — Herr Io!,ann Mcrchcr, pc»!-k. t. <^laa,in scröscn Schla^flüssc. Drn 17. Inli, Dcm Herrn Gcm'N B.'üda, Schiicidcr^ mcislcr, scin Sühn Karl, alt 2'l Ia!,rc, in dcr Stadt Nr. !!?'', an dcr Hrehllop^Tiilicrcnlosc. — Dcm Hcmi Mathias ThnMii, Schnhmllchcrincislc!', scin Sohn Ioscf, all I I Jahre, in dcr Stadl Nr. 1-W, an dcr ^nna.cnsncht. — Dem Vinccii; Preink, Slra^cü' cinläinncr nnd HansbcsilM', scinc, Gattin Mavia, alt Z,'j Iahn', in dcr Polanauorstadt Nr. KN, au dcr Banchscllcnl^liidilii^. Dcn 1 «. I u l i. Dcm Hcrrit Johan» Orandclli, Backci', scinc Oatlin Maria, alt iN Iahrc. in dcr Stadt Nr, 121, Ml dcr LnniMlnben'lllase. — llrsnla Zclct«ii!lci', Institul^arinc, alt ^7 Iahrc, in dcr Stadt Nr. W, an der Entkräft»,lg. — DcM Herrn Karl Eiscrt, Galantcricbnchbiudcr, sci» Kind Nai!nn,>d, alt 36 Stnildcn, in dcr Sladt N,. 19 l, a,n u^anischcn Hcr;schlcr. - - Simon ^'ascr, Schuster, all 7." Iahrc, in dcr Krataxuorstadl Nr. ,'!2, an Pa!ichfcllc!it;n!!dnn!i. Angekommene Fremde. Am 1«. Inli. 2tadt Wie». Die Herren: Floriancic, u»n Kantcr. - Hall, Kanjm, uon Klacicnfilrt, - ^an;ci'. Kanfitt., uon Wien, -' Stanic, Handc!i'anl. (vlephailt. Die Hcrrcn: Dr. Pctlcr, s. s. Oberslaböal,^. und Marpnrgo, Jurist, uon Tricst, ^ - Poschop, Mcdicnicr. uott Saucrurnnn. — ^lmn nud Saxl, Handliüi^rciseode, lwn ')^ic». — Snpa», Privatier, von Ora;, — Martic, von Koslajuouca. — Schliellcr, lliiternehincr, von Vrc>d. — Abclich, Handc!«-laüinicrpräsidcnt, von Zara. — Krenlilsch, K'anf»,., u^n Ra»n. — Fran Aalüliiii Siinlischen, v^n SlcicrnilNl. -- Fva» Heinrich, l. t. Bcamtcn^iviuve, iwn (^rn;. Sternwarte. Dic Hen'cu: Hallcr und Maihofcr, Kclliic,', uo» Ora;, Vaierischer Hof. Frau Cbcran v. Ldcrhovst, l. l. Obersicn?' stattin, vllii Tricst, Mlilircu. Dic Herren: Lovi, Haudclöm, von Kraiiilinr^. " Marel, Stndcnt, von Klasicnfnrt. — Äajül, 60m,niö,' vo» Ncnstadtl ........_____________ __________ _____ ^lsllTÄltg. 32?) 1'« 'l'IO.5 wüidstill ^ilciiel ""7? 1!). 2 „ N.' iNl.i!. ^-^,.l SW. ,nä^iq;.H.ilfcndö cinc Ncihc uo,i Gcmilter,, , irclchc durch dic aa»;c Nachl l'ic« znm Moroni anhielten nnd a»i< SW. lücr dic Sladt z^r»' Sie warcn von sehr lrdh^ftci: clcclrischcn (Hnlladnn^cn nnd rwü lropischcn RcsicnMeu üc^citel, so dasz i» n,c„i^r ali« 12 St»»' dcn die Gcs.nnmllMc, dcö Nicderschlagcc« dic oben ana.czcia.tc Grl'ßl'' erreichte. Verautwortlicher Ridacteur: Inull, v. Klei um au r. Zörlcnllmcht. IN Umi^' ^ ^"" ^^"" ^ ^""^lond« uud zu». Theil auch I^stncpapicrVoffrrirt7iudeß sich Devifcu und Valltteu a^ermal^rl^^cn?^^ ^ Veffentliche Schuld. ä. dcs Etaatcö (für 100 fl) Geld Waare In ü. W. zn 5>ftCl. für 100 fl. 53.^0 54 20 In üstcrr. Wclhnnig stencrfrci -9.50 59.70 ", Stencvanl. in ö. W. v. I. 18^4 zu 5pEt. rüchahldar . l'020 W.50 Sildcr-Aiilchcn uon 1«'i4 . . 77.— 75.— Silbcranl.18tt5 l,Fres.) riielzahlb. iu 37 Jahr. 5,1 5 pCl. W0 fl. ^,2,^. f<5.— Nat.-Aul.mlt Iäu.-Coup. zu ü"/„ 0!).— «'.).20 „ „ „ Apr.-Lonp. „ 5 „ 0 dctto mit Mai-Coup. „ 5 „ «ii.w <;i 30 dctto ..... „ 4j„ 5^!.... 51,^5, Mit Bcrlos. v.J. 1839 . . . 145.-145.5,0 „ - „ „ „ 1854 . . . 7.25 „ „ „ 1«60zu500fl. ^.«0 8s',i»0 „ „ „ I860,, 1"0„ »2.75 93.25 „ „ „ 1«U4„ 100,, 78..- 7^10 Coino-Nmtensch, zu 42 I.. »ust. 17 25 17,75 N. dcr Kronlaudcr (fiir 100 fl.) Gr.-Eutl.-Oblig. NicdeMcrrcich . . zu 57.. "»-- 89..- Obcröstcrrcich . „ 5 „ »30.^)0 91.— Geld Waarc Salzburg .... zu 5°/« «6.— «7.- Böhmcn .... „ 5 „ t<9.50 R'.— Mährcu .... „ 5 „ ^l),5<) 90.,- Schlesien .... „ 5 „ 88.50 8!».- Stcicrmarl ... „ 5 „ 89.50 W.- Ungarn.....,, 5 „ l!l».— 70.— Tcmescr-Vauat . . „ 5 „ «8.- ^9.— Croaticu und Slavonien „ 5 „ 74.50 75.— Galizien .... „5 „ 07.— 07.50 Sicbcubiirgeu ... „ 5 „ KU.50 07.— Buloviull .... „5 „ Ü0.50 67.-- Uug. m. d. V.-E. 1867 „ 5 „ 0.— 3»>0.— Auglo - Austria - Äank zu 20'» fl. 104.— 10<50 i.'embcrgcr Ccrnowitzcr Aetieu . 173.-- 173.50 Pfandbriefe (für 100 fl.) National- 1 baul auf ^ucrloebar zu 5°/« 9». 15 98.50 ' C. M. j Nationalb.aufö.W ucrloöb.5 „ 93.50 93.75 Ung. Vod.-Crcd.-Anst. zn 5'/, „ 91.- !'1.50 Alla üst. Voden-Crcdit-Anstal! vcrloi Domaincu-, 5pcrc. iu Silbcr . 112.5u 113-- Lose (ftr. Stück.) Crcd-N.f.H.u.G.z.100fl.ü.W. I^l!..,- 12l!.!'5 D°u.'-DmPf!'ch.-G.z.l00sl.CM «C..- 8?.- Siadtgem. Ofm „ ^l0 „ U.W. 23.- 84.- Estcrhazy „ ^0 „ CM. 9!'.- 93.- Salm „ 40 „ „ . ! ^ Kcld Waa" Elary zu 40 fl. CM. 20.50 27.-" Sl. Gmoiö „ ^9 ^ ^ . 22.50 23 ^ Windischarich „ 20 „ „ . 17.— I".-" Waldstciu „ 20 „ „ . 18 50 19.5" Kesslcvich „ 10 „„ ,2 - 12.^ Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.— 12.'^ W e ch s e l. (3 Monate.) AuaMirc, fiir 100 fl sildd. W. 100.75 107.-" yraulfinla,M, 100 sl. drllo 107 - - 107.5" Hamburg, siir 100 Mark Vanlo 9l.80 95.^ ^ndllil siir 10 Pf. Slcrlina . 12? 80 128.2-.' Paris für loo F^MZ . . . 50X' ü0.i" (3ours der Geldsorten Gcld Waare K. Münz-Dnealcu 0 fl. <> lr. ! " Nnss. Imvcrial« . i(, „ ,^5 ^ 10 „ !<; " Pcreinölhaler . . 1 >^ > ' , „ ^9 " Silbcr . . i^> ^" .. ,'i>5 „ 25 „ Kraiuischc Grundcnilastuiig« - Obligationen, P"-valuolinlng: 87 lÄcld, 89 Waare, ,