Nr. 97. Freitag, 30. April 1909. 128. Jahrgang. MilmcherMIMm «Lli ^"^nsprris: Mi» Poftversenbui'ss: gnuzjälilin W X. hllllijäl,!!« ,5 K Im Nontor: glliizjahna ^ > "°wlnhrli, n X, ssiir dir i^istsN»»« i»s Hai,« ncmzjcttirin 2 K, - Ansertionsgtbilhr: ssNr Urine Iülslats . b>« z>, 4 Zcilc» s.U»,. «rükerr per ^rilc 12 l>; bci öslcren Wirdl-rholunsssn pn Zsilr « d. ^ ^ Vir »Lail'nclüv ilns!r Nv, L<>. Eprsäiftiniden bsl »iiballioi, vui, « bis 10 Uhr ^ vl'rnntwss«, U!,Iran!irl!r Vrirfr wslbl» nick! «»nriilmmir», Ml»ulslrip,„^ ,z^ Dillvnw. vom 22.-23. April 1909. "r. 48 'Voltszeiwuss. vom 21. April 1909. i!)Ng "^ zur Nr, «l! «I.' ^Kc, H^iß«. vom 17./1». April ^r. II «i^. vom 22. April 1909. "r. i! .D^vo^nili. vom 21. April 1909. "r-^ 'Lwvodiü' V<8tnik» vom 20, April 1909. ^ Avr l i< '^"leubcrgs Illustriertes Tonntagsvlatt» vom ?/' 21 .Deutsche Leipaer Zeitun». vom 21. April 1909. 1809 ^) "Vkoobeeus Ul-»(!niok6 ^igt^. voul 22. April A-1« «8tr^ l,i8ll<: ?rl^ lil-u/j. vom 24. April 1909. lr, 7 .Deutsche Arbciter'Stimmc, vom 24. April 1909. ^ " «öionukl» uunl 24. April 1909. Nichtamtlicher Geil. Der neue Mnanzplan. Wien, 28. April. hmlll^ ^" heuligen Sitzung des Abgeordneteii-^lnd.'r ^"'^'" die GesetzenOvürfe, betreffeiid einige lvei>„, !^" ^"' Bestiininungen über die Branut-st^,'^'N"lcnuiq, lu'ln'sftnd dic Vrliöhunq dcr Vicr-lvcis.n, ^"'^ bcircsscnd dio ^curcqolunsi d^'r Üdcr-l'nd V "^'^ StWl5mitlcln an die ^cnidcsfonds i„i,. ' em^cbmcht. Seine E^zcllcn^ der Fiimnz-3üor ' ^'' ^l^"' ^u Vi linst, crqriff das ^toi/t^^ ^'^' A"rl«Mn eingehend zu cilliutern. (5r lue ,/'l "^ '-'^' ^"^" ^'^' Rcqicrunl-l (icqcnwärliq stcr , s!/"flichcr Üdcrlcqun^ geschchc. T^'r Mini. Nuw ^/^"'le, es sei nicht richtig, dan die Sanic-^r'd> ^ndcsfiimnzrn nnr einen soqenannlen k''''cv>^^ bie Durchsiihrnng eines liroßen fis-dns,' ,.^ ^lnnes fiir den Staat abgebe, und saqte, ill!>i,. '/^"' Ttaat durch diese Vovlaqen ein Plus nis.> ^" ^umahmen anstrebe, dies aus dieErfurder-T'e l5."' lN'sll'ärlisien Politik zuruckzusnhrcn sei. sich ,^ '"^'misse der auswärtigen Politik werden fern. <^ "'"",, ^ Millionen >ironell jährlich bezif-lich^'^"' Minister verwies daraus, daß der jähr-'lusa^s ^'""'äuwachs desStaatsdudgets 1W, der .^roi^ "/'^'»v'ichs rund jährlich 1li5 Millionen ^llcm ^-'^^ ^ ^"^ lr>i'l' uns nornlalmästig in iftlils',. ,."?'^ befinden, u,ld betonte, daß wir ^hei^.'^" Ulid spareli loerdcn. Zu dein normal nii^lj^'' ^l'fi^t tommt eine neue große Nusgabe, 'hrcr?>. "^"ige, Ums die Länder zur Deckung ällbrin^'^- ' "us ihren eigenen Mitteln nicht auf-U'sqc m ! ''"stände sind. ' Dieses Defizit beträgt l^iird' " "" Millionen Kronen. Der Minister ^Ninm'i, pelvis', begrüßen, wenn praltische ^>>n der dirm^'^?"^ loürden, wie durch eine Erhöhung ^r nln,^> / Abgaben eine geringere Heranziehung lung d,r^'"'^"t^n Vevöllerungsllassen zur Dck-'"üssc ns!. ^"^^bediirfllissc erlnöglichl würde. Er side d,e beste Gelegenheit hiezu, weil alle Landesblersteuergeietze ^niil Ende Dezember ihre Wirl,amlen verlieren, ^en Ländern sollen folgende Betrage zugewendet werden: zunächst 12,Wl,.M'0 kronen aus den direkten Steuern, dann der Enatz der .12 Millionen sur die Landesbiersteuer und der,en,ge Anteil an der Branntweinsteuer, den die Lander »chon bisher hat-len mit ^0,7l»0.W0 Kronen und überdies 41 Millionen Kronen, die der Staat den Landern znwen-det, im ganzen also Ml Millionen Kronen, wozu noch eine alljährliche Steigerung von 2 Millionen durch neun Jahre kommt. Aus der erhöhten Branntwein- und aus der erhöhten Bierstcuer werden demnach nach Abzug der angeführte!, Posten für den Staat 2! oder 22 Millionen Kronen resultieren. Wenn von einem Plus von l!4 Millionen 41 Millionen den Ländern überwiesen wird und zirka 2:i Millionen dem Staatsschätze zugute kommen, so kann man gewiß dem Staate nicht den Vor-wurf machen, daß er fiskalisch vorgehe. ^n Besprechnng der Branntweinsteuer betonte der Minister, daß das System der Bonifikationen aufrechterhalten werden mussc, da dieselben nichts anderes seien als die sogenannte Degression beider ^teuern ^n der Vorlage des Frühjahres erscheinen die Bonifikationen um vier Kronen reduziert während in der jetzigen Vorlage nnt Rucksicht darauf, daß Ungarn die Bonifikationen für die nächsten fünf Bctricbspcrioden um eine Krone höher be« messen hat, auch bei uns sowohl für das Kontingent als auch für das Ertöntingent für die nächsten fünf Vetricbsperioden um eine Krone erhöht wurden. Die heute eingebrachte Vorlage erfcheint auch geeignet, die kleineren Brennereien vor einer übermäßig erhöhten Steuer zu schützen. Was die Frage der Komingemvcrtcilung auf die neu entstandenen landwirtschaftlichen Brennereien anbelangt, so sind außer den« in der vorjährigen Vorlage auf Kosten der industriellen Brennereien den landwirtschaftlichen zugcwicfenen 1(1-Hellerkontingenl weitere fünf Heller diesen zugewendet. Auch wurde die Bestimmung, daß eine landwirtschaftliche Brennerei auf gutem Boden nicht entstehen darf, beseitigt. Nach der neuen Vorlage obliegt es der Entscheidung des Ackerbau- und des Finanzministeriums, ob in irgend einem Gebiete ohne Rücksicht auf die Qualität des Bodens eine landwirtschaftliche Brennerei entstehen darf oder nicht. Der Minister betonte, daß es sich bei diesen Bestimmungen nicht darum handelt, den Agrariern zu schmeicheln, sondern die berechtigten Bestrebungen der landwirtschaftlichen Brennereien, die einen wichtigen Teil der Branntweinindustrie bilden, zu schützen. Das Bierstenergesetz ist in bezug auf die Technil gar nicht verändert, weil ihm die Erhöhung ais solche die entscheidende ist. Wenn die beiden Konsumsteuergesetze beschlossen werden, so ergibt sich hieraus für den Staat ein Mehrcrträgnis von 22 Millionen Kronen, serner aus der Progressiven Erbschaftssteuer eine Mehreinnahme von 1 >derliches halte, zu der Liebe des Mannes zur Frau. Da er fürchtete, daß Manou, die sehr schön ist, sich in eineil anderen Mann verlieben könnte, bal er die Eltern des Mädchens um die Erlaubnis, die Tochtcr heimführe!, zn dürfen. Die Eltern hatten dagegen nichl^ einzuwenden, und die Hochzeit fand statt. Vis jchl sM Manou allerdings jeden Morgen noch mit den Schul' büchern in eine Privalschule, lind sie ist anch nur »on»' nell eine Frau. In zwei Jahren aber wird Frc>u Manon die Schule verlassen uud an der Seile ihl^' Mannes in das wirkliche Leben treten, Reisen »»<"' nehmen und ihm seineil Haushalt führen. — lDie Opfer des Ttras;enverkchres.j Auö 2"»-don wird berichtet: Eine soeben erschienene ofsizicllc Statistik gibt einen interessanten Überblick über d>c Zahl der Straßenuusälle und die Opfer des Stvahc»» Verkehrs in England und Wales. In den acht Monate» von, Mai vergangeilen Jahres bis Ende Dezember si»e nicht weniger als 746 Personen durch Slraßeillmfällc getötet worden; davon entfallen anf London 1W Oc-tötete. Insgesamt ereigneten sich 17.973 Unfälle, dcwo» 9515, also mehr als die Hälfte, in London. Die Motor» räder und Automobile liefern etwa ein Viertel dcl Fälle, während die von Pferden gezogenen Gefährt einschließlich der Straßenbahn und der Omnibusse s>u sich mehr als die Hälfte iu Anspruch uehmen. Als du' gefährlichste Form des Verkehrsmittels erscheinen t»e Antomobilomnivusse, und die durch sie verursachten U»' fälle nehmeil eher zu als ab. — Wn FlugmaschineN'Omnibus.) Unter de» Vewerbern um den' Preis vo» 10.000 Pfnnd, den der „Daily Mail" für einen Flng zwischen London und Maiichester angesetzt hat, befindet sich seit kurzem eM Amerikaner namens G. L. O. Davidson. Davidson '.p augenblicklich beim Nau eiuer Flugmaschine, die, da st^ sür zwölf Personen Platz bieten soll, wirklich de» Namen Omnibus verdient. Seil dein Jahre 1897 bc> schästigt sich der Amerikaner mit der Lösung des Flug' problems. Im vergangeneu Jahre hat er angeblich bc> friedigentx' Versuche mit einem großen Modell au?" geführt und innerhalb eines halben Jahres soll sciu/ Maschine fertig sein. Da die Kosten für eine so grM Flugmaschine recht erheblich sind, muß der Ameritci»^ wirklich großes Zutrauen in seine Erfindnng scM-Er behauptet, daß der Flug von London nach Ma»' ehester etwa drei Stunden danern wird, und macht D) anheischig, ihn ohne Zwischenlandung auszuführen. D»c ganze, Maschine ist im größten Maßstabe angelegt »>'" wird nicht weniger als vier Tonneu wiegen. Ihr Molo! hat eine Leistungsfähigkeit von über 1W Pferde!räste»> — lDic gefährlichen Hüte.) Kürzlich versuchten ""' Suffragetten von Illinois eine ParlamentsiiwclsM nach englischem Muster, indem ihrer 1l><«1 tosend l»n demonstrierend in die StaalSlegislatur von Illi'w'5 eindrangen. Diese Slimmrechlsbewegung hat nun ei»c" sehr merkwürdigen Geset.'.eulivurs znr Folge gehabt. Dcl Senator Henlon behauptet, daß eiue der Demouslra»' linuen ih», als sie an ihm vorbeiging, in Lebc»s' gefahr gebracht hat. Sie trug einen enormen H»t, ^-' dlm eine enorme Nadel hervorragte, und brachte dc» Senator mit dieser Nadel eine enorme Kratzwnndc lic'l, so daß er beinahe eine Vlnlvergislung bekam. Scncu^ Heuton hat nun eine „Vill" eingebracht, laut der zcdc Mensch sür das Tragen, Fabrizieren, Verlausen "dei Ausstellen vo» Damenhüten mit einer Strafe vo> 500 bis 1000 K zu belegcu sei, wenn dieser H»l ""). als 54 Zentimeter im Durchmesser hat oder mil ""r Feder, Agraffe oder Nadel geschmückt ist, die »x'hl "^ Feuilleton. Am Franzoscnstein. Original »Roman von Erich Eben st ein. (7. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Hans antwvrtete nicht. Er hatte seine Wanderungen wieder aufgenommen in dem dunklen Zimmer. Barbara aber erhob sich von ihrem Fensterplatz, faltete ihr Strickzeug zusammen und sagte: „Und nun gute Nacht, Hänschen! Schlaf' wohl die erste Nacht daheim und laß dir kein graues Haar wachsen über dies oder jenes, was ich dir erzählte — es lebt sich doch wundersam gut in Winkel, und so schön tann's dir nirgends gewesen sein als hier zwischen den Bergen, wo deine Heimat ist." Hans stand noch lange am Feilster und blickte traumverloren hinaus. Nein — so wundersam schön war's wirklich nirgends sonst! Wie die Nasser mächtig rauschten uud der Atem der Nacht darüber hin« wehte gleich einem stummen Lobgesang! Nie eine linde Hand, die alles Wilde sänftigt, so ruhte ihr Frieden über der Erde. Mehr und mehr schwand die Beklommenheit, die sich allmählich gleich einem eisernen Reifen um die Brust des jungen Mauncs gelegt hatte, und er atmete durstig die Luft der Berge ein. Morgen, wenn die Tonne schien, dann hatte ja alles gleich ein anderes Gesicht. Haß und Liebe der Menschen ging unter in ihrem Glänze, aber Berge, Wälder, Bäume und tausend liebe, nie vergessene Plätzchen standen auf und grüßten den Hcimgekehrten als alte Freunde. 3. Kapitel. „So ist es gewesen, Hans!" sagte Jakob Paur drei Tage später zu seinem Sohne, als sie in der Stube des Alten zum erstenmale von Geschäften sprachen. „Ein glücklicher Lotteriegewinst. Mit dem Haupttreffer habe ich mich dann auf einmal rühren können. Zulaufen, verbessern, ncucinrichlen, das; es eine Freude ist. Und darum sieht es heute in unseren Hüttenwerken besser aus, als in allen anderen des Landes." Hans atmete auf. Er begriff selbst nicht, warum ihm auf einmal etwas wie eine Last von der Seele fiel. Und der Alte fuhr fort: „Natürlich braucht das keine Seele hier zu wissen. Nicht einmal Barbara habe ich davon etwas gesagt; aber du bist ja der tünftige Herr, warum solltest du nicht llar sehen?" „Ja, Vater — das einzige, um was ich dich bitte, ist: las; es immer klar sein zwischen uns! Ich will dein Werke meine ganze Kraft weihen, aber du sollst Hand in Hand mit mir gehen ill allen Stücken!" sagte Haus warm und fuhr sogleich fort: „Ich habe vieles drüben gelernt, was uns hier von Nutzen sein kann; die Eisenindustrie in Steiermart wird nur zu bald gefährdet werden durch englische und amerikanische Konkurrenz, und mancher, der heute noch stolz mit dem Geld in der Tasche klimpert, wird in wenigen Jahren ein Bettler, wenn er seine Zeit nicht versteht." „Ganz meine Meinung!" nickte der Alte und strich bedächtig seinen langen weißen Bart, während aus seinen verkniffenen Augen, die gewöhnlich nur flüchtig über die Dinge hinweggingen und nirgends eilten festen Halt fanden, ein wohlgefälliger Blick auf den Sohn fiel. „Ich sehe, du hast etwas gelernt." „So hoffe ich. Aber der moderne Betrieb erfordert auch, daß er bis ins kleinste auf moderner Basis errichtet wird. Ein gedeihliches Zusammenwirken von Arbeitgeber und Arbeitenden ist nur dann möglich, wenn letztere gern und freudig arbeiten, wenn sie ein Interesse an der Sache haben. In dieser Beziehung fcheint mir, ist hier noch vie nachzuholen." , Der alte Paur stand auf. Er war um e, u»> halben Kopf kleiner als sein Sohn, und seine M' stalt hatte etwas Klotziges, Plumpes. „Was mein du damit?" fragte er lauernd und betrachtete oc^ dicken Tiegelring all seinem rechten Zeigefingci^ 7" „Daß wir auch für die Arbeiter moderne ^u^ richtungen schaffen müssen. Das Lebeil, welches I führen, ist kaum ein menschenwürdiges zu nenn«. ' Es gibt weder Unfallversicherung, noch Krauls kassen, keine Altersversorgung, nicht einmal euu eigenen Wcrtsarzt haben wir. Auch bleiben o» Löhne weit hinter dem zurück, was man andersm bietet." ^ Des Alten Gesicht war zuerst fmstcr gcw^ den, dann glitt ein spöttisches Lächeln darüber y' Jetzt saglc er in einein Tone, der keinen K>'o> spruch zuließ: „Mit solchen Dingen, mein ^'"^ bleibe mir gefälligst vom Leibe, davon verstehe mehr als du. Unsere Arbeiter, die sich h'" "Us^ Umgegend rekrutieren, wissen gottlob nichtv ^ dem neumodischen Zeug, und ich habe ^"!^,,M zeit streng darauf gefehcn, daß lein fremder >"H,i von außen kommt. Die meisten können laum ^ und schreiben, und das ist gut. Ich ""'"' ' ^ hüten, ihnen Dinge in den Kopf zu st'lM' " „,,d nur dazu führen würden, sie zu "'gangen' ^ mir am Ende mit dem Streik zu drohen, ^l"" Herzog hält's fo." ^ i.in!" „Vater — das kann dein Ernst nicht ," ^ „Sehr sogar. Ich habe selbst von d" ^ ,M gearbeitet, und auch für mich hat's au "' ^, gegeben. Und es war gut so. Ich hab's we, ^^ bracht als mancher andere. Meine ^"/',e^ ^." chcn's nicht besser zu haben, als ich's selb" ^ „Aber das ist — das ist — -"" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. i)7. 861 30. April U1W. ^ Zentimeter iiber den Hutrand hinausragt. Nei der» Wcn Strafe soll der Gebrauch von ausgestopften -"Min, von Schlangenhanl nnd anderen Tierbesland-tcien, die eine Vrntstätte für Milroben bilden, ver-Men sein. Die Gattin des .Herrn Senators, die selbst Maiienrechllerin 'st, billigt den Gese<;en^» ernennen- ^. Iu Generalmajoren die Obersten: Johann ^'tler Eisler von Eisenhart, überloniplett im IN 3, ^Mmmidanten der 11. Infanteriebrigade; Joachim ^ti^, überfomplett im IN l7, Commandanten der ^.^birgsbrigade, „nd Nndolf Heß, übersomplett im "" "6, Commandanten der 12. Insanteriebrigade; ,., i^u O b e r st e n die Oberstlentnante: Johann Fre»), '°Mu!»pll>u im DR 5, Präses der Nemontenassenl-Nu'ssio,! ^ Franz Nnprecht, Commandanten des 7>, Zu O b e r st lent n a n t e n die Majore: Franz Wrissu„i Edl. von Etschthal des IN 27, Otto No- UM) des IN 97 beim IN 99, Nichard Mayer des >i" 7; r. , ^i Majoren: den Hanplniann im General, n^. ^ Alfred Freiherrn von Waldstätten, General-«oschef der 28. Insanterielrnppendivision, die .Haupt-R«n '^'ch"rd Ezernmck Edlen von Eichenfeld des W^ 20 l'eini b..h. IN ^. Vinzenz Doppelhoser des 5^7, Johann Nechlvatal des IN 87, Philipp Gheri ^>M 17 beim IN 88, Nichard Pig des IN 87 beim ^/9, Wilhelm Edlen von Maschle des IN 7, Olhmar "«ller des IN 87, Theodur ObraezM) des IN 97. A?5 Schübinqer des IN 27; deil Nittmeister Ladis-"'-' Chevalier Nnz de Noras des DN ü; ^ , ^»m Mi l i tärrechnnngsrat den Militär-28 '^"^"berossizial Lnlas Pestator der Indendanz der 2 '^"santerietrnppendivision ^'' der I»<^>ldanz des «„, ,öu H a n p l l e » l e >l: die deni Generalslab zu-M ^ ' Oberleutnante Adolf Vär, übersomplelt im kom. > '"^ ^arl Niller Plentzner von Ccharneck, über» «i> Ditl! des I^li 17, Otto Edlen von Nerla o,^. ^>>i 27, Villor Freiherr» von Schmidburg des ^u. ' ^''lar Galle des IN l7, Panl Freiherr» von G 'U'!'t>ni des FIA 7, Ednard Lehulai», des I^ii 47, iis,,.'U'U'd Kern des IN 87, Nudols Pfeiffer v. Inberg, t^..,'"''plell im IN 17, Lehrer an der Infanterie-^ "lel,,shi,^ in Königsseld, Oslar Kellner des IN 97, Er? ?^"'i ^dlen von Felel») des IN 86 bein, IN 27. von Stacke des IN 87, Karl Perlheil des des <>^ ^mi! Schieschnel des IN 7, Friedrich v. Kantz Lelis ^"' Emanuel ,^raj<^es, überlomplett im IN 97, ^er an der Insanlerieladettenschule in Marburg; Vr<^ Oberleutnanten die Leulnante: Adolf ^.F^es FIU 19 beiin FIN 7, Gnstav Schuiidl des Ät »^ < ^'""ä H"'l! des IN 7, Nndolf Knbal des Ln,.„, / ^'l>^ fröhlich des IN 7, Emmerich Edlen von Mlt..»"'^ ^' ?iIÄ 29 beim IN' 71, Ernst Hos-Mei, '' "'''^ 47, ^-ranz Kopriva des IN 47, Viltor I»t «"". ""', Tinti des IN 7, Enqen Pitlori des Jilt «-' '^""nch Por-V- des IN 47, Josef Jonas des vv„ ?).Vldo!s ^iribnitzlli des FIÄ 20. Nndolf Nitter Äls^" U'' des IN' 47. I.^uaz Hauusch des ^IN 29, bril» >?/'^lN' drs IN' 47. ^liichard Preis; des IN' 47 feld d^i^, w'rdiuand Nitler Pittoni von Dannen-Hcilili„ "^^ ^, ^ranz Evitlovi<> des IN 87, Friedrich hrrr,, . """ ^anzenauer des IN 27, Friedrich ^rei-do» w "" Maasbnr^ des IN 47. Alois Eosulich Edlen A-!ui>, ."'" ^"'s IN'. 97, Albert Schales des IN 7, Zilt 97 "u Doppel des ^IV 7, Alexander Ivacich des I3i ^^ "'o Dcttela des IN 27, Milan Mali<> des bes <>» / " ^ " " n l e n die Fähnriche: Friedrich Slrel ^es ^I! .7' Nl'dolf ^uli<' des IN 47, Adolf Wunsch ^l, '^ I,' ^lluis Gierliuqcr des IN 87, Geza Tu-I»t 44 k,'^N 11, Julius Seubitz des IN 27 bei», Miss' Adalbert Klaus des Jilt 27 beim IN 76, ^ranz Äl g" ^S IN 27 beim ^N 63, Anton Zej^et des des^^ ' ^u ^iitter des IN 87, Niuzenz Poto<'nis rini d'^ ^>,"""z 5eqa des IN 97, Maximilian Pe-Däuser ^'".^^ ^lois ^,'adeqlia des IN 97, illndolf NN 7 A ^'" '' ^"nz Terbe/.nil des HIV 32 beim Edle,, v.'.' ^"^ ^ziui des IN 17, Michael Uutanc ^ ^n ^ ^"^'"b"rq des IN 17. i ^'Nri.,,,^ ." " " allerie: zu Nitl m eistern die M ig '"U^ Friedrich Nitter von Schildenfeld des M ü- ',, ^!'^ D-'i 5, EM, Grafen von Götzen des ^''hrrr 5 ^^ ^' t n a n t e u die ^eulnanie: Artnr ^l ^tiedi.m." ?"lsUcter des DN 1 bein, DN 5, Nn-3<^t°r d? '^ D'" 5, Stephan Maday de Maros. , ^ 5. ^ Staats.uissenschasten, überlumplett >>u '"^wn." "'' an der Militärunterrealschule in Kis-'""n Cu ' ^^'^''""l den ssähnrich iIadcttenj: ^""te ^nsuqna des DN 5; in der ^-e I d a r l i I I e r i e: zum H aupt m a n n >en Oberlelttnant Franz Nausch des ^KN 7; zu Oberleutnanten die ^eulnanle Nudolf Auderle, ^iil^o Wala. Friedriä) Ballisch, Paul Arnold, alle vier >es ^sKN 7; i» der Ne serve: zum Oberleutnant den Leutnant Karl Adrario des IN 97; zmn Nitt-n e i st e r den Oberleutnant ^reiherrn Kübeä von Nüban des DN 5; im Offizierskorps der Anditoren: ^uiii O b e r st l e u t n a n l a n d i l o r den Majorandi-lor Friedrich Nil^eri, Justizreserenten des 3. Korps; im M i ! i lä rä rz t l i ch e n Offiziers-lorps: zn Oberstabsärzten erster Klaffe die Oberstabsärzte zlveiler Klasse: Alfred Schückinq, Koni-Mandanten des Garnisonsspitales Nr. 7 in Graz, Karl Neumann, Kommandanten des Garnisousspitales Nr. 8 in i^aibach; zu Stabsärzten: die Neaiuientsärzle Dolloren: Joses Krej^i des IN 18 beim HN 27 n teub r a n ch e: zum Mililä r r e ch n n n g s-.'be ru ff i z i a l der MilitärrechuungSoffizial Karl Proksch der Intendanz des 3. Korps; zu Äi i l i i ä r -r e ch n u n gs o f f i z i a l e n die Militärrechnnna.s. nlzessisten Anton Nößner und Andreas Nanter, beide c'er Intendanz des 3. Korps. Ernennungen in der t. l. ^ a n d w e h r: zn O b erst l e u < n a n l e n die Majore: Johann Pilsch. niann des i^IN Marburg 26, Albert Welle») des !^IN ^aibach 27, Silvester ^nlanovl'5 des ^IN Lai-bach 27 beim 5iIN Neusandee 32; zum Major: der Hauptmnnn Karl Vruner des ^IN Klagenfurl 4, der Nittmeister Anton Stamm des WN 5;' zu H a n p t l e l, l e n die Oberleutnante: Hein-rich Krippner des LIN 11 beim !^IN Laibach 27, ^ranz En^a des LIN Laibach 27, Dominil Düll des LIN Klagensnrt 4 beim LIN Ezernolvil; 22, Her-lnann Neubauer des LIN Klagensurl 4, Franz Thal» hoser des LIN Klagensnrt 4; zum O b e r leulnant der Leutnant Lorenz ^uster^i^, des LIN 27; zu Lcutnanten die Fähllriche: Vladimir Ja-vcrl, Artur Poßnigg. Slephan Sviloeossi, Anton Nuinpler, alle vier des LIN Laibach 27, Karl Herbe des LIN Klagensurl 4; in, nichtalliven S < and e znm Leutnant der Fähnrich Heeres-Vernssaudilorsaspiraul Doltor der Nechle Alexander Müller des LIN Klagenfurl 4; znm Stabsarzt der Negimenlsärzt Dr. Karl Stern des Landwehrlommandos in Graz; zum H a n p l m a n n r e ch n n n g s f >", h r e r der Oberleulnantrechnnngssührer Johann Schmilh des LIN Klagensnrl 4; zum L e u t n a ntre ch u u n g s s ü h r e r der Feldwebel Adolf Kau^ des LIN Klagenfurl 4 beim LIN Linz 2; im nichlaltiven Stand e zn O b e rlenl -»ant r e ch n u n g s f ii h r e r u dir Lentnanlrech-»ungsführer Franz Vrann des LIN Laibach 27 und Franz Torner des LUN 5; znn, H a u p t m a n n r e ch n u n g s f ü h r e r der ilberlen<»a»lrec1,nnngssnhrer Iofef Kalerl des Landes-gendlnnierielommandos Nr. 12 in Laibach; zn L e » t n a n t r ech n u n gs f ü h r e r n die Nlchnungsfllhrerslellverlreler Heinrich Pecha, Johann Panel, Nndols Havella, alle drei des Landesgendar-merielonunandos Nr. 7 in Triesl; zum N e ch n u ngsf ii h r e r st e l l v e r t r e t e r der Wachtmeister Franz Maril des LUN 5; znm Land »v e h r e v i d e n z o b e r o f s i z i a l der Landwehrevidenzoffizial Marzell Kronegger des LIN Laibach 27; znüi L a n d >v e h r e v i d e n z a s s i st ente n der Land»vehrbezirtgfeldn.'ebel Nudols Kump des LIN Lai-bach 27 lVezirsshanptmannschaft Tschrrnemblj. Weiters wurden ernannt: zum Oberleut-nantauditor der Lentnanl in der Neserve Ve-russaudilorsaspiraut Nudols Walland des IN 17 bei Überschnng in den Astivstand der k. s. Landwehr mit der Einte'ilnng beim Landwehrgerichte in Laibach; der Stabsarzt Doltor Gnslav Weißenstein des IN 27 zum Chefarzt der 4. Insanterielruppendivision; zum N echn u na. sführerst e llve rl rct er der Nechnuugsunterosfizicr erster Klasse Leopold Gö-derlc, überlomplett im IN 7, zugeteilt der Militär-unterrealschule in Straß; zum p r o v , soris ll» e n F r e g a l t e n a r z l der Assistenzarzt in der Neserve, Doltor der gesamten Heil-lnnde, Anton Nlechsteiner des IN 27; zu Assistenzärzten in der Nescrve die Neserve-Assistenzaeztstellvertreter, Toltoren der gesam-ten Heillunde, Hermann Frischaus des IN 47 und Georg Schuster des IN 17 zum IN 27, Karl Vayer vom IN 22 znm IN 27, Paul Hcrzberg vom 7 llvev Dlnoi'ü ^«iNuich). Tfitourcn in drn Ttciurr Alpen. I Schluß.) Diese tänschte unsere Erwartungen nicht: Holz war in Menge da, Petroleum in der Lampe, und bald brannte ein flackerndes Feuer in, Ofen, der mit den Schlangenwindnngen seiner Nauchrohre auch das lleine Schlafzimmer wärmte. In Kürze war es behaglich warm; Lnssi, der Koch, waltete, wie immer, trefflich seines Amtes — ein heißer Tee noch, dann wurde es still in der Hütte. Noch lag die Nacht anf dem farblos talten Schnee, als wir uns in der Frühe erhoben; nnr in, Osten lruch-tete es »vie der Wiederschein eines Niesenbrandes. Und dieser begann zn wachsen. Nach rechts nnd linls dehnte sich bald ein pnrpurleuchtendes Feuerbaud über den ganzen östlichen Horizont. Der Schnee begann purpurn z» leuchten. Endlich lam sie selbst — die Königin des neuen Tages — mit einem Schlage war sie da, und das Auge wandte sich schmerzend von der Herrlichleit ab. Schneebrillen heraus! Vor uns lag im vollen Sonnenlicht die Alpe Velisa Planina mit ihren 70 an uralte feilen gemahnenden legelsörmigen Hütten. Nald zugeu wir mit leichtem Gepäcl vom Dorf dnrch seindurchfrorenen Pulverschnee hinauf znr Nji» vica, dem höchsten Pnnlte des Plateans <1668 Meter!. In einer fleinen halben Stnnde war die Erhebung er-reicht, nnd staunend bückten wir hinüber anf die Hanpl. letle, die hell in der Morgensonne dalag, alle die Spitzen vom Grintavee bis znr Üjstrica, von der nur die oberste Spitze übers Plateau herüberleuchlet. Und nach Süden - da schweifte der Vlick ins blaue Meer der Unendlichseil. Nnr schwer rissen wir uns vom herrlichen Anblick los und sausten dann in voller Fahrt hinab aus das von Dolinen durchsetzte Plateau. Dann bald answärls, bald abwärts über die Hochebene bis zu den ersten schüchternen Nänmen und hinab am Waldesrande zur einsamen Alpe Konj^'ica, deren Hülle saun, aus dem Schnee herauslugt. Ein lurzcs Stück eben über die Alm. und dann fuhren wir erst in großem Nogen über steile Wieseuhänge, dann in eng» sten Windungen durch einen dichten Waldgürtel und zuletzt geradeaus in voller Fahrt zur Alpe Dul. Eine prachtvolle Stunde wnrde hier aus diesen, wundervollen Plätzchen verbrach«; bald war die glatte Schnec»Iäche ties zerfurcht. Von hier ließe sich, vorausgesetzt daß gs. nugend ^r,< zur Verfügung stünde, leicht Petelinjel <1832 Melerj, allenfalls Koni mit Stiern erreichen; man hätte stch vom Dul möglichst rechts gegen die Alpe N/.enit zu halten und von hier aus gerade auf die Petelinjelspike zuzustreben. Eine Abfahrt vom Dvl direlt ins FeistritMl dürfte wegen der steilen, dicht bewaldeten Hänge laum möglich sein. ließe sich aber immerhin versuchen. Wir stiegen den Weg der Abfahrt wieder empor. Der Schnee strahlte das volle Sonnenlicht blendend zurück; eine Erholung „Na Kriöu" war nun unser 'jiel. Paid sind wir wieder herunten und folgen »/' cren Spuren zur Njivicc,, um dann nach sausender Abfahrt bc, der Hütte zu landen. Nach der schne.d.gen Abfahrt schmeckte das KriWück famos; doch gleich s,nd wir Laibacher Zeitung Nr. 97. 862 30. April 1909. wieder aus den Stiern, die Hochebene ist ja so groß und es hat einen uilgeheuren Reiz, da herum zu wan» deln, bald bergan, so daß der Horizont sich weitet, und dann wieder flüchtig hinab in einc Doline, daß die Außenwelt blitzschnell verschwindet uiU» nur ein kleiner Himmclsansschnitt übrig bleibt. Dann »vieder zur Hütte und nach dein opulenten Mahl großes Reine» machen. Um 3 Uhr Aufbruch. (3s haudcllc sich nun um eine günstige Abfahrt. Wir beschlossen, den Abstieg östlich zu machen, um ins (.'rna»Tal zu gelangen. Zu» nächst strebten wir noch dem Poljanski Nob zu s1570 Meter), fuhren dann die Mnlde östlich von diesem hin» ab, querten hinüber zur „Mala Planina" nnd dann begann die eigentliche Abfahrt, eine der schönsten, die ich je' mitgemacht habe. Zuerst schnurgerade hinab über weite Almenflächen nnd dann, dem Sommerweg fol» gend, in »reiten Serpentinen durch schütteren Laub» Wald, weiter über eine steile Vlöße hinab durch ein (Nat. tcr auf einen tief verschneiten Hohlweg — und da sind wir schon beim Gehöft des Podkrajnik, des Höchstgele, genen Nanern, dessen Jungen voll Verwunderung unser niegesehenes, unbegreifliches Gefährt bestaunen. Nun noch ein gerades Stück und dann war der Schnee, zu Ende. Nicht gerade entzückt laden wir nun die Bret» tcln auf den Nucken und eilen den steilen, von Schnee» rosen umbuchten Steig ins Tal i^aga 549 Meter). Einem Holzwagen laden wir Skier und Nucksäcke aus und wandern langsam hinterher in den heiteren Früh-lingslag hinein. Dcr IommcrfahrpllNl dcr k. k. priv. Siidbahn-gcscllschaft. Wie alljährlich tritt am I. Mai die Sommerfahr-ordnung in Kraft. Die wichtigsten Änderungen gegenüber der bis 30. April geltenden Fahrordnung sind folgende: Die Züge 73 und 76, die gegenwärtig nnr zwi» schen Marburg nnd Laibach verkehren, werden bis nnd ab Trieft ausgedehnt, so daß hierdurch bequeme Tages» Verbindungen zwischen Marburg, Steiubrück, Laibach, Fiumc und Triest hergestellt werden. Zug 73 ab Mar» bürg 5 Uhr 33 Min.'früh, an Steinbrück 8 Uhr vor-mittags, an Laibach 9 Uhr 35 Mill, vormittags, ab Laibach 9 Uhr 45 Min. vormittags, an Triest 2 Uhr 5 Min. nachmittags. Zug 76 ab Triest I Uhr 24 Min. nachmittags, an Laibach 6 Uhr 18 Min. abends, an Steinbrück 7 Uhr 57 Min. abends, an Marburg 10 Uhr 28 Min. abends. Beide Züge haben Anschlüsse in Stein brück, Laibach und St. Peter. Die Schnellzüge I n uud 2 u, die in der Sommer» Periode zwischen Wien und Laibach verkehren, erhalten Aufenthalte in Hrastnik. Der Personenzng Nr. 33, der gegenwärtig den Schnellzug Nr. 5 in Ädelsberg ver» läßt, wird diesen Zug in St. Peter vorfahren lassen, daher ein allfälligcs Umsteigen in St. Peter zn be» Wirten sein wird. Der Personenzug Nr. 39 ssrüher 77) zwischen Marburg und Laibach wird um 10 Min. später gelegt. Der Schnellzug Nr. 4 kommt bei gleicher Ab» fahrt von Triest um 5 Min. später nach St. Peter, was die Späterlegung des Anschlußzuges Nr. 1601 nach Fiume zur Folge hat. Ebenso kommt der Schnellzug Nr. 1606 von Fiume um 10 Min. später nach St. Peter, wodurch das Intervalle znm Znge Nr. 6 nach Wien verringert wird. Die Personenzüge 1613 nnd l6l4 auf der Linie Ct. Petcr»Finme werden ebenfalls um einige Minuten später von St. Peter, bezw. Fiumc abgehen. Anf der Linie Steinbrück-Sissek wird der Persone»-zug Nr. 512 im Anschlüsse an die Züge Nr. 73 nnd 40 um 40 Minnten später gelegt, während die Züge 501 und 503 um einige Minuten früher verkehren. Auf der Linie Triest-Nabresina.Eormons wäre vor allem zu bemerken, daß bei den Zügen 22 — 1003, 1002 — 21, 1014 — 83, 1026 — 89 und 24 —1005 die Aufenthalte in Nabresina mehr oder »veniger gekürzt werden. Von Triest geht der Schnellzug Nr. 22 um 5 Uhr 48 Min., Nr. 24 um 8 Uhr 23 Min., der Persollen, zug Nr. 88 um l2 Uhr l0 Min. salso 5 Minnten früher), der Personenzng Nr. 96 um 9 Uhr l5 Min. salso um 5 Minuten später) ab, während der Zug Nr. 1026 — 89 von Venedig vin Monfaleone lalt 1W4__89) im; i», Minnten später von Monfaleone abgeht und um 3 Minuten früher in Triest eintrifft. Die Züge Nr. 1022 — 95 und 1024 — 97 liegen später, so das; ersterer um 11 Uhr abends nnd letzterer um 11 Uhr 50 Mill, nachts in Triest eintrifft. Die Haltestellen Lncinico und Eapriva zwischen Görz uud Eormons werden voraussichtlich erst im Laufe des Sommers >Ll».inieo möglicherweise schon Mitte Mai) znr Eröfsnnng gelangen, weshalb die im Fahrplane vorgesehenen Züge erst vom Eröffnungstage an dortselbst anhalten werden. Der Schlafwagen Triest-Mailand rollt ab l. Mai mit deni um 6 Uhr 50 Min. abends von Triest ab» gehenden Schnellzuge Nr. 26 vi» Eervignano lstatt mit Pcrsonenzug Nr. 94 um 4 Uhr 7 Min. nachmittags) und kehrt mit dem bisherigen Zuge Nr. 1014 — 83 viu, Cormons'Nabresma um 11 Uhr 26 Min. vormit» taqs nach Triest zurück. Der direkte Wagen Triest-Turin bei den Schnell» züaen Nr. 26 — 1009 und 1010 — 23 wird mit 1. Mai aufgelassen. ' Zum Schlüsse wird noch bemerkt, daß in den zwi» schen Mürzzuschlag und Laibach verkehrenden Speise» vagen hann Eiber, Maschinist nnd Besitzer; Alois ('ebular, Besitzer; Bartholomäus Hleb^, Manrer nnd Besitzer; Karl Ka^-ar, Kräntler nnd Besitzer; Franz Keber, Uhr» macher; Viktor Meden, Kaiismall» nild Besitzer; Anton Miku^, Landesrechnungsrevident; Josef Olup, Kleider^ Händler; Franz Zajee, Uhrmacher — alle in Laibach. lDer Kreditvercin der Krainischcn Sparkasse) hielt gestern seine Plenarversammlung ab, über die wir morgen näher berichten »vollen. Zn Zensoren wurden die Herren Raimund Andrettu, Karl Reck» nageI, Josef S ch neid e r und Felix T o m a n wiedergewählt und an Stelle eines ansgetretenen Zensors Herr Ernst Stöckl neugewählt. In den Revi° sionsausschuß »vurden die Herren Adolf K o r d i n , Josef Kreuzer Ulld Viktor Ranth nnd zn deren Stellvertretern die Herreil Anglist Drelse nnd Io» hann L i il i n g e r berufen. — lDie Generalversammlung des Vereines „l'<> ^ i- o l) il o l' " " '' >> <> ^!<»vln>«l
  • t Gäruilgsprozesseil arbeitende Indnstrien " ansbezahll werden. Berücksichtigt »verden i» l'r>lel Linie Beschützer der Obslbänme. ^- — l'l)' rere Schüler des Kaiser Frails Iosef»Staatsgl)>!>u"' fillms in Krainburg unter Lettnng des Prosesst'^' Ma^- Pirnat auf den Margaretellberg aus nnd >»^' teil in Strafe Rast, um dortselbst beim Kans»'"'»"' Heirn Valentin Benedet die diversen SiebmachlU' elzengnisse zll besichtigen. Herr Nenedek stellte behuh Besichlignllg eine große Answahl von Siebe» aus !^' neu» Lager zur Verfügung, wobei er auch die notiw'" Erlläruugen ill zuvorkommender Weise gab. Das»! möge ihm der gebührende Dank abgestattet »»erden- .-"" An, 24. d. M.'veranstalteten jene Schüler des Kw>»' burger Gymnasiums, die bei der au, 22. d. M. 1<"l> gehabteu Akademie mitgewirkt — Sänger lind Dill''' 'ln»te» - unter der Leitung des Professors >>M' Masten einen nachmittägigen Ausslng nach P^' brezjc ill das bestbekannte Gasthans des Herrn On'Ii' Händlers Alois Pauli». Den Ausflügler» schlössen !'") an der Gylnnasialdirektor Herr Ignaz Fa jdiga un die Anstaltslehrer die Herren Dr. Joses Debeve-^ Dr. Simon DoIar , Dr. Vladiinir H e r l e nnd M" R obid a. Im schattigen Gasthofgarle» entlvictelte Iwi eine animierte Unterhaltung. Die Sänger trngl'll^' gemischten Chöre ,.<)!.l-,1«»,," »'" !>"' frischen kehlen noch nianch anderes lnslige ^>^'^ Äußerdeui »vnrden lernige Ansprache» gehalten. P^' fessor Johann M a st e n forderte die Schüler aus, '''. del» bisherigen Eifer den Gesang zu pslc'gcl^ . ^ Seplilnailer Miroslav Pogorel e dankte dein ^ ' genlen Prof. Masten für seine mühevolle, unverdros!^ Leitung der Gesangsübungen; Prof. Dr. Joses Dcl'l vee varaphrafierte i» hiimurvoller Weise den Spn>'/; „<)!!!!!<> !UÜ! I>U!X'I II!!!. N lül^l^n! !>' ^.^>,l. lalide voiu 27. Landlvehrinfanterieregin'l'l't ^^^ ^r — lZm städtische» Tchlachthansc) w»rd^ ^„t, Zeit von, 12. bis 18. d. M. 60 Ochsen, 6 -"''"^,„' 5 Stiere, Weilers 88 Schweine, 138 Kälber, >'^^ic>s mel uud Böcke sowie 84 Kitze geschlachtet. ^ ^ ^>< lourden in geschlachtetem Znstande 4 Schwan', " .^„i" ber, 1 Hammel sowie 44 Kitze nebst 356 K"^ Fleisch eingeführt. Laibachcr Zeitung Nr. 97, 863 M April 1909. Thratrr, Kunst und Literatur. Zweiter ilammcrmusitabc«d im «Narodni Dom.» Unter ^ohlreicher Belelllguilg eines eliteiuäßigeil "»bliwins fand Mittwoch abends im lleiueu Saale ^-' „Narodni Dom" das zweite Mmiuerulusillollzert Mtl. H^. V. Tal ich, der best bewährte Konzert ° ^nqciil nnd Leiter der Sloveuischen Philharmonie, die ^eele des Kaliimerillusisunternehmentz, wollte der ein» gleiteten Knnstallio» vor seinem Abgänge auf einen ?>chrmonatlichen Urlaub dnrch eine ^weitaufsnhrllng schall und ^iachdrnck verleihen, was ihm, danl seinen ^muhungen, in oollem Äias;e "gelang. Der Künstler Midet hiemil von mis, in seiner ?äligseit nm einen ^eull'üden Tchlußerfolg reicher, nnd läßt sein baldiges "wiedersehen nm so beoentsainer nnd ioiinschenswerter Mcheinen- de»n nicht die «Hinlellullg. vielmehr die wN'tsame Fortführung gibt liinsllerisch.ednlalioen Unionen ihren Wert nnd Vollgehall. Und eben die vor-lllpri^e Veranstaltung zeigte uus Herril Talich als "'N'n Mann, der eins diesem Wege hinschreiten lann , Das reichhaltig znsammeugesetzte Konzertprogralu», '">tte in stilooller Weise oom'.^tlassiser Mozart zu den ^u'U Nomaütilern Chopin »nd Schumann nnd von ^>r» zn de» nn'derneil ^iomantit'ern Ärahms, (^rieg ""d Dvorak iider. ^ Die Herren Jan Rezet, Karl Kn.^era, "A'Icw Tal ich nnd Ed. Vilek sehten mit Mozarts '""cntett in Ij.,, dessen graziös gebrachtes Jagd-I> ?' ^'' namentlich in, ersten Thema lebensfrische, 'u)le Waldstinunnnli atmet nnd auch in, Adagio nicht A ernsten Charakter trägt, ungelueill sympathisch be- ''!?lU' und, ,nit Präzision nnd Temperament ans-^ l"l)rt, l'inen bedeutendeil Eingaugsersolg sicherte, h ^lgte als gesangliches Intermezzo der bieder, f./ ^ zweier Tchninannscher Konzerllieder-. „Ich ^"u s nicht fassen, nicht glauben" lind „Allmählich im ^cnnne sch' ilh hjch," die von ^ränlein Mira ^ n -r 'Nc ^ Debütantin ans dem Kainmerlonzertpodinln wirfsanier Weise vorgetragen lvnrden nnd ihr zwei rn ' ^', Vnlellspenden eintrügen, Fräulein ^npanc dol,'>^ ^' i'berdies in, gesnhlsinnigen, mit »virlnngs-^,,"^Dillion vorgetragenen Nrahmsschen Lieder „ttnt ^,!''^nl Äiacl,t, »nit Mitosen bedacht" als temperainent-«»! ""^'cmistin der bewährten Schule Hubad und "^ verdienten Veisall. ,'!.-. ^ls »vohlgeschnlter Cellist, bezw. routinierter P,a-^l stellten sich die Herren Ed. Vilet und Antoll A» , '"'^ Kriegs Sonate in ^-n>«1l für Cello und tlia, l? ^'- In iinposanter Weise gelangten die dra-Pri .^'" Eteigernnge» des ersten und llangvoll. Au? ^ ^'^' singenden Weisen des zweiten Sahes zum n^, "cte, ebeilso der origiin'lle drille Satz, der, im ^lU'^icheiiThellla des(5ell»Solo einsetzend, dann Plöl> ^ll'"^^' "izcnde rhylhinische nordische Tanzlveise iiber. ^!m, > s" '"'^ Slalen- und Allordpassagen nbersüllte „^,, ^'nunme lvurde von Herrn Trost ebenbürtig sei-lni,i -/'^'p^rtner mit rolllinierter Technik ill der vor^ "'le,wi Weile absolviert. >»^ ^^.^^"sl ^^' iil der folgenden Konzerlnnn,. s^,,^a>bige (^cicgl'llheit, seine naulhasten ^ort» lpil'l! sr?'' ^onzertpianisl a>l den Tag zu legen. Cr ^l/.-.^ms p^ciischc Ballade ill I''»,<.N mit sicherer, 'l»kin " ^eclinil nnd »vies einen schöllen, weiche» spr>ll ^ ""^ ^l'm es, wo es »ol tat, anch an der enl. ^'wen vollen Kraft nicht gebrach. 'Uüiim ' "Schlager" des Abends bildete die Schluss >„ ,7"' des ,^oilzertprogran,>ns, A. Dvoraks Quartett dry ^''^- Dao Pnbülnm, oblvohl dnrch Anhörung ^hcl!, su' ^'"^ "'^1^ ll'ichlen Programulnummern in ^'»bcl'l ^' '" Anspruch genommen, ward gleichsam lU'lim'/ s "d ^'»gerissen zugleich durch Dvoraks eigen» '^'I"szinierendes Tonstncl. 9t e' ,,f '^"»stler — es spielten wieder die Herren Jan' Aii'^f' ^cnl Ku<"era, Vaelav Tal ich und Ed. ^U'i,,!, ^ ^aren hier so recht ill ihrem Elemente und >»>l ^ ^ 'u ihrem vortrage geistvolle Interpretation to!,>,^ ^''dl'ter Technik. Dvoraks soge»annles aineri' ^uim,^,."lartett — es datiert ans' der ,'jeil, da der To„, ''!>>>' Amerifa weilte -^ bildet ein imposailtes ^'>Nci ,i'< ^.,^^^' Sa!.', bringt eill energisches Haupt» ^'Ue , scholl lulitraslierendem Nebengedanken, der ^''chl '^''st eiilen elegische» Charakter ans, dessen ^'»!»l l> /'"mentlich dadnrch N'irlsam zn,n Ausdrucke ^'"edri < " "'^ ^lund der allen Mull-Tonarl mit ?^lh»,!s" ^'ln'nter Etllse lompo»iert ist. Sprudelnde ^'ll^'n (5 ""^ reizende .^laugesselte kennzeichileu deli ^'w'che ^b- Während die drei ersten Säl'.e ameri-^ied^. ^legrrlnotive enthalten, brach sich im vierteil ^cihn ^ ' »atiollale Individualität des klomponislen ^^»', d>'r" ^'"'^' "'" 'dml'sierte Polka ill Nondo-^'ben Un ^i,^ .'' Mvernüitigl'n Kontrast findet — nm dann r pcn'Nll " "^ Uv.lchji^,.,,, ^lischlns; zll ende». — Die !n"ch si.- ^' Pl'l'liknnis »vährend des Vortragt . "l)tt, d,>, "'V^''''>N' >" frenetischem Beisallssturin "' Ko„;,.../'")l ^)"' aufhörte, als bis sich die geseier- 'brisen Ä '^ ^^-'' ^"^ vorgerückten Tluilde zu einer f Das „1 ,'^"l)ol,ing elllschlossen. "'^'Nes ^^' Ullbedeulende Erträgnis des Kammer-luichj'.""'','" vpsenvilliger Weise dem ^onds °. r bion Hl«")' Peral'staltuugen zugeführt, z'^ltung /''^7/ die Saiso.l der kammerulusikver. ^ "'s dem slovenische.l ^unstri^u '"' "ber '^ im Gebiete der »eubelebte.l "Mg der erste Markstein errichtet. — i5zewsli, „Cl)prienne" von Sardon, „Naeca-rat" von Vernstein und „Ehescheidung" von Vourgel. Ill sämtlichen Stücken leistete ^rau Vor>tnil als Kunst, lerin Hervorragendes. — M« ncues Well von Oslnr Ttrauo.j Oskar Straus hat eiue niusikalische Koinödie „Das Tal der Liebe" vollendet, deren Textbuch in Anlehnung an Max Dreyers Lustspiel „Das Tal des Lebens" von'Dr. 5ilud' Lothar verfaßt worde» ist. Das Werk wurde für die Komische Oper in Nerli» erworben und wird dort als Weihnachlsnovitäl in Szene gehen. — l.'^iebelci" alo Tpcr.j Der Kapellmeister des ^iankflirler Opernhauses ^ranz Nenmann hat Artnr Cchnitzlers „Liebelei" als Text zn einer Oper benichl, die voranssichtlich im Dresdener Hoflheater zur ersten Ansführllilg lonlinen wird. — Wne Nachdildunq dee Aach.Zliigels.j Das Delitsche Mnsennl il> Mü»chen hat fiir seine bereits stattliche Abteilung für Mnsik'Iustrumente nelierdiilgs eine wertvolle Bereicherung durch eine vou Karl Ä. Pseisfer in Stuttgart hergestellte Nachbildung des be-rühmten Vach.Flügels erhallen, dessen Original sich in der Sammlung aller Mnsik-Instrumente in Berlin befindet. Die Nachbildung dieses Klaviers gibt die charakteristische Klangwirknug des Originals getreu wieder und ist daher zur Wiedergabe der Nachsehen Musik ill ihrer ursprünglichen Klangwirkung von hohem Werte. — l„iiaibachcr Tchulzeitui,g."j Inhalt der vierten Nnlumer: 1.) Vom Deutschösterreichische» Lehrerbunde. 2.) Alois Eppich: Die neue ^eicheumethode. 3.j Das Salzburger Disziplinargesetz. 4.j Zuschriften uud Mit-leiluugen. 5.) Vücher., Lehrmittel, und Zeit»»gsschau. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Parlamentarisches. Wie», -!U. April. Der Vndgelansschns; verhandeile die Äilgelegellheit der jüngsten Cchahscheine-Emission. Im Laufe der Debatte rechtfertigte der ^inanzininister gegenüber den vorgebrachten versassungsrechllichel, Ve-denken die VersassungSmäßigleit der Enlissioil nnd ver-sicherte ans das bestimmteste, das; die Gelder jiir leine sonstige» als für die im Gesetze vorgesehenen Zwecke ver. wendet wnrden. Die Verhandlung gedieh bis zum Schlüsse der Debatte. Dem Ausschüsse' liegen drei An-träge vor, welche, mehr oder »linder das Vorgehen der ^egieruug kritisierend, die Zweckinäßigteil der Kredit-operation angesichts der inneren nnd der äußeren poli-tischen Verhältnisse sowie deren finanzielle» Erfolg an. ei leimen, jedoch die nachträgliche Inanspruchnahme der pmlamenlarischen Indemnität verlange». Der ^i»anz° minister erklärte, wiewohl die ^'egiernng ans dem Standpmlkte stehe, ei»er »achträglichen Indemnität nicht zn bedürfen, werde sie sich diesen, Neschlnsse nichl entgegenstellen. — Der Sozialversichernngsa»sschns', beschloß das Eingehen in die Spezialdebatle iiber das Sozialversichernngsgesetz und setzte ei» Sublomilee so-wie eine Neihe von Referenten eill. Der Umsturz in der Türkei. Saloiiichi, 29. April. Die ^ahrt Abdul Hamids vo» Konslantinopel Hieher ging ohne Zwischensall vo». stallen. Er war sehr niedergeschlagen und abgespannt nnd schien unter dem Eindrncke der letzten Ereignisse zu leiden. Er verbrachte die Nacht meist vor sich h>». brütend nnd im .Halbschlummer. Die A»lunst des Zuges erfolgte auf dem Hanptbahnhose Caloluch,. Konstanlinopel, der weit draußen an, nördlichen Ende der Stadt gelegen ist. Der Bahnhof war von Truppen nmzmgelt und besetzt und niemandem war der Zutritt gestaltet worden. Mit müder Hallnng verließ er den Waggon nnd überblickte die Umgeb»»g. Er w»rde dann znm" Wagen geführt, i» welchem er mit den beide» Pri»ze» Platz nahm. Unter starker Kavallerieeskorte ei folgte die ^ahrt nach der Stadt. Die Granen hatten die Schleier zurückgeschlagen nnd blickte» nengierig aus den Wagenfenslern^ Iu der Villa Aladini wurde Äbdni Ham id von, Wal, von Salonichi empfangeil. Anch Ge-neral Nobilant, der bisher die Villa bewohnt hatte, war anwesend. Die Villa mußte in aller Eile für die neuen Bewohner hergerichtet werde». Noch im Laufe der Nacht schasste man Bette» nnd Essen aus einem Restaurant. Abdul Hamid stand heute früh zeitlich aus und betrach-tete vom Fenster aus die schöne Umgebung der Stadt. Zahlreiche Neugierige versuchte» zur Villa zu gelangen, werde» aber vo» deu Wachtposte» zurückgehalten. Talonichi, 20. April. Wie verlautet, steht die Ab-nrleilnng Abdul Hamids gar nicht in ^rage. Er wird nur in strenger Isolierung uuler Garantie für sein Lebe» gehalte» werde». Ob das Exil später geändert werde» soll, ist bisher uilbekaimt. Die von «hm be-wohnte Villa wird strengstens bewacht. Der Zutritt offizieller Personen oder fremder Vertreter wird völlig untersagt. Konstantinopel, 29. April. Ebenw wie viele andere Melduilgen der ausländischen Presse ist auch die Nach. richt, daß Prinz Vurhan Eddiu iu Kleinasien Trup- peil sammle nnd daß er von den nach Kleinasien go flüchteten Hamidisten zum Sultan ausgerufen werden soll, ein Phantasiegebilde. Prinz Burhau Eddin ist kein Mann der Tat. Konstantinopcl, 20. April. Die Nachrichten über eine allgemeine oder partielle Amnestie sind nnbegrün» del. Mil dem neuen Sultan wurde vereinbart, daß zum warneilden Beispiel die Hauptdurchführer der Nevolle vom 13. d. und des Widerstandes am 27. d. bestraft und das Iildizpersonal durch Bestrafung und Exiliernng gründlich pnrifiziert werden soll. Verführte Personell, besonders Soldaten, sollen möglichst milde behandelt werden. „Sabah" dementiert das Gerücht, daß zwei Personen, darunter ein Hodscha, schon kriegs-gerichtlich füsiliert worden seien. Pcrsien. Tiibris, 29. April. Die Ereignisse in Konstau, tinopel haben die Lage mit einem Schlage verschlim» mert. Die Mitglieder des Endschiimen haben den Vor-schlag des Schah, eine auf dem Scheriat basierende Konstitution vinzusühre», kategorisch abgelehnt. Die Bevölkerung hungert noch immer und der Hunger, typhus wütet fort. Die Europäer fühlen sich durch' die hier betriebeue Agitation und die herrschende Anarchie in hohem Grade beunruhigt. Über Urmia si»d alar, mierende Gerüchte im Umlauf. Seit drei Wochen ist die Konsularpost ausgeblieben. Prag, 29. April. Bei der heute durchgeführten eugereu Wahl im Neichsratswahlbezirke Obere Neu-stadt.Vti^egrad wurde der Iungczeche Dr. Heinrich M el e l la gewählt. Sarajevo, 29. April. Nach einer verläßlichen Mel» dung hat ill den letzten 3agen zwischen einer montene» grinischen Bande und türkischem Militär in der Ort» schafl Ogradjenice, vier Stunden südwestlich von Plevlje, ein Kampf stattgesunden. Die Bande verlor den Führer und N Mann. Die Verluste der Truppen sind n nbe kannt. Haag, 3<>. April. Königin Wilhelmine ist von einer Prinzessin entbunden wurden. «ondon, 29. April. Die Ereignisse in der Türkei haben bei den indischen Mohammedanern lebhafte Er» regung hervorgerufen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Mt^ Mm!9l»9 beginnt ein neues Abonnement auf die Dllilmcher Zeitung. Die PränumerationS-Bedingungen bleiben unverändert und betragen: mit PoNvtlstndung: für ßaibllch: ganzjährig . . »<> ll — k ganzjährig . . »2 ll — k halbjährig . . ,5 . — , halbjährig . . ll » — » vierteljährig . 7 » »<» » viertchahrig . 5 » »0 » monatlich. . . » » »0 » monatlich. . . I » 85 . Für die Zustellung insHaus für hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen. Die P. T. Abonnenten werden höflichst ssebeten, den Priinnmclationsbctrafl f«r dic Laib. Zeitung» stets rechtzeitig und in vorhinein zn entrichten, da sonst die Zuscndnnss ohne weiteres cinn.estrllt wird. WM^ vie pliinumelstlon»'»ellige wollen porlollel lugetensel wertlen. Jg. v. Klcinmlnir k Fed. Kamberg. Verstorbene. ?lm 2», Npril. Maria Brodar, Arbeiterin. 52 I., Icnlogasse 11, Gebännutterkrebs. Am 2l). April. Maria Sterlrlar, Private, 70 I., Sparlassastraßc N, (^rciiimn» volltsiei'ü. Im Zivilspitale: Am 28. April. Elisabeth Llcrjanc, Inwohnerin, Meteorologische Beobachtungen in Laibach Sechohe 306 2 m. Mittl. Luftbrucl 736 0 mm. y^s^V^ 73U-0 17 ll<3O.z. start halb bew. ^' 9U. Ab. 36 2 119 SO, mäßig heiter W.l 7 U. F. ! 34 U! 11 nen der Laibacher Erdbebenwarte (Ort: Gebäude der l, l. Sta<,ch' b!« «««"'.och' ° Uvr l.,« Ü4 lll»» «,,<««>. Umliacher Zeitung Nr, 97, 864 _________________________»0, Apnl IW!»,^ Kurse an der Wiener Börse («ach dem offiziellen Kursblatte) vom 29. April 1909. Tie noliertcn Kurse verstehen sich in Kronemvähruna., Die ^iuüernnn sämtlicher Alticn nnd der «Diuerien Lose» versteht sich per Slüll. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"/» lonver, steuerfrei, Kronen (Mai Nov ) per Kasse , . 95 95 95' 4 2"/,, ». W, Noten lFebr.-Aug.) per Kasse......93 5b 99 75 4-2"/„ ü. W. Silber (April Olt.) per Kasse......9!i 65 99 «5 I86«er Etaatslose 500 ll. 4"/„ ,56 50 160 50 1860er ,, 100 sl. 4"/„ 2>« 25 2 0 25 18 -- Staatsschuld der im Ncichsrnte vertretenen Königreiche uud Länder. Oestcrr, Golbrente steueifr.,Gold per Kasse .... 4"/« 11680!iI7— Oesterr. Rente in Kronenwih^. ! steuerfrei, per Kasse , 4«/« 95 85 96 05 detlo per Ultimo , . 4°/» 95'85, 96 05 vest. Investitiuns-Rcnte, steuer- j frei. Kr. per Kasse 3V,°/« 86 10 8S 3N Eisenbahn» Gtaatsschuldverschreibnnge«. VlisabethBahu i, O,, steuerfrei, zu 10,000 sl, , . . 4"/„ 11«'— 117 -Franz Ioseph-Vahn, in Sillxr (div, St., . . . b>/<»/„ 118 15 118 15 Valizischc ^arl Ludwig-Nahn «div. St. «rouen , 4«/„! 9570 98 70 Rudolf Bahn, in Kronenwähr.! steuerfrei, «div. Et,). 4«/,/ 9590, 96.20 Borarlbcrger Bah», steuerfrei, ^ ^ 400 und 200« Kronen 4"/„! !)L—i — - - Zu Klaatöschulduelschr«' buugcn avqcstempclte Eisen» bahN'Attlen. Vlisabeth-Vahn, 200 fl. KM, 5'/<°/n von 400 Kronen . 45450 458 b<> dctto Linz-Budwcis 200 fl, ! ö. W. in Silber, 5>/<"/„ . 425—i426-detto Talzbuiss-Tirol 200 fl, ö, W, in Silber, b"/<> . , l2I — 42» 50 ltiemstal Bahn 200 >md 200«) Kronen, 4°/„.....193 — 195 — Gelb Ware Vom Etaate zur Zahlung übernommene Eisenbahn» Prioritnts'Obligationcn. Bühm. Westbahn Lm, 18! 5, 400, 200« u, 10,000 Kronen 4"/« 9640 9740 Elisabeth «ah» «00 u, 3000 M. 4 ab <«"/<,......117 - 1,8- Elisabeth Vahn 400 u, 2000 M. 4"/«........i1i7 50i,18 5<> Ferdinands-Nordbahn Em.l«»S 9? 2«z 98 20 detlu Em, !!!04 9845 9745 Franz Iuseph-Vah» Em.,»84 (div. Lt.), Silber, 4"/« . 9680 978<, Galizischc Karl Ludwig-Nahn «div. St.), Silber, 4"/„ . SS-- 97 — Unss.-GaliziUah» 20« fl. S. 5"» 1N4-- 1N5 — dctto 400 u. 5000 lv 3^2"/n «7«b 8k«5 Vurarlbersscr Nahn ltni. 1884 ldiv. St.), Silber. 4"/„ . 9«'50 —' - Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/« ung, Ooldrciite per ttasjc , 11290 11310 4«/<> . detlo per Ultimo 11290113-1» 4"/» nnss, Nente in Kroncnwähr,, steuerfrei, per Kasse , . 93»5 93 25 4"/,. detto per Ullimo 93- — ! 93 20 3>/,"/„ dclw per Kasse . 83-30! 83 50 UN«. Prämienanleihe «^ 100 fl. 2 dttto ll 50 fl, ^2W 75 204 75 Theiß,-Ren,-Lose 4"/n. . . .,43-50 147-5«, 4"/„ un„. Grund''tl-Oblig. . 93 85! 94 85 4"/n lroat. u. slav. Grundentl. ! Oblissalioncn .... 9350 94'5u Andere öficntl. Anlehen. Vusn. Landesanlehen /,/'/„ , . 9915 100IH 5>"/„ Nona» Nrss.-Anlehe» 1878 103 2« —- Wiener «erlehrsank'hcn 4°/« , »« 50> »7 50 deltu 1900 4"/a !)«-50! «,? öO Anlchen der Stadt Wien , . !i<>1 1<^102-1U betlo (S, oder O,) 1874 12U 90 121 90, detto <1«9l).....94-15 95-15 detto (Gas) v. I. 1898 . 9560 96 W25 detto (IllV.'N.! V. I, 1902 WIN 9710 dttto V. I. 1908 , , , !»5 20 US 20 VöisenbaU'Nnlrhcn verlosb. 4°/„ 9U— 97 — Russische Staalsanl. v. I. 1!W6 s. ,0« li per Kasse . 5"/« 9N-90 9940 detto per Ultimo 5"/« 9x »5 99»5 Vulg, Staats Hnpolhelaranlehen 1892......e"/n 122— 122 ^ ! Geld Ware «ul«. Staats-Goldllnleihe 1!»«?! f. 100 Kronen. . 4>/2«/„ 8940 9040 Pfandbriefe nsw. Aude»lrcbit, allg. üsterr., in 50 Jahren verlusbar . 4°/» 94 5« 95 50 3'öhm. Hnpothelcnb., verl. 4"/„ 97 S5 S8U5 Ze!i!ral,-!lwd..«red.-«l.,östcrr., «5 Jahre Verl. , 4'/2"/n ,01-50 10250 etto 65 I. Verl. . , 4«/« 97— U8 -ftreb-Inst., üsterr., f, Aerl,-Unt. u. üfscntl. Arb. Äat. ^ 4"/„ 95 - 96-Landeeb. d, Nönissr. Galizien u. Ludom., 57>/iI.r!ickz. 4"/„ 9445 9545 Mähr. Hnpothelcnb., Verl. 4"/« 9635 97 35 «..üslerr.Landes-Hyp.-Anst. 4"/„ 97— 98 - betlo inll, 2"/« Vr. »crl. 3>/2"/„ 8825 8!.' 25 detloK.-Schuldsch.verl. 3>/i"/n ««25 8!'-25 detlu verl.....4"/„ 96'75 9775 Ocsterr.-ung. Vanl. 50 Jahre Verl., 4°/„ ö, W, . , , 9880 99 3« detlo 4°/„ Kroncn-W. . . 9850 9ü 50 Sparl., Erste üsl.,«0I. vcrl. 4°/n 102— -.- Eiscnuahn-Prioritiits-Ouligationen. Oesterr. N°rbwestbal,»20Nfl.S. 104 - I0L- Etaatöbah!! 500 Fr..... 403- 407- Lüdbah» u 3"/„ Iänner-Inli 50« Fr, sper St,) . . , 275 — 277- Südbahn k 5"/„ 200 fl. S, o.G. 116 25 112-25 Diverse Lose. ,Per Stück.) Verzinsliche i!ose. 3"/n Bodenlredit Lose Em. ,«»« 2?f> — 284- detlu Noten Nreuz, »»<,. Ges. v., 5 fl. 30 — 34 — Nubolf Luse !N fl...... «5 — 71 - Salm-Lusc 40 fl. K-M, . . 24» — 25l»-Tiirl. li..Ä.-!Nn!.-Präm.-Obl<«. 400 Fr. per Nasse . . . ^—» - - dttto per Medio . . . 1«l»-9b 18« 95 ! Geld Wa« Wiener Komm.-Lose u. I, ,874 4W— 508 — Gew.-Schd. 3"/nPräm. Schuld. d. İdenlr..«Nst. Nulchlicl,llldelEilb.:>0Nfl.K.-M. 2790- 279'» — dello lM, ll, «>0sl, ver UIt. 984— 980 — Donau Dampsschifsahrlö-Ocs.,!,, l, l. priu., 5NN sl, K,-M, , 923 — !»,?>-— Tui..«odenbllchcrEiscnb,400Ki. 580— 5«5 - Ferdinand« Nurbb, 1000 fl, KM. 5400- 5400 — Kaschau-Oderbcrner Eisenbahn 200 fl. S....... 859— 3«, - Lemb.-Czern.-Iassh - Eisenbahn- Gesellschaft, 2«N fl. S. . 559— 5,5,9 5« Lloyd, üsterr., 400 Kronen . . 433 — 43« - Oesteir.Nordwestliah»,2N0fl.V. 480— 461- detlo lüt.tt) 200 fl.Sp, Ult, 4K0- 451 — PrassTux.erEiscnb. ,«0fl.ab,,st. 220— 22,-50 Staatöeisenb. 200 fl. S, perUll, 70025 701 25 Südbayil 200 sl. S. per Ultimo 10S85 10785 Südnurdbenlsche Verbindungsb, 200 sl. K-M..... ^00— 405" Trantzporlnelcllschasl, intcrnat., A. G.. 200 Kronen , . . 79 — 81 — Una.ar. Weslbahn (Naab Graz) 200 fl. L....... 409— 411 — Wiener Lolalb,-Alt.-Gef. 200 fl. 180— 220- Vanlen. Auglo llcsterr. Banl, !20 fl. . 294-50 295-50 Bantucrcil,, Wiener, per Kasse —-- —- dcllo per Ullimo 52585 52675 Vobenlr.-Anst.llllg.üst.,3N0Kr. w«!«— ,087-- Zentr, Vod, Kredbl,,üst,.20Nsl, 540— 545 — Kreditanstalt fnr Handel und Gcw, 320 Kr,, per Nasse . 638 75 —- dctto per Ultimo <>4<>- 639-75 nredilbanl, unq. allss., 200 Kr, 751— 752 — Nepositenbanl, alln , 200 sl, , 452 50 45275 Eslompte - Gesellschaft, nieder- österreichische, 400 Kronen 603— «07 — Viru- u, Kasseno,, Wr., 20» fl. 456— 4U050 Hupothelcnbl,, ost„ 20NKr. 5"/„ 287— 290 — Länderbanl, üst, 200 fl., P.Kasse 443 25 44425 detto per Ultimo 443— 441 — .Merlur», Wechselstnb.Ällien- Gesellschaft, 200 fl. , . . S»»3'— 60S - Ocstcrr. nnn.Manl, ,400Kronen 1770— 178»- Unionbanl, 200 sl..... 544-- 545- Unionbanl, bühinische, 10« fl. . 24450 245 5« Verlehrebanl, allg., 140 fl. . > 3^!»- - 340- Gelb .'"e Industlieunierneymunnen. Vausieselllchaf!, allnel». üsterr,, 100 !!........ 170— l"" Äriixer Kohlrnbcinban-Gefellsch, .,, ,00 fl........ 717— ?"°" Eisenbahnverlehrs Äns!,, üsterr,. ^ ,00 s!........ 410- "«-7 Eisenbalüiw-Leihn,,erste, 100sl. 201- <^°^ .(tlbemnhl», Papierwbril und Verl. Gesellschaft, ,"0 sl, , 183— «»»"' lilellr-Wcs,, alln,üslerr. 2«0sl, 381'— 38b- Eleltr.Gcs,, inter», WN fl, , -'— '''^ (tleltr, VIltien Gcs,, vereininle , 223— ^2» " Hinlcrberner Pair-, ^ündh,- n, Met-Falril, 400 Kronen , >!>.'W— W5^'" Licfinncr Vrauerci ,00 sl, , , 2lO - 213»" WonlauWcj,. «st, alpine, ,00 fl, 67250 S73 b" .Polbi Hülle», Tienelnukstahl- F,.Nll,.Geselllchas!. 200 fl, 454— <60 - Prasser ltifenindustrirnrlellschaft ^ ^00 sl........ 2563— 2b/»' Nima Murann Salno Tarjaner (tiscuw, ,0" sl..... 568 " KS9- TalnoTarj, Ttcinlohlc» ,«« fl, 57«— <»^,^ .Schlünelmühl..Papierf,,20Nfl, 300— »"' »Lchodnica», A-G. sür Petrol,- ,.,., Industrie, 5.0» Kronen , 433— «», Rubel Note,,....... ^s'2 2»- rvo. R.„tenTpfän-bSerfS;rfPrlorlt*ten. Q J • O. JVI £iy 01^ q Privat-DepotS (SafS5!J555)^| Aktien, Losen etc., Devisen und Valute«. -s?- Ba.nl«- und WechslerffeschÄft "X" untcr e|8enem Verschluß der Part«'» I ____________LoS'Verslchcrung.__________________________I .nib.-ioh, «^tr-ii^n . -^,.^Mf-._____ v Vßrzlimini) von Bareinlagen Im Ktnti-Korrent unit «us Blm-foiti. J