101959 Kapitulacija ljubljanske trdnjave pred Francozi 1. 1809. (Moitelle in La Marque). Objavil A. Aškerc. Meseca maja 1. 1809. so se bili Francozi polastili Ljubljane, ki jo je potem Napoleon povzdignil za glavno mesto svoje Ilirije. Francozi so bili vdrli v mesto brez vsake težave, saj se jim je brez posebnega upora, menda brez prelitja krvi, vdala tudi grajska trnjavska posadka, ki jo je poveljeval stari avstrijski feldmaršal-lajtnant pl. Moitelle. 2 / Moitelle je kapituliral tako hitro in nepričakovano, da so mu nekateri zgodovinarji očitali bojazljivost, kar je sumljivo podobno izdajstvu — torej najhuje, kar se sploh more očitati vojaku. Moitelleova afera je bila zavita v nekako megleno skrivnost. Morebiti pomore to temino nekoliko razsvetiti arhivski akt, ki ga objavljam zdaj v „Carnioli". Monakovski antikvar Rosenthal je bil ponudil začetkom lanskega (1910) leta sedem listov obsezajoč arhivski akt1, ki se peča z Moite-lleovo zadevo. Bivši župan, gosp. Hribar, je na predlog objaviteljev seveda takoj kupil dotične liste za mestni arhiv. Ti listi obsegajo prvič nekak uvod o zavzetju Ljubljane in nato zanimivo korespondenco med Moitelleom in med francoskim generalom La Marqueom. Ta uvod je strokovnjaško sestavljena kronika francoskih napadov na Ljubljano in na njeno trdnjavo, obenem pa temeljita opravičba feldmaršala Moitellea zaradi predaje forta. ** yUv»J?^je ^»isan samo v nemškem jeziku, korespondenca pa je sestavljena v francoskem in nemškem jeziku. Ves material podajam tukaj, natančno prepisan, v izvirnem tekstu. A. „Uvod". „Protocol den 18. Mai 1 809. Diesen Morgen wurden wegen schneller Besetzung der Forts alle Civil Arbeiter abgeschaft, weil die allgemeine Flucht den Feind in einigen Stunden verznuten liess. Der Schlossberg wurde mit einem Bataillon von Simbschön, 1000 Köpfe stark, besetzt, welcher aber nach Aussage der Bataillons-Chefs wie auch der übrigen Officiers aus f Patienten bestand. Auf dem Gollberge trafen noch den nämlichen Tag ein: 1 Compagnie von Krainer Kordon (150 Köpfe). Das steirische Landwehr-Bataillon N°. 1 (268 Köpfe). Zweite Kompagnie N°. 3 (92 Köpfe). Versprengte steierische Landwehr-Bataillon N— 3. u. 4. (56 Köpfe). 3. u. 4. Compagnie vom Krainer Landwehr-Bataillon N— 1 (139 Köpfe). Depot vom Laibacher Landwehr-Bataillon Ni 1 (42 Köpfe). 3 Compagnie vom steirischen Cordon (100 Köpfe). 4. Compagnie Sluiner Grenz Regiment (526 Köpfe). Summa für den Gollberg: 1373 Köpfe, welche durch den Herrn Hauptmann Beschke aufgestellt wurden. Die Landwehr kam ohne Munition, es wurde daher noch welche von der Reserve des F. M. L. Banus von Croatien hinaufgeschaft, mit welcher man sie versah. An Aufführung des Geschützes und Verrammlung der durch den Schnee verursachten Breschen, wie auch der unnötigen Öffnungen wurde mit sehr wenig 1 Fase. 1., akt 5 ö (delta). 3 Tätigkeit gearbeitet, weil die von den vielen Märschen äusserst abgematteten Truppen sich kaum rühren konnten. Der Zwischenraum beider Berge war gar nicht verschanzt, weil es an Palissaden fehlte. Abends meldete der bei Waitsch aufgestellte Hussaren Escadron Chef, dass nach Aussage der Bauern die Franzosen sich in denen Gebirgen bis Laak ausdehnten, und dass er sehr leicht seinen Rückzug verlieren könnte, wenn sie vordringen sollten; auf diese Nachricht wurde ihm befohlen, sich zurück zu ziehen, bei denen beiden Brücken über die Laibach Unterofficiers Posten, an denen Schlagbäumen aber Vedetten aufzustellen. An diesem Tage wurden alle ärarial Magazine, sowohl in den Cassernen als auf dem Cziska (= Siska) Berge geplündert. •§■ der Garnison blieb die Nacht durch unter Gewehr. Den 19. May. Wurde mit Aufführung des Geschützes und mit der Schanzarbeit fortgefahren, an diesen Tage rückte der Major Graf Thurn mit 3 Compagnien des 1. Laibacher Landwehr Bataillons, 57 Köpfe stark, auf dem Gollberge ein. G. M. Graf Spleny berichtet, dass der Feind sich ruhig in Oberlaibach verhalte und seine Patroillen bis Loog vorpoussiere, dass er durch einen Landwehristen erfahren, dass die Besatzung von Brevald2 einen 4tägigen Waffenstillstand geschlossen, welcher diese Nacht zu Ende gehe, und dass es capitulieren würde, wenn es nicht von anders her eine Unterstützung erhalte. F. M. L. Graf Albert Giulay lässt von Ottok aus dem Sautale avisiren, das sein Corps bei Tarvis beinahe ganz versprengt worden, der Ueberrest kaum zwei Bataillons ausmache und bei Assling stehe; er verlangt Auskunft über die Stellung des Feindes bei Laibach. Die Nacht blieb 4 der Garnison unter der Waffen. Den 2 0. May. Wurde der von S-L Kaiserl. Hoheit E. H. Johann an den F. M. L. Banus von Croatien als Courir abgeschickte Graf Strassoldo weiter befördert, wie auch auf Befehl besagten Herrn F. M. L. durch einen Officier als Courir mit einer Depesche für den Herrn Major Feigel von Hohenlohe Dragoner nach Crainburg abgeschickt. F. M. L. Graf Albert Giulay berichtet, dass er sich bis Stein gezogen habe. Fünf schwere Kanonen, wie auch einige Laffeten, welche wegen Mangel an Pferden nicht mehr fortgebracht werden konnten, wurden in dem gewessten Aritillerie Depot vergraben; gegen 3 Uhr Nachmittag meldeten sich 5 Officiere des 2. Landwehr Bataillons, dass in der Gegend von Villach auf den ersten Schuss das ganze Bataillon davon gelaufen, und seine Officiere verlassen habe, da sie keine Mannschaft mitbrachten, wurden sie wieder fortgeschickt. G. M. Graf Spleny meldet, dass er Befehl habe, wenn sich der Feind zu stark nähern sollte, sich unter dem Schutz der Forts zu 2 Präwald, Razdrto. 4 begeben. Gegen Abend verriet ein grosser Staub die Ankunft des Feindes, die Hussaren zogen sich plänkelnd zurük und der G. M. Graf Spleny meldete von neuem, dass die Stärke des Feindes ihn zwänge, Laibach zu verlassen, welches auch noch die nämliche Nacht geschah. Wegen Unvolkommenheit der Werken, der nicht mehr abzuhelfen war, konnten die noch vorrätigen fünf schweren Kanonen nicht mehr aufgeführt werden. Die halbe Garnison stund die Nacht durch unter den Waffen. Den 21. May. Fielen die ersten Schüsse, welche eine Eskadron Cavallerie, die durch den Schlagbaum von Triest in die Stadt marschieren wollte, zerstreuten. Das Fort wurde aufgefordert, sich zu ergeben, wie beiliegendes Original sammt der Copie bezeugt. Um 2 Uhr erfolgte ein zweiter Brief, worauf beiliegende schriftliche Antwort erteilt wurde. Der Feind besetzte einen Teil in der Stadt und von dem Schlossberg wurde auf jede Truppe, die sich sehen liess, stark gefeuert. Nachmittags besetzte der Feind den Cziska Berg und fing an mit der Cavallerie hinter denselben sich auf die Klagenfurter Strasse zu ziehen, wo er dann zwischen dieser und der Wiener Strasse ausser dem Kanonenschuss sich aufstellte; lies sogleich die Crainburger Brücke herstellen und unterhalb der Brücke bei Czernutz eine Schiffbrücke schlagen. Die Stärke des Feindes belief sich nach eingezogenen Nachrichten auf 3000 Mann Infanterie und 800 Mann Cavallerie. Diese Anzahl war nicht fähig, auf unsere unvollendeten Verschanzungen einen Sturm zu wagen, daher man sich entschloss, nichts von einer Capitulation hören zu wollen. Abends spät kam ein Bote von dem F. M. L. Grafen Albert Giulay, durch welchen avisirt wird, dass er von Stein über Franzen nach Marburg noch diese Nacht abmarschiren würde. Die halbe Garnison blieb in der Nacht unter den Waffen. Den 2 2. May. Wurde den ganzen Tag auf der Stadt zu nahe kommenden Truppen gefeuert, der Feind verlangte die Evacuirung der von uns noch besetzten Teile der Stadt, um sowohl die Einwohner als ihre Häuser zu schonen, es wurde ihm aber abgeschlagen, wie beiliegende zwei Noten bezeugen. Da sich aber der Feind Abends in den Teil der Stadt, den er besetzt hielt, stark vermehrte, blieb die Garnison die Nacht durch unter Gewehr. Noch spät Abends kam ein Rittmeister von Frimouth Hussaren herein, welcher durch die Canonade bewogen sich selbst von dem Stande der Sachen überzeugen wollte; er bat um einen schriftlichen Rapport, um selben den G. M. Grafen Spleny zu übersenden. Während dieser Rapport geschrieben wurde, kam ein Hussar, der ihm ein Billet von seinem anderthalb Stunden enfernten Lieutenant überbrachte, mit der Meldung, dass sich von Sonneg her 800 Mann Cavallerie sehen liessen, und dass 5 er förchte abgeschnitten zu werden. Der Rittmeister begab sich daher sogleich zurück. Noch diese Nacht erhielt man aus der Stadt die sichere Nachricht, dass Brewalt capitulirt habe. Den 23. May. Trotz dem Fleisse und der Anstrengung der Ingenieurs Officiers konnten die Arbeiten doch nicht vorrücken, obschon man die Leute sowol durch Geld als gratis Naturalien dazu aufzumuntern suchte. Den Vormittag wurden einige Collonen Infanterie, die sich der Stadt zu sehr näherten, mit Erfolg beschossen. Sie feurten sich aber und setzten ihren Marsch fort. Gegen Mittag kündigte ein starker Staub, der sich auf der Triester Chaussee schon von Ferne sehen liess, die Ankunft mehrer feindlichen Truppen an. Durch vertraute Leute wurde die Nachricht gebracht, das es der ganze rechte Flügel der Italienischen Armee 200.000 (Mann) stark, unter (dem) Commando des Generals Macdonald sei, für welchen das Quartir im Hause des Baron Zois bereitet werde. Diese Truppen bezogen ein Lager, teils auf der Höhe von Strobelhof, teils zogen sie sich hinter dem Cziska Berg herum und besetzten alle Dörfer an der Klagenfurter und Wiener Strasse. Ein kaiserlicher Hussar von Frimont überbrachte einen Brief, in welchem man die Bestättigung der Capitulation von Brewald wie auch der Stärke der nach Laibach abmarschirten Truppen fand. Um 6 Uhr lief die verlässliche Nachricht ein, das 10,000 Mann den Befehl erhalten haben, beide Forts mit Sturm zu nehmen, dass die beiden Forts noch diese Nacht fallen müssten, und derohalben denen Truppen Wein, Brandwein und Bier ausgeteilt worden. Da ich in Betrachtung zog, dass beide Forts wegen Unvollkommenheit der fortifications Arbeiten auch schlechter Dotirung an Aritillerie und Munition nicht in dem gehörigen Zustande der Verteidigung sind, so wurden die Herrn Genie- und Aritillerie-Directeurs befragt, ob diese Verschanzungen mehrere Stürme abzuschlagen im Stande wären. Ersterer erklärte, dass zwar die Verschanzungen, obwohl unbeendigt, einen Sturm aushalten könnten, dass aber bei wiederholten Stürmen der Mut der Garnison ersetzen müsste, was denen Verschanzungen an Vollkommenheit fehlt. Letzterer erklärte ebenfalls, dass die Verschanzungen schlecht, ein Sturm möglich abzuschlagen sei, dass jedoch der ganze Munitions-Vorrat in 5000 Flinten Patronen bestünde, von denen selbst einige Kisten durch Nässe verdorben wären, dass auf eine Canone blos 6 Kartetschen Schüsse vorhanden seien, dass bei wiederholten Stürmen daher die Artillerie untätig verbleiben und die Verteidigung blos von der Entschlossenheit der Truppen abhängen würde. Als die übrigen Stabsofficiere und Battaillons Commandanten gefragt wurden, in wieweit man sich auf ihre Truppen verlassen könnte, äusserten sich die beiden Herrn Stabsofficiere der Landwehr, dass zwar ihre Officiers voll guten Willen wären, auf die Mannschaft aber in keinem Falle zu rechnen sei. Der Bataillons 6 Chef von Sijnbsehön äusserte, dass er einige 100 Mann an dein Tag seines Hinaufmarsches von der letzten Reserve erhalten habe, die kaum die Gewehre zu tragen verstünden; dass ferner, da er noch nicht mit seinem Bataillon vor dem Feind zu kommen seie, auch jene von der ersten Reserve noch keinen Feind gesehen hätten. Es blieben mir daher keine verlässlichen Truppen als 500 Croaten übrig, die die wenigsten Recruten hatten und 250 altgediente von Simbschön, die Cordanisten waren meist real Invaliden. In diesen Umständen glaubte ich schuldig zu sein, dem Monarchen wenigstens für die Zukunft eine Anzahl Menschen erhalten zu müssen, von denen er Nutzen ziehen könnte. Ich schrieb daher an den französischen General La Marque und verlangte zu capituliren, aus dem Grunde, weil ich keinen Ersatz von unseren Truppen zu hoffen hatte und ich mich selbst mit meiner Garnison überlassen blieb." B. Korespondenca med Moitelleom in La Marqueom. Najprej stoji v korespondenci strokovno mnenje vojaskega inzenirja o obrambnem stanju grajske trdnjave. To porocilo se glasi: „An den k. k. Herrn F. M. L. v. Modelle. Schlossberg, den 22. May 1809. Auf die von S. E. erhaltenen Befehle habe ich die Ehre gehorsamst zu erwidern, das die Forts bei Laibach sich noch in dem nämlichen Zustande befinden, in welchem sie bei der Abreise des Hern F. M. L. und Banns von Croatien sich befanden, welchen ich nach Rücksprache mit meinen Officieren schriftlich erklärte, das die Forts aus Mangel an Zeit in einem Zustande wären, der keine Verteidigung erlaubte. Dass ferner in Anbetracht der schlechten Dotirung an Munition, indem nach Versicherung des Aritillerie Hauptmanns H. d' Avort nur 6 Kartätschen Schüsse für jede Piece vorhanden, und ausser dem 60 Patronen, zwar noch einige Kisten mit verdorbenen Patronen vorrätig sind, so erkläre ich, dass diese Forts zwar eine, aber keine wiederholten Stürme abzuschlagen im Stande sind. Jagardofsky, Ingenieur Major." — — - — Armee d'Halie. Au Quartier General sous Laibach, 21. may 1809. Le general de Division Maximilien La Marque, Commandant la 3. Division de l'aile droite. Monsieur le General, Je veux eviter des malheurs ä la ville de Laibach, qui s' est toujours bien conduit envers 1' armee francaise. 7 Je Vous somme, de Vous rendre sur le champ avec Votre garnison; Vous connaissez sans doute le sort des troupes, qui (ont) voulu défendre la Chiusa di Pletz et Malborgetto. J'ai l'honneur de Vous salver avec une haute considération La Marque. Mein Herr General, Ich habe Ihre Aufforderung erhalten, um Ihnen aber eine bestimmte Antwort geben zu kônnen, fordere ich einen Waffenstillstand bis morgen 4 Uhr Nachmittag. Ich ersuche sie, Herr General, die Versicherung meiner Hoch-achtung anzunehmen. Laibach, den 22. May 1809. von Moitelle, F. M. L. Die Ursache des anverlangten Waffenstillstandes war, Zeit zu gewinnen, die Arbeit an denen noch unvollendeten Werken fortzusetzen. Au camp devant Laibach 21. may 1809. Monsieur le Général, Ma position ne me permet pas d'attendre, si cependant Vous consentez à ne pas tirer du coté de la ville ni sur les trois routes de Crainbourg, de Marbourg et de Neustadt, que j'occupe en ce moment par de Forts, je Vous accorde jusqu' a demain matin a quatre heure du matin. J'ai vu Vos fortifications imparfaites, elles ne peuvent m'arrêter une heure. Vous connaissez la position de nos armées. Vous êtes trop militaire pour ne pas sentir, combien toute résistance seroit inutile. J'ai l'honneur de Vous salver avec une haute considération Le général de Division La Marque. Mein Herr General, Ich habe den Befehl, mein Âusserstes zu tun, um die Strasse, deren Erôffnung Sie fordern, zu sperren. Ich werde niemalen auf die Stadt schiessen. Wenn sie mich aber darin angreifen, werde ich mich verteidigen. Ich ersuche Sie, Herr General, die Versicherung meiner Hoch-achtung anzunehmen. Schlossberg Laibach den 21. May 1809. Moitelle F. M. L. s Au camp sous Laibach le 22. may 1809. Monsieur le général, Moro, le général commandant en chef le corps de armée m'ordonne de faire occuper toute la ville et de replier Vos postes dans le fort. Si Vous volez éviter un combat, qui peut entraîner des malheurs pour les hahitants et peut-être la destruction d'une partie de la ville, Vous consentirez à évacuer la partie que Vous occupez, à ne pas tirer dessus ni sur la route, qui lie nos postes. Si hier je ne me suis pas emparé de toute la ville, c' est que je croyois que le négotiations entamées auroiënt un meilleur résultat, étant autorisé à Vous accorder les conditions que méritent et Vôtre âge, et Vos services, et la considération que Vous jouissez dans toute le Pais. J'ai l'honneur de Vous salver avec une haute considération Le général de Division La Marque. Du fort le 22. may 1809. 3 Je suis fâché, Mi le général, de ne pouvoir retirer mes postes, ou ils sont placés, d'autant plus, qu'ils sont liés à ma conservation, qui dépend de la sûreté de la grande route de la Croatie, que je défendrai et communiquerais tant qu'il est possible. Chef postes et mes piquets comme ils sont placés, ne peuvent jamais entraîner des combats ni la destruction de la ville. Moitelle. Nachdem der Herr F. M. L. v. Moitelle als Schloss- und Stadtcommandant die Herren Stabs-Officiere zu sich von der auswärtigen Verschanzung versammelt, um zu deponiren wegen einer Capitulation, zu welcher man aufgefordert war, so gab mir obgesagter Herr F. M. L. gleich die erste Frage, ob ich mit meinem unterhabenden (sie!) Grazer L. W. Bataillon den bedrohten Sturm des Feindes aushalten könnte oder nicht? Die Antwort war, dass mein Bataillon nur mehr aus 250 Mann bestünde und aus meisten (!) entkräfteten Leuten, mittels (!) der eingerissenen Krankheit einer Dyssenterie behaftet sind, anbei von den (!) obigen Stand nur 130 erheben, die anderen 120 Mann gar noch nie gefeurt, unexerciert sind, von daher moegte eine versammelte Commission 3 Moitelle ie izmistil v tem svojem pismu naslov ,,Mr le general". A00000421918A 9 (im Fall kein regulirter Soutien von der Armee nebst Munition ankomme) schliessen (menda: beschliessen!), ob die Truppen einen solchen Sturm aushalten können oder nicht. Laibach, 23. May 809. Mahlern ~ Major. Articles de la Capitulation. 1. Le fort et les redoutes du Camp retranché seront remis demain a 8 heure du matin avec toute l'artillerie et munition dans l'état qu'elle se trouve aux troupes de 2. armée française. 2. La Garnison sortira avec toutes les honneurs de la guerre ses drapeaux et canons, et traversera la ville, déposera les armes sur la chaussée de Ober Laibach et sera prisonnière de guerre et les bas-officiers et soldats conserveront leurs bagage. 3. Messieurs le officiers conserveront leurs épées, armes, chevaux et bagage et seront libre, de se retirer ou bon leurs semblera sur la parole d'honneur de ne point servir sans être échangé; les Noncombattans pourront se retirer et ne tombent point dans le nombre de prisonniers. 4. Les Caisses de la garnison, ainsi que magazins et tout ce qui est propriété de l'état, seront remise a l'armée française. 5. Le pont sur la route de la Croatie sera occupé de se soir par la compagnie de grenadiers français. 6. Mess, les officiers s'engagent a retenir leurs soldats sous leurs drapeaux jusqu'à leurs reddition. 7. La présente capitulation sera soumise à la ratification de Msr. le général en chef. Moitelle4 Le général de Division commandant la 3. D. F. M. L. La Marque. Laibach de fort le 22. may 1809. Approuvé et ratifié les articles de la capitulation. Laibach, le 22. may 1809. Le commandant en chef Macdonald. 4 Aktom je dodan neki „Anweisungsbogen* iz 1.1805, iz katerega je vredno posneti le to, da je imel Moitelle 947 gld. četrtletne plače.