^.^ Samstag, 26. März 1904. 123. Jahrgang. ^, h"ibV,-,,^'t Postversenbun,,: ganzjährig »U «, halbjährig ,5 li. Im Kontor: „an,-Mlli^ !,!« »,U " ^- ssur die Zustellun« ins Hau« „anzjälirig 2 «. - Insertionögebühr: Für lleiue ^^^^^«" » ^c„s„ 5^) ^ grühere per Zeile 12 k- l>ci öfteren Wieberholnngen per Zeile 6 d. Die »Laibllcher geituna.» erscheint tüalich. n,it «»«nähme der Sonn« und sseiertoge. Die «lbministration befindet sich ttllngrekplai» Nr, 2, dir «edaltion Dnlmatingasse Nr. 3. Sprechstunde» der Medallion von » bi« ll) Uhr vormittags, Unsranlicrlr iUriefc werden nicht angenommen. Manuskripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. !A ^l. M ^""sblatte zur «Wiener Zeitung, vom 23. März ^»lisse verbot - ^" Weiterverbreitung folgender Preß. A-10 S"'^. Stimme«' vom 16. März 1004. A- 8 <>j. ?'ct> Arbeiterzeitung, vom 20, März 1904. lil^^ <>l K ^"" "l°""' vom 4. März 1904. W Ottern "/""cisco in Amerika im Jahre 1903 mit sei' l^'fl'' «8!c/V'"ienr. «"« der Redaktion der periodischen ^ ^li^, ^, "^» herausgegebene Vruckwerl- «l'^«!»^ ^.x- Nichtamtlicher Teil. Die innere Lage. !^!^ ^"tagung des Rcichsrates und die voll' ''^abssl^^bnislosig^it des vorösterlichen Ses- ^ach,,.. los veranlassen die Blätter zu ernsten 5'«^ über die innere Lage. ^" had. " ^reie Presse" sagt, die Volksver-^nei/^ ^"für Surge getragen, etwa vor <"?'"" n^ ^'^^"'' ü^'ll'^' vielleicht auf die Mon b.,"? ^tern Hoffnliugen setzten, jede II- 'c Pari, '"^'"- Anch die von den Polen ans 1-^°2'""^^'' Vühnc gestellte „Vermitt- "lüide,, ^ . h"be :nit der Vertagutlg ihr Ende ^," dnL '^'"' Antwort verlangen die (Pechen >is ^' wcw die Teutschen als einziges Hin-/lhcill^ ."Handlungen bezeichnet haben. Sie ?" es ... 'l dem sogenannten Präzipuum, ma-?,M^,, ^^iiigling der Verhandlungen, das; >rM ""' inneren Dienstsprache und der Mil ^ nusgcschloss.'n bleiben müssen, und ipch d,,.Ä'^ vun den übrigen Fragen willst luiih>,,,,<. 'lN'n heraus, an denen ihnen gelegen ? "" w l. ^'' Forderungen, welche die Deut- ? ^cr^, ^^nbeu, von ihnen gänzlich übergan- in ^dln' '^ "" üi der polnischen Vernn'ttlnng diel l5„^u Ernst wäre, so hätten die Polen >Nir ^.Ul,s. auf die Czechen nehnicn nlüssen, ^^^Nltens cine andere, tveitere Versuche geradezu abschneidende Form für ihre ablehnende Haltung gewählt hätten. Das „Fremdenblatt" sieht die politische Lage als sehr düster an. Das Abgeordnetenhaus wurde verabschiedet, ohne den geringsten positiven Erfolg aufzuweisen. Selbst die Wahl der Delegation unterblieb, »veil die Polen ihre Verschiebung bis nach Ostern wünschten. Der Polenklub habe damit eine nicht geringe Verantwortung auf sich ge-ladeu. Die Hoffuung, daß die Vertagung der De^ legatiouswahlen die versöhnliche Stimmung stärken und die von den Polen selbst eingeleitete Verständigung zwischen Deutschen und Czechen erleichtern könne, sei nach der vom Czcchenklub den Polen bekanntgegebenen Grundlage der weiteren Verständiguugsaktion anch nicht gestärkt worden. Vielleicht werde, wenn sich Czechen und Deutsche am geineinsamen Tische zusammenfinden, die staatsrechtliche Dogmatik vor den tatsächlichen Verhältnissen zurückweichen und im entscheidenden Augenblick die Not des Parlaments das llebrige tun, aber den Weg zur, Verständigung ha bell die Czechen mit ihrer Antwort nicht zugänglicher als bisher gestaltet. In der „^eit" stellt ein ungenannter „hervorragender Parlamentarier der Linken" dem nachösterlichen Sessionsabschnitte eine schlechte Prognose. Der günstige Moment für eine Verständigung zwischen Deutschen und Czechen werde erst im Herbste kommen, vorausgesetzt, daß bis dahin die im Ausgleich mit Ungarn liegenden Steine des Austoßes beseitigt sind. Das „Neue Wiener Tagblatt" findet, die Versicherung der czechischen Parteien, „daß sie einen ehrlichen und gerechten Frieden aufrichtig wünschen und daß ihnen nichts ferner liege, als durch den Anschein von Friedensliebe andere Zwecke erreicheil zn wollen", habe einen gnten Cindruck gemacht. Sie sei als bedeutungsvoller anerkannt worden als die übrigen sachlichen und meritorischen Erörterungen der internen czechi-schen Amtssprache und über die mährische Uni- versitätsfrage als die partciadvokatorischcn Einwände und Behauptungen. Das „Vaterland" führt aus, daß sich für die Session nach Ostern kaum ein besseres Resultat vorherseheu lasse als im eben abgelaufenen Sessionsabschnitte. Von dem Glück und dem Geschick der Polen werde cs abhängen, ob die Verhandlungen zwischen Deutschen uud Czechen ein Resultat ergeben. Da alle theoretischen Argumentationen und alle praktischen Versuche und Erfahrungen leider keine Erfolge gebracht haben, so könne man nur wünschen, daß nun den dankenswerten Äemühuugen der Polen bessere Ne-snltate bcschieden sein mögen. Die „Reichswehr" sagt, das materielle Ergebnis der Session sei durchaus traurig, vielleicht trauriger denn je. Auch die Vermittlung der Polen im Sprachenstreite habe nicht diel Aussicht auf Erfolg. Wenn man nach den vorhergegangenen fruchtlosen Vcmühungen der .Regierung, die beiden Nationen zu versöhnen, auf deu wahrscheinlichen Ausgang der gegenwärtigen Aktion schließen wollte, dürfte man kamn besondere Hoffnungen in diese neuesten Versuche setzen. Das „Illustrierte Wiener Extrablatt" meint, ein gutes Stück Schimmer von letzter Hoffnung bleibe doch noch. Der Schriftenwechsel über die Verständigungsattion enthalte wenigstens keine Fanfaren mehr. Man merke, wo die Schärfe der Ueberzeugung sich abflacht uud der breiten Ebene einer Verständigung zuueigt. Man schäme sich nicht dafür, daß man den Frieden will, und gibt genan den Weg an, den der Friede wandeln könnte oder — möchte. Das „Nene Wiener Journal" erblickt in dem Umstände, daß die Czechen die Fragen der inneren Amtssprache uud der zweiten czechischen Universität alls den Verhandlungsgegenständen ausscheiden wollen. Gruud genug zum Mißtrauen gegen die Aufrichtigkeit der beteuerten Friedens-liebe. Es spricht aber die Hoffuung aus, daß die Deutscheu nicht in den gleichen Fehler der pro- Feuilleton. Hy,,,t Vereinsmeierei. "usnahtne aus der modernen Geselligkeit von )ll ^il- Jh. 'Zl. Oall. (Nachdruck derbuten.) k^" lx>,./^" in der -zeit des Vereinswesens. ? flieht dies meistens dadurch, daß be ?t dr. i""^ Vereines wird. Wahrscheinlich ^>^n W wichtige Schritt ohne Vorwissen die,- ^>ln ^ '- ^"möglich «uch ohne deren Wil-T^ ^nntp, ^1 kaum in der Tat anzunehmen, W^en s/' damit einverstanden sein. daß das l^'teii ^ '"it Alkohol vollpumpt uud aus ^. drm .^U-en oder noch schlechteren Ziga-tzF'N^./MsM, sich gerade erst entwickelnden '^i? Nt s„,,"s so schädliche Nikotingift zuführt, ln? s° '""'"' Pennäler-Verbindung zugeht, ^s/^N' H> ,I"ch jedermann alls eigener Er-^t oder' ^Ue"teil5 handelt es sich um eine V^'. ^"u.N^. gelungene Kopie des Studen-'l'ck? sicl >> 5 berechtigten Söhne der ^Iinn l^u Üwn ^usprrn und wie sie spucken, das "A>ct^/ "" halbwüchsigen Knaben getreulich ^^lH"' lo vorzeitiger Kurzweil die häus- ^ brauck V"!'^oegs '"nner gut von statten <> zu , ^"l)l kaum noch besonders hervor- > huli. 7^". Cltern, die sich um die Zeit- ^lii^ord^/ ^ linder hinreichend kümmern ^Nlnao "'-' Ncu^ Auge haben für die " "' die mi! ihnen vorgehen, kommen denn auch bald genug hinter solche unerlaubte Vereil-lsmeierei ihrer Sprößlinge nnd machen dieser durch ein entschiedenes Verbot ein Ende. Anders liegt jedoch die Sache, wenn der Herr Papa als Mitglied verschiedener Klubs nicht Zeit findet, sich mit der geistigen nnd physischen Entwickelung seiner Kinder zu befassen, und die Frau Mama gleichfalls durch festgegliederte gesellschaftliche Verpflichtungen, wie Nachmittagstees und Iourfixe. mehr als förderlich jenen entzogen wird. In einem solchen Hallshalt muß selbstverständlich ein Mitglied nach dein anderen von der Familie abbröckeln-, mail sucht eben außerhalb ,md jeder für sich die Geselligkeit, für die in den gemeinschaftlichen vier Pfähleu leider kein Platz zu sein scheint. Daß bei diesen Zuständen das Vercinslcben die deukbar üppigste Entfaltung gewinnen mußte, liegt auf der Hand. Der Gruud zu einem engeren Zusammenschlüsse mehrerer Personen ist schnell gefunden; flugs werden Statuten entworfen, und das Kind — in diesem Falle der Verein — erhält seinen Namen. Natürlich soll er, wofern es irgend angeht, sofort den Zweck enthüllen, dem der Verein seine Eutstehung verdankt. Turner treffen sich uutcr einem Motto wie „Vater Iahn" oder „Rüstig voran"', die dem Wandersport hnl-digendc Jugend wählt wohl „Unermüdlich" oder „Kreuz und Ouer" als gemeinschaftliche Devise. Kcgelbrüder nennen ihren Verein „Alle Neune" oder „Fidele Ratze". Angler bezeichnen sich selber mit glücklichem Anfinge von Hnmor als „Gründlinge" oder „Klub der Zappeligen". Znweilen freilich müht man sich vergebens ab, anch nur die mindeste Veziehnng herauszutüftcln zwischen »dem Namen, den solcher Verein trägt, und der Ur> 'fache, aus die seine Entstehung zu'-ückZuleiten 'st. Ich kenne Radler, deren Verbindung höchst geschmackvoll die Bezeichnung „Myrte" führt, Fußballspieler, die zum Schutzpatron den würdigen Seegreis „Nereus" gewählt — oder vielmehr an den Haaren herbeigezogen haben. Wenn alle Stricke reißen, also kein Einfall die nach einem Namen ringende Stirn erleuchten will, so muß das Reich der Blumen oder die Geschichte mit ihrem ungeheuren Vorrat an Benennungen jeder Art den Rettungsanker abgeben. Solche Vereine paradieren dann als „Vergißmeinnicht" oder „Maiglöckchen"; ich erinuerc mich eines Nauch-klubs, der „Messalina" hieß, eines Lotterie-Vereines, der sich unter dem Namen „Thusnelda" zueinander gesellt hatte. Einen Zusammenhang zwischen Zweck und Bezeichnung hätte wahrscheinlich gelbst nicht der selige Kant herauszugrübeln vermocht. Rauchklubs und Lotterie-Vereine bilden überhaupt den letzten Port für diejenigen, die durchaus in einer Verbindung landen wollen und nicht aus noch ein wissen, wie sie diese begründen sollen. Daß man gmeinsam im Vereinslokal „Großes Los" oder „Niete" regelmäßig einen Skat „kloppt" und mit dem Ertrag daraus Lotterielose ersteht, das will ich allenfalls noch gelten lassen. Dagegen blieb mir allezeit """"stanollch, wie sich denkende Menschen zu emem N".chk ub aneinander gesellen konnten. ^'" enger Ram neben dem eigentlichenGastz.mmer "i s Wnts-hanses, wo dichtgedrängt me, N'"ge Leute paf-^ld trinkend und allei'falls hin nnd wieder sm-aend beisammen sitzen; d,e Luft dick zum Zerschneiden, ein Gemisch von Bierduust und Ta-baksqualm. In dieser gräulichen Atmosphäre hält mail es drei, vier, ja fünf Stunden ans. Brrrr! (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 69. 564 26. Mrzi^. gessualcn und formalistischen Auffassunss verfallen, nicht untersuchen werden, was Pflicht der Necu'erung und was Recht der Parteien ist, son' dern jenen, allerdings schmalen Ttreifen positiver Zugeständnisse betreteil, den die czechische Aut-, lvort nebeil dein breiten Walle der Negation frei^ gelassen hat. Das „Deutsche Volkoblatt" meint, die Ver-swndiguiiqsattion sei infolge der czechischen Antwort schon vor ihrer (Geburt eiiles plötzlichen To des verblichen und die deutschen Parteien werden Nut tuu, aus den Erfahrungen der letzten Tage die richtigen >lonseqnen^en zn ziehen. Die „Deutsche Zeitung" glaubt, die Aussich-ten auf cine Verstä'ndignng hätten sich doch ge bessert. In diesem Sinne seien die letzten vierzehn Tage Neichsrat doch nicht verloren gewesen, allerdings nur in diesem Tinne. Das „Dentsche Tagblatt" ert'lärt, durch die jniMzechische Antwort, der sich der feudale O'iros^ Nrnndbesitz angeschlosseir hat, sei auch die deutsch-c,',echische „Verstädigllng" vertagt. Auf eine Vertagung mehr oder weniger kommt's ja nicht an. Wenigstens den Dentschen nicht. Die „Wiener Morgen^eitnng" beklagt es, das; mit der Vertagung des Abgeordnetenhauses auch die Verständigung der nationalen Parteien vertagt wurde. Aber das Schlimmere dabei sei, daß iede Aussicht auf Besserung fehle. Die „Arbeiter-Zeitnng" schliesst ans den Vor gangen der letzten Tage, das; das „Privilegienparlament" überreif zum Falle sei, und daß nnr die Art fehle, die sich dem triebnnträftigen Stamme an die Wurzel legt. Die „Oesterreichische Volkszeitung" weist darauf hin, daß m Ungarn die Gesetzgebung jetzt nn't Dampfkraft arbeite, um das Versäumte nachzuholen. Wir haben den Ungarn entgegenzusetzen: eine anfrechte Obstrnktion, die zweideutige Tätig feit der galizischeu Vermittler und die czechische Friedensliebe^ die den Preis im vorhinein in die Tasche stecken'will. Die Lage sei also nach keiner Nichtnng geklärt. Politische Uebersicht. Laibach, 24. März. Der Triester politische Verein der küstenländi-schen Slaven, «Edinost», übermittelte den beiden südslavischen parlamentarischen Klubs eine Denkschrift, in der ausgeführt wird, daß die küstculändischen und insbesondere die Triester Slaven sich der Errichtung einer italienischen Universität in Trieft nicht widersetzen, doch wollen sie keineswegs ihre Einwilligung geben, daß mit ihrer Hilfe die in nationaler und kultureller Beziehung übersättigte!! Italiener befriedigt werden, solange nicht der slavischen Bevölkerung die Mittel zu ihrer kulturellen Entwicklnug geboten werden. Die Denkschrift gipfelt in der Bitte, die slavischen Klubs mögen zur Errichtung einer Universität in Triest nur dann ihre Zustimmnng geben, wenn diese utraquistisch, das ist italienisch uud slo-venisch kroatisch errichtet wird, und sie mögen sich mit allen Mitteln dafür einsetzen, daß die langjährigen Forderungen der küstenländischen Slaveu, betreffend die Regelung des slavischen Schulwesens im Msteu-lande, endlich in Erfüllung geheu. Aus Rom wird der «Pol. Korr.» gemeldet: Die Kardinalstommissiou, welche zur Fällung eines Urteils in der Angelegenheit des Erzbisch ofs Dr. Kohn berufen worden war, wird sich nnumchr jeglicher weiteren Entscheidung in dieser Sache enthalten. Da Dr. Kohn, um der von ihm befürchteten ungünstigen Sentenz der Kardinalskommission vorzubeugen, beim Heiligen Stuhle um sciuc Enthebung von der Stellung als Erzbischof von Olmi'ch angesucht hat, ist mit diesem freiwilligen Rücktritte der Aufgabe der bezeichneten Kommission ein Ende ge-setzt worden. Bezüglich der Bestimmuug, welche Dr. Kohu für die Zukunft erhalten soll, ist nuch keinerlei Entscheidung getroffen. Seine Erhebung znm Kardinal gilt jedoch als ausgeschlossen. Man hält es für sehr wahrscheinlich, daß er dauernden Aufeuthalt iu Rom nehmen uud daß der Papst ihm deu Titel eines Erzbischofs iu pui-Mmu uerleiheu werde. Späterhin dürfte er das Kanomkat eiuer der großeu Basiliken Roms erhalten. Aus Berlin, 23. März, wird gemeldet: Das Abgeordnetenhaus hat sich bis zum 12. April vertagt. Der König und dieKönigin von England treffen an Bord der königlichen Jacht am 80. d. M. in Kopenhagen ein. Nach Berichten aus Gantha (Tibet) hat dort der Winter mit neuer Kraft eingesetzt. Zwei Kompanien der 23. Pioniere und vom 12. Maultier-Detachement wurden, während sie einen Transport von Phari nach Tuua begleiteten, von einem Schnee stürme überrascht nnd mußten bei 24 Grad Kälte iu dem tiefen Schnee biwakieren. Der Schneesturm vcr^ eitelte dabei alle Versuche, ein Feuer anzuzünden oder Speisen zu kochen. Die Sevois und die Leute vom Troß hatten 30 Stunden laug uichts zu essen, während die Offiziere von gefrorenem Büchseufleisch nnd unverdünntem Whisky lebten. Das Futter für die Maultiere war tief im Schnee begraben. Der gefrorene Schnee wurde von dem Orkan durch die Zelte gepeitscht und schnitt wie mit Messerscharfe. Schließlich verlor die Abteilung noch eine Anzahl Maultiere, die bei Ueberschreituug eines Flusses durch das Eis einbrachen. Zwanzig Mann von dem 12. Maultier-Detachement erreichten das Marschziel mit Frostwnnden und 30 Mann von den 23. Pionieren wareu so durch die Kälte mitgenommen, daß sie auf Maultieren fortgeschafft werden mußten. Bei einer Abteilung von 120 Mann von den 8. Gurkas, die mit dem Baue eines Weges zwischen Kamparab und Tuna beschäftigt sind, wurden an demselben Tage 70 Leute schneeblind. Tagesneuigleiten. — (Die verkaufte Braut.) In Arad bewarben sich um die Vaucrntochter Margit Kacsa zwei Schulkameraden. Das Mädchen traf unter den Bewerbern die Wahl und das Aufgebot erfolgte. Nach zwei Wochen machte der verschmähte Liebhaber dem .^ zugten den Vorschlag, ihn: das Mädchen 3" "" ^, Nach längerem Feilschen kam der Verlauf nw , ^' trag von 230 X zustande und ein neuerliche ' A! erfolgte. Nun tat aber dem Verkäufer, dcr da ^ für die «verkaufte Braut» vertan hatte, der "^ leid. Er begad sich zn dem Mädchen, um es )«, ^ neuerlichen Umkehr zu bewegen. Als sich ^^F weigerte, stieß er demselben ein Messer in dc» ^ woranf das Mädchen tot zu Boden sanl. D^ -wurde verhaftet. ^il^ — (Ueber seltsame Namen) "^ ^ Klanßmann in der «Woche» allcrhaiid Vemer^ .^ schreibt: David Kaphokohoakiniokcwcnoah ist i"' ^ meister von Hawaii ernannt worden, so nlw ^ einigen Tagen die Zeitungen, und so '"" -^^ überlief ein Gruseln. In Wirklichkeit ist d"s "" -^ ein sehr harmloser Name. Er M)lt nnr 23 ^ ,< nnd ist nicht halb so lang wie der längste ^a ll;.'' Welt, der ein Dorf bezeichnet: LlanfairPwllgM'». ^i gerychlvyrndroblull-Llandisiliogogogoch. Das ^ '^ diesen Namen führt, liegt in der englische" ^'5 Wales. Wie dieser Name ausgesprochen wird,v«-^ die Götter lind die Walliser allein. Der Eng"" ^> nicht aus Wales ist, kann den Namen nicht "Y^ sprechen, und man behanptet, der Name lu"'dc ^ Engländern nnr eingendt, wenn sie eine Kur 9 ,^ Kinnbackentrampf machen wollten. Was will geg ^/ Dorf mit dem langen Namen die Bezeichn"^ ,^ tardhyrickhillichatnn besagen! Es ist der M" ^ Dörfchens auf der Infel Mull in der LandM ' i> shire in Schottland. Der schottische oder Wal"' ^ lclt sind bekanntlich das Schrecklichste an der ^» ^ Sprache, nnd die Engländer selbst behaupte"' F fel habe eines Tages alle Sprachen der Well ^ L Topf geworfen, gekocht und abgeschäumt und ^ schäum dieser Sprachen seien die Dialekte ^n ^ und Schottland. — Gegenüber diesen anffalM' ,^ Namen wirken die knrzcn geographischen unb ^ i^ namen umso drastischer. Beim Maire von ^ ^" französischen Departement Seine, ey, ay, ai oder aie?» -^ .^^ allein,» erwiderte der Kaufmann und konnte ^ erst durch Vorweisung der Papiere dcwon " ^ ^ daß der Familienname seiner Fran tatsächlich ^^ einem Bnchstaben geschrieben wurde. Dic km l F graphischen Namen bestehen ebenfalls nnr "^' Bnchstaben. Das holländische Y als geog"p^" ^ griff ist ja bekannt. Y heißt auch ein Dorf ^ züsischen Departement Somme, ebenso eine ^' Stadt. A ist der Name einer schwedischen ^ A eines kleinen Dörfchens in Frankreich, cinc g ^ ^ fische Provinz begnügt sich mit dem Nanie" ^ Kurioseste, was im praktische,: Leben »n? ,^ immer wieder anfstößt, ist das zufällige ^^'', treffen von Namen. Thüringische Blätter be"^b^ einigen Jahren, daß in einein Dorfe des -" H^ Kreises der Pfarrer Petersilie, der erste M^ ^ und der zweite Lehrer Knoblauch heiße- ^^ Wil'öe Wogen. Roman von Owald August ASnig. (13. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten,) «Ein Mann von Ehre muß sein Wort einlösen.» «Das gebe ich zu, aber wenn ich ein übereiltes Persprechen gegeben habe, desseu Erfülluug mich unglücklich macht, daun nehme ich es nnter irgend einem , Vorwand zurück, ich bleibe mir selbst doch immer der Nächste.» «Was soll das Hetzen?» fragte der Apotheker ärgerlich, während er den Rest der Flasche in sein Glas goß. «Du hast zuerst die Zweifel iu mir geweckt; ich würde noch heute auf die Liebe Eruas wie auf einen Felsen baneu, wenn du mir nicht immer gesagt hättest, sie kokettiert mit anderen.» Der Maler zuckte die Achseln. «Da habe ich den Dank sür meine Freundschaft,» sagte er mit schneidendem Hohn, «ich hätte mich nicht hineinmischen sollen. Was geht es auch mich an, ob du betrogen wirst! Du hast ja selbst Augen zum Scheu, uud es ist meine Schnld.nicht, wenn dich Liebe bliud macht. Meinetwegen halte morgen Hochzeit; unter denen, die dir Glück wünschen, wirst du mich aber nicht finden; ich kann nicht heucheln. Weun ich das könnte, stäude es besser mit mir, die Kritiker würdeu mich ill dcu siebenten Himmel erheben und ich wäre heute schou ein berühmter Mann.» Josef Wcnd hatte sein Glas ausgetrunken, er rief den Kellner und berichtigte seine Zeche, dann knöpfte er langsam den Rock zu. «Den Kritikern gegenüber wäre die Heuchelei angebracht, ,ch verlange sie nicht.» erwiderte er. «Du warst ja selbst in Erna verliebt, ihr Bild hängt noch in deinem Atelier.' «Vergangene Zeiten!» unterbrach ihn der Maler spöttisch. «Ihr Vild ist ein Studieukopf, weiter nichts.» «Und doch weigerst du dich, es mir zu verkaufen!» «Weil ich selbst meine Freude darau habe. Viel^ leicht schenke ich es dir an deiuem Hochzeitstage, ein festes Versprechen aber gebe ich dir nicht.» Der Apotheker erhob sich, seine Stirn war uoch immer umwölkt, er sah deu lauernden Blick nicht, mit dem der Freund ihn beobachtete. «Du gehst nicht mit?» fragte er, indem er seinen Hnt nahm. «Ich kann nicht länger bleiben, also gute Nacht.» «Gute Nacht,» höhnte der Maler, und ein höhnisch triumphierendes Lächeln umzuckte dabei seine Lippeu. Sein Blick ruhte eine Weile auf der Tür. hinter der Josef Wcnd verschwunden war, dann nahm er aus seinem Etui ciuc Zigarre, die er mit sichtbarem Vchageu anzündete. «Geduld,» murmelte er. «Die Saat muß Zeit haben, um zu reifeu. Sie ist auf fruchtbaren Boden gefallen, das erkenne ich aus den Vorwurfeu, die von anderer Seite schou gemacht werden. Wenn er sie dennoch zum Altar führen will, dann mag er sich vorsehen; ich gönne diesem faden Gecken das herrliche Mädchen nicht, ich wäre imstande, ihn ans dem Wege zur Kirche niederzuschießen.» Er blies einige Ranchwolkeu vor sich hin und sah ihnen lang'.' zu, wie sie in phantastischen Ver- schlinguugeu die Gaslampe umschwebten, ^ hl^ er mit der Hand einige Male durch das la » ^ Haar. hFt > «So schlimm wird es nicht werden,',^, «ich stecke mich hinter den Provisor, ^"' Mi'F von der Heirat seines Prinzipals nichts 's ^ alte Guuuich ist ein geriebener Kerl, die ^c>^ schon iu ihm aufgehcu, dann ist der Vrny .F, eine Frage der Zeit. Und dann? Na, v ,'^e"'/ ich nicht lange, frisch gewagt ist halb g"" ^'i Herzensangelegenheiten muß man kühn "' „ ü" sein, ein Frauenherz ergibt sich rasch, ' >. im Sturme erobert.» . ;,.c l^^ Er lachte vor sich hin nnd zog '/" , s^. Rate; die Stunde, in der er nach H"H^^ pflegte, war gekommeu, er trank seinen ^ > verließ das Lokal. hel 7,^ Der Nechtskonsulent Daniel Geier, ^u,. des Malers, war ein vielbeschäftigter M" ' M sehr glaubwürdig, weuu man behculpl ^^ außer seinem Hause eiu großes Verniög^ ^,cz^ Er war als Referendar im Wc,! Se^< durchgefallen; ohne alles Schwanken "' ^d ^ lieh er sich als Nechtskousulcut nieder ^d glücklich durchgeführte Prozesse sicherten «Y ^ ^ behagliche Existenz. . stlie"!^ 'In Stadt und Laud hatte er sew^F^' war gesucht wegen seines juristischen ^ehe^ mit dem er jeden Gesehparagraphcn ^,^:es^' ^ zu deutelu wußte. Er übernahm alle ^^eg^d^ die, welche von ehrenhaften Advokaten F ^ zweifelhaften Natur zurückgewiesen wM.^ sB gelaug ihm in vielen Fälleu, auch ^ durchzuführen. ^baH^geitung Nr. 69. __________________________565 ____________________________________ 26. März 1904. '^den^ " ^" Nachbarschaft mit dem Beinamen ^ °"l Suppentrcmtern. belegt. ^ nelN^^'""lchemitRüntaenstrahlen.) "'scher.^ '""- die Rede davon, daß ein amerika-^Minder ^"' ^^" Versuch machen wollte, ob nicht ^ Lickt ^°" ^^urt an ausschließlich unter ^tbtn <-> Ehalten wurden, überhaupt nicht schwarz ^Rrlsa«,/" ^" "" Professor in Philadelphia die ^'"chen ? ""l die Tatsache gelenkt, daß nach seinen - A°nw> ^ ^""^ "nes Negers unter dem Einflüsse !?""luw? hlen weiß wird. Die Frage der An< ^'chen,, l?"'^'^^"< Farbstoffe in der Haut der Mt. ,lnd ^/'^"'"' lassen ist physiologisch noch uu-!^n, Leider " konnten derartige Versuche wertvoll !^lnel,r"V '""^'" ^ ^" ben Vereinigten Staaten Millie A c ^"'t und Reklame, denn als wissen-'' "ndo^'lgaben betrachtet. Man hat sogar drüben ^ciche ?"'°""ttenen Kreisen eine Einsicht in diese 'wurnal d """ikanischen Gelehrsamkeit, denn das flicht ^'""'lkanischen Medizinischen Vereinigung» ?^«n n ^ Nachricht von der an sich weder un-? der zu ? '"wichtigen Beobachtung über den Ein» ft>^, ""genstrahlen auf die Negerhaut unter dem ^niit bie '"'3 des Nasseproblems» und diskreditiert i< ber Tcü s?- ^"^ ^es Gegenstandes vollkommen. M ^,^ ''cyemt es, trotzdein die amerikanische Wissen->lt erreiH!"'^"' Gebieten einen sehr hohen Stand-^chi^t hat, eher möglich, daß jemand ein großes 5°hlen ' gründet, um die Neger dnrch Röntgen-^ ^"' als ^- ^"^bten, mißachteten Hautfarbe zu «'^una^ll! .w^le/er Staatssekretär einen jungen Be-ill °ch nock.'^ ^^' lmd Sie schon verheiratet? Sie !th ^ete: .^ lung!» Treuherzig antwortete der d« ^>t d,-' ^' ^^ Junggeselle verbuullnclt nian zu " ^llnen ^"'"" lachten recht herzlich uud fuhren ^^c.en ?"bte Photographie.) In den z. ^elt in? 'U'rd in London die größte Photographie ^stellt sei Dor^Gallcry auf ein bis zwei Wochen ^l, die « ^ ^t eine Photographie der Bucht von z ^Ollis isf 'a> ^ Wege nach der Llusstellung von ^ h°ch ' ^ Photographie ist 45 Fuß lang und ^st, ^ "ud auf einen einzigen Bogen Papier ""I- und Provinzial-Nachrichten. ^ '"n l^^" ^"«'""kt in Gurkfeld. üch ^^ ^cin"^ ^"^ ^"d vielfach die Klage laut, ^' °bsck.. ^ ^"' ^" Jahr zu Jahr schwierig >°>l> "U^n 3« '" """chen Gegenden durch die ge° ^>c>s^^ ^"ne die in den Zeiten vor der Neb-^ ^wonnenen Produkte an Güte sogar übertroffen werden und obwohl diese Weine zumeist zu denselben Preiseu oder auch zu niedrigeren wie in jener Periode zum Verlaufe gelangen. Worin die eigentliche Ursache dieses Geschäftsrückganges liegt, kann nicht uiit Sicherheit festgestellt werdeu. Tenn abgesehen von der fiir uns mehr oder weuiger fchäd-lichen Weinzollklaufel dürfte hier der stets stcigeude Bier° und Branlltweinkousuni eiueu noch größereil Uedelstaud bilden. Aber auch die Produzeuten be-geheu hie uud da mauchcu, ihueu selbst uachteiligeu Fehler, iudem sie bei der Herstellung ihrer Weine gar zu oberflächlich vorgehen, sich nm die Belehrungen wenig kümmern und die Handels- und itonsum-Verhältnisse anderer Weingegenden zu wenig ins Auge fassen. Daß der Weinverkauf in manchen Gegenden und Ortschaften stetig abnimmt und die Weine der betreffenden Gegend ihr früheres Renommee einbüßen, ist in vielen Fällen der Unkenntnis uud Un° rcellität mancher Weinvertäufer zuzuschreiben, die ihr Geschirr und ihre ileller vernachlässigen oder unter bekannter Marke verschiedenes Gemisch ausschenken. Mit strengen behördlichen Maßregeln wird bei solchen unreellen Weinvcrtäufern nichts erreicht, zumal man ja solche Maßregeln gewöhnlich außer acht läßt: wohl aber dürfte eiu allgemeiucr Boykott des betreffenden Lokales erfolgreich Wirten ^ ein Mittel, das sich am billigsten und am leichtesten durchführen läßt. Um uuu den besagten Uebelstänocn vorzubeugen und den Handel mit heimischen Weinen zu heben sowie einen besseren Weinverlauf im Lande zu ermöglichen, hat man ill neuer Zeit verschiedene Veranstaltungen getroffen, so zum Beispiel Weinbau-iiongresse, Wein- und Traubeuaus-stellungcn, öffentliche Weinlostproven. Weinmärkte usw. Alle solche Veranstaltungen entsprechen zur Gänze dem gesteckten Ziele- mit der Abhaltung von öffentlichen Weimnärttcn jedoch, wie solche im vorjährigen Herbst zum ersten Male in Gurkfeld und Mottling, und am 2!i. d. M. wieder in Gurtfeld stattgefunden haben, werden bei den niedrigsten Aus« lagen die besten Erfolge erzielt. Insbesondere für Unterkrain, Wcißkrain inbe» griffen, war man genötigt, Vorkehrungen zu tref' feil, um die Aufmerksamkeit fremder Käufer auf das jetzt in diesen Gegenden im Ueberschusfe gewonnene Weinprodult zu lenken. Vor der Neblausinvasion in iirain hatten un sere Weinbauer stets sichere und gute Abnehmer aus Overtrain. Kärnteu, Innertrain usw. Später jedoch, als die Weinvrodnttion stark abnahm und man dazu italienischen Wein massenhaft einzuführen begann, wendeten sich diese.lläufer anderwärts, und so erlebte unser Weinproduzent immer neue. harte Schläge. Die Wciuvroduktion nimmt jedoch seit dem letzten Dezennium stetig zu. lind zwar stieg sie von 58.0U0 Hektoliter im Jahre 1894 auf 206.500 im Jahre 1W8, somit fast um das Vierfache. Um die einstigen treuen Abnehmer der Unter-krainer Weine wieder heranzulocken, hat man mit Veranstaltungen von Weinmärkten begonnen. Diese sind einzig in ihrer Art, da den Produzenten Gelegenheit geboten wird, ihre Ware fast ganz kostenlos anzubringen, während sich die Käufer mit einem ganz geringen Geldaufwaude von der Güte des in der betreffenden Gegend produzierten Weines überzeugen und allfällige Käufe ohne viel Zeitverlust ab schließen lönneu. Ein solcher öffentlicher Weinmarkt wurde am 2!l. d. M. in Gnrlfeld im Garten des bekannten Ncalitätenbcsihers und Restaurateurs Herrn Fr. Grcgoriö abgehalten. Herr Gregors hatte den Garten kostenlos zur Verfügung gestellt und be» mühte fich auch redlich darum, daß ärmere Produ» zenten ihre Weinvorräte nach Möglichkeit anbrachten. In diesem Garten versammelten fich sowohl Käu-fer als auch Produzenten, welch letztere je 1 bis 3 Liter des zu verlaufenden Weines mitbrachten. Es begann nun eine ungezwungene, kostenlose Wein-kost, wobei der Betreffende fein Produkt felbst den Käufern einschenkte und ungestört mit ihnen Geschäfte abschließen lonnte. Bald herrschte ein reges Leben, denn es waren nicht nur viele Produzenten aus Steicrmark und Unterlrain erschienen, sondern es hatte sich anch eine überraschend ansehnliche Zahl von Weinhändlern, Restaurateuren und Gastwirten aus Laibach, Ober- lind Unterkrain eingefunden. Unter den Anwesenden bemerkten wir die Weinhändler. Restaurateure und Gastwirte I. Knez, I. Zajec und V. Mrat aus Laibach. A. Mejaü aus Kommeuda, Trcuu alls Iessenitz in Oberkrain. Ko-lenc V. ans Öckcnjce. Kolenc I. aus alls Görtschach. Peternel aus Veldes, ('rne aus Kronau, P. Mayer aus Krainvurg, Cirman jun. aus St. Veit bei Lai-bach, Müller aus Domiale. Koöevar aus Grotz-Laschih, Kljuu und Pirter aus Reifnitz. Hoöevar aus Nudolfswert. Pehaui aus Seifenberg, Ialen aus Natschach u. a. Alle hier Genannten kauften entsprechende Quantitäten gnten Weines an. so dafz im ganzen 1180 Hektoliter (2108 Eimer) Wein an-gebracht wurden. Für eine so kurze Zeit ist dies eiu ganz ansehnliches Quantum. Außerdem begaben fich mehrere Käufer nach Schluß des Weinmarktes in die Keller verschiedener Produzenten, wo gewiß noch größere Mengen angekauft wurden. Vei dieser Ge» legenheit wurden die Teilnehmer durch den an« Wesendell Weinbaulehrcr auch auf manche Weinfehler aufmelrsam gemacht. Alle Anwesenden waren von der Veranstaltung sehr befriedigt und äußerten den Wunsch, daß ähnliche Zusammenkünfte öfters in» Jahre veranstaltet werden sollten. Zum Teile wird dies morgen, gele« gentlich des ebenfalls in Gurtfeld stattfindenden Weinbau Kongresses, auch geschehen. m (Ernennungen.) Seine Exzellenz der Finanzminister hat die Evidenzhaltungs-Geometer erster Klasse Josef Koritzky in Rudolfswert. Roger Vasfiu iu Wippach und Heiurich Kvalla in Neifnitz zu Evidenghaltnngs Obergeometern zweiter Klasse in der IX. Rangstlasse ernannt. — (Die Ne alschulabsolve nt c n und die Universitäten.) In der Frage der Re-form des Rcalfchulwescns hat eine im Vorjahre im Unterrichtsministerium stattgcfundeue Konferenz der Lanoesfchillinspcktoren für Mittelschulen erklärt, daß ihrer Ansicht nach die siebenllassigc Realschule in eine achtklassige umzugestalten nnd die Berechtigung beider Arten achtklassiger Mittelschulen als Vorbil-dungsstufen fiir bestimmte Zwecke des Hochschule stuoiums zu regeln sei. Inzwischen wäre die be> stehende Ergänznngsprüfnng zu erleichtern. Bevor nun der Uuterrichtsminister in dieser Angelegenheit Verfügungen treffen wollte, legte er Wert darauf, die Ansichten der Universitätslreife iiber die bezeichnete Frage kennen zu lernen und stellte an die Rektorate der Universitäten das Ersuchen, die ge» nannte Angelegenheit nach Anhöruug der Fakultäten im akademischen Senat in Beratuug zu ziehen und dessen Aeußerungen ihm bekanntzugeben. Die aka» demischen Senate sämtlicher österreichischen Universitäten haben sich nunmehr, wie das „Prager Tagblatt" meldet, gegen die Anschauuug der Lan-desschulinspektoren ausgesprochen und sich gegell die Erleichterung der Zulassung der Realschüler zur Universität gewendet. - (Telephon-Verb in du na La, bach-Tar vis.) Einem lange gehegten Wunsche ent< sprechend, soll Mischen Laibach "nd Tarvls ">,e telephonische Nerbind.mg hergestellt werden. Das be> zügliche BanproM ist von der Post> nnd Telegraphen Direktion bereits fertiggestellt worden. D,e projektierte Telephonleitung soll m die Post- und Telegraphenämter Tarvis, Weißensels. Mojstrana. Aßling, Iauerburg, Lees, Radmannsdorf, Podnart. Krainburg und Laibach eingeführt werden. Behufs Einbeziehlmg des industriereichen Ortos Neumarktl. dann Veldes und Pischoflack sind Seitenlinien Pro.-- K^l erlÄ. ff, ^" er häufig anwandte; in V?hes "MMe " dadurch das Anerbieten eines «?«h'rt> ''" Annahme ihn vor einer Nieder- hi, silier ^nn^t b^""haftl'" Amtsführung konnte man ll!ch,s duiikl 'V"digcn. Tauchten auch dann und V^t a,5 pichte auf, so lauteten sie doch zu K dar»,. "b es jemand gewagt hätte, eine ^lll^Wi I'ä" gründen. Vl"l .,. <^ Mutterwitzes war er bei seinen ^ verlI^°N!'ntische beliebt; freundschaftlich >lchen N . niemand mit ihm, und er selbst ^l> lleine"A' "1 nicht zu wünfchen. '^ "worb , ^Ü ' b°s er schon vor langen ^k^e',,"' b""°h"te er allein mit seinem y lowest, "lten, mürrischen Magd, die Küche ^l< "tl Vtil.«^" seiner Zufriedenheit verwaltete: . der Stadt, in einer ziemlich ^ü, 'U s ße. ^,Ul,d N^b.befanden sich zwei lleine Bureau-^ b.^k ^m., P^^kabinctt, im ersten Stockwerke ^<. ' geräm'"^"'"ucr, in der zweiten Etage >s. ^launnge Atelier und das Schlafgemach ÜXt l 'Du,. l« K^rde /_"'''. wie er von seinen Klienten ge- tbte."!es 'e??^ ^^^ «"zig, er hatte alle Zimmer i b !t.-^ gutp ^'c ""d komfortabel eingerichtet, er ?<>'geldes ^ ""b feine Weine, und bezüglich > ' auf ^l°"«te sein Sohn sich nicht be- "d^'cht d... ."^ue äußere Erscheinung aber >p >)s^ sein ganzer Anzug ^!k. ^slici ^."' Zylmderhute bis hinunter zu den '""en' ^ leln mit den schief getretenen l "' altmodisch und schäbig Unter den Klienten, die an diesem Vormittage ihn zu rate zogen, befand sich auch Martin Grimm. Er war, da er ziemlich spät kam, der letzte, der das Kabinett betrat. «Sie waren mit meinem Vater befreundet, des« halb komme ich zu Ihnen», fagte er; «Sie werden mir darum am besten Auskunft und Rat erteilen können. Ich bin der Sohn des ehemaligen Mustl-lehrers Theodor Grimm, der mit Anna Röder nach Amerika fluchtete. Meine verstorbenen Eltern haben einige Male an Sie geschrieben. Ich fand Ihre Antwort auf jene Briefe unter den nachgelassenen Papieren meiner Eltern.» Der lleine, hagere Mann hatte sich hastig er> hoben, er stellte die Schnupftabaksdose, die er in der Hand hielt, auf den Tifch und reichte dem jungen Manne beide Hände. «Herzlich willkommen, Sohn meines Freundes!» erwiderte er. «Deshalb auch lamen Sie mir gleich so bekannt vor, Sie gleichen Ihrem Vater. Bitte, nehmen Sie Platz! Was führt Sie hierher zuriick? Auskunft und Rat wiinscheu Sie von mir? Sie sollen beides haben.» Er hatte in seiner lebhaften Rede auf einen Sessel gedeutet, mit der Hand über sein kahles Haupt nnd den grauen, borstigen Vollbart gestrichen, und nahm nun mit einem großen Geräusche eine Prise, während seine schlauen, durchdringenden Augen forschend auf dem jungen Manne ruhten, der sein Porte« feuillc aus der Tasche holte. «Meine Mutter schrieb Ihnen vor Jahren wegen des Testamentes, das ihr Vater hinterlasfen hatte», nahm Martin wieder das Wort; «sie war in demselben zu Gunsten ihres Bruders vollständig enterbt worden.» Gonslhmlg folg».) Laibacher Zeitung Nr. 69.________ 566 26. März 1^ jektiert. Die Kosten der Herstellung der äußeren Leitung sind mit 124,000 X präliminiert und es finden mit den interessierten Gemeinden Verhandlungen wegen des normalmäßigen 30prozentigen Beitrages statt. — (Adelsverleihung.) Dem hier domi-zitierenden Hanptmnnne d. R. Herrn Ignaz Gailser lvnrde der Adel mit dem Prädikat Edler von Gauenfels verliehen. — (Vegas Biographie.) Das k. und k. Reichskriegsmmisterinm hat die von Herrn Hanftt-inann F. Kaui^i^ verfaßte Biographie Vegas für sämtliche Militärerzichnngs und Vildnngsanstalten in Bestellung gebracht. — (Die Hauptversammlung des Vereines zur Förderung der Bodenkultur auf dem Laibacher Moore) fand am Ui. d. M., vormittags, im kleinen Saale des „Mestni Don," statt. Dem von Direktor Dr. E. K rainer erstatteten Berichte ist zu entnehmen, daß der Verein, der gegenwärtig 170 Mitglieder zählt, bereits im Lanfe dieses Jahres 38.700 i^ künstliche Düngemittel im Gesamtwerte von rund 8000 X, ferner 2600 k^ Saatgnt , und zwar Winter und Sommerroggen, Hafer, Buchweizen, Klee und Grassamen, Futterrübe und dergl.. im Werte von 1000 I< an die Mitglieder bei 30-prozentiger Preisermäßigung abgegeben hat, Der Verein unterhält bei Brunndorf und bei Blatna Brezovica je eine Moorkulturstation (Versuchsfelder); im Laufe dieses Monates wurde je eine solche bei Kko-feljca, Franzdorf und Oberlaibach errichtet-, die Statioucn am Karolinen-Grunde und in Log werden hingegen mit Subventionen des k. k. Ackerbau-Ministcrinms erhalten. Alle genannten Moorkulturstationen werden vom Berichterstatter, beziehungsweise der landwirtschaftlich chemischen Versuchsstation in Laibach geleitet. Anßer dein erhielt der Verein vom Syndikat der Kali werke in Straßfurt unentgeltlich 2800 I, die Ausgaben 1131 K 7 I»; anßerdem stehen Nechnnngen für gelieferte Düngemittel und landwirtschaftliche Sämereien im Betrage von 1000 Iv offen, die nach Einlanf der diesbezüglichen Einzahlungen beglichen werden können. Seine volle Tätigkeit konnte der Verein erst im vorigen Jahre auf-nehmen, was ihm durch die Bewilligung der namhaften Subvention des k. l. ActerbaN'MinisteriunlS ' im Betrage von je 2000 I< für die Jahre 1903 bis M)0 ermöglicht wurde. Das Vereins-Inventar weist gegenwärtig auf: eine große und zwei kleine Säe-Maschinen, vier eiserne Saclfche Pflüge, zwei dreiteilige eiserne Walzen, eine Häclselmaschine, eine Tezimalwage und einige kleinere Ackergeräte; der größte Teil davon wnrde dem Vereine vom k. k. Allerban-Ministerinm unentgeltlich überlassen. Die Vereinsmitteilnngen „Ixvcuti:»." wurden den Mitgliedern unentgeltlich zugestellt. -- Es wurde der Beschluß gefaßt, im Herbste laufenden Jahres Vorträge über Moorkultur in ßkofeljca, Brunndorf und InnerMorica abznhalten. In den Vcrcinsausschuß wurden auf die Dauer der nächsten drei Jahre die früheren Mitglieder einstimmig gewählt, nnd zwar: Obmann Bürgermeister H r i b a r, Obmannstell-vertrcter Dr. Josef Kosler, Sekretär Dr. E. Kramer, Ausschußmitglieder Gabriel Ielov-Kek, Ivan Knkar. V. Ogorelc uud Jakob Erjavec. Ncchmmgsrevisoren sind Stadt-Ober-tummlssär I. Tonic und Franz kvigelj. Der Antrag Dr. Kramers, wornach der Vereins-obmann. Bürgermeister Ivan Hribar, ersucht wird, Seiner Erzellenz dem Ackerban Minister Karl Frei Herrn von Giovanelli und Seiner Exzellenz dem Landespräsidenten Viktor Frciherrn von H e i n persönlich den Dank des Vereines für die ihm angc» diehenc Unterstützung abzustatten, wnrde einhellig nnd mit Beifall aufgenommen. Nach Annahme eines weiteren Antrages, wonach anch nnf der Sonncgger Straße bei B runndorf eine Moorlulturstation (Versuchsfeld) errichtet werden soll, wurde die Versammlung geschlossen. (Volksschuldicnst.) Eine an der Volksschule in Fara Vas, Bezirk Gottschec, in Erledigung gekommene Lehrstelle wnrde der an der Volksschnle in Podraga bedienstet gewesenen Lehrerin, Fräulein Maria B l a z n i k. provisorisch verliehen. c — (Todesfall.) Am 25. d. M., vormittags, starb in Laibach, Komenskygasse Nr. Ill, der pen sionierte k. k, landesgerichtliche Hilfsänltervorsteher Franz Isatitsch. Er war über 90 Jahre alt. — (Reise des oberöstcrreichischen Lehrer h a n sverei n e s,) Anläßlich der am ^ 5, und !>. August, in Marburg stattfindenden Vcr- Znmmluna. des denM österreichischen Lehrerbundes. beabsichtigt der oberöstcrrcichische Lehrerhausverein von Linz aus eine Gesellschaftsreise nach dem Süden zn unternehmen, deren Endstation Marburg wäre. Die Reise soll vom 20. Juli bis 4, August dauern und über Klagenfurt, Pörtfchach, Villach. Udine, Venedig, Trieft, Novigno, Pola, Fiumc, Abbnzia. Adelsberg und Laibach führen. " (Ein unredlicher Knecht.) Am 24. d. M., vormittags, wnrde der beim Kaufmanne I. Grobelnit, Domplav Nr. 8, bedienstete Knecht Alois Volko im Vcrfatzamte der Krainifchcn Sparkasse dabei betreten, als er ein größeres Stück Kammgarn versetzen wollte. Ueber die Herkunft des Kammgarnes befragt, gab er ausweichende Ant-Worten nnd wurde deshalb verhaftet. Es stellte sich tatsächlich heraus, daß Volko den Kammgarnstoff seinein Dienstgeber gestohlen hatte. Bei der in seiner Wohnnng vorgenommenen Hausdnrchsuchung wurden anch mehrere dem Grobelnik gestohlene Servietten nnd Sacktücher vorgefunden. Volko wurde dem Landesgerichte eingeliefert. — (Von Hühnern oder Ratten ver-st ü m m e l t.) Die 77 Jahre alte Anszüglerin Maria Zalar in Matena, Umgebung Laibach, wurde am 23. d. M,, früh, von ihrem Sohne in ihrer abge-fpcrrten Wohnung, neben dem Bette am Boden liegend, tot aufgefunden. Das Gesicht der Leiche war von Hühnern, von denen drei bei ihr in der Woh nung eingesperrt angetroffen wnrden, oder mög licherweife von Ratten, fast ganz abgefressen, so daß nur noch die Knochen sichtbar waren. Maria Zalar dürfte an Altersschwäche gestorben sein. —I. — (Sanitäts.Wochenbericht). In der Zeit vom 13. bis 19. März kamen in Laibach 26 Kinder zur Welt (36-0°/«), darunter eine Totgeburt, dagegen starben 25 Personen (34'6 "/<>), und zwar an Tuber» kulose 7, Entzündung der Atmungsorgane 5, infolge Selbstmordes 1, an sonstigen Krankheiten 12 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 10 Ortsfremde (40-0«/«) und 11 aus Anstalten (44 0°/«). Infektions, erkrankunge» wurden gemeldet: Masern 4, Scharlach 1, Typhus 1, Diphtheritis 1, Rotlauf 1. — (Der slo venische Alpenverein) ver-anstaltct heute abend um 6 Uhr im «Narodni Dom» einen Vereinsabend in Verbindung mit einer Ausstellung von Amateur - Photog raph ien. Auch wird Herr Dr. I. C. Oblak über interessante landschaftliche Punkte im Bezirke Oberlaibach, namentlich über einen Ausflug auf den Hl. Dreikönigsberg sprechen. — Gäste willkommen. — Die Amateur-Photographen haben über 100 Aufnahmen eingesandt. Die Ausstellung bleibt auch Sonntag, den 27. d. M., von 9 Uhr früh bis 1 Uhr nachmittags jedermann zugänglich. Eintritt frei. Lokale: «Narodni Dom», Lokalitäten des Ver« eines «Merkur». — (Im Panorama International) sind noch bis heute abend prächtige Momentszenen vom Einzüge Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef zur Feier der Großjährigkeitserklärung des deutscheu Kronprinzen am 4. Mai 1900 in Berlin zu sehen. Wir machen auf diese sehenswerte Serie neuerlich aufmerksam. — Nächste Woche: Jerusalem. — (Iagd'Lizitation.) Wir werden um Auf« nähme folgender Mitteilung ersucht: Uebermorgen findet in Krainburg die Lizitation der Gemeindejagd von Flödnig statt. Das Revier beginnt an der Savebrücke bei Flödnig, erstreckt sich zwei Stunden in der Länge und über zwei Stunden in der Breite; vereinzelte Par« zelten liegen unter dem Großgallenberge und an anderen Stellen. — Das Terrain wird als reich an Rehen, Hasen, Auerhähnen, Wachteln, Rebhühnern ?c. sowie längs der Save an Wildenten bezeichnet. — (Kirchenraub.) In der Nacht vom 20. auf den 21.d.M. schlich sich der wiederholt abgestrafte, zuletzt zu drei Jahren schweren Kerkers verurteilte Franz Prezelj aus Gorje im Küstenländischen in die Pfarr-kirche zu Alt-Aßlitz ein, raubte aus einem in der Sakristei stehenden, versperrten Kasten den Oberteil eines Kelches, erbrach sodann in der Mrche selbst das Taber. nakel und entwendete daraus den Hostienhalter; weiters sperrte er ein Wandkästchen gewaltsam anf und eignete sich ein Skapulierbüchlein, den Tabernakel- und den Tauf. steinschlüssel an, worauf er noch den Oftfcrstock erbrach und daraus etwa 40 15 entwendete, so daß er einen Gesamtschaden von über 300 X verursachte. Der Kirchenräuber wurde vom Gendarmeriewachtmeistcr Sprenger in Sairach, der ihn eines am 21. d. M. in Sclo bei Sairach verübten Uhrcndiebstcchles wegen verfolgte, verhaftet und auch des Kirchenraubes überwiesen, da bei ihm drei aus der Kirche zu Aßlitz herrührende Schlüssel, das Skapuliervüchlcin und endlich auch 24 X 58 k vorgefunden wurden. —I. — (Masernepibemie.) In der Ortsgemeinde Politz im Gerichtsbezirke Weixelburg sind die Masern epidemisch ausgebrochen. -^ik. -^ (Der Marburg er Unterst ützungs-verein für entlafsene Sträflinge) hält am 8. April um 3 Uhr nachmittags im Konferenz'Saale der k. k. Strafanstalt Marburg seine 12. IahH Versammlung mit der üblichen Tagesordnung a^„ .i die statutenmäßige Anzahl der Veremsmitg"5^ 3 Uhr nachmittags nicht anwesend sein, ^,^j<" Versammlung eine halbe Stunde später bei l^ gliederanzahl statt. ... ? "(Verhaftung.) Die städtische P"'^, hastete gestern am Südbahnhofe die Mag". ^ Sipar aus Krainburg. Sie hatte ihrer M" »^ Karolma Brandt in Krainburg einen gold^ und einer Magd 8 X entwendet. ^, «„b ^ * (Aus Amerika.) Am 25. d. M- >' Amerika 13 Personen in Laibach angekommA^ * (Nach Westfalen.) Gestern sind «° nach Westfalen abgereist. . ^ *(Nach Birnbaum.) Gestern sind 9" in Birnbaum angekommen. ,»t^ — (Weinbau-Kongreß in G«^ Für den morgen um 10 Uhr vormittags »n ^ beginnenden Weinbau-Kongreß gibt sich "" / Interesse kund. da an dieser Versammlung uw ^! renl zwei für die Verbesserung unseres We"'^ ^ für die Hebung unseres Wemhaudels sehr ""A^ geu zur Verhandlung gelangen. An der Ml! ,5,' werden auch mehrere auswärtige Inte"''" H? nehmen. — Zugleich findet auch eine Wein^l ^ beschränkter Weinmarkt statt. Der Zutritt i"'"^^ ist jedermann gestattet. ^^ Theater, Kunst und Literatur " (Deutsche Vühne.) Der allgen^^, nach etwas Neuem, Aufregende,« liegt besonder ^ >. Zeit in der Luft, wo das Interesse des P"^Dl^ erlahmen beginnt — und auch gute ^nse'"" „> lungen das Theater nicht mehr zu füllen vcl"He!l ^ Wiederbeleben des Theateriuteresses durch .^ ' ^ daher nur zu billigen und ist bereits zu "^heitH nellen Uebung geworden; ja aus der ^Ak^'l, sich durch dic alljährliche Wiederkehr ein ^^ Publikums herausgebildet, mit dem die ^"^sscH rechnen muß. Gastspiele würden auch den 3" KjA Kunst wesentlich dienen und einen wichttH" f ^ auf Geschmacksbilduug ausüben, wenn sie >'^le ^ vorragende Künstler beschränkten und wenn 0 ^ zum Verständnis und zum Erfolge brächten, ^ rischen Wert besitzen; denn das lebendige 9' ^< besitzt läuternde Kraft, wirkt belehrend und a» ^ Gäste sollten daher vorbildlich wirken "N^ ' be" ^ der der deutschen Bühne zu neuem ^hli^ höheren Zielen der Kunst aneifem. Das ^ ^5 nicht so blasiert, daß es Sensationen bedall' .^ der Lethargie erweckt zu werden, seine ^^F^ im Gegenteil bescheiden; es wird gerne '""^^ teren Gästen, wenn sie auch nicht zu den ^^, der Schauspielkunst zählen, vorlieb nehme", M setzt, dah sich auch diese würdige Aufgabe" 51^ erster Linie hätten sie die so arg vernachläW^s!^.,. aufführuugen zu Ehren zu bringen; die ^ dramatifchcr Dichtkunst haben mit Gästen " B^ sondern jederzeit große Anziehungskraft " A^< die deutsche Bühne hätte daher die ^es^ . ^^ gefunden, ihrer höheren Verpflichtung, M ^, Guten und Schönen zu sein, nachzukommen^ ^F' es pflichtgemäß in dieser Hinsicht an ernste ^ . gen nicht fehlen lassen, doch glichen «M ^ Prediger iu der Wüste. Vielleicht wird " ^ Interesse, das dem letzten Gastspiele ewS^l, ,, wurde, in der kommenden Spielzeit zu g ,^ !^ sicht mahnen; das Urteil des Publikums ^e^. meist das Nichtige und bleibt schliefM d<, Sobald es nämlich zur Ueberzeugung ^'^i,,!^. Leistungen von Gästen jene der anderen ^'^eü'^ der nicht überrageu und zu Vergleichen , ^,,,l für die fremden Künstler nicht gerade "^Aast"/ fallen, ist's mit dem Interesse vorbei. DB ^M^ Ehrcu! Ueber Mangel an Höflichkeit ""^e"^/ konnten sich auch jene Gäste nicht beklagen, ^ ^t^ das Mittelmaß uicht überragte und ""^ 5,« ie^^-Gastspiele erfreuten sich aus diesem O"" ^el« F wollens, das ein gebildetes Publilnm '"' ^c ^ lern nic versagt. Vielleicht wäre das Kö""^ F ^« in literarisch wertvolleren Stücken zu ^ Mhl^F fercm Ausdruck gekommen, — die ^ IzZ ^ ^,-«Iohannisfeuer» erbrachte hiefür den Aw : ^^ berührte in «Niobe. der Verstoß ^chellun/?^^ rüctgekehrten Statue. — Die "chlauck? s. ^"^ Seine k. und t. Hoheit der .? hH H"r Erzherzog Josef Ferdinand ^5v?s""" ^^uche. — Heute wird als Ab-^tt. .' """3 das amüsante Lustspiel «Die Jakobs« '^ den .s^ls aufgeführt. Sie bildet das Benefiz ^etllt ,. ^^agteu und stark in Ansftrnch genommenen " s^s.^ssier Herrn Reif. 5. ^ tveil,^ ^harmonisches Konzert.) Würdig ^cheil D . ^"^"' ^'^ "" ^^" ""b ^blen künst. Ionisch ^""N'-'" reichen Veranstaltungen der Phil-^^liederkm. ^ellschaft mit dem gestrigen fünften 7 NhM^ ä"tc aus, an dessen Spitze als Novität !^'tcr .. !5 ^"^ gemischten Ghor. Tenorsolo und "beZfri^? '" herrlichen Gedichte aus Fr. Nückerts !^Nert 6' "l"t R. Heuberger stand. Dies geist-^fslich ll!,f ? ^onlpositeur persönlich dirigiert, errang, ^ «5 ^^.l"h", einen großen, ehrenvollen Erfolg >«^ "den Herrn Heuberg er schmeichelhafte 3 ",'t ^. ""tet. Herr Adolf Grohmann erwies ^^lonlp? "sendeten Vortrage von Tschcükowskys ^e«te sfl ^ Meister auf seinen: Instrumente und Mlich 7-^wfalls der lebhaftesten Anerkennung. Den ^"tc,is., ^^ Mendelssohns Chorwerk «Die erste Koller? ' bas unter Musikdirektors Zöhrer "iM wten ln, "toij^j tov»i-i«.) Inhalt der ^liif^f "er: 1) Eine wichtige Errungenfchaft. ^ 3 «?. "e Kollegen und Kolleginnen in Steier. ^°lve '^ "" der Waffe in der Hand und in der ° ^3 ,? die Ammoniten! 4.) Kanzlei für die ^lhen ?-'"'"' kranken Standes-, gesellschaftlichen, ^isse' . ^^lschen, nationalen und politischen Ver° ^ ^ ^erein^., "visierende Stimmen. 6.) Zuschriften. ^ ^""teilungen. 8.) Inserate. > fto " °''z ert Dr. Leon.) Der rühmlichst be. .Kil ^"Mger Dr. Leon aus Graz wird am ! " tünsil "" "genes Konzert veranstalten. Die ^ttt^s 'Menschen Erfolge, die er auf seiner letzten ! ?llspreck rch Deutschland und Oesterreich errungen ^ besuch ^? .""" genußreichen Abend; daher kann ei ^ "'^ nachher cilori» l^u» «t bauor ^>li^, °hne Q - ^"^" Foerster. Beim Hochamte um lh ^ ^ ü li ^^^' ^^^l>, in nollorom 8lluet,ÄN Olt«-^"w v." ^°" ^l"ton Foerster, Offertorium Im-^^^^Fr. Witt. ^ ^ VeschäfisMung. ^^""gen" ^ , ^ nnflcutc.) Firmen, die Handels-^tl^ der ^-. Rußland unterhalten, erhalten im ^el'^gen ^^lgen Handels- und Gewerbekammer >^s ^. wer die Rückwirkung des ostasiatischen ^^z^ussischcn Markt.___________ ^kH Telegramme 'Megraphen-Korrespondenz-Kureaus. ^ ^ri^ "'lftsch-japanische Krieg. ^'''j^ Aoko'l^^' ^"ö. Der „Lokalanzciger" mel-^3 Äuttl ' ^um letzten Gefecht war die > ^c. ^ Ul großer Stärke, nämlich fünf Li-^ °lüi, ^ Kreuzer und zehn Torpedoboote, '^^, Di,' ,'"^. der Lanodefestim'NA'n ansge-. > ^gc al!, r'^^"' Schiffe „lusjten uiwcrrich- ^'"^lt ii'^v^"^' ^ll' Bericht des Admirals ^s^ lnanm. ' Seeschlacht bei Port Artur mit: ^°?^t lvm ^ bie vercilnate Flotte wie es , ^^"l, s ^'" Abteilungen von Torpedo- "t^s biI^'^l!" s'ch vor Port Artur vom ^>' w"s""^"^'- ^bnlcich unsere Torpedo- "M-end dieser Zeit dem fei üblichen Feui!r auogesctzt luureli, erlitten sie doch leine Beschädigungen. Um « Uhr morgens tam das Geschwader in Sicht Port Arturs und am selben Tage wurde die Flotte nach der Taubenbucht beordert. Die Linienschiffe „Tuji" uud Iaschima" erhielten Befehl, eine indirekte Beschießung des inneren Hafens vorzunehmen. Während der Beschießung kamen die feindlichen Schiffe nach und nach aus dem Hafen heraus. Als die indirekte Beschießung aufhörte (etwa um 9 Uhr), waren fünf russische Schlachtschiffe und vier Torpedobootzerstörer zu sehen. Wir waren der Ansicht, daß der Fciud durch eine Bewegung den Versuch machte, uns an die Forts heranzubringen. Der Feind beschoß uns gleichfalls indirekt von seinen Schiffen aus. Seine Geschosse fieleu zahlreich in der Nähe der „Tuji" nieder, richteten aber auf unseren Schiffen keinen Schaden an. Etwa um 8 Uhr zogen sich unsere Schiffe zum Hafen zurück. Katholischer Tchnlvereiu. Wien, 25, März. Heute fand die Fcswersaium lnng des katholischen Schulvereines unter sehr guter Beteiligung statt. Entschnldigungs-, bcziehungs' weise Begrüßungsschreiben hatten unter anderen ge sendeti die Erzherzoge Franz Ferdinand, Ludwig Viktor, Ferdinand Karl und Otto, die Erzherzogin nen Maria Theresia und Maria Annunciata, Mi' uisterpräsideut Dr. von Koerber, die Minister Har-tel, Bölim Bawerk und Bürgermeister Dr. Lueger. Nach den Festreden und Erteilung des päpstlichen Segens wurde die Versammlung mit Hochrufen auf den Kaiser und Papst geschlossen. Ein Protest der französischen Regierung. Pari s, 25. März. Wie die Agencc Hava» ans Nom meldet, hat der französische Botschafter über Weisung des Ministers des Aeußern. DelccMs. und des Ministerpräsidenten Combes dem Kardinal Staatssekretär Merry de Val einen energischen Pro test gegen die Angriffe überreicht, welche der Papst in seiiler jüngsten Ansprache an die Kardinäle gegen die französische Regierung gerichtet hatte. Die Reise Loubets in Italien. Paris, 25. März. Der Senat und die Kam» mer nahmen mit großer Majorität den Kredit für die Neise des Präsidenten Loubet nach Italien an. Im Laufe der Debatte protestierte in der Kammer Castcllane gegen den Besuch Loubets im Ouirinal, der gleichsam der Dynastie, die das Papsttum be-raubt, die Weihe gebe. Der Präsident rügt diese Worte und erklärt, die französische Nation wird in der Gesamtheit dagegen protestieren und in diesen Worten den Beweis der inneren und äußeren Gefahr erblickcu, gegen die sich die ganze republikanische Partei wappne. - Im Senat führte Delcass^ gc-genübcr der Rechten aus, welche an der Beratung sich nicht zu beteiligen erklärte, der Besuch bedeute für niemanden eine Beleidigung. Pest in Johannesburg. John n ne sb n l g. 25. März. Die Zahl der pestverdächtigen Farbigen beträgt K9, die der Weißen neu». Visher sind 50 Farbige und 5 Weiße der Seuche zum Opfer gefallen. Deutsch-Südwestafrika. Berlin, 25. März. Einer Depesche des Gou-verueurs Leutwein zufolge ist Major von Estorff gestern in Otahandja eingetroffen. An« Omatako-Berge wurden am 16. d. die Hereros zurückgeworfen. Die Dentschen hatten zwei Tote und zwei Verwnn-oete; die Feinde hatten etwa zehn Tote. Große feind liche Massen befinden sich am Wasserberg, am un tercn Omummba und am oberen Swakop, Prügelstrafe für gewalttätige Verbrechen. Kopenhagen. 25. März. Der Folkcthing hat in zweiter Lesung mit 57 gegen 82 Stnmneu den Gesehentwurf, betreffend die Einführung der Prügelstrafe für gewalttätige Verbrechen, angenom men. nachdem er einen Abänderungsantrag, nach welchem die Prügelstrafe durch Strafarbeiten ersetzt werden soll. mit 5ä gegen 50 stimmen abgelehnt hatte. P r a g, 25. März. Die Taufe des neugeborenen Prinzen Windischgräv wurde heute um halb 12 Uhr mittags vorgenommen. Als Tanfpate fungierte in Vertretung Seiner Majestät des Kaisers Erzherzog Franz Salvator. Der Täufling erhielt die Namen' Franz Josef. Maria, Otto. Antonins. Ignatius. Oktaviann5. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. " 5« ! ^Z" ö« «. . «„ficht s3Z ... ^u.N, 734^3 5 4^S. schwach Regen ^ 9 . nl>. 736-4 40 O. schwach > bewölkt 7U.F. 738-5 4 1 ONO. schwach! bewölkt 25. 2 » N. 739 2 8 6 NNO. schwach! bewölkt 4 0 U. Ab. 739-8 > 6 4^ NO. mäßig i Regen 26.< 7 U. F. f 739 3 '5"4« ONO. schwach , bewölkt" i 10 2 Das Tllffesmittel der TenHeratur vom Donnerstag 4' 0 °, vom Freitag 6 4", Normale 5 2«, bezw. 5 4°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. SuBbahn-Restauration. Q * Heute und morgen .Vii««»N<*liaiilv des berühmten Salvatorbieres. Hochachtungsvoll (1213) Südhnhni'csliiurutenr. Frühlingskar. Die ersten Frühlingswochen sind gewöhnlich die Zeit, in welcher nach einem Korrektiv für die durch die Lebensweise im Winter häufig hervorgerufenen Störungen in den körperlichen Funktionen gesucht wird. Für diesen Zweck ist U 1 W Qj# ^T^*—---- mstflürllekw mS ¦ ^ aJkallaeher -------- Sk\iEBJBK\lWl sowolil zur selbständigen Hauskur als namentlich auch zur Vorkur für die Bäder: Karlsbad, Marien bad, Franzensbad und andere Kurorte von ärztlicher Seite besonders empfohlen. Niederlage bei den Herren Mlohael Kastner und Peter Launlk in Laibaoh. (1214) % (1212) ------------------------------------------------------------------- I Die Endesgefertigten geben tieferschüttert l allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigst« > geliebten Vaters, bezw. Schwieger- und Großvaters, ! des Herrn l Franz UaUtsch I l. k. jub. Oberlandesgeiichts.Hilfsämterdirektor l welcher nach kurzem Leiden, versehen mit den heil, > Sterbesakramenten, am 25,. März um '.) Uhr uor° > mittags in seinem 92. Lebensjahre sanft verschieden,ft. > ! Das Leichenbegängnis findet Sonntag, oe» > ! 27. März, unl halb 4 Uhr nachmittags """ Trauer. > ! hause Komenskygasse Nr. 10 aus auf den Fneoyos , Pfarrkirche zu St, Peter gelesen werden. > Laib ach. am ^5. März 1904. > Karoline Huber, geb. Isatitsch, Tochter. - ß Eduard Huber, steierm. Landesburgerschullehrei, > Schwiegersohn. — T>r. Eduard Hubcr, l. u. l. > »tegimeulsarzi; Dr. Adolf Huber, Rebatteur; » Kraul Isatitsch, Nudols Hnber. Enkel. Laibacher Zeitung Nr. 69. 568 26. März1^> Angeloiumene Fremde. Hotel Elefant. Am 23. März. Lorenz, Deutsch, Wulaud, Kolleuz, Drucker, Mahner, Weiß, Urbach, Kestler, Vraun, Reisende; Howarth, Home, Private; Liesenberg, Schauspielerin; Schranz, Fabrikant; Dem's, Dreibholy s. Frau, Kflte., Wien. — Vasch, Grünwald, Auflnuth, Pick, Kopniann, Reisende; Mauerhofer, Ingenieur, Graz. — Depiera, Advokat; Fuchs, Reisender. Trieft. — Kubics, Reisender, Prag. — Neducd, Privat, s. Fa« milie, Klagenfurt. — Dolinay, Nedaktellr, Budapest. — Bartel, Kftn., Ratlsova. — Mayländer, Kfm., Fiume. Hotel Stadt Wien. Am 23. März. Firisenich, Gutsbesitzer, Udine. — Orter, Kfm.; Hüttenmilller, Fabrikant, Stuttgart. — Vremc, Klavierfabrikaut, s. Familie, Trieft. ^ Vuxbauut, Fabrikant; Leben, Beamter, Vrünn. — Scherpe, Schön, Wolf, Rommer, Venich, Fuchs, Pollat, Grünwald, Gultrer, Beer. Michl, Hipper, Schiinhauser, Krauß, Weig, Neudold, Iellinek, Bernardiner, Schafranek, Brandl, Me,. Wien. — Fellncr, Mang, Me., Frankfurt am Main. — Stäber, Bähning, Kflte., Dresden. — Brestowsly, Chemiker; Höger, Beamter; Vreul»^ Ingenieur, Graz. — Goetzl, Fischer, Kflte., Agram. — Wunderlich, Bit-schofsly, Reisende. Prag. — Stransly, Fabrikant, Pilsen. — Ullmann, Kfm., Oedenburg. — Preisler, Kfm., Gablonz. — Reiß, Fried, Schwarzkopf, Me,, Linz. — Navaport, Kfm.. Vreslau. — Perko, Private, Borzsat (Ungarn). — Kamauf, Reisender, Wr.-Neustadt, — Ehrenstein, Kfm., Wels. — v. Perin, l. u. l. Vizeadmiral, s. Frau. Pola. — Böthe, Privat, Marburg. Verstorbene. Im Iivilspitale: Am 19. März. Marianna Geiger, Arbeitersgattin' 42 I., Issnliriti» onrnu. Am 2l. März. Gregor Pisler, Arbeiter, 30 I., «m- pl>^««iu» tliur., 1'uuyroul. Im Kinders Pit ale: Am 21. März. Franzista Males, Maurerstochter, 2V, 9', üloumßitis, I^llclilnluuii!,. Im Siechenhause: Am 22. März. Ignaz Mlinar. Gärtner, 37 I,, 'lu-borcula». nnlm. JLÄ*^^^*^^unuberf rossen bei: ¦ÜLUmLJUUH Brechdurchfall.Diarrhöe,Darmkatarrh £ - Vorraiig in Apotheken u. Drogerien. ==:' Zu Versuchszwecke halbe Dosen a 1 Krone. ; Den P.T. Hebammen stehen Probedosen u. Broschüren 'gratiszor Verfügung in Central-Depöt F. BERLYAK, I— Vif i< ii f.Weihburqqasse ^7-1^—M (1020) 4—1 im jp Ii * 1 DAS BESTE** NATÜRLICHE BITTERWASSER §[l EIN NATURSCHATZ VON WELTRUF. MILD, ZUVERLÄSSIG. ji besitžer:ANDREAS SÄXLEHNERbudapesi iuk. Hoflieferant, l Spitzenvorhänge für fl. MO. 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Lb3^ «-54'> ^-—————i^—— >Uu •*»„, > ^21^" -u-xi-ä- Verkauf I,it."' l*l'»M«lmilor«ii, Vrlorllttlen, Akllcu, ^S) ••*" •"««•, Dcvlten unrt Viiluten. ^^^^*--^^ r-"a -Versicherung. Bank- "U-nca. "WecL.sler-Gesch.aft Privat-Depots (Safe - Deposit*) Verzinsung v«n Bar-Einlagen Im Kenti-Kirrtnt- und auf Bln-Xinli.