Nl. 113. Freitag, 20. Mai 1898. Jahrgang 117. Macher Mnng. °nziübii^l"l°"spre»s: Mlt Postvrrseodung: ganzjähri» fl. 15. halbMrlg fl. 7 5U. Im Comptoir: »eine <>'.//' l>all>jähr!„ fl. ü-50. Für die Zustellung in« Haus aanMirln !t U>l«»ahnie der Sonn- und Feiertage. Die «ldmlniftration befindet sich Eongressplah str, L. die «edactlon Äarnilierztgergasse «r. lb. Sprechstunde» der Redaction von 8 bi» 1l Uhr voi« mittags, llnflaiiüerie Briefe werdr» »ich! angeiwmme», Vianuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. "ller>"U vtr. 15- c anzuordnen: ^.etus^?""ahlne des Feldmarschall-Lieutenants Josef sein U«s^ ^ l, zugetheilt dem 1. Corpscommando, auf V ^? "l den Ruhestand; Helm S ^"Heilung des Feldmarschall'Lieutenants Wil-Trli^ ' ? n g e r, Commandanten der 6. Infanterie-"lvlston, zum 1. Corftscommando; weiter «U ernennen: Kran ^neralmajore: M,teis der 1 3 litz von Siegdorf, Comman-ber ß erner ' "es Leopold. Ordens taxfrei zu verleihen; b°n Nn^"^" Franz Ritter Bockenheimer Hef t> "^enheim, des Generalstabscorps, zum ^^^^^nbahn-Bureaus zu ernennen; die Transferierung des Obersten Emil Rieger,! Commandanten der 8. Cavallerie - Brigade, in gleicher Eigenschaft zu der 7. Cavallerie - Brigade anzuordnen; zu ernennen: den Obersten Alfred Edlen von Nemiz, Commandanten des Husarenregiments Erzherzog Franz Salvator Nr. 15, zum Commandanten der 8. Cavalleric-Brigade; den Oberstlieutenant Edgar Zuna, des Husaren-rcgiments Arthur Herzog von Connaught und Strathearn Nr. 4, zum Commandanten des Husarenrcgimcnts Erzherzog Franz Salvator Nr. 15; dem Obersten Karl Freihcrrn von Minutill 0, Commandanten Allerhöchsterer Leibgarde - Infanterie-Compagnie, den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Mai d. I. über einen vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern erstatteten allerunterthänigsten Vortrag allergnädigst zu genehmigen geruht, dass der im Ministerium des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern in besonderer Verwendung stehende außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister Julius Freiherr Zwiedinek von Südenhorst uä pLi'gonnin in die dritte Nangsclasse mit den derselben zukommenden Bezügen eingereiht werde. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Mai d. I. dem Hof- und Minislerialrathe im Ministerium des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern Alexander Ritter von Suzzara den Titel und Charakter eines Sectionschefs allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. Mai d. I. den Oberlandesgcrichtsrath Lconhard Lukaszewsli in Krakau zum Hofrath als Kreisgerichts-Präsidenten in Rzeszüw allergnädigst zu ernennen geruht. Ruber m. p. l Der Handelsminister hat den Postsecretär Anton von May r hauser zu Sperm annsfeld in Graz zum Postrathc ernannt. Den 17. Mai 1898 wurde in der l. l. Hof- und Staats« druckerei das 6XX. Sti'lck der italienischen, das Titelblatt, das chronologische und alphabetische Nepertorium zur rumänischen Ausgabe des Reichsaesetzblattes vom Jahre 1897, das XV. und XVI. Stück der polnischen, das XVII. Stück der böhmischen und das XIX. Stück der polnischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes vom Jahre 1898 ausgegeben nnd versendet. Nichtamtlicher Theil. Delegationen. Budapest, 17. Mai. Der Budgetausschuss der'österreichischen Delegation trat heute nachmittags zu einer Sitzung zusammen, in welcher zunächst das Extrc^ Ordinarium des Heeres berathen wurde. Del. Dumba stellt an den Kriegsminister die Anfrage, ob die von der Dynamitgesellschaft «Nobel» erbaute Fabrik in Vlumau schon von Seite des Militärärars übernommen worden sei. Kriegsminister Edler von Krieg ha mm er erwiderte, dass die Nitro-Cellulosefabrit in Neurichthof schon seit drei Jahren von der Kriegsverwaltung übernommen wurde. Titel 1 bis 12 wird ohne Debatte angenommen. Bei Titel 13 (Erfordernis für Versuche zur Schaffung eines neuen Feldgeschützes) ersucht Del. Graf Stürgkh um Aufklärungen, ob diese Versuche dazu geführt hätten, dass ein neuer Typus in Feldgeschützen bereits von technischer Seite als entsprechend festgestellt sei. Auch Dumba richtet an den Reichs-Kriegsminister eine diesbezügliche Anfrage. Derselbe erwiderte dem Del. Dumba, dass der Typus eines neuen Feldgeschützes im Arsenal erzeugt wurde und auf dem Steinfelde erprobt worden sei. Dem Delegierten Grafen Stürglh erwidert der Kriegsminister von Krieghammer, dass von einer Neubewaffnung der Artillerie derzeit nicht gesprochen werden könne. Die Kriegsverwaltung müsse die Ver» suche für ein vervollkommnetes Feldgeschütz fortsetzen, um nicht durch weitere Fortschritte anderer Staaten überrascht und überholt zu werden. Jetzt können wir Feuilleton. Die indische Witwe. ^on Pundita Mamabai Tarasvaii. Deutsch von Hendril Vender. bi - ^' Ae Nit>?'e Mchreibung des Gebrauchs der Sati: ^iinder kaX nachdem sie gebadet, neue, lichte Mikfte 3n?' lMlt Kusa-Gras in der Linken und ^'Arn^''^ "us der rechten Hand, streute einige . «On, «?'"lM und sprach, gegen Osten blickend: !?' "us d.i 5" b^s"" Tage sterbe ich, Namens so und ^"Ndhati s "lie s" und so, im Feuer, damit ich Mre m/i, W"e und in Swarga* wohne; damit die ^ Haar/ .Reibens dort so viele werden, wie « hlt- dm,.?'- "'"nes Gatten Haupt, unzählig vcr-^'ehe,.,3" 'ch mit ihm die Freuden des Himmels . '"it ics "'""e und meines Gatten Vorfahren segne. 3" IndA ^puchn von Apsaras." die 14 Regionen Men N., °urchmesse. Damit den Sünden meines >en a?ke,t U,, "' bl'e Gesetze der Wahrheit und Dank-n " bestei ^" °b"' seinen Freund ermordet haben, k ' Hüter 5 ) bm Scheiterhaufen und ich rufe euch V Vton^ . "cht Regionen, der Erde, der Sonne, Essers ,,A b". Luft, des Feuers, des Aethers, des !^s, u,^ -/"""n eigenen Seele. Yama, König des ^ ich ° "lr, Tag, Nacht, Zwielicht, seiet Zeugen, s leine. ^"^" Geliebten sterbe, an seiner Seite, ^^"terhaufen!. ^>^?w ist, dass der Gang der Sati zu ihrem ^'"""elsjungfrauen. Flammenlager wie ein öffentliches Fest war. Kranke und Trauernde baten, man möge sie mit der Hand berühren, Verbrecher wurden frei gegeben, wenn ihr Blick sie traf, ja das Ross, welches sie getragen, wurde nie wieder zu irdischem Dienst gebraucht. Der Act wurde als freiwilliger betrachtet und war es auch in vielen Füllen. Manche Frauen starben aus wahrer Liebe für den Ehemann, manche, weil sie, w unglücklich in dieser Welt, in jener selig zu werden hofften; andere, um Ruhm zu gewinnen, denn Grabsteine und Monumente wurden für sie errichtet, und spüter wurden ihre Namen in die lange Liste der Familiengütter eingetragen; wieder andere, um dem Elend und der Schmach zu entgehen, die ihrer als Witwen warteten. Viele, welche nur aus Ruhmsucht oder augenblicklicher Ekstase den Tod erwählt, schraken schließlich vor dem Scheiterhanfell zurück, versuchten herunterzuspringen, um dem Grässlichcn zu entgehen — aber zu spät! Sie hatten den Schwur geleistet, der me gebrochen werden darf - Priester und andere Männer zwangen sie mit Gewalt auf den Schelterhaufen ^ In Bengalen, wo dieser Ritus am verbreitetsten war kamen solcher Tragödien unzählige vor, noch lange nach dem Verbote der englischen Regierung. Christliche Missionäre petitionierten bei der Regierung um gewaltsame Hintertreibung dieser Unmenschlichleit wnr-den aber beschiedcn, dass die religiösen und socialen Gebräuche der Hindu das Gouvernement nichts a„. menaen ja dass die Regierung durch ihre Einmischung selbst gefährdet werden könnte. So gieng der Gebrauch ruhig weiter bis zum ersten Viertel dieses Jahrhunderts wo dann ein Hindu, Raja Ram Mohun Roy, auftrat und darlegte, dass der Ritus nicht durch den Beda santtioniert jei, wie die Priester behaupteten. Er schrieb Bücher über die Verwerflichkeit des Actes, und mit Hilfe einiger Freunde erreichte er, dass die Regierung ihn mit Gewalt unterdrückte. Lord William Venting, Generalgouverneur von Indien, hatte den moralischen Muth, das bekannte Gesetz von 1829 einzuführen, das Todesstrafe verhängte über jeden, der der Sati Vorschub leiste. Aber erst 1844 übte dies Gesetz Einfluss auf die orthodoxen Hindu. Dass der Veda-Text unrichtig übersetzt und thcil-welse gefälscht war, wäre längst bewiesen worden, wenn alle Brahmanen ihn verstanden hätten. Die Sprache der Veden ist die älteste Form der Sanskrit, von der späteren wesentlich verschieden. Der Rigveda, sagt Max Müller, weit entfernt die Verbrennung der Witwen zu gebieten, zeigt klar, dass dieser Gebrauch in der frühesten Periode der indischen Geschichte nicht sanc-tioniert war! — Nach den Hymnen des Rig-veda, und des in den Grihya-sutras enthaltenen vedischen Ceremoniells, begleitet die Frau die Leiche ihres Ehemannes bis zum Scheiterhaufen. Hier wird sie mit folgenden Worten des Nig-veda angeredet: «Erhebe dich, Weib, es steht geschrieben: .Du sollst in die Welt zurückkehren! Du wirst nahe bei ihm, dessen Leben Mflohen, ruhen; du hast hiermit die Pflicht des Weibes erfüllt gegen den Gatten, der dir einst die Hand reichte und dich zur Mutter machte.'» Die übrigen, bei dem Begräbnis anwesenden Frauen wurden wie folgt angeredet: «Mögen die Frauen, die leine Witwen sind,* sondern gute Ehemänner haben, herantreten mit Oel und Butter. Die Mütter unter ihnen sollen voranschreiten ohne Thränen, ohne Schmerz, aber geschmückt mit Edelsteinen.» * Vergl. denselben Text weiter oben. Laibacher Zeitung Nr. 113. 912 20. Mais1896. uns »lit den adaptierten Feldgeschützen vollkommen begnügen. Artikel 13 und 14 werden sodann angenommen. Vei Artikel 15 (Beschaffung von Betleidungs-und Allsrüstungssorten, Umgestaltung der Mannes-ausrüstnng) gibt Kriegsminister von Krieghammer über eine Anfrage des Del. Prinzen Lobkowitz die Auskunft, dafs die Neuanschaffung der Mannesausrüstung und -Velleidnng durch die Nenbcwaffnung der Festungs- und der Feldartillerie und der Train-truppen mit Repctier-Feuergewehren bedingt ist und dass es sich nur um eine einmalige Ausgabe handelt, weshalb deren Einstellung in das Extra-Ordinarium erfolgt. Die Artikel 15 bis 25 werden sohin angenommen. Bei Artikel 26 fragt Del. Kienman n, wo die neue Artillerie-Cadettenschule errichtet werden soll. Kriegsminister von Krieghammer erwidert, dass gegenwärtig mit der Gemeinde Traiskirchen Unter' Handlungen gepflogen werden. Die Artikel 26 bis 28 werden sodann angenommen. Bei Artikel 29 (Erfordernis des militär-geographi-schen Instituts) antwortet der Kriegsminister auf eine Anfrage des Del. Pergelt, dafs der größere Theil der neuen Generalstabskarten bereits fertiggestellt und dass dieses Kartenwerk allgemein erhältlich sei. Titel 29 bis 31 wurde sodann angenommen. Bei Titel 32 (Completierung von 20 Infanterie-Bataillonen auf den erhöhten Friedensstand) gibt der Minister dem Del. Pergelt Aufklärung dahin, dass die auf erhöhtem Stande befindlichen Bataillone sich schon seit einer Reihe von Jahren in diesem Verhältnisse befinden und unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht die Absicht bestehe, dies bei einer größeren Anzahl von Bataillonen eintreten zu lassen. Ferner beantwortet der Minister bei Titel 34 eine Anfrage des Del. Pergelt, betreffend die Urlauber' Pferde, dahin, dass sich diese Institution bei der Bevölkerung sehr eingelebt habe und dass die Pferde meistens in sehr gutem Zustande zu del: Waffen-Übungen einrücken. Im übrigen bemerkte der Minister, dass diese Institution nicht nur im militärischen Interesse liege, sondern auch der Landwirtschaft sehr zugute komme. Auf die Wünsche des Del. Grafen Stürgkh, betreffend Erleichterungen in den Formalitäten bei der Uebernahme und Uebergabe dieser Pferde, antwortete der Minister, dafs dies zum Gegenstande eingehender Erwägungen gemacht werde. Ueberdies habe er, wie er bereits im ungarifchen Heeresausfchuffe erwähnte, ins Auge gefafst, den Vorgang bei den Frühjahrs-musterungeu dieser Pferde durch Decentralisierung möglichst zu vereinfachen. Die Titel 32 bis 34 wurden hierauf angenommen. Bei Titel 25 fragt Del. Pergelt, auf welche Länder die in Privataufzucht gegebenen 200 Remouten hauptsächlich entfallen. Der Minister erwidert, dass sie vorzugsweise auf Ungarn entfallen. Auf eine weitere Anfrage Pergelts bei Titel 36 betreffs Uebergehung von Cadetten bei der Beförderung gibt der Minister die gewünschte Aufklärung. Die Titel 35 bis 41 werden angenommen. Bei Titel 42 antwortet der Kriegsminister dem Berichterstatter N. v. Madeyski, der sich nach dem Aufstellungsorte des neuen Remontendepots erkundigte, dafs diesbezüglich noch keine Anordnung getroffeu fei. Gegenwärtig fei der Generalinfpector erst in der Vereisung der offerierten Güter begriffen. Titel 42 und 43 werden angenommen. Bei der Verhandlung über die Reorganisation des Officicrs - Waiseninstitutes in Fischau (Titel 44) gibt der Reichs - Kriegsminister bekannt, dass dasselbe überhaupt nur der Munificenz Sr. Majestät zn verdanken sei. Se. Majestät gernhte das Schloss Petersberg in Tirol der Kriegsverwaltung zur Verfügung zu stellen, wodurch ermöglicht wnroe, das Sanatorium und die Feriencolonie von Hirtenberg nach Petersberg zu verlegen und die aus erziehlichen Gründen dringend erwünschte Abtrennung der unteren Classen des Officierswaisenhauses zu bewirken, indem dieses in dem nunmehr freigewordenen Hirtenberg untergebracht werden konnte. Die restlichen Titel des Extraoroinariums werden hierauf geuehmigt. Vei der Vorlage über die Erstreckung der Ver-wendungs- und Verrechnungsdauer bei dem außerordentlichen Heereserfordernifse für das Jahr 1897 bewilligten Credites fragt Deleg. Fürst Lobkowitz, ob trotz der großen Anzahl von Reservc-Officieren, welche sich activiercn lassen, die Aufstellung einer neuen Ca-dettenfchule dennoch nothwendig sei. Der Minister bejaht die Frage, indem er seinem Bedauern darüber Ausdruck gibt, dass die Anzahl dieser Reserve-Officiere im Verhältnisse zum großen Bedarfe an activen Officieren eine geringe fei. Die Vorlage wird gleich« falls genehmigt. Hierauf referiert Deleg. Graf Dzieduszycki über den Voranschlag des a/meinsame» Finanzministeriums. Derselbe wird ohne Debatte unverändert angenommen. Sodann erstattet Deleg. Graf Dzieduszycki den Bericht über den Voranschlag des gemeinsamen obersten Rechnungshofes. Im Heeresau sfchusse der ungarischen Delegation erklärte der gemeinsame Finanzminister v. Kallay in Beantwortuug verschiedener Anfragen, die Besorgnis sei ungerechtfertigt, als ob die bosnische Industrie Oesterreich-Ungarn Concurrenz machen könnte. Die Förderung der heimischen Industrie Bosniens, welche zumeist auf die Verarbeitung der vorhandenen Rohproducte befchränkt sei, sei schon im Interesse der im Occupationsgebicte geschaffenen Verkehrsmittel nothwendig. Der Minister weist nach, dafs die Einfuhr der Monarchie in den letzten Jahren nicht nur uicht abgenommen, sondern wesentlich zugenommen hat, was ! beweise, welch großer Nutzen das Occupationsgebiet für ^oie Monarchie fei. Weiters theilt der Minister mit, dass die Reform der Schanksteuer den Gegenstand sorgfältiger Erwägungen bilde. Bezüglich des Volks-lschulwesens constatiert der Minister eine bedeuteude Steigerung des Schulwefens in den letzten Jahren. Der Occupationscredit für Bosuieu und die Hercego-vina wurde hierauf angenommen. Der Präsident sprach namens des Ausschusses dem Minister den Dank und die Anerkennung für die gebotenen ausführlichen Aufklärungen aus. Politische Uebersicht. Laib ach. 18. Mai. Die Ausschüsse der beiden Delegationen haben bereits oen größeren Theil des ihnen zu-gewieseueu Verhandlungs-Materials erledigt, so dass der Abschluss ihrer Berathungen am Ende der laufeuden Woche gewärtigt werden kann. Die k. k. Statthaltcrei in Innsbruck hat die durch das Ableben des Reichsraths-Abgeordneten Don Lorenzo Gnetti nothwendig gewordene ErgänzuiWwh eines Reichsraths-Nbgeordneten für den dritten ^"i bezirk der allgemeinen Wählerclasse in Tirol mis 4. Juli d. I. ausgeschrieben. ,.^ In Brunn hat eine aus allen czech^ Gegenden Mährens beschickte Versammlung 1" gefunden. In einer einstimmig angenommenen solution wird die baldigste Errichtung einer cz^/, schen Universität und einer czechl!^ Technik in Mähren verlangt und als aller ' cnlturelle Forderung der Czechen in Mähren ""clan"^. Die czechischen Abgeordneten werden aufgefordert, der Regierung und den entscheidenden Kreljen o) zu wirken, dass dieser Forderung baldigst entwrv ^ werde. Unter Absingung nationaler Lieder lmnoc Versammlung geschlossen. ^l Nach einer aus R o m zugehenden Meldung/ der Ministerrath häufige Sitzungen ab, um dle)"'^ Maßnahmen festzustellen, zu welchen sich "7 ^. giernng durch die Unruhen der jüngsten o^ ^ anlasst sieht. Das Cabinet wird von der «a»^ Vollmachten zur Abänderung einer ganzen R>M ^ Gesetzen, unter denen sich, wie zum Theile A^l" chl, gekündigt wurde, diejenigen, betreffend das VM ^ die Prefse, das Vereins- lind VersanMllungsreG Sicherheitswesen und das Zwangsdomicil, vesi ,. verlangen. Ferner wird an einem umfassenden^^ für Maßnahmen auf wirtschaftlichem Gebiete aM" ^ Die Gerüchte, dafs im Schoße des züglich mancher Einzelnheiten diefer Projecte M" " ^ Verschiedenheiten bestehen, werden an unterr", Stelle bestritten. Unter allen Umständen se«, H versichert, der Ministerpräsident di Rudini emjcy ^>^, an dem von ihm entworfenen Programme ,e"i"^,.. Der Krieg mit Spanien hat den ^ einigten Staaten bis zum ^., „lalll'l 151,043.402 Dollars gekostet. In Nordamerlw «. ^ man, dass die außerordentlichen Ausgaben slu '^ und Flotte infolge des Krieges für die erste' '^. Monate des kommenden Fiscaljahres die Alg. ^ Deficit.Bewillignngs-Bill auf etwa 120-""^ Dollars anfchwcllen werden. An der Hand """ hil-liegenden Daten und auf Grund der seit der ^ ^ machung gemachten Erfahrungen glaubt """/^,lich circa 80 Millionen Dollars für das Heer, lMp ^'< für Löhnung, Transport, Unterhaltung "., 6 >^c!i werden; hiezu kämen dann noch die verschiedene» ^ ^-für außerordentliche Ausgaben sowie die ^z^^oi ^,^ die Marine, wodurch der Totalbetrag auf die g^ Summe gebracht würde. ?w'be" Nach einer aus Petersburg ä"^Ml Meldung soll der angekündigte Gesetzentwurf, ^l die Verschmelzung der bestehenden drei Meg»" .^, Bevölkerung in den Städten, der Kaufleute, ^e bürger lind Gewerbetreibenden, in eine einzige ^ ,„, llnter der Bezeichnung «Städtische Bevölkerung ^„ Gegenstande hat, demnächst die kaiserliche ^ erhalte». « vo" Zum Zwecke des weiteren Transport" ^ Kriegsmaterial nach Ostasien wurde der,» französische Dampfer «Pierre le Grand' gen"" ^ Einer aus Bukarest auf brieflichem ..^t zugehenden Meldung zufolge hat Mimstelp" ,,, D. Sturdza in der Senatssitzung vom 12- ^ Mli"6 lässlich einer Interpellationsbeantwortung die ^^ ilte»' abgegeben, dass die Regierung jene Stiftung,^ zu deren Zahlung der rumänische Staat als o s.^.„ Verwalter des für Siebenbürger Schulen unv^^ Zer Grauln vorn Oolöe. Roman vo» Drmanoö Sandor. (18. Fortsetzung.) «Ja, Herr Hilgers,» antwortete das junge Mädchen. «Der Vater ist ausgegangen. Was bringen Sie denn da schon wieder?» setzte sie, auf die Papierrolle in seiner Hand deutend, hinzu. «Das Manuscript meiner neuesten Novcllettc: ,Tristau und Isolde' betitelt. Darf ich Ihnen die kleine Arbeit vorlesen?» Hilda nickte. «Gewiss, gell,, wenn sie nicht zu lang ist. Sie wissen ja, ein wie reges Intereffe ich an Ihren litc-rarifchen Arbeiten nehme. Haben Sie Ihren neuen große» Roman: ,In der Gewalt von Dämonen' denn schon verkauft?» Erich Hilgers schüttelte traurig den Kopf. «Vor einer Stunde schickte mir ein Leipziger Verleger, von dem ich bestimmt hoffte, dass er ihn nehmen würde, den Roman zurück. Er schreibt mir diese» — der junge Schriftsteller zog ein Blatt Papier hervor — «in gewiffcr Beziehung ja höchst schmeichelhaften Zeilen dabei. Aber was nützt mir das? Ich hätte so gern meine Arbeit gedruckt gesehen. Hören Sie nur: Geehrter Herr! Ihr ueuer Roman ,In der Gewalt von Dämonen' spricht, wie auch Ihre früher eingefaudteu Arbeiten von Geist und hoher Begabung. Leider muss ich Ihnen aber denselben zurückstellen, da er sür meine Iwecke nicht geeignet ist. Ihr Roman ist — offen gesagt — kein Spiegelbild des modernen Lebens. Er enthält zu viele Marquis-Posa-Charaktere. Wir lebeu leider Gottes im Zeitalter des Realismus und der Selbstsucht, und die Menschen von heute wolleu an so viel Edelmuth, wie Sie schildern, nicht mehr glauben. Versuchen Sie, mehr aus der vollen, alltäglichen Wirklichkeit zu schöpfen; versuchen Sie Menschen von Fleisch uud Blut, keine Idealgestalten, zu schildern. An Stoff wird es Ihnen, da Sie eine so scharfe Beobachtungsgabe besitzen, nicht mangeln. Ich sehe mit Vergnügen Ihren weiteren Einsendungen entgegen uud zeichue hochachtend Max Iebe, Verleger. .... Aber jetzt will ich Ihnen meine neue Novelle vorlesen!» Erich Hilgers setzte sich Hilda gegenüber, entfaltete fein Manuscript und begann mit wohltönender, etwas gedämpfter Stimme das neueste Erzeugnis seiner Muse vorzuleseu. Es war eine kleine, reizende Erzählung mit feinen, stimmungsvollen Schattierungen, voll tiefer Empfindung und von warmem Hcrzenston getragen. Ein schöner, idealer Gedanke war das Leitmotiv der kleinen Novelle. Hilda hatte aufmerksam und mit großer Span-nung zugehört. «Schön, Herr Hilgers, wunderschön,» saa.te sie, als er geendet hatte, «aber nehmen Sie es nur nicht übel, es ist mir beinahe, als ob Ihr Verleger recht hätte, als wäre die Wirklichkeit doch anders, als wie Sie erzählen. Sie stellen die Sehnsucht nach Rang und Reichthum, nach äußeren Gütern als etw" .^ werfliches dar, etwas, das eines nach höhere» ^Z, strebenden Menschen uuwürdig ist. Ach, Herr ^ jch Sie siild auch mittellos, aber so arm Sie warcu Sie uie, sonst würden Sie anders den - j,i wurden nie gezwungen, vom Morgengrauen ^ die sinkende Nacht zu arbeiten — bis ble Hflj beben, die Augen beben und flimmern, """ Ae rast, als wollte es die Brustwand spreng „^ haben nie die glühende, brennende SehnM) ^ Luft und Licht, nach Freiheit und Glück gcsj""' ßic haben nicht Sclavenketten getragen, sonst """.^»^ es verstehen, wie süß, wie berauschend das ^ vom Golde ist!» OaB'" Sie hielt inne; ihre Brust wogte, ")" ^/iü glühten. Ein leidenschaftliches Verlangen lirci' ihren jetzt schwarz erscheinenden Augen. iB's «Arme Hilda!» flüsterte der junge M"" ^. «Arme, süße Hilda! Ach, wenn ich Sie docl) .^ befreien könnte! Sie müssen längst wissen, ")' sül ich Sie liebe! Ich will für uufere Zutu» t " ^. '" unfer Glück arbeiten. Nur ausharren nlujien ^„z Geduld. Willst du das, Hilda? Willst du emi mein eigen werden?» /u-sich^ Es zuckte eigenthümlich in dem zarte» ^^. ^' Mädchens; wie ein Schleier senkte es sicy Hüae. ' l!e^' «Sage, Hilda, hast du mich ein wen'g wiederholte Erich, ihre Hand ergreifend. (Fortsetzung folgt.) Laibacher ZeitnngM. 113. 913 20. Mai 1898. angelegten Stiftungsvermögens privatrcchtlich verpachtet sei, in Hinkunft nicht mehr direct, sondern unter Vermittlung des ungarischen Staates ihrer ^eswnmung zuführen werde. Damit könne, wie die ^celdung hervorhebt, die rumänisch - siebenbürgische ^chulunterstützungsfrage der Hauptsache nach als er- eoigt angeschen werden. Durch diesen Modus er. uMiien die lusher aus den rumänischeu Staatscassen gezogenen Stiftungsrenten für alle Zeiten und in einer oem ungarischeu Staate zu keinerlei Bedenken Anlass gebenden Form gesichert. Wie man aus Athen meldet, hat die königliche Familie Nauplia verlafsen und sich nach Sparta be-^ven. I« Heiden Städten hat die Bevölkerung die MM Persönlichkeiten mit großer Begeisterung und ""er den Rufen: «Es lebe der König, es lebe die Kation, nieder mit der Parteiherrschaft!» begrüßt, "onig Georg empfieng in Sparta Deputationen aus "Um Volksschichten. ^ ^ Nach einer aus Constantinopel zugehenden Meldung hat der türkische Ministerrath den Beschluss AM, an Russland aus der griechischen Kriegs-Madigung eine Abschlagszahlung von 500.000 bis ^.000 türtischen Pfund auf die Rückstände der «Negsentschädigung des Jahres 1878 zu leisten. 16 ^. Meldung der «Times» aus Peking vom . ' ^-5N. besagt, in Shanghai sei am Freitag von da? ^"tai Scheng, dein Generaldirector der Eiseu- aynen, und der Iardine-Matheson-Company, welche Im V^^^ Syndicat für den Abschluss einer Anleihe ^m Hau einer Eisenbahn repräsentiert, die Nanking, llus?^' Hankau uud Ningvo verbinden soll, der c^l "^cn Bau bezügliche Contract unterzeichnet worden. A?," HchMlgli-Hamm habe den Contract heute amtlich Ans ^ ^^ «Times» bemerken hiezu, die neue ^.uyll w^.^ ^.^ h^.^^^^ Capital erbaut, die reichsten banl^l ^^ unteren Mngtje. Kiang dem britischen Tagesneuigteitell. ^> . .^ (Prinz Heinrich von Preußen beim stat/. ^ "" China.) Prinz Heinrich von Preußen von cV'" ^' b- M. im Sommerpalaste dem Kaiser ^ ^-hlna und der Kaiserin-Witwe Vesuche ab. Der ritt?^ "'^ ^'" Gefolge rittell, begleitet voll einer be-wob " ^""e zviarincsoldaten, früh nach dem Paläste, Aei Ü "'^ Abtheilung Äiarinesoldateli zu Fuß folgte, sein N l ^"klmft iln Paläste kleideten sich der Prinz und gereick! ""' ""^ ^ wurden ihnen kalte Erfrischungen beuti^ ^ ^''"^ besuchte nun ill Begleitung des Nitlu ^^""dtcn ulld eines Dolmetsches die Kaiserin« den ^'-^^ durchaus unbefangen zahlreiche Fragcll au der ^ "^" nchtete. Hierauf faud iu der Audienzhallc lt^s""?lalig des Prinzen uud seines Gefolges durch den "bera l ' ^ dem Prinzen die Hände schüttelte. Dieser dn v? < " Gescheute ttaiser Wilhelms, welche in Vaseu ^gab "s ^ Porzellanlnauufactur bestehen. Der Kaiser ^iarii i """ "" ^"' Eingang der Halle, wo die bei ^ '"dateu aufgestellt waren; der Trommelwirbel ricf "lit G l s"" leichtes Erstaunen hervor. Priuz Heinrich und el? ^ ""^ ^" ^mser liefuhrcn hieralif auf Dampf-""d ^ s ^^^" ^"°ten den See in der kaiserlichen Stadt Tschinn V^m die Sehenswürdigkeiten, wobei Priuz lMe c ^"^"' "'"^^ ""^ ^^ Aufmerksamkeit der ^widert Kunstwerke und Bronzen lenkte. Der Kaiser der k'a's - ^^"^ ""d übergab beschenke sowie voil geleitete ""^^"^ ^^^ gemalte Fächer. Prinz Heinrich das t»n? Begleitung eines Dolnietsches den Kaiser in spräche!s'^ Gemach, wo sie geraume Zeit im Ge-^esola? ^^n. Hierauf ritten der Prinz und sein einem" c^a^ ^^ng zurück. Abends wohnte der Priuz Die .5- "ualFe auf der englischen Gesandtschaft bei. des Hr""^' ^"hrell in eillein Artikel über den Besuch ^hina a ^" Heinrich von Preußen beim Kaiser von sei in !!s " ^^^3 dieser historischen Zusammentuuft ^n dp/?> '" ^"bc dem sicheren Tacte zuzuschreiben, "cr^rmz beluieseu habe. in alt ^^^afung der Weiufälschuug iktifer c>Vs^^^) ^" 10. August 1706 wurde ein ^erfälsck ^""6 Ehrni, «weil er die hoch verpönte ^03er Nl'2 '"^ ^" ziemlich schlechten 1702er und standen > '"m aberlnallcll zu pratticierell sich unter-Echadeu ^"^ "^^^ Persoueu all ihrem Leib merklichen sehnd» l ^"^ erlitten, einige auch darump verstorbeil Tode ver "^ ' ^"i°»Uche»l Regieruug zu Stuttgart zum der allows' ^ ""^ ^'" '^ wohlverdienter Straf in ^" ihm ^ Nesidenzieu» der Kopf abgeschlagen. Die ^Nl e>e„.^'H"et,enen Bücher über Weillschmiererei wurden ^an ll,.Hs c°^"tlich verbrannt, und seine Weine ließ ""»lausen. in Ti^l ^ 5.^ uiag d.) Ueber eine Bärenjagd bei Schwaz don dor ^'" '^^eu für Tirol und Vorarlberg, ^enüber? «5' ^'" 3arbcnschlage, einer Waldpartic 'uurdeu « «'" Vauhofc, welcher denl Kloster Fiecht gehört, Etüs vo« """ Herde von 70 bis «0 Schafen drei ^ Stifte-?^"' ^"^" zerrissen; hievon wurde dem Abte ^ Verinl ^ ^^ Anzeige erstattet, worauf Maßregel» '"Mug des stäubers getroffen wurden. Jäger und Treiber rückten am 14. d. M. aus uud entdeckten im Ochfenhaag am Vomverjoch die Spur des Meisters Petz. Bald bekamen sie ihn zu Gesicht, ein Schufs krachte, und tödlich getroffen stürzte der Flüchtling nieder, raffte sich jedoch nochmals auf und wankte weiter, um bald darauf zu verenden. Der glückliche Schütze ist der zwanzig Jahre alte Graf Constantm Th uu-H oheu stein, der Sohn des verstorbenen FZM. Grafen Franz Thun. Der erlegte Bär wiegt 117 Kilogramm und dürfte 15 bis 20 Jahre alt sein. Derselbe wird ausgestopft und der Cuzenbcrg'scheu Sammlung im Schlosse Trcchoerg einverleibt werden. — (Ueber eine «interessante Wir« kuug » der Röutgeu - Strahleu), nämlich eine durch sie hervorgebrachte Nückenmarksstörung, berichtete Herr Professor Rodet in Montpellier all die Pariser ^u.ci6niio clo ui6. — (Eine schöne Wetterprognose.) Noch haben wir uns mit den Regentagen des Mai nicht ganz-lich abgefunden und scholl dringen wieder Kassandrarufe an unser Ohr; Rudolf Falb stellt einen veritable» verregneten Sommer mit Wolkenbrüchen und Hochwasser iu Aussicht. Iu seinen soeben erschienenen «Wetterprognosen und Kalender der kritischen Tage für die zweite Jahreshälfte» prognosticiert Falb, dass sich der Monat Juli durch zahlreiche Gewitter, reichlichen Regen, kühle Temperatur, Schncefälle iu den Gebirgsgegenden, stürmisches Wetter uud Erderschütterungen auszeichnen werde. Noch weniger erfreulich ist die Prognose für August: Im ersten Drittel zahlreiche Gewitter mit erheblichen Niederschlägen, im zweiten Drittel erheblicher Rückgang der Temperatur, zunächst mit bedeutenden Landregen, welche dann durch Gewitter abgelöst werden. Dieser Termin wird an, Schlüsse auch den Hochtouristen gefährlich durch Neuschnee. Das letzte Drittel ist anfangs kalt, später sehr warm, die Landregen werden durch Gewitter abgelöst. Ill den Alpen Schneefall. Der 31. August ist der stärkste kritische Tag erster Orduuug. Ulld der September? Er hat drei Perioden der Niederschläge. Das erste und das letzte Drittel sind damit am reichsten bedacht. Im October wird die erste Hälfte des Monats ziemlich trockenes Wetter haben, dagegen die zweite überaus reich au Niederschlagen sein, infolge dessen fast allgemein in Mitteleuropa Hochwasser uud Uebcrschwemmuugen eintrete». Wir wollen wünschen und hoffen, dass die düsteren Prophezeilmgeu Falbs nicht in Erfüllung gehen werden. — (Eisenbahn - Unfall.) Am 17. o. M. nachmittags ist der leere Wagenzug Nr. 2254 der Süo-bahn, als derselbe den hiesigen Südbahnhof in der Richtung gegen den Staatsbahnhof verließ, von der Reserve-Locomotive Nr. 602 derart gestreift worden, dass der lintsfeitige Dampfcylinder dieser Locomotive und der rechtsseitige der Maschine Nr. 5720 des Zuges Nr. 2254 beschädigt wurden. Beide Bewegungen faudcu ill derselben Richtung, jedoch auf verschiedenen Geleisen statt und trafeil sich die beiden Mafchinen vor dem Wechsel Nr. 82. Au dem Unfälle trägt die Unachtsamkeit des Perfonales schuld. ___z. Laibacher Zeitung Nr. 113. 914 20. Mai 1398. — (Gemeinderathssitzung.) In der Sitzung vom 17. Mai wurden — wie wir den hiesigen Tagesblättern entnehmen — folgende Beschlüsse gefasst: Der Dringlichkeitsantrag, der Bürgermeister wird beauftragt, unverzüglich alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, damit noch heuer mit dem Baue des Iustizpalastes begonnen werde, wird angenommen. Zur festlichen Begehung des fünfzigjährigen Negierungs-Iubiläums Seiner Majestät des Kaisers werden nachstehende Anträge angenommen: Am 17. August fiudet eine Versammlung sämmtlicher Bürgermeister Krauls statt, die eine Ergebenheitsadresse beschließen uud eine Dcvutatiou wählen, welche die Adresse au Allerhöchster Stelle überreicht. Am 2. December oder an einem später festzusetzenden Tage wird eine fünfgliedrige Deputation des Gemcinderathes die Huldigung desselben au den Stufen des Allerhöchsten Thrones niederlegen. Für die Schuljugend soll im Theater eine Festvorstellung patriotischer Tendenz veranstaltet werden. Am 1. December findet eine allgemeine Stadt-beleuchtung und ein Zapfenstreich statt. Der 2. December wird als nationaler Festtag erklärt, von 10 Uhr vor-mittags an werden alle Geschäfte gesperrt, die Stadt wird Flaggenschmuck tragen. 21 Schüsse vom Schlossberge und die Tagreveillc der Militärmusit verkünden den Anbruch des Festtages. Um 9 Uhr wird ein Hochamt in der St. Iatobstirche für dle Schuljugeud celebriert. Nachmittags werden die städtifchen Pfrüuduer bewirtet. Es werden zwei oder drei Festvorstellungen vom dramatischen Verein uud vom Theaterverein, worunter mindestens eiue mit freiem Eintritt sein muss, veraustaltet. Die Schuljugend wird mit Festschriften und Bildnissen des Kaisers betheilt. Den Bürgern und Armen, die städtische Pfründen genießen, werden diese am 1. December in doppeltem Betrage ausbezahlt, die städtischen Hilfsbeamten und Diener erhalten 25 M. ihres Monatslohnes als Nemuueratiou. Zur Ausführung diefcr Beschlüsse bewilligt der Gemeiuderath einen Credit von 7000 st. Hinsichtlich der Ergebnisse der letzten Ergäuzuugswahlen und der eingelangten Einsprüche werden die Anträge genehmigt. Die Wahl im dritten Wahltörper wird — da keine Einsprache erhoben wurde — verificiert. Der Einsprache wider die Ungiltigkcitserklärung von 18 Stimmzetteln durch die Wahlcommission im zweiten Wahlkörper, weil zu denselbcu nicht die amtlichen Drucksachen verwendet wurden, wird, als berechtigt, Folge gegeben. Die Einsprache gegen die Ausübung des Wahlrechtes wird, als unbegründet, abgewiesen. Zum Viccbürgermeister wurde Dr. Ritter v. Bleiweis uahezu eiustimmig gewählt. Es wurden sodann die Ergänzungswahlcn in verschiedene Scctionen vorgenommen. Dem Magistratssecrctär Jan wird der angcsuchte Urlaub bewilligt. Die Errichtung eines Wetterhäuschens wird im Principe beschlossen, hie-für ein Credit von 1000 st. aus den Ucberschüsscu bewilligt, die Errichtuug eines Gewächshauses mit dem Kostenbetrag von 60l)0 fl. uud die Legung von Porphyr-Pflaster an der rechten Seite der Polanastraßc nach dem Kostenvoranschlage von 4370 st. werden genehmigt. Dem Pfarramtc Tirnau wird zur Deckung der Nestaurierungs-arbeiten für die durchs Erdbeben beschädige Kirche ein Beitrag von 1500 st. aus dem Erdbcbenfonde bewilligt. Auf die Offerte des slovenischen Schriftstcllervcrcines wegen Ankauf des ihm gehörigen Grundes seitens der Gemeinde um einen höheren als den vom Gcmcinderath genehmigten Kaufschilliug von 20.000 st. wird nicht eingegangen, sondern die Ausrcchthaltung des Anbotes beantragt. Die Anschaffuug ciuer Rechenmaschine für deu Magistrat wird uicht bewilligt. Der Schuhmacher-Genossenschaft wird eine Unterstützung von 100 st. zu Zwecke» ihrer Ausstclluug auf der Schiehstätte bewilligt. — (Philharmonische Gesellschaft.) Sonntag, den 22. Mai, findet ein Concert der Zöglinge der Musikschulen statt. Beginn um 5 Uhr nachmittags. Programm: 1.) Rob. Schumann: «Zigeunerleben». Gemischter Chor mit Klavierbegleitung. (Chorschnle Zührer.) 2.) a) Karl Reinecke: Gavotte, K) Hans Sitt, Ländler, für Clavier. Frl. Gifela Burgarell. (Schule Moravec.) 3.) u) E.Lasseu: Frühlingslied, d) S.Iadassohn: Im Volkston, Dnette sür Sopran und Alt. Frl. Erna Handl und Emilie Grebenz. (Schnle Ncbcnführer-Seifhardt.) 4.) F. Mcudels-söhn: lionäo OaprioLi'oso, op. 14, für Clavier. Fräulein Amalie Panholzer. (Schule Syrinek.) 5.) Jos. Haydn: Adagio nnd Finale ans dem Streichquartette Nr. 3, «I). 33. Die Herren Erich Mosche, Fritz Kirchschlager, Alois Chladck uud Siegfried Iaueschitz. (Schule Gerstner.) 6.) L. v. Beethoven: ^.äußio inoltc» und l^inalo I^rostiZgiino aus der Claviersonate, op. 10, Omoli. Herr Vladislav Bucar. (Schule Zöhrer.) 7.)F.A. Vogl: «Das Glöcklein». Quartett sür vier Frauenstimmen. Fräulein Paula Tschech, Fani von Poka, Sylva Luckmann und Emilie Grebenz. (Schule Nebenführcr-Seifhardt.) 8.) W. A. Mozart: Koncio, I>äul-, für zwei Claviere. Frl. Pini von Ruling und Milcna Treo. (Schnle Zöhrer.) 9.) ») Franz Schubert: I. Menuett, d) G. Niemeufchueider: «Vor dem Muttergottesbilde», e) Franz Schubert: II. Menuett, für Strcichcr-chor. Sämmtliche vorgeschrittene Schüler der Strcichcrclasseu. Die Oallerie bleibt für die Schüler referviert. Der Saal wird um halb 5 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist nur deu >'. 'l'. Mitgliedern der philharmouischen Gefellschaft, den HiMngrn und chrrn Angehörigen gestattet. * (Theaterangelegenheit.) Der Gemeinderath hat dem Theatervereiu uud dramatifchen Verein eine Subvention von je 500 fl. zur Veranstaltung von Festvorstellungen anlässlich der Jubiläumsfeier nnter der Bedinguug bewilligt, dass eine Vorstellung mit freiem Eintritt verbunden ist. Das Gesuch des Theatcrvereiues um Subvention wurde abgelehnt. — Die Schaffuug eiues mittleren Dnrchganges im Sitzparterre gelangt heuer uicht mehr zur Durchführung. — (Reifeprüfungen.) An der k. k. Lehrer-und Lehrcrinnenbildnngsanstalt in Laibach beginnen dir schriftlichen Reifeprüfungen am 1. Juni d. I. um 8 Uhr früh. Daran schließen sich die Prüfungen aus den Fertigkeiten uud die Lehrproben. — (Personalnachricht.) Wie uns mitgetheilt wird, wurde der diplomierte Thierarzt Herr Anton Slivnik zum landschaftlichen Thierarzte für Mottling ernannt. —o. — (Todesfall.) Wie man uns aus Rad-maunsdorf telegraphisch mittheilte, ist Herr Bezirksthierarzt Josef Kosirnik am 18. d. M. nachts verschieden. — (Genossenschaftliches.) In Obertuchein, Bezirk Stem, wurde kürzlich ein landwirtfchaftlicher Verein als registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung gegründet, welcher den Zweck verfolgt, die Verhältnisse feiner Mitglieder in moralifcher und materieller Hinsicht dadurch zu verbessern, dass er ihnen einerseits wirtschaftliche Bedürfnisse jeder Art, als: Vieh, Futter, Sameu, Kunstdünger, landwirtschaftliche Mafchinen lc., zu den billigsten Preisen beistellt, anderseits aber über ihr Ausuchen ihre Naturproducte, insbesondere aber das Vieh, zu möglichst günstigen Preisen verwertet u. s. w. Der Ausschuss dieser neuen Genossenschaft besteht aus dem Obmanne, dessen Stellvertreter und aus 13 Mitgliedern, welcher von der Generalversammlung auf drei Jahre gewählt wurde. —o. — (Weinbau.) Die Weinblattmilbe, welche fast jährlich an der Oberfläche der erstentwickeltcn Rebenblätter durch warzeuähnliche Auswüchse, die sich bei kühler Witterung roth färben und deren untere Flächen ein schimmligweißes Aussehen haben, sich hie und da bemerkbar macht, ist heuer in fast allen Weingebieten Krams so massenhaft aufgetreten, dafs sich die weinbau-trcibeude Bevölkerung über diese, wenn auch au sich uicht neue, aber ihrer heurigen Ausbreitung wegen auffallende Erscheinung beunruhigt fühlte. Der Vertreter des Ceutral-ausschusscs des Verciues zum Schutze des österreichischen Weinbaues sür Kram sah sich daher veranlasst, dem Vereine darüber Mitthciluug zu machen und uutcr Ein-senduug von durch die Weinblattmilbe erkrankten Blättern ein Gutachten zu verlaugeu. Das von der Geschäftslcituug obigen Vereines umgeheud eingelangte Gutachten besagt Folgeudes: «Die uns eingesandten Rcbblätter zeigen Zellcuwuchcruugen von ?Ii)'wptu8 viti8 (Weinblattmilbe). Dieser Schädling, wenn man ihn so nennen will, tritt heuer in ganz Oesterreich massenhaft auf; wir erhielte» Blattfcuduugen aus den verschiedensten Weinbau-gcbicten. Die Sache ist aber weder sonderlich belangreich, noch bcsorguiserrcgeud. Die erste Bespritzung mit Kupfer« Vitriol gegen die Pcronospora möge ehestens erfolgen.» Diesem Gutachteu nach kann die weinbautreibendc Bevölkerung somit wenigstens in dieser Richtung beruhigt sein. * (Angriff auf eine Gendarmerie-Patrouille.) Wie man uns aus Kraiuburg berichtet, kam am 14. d. M. gegen 12 Uhr nachts die Gendarmerie-Patronille, bestehend aus dem Titular-Postenführer Lukas Basca und dein Gendarmen Franz Kuiar, in die Ortschaft Predasfel, woselbst sie mehrere Burschen vor dem Gast-Hause des Iohaun Celar, uulgo Barakar, antraf, welchen das Getränk durch das Fenster verabreicht wurde. Die Patrouille gieug ruhig vorüber uud kehrte »ach eiuer Weile zurück. Als sie von den Burschen bemerkt wnrdc, fiengcn diese zu schrcieu und die Gendarmen zu verspotten an; dabei zog die Schar durch die Gasse dem Wasser zu. Tit.-Posteuführer Basca forderte die Burschen im Namen des Gesetzes auf, sich ruhig zu verhalten, da ihnen niemand etwas Leides gethan. Auf das hin wurden die Burschen noch frecher und warfen Steine gegen die Patrouille, wobei die Excedentcn einen derartigen Lärm schlugen, dass einige Ortsinsassen, in der Meinuug, es sei Feuer in der Ortschaft, ans den Häusern kamen. Basca wurde von einem Steine getroffen, ohne jedoch beschädigt zn werden. Die Burschen wurden wiederholt aufgefordert, Ruhe zu geben, was jedoch nichts nützte, fondern dieselben begegneten der Auffordcruug mit Hohn. Da die Gendarmerie ihre Mahnungen fruchtlos sah, gab Titular-Postcnführcr Basca aus seinem Carabiner gegen die Angreifer einen Schnss ab, worauf sich dieselben zerstreuten. —r. — (Schadenfeuer.) Am 15. d. M. zwifchen 11 und 12 Uhr nachts kam auf einem dem verehelichten Kaischler Allton Kosir in Kreuz gehörigen Stallbodcn aus bisher uubekannter Ursache Feuer zum Ausbruche, welches binnen kurzer Zeit das Vraudobjcct, ferner das hölzerne, mit Stroh eingedeckte Wohn- und Wirtschaftsgebäude sammt den Futter- und Getreidevorräthen einäscherte. Es verbrannten auch 40 ft. Papiergeld. Kosir tonnte mit Hilfe der herbcigeeiltcn Ortsinsassen, durch deren energisches Eingreifen überhaupt die Weiter-Verbreitung des Feuers verhindert wurde, nur drcl Kleidertruhen retten, wobei er sich an den Händen, im Gesichte und am Kopfe leichte Brandwunden zuzog. Kosir erlitt durch den Brand einen Schaden von 500 sl>, welcher zum Theile durch die Versicherungssumme von 300 fl. gedeckt wird. "l Neueste Nachrichten. Delegationen. Budapest, 18. Mai. Der Vndgetansschuss der österreichischen Delegation nahm nach längerer Debatte und nachdem Minister des Aeuhern Graf Goluchowski nnd Kriegsminister Edler v. Krieghammer vertrauliche Ausklärungen gegeben hatten, den Nachtragscredit von 30 Millionen an. Die österreichische Delegation des Reichsraths-Budgetausschusses nahm den Voranschlag der Kriegs-marine in allen seinen Theilen unverändert an. Zn»l Generalberichterstatter über sämmtliche Vorlagen nmo Del. Dumba bestellt. Der Marine-Ausschuss der ungarischen Delegation votierte das Marinebudget und nahm eine Resolution an, dass die votierten außerordentlichen Budgetposten bloß als Kosten für die Beschaffung zweier Schlachtschiffe bestimmt sind, welche zur ^ setzmig der auszumusternden Schiffe dienen sollen. vte zu schützen nnd die Mündung der Adria offen z halten, sowie die im adriatischen Meere gelegen" Handelsemporien zu sichern. Von einer Colonialpoun sei keine Rede. Zum Schutze der Küste werden fur 0'e Flotte verschiedenartige Schiffe, Schlachtschiffe, Kreuz", Torpedoflottille, kleine Torpedoboote und Tram,M gebraucht. Während die Großmächte Schlachtschiffe "° 12.000 bis 16.000 Tonnen, Kreuzer von 1".0U" bis 15.000 Tonnen bauen, würde die österreichy^ ungarische Kriegsmarine sich mit Schlachtschiffen ^ «000 bis 9000 Tonnen und mit Kreuzern von b""" Tonnen begnügen. Das alles involviere jedoch kem weiter reichenden Flottenftlan, da der Bau der m'U Kriegsschiffe fowohl bezüglich des Zeitpunktes, als ' der Schiffzahl von der finanziellen Lage OesteN" / Ungarns abhängig sei. ^, Marinecoulmandant Spann erklärte, die eignisse des spanisch-amerikanischen Krieges ^l jedenfalls sehr wichtige Lehren und Erfahrungen '^ die Kriegsmarine bieten. Deshalb wurde ein ^^ ^ als Marineattache'e der Washingtoner Gcsandticy'l behufs genauen Verfolges der Kriegsereignisse M"^ / außerdem wurde das Kriegsschiff «Maria T^"N entsandt, welches heute in Gibraltar eingetroffen!^ dürfte. Der Commandant des Schiffes hat die ^ ' strengste Neutralität zu befolgen, sich auf Beobacht"^, zu beschränken und gegebenenfalls den Schuh österreichisch-ungarischen Unterthanen zu überneyn ' Budapest, 19. Mai. Die erste Pleuarsttz^ der österreichischen Delegation wurde auf Montag, , 23. d. M., um 10 Uhr vormittags anberaumt. "> der Tagesordnung befindet sich das Budget des -l"l steriums des Aeußern und der Occupatiunscredtt. Gladstone f ist voll besetzt. Der erste Lord des Schatzes -v« ' „ erhebt sich zn Beginn der Sitzung (alle Abgeoro"^ entblößten das Haupt) und sagt, er glaube, va^g Haus einverstanden sei, das Andenken A".' ..l»g dessen Lebenslauf abgeschlossen sei, durch die Vertag des Hauses zu ehren. Er werde morgen elne^, ^, an die Krolle beantragen, dass Gladstone aus ^, ^« tosten in der Westminsterabtei beerdigt und dem, ^ ein Denkmal mit der Inschrift «Anerkennung ^e hohen Verdienste» errichtet werde. Das Haus vr sich sodann auf morgen. Der spanisch-amerikanische Krieg» lOriglnal-Ttlcglllmme.) . 's^sjlllll Madrid, 18. Mai. Das spanische Mn"'' ^. ist in folgender Weise gebildet worden: PrastdM" ^ gasta, Aeußeres Leon Castillo, Justiz Groizaro, h, General Correa, Marine Amwn, H<"le'wa .M Puigcnver Inneres, Capdcdon Unterricht und "N >!^3eitung Nr. 113. 915 20. Wai 1898. !?'bk»t Ea!!'^^ ^lollien Romero Giro«. Mimster-3^ El,ris<' ^""^ bicse Liste der Künigm-Regeutin l^'stei , '"^ zur Bestätigung unterbreiten. Die !'^3 wi k ? ^"^ «bends den Eid leisten. Vor- ^uuew ^?^"^ die Agenden des Ministeriums Ha? M)ren. ^'Vlini^ ' ^' Mai. Nach der Besprechung der , ^aiilm '? nutete Sagasta an Leon Castillo ein ^ u„ '^ ^" Ersuchen, nach Madrid zu ?bttn zu f 6 Portefeuille des Ministeriums des " ^d in l,1 "^hmen. Abends legten die Minister . Vladri^ '""'be der Kdnigiu-Regentin ab. ^ ihre n Vc ^' ^ai. Die neuen Minister haben Mr,,,^°"s übernommen. Die Presse greift 3^ischen ^'.Hongkong heftig an, welche den gestattete, Lebensmittcl zu "! den ^j^ Abfahrt der Führer der Aufständischen ^f«lls d" ^"'"' "Hl verbot. Man wundert sich ^ ^abel . ""' dass England sich der Abschneidnng ^setzte. " ^uba durch die Amerikaner nicht ^Nlia°l»Ä.' 19. Mai. Eine officielle Depesche aus ^ Hafen N>' bass zwei amerikanische Schiffe vor ^iisse?"i"2o de Cuba erschienen sind, welche '^len Di? m "'' ohne irgendwelchen Schaden an-?^ und f" , Serien von Santjago erwiderten das ? halbe V ". """" der Kriegsschiffe Havarien zu. °« >» i,n 1'be später ist die französische Corvette Mn ^ Hafen von Santjago de Cuba ein-?^>et>cnen ^ Aufständischen auf Cuba wurden auf ,." ei,^ ^«kten geschlagen und erlitten Verluste !. °uf C,s, ?dten. Wie Privatdepescheu melden, ^tiotz der Ms ^"'^"lttel wl Ueberflusse vorhanden, 3^tteln m» "^ ununterbrochen Schisse mit Le-?>gen A,,^"?"len. Die Journale kündigen den i?"als ss", "> der mlter dem Commando des ?'^n^V" stehende Escadre an, welche aus Ul^rn s^ Me"' vier Kreuzern und drei Torpedo-?rve-Esc? ?^'u Avisoschiffe besteht. Eine andere - ^lich """'.bestehend aus vier Schiffen, wird un-°« ^iad?^"^rt werden, flicht '^' 19- Mai. Das Rothbuch wurde ver-^Mt di/'? wird morgen vertheilt werden. Es ^ ^reilii^ """Aschen ^lctenstücke in der zwischen ^,lcge>^/en Staaten und Spanien schwebenden !ttV"din^'" der Ankunft des Gesandten bl.^ndseli„«-?" Sebastian an bis zum Ausbruche » des 3 «en, die in die Zeit seit dem Aus- "'nickt ,9? "uf Cuba fallenden Aetenstücke ^Vladr^"°ffentlicht. «°lsen ,^' 19. Mai. Drei amerikanische Schiffe iv^en jch'^u ei„ Fo^ von Santjago de Cuba, Hl der ^ kmieu Schaden an, da die Geschosse 'Hen. ü" großen Elltfernung das Land nicht er- .äZ'"Uten s'.^"- Vrig.-Tel.) Heute um 7 Uhr ,'Zer F^l/uh explodierte der Kessel des Dampfers V"s«m^s' der Prager Moldau-Dampf-h^lft^. 'Schaft Die Explosion erfolgte eine ä ^lle bei,.."«?" Abfahrt des Dampfers an der A k!^ den bi6^"y-Quai. ^" der Katastrophe ^ ' drei sH,^"gen Sicherstellungen drei Personen ^04. Kilten ?- ""d vier leicht verwundet worden. l°^ "nd ^ Danipfers wurden im Wafser er-°^n^ durchsucht. Man fand keine Leichen, ^ Kndon, i?"" "ud Kleidungsstücke. V?"'"gro ^' Orig.-Tel.) Fürst Nllolaus ^gereist ^" morgens nach dem Con- ^'^^"sei!.!!-^". (Orig.-Tel.) Die Räumung >>^ll bis 5^ !. der Japaner hat gestern begonnen ^^^^d. M. beendet sein. ^lngelommene Fremde. ^l" 18 ^""" ^'"" li«^"-'>b"i'^.Mck's^'^"lle^ Vr. Echwegel, l. k. wirll. ü^.»' ^n^eli ^ ./' Vauralh. Wien. - Mauhncr, Reitler, ^ ?"' I new °l"^^'lemen, Schwc,^, Kirchhof. Raich. t«is ' Zmdherh'f °"l , Deibler, Schulhof, ltliui. Vergmann. <^ ach. ^°f' t'lte., Wie». - Ora Varbo' Gutsbesitzer. ^ch"'^delsl) ra' ^fm. Trieft. - Eckel, l. l. Bezirlö-^r?> ."z. b°tel er ^.^' b°"'tsch. ,. Frau. Adv.. Eiseubrod. ^ t w ^ ^ N>.» '^lswrrt. - Schustersiö. Gruudbesitzer. ^1° "lcich. KH"°, Privat, Gürz. - Tonz, Privat. Stein ^ H -? TelhI ^"^"ttn. Fiume. - Euglberth. Kfm., ^< 3'>, Gr°^''''^'"ib. - W'tt. Kfm.. Stuttgart. ""Nh f^plitz. ^"z. N^^,^ ^^ Warnsd»rf. - Mzar, ^'^ ^ustlandl, itfm.. Salzburg. ^ «l„n, i7 bvttl Elefant. >I' !."' l Geue^"^3"^laucht Hugo Fürst zu Min- Mib«.". Eibiand^«" °/D.. l. u. l. Geheimer Rath uud ^ich^Vohm K Herzogthumö Steier.uark >c ^geve/^lllh. _1. '"flh. «e,biager Se. Durchtlallcht des Fürsten ^>s3n""' Dr N"' '- u- l' Oberst. Laibach. - Oberafcher. ^cht^ <- GenmK^' "dvocat, Rudolfswert. - Goeten. Neumarltl. - v. Nowal, Private, 'thM^' Beamter- N""."'"' Gutsbesitzer. Schloss-Scheuern. ""kh. ^ '""'Marluvics, Vrumn.er. Privatiers, Trieft. ' '< »anzbeamtcr; Frl. ttlein, Private, Görz. — Zupanc, Private, Sittich. — Wagenführer, Ingen.; Krautner, Ksm., s. Gemahlin. Wien. — Schubert, Kassowitz. Ullmann, Weih, Stuin, Ivanowits, Amtmann, Lam, Munl, Endriß, Mandl, Waller, Beer, Kaufleute, Wien, — Reich, Beamter, Wien. — Svilocossi, Kfm., Fiume. — Sarc, Koppmaun, Kslte., Graz. — Räch, Kfm., Budapest. — Weimersheimer, Kfm., Ichen» hausen. — Signori, Kfm., Rovigno. — Hirschfeld, Ksin., Pecs. — Popovich, Kfm., Eetinje. — Gamulin, Kfm., Gelsa. — Theumann, Kfm., Gvrlitz. — Samel, Kfm., Brüun. — Laesig, Kfm.. Prag. — Heerdt, Kfm., Mainz. — Ianlo, Ksm.. Böhmen. — Goloschmid, Kfn,., Trlest. — Ziffer, Kfm., Klosterncubura., Nm l«, Mai. Mallayer, l. u. l. Finauz-Obrrcoiuinissiir, Innsbruck. — Vothe, Stengl, Private, Agram. — G^stiöa. Besitzer, <, Familie, Loitsch. — Ncusser, Fabrilaut; Rosmauu. Winter, Konitz, Wlach, Bettelheim, Kflte,, Wien. — Friedländer, Kfm,, Schweidnih. — Weiner, Spitz, Dobra, Rambelli, Rizzola, Rauscher, Kflte,; Mosettig, Reisebureauinhaber, s. Geluahliu. Trieft. — Bellal. Kfm., Britnn. — Gampe, Kfm., Warnsdorf, — Lustig, Kfm., Prag. — Queunet, Kfm., Elberfeld. — Teltsch, Kfm,, Bielitz. — Becscy, Kfm., Budapest. — Epstein, Kfm., ttfm., Prag, — Klcin. Ksn,, Budweis. — Germ, Gutsbesitzer, Wrinhof. — Hannsch, l. u, l. Hofgestütsmeister, s. Gemahlin, Prcstranek. — Dr. Philippi, Advocat, sammt Genmhlin, Krön stadt. — Krischan, Realitätensitzer, s. Gemahlin, Ratschach. — Deutsch, Kfm., N.'Kanizsa, — Richter, Mot.°Vcrwalter, Fohusdorf. — Excnbcrgrr, Buchhalter, Warasdin. — Winter, Ksm,, Bodenbach. — Petric, Private, Lees. — Krajec, Private, Rudolfswert. — Dr. Tuslan, Ndvocat, Sissel. — Probst, Ing., Graz. — Holjevac, Kfm., Agram. Hotel Lloyd. Vom 17. bis 19. Mai. Dejak, Kfm., Pola. — Kunstelj, Kfm., Oberlaibach. — Dcbevc, Besitzer, Adelsbcrg. — Kavöiö, Besitzer, Präwald. — Podjed, Nealitätenbesitzcrstochter; Nuuöiö, Private, Videm. — Schick. Fromoditz, Rummler. Brunuer, Reisende, Wien. — Iazbinscl, Commis, Lichtenwald. — Gmeiner, Drasler, Private, Rann. — HeNmann, k. k. Oberbaurath, Trieft, — Ropatsch, t. t. Gend..Wachtmeistrr s. Frau. Nötsch. — Smolej, k. f. Notar s. Frau, Grohlaschitz. — Haidvogel, Bahuaspiraut, Villach. — Kostuer, Reiscuder, Gottschee. — Zupan^ie, Private, Reifuitz. Verstorbene. Am 17. Mai. Johann Olivari, pens. Polizei'Osficial, 7Ü I., Triesterstraße 12», Marasmus. A m 18. Mai. Josef Iekin, Buchbinder, 18 I., Zimmerer-gasse 3, Tuberculose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ScclMe W6 " 17 4 S^ schlvach Regen ?U Mg^^?30-6^15 4 SO. schwach !lheilw. heiter 19 2 »N 729 2 23 1 SO. zml. star! bewMkl 1ü ' 9 » Ab. 7285160 ^vindstill theilw. heiter 20^>^?Ü^Mg. > ?27-^si5 2 j S. schwach !theilw. heiter^ 2 4 Das Tagesmittel der Temperatur vom Mittwoch 17 0" und Donnerstag 1N'2«, um 26«, beziehungsweise 37« über dem Normale. ^______________________ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsky Ritter von Wissehrad. _______ All's Aerzte betrachten das natürliche Iranz Iosef-I3itt6rir>asser als das einzige angenehm zn llehmende salinische Abführmittel, das, in kleinen Dosen genommen, absolut sicher, nachhaltig auflösend wirkt. Anf 10 Weltausstellungen mit goldenen Medaillen ausgezeichuet. Ücberall erhältlich. <^ Gelterer Maschinenschlosser der gut montieren und die Aufsicht in der Wärkstätte führen kann, wird aufgenommen in der Lelmfabrik, Laibaoh. (1987) 4-1 Potrtim srcem javljam vsem sorodnikoni, prijateljem in znancem prcžalostno vest, da je laoj predohri, iskreno ljubljeni moÄ, gospod Vencelj Pezdiè bivši mizarski mojster danes ob 7. uri zjutraj po dolgi in muèni bokzni, previden s sv. zakramenti za umirajofie, v 7o. letu Bvoje slarosti mirno v Gospodu zaspal. Truplo nepo.ablj.vega rajucega preneäeno bode v soboto, dn6 21. maja t 1., ob 5 uri,po-poldne iz hifle St. 20 Kolodvorske ulice k poCitku lia Äi^aduln^e A se bode v farni Cer\rj:lrr^,g, priporoöun v pobo.no niolitev in blag spomm. V Ljubljani, dn6 19. maja 1898. Ana Pezdiö, roj. Medar, soproga. Schweizerhans. Bei gr-Cinstigrem. T77"etter! Morgen, Samstag, den 21. Mai erstes Militär-Concert mit ausgewähltem Programme. Anfang 7 Uhr abends. Eintritt 20 kr. Für schmackhafte, billige Küche und gutes Getränk sowie für schnelle Bedienung ist bestens gesorgt, und bittet deshalb um recht regen Besuch der Schweizerhaus-Restauration während der schönen Jahreszeit (1992) 2—1 hochachtungsvoll Hans Edel*, Eloktrlsohe Beleuohtung. — Telephonische Verbindung mit der Stadt steht zur Benützung der _______________geehrten Gäste. In kürzester Zeit verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut bei täglichem Gebrauche von Melousine- ¦; - ^17^ # Gesichtssalbe. rVeis: 1 Tiefes«il H& ltr. Hygienisch - medicinische Seife dazu 35 kr fAllein-Dep.ö;t:j3 „Mariahilf'-Apotheke des [M. Leustek Laibach, Resselstrasse Nr. 1 :ne"foe:n. " èLer IF'leisclh.ih.a-u.er'for-ü.clce. ___________ Telephon Nr. 68.___________ Io der Lattermann-Allee. Vom Sonntag den 15. Mai an Neu! Gastvorstellungen! Neu; Die gelehrtesten Hände der Welt! !Ohne Conourrenz Caro, der wirklich auf der Welt einzig existierende clavierspielende Pudel, welcher im Vereine mit 20 seiner Genossen, reizende Thierchen, seine Künste zeigen und die Bewunderung der Besucher im höchsten Grade erregen wird. Garo ist eine Glanznummer ersten Ranges, indem er unter anderem auch «Die letzte Rose» aus der Oper «Martha» und den etc. auf seinem Clavier spielt, was bis jetzt einzig auf der Welt dasteht. Die letzteren Handchen, welche man nacli vieler Mühe und Ausdauer dahin gebracht hat, Schreiber, Leser und Rechner zu sein, so dass sie jede vom Publicum gestellte Rechnungsausgabe zu lösen vermögen, sind Farben- und Blumenkenner, Gymnastiker, tanzen Ballet und führen zusammen ein großartiges Potpourri auf. Mit einem Worte, die Thiere producieren sich in einer noch nie dagewesenen Weise. Zu dieser hochinteressanten Vorstellung erlaube ich mir, das geehrte Publicum, besonders Kunstkenner und Liebhaber von Hunden, ganz ergebenst einzuladen. Eintritt: Sperrsitz 60 kr. — I. Platz 40 kr. — II. Platz 30 kr. — III. Platz 15 kr. Militär ohne Chargen und Studenten zahlen auf den ersten drei Plätzen die Hälfte. Vorstellungen finden statt: die erate um 4 Uhr naohnilttags, die zweite um 6 Uhr und die dritte um 8 Uhr abends. — Eine halbe Stunde vorher Cassa-Eröffnungr. (1910) ß—6 Danksagung. Fiir die vielen Belueise herzlicher Theilnahme während der Krankheit nnd bei dein Tode unserer iimillstgeliebten, uiiUergesslicheii Mutter, bezw. Groh-imltter, Schwiegermutter, Schwester llnd Tante, der wohla/borenen Fran Anna Kühm, geb. Koschier t. l. Ingcnieursuir l)!e>nit den herz« lichsten, wärmsten Danl auv. Laib ach am 18. Mai 1898. Die trauernd Hinterbliebenen. Laibacher Zeitung Nr. 113. 916 20. Mai 13^ Course an der Wiener Börse vom 18. Mai 1898. ^ dem M^n C°u^ Geld Ware Staatsschuld. Allgemeine »»/a Vinhettllche Rente in Now, »erz. Mai-November . . . 102—102 20 ln Noten verz, Februar-August 101 90 102 10 „Silber verz. Iilnne, Juli 101-85 10205 „ „ „ Nprll'Olü'i'er 101 «5 10ü «5 »8k4er 4«/, Staal«l°se 2l>« st. 163 50 1Ü45« 1860er b°/i» » fl. iu? 25 !98-2l> dto. ,. . . 50 st. 197 25 198 >^!i b°/. Dom.'Pfanbbr. k l»o st. 14» sb 150 25 5»/l> Oefterr. Volblente. steuerfte» 121 10 121 30 «»/, dto, Mcnt, in Kroneowähr,, steuerfrei fur 20« Kronen Nom. 1017b 101 9b bto. bto. per Ultimu . . 101 75 101-95 »'//'/»lslerr. Inveslitions Ren« fi»r »,Et.)f. 100 fl. No«, 5'/«°/« 128'10 128-10 «iubolfsbahn 4°/» in Kronen». fteuerf. (dlv. S^.). fllr 2U0 Kr. Nom.........S3 <0 10« 40 vorailbergbahn 4"/„ i. Kronen». steuerf., 400 u. »000 Kl. f. »«, Kr. Nom......98 70 10« 70 Zu Staaisschulbvrrschreli««»' >en abgtsttMp.Vlstnb.'Nltlen. «lilabtthbahn 800 st, CM. 5'/,«/« von 2000 st. 0. W, pr. Stück . 25275 2Ü3'5N dto. Llnz-Vudwtls 200 fi. 0. W. 5'///,........23^ — 233 — dto. S«l»b,.Xil, 200 fl. ö. W. 5°/, 230 50 L3lüU «V. «oosl. «U. »11-65 2iz eb «eld Ware Vmn vt««te znr H«hl»n« U»en»!»m«t«e V— l(,i_ dto, Staat»^>bliz, (U»g, Ostb.) V. I. 1»7«, 5°/«..... 120 25 121-25 btll,4V,"/»<2chanlregal°«bI,-Obl. 100-35 ,01 «0 dto, Vrüm-.Anl, k 100 fl, b, W. 157 50 ,5» 2k bto, bto. K b0fl. ». ». I574()i5s40 TH«lh.«ea..Ü0,« 4°/, 100 fi. . i«9 _ 18850 Gnlndentl, - Gbllgalionen (für IM) fl. CM.). <»/« ungarifche (100 fl. 0. «.) . 9725 9« 95 Gchlb>,. »°/„ l, E«. ii9bU 120 l>0 bto. bto. »'/«.«, »m. 117-50 118^5 N.Merr, üanbes.Hyp.-«nst. 4«/, 99 80 10» 8«) vest-ung. Nanl Verl. 4°/<, . . 100-20 101 2» blu. dto. «Mr, „ 4°/. . . iv0-20 101-2« ßparcasse,l.«ft„30I, t»l/,°/,vl, iui 50 —- ßrlorltllxGbligali,«« ssü, 100 st.). sserblnands'Nordbahn E». 18» 101-10 102 10 Oesterr, Nordwestbahn . . . Hl —1'.190 Etaatsl>ah!!8<>/,kssrc».5NNp.Gt. 219 5N -^- Kiidbahn 3«/, k Frc«. 500 p. St. 181-25 182 25 dlo. 5"^.k200fl. p, loafl. 128— 1»?-— Ung.'ga'.lz. Bahn..... 108-80 109-8^' 0-Aemb,'Elsenb.» Vesellschaft 20» fl. S. . . 295'— 29? - Lloyd, 0est., Trieft, 500 fl.CVt. 437 — 439 — vestrir. Nordwestb. 200 fl. S. 249 50 25» 3« bto. bto. (lit, N) AX) Nct,°G«<. — — — — Zndustrie«zcti»n (per Stll«), vmigef,, «ll«, «st., 100 sl. . . 1145011520 Gyybier ltisen» und stahl»In>, in Wien 100 fl..... 85 — 86-— Eijenbaynw'Leihll, Erste, 8« ft. 133 — 185 — „Vlbtmllhl", Papiers, u. N.»G. 98— »9 50 Lieslnger Vrauerel 100 fl. . . 146 50 14? — Mimtan'Vtsellsch,, vest, »alpin« ,64 15 164 65 Plnnei ' «asftnf.« .Öeft.lnVien.i^, !, wagülll, Le!hanIt,,«ll«..iuV"' ^M^ «0 f.......- ' '!ll>«<^ Wr, «augesellschaft "«si..' , ' < o i«,'. «lrebitlöfe 100 fl. > - ' ' eö^,^ «Nart»-L,se 4« N »^« ^l. l?s^ , 4»/„D°na»'D«mpfsch l<»sl»'^ g?^ ., Ofenrr Uose 40 sl,- - ' . e«^„' P»IssyUose40fl^«M. gst. ^. Nü!he,> Kreuz, U»g «ef, » . '" ^ ^ ^, «üdolph U°se l<» fl. - ' ' . li<^ ,,. st, Gi-noi« Uose 40 !l, «V> . >»^ «z»!dsteinH«se «l> fl, «A,jz,. ,? «ewinstsch. b. 3«/. ?l, 5ch>A «^ b. V,benc«v!t«nst»It. l- »- ^^ ^, >t». bto. II. «ml«« ' z,z»/ v«lb«htr L^e . - ' ' ! ze,-^ »msterb«m ->-''' I i«^<^ Deutsche PlHhe...... ,«»"/' London......., "^ P»rl«........ "^, Ll. Peterlbur« . . « ' > . Valuten. , e? ^ Vucalen...... ' '. >^!' »».Francs Stücke »^- ' 5« K ^f Deutsche Melchibanlnoten . > ^ " ^» It«!"t» ,' ' ii >''^, »U^er»u»el . . . ' ^ !^»<<^