^U M. «freilan a,n 23. August lM D>t „Vaibach.r Zeltnnss" .rsch.i»t. ,»>< i'li^n^limc der Son!,- „„l, Fsicrl.iqe. täglich. u»l' lo^t slmm.t den Vcila^n i», (loxN'toir ganzjährig ll ft.. dalbjäl!ri«5»il,ü0fr..m!t.'s Hau« iliid halbj. 50lr. mlhrzutxtrichlcil. »1'ii'i der Poji l'ortofrti ganzj.. unt,r ,!lrtl<' »>,!' N"»uckt,r ^oreff, lä Ü-. ball, j. 7 il. 5<. N I » se r t ion s, >l l> r fur tilic GarinolidlSpaltli!» ^ilc oder l>c» ''laiiüi ^srscll'e». ist i»l l»>ll!igl Üiü» sch^Itxiig r. Zu vüsl» (Äcl'ühr»» ill »och oer Iusirtiolls» ilcüli'tl >>cr lll> lr. sur emt jeresnialigr lHilischaltüng l,l>lj« zu r,ch»en, Insfrale bis l<» Zeil»» testln l st. Ul» !r. ,ue 3 >^a!. 1 si. 4tt lr. i»: 2 Ma» »no UU !r. Ul l M^l ^!!!n ^ül'lgrisi o,s IlliiiliollOslfliipfls.) kaibachr» Seituna. Amtlicher Theil. Al- k. k. Apostolische Majestät haben mit drr Aller- "ochften EiUschließung vom l,. August d. I. die Grä- ^' srancisla Pnlila S a l i s - Z l ^ e rs zur El'rcn- "e des adeligen freiweltlichen Damcustiftes zu Maria Hul in Vrünn aUerauädlgst zu ernennen geruht. sch . ^"s Vlillisterium^ für Hanrel und Volkswirt!'-lll>e, ^ Wahl des Anlou Drobaz zum Prä-blli//" ^^ banoels- lind Gewerbekammer in Siagusa bat l,^ dinglich kroatisch.slavonische Hofdikasterium ^me i ' ^' ^' Steucr.Inspeklor erster Klasse zu Agram. b^ ?. ^^zek. zum Direktor der .hilfSämter l',i „^ "''"llafrl der Königreiche D.'lmalien. Kroatien Slavonien mit den systemmäßigcu Vezügeu zu """«" befunden. dal d ^ ^'lu'glich kroatisch'slauonische Hosoikasterilim G^,/" ^i»»klcn per Hilisamler dci der l. Nomilatö-^Wu "^^ i" Essegg. Joseph Sertlc. u.'d den ^ithf '' ^ Hiliöämter bei dem k. Stallhallerci. Sl,^ ^ l>is .ft^ii^eiche Dalnialirn, Kroatien und ällül/'""' ^rlcr Korac. zu Direktoren der Hill'ö. lalö.O ""^ ^'""l Erstcrcu l>ei l'cr liesagtin k. Komi ^mii^'^afel in Essegg und lepteren dri der k. n»nß,ci ^llichtülafcl in Vftösni,g ani<- b"t >..^" '"' ^'"' geschehen sein. D,r Telegraph "elch r ^V" . ^'''"'"""« ^""be gegebn, mit scheid Deputillen in Psst der Slu»dc der Eu>- l,a, ^/"^cgcnftden- sie ist line reslgnnende. Dcak die ^,,n , b^ ^"lt. er beantragt cinen Protest, und dillfif d "^ bcSftlbeu uon Seite deS UntelyauseS ^ leyte Moment der Thätigkeit dcSscN'rn siin. ^N'eru,, " ^^^ "'"" l'^kn Sinne« vor, uu) oi, de«cr N^!!^'^^ "^^ ^'" Kraft, welche ei» entschie» Man lujl, ""b daS klare Bewußtsein dcsseu, was „D. 2«, "lt sich führen. DaS offiziöse Organ, die ^Nl'P) ^^ ^lcse Windung zum Guten hervor und ^ustäim ""gleiche nur die Gegenwart nnt den ^'den ^' '"^^ "^"^ "'" Monaten, und man wird >N. N ^ ""^" politische Vilanz aktiv geworden hc'«rchi w f^'"" b" Ochsten Interessen der ^'''- womit ,"','U''°'? '"fügsamen Konse-^ Ein« n,.,' ' bltsem Vorsahe treu gebliedeu sin». ^l)"r von^2'V^^?!^"' 6wnc wäll ein Wir wilV... ^. "^""' ^"aeu. "" ^'ücnH' "3" ?'' '"^" gerade im jchi. "« ausgezeichneten Schatfsinnes und tie. fer Kenntniß der Verhältnisse bedarf, um die richtigen Mittel zu finden, welche zum Ziele zu fübren geeign,! sind. Aber davon sind wir überzeugt, daß die höchst Genialität für sich allein zu diesem Vehnse nili't aus-reichen würde, sondern daß vor Mem ein Faktor ! erforderlich ist: nämlich die Kraft unt» »Ausdauer der Gesinnung. Vis jeßt Dat eS die Regierung daran nicht fehlen lassen. Den festen Punkt, den sie im Februar crmillelle, hat sie mit unverbrüchlicher Konsequenz festgehalten. Darin lag bis j,yt ibre Släike. und nur darin kann sie anch ferncrlnn liege». Entwurf des Gemeindegesetzes. (Fvrtsth»»«.) VI. Im übeitragrncn Wirlungökreise steht der Gemeinde zu: ») die Mitwirkung bei folgenden Ge-schäflcn der Reglernngel'lhöldeu. ^l. bei der Kundmachung dcr Geseye' 2. l)ci der ZusleUuug bedörrll-cher Ollässc' 3. bei der Volkszählung. HcereScrgän. zi'ng, Mililärcioquartilung und SteUuug der Vorspann ' ^. bei dem Schul'wescn: ''». bei dcr Einhc-b„ng und Abfubr dcr direkten Steuern gegen Vczug angemessener Prozente, sowie l>c> der Bemessung c>cr Oinkoinml»- unc» Er>uerbste»cr; 6. bei ^er Auömitl-lnng indirekter Steuern; ?. bei der Handhabung der Fremdenpolizei und des Meldungilwescns; 8. de< dcl Ertbeilung der Gewerbskonzessloneil' l») die Annahme der Anmeldung freier Gewerbe' c) die Orlhcilung des polilischsn OliekonsenslS, wo er erforderlich ill. VII. Für den Fall. alS eiozelne Gemeinden für sich allein oie Mittel zur Besorgung der öffenlüchcn Verwaltung (V. May 2 — 12 »nid Vl) „ichl bcsißs", köxneil über thr (Einvernehmen auch mehrere in (5inr vereinigt werdcn. VIII. Die Gemeinde wirb iu ihren Angelegen, heilen duich einen Gcmeindeausschuß „no llncn Ge. meindeuorliand vertreten. Die Gemeinde wählt periodisch lbre Vlllreiung. IX. Eine unerläßliche Vcdingung zur Wablbe-rechligung ist der Vcsip de: östelreichischcn Siaals bürgerschaft. DaS Strafgesetz wirr» die Äestlmmun» gen festsetzen, ob un? auf wie lange mit dem Straf' Erkenntnisse auch der Auospiuch über den Verlust des aktiven und passiven Wahlrechtes ^, verbinden sei. ViS dahin bleiben vo» rem Wal)Irlch!r ausgeschlossen: '<>) Persoiien. welche wegen eincS Verbrechens schuldig erkauut. li) Psrsoneu. welche riues Verbrechens wegen in Untersuchung gezogen wurden, so lange diese dauert. X. Unerläßliche Eigenschaften zur Wählbarkeit sind da« zurückgelegte 24. Lebensjahr »md der Voll. genuß der bürgellichen Ncchte. Wer nicht wablbe» rechligt ist. ist nicht wäblbar. Außerdem sind von der Wählbarkeit ausgeschlossen: „) Personen, welche eineS aus Gewinnsucht oder gegs,, vie öffentliche Sill-lichkeil verüble» VeigehenS^ l)) einer auS Gewi"»-sucht begangene» oder eixer in ocn i^^. lilii. ^0^, üll. !ii2. lli.'i und K!6 St. G, ''Z. cnlbalteuen Uebertretung gegen die öffentliche Sittlichkeit schuldig erkannt wosofu siud^ <:) Personen, über onei» Ver-mogc» dcr Konkurs oder oaS AuSgleichsverfaliren st nach Wabllö'rperu oder in anderer, jedoch die Intcresicn rcr höyer Vestcuerlen slchcrnren Weise vorzunehmen. Xll. Dcr GtMtindcauSschuh ist iu dcu Angele-genhexen der Gemeinde das beschließende und über. wachende, uud der Gcmeindcuorsland das verioallendc und vollziehende Organ. XIII. Der Oemeindeoorstand ist für seine Amtshandlungen der Gemeinde veantwonlich. Für die Vollzlebung der vom Staate der Gemeinde übertra-geneil Geschäfte übernimmt die Gemeinde gegenüber der Regierung die Haflnng. XIV. In allen Gemeindeangelegenheiteil entschei» det die absolute Majoriiät der in besmlußsälnger An^ zabl anwesenden Vertreter. Die Ausschußsißnügen sind öffentlich, doch kann ausnahmsweise die Ausschließung dcr Oeffentlicklcit über Antrag des Gemeindevorste-berS oder einer gewissen Auzadl von Ausschubmän-nern beschlossen werden ' nie alier für jene Sitzungen, in welchen die Gemeiudcrechnungeu over daS Ge-meindepräliminare vcrbaxdelt werden, ächtere sind zur Emsicht öffentlich aufzulesseu. XV. Zxr Vestreitung der durch die Ei,,ll'lnfle ans dem Gemeindeeigentbnmc nicht bedeckten Ausgaben zu Gemeilldezweckeu kann die Gemeinde die Abnahme von Zuschlägen zn dcn direkten Steuern oder zur Verzelnungsstener. o^er die Einhebung anderer Aussagen und Abgaben beschließs». Inwieferne die Ge> meinde biebei mit Rücksicht ans ein blslimmleS AnS-maß dieser Zuschläge an die Genehmigung d,r Ge« meinde böderer Ordnung oder deS Landtages gsbui^ den ist. bestimmt daS ^anl-eSgesetz. Durch den Zu^ schlag zur VclztbruugSfteucr darf bloß der Verbrauch im Orlc und nicht die Produkten und dcr HalidelS« verkehr getroffen werden, Zur Eillfübrung neuer Auflagen uud Abgaben, welche in dic Kategorie der obigen Sleuerzlischläge nicht geboren, sowie zur Erbö» bung schon l'sstel'ender Auftageu uud Abgaben dieser Art ist ein l'alideSgl'seh erfolderllch. lSchluß s) Sitzung >ts Hauses dcr Abgeordneten am 2l. August. Der Abg. Iticger üdermiliell dem Hausc eine Anzahl Ercmplaie einer ualio„al'ökonomischeu Dluck-schr ist. Mehrere Petitionen werden inhaltlich milgelkeilt nud dem Pelillo»SallSschusse zugewiesen. Die SpczialdcbaNe über daS AuSglcichSverfabren w>rd fortgesetzt. Van der Straß tliuncrt bei dcr über H. l!^ eröffnelei, Debatte au seinen gestern zu §. l) gesteUten Aulrag des InballS. daß der GläubigtlauSschuß den Gclichlslommissär definitiv zu crnrnueu hätte. Da den Gläubigern die Wahl dcS RichleiS freisteht, so solNc Gleiches auch mit dem GerichlSkommissär rer Fall sein können, der nicht unbedlngt 3il»ar sein müßte. SolUc dieser Antrag in seiner eiste» Hälfte angenommen, in der zweiten aber abgelehnt werben, so möge den Gläubigern wenigsleuS fieigtsl lit l'Icü'rn. an die Stelle des bereits zum Gslichlökomnüssär designirlen Notars eilltil andireu Notar wäblen zu dürfen. Veirc Anträge werden uulelstützt. Mandclblüh a!S Vcrichllrslatler spricht unter Hiuwcisuug auf die bereilS nugcuommenen Bcst'm-lUlingen dcS tz. 9 gegen den Antrag vau der Straß. Oerichtölommlssär kaun eben nur eine vo» den G«-richten und nicht von den Gläubigern bcstclNe Pcr-söi'lichleit sein. die bloß tlne Alt uou Massauerwal. ler sein würde. SelllouSchef Rizy spricht in gleichem Siune. die eigentliche Vcdeulimg uud Aufgabe dcS Geiichls-lommissärs auScinaudelseßeud, wie sie auch in tz, 26 dcS GesstzemwurflS angegeben lst. §. 19 wird auglliommen; dir Antrag van rer Straß l'/eibl tu der Minorität. Brolich zu Alinea 4 des tz. 20 dcS Inhalts, daß bei Bildung des Glänbigerausschusses. wrun oie Sllmmcnmehrhlil auf Verwandle uud Verschwä»iesle deS Schuldners fäUl. dab,, die zu ihren Guostc» uo» anderen Verwandten ooer Verschwägerten v,s Schuld, ners abgegebenen Stimmen uicht gezählt werden our- 766 flit. Diese Vcstlmmung steht mit Bcstimmnngcn des hürgcrlichen Geset/bnchcS im Widerspruch; die Be« schränkung im Hinblick auf cinen gewisstn. etwa dc» vierten Verwandtschaftsgrad erscheint nothwendig. (Unterstützt) Brosche gegen die in Alinea 3 enlballene Ve-stimmung. daß dcr definitive Glänbigcrauvschuß d,r Aufsicht dcs Gerichlkommissars unlerstchf. (Nicht un« lcrstüi)t.) B»richlcrstaltcr M a n d c l b I ü b s>ßt die Grande auseinauder. die del dcr Abfassung des §. 9 wie dcs §. 20 vorwalieten. Dir Alisschuömänner müssen vor AUem das Veriraucn der Gläubigcr besißen unv der Vcrwaudlschaflsgr.'d könne hi.r nicht maßgebend sein. Die drei ersten Absäße des §. 20. der die All-dnng drs definitiven Gläubigcrausschusses bebandelt, werden angcuommcn. eben so Alinea 4, nachdem das Amcudemcnt Brolich in der Minorität gcblic-b.n ist. Neulueistcr siegen Alinea 1 d,S F. 2!. selche den GläubihcransschuL zu solchen Gcschäl'tc,, bi-rech« ligt. zu delilN nach §. 1008 d^s bürgerllcheu Grsctz-bucheS eine bcsondcre. auf die Gattung des Geschäftes lalitcude Vollmacht erfordert wird. Dicsc Ermächli» gung crschciltt dem Ncdner unnölhig. eventuell so»lar gefährlich; es sei immer hinlängliche Zcil zur Ein-holung der bezüglichen gerichtlichen Bewilligung vor« Handen; Frankreich und England halten ähnliche Bestimmungen. Dr. Kaiser findet in dcn: Ausschußantrag einc weseutliche Verbesserung der Rrgierungövorlage. Be< züglich dcr Veräußerung bcwc^llchcr Gegcnstände konnte eine Iulervenlion des Gerichts nie als erforderlich gehalten werden. Anders bci unbewegliche» Gütern. Anfangs lautete die Entscheiduug. daß cin Vcilauf solcher Dinge aus der Masse nicht stattfinden dürfe. Später lrat die entgegcngcscytc Prazis ein. In dem Begriffe dcr Verwaltung liegt das N.cht der Veräli« Ücrnng. Dic>c soli «him. waS das Inlrrcsse der Massc llhoischt. Unbewegliche Güter sind nicht mebr werth als bewegliche. Die Massenvcrwaltuug hat für ihre» Vortheil die hcste Einsicht. Dr. Prächen sky. Es gibt ein doppeltes ge-richllicheS Verfahren in und außer Slreilsachen. DaS Verfahren in Feilbietnnssen geschieht in Heiden Fällen unter verschiedenen Formen. Der Ausschußantrag läut t>er uncnischicdeu, welches Verfahren gemeint,sl. Er wünscht daher hier «ine Verbesserung: cine einzige Talfahrt scheint ihm zu hart. 3 Tagfahrlcn scheinen ihm zu viel. wc>l sie zu sebr verzögern. Er amei'dilt daher, dort, wo vom gcrichllichl» Verfahren die Ncde isl. linzlischallsn: ^nud zwar schon hei der zwcilen Feildietnng unter dem Schäl)i>»gswerthe." ^iebig spricht gegen Neumeistcr. Dcr Gläu« l.'igcran«>schuL müsse eine gewissc Antonomie haden, er ist vo» dc» Gläubigern gewädlt. man darf also nicht Mißtrauen in ihn sehen. Ryger l»at bisher einc rcservirte Hallung eingenommen, er hat das Gescl) als Ailsnahmsgessh für protokollirte Firmcu anglnommen. wo eö aher in all» gemeine Spbärcn eingreift, sol^ der Vcrlehnng der Rechte dcr Staatsbürger Einhalt geschehen, tz. 2l scheint ivm gefährlich, die Regicrungsoorlage hat ric Veränßern»g nnheiueglicher Güter an die gerichtlichen Formen gchnnden. der AuSschnßanlrag legt sie in dic Hä„de des An^schusfts nnd präjlldizirl damit den 3iech-len der Hypolhekargländigcr. Er stellt daher das Amendemcnl: die V'länßernng aus freier Hand nnr. wenn darauf kein Pfandrecht haftet und die Pfand« gläubiger ihre Zustimmn-ng gehen, zu gestalten. Vrinz ist gegen Kaiser, tab der Vcgriff der Vcrwallnng das Recht des Verkaufes involvlrc. Es gilit eine engere, welche HIoü auf Elhallung dcü Vermögens gerichtet ift. die cu^lulln, und die weilcre uä millitzlsilliu, eiese hat viele Grade, welche soll der Ausschuß hahen? Hier ist nur die Verwaltung des Uassakulators »md anch dieser hat im KonkinSver» fahren nnr die engere Verwaltung. Vci einem Warenlager kann velänöert werden, ebenso die Frucht von Grllnosti'ilken. weil sie weniger werth werden, adcr nicht die Grundstücke selbst. Es kann dahin kommen. daß gewisse Objekte uerkanft werden könncn. das joll aber nnr nach dem Schluß des Ausglcich' Verfahrens vom Schuldner selbst geschehen. Er ist t»ah,r für die RegilrnngSvorlage. Niese. Sial l hur g will cin Volum inl'orln»-livum des Schnldner«. Nlzy ist fnr Vri,»^. Liehig wiU. daß man den Schuldner nicht zn s,hr schütze. Der Verichlelllaltlr meint, der Ausschuß werde gewiß das Vermögen zu erhallen suchen, damit es ihm den größten Nnhen gewährt. Gg muß die Noth wendigkeit gegeben werden, das Vermögen des Fal« liten schülU zn realislren; wann und wie es realisirt werden mi'st, werden die Gläubiger am besten wissen. Dcr Glänbigtlauöschnö soU die Rechte d.'s Konkurs, masse«Verwalters besißen. Die Pfticht desselben ist. schneU und ohne Weiteres zu realisircn. Ohne solche Nechle wäre zuweilen das Vergleichs-Verfahren nicht möglich. §. 21 wird mit dem Amendemenl Plachensfl)'s angenommen. Der §. 22 wird ohne Deballe aligenomme». Zu ^. 23 Nellt Pra ch e n s ku. ein Amelidemenl und Poren ta will auch bcim Fio»lurs'Verfahrel> dem Haodlls« und Sccgcrichl eine Ingercnz wahren. Daa/grn widcrsepl sich oer Vcrlchln»latter, weil oa> lnil die Iilrisoilllonönorm für rie ttonlnrs-Oronung geäodcrt werde. Hierauf wird der H, 22 mil PrachenSky's Anicn-demenl allgcnommen. Die §§. 24 ulid 2.'i wcrocn ohne Deballe au» genommen. Vci §. 2U stellt Dr. Grüuwalo den Aetrag. daß im zweilen Alinea nnr Slinimenmehrhrtt (nichl zwei Drittel, wie >m Majomäls - Anlragt) enlschelre Alinea 3 der Regierung«^ Vorlage beib.lilillcn weroe. Vrösche: Es ill ein altes Sprichwort: Wer ^ sagt, muü auch U sag nicht unlerilühi. Dr. Mandelblül) vertheidigt d.n Ausschnß-Antrag gsgen Dr. Glüuwalo; dcr 3. Absaß oer 3t» gierungö-Vorlage wäre weggelassen worden, um Mißverständnisse zu vermeide», Seknonöchtf Rizy spricht für den Antrag Grün« u'ald's. Zur Abstimmung gebracht, wird tz. 26 a»-gtnomnitu. Die §§. 27—30 einschließlich werden ohne Pe-batle angenommen. W>r tragen den Worllalll der nicht angeiühllcu Paragraphc nach. Zur Verhand-lung über ^>, 31 sind mtyrcre Ncdner cinglzeichnel. Es wird der Antrag auf Lchlnß dcr Sipnng gestellt. Präsident: Ich schlage vor, die Vllhano« lung bis zum tz. 3!i Holle fortzuseyen und jcpt die Sißung auf elile V>erte!stunoe zu unterbrechen. (Nufe: Nein, »ei» ! Nicht unlcrbrcchen!) Präsident (sich erhebend): Mc0lrcltlon in Salzburg deu UnlerstühungSbetrag von 23li ft. zur ^clheilung an dürftige Pclsonen >n Salzburg übergeben lasftn. Wien, w. August. (Const. (5orr.) Wie mir hören, ist die Regierung einschlösse», vcm wieoer-hollcil Ansnchen des Baron Bach um Enihcbnng von stinem 'Aoischaflcrposlcn in Noui nicht eher nachzugeben, als bis c>ie Nonkordatöfrage geregelt ist. — Dcr „Präger Zeitung" zufolge hat daS k. k. Vandes- als Strafgericht gegen die «Narodni ^isty" wegen der Artikel gegen die Handels» und Gewerbe-kammern in Nr. 123, 131 und l3l>, dann ^cgen die «Humoristicke ^!isty" wegen mehrerer Amkcl iu Nr. 4^ und 46 die strafgcrichtllche Vorunlelsuchilug ein-geleitet. Wien, 20. August. Eine Wiener Korrespondenz in Nr. 229 der „Allg. Ztg." theilt mit rem Anschein sicheren Wissens eine Nachricht mit. welche auch in hicsi.ze Vlällcr überglgange» ist. und nach welchcr dcr „gewcscne Iniernllnlius" Baron Prokesch znrücklreten und Baron Koller zun, Nachfolger erhalten würde. Wir glauben nicht zu irren, wenn wir diese Nachricht als unbegründet bezeichnen. (D.-Z,) Wien. DaS Tclcgrapden-Korrcspondenz.Bnrcan gibt solgtul'e Erklärung: ^Die ^Süod. Zeitung." und nach ihr mehrere Wicncr Journale halien in ncllcstcr Zeit das Telegraphen < Korrespondenz - Bureau beschuldigt, mehrere dcr „Opinionc" vom 13. und der „Perscveranza" von» 14. und 16. d. M. entnommene Telegramme über Vorgänge in, Nenpolilanlschcn gefälscht zu haben. Das Tclegraphen.KorrespolldtNj.Vnreau. welches strenge Unparteilichkeit uud unverbrüchliches Fellhal« ten an dcr Wayrycit zu slinen ersten Pftichlcn zäyll. ist sich bewußt, bei Hinausgabc der in Rede sttyen-ven Telegr.'mme iu keiner Weise von dem Original-Texte der bezüglichen. ihm aus Verona zngekommc-nen Depeschen abgewichen zn sein. nno ist jederzeit bereit, den geehrten Nedalnoncn die Belege hicfür zur Verfügung zn stellen. Indem das telegraphische Korrespondenz «Bureau sonach den von der „Südd. Zeitung" erhobenen Vor-wurf der Fälschung mit Emrültuug zurückweist, glaubt es uur noch hervorhlhcn zu sollen, wie lächerlich es wäre. Meldungen auswärtiger Journale absichtlich zu fälschen, nachdem 48 Slnuden spälcr dicsc Iouruale selbst dem Publikum und den hiesigen Redaktionell vorliegt». DaS Korrespondenz-Bureau würde. halte es anders eine Fälschung begehen wollen, es gewiß !/M faltigst unierlasscn liaben, l.ie piemoulesischen Blätlel, welchen die Nüchrichten entnommen sind. als 2l>tlle zu zilllkn, vielmehr die Telegramme alS cigcne Dc< plschcn gcgcbt'il haben. Ueber die Giündc. warum die oben erwälmlt" Telrgramine dem Korrespondenl-Buleall mit E»lsl>l' lung der 'lUabrheit zugekommen sind, werde» bercils die nöthigt» Eibcbungl'» eingeleitet- doch glaubt oai. Korrcspondcnz' Blireau nicht zu irren, ws»» es "»' nimmt, daß sci» Korrespontent zeitweilig von Va abwcsend ist und das Geschäft dcs Telcgrapdilll^ einem nicht genügend verläßlichen Stellvertreter iilttl» tra^cn habe. Trieft, 21. August. Da die Regierung Vtt jonischru Inseln Nachtichl erhallen, daß in Salo»^ Oallipoli uno Konftantmvpll Cholera volgclom»'^ >o wurden daselbst die Provenienzen aus drr Tüll" einer achttägigen Kontumaz unterworfcn. Verona, 13. Augnst. Am 10. d. M. w»^ in unserer Nähe zu Campo Sampiero ei» schändlich^ Aüentat begaugen. Der Erzpriester Dr. Tlwinas Scalfarollo, ein Mann von hoher wissenschafllich^ Bildung nud vortrefflichen persönlichen Eigrnsch"'lc»< war schon seit längerer Zeit den a/hcmnll Ocscli' schaft^u ei» Dorn iin Auge. Er begab sich am gt> »anntcn Tage gcgei» Abend zu einem Freunde >»^ klhrtc gegen halb U Uhr nach Hanse zurück. M ocm Rückwege uuu wurde ,r von zwci Meuchclmöl' der» angegriffen, von denen der eine daS Pferd »<"' zuwerfen suchte, der andcrc am Wagen dem ^',' pri'ster einen Dolchstoß vcrscßie. Herr Sc.'lfarotll' wich abcr dcm Stoßt ans uno erbiclt nur eine lc'^'^ Wnnoe cm linken Angr. Es scheinl, daß die lly't Predigt diefcs Priesters am PcterStage zu dem Me"' tat die Veranlassung gab. weil sie a/gen die snb^cl' siven G>ll»0säl)e der Gegenwart gerichtet wnr. Aus Dalmatien, 1!l. August. Das. was ^ Ihnen lcßthin schricb. hat sich bestätigt. Fehdcn ;">' schen unsern Grenzbewohnern uno der Rcija habe» U^ in der Tbat ergebe». Dcn Anlaß dazu gab dcr U'"' stand, daß von den Aufständischen dc» Vcrfr.nitt.fl» türkischer Güter, wclche ans Brcno Nagnsarr.ftlcis^ waren, ein Transport um, Villnalirn, rer fi'l ^ türkische ^ager brstimmt war. abgetrieben wnri'e. '^",^ ständische baben die TransporlStbiere rückgestsllt. ^ Zcre^lie» alier bcl)altc>,; unsere Bewohner sind soü""' um reu Frachtlohn, sonst jedoch z» fciittin Scli^" gckoilime». allci» lie erlillcnr Schmach iricb ^/!,, Fehden. Der Kreishauptmann von Ragusa bea/ v" "U Ort uud Slclle, um eine Versohnnng zwischc» ^' feindlich geNimmle» Parteien hcrblizilfübrcn. Vorbereitungen in Montenegro zu einem er»"" Kampfe sind getroffen. uud wenn Omer Pascha "" verstärkten Abihcilungen in der Suloriua oder m ^"' südöstlichsten Tbeilc Operationen vornimmt. >^ ^, ausgemachte Sachc. daß Montenegro aklivcn A»l^" am Kampfe nrhmcn wird. Montenegriner haben den Spizanotcn Vieh " ^ getrieben nnd Ili Mlisclmänner getootct. weicht <" Convoi dcs von Sknlari abspcdirteu Proviaüts biloell"' Tüikcn von Korjcnik habc» dcm Kloster .^>^ rovo gcbörige Mühle» zerstört, nnd nachdem die Mo""' dagegen opponirttn. schickten sich die Tlnken selbst i" Zerstörung dcS Klosters an. « Ein unangenehmer Fali ereignete sich an« '^' d. M. in der Sutorina mit dcn Aufständischen " ei'.icm österltichischen Konvoi, worüber ich berl^ werde. Soeben vernehme ich: Omcr Pascha habe "^, dankt- ich theile Ihnen dleseS nicht ohne Vorbei,'«"""' (Agr. Zlö) Deutschland. Stettin, IU. Angust. Die hier znm V"'>^ anwesenden österreichischen Turner wurden auf '^^ Ausftug nach Swinemünde auch dott vo>: dem 2' »emünder Turnverein und von dcr Bevölkerung "' Fieunolichste aufgenommen. Vci einer in dieScc»"'^ »ommcncn Fahrl ereignete sich folgender Zwischl"^ Die Oeslerreichcr sührlen zum Turnfest eine gl0 schwarz.70th-goldene Fahne mit sich. In See »" ^ nun einer der österreichischen Gäste das Wort z» "' Ansprache, erinncrle an den Umschwuug in Ol^"" ^ der eö ihnen vergönne, zum ersten Mal unlcr diel Banner sich wieder eins zu fühlen mit ihren dtll>!" ^ Stammcsgenoff,!, iin Norden, welche ili"c", i"°^, in Stettin, einen so überaus herzlichen E»'pf">'Ü ,^, reitet halten. Er hoff,, daß sich Nord u„o S^ ' ,^ mals wilder von einander verlieren würden, u"d ,^ symbolisch n»zureulsn. wolle er ihre Fahnen l)le^ oie Flnlhen der Ostscc tauchen, zu wclchl"' ^"' y,, er die Amvescuden zu Zeugen nehme. Hierauf ^ müll'cilcüDiö Telegramm wurde alsbald nach ">'l" e»dci worden seien und behauptet. daL l!. Napoleon °°dci einen doppelten Zweck verfolge. Von England "allen seincn Bewegungen mit Mißlraucn beobach- 'lt. linde er mehrere seiner feinstnngtlegten Pläne lereltrlt gesehen und darnm jeyl die Parthie ergriffen. ^ Konsolidilung deS Königreichs« Italien um jeden u^^ l?""ellreiben. nnd die herrschende Unruhe "d Aufregung zu einer Handhabe gegen die Regie- ""or Emanuels zu gebrauchen, um derselben ^e» zu können: ^Ihr seht. daL euch euer Koks«. M," "'..'^ England nichts nuyt; so lange ich lS »ich! ^^' lölint ihr euch nicht konstituire». j., ,ch habe die '"ll)l >» Händen. euch seilist das Erworbene verlie« " Ul machen. Seid ihr noch lange halsstarrig. so Unllsl ihr nicht nur No», n,chl. so,>dsru verliert "h Neapel, und ich weide sicher Mittel finden, unch "' l'cstzlls,'^',,. >sprechs„, gsl>t ih,lcn Gelegeuhell, dieses feieilich ^""'irstirrn zi> löu,>,n. Geschieht diescö. so kann 'ülaiid, f^„„ (Kliropa schon des Princips i^egen nicht H dem Ausdrucke des öffenlliche» allgemeinen Volks« , ^»s widtrsepen — ich nehme von Sardinien Veslt). ^ norücrt den Aufstand in Neapel mil leichter Mühe find ^^ ^""" '" ^^"' ^'"' ^"^ Uebrige wiro sich Nn''''" ^lescö ungefähr, meint Ma;;i»i, ist daS ^, ^""lment Napoleons, uno an Hlalie,, sei eö. din ^'."'ähliche Velläiherei zu I'indcrn. Das Miltcl "aim ^ ^'^ l).'fanl,le l,-i»,„. '" n»f. alle Mllel anzuwendeu. diesen Slur^ "ach ^chttfülntl, „„^ verspricht. nachstcuö sewil Ns,f ^lalis» ^ll kommen, um dlu Ilylcii Streich seiner ^ ^^'^ Itegierung zu füdren. Maz^ini schein, Verse! ^^ gcmiü und mlt hinlangllchru Mille!» lNn, ^' ü" ^l», um diese» 5lampf mit Eifolg l'e- '' ""d forliul'rcn zu können. (Tr. Z ) d. N '""" ^" «Sfcr^» aus Gör; von, 19. Pesl V^"'^' ^^ d" ueugcwählle Podestü (dessl» Iakol, ?^ ""^ "'^' eiugkiroffen ist). Hcrr Graf Arme ^^'lzollorrdo. l. l. Hanpllnann in der Nalt'/ '"^ ^^ Kommandant der dortigen Nalional» uneini.,!',^ ^^lärung adgegeden. datz er sein Äml kll>lci,a c ""'U^ten wolle. Der Gld.'lt des Se-"Uew ^ " ^""' (c>esftn Wahl znm Podest-» die Gu!^.' ^"'"bmiaung ,^^^ ,rhiel>). wuroe uon IM10 """k" anf 1800 G,,oen erhöht! Schweiz. dl Ge>,""/ ^' Allgnst. In dem gestrigen ^Ionrnal ^chicw^" ^^" '^^ folgendes millliciluugowlllhe der P^! '^' - Ircitag vor acht Tage» hielten sich auf ^/5 uon Pieiuout und der Herzog von Aoüa "H"ltl ^ Rückreise anö der Schweiz zu Lugano im l'atte ^'^l" "'^- Der Elgenlynnnr des Holelö ^üldti "'^' ^'^ Anwrssnyltt seinrr cvlalichlen Gäste 'lal>c„i,s/" /^""- auf dem Balkon deS Hotels eine Fcier n ^licolove anfglpfianzt, nnd als weitere "l"> !n'^^'" ^^nd von ihm, oder viclmel'r von ei. ei»e ^"""l'oifche» Olafen im Gefolge der Prinz,,,. ' bl'^Ntn ?".^ "ilai'isllt. In H^c cineS ziemlich ^t«l»e niv/".^ c>.'"""" "^ Musiker am Iuß der ^enuderN ' "<5'"' ""W^M. welche dem Hdtcl bl"ch der M .-"".'"" "" SNlck al'gsspielt. so ^''str o5i7'^.?'.?7^"^""''is"w'^rD «""z "'"e n ^!o>7"^" blatte dicscr Nuf jcdoch e.ncn Dle Musiksr u ".' "'? " """Uhlich erwarie. ha.te. ?'"N'".m mtt ".' ^'" '^"'' P'"^. u..d riefen 'll>e die 5,/ . bewiesen l'at'en. daß dort fur eine solche auf keinen Erfolg zu rechne» ist. Fraukreich. AuS Pariö wird der >>D. A. Z." ein Vlies Napoleons u» seine» Gesandten in Turin milgeiheill. Er lautet wörtlich i «Vichy. ^l. Juli !86l. Ich habe l^ereilö „ach Turin geschulten, um lzlschweroe zu führen. Die hier eintreffenden spczislwl Nachrichten sind derart, daß sie alte ehrbare:, Gemnlher (i>ic!) der Snche Italiens verfeinden müssen. Nicht »m. r^ß dorl Elend nno Anar»1,ie auf deu döchsten Gipfel gestiegen sind, auch die strafbarsten Unwürdigkette» slno an der Tagesordnung Ei» General, dessen Namen ich wolil nicht erst anzuführen brauche, hat. nachdem er dcu ^audliewohncr» untersagt, 5'cl'lilSmitlel mil aus oic Felder zu nehms». wenn sie zur Arbeit gchen. dl» Befehl gegeben, alte Jene zn elschi^en, bei dcxen man auch nur ein Stück Arol uorfiuool werde. Sol« cher Hauolungen yaben sich auch die Vourbons nie» mals schuldig gemaedl." Wie seuliwsnlal lst doch der 2. Dezember geworden! Derselbe Korrespondent erfäbrt aus einer Quelle, die iu allen Dingen, die in Paris oora/den. sehr wohl nnlerrichlet ist. daß daS skandinaolsche Vüud» niß gegen Denlschland sich nnter französisches Protektorat gestellt hat. daß ftan^ösische r-iplomaiisä'e Agenten nnd dcnlsch ssdrnde. vielleicht anch deutsch geborene französische Emissäre in Süddeulschlauo e>ne wundersame Thäligkeit entfallen, um Zwiespalt zu säen. Dort lcißi Napoleon lll. für Großdeutschlani'. für den Anschluß an Oesterreich agilile», während er, was wiederum ein Zakium ist. gerar>e jißl orn Ma« gyaren nnd den anderen uichldculschcn Völkerschaften Oesterreichs neue Versprechungen maä>t. welche die jept dort sichtbar werdende größere Nühriglllt zur i^olge habeu. Großbritannien. London, 16. August. England hat schon lauge nicht die Ehre gehabt, so viele erlauchte Gäste auf seinem Vodeu versammelt zu sehen. Das Publikum weiß kaum. welcher Prinzessin und welchem Prinzen es seine Aufmerksamkeit zueist schenken soll. Am mci' !'len gibt heule der vom Erzherzog Maximilian iu Southampton abgcstattcle Acsuch zu reden. „Globl" und «Post" begleiten dir vom Erzherzog uud vom Ora» fe» Apponyl anögtsprocheilen politischen Wünsche lind Hoffnungen mil einem aufrichtigen Amcn. Dle ^Daill)" Ncws bemclll'n uulcr auderm! «Vcwiü löunlt lein ausländischer Prinz dieses ehrcnoollcn Empfanges in einer englischln Hafenstadt würdiger sein, alö der Erz-h.rzog Maflmilian eS onrch scine einnehmende Offenheit, seinln sanfte» Hharaller. seine seltenen Kenntnisse und aUe Eigenichaflc» eines echten Seemannes ist. Wenn Ilalleu durch die persönlichen Tugenden cines Gouocineurs sich »lil der Fremdherrschaft balle anssöhnen lassen, so wäre Ocsterreichs Regierung durch den Erzherzog Nalimilian l» Venedig und Mailand erträglich, 'vcnn nicht populär gllvordrn. Auch die Erzherzogin empfing man in Southampton als eme D.une. die vermöge ihrer Abluuft ei» a,'gc« erbtcS Nccht auf die ^icbc Englands hat. nnd die um ihrer selbst willen allgemein und mit Recht beliebt ist. Das kaiserliche Haus uou Oesterreich ist oor dcm englischen Publikum »och nie in so liebenswürdiger Oei'lciil nno so liorlheilh'N'lem i!icht erschienen. T»e Gelegenheit wurde auch gehörig auögcbeulet. Man führte eiuc föll»l,che Nchabililiiung Oesterreichs auf. In einem lieberalen, wenn nicht radikalen Vuigsicckcn. wo man meist den geächlclen Gouverneur Ungarns so euthusi.'stisch feierle, wurde dicßmal Oestcrtelch nn-ier den Auspizien Norbncl's als cinc liberale nnd lon» stitlllioneUc Macht erklätt." Vermischte Nachrichte«. Der 17. Anglist war „icht nur der h e i >) e st e Tag. welche» wir in lxcscm heißen Sommer bisliel erlebt haben, sonder» ""6? der heilste seit 1776. also sei! 6li I.'hre,«. — Der deutsche Iuristeutag in Dresden zählte am lä. Allgnst Elnlauscnd tinhuüdcrt nnd sechsuno-sechzig Mitglieder. Von diesen kommen anf Preußen öti2. Sachse» 212. Vaden «8. Oesterreich 67. H<"'-novcr 44. Würlttinbcrg ^9. Äaiern 2!). Mlklenbnig' Schwerin 2.'i, Uraunschweig 20. Hessen.Darmsladl 10 Holstein 10. Mellenburg-Slrtliy <). Nassau 8. Mi> mar 8. Hamburg 7. Sachsen-Allenburg 7. Oldenburn l Eljenrlifcn eiupf.uiqen. Vo-nis Samnel bemerkt, die Stunden t>ls Landtages seien gezählt, derselbe wrrde aufgelöst werde», D'es sei ciu ungcsehüchls Vorgehen, da die Sllurin »och nicht bewilligt seien, Deak sagt: Die Auflösung des Landtages sei zwar noch nicht offiziell bet^nul gemach:, doch eme offenkundige Thatsache, der heutige T>'g gshörl noch unS. der morgige dem Schicksal; er beantragt daher. daS Haus möge Proiest gegen die Auflösung einlege»!. Deal liest zugleich einen motlvüteu Entwurf dieses Protestes vor; er hält eine lurze Rede zur Beginn« dung seines Antrages u»d ermähnt zur Gednlo und strengen Gsset)lichkelt den kommende» Prüfungeu ge» genüber. (Stürmische Zurufe). Koloman Tisza beaniragl. das Haus möge in einem Veschlusse aufspreche», der iu seinem Wirken gestörte Randlage habe beabsichtigt: l. D>e Äefriedi-gung der Nationalitäten auf Grundlage der Gleich» b'rechligllng; 2, politische Gleichberechtigung der Israe< llten- 8. die Aufhebung der Ueberresle des Ulbarial> verbanoeS. (Wurde angenommen). Diese Beschlüsse werden dem Obcrbause milge-theilt, welches um 6 Uhr eine Sihnng hält. Pest, 21. August. Die Ob,rbauösit)ung endete 8 Uhr Al'endS. Der Dcak'sche Protsst lvire einstimmig angenommen. Hieran»' hält Taocrnikus M a j< lall) eine längere Rede. worin er hnnptsächlich das Ollobci'DlpIom, die Stelluilg der »»lglnischeu Ne-gierungsmänner während dcs ZeilraumeS vom Oktober bis lielite. ferner das Verhallen der Komitalc beleuchtete. Die Naturgemäßen n»d Solidnrttät s>e-lueiuschaslllcher Iüteresseu zwischen Ungarn und Ocster» r»ich betonend, gelangt Maji.ilv zu einer Kritik des Februalpalenles, daS er eln, wesentliche Abweichung uon den Glllndideen des Oktober - Diploms nennt, doch werde eS »ie szelinqsn. Ungarn mit Gewalt zu jenen Piinzipiln zll belehre». m,d wären es auch o>e »er Freiheit, die es freiwillig nicht anerkennen will. — Graf Domakos Teleli repliziile auf die Neoe Majlalhs. wobei er hanplsächlich das Vorgehen der Komilate gegen die Anll.'ge Majlaty'S ver-lheioigie. Verlin, 20. Angusl. Von der polnischen Grenze wird unterm Heuligen berichtet: Gcstern ivurde in Warschau die Instii-liion znni Nahlgeseß veiöffsiil-Ücht und die Wahllisteu behufs der Niklomatione» ausgelegt. NielopolSli — zum wirklichen geheimen Nalh nnd Ms'Prästdenle» deö SlaatSrathes ernannt — behält beide Ministerien. Der Kaifer hat ihm für seinen Diensteifer gedankt, Genera! Suchosanjet ist in der Nacht abgereist. Telegramm >er „faibacher Zeitung". Wien, 22. August, 6 Uhr 45, N.M. Heute Mittag 12 Uhr Mittheilung des tgl. Restriptcs folgenden Inhalts an dm ungarischen Landtag: „Nachdem der Landtag den an ihn ergangenen Aufforderungen nicht nachge^ kommen und von demselben, da er die Verhandlungen selbst abgebrochen, eine gedeihliche Wirksamkeit nicht mehr erwartet wirren darf, so finden Wir den gegenwärtigen Landtag aufzulösen, indem Wir Uns die Wiederberufung des neuen Landtages, womöglich im Verlaufe von sechü Monaten, vorbehalten." . Lokales. - Die gestrige, im «Hüttl Elefant« statta.,b>.l',e Soiree der hier anwesenden Wiener Poisssäna". ">" eine sehr linterdalleud, und zahlreich besuch". — ^ drille Produktion wird - w,e w>r/' /en - '.'oracn. Samstaa. in der Gaiüe. scken V.e.haU, ftaitsindeu. Druct nnd Verlag von Ig„az v. Kleinmayr ^ <^. Bamberg in ^aidach. - Verant.rorllicher Nedaltcur: '3- Vamvcrg. I!n!wmz;ur Hai!lac!lcz ^DeitunK ^Nl'!l»nlil»<'ls^^ '^Uiell, (Mittaqs < lik»r » , Aug. entlassungS-Obliqalionlii. dm Ineustric- und Tpcfulallons-lzffeftm mit wmigen AuSiialüncu bis zum Schlüsse aichiclt. währcnd sich in dm Siaat^papilN« zule^ wieder cine größelt Fcsli^knt zeigtl', Für Rcchnmig dcr lluterm Donaulailser anhnltrnder Ärachr nach Gc'ld zu qestilgcuN! Prlism, ^rcinde Valuten jesoly bci dm liöhcren Korsen reichlich offerilt und qeqcn 'Anfanss um '/,"/« rückqänqi^. — lycld i>!l ttskumptl' wieder fnappc»', ________^ X ^.. H.«o.« ^,.1. ,nn ^ , ^".,cu......5 ., «,.75 <5laru z»^0fi.(M. . 35- :lü." ^. de« ^la«lt« (sur lUU st.) Zitiermarl.......„.',.. f<« 50 «7.— (5. M. m.<40 ss. l.?l»"/« ) <6mz. !43 25 l« 50 It. w.nois „ »0.....3tä 85.^0 ^,„. Ban.. Kro. u. Slav. „ 5 „ .-Ast,-Vrs, "^ !l'!5 .'i/O,— sk^ln'ich „ <0 , « . l4..>» <ü-^atioulil - Nnlehcn mit Galizien.....,5« 6ä- »i5,5<» Peslher Kettenbrückm ... AU4 — 3<» stjäh. v.?', ,«57j.5"/» U)2.öa l0.1-^uqsl'iir,,. sür'00 fl. s.idd. N. . l«!l50 ll»?" ....Erlösung v' 2' ^H'"' . 1^.75 .:!!"! ^'N':i9^DiI"' " .75>.> ,7.5« ^ti°^ l ^„„„ . ^.' ?',!^^7"" ' ^^ '^^ .. „ ,854. . 86HH 66.75 YZ. ^. (,zscom.-Äts. . 5<»<» ü> W. 5'^,- 5l)l - "'' "^ ^ ^ « " » «b.- 8tt.2^ Pa»s. ,..r ,00 ssranfS . . . 544) o«" ,. „ <8«u zu ,5. FerttNordb.z. lOOOfi. (5M. (5r ,,c"Rcntensch. zu 42 1.. «u»li-. ,U50 l?- Kais. «lis.-Vahn zu 200 ft. C. M. >lll,— » « >i -N, l>tr Hronlcinder (sür 1l)0 ft.) 2ud-nordd.iNerb.-V. 200^ „ 1itt.7ö «l?.—Ztübtgel». Ofen zu 4<» >i, ü. O. . 3»l 2ä 3»»,5<< Napol,o»sd'or . ll . <» „ ,l „ <<1 . Orundciitlastungs-Obligationen. Sudl.StaatS-.lomb.-ven.u. Lent. ltsltlli.,zv « 40 „ (.5^i. . U5.— tttt,—Russ Impcriale . i < „ 4U ^ ,l « ^»< -«iebcr-Ocsterreich . . zu 5'/. 87.— 88.- ital. (5is. 200 sl. o. W. 5"<» Fl. salm « ^0 ., , . »»! 50 37.- !ljer,instl)o!tr 2„« ^ 2„ «V, " Ol'. Oest. unv Salz. . „ « « 87.— t<8.-- m. «40 ,1. (?<)'/,) Einzahlung 23,'.,— '^24- 4^'lffl, z»40,l, («^'i. :l^,5l» 3U — Hill'er<Ägio 37 , 25 „ 27 „ ü>)^^^ Effekten- und Wechsel-Kurse au der k. k. öffentlichen Börse in V3ien. Den 22. August ltttti. Affekten. Wechsel. 5°/«. Matalliques «7.40 Silber. . . I:l?.75 5'/. N.,t.-?lnl. «».27» ^on^il . . ,.'!8,7.» Äaüfafti.» . . 736.— .lt. l. Dulatm «.tt!< Htlvditakticn !73.H<> Lottoziehungen vom 21. August. Wien: 34 72 l» 74 «» Graz: »H »» 74 2« 4. F r e ««den 'A «zeige. Den 2l. Aligns! 1861. Die Herren: Baron Vourgni^no», k. k. Vize» Admiral. — Dr. Pettina. — Fadiaui. Handels» mann < und — liarcsc, Agent, uo» Trieft. — Hr. Varon AlidriaN'Wclbürg, von St. Georgi bei Pal» unniliooa. — Hr. Ritter v. Grol'ots. l. k. Oberst, von Gle>chenbe,g. — Hr. Ritter u. Fichtenan. Gnt«-l'tslßcr, uc»n Slln^, — Hr. Dl. Thomann. 'Aouokat. von N.ll'malilisc'c'lf. — Hr. Sluhcrsli. k. k. Professor, uon Pran. — H>. K^. 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