/ /^5 .N V8. Dinstag am 7. April R8K3 l . „,'^„. ,,,it Ausnahme Ker Sow,- >m° gciertaqc, tagüch, »nd kustct sammt l>cn Bcila^n im »Komploir ganzjährig lift,, halbjährig 5 fi, 30 kr., mil D,e ^a.bacher ^" g e ««nt >n Ausnay ,2 ft., halbjährig 6«. Fur oie Zussellnng in's Haus si»° ha Ibja hrig 3N kr. mehr z» entr.chte»^ Mit der Post portofrei ^!,h" a ns« ^ l5 ss,. halbjährig 7 ft. 30 fr. - Inse r t i° n .'g ebn hr jur cine Sva!ten;ne°.er den Raum derselben ist sir einmalig. ?? '^!t „„ ^'t >r ,wci>naliqc ^ lr., fiir dreimalige 5 kr. C. M. u. s. w. Zu diese» Gebühren ist noch der Inscrtionsstämpel pr. l« kr ,ur e,nc ,edes,»ül^e llmschaltung hinzu ^,"'Hnen Inserate bis 12 Zeilen kosten'1 st. 30 ^ für 3 Mal, , st. lo kr. für 2 Mal »nd 5<1 kr. fi.r l Mal (mit Inbegriff be« I„strt,°n«st,mpel«). ______________________ Äznllicher ^heil. Ae. k. k. Apostolische Majestät haben dem Sck> tionsrathc des Ministeriums für Kultus u»d Unter-richt, Ludwig Niltcr v. Heufler, die k. k. Käm-mererswürde allergnädigst zu verleihen geruht. Veränderungen in der k. k. Armee. Beförderungen: Der Oberst Eduard Stäger v. Waldburg, des Adjutantenkorps, mit gleichzeitiger Versetzung in den Armeestand zum Generalmajor, und der Haupt-mann erster Klasse. Franz Graf Thun-Hohen-stein, des Istcu Sr. k. !. Apostolischen Majestät Allerhöchsten Namen führenden Linien > Infanterie» Regiments, zum Major im Adjntaiitcnkorps n»d Flü> gcl-Adjutantcn, Vcidc mit der Bestimmung zur Dienst» lcistnng beim Feldmarschall Grafen u. Naoetzku. Q u i t t i r il n g: Der Major Muriz u. Ivichich, des Romanen-Vauatcr 13. Grcnz-Iiifauteiicicgimcnts. MchtanllsicGr Theiü Oesterreich. Aus Venedig wird »om 31. März die erfreuliche Nachricht von cincr andauernden Besserung im Befinden des hochw. Monslgnor Patriarchcn mit-gethelli, — Dcr Verwaltungsrath der lombardisch > vene-tianischen und der italienischen Zentral > Eisenbahnen hat vor Kurzem dem Ministerium den Plan bezüglich der Führung einer Vahn uon Mailand nach Boffa» lora vorgelegt. Sicherem Vernehme» nach — sagt die „G. di Vcnczia« — wird die Ausführung dieses Planes jetzt in Angriff genommen werden; auch zur nöthigen Vergrößerung des Vcroncscr Bahnhofes soll bald geschritten werden. Mailand, 31. März. Se. kais. Hoheit dcr durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Max, General »Gouverneur im lombardisch'vcnctianischcn Königreiche, haben mit 23. I. M. das Höchstihm von Sr. k. k. Apostolischen Majestät übertragene hohe Amt angctrcten nnd hat das bisherige lombardisch-venctianische General-Gouvernement mit demselben Tage in Gcmäßhcit der Allerhöchsten Entschließung u. 28. Februar !. I. seine Amtshandlung eingestellt. Heute gegen Mittag traf Sc. Exzellenz FZM. Graf Gyulai, von Verona kommend, hier ein. Die hier garnisonircnden Truppen aller Waffengattungen waren vom Dazio di Porta orientale den Corso Fran-ccsco entlang in Parade aufgestellt und bei der Einfahrt Sr. Exzellenz in die Stadt, die ihn durch volle acht Jahre zum Militärkommandanten gehabt, begrüßten ihn alle Geschütze der Forts. (Wr. Ztg.) Wien, 3. April. Ueber mehrseilig angeregte Zweifel, ob der Strafbcmessung in Hauszins-Verhcim> lichungsfällcn, das Fassions' oder daS Steuerjahr, für welches das Hauszinöertrags» Bekenntniß einzureihen ist, zur Grundlage zn dienen habe, fand das Finanz. Ministerium im Nachhange zn dem Erlasse vom 1. Juni 1864 Folgendes zu bestimmen. Dieser Straf» bcmcssung hat sowohl das FassionS- als das Steuer» jähr in der Art zur Grundlage zu dienen, daß die Zins» strafe von jenem Zinse, welcher in dem zur Vestcuc» rung eingebrachte» Bekenntnisse verschwiegen wurde, die Stcuerftrafe aber, abgesehen von der außer» dem auf dcu ganze» richtig gestellten Zins entfallenden gesetzlichen einfachen Steuer, von dem vcrschwic» gcnen Zinse mit jener einfachen Steuer zn bemessen ist, welche hierauf in dem Stcucriahrc, für welches er einzubekcnneu war, entfällt. Diese Zins» und Stcuerstrafe ist übrigens im Einklänge mit der vor-bezogenen Norm vom 1. Juni 1834, uon dem Tage dcr ersten Vorladung oder Aufforderung des Beschuldigten zum Behufe seiner dicßfälligen amtlichen Vcr> uehmung an zurück, so lang als c>ie Verheimlichung gcoancrt hat uno die Verjährung nicht eingetreten ist, zn berechnen. Sollte, was wohl »ur höchst selten vorkommen dürflc, zur Zeit dcr beendigten Untersu» chuug cincr Ziusucrhcimlichnng das Zinsstcucrperzeut des Steucrjahrcs uoch nicht bekannt sein, so ist oas Straferkcnntniß dcmungcachtct zu schöpfen, dem Straf» fälligen jedoch vorläufig bloß die ganze Zinsstrafe zur Einzahlung bekannt zn geben, die Ziffer der Steuer» strafe aber erst nach crfolgter Ausschreibung dcr Steuer in Aufrechnung zu bringen. (Ocsterr. Con.) Wien, 3. April. Das mit der Durchführung dcr 60jährigen Jubelfeier der k. k. Landwirthschaft-Gesellschaft und der damit verbundenen land- und forstwissenschaftlichen Ausstellung des gcsammten Kaiserreiches betraute General »Comit« beabsichtigt den Ausstellungs» Katalog nicht bloß aus einem trockenen Namensverzeichnissc bestehen zu lassen, sondern dense!-beu durch Anfügen statistischer Daten über die land» wirthschaftlichc Produllion Oesterreichs möglichst lehr> reich zu gestalten und ihm dadurch einen bleibenden Werth zu sichern, und hat sich deßhalb an die Han» delskammer und sonstigen Korporationen mit einer Reihe auf die Land» und Forstwirthschaft Vezug nehmender Fragen gewendet und deren Beantwortung angesucht. — Graf Paar hat, wie das «Journal des Debats" berichtet, Turin nicht verlassen, ohne in die Abbrechung seiner diplomatischen Beziehungen alle jene Rücksichten zu legen, welche die empfindlichsten Begriffe der Höflichkeit nur immer zu fordern uer» mögen. Vom 22. bis zum 28. März hatte er dem Grafen Cavour drei Besuche abgestattet. Jener vom 22. März halte nur den Zweck, die Verbalnote des Grafen Buol mitzutheilen und seine Pässe zu uer< langen. Der zweite Besuch war ei» Abschiedsbesuch; bei der dritten Zusammenkunft endlich dankle Grn'f Paar dem Grafen Eavour für die Zusendung der Pässe. — Die Fußwaschung wird auch hcucr am Gründonnerstage am a. h. Hofe von Ihren Majestäten dem Kaistr nnd dcr Kaiserin an 12 Greisen und 12 Greisinnen in A. H. cigcucr Person vorgenommen weiden. Dic alten Leute werden mit Wagen in ihren Wohnungen abgeholt, erhalten eine neue Kleidung nach mittelalterlichem Schnitlc, und begehen um ? Uhr in dcr k. k. Hoflapcllc die heil, Kommunion, wornach die Zeremonie der Fußwaschung unter Assistenz des Hofstaates und die Speisung unter den Augen Ihrcr Majestäten stattfindet. Diese besteht in 4 auserlesenen Fastcnspciscu sammt Nachtisch und in je einer Maß vortrefflichen Weines, womit die Gabe eines zinnernen Bechers mit dcr Bezeichnung der Jahreszahl und dcr Veranlassung, so wie Bcschcnkung mit 30 Silber-lmgen verbunden ist. Die Reste der Speise», so wie den Wem nehmen die Greise und Greisinnen nach ftause wohm sie wieder mit Wage» gebracht werdei? Deutschland. In dcr Sitzung des preußischen Hauses der W. geordneten am 30. März nahm der Minister-Präsident wic folgt das Wort: Meine Herren! Im Hinblick auf dic VerHand-lung, die vorgestern in diesem Hause stattgefunden Feuilleton. Musikalische. Nm 4. April Abends ? Uhr veranstaltete die philharmonische Gesellschaft im ständischen Nedouteu-saale ein Concert zum Besten ihres Mnsiklehicrs, des Hcnn Auto» Ncowed, wclches, mit Ausnahme cincr einzigen Pic torium „Paulus" von F. Mendelssohn>Vartholdy; ll.) »Ncin-Galopp", Chor von G. Kunßc; 6.) „Lcbcn und Lied", Doppel'Chor mit Solo-Quartett von A. M. Storch. — Die Ausführung dieser Nummern war, einzelne Kleinigkeiten (wic z. B, cinigc Ungcnauig-leiten in dcu Einsätzcn bei dcm Soloquartctt, wic mich einige Unreinheiten der Intonation im zweiten ^.cnor nnd zwcitcn Baß bei dcm Doppclchor von storch) abgerechnet, ciuc sehr gelungene, nnd macht '^ b"' Säugeru alle Ehre. Die Oa^ ^ll^' Baß» Arie aus dcm ^"7'^' "P""l"ö" mußte wegen Hciscrkcit dcs H"U' ,f^wcd wcgfallcn, was wtr eines Theils sehr """"' w°'l dieses prachtvolle Tonstück hier-- o M >m i,'" " "°^ '""it zn Gehör geko.n.ncn "'.. ^ ! "/'"^ ""' d"" Vortrage dieser Arie v> lcn Gcnuß versprochen, da die schöni, klangvolle ^tlnnu des hcrrn Nedwed sich vorzüglich zu." Vor> trag getragener P,eArie vorbereitet haben würde, als es das Anhören des „ABC" konnte? — Dcr in dieser Bcmcrknng ausgesprochene Tadel ist übrigens der Einzige, der die Zusannncnstcllung des Programms trifft, m,d wir hätten uns denselben gern erspart, wenn wir es nicht für unsere Pflicht gchal» ten hätten, denselben offen und wohlmeinend auszu-sprcchcn. Die zweite Abtheilung dcs Programmes brachte.-l. „Adendständchcn". Tenor < Solo mit Brummstim» men, von A. Ncdwcd; 2. «Kranz slavischer National. Lieder", geflochten von A. Ncdwed; 3. „des Knaben Verglicd«, Chor von F. Vogel; 4. „Iagdlied", Chor mit Begleitung dcr Blcchharmonie, von A. (M.?) Storch; nnd 3. «Walzer«, Chor vo» F. Vogel. — Die Ausführung dieser Chöre war gleichfalls eine gute, wiewohl man doch den letzten Chören die — ganz natürliche — Ermattung der Sänger anmerkte. — Das Abcndständchcn ist eine sehr anspre. chcndc Komposition, und wir freuten uns sehr, in dcm Dirigenten auch den Komponisten kennen zu lernen; übcr scinc Befähigung zur Komposition müs> sen wir uns für jetzt jedes Urtheils enthalten, da dasselbe jedenfalls, nach Anhörung eines einzigen Stückes, ein anmaßendes sein würde, mid da acrade dieses Stück mehr cin Licd ist, das in Ermanae. lnna einer anderen Begleitung mit Bnmimstimmei, begleitet wird. Laugnen lönncu wir jedoch nicht daß wir statt dieses Tenorsolo's mit Brummstimmcn lie-ber ein vollständiges Quartett für Mämicrstimmcn gehört hattcn, und hätten dieß sowohl f»r den Kom. ponistcn. der hier zum ersten Male als solcher auf» tritt, als auch für die Sänger würdiger gefunden.— Der «Kranz slavischer National-LicOer« ermüdete ct> was durch seine Länge (er füllte 20 Minntc n ans),-schade, daß der Tczt, der Träger dcs miisikalisclM 3VZ> hat, erlaube ich mir, Ihncii dc» Inhalt cincr hcntc Morgm um 6^2 Uhr i» Kl'prichaa.cü aüsV.cgcbcneu telegraphischen Depesche inltzntheilcn. Es hat danach heute das erste preußische Schiff, ohne ausschalten zu werden und ohne den Zoll zn zahlcn, den Snnd passirt. Italienische Staaten. Das „Oiorii. di Roma" ueröffentlickt den Wort» laut einer in Nom am 3. Dezember 1836 zwischen Oesterreich nnd i?cm l>, Stnhle abgeschlossenen. von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich und Sr, Heiligkeit dem Papste ratifizirtcn Konucnlion in Pe-zng auf die gegenseitige Auslieferung uon Verbrechern. Die beioe» ersten Artikel dieser Kmiucnlion lauten: Art. 1. Jedes Individnuin. welches in den Staaten eines der beiden kontrahirenden Theile wegen eines im Art. 2 dieser Konvention angcführlcn Vcr-brechcns bcinzichtigt oder vernrtbeilt. in die Staaten des andern flüchten würde, ist auf das im diplomatischen Wegc uon der Negierung, in deren Staaten das Verbrechen begangen worden, zu stellende Verlangen zu verhaften und auszuliefern. Art. 2. Die Uebelthat, wegen welcher nach Vorschrift des vorgehenden Artikels die Anölicfernng uo» Seite der päpstlichen Regierung zugestanden sein wird, muß eine jener sein, welche in den gegenwärtig in Oesterreich in Kraft bestehenden oder in den, in Hinkunft zu veröffentlichenden SlrafgcsctM als Verbrc-chen qualifizirt werden. Di? Auslieferung wird uon Seite der österrci-chischcn Regierung für jene Uedellhaten zugestanden werden, welche in dem päpstlichen Strafkoder als lleliüi qualifizirt, nnd mit einer der im 1, Vuch, Kap. IX. Att. 30. §§, 1, 2, 3, 4 und « der gegenwärtigen Ausgabe verhängten Strafe, oder mit einer Strafe uon derselben Art zn ahnden sind, wie diesel-ben in einer neuen veränderten, und mit neuen Vorschriften, welche zu erlassen der päpstlichen Regierung gefallen wiro, versehenen Ausgaben auch immer benannt sein würden. Der «Gazzctta di Verona" wird aus N o m vom 23, März geschrieben: «Gestern ist hier die Nachricht uon der Ermordung des Gouverneurs uon Marino eingetroffen. Ein dcö Diebstahls verdächtiges Individuum, dessen Vru> der im vorigen Jahre enthauptet worüen ist, hat, uon Nachsucht getrieben, diese Mordthat uollbracht und in seiner blinden Wulh auch die Fran seines Opfers und einen zur Hilfe hcrbeigccilten Mann uerwundtt." Schweiz. Der Schweizer Vundcsrath weist, wie man dem «Journal des Dcbats« ans Vein schreibt, alle For-dcrungcn des Königs uon Preußen, mit Ausnahme jener i» Vezug auf die Proklamation einer Amnestic, zurück. Alle übrigen lehnt er ab, weil Ne nicht den gehegten Hoffnungen entsprechen, weil sie die Ehre und Würde der Schweiz nicht genügend zu schone» scheinen, und weil er nicht hofft, die Genehmigung der Bundesversamnilung zu einem Ucbcrcinkonnnen auf solchen Grundlagen zn erlangen. Gleichwohl trägt der Vnndesrath Bedenken, die Verantwortlichkeit für eine pcremptorische Zurückweisung dieser Bedingungen auf sich zu laden, da er nicht ohne Grund nbcr die möglichen Folgen cincr solchen Ablehnung beunruhigt ist. In Berlin bcsteht eine zahlreiche Partei, welche jedem Gedanken, mit der Schweiz in Bezug auf die Souucräneläl über Ncucnburg zu un- terhandeln, cnlgegcn ist. Die Prinzen rcuz nahezu günstig aufgenommen worsen, antworten, so würde es dem Könige uon Preußen schwer fallen, dem Strome dcr öffentlichen Mcinnug zn wiocrstchcn, welche ihn drängen würde, sich uon den Verhandlungen zurückzuziehen und unter dcr Garantie dcr Wiener Kongreßaktc und des Londoner Protokolls eine günstigere Gelegenheit abzuwarten, um seine Rechte geltend zu mache», Dieß ist iu Bern wohl bekannt mw erhöht die schwierige Lage der Regierung, Um den Bmwcsrath si»d zwei große Parteien thälig, die sich in der Schweiz den Einfluß streitig machen. Die konscruatiuc Partei rathet, rie Diskussion auf Gruiwlage dcr preußischen Vorschläge anzunehmen, dieselbe vor die Konferenz zu bringen, vor dieser die Rechte der Schweiz energisch zu vertheidige» und sich ciwlich der Entscheidung der Konferenz zu unterwerfen, wenn diese ihr Urtheil gefällt haben wird. Die demokratische oder radikale Partei bcharrt dagegen auf emcr einfachen Verwerfung der preußischen Vorschläge anf die Gefahr hin, die der Schweiz alliirten Mächte zn verletzen und die Schweiz vielleicht iu die gefährlichste Isolirnng zu versetzen. Es sei jedoch zu hoffen, daß die erstere Partei den Sieg davon trage» werde. Die «Ind. beige" zählt, die bisherigen Angaben ergänzend, folgende Forderungen Preußens auf: 1. Gänzliche Amnestie für alle Icnc. welche sich an den Septeniber^Ercignissen bctheiligtcn, 2. Beibehaltung des Titels Fürst uon Ncuenburg, 3. Zahlung uo» zwei Millionen Francs als Entschädigung für die Äeueuuen uon Ncncnburg. 4. Rückgabe dcr im I, 1848 mit den Staatsdomänen vereinigte» Kirchen-guter. 5. Zahlnng der aus den September-Ercig» »isscn und der Okkupation crwachsencu Auslagen durch den Schweizer Bnnd. 6. Beisteuer aller Einwohner uon Neuenburg zn den Ausgaben, welche dem Staate znr Last fallen. 7, Amnestie für die poliiischcn mw Prcßvergeden, welche oen September-Ereignissen uor> angegangen, 8. Garantie durch den Staat dcr Ka-pitalicu u»o Ncntc» der frommen Stiftungen, Spi-calcr :c., namentlich der «eaate dcs Varon Pura 9, Suspension aller Debatte» über die KonMiilion von Ncucnburg für cmcu Zeitraum von 6 Monaten, Großbritannien. Der Bürgerkrieg unter den Zulukaffmi wird in zwei Priuatbrieftü in «Daily.News" »äher beschric-bc». Der cine aus d'Urban, 13. Dezember 1836 oa!irt, lautet im Wesentlichen: Ponda, König der Zulu's, hat mehrere erwachsene Söhne, unter die er sein Gebiet getheilt halte, und die sich unter einander um die Herrschaft stritten. Als sie nach langem Hader an ihn appcllirten. hieß er sie die Sache uitter einander ausfcchlen. (Nach dcr Lesart des dein Korrespondenten rieth Poiwa seinem Sohn Im< bnlazi nach Natal zu fliehe» und die Intervention der britischen Regierung zu seinem Schutz anzurufen, die Imbulazi aber nicht erlangte.) Am Dinstag, den 2. Dezember, gerielhe» dic feindlichen Vrüder annn- ander. Der Schauplatz lag elwa 7 englische Meilen jeuscüs dcö Fl„sseS Zugela, der unsere Grenze biloet. Imbulazi hatte nicht so, viele der alten Häuptlinge für sich gewonnen, wie Cetnwaya. die Kräfte waren daher so ungleich — 13.N0U gcgcu 7000 — daß Imdnlazi mit seincu Anhängern die Flucht ergriff uiw über dcn Zugcla setzte. Viele wurden erschlagen, ehe sie das Ufer erreichten,' dic jungen Wliöe», wel» che sich anf Imbulazi's Seitc geschlagen halten, fan. den bei dcr Ucbcrfahrt den Toe. Inzwischen bildcle sich unter u»s eine Vcrmiltelnngspartei unter den Augen und den Aujpizicn des Ncgiernngsagmlcn der Umgegend, Mr. Walmslcy (ein Sohn uo» Sir Joshua Walmslcy M. P,), 60 Mau» uon unserer Hottenlotteiipollzei u»d eine Anzahl Eingeborener, die unser» Jägern an die Hand gehen, beschlossen den Fluß zu überschreite» mw eine Beendigung des bluti-gen Kampfes auf gütlichem Wege zn versuchen. A» ihre Spitze stellte sich Ioh» Dun» , ein tapferer jun> ger Abenteurer, cer die Kafferusprache vcrstcht, nnd Walmsley als Dolmclscher dient. Iobn Dunn l'örte viele Kngcln a» seinem Kopfe uorüberpfeifen und obgleich seine kleine disziplinitte Schanc eine Zeit laug den Schwärm der Wilden in der Vcrfolgnng aufhielt, sah sie sich doch bald umriugt und zur Flucht gezwungen. Nur vier oder fünf kehrten mit heiler Haut über den Zugcia zurück und John Dun» ver> dankte seine Rettung nur dem Umstand, daß er gut beritten war. Da»» begann erst das Gemetzel. Wie man erzählt, war ei» Haufen uo» 600 Weiber» und Mädchen schon so weit im Fluß, daß sie schwimmen oder ertrinke» mußte», als die erbarmungslosen Vcr> folger sie mit ihre» Spccrcu niederstachen. Der Fluß war im buchstäblichen Sinne des Wortes blutroth gefärbt. Massen uo» Mensch?» ertranken. Seitdem sind sehr uiele Leichen entlang der Küste tcn bis bei Illawa (100 Meilen vom Zugula) her» « um, so daß sich das Gerücht vou einem großen Schiff« > bruch uerbreitcte, Uugefähr 3000 Flüchtlinge kamen W in unsern Bezirk und wnrde» unter unsern Eingebor« H nen ucrthcilt. Man fürchtet, daß es an Nahrnngs-milteln für sie felilen wird. Unsere Kaffcr» sympa» thisire» mit den Geschlagenen, da sie dasselbe Schick' sal treffen würoe, wenn es nach Cctuwaya's Kopf ginge. Sobald diese Ereignisse gemeldet wnrden, be> gab sich Mr. Shepstone, der Sekretär für heimische Angelegenheiten, n» Ort mw Stelle und auch der Gouverneur ist dort. Für uns Städtebewohncr ist durchaus keine Gtt'ahr uorliandcn, aber die vereinzel' tc» Ansiedler dcr Grenze niögcn zun' Tl)c>! wcxigcl gclwrgen sei». Sehr uiel Blutvergießen und Geld könnte erspart werde», wenn die britische Regierung ohne Weiteres eine militärische Expedition anssciwen, das Land i» Vesitz nehmen und einen Häuptling einsetzen wollle, der unter britischem Schutz und briti> scher Kontrole zu regieren halte. Damit wäre sehr uicl erspart, und an, Ende muß es doch dazu lom> men. Ein Festungsthurm, anf den gesunden Höhe» ani Delagoa-Meerbusen erbaut, würde ein Militär« depot bilden und die Zulu's im Zaum haben. Wir lesen im „Courner des Gtats-unis" : «Der Telegraph von Ncufonnd lau d hat folgende Depesche gebracht: Die mit dcr englische» Post «»gelangte Meldung, ^ daß die englische Regierung mit dcr französischen vcr» « handelt, um dieser letzter» den Besitz der Neufouiid» W Gedankens. für dic meisten Hörer »nuerständlich war, er hatte sonst das Interesse au mancher schönen uiw entsprechenden Melodic noch erböht. Ucbrigcns sind wir Herrn Ncdwcd recht dankbar, daß er uus mit einem Theil des Reichthums dcr Slaven au National-"icdern bekannt gemacht hat; es war dieß für uus das erste Wal, daß wir so viele mW in so hübschem Zusammenhange stehende slavische National-Lieder ge-uört babcn — Vei dem Chor «dcs Knaben Berg-Lied« folgten die Echo's manchmal zu schnell und, soviel wir uns erinnern, iu ctwas zn ,chucl cm Tempo und erreichten deßhalb nicht immer ihre Wlrknng.-Das „Iagdlied" uo» Storch, cme !r»che un kotige Komposition, wnrdc recht wacker vorgetragen, die dazn gehörige Blechdarmonic störte oster durch unsichere und unreine Einsäße, mW that deßhalb der Wirkung des Chors eher Eintrag, als daß ste die. selbe crhöhete. — Der Schlnßchor „Walzer" uo» Vogel, wnrde ans sehr begreifliche» Gründen ctwas matt vorgetragen. Nach dieser Besprechung dcr im Programme vorkommenden und im Lauft dcs Abends angeführten Stückc wcudcn wir uns noch zum Vcncfiziantcn, Hr». Anton Nedwed, selbst. Seine in diesem Concerte recht klar zu Tage getretene Wirksamkeit als Dirigent des Ma'lüicrchorcs ist^ eine in jeder Beziehung ausgezeichnete,' er selbst ist uon chrcuwerthem, tüchtigem Strebe» beseelt und hat auch ciuc hervorstehende Befähigung zum Dirigenten eines Nännerchors. Er hat cö durch unermüdetc Thätigkeit dahin gebracht, daß dcr Männerchor mit vollem Rechte eine Stütze der philharmonischen Gesellschaft genannt werden kann; man sieht es den Scmgcrn an nnd hört, so zn sage», an ihrem Gesänge, daß sie ihm mit Liebe und Anhänglichkeit ergeben sind; cr hat in scincn Sängcrn uncrmüdcte stützen gesunde», um dcu hohcn und herrlichen Zwecks dcr immer höhcrn Ver-uollkommnung i» der Ausführung deutscher Männer-quartcttc, deren Komponisten hcruorrageude Stellen in dcr musikalischen Wclt cinuchmcn, zu erreichen. Daß es dem Dirigenten nnd dem Männcrchor gclun> gen ist, hier wenigstens bis jetzt noch nicht Dagewesenes zu leisten, dafür liefert das Concert selbst den besten Vewcis. Möchten nur beide Theile auch fcr> »erhi» eben so rüstig und fleißig fortarbcitcn; möchten sie immer unverdrossen und ausdauernd genng bleiben, um bei jeder neuen Produktion von Neuem den Beweis zu gebe», daß cö ihucn wahrcr Ernst ist, dcn herrlichen Dom dcs deutschen Männcrgesangs nach blstcn Kräfte» ausbauen zn hclfcn, Ihren Lohn wcrdcn Dirigent nnd Sänger in ihrer eigenen Brust und i» dem sich so auszeichnend nud überraschend knudgcbcndcu Pcifall dcs Publikums reichlich finden; wahrlich, die große Meugc Hörer, für die selbst die großen Räume des ständischen Rcdontcnsaalcs noch zu klein waren, gaben dc» beste» Beweis für den gewaltigen Einfluß, den ciu guter und kräftiger Männer» gcsang auf Gcist und Gemüth hat! — Eine große Auszeichnung wnrdc Herrn Ned-wed noch nach dem Konzerte durch Ucbcrrcichuug eines silbernen, mit Eichenlaub verzierten Dirigenten, stabes uo» Seiten dcs Uämicrchorcs zu Theil, zu welcher Gelegenheit Herr Dr. Ludwig Ißleib fol< geudcs hübsche Gedichte verfaßte, das von einem Milgliedc dcs Mäunerchores bei der Ueberreichung " gesprochen wnrdc: An Herrn Nedwed! D» famst aus fernem Vöhmerland', Das reich an Tönen und an Klängen, U»d wecktest hier, was langst entschwand, Die Lust an Liedern u»d Gesängen. Du kamst daher mit Muth und Kraft, Nnd ward'st fur uns ein treuer Leiter; Du standest fest und hast geschafft, Trotz allem Neid der Widcrstreiter. D'rum glüht in Deiner Sänger Vrust Der reinste Dank fnr all' Dein Walten, Und diese Sängerdankeslust, Sie wollte sichtbar sich gestalten. Nimm hin, was uns're Liebe beut, Nimm hin den Stab, der Dir gebühret; Dein ist der Tag, Dein ist das Heut': Hout' werde cr zuerst gefilhrct! Und wie einst Moses Wasser schncll Dc» Durst'gc» gab zur süßen Labe, So rufe D» den Lieoerquell Hervor mit diesem Zauberstabe! Möchten Gcbcr und Empfänger sowohl dieser eh' rcnden Gabe, als auch dcrcn Bedeutung stels eingc' denk sein und bleibe», und durch ihr ferneres Wirk"' dcn besten, schlagendsten Beweis dafür gebe»; möchle auch das Publikum durch immer rege TheilnalM den Sängern d i e Unterstützung und Anerkennung i" Theil werden lasse», ohne die selbst dcr kräftigste MM und der thätigste Geist erschlaffen muß. Ibeos. ^«. 3«» lander Fischereien zu überlassen, hat hier die größte Scusation gemacht. Eine allgemeine Volks'Versamm-luug ans allen Schichten der Bevölkerung wurde zu> sammcnberufen. AUc Kaufläden und Vureaur wurden geschlossen, die englische Flagge nur bis auf halbe Masthöhe aufgezogen und an einigen Orten sogar durch eine schwarze Flagge ersetzt. In der Volks« Versammlung wurde beschlossen, eine solche Enormi» tät nicht dulden zu wollen. Die Legislatur und der Handclsstaiid bereiten Petitionen an die Königin vor, und Dclegirte werben nach England geschickt, um in besonderer Mission gegen die projeltirte Maßregel zu protestircn. Rußland. Der «V. H." wird aus Petersburg geschrieben: Es wild behauptet, der Hufbankicr Stieglitz habe i» seiner Bestürzung über die Schwierigkeiten, den russi« schen Eisenbahn-Aktien einen festen Kurs im Auslande zu verschaffen, dem Finanzminister erklärt, es müsse diesen Papieren ein innerer Wert» und Sicherheit von Seiten des Staates beigelegt werden, wenn tie> selben überall »I pnri untergebracht werden sollen. Es soll hierauf in Erwägung gezogen worden und, wie Andere behaupten, bereits entschieden sein, die Eisenbahn.Aktien solllen bis zu ^ ihres Werthes in allcu Depositenkassen des Reiches angenommen werden. Vorläufig ist die Thätigkeit der Gesellschaft da. hin gerichtet, mit den Städten zu unterhandeln, über welche das Eisenbahnnetz zu lciteu ist. Daß man die Legung der Bahn über einen oder den andern Ort von der größtmöglichsten Menge gezeichneter Aktien abhängig macht, versteht sich von selbst. Asien. Einem aus Shanghai vom 2ö. Dezember 4866 datitten Schreiben eines jungen Missionärs entnehmen wir nachstehende Stelle: . . . Vor einigen Tagen wohnte ich militärischen Ekerzitien der Garnison von Shanghai bei. Man kann sich unmöglich ein seltsameres Schauspiel den> ken. Inmitten des Exerzierplatzes war eine Leinwand' Dekoration angebracht, die Wälle einer Festung und das Thor derselben darstellend. Hinter der Dekora» tion waren die Soldaten verborgen, vor ihr saßen die kommandircnden Mandarine. Velin Vegiü» der Elerziticn warf sich ein mit einer Fahne versehener Herold vor ihnen auf den Boden nieder, worauf hinter ihnen ein Ausrufer, der auf eine Art von Vühne stieg, ihr Kommando mittelst eines Sprachrohrs weiter beförderte. Nun wurde das gemalte Thor der Fcstungsdekoration geöffnet und ein Dutzend auf kleinen Pferden reitende Offi» ziere kamen zuerst durch dasselbe zum Vorschein. Hin» ter ihnen rannten die Soldaten in einer Alt kurzen Trabes mit aufgeschürztcn Nöckc» gleich Mädchen bei der Arbeit. Einem auf allen Vieren kriechenden Manne hatte man eine lange Stange auf dem Nucken befe> stigt, an deren Spitze ein Fähnchen flatterte. Einige waren mit Pfeilen, Andere mit Hacken bewaffnet, eine sehr geringe Anzahl mit europäischen Flinten versehen, die sie sehr ungeschickt handhabten. Die meisten hatlen chinesische Flinten, welche uuscrn alten Wallmuskctcn gleichen und je von zwei Mann ge> tragen werden, während ein dritter Lunte und Schieß« bedarf nachträgt. Tagsneuigkeiten. Das letzte Blatt der «Neuesten Erfindungen« von Dr. Ferdinand Stamm, welche beliebte Zeitschrift seit April m beveuteuder Format-Vergrößerung erscheint, ormgt folgende Notizen über die Papicr-Fabrikation aus Maisstroh. Die Angaben des Privileg. Erfinders Herrn Moritz Diamant lauten, daß der in dem Maisstroh und Maisstengel enthaltene, für die Papier. Fabrikation geeignete Stoff so reichlich ist, daß hundert Pfund Stroh 36 Pfund Papier geben. Es geuügen daher anderthalb Millionen Zentner Maisstroh, um den gegenwärtigen Vcdarf an Papier in Oesterreich zu decken. Da dieses an Mais gesegnete Laud über 64 Millionen Zentner davon baut, so ist der Stoff gerade unerschöpflich zu ueuucn, «nd in Oesterreich wiro seine Papier - Ausfuhr, die im 1.1833 um 63.486 Zentner die Einfuhr überstieg, bald w das Kolossale vermehren können. Da ferner die Zu° low"?'" ^ Maisstroh nicht kostspieliger zu stehen zehnten ^ ^° ^ Hadern, das Stroh aber kaum deu Vm«°H" ,"^ Hadern-Preises erreicht, so ist eine Whe Hoffuu'^ d°s P"pkres uomuszusehc», eine ! Aus N/. "7"" "" Jedermann bcthciligt ist. Gestern um 7 M. «^' 30. März, wird berichtet: durch eine ftucriac «,/."^ """e die Dämmerung worauf nach Verlauf" „.?'^"'""a bedeutend erhellt, ler Knall zn hören war 3" sich i" der Richtung von We?,°,, "5"'""l bewegte aus Inngbunzlau erhie t d/ '«? ^"' ^"h die vorstehende Notiz entlehnen'.' /"' , 5" '"" d'°sc Erscheinung, der jedoch in der „'^ .'" schen Toronto und Hamilton; hart vor der Brücke über den Des Iardincs Kana! gcricth der Zug aus dem Geleise, zerstörte das Holzwcrk der Brücke uud stürzte 40 Fuß tief hinab und ins Wasser. Von 97 Passagieren wurden 70 auf der Stelle zermalmt oder ertränkt. 60 Leichen hatte man am 13. Abends heraufgeholt, darunter die Mr. Zimmermann's, eines reichen Bankiers ans Niagara. Das Parlament in Toronto vertagte sich, als es die Hiobspost erhielt. Auf der pennsyluanischen Bahn, bei der Station Altona, wurden durch einen Zusammenstoß 6 Personen getödtet uud 10 bis 12 verstümmelt, lauter Au«> wanderer. _______ Telegraphische Depeschen. Paris, 4. April. Gestern wurde die siebente Koufcrcnzsitzuug wegen Neucuburg gehalten. Feruk Khan wird am 11. d. M. hier erwartet. Nach der „Patric" ist eine Kommission ernannt worden, um die Dcportationsftage zu studircu; wahrscheinlich würde Neucaledouien anstatt Cayenne's znr Deportations' stättc gewählt werden. Als das Ezerzitium anfing, führte» die seltsameu Soldaten alle uur crdeullicheu Bajazzo-Kunststücke aus, mengten sich uutercinander und versteckten sich dann wieder hinter die Dekoration. Wenige Minu> ten spater kamen sie jedoch wieder zum Vorschein, um dieselbe» Gaukeleien neuerdings zu wiederholen. Paris, 6. April. Graf Kissclcff hat dem Kaiser den Fürsten Galizin vorgestellt. Der «Pays" bringt einen Artikel zu Gunsten Dänemarks in der Herzogthümerfrage. Livoruo, 3. April. Auf hiesiger Nerftc wurde dieser Tage ein für Rechnung eines Fiumauer Rhe> ders erbauter neuer österreichischer Dreimaster ,,Ci> uiltn" von 1000 Tonnen Gehalt vom Stapel gc> lassen. Loka l^s? Laibach, am 7. April. Ein bedaucrnswcrther Unglücksfall ereignete sich aestcr» im W !t h a l m'schcn Koliseum, welches als Trcmscncükascrüc benutzt wird, durch das Einstürzen eines morschen Ganges des ersten Stockwerkes in dem Angcnblickc, als sich mehrere Rekruten auf demselben befanden. Von den herabgestürzte» zählt man 13 Mann, welche in das Militärspital gebracht wurden, von denen drei schwere Vcrlctzuugeu erlitten. Handels- und Geschäftsberichte. Triest, 3. April. Kaffeh veranlaßte besonders im Beginne dcr Woche einen lebhaften Umsah; die Preise behaupten eine feste Haltung. St, Iago dürfte steige», wcil cine Verstärkung des Vorrathcs nicht zu erwarten ist; Portoricco wurde, gesucht; nächstens dürfte eine Ladung hier eintreffen. Laguayra ist völlig vergriffen; von Ceylon hat man fortwährend eine günstige Meinung. Nio erregt anhaltend Aufmerksamkeit und dürfte einer weitem Preissteigerung ent> gcgcngchcn. Eine im verflossenen Monate eingetrof-fcne Ladung von 4864 S. Santos ist in zwcitcHand übergegangen. Vahia sowie St, Domingo babcn im März ebenfalls angezogen, letztere Sorte dürfte noch Der Vorrath an ^ava besteht meistens iu ordinärer Sorte; für 1« I,.° m°" v" '"" wenig am Plake. verlangt man 3 a>An3' °"en s° "'^t nmn'für Moka größere N ffw n ^r<^ 3"^' sowohl gestoßeuer als für f,Ä ^V. " '"«"' Vcharrlichkcit der Besitzer /^! ^" """'"5 Wuor. Cacao fortwährend .. 5,'. ^"'g^ Vorrath Gnayaquil ist in wei-„5« ,ss 3^ ^"'" ^len gänzlich. - Cassia ^ ,m5 '^?5' Sumatra uud Singapore, schwach behauptet eme Laduna Sumatra ist auf dem Wege! Piment Wgeiid - Gewürznelken f st, Ingwer flau, Baumwolle, Mako, war gch.cht; der Von-ath ist nun ,chr bc,chrankt und wird höher gehalten; amerikanische fest bei jedoch Dinger Nachfrage,- Weizen wurde, weil viel Mehl uorräthig wenig gekauft, und zur Verschiffung nach Spanien i» einigen Parthien abgesetzt. Mais ging für den Konsum zu etwas böhcren Preisen ab; alle übrigen Gttrcioegattungcn blieben vernachlässigt. — Zufuhr während der Woche 99UN St. Weizen, 300 St. Mais, 1800 St, Leinsaat, 20« St. Roggen, 3900 St. Gerste, 300 St. Hafer und 300 St. Sesam. — Nöthe Rosinen, Sultani' ncn und Korinthen hatten feste Preise. Feigen von Calamata etwas niedriger, puglieser bei beschränktem Umsätze unverändert; ebenso Zitronen und Pomcran» zc»; Kappern sind völlig vergriffe» und sehr gesucht. Nüsse fast aufgeräumt. Sicilianischc Weinbeere» wnr-den in Betracht des geringen Vorratbes an dcr Quelle höher bezahlt; für die hier in erster Hand befinbli» chen 330 Fößchcn verlangt man fl. 26 pr. Ztr. Oel erfuhr keine Veränderung. — Spiritus, besonders prompt und zur Lieferung in kurzer Zeit, erregte thä> tigen Umsatz, dcr jedoch am Schlüsse »achließ, — Süßholzsaft preishaltend. Sardellen auf fi. 30—31 behauptet. — Sicilianische Soda bei sehr spärlichen! Vorrathe fest 8'/,—9. — Schwefel flau. — Oran> gen-, Vcrgamot' und Limoni'Esscnz steif behauptet. — Gummi abermals höher bezahlt. — Häute ziemlich lebhaft uud fest. Seide flau bei rückgängiger Rich« tuug dcr Preise. — Krcuzbcercn unverändert. — Mandeln wnrdcn anf Spekulation zu feste» Preisen gekauft. (Tr. Ztg.) Perjnmos, 28. März. Die rege Lebhaftigkeit, die iu letzter Zeit im Früchtengeschäft herrschte, hat sich abermals in Flauheit umgewandelt, indem scit letztem Wochcnmarkt die hiesigen Käufer für Wei> zen prima Qnalität nur 3 fi. 12 kr. pr. Mtz. bewilligen. Da die Produzenten nicht geneigt sind, ihre Vorräthe um diese» Preis abzulassen, so ward auch in letzter Zeit nichts eingeführt. Halbfrucht wurde mit 2 fi. 24 kr., Kukurutz mit 1 fi. 24—30 kr. pr. Mtz. abgesetzt. Für Hafer war dicßmal die Stimmung gimsti-gcr, indem die bis jetzt zugeführtcn Vorräthe »»be« deutend waren und der Vcdarf größer wird. Am letzten Wochenmarkte bewilligte man 1 fi. 30—36 kr, pr. Mehe». — Von dem hier «»gekauften Weizen 'md bereits 28.000 Metzcn für Pcsil), Raab und Wicselbnrg verladen worden. (Ar. Z.) Arab, 1. April. Der dicßjährigc Palmmarkt ist heute zur Neige gegangen, und bat, was den In> casso anbelangt, den bescheidensten Erwartungen der Großhändler »icht entsprochen; es entwickelte sich hie> ourch eine allgemeine drückende Geldklemme, die in dcu meisten Handelsbranchm sich fühlbar machte. Weniger Anlaß zur Klage bot der ziemlich bedeutende Warenabsatz. Vei vielen Kleinhändlern über» schritt sogar die Kauflust die Ercbitfähigkeit. Wie immer, während dcs Palmmarktes, kamen auch dießmal meist Kukurutz und Neps zum Abschlüsse; wen» Eigner dcs erstc» Artikels nicht auf momentan zu überspannte Preise gepocht hätten, wäre der Umsatz nicht nur auf die circa 10—18.000 Mtz. beschränkt geblieben, die n 8—8 ft. 3V kr. franco vcr> schicdener Marosstationcn. in die Spekulation übergin-gen; mehr entgegenkommender waren bei Repsschlüs-scu Proouzcnt und Käufer, da die Pflanze die Wi»> tergefahren bereits überstanden hat, und der meist gün> stige Stand des Anbaues, mit mehr Ruhe einen Al)> schlnß zuläßt. Wir notiren heute: .« -^'L"«^' 30 fr., 14, lg. - Korn 10 fl. 30 kr., Gerste 7 fi. 30 kr.. H^- 7-7 fl 16 kr mit 1» pr. Ct. Aufgabe. Spiritus ist trotz der gebesserten Stimmung für dicscn Artikel in Wien fortwährend ganz vernachlässigt, und hat nominellen Preis von 27lr. pr. Grad sammt Eiseugcbinde. (Arad. Ztg.) » Schifffahrt in Trieft Angekommen am 2. April. Von Alexandria: Haggi, östcrr. Capt. Triscoli, in 11 T., m. verschied. Ware» an die Spin»' fabrik in Haidenschaft. n Nio Janeiro: Clotildc, schweb. Capt. Ghota, in 103 T., m. Kaffch an Ordre, Am 3. April. « Catania: Conic« di Trieste, neap. Capt. Cassia, in 8 T., mit verschiedenen Waren an P. ,Puglicsi. ^. „. « Liverpool: Lucifer, preuß. Capt. Schroder, i» 47 T., m. verschied. Ware» an Ordre. « Malta: Angiolina, östcrr. Capt. Marchesini. in 8 T., mit verschiedenen Waren an Tb. Duma. Wareneinfuhr aus ausländischen Häfen in Trieft. Am 2. April. Mittelst dcr dä'n, Brigantine «Ceres« vo» Aniwer. pcn: 4Z. Oel. 240 Z. Talg. 62 Z, P„i,„. butter, 4 Z. Zinkweiß, 1910 F. Mgel 13 ? Oiscnwarc», 603 K. Glaswarcn u. a W Mittelst des Lloyddampfers «Afrika" Warenscndnn-gen aiis Konstantinopcl, Smyrna, Salonich, Volo, Syra. Amfissa. Zante. Durazzo, Corfu uud Marseille (übcr Syra,) Mittclst der östcrr. Brigg „Haggi" uo» Alelandria: 8 F. Drogucn, 68 F. Onmmi, 300 F. Sa>. petcr, 48? V. Baumwolle, 12 K. Safflor, 3» V. häute, 14 F. Perlmutter, ?2 Z. Weihrauch. 17 F. Conchili'cn. Druck und Verlag uon I,;n^„. Kleinmayr «k F. Vambrrg in Laibach. —'Vcranuvuillichcr Redakteur: F. V<"«l»erg. ^ /»^/ ^, / ^G^ Börsenbericht " aus dem Nbendblattc der östcrr. kais. Wiener Zeitung. Wien 4. April. Mittags 1 Uhr. Im Ganzen kein großcs Gcschüst. Industric-Papicrc durchwegs matt, dmch die Zustünde der auswärtigen Geldmärkte gedrückt. EtaatsMektc fest. Dcvisüi fest, doch nicht wesentlich verändert gegen gestern. National - Nnlchen z» 5 "/„ 85 °/,» "«5'/, Anlchcn u. I. 185 > 8. L. zu 5 °/» Ü2 -93 «omb. Vcnct, Anlchcn zu 5"/» 9«-<,6 V, Etaatsschiüdverschrcil'imgcn zn 5 "/„ 83 °/, ^ s3 '/, dctto „ ^'/, °/« 737,^7-''/. detto „ ^°/„ !>5V-^«5°/. detto „ 3 7„ Z«'/."5l dctw „ 2 V, °/« «-«V. detto „ 1"/„ ^7,-i6V. Ologgnitzcr Ol'lig. m.Niickz, „ 5"/„ »<>----- Oedcnl'urger dctto detto „ 5°/„ l!^------- Pesther dctto dctto „ ^°/» ^------- Mailänder detto detto „ 4 V» l>^------- Grundcütl.-Ol'lig. N. Oest. „ 5 V„ 83 V.-d8 '/, dctto V. Galizien, Ungarn «, zu 5"/« 79 "/^8N /^ dctt« der ül'rigcn Krön!, z» 5 V„ ^5 '^ ^ 8« V. Vanko - Obligationen zn 2 V,"/» t!3 '/,^»>^ Lotterie-Anlchcn v, 2. >834 324-32« deti° „ 1839 ,39 7.-140 dctto „ 1854 z» 4 V« > «9 °/. -109 '/« Vomo Nentscheinc <4 7, -^4 7. Galizische Pfandbriefe zn 4 7, 78—79 Nordl'ahn- Prior,- Ol'Iig, zn 5 °/° 8« 7.-LS 7, Glogqnißer dctto „5 7» 82-82''. Dona» Dampfsch.-Oblig. „5 7» 84 7,—8.1 Lloyk dctto (in Silber) „ 5 7» 9l—91 7, 3 7, Priorität^Oolig, dcr Ttaatü-Üisenbahu- Gcscllschast zu 275 Frank« pr. Stück 1 >2 V, -l>3 7, Akt!«» der Nationall'ank !U14-l01« 5"/„ Pfandbrief,' der Natioualbank !2monatlichc <»st>hcih-Vah» zn 200 st. mit 30 pEt. Linzahlm!^ !U2'/> -N>2 7. Tiid-?!l,rddcntschc Vcrbindungsb, !«U—I0l! 7 „Theiß-Bahn U>37«—1U»7, Luinb.-Vcnct. Eisenbahn 254 — 255 7, „ Kaiser Franz Iostf Oricntbahn 205 7,—2!»57. „ Tricstcr L°ft 103-103 7, „ Donau-Dampfschissfalnt^ Gesellschaft 586—»8/ dctto 13. Emission 58,>-^ „ de« Lloyk ^'^^' „ der Pcsther Kcttenb.-Gesellschaft 7<—78 „ „ Wicner Dampfm,-Wcscllschast 67—U8 „ Preßd, Tyni. »iisenb. >. Ämiss. 29—30 „ „ dctto ' 2, «miff, m, Priori!, 39-40 Efterhäz« 40 fl, Lose 76 7- ^ 77 Windischgrätz ^ 25 7. - 2U Waldstein ' „ 28 7.^29 Keglevich „ >3 7. ,3 7, Salm ., io-«0 7. St. Genois „ »8 7. -39 Wlffy „ ^»-3» 7. Clary „ _________ 39-39 7. Telegraphischer Kurs»Bericht « der Stantöpapicre uom 6. April 1837. Etaatsschuldueischrcibungen . zu 5 pEt, st, in CM. 83 t/8 detto au« der Ätational-Anleihe ,u 5 st. in EWi, 85 Darlehen mit Verlosung ». I. !539> für IÜ0 si. 139 !/8 1854, „ !<»0 st. 109l'/l6 Grundentlastungs-Obligationen von Gcllizicn und Ungarn, sammt Aftpcrtinenzic» zu 5 7„ . . 79 13/16 Vant-Akticn pr. Stnck...... 1013 ,/2 st. in ^M. (lscompte-Äftien von Niedcr-Oestcrrcich fiir 500 fl......... «1« 1/4 fi. in CM. Aktien der östcrr. Krcbit-Anstalt für Handel und Gewerbe zu200 st, pr, St. 267 1/< fl. i„ CM. Mic» der k f.Priv, östcrr. Staatscisenbahn- aescllschaft zu 200 fl,, Voll eingezahlt — st. N. V, mit Ratenzahlung . . . .... 3031,4 ft- B.V, Aktien dcr Kaiser FerdinandsHordoahn gctrcnnt zu 1000 st. CM. - - - 228Z st. CM. Aktien der Blidwcis-Linz-Gmundner Vahn zu 2H0 ,,. CM........ 2N8!/2fl. m CW. Altieu dci lzlisabcthbahn zu 200st. mit „ , ^ , ,.^ 307« Einzahlung pr. Stück ... 2»3 '/2 st. ». CM. Akücu Znd-'.'!ord-Äahu-Vcrbindu»g zu , 200 st, mit 307,, Einzahlung pr. St. 216 3/4 fl. m CM, Aktien der östcrr, Dimau-DamvfsäM'ahrt zu 5,0«! st. EM.........58! !l. 6M. Thcißbcchu..........20Z3/4 Oiicntdcchn........ , 204 Wechsel-Kurs uom 6. April 1837. Amsscrdam, für lyy Holland. Nthl. Gnld., 87 1/2 2 M°»at, Augsburg, für ,00 ft, (z>n,,. Guld. . 10.', Ufo. Frankfurt a. M„ für ,20 ss, südd, Her- cinswahr. im 241/2 st. Fuß. Guld, . 104 '/4 3 Monat, Hamburg, für 100 Mark Vanko, Gnld 7? ?/8 2 Monat. London, für 1 Pfund Sterling, G„ld. ' 10.! l >/2Äf, 3 Monat, Mailand, für 300 össcrr, Lire, Guld, . K,4 ,/6 2 M°»at Marseille, für 300 Francs, Guld. . . ^2! 5/8 2U°uat Pari«, für 30" Francs. Äuld . . 12! 7/8 Vf. 2 Mouat. Veucdig, für 3U0 Oestcrr.Lire, Gnld. . 1U3 3 4 2 Monat Bukarest, für > Guld,. Para .... 2!I8 z^ T Siel't K. k. vollw. Mimz-Dukat«!, Agio ..77/8 3. 507. (5) 1 S«. per Nr. wöchontl. Per Quartal 13 Sgr. mit Prämie. ILLUSTRIRTES FAMILIEN-JOURNAL LEIPZIG. ENGL. KUNSTANSTALT ton A. H. PAYNE. Duell alle Postämter und Buchhandlungen zu beziehen. < Gold- und Silber-Kurse uom 4. April 1837. Geld. Ware. Kais. Münz - Dukaten Agio.....7 2/8 7 7/8 dto. Nand- dto. ,......7 1/4 7 3/8 Gold »1 Marco „ .....— — Napolconsd'or „ .....8.9 8.l1 Souucrainsd'or „ ..... 14,8 14,8 Fricdrichsd'or „ .....8,40 8,40 Cngl, Soucrcigncs „ ..... 10,15 10,15 Nnssische Impcriale „ ..... 8.24 8,24 Silber-Agio ..... 4 3/4 4 5/8 Thalcr Prcußisch-Cnrrant .....l.32 1.3^ K. K. Lottoziehung'e^ In Graz am 4. April l85z?: 9. 8. «8. 35. ?!). Die nächste Ziehung wird in Graz am !8. Apnl !857 abgehalten werden. In Wien am 4. April 1657: 62. W. 4. 29 II. Die nächste Ziehung wird in Wien am 18. Apnl 185? abgehalten werden. Anzeige der hier angekommenen Fremde» De» 4. April !857. Hr. Niemetz v. Elbenstci», k. t. Geneial.Major, — Hr. Wissest,, ruff. CoUegieii-Rath, — Hr. v. Morckowöki, ruff, Glttöbesitze!', und — Hr. Gaspe^ rotti, Handel2ma,in, vo» Trieft. — Hr. Scheffizek, Doktor der Ve0i,ii!, —° Hr. Pulco, u»d — Hr. Rickli, Handelslelice, von Wie», Den 5. Hr. Vmfeldner, k, t, Major, vo» Co. morn. — Hr. Scholze, k. t. Hauptma»», vo» Mailand. — Hr. v. Lauerer, k. l. Haüpimai«', vo„ Marburg. — Hr, Hoiny, Regüneitts-Audicar, u»d — Hr. v, Schnitzel, Gutsbesitzer, uo» Trieft, — Hr. Dr. Enge,t, Guisbesitzer, und — Hr, Oehler, Fabritobesiyer, uo» Wien. —Hr. Uussuf, und —Hr. ^iisrachi, tllik. H^nüelülence, vo» Konstantinopel. Die allgemeine Versammlung der k. k. wird für das laufende Jahr, weil sie in die Zeit fällt, wo sich viele Herren Mitglieder schon zur Reise nach Wien, um an oer großartigen land- und forstwirthschaftlicheen Ausstellung Theil zu nehmen, anschicken, auf eine spätere Zeit verschoben, welche rechtzeitig bekannt gegeben werden wird. Indem das gefertigte Ccntrale dieß zur allgemeinen Kenntniß zu bringen sich beehrt, fügt es den Wunsch bei, daß die verehrten Herren Mitglieder, welche sich nach Wien zur Theilnahme an der mit der Ausstellung verbundenen festlichen Versammlung begeben werden, sich dem gefertigten Centrale bis zum 25. d. M. namhaft machen wollten, um sie als Vertreter und Bevollmächtigte für Krain dem be« treffenden General-Comits in Vorschlag bringen zu können. Vom Centrale der k. k. Landwirthschaft-gcsellschaft in Laibach am 4. April 1857. Z. 555, (2)^" " In dem Hause Nr. 93, in der,, Polana-Vorstadt, hinter der Zuckerfabrik, ist eine Wohnung mit 2 großen ausgemalten Zimmern, Küche, . Speisekammer und Holzlege für künftigen Georgt zu vermiethen. Z, 541. (3) ' Auf dcm Gute Leopoldsruhe bei Laibach, erste Stiege rechts, sind 1 oder 2 Zimmer mit oder ohne Einrichtung an einen ledigen Herrn gleich zu vergeben. 3. 333. (I?) Wein-Ausschank über die Gasse. Im Hause Nr. 43 auf dem Hauptplal), vi5-a-vi« der Gchu-sterbrücke, werden echte steirische Weine, Eigenbau, die Maß zu 24 u. 23 kr. ausgeschenkt Z, 510, (3'' Neuer Luzerner Klcesamen echt zu haben bei Issef Gilli in Lalbach, Hauptplatz Nr. 235. Wein-Großhandlung in Wien/ empfiehlt bei der nun zu Versendungen eingetretenen günstigen Jahreszeit sein best assottirtes Lager aller Gattungen Original - ÖestierreicUer Gebirgs- und Landweine, weißer und rother Ungarischer Weine nnd Ausbrüche, -G _______Wien, nn Irüh.jahr 1857.________________ 3, 578" ^l) Höchst iNteVessantsNNHeVren! 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