.M M. freitG a»t l<>. 3uli l8«3 Di« «laibllchn Zeitung" »scheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, »nd lostet sammt dm Beilagen im ««mptair ganMillg n fi., halb-Mlig 5 st. 50 lr,, mil ültuzband im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. e ss. Fül die Zustellung in'« Hau« sind halbj. 50 Ir. mehr zu entrichten. Mit der Pujl porlosrtt ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fi., ylllbt. 7 st. 50 tr. I»ftlll»N«!gtbi!>!s nir etne Garmond - TpllltenM ober den Raum derselben, ist siir imaliqc Einschaltn»«, btr., fUr 2m»lige8lr., sur Anmlige I v lr. u, s, w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel p« 30 lr, sur eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi» l» Zeilen losten 1 si. 90 tr. flir 3 W»l, 1 si. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für l Vl»l (mit Inbegriff de» Insertioneftnnpel«). ^laibacher Zeitung. ______ __ ' Amtlicher Theil. ^>uf Allerböchstc Anordnung wird für weiland Sc. lönigüche Hobcit Friedrich Ferdinand. Oil'» prinzr» vo» Dänemark, die Hoftrauer am U. Juli d. I, angezogen imd durch zehn Tage. d. i. bis ein» schlicßig !«. Juli, getragen werde». Te, k, k. Apostolische Majestät hal'en mit Allcr-l'öchster Entschließung vom 17, Juni d. I. die bisbcr provisorischen Gymnassaldirektorcu Igna; Stawarski i» .^lralan l>ci St. Anna, >hann Kruszynski in Stauislawow »nd Basil Ilnicki !n Tarnopol zu wirkliche» Direktoren derselben Gymnasien allergnä» digst zu ernenne», »nd dem Direkwr des Tarno,vcr Gvmnasinms. Andreas Oskard, in Anerkennung seiner bisberige» sehr ersprießlichen Dienstleistung den «ttcl lines Schulrathes zn verleihe». Te. k. l. Apostoliiche Majestät habe» mit Aller« höchster Entschließung vom 25>, Juni d. I de» proui« smischc» Veitcr der Direktionsgeschäfte. Anton Mazu-ranic am Fiumaner Gymnasium, dann den pro-visoiischen Direktor des Warasdmcr Gymnasiums. Dr. Martin Matunci, zn wirklichen Dircklorcn der genannte» Lchranstallen allcrgnäoigst zu erne»» ne» geruht. Das Iustizministcrinm hat die disponiblen Räthe Ferdinand Z örer vom bestandenen Landesgcrichtc in Vugos, Anton Pralln izcr von Vraunthal voni bestandenen ^andesgelichtc in Temcsvar, den disponiblen Staatöanwalt des bestandene» Komitatü» Gerichtes in Filinie, Joseph Mitis, und den Kreis» gerichi^rath in Rouigno, Franz ^in denn an n, zn Näihe» des ^!a»besgetichtcs; ferner bc» Staatöan« walt »no Kreiögerichtsl.nh i» Nouigno. Vinccnz Ritter von H a sl m a y c r. Gra Lc a g, z»m R.uhe des Handels- nnd Scegciichtes — in Trieft, enllich den disponiblen Natl, dcö bestandenen uandcsgcrichtcs in Aqram. Georg B ri> ßich. mit Aciliehaltnng sei« nes Titels »nd Charakters. znm Rathe des «reiö< Gerichtes ln Rovigno ernannl. Das Instizministcrinm hat den Hilfsamterdircktor bei dem ^vliögerichtc in Vozen. Iodan» Gam per, znm Hilfsämtereirektor bei dem Vandcsgerichle in ^nnsbrncl ernannt. Nichlmtlichel Theil. Laibach, 10. Inli. ...s.^^ Adrcßbebatlc in der bayerische» Kammer der ^ 'gcmdncw! wl't der „Ost-D. Post" Gelegenheit zu folgenden Acmerk..,,^,,. „Die Adreßdebatte des baieri. schc» ^a»dtagcs vinftc der preußische» Neaiernng wohl arnber d.e A..gc» öffnen, daß sie lich ierrech' net. als ,ie die Aller„at^ wegen des Handelsuer-<>.igs »nt^ra» re.ch s„ s^.f -'„^ ^,^ ,,,„^^^. eniwedcr Foryepung dc« Zollvereins anf Giund de« ,V,n,delsuertra.ics. an de„, .„.ch „j^, ,,„ ^gia mchr NMnvert werden dars. oder Sprengung res '>>lk'cr-">'s. Es kann nicht oft i,nb »icht l'cstimn.t' genug 'cruorgel'obcn werden, daß wirthsch^fui,,^ Prinzipien 'N diesem Vertrag leider wenig „, ,^,,,,, ^,^^. '"",! derselbe fast ausschließlich ei» Produkt des mu,o< MweiriiUl'chr,, Strebcnö nach Herstellung h^. ^,^. »chen Spiße w^r. ^s kam der Verliim- Iirgicrnna v>c> weniger dar«nf an. was in dem Traf.at^ ,„,! .Nmikrnch ssipliiirt ward. als dalanf. cin Pra>pcn<, «" schasse», daß P,cußen in einer hochwichtigen Fmge dem gesammten Zl,'ll'.'erci,ic d, h. demselben '.'än derglbiete. ans dem soater bei gelegener ^'/it der engere Vnnde^staal zusammengeschu'eißt wervcn sollte — seine» Willen oklroyirt. ol'nc anch nnr eine Prü° fimg der mi! ^vaiikreich ;i,n, Tbcil gegen die aus° drücklichen Kundgtt'nngcn der Vcrcinsstaalen getroffe» nen Verabrednüge,, ;n gestatten; »no daß Preußen als Hegemon des Zollvereins Oesterreich zunächst Handels politisch ans Deutschland ausschließe. Der Traktat mit Frankreich ist alle» politische» und »atio-nal'ökononnschcn Parteien in Preußen rech,, weil sich in ihm lediglich der Entschluß perkörperl. den Ans» schlnß Oesterreichs, die U'tterottmmg der nbrigen Staaten unter Preußen vor der Haud wenigstens i» den Zollmigelegcnbeilen als vollendete Tbalsachc bin. zustellen. Allein gerade durä, diese Fälschung wiitl" schaftlicher Oründsäpe ;u Gunsten politischer Sonder« zwecke, bcrauble Preußen sich seines besten Haltes — des sittlichen Vcwnßiseins. sich an die Spit)c einer zeitgemäßen Vcwcgung gestellt z» haben. (5s entstand in den widersprechenden, halb frciliäudlcrischen, hall' nalionalvcreiulichen Vcstscbniigsn Preußens cin Riß, rer nicht mcbr durch Gründe uernünfilger Ucberzen» gung ausgefüllt, sondern nur durch die Drohung v<» bullt werde» l,onntc^»Wcr nicht ge>u>» so tanzt, wie ich pfeife, den stoße Ich anS dem .'jolwerein!" Nicht die frcihändlcrischc Agitation, wohl aber diese Dro-lnnig hat sich »l!ü als durchaus nicht stichhaltig cr-wicsc», I» Vaics» bat ric ,ssami,icr tcr Ncichörä'the mit alle» Stimmen gegen Eine, dlc bcr Al>gsor0uc< ten mit allen gegen achtzehn Stimme», die Politik der Regierung in der Haudelsvertragsfragc gebilligt. Diese Politik aber ist bekanntlich, de» Spieß umkehre!! ,»,d Preußen mit der Sprengung des Zollvereins zu drohen, wenn es nicht einwilligt, nnter vo» läufiger Ignonrnng des Handelsvettragcö mit Frank» reich, zunächst mit Oesterreich auf Grund del Pro-positionc» vom X». Inll 1^l!2 über die Erweiterung des Vertrages uon 1^.'>>> lino eine freihändlerischc Reform des Pcrcinötarifcs zu ucrhanbcl». Das ist ei» sch,vcrcr und ebenso woblucrdicnlcr wie gut gc^ zielter Hieb gegen die preußische Spike uud den cn> geren Pundesstaat, Eine ernste Aufgabe der liberalen Presse aber wird es sein. dafür zu sorgen, daß dieser Schlag nicht zugleich die angebahnte Tarifrevi» sion trifft, und so vaS Kind mit dem Aadc r>crschü> let wird!" Die „Presse" bespricht die Anerkennung der ame> rikanischen Tüdstaaten »nd ist der Meinung. «daß Frankreich, trot) der nenestcn «Momtcur-.Note, (5„g lands Acispiel nicht folgen würde, selbst we»» dieses sich tnlschlüssc. zur Aucrkcunnug der Süostaateu zu schreiten; denn die Gründe, welche England zu einem solchen Schritte l'estimmen können, sino ganz danach geartet, Frankreich in der entschiedensten Weise davon zurückzuhalten." Sie zweifelt, „daß der Kaiser der Franzosen sich ernstlich auf eine Politik einzulassen geneigt ist, welche durch Zerstörung der amerikanischen Macht, England einen mächügen «onkurrcutcn vom Halse schafft, welche dcr englischen Industrie eine» Markt schaffen wnrre. auf dem Äicmanü als ibr Mitbewerber auftrete» könnte, welche England i der neuen Welt das Ucbergewicht in dlc Hände spie Ic» würde, daß es Frankreich i» der allen Well bi jeht nicht ohne Erfolg streitig gemacht hat." Es lo'7,m! ihr daher unwahrscheinlich vor. daß Ka>s:r Napoleon lo weit ache:> lolite. <,durch A^l-sennnng der ameri» kanische» Südstaatc»,, England zu ^'iebe die traditio» ncllc Politik Frankreichs aufzugcbc». für die Lkla-verei offen Pariei zu crgrciic», uud sei» ^and znm Handlanger ausschließlich britischer Machtbestrebungen ^l! cnuedrigcn," W>r glauben von diese» mit polüi' ^chem Scharfsin» entwickelten Gründen der «Presse" »msomcbr Notiz nebmen zu »lüsse», als uns ans Paris von zuverlässiger Seite wiederhol» die ?!ner> ennnng der SiMaaten durch Frankreich al? böchii 'abrscheinlich in dem Falle bingestellt wurde, als ,an in Wasl'ington den Vorschlag cines Waffcnstill» iandcs zurückweisen sollte. Londoner Verichte bestätig,», daß die diploma» ische Mission der Herren Roebuck »nd Lindsay ein Icsnllat gehabt, von dem diese Unterhändler sich wohl ichiS träumen ließen - sie kabcn nämlich jeden eng» lische» Vermittlüngsversnch in eer amerikanischen An» gelegenhcit einfach »»möglich gemacht. War das Kabinct uo» Sainl James nie recht geneigt, die Ncn« lialiiätsrolitik anf^igeben, so konnte es doel' >n einem gegebenen 'üngenblickc durch de» Dinck der öffenüi« lie» Meinnng au? derselben herausgedrängt werde». Der Nocbncssschc Anerkcnnungs. Antrag l,at tlfinüi'.' cdcn Plau einer direkten oder indirekten Vermittlung ü Amerika vereitelt Die öffentliche Meinung ei»' 'öit sich gegen den Gedanken, daß die auswärtige Politik Englands von dcn Tuilericn inspirirl. »nd vom Kaiser der Franzosen gewissernxiße» geleitet wer» den soll. Palmersto» kann jetU gar nicht mcl'r den Sndc» anerkennen, mag er es noch so aufrichtig wollen, »nd die englischen Plätler ergebe» sich in den furchtbarsten I'weftiven gegen die Herren ?i»dsa>., uub Roebuck, welche sie als Agenten Napoleons bc> zeichne», und dere» Versuch, im Hause der Gemeinen eine imperialistische Partei zu begründen, in der cnl schicdensten Weise verdammt wird. Die „Iud'-pendanee belgc« bringt eine Auftlä» >u„g über een Ursprung der neuerliche» Militärreoolte in Griechenland, Die Regierung hatte d,e Verhaf. lung deö Lieutenants <'eot,ento angeordnet, der bei der frühere» Revolution eines der thätigsten Werk« zeuge des Herrn Vulgaris gewesen war; die von diesem Offiziere lonlmandirtcu Soldaten verweigerten jedoch bcr Regierung den Gehorsam, wiegcllen auch ibrc Kameraden auf und wollten sich des Bankfonds bemächtigen; daß ihnen dieß nicht gelang, ist bereits auf telegraphischem Wege gemelücl I» dem Kampfe, der sich zwiichen ihneil imb den der Rcgicnmg treu geuliebenen Truvpen «nd Nationalgardcn entspan», wurde» an 5X) Personen gelödtet oder vcrwnndet. Der englische Gesanble hat sich veranlaßt gesehen, .ssriegsschiffc von der Station in Malta zu l'ernsen. I» den Provinzen wiro die Autorität der Regierung eben so wenig wie in der Hauptstadt reipefiirt. Nauplia verweigert die öln» nabme des von Atbcn lommr»de» Gouverneurs; Nänbcil'ande» dlirchziel'cn das ^a»o, und die Vevö!» keluugcn verweigern die Enlrichtuna, der Steiler», (5iu Urtheil über Oesterreich. Eö geschehen Zeiche» und Wmider! Die ,hcs> sischc Molge»zeilu»g''. bisher »Ineö der verbissenste» Organe für die preußische Oberberrlichkeit bringt auS der Fercr ihres ständigen Mitarbeiters folgenden höchst bemcrkenswerthen Leitartikel über Oesterreich, der die gesnmmlc. l>is noch vor wenigen Tagen von diesem VlcMf vertheidige Stellung aufgibt. Der Artikel lnutel: »Die Ironie des Schicksals hat es gewollt, daß ',',> denselben Tage», wo e» Trinmpbc feiert. Seit de» Tagen von Magenta und Solferino hat der Kaiserstaat furchtbare Prüflingen bestanden, Abel in diesen Prüsungs» hat sich an ilü» das Wort bcwäbrt: wen ver Herr lieb bat, den zück» ligt er, Die Schicksaleschläae. unter sene» dnö Rsin> «tt» dcm Untergänge entgegentrieb, haben ihm zum Segen gedient, indem sie es auf dcn allein zum Ziele füh« lcnden Weg aller politischen Eiitwickluiig, nämlich auf den Weg der geschlichen Freiheit führten, die auch hier wiederum ihre wunderbare Kraft bewährt hat. Erst ein Paar Jahre sind seitdem verflossen, und wie ganz anders, wie kraftvoll und jugendlich verjüngt, wie frisch aufstrebend und wie angesehen und mächtig in Europa steht jetzt der Kaiserstaat wieder da! Freilich, die Verfassung allein halte dieses Wun> der nicht gethan; Verfassungen an sich sind bloß be» schriebencs Papier; es lommt darauf an, daß sie auch ehrlich ausgeführt werden, wenn sie Frucht tragen sollen. Hätte der Kaiser von Oesterreich, wie man Anfangs wohl befürchtete, die Verfassung bloß ge. geben, um die österreichische Valuta zu vcibcssci», also um dem Zeitgeist? eine notligedrmigenc Konzession zu machen, die man sobald als möglich wieder zurück» zieht und so viel als möglich wieder zu beschränken sucht, oder ginge der Kaiser von dcr Ansicht aus, das ^monarchische Prinzip" und das «Königthum von Gottes Giiarcu" dulde leine wahrhafte und wesent« liche Vcscbrai,kung seines Willens, und die Volks« Vertreter seien bloß dazu da, um, nach dem neulich vorgelogenen Ausdrucke eines preußischen Blattes, »den Absolutismus zu verbessern", dann freilich würden sich die erwarteten Früchte nicht eingestellt, die Valuta würde sich nicht verbessert, daS Defizit nicht vermin» dert, das Ansehen in Europa nicht gehoben, das Selbstvertrauen der Bevölkerung und was das Erste lind Höchste im politischen Leben ist, der Glaube an das Vaterland und dessen Zukunft, der tief am Bo< den lag, nicht wieder aufgerichtet haben. Aber Oesterreich wurde auch in dieser Krise von seinem sprichwörtlichen Glücke nicht verlassen. Es gereicht dem Kaiser Franz Josef gewiß zum Ruhme, nnd daß er. nachoeni er seinen Völkern einmal eine Verfassung gegeben, sich auch den Konsequenzen der» selben rückhaltslos unterwirft und nicht bei dem ersten Opfer, das sie von ihm fordert, wieder in dc» 'Al>so> lutismus zurückfällt. Wenn irgendwo, so hat die Vorliebe für's Kriegswesen in Oesterreich ihre Ve« rechtigiiug und kann, wenn irgendwo, hier eine Aus» nalimcstclluug in Anspruch nehmen; menschlich be« trachtet, hätte man eS dem Kaiser kaum verargen dürfen, wen» er sich gegen dc» Gedanken mit aller Kraft gesträubt hätte, sein treffliches Heer am Tage »ach den von ihm nicht verschuldeten Niederlagen und trotz der »ech immer drohenden, für Oesterreich top» pelt drohei lamentc das Recht, die Budgets bis in's Einzelne festzusetzen, diese Grnndsäule aller pallameMarischen Berechtigung, von »er Regierung leinen Augenblick vtstritlcn. sondern in umfassendster Weife zugestanden. Auch ist es der österreichischen Regierung nicht ein« gefallen, für dc» Militärstaat und den Kaiser als «Kriegsherrn- eine Stellung außerhalb der Verfas» sung zu beanspruchen. Die Kriegsoerwaltung ist dort ei» Zweig der Staatsverwaltung wie jeder andere, „nt> steht wie jeder andere durchaus unter einem uer» antworllichen Minister. Da nun diese beiden Dinge. Budget und Kiicgsucriualtnng, ohnc Frage diejenige» siild. die im Staate Macht verleihen und ohne deren wirksame Konlrole fast alle anocrcn standischen Be> fugnissc in dcr Luft schw'ben, so taun man behaupten, daß Oesterreich einer der konstitutiolitUsten Staaten in Deutschland ist. wenigstens Preußen und manchc andere Staaten im Konstilutionalismus weit über» fiügelt hat." Vine Depesche Dronyn de Lhuys. Der «Courricr du Dimanche" veröffentlicht eine vertrauliche Depesche des französischen Ministers deö Aeußcrn an die Vcrlrcter Frankreichs in Wien und London, die schon darum bemcrleuswcrth ist. weil darin dcr Behauptung des Fürsten Gorlschatoff cnt» gegcngctrcte» wird. die polnische Insurrekli!»! habe ihre Wurzel i» der kosmopolitischen Revolution. 2)ie^ Not« lautet: Paris. 4. Mai 1863. Der Minister des Aus» wäriigcn übersendet dem Herzog von Grammont und dem Baron Gros Abschrift der Depeschen, welche Fürst Gorlschakoff am 20. April an ten Baron Pud. dci, sich über die Wahl dieser Mittel zu verständigen, und daß diplo» malische Erörterungen zwischen den Mächten zu einem dem allgemeine» Interesse enisprechende» Resuüalc führen können. Das Kabinet rcr Tuilericn ist ge» neigt, sich auf den von Rußland selbst angercntctcn Boden zu stelle». Die Frage ist nur, welche Form diese Berathungen annehmen sollen, nnd es drück! den Wunsch aus, in dieser Beziehung die Anschan» ungsweisc E»a.la»ds und Oesterreichs kennen zu lerne». Was die uo» Nußland formulirtcn Einwendungen betrifft, so hält die kaiserliche Regierung sie nicht für unwioerleglich. Nach ihrer Anschauung sind die Ruhe. störuugen in Polen nicht sowohl das Resuüal rcvo» lutionärcr Aufreizung nud Propaganda, sondcrn tcr diesem Lande bereiteten Situation. Wenn sic cs für die Pflicht einer anfgcllärtcn Regierung hält. den subvcnsiven Leidenschaften alle Nahrung zn entziehen, so bctracbtet sie als das sicherste Miücl zu dicscm Zwecke die Befriedigung der berechtigten Wünsche, Gewiß, cö gibt in Europa eine Partei des Umslurzcs. und cs ist möglich, daß dicsc Parlci, wclchc nur da Aussicht auf Erfolg hat. wo sic anf übertriebene» Widerstand stößt, die polnischen Wirren zu benutze» gesucht hat. Mcr ma» muß rcn Führer» dcr I»sur> rcktiou Gerechtigkeit widcrfahrcu lassen, daß sie diese Mitwirkung zurückgcwiescn und dcr Bewegung ilircü nationalcn Eharaklcr bewahrt hab»». Nicht die Nc» uolnlion hat die gcgcnwa'üigc Silmuimi i» Polcn verursacht, sondern die Situalio» Polcnö hat oicsc Revolution herbeigeführt, oaher haben die europäischen Kabinctc das Nccht. sich mit dieser Aiigcl»ge»hcit zu beschäftigen. Der Baron Gros und dcr Herzog um> Grammont wcrdc» ci,igcladc,i. in ihren Umcrrcomigc» mit rcm Earl Rüssel uno 0c,u Orale» Ncchbcrg die vorstehenden Erwägungen zur Richtschnur zu »chmen und ihre Regierung vo» den Aiisichtcn dcr beiden Kabincte i» Kenntniß zn setzen. Drouyu de LhnyS. Oesterreich. Wien, 7. Juli. Au« den bisher bekannt gc» wordenen 102 siclieiibülgischc» Lanolngöwahle,! läßt sich, wie man uns aus Hcimaiulstaot schreibt, bereits mit ziemlicher Wahlschciulichkmcin Schluß in Be» ziehung auf die Stimmung des Landtages gegenüber dcr Reichsvcrfassung ziehen. Die »och rückständigen 23 Wahlen. sowie die hie und da nothwendig gc> wordenen Neuwahlen dürften das voraussichüiche Stimmenuerhältniß kaum mcl>r wesentlich cmrcin. Nach »liier allerdings nicht völlig aiillicntischcn Zäh» lung fielen die Wahlen auf 33 Deutsche, 3:'i Ungarn »no 34 Rumänen, so daß eine Zusammenzähluug der deutschen und rumänischen Stimmen die Zahl l»? er» gibt. Rechnet man hiezu die bieher ernannten !» rumänischen ,md 6 sächsischen Mitglieder, so würbe die Verfassungspartei jeßt schon, bci kompakter Stim» menabgabe, welche freilich von einigen »in«»«^ nicht mit Bestimmtheit vorausgesetzt werden kann, über A2 Stimmen, also (bei einer Anzahl von 1<>5 Landtags» Mitgliedern) nahezu über die absolute Majorität zu verfügen haben. Da man indesftn voraussetzen muß, daß die von der Regierung ernannten und zu ernen» ncndcn Mitglieder magyarischer Nationalüät nicht deß» wegen ernam't worden sei» dürften, um der Reichs» Verfassung eine Opposilion künstlich z» schaffe»; da ferner noch die Ernennung sächsischer und rumänische: Rcgaüsten bevorsteht; da endlich »och aus zchn bis zwölf Wahlbezirken rumänische Abgeordnete hervorgehen dürften, so wird ma» lanm fehlgehen, wen» man erwartet, cö wcroe sich für die Frage der Reichs» ralhsdcschickung eine Majorität von 30 bis 4(1 Stim» inen ergeben. (Pr.) Wien, «. Juli. tt <.. Die Zahl dcljenigen Persönlichkeiten, die mittelst Allerhöchster Ernennung zur Theilnahme an de» bevorstehenden siebenbürgi» schen Landtag berufen werden, ist, wie wir verneh» m rnflingen ist die Zahl dcr sogenannten Negalisten <">! ^>« gebracht. Ausland. Verlin, 4, Juli. Trol) der polizcilichc» Vel» ordnung, dic den Thcilüctüüc!» am Krawalle cim Kcrkcrstrafc von 6 Monaten bis 10 Iahrc» Zucht« haus verheißt, war die Zusammenrolln»«, i» dcr vel' gaiigciien Nacht auf das Doppelte gcsticgc» und c< mögcn ^s)—1^000 Menschen an de» Demoiistratii" nen theilgenommen lmben. Daß diese nicht msl"! de» Charakter eincr Katzenmusik gegen ciiic» Haus» hcrrn, sonocrn ci» feindliches Vorgehen dcr »iebriciep Volköklasse gegen die Polizei sind, erhellt nicht m>l aus dcn Thatsachen selbst, sonder» auch ans dcn Ve> fürchtungcu übcr dcrcn Ausdchnnng, aus rc» Vc>l' sichtsmaßrcgcl» u»o dcr Aufnahmc dicscr Vorfälle ii« reaktionären Lager. Um von der letzteren zuerst z» sprechen, wird über den Krawall bereits aelcitartikclli der Fortschrittspartei die intcllcktnclle Urheberschaft!« die Schuhe gcschobc» ; Stadtverorducten »Versamw' luug. Bezilksucreinc ?c, verantwortlich qcm.icht, »»^ dcr sehnlichst cnul'mschle Anlaß zur Erklärung ec< Bclagcliiiigözilstandes in frohe Aussicht s>estellt, Dic Vorfälle der lctzlc» Abende sino ei» starkes SvmP' tom dcr gährende» Uiiziifricocnhcit im Volkc. uni' l< ist wunderbar gcnug. daß oie sonst gut organiM Volkepartci dcm pattiellc» Ausbniche noch fcr!!stsl>l> del.» er spielt auf cincm Bode», dcc l^-l^ uiclfa^ geiiaiiut wurde. Zu dc» Thatsache» übcrgclmib wurde in verga»ge»cr Nacht mit größerer Erbütt' rung als sonst krawallirt, Redner, die dem Arbeite? stände angehörten, fcucrtcn die Ha»fc» <»», Wiocl' staube an; aus dcn Fcnsicr» herab flogen Stt"" und verschiedene Flüssigkeilcn anf die Polizistcn; ec«' fiiehcndcn Volke öffnetcn sich bic Hansthore. »^ cbenso rnsch s,eschlossc» zu werden, was aus anc>sl<" Fenstern mit Bcifall«lln»schc» begrüßt wuroc, dahcr die Weisung, daß im a.<,nz°» aufstand,scl>"' Quartiere sich Niemand am Fcnstcr blicke« l^" dürfte. Es fainc» gcster» wieocr schwere Vc>,»^ c>u»gcl! vor, ilüd dic Gcfä»g»issc sind mit Verbafü' tcn NlierfüUt, Umfassenoc Vorsichtsmaßlsgcln wnrc! für hculc Abends gctroffcn, wcil Stiieciüc,, >md M« schincnbaucr sich am Platze einfindc» wollen, 2äm»l^ lichcö Militär ist koiisignirt und mit scharfen Pair? »cn vcrschc» wordcn, — Aus PariS schreibt man der ,G, <5."' Die letzle «Monilenr"»Nolc übcr dic amerikanisch^ Südstaaten soll durch eine Mittheilung dcs ciissli!^ Kabincls veranlaßt worden scin. Die Sache scheid in London nicht den Ausgang nehmen zu woll^ l>c» lcr Kaiser wünscht; auch scheinen ihm. obglc" er sich zur Anerkennung der Süostaatcu entschloß hat. einige Stelle» in ber Rede Roebuck's unan^ nchm berührt zu haben, — In dicscm AugenI'li«»' ist rcr Kaiser ganz erfüllt von einer riesige!, 3°lt die zwar schon längst zu dc» sehnsüchtigste» Wümchl' der Pariser gchörlc. vere» Rcalisirung aber bis l>c>^ für unmöglich gcbaltcn wurde. Es handelt sich »' nicht weniger, als Paris i» ci»c» Sccbafcn UllM wandclli. Alle biShcrigcn Pläne waren als u„;'l^ tisch zurückgewiesen worden, erst i» jüngster Zeit w»^ dem Kaiser ein nenes darauf bezügliches Projekt »l tcrbrcitct, das ih», im vollsten Linnc des Norl> enlhnsiasmirt. Eine Aktiengesellschaft ist um dic K' zessio» zu diesem gigantische» Unlcrnchmcn eingescl! ten. Sie will da« Mcerwasscr mülelst cincs sau Oefälls von Havre nach Paris leiten. Das ! der Seine wird nicht, wie ma» ursprünglich ra< dazu benutzt werde»; man will vielmehr einen n> rcrc Kilometer breiten und uerhältnißmäßig >>< ! Kanal grabe». Dcr Hafen wird zu S>. 2uc>>>'^ reitö eine Kommission „„geordnet, wclchc sich »' Piüfui,!, deS gloßattiae» Projektes zu beschäl^., h.it. Diesem Erlasse durfte sehr bald da« Dekrets der Ho»ic!sjoli für ric Aklicugesellschast frlssc» ^ »ostc» dcr U»ternchiUl!»!i lpurdcn auf HX) Vlil^ ^ Zres. angcschlage»; uon koü'ftctcntcr Gcilc >p'^>, roch behauptet, daß sie dic roppeüc Eumn>c °.^ chcu düiftcn. Diese enorme Auelagc schreckt ^^ dc» Kaiser »ich! im Gcringstc» zurück. da "' «OK ei» Mittel sieht, der vöil großem Nothstände heim» , gesuchlcr Vcuölkcrnng dcr Normandie anf mehrere Jahre reichlichen Erwerb zuzuführen, Kopenhagen, 2, Juli. Die Verlegenheit der Familie des junge» Königs von Griechenland ist im Wachsen begriffen. Niemand weiß, was des nächsten TageS geschehen soll. Von einer Anleihe behufs dcr Vesitniahme des griechischen Thrones und Bestreitung der nothwendigsten »>»d unabweisbarsten Bedürfnisse ist leine Rede. Der eben verstorbene Prinz Frederik Fcrdina,« hatte lein Vermögen und kolossale Schul' den, Prinz Christian hat zwar leine Schuldcn. abcr auch nichts dergleichen, was auf den Namen eines Vermögens Anspruch machen kann. Der König, der über die nöthigen Summen verfügen könnte, glaubt für die Sache sclnes Neffen genug gethan z» haben, indem ei die griechische Deputation glanzvoll empfing lind ihr die feierliche Zusage machte, daß König Georg sich einzig der Ehre dcr griechischen Ration anvcr» trauen werde. Die Schichmachtc fühleu keinen Be» nif. mehr als den bekannten Nachlaß der 12,000 Pfd. St, zu bewilligen. Mit Einem Wort, es fehlt an der Hauptsache, an den nöthigen Fonds, um dcn Prinzen auf halbwegs ehrenvolle Weise in Athen ein» zurichten. Unter diesen Umständen scheint Prinz Chri» stian entschlossen, seinen Sohn — in dcr neuen Gc» schichte unerhörtes Beispiel — mit leerer Börse, wie das Kind des armen Mannes, ziehen zu lassen, und sich mit dem religiösen Trostgrund zu beruhigen, daß derselbe Gott, dcr für die Vöglein deS Waldes Sorge trägt, a»ä, für ric Subsistenzmiltel Georgs >.. Kö> »igs vo» Griechenland, besorgt sein werde, Glauben Sie ja nicht, daß ich übertreibe, dle Dinge sieben gcnan so, wie ich sie Ihnen schildere. Daher dcr Gedanke, die königliche Residenz in Corfu aufzuschla» gc», I» Corfu findet sich minbcstcns — denke» die Herren in Kopenhagen — ein palasläbnlichcs Ge» bände, das man für die Tage absoluter Gclolosiglcit für den jungen König miethen kann; da«? Schloß zu Athen, in das man ohne Umstände zu übersiedeln gedachte, ist leider nicht zu ucrmiethcn, und kann vor-dcrh.nid bei der Unmöglichkeit, die Kanfsummc zu er» schwinge», nicht erworben werden. Sic könne» sich leicht vorstellen, wclchcn Eindruck dcr arme junge Fürst auf eine Nation übe» muß, welche von den, nciicii König erwartete, daß cr mit vollcn Hände» komme, »no gleich dem Midaö dcr Sage durch scinc Berührung allcö i» Gold verwandeln würde. Ein hilfebedürftiger, auf die Großmnlh der Nation ange» wiescncr Monarch, das fehlte noch. König Georg wird also, wenn sich die Umstände nicht total ändern, wozu cS i» dem Augenblicke lei» ncilci Anschein hat, aller äußere» Unterstützung bc« raubt auf glicchifchei» Boden erscheinen. Aus Warschau, 4, Juli, wird dcr ,Schl. Ztg." gemeldet: „Gestern hat die russische Regierung von der Citadelle aus wieder gegen 1000 politische Ge« fmigcne unvcrmuthct mit einem Eltrazug dcr Eisen» bah» nach Rußland (Sibirien?) befördern lasse», Unter ihnen befand sich Nikolaus Epstein und 10 Italiener und Franzosen. Den Eltern Epstein's wurde die Erlaubniß ertheilt, sich uo» ihrem Sohne z» ver« abschieden, mio zwar dürfte dieß auf dem Bahnhofe in einigen lurzen Augenblicke,, geschellt»." — Man schreibt von dcr polnischen Grenze uutcr dem 6. Juli: Wie wenig gekannt auch das innere Gctricbe der polnischen Nationalrcgierung ist, einzelne Momente können doch nicht dcr Oeffcntlichlcit cnt. zogen werden. So weiß mau, daß, wälnend das Warschauer Zcnttalcomiti! die Hilfc der „internatio. „alen" Revolutionärs nicht verschmäht, das Krakauer Fiüalcomito aufs heftigste gegen die Türr's. Miero«. laweki's. Nochcbnine's ». dgl. aukämpst. Das Kra? lancr ssomit«! soll gcwisscrmaßc» eine Nepräscnianz des dcn Anfslano unterstüpcnden Adclö in Galizic» sein; sciiie Stimme ist daher eine sehr bestimmende und cö hat sich schon oft erlaubt, i» Opposition gc. gen das Zcnlralcomit« (die jcyige provisorische Nc. Nurnng) z» trctcu, Sciu !e,lc»dcr Gedanke ist, zu verhindern. daß dcr Aufstand sich Oesterreich gegen, 'wer lompronnttire. indem cr Individuen heranzieht, " Ncyen de» genannten Staat konspirirt haben. ,„ „ "" «>w ist ein harte« Stück Arbcit. Und doch i,i co ocm entschiedenen Hanüeln des Krakauer Comites, '"b"" ss ""e aä„zii^ Lossaguug der österreichischen Polen m Aussicht stellte, gelungen, nicht nnr die vom ^»'ralc«"'''' bereits beschlossen gewesene Diktatur Microslawskiö sondern lessen fernere Theilnahme am Anfstandc. ferner die Berufung Garibaldi's oder dcstcn Söhnc u, dgl, m.. worüber erst später A»f. hellung komme» dnwc. z» hintertreibc». AIs der Zuaucnführcr Nochcbruuc vom Zentralcomit« zum ^°>,,,na»dquft!, iis der ^mlaiicr Woiwodschaft, ernannt w»rdc, erhob das KMaucr Fiiialcomitu Einsprache !l!,d erklärte, diesen fremde» Revolutionär i» cincm -^erreich angrenzenden Gebiete nicht duldeu zu N'M», Es half Nochebrunc nicht«, daß er eine eiMchiedcue Lossagung von Microslawski in den Vlät» ttr» u"öff,»tiich,c; — das Krakauer Comite ruhte nicht eher, bis Nochcbrune entfernt und an seine Stelle dcr Oberst Jordan, als Adjutant Sadik Pascha's (Czaikowski's) iu türkischen Diensten gewesen, zum Obcrkomniaudanten cingcseßt worden war. Tagesbericht. «aibach, 10. Juli, In der Nach, vom 7, zum 8. d. M, ist die Ten,, pcratur im Freien jo lief gesunken, laß sich Neif ge« bildet hat, der einige» Felofiüchten. wie z, V. dem jungen Heiden uno den Fisolen auf dem Moorgrunde nicht unbedeutend gescharrt l>al, Neif im Juli — da« ist jedenfalls eine seltene Naturerscheinung. — In der vorgestern AbendS abgehaltenen Ge> ncralvcrsammlung des historischen Vereins wurde Herr Oberarms » Direktor Dr, H, Costa zum Dnellor gewählt. — Gestern wurden in der rühmlichst bekannten Glockengießerei dcS Herrn A. Samassa l'icr zehn neue — darunter vier für Lack bestimmte — Glocken feierlich eingeweiht, Se. Gnaden der Herr Füistbischof Dr. Varth. Nidmer hat diese Einweihung in Person vorgenommen. Wien, !». Juli. Daö lebensgroße Porträt Sr. Majestät des Kai« serS, welches bis jeht den BcrathuugSsaal des l. t. LandesgcrichtcS zierte, wurde vorgestern anf hohe Anordnung nach Hcrmannstadt gesautl, um in dcn, dor« ligcn Landlagosaale aufgestellt z» werden. — Sc, Maj. der Kaiser hat. wie die «Mil.« Ztg." berichtet, angeordnet, daß das Museum im k. k, Arsenale zu Wien gleichzeitig eine «österreichische RuhmeshaUe" werde, i» welcher Porträt»Marmor» Statuetten der berühmtesten Kriegsfürstcn und Feldherren Oesterreichs aufzustellen find. Für die Anfcr» tiguug von zweiundfünfzig solcher Statuetten ist be« reit« die Eiulcituug getroffen. — Sc. Majestät der Kaiser hat die Abhaltung einer neuen Slaatslotterie für Wohllhäligkcilszwecke genehmigt. Der Spielplan kommt in Kürze zur Vcr» öffcnllichuug. Der Ertrag wird verwendet zur Grün» dung einer Irrenanstalt in Tirol, einer Korrektions« Anstalt für Individuen weiblichen Geschlechts in Ve» nedig, einer Kindcrbcwahranstalt u»o eines Pensions» Fondcö für derzeit nicht pensionsfähige diverse Diener. — Aus Kisslnge» wird geschrieben: «Die Kai» serin befindet sich ganz alchtrorocnllich wohl und ist die ganze Brunucnzeil über und auch so»st fast den ganzen Tag rüstig. macht stundenlange Partien Vor» uno Nachiniüngs zi> Fuß ,mo ist der Gegenstand all> gemeiner Bcwuuoeruüss u„o Vclchnmg. Durch ihr liebenswürdiges, allen Pomp meioeuoes Auftreten hat sie Allcr Herzc» gewonnen, ein Umstand, der lni eer Anwesenheit so vieler Preußen uicht ohne Bedeutung ist. Gaoz denselben Eindruck machte der Kaiser, wel« cher auch balo wieder kommen soll. Die heurige Saison ist eine dcr glänzendsten. Nach längerer Rc« genzeit haben wir jetzt daS herrlichste Wetter." — Gerüchlwetse erzählt man hier. eine Gesell» schaft aus den Kreisen dcs hohen Adels habe d>e Ab. sicht einen Fond oo» mehreren Millionen Gulden zu gründen, dcr zu Börsenoperationen mit dem Zwecke oic Kurse zu heben bestimmt sein soll, Allfällige Ge» winnste würde» fortwährend bei dem Stammkapitale verbleiben. — Zu Dekane» au der hiesigen Universität wur» dcn für das Jahr 18tt!l/i!4 gewählt: Von, Profef« sorenkollegium der theologischen Fakultät Dr. Vincenz Scback; vom Professoren «Kollegium der juridische» Fakultät Prof, Uuger und vom Doktoren »Kollegium Dr. Johann Eggcr; vom Professorcn.Ksllegium dcr pl>ilosophischcn Falultät Dr. Karl v, i'illrow uud vom DottorcN'Kollcgini» Dr. Emcrich Gabriely. Die philosophische Fakultät hat für die erledigte Lehrkanzel der Mineralogie dcn Professor desselben Lehrfache« in Prag. Dr. Reuß, vorgeschlagen. Eine kleine Mi» iwrilät uolirte für Kenngotl in Zürich. — Zum Dekan des medizinischen Professoren« Kollegiums wurde Professor Kurzak, z» Vertretern der Dozenten im Profcssorcn.Kollegium die Doktoren Schlager und Salzer gewählt. — Der Abschied »on Wic» ist unseren Würt. tcmberger Gästen nicht leicht gemacht worden; er war eben so imposant, eben so ergreifend, wie der Em> pfang. Von Wcghubcr's Garten, wo sich die Ali« senden gesammelt balte», angefangen, bis zum West» Bahnhöfe, fnyrcn sie durch eine roppclte dichte Hecke vo» lücherschwcnkeudc» und viuatrufenle» Wienern. Am Bahnhöfe selbst machten die Turnet von Wien in ihrem schmuckcn Kostüm Spalier. Sällü^chöre trüge» Abschicdslieder vor. und unter "'„ Klängen des schwäbischen Vollsliedc« ,M>^ j e,,,,,, „,uß ich den» zum S'ädtle hinaus" „„^ ^^ »»»galischcr Ve» Icuchtuug des fal»,'t!,gcschmücktt» Perrons führte die IiwmcMlHizie Lokomotive unsere Gäste a»S dcm Wcichbildc dcr Stadt, — Eine hier cingetroffene telegraphische Depesche mcldct. baß ein Fürst Nindischgräh (nähere Bezeichnung ist nicht belannt gewortc») in Afrila bei einer Löwenjagd erschossen worden ist, — Dr. Viktor Münzberg hat die Idee, einen Pcrgnügungszug von Wien nach München und re» »our zu arrangiren. Auch bat der Genannte von der Verwaltung der Kaiserin Elisabethbahn die nach« gesuchte Begünstigung ermäßigter Gebühren bereit« erhalten. Minder glücklich war der Unternehmer mit seinem an die baierischen Babnverwaltungen gestell» ten Ansuchen, welche« geradezu abgewiesen worden sein soll. Hier dürfte tie Bemerkung auch am Playe sein, daß sich wohl laum irgend ein Land so huma» »er lmd bereitü'illiger Valmverwaltungen zu erfreue» hat, wie Oesterreich; wo dieselben jebeS halbwegs begründet, Ansnä'cn uo» Leite des Publikums oder auch einzelner Unternehmer berücksichtigen und dem« sclbcn sogleich willfahren, — Die leple dieLjährige, vo» de» Herren Nen» meyer und Mihailovic arrangirle GeseUschafl^mhi! findet am 1. September nach Florenz, Rom und Neapel Statt, und lann, dn dieser Zug an« Pari« auöläuft uno Theilnrhmer iu Bade». Würteml'erg, Vaiern. sowie in Wien aufnimmt, durch die vielseitige Theilnahme jept schon al« gesicher» betrachten werde», indem die Anzahl dcr Reisenden auf nur 1'»0 Per« sonen beschränlt wirb. Der größte Theil dieser ita. lienischen Re,se wird im Interesse de« die See nicht vertragenden Publilums per Eisenbahn gemach! u»d nnr die Tour von Genna »ach Civitavecchia (21 Stunden Seefahrt) per Dampfboot zurückgelegt; 14 Tage solle» dcm Aufenthalte in Wien. Neapel. Flo« icnz, Mailand, Genua gewidmet werden, Ncuelle Nachrichten und Telegramme. Kronstadt, 7. Juli. Die Neuwahl für de» Landtag wurde heute vorgenommen. Gewählt wurde Karl Maager mit 4><< von M> Stimmen. Krakau, k, Juli, Heute wurde Graf Vcn!« lowöli hier verhaftet, ^»ermnnnstadt, «, Juli. Landlagswal'le», In Schäßburii (oberer Wahlbezirk): Etuhlrichler Friedlich Noth; im Markte Kczdi Vasarhely: Gras Paul Kalnoli; im Koloser Komüat: Gubernialralh Paul vou Dnnla (Doppelwahl). Verlin, 8. Inli, Von der polnischen G>en;e wird aus Warschau. <>, genieldet: Die ?la!io»al» Regierung erließ ein Rundschreiben, worin gesagt wird, dieselbe babc ihr Programm vom 22, Jänner d. I. »icht geändert, den Wertb der auswärtigen Diplc>» matie me überschätzt und keine Verhandlungen über einen Waffenstillstand gepflogen, sie löimlc Verbind» lichlcitcn gegen auswärtige Mächte nur eingehen, wenn sie als Vertreterin einer freien Nation anf gleichem Fuße mit jenen uuterhandelte. Verlin, 8, Juli. Der «Kreuzzeitung»' wird au« Warschau mitgetheilt, Wiclopolski, anf pi« Monate beurlaubt, begibt sich zunächst mit Familie nach ber Insel Rügen. ssranlfurt, « Juli, Die .Enrope« melde»! Die am .'j Juli vom Fürsten Oortschakoff „ntcrftrei» lctcn Antworlönoten wurde» am 7, I»!i in einem vom Gzaren präsidirten Miüistcrrath berathen. Ein großer Theil deS Rathe« war für Konzessionen und gegen de» Krieg, namentlich der Minister des Innern Wallujeff, der in einem ausführlichen Berichte die Lage des Reiches geltend macht, ferner der Unternchtsministel Golownin und der Finanzminister Reutern, Eine starke Opposition erboben die Generale des Rathes, Ei» definitives Resultat ist noch »nl'ltnnnl, vermuthlich sind die Notemnlwnrfc Gortschaloffs a»> genommen worden. Die Noten mit den Antworten werden demnächst veröffentlicht Paris, «. Juli. Der Kaiser ist gestern von Fontaincbleau »ach Vichy abgereist. Velreide-Durchschnitls-Preise in faibach am 8. Juli 1863. Marktpreise V!»8»zin»pleis» fi, l., i fi, 's, Weizen..... 5 « '. Korn..... 7 Gerste..... ^ " 2 80 Hafer..... — > — Halbfruch» . . - . " ^ — >"> 85> Heiben..... 2 -'«» Hirse ......!- ^ «ulurud .... — .'! Verantwortlicher Nedaltexr: Igna; v. <,,ci„mayr. Dvnck „„d Pcrlaa von Iauaz v. Kleinmayr st Fedor Vambera i» Laibach. Anhang zur ktaibacher Ieitung. N^^l«»»»!,«»»'^^ Wien 8, ,',»!! (W>, Ztg, Nbbl. !Mi!tag« IV. Uhr.) Ohne wesnitliche ?l,,id.r!n,,i >,„r d.i5 «,sch,ift stiller a!^ i„ d,» V»!>i,i,„ Am «P.N'!e,'e um ci,e,> '/,,"/„ l',lli^l I»ülllUllll»lHl. Vllnl-?lstiln fefi, auf M^mpte ' Aklien »m ein,^ <«nldIln,ü »ü, ei,i 'l!.!,n .^^nü.I niedcv.r, qali^ische ,!l>nl ^'„dwi., ^ Vihü - B,,h^ Attic,! »nb Prioritäten besser blzal'lt. Wechsel auf fremde Pleisie ziemlich !>Ien so,i>ir wi.o.r d,c Vnneit, vefsentliche «chulv. >, »e, Itaale« (für INN ft.) Veld War, In 5»crr, W^hrunq . zu 5"/„ 72 8) 72 W ü'/. «»>ll', v, 1^>1 mit Rück, W! - !<>>>» », National-'.'Inlehen mit Jänner^»!»!"« . „ 5°/„ »l,.».!) 816« National - »nlchln «,,! April <)°>N'0N« . . .. 5 .. «>, l>U b1,?Ü Mctaliqucs . . . , „ 5 „ 7^.4» ?'i5l, del!» mit Moi Coup, „5„ 7<;.»;!i 7'l 70 dcUo......4^., NX,5«) »>!!, - mit Äsrlosunq v, Jahre 1«8l> 15.» ,,,^',0 ,. IX^! zu 5^'sl, . ',>!'!»<» !N<» „ ,» U«»ss, IM, l<1 I«x»5,'> (lomo e R>ntc»,ch, p>4^ I.,«„'ll. 17,— 17,5,0 Ü »cr ^r«nlll»l,cr (für ION ft,) Gl»»d>ntlast»ngs«Obligationc!!, N>,d,r«OeÜerr.ich , , ,„ 5"/« 67,75 8X - (»eld Ül>>,rcj Ol',-vlft. unl> S«lzb, zu 5°/, «"' ^''^^, Vohmen .....s> „ !'!! !'^^> Sttxrmall.....5> „ >^ «!< 50 K.wit,, Krain » Küss, 5, ., >5>,5„> «l» - Mähre» ». Schlesien , 5» „ ^7,,'iU !-«5,!! Ungarn......5 „ 7'< 7,> 7»! ^'< 3cm. Aan,Kro, u, Sla». 5> . 7 l 5>l! 75,, Walizicn.....5„ ?^.2l» 7l ',!» Siebenb. u, Vulc», . , 5 „ ^!,^ 74.75, Veneticmische« Anl. 1»59 5> ., !^,^ !^-'/! Aktien '^'cm!,,«.! ,,, 5/K, st, ö, W, <<«!-K, Fe,d -Nurdlvz, I'XX) fl, «Vl, 1^'!',', - >>l?" St,K,»s-»r......20<», - Ä'I «laif, Mis,-«ah» zu 200 st, n Siid,-n°rdd,Verb,-Ä,2(X)„ „ >^!>,25 I^!»,i." Süd, Staat«-, Iomb.>«»n. n. centr. ital, «is, 200 fl, s. W, 500 ^. mit lzin,,blunff.....25,< — 255» - l«,!!, Ware G>>!i,„«al,-Vudw,-Val!!!,,2s)0st. ,„it «i^al,,,»,., , , I!'^',<» Üc>>lich, ri^.)!' i„ Tri>!<8^ 2»4,- !.'!,', ^ Pcütr ,!>'.l!>„l'l,l,'< -Ä^!m, W,,!!>,,!)„ zu 2<»0 st , Ii!I,s,0 Il^j 7,'. Tb>'!f,!'a!,„-A!!ien ^» l'ans au, I'»., d.t!^ 5> „ IM - —," lv «, ! r,,lu>,I'a>s 5, „ !15 l'.'5,,! Nar><'^'.',5> „ ^7 75, Uosc (p.c Z!i,>l,> N^e,-An!^>lt f>>r H.ius,'! ,! ttlcw, , , . , I^!,sDa,»l',, ^!, ,„ K«, st, (»M !,!, - !^, ^ Stadlgo». Oft» „40.. ö, W. »,!,',) ^!,-. , ^!,'l>, .. 40 „ „ , ,,!,','! ,'!,'>- s.!, ^',,wi>' „ i,^'> ,'l<^ 75> Wi„:ischgr^ „ Ä)..... 2l,'.i,'< 2!,75 Mildem „ 20 „ „ . 21 -- 2!/><^ ,!l^,>fv!ch ., !<>„., ,1^ 75> 15,— Wechsel. Wrll' Vü,i Änasbxra. für 100 fl, ssit,»', W, !^!»> ü! I» ^r>i„>,urt », M. dctto I,,'!!!0 ft^.l'1 H,i,!,l'M,, ,„r !»>0 Mai! B^ilo K! V»ü0l>!, ,„, N< '>,,, Stn'lioa, , 110 75 11<»^'> '1>a>i" siü 100 ,n,i«!>' , , . -I,'!!,,, >,^!,,'» <>»!lr« der Weldsortc». K, Mi„>z-D»^tli> 5>st, 2H lr, 5> st 2!» Nll '!>,'„,» , . , , 15. „ ^<5> .. I'. ^ ^ .. Hal>cltol,«t>'°r , . 6 „ ^7 „ X „ «>l 3luff, I„»'clia!z , !» „ >l, ^ >, " i,-z ' «Nliuöthal.r , . I „ <-,'. „ , ,:',> ,, Sill'lr-Ä,,!o . , Il»i, „ s,0 ., )(,!» . 7s> „ Esseltten »nd Wechsel - Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. Den !». Juli >«N.'l, Affekten. Wechsel. 5>°/ Metallique« 7'5 7-', Eilber.....10!< 75> s."'„'.'!«t Aul, >il 00 L^ndin..... 1l> Bansafti«», . . . 7:»'> ssfDukat,!! . , , 5 2« .«tret,, taftin . , . 191 50 18«0. Olraz: 7» H 64 «U »>. dcr Züge der k. k. 8üdliayn-^eselcschllst u) Züge zwischen Laibach und Wien. Hn >er Nichliiug nach Wien, kaibach Abfahrt Äiachm, 1 Uhr !' M. u. Nachts 12 Uhr 57 M, Stcinbrücl ., " ., 2sscrl,of „ -^ „ -'>>, „ „ „ 5> „ .'!!» „ Mollmrg „ >i „ 50 „ „ „ 6 ,, >'"> ,, <««-, Abcild« v ,. 55 „ „ „ « „ ^! „ «r»^ n. M. „ 1" „ 42 „ „ „ I" „ 5l " ^>c»s!adt Früh .'l „ 1l4 „ „ Nachm. .'l „ 34 „ ^ic» Ankunft .. 5 „ 17 „« „ 5 „ 2! „ In >« Nichlung von Wien. Wicu Abfahrt Vorm. 9 Uhr ^<» M, u, Äbcnds i» llhr."> M. «cilstodt ,. !1 „ 2?...... 11 ,. 2" „ «ruck a, Vi. Nachm. 4 „ :« „ „ Früh 4 „ 2^ „ "«; „ ') Zinir zwischrn ^aib.ich. Trieft und Venedig. z!aibach 'Abfahrt Frllh 2 U. 1 l M. Nachm. 2 U. 7 M- Ä^I^beiz .. .. 4 ., l« ., .. 4 ., 34 ., Nabrefin» ^ ,. 7 .. 3.' ., ,. 7 „ 21' „ driest «ntunft .. « „ 15 ,. Abend« « „ ^ « Nadresin» Abf. Früh 7 .. 55 ., ,. 9 .. 50 ,. «cncdlg Nnl. Nachm. 3 >, <» „ Früh 4 „ 30 „ In der Richtung uo» Venedig. Trieft »nd Laibach Venedig Abf. Äbtno« 11 ll. — 2>i. u. Vorm. 11 U. — M. Nabresin» Anlft. Frilh 'i .. 26 ,. .. Abds. »i .. 5 H'!, Tricst Abf. Früh tw>i 12 „ :,l ,. ^aibach „ „ 10 „ 51 ,. !iiU> ?lbc»t'<> 3 „ 39 „ Eilli „ Mg«. 1 „ ,') In dcr Richtung von Steinbrück - Sissct. Abf«b,n uon ^'llibachi Uhr 9 Min. Nachmittag«, «nlunfl >,i ötciubriick Nachmittac, 3 »hr 22 Nin. Abfahrt von Stcinbrücl Nachm, 4 U. 2,'i M,, Nnlimft m Agram »m »> llhr 59 Min. Abfahrt von A g r a m um 7 Uhr 14 M., Ankunft in Sissel um « Uhr 45 M. Abcnd«. ^n dcv Richtung von Eissek - Steindruck. Abfahrt von S > ssel Fr!U, ,raüi um 8 Uhr 1ü Min., Nnlunft in 2 tci »- brück um 10 Uhr 50 Min. Abfahrt von H t i n b r ü ck II Uhr 32 Minutm, Ankunft i» i'llibach 1 llhr 4»! Mi„, Nackm. .'0» A>islim. — Hl. Nullte, ssaufnmim. vo» Klage»-fiill. — Lie Helie»' Ncxhoftr. ssnilfina»». »ml - Mcrli. Hanvllsmav». uo» Tricst. - Hi. l?il>el, 5l>nlfma!!N. vo» Viüni,. — Hr. Dr. Negeodalt, vo» Graz. — Hr. Hainia,,,!, uo» Vuchau. — Hr. Meg,,cr, rc»! C,IN, Hl, Tiolz. Realilaienblsihcr, voli Tusscr Hl. Ntvliing, MaschinlnmciNtr, «l'ii Voissliiblr^, — Hs. Welz, vo» Prag. — H7. Varnsjl,,, ,'o„ Fn,me. — Fr. Äiäimr, von Wi«,,. - ^r, UslliS, Z. 1313. (!) Ein Forsllnallll, der theoretisch und praktisch gebildet ist, ci»c öffentliche Forstlchranstalt mit bestein Erfolge absoluirt hat und derzeit als Forsllicamtc dcdicnstet ist, sncht auf einer Herrschaft in derselben Eigenschaft oder als ^orst ingcnicur eine womöglich dauernde Ttellc. Anträge erbittet mau sich an die Rcdattion dieses Blattes nnter dcr Adrcfsc ,K. ^. :'lr. !'«> ergehen zn lasse». Z. 12^1, (2) In der Gradischa Vor ftadt Haus Nr. V4 stndMtijlchllneWlihNllgen erstere im ersten Stock, bestehend aus .l Zimmern, Sparhcrdküche, Speisekammer, Keller, Dachkammer und Holzlege, zweite ebenerdig bestehend aus 3 Zimmern, l Kadinct, Spar-herdküchc, Speisekammer und Holz-lcge für kommenden Michaeli i8«3 zu vermiethen. Daö Nähere bei der Hauseigenthümerin. Im Hause Nr. 2li in dcr ^icrrngaffc im 1. Stocke rückwärts ist eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller, Holzlege und Dachkammer, zu Michaeli zu vermiethen. Nähere Auskunft im ersten Stocke gassenseito. Die Gefertigte zeigt hiemit an, daß sie für keine von Fremden auf ihren Namen gemachte Schulden Zahlerin ist. Cäcilie Matschissch. ?>¦ 1074. (f>) J)<>f berühmte Ircliihasal-S|>iri4ii« au« dm kräftigsten Heilpflanzen pewonnen mill vusammengesettt, zur Stärkung des Xen-t'ji. Muskeln und Kräftigung des Kör-jicrx etc. .VW. Jeder Flasche ist der Name Archibasal-Spiritus eingedruckt und mil dem Siegel, des Erzeuger* vtrttMotsen, welches den Käufer n>r Fälschungen tehützen »oll. Eine hl a sehe I f. ö. W. 9touylitonfa Hfagrenellxlr, genannt Men* schenfreund, zur Stärkung des Magens, zui" Beförderung und Wiederherstellung des Verdauung und des Appetits etc. Kin* Flusche iiü /,/•. tM4luui<>r llalM.iiii (l'ar/'iuni! aromat/?w balsamique). Gegen Zahnschmerz, Rheumatittnut, (Hehl, Xcrvenschmlche, Frost' schaden. Ai/f/enschicächc. Maden- Muskelr krämpfe etc. I Flasche 1 (l. ii. II. .Mcli\var#i«»fli«' llnui-n nc-lis • 3\ ral <-I*o-iiiado zur Erhaltnna . Conserrlrung und Belebung des Haarwuchses. /V. lL Tiegel 40 kr. \ % 70 kr. 6. H. [)88 HtfUpt- Illld NrrsciiililiiMš - Dopol ilifscr Arliki'l dir oh öitiTreichinchen Slnalen beflndW »jctl in 8*ran '" &tr Apolhek« itt .Ion. B'iir<*< No. (.'. 10*4/„ wohin sich jei»e Hirnn, töt rin Depot wünsCwfl) vremUn w6Mn, Filial- Depot'heiHrn. ,|. I4ras<-Iiou i(/ ;-.///• „llrieftaahi'" Ar. 240 in Laibach. 3. 1388. (3) Beachten**werthe Anzeige. 'i.I.lcgcn l'orsscri'ckter Z>' c> »> m e r-S a l so II werben fran^'lilche u»> englische Bt»«»»»" ^tl»»l««»» «»,««» Nd «»l!5N,l»« H««»„»»»«> I'd ^>'i»»'l»^»' -' sämmtliche i»»»'l»l^l»>»<<»<»'! — eine große Anzahl ucrschievcinnii.qcr >T«^t«' — ft wie alle i>« diese K'xislUl einschlagenden Hrtikel ^u bedeutend hcr!Ü'gesel)ten ^rn>e» aerkauft in der Zchnitt-, ElU,rc„t- nnd Mcdewaren-Handlnng des ^F/f»e»'t ^'ss'<»«^el', l»n Hauptplahe 'dir. 2:j<> ..«„,« .U«^^,-.'" ^«. Muster und nllflilligc Auftrage werden mit Wendung der ^ost effektilirt. I ^H' 1^/»1'1>^«>1 Hl/»!''< ''" "^' V«'rinss»ier'« l l a, lrimlrq .«r»!,e»„eift -l-^-l » ^,^<^ll.I.I,^,w^ ^,l.Z.<.. l ^ ist der i,i„f!c, ffuchti,,e V!ttl)o,,>ist mit dc» wc!,!ri>ch<»w,, !,><> ÄlNMlltiüsll.molii^ini-l'I'el "üb fi^ftüdl» Theiln, tcr .ni^crlsstiislcn I„>p>ii>„,in, dir W>,„,," «. ^^. » »^ « > .., » /< lM, '"!! ^» sincr lost^rt» «ss,„, i,,r,'>»,l>», tic sich !«>>>',,! a!« v°>!, U/ >> M^ U >,' » ZI »^1 > ^' sl' cht« Rirch- «nb M>, schwnsscr. wcichc,, dc z.',l'.n>',, « »! « ^» >1 ! l^ ''" '"'^ '^"lt, s°wic namenllich a»ch al >' !> > l. Hss » »^ « «l >^ > ^/ camcntösrs Hausmittel c,»>'<>ich,,tt, wic ,, A. l'li >> ,^^ .7" ,',' , / . ," > wl,l, Mi„r,»,i, !„>d ,jah,,schmcr" <<^l!!!>s»'>^<'!>^ !!!! «I«' < <»!<»<^>l(>.) ti. U,>dlw>»,nc .^fchiiltct, qibt li„ l>cff.n>', N " l k r n d c r c « V a ^ ^^^^^,^^„,M^W„W^^^^^,^^^,«MW,^,^ «>« >illc Ä!n ^lwiirzhdftir ,„ltr »»d AIuni^n, »mv >r>"" ,„>„ >,' ,, ch c Z u tt ä » r >' „ r>>,' '.'! i r v c » s^, li e >» « »'iur.'ilmn,,!,! dannt vor,>i,„,»t, wird die Sl'^nulr.ift «nd «' r N,!'.',» >n,f lior w»,!l>>ila>, 2i!>lsc d.idurch c,!^'ht, - U^>„ all,» E>!chucrslä>,di^» und Konsumenten eil^ ci„e ss!>,st>"" ,!l»ml'°sitio» sclllustcr «rl n„ltta,!»t, eml'si.hl! sich «r. Berillstllicr's ^lroncngcist mit t'l'll,!,, Ä,chtc durch scU" sch>ifl>e,n» ^i^nsch^ste» al^ siir !>lu> 1)l»lswelrll «iitzlich, t>ri Ueiscu hiilfreich »nl> fiir die Tallclle ««««„«lim! '.>i,!5!,!l>ll,cht 'l> l l'I l',! l e w>!dl„ >,!>1!^ ,'elab,eicht, sckii »»^. B«>ri»ss!!icr'« aromatisch - mcdiziliisc'^ zlrolieüsscist u, ^li,,„»ilil>,schl„ ^I > »!, .',> l> ,',ttrr, ^l,',!n, !» V a i I> „ ch an«schliestlich allein !,'l>I>iu^t wnd l!>!l ^«,»!»,,» »Ä> ,,M<^i>««l«^ d »«»!>,»« 4«? »NM^I'ltM^l,. ll wc n ch < >lli »K»,! l^^l«,,»^,. Fries'^ Äp0lh. H». «!,'!»>«','. Idria ^. <^> >l/,. 7»ll»n. äcistri!; ^«»»!. l.ll'«>>>»»>>' .^lanenfurt .'lp0l!,, ^>"', V«»,,,,, ! d .«„!»»«« >»„,»,,„,,. ^raillülss »l».....> >.«,»»»»!,,. Ncustavtl Ip ll ,,«,,». ,«»^,«»>' 2pitssl ». ?««x H»«l!l,,'. Villas«, ^»!,<»,. »'N«'"« . »nd !„ "> .». >. »»n!!«',,^.