PrSirumrralioo» - prrilt: Für LaidaL Gauzjährig . . . « st. — kr. Halbjährig . . . ü „ — . Bierieljahrig. . . 1 , So , Monatlich . . . — , Lv » Mit der Post: Banzjährig . . . 9 st. — kr. Halbjährig . . .4,5», Vierteljährig. . . S , iL , Für Zustellung ins Hau» vierteljährig S5 k.. monatlich S kr. Einzelne Nummern 5 kr. Laibacher Tagblatt. Anouime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. «kt,Klio«: Vahndojgafle Nr. IS» Lrpedltioa und Zujrralku Lurrau: Kongrehxlatz Nr 81 lBuchhandlung von 4. v. Kleinma?! L F.Bambcrg). Zuscrtious»rrise: Für die einspaltige Petitz^leA^ bei zweimaliger Einschaltut^ LÄ^ dreimal L 7 kr. ^ IusertionSstempel jede-mal^ Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 68. :amstag, W. März. — LL7 187«. Mitbürger! ^I„ der nächsten Woche werden die Wahlen für den Gemeinderath unserer Landeshauptstadt abgehalten. Wie schon so oft, wenden wir uns auch jetzt wieder vertrauensvoll an Euch und hegen die zuversichtliche Ueberzeugung, daß jener echte Bürgersinn und jenes aufgeklärte Verständniß, welches Ihr bei allen Wahlen der letzten Jahre so glänzend an den Tag legtet, auch diesmal Euere Schritte leiten wird. Die bevorstehenden Wahlen sind Ergänzungswahlen. Es ist wohl kaum nöthig, hinzuzufügen, daß sie hiedurch nichts an ihrer Wichtigkeit verlieren. Sie sind von derselben weittragenden Bedeutung, wie Neuwahlen, und jede einzelne Stimme auch hier von entscheidendem Gewichte. Ein hiebei begangenes Versäumniß kann in der Folge beklagenswerthe und nicht wieder gut zu machende Nachwirkungen auf die Zusammensetzung des ganzen Gemeinde- rathes ausüben. Im vorigen Jahre haben sich unsere Gegner, in bedauerlicher Verkennung der, freien Bürgern obliegenden Aufgaben und von keineswegs lautern Motiven getrieben, der Wahl enthalten. Dies hat Euch damals nicht verhindert, in geschloffenen Reihen an die Wahlurne zu treten und mannhaft nach bester Ueberzeugung die Stimme abzugebcn. So soll cs auch Heuer sein. Mag die Gegenpartei wählen oder nicht, das darf Euere Handlungsweise nimmermehr bestimmen. Es gilt zu beweisen, daß der Geist und die Gesinnungen, welche in der letztgewählten Gemeindevertretung so beredten und hervorragenden Ausdruck gefunden haben, noch in ungeschwächter Kraft in der Wählerschaft fortleben. Es ist also die ernste Pflicht der Wähler, in jedem Falle, völlig unbekümmert um die mögliche Wahlenthaltung unserer Widersacher, ihren unwandelbaren Grundsätzen Zeugniß zu geben und eines der kostbarsten Rechte des freien Bürgers, das Wahlrecht, vollzählig auszuübeu. Die Männer, die wir Euch als Kandidaten empfehlen, sind zum überwiegenden Theile solche, die sich bereits als erprobte Kräfte im Rathe der Gemeinde bewährten, aber auch die übrigen haben schon wiederholt Beweise gegeben, daß sie zu dem Ehreimmte, zu welchem sie berufen werden sollen, die wünschenswerthen Eigenschaften in vollkommenem Maße besitzen. Alle sind bei den vorausgegangenen Probewahlen mit überwiegender Mehrheit in Vorschlag gebracht worden, und jeder Wähler, der cs mit seiner Partei und den gemeinsamen Interessen aufrichtig meint, ist somit verbunden, sich an diese Liste zu halten. Wir sind gewiß, daß die liberalen Wähler auch bei dieser Gelegenheit jede schädliche Stimmenzersplitterung vermeiden und abermals jene bewunderungswürdige Einmüthigkeit an den Tag legen werden, die bei allen Wahlen der letzten Zeit für die politische Reife und die Disziplin der dabei Bethei-ligten so uuwiderleglich gesprochen hat. Mitbürger! Die Wahlen in den Gemeinderath einer Stadt sind immer und überall ein hochwichtiges, die theuersten Angelegenheiten der Bewohner berührendes Ereigniß. Ist dieser Vertretungskörper doch berufen, in Sachen der Schule, der Volkswirthschast und der Gesundheitspflege, in finanziellen Angelegenheiten und so vielen ändern, die geistige und körperliche Wohlfahrt der Bürger berührenden Fragen maßgebende und oft für die ferne Zukunft wirksame Entscheidungen zu treffen, so daß jeden Wähler ohne Besinnen sein eigenstes nnd unmittelbarstes Interesse antreiben muß, auch seinerseits auf die Zusammensetzung dieser Versammlung den möglichsten, ihm eben in den Wahlen offen gelassenen Einfluß zu nehmen. Allein die Wahle« in den Gemeinderath unserer Landeshauptstadt haben unter den obwaltenden Verhältnissen eine noch höhere Bedeutung. Dieser Gemeinderath ist gegenwärtig der einzige öffentliche Vertretungskörper, wo ein offenes Wort eine sichere Stätte findet, wo ein solches auf Gehör und Erfolg rechnen darf; wo ein Verständniß besteht für die wahren Interessen der Stadt, wo der Duldsamkeit, dem Fortschritte, der Aufklärung und der Freiheit mit würdigem Muthe und Ueberzeugungstreue gehuldigt wird. Niemand vermag die Entwicklung der Dinge in der Zukunst vorherzusehen, aber gewiß hegt jeder brave Bürger aus tiefster Seele den Wunsch, daß die Vertretung unserer Stadt auch fürderhin uns eine feste Stütze sein möge und ein sicherer Hort für unsere kostbarsten Güter. Mitbürger! Die bevorstehenden Wahlen geben Euch Gelegenheit, den Gemeinderath in diesem Geiste zu kräftigen und ihn neu zu stärken zu den hohen und schwierigen Aufgaben, die er zu erfüllen hat. Leistet also unserem Rufe Folge! Laßt Euch durch nichts von der Ausübung Eures Wahlrechtes abhalten, erscheint alle und stimmet in Einem Sinne ! Die gemeinsame Parole lautet: Wie wählen! Als Kandidaten werden empfohlen für den l!I. Wahlkörper: (Wahltag 28. März) Hansel Vinzenz, Hausbesitzer; Leskovic Karl, Handelsmann; Winkler Johann, Handelsmann. Laibach, am 23. März 1870. I!. Wahlkörper: (Wahltag 29. März) Dr. Keesbacher Friedrich, Primararzt; Dr. Schöppl Anton, k. k. Reg.-Rath; Dr. v. Schrey Robert, Advokat. l. r: (Wahltag 31. März) Mahr Ferdinand, Hausbesitzer; Mallitsch Andreas, Hausbesitzer; Pauer Josef, Hausbesitzer; Dr. Snppantschitsch Franz, Advokat. Vom Zelitralwahlkoniittt -cs konjlitutianrllcil Vereins. Eilf Monate in der Rathsstube. m. Fassen wir diese vielseitige, in alle Ssären des öffentlichen Leben« eingreifende Thätigkeit des Ge-meinderathes zusammen, so müssen wir gestehen, daß ein frischer, lebenskräftiger Geist in einer Körperschaft wehen müsse, welche resormalorisch in so viele Geschäftszweige einzugreifen wagte. Wir müssen aber nebst der großen Geschaftsthäligkeit des Ge-mcinderathes noch die Unparteilichkeit anerkennen, welche er in allem und jedem zur Schau trug. Obwohl in der Gesammtheit seiner Zusammensez-zung der Versassungöpartei angehörenü, hat er nie und nimmer seine Stellung zu Parteizwcckeu mißbraucht; obwohl die politischen Gegner in demselben keine Vertreter hatten, wurden die Interessen al l e i gewahrt, der Gemeinderath hat seine unparteiische Stellung am eklatantesten bei der Reorganisirung des Magistrats an den Tag gelegt, indem er bei Besetzung der Beamtenstellen sich durch keinerlei Parteiiuteresse, durch keinerlei Simpathie oder Antipathie beirren ließ, bei der parteilos durchgesührten oder doch so beabsichtigten Feuerwehierrichtung, in der vom Geiste der Gleichberechtigung durchwehten Handhabung beider Landessprachen im Parteieuver-kehre u. s. w., eine Sache, welche der Erwähnung nur deshalb werlh ist, weil wir aus den Zeilen der nationalen Gemcindewirthschast her es gewohnt waren, zu sehen wie das Parteiiuteresse jede andere Rücksicht brntalisirte, weil wir bei Vertreluugskör-peru, welche heute noch von der nationalen Majorität geleitet werden, gewahr werden, wie mit ungleichem Maße gemessen wird, wie mau mir Auimosilat und unter Schädigung des RechlSgesühls und der äußeren Würde alles, was dem momentanen Parlei-imeresse nicht opportun scheint, brutal niederwirft. Die gefährlichste Klippe für den Gemeinderath scheint uus sein übergroßer Eifer, mit dem er alles, was ihm krank scheint, in den .ttreis seiner Sorgfalt zu ziehen sucht. Wir nannten dies eine Klippe, weil eine so große Thätigkeit' die Gefahr in sich birgt, daß man zu vieles aus einmal unternimmt, wodurch unter ungünstigen Verhältnissen die Durchführung des einzelnen leiden kann. So ist die Frage der Organisation des Stadtbanamles noch im Rückstände, ebenso ist die Pflasternngsfrage noch uuerle-digt. die Frage der öffentlichen Bäder ist über das Sladium der Borerhebungen noch nicht hinaus-getreten. Andererseits sind Dinge von großer Wichtigkeit gar nicht in Frage gezogen worden, wie z. B. die Stadtverschönernng, die Anlage eines Zukunftsplanes von Laibach u. s. w. Freilich müssen wir gerecht sein und nicht vergessen, daß der Gemeinde- Feuilleton. Laibach, 26. März. (Räubergeschäst in eigener Regie. — Neisepräliminare eines liberalen Turners. — Die wunden Punkte des Gemeinde-rathes von Laibach. — Der Gemeinderath bewaffnet. — Wie man Orden bekommen kann. — Die beiden k. k. Hofdemokraten.) Also jetzt ist die Sache mit der Jantschberger Assaire aufgeklärt, der Jantfchberg-Monilenr hat sie ins Reine gebracht: Die Turner haben eineu Aus- flug auf den Jantschberg gemacht; damit aber den Klerikal-Nationalen ein rechter Schabernack gespielt werde, haben die Liberalen die Bauern anfgefordert, daß sie sic überfallen und schwer verwunden sollen. Also eine Art Reisende, welche die Beraubung, anstatt selbe, wie eö bisher üblich war, den Räubern zu überlassen, in eigene Regie übernehmen. Jedenfalls ein Fortschritt der Neuzeit; so ein Reise p r ä l i m i n a r e eines liberalen Tu " ners würde jedenfalls originell ansfehen. Z. B. Präliminare zu einer kleinen Erholungsreise auf vier Tage in die Umgebung Laibachs: Fuhr hin und znrück 10 fl. Zehrung p^r Tag 3 fl., macht für vier Tage 12 fl., für das Arrangement eines räuberischen rath erst eilf Monate in der Rathsstube tagt, daß er die erste Zeit feiner Thätigkeit mit enormen Rückständen von früher her ausfüllcii mußte, und daß vieles der Natur der Sache gemäß über das Stadium der Erörterung der Frage gar n>cht hinausgreifeu könne. Jedenfalls ist der Vorwurf großen Eifers ehrenvoller, als das Gegentheil, und Laibach kann mit Ruhe seine Geschäfte in die Hände der gegenwärtig tagenden Vertretung gelegt wissen, sowie auch in die Hände des gegeuwärligeu Bürgermeisters, der unparteiisch seines Ämtes wallet, der mit Entschiedenheit und Klugheit seinen geraden Weg gehl und entschieden als die Seele des Ge-meinderalhes bezeichnet werden kann. Der Bürgermeister hat die Würde, welche wir bei dem ersten Bürger der Stadt gewahr! wissen wollen, gewahrt und Lurch sein leutseliges Wesen, durch seine Vorzüge von Geist nnd Herz, und durch seine Unparteilichkeit die übleu Eindrücke verwischt, die aus der Erinnerung der Bürger Laibachs von früher her now vorhanden waren, als ein anderer Bürgermeister aus die seiner Stellung angemessenen Rücksichten vergaß. Nach alle dem Gesaglen können wir mit Beruhigung dem gegenwäitigen Gemeinderathe unser Vertrauen auösprechen und unsere Wähler im Interesse der Stadt auffordern, Männern solcher Gesinnung, solcher Thätigkeit ihre Stimme zu geben. Sollten, wie wir sicher hosseu, alle iu deu vom Zentralwahlkomitee veranfialtelen Probewahlen als Kandidaten aufgestellteu Männer >n den Gemeinde-ralh wirklich gewählt werden, so wird uus die Uelierzeuguug leiten, daß die Interessen der Stadt und ihrer Bürger in gulen Händen sich befinden, uns aber gleichzeitig des Bedauers nicht erwehren können, wenn die gegnerische Partei unverlrclen bleibt. Wir gestehen cs offen, daß wir eine Opposition im Gemeinderathe als wünschenSwerth bezeichnen müssen, allein,.wie die Verhältnisse heule noch stehen, würden wir allen derartigen Versuchen energisch entgegcnlrclen müssen, insolange die gegnerische Opposition sanalisirt ist, nnd, wie wir cs bei den Landlagsverhan liingen sahen, dem Parteiiuter-esse das Wohl der Stadt zu opseru bereit ist. Wenn die Opposition, in Folge der Klärung der Verhältnisse und in Folge des unausbleiblich kommenden natürlichen Rückschlages, und in Folge der dadurch bedingten Ernüchterung und Beruhi-gnng der Gemülher cinsehen wird, daß beide Parteien das Recht der Existenz besitzen und sich unter Wahrung des parlamentarischen Anstandes nur mit gesetzlichen MitleUi bekämpfen dürfen, und daß bei aller Parteirücksicht die Ehre der Stadt, die Würde des Annes, das Wohl der Bürger oberstes Prinzip bleiben müsse, wenn dieser Moment eingetreten sein wird, dann werden wir die ersten sein, welche für die Heranziehung der Opposition plaidiren werden, bis dahin müssen wir dagegen unsere Stimme erheben und können dies um so beruhigter thun, als die bisherige Haltung des Gemeinderathes uns Bürgschaft dafür ist, daß die Interessen der nicht vertretenen Opposition der Gefahr einer Schädigung nicht ausgesetzt sind. Wir rufen daher den Bürgern Laibachs zu: Unterstützt den Gemeinderath in seinem thälkrästigcn, unparteiischen, um das Gcmeindewohl besorgten Wirken, sprecht Euere Anerkennung für seine bisherige Haltung dadurch aus, daß Ihr zahlreich an der Wahlurne erscheint und Euere Stimme auf jene Männer vereiniget, welche auf dem Wege von Probewahlen den VertrauenSanLdruck eiueS großen Theiles von Bürgern bereits er! alten haben. Wählet zahlreich und wählet einstimmig, es gilt das Wohl der Sladt, das Wohl seiner Bürger! Politische Rundschau. Laibach, 26. März. Im Abgeordnetenhause wurde der Unter-richtsetat nach den Ansschußbeschlüssen angenommen; die Mehreinstellung von 20.000 fl. sür den galizischen Normalschnlsond wurde bewilligt.— Das Herrenhaus nahm das Gesetz über den Schutz des Briefgeheimnisses nnd das Koalitionsgesetz in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Aus Nom 25. März wird telegrasirt: Bischof Stroß mayer wurde gezwungen, die Redner bühne zu verlassen, weil er erklärte, mau könne einen Glaubenssatz nicht ohne moralische Uebereinstimmnng des gesammteu Episkopats de-siniren. Der französische gesetzgebende Körper nahm einstimmig die Aufhebung des Sicherheitsge-setzes und des Juligesetzes von 1852 an. Es geht das Gerücht, daß die gerichtliche Verhandlung über das Febrnarkomplot vor den Justizhof in Tours gelangen werde. Mal- und ProMzial-Angelegenheilen. . Original-Korrespondenz. Vom Fuße des Triglav, 19. März. (Die Stimmung der Bevölkerung in Ober-krain.) Obwohl wir uns bei Abfassung des Artikels „Das Landvolk in Oberkrain nnd unsere klerikalen Neichsrathsabgeordneten" in Nr. 30 des „Tagblattes" von keiner Parteigehässigkeit haben leiten lassen und die politischen Verhältnisse Oberkrains der Wahrheit Ucberfalls (um den Gegnern zu schaden) 50 fl. nnd 2 Eimer Wein, der Eimer L 7 fl., zusammen 04 fl. Kurkosttnvoranschlag für voraussichtliche Verwundung 50 fl., Zeilvcrlusltaiigente für nachfolgende Zeugenver-höre und Gerichtsverhandlungen 20 fl. — Gesammt-summe 156 fl. für eine Vergnügungsfahrt von vier Tagen. Famos! Vielleicht wäre noch 1 fl. einzu-fiellen sür eine heilige Messe für die abgeschiedene Seele, falls das Arraugement gar zu böse ausfiele. Ein theurer Spaß das, der Liberalismus! Und solchen Blödsinn behauptet der saubere Moniteur thatsächlich und mit scheinbarem Ernste, und doch passirt ihm nebenbei die kleine Menschlichkeit, zu behanpten, die Turncr waren bewaffnet, unli das habe den räuberischen Uebersall provozirt. Ja, zun; Teufel! wenn ich mir Räuber, die mich überfallen sollen, selbst bestelle und mit schwerem Gelde dafür bezahle, zu was brauche ich denn da Waffen? O „Vaterländler!" wohin hast! du -a gedacht? Uebrigenö weiß der Jantschberg-Mo^ niteur sogar die Namen derjenigen, welche die Bauern! aufhetzten, denn er sagt, cs würden da ganz merk-! würdige Namen herauskommen; nachdem er anderer-! seits cs bedauert, daß die cigeutlicheu Urheber nicht an das Tageslicht gebracht worden sind, so begrei-! sen wir das eine nicht, warum nennt er sie ni cht? er kennt ja die Namen! Uebrigens muß mau mit den kleinen menschlichen Schwächen deö Knittel-Anwaltes Nachsicht haben, denn in seiner Dummheit passiren ihm doch auch Geschichten, die uns erheitern, und da müssen wir ihm schließlich doch dankbar sein. Der Jantschberg-Moniteur hat nämlich ein ganz spezielles Faible für unseren Gemeinderath. Nachdem er demselben aber nicht beikann, weil der Ge-meinderath als solcher keine Ausflüge in die Umgebung macht, so sucht er überall wunde Punkte, und wenn er glaubt, er habe einen solchen gesunden, flugs plumpst er hinein, wie der Vogel, der auf das Futter loSfchicßt und die Gefahr dcs Netzes nicht sicht. Der wunde Punkt, den das erwähnte Blatt also bei unserem Gemeinderathe entdeckt hat, ist der für das Renommee desselben allerdings fatale Umstand, daß er dem Bürgermeister an feinem Namenstage gratnlirt hat. Ist das nicht entsetzlich, ein Gemeinderath gratnlirt seinem Bürgermeister! Das grenzt ja an spanische Hofetiquette! Solche Höflichkeiten in einem Zeitalter, wo ein „Triglav" erscheint und der „oli- gemäß geschildert haben, so hat derselbe doch Anlaß zu zwei Gegenartikeln in zwei bekannten Parteiblättern gegeben. In deren Einzclnheiten einzugehen, würde zu weit und schließlich doch zu keinem Ziele führen, denn mit Gegnern, die Thatsachen nicht nur entstellen, sondern rundweg leugnen, ist sich in keinen Kampf einzulassen. Wir wollen daher durch neuerliche Thatfa-chen die Stellung unseres Landvolkes dem Klerus und den Nationalen gegenüber näher beleuchten. Daß unser Volk der klerikalen Bevormundung ziemlich überdrüssig uud bei den meisten schon das Selbstbewußtsein so sehr erwacht sei, daß sich selbes auch seinen geistlichen Hirten gegenüber geltend mache, haben vor einigen Wochen die Psarrinsassen von A.., einem Dorfe in der Nähe von Beides, genugsam bewiesen. Der dortige Pfarrer fand es für gut, aus den der Kirche gehörigen Waldungen etliche schöne Eichen uud Nußbäume um einen nicht unbedeutenden Betrag an einen Holzhändler auf eigene Faust zu verkaufen, ohne sich um die Einwilligung derjenigen zu kümmern, die hiebei auch ein Wort mitzureden hatten. Da dem Holzhändler die Sache doch etwas gewagt vorkam, so besprach er sich darüber mit einigen Pfarr-infaffeu, welche, als sie den unberechtigten Verkauf erfuhren, sofort beim bischösl. Ordinariat Klage führten. Das Ordinariat erkannte zwar den Verkauf als ordnungswidrig an, erlaubte jedoch deufelbeu, weil bereits ein Theil des Kaufschilliugs zu Kirchenreparaturen (?) verwendet worden war, gegen dem, daß der Patron (Herrschaft Stein) in den Verkauf willige, ließ aber auch dem Herrn Pfarrer eine nicht in den sanftesten Worten abgefaßte Rüge znkoiumen. Jedoch die Psarrinsassen gaben sich mit dem bischöflichen Bescheide nicht recht zufrieden, und da sie den weiteren Rechtsweg nicht betreten wollten, so drückten sie dem Herru Pfarrer bei der AuSfrage ihre schlichte Meinung in sehr derben Worten aus, worüber der letztere nicht sonderlich auferbaut gewesen sein soll. So handelt das dem Klerus ganz ergebene Volk in Oberkrain. Was uuu die nationale Gesiuuuug unseres Landvolkes betrifft, so wollten und wollen wir durchaus nicht behaupten, daß es für das Dentfchlhum schwärme, wie die Korrespondenten der gedachten beiden Blätter unsere Behauptung verdrehten, sondern wir behaupten auch heute, daß dasselbe mit den Nationalen durchaus nicht iu eiu Horu bläst, daß es keinen Haß gegen das Deutschthum hege, sondern vielniehr dessen Bedeutung für das materielle und geistige Wohl des Volkes zu würdigen weiß. Die Ausdrücke Nemßkutar und ähnliche Schimpfwörter sind bei uns völlig fremd, noch uie ist ein Ziviler von einem Landmanne ob seiner politischen Gesinnung beanständet oder «»gehalten worden. Diese tolerante Gesinnung des Landvolkes ist aber auch ein großes Glück für uufer Land, denn wir fragen, welcher Fremde würde sich Veldes oder einen an- kg-ü 8I0VM60" vou der Matica heransgegeben Wird! Der „kleine Ränder" vergißt aber dabei, was die Klerikalen dem früheren Bürgermeister für Ovationen gebracht haben. — Was sagt da etwa der „olUcuii 81ov6>i6o?" „Einem klerikalen Bürgermeister erweise alle Ehren, lasse ihm Serenaden bringen vou den Sängern, lasse ihm Fackelzüge durch Gassenbuben veranstalten; wenn aber einem liberalen Bürgermeister der Gemeinderath zum Na-menöfestc bescheiden, nich r einmal im Festkleid e (denn Frack und Zilinderzngabe d-S „kleinen Räubers" ist eine Lüge) Glück wünscht, dann gebietet es die Höflichkeit, grob zu sein gegen jeden Liberalen." Der „kleine Räuber" hat einen schlechten Tag gehabt, es passirt ihm noch etwas d— rolligereS. Der Gemeinderath hat nämlich noch einen wunden Punkt gezeigt. Als der Herr Landespräsident den Orden der Krone vom Kaiser erhielt, da dachte der Gemeinderath, der Herr Lanocepräsident vertritt die Person des Kaisers, er ist der erste Beamte im Lande, der Mann ist außerdem dem Gemeinde-rathe stets freundlich und zuvorkommend gewesen, «s wäre schicklich, dem Stellvertreter des Kaisers dern Punkt Oberkrains zum Sommeraufenthalte wählen, wenn man Szenen ü, lit Jeschza und Jantschberg auch bei uns hier zu befürchten hätte? Und doch sind auch die Nationalen stolz auf die Naturschönheiten unseres Landes und fühlen sich erhoben, wenn selbe auch vou Fremdeu gepriesen werden. Weiters sollen die Schullehrer Oberkrains nach der Behauptung des „Slovenski Narod" national gesinnt sein, denn niemand von ihnen würde — so heißt es in jener Korrespondenz — eine Adresse für die Verfassung,' wenn sie ihm vorgelegt würde, unterzeichnen. Auch dies müfscu wir gar sehr bezweifeln, vielmehr sind wir zur Annahme berechtigt, daß die Mehrzahl unserer Schullehrer sehr wohl einsieht, wie ihnen nur durch die Ansrechterhaltung der Verfassung eine bessere Zukunft erblühen könne und die ihrem Amte gebührende Stellung im öffentlichen Leben nur durch diese gesichert sei. Lokal - Chronik. — (Der h 0 chwürdiae Fü r stbis ch 0 s v 0 n Laibach) ist am letzten Donnerstag aus Rom zurückgekehrt und wurde bei seiner Ankunft von dem Domkapitel empfangen. Die Miltheilungen des Fürstbischofes über Rom und das Konzil sollen sehr refer-virier Natur sein und sich niehr um das formelle der Konzilsverhandlungen bewegen, La das Gebot des Stillschweigens ihm bezüglich der Erörterung merito-rifcher Fragen Zurückhaltung auferlegt. Ferner sind dieser Tage zwei krainische Geistliche von ihrer Pilgerfahrt nach Rom, wo sie den von der „Daniea" gesammelten Peterspfennig im Betrage von 2414 Franken dem H. Vater zu Füßen gelegt hatten, heimgekehrt. Der Papst soll, wie „Daniea" meldet, bei der Audienz die opferwilligen Krainer wegen ihres „festen Glaubens" sehr belobt haben. — (Die Papierfabriken zn J»sefs-thal rc.) wurden in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, welche ihrem Geschäfte ein Kapital von drei Millionen Gulden zu Grunde legt. Die Statuten dieser Aktiengesellschaft erhielten bereits die Genehmigung der Regierung. — (Eine General-Musikprobe) des Streichorchesters der Kapelle des Jnfanterie-Regiements Graf Huyn findet Sonntag Nachmittag von 4 bis 6 Uhr im Redontenfaale statt. — (Ein Urlauber-Transport) des 44. Infanterie-Regiments Erzherzog Albrecht und des 48. Jn-fanterie-RegimcntS Erzherzog Ernst, 554 Mann stark, aus Dalmatien kommend, pafsirte gestern Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr unsere Stadt; der Transport konnte der eiugetretenen Schneeverwehung halber erst hier sein Mitlagsessen zu sich nehmen, worauf um 7 Uhr Abends die Weiterreise erfolgte. (Turner- uud Feuerwehrkneipe.) Heute Abend findet nach dem Theater im Fischerscheu Salon die erste große Kneipe während der einen Anigkeitsbesuch zu machen. Man hätte denken sollen, -das findet jeder Mensch ganz in der Ordnung. Ja, fchlgeschossen! Da hättet Ihr sehen sollen, wie der „kleine Ränbcr" über deu Gemein-dera-h in Wnth gerieth, es ist noch viel, daß er nicht behauptet, die Deputation sei bewaffnet znm Landespräsidenten gegangen nnd habe dadurch den Dank desselben provoziren wollen. Ja und warum sind die Gemeinderäthe zum Präsidenten gegangen? Antwort: Weil sie Orden bekommen wollen! Wie meint das wohl der „kleine Räuber?" Offenbar so: Der Gemeinderath ging zum Präsidenten aus Servilität, von der Erfahrung geleitet, daß man durch Servilität am leichtesten zu einem Orden kommen kann. Ja gut — aber nun kommt noch ein Rathsel zur Lösung. Der gegenwärtige liberale Gemeinderath besitzt gar keinen Orden, nicht ein einziges Mitglied hat einen Orden, nicht ein einziges, der Laibacher Gemeinderath ist in dieser Richtung vielleicht ein Unikum unter den Geiminderäthen der Landeshauptstädte und läßt solchergestalt au demokratischer Färbung nichts zu wünschen übrig. Fastenzeit statt. Wir werden ersucht mitzutheilen, daß zu derselben auch die Herren Feuerwehrmänner in freundlicher Weise eingeladen und sehr willkommen sind. — (Die ersten Uebnngen unserer jungen Feuerwehr) wurden durch die Ungunst der Witterung in hohem Grade beeinträchtigt. Gestern Nachmittag wurden zum erstenmale im Hofe des Magistratsgebäudes im Beisein des Herrn Bürgermeisters einige Proben mit der großen Schubleiter und mit den Hakenleitern gemacht, die über alles Erwarten günstig ausfielen; die junge Mannschaft zeigte einen Eifer und Selbstvertrauen, die zu den besten Hoffnuu-gen berechtigen. Eine ebenfalls im Magstratshofe vorgenommene Uebung mit der Spritze bekundete bereits eine ziemlich bedeutende Fertigkeit der Bedienungsmannschaft. Die Maschine war binnen einer Minute abgeprotzt uud in Thätigkeit gesetzt. Heute und besonders morgen werden die Uebungen noch fleißig fortgesetzt, und ersuchten die beiden Herren Hanptleute uns, die Mitglieder der Feuerwehr aufzufordern, morgen vollzählig zu erscheinen (bei ungünstigem Wetter im Hause des Herrn Doberlet, bei besserem Wetter im Hose des k. k. Verpslegsmagazins), um jedem seine Stelle für die am Montag Nachmittag um 4 Uhr auf dem St. Jakobsplatz stattfindende öffentliche Wasserprobe und darnach erfolgende förmliche Uebergabe der Reguifiien an den Verein zuweisen zu können; alsbald nach der erfolgten Uebergabe tritt das neue Institut in Wirksamkeit. Die etwaige Uügunst des Wetters wird auf die Abhaltung der Hauptprobe keinen Einfluß üben. Morgen Nachmittags wird sich die Feuerwehr beim Leichenbegängnis; des verstorbenen Mitgliedes Herrn Eberl beiheiligen. — (Theater.) Die gestrige Aufführung der „Undine" geschah wieder vor gestilltem Hause, besri.digle jedoch nicht in dem Maße, wie man es bei den vorigen fünf Boxstellungen c>ewokmt war. Daß crstlich die Arie der Prinzessin im 2. Akt weggelafsen wnrde k«u>250.-> 8L85 223" 246.80 246.40 191.75 192 5l.' 244.50 245.— 169.75 170.-187.— 187.50 180.— 181.-176.—! 176.50 Geld Ware Oest. Hypoth.-Bank . 98.— 99.- k»r1c>r1tLr«-0dL1x. Südb.-Ges.'zuSOO Fr. dro. BonSSpLt. Nordb. (lOO fl. LM.) Sieb.-B.(2lX)fl.ö.W.) Rudolfsb.(300fl.ö.W.) Franz-Jos. (LOOfl.S.) I22.L5 248.50 U4.30 92.75 94.— 96.— 122 75 249.— 94.60 93.— 94.25 96.20 Los«. Credit 100 fl. ö. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. EM. . . Triefter 100 fl. CDt. . dto. 50 fl. ö.W. . Ofener . 40 fl. ö.W. Salm . „ 40 « Palsty . „ 40 „ Clary . „ 40 ^ St. GenoiS„ 40 „ Windischgrätz 20 ^ Waldflern . 80 „ Keglevich . 10 „ Rudolfsstift. 10 ö.W. 163.25 99.50 126.— 61.— 33.50 40.— 3i>.50 36.— 29.50 20.50 22.- 17.50 15.75 163.75 100.— 128.- 63.— 34.50 41.-31.— 37.— 30.50 21.— 22.55 18.50 16.50 V?ooL»oL(3Mon.) ÄugSb. 100 ft. füdd.W. Franks. 100 fl. - -London io Ps. Sterl. Paris 100 Francs . 102.75 102.— 124.10 49.15 103.— 102.25 124.20 49.20 LlÜNLVQ. Kais. Münz-Ducaten. «o-FrancSstück. . . BereinSthaler . . . Silber . . . . 5.85' 9.87» 1.81 181.- 5.86» 9.88 1.82 181.25 Telegrafischer Wechselkurs vom 26. März. 5perz. Rente österr. Papier 61.40. — 5perz. Rente österr. Silber 71.50. — 1860er Staatsanlehen 97.75. — Bankaktien 726. — Kreditaktien 290.40. — London 12415. - Silber 121.—. - K. k. 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März, Nachmittags um 4 Uhr, im Hause Nr. 3 in der St. Petersvorstadt gehoben und sodann ans dem Friedhofe zu St. Christof beerdigt. Die heiligen Seelenmessen werden in verschiedenen Kirchen gelesen werden. Der thenere Verblichene wird dem frommen Andenken seiner Freunde nnd Bekannten empfohlen. (N7) Laibach, am 25. März l870. Für Schützen und Jäger! Gefertigter empfiehlt sein Lager von Scheiben-Stutzen, Lesaucheux-Gelvehren und Revolvers in großer Auswahl, auch gegen Ratenzahlungen; auch werden alle in sein Fach einschlagenden Reparaturen angenommen. Um zahreichen Zuspruch bittet tteinnioii Kaiben, (107-2) Büchsenmacher, gegenüber der Hauptpost in Laibach. W Zur ^ 2 bevorstehenden Laulaison! L Feinsten englischen ^ H Leinölfirnis;, ^ spiegelhell und gut deckend, ^ IsknsiÄ Hr. Isnier, Dozent der Zahnheilkunde an der Universität in Graz, wird vom 26. März d. I. an durch präzise 14 Tage i» Laibtich i>» Hotel Elefant Z.-Nr. 20 und LL verweilen und in der ge-sammten Zahnheilkunde und Zahntechnik täglich vvn 8 bis LI und von «i bis 5 Uhr or-diniren. M. Patienten, bei welchen eine mehrtägige Borbehandlung zu künstlichen Zahnstücken oder Plomben nölhig isl, wollen sich frühzeitig melden, als sie sonst in den letzten Tagen nicht mehr in Behandlung genommen werden könnten. Graz, 23. März 1870. (1l6—1) ofserirt billigst (jedoch nicht unter 50 Pfd.) 7oL. M. H3.rtm3.nn> (114 -2) in Laibach. Wienerstraße im G r u m n i g'schen Hause. Feuerspritzen jeder Größe, mit nnd ohne Schlauchvorrichtung, zu verschiedenen Preisen, und für Gemeinden mit der Begünstigung ratenlveiser Abzahlung, weiters Notircndk Wtinpuniptli, mit denen man bis 60 Eimer in der Stunde Überschänken kann, sind zu haben in der Glocken- und Bietallgießerei, mechanischen Werkstätte von 8rmiA88k in Laibach. (26—5) Dur Richtschnur "»V für As riI» inr» i n « n k ri« t « > r Durch den bedeutenden Absatz von Nähmaschinen, den ich bisher erzielte, ist es mir gelungen, die Fabriksfirmen, mit denen ich in Berbinvnng stehe, dahin zu bestimmen, mir außerordentliche Vorzugspreise einzuräumen. Ich bin somit in der angenehmen Lage, meinen p. t. Kunden mitzutheilen, daß ich die Nähmaschinenpreise wesentlich herabgesetzt habe. Da ich nnr gutes, bewährtes Fabrikat am Lager halte, kann ich bei jeder Maschine Garantie leisten. Gründlicher Unterricht wird durch eine tüchtige Meisterin gratis ertheilt. Auch werden Maschinen in Reparatur genommen. Um den Ankauf zu erleichtern, gebe ich Maschinen anch auf Raten. Auch bei Sputengarncn und Seide habe ich den Preis neuerdings ermäßigt. Aufträge nach Auswärts werden aufs beste ansgeführt und Probearbeiten sowie Zeichnungen sranko zugesandt. H L««. HU (103-3) Laibach, Haupt-lat; 2S7. Die Spezerei-, Material-, Farb-Min-H Delikateffen-Handlnng des 1.^ empfiehlt ihr frisch assortirtes Lager von echten Lnzerner Klee-, Reygraß-,Tl)imotheus- L Burgnnder-Runkelrüben-Samen, so wie auch alle in ihr Fach einschlagenden Artikel zn den billigsten Preisen unter Zusicherung der reellsten Bedienung. (110—2) Berleger und für die Redaktion verantwortlich rOttomar Bamberg. Druck vou Jgn. v. Kleinmayr L Fed. Bamberg in Laibach.