Nr 139 Donnerstag 20. Juni 1918 137. Iahrgan«, Mtmcher Zeitung l?^.^,e lc nn^ Lr i^ Hl„!ch«lNnu, 1« k, w «daltnnells.. Teile «) l>. Teteptz»» Mr ü»er Medaktt»» 52. Annticher EeU'. ^ach deui AnitKolattc zu> «Wienei Zeilnn«. vom 18. Juni 1«1« (Nr. 137) wurde die Wcitrrucrdrcitm,^ fönender Hreu- «znissülsic verboten: <«,,«, «ummer lüii «Dle Tlrbeiter-Zeiwnss. vom ^.IumIVI», 7^. ««pt P^m'i^» äi'i,.««. ^8'.'.««. ""' "^'^ . Den 16 Juni 1U1« wnrdc- in der h»f» und St»«t«dr„cltrli >«« cilOi Htücl >sl uliainijchs!' Aus^al'e de« «eich«^rs^I>latt^ des ^uhraan»c< 1«1? sowie da« XXl's. ,n,d XXXII. Stück ver „^mmj^-". das l.7.. l.Vll, ,,nd LX. Stücl der bödmischo. das l-.I.l Silllt der böhmischen und ulrainischen, bc>« LXll Stiick der bühlnische!,. d^s l.XVII!.. 1.XXI.. ^XIII., I.XXlIIstc. l^xxv. l.XXVI.. l.XXVII.. I.IXVIll.. LXXII, LXXXste, 1.XXXI, mid I.XXXII. 2lücl dcr lro«lisch>>n, tins LlXXlVst,' Stück dcr lroatischrn und liliamiicheü, das I.IXXVU, Stück der slooemscheil, das I^XXXlX. Ttück d^r lloatischcn und nlrui-Nischel und dci< X(^I, Stück dlr ulramischm «ueg«lic ^el> Reichs" gtsehblatte^ de« Iahrgans^s lvi^ n«'. luesen. Im Trcnliiw stünden 1000 österreichische Ge> ! schütze, darunter einige von größtem Kaliber. Auf der ' Hochfläche von Asiago allein litten die Österreicher 1500 ^ Geschilye aufgestellt. Obwohl diese Offensive gegen Ita»! lien mit dcr Deutschlands im Westen nicht im Infam» ^ mcnhang flehe, hätten sich die beiden Bundesgenossen ^ in die gemeiufame Aufgabe geteilt. — Der Äorrespon» dent des „Seculo" meldet von der Front: Der Feind hatte von Tirol und vom Ballanlriegöschauvlah Ver>' stcnlnngen für den Gegellcingrisf vom Monte Grappa! bis zlnn Meere herunter herangezogen. Vesonders hart>! nackig richtete der Feind fein Trommelfeuer auf das! italienische Mchschubgebict hinter der Piave. — «Cur» riere della Sera" und „Popolo d'Italia" erklären, daß der Kampf lange dauern und schwer und gefnhrenreich sein werde, und richten demgemäß Mahnungen an das Voll, sich nicht beugen zu lassen. — Als unmittelbaren Zweck der österreichisch»ungarischen Offensive i'ezeichnct der Frontberichterstatter des „Corricre della Sera" die Erreichung des Arenta-Tales. — Ter „Tecolo' meldet, der Feind suche direll die Hauptmacht des italienischen Heeres zu treffen. — Auf italienischer Seite trisst man alle Vorbereitungen für einen eueuluellen ^üctzug an die Etsch-ttinie. -^ Die Italiener hatten selbst bei Wago eine Offensive vorbereite«, der aber der österreichische Angriff zuvorsam. — Die ..Agenzia Stesani" meldet aus Nmn: Am !4. d. vormittags nahm der König, be< gleitet von General Diaz und zahlreichem Gefolge, die Schau über das czecho-slovlilischc Korps vor, das an der Seite der italienischen Trnppen lnmpsen wird. Der König wurde von den Soldnten mit der czechifchen viymne begrilßt. — Die Kommenkire der londoner Blätter über den Verlauf der österreichisch^ungarischcn Offensive gegen Italien sind im allgemeinen sehr zurück« haltend, wenn auch über die Verteidigung dcr Italiener Befriedigung geänßert wird. Bezeichnend ist, daß die londoner Blätter den österreichifch-ungaiifchen Trup. Pen fast durchgehends Anerlennnng zuteil werden lnffen und die Kraft und Entschlosfcnheit betonen, mit denen die Offensive unternommen wurde. Der ,/,' C^nardian" meint, daß die von den österreich rischen Truppen angewendete Taltik genau der der Teutschen in Franlrcich gleicl>'. An der Piave fei die i.'age einigermaßen ernst gewesen, doch hätten die Ita. li.encr sofort mit Gegenangriffen begon» ch wäre ein dauernder Verlust des Äionte . ,? Italiener geworden. Diese hätten ihre Verteidigung«!» maßnahmen sehr gut organisiert und verfügten über Nefervcn. Bezüglich des weiteren Verlaufes der Offen» five enthält sich der „Manchester Guardian" '>- s Urteils und drückt die Ansicht ans, es fei inx- i), ein Ergebnis feststellen zu wollen. Das Blatt erwartet das Einsehen einer großen Gegenoffensive ^'' ^. licner. In Nom haben die TchMrcedcr Italiens ill^.llch, wie dcr „Pol. Korr." aus Lnamw berichtet wird, eine ^ Tagung abgehalten, in deren Verlause die Regierung ! scharfe Angriffe ob dcr Unzulänglichfeit der von ihr auf dem C5cbie!e dcr Ersetzung des SchMramnes ent- wickelten Tntigleit ersnhr. Ans dcr ^ q dcr von der Versammlung befchlosfenen F>" , <^ gehl ' hervor, daß die italienischen Schiffsreeder der Ansicht ^ sind, die Handelsflotte Italiens sei durch den Gang des .Krieges prozentuell stärker geschädigt als die der an» deren Entenieländer. Sie verlangen als Em" ' ,'H snr verloren gehende Schiffe nicht eine im B> , r ^,'egierung stehende Geldsumme, sondern die ^irserunq ' eines nenen Schisses unter Verrechnung des Wertes des alten. Der Annahme dieser Forderung durch die Regie» rung stehen zwei starte Hindernisse im Wegc: der zur Deckung der Verluste entfernt nicht ausreichende Schiff» ban nnf den italienischen Wersten und der Umstand, daß die Überlassung von im Auslande hergestellten oder ae- charterten Schiffen fehr große finanziell.." Verluste firr ' die Ncgierung bedeuten würde. Heimkehr. Erzählung von Otto Hocker. M'3 nicht u Prachtjung?" wendete dcr Kapitän in seinem Vaterstolz cm den Lehrer. M was die Freude nicht tut; tanzcn möcht ich am liebste^ Sem Blick fiel auf dic Pflcgctochler, d.e ,,ch mz.m,chen m,t m, den Tisch heraugoscht hatte und nun dabe. war d.e Nadel einzufädeln. „Ei zum D"'^ Mädel, was b,,t du heute verguert, man lcnnt dlch inchl; hab 'ch n.chl recht?" fragte er den Lehrer von n'ucm. .Be,ch und rot und fo scheu. Noch nicht n c^nzigcs Mal hat ,,e hcnte gelacht und ist doch sonst immer so zutunl'ch. „Das macht die Freude," antwortete Klcinau an Crilas Statt, die sich mit seltsam be'am ncm Wescn iiefcr über ihre Stickarbeit bengie. „Das lrmr. ja cmc große Überraschung, gelt, Fräulein Erila?" Und als , was znrecht fchnciden, hab' ein scharfes Mesfer bei mir." ! „Ei der Daus," faglc der Alte oidenllich lüstern. ! ,Das ist n höllisä) teures Kraut, ich hab' es lami ein» , mal gesmolt, und die prachtvolle M^crfchanmsvirze, öl» gesotten und so fein silbcrbeschlaaen. Iuug, bist du n' Verschwender; komm her, gib mi.- n Kuß, du lieber, guter Jung du!" > Er litt es nicht anders, dcr Sohn muhte das eigene Pseischcn hcrvorziehcn und stopfen. Der Lehrer rauchte nicht, aber der Alte paffte darum in um so machwollercn gügcn. „Nun noch 'n Grog, und ich bin im Himmel» ! reich," gestand er und zwinkerte dem Sohne zu. „Na, Jung, wie wär's mit fo 'nem Lütticn? Dcr >, was? Und Sie, Schulmeister, trinlcn mit. Mcil, wär' zu starl, fagen Sic? Unsinn, Menschcnskino, S,c sind man bloß zu schwach dasür. Aber hen<<' "!'>> " ^ l-Entschuldigung, da wird mitgetrunken." Frau Schilling und die Tochter hatte,, sich ln erhoben. „Hast auch 'n guten Nmn, Mi,!ler?" ^ ,^i der Sohn. „Morgen kriegst ne aanze Kiste voll: ich will Euch verproviantieren." Er lachte über das qan?e Gesicht. „Laß man gut fein. Iunq,' der Alte schmunzelte, „wir haben 'n Kognak, growrliq; mwcrzolller natür» lich — hähä," er lachte bedeutsam, „alfo Mutter, man tan, und mach' ihn man fwal, nnr n lütljen Schuß — Wafscr natürlich." Nieder kicherte er bcranügt, und dann erging cr sich von nencm im Lobe der herrlichen Mccrschaumfpihe. „Ist's nicht ein quietschvergnügter Abend?" srna!e cr nachhcr, als die Punschqläser .nit ihrem dampfenden InHall vor ihnen standen. „Jung, wer mir das gestern gesagt hätte; ich hab' von dir geträumt, dreimal hinter« einander; aber daß ich heule schon dasitzen würde und tränk' ncn steifen Grog mit dir ... haha, mein Jung, ya«' mich fchon bcschieden, dacht' es wär' ein seichen, daß ich bald Hcuergeld vom großen Hencrbns übcr din Ctcrncn lricgcn und dich dort wiedcrsinden folltc, A'../7 es ist doch schöner so! Ncr weiß, s»b's dort oken sauten, swalen Grog gibt, hähä!" (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zcnung sir. 139 ______ ____960 25. IumNNö Aus Bern wird gemeldet: Da dem Bundesrat zur Kenntnis gekommen ist, daft, gestützt aus die Behaup-lungen des Genfer Blattes „z!a Tuisse", wonach der deutsche Militärattache sowie der deutsche. Gesandte an dem ^pionagefalle Tactus gegen die Schweiz beteiligt seien, von gewisser Seile die Anregung zur Sammlung dun Unterschriften ergriffen wurde, nm die Abberufung des deutschen Gesandten und des Militärattaches zu vcr« anlassen, hat er heute beschlossen, die Turchführung der Bittschrift auf Abberufung der beiden Herren zu verbic-ten. Außerdem hat der Bundesrat dem Älatt „La Suissc" cine ernste Verwarnung unter Alldrohung der Einstel-lung erteilt. Aus Ber,l wird gemeldet' Ter 2turz (slemenccaus gilt als knapp bevorstehend. Als Nachfolger werden Äri and und Painted genannt. Briand und Varlhou haben sicb bereit erklärt, ein Koalitionsministerium zn bilden. — In parlamentarischen Kreisen verlautet, die franzö» sische Negieruug werde sich unter dem Truck der Presse» forderungen zur Veröffentlichung des vom „Journal des T^bats" verlangten Friedensprogrammcs unter Auszählung der Kriegsziele eiltschließen müssen. — „Journal des Töbats" schreibt in einem dritten Artikel über die Friedcnsmöglichkeit, das; nach Abschluß der augenblicklichen Kämpfe eine maßvolle Fliedenstnndsse« bung in der französische» Kannner herbeigeführt werden solle. Nach einer Meldung aus Geuf wurde Paris mit cinem dreifachen Artillcriegiirtel umgeben. Man ist der-,'.«.it mil dem Anlegen von Schüyengräben beschäftigt. Paris soll von einer Million Soldaten verteidigt wer» den. Tie amtlichen englischen Verlustlisten vom ^. bis 15. Juni enthalten II5.7N3 Namen, darunter 5,^04 Of» fiziere. Aus London wird gemeldet: Tas Mitglied der Ar» beilerpartei und Sekretär de3 Landesverbandes der Ei» senbahner, Joseph H. Thomas, ertlärte in einer Rede in Edinburgh, wenn es möglich sei, die militärischen Anstrengungen durch diplomatische zn ergänzen, so sollte das getan werden. Tie Arbeiter' wünschten aber nicht, die Grundsähe des dent scheu Militarismus gelten zu lassen. Sie seien überzeugt, das; England für eine gute Sache kämpfe und daß diese schließlich triumphieren werde. Thomas forderte seine Zuhörer aus, sich zu ver. gegenwärtigen, daß durch die Entwicklung der Lnst» schisfahrt und der U-Voote die Schrecken des Krieges lwcl, zehnfach größer würden, und fragte schließlich: Was für Aussichten eröffnen sich uns, wenn es uns nicht ge-ling«, den rasenden S gen ihre Temission gegeben. Infolgedessen befand sich die Regierung in der Minorität. Obwohl das Sobranjc gegenwärtig keine Tagung abhält und die Regierung so» mit parlamentarische Schwierigkeiten nicht zu besürch» tcn hatte, hielt sich Ministerpräsident Dr. Radoslavov genau an die Vorschriften der Versassung und bot seine Temission an, um der Krone die Möglichkeit zn geben, anoere Parlamentarische Gruppen zu befragen. — In Besprechung der Temission des bulgarischen Ministor. Präsidenten Nadoslavov drücken die reichsdeutschen Blat- ter dlc feste Überzeugung aus, daß sich hiedurch an der äußeren Politik Bnlgariens nichts ändern werde. Die politischen Erfolge des Bündnisse mit '^cn Mittelmäch. len seien jedem Bulgaren so einleuchtend, daß leine Macht der Erde heute mehr imstande sei. einen Front- Wechsel in der äußeren Politik Bulgariens herbeizufüh- reu. Tie Verträge zwischen Bulgarien und den Mittel» mächten seien nicht bloß mit Tinte auf dem Papier ge» schrieben, sondern in den Herzen der Völker emgegro Ixn und mit Älui besiegelt. — Tic „Vossischc Zeitung" glaubt, daß Naduslavov zum Gesandten in Berlin er. nannt werden wird. „The Financial News" meldet, daß deutsche Flieger über amerikanischem Territorium gesichtet wurden. Tes» halb habe man VerdnnNungsmaßnahmen in New Jork ergriffen. Tie Flieger seien glücklich entronnen, obwohl alle Abwehrvorlehrungen soforl in Funktion getreten seien. Die »eue Ernte. Vom Amte für Volksernährung wird nntor dem 18. Juni, Verlautbart! Mit einer, heute im Rcichsgesetz-blatte, verlautbarten Verordnung loird die BewirtsclxNlnng der neuen Ernlte. geregelt. Im allgelneincn wird sich das System der auch im lommeii.de» Ermtejahr auf je,n<,n, Griuldlagen bewegen, die in den Vor-jähren in Ocliuug standen uud Milcht in der Verordnung, des (^csaintministeriiums tioni 2U. Mai >!N7, tuelchc durch die neue Vorordmmg nur in einzelnen Bestimmungen abgeändert ilnd ergänzt >mrd, ihron Ausdriut finden. Die Bewirtschaftung dor Ernw wird dal>or ebenso luic im Deut. scl>cn Reiche und in Hintuuft a,uch in Ungarn im Sinne der sta«tlichen Bewirtschaftung evfo^en. Besonders wird an dcr Beschlagnahme aller, Bodenpr^duttc vom Zcilpunttc ihrer Trennung vom, Ackerboden zugunsten des Slantcs an der unter staatlichem Zluunge stehenden Augabcpflicht der Landwirte, von wclchcr iw,r dor Eigen- uud Wirt-schllftsbedarf im zulässigen Ausmaße licfreit ist, sowie an der l'chördlichen Verteilung dcr erfassen Vorräte nach Mafjgabe eines streng mtionicricn Mdarfes fcslgel)>alten. Von dcn neuen Anordnungen ist die loichtigstc jene, die den Behörden die Mittel an die Hand gibt, die Lohn-vernmhlung einer eingehenden Regelung zu unterziehen'. Das Hauptaugenmerk wird auf die Art der Durchführung dor Aufbringung der Bodenfrüchte gelegt. In dieser Ve«-Ziehung sind den politiscl^en Landcsstellcn eingehende Weisungen zugeloinmen. Der- Plan für die Gctreidcanfbrin« ftuny geht von dcr Tatsacl)c aus. daß Österreich ohne irgend-Uxlche Vorräte in daK neue, Ernlejahr eintritt, das; daher mit allen Mitteln getrachtet locrden mils;, möglichst rasch in den Besitz dcr erforderlichen, G^reidemengen zu gelangen. Dieser grundsätzlichen Forderung steht der Umstund eiitgeMN, daß infolge der besonderen Vorhältnisse unserer Landtuirischaft der Drusch vielfach nicht mrt dcr gebogenen Raschheit vorgenoinmen werden kann. Um nun den angestrebten Zweck ohne schädliche Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Arbeiten zu erreichen, wird sich die Vr° fassuug dcr Erute in drei zeitlich aufeinmidcrfolgcuden Abschnitten vollziehen, und zivar: In der Frühdruschnufbriu,-guug. in der Aufbringung cines V^Iänfissen ätontingeules und endlich in dcr individuelle,!! Überprüfung nud en^ülti-gen Erfassung aller Überschüsse. Für die Aufbringung des vorläufigen Kontingentes, dessen Höhe von» Amte für Voltsernähruug festgesetzt wird, wurde angeordnet, daß die Grönländer in Aufbringungö-rahone, dic einzelnen politischen Bezirke in AnfbringungK-sprcngel zu je fünf bis sechs (Gemeinden eingeteilt Nx'rdcn. ^ür jeden Aufbringungssprengel wird eine Aufbringungs-kcmmission bcslellt, die ans einem Vertreter der Behörde, dem (Gemeindevorsteher, einem landwirtschaftlichen E verständissen, olnem Konsumenienvcrtreter und dcm .^om-Missionär der 5»rieg3gctreidcverlchrsanstalt bestehen wird. Das Verfahren selbst wird sich lmch dcr O'irä'kc des Besitzes verschieden gestalten. Die, Besitzer von 2l) Hektar Ackci> fläche und darüber sind verhalten, ihre Fcchstmg selbst anzugeben, während dic ü^andwirtc, mit cincm Besitze von weniger als 20 Hektar Ackerfläche ihre bezüglichen An« gaben vor der Kommission zu inachen haben, die mit dcn innigen Kontrollrechten an ,st. Dic weitere ^lon^ trolle obliegt den politischen ^Horden. Die Mengen des vorläufigen Hwntigeutes weiden ungesäumt und, wo es irgend möglich ist, schon von der Trcschmaschine erfaßt und unverzüglich ill die Mühlen oder in Lagerräume überführt.' Die, Anfbringnng deL vorläufigen Kontingentes, die bis Ende September abgeschlossen sein muß, bezlueckt die rasche Erfassung des grös'.eren Teiles der einheimischen Ernte überhaupt. Für die recht« zeitige Aufbringung des vorläufigen Kontingentes sind die ivcitcstgehenden Vorkehrungen in ssorm dcr (hewähvlma. von Druschhilfe und dergleichen getroffen. M>erdie6 stehen den Behörden ^lvangsmittcl zu.r Vcschlenuigung des Drusches zu (Gebote. Nach Ablauf der Fcldlx'stellungSarbeiten loird die Aufnahme der Ernteergebnisse von Haus zu Haus durch dieselben Kommissionen durchgeführt, die schon bei der Vorschretbung des vorläufigen kontwacnts tätig waren. Bei dieser individuellen Aufnahme wird für alle Land. toirtc die Mcnge der abzuliefernden Überschüsse endgültig festgestellt. Selbstverständlich wird in der Ieü zwischen der Ablieferung des vorläufigen Kontingents und dem Beginn dcr individuellen Aufnahme, die spezielle AufbrinHungH, läliglcit der Kommissionäre der Kriegsgetrcideoerkehrs-a-nstalt lücht gehemmt, so daß auch in jenem Heitraum, w dem die behördliche Aufbringungstätigleii dcr landwi't schaftiiclicn Arbeiten wogen ausgcsclMet ist. die Getreid?-aufbringung ihren Fortgalig nimmt. ^ sPerleihung des Ireihcrrnstandc<<.j Seine Maje» stäl der Kaiser hat der Großadmiralswilwe Anna Haus und ihren beiden Söhnen Oberarzt in der Nc-scrve Dr. Otto H aus und Oberleutnant in der Reserve 5ieo H a u s den österreichischeil ^rciherrnstaud der» liehen. — Wechsel im Militärstatwnölomnlando Laibach.j Ä'lil dem heutigen Tage "erläßt Herr Oberst Stephan, Wein grab er Edler von Brodel den Pusten des Mslilärstationskommandanlen, den er seil M. December v. I. innehatte, (ir »vnrde über eigenes Ansuchen zur Truppe im Felde transferiert, wo er ein Infanterieregiment kommandieren wird. Ter Posten des Militär, statiouskommandanten in Laibach wurde Seiner (5z> zellen.', dem Herrn Vizeadmiral (trafen Heinrich Ne-ü i g n i i n Äi ü ldenberg iibcvlraaen, der das Kom> mando henle übernimmt. — lssriegsauszeichnungen.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Oberstleutnant Karl Grebcn des . währtl 1.) Allgemeine Nusallversicherungen gegen Un> fnlle oller Art innerhalb nnd außerhalb des Berufes, für Angehörige aller Berufe, auä) Militärpersunen im Hinterlands ^.) Schiller- und .^inder-Unfallversicherun. gen fiir Knaben und Mädchen jeden Alters gdgen Unfälle! aller '.Irl, zu .^ause, in der Schule, auf der Straße, im Ferienaufenthalt, bei allen Spielen und Sporten :c. I 3.) Lebenslängliche Eisenbahn- und Slraß..'ubahn.Un. ^ sallversicheruugen fiir jedevuwnn ohne Unterschied des Alters, Geschlechtes und Berufes. lHiebei wird die schaft genießenden W i t w e n nach auf dem Schlachifeldc Gefallenen oder im Kriege oder dessen folgen Verstor, benen zur Erlangung einer Erwerbsmöglichkeit behilflich zu sein oder, wo das nntunlich ist, ihnen in anderer < Weise Unterstützung angedeihen zu lassen; 2.) den die Z öfterreichifche Staatsbürgerschaft genießenden hilfsbe» dürftigen W aifen der im kriege Gefallenen oder Ver. ftorbenen, ferner sonstigen schutzbedürftigen Kindern uud Jugendlichen Unterhall, Pflege, sowie Erziehung und j Unterricht zu sichern, überhaupt sür ihr körperliches und l sittlich-religiöfcs Gedeihen Sorge zu tragen, wobei stets die K 5 i egerwa i sen in e r st e r L i n i e zu berück, sichtigen sind; 3.) den anderen die österreichische Staats-bürgerschaft genießenden Angehörigen der G c» fallenen oder V erst u r b e n e n, welche von den>! selben erhalten oder doch regelmäßig unterstützt worden! waren, helfend bcizustehen." ! — jVom Nolariat.j Seine Exzellenz der Iusiizmini.! sler hat den Notariatslandidatcn ^ranz Su3a zum! Notar in Senosetsch ernannt. ! — Ackerbauminister hat den ^bersorstlommissär Emil von' < b ereigner in Laibach znm Forstrate ernannt. — sVon, Vermessunssödienste.) Seine Exzellenz der Finanzminister hat den Evidenzhallungsubergeometer zweiler blasse Alfons Ritter von Gspan in Laibach znm Evidcnzhaltungsobergeumeter erster Klasse er-nannt. i — l?1 incldnna. von Hol^vorrätrn.j Auf Grund der ^ ssundmachinig des f. l. Landespräsidenten für <.irain j vom 8. März 1«.)18, Z. «079, L. G. Äl. Nr. X», hat' nur eine verschwindend lleine Anzahl von anmeldepflich. tigen Waldbesitzern sonne anderen Besitzern und Ver-wahrern von Holz die am 8. April 1918 fälligen Holz»! Vorratsanmeldungen über einen Vorrat von mindestens 300 Nanmmetern Brennholz oder ^<00 Fcstmcter Äiutz. holz sNundhulz, behanenes und gespaltenes Holz, Säge» Ware) nach dem Stande vom 31. März I!N8 der Holz» j wirtschaslsstelle in Wien vorgelegt. Zur Erläuterung der ! Kundmachung loird hervorgehoben, daß gemäß Pnnlt 2! derselben jeder Waldbesitzer, bezw. Besitzer oder Ver« wahrer von Holz anmeldepflichtig ist, dessen summa- i i scher Vorrat cm .Holz sowohl im Walde aus den Lagerplätzen als auch in seinen Betriebswerlstätten, un> lxschadet, ob die Lagerplätze in verschiedenen Gemeinden liegen oder ob das Holz greisbar oder nicht greifbar ist, zumindeftens 300 Festmeler Nutzhol; oder 300 Naum-meter Brennholz beträgt. Gemäß Punll 3 erliegen nicht der Anmeldepflicht nur jene .vwlzvorräte, tue der Ver< sügnng des Besitzers infolge militärischer Inanspruch-nähme entzogen, somit bereits ins Eigentum des Mili-tärs übergegangen sind. — Ferner wird auf den Puult 8 der Kundmachung verwiefcn, ivonach jeder, der die Er. stattung der vorgeschriebene» Äinnelduug unterläßt oder i„ einer Anmeldung unrichtige Augaben macht, der Be-strasung nach den Äestininningen des § 18 dcr nunmehr geltenden Ministerinlverordnilng vom N- April 1918, zn. G. Vl. Nr. 137, unterliegt nnd mit einer Geldstrafe bis zu 20.000 K oder mit Arrest bis zu fechs Monaten bestraft wird. — Schließlich wird ausmerlsam gemacht, daß die nächste Holzvorratsanmeld i»g -,'it l emStande V o M 3 0. I uni 19 18 s P ä l e st en s am 8. Juli 1 9 1 8 der Holzwirtschaftsstelle in Wien, I., Neichsrats-straße li, einzusenden und die hiezu erforderlichen For-mularien bei den zuständigen Bezirkshauptmannschaften in ssrain, bezw. dem Stadtmagistrat in Laibach, anzu- sprechen sind. ^. «»<«: de« l. l. Tclenraphru««tl»rre^p^ndenz Vui anb. Österreich - Ungarn Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 19. Juni. Amllich wird Verlautbart: 19. Juni: Der Sübfliigcl bei Hcereöqruppc des Ielbmarschalls von Noroeviei Sovilla am Tüdfuße beö Mon» tello mehrere italienische Linien. Die Zahl der Gesan» gcnen erhöht sich. An del Gebirgssronl waren die von «ns am 15. b. genommenen Stellungen zwischen Piave und Nrenta «nb südöstlich von Asiago abermals das Ziel erbitterter Anstürme. Der Heind vermochte troh groher Opfer nir-gcnds Vorteile zu erringen. Anch auf dem Dosso Alto stießen die Italiener immer wieder vergeblich H>r. An der Tiroler Westsruni Ärtilleriesampf. Der Chef des Generalstabes. Ein UnfaN des Erzherzogs Max. Nozen, 18. Juni. Abteilungen der Gruppe des Erz» Herzogs Mar haben bekanntlich am 15. d. den Dosso Alto erstürmt. Bei dieser (Gelegenheit wnrde der Erz» ^ herzog von einem Unfall betroffen. Erzherzog Mar ver» folgte den Gang des Kampfes von einer seitlich gelegenen ! Stellnng aus. In unmittelbarer Nähe des Erzherzogs krepierte eine Granate und er erlitt infolge de3 Luft» drncles einen schmerzhaften Defekt im i?hr. Der Erz. herzog führt sein Kommando weiter. ! Die Kürzung bcr Mrotration in Wien. ! Wien, 19. Juni. Die Korrespondenz Wilhelm mel» ,de<: Aus Anlaß der'Montag in Nraft getretenen Ver-ordmmg, betreffend die Verkürzung der Brotration, sind bedauerlicherweise in einzelnen Bezirken, insbesondere seitens jugendlicher Elemente Ausschreitungen auf der Straße, znm Beispiel Anhalten von Straßcnbahnzügen, Einschlagen von Fensterscheiben bei den Straßenbahn» wagen nnd bei ssabriksgebäuden, Werfälle ans Brot» wagen, vorgekommen. Die Poli.'.eidirektion sieht sich veranlaßt, eindringlich vor derartigen Ausschreitungen zu warnen, da sie entschlossen ist, allen Störnngen der öffentlichen Ruhe und Ordnung entgegenzutreten, nnd , wenn es notwendig sein sollte, auch mit den schä'rfslen Maßnahmen vorzugehen. Wien, 19. Juni. In Angelegenheit der Verkürzung ! der Brotration faßte der Wiener Arbeit errat gestern ' fpät abends Beschlüsse, worin die Wiederherstellung der ! Brotration und — solange dies nicht möglich ist — Ersan für Brot gefordert wird. Weiter loird die Er-böhung der Löhne und infolge der Unterernährung Er» ! leichterung, Verkürzuna der Arbeitszeit, Einschränkung dcr Nachtarbeit verlangt, sserner stellt der?lrb?iterrat fest, daß eine wesentliche nnd danernde ?-erdsssernng der Ernährnngsverhältnisse nicht möglich ist, solange der Krieg fortdauere. Ohne die großen Hindernisse, die im gegenwärtigen Augenblicke allen ^riedensbemühunqen entgegenstehen, zn unterschätzen, erneuert der Arbeiter-rat die Forderung nach baldigstem allgemeinen frieden. Mit ernster Besorgnis stellt der Arbeiierrat s^st, daß auf die ersten Anzeichen eines beginnenden Stimmungs. ! „mscbwunges in den feindlichen Ländern von deutscher offiziöser Seite in einer Weise geantwortet wnrde, die wenig geeignet erscheint, da? Erstarken des Friedens-willens in den feindlichen Ländern zu förd-'rn. Der Nrbeiterrat fordert daher, daß die österreichisch-ungari. schr Regierung nicht nnr bereit sei, jederzeit in Ver-Handlungen über einen allgemeinen frieden ohne Anne. rionen nnd Kontributionen sowie über die Gründung einer Liga der Nationen einzutreten, sondern daß sie sich auch bereit erkläre, selbst möglichst bald die' Regie-rimaen der feindlichen Länder zn ^riedensverhandlnn-qen auf dieser Grundlage cinznladen. Der Nrbciterrat verlangt weiters die sofortige Einberufung des Parla« mcnts und betont, daß im Interesse der Lebcnsmittel« Versorgung die Eisenbahner nnd Verlehrsarbeiter sowi« die Arbeiter der Lebensmittelindustrie alles vermelde» mögen, was den Verkehr und die Lebensmittelerzeugunß stören könnte. Der Arbeiterrat fordert endlich die Ar-bei'terfcl)usuh-ren veranlaßt wurden. Die deuljch ung hat sich bereit erllärt, eine bestimmte Menge Getreide vorschuh« weise Österreich zur Verfügung zu stellen. Einige hundert Waggon sind bereits aud Teulschland im Anrollen. Ta Teutschland ersl vor wenigen ^ r, selbst seine Mehlrationen in einjl z« lürzen, hat es dnrch diefe Aushilfe neuerlich iem bun. de^brüderliches Verhalten dargetan. Durch diese 5>ils? lst in Österreich eine — wenn auch überaus knappe Versorgung ermöglicht. Nichtsdestoweniger kann für d,e allernächste Zeit die vor einigen Taaen sür Nien ver-sügle Einfchränsnng der Nrotabgabe vorläufig noch nicht aufgehoben werden. Auch die ungarifche Negierung hat sich bereit erklärt, insbesondere größere Mengen Tirüh. kartofscln zu senden. Österreich kann von sei ,en Ernte allein nicht leben nnd ist anch im , ins answärtige Zuschübe angewiesen. Ter schlechte Ausfall der Ernte und die Tatsache, daß die Zufuhren non Rumänien und aus Ungarn weit hinter der ursprünglichen Annahme zurüclblieben, hat die Lage noch verschärft, fo daß schon im Jänner an eine allgemeine Kürzung der Brotration geschritten werden mußte. Auch die aus der Ukraina erwarteten Getreidemengen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Daher sah sich die österreichische Negierung vor einigen Wochen gezwungen, die Wirt. schastsvorräle der Landwirte zur allgemeinen Versorgung heranzuführen. Deutschland hat fich bereit erklärt, uns eine bestimmte Mindestmenge aus den ukrainischen, rumänischen und beßnrabischen Einfuhren zuzusichern, dnrch das nnsere Verforgnng bis Mitt? Juli, wenn auch in knapper Weise, gewährleistet erschien. Tas ^uMeibcn diefer Zuschübe kann keinesfalls Teutschland zur Last gelegt werden. Ich kann wohl sagen, daß es die öfter, reichische Negierung nicht an den eifrigsten Bemühungen fehlen ließ, die Kontinuität der Brotversorgun^, auf-rechlzuerhalten. Nur in Wien konnte in der letzten ^ Zeit noch die volle Brotration ansgesolgt werden. Als in der zweiten Juniwoche auch die Versorgung Wiens ge» fährdct erschien, hat die Regierung sofort ,,lles veran» laßt, um die Brotversorgung Wiens sicherzustellen. Als die erforderlichen Mehlmengen nicht mehr rechtzeitig eintreffen konnten, erst dann wurde die 5tü^„lig cmge» ordnet. Nur hierauf ist es zurückzuführen, daß die Of. fentlichkeit nicht fchon einige Zeit vorher oon diefer Maßnahme in Kenntnis geseht werden konnte. Auch die heurige reiche Gemüseernte sowie die beginnende Obst-ernte bilden immerhin gewisse Erleichterungen in der Ernährung. Mit dem Zeitpunkte, in welchem die unga» rische Ernte einseht, wird das Allerärgste überwunden sein. Die Lebenvmittelauichilfe Vudapesitz Vudapest, 19. Juni. In der hcuiigc,, " ,^r tMiptstäWischc-n NepräseTitanz brachte dcr Sto , ie Dr. W das Ülnsuckicii dcs Wicncr Bür^rTneistcr» um cin^ üebenömiitelnuöhUfc zur Sprache, wobci er aus die im Wiener Gemeinderatc gegen Unyacn elyobenen Angriffe verlvich nnd erklärte, es htnrole sich dabei nur um Stlmmunsismachc. VürMrmcister Dr. Body loics diese VcinrrkilNsicn des Vor» irück. Dic Siadt Budapest habe cnlch in der Vri'. , >i Überschüsse an Lebens, unttew dcr Stadt Wien zur Versi'vanny sscstcllt und Wien sei Unaarn mit Industrieartikcln ^u Hilfc ,g sielanftciidc Veiordinmg de» , ein Wiitscl) crzcluacr crri^,k'i. Laibachcr Zeitung Nr. 139_____________________________W2_________________________20. Juni 1918 Teuttzcheft Neich. 3jon den Kriegsschauplätzen. Berlin, 19. Juni. lAmtlich.) (kroßes Hauptquartier, !9. Juni: Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe de^ . Gefangene ein. Western wurden 2:i feindliche ^i»l,,l >'.e und :l Hesse!» ballone abgeschossen, »auptmann Nerthold errang sei» »en ^5., Leutnant Veltjcns seinen 32. Luftsieg. Ber Grste Gcneralquartiermcist««': »,n Ludenborff. Italien »ericht des italienischen Generalstaves. Wien, 19. Juni. Aus dein Kriegspresscquartier wird ftemcldct: Bericht des italienischen Generalstabes vom, 18. Juni: Die Listigkeit der Tchlacht hat an der Gebir'ns-^ front ein »venia, l^achyclassen, cm der Piave dagegen ge-ftern ugenommen. Tie dritte Armee hat den kräftigen Trotz des Feindes mit ihrer gewohnten Tapferkeit auf, ssehalten. (Gegenüber Maserada llnd Can^lu wurden wiederholte Versuck^e, einen neuerlichen Übergang auf das rechte Flutzufer zu bewerkstelligen, in blutiger Weise ab«, gewiesen. Von Fossalta bis Capo Eile war der z^ampf wütend und ohne Unterbrechung. Furchtbare feindliche Angriffe nx'chsoltcn mit unseren Gegenangriffen ab. Ansähe zu starkem V^rlvärtsdränacn wurdeil durch unseren Widerstand gerochen ulid durch unsere (Gegenoffensive ausgehnlteu. Ter ,,uptet. Ä:n ^iachlnittag unternahm der Feind vom nordöstlichen Vorsprung des Monte Tfcrro zwei Angriffe in der Richtung Südwcst nnd Tüdost. Der erste Angriff wurde glatt aufgehalten östlich vom Punlte 279. nordöstlich von Giavcra, der zweite wurde unmittelbar südlich ooir der Eisenbahnlinie San Mauro—Tan Andrea aufgehalten. In der Grapptt-Gogend wiesen wir feindliche Teilangriffe ab und führten erfolgreiche Handstreiche durch. Wir machten etwa 100 Gefangene. Am Anfang des Brenta'-Talcö und. östlich des Frenzclla-Tales wurden feindliche Vorstöhe glatt cmfgelialten. Am Eüdrande der Asiago-pochebcnc entrissen unsere Truppen dem Feinde den Pizza Reazza und die Höhen südöstlich von Sasso, wobei sie etwa 300 Gefangene einbrachten. Unsere Abteilungen und die französischen Kontingente griffen ftarl an. eroberten die Höhe Costa Lutiaa und brachten einige Gefangene ein. Zahlreiche loeitcre Gefan« gene wurden weiter westlich durch die britischen Truppen eingebracht. Tie Haltung unserer Truppen und derjenigen der Alliierten in der Schlacht ist bewundcrnswcrt. Vom Eiilfferjoch bis zum Meere hat jeder begriffen, datz der Feind durchaus nicht durchkommen darf. Jeder unserer Tapferen, die den Grappa verteidigen. h Warwick. Oxford und Vuckö Light Infantry, das 13. ita^ ! licnische Infauteriercgimeill (Brigade' Pinerolo), das 117. (Brigade Padua). das 2W. (Brigade Lccce), duö 2. Bataillon des 10. französischen Infanterieregiments, die 9. Sturmabteilung, die Alpiniibataillonc Monte Cla^ . Pier, Tolmezzo und Monte, Rosa und die 178. Maschinen-j gcwchrkompagnie. Unter den italienischen und alliierteil Aiiillerietruppen, denen vornehmlich die Ehre gehörte, den ersten feindlichen Ansturm gebrochen zu haben, verdienen spezielle Erwähnung die 7. und 8. Batterie unseres 50. Feldartillcrieregimcnts, die sich kühn auf dem Moschin-Passe behaupteten, und woh der Umzingelung dem Ieiudc eine einheitliche L-inie entgegenstellten, in der neocn den Geschützen die Artilleristen und Bedienungsmannschaften an Tapferkeit miteinander wetteiferten. Der Cenat. Nom, 19. Juni. Tie Einberufung des Senats wurde um ,)wci Tage. auf Samstag, verschoben. T>er Tee- und der Luftkrieg. j Neu« U-Vootersalge. ! Berlin. 15. ^uni. Im Sperrgebiete des Mittclmeeres versenkten unsere U-Aoutc 6 Tlnnpfer und 4 Segler wn zusammen 2>.5>»() Ärutturcgister» llinnsn. ! Luftangriffe auf Boulogne. Bern, 18. Juni. „Proqr^s dc ^un" nieldcl- Am I 13. d. wurde Boulogne vol» deutschen Flugzeugen ver» l schiedcnllich angegriffen. Ein Wasserflugzeug wcirs acht ! Numbcn auf die Stadtteile ab. Ein Tladtleil wurde von fcchs V^mbeu getroffen, cls Persuuen sind getüiet wur» den, der Sachschaden ist schr beträchllich. ' Vermchruna des amerikanischen Flottenpersonals. ! Washiuaton, 1U. Juni. iReuter.) Tas Repräseutan-! tenhaus haus eine Vorlage über einen Kredit von 500 Millionen Pfund Sterling ein. Er gab einen überblick über die allgemeine Laue. Die letzte Phase in diesen, großen Kampfe, ist die österreichische Offensive in Italien. Unsere Feinde haben recht, wenn sie denken, datz jeder grohe Erfolg in dieser Zront tveitreichendc, ja sogar entscheidende Ergebnisse für die ganze Schlachtfront in Frankreich haben würde. Der Feind habe nach drei Tagen die Ziele nicht erreicht, die er am ersten Tage erreichen wollte. Tas Oberkommando habe keine Befürchtungen iibcr den Äusgang des Ningens, doch es wäre verfrüht zn behaupten, daß die Gefahr vorüber sci. Der Angriff der Teutschen war so vorbereitet und heftig, daß er die größten Besorgnisse erlvccktc. Die Teutschen hatten drei große stra. tcgische Ziele vor sich. Das erste war Paris, das andere die 5lanalhäfen und das dritte nicht nur die Niederlage der Armeen der Alliierten, sondern die Durchschneidung der Verbindungen zwischen den englischen und französischen Truppen. Keines dieser strategischen Ziele wurde bis jetzt erreicht. Auch das dürfen wir mit Reckt als einen Sieg unserer Truppen ansehen. Es war unzweifelhaft ein Teil des deutschen Planes, die Reserven der Alliierten zu verbrauchen, bevor sie von Amerika verstärkt lverden konn° ten. Die amerikanischen Truppen sind jedoch bereits ge. kommen. Die U-Vootgefahr besteht noch, aber es besteht nicht die geringste Aussicht. England durch Aushungerung zu unterwerfen. Die Anzahl der amerikanischen Truppen,, die in diesem Monat u»ld weiterhin jeden Monat konuno»» dürften, ist so groß, wie wir es vor ein bis zwei Monaten für völlig unmöglich gehalten hätten. Dies ist die ent« scheidende Tatsache dos gammon Krieges. Aligenblicllich sei eiue Pause eiugelreien, doch wird bald ein neuer Schlag erfolgen. Ill den nächsten Monaten wird die Entscheidung in diesem Kampfe fallen. Wenn die, Deutschen in dieser Zeit keines der drei Ziele erreicht haben, werden sie den Feldzug verloren habon. Die Zukunft unseres Landes und der Welt hängt von don nächsten l>aar Wochen ab. — A squith s<5gle, es sei im Inlercsse !>er Si es jetzt, der Negierung pairiotisa> Ratschläge zu geben und ihre SlandlMtigieit M ilnu'rstütxn. Me Utraina. Ein yiahrunnsmittelrn«. >i!)rv, >/. Inni. Tor östcrreichisch-ungariichc und der deutsche Botschafter l)aben hente gemeinsclMllich mit den» ukrainisch,! Ministerpräsidenten ein Abkommen über die Einrichtung des ulrainiscl>en Nahrung!»ittclrates unter« zeichnet, der für das Kriogsgebiet der Ulrainn' einheitlich die Aufbringung der Nahrungs- und, Futtermittel z,u rebeln und die Versorgung der in der Ulraina stehenden Truppen, der Städte und der Industriezentren dn Ulrail«, sowie die Ausfuln- n.^-s» !>e„ Minelmääiwi, zil übernehmen hat. Freundschaftliche Ncziclnmae» zu Bulgarien. Kijev, 17. Juni. Zwisen der bulgarischen Regierung und der Ukraina entwickelten sich freundschaftliche Ve. ziehungen. Tcnuiächst soll die Ernennung des ukrainischen Gesandten für Sofia erfolgen. Wprovisionierungsangelegenheitm. ^ iDie Nrotkominissionenj werden morgen von 8 Uhr früh bis l Uhr nachmittags amtieren, ^ur Aus» gäbe gelangen Vro<» und Feltlarieu. Letztere erhallen nur die in den Gemeinden Wailscli, Moste und Ober» Ki^la wohnhaften Parteien nnd Mitglieder des Kriegs« Verbandes. — Erdäpfel für die dritte und vierte Beamten» ssruppe.j Parteien mit den Legitimationen der dritten und der vierten Veamtcngi'lipp? erhalten heule uachmil» tags bei Mühleiscn Erdäpfel in folgender Ordnung: vun ll bis 4 Uhr dritte, von 4 bis 5, Uhr vierte (Gruppe. Äuf jede Pcrsvn entfallen drei Kilogramm, das Kilo» gramm zu 50 l,. — l.^äse für die dritte und die vierte Ncamten» ssruppe.j Parteien nlii deu ^egitimatioiu'u der dritten und der vierten Aeamleugruvpe erhallen morgen vor» mittags bei Mühleiseu j>täse in folgender Ordlimig: von 6 bis 9 Uhr dritte, von 9 bis 10 Uhr vierte Gruppe. Auf jede Person eutfällt eine Büchse Käse zu A K. — lMsia. auf die grünen Legitimationen ä.j Parteien mit den grünen Legitimationen ^ erhalten heute nach» mittags bei Mühleisen Essig in folgender Ordnung: von 8 bis 4 Uhr Nr. 1—200, von 4 bis 5 Uhr Nr. 2M bis zum Ende. Auf jede Person entfällt '^ Liter um !w !,. — Msia. auf die gelben Lea.iiimatio,:en O.j Parteien mit deu gelben Legitimationen <^ erhalten morgen und übermorgen bei Mülsieisen Essig m folgender Ordnung: morgen vormittags von 6 bi3 9 Uhr Nr. l—Is»s>, von 9 bis 10 Uhr Nr. 201-4^0, von 10 bis !1 Uhr Nr. 401-000, nachmittags vou halb 2 bis halb 3 Uhr Nr. 601-800, von halb 3 bis halb 4 Uhr Nr. 801 bis 10N0, von halb 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1001—1200, von halb 5 bis halb 6 Uhr Nr. 1201-1400; überm or» qen vormittags von 6 bis 9 Uhr Nr. 1401—1600, von 9 bis 10 Uhr Nr. 1601-1800, v Uhr Nr, 2601 bis zum Ende. Auf jede Person entfällt '/2 Liter um 30 li. Wi«z zu üen Lckl- O wmzickMWen. ^ Dedenlspcnbe.j Herr Nikolaus Ritter von Gut» manslhal'Benvcnutr, herrschastsbesiher inl Neixelstein, hat zur Ehrung des Andenkens an den ver» storbenen Herrn Dr. Franz Pavletw, Advokaten in Lai. bach, den Kriegerheimstätten einen Betrug don 50 l( ge» widmet. Laibacher Zeitung Nr. 133____________________ ________963______________________________^_______20. Juni 1918 — Mcdentspenbc.) graulen, Anna Laß nil, Pri» vale und Nealitätenbescheriu in Laiblich, Hal anläßlich des Namenstages ihrer oersturbeuen Mutter Frau Luise ^as;nis statt eines l^rabblumenschmucles unserer Admi» nistratioi, deu Aelraq von 00 l< für den kriegsblinden,, fonds uverunltelt. — Musitahme in die Note. Juli an die obgenanute Kranteupilegeschnle senden, bei der auch die näheren Bedingungen mündlich ».'der schriftlich > ^u erfahren sind. — sHeimlehr aus serbischer Gefanssellschast.j Das ikriegsminislerium teilt mil: >»n der ^^eit vam -9. Mai ^ bis l. Juni I. I. ist in Nern auf Grund von Vcrhand» ! lungen Punschen der österreichisch-uugarisäien und der! serbischen Negierung eine Vereinbarung über Kriegs' ^ gefangene und internierte Zivilpersonen unterzeichnet worden. Das hauptsächlichste Ziel dieser Verhandlungen bildete die Niickgabe aller eigenen lriegsgesangcnen i7s-siziere und Mannschaften, die bis ,',um 1. Jänner 1916 sich in serbischer ttewalt befanden und nach dem sieg-reichen Vormarsch unserer und der verbündeten Trup. pen dun der serbischen Negierung an Italien und später nach Frankreich oder anderswohin übergeben wurden. Diese Abmachungen sollen spätestens am 15. Juli l. I. in Kraft treten. (5s stellt demnach ,',ii «rwarten, das; von diesem Zeitpnnlte an alle lriegsgesaugenen 5 sfi.'iiere und Mannschaften, die sich mm schon seit vier Jahren in der k riegsgesangenschafl befinden und während des serbisch,:, Nnckzuges durch Allserbien und Albanien die größten lHntbchrnngen erlitten haben, in absehbarer Zeit wieder in den kreis ihrer Angehörigen zurück- ! lehren sönnen. ! - lDeutsche Predigt.» Freilag den ^'l. Juni, dem z Feste des hl. Aloisius 0'.on,zaga, lvird in der Josefs- ! lapelle lIesuiten) um'lialb 6 Uhr abends eine Predigt über diesen Heiligen gehalten werden. ungeachtet seiner sür die Dauer der Verwendung in der i Cchulaufsichl ausgesprochenen Beurlaubung vom Schul- > dienste die Fuultiunszulagc jährlicher 400 X seit 1. Juli ! 1914 in gleichen, au jedem Mouatsersien im voraus l fälligen vitalen zu bezahlen." ! (Die dritte öffentliche Produktion der Schüler der „Glnsbena Matica") findet heule im ..Uni on "-Saale statt! und ninfaßl folgende Vortrage: 1. V. Godard: Etüde, j (Klavier Angela Presler.) 2.-,» Dr. Gojmir Kwk: ! 72M Tuna^ je 8neß'. b) Schumann: Ich waudre nicht.! i besang. Helene Mliuar.) !i. H. Üeouard: Konzert.! Andaule und Allegro. (VWUue. DuÄin ssrnnlo.) s 4. .1) Borlfiewicz: Nus der Oper „Faust". (Gesang. Ocleue, M l ina r.) 8. ii) Bect-hodeu: »lond» Op. 51. Nr. 2; d) S. Albini: HarloNuadr. N. (jttadier. Zc>ra Zarnil.) U. Thomas: Arie aus d<>r Oper ..Mignon". ((^sang. Fra.u l5onta Dr. Ccpu-dcr., U».:,) M.Valtle: Morgeulied; l)) Hr. Volali<:: Divjn roiica; u»el wurde, während der Arbeit in der Seifenfaliril voll einer Maschine erfaßt, wobei ihr drei Finger dcr liulen Hnn,d zerquetscht wnrden. — Der 19 Jahre alle Arwiter Alois Kepec in Uuter-öi.^ta be» sichtigte eiiMl l)tedulder uud mauipulierle dal>ei so ungeschickt, daß die Waffe losginA, wobei ihm dus Projektil in die linte .<>iud eindrang. (Grstol,lcne Ninbcr.) Am 1b. d. M. nachts wurde der Keuschlerin Franziska PMwrzct in St. Martin^ (Gemeinde Nioste, aus dem Stalle ein dreieinviertel Jahre alter und liei 450 Kilogramm schwerer Ochs im Wer^e von 2500 X und in dcr Nacht auf den 17. d. M. der Bo sihorin Marierichl^vezirl Bischoftacl, wnrde uachts aus dem Stalle eiile eincinviertei Jahre alte, 700 K werte Kalbin entwendet, untoeit ller Ewllnng goschlachtot, sodauu unle^ eine nahe Harfe geschleppt und dort unter dem Heu versieb , wo es am folgenden Morgen aufnefunden wurde. - Äus dem Säg^ U»crt'avic w Jauchen ein und stahl daraus einen Sock gemischtes Mehl nelift eiucr lüauen Bettdecke — Während die heüHleutr beim Frühnottesdienste weilten, wurlx- ins .s>auc' dl"r ' Maria Pivt in GerelU einacbroclien und vmn 7^ ^crinlchertes Schweiuesleisch im Werte von über li<>00 !< ncl'st !2 Literii Branntlocin eutwc,ide.t. Aus dem Hofraume des c^asthaufcs «Novi svet" an der Maria^Theresicn-Strahe wlirde ein scl,< Styria Fahrrad mit nach abwärts gebogen, voller lll'erseimügvscheilie, roten Streifen m den iltaV-felsi.cn, fehlendem linteu Griff "nd ^l! n^s,"^«-".'" "» >-chen iln Hmtermde cntwcntx'i j________________________^.....____________________________________________ s Peran'wmnichn Redakteur: Äut«»'. Funte!, Korke . Flaschen- u. Bierfaß-Korke, gebrauchte, unge-? hrorhfiic, nicht gerissen?, keiuo Knrptkorko, ! lL4Oa-9iipiie Kla9chenko»)(olC80"-' per Kilogramm •:&&"¦ kauft gegru vorherige ! HpnnistPning auch p*r Nachnahme Paul Birnbaum, Korkhandlung, Wien, II., Daru/ingasse 39, bei der nordbahn. Kein* Filiale. Diese Preise siuri koino linkiaincproiiw, yonder» werden auch gpznhlt. gp Hochspannnngskabel 35 ' v lAltprlfibel ite 1000 Volt, mit starktm Bleimantel und doppelter Baad-! !,„ eisoDarmatur, Type KBA, Querschnitt 4X10 mm*, Kupfer, S -11 = 5E*x fcaufen «rj©»*xolvfc. == Anbot« an K.Werner, Barn-Andorsdorf 20, Nordmähren. 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Staats« anwaltschaft zu Recht eilannt: Der Inhalt des in der Nummer Lb der in Laiboch erscheinenden p ^iodischcn Trnckschnft «vomoljuli» auf der 282. .-cite lidqedruckw, Nrtilels «««idler^v» issr»», beginnend mit »Ve» »v t» und endend mit «n«umuc-»tjo», und jener der auf der L64, Seite adgedilicttm Notiz, bc^ ginnend mit «^mllc», pomar»^»,» und endend mit «lcrivi«»» in der Spalt»: «"ll!»I«u«ke un-vi««», begründet bcn objetiivm Talbestand des Vergehens nach 8 300 St. G. Es werde demnach zufolge des 8 489 St. P, O die von der l. l. Itaatsanwattschaft verfüqte Beschlagnahme der Nummer 2b dcr Druckictnift 36 und 37 kc>? Pr^^eleh,'« vom 17, Dezember 1862, Nr. 6 R, O. Äl. pro 1863. die Weitcruc.bleitnn^ derselben verboten und auf Vernichtung de? mit Vcschlag belcglen Exrin. place denrlben und auf Zerstörung des Satze« der beanstandeten A«fiahe eilannt. Laib ach, am 1». Juni 1918, 1890 Firm. 530, Gen. Ill 38/24 Razglas. V zadrniuem r«gistru se jc rpkaia dn« 5. junija 1918 pri aadrm^i: Ljudska hranilnica in posojilnica v Idriji, regiitrovana xadruga r, T>eom«j«ao EftTeZO, natlednja pram em b a: IzbriSe se kot Èl&n naÈelstva Franc Lojk, vpiše pa Leopold Svetlièiè, c. kr. poduradnik in hišni posestnik v Idriji št. 90. Na obènem zboru dne 26. maja 1918 se je »klenila premernba «adruž- nih prayil v §§ 29. in 33. Razglasila zadruge se ?r§e z nabitjtm v uradnici. C. kr. deselno kot trgoYiko nodiü6© v Ljmbljani, odd. III., dne A. juniJA 1918. 1944 3—1 E 139/17-10 Dražbeni oklic. Dae 8. julija 1 918, dopoldne ob pol 12. uri, rršila se bo v MojKtrani žt. 20 dražba zemljišèa vl. St. 87 kat. obÈ. Dorj«, obatojeèega iz hiš« št. 20 T Mojstrani, dreh zag, vrta, trarnika in gozdov. Ceuilna rrednost iu najmanjŠi po-iiudek, pod katerim se no prodaje, zütt^a 22.197 K 10 h. Prodaja vršila se bo pe parcelah. Na zemljiŠÈu zararoTaniru upnikom pridrži se njih zastavaa pratica brez ozira na doaeženo skupile. Dražbeni pogoji in listine, tièoie se zdraženega zeinljišèa, Tpogledati se more jo pri podpisamem todiaèu med nradnimi urami. C. kr. okrajuo sodišèe v Kranjski-gori, odd. I, dn« 8. junija 1918. 1143 L VIII 42/18-6 Sklep. 8 tniodnim sklepom z dne 11. de cembra 1905, opr. št. P Vlil 383/5-1, iareÈeni preklic Marije Dejak, rojono Smrekar, želemiškega èuraja vdore iz Htudenca St. Q, radi zapravljivosti se razTeljftvlja. C. kr. okrajno »odiJÈe t Ljnbljani, odd. VIII., d»e 1 5. junija 1918. 1822 3- l Göikt. l^e IU 527/18-2 Vom k. t. Landesgerichte in Laibach wird bekannt gemacht, daß beim k. k. Steueramte in Laidach (Umgebung) als diesgerichtlichen Depositenamte nach-benannte Wertdcpofiten für nachstehende Personen mehr als 30 Jahre erliegen: ' Gegenstand.- ! ' ^ Bezelchnnng der Masse ! Der »rainijchen Infolge gerichtlich«, Beschlusses, gz^i„,l«ert Spurlasse uom Büäisl Nummer > Gams Jakob 145.801 13. 4. 1886, Z. 2574 58 X Zqaga Lukas , 266,203 ! «0. 6. 1900, XI 351/81-1 97 X 32 n Mayr Franz 219«l02 i 30. 12. 1853. Z 11.916 102 k Dresilel Mihael 152.175 ! I. 5. 1886, Z. 1718 52 Iv 58 1^ Novatrl Franz ! 152.176 ! do. 68X48I, Zobeh Helena 155.504 z 27. 7. 1886, Z. 5399 145 X 78 l, Jasper Ludwig 159,881 ! 19. 4. 1687, Z 2661 82 X Werze Peter .©u »w Haasenateln A Vogler A. O., Wien, L, Sohuleratraß« U. 1107 6—4 KORKB. Kamfe vi-«eben '/jS i»'d 7,1 Uhr nachmittags. Rangierutgsvorschüsse mit ab/ugafroier Antzahlnng an Boamt«, Profesüorcu, Lohrer, Pentioniiten uud Gicichgeitellto. Hypothekardarlehen «rats umi zweite Satz« olme Regieabiug an ji.'dfirmann, Wertpapierbelehnungen »•wie abzufffrele Handdarlehen bit K 8S0-. ---------Näheres die Proep«kt« --------- Kein« V«rppo8en. 07t A3 Spareinlagen <>.;., jedermaun mit Taa;esversln-xanff, rentenateuerfrel, m SpartinlnfiriJifand 18,500.000 K. Anzahl ivT Mitglie.ler 7600. Eilinslllz in Ctlllsen. AmM- »ni! Viltelslllj, ^selilesiltteltlsll^ Vüil^S voll l0aielbnt bind aoeh 1 Paai n«ne Herrensohnhe Nr. 43 in ver> kanfem. Adji'H»»* i» icr Idministratioa di«s«r Zritang. 1047 Ein ältere«, alleinstehendes ¦¦"• Fräulein • » wÜDRclit bei einer alten Daux1 als Gesellschafterin n»r geg«n Kost ii. Wohnung iinterziikoamcn. Gcfällifo Antraf« prbct«;n unter „L. H. 1004" an die Admiiiitration dieser Zeitung. JIGORIN vsrtll.t stamaad rasch die WANZEN fcleio Flafch« K 4'-, grti« Klawrlie K lf-, 1 SpritM K !•_. AUe Bentellunyea »ind xm rlohten direkt an: flpothebe ,zur Hoffnung' in Pöcs Nr. 15 (Ungarn). ^_____________m* »4 17 Anmeldungen auf die VIII. österreichische Kriegsanleihe «-== übernimmt zu den Originalbedingungen und erteilt bereitwilligst einschlägige Aufklärungen = 1684 id die Filiale der k. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach. ?ir»«l »n» «erl«a von A,, ,. «lei«««i,r K Gel». N,»l»,ra..