H^______________________Samstag, 20l März 1897. Jahrgang 11ß. Aibacher W Zeitung. "Whri, n ,'!^"^' Mit Postversendunn: «ailijähria st, 15, halbjährig fl. 7 50, Im Comptoir: ^ Die «Laib, gcit.» erscheint tagilch, mit Ausnahme der Ioim- »nb Feiertaae, D!e yldmlnlftratlon bestnbet sich Neil« ^^,, .' ^"lbMriss ft, 5 »«,. Für d!<- Zustellung ws Hau« ganzjährig fl, l. — Insert. Nach N ..^ Uhr vormittags eröffnet, ^ltgli-k« 'N^uhung des neu ernannten ordentlichen 3«lluz ..' ^"isterialralhs im l. l. Ministerium für gellen. ""erricht Dr. Nnton Rezek ertheilte Se. chrism ül," Punkt 1 der Tagesordnung (die Vor-?"lverNtäiH », ^ Scartierung der Gerichtsacten) dem °en Neiick^"^lsor Dr. Redlich das Wort. welcher " Geri^« ^ ^ Berathung über die Ausscheidung tathz nm i i^" '" der 11. Sitzung des k. l. Archiv-vtrlaz. "- Jänner 1897 gewühlten Subcomite' Feuilletoll. Backfischtypen. Von Vlnna m ... Des Lebens Frühling ist ein flüchtig Wesen. ""U schnell bemerkt und rasch ergrissen sein. ^n alle Thäler pflanzt er feine Vlüten; «em;st die Schuld nicht, wenn der Keim ver> "le Schu^ nicht fein, wenn viele Zweige wellen. Körner. ^" Iuaen^ ^, Grenze im Geistesleben der Weib. ''""»srau tre' ? ^ ^" Backfisch von der erblühten ^"e/.E^e das Thema, welche« sich neulich ein ei" wäre ^" Debattieren erlor. Wenn es nicht ^Ü'H lll'lluÄ« ^."" Frauen.Elub sei, würde man U^" Hindus ^"" "ir alle sind durch dieses H^s« Ergangen und müssten wissen, dass es Un? 9eneralin_Ae nicht gibt. wenigstens kann man de/'^lllgfn w'""-. Dle Wandlungen, die das Geistes-d« H°" durckn.^"' "ehr noch das Gemüthsleben 'nitt^^«it?^'dauern an. sie erstrecken sich von Et«?* eines dl?., ^ Grn enalter. ohne jemals ver. "'um überzN" ^"^ "" """" ^"" °"^"" V^e^Iunnfran^^'^'ckelung des Backfisches zur lllz : öderen 9,? """ gewaltsamere, als die irgend kb«>2e Frauen "^"'^e, ^er gar die. die wir ««N. « urn und Zunge Mütter durchzumachen Die Anträge des Subcomite' wurden, da in der Generaldebatte sich niemand zum Worte meldete, sodann einzeln in der Specialdebatte durchberathen, an welcher sich die Mehrzahl der anwesenden Mitglieder betheiligten, und schließlich mit geringen Modifikationen angenommen. Diese Anträge lauten: «1.) In die neue Geschäftsordnung der Gerichte ist bei der Verfügung über die Ausscheidung und Ver-nichtung der bei den Gerichten entbehrlichen Acten die Bestimmung aufzunehmen: Alle Archivalien aus der Zeit vor 1816 sind unbedingt von jeder Scartierung ausgeschlossen. 2.) Die Gerichte haben in Zukunft das ihnen hiefür von Seite des f. k. Justizministeriums be zeichnete Archiv von jeder bevorstehenden Scartierung zu verständigen und hiebei die sachlichen Gruppen sowie den zeitlichen Umfang der betreffenden Acten anzugeben. Die Archive haben ihre altfällige Mitwirkung bei der Scartierung und allfällige Uebernahme von Gerichtsacten binnen drei Monaten auszuführen. 3.) Die Scartierungen werden von den Gerichten selbst durchgeführt mit gewissenhafter Beachtung der vom k. k. Nrchivrathe festgestellten Grundsatz?, welche in vollem Wortlaut in die Geschäftsordnung aufzunehmen sind. In allen irgendwie zweifelhaften Fällen hat sich die betreffende Gerichtshehörde an das ent' sprechende Archiv um Auskunft zu weuden. 4.) Die den Gerichten entbehrlichen, jedoch ihrer historischen Bedeutung wegen aufzubewahrenden Acten sollen von den Gerichten an di> entsprechenden Archive abgegeben werden. 5.) Bei allen Acten, welche an nicht staatliche Archive abgegeben werden, muss stets das Eigenthums, Venützungs« und Rückforderungsrecht des Staates aus« drücklich gewahrt werden. 6.) Als Archive, welche in solcher Weise in ständige Verbindung mit den Gerichten zu treten haben, sind zu bezeichnen: für Nieder. Oesterreich: das t. k. Archiv für Nieder» Oesterreich; für Ober»Oesterreich: das Landesarchiv in Linz; für Salzburg: das Regierungsarchiv in Salzburg; für Tirol: das Statthalterei-Archw in Innsbruck; für Kärnten: das Archiv des Geschichtsvereins für Kärnten in Klagenfurt; Wie die kleineren oder größeren Wandlungen. Schwankungen und Kämpfe nicht in jedem Frauenleben dieselben sind, so ist auch die Vackftschperiode ein recht relativer Begriff, ja stellenweise ist sie nur eine durch Tradition geheiligte Phantasieblüte. Die meisten von uns sind keine Wildermuth'schen Backfische gewesen. Wo einem Mädchen ein übermüthiges, sonniges Gemüth, dieses Himmelsgeschenl, zutheil geworden, wo freundliche, sonnige Verhältnisse es umgebm. da gleitet es sanft und unmerklich von einem Zustande süß^r, uu-bestimmter Erwartungen hinüber in die Sphäre be stimmterer Hoffnungen, die Grenze ist höchstens be« zeichnet durch eine Persönlichkeit, ein Ereignis, welche ihnen Gestalt gegeben hat. Das bezieht sich indessen nur auf einen Punkt, auf den Zutunftsgedanken. in dem der Vertreter des anderen Geschlechts eine Rolle spielt und dieser Gedanke ist — was immer darüber gedacht oder geurtheilt wird, keineswegs der dominierende in jedem Frauenleben. . ^. , . . ^. , Im übrigen dürfen wir wohl sagen, dass d«e bedeutendste Wandlung der lugeudlicheu Fraueuseele die ist. wenn em eben erblühtes Mädchen sich bewM wird. dass es. was es deremst sem nurd, lslbst aus sich machen wird. dass es, was es deremst setn wud, selbst aus sich machen muss und dass es dafür, w.e es sem w.rd selbst verantwortlich gehalten werden lmll. Und d ese bedeutungsvolle Wendepunkt tritt be, der emm sehr frlih. schon an der Grenze der Kindheit, bel der anderen sehr spät — bei vielen gar mcht ein. Es sind aber alle Anzeichen vorhanden, dass dle erstere Classe immer größere Verbreitung finden wird und dass der Backfisch, so wie wir ihn in den deutschen für Steiermark.- das Landesarchiv in Graz; wenn dasselbe, wie verlautet, keine Gerichtsacten zu übernehmen in der Lage ist, müsste umsomehr an die Organisierung eines Statthalter««Archivs in Graz gegangen werden; für Krain: das Landesarchiv in Laibach; für Görz: das Landesmuseum in Görz; in Trieft müsste das Landesgericht daselbst als Aufbewahrungsort dienen; für Istrien: das Landesarchiv in Parenzo; für Dalmatieen : das StatthaltereiArchiv inZara; für Böhmen: das Statthalterei - Archiv in Prag; für Mahlen: das Landesarchiv in Brunn; für Schlesien: das Landesarchiv in Troppau; für Galizien: die Landesarchive in Krakau und Lemberg; " "'^' ' für die Vukovinä' fehlt ein staatliches Archiv, daher müsste das Landesgericht in Ezernowitz als Auf» bewahrungsort dienen. 7. In dem Maße, als in den einzelnen Ländern Statthatterei- oder Landesretzierungs - Archive errichtet werden, gehen diese Gerichlsacten und auch die in nicht staatlichen Archiven aufbewahrten Acten an die neuen Archive über. Verwaltungsacten lediglich localen Cha« rakters können auf Weisung der Landesstelle in den etwa vorhandenen Stadtarchiven hinterlegt werden. (Zusatzantrag FML. von Wetzers.) Auf Antrag des Universitätsprofessors Dr. Mühl« bacher sprach sich die Versammlung für die Vermehrung des Archivpersonals in den bestehenden Archiven und für die Errichtung neuer staatlicher Archive in allen Ländern, wo solche noch nicht bestehen, zunächst insbesondere in der Bukowina, aus und beauftragte nach kurzer Debatte das in der neunten Sitzung des k.k. Archiv» raths am 6. Juni 1696 gewählte Comite", diese beiden Angelegenheiten zu berathen und concrete, detaillierte Anträge an den Archivrath zu erstatten. Zu Punkt 2 — Eoentnalia — brachte der Archiv« referent Sectionsrath im k. l. Ministerium des Innern Dr. Ritter von Mahl-Schedl-Alpenburg dem Archiv« rathe zur Kenntnis, dass dessen Beschlüsse inbetreff des Hofkammer-Archivs Sr. Excellenz dem Herrn Minister-Präsidenten übermittelt wurden, und theilte ferner mit, dass die österreichische Regierung lange vor dem Bestände des Archivraths der ungarischen Regierung eröffnet hat, dass sie ein grundsätzliches Bedenken Iugendschriften kennen gelernt haben, auf dem Aus-sterbe-Ttat steht, die Zukunft wird deren nur noch wenige producieren. Ist doch schon die Gegenwart der Existenz und der Entwickelung eines Wesens, wie wir einen regelrechten Backfisch uns vorstellen, gar zu wenig > günstig! j Hier ist es die Frivolität, die ein Kind zum über-reifen Weibe macht, die schon von dem halberblühten Mädchen den Flaum abgestreift hat, der der an« getrauten Gattin noch recht wohl ansteht. In einem Sumpfe gedeihen nicht Rosen. Lilien und Veilchen. Die Liebe, die Reinheit, die Bescheidenheit, welche sie sum bolisieren. finden nicht den Weg durch das Gestrüpp, das den Lebensweg eines Mädchens überwuchert, wo nicht sorgsame, pflichttreue, wachsame Elternhände ihn frei zu hallen verstanden. Ich weih mir nichts Traurigeres, mchts Entsetz, licheres, als ein halbes Kind. das durch die es mn« aebenden Verhältnisse dazu gelangte, die Frucht der Er« keuntnis zu pflücken, ohne dass es ihm vergönnt war. den Vlülentraum durchleben zu dürfen. Dle Blute blrgt wohl den Keim der Frucht, sichtbar ist aber nur die Blume in ihrer zartm Reinheit. Und da melden uns die Tagesblätter tagtäglich von der entsetzlichen sittlichen Verkommenheit solcher Kinder l Im anderen Falle sind es schwere Schicksale, > ernste Prüfungen innerhalb der Familie, die das Kind ! unvermittelt zum ernst n. schwer tragenden und tief' empfindenden Weibe gestalten. Hier ist der Flug nach den Wolken gehemmt ^ durch die Bürden, welche auf die jungen Schultern niedergelegt sind. Laibacher Zeitung Nr. 64. . 550 20. März ^1897. ^gegen die Ausfolgung jener Acten des Hofkammer« > Archivs, welche weder für das Gesammtarchiv, noch lsür die diesfeitige Reichshälfte ein Interesse haben, sondern nur locale und territoriale Verhältnisse der Länder der ungarischen Krone betreffen, nicht zu er« heben finde. Hierauf wurde die Sitzung um halb 12 Uhr vormittags geschlossen. Politische Uebersicht. Laib ach, 16. März. Gestern war der stärkste Wahltag. Zur Be. setzung gelangten 67 Mandate. Heute wählen die Landgemeinden von Tirol, Vorarlberg und Dalmatien. ! ferner die Städtebezirle von Krain, Görz. Istrien und Galizien, der dritte Wahlkörper in Trieft, endlich die Handelskammern von Klagenfurt, Troppau und Laibach, zusammen 36 Abgeordnete. Mit dem heutigen Tage werden 253 Abgeordnete gewählt sein. ! Im ungarischen Abgeordnetenhause ! unterbreitete handelsminister Daniel einen Gesetz« entwurf, betreffend die Bedeckung der Kosten für die > officielle Theilnahme an der Parifer Weltausstellung im Jahre 1900, wonach zu diesem Zwecke ein Credit von 3 Millionen Kronen bewilligt wird. Das Abgeordnetenhaus erledigte das Budget des Justizministeriums und begann die Verhandlung des Finanzbudgets. Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» schreibt: ! Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet und uns ! auch von anderer Seite bestätigt wird, ist das von > Hollmann eingereichte Entlassungsgesuch an Allerhöchster Stelle nicht angenommen worden. Der italienische Unterrichtsminister ! Gianturco hielt vor seinen Wühlern in Isernia eine Rede, in welcher er betont", dass die bedeutend gebesserten Beziehungen mit Frankreich seit dem Abschlüsse des italienisch-tunesischen Vertrags datieren. Der Minister vertheidigte die von Italien in der treten-fischen Frage befolgte Politik, welche darin bestehe, sich dem europäischen Concert anzuschließen und an dem Friedenswerke theil zu nehmen. Nachdem der Minister noch für die afrikanische Politik des Cabinets eingetreten war, entwickelte er in ausführlicher Weise das Programm der Regierung inbetreff des öffentlichen Unterrichtes. Der Bundesrath der Schweiz nahm ein-' stimmig die Vorlagen, betreffend die Verstaatlichung des Betriebes der schweizerischen Eisenbahnen, an. Nach einer der «Pol. Eorr.» aus Petersburg zugehenden Meldung werden im Laufe des diesjährigen Sommers im Warschauer Militärbezirke große Ma« növer stattfinden, deren Vorbereitung gegenwärtig im Kriegöministerium berathen wird. Diesen Manövern wird in militärischen Kreisen aus dem Grunde eine außerordentliche Bedeutung beigemessen, weil im Laufe derselben viele neue Erfindungen und Einrichtungen j iP Bereiche der Genietechnik, des Sanitätsdienstes und ! d?r Inrendalur auf ihre praktische Tragweite geprüft ! werden sollen. Wie man aus Belgrad meldet, geht aus er» ! gänzenden Berichten Über den Einfall der Arnauten i bei Raschka hervor, dass an demselben 40 reguläre türkische Soldaten (Nizams) theilgenommen haben. Des weiteren meldet man von dort, dafs der kürzlich gegen Fas Oetzeirnnis von Oloontber» ' Roman von A. Eonan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von M az Kleinschmibt. (41. Fortsetzung.) «Aber, wahrhaftig», rief ich, wenn die Gefahr so ! drohend ist. dann kann doch irgend etwas gethan werden, l um sie abzuwenden l Wenn Sie mir nur sagen wollten, was Sie fürchten, damit ich weih, was ich zu thun ! habe!» ! «Mein lieber Freund», sagte er, «es kann nichts gethan werden; beruhigen Sie sich deshalb, und lassen > Sie die Dinge ihren Lauf nehmen. Es war Thorheit ! meinerseits, mich hinter Mauern von Stein und Gitter von Holz zu verschanzen. Aber die Unthätigkeit war mir so schrecklich und ich fühlte, dafs irgendwelche Vorsichtsmaßregeln, wenn auch nutzlos, doch besser wären, als duldendes Crgeben. Mein schlichter Freund hier und ich befinden uns in einer Lage, in die hoffentlich kein Sterblicher wieder gerathen wird. Wir können m,K nur der Gnade des Allmächtigen anbefehlen und hosftn. d^3 das. was wir hier auf Erden erduldet haben, m der zukünftigen Welt zu unseren Gunsten sprechen w.rd. Ich mM Sie jetzt verlassen, da ich noch allerhand Paplere zu verbrennen und vielerlei zu ordnen habe. Gott befohlen l» " Er streckte feine Hand durch die Icmnvssnuna und ergriff meine Hand zu einem ernsten Lebewohl; dann gieng er, noch immer von dem invaliden Corporal gefolgt, mit gemessenen, festen Schritten nach dem Schlosse zurück. den serbischen Consul in Uesküb, Herrn Michael Rist'?, verübte Excess in der gesammten serbischen Presse er< örtert werde. Die Blätter geben der Besorgnis Ausdruck, dass der entfachte religiöse Fanatismus der muhamedanischen Arnauten in Altserbien eine ernste Lage schaffen könnte, die auch auf die Situation dies« feits der Grenze uicht ohne Rückwirkung bleiben würde. Die «Male Novine» verlangen, dafs die Pforte die Frage, betreffend die Anerkennung der serbischen Na-tionalität in der Türlei, möglichst bald einer gerechten Lösung zuführe, da der Sultan den Serben nicht ver-fagen könne, was er den Griechen und Bulgaren längst zugestanden hat. Zur Kreta » Krise liegen nur wenige thatsächliche Mittheilungen vor. Die effective Blockade der Infel ist unmittelbar bevorstehend und infolge defsen ist auch die griechische Escadre bereits aus den dortigen Gewässern abgedampft. Mehrseits wird gemeldet, dass Oesterreich-Ungarn und Deutschland an der Occupation Kretas in keinem Falle theilnehmen werden. Die Ausarbeitung des Entwurfs für die künftige autonome Verfassung Kretas ist in ähnlicher Weife, wie dies bezüglich des türkischen Reform-Programms der Fall war, den Botschaftern in Con-ftantinopel übertragen worden. Ueber die für den Gouverneurposten von Kreta in Aussicht genommene Persönlichkeit schweben derzeit Verhandlungen zwischen den Cabinetten. Was die Haltung Griechenlands betrifft, so soll in einem neuerlich abgehaltenen Ministerrathe beschlossen worden sein, eine abwartende Stellung einzunehmen, so lange die Mächte nicht zu Gewaltmaßregeln übergiengen. Beim ersten Versuche zu solchen sollen aber die diplomatischen Beziehungen zur Türkei abgebrochen und der Krieg erklärt werden. Die Rüstungen Griechenlands dauern inzwischen fort, ebenso jene der Türlei. Die Streitkräfte der Griechen in Epirus sollen jenen der Türken überlegen fein. Das 4000 Mann starke Regiment des Kronprinzen Constantin foll alsbald an die Grenze abgehen. Von den Zwangsmaßregeln gegen Griechenland abgesehen, werden, wie die «Nordd. Nllg. Ztg.» hervorhebt, die Großmächte jetzt zunächst ihre Aufmerksamkeit darauf richten, den Einwohnern Kretas möglichst allgemein und officiell zur Kenntnis zu bringen, dass sie eine selbständige Verwaltung erhalten sollen. Oberst Vassos habe zwar Proclamation«« erlassen, mit denen im Namen des Königs Georg von der Insel Besitz ergriffen sowie Verwaltung?« und Justizbehörden eingesetzt wurden, allein Leute, welche das griechische Hauptquartier besucht haben, versichern, dass Oberst.Vassos thatsächlich gar nichts gethan und nur wenig Verkehr mit den Kretern habe. Dagegen haben letztere, wo man ihnen nur Mittheilung von dem Autonomie°Projecle gemacht hat, dieses sehr günstig aufgenommen. Trotz aller Bemühungen der athenischen Bevölkerung und der dortigen Presse, durch erneute Drohungen das Vertrauen in die Erhaltung des Friedens zu erschüttern, gebe sich daher heute fast überall eine erhöhte Zuversicht kund, dass es dem einmüthigen Vorgehen der Mächte gelingen werde, dem weiteren Umsichgreifen des in Kreta entfachten Brandes vorzubeugen. ,. . Die «Daily News» melden aus Newyörr vom 16. d. M, der neue amerikanifche Tarif werde noch Ich kehrte verstört nach Vranksome zurück und grübelte darüber nach, was für Schritte ich treffen sollte. Es war mir jetzt offenbar, dass der Argwohn meiner Schwester begründet war und dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen der Ankunft der drei Orientalen und der räthselhaften Gefahr, die über den Thürmen von Cloomber-Hall hieng. bestand. Es wurde mir schwer, Ram Singhs edle Züge, sein sanftes, vornehmes Wefen und seine weisen Sprüche mit irgend einer Gewaltthat in Verbindung zu bringen. Trotzdem, indem ich an seine buschigen Augenbrauen und dunklen, durchdringenden Augen dachte, konnte ich verstehen, dass sein Zorn, einmal geweckt, furchtbar sein musste. Ich fühlte, dass von allen Männern, die ich je gesehen, er derjenige war, dessen Missfallen ich am wenigsten erregen mochte. Aber wie konnten zwei Männer, so verschieden voneinander, wie der läfter-mäulige alte Artillerie-Corporal und der ausgezeichnete anglo'indifche General es waren, sich beide in gleicher Weise das Uebelwollen dieser fremdartigen Schiff-brüchigen zugezogen haben? Und war die Gefahr eine wirkliche, körperliche, weshalb verbot mir der General dann, die drei Fremden festnehmen zu lassen? Diese Frage konnte ich mir nicht beantworten, aber die feierlichen Worte und der schreckliche Ernst, den ich in den Mienen der beiden alten Soldaten bemerkt hatte, sagte mir, dass ihre Furcht nicht voll» kommen grundlos sein konnte. <« <. ^ war mir alles ein Räthsel — ein ganz un« lösbare« Räthsel. Nur eins war mir klar — und das entschiedener schuhzöllnerisch sein, als der Tarif vom Jahre 1890. Präsident Mac Kin ley erfahre «n scharfe Beurtheilung. Der Vorlage werde eine heM Opposition selbst von Seite der Republikaner gema^ werden. — Dem «Daily Chronicle» schreibt man a« Washington. Mac Kiuley werde bei den Ha>^ ftaaten Europas drei oder mehr Sonderbevollmächtlg ernennen, um zu versuchen, durch diplomatisches Handlungen ein internationales Silberabkommen h«^ zuführen. ' ___ Tagesneuigleiten. — (Internationale Hunde-Aul' stellung ln Wien 18 9 7.) Im «lprll die" Jahres findet die ersts, vom «Oefterreichischen Club « Luxushunde, unter dem Präsidium des Herrn G"I Thurn.Valsassina in den Sälen der t. l. Oartenv»" Gesellschast in Wien abgehaltene internationale Hu"° Ausstellung statt. Selbe umfasst zwei Serien. I> «"«' Üuxushunde vom 18. bis 20. April. II. Serie: 3^ Hunde vom 23. bis 2b. April. Es gelangen aus dle'c Ausstellung über 40 Ehrenpreise, 10.000 Krone« " Geldpreisen, außerdem noch 36 golden,, 220 W""' 220 bronzene Medaillen sowie Diplome zur Verlhell»«'»' Folgende bekannte Cynologen werden als Richter su"^" ^ Für Doggen Herr A. Lill; für Vernhardiner v? geppenfelo, München; sür die übrigen Luxushunderai die Herren Fr. Freiherr v. Vorn, Dr. F. Konha"'^ h. Schinl, Meran, und Franz Xaver Pleban. I" .^ Iagbhunbeclassen fungieren als Richter sür d«u>" Vorstehhunde die Herren Wladimir Vubiner, Forft""w Adler und Forstmeister Wachtel; sür Dachshunde <" V. Ilgner, Venshelm; für Foxterrier« Herr «Mret» "'» o. Roßmanlt; jür englische Vorstehhunde Herr Dr. " Ritter v. Eisenstein; für die übrigen IagdhunderaW Herren Fr. Freiherr v. Neuenftein und Constant!« vl' 0. Vuchenthal. Da« Programm umfasst 335 ltla> und ist, sowie Anmeldescheine tagsüber i« Secret»" Wien, I., Singerftraße 32, erhältlich. Der letz" " «eldetermin ist der 1. April 1897. ^ ,.) — (Spende des Olmüher Vll°)^! Fürft.Erzblschoj Dr. Kohn hat anlässlich sein« "" reise, die er Montag antrat, 100.000 fl. zur ^eü"""". einer Kalse^Flanz.Ioseft.Iubil»um«.Sliftung l" ,<,F ftühung emeritierter Priester des österreichische" »"'' der Olmützer Erzdiöcese gespendet. H - (Prosessor Valjavec f) In ««"" Professor Matlja Valjavec, Mitglied der sudsi"^ Akademie, gestorben. Er studierte Philosophie l" ^» gab eine Sammlung slovenlscher Volkslieder heroul veröffentlichte mehrere Werte über slavische Ph"""" Valjavec wurde 66 Jahre alt. , lcs^ - (Herabgestürzt.) «m 1? W".^ stürzte der 17jührige Lehramtscandidat Koral au'^K' der einzige Sohn eines Prlvalbeamten, beim ^^e« pflücken von einer Felswand des Aozener Caloarienv ab und blieb zerschmettert liegen. ^,«l' — (Wieviel Kaiser Wilhelm-"^? mgler) find in ganz Deutschland errichtet "" ^ Die Beantwortung dieser Frage dürste in Vezug ""^ bevorstehende Centennarfeier ebenso zeitgemäß N»e .^ essant erscheinen. Aber es dürste auch sehr O"" > " eine bestimmte Angabe über die bereits nech b"" He" zählenden Denkmäler für Kaiser Wilhelm I. i" ?^-^ war. dass ich bei meiner gegenwärtigen Unkennln ^ Verhältnisse und dem ausdrücklichen Verbote ^ Generals mich in tViner Weise einmischen konntt^^, konnte nur warten und bete.n, dass die Mahr v" ass gehen möchte, worin sie auch bestehen mochte, ^^yel wenigstens meine geliebte Gabriele und ihr davor beschützt bleiben würden. . Mtel' In Gedanken verloren, war ich bis an "^ a>il' thür gekommen, durch die man den Nasen von .^ some betritt, als ich überrascht die Glimme ' ^t Vaters in ausgeregter und lebhafter Unterhalt»"!, werden hörte. .^ Zeit Der alte Mann hatte sich in der ley"" ft allem alltäglichen Geschäftlichen entzogen und „ es vollständig in seinen Studien aufgegangen, ^ hM schwer war, seine Aufmerksamkeit überhaupt "0°/ ^ gewöhnliche, weltliche Dinge zu fesseln. ^ sw Neugierig, zu erfahren, was ihn so " uB herausgezogen hatte, öffnete ich sacht die ^y' ^ z" leise um die Lorbeerbüsche herumgehend, l""^ de"' meinem Erstaunen niemand anders bei ihm, ^seX mit dem soeben meine Gedanken beschäftigt u waren: — Ram Singh, den Buddhisten. ^. ^e"^ Die beiden saßen zusammen auf einer ^" ^p0-und der Orientale schien irgend eine gewich"g ^ige^ these darzuthun, jeden Punkt an seinen langen, «^ ,B braunen Fingern abzählend, während mein " ^ ^ erhobenen Händen und erregtem G sichte da!' ^ <,ü nicht müde wurde, laut zu widersprechen möglichen Einwürfe zu machen. ^ss '? So versenkt waren sie in ihren Strei, " s^ minutenlang, unbemerkt von ihnen, dicht oel ly (Fortsetzung solgt.) ^ ^j^cherIeitung Nr. 64. 551« 20. März 1897. in^," ^berhofmarlchallamt ist bereits um Nuslunst fleUtt »l.^^ ^belen worden, musste aber de« Frage« Vent«,«, ^"en, b°l« ein genaues Verzeichnis der Kaiser. °>nl nur i?^^ vorhanden sei, da im Oberhofmarschall. Mrl üb" diejenigen D nlmäler eine Aufzeichnung sinill^ ' ö" eieren Enthüllung der regierende Kaiser ln ^""« "halten hat. Soviel aber steht fest, dass es weile , ^^ kurzem gestrandeten Dampser «Gelber« ^l De/,7 Vesahung vom «Utrecht» gerettet worden lhinlick """»llng des Palelboote« dürfte sich wah -llllftc n^«?..^ b- M. in der Nähe der französischen ^°°Nllch von der Insel Ouessant ereignet haben, einlr l» l ^ b^l Sprachen gibt es?) Nach in, g„n" IHen Iah« angestellten ^ tatlstil lann man zlhltn >v l. °"^ unserer Erbe gesprochene Sprachen "h m^°." öl« Dialecte. welche nahezu unzählig find, 12 V '""echnet wurden. Diese Sprachen lass n fich ln lit tll^" feilen, nach den Völlersamllien. bei denen dolienlo. ^ ^°p"" besitzen 2 Sprachen, die biiher b» ..' ^e Kaffern 2b. Negersprachen zählt man >»l>lc,h»/' °'e australische Rasse spricht 19 Sprachen, die ^"ilie b.""^ polynesische 36, die mongolische Voller« lennt N^" ^ren 59, in den arktischen Polargebleten »on ^ " U verschiedene Sprachen, bei den Ucvöllern °>lll,ll„,. ,"nt> Sübamerila 16 (diese Zahl erscheint W. h^ . ""brig), bei den Vewohnern von Nordafcila ^lchthuw "möllern Indien« ebenfalls 10. Per gröhle ^llrlanlill^" ^p"chen ftndet fich in der arischen ^lNlNena l l ^ werden als Mitlelmeer-Sprachen übtig«^ ^M und auf 86 angegeben. Wenn man die l° vlltdt n, ^""" ^""" würde wie die letzte Gruppe. ^°ch«l>i. allerding« wahrscheinlich auch in anderen """scheidm "°^ ^"^ °^^" ^"^ "°" Sprachen ^^oul^^'l°chen der Kahllöpflgleit.) " 5erxtkn , ^"i« hat. wie er in einer Gesellschaft ! ""berw ? Hospital St. Louis de« weiteren aus-°" hg ' v"' die Entdeckung gemacht, dass da« Ausfallen ^ in h """ Mikrobe zuzuschreiben ist, welche ihren , ' Abl°n^ "" Drittel der Haarbalgdrüse hat, eine N wlcber »!""« ^" Talgdrüse hervorbringt, die ihrer. 5 "urn«»» d°* Ausfallen der haare bewirlt. Doctor , ^en "huptet, dass die Kahlheit «die am reich, »"heilen. >» °" reinsten milcobische aller Hiut« .^"'Nchel, /^ ^r Entdecker der Mikrobe wie« auch ein ^ ^ilrol,-"' l!'"" "°^ "'"zig Tagen bedeutende Mengen , '" Unb ^ '^" ""l" die Haut eingespritzt worden ^ndill , ^ """ an der einen Hälfte des Körpers Mel ^ "yl ift. Pr. Sabouraud glaubt auch die 'Hoffen. ^»en. die Kahllöpfigleit au« der Welt zu ^Mchen^al°vungen ln Algerien.) Der TiNlgao ^"ung. "lrd aus Tuni« geschrieben: Die «Ü°"lnenen » Algerien, dem alten Thuwugadi, vor-n ^e- Die ^"^"«en liesern höchst interessante Er-« b" scl>««n "^^sten Monumentalbauten stammen !'linl>: ^,"" römischen Epoche, der der Antonine; °" 3uno un», At", das mit den Statuen Jupiters. ^ Zillen «a u"'nerva geschmückt war; die Thermen »^^tsammlu« ""' lauwarmes und heißes Wasser, V° »^u?«l """ Vergnügungsort für die V" unl- "3°^' die Anlage, wo da« warme ^? beutliH . . Fußböden geleitet wurde, ift auch w« "ell« «»...„"bar; der Markt für L^bensmillel ü. ^en. d "^""" «lnzelheilen ift einer der merk-^! c""«werte <3x"/"": "om Forum stehen noch be-x,^se. ble am « ?"' ble Trümmer der Capitale und tb! .^ ^tadt tt. ".«"egen, bezeugen den L.xus, mit t,3 " enbllck i? ^""ichen Gebäude errichtete; das lib? "»lllen l« ^'^"" "°ch sehr ansehnlichen Ueber-bl« ^ ^nl«,./" der Stadt gelegen, läfst die ganze w.^l) Verl.« ^ bllMich erkennen. Es konnte 3000 V' lü' daz «^?. '^"' >"°n unterscheidet noch dle H«' ^«gistra» . °"s d«n Stufen und die für No-U""' dle d, "«i" ^kster bestimmte O cheftra; die "-hcere Cn.,,^^'^'"" von der Scene trennte, h°l ^lLinen?«"^"' der letzteren bestehen noch. tzok. °lnetilanil!! ^^"r 100.000 Dollars) I." des ^ °"'ch« Millionär Howard Gould, ein U ' be« h^"" Silberlönigs I°y Gould, einer «< >'' ««lch" "^ Schauspielerin Miss Katharina 5«^' wobei n"'?^ser 3iicher wurde in Pari« her« ^."" «lwftir".^"^" Keller belheiligt waren. b"Ü^ 'll. welche °?"' dessen Gestell aus Elfenbein N'/^" Vleisle? . " "^ Mlniaturgemälden, Copien "b H l°ng ",/dcckt ist. Jeher der Fächerstäbe ift <°> ^ V^'^/""^°U s'l«"'bt und oben °Ht b " abersä7t ^^ ^ "°" Gold, das Ganze mit berüh».,s,.^" »°nze Fächer ist da« Werk von ^ "«"eften Künstler der Jetztzeit und loftet rund 100.000 Dollars, so dass sich Miss Clmimon« rühmen lann, den loftbarften Toilelte-Arlilel der Welt zu besitzen. Local- und Prouinzial-Nachrichten. * Concert Griiufeld. Der «Clavierliebling» der Wiener erfreute nach zweijähriger Pause vorgestern abends im großen Saale der Tonhalle da« kunstsinnige Publicum durch sein poetisches, seelenvolles Spiel, durch die köstlichen Gaben, die er mit vollen Händen aufstreute. Grün selb wird seit vielen Jahren als Clavier, tünstler ersten Ranges gepriesen und er wirb es trotz und wegen all der modernen Tastenftürmer auch bleiben. Künstler die einst in überschwenglicher Weise gefeiert wurden, müssen sich darauf gefafst machen, dafs fcüher oder fpäter einmal die Reaction kommt, daf« an Stelle oer V.geifterung bei« Publlcum Gleichgültigkeit eintritt. Die Ausnahme, die jedoch Grünseld bei allen seinen Con« certen findet und die er auch ln Laibach fand, beweist, dass die Alt der Reaction entweder noch ln welter Ferne liegt oder — was noch wahrscheinlicher ist — niemals lammen wicd. Wir haben Gelegenheit gehabt, so manche Clavler-größe kennen zu lernen, deren Kunst der höchsten B> munberung würdig war, und man wird ja dem Kunst» lenner gerne gestalten, neben dem «Elavierliebling» auch andern Göttern zu opfern, d.'nn jeder wirkliche groß? Künstler hat eine starl ausgeprägte Eigenart, und das Eigenartige, das Il,divldu.lle ift es ja, was den Künstler macht. Wir zweiseln aber nlcht, das« die Geschichte dereinst Vrünfeld in die R^ihe der btsten Pianisten stellen Wird; ob fie ihn unter die allergrößten Künstler einreihen wird, wollen wir der Geschichte überlassen. Grünfeld gehört zu den feltenen Clavierlünstlern, bei deren technifch vollendetem, fein durchgeistigtem Spiele man sich mit ruhigstem Vehagen den angenehmsten Eln° drücken hingeben lann. Nirgends überfchreitet er dle Schönheitslinie, mit unnachahmlicher Grazie gewinnt er dem Claviere dle süßeste Seite ab, wobei seine perlend? Geläufigkeit und die Klangschönheit seines Anschlag« und, wo's noth thut, auch temperamentvolle Kraft sich getrost mit den modernen Hlmmelsftürmern mess-n können. Das Programm legte, wie es der Eigenart des Künstlers am besten entspricht, den Schwerpunkt auf die poetische Seite des Clavierspiels. Die seelische i^rtiesung fand in den feinsten dynamischen Abstufungen des herrlichen Largo der Sonate in D-äur von Beethoven, deren Presto der Künstler etwas nervöl spielte, ergreisenden Ausdruck. Seinen eigenen Vortragsftil zeigte der Künstler in der einfachen und dabei so innigen Wiebergabe des Impromptu« in (ü-inoi von Schubert, während der Vor-trag des Intermezzo« von Vrahms und der Gavotte von Vach-Saint-Saiiil« kraftvolle, trotzige Männlichkeit athmete. In der Humoreske von Schumann vertheilte der Künstler Licht und Schatten nach feinem äfthelifchen Ge« fühle; vielleicht licß er sich in rhythmischer Beziehung hie und da allzusehr vom Feuer des Temperament« hinreißen. Bekannt ist die sinnige, echt poetilche Interpretation, die Grünfeld den Werken Chopins in liebevoller Sorgsalt zuthell werden lässt unb am bewundernswertesten find die Erfolg?, die er durch seine Chopin-Vorträge erzielt. Wo wäre auch der Pianist, der wie Grünfeld gewisse Nocturne« und Walzer Chopin« fo oft aufs Programm fetzen darf, und nicht zu fürchten braucht, daf« man ihm ein «Zuviel» zurufe Nun, den «ufilalifchen Fein« schmlckern scheint es eher «zu wenig, zu sein, denn Grünseld musste über stürmisches Verlangen vorgestern den N-moll-Walzer wiederholen. Einen Glanzpunkt des Concert« bildete die brillant gespirlte Barcarole in I^8-6ur und die Etude in k-6ui-von Chopin, deren geistsprühende Ausführung das Publicum entzückte. Als geschmackvoller Compofiteur, der natürlich auch seine Schöpfungen in hellstem Lichte eigener Künftlerschafl erstrahlen läfst, führte uns Grünfeld zwei Stücke: die feinfühlige Romanze in I?l8-äur und ein farbenprächtiges Menuetto in N-moü vor. Wie ein Künstler aus kleinen Formen Groß e machen lann. bewies Grünfeld in der feinsinnig belebten und finnig beleuchteten pikanten Detailarbeit bei Wiedergabe des anmuthigen Capriccio«: «Un peu baroque, von Eduard Schütt. Als echter Wiener Künstler fchlofs der Pianist seine genussreiche Vortragsordnung mit der bekannten «8oir66 66 V,6NN6., jenem köstlichen Durcheinanderflith-n Strauß, scher Walzermelodien. Stürmischer Beifall bewog den Künstler zu einigen öuaaben, die er in liebenswürdiger Weife gewährte. Der zahlreiche Vefuch des Concerts, das auch H?rr Landespräfident Baron Hein und Baronin Hein durch ihre Gegmwart auszeichneten, eh'te nicht nur den Künstler, sondern auch das kunstsinnige Publicum. ^. — (Reichsrathswahlen.) Die vorgestern vollzogenen R?ichscathswahlen in der Wühlerclasse der Städte ergab folgende« Resultat: Stadt Laibach: Abgegebene glltige Stimmen 1451; hievon entfielen auf den bisherigen Reichsraths-abgeorbneten Josef Kußar 882, auf den Gegencandi-baten Landesgerichtsrath Ivan Vencajz 541, auf den socialdemokratischen Candidate« Kor deli? 17 Stimmen, 1 Stimme auf einen anderen Canbidaten. Seitens der Handels- und Gewerbelammer, die gemeinschaftlich mit der Stadt Lalbach wählt, wurden 24 Stimmen abgegeben, die auf den Handelsmann und Hausbesitzer Iofef Kusar >.n!fi?len. Derselbe erscheint daher gewählt. I« Wahlbezirke der Säble Adelsberg, Ibria, Oberlalbach, Laas, Rabmannsdorf, Neumarlll, Stein, Krain« bürg und Blschoflack wurden 959 giltige Stimmen ab« gegeben. Hlevon entfiel n aus den Landesgerichtsralh l>r. Ferjanilt 570, auf die Gcgencandibaten Koblar 348 und Märn 41 Stimmen. E« erscheint demnach der bis« herige Relchsralhsabgeordnete Dr Ferjanilic wieder» gewählt. In, Wahlbezirke der T'ädte Rudolfswert, Nelxel« bürg, Gurkfeld, Lindstraß. Tschernemhl, Mottling, Gollschee und Reijnitz wurden 535 giltiqe Slimmen abgegeben, hicvon erhielt Hosralh F^anz Aullje 532 Stimmen, der demnach gewählt erfcheint. 3 Stimmen zerfplitterlen fich. * Dle Wahlbetheiligunz war in Lalbach ung?mein stark, indem von 2016 Wählern 1451 zur Wahlurne fchrlllen. Trotz des groß'n Andrangs von Wählern verlief der Wahlact in Ruhe und Ordnung. — (Stammfchlofs Habsburg.) In einigen Zeitungen ist unlängst ein Aufruf zur Veranstaltung von Sammlungen unter den Katholiken Österreich« behufs Anlaufs des Sr. Majestät als Regierung«. Iubiläum«-geschmk zu widmenden Stammschlosses Hidsburg im Nargau erschienen. Das Ministerium des Innern hat hierüber eröffnet, dass dasselbe nlcht in der Lage wäre, eine Bewilligung zur Vornahme der Sammlungen be-Hufs Beschaffung der Mittel zum Anlaufe des Stamm« schloss.« Habsburg im Nargau zu ertheilen, da die in Aussicht genommene Widmung dieses Schlosses als Iu-biläumlgabe anlässlich des bevorstehenden fünfzigsten Jahreswechsels des Allerhöchsten Regierungsantritts Seiner l. und l. Apostolischen Majestät den zu wiewrholtenmalen kundgegebenen Allerhöchsten Intentionen nicht entsprechen würde, wonach bei solchen Anlässen nur wohlthätige ZDecke gefördert werben follen. — (Von der lrainlschenAerztelammer.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. l. Ministerium des Innern die demselben vorgelegten Entwürfe der proviso« rechen Geschäftsordnungen der lcainischen Nerztelammer genehmigt. —o. * (Ehrung.) Die Musikkapelle des l. und l. In« fanterie-Regiments Nr. 27 brachte gestern unter Leitung des Militärkapellmeisters Herrn V. Frifek dem H?rrn Commandanten der 28. Infanterie - Truppendlvlfion, Generalmajor Josef Höchsmann, vor dessen Wohnung auf der Tciefterftraße anlässlich der Feier seine« Namenstags eine Serenade dar. Den ausgezeichneten Vortragen der Militärkapelle lauschte ei« zahlreiches Publicum. — (Umbau des SUbbahnhofes.) Wir werden erfucht, unferen, unter obigen Schlagworten in Nummer 63 vom 16. d. M. veröffentlichten Bericht dahin richtigzustellen, das« dem Projects eines Umbaue« des gegenwärtigen Personm-Allfnahmsgebäudes nicht all« seitig zugestimmt worden ift, fondern dafs seitens der Vertreter der Stadtgemeinbe aus« drücklich betont wurde, das« durch Um» und Zubauten ein den Verlehrsverh ält-nissen und modernen Anforderungen ent« sprechendes Vahnhofgebäude nicht her« gestellt werden lönnte und das« es deshalb dringend geboten erscheint, mit be« Vestibule gegen die Rsselstraß' zu ein vollkommen neues Perfonen-Nufnahms» gebäude herzustellen. Gleichzeitig wird betont, dass da« gegenwärtige Vahnhofgcbäude als Veamtenwohnhaus verwendet werben lönnte. * (Iosefitag.) Der gestrige Ehrentag aller Josefs und Iossfinens gestaltete sich zu eine« Freuden« lefte für die zahlreichen N,m?n«tag«linder, an dem der g ößte Theil der Bevölkerung absichtlich und unabsichtlich lheilnahm, denn die günstige Witterung lockte die ftiul,. beladenen müden Menschen aus den dumpfen Stuben nach allen Richtungen in Gottes frisch,, fröhliche Natur, ja sie gestattet«', allerdings unter Anwendung der nöthigen Vorsicht sogar einen längeren Aufenthalt im Freien. "(Aufspritzen.) Die trocken', windige Witterung der lrhten Tig? bot der Bevölkerung einen Vorgeschmack j ner Leiden, dle ihrer in der kommenden helh'ren Jahres« zrit warten, wenn nlcht die Straß'nbespritzung und Reinigung in gründlicherer und rationellerer Weise wie bisher durchgeführt wlrd. Die Staubwolken, die der Wind durch die Straß?« segte, benahmen den Fußgängern geradezu den A'hm und doch wurden leine Vorkehrungen zum Bespritzen getroffen. Hoffentlich genügt diese lletne Mahnung. — (Centralcommission für Kunst- unb historische Denlmale.) In der unter dem Vorsitze Sr. Excellenz des Herrn P äsidenlen Dr. Joses Alexander Freiherrn von Helfert am 19. Februar 1697 abgehaltenen ersten Sitzung der ersten Section, beziehungsweise Laibacher Zeitung Nr 64. 552 20 März 1397^. dritten Sitzung des Plenums derl. l. Centralcommifsion für Kunst« und historische Denkmale gelangte der Vericht des Varthelmä Pecnil über seine im December 1896 ge-machten Ausgrabungen, namentlich über die Aufdeckung prähistorischer Wohnungen und Gräber in Oberlrain, zum Vortrage. (Referent: Regierungsrath Dr. Much.) — (Vereinsauflösung.) Das Ministerium des Innern hat den Verein der Vlrlchrsbcdienfteten Oesterreichs wegen Verfolgung von Tendenzen, welche mit den Staatsinterrssen unvereinbar find, ausgelöst. Da mit der Auflösung des Fachvereins die Bedingung des rechtlichen Bestands für die Iweigverelne desselben entM, fo wurde auch die Auflösung der bestehenden Ortsgruppen des genannten Vereins verfügt. — (Kirchliches.) Vom 21. bis 25. März werden in der hiesigen Ursulinenlirche durch den be» lannten Prediger ?. Emil Volbert, Priester der Gesellschaft Jesu, geistliche Vorträge, ausschließlich silr christliche Frauenspersonen abgehalten werden. Der erste Vortrag findet Sonntag, den 21. März, um 5 Uhr abends statt. An den folgenden drei Tagen find täglich zwei Vortrage: früh um halb 9 Uhr und abends um 5 Uhr. Am 25. d.M., Fest Maria«Verkündigung, um halb 7 Uhr früh die Schlussfeier. Es wird hiemlt einem langgehegten Wunsche der Laibacher christlichen Damenwelt entsprochen. — (Fünfzigjähriges Doclorjubll äum.) Am 23. d. M. werden es sünfzig Jahre sein, seit der hochwürdige Herr Domptopst Dr. Leonhard Klofutar an der Wiener Universität zum Doctor der Theologie promoviert wurde. Domftropft Klofutar war damals so leibend, dass die Sludiendirectoren des höheren Priester« blldungsinstituls zu St. Auguftin in Wien dem scheidenden jungen Doctor eine Lebensbauer von laum einem halben Jahre prophezeiten. Der Jubilar erfreut sich dermalen der besten Gesundheit und steht berelts im 78. Leben«, jähre. — (Sanitäts < Wochenbericht.) In der Ieit vom 7. bis 13. März kamen in Laibach zur Well 20 Kinder, dagegen starben 33 Personen, und zwar an Diphlheritls 1, Tuberculose 9, Entzündung der Nthmungsorgane 3, infolge Schlagflusses 2, durch Selbstmord 1 und an sonstigen Krankheiten 17 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 8 Orlssremde und 15 Personen aus Anstalten. Von Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Keuchhusten 9 und Dlphlheritls 3 Fälle. * (Waldbrand.) Samstag gegen 2 Uhr nach« mittags entstand auf dem gegen die Sladlseile be« ginnenden bewaldeten AbHange des «Volovc» aas un« vtlannter Ursache Feuer, dem zwei Joch Walde» zum Opstr fielen. Die Feuerwehr rückte wohl aus, trat aber nicht in Action, da inzwischen das Feuer erloschen war. * (Deutsches Theater.) Die lustige Schön-than-Kadelburg'jche Hamburger Philister-Komödie «Der Herr Senator» steht mit dem «Zweiten Geficht» des Herrn Vlumenthal ungesähr auf einer Stufe, nur base die letztere doch mehr attisches Salz enthält und der Theaterbesucher sich in ciner geistvolleren Gesellschaft wir beim Herrn Senator befindet. Der alte Lustspielstoff von der Ueberlölpelung des frostigen verknöcherten Alters durch die warmblütige lecke Jugend ist alletdings im «Herrn Senator» in mosaikartig bunter Lustigkeit, mit einer verschwenderischen Fülle von Schwanlmotlven und possenhasten Einsällen mit Geschick und Laune verarbeite», trotzdem packt das Stück nicht in der gleichen Weise, wie andere Komödien der flotten Dichler»Vompagnie, denn die Tendenz, die Rwalität der beiden Großstädte Berlin und Hambulg,dieVolnehmlhuer«i des Hamburgers mit der Schnei» digleit des Spreeatheners in grellen Gegensah zu bringen, begegnet hier nicht jenem Interesse, wie in Deutschland, und auch die Hamburger Localzärbung bietet manche Schwierigkeiten, wie nicht minder der «Hamburger Dialect.» Herr Tewele gab den Schwiegersohn de« Herrn Senators, einen im Examen durchgefallenen Herrn Mitlelbach, dem das vor Hochmuth und Pcohenthum strotzende Haus des Senators von seine« Schwiegervatcr unleidlich gemacht wild. in der liebenswürdigsten Weise, mit lüstlichtm. sich selbst persiflierendem Humor. Man sah, trotz aller Unmöglichkeiten in der Charalterzeichnunh durch den Dichter, wieder eine lebensvolle Figur, welch, das flöhlichste Behagen erweckte. D:r Künstler sand sü. seine treffliche Leistung die wärmste Anerkennung und wurde durch Ueberreichung eines prächtigen Lorbeer-lranzes ausgezeichnet. Den flotten Berliner, der die Tyrannei des Herrn Senators bricht, dem Schwiegersohne sowie dessen Flau die Augen öffnet und sie zum Aufruhr gegen die väterliche Gewalt treibt, spielte Herr Müller luftig sowie frisch und errang ftch ebenfalls verdienten Beifall. Fräulein Vichler nahm als Senators-tochter, die allmahlig zu wärmeren Gefühlen austhaut, hübsche Ansätze zu seimrer Charakterisierung, ohne jedoch den Ton der stolzen Hamburger Pallizierstochler zu treffen, Wie der Künstlerin überhaupt die Nolle nicht recht zusagte. Ueber den Senator des Herrn Hin rich« den Backfisch, dargestellt von Fräulein Vtora. und die sonstigen mehr oder weniger Beschäftigten, die mehr oder weniger ihrer Rollen nicht mächtig waren, wollen wir aus Gründen, die wir in letzlerer Zelt wieberholt dar» gelrgt, nicht viele Worte verlieren. Da» Theater war. da zu gleicher I-it das Eoncert des Kammervirtuostn Grünfelb stattfand, fchwach besucht. — (Slovenlsches Theater.) Gestern gab man zum letztenmal« in dieser Saison die «Schöne Helena». Nach dem Bruchstücke, das wir uns anhörten, zu urtheilen, erhob flch die Aufführung nicht über da« Niveau der beiden vorangegangenen. Das Haus war mäßig besucht. —n— — (Verhüteter Unfall. ) Am 8. März l. I. fuhr der Besitzer I. Vrinovc aus Mariafeld von Lalbach nach seinem Wohnorte zurück. Die Handschranle Kilometet 2^/z der Unterlrainerbahnen in der Polanavorftadt war bereits geschlossen, da der Eisenbahnzug Nr. 2254 in der Fahrt zur Grubercanalbrücke begriffen war, als fich das Fuhrwerk des Genannten der geschlossinen Schranke näherte. Bis zu 30 Meter vor der Schranke gieng das Pferd im Schritt, als es, etwas angetrieben, gegen die Schranke so gewaltig ansftrengle, dass dieselbe zerbrach. Da« Pferd lief nun ungesähr 20 Meter auf dem Geleise dem Zuge entgegen, riss fich sodann los, ließ den Wagen i« Geleise stehen und rannte davon. Mit Mühe gelang es den Wächtern mit Hilfe einer zweiten Person den Wagen unmittelbar vor dem Zuge aus dem Geleise zu bringen. —I. — (K. l. priv. Sübbahn ' Gesellschaft.) Einnahmen vom 1. bis 10. März 1397: 295.325 fl., in derselben Periode 1896: 273.644 fl.. Zunahme 1897: 21.681 fl.; Oefammteinnahmen vom 1. Jänner bis lOlen März 1897: 7,400.694 fl., in derselben Periode 1896: 7,365.040 fl., Zunahme 1897: 35.654 fl. Einnahmen vom 1. bis 10. März 189? per Kilometer 536 fl., in derselben Periode 1896: 530 st., daher 189? mehr um 6 st. ober 11 pllt. Gesammteinnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 10. März 1897: 3396 fl., in derselben Periode 1696: 3379 st., daher 189? mehr um 1? fl. oder 05 M. Die Einnahmen des Vorjahrs find nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung eingestellt. — (Benefiz.) Zum Vortheile des verdienten Opernsänger« Herrn Velger wird Montag die Oper «Der Postillon von Üonjumeau» aufgeführt. 2ln»lo» »»or». Sonntag den 2 I.März (dritter Faste n-sonntag) Hochamt in der Domllrche um 10 Uhr:Choralmesse; Gradual« und Tractus von A. Foerster; Offertorium von Fr. Witt. In der Stadtpfarrlirche St. Ialob am 21. März Hochamt u« 9 Uhr: Nis»» vo cn,Il8 von Adolf Kaim; Graduate von A. Foerfter; Offer-torium von Franz Schöps._________________________ Neueste Nachrichten. Die Neichsrathswahlen. (Oliginal'Ttleglammc.) Wien. 18. März. Bei den heutigen Reichsraths. Wahlen wurden gewählt in den Landgemeinden in Tirol fünf deutsche und drei italienische Conservative, in Vorarlberg ein Christlich-Socialer und ein Clericaler, bei der Städtecurie in Salzburg der Deutschnalionale Sylvester, bei der Städtecurie in Linz das Mitglied der Gewerbepartei Böheim und Peßler (deutschnational). Die Handelskammern in Brunn und Olmütz wählten drei Fortschrittliche. Bei den Städtewahlen in Görz wurde ein Italienisch-Liberaler, in Istrien ein Italienisch« Liberaler gewählt. Von der Handelskammer in Klagenfurt wurde ein Deutsch'Fortschrittlicher gewählt. Die Landgemeinden in Dalmatien wählten sechs kroatischserbische Compromiss' Candidaten. Die italienischen Autonomisten gaben leere Stimmzettel ab. Bei den Städtewahlen in Galizien wurden bisher die Candidate« vom polnischen Centralcomite' gewählt, darunter Finanzminister Ritter von.Bilinsli und Minister Dr. Rittner. Trieft, 18. März. Bei der heutigen Reichsraths, wahl des dritten Wühlkörpers der Stadt Trieft mit Territorium sind von 3924 Wahlberechtigten 3513 erschienen. Gewählt wurde Leopold Maurowetz (italienisch-national) mit 1882 Stimmen gegen den bisherigen Abgeordneten Nabergoj (Slovene), welcher 1630 Stimmen erhielt. Trieft, 19. März. Anlässlich der gestrigen Wahl fanden im Vororte Barcola Excesse statt, wobei zwei Gemeindewachleute leicht und ein Bauer schwer verletzt wurden. Die Häuser wurden mit Steinen be-worfen, die Partanlagen beschädigt. Eine von Trieft entsendete Polizeiabtheilung stellte nach Arretierung der Hauptexcedenten die Ordnung wieder her. Wien, 19. März. Nach den bisher bekannten Wahlresultaten wurden aus der Städtecurie iu Böhmeu gewählt: Zehn Iungczechen, fünf Deutsch«fortschritt» liche, zwei Candidate« der deutschen Vollspartei, ein Czechisch«clericaler, ein radicaler Iungczeche, ein Deutsch-volllicher; Stichwahlen finden statt in Tetschen, Schlan, Gablonz und Aussig. In Budlmis wurde der czechisch« clrricale Candidat Prinz Friedrich Schwarzenberg gewählt. Wien, 19. März. Bei der Reichsrathswahl im mährischen Großgrundbesitze wurden vier verfafsungs' reue drel der Mittelpartei ungehörige und zwei con-servatwe Abgeordnete gewählt. In Leinberg wurde Vicepräfident Jakob P'^ einstimmig gewählt. — Die Brodyer HandelM"" wählte Dr. Rofenstock, die Krakauer Dr. RaM°" zum Abgeordneten. __________ Kreta. Wien, 18. März. Die «Pol, Eorr.. m«^ Das österreichisch-ungarische Schiff < Sebenico» "es " 17. d. M. aus und wurde vom Commandanten britischen Schlachtschiffs via Kandia hiezu aufges"^ um bei Cap Tia einen angeblich mit Munition " Proviant beladenen Schooner zu rekognoscieren. ^' ^ Bucht Tia eröffneten die Insurgenten ein Geweyri^ auf den «Sebenico», welches derfelbe erwiderte- ^ Schooner wurde in den Gruud gebohrt und dle >^ surgenten verjagt. Auf dem < Sebenico» gab es Verwundeten. ^ . . ,.H Kanea, 18. März. Die Mannschaften des ^ Seiner Majestät Schifs .Sebenico. in den UM gebohrten Schooners vermochten sich dadurch A.^hei dass die Leute vor dem Untergange des Schiff" Bord sprangen und ans Land schwammen. «) Kanea, 19. März. (Meldung der Agence v^ , Die griechische Flotte verließ heute früh den "Nle^, von Kanea, um nach Cerigo abzudampfen. ^ ^cht" eines Franzosen Namens Preve wurde heute " ^ geplündert. . z,el Kanea, 19. März. Die Sanctiomeruna ^ Autonomie Kretas erfolgt morgen. In RethYlN'" h es gestern zu ernsten Kämpfen. Auf beiden Seiten» es Verluste. .<,».) Athen, 19. März. (Meldung der Agence H^ Nach erfolgter Notificierung der Blockade Kreta» ' ^ ein Ministerrath statt, der bis 2 Uhr morgens 0°". Die Regierung hat beschlossen, die Schiffe 'AM^ und «Peneios» von Kreta zurückzuberufen. " ^ Vassos bleibt noch in Alitiangi, wo drei Personen dem Verdachte der Spionage verhaftet wurden. ^ Athen 19. März. In der letzten Nacht '»^ Damfer «Mykali» mit zwölf Türken, die bw' griffe gegen Monodendri bei Platania zu Gesalw^ gemacht worden waren, im Piräus eingetroW- ^, unrichtige Meldung von der angeblichen GA „lF nähme des österreichisch. ungarischen Gener/m" .^ Pinter durch Truppen des Obersten Vassos V""^F Aufklärung dahin, dass ein österreichischer "A^steH Namens Pinter, welcher in das Lager des ^ ^ Vassos gekommen war, von ihm gefangenuM unter Beobachtung gestellt wurde. ^B) Athen, 18. März. (Meldung der Agence V"^ Die Admirale übermittelten telegraphisch den M" ^. der Mächte den Beschluss der Blockade mit oen ^. suchen, ihn der griechischen Regierung zu " ^juis^ Die Gesandten gaben diese Nachricht dem >" Ae des Aeußern Sluzes in officiöfer Weife bekannt. ^ Notificierung besagt, die Admirale hoffen, das» v ,^ in Kreta befindlichen griechischen Schiffe den " >^, bekommen werden, vor dem 21. d. M. Kceta i ^-lassen, widrigenfalls Gewaltmaßregeln gegen I gewendet würden. __________ Wien, 19. März. (Orig.°Tel.) 3" d" H^c Schwulgerichtsverhandlung gegen den KoYle«'^^ Schmalegger, wegen Vergiftung seiner 3^. derselbe zum Tode durch den Strang verurthe" - ^. Meutone, 19. März. (Orig.-Tel.) Vor v., ^ reise richtete Se. Majestät Kaiser Franz ^'g,^ den Präsidenten der Republik folgendes ^9 ^ «Ich vermag den französifchen Boden nicht z ^ lassen, ohne Ihnen, Herr Präsident, von ^ ^e H.rzen für alle Aufmerksamkeiten, deren Gegen! ^^ Kaiserin und Ich in diesem gastfreundlichen ^ waren, zu danken. Ich benutze diese Geleges ^ Ihnen, Herr Präsident, die Versicherung 2"""" el-achtung und Meiner wärmsten FreundM' ' neuern. Franz Josef m. p.. ^gjest^ Mentoue, 19. März. (Orig.-Tel.) Sewe ^t Kaiser Franz Josef und Kaiserin 6l«' ^l!' verließen heute um 1 Uhr 5 Min. mittags Sonderzugs Mentone. Äleteörologifche Beobachtungen in Laib«^ -----------------------_-------^-------------------------- ^z ^_'_^b ^I^ 10 0 SW. mäßig__!5LH^, „,o ? U. Mg. 735 7' 44 NO. mHig ^,?"^e'tel "' 19. 2.N. 733-9 16-7 SW. mäßig Hei "- " ^l^s 20.l?U.Ma,.s729-2, 6-6, NO. mäßig ! H""°' ^ag H Das Tagesmittel der Temperatur vom Don» ^p " Freitag 9 4« und 10 4°, beziehungsweise um " über dem Normale.___________ ^^^_—^^l^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohn,'3°" «ilt« von Mssehrad. ^ .^^Mer Rettung 9*r. 64. 653 20. 9Körj 1897. MU^ Meilage. "WH ^49) p 7 3". Mutigen Nummer der «Laibllcher Zeitung' liegt für die - «tadtabonnenten ein Prospect bei über empfehlenswerte Schriften aus S. Mode's Verlag in Berlin. ». Norräthig in der Buchhandlung ---H^KlemmlNir ^ Fed. Hamberg Kaibach. 7 ¦u-nd $in9 wW in 9e^ Laqe, vom x » Dr. Victor Supan > W . Abvocat > > " liefgefühltesten und innigsten Dank > > °la Vupan geb. «uckmann, als Gattin. — W » izacoblne Vupan geb. Mayer, als Mutter. M W ^aibach am 17. März 1897. W > um ^ ^'^ Seelenmesse wird Montag, den 22. März, > Uhr in der Franciscanertirche gelesen weiden, > I Naznanjava, da je najin presrèno ljubrjeni sinèek I Ernest I nèenec IV. ljndsko-äolskega razrcda ¦ ^etrtek zveèer v starosti 9'/2 let, prejeraši poslednja ¦ °Hž1la svete vere, mirno umrl. I fit °Lreb bo danes popoludne ob polu 5. uri iz hiSe I ' a4 v Kolodvorskih ulicah. I V Ljubljani, dne" 20. marca 1897. L Ivan in Alojzija Kozjek. Wir geben hiemit Nachricht, dass unser herzlichst ! geliebtes Svhnchen l Grnest SchUler der IV. Volksschul-Classe Donnerstag abends im Alter von 9»/^, Jahren nach ! Empfang der letzten hl. Religionströstungeu sanft ent- l schlummert ist. ! Das Leichenbegängnis findet heute nachmittags um I halb 5 Uhr vom Hause Nr. 34 in der Bahnhofgasse aus statt. ' l Lait, ach, am 20. März 1897. 1263 Ivan und Aloisia Kozjel. 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Wo kein Depot meines Balsams existiert, bestelle man direot und adressiere: An die Sohutzengel-Apotheke des A. Thierry in Pregrada bei Rohltsoh-Sauer-brunn. Es kosten franco jeder Poststation Oesterreich-Ungarns 12 kleine oder 6 Doppelflaschen 4 Kronen, nach Bosnien und der Hercegovina 12 kleine oder 6 Doppelflaschen 4 Kronen 60 Heller. Weniger als 12 kleine oder 6 Doppelslaschen werden nicht versendet. Versendung nur gegen Vorausanweisung oder Nachnahme des Betrags. PIT* Man aohte stets genau auf die obige grüne Sohutzmarke, mit weloher zum Zeichen der Eohtheit jedes Flasohohen versehen sein muss. "^m (244) 20—10 im.«lo WsAftcM^K-y, ÜLpotltekei* In Pregrada bei Rohitsch-Sauerbrunn. U Gold-, 48 Silber-Medaillen, 30 Ehren- und Anerkennungs-Dip ome. i^^/ZKÄOTB Veterin.- diätetisch. Mittel für F^wrolffjKK Pferde, Hornvieh und Schafe. ^"'PftrJs Hernnitt|»jj|jgpy ?ei' "*v;j Jahren in deu meisten Stauungen fh, P - '«üü «hi nSh> ^ei ManiceI an Fressinst, J^eilhnrin alßSmm schlechter Verdanunjf, zur Verbes- v. WUCgi «l »^g serans der Milch und Vermehrung ^J kWTTHÄ1^^ M»ehergie0igkelt der Kühe. ^ ?*^v^» Prei8: lj Schacht. 70 kr. Z*w&prawfäLg& Vi Schacht. 35 kr. ÄL ^OH^SH? Ee^ Bur ttit obiger Schutzmarke ra be- ^¦^^^^B "e " m &Uen Apotheken Q ßroguerien. Kreisapothefeer» Kornenburg bei Wien. 1 Freu^'/ Unterzeichneten geben allen Verwandten, richt? ^"^ Vckauntcn die höchst betrübende Nach-Vaters .. ^ «l Ableben des innigstgeliebten Gatten, " und Vruders, des Herrn Julius Murgül t- l. Gerichtsadjunct a. D. ^'ei3" w>rl)! ""mittags um 9 >/< Uhr nach kurzem sanft im ä ^" "" den Tröstungen der heil. Religion, """ Herrn verschieden ist. Wird ss^"^lle Hülle des unvergesslichen Todten 4 Ul,r ..?l !"^ den 20. d. M.. nachmittags um zur wiap. ^". ^'^i»en Friedhof im eigenen Grabe "Mn Ruhe bestattet werden. Andenl?» ^^"^ Dahingeschiedene wird dem frommen "« empfahlen. W'schoflack am 18. März 1897. ^rma^'.'c'?^ geb. Nrbantschitsch, Gattin. — chard M . '""" ^b M'lrgöl, Tochter. - Ni- ^""»illo M^^''. ^ k' Hauptsteueramts-Controlor; ^'Xonia ,»^5 ^ ^- k> Steuereinuehmer, Brüder. ^ Luia,.« "^' Haveria. Anlia, Adelheid ^l,ön.7""'a Viurgül, Schwestern. - Johann ^ »' l. l. ^teueramtsadjunct, Schwiegersohn. W^^^^^^ Kranzspenden werden dankend abgelehnt. iateljem in znancem prežalostno vest o srnrti iskreno ljubljenega soproga, oèeta m hrata, go-spoda Julija Murgel-ja c. kr. sodnijskega pristava v. p. ki je danes dopoludne ob 9y4. uri po kratki bolezni, previden s svetotajstvi za umirajoèe, blaženo v Gospodu zaspal. Truplo nepozabnega pokojnika se bode v soboto, dne 20. t. m., ob 4. uri popoludne na tukajšnjem pokopališèi v lastni rakvi položilo k veènemu posiitku. I Dragi pokojnik bodi priporoèen pobožnemu I spominu. I V S k o f j i L o k i, dn6 18. marca 1897. I Ida Murgei poroj. Urbantsohitsoh, soproga. I — Irma Blssmauel poroj Murgel, hßi. — I Blhard Murgel, c. kr. glavne davkanje kon- I trolor; Kamilo Murgel, c. kr. davkar, brata. I — Antonlja, Roza, Haverija, Julija, Adelajda in Susana Murgel, sestre. — Ivan Rissmauel, c kr. davkarski pristav, zet. — Venci se hvaležno odklanjajo. Laibacher Zeitung Nr. 64._____________________________________554 20. März 1897. MfiiDi'.JiliiismiKiililitz Atelier für künstliche Zahne und Gebisse derzeit Hotel Elefant r von Mitte Mai an Wienerstrasse 3 (1099) (neben dem Militar-Spitale). 5—2 Heinrich Kenda, Laibach grösites Lager und Sortiment aller toattei-Spcialten. (4) 12 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. «,3)cr eiflentlidje ^Repräsentant ber Sitterlüäffer» (V. meb. SlbtljetT., be3 Mgem. ShanfenljaufeS, SBien). j i JFran^ |o|"efs8tttcttt)affer ist Jett 20 3tol)«n at§ ba3 beste jeiner %vt onerfaunt imb (1117) «überott ec^ältli^>. direction in Söubapeft. lö—2 Capilliphor. Ein aüf DWoloöscto Basis naarerzeugeaäes ItÄ Laut ärztlichen Attesten erprobt gegen Kopfecceme, Schuppenbildung un Ausfallen der Haare. •Wird seitens des k. u. k. Hof- und Kammer - Coifföurs Kaisers Franz Josef bei den allerhöchsten Herrsch mit bestem Erfolg angewendet. (323) Erhältlich in ^ Laibach in der Apotheke Picoftti* Gsurse an der Wiener Börse vom 18. März 1897. «°«de« °Meuen VoursM« ztaat»«A«KhtN. «tlb Wirr '", „ Einheitliche Mntt ln Noten o«z. Mai.Novcmber . . . «»0 8^10110 !n Noten verz flebruar.«lugust 100 85 101 05 „ Nilber ue,z, Iünuer t«» »o l«» 80 »°/« dt«. Rente m l^roxenwiffi., steuerfrei <ür «m» lrconen ^liom. ioo 25 100 45 bto dto, per Ultimo . . 100 «5 100 45 «»srnbahn - Gtllat»schuldvn> schreib»«««». tltsebethha!,« in V., steuerfrei (blv. st>, für 100 st. «, 4°/o 119 70 I«) 70 'franz-Joseph-Vahn In Tllbei ft,«om,5'/<°/o 1«»'- 127-— «udolf/Wahn 4/, l. Klonen», Neu«, «.oln. Vt. , für 200 ftr. No»........»» i» 100 I» Vvrarlbergbahn 4V„ t. Kronmw, fteuer,., », » ,«n »baefte«V.«l«lenb.'«itrl« 2UN fi, ö. W. 5'///« ....... ,35'—»3» l>0 »to. EaIzb.°Tlr. 800 ft.«. W. 0°/, »«» »0 »»» »l> «»><,,»«»-««»,«.«,»n« N,«W, «1? «o ,i? t>0 »»« Gtaate »»r Z«UD»i«r.' vill««tlo»e». Milabethbahn «<»<> » »«» Vl. 4°^, ab 10° „ V. Tt. . . . liS 50 11?b0 «Xsabethbahn, 4,<<) u.»lMs> M. illx» M, 4°/^ , . . . . 12»-— i»« «o sslnnz'Iosevh'V., «m. »l»»4,4»,, S« 40 ,-4<» Gallische j^n^I«Ludwig»Hah», diverse Otück 4°/, . . , VS 1» iou 1» Vora^lorrger »Uahn, Vm. UGi, . 4°/„ ///. »22 3b 1288k dio. dtt>. Silber iuu st,, 4>/,« »00 SU 10150 dto. Staat« Oblig, (Una O»b,) v I, »87«, b°/„..... l»0 50 1«1 50 bto,4'/,°/i,Och»alrt«aI<«bl..Obl, lvu 85 101 85 dto. P5ä»,-«nl, k Kw st. o, W, »51- 1b» — bt°. dt«. k b0st,«,W, »51 —1b» — Thelh»Ne«.°Üoje 4»/, 1(10 fi. . »40 ?b 141 ?d HrundnM.' Vbligatiun»« lfilr 100 fi, «M) 4°/„ troatilche und fl«v°n fl, ö.W.) , S7» »8 »5 ßnd»r» Vsssntl. Anl»h«. Donau««eg,°Lose 5°/„ , , . »»??!» 1»8 75 dto. .«»leihe 1878 , . 10?'SU 10« «0 «nlehen der Etadl Vörz, . , 11»-50 — — Anlegen b. Btadtgemeinbe Win» 108 50 »0450 «nleuen d. Stabtgemclnoe ^ien (Gilber ober Nold), , . , 127'35 — — PrämienNiü, d, Vtabtgm, Wien 164 — i«:,-- Vörfebllu-Tlnlehen. verlosb. b°/„ 10050 1»«»')i°idbaho 5m, »«»« zo» 40 »02 40 Oeslcrr. Nordweftsxilw . H0'80 l11'80 KtasttHbat»,«>,,LFrcs.b^p.Ot. zzb— «»« ik tzüdbahü »°/, » Frc«. 500 p. st. ,74 — ,75-. bto, b" 0 il «uu st, p. 1 fi. l»? 40 1»» 40 Un<,.««al»z. »ahn..... iok—108 80 4"/„ Untertrawer lUab!»>,> , 9» ^ 100 ^ yiv»ls» Dos, ,per VtNck), «udap«ft.«asil!ca (»ombou» . 7 — 7 50 Vrcdltlose 100 st...... 198 50 »00 U0 ,N, Lo>e 40 st, 0 «udolph.Uulk 10 st..... l?-— »8 — Valm°L°Ie 40 st, 3M. . , , «»'50 ««50 Gt.<«»!eno<«'Lose 40 fi «M , ?l 50 7» 50 W»ldNein Lo!t «l> N, «M. , , «?'— «0 - «Wvlnstsch. d, 3 V„ Pr..«5chuN>o. d. «odencreditanftalt.l.^m. . »4 50 »5 50 l»t°, dto ll, »m 1»»», . . »5'— »7 — L»iba^5- l!«!' , . . »1 7l» »»?5 ««lb War, «nnk«Oltw« ^»,r 3tli«). «nB«"Stft. U»nl 200 fl. «»«/, ». Ib8 — 1l>» 50 Vantvereln, Wiener, »00 fl. . »5« 25 «58 75 Vobrr.«Anst.,Nest..LUG.E.40°/, 489 - 44» — «rdt..«nft, f. Hand,,,. V. »«oil. —— — .- bto. dt«. »r Ultimo V»ptbr. g.»»« 2!» 858 75 «lrebitbanl, «ll«. ung.,ZN0^st, . 385 — »»» — Depositenbank, NNg,, WN si. . 225-50 22?'— «>compl^»«s,, Ndröft,. 500 st. 785 —787- Viro». Casstnv., Wiener, 200fl. «S4-- 2?ll— Hyp°theN>.,O«!fi.,»0U fi. »5°/,l!t. 80- «4-- üanderbanl, Nest., »W st. , 230 50 »»1 — Oefter!,«,, l4N st , i?s>- i?8>— Atti»n «0» tzran>pol1' D«t«ln»hmnn«»n (per stück), Uussla< st. «M, . , . 474--4?« — Dui'BobenbllchtrE.-V^onst.E. Sl'öll «z>50 »erdin»nds<>!torbb. »uoo st. «!l1t. 34U0 84l0 Lemb« lztmow,°3asst, ° Eilenb. «lsellfchllft «00 st, O. , . . ,86—«»?- Lloyd, 0eft,, trieft. 5lX> st, HM, 889 — 391'- Oefte«. Nordweftb. »no st «, »«8 — »«,4 — dto, bto. lM, ll) ^oa fl. S »S»-?b 2N4 75 Pla«^D»ler<«Ienb. 150st. V. , 80— 91 — kl,«.W 440 — 44l» — ^»0 «km.««'? 2Wss , —_ _... -----------------------3^2,"' ri»«t^«lcrlt» 100 ft. . . - l04 7b A.. Ul!g.-°«.l l^ „«lbemilhl". Papiers, u.«. «. »« b0 ', ,z Ülefinger «rauere« »00 fl. . . "»'?»'^ ,i Vlontan.«cselllch., Oest.. alpine »l'" ^ ^ Prag« »«. <°° ^ ,z»" ^rislcker Kobllnn,.. «ef. 7« st. "? -^ ^ ^ «a!fens..<».,t),'z,WW<-n.»!>0st. ««»"^ wagnon Ütlhlllift., «llg., in Pest, .^ »«st......... "b ^ °^,<. Wr. «auaeieUfthaft ,00 N. . . ^ ' »e!. 3l»s - «lmslecnam ....,., ^«7^ »«^ Dnltiche Mühe...... b'H ^ Pari,......... »?'»^ ^ " Vt. Peter»bl«^>. . , . . ^'" DaluUn, ,<« 2«.ssr«ic«.O««le.....«A »«1 Deutsch« «eich«ba»ln<)" Italienisch! Änlirnote» . . . V«„.1 l° '