MbaäierIeituna. ^N AIA. Freitag nm RT. Inni R853. Änlllicher Theil. ^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome den l. k. Hauptmann Vincenz Sokoll, des 8ten Feld-Artilleric-Negiments i» den Adelstand des österreichischen Kaiserreichs mi! dem Ehrenworte „Edler von" und dem Prädikate «Reno« allergnädigst zn erheben geruht, Laut Allerhöchsten Handschreibens uom 20. Mai d, I. haben Se, k, k. Apostolische Majestät dein er-wählten Bischöfe von Noui und Kantor an dem Mc° tropolitankapitel in Gran, Michael Feketi u. Galant ha, in Anerkennung seines fünfzigjährigen er-speießlichen Wirkens, das Ritterkreuz des St, Stephan > Ordens tarfrci allergnädigst zu verleihen geruht, Sc, k, k. Apostolische Majestät haben niit Allerhöchster Entschließung uom 21. Mai d. I. den außer-ordentlichen Professor des österreichischen Ziuilrcchts an der Wiener Universität, Dr, Josef Uuger, zum ordcnilichc» Professor daselbst allcrgnädigst zu ernennen geruht. Der Instizminister bat den Bezirksuorstcher uon Szamos Ujuür, Ignaz Semkouicz, zum Staats-anwaltc bei dem k. k. Kreisgcricht? Vistritz ernannt, ' Richlaznllicher Theil. Mtiinzvertrag vom SH. Iäunoe (Von Sr. k, k. Apostolischen Majestät ratifizirt am ljl>, April 1867; i» den Ratifikationen ausgewechselt zu Wien am 3. und 25. Mai 1837). (Fortsetzung,) Artikel 9. Die uon den dnrch die allgemeine Münz. Konvention uom 80. Inli 1838 verbundenen Staaien bisher in der Eigenschaft einer Vereinsnninzc ausgeprägten Zwcithalcr- (bcz, 3^ st. °) Stücke wer» den den Vercinsmünzstückcn (Art, 8) in jeder Beziehung gleichstgestellt. Den der allgemeinen Münz-Konvention uom 30. Juli 1838 gemäß sowie den uor dem Jahre 183i» >m bisherigen 14 THIr,-Fuße ausgeprägten Tlialer-slückcn wird in allen '.'ertragenden Staaten die uiibc» schränkte Giltigkcit gleich den eigenen Landeömünzeu zugestanden. Artikel 10. Das Mischungsverhältnis) der Ver-Ausmünzen wird anf 900 Tanscndtheile Silber und ^» Tausendthcilc Knpfcr festgesetzt. Es werden dem »ach 13 l^ hoppelte oder 27 einfache Vcreinöthaler tu> Pfnnd wiegen. Die Abweichung im Melir over weniger darf, unter Festhaltung des im Art. 6 an-^ünntten Grundsatzes, im Feingehalt nicht mehr als > ^ Tansendtheile, iin Gewicht aber bei dem einzelnen ^i» - Vereinslhalcr-Sti'ick ,M^ ,„^^. ^,>g 3 Tanscnd-lhcilc seines Gewichtes betragen. Der Durchmesser wird für das Ein ^u im Ninge und mit ciiicn! glatten, mit vertiefter Schrift oder Verzierung versehenen Rande geprägt . In den Avers derselben ist das Biloniß des Lan° ^«uerrn m,d bei der freien Stadt Frankfurt das "YMbol derselben anfznnehmcn. , Der Reuers muß i„ der Umschrift »m daö Lan- «wapften die Angabe des Thciluerhältnisses zum "»id seinen Silbers »nd die ausdrückliche Bezcich- u g als Ein-V rcinslhaler bez, als Z,vei-Vereins, ter, 'ss '"pichen die Iahrzahl enthalten, Dnrchletz-zu b^,H '^ ^"^ 2"hr der wirkliche» Ansmünzung Stücks ^' ^ H''^ ^"' " Zwci-Vcreinsthalcr. Erme s „ ""^''luhrenden Ausmünzn»^,, bleibt den, "Mn ledrs einzelne» Staates überlasse» Dagegen sollen an Ei»-Vereinsthalcr-Stücken 1. in der Zeit uon I8ü7 bis znm 31. Dczciubcr 1862 uon jedem der vertragenden Staaten min> destenö 24 Stucke anf je 100 Seelen seiner Bevölkerung, 2, m den folgenden Jahren vom 1. Jänner 1863 an, innerhalb jedesmaliger uicr Jahre, uon jedem der vertragenden Staaten mindestens 1s> Stücke anf je 100 Seelen seiner Vcuölkerung ausge> prägt werden, Artikel 12. Die vertragenden Regierungen werden die neu ausgegebenen Vereinsmünzen gegenseitig uon Zeit zn Zeit in Vezng anf ihren Feingehalt und auf ihr Gewicht prüfe» lassen und von den Ansslel-lnngcn, die sich dabei etwa ergeben, einander Mittheilung machen. Für den unerwarteten Fall, daß die Ansmün-zung der einen oder der andern der bctheiligtcn Regierungen im Feingehalte oder im Gewichte den uer> ttagsmä'Ligen Bestimmungen nicht entsprechend befunden wurde, übemimmt dieselbe die Verbindlichkeit, entweder sofort oder nach vorangegangener schiedsrichler-licher Entscheidung sämmtliche uon ihr geprägte Ver-ciusmünzen desjenigen Jahrganges, welchem die fehlerhafte Ansinünzung angehört, wieder einzuziehen. Artikel 13. Sämmtliche vertragende Staaten verpflichten sich, ihre eigenen groben Silbcrmünzen niemals gegen den ihnen beigelegten Wcrih hcrabzu-seßcu, auch eine Anßcrknrssetznng derselben anders nicht eintreten zu lassen, als nachdem eine Einlösungs« frist uon mindestens vier Wochen festgesetzt und wenigstens drci Monate uor ihrem Ablauf öffentlich bekannt gemacht worden ist. Nicht niindcr macht >edcr Slaat sich verbindlich, die gedachten Mnnze», einschlieLüeh der vo» ihm aus-geprägte» Vcreinsmünzen, wen» dieselben in Folge längerer Zirkulation und Abnutzung eine erhebliche Verminderung des ihnen ursprünglich zukommenden Metallwerthes erlitten haben, nllmälig znm Einschmelzen einzuziehen und dergleichen abgenutzte Stücke auch dann, wenn das Gepräge undeutlich geworren, stets für voll zu demjenigen Wcrlhe, zu welchem sie nach der uon ihm getroffene» Bestimmung in Umlauf gc< setzt sind, bei allen seinen Kassen anzunehmen. Artikel 14. Es bleibt vorbehalten, zu Zahlun> ge» im kleinen Verkehre und znr Ausgleichung kleinere Münzc nach einem leichtern Münzfuß als dem Lan-desmün^fuß (Art, 2 und 3) in cinmi dem letztcrn cnt-sprechenden Nennwerth als Scheidemünze sowohl in Silber als in Kupfer auszuprägrn. ! Dieselbe hat auf dem Gepräge stets die ausdrückliche Bezeichnung als „Scheidemünze" zu enthalten nno darf sich beim Silber nicht über Stücke uon der Halste tcs kleinsten Conrant-Thcilstuckcs, beim Kupfer hingegen nicht über bez, 6 und ll Pfenning-(Pfennig-), so wie über bez. 4 Hundcrtlhcil- und 2 Krcuzerstnckc erheben; es ist anch auf der Kupfermünze der Ncunwsrth nicht nach dem Theilucrhält-»iß zn ciner höhern Münzstufe, sondern »ach der Ein» oder Mcbrheit oder dem Thcühctrage der für die kleinsten Münzgrößen bestehenden Werthbenennnn-gen als Pfenninge (Pfennige), Krcnzcr u. s, w, auszudrücken. Eö darf die Silber-Scheidemünze künftig in kci> uem der vertragenden Staaten nach einem leichtern Münzfuß als zu 34^ Tblr. in Thaler »Währung, !»1^ fi. österreichischer Währung oder 60^ st. süddeutscher Wahrung geprägt werden. Bei Ausprägung der Knpfer-Scheioemünze ist das Neimwerthuerhaltniß uou 112 Tbaler in Thaler-Wäl)' rung, 168 fi. österreichischer Währung und 136 fi. süddeutscher Wahrung für 1 Zollzenlner Knpfer niemals zu überschreiten, Sämmüiche uerlragende Staaten verpflichten sich zngleich, nicht mehr Silber- u»o Knpfer Schciremünje in'Umlauf zu setzen, als für das Bedürfniß rcö eigenen Landes zu Zablnngen im kleine» Verkehre u»d znr Ausgleichung erforderlich ist. Auch werden sie ric gegenwärtig in Umlauf befindliche Scheidemünze, soweit dieselbe dieses Bedürfniß etwa bereits übersteigt, a»f jenes Maß zurückführen. Niemand darf in den Landen der vertragenden Staate» genöthigt werden, eine Zahlung, welche den Werth der kleinsten groben Münze erreicht (Art, 3), in Scheidemünze anzunehmen. Artikel 13, Icdcr vertragende Staat macht sich verbindlich: n) seine eigene Silber« und Knpfer> Scheidemünze niemals gege» den ihr beigelegten Werth herunterzusetzen, anch eine Außerkurssetzung derselben nur dann eintreten zu lassen, wenn eine Einlösnngsfrist von mindestens vier Wochen fest< geseht nnd wenigstens drei Monate vor ihrem Ablanfc öffentlich bekannt gemacht worden ist; Ii) dieselbe, wenn i» Folge längerer Zirkulation »nd Abnutzung das Gepräge undeutlich geworden ist, nach demjenigen Werthe, zn welchem sie »ach der uon ihm getroffenen Bestimmung in Umlauf gesetzt ist, allmälig z»m Einschmelzen einzuziehen; c) auch uach dem nämlichen Werthe seine Scheide-münze aller Art in näher zu bezeichnenden Kasse» auf Verlangen gegen grobe, in seinen Landen kmsfahigc Münze umzuwechseln. Die zum Umtausche bestimmte Summe darf je> doch bei der Silber-Scheidemünze nicht unter bez, 2U Thaler oder 40 Onlden, bei der Kupfer-Scheide-müuze nicht unter bez. " Thaler oder 10 Gulden betrage», Artikel 16, Die Feststellung des Wer!hvcrhä!t° »isses, nach welchem in dem Gebiete des 43 fl,- Fu° ßcs zum Behufe des Ucbcrgangcs zu dem neuen Lan° dcsmünzfußc die Münzen des bisherigen Landcsmünz-snstes »no dic Scheidemünze» eingelöst oder im Um> tanfc gelassen wrrve» Men, bleibt im Sinne des Art, 1i) des Hanocls. u»o Zolluertrages uom 19. Februar 1833 der belreffenoe» Regiernng vorbehalten. Artikel 17. Die in den An. 13 »»d 13 über. iiommenc Verbindlichkeit znr Annahme der groben Silbermünzen »nd der Scheiremünze» bei de» Slaats-kassen „ach ihrem vollen Werthe findet auf ourchlö» chcric oder sonst anders als den gewöhnlichen Umlauf am Gewicht verringerte, inglcichc» auf verfälschte Münzstückc keine Anwendung. (Schluß folgt,) Kesterre ich. Laibach, den 12. Juni, Vorgestern um halb 8 Uhr Abends sind Ibrc Majestät die Kaiserin Maria Anna »n!er dem Name» einer Gräfin uon Ploschkouitz liier angekommen imd im Gastbofe „^nr Stadt Wien" abgest,ege». Gester» nm halb 9 Uhr Morgens gernbten Ihre Majestät in der Franziskaner-Kirche die heil, Messe z» kören, und um bald 4 Uhr Nachmitttags über Adelsberg, woAllcrbochstdissclden übernachteten, sofort über Görz die Reise »ach Str» fortzusetzen. An die Bewohner des Königreiches Unga r », Se, k. k. Apostolische Majestät habe» nachstehen' des Allerhöchste Hanoschreibe» zn erlassen gcrnht: Lieber Herr Vetter Erzherzog Al blech,! Dem Allmächtigen hat es gefallen. Meiner uorgehabtcn Bereifung ein schnelles schmerzliche« Zic! zu sthc» -tiefgebeugt verehre Ich in dieser harte» Prüsnnä mit christlicher Ergebenheit das Walle,» der aöltli> chen Vorsehung. Die Trauer über den erlittenen schw^n Verlust unterbrach Meine mMr dc» freudigste» Eindrücke» begonnene Nnndreisc. während welcher die Bewoh-ncr der HaupMdlc und des Landes Uns mit Beweisen der Liebe und Anhänglichkeit in so reiche», Maße entgegengekommen find. — Sie waren mm anch Zeuge Unseres Schmerzes, uud Wir werden uie die Theilnahme vergessen, die sie Unserem tiefen Kummer geweiht. Sagen Sie ihnen dafür Meinen „nd der Kaiserin wärmsten Dank »nd daß S3» Ich Meinem Vorhaben getreu baldmöglichst wieder« kehre, um jene Gegenden zu besuchen, die Ich jetzt nicht mehr berühren konnte. Euer Licbden aber kann Ich nnr Mcinc vollste A»erke»»l,»g ausdrücken für die Umsicht und erfolgreiche Tbätigkcit, vermöge welcher Sie das Kommando Meiner braven dritte» Armee mit dem rastlosen Bestreben vereinigen, die Z»k!,nft des l Ihnen anvertraut,-» Landes nach Meinen Wünschen einer segensreichen Enlwicklnng znzuführeu. Larenbnrg, am 3, Juni 18")7. Franz Joseph »«. p. Se, k, k, Avost. Majcstct haben bei dcr am 28, v. M. erfolgten Abreise von Großwardcin den Vetrag von Eintausend Gulden für die Arme» der Stadt Großwardein und den weiteren Veirag von Zwei-tausend Gnlvcn für die am 20, v, M, durch Brand «ernuglücklcn Be,vohncr der Gemeinde Türkauy aller» gnädigst zu spenden geruht, Ibre Majestät die Kaiserin hal'en bei Gelegenheit des Mfcnthaltes in Großwardeiu der daselbst bestellenden, Allerhöchstihre» Namen fübrcnden Crrchc-Anstalt den Betrag von Zweihundert Gulden aller« gnädigst zu spenden gerubt. Die „Pesth Ofcner Ztg." bemerkt zn dcm Aller-höchsten Handschreiben: ,,'Anck in diesem Momente tiefen väterlichen Kummers hat der gnädigste Monarch Sich Seiner treuen Unterthanen, der Bevölkerung der Hauptstädte und des Landes bnldrcichst erinnert und wie ein liebender Vater den eigenen Schmerz einen Augenblick zurückhaltend, die Trauer der vielen Tausende, welche sich bereits sehnten und freuten, den geliebten Landes-uater und die erhabene Kaiserin von Angesicht zn Angesicht schauen und begrüßen zu können, durch die allergnädigste Zusage beruhigt, daß sie in einher Zeit die Erfüllung dieses Herzenswunsches gewärtigen können. Wir finden in diesem allerböchslen Handschreiben den gnädigsten Dank für dcu bisher im Laudc dem allerhöchsten Paare bereitete», eben so herzlichen als glänzenoen Empfang; wir finde» die väterlich liebe-volle Aufforderung, den tiefen Schmerz der erlaucht ten kaiserlichen Eltern zn tbcilcu; wir fiudcn endlich nebst der erbebende» Verheißung eines beglückenden Wiedersehens i» dem kaiserliche» Handschreiben auch die ehrende, vertrauensvolle Auffordcrnug für alle Getreucu im Lande, dcm durchlauchtigsten Stellvertreter des erhabenen Herrschers in Ungarn unuerrückt treu zur Seite zu sieben und alle Negieruugsmaß-regcln thatkräftig und vertrauend zu uuterstützeu, damit dieses uon Gott so, reich gesegnete Land mit seinen Millionen Einwohnern jedes Stammes den allergnädigsten Wünschen gemäß eiuer segensreichen Entwicklung zugeführt werde." Nie», 9, Juni. Ilire Majestäten der Kaiser Ferdinand nnd die Kaiserin Maria Anna haben zum Vauc des katholische» Gcsellenhauses in Wien die Summe von Eintanseüd Gulden allcrgnädigst zu spe»< den geruht. Graz, 2«, Mai. Se. E^ell. der bochwürdigste Herr FürstErzbischof von Salzburg baben anf der Rückreise aus Rom die Mittheilung gemacht, daß Se. Heil. der Papst die Uebrrlragung res Lauantcr Bi-schofsitzes von St. Audrä in Ka'rnten nach Marburg zn genehmigen gcrnht baben. Die hierauf Bezug ha-denken päpstlichen Vnlle werden folgen, sobald die Angelegenheit der neuen fürstbischöst, N>siden; vollkommen geordnet sein wird. (M. Zlg,) — Ihre Majestät die Kaiserin K.n'olina Angnsta lmben während des Anfenthallcs in Prag d.m Privatverein zur Unterstützung der Hanöarmen Prags als Jahresbeitrag 300 ft., ferner 300 fl. für bestimmte arme Familie,, und 350 fl. in Folge eingc> brachlcr Bittschriften zu übersende» geruht. — I» der am 3. d. M. abgehaltenen Gcueral-ucrsammlnng des Wiener Kreuzer-Vereius zur Unterstützung vo» Wiener Gcwerbslcntc» legte die Direk tion den Bericht über die Wirksamkeit des Vereines im Jahre l8l!6 vor. Als erfreuliche Ergebnisse der Entwicklung dieses zeitgemäßen Vereines wurde an geführt, daß im Jahre 18.^l> die Vercinsülitglieder die Zabl von 2937 erreichte, eine Gesammteinnabnic von 32.044 fi. 1-! kr. erwirkte, hicuon an 29 l Ge-wrrbsleutc 22.630 fl. als unverzinsliche Vorschüsse, u. z. in Beträgen von 20 fl. bis 200 fl. gelieben wurde», ferner, daß der verfügbare Kassastand 6789 st. 6 kr. bctrngnnd das Vcrciusvcrmögen sich um 379? fl. 4 kr, vermehrte. Seit der im Jahre 1847 erfolgten Gründung dieses Vereines bis zum letzten Dezember 1856 hat derselbe 2022 Gewerbetreibende mit109.Nt>4 Gulden unterstützt und bicdurch manchem Familienvater, mancher Witwe, dic Fortsetzung ihres Lcbeus-erwerbcs ermöglicht. Mögen diesem Vereine die hochherzigen Men« schcnfrcundc so reichliche Mittel zufließe» lassen, als der Umfang seines Ztrebenö erheischt. — Das hohe Unterrichtsministerium hat das historische Werk von Stanislaus Zaranski „Weltgc-schichte in Annalen-, Chroniken- und Historienweisc, mit einer sinnbildlich-chronologischen u»o geographischen Geschichtskartc" znm Ankauf für Gymnasial- u. Ncalschulbibliothcke» empfohlen. Ed ist von diese>n Werke bis jetzt der erste Band (die Zeit vom Iabrc 1 bis 1000 n. Chr. G umfassend) bei L. W, Seidel erschienen. Ueber das Befinden Sr. Erzellenz des Herrn Feldmarschalls Graf Radetzky liegen nachstehende Bulletins vor' Verona, 4. I»ni Abends. Die Nacht vom 2. bis 3. wnrdc wegen des Anflicgens unruhig verbracht; den Tag über hat Se. Erzcllcnz einige Slun-den rnl'ig gesch!ii!N,nert. Der nöthige Wechsel des Lagers hat Schnicrzcn verursacht. Die verflossene Nacht war ruhig. Die dnrch Aufliegen erzeugten Wund-stelle» sind schmerzbaft, greifen aber nicht um sich. Ein Sinken der Kräfte wird bemerkbar; den Tag verbrachte Se. Exzellenz ruhig; über Schmerzen wnrde we»iger geklagt. Dr, Wurzian. — Vou der bosuisch-serbischeu Grenze wird der „Agr. Ztg." unter,n 28, 'Nai über die Bewegung !der Christeu iu Bosnien und zunächst im Gnola-Zvor-niker Eandschiak geschrieben: Gegen den 10. d. M. erschienen plötzlich über 3000 Menschen in Gnsla vor dem Kaimakam und erhoben Bcsäiwerdcn grgen den Mudir Rcschid Vei und die Zeheiitpachter. Anf den dießfälügen Bericht entsendete der Vezir von Bosnien eine Uutersuchungs' kommission, der »ach Verlauf uon 8 Tagen eine zweite unter Begleitung von 20 Mann Kavallerie folgte. Das Volk war auf einer '/., Stunde von Gnsla gelegeneu W^cse gelagert uno dort wurde» dessen Beschwerden ucrnommcn. Es wurden der Kom> mission znm Beweise der gänzlichen Verarmung hölzerne iDpanken -— eine in Bosnien unerhörte Sache -- gebrochene Ackergeräte u»d sonstige Werkzeuge vorgelegt. Blutige Nasche vo» den dnrch Mörder-Hand Gefallenen ward von deren Witwen und Hinterbliebenen uorgcwicsen und laut darüber Klage geführt, daß die Schuldige» zum Höhne des Gesetzes entweder gar nicht in Untersuchung gezogen oder doch auf freiem Fuß sich befinden und offen mit blutiger Rache gegen ihre Ankläger drohen. Dic Masse des Volkes ging sodau» nach Hause, nachdem dieselbe pr. Nahic 1—2 Mann erwählt halten, welche die Be-schwcrdepuuktc zu Protokoll geben sollten, Mujaga Pazarac, Alia Talirovic nnd Huseinaga wurde» unter Anderen als die gewissensloscstcn Bedrücker imd Tyrannen angeklagt. Die Vczirial-Konimission war am 20. d. M. in der Anfuahmc der Beschwerden noch begriffe» u»d hatt? cine» harte» Stand mit der Naaja, Es kamen Gegenstände vor, wodurch die meisten türkischen Beamten komproinittirt wurden, ja der Pascha selbst wurde Angesichts Aller geklagt. Die Christen sind sehr mißtrauisch geworden, es mußte ein Protokoll in serbischer, das zweite Pare aber in türkischer Sprache geschrieben werden. Die Volksvertreter wollen nach Serajcvo und vo» dort »ach Konstantinopel gehen, »m selbst vor der hohe» Pforte chrc Klage» niederzulegen, was ihnen aber wahrscheinlicher Weise nicht gestattet werden wird. Aus dcu früher ansgebliebcuen zwei Nahicn, Bcrcka m,d Gradacac, kamen am 20. d. M. bei 200 Menschen in gleicher Absicht nach Gnsla nnd lagerten sich auf einer Wiese v l» vi,>! der Residenz des Pascha. Die Nahie vou Maglaj soll zu gleicher Zeit im A»rückc» gewesen sein »»o ma» erzählte damals i» Gusla, daß ciue -Menge Ehristeu aus dieser Nahie ihren Zug gegen Brood genommen hatten, um nach dein k, österr. Ge> biet auszuwandern, woran sie jedoch von den Türken gehindert wurden. Es läßt sich Lurchans nicht in Abrede stellen, daß der Drnck anf das Volk im Allgemeinen und auf die Christen insbesondere in ganz Bosnien auf das Acnßcrste, gesteigert worden ist, Letztere daher auch zum Aeußerslen getrieben weroen, da die Türken nut der armen Naaja schauderhaft verfahre». Es werden Sachen erzählt, die iu dieses Getriebe roher Willkür ciu entsetzendes Licht werfe» nnd wahrhaft haarstlän-bend sind. In der Verwaltung herrscht ein großer Mißbrauch, in der Kuntrü'ution eine konstante Willkür. Reise,' Sie uon einem Ende dieser »»glücklichen Provinz zum ander», so werden Sie dieselben Klagen in jedem O>tc finden. Der Grundherr, der noch immer vor seinen Unterthanen der gcfürchtete Spahi ist, zieht de» eigentliche» Gewinn allein, die Naaja geht leer ans, müoet inid arbeitet sich fruchtlos ab; sie ist an den Bettelstab gekommen und es ist daher gar kein Wunder, daß sie alle Arbeitslust verlöre» hat u»0 zur Auswanderung genöthigt ist. Die Aufhebung des Drittgesälls (Tretina). die Entlastung des Grund und Bodens dnrch die Regierung selbst, eine andere, gerechte Administration, und daonrch bedingtes audcrcs Beamlcnwescn — ist was hier Noth thut! Deutschland. Eine telegraphische Depesche des „Hamb. Korr." aus Berlin vom ö. Juni lautet! Dic königlich preußische Regierung hat den Bun- dcsliaatm in einer Zirkulardepesehc angezeigt, daß!" von einer Vorlage bei der deutschen Bnndesuers'!»^ lung wegen den holstein-lauenburg'scheu AngclcgciW' ten einstweilen Abstand nehme. Die dänische M vom 13. Mai »no die prcuLische Antwortnote »^ 20. Mai sind beigelegt. Auf letztere wird cine M äußerung vo» Seiten Dänemarks erwartet, im M Dä»ei!',a>k mit der diesseitigen Auslegung tcr M< vom l3. Mai nicht übereinstimmte, wobei Prc,W alsdann die weiter beim Bnnde zu machende» SäM sich vorbehält. Italienische Staate«. Ueber die Reise Sr. Heiligkeit des Papstes w^, ans Pcsaro vom 31. Mai gemeldet: Se. Heiligt der Papst nnd Se. kaiserl. Hoheit der durchlm^"' Herr Erzherzog Ferdinand Mar haben heute d« solenne», vom bocbw. Bischof zelsbrincn Messe b:igl' wobnt. Se. k. Hobeit speiste fodcuin mit S>', ^ ligkeit und trat im Lanfe des Nachmittags die RB' reise »ach Bol0Mi a». Schweiz. Der „Bnud" enthält 2 Depeschen ans Ha»<^ stein vom 3. Inni. Die erste, Morgens 10 W' sagt! „Diesen Morgen »m 8 Uhr habe» die Arbc^ den Sebnttkegel durchbrochen. Ein der Ocffnung »^ gebrachtes Licht löschte augenblicklich aus. ei» Bcwew daß anf rer innern Seite ebenfalls schlechte Luft l' Ueber das Schicksal der Unglücklichen ist noch >u^ bckaunt, da man nnr mit der größten Vorsicht wl^ ter vorrücke» mnß, »m nicht ueue Mcuscheulebcü!^ opfern," Die zweite, von Mittags 12 Uhr 20 Mi»»'"' lautet: , „Um 12 Uhr war der Dnrchbrnch des Stelle»' bereits so weit, daß Leute ein- nnd aussteigen ll>B ten. Aber jenseits ist die Lnft so verpestet, daß »^ vorzudringen möglich. Von den Eiügcsperrtc» i>t >>^ kei» Lcbciiszeich,» erfolgt." ^ Einer dritte» Depesche vom 4. Juni zufolge p, sämmtliche in den Schutlkegc! Eingeschlossene ^,, gefunden worden. Mau nimmt an, daß sie sM" »ach dcm Einiinrz erstickt seien. ! Ein offizisllcs nnd vollständiges NamensverM, niß der Abgesperrten zählt 34 Minenrs »nd 18 Ä^ rer anf; unter erster» 14 Schweizer, 13 Wüi«^ bcrger, 2 Badcncr, 1 Sigmaringcr, 3 Italiener ^ 1 Engländer, unter letzter» 13 Schweizer, 4 M tciubcrgcr »ud 1 Vadener, Frankreich. j Das „Paus" enthält folgende Mittheilung: „Mehrere Journale spreche» von einer Ncis^, rnkh Khans nach Londo» , »in sich über die B^, kationen z» verständigen, ivclchc an dem Friede»^ trage vorgenommen werden sollen. Es liegt h^» ein Irrthum zu Grunde. Der Fciedcusvcrtrag ohne Vorbebalt ratifizirt worden. Eine spezielle 5>^ sei gibt England das Recht, im Norden von Ps'^,, Konsuln zn ernennen. Die Rechte uud Attributs' dieser Agenten, sowie ihre Beziehungen znr pels!!"', Regierung müssen, wie dieß iu solchen FäUen l»'^, der Fall ist, dcr Gegenstand eiuer besonderen ^ veutiou werden. Dicß ist dte ganze Wahrheit, Großbritannien. L o I! don , 4. Inni. Dcr „Professor der bl^' scheu Literatur" ain Lancashire Indepcndant ^, >',! in Manchester, Dr. Davidson, ist vom Conn^ ^ Anstalt zur Resignation aufgefordert worden, w^ , „das Gemüth dcr jungen Theologen mit pli>,!^', Raiionalismus vergiftet habe"; eine Anschuloi^., gegen die er sich in einer kürzlich erschienenen ^ schrift zu vertheidige» suchte. ^ Iu Birmingham war gestern großer 8^^',^ der neue Calthorpe.Park daselbst rnrch de» -^ ^, von Cambridge cingeweibt wnrdc. Grund n»b ,^c waren dcr Stadt, die mehr als irgend eim' ^><,t) im ganzen Königreiche einen freien Erbol»»!?'-.^', entbehrte, von zwei patriotischen Privatleutc» ^z Geschenke gemacht worden, ei» wahrhaft kö»»,1^^, Geschenk, da das Terrain viele tausend Pf»»!" ^ ^„el Gestern, als am zweiten Pfingsttage, l>'^g g oberflächlichen Schätzung nach, mindestens „cü Mensche» ans der Hanptstadt von den vM">' ^^,,, Bahnhöfen aus anfo Land gegaügen, ^^ Kt^^^ die nach Brighton »nd ee» zwischenlicgcndeu ncn führt, beförderte allein «7,000 Mensches ^' Cobde» hat es, wie ma» bort, abqele!. ^^^ Kandidat für dc» erledigten Unterhausnß ^ anfzntreten. Nußlattd. .„c>,c Odessa, 20. Mai. Dem Gcncralg"' ^c von Äc»-R»ß!a»d n»d Blssarabic» ist oo»' ^c«' des Auswärtigen, Fürsten Gortsch"k°ff - "^c "',' graph der kaiserliche Befehl zugeg<'>'g"'. ' ^„th Z ermächtigt, alö letzten Termin f" "'^pol ^ fremder Handels- und Kaufleute »' ^""^scr Z" Eudc dieses Monats fcstzustcllcn; »ach 522 darf sich keiner mehr daselbst aufhalten. Die Arbeiten M Sebastopo! ;nr Ncinignng des Hafens und Herausholung der Schiffe sollen mit Nachdruck betriebe» wn't>,!», Die Bcschävignngcn, welche die Festnngs-werke anf der Südseite erlitten halicn, sind vollsläu-dig hergestellt. — Auf dem Dampfer „Pallas" ist bedeutendes Material zum Van von Dampfern, Wa-schinentheile und 23 Passagiere ans Marseille hier eingetroffen. Amerika. New-Iork, 19, Mai. Die neue Negierung der Republik Ncu ° Granada hat im Repräsentanten-Hanse eine Vill eingebracht und durchgesetzt, welche die Ez'eknlioe crmächligt, mit Großbritannien, Frank» reich, den Vereinigten Staaten und Sardinien einen Vertrag dabin abzuschließen: Die Landenge von Panama, gegenwänig ein in'egrirenrcr Tbcil Neu > Granada's, sei hinfort ein souve^aincr »nd unabhängiger, dem Handel aller Na-lioncn offen stehender Staat, nnler rcr Garantie und ! dem Schutze der kontrahircnden Mächte. Tagsnenigkeiten. 1 Dic „Voss. Ztg." schreibt' Gin großer Theil Deutschlands ist in dcn letzten Monaten in menschen-! freundliche Aufregung versetzt worden durch dic Nach-richt, irgendwo in Süddcntschland habc ein Euglä»-der einem armen Knaben frcic Erziehung versprochen, wcnn dieser ihm binnen ciner gewissen Zeit eine Million Briefmarken liefcrc. An dem Interesse, wclebcs dieser großherzige Mann in den Zeitungen fand, klärte und präcisirtc sich, wic das zn geschehen pflegt, die Nachricht dahin, daß selbiger Engländer so wie der, arme Knabe, der sogar ein Waise sei, sich in Karls-, rnl'c befänden, daß dic Kosten jener freien Erziehung ! mit gerichtlicher Hinterlegung uon, 16.000 st. Rhein.! bar gesichert werden sollle», daß dic Briefmarken > auch gebrauchte sein könnten, daß sie bis zum 1. Ok^ tober eingeliefert sein müßten nnd daß der wohlthätige Brite sich dcn anspruchlosen Genuß einer nnge- > wohnlichen Zimmertapctc daraus bereiten wolle. An diesen Einzclnheitc» entzündete sich in den deutschen Gauen ein edler Enthusiasmus, iu Nord, Ost und West rüsteten sich die Papierscheren gegen alte nnd ncne Briefschaften, als gälte es „Lebensbilder" zu «schreiben« ; i» Köln errichtete ein industrieller Ncstan-rant ein Centraldcpot, anderswo malüüen seihst amtliche Proklamationen ;um Sammeln; «gewichtige Packctc" wie die «Karlsr. Ztg." klagt, kamen selbst ans Hamburg an die Gemeindebehörden zn Karlsruhe. Dic «Kailsr. Ztg." säet jetzt arges Uut'raut nn- i ter diesen Wcizc». Sie verwahrt sich in ihrer letzten ^ Nummer in einem äußerst ernsthaften 'Artikel gegen jeden Verdacht von Mitwissenschaft an dem edlen Vorhaben, sie kennt den Engländer und kennt dcn deutschen Waisenknaben nicht. Die „K. Z.", was dicßmal «Kölnische Zeitung" bedeuten soll, habe, erzählt sie, die Nachricht in die Welt gesetzt, die dcnt^ schen Zcitungsrcoaktionc» halten dic beiden verhäng» ^ nißvoüen Buchstaben i» «Karls. Ztg." nbeisetzt, der heimatlosen Mähr dadurch ein Vaterland gegeben, Und min überstnihc ihr Bnrcau eine Sttirmstnth z dkulschcr gebrauchter Briefmarken, eine Fluth, so groß,! l'nß die Marken anf den Sendungen allein schon fast i bm großen Unbekannten zn befriedigen vermöchten, > Äl>er i„ Karlsruhe selber, das ist das Schlimmste, »kennt man den wohlthätigen Fremdling nicht", man l'nt dort anch gesammelt, aber man hat für — Sttttt-l>nrt gesammelt, wo, »ach der baoischcn Hypothese, ^»er Engländer hause» sol!. Die Stnügarier Blälter "I'cr haben geschwiegen und schweigen, u»d nncinräih' >^l lagert anf Deutschland ein — Schwabenstreich. ! Se. Heiligkeit der Papst hat a» dcn Stifter ^' lalholischen Gescllenuereine. den hochw, Herrn ^"»wikar, Adolf Kolping in Köln, ein huldvolles schreiben gerichtet, in welchem der beil. Vater seine ^"5 besondere Freude über die in Dculschlaud uud ^stcrrcich bestehenden Gesellenuereine ausdrückt »nd '"" und alle Vorstände der Vereine crmuthigt, ihre ^""ze Kraft der Pflege nnd Förderung dicfcs Vcrei-^ zn weihe», »in die, jüngere» Handwerker in der '/^bringenden Lebre des katholischen Glaubens grün!)-'ch zn unterrichlen, sie z» ehrbare,, Sitten »nd !n> ^hnftcm Wandel zn bilden »nd sie vor den großen "bahren, die gerade ihrem Staude und ihrem Aüer " w hohem Maße droben, zn bewahren, Am Schluß 2 Schreibens ertheilt der heilige Vater allen Vor-'»den und Mitgliedern des Vereins deu apostolischen ^"^e„. h.s-,,'.! ^'l! Nachricht, daß Rossini wieder kompouirt, ^ "»iU sich. Nachdem der Maestro seine Gesund-,' wieder erlangt, zog es ib» unwiderstehlich wie-znm Pimw hin, ja seine Freunde bemcrktcu so-^ w,edcr frisches Notenpapier anf »inem Tische. ^L i, 7F"' Rossinis Gattin, n»d diese bestätigte, Na/!,.^"° l" N"''M Zeit hänfig Noten schreibe, ^^uger Zcil überreichte Rossini in der That sei- ner Gattin ein Album von sechs Melodic» for Mezzo-Sopran, denen ein ziemlich umfangreiches Präludium vorangeh!. Das Ganze hatic der Künstler mit cmcr köstlichen Inschrift auf dein Titel versehen. So wie nnr die Pariser Musikalienhändler etwas davon hor-ten, wurden Madame Rossini die brillantesten Ancr-bictnngcn für das Mannskript gemacht; allein dieselbe erklärte, das Albnm noch eine Zeitlang fm Soireen z» behalten, es dann aber später zn einem milden Zwecke zn verwenden, Anßer diesen Melodien hat aber Rossini später noch ein Horn-Solo kompomrt, nin welches ihn der bekannte Hornist Vwicr fnr ,ein Konzert bat. Dieser war nicht wenig erstaunt, als Rossini ihm ein Andante für Horn darreichte, dem wahrscheinlich anch wohl das Allegro folge» wird. j Aus Bistritz (Iglaner Kreises m Mahren) wird dem «Wanderer" von, 6. d. M. geschrieben: ^n dem von hier 1 Sümdc entfernten Dorfe Z. weidete ein Vnrschc an, 4. d. M. Abends Pferde; anf ci»> »ml sah er etwas großes vom Himmel langsam Herat" fallen. I» der feste» Ueberzeugung, cs sei der erwartete Komet, lief er ins Dorf »nd brachte AI! »»d Jung anf die Beine, nnd alles lies znr Stelle. Da sich indessen die Erscheinung, welche 30 Fuß im Um-sauge halte, der Erde näherte, nnd langsam in ei» schon ziemlich hohes Korn ficl, so faßlcn die Lcnlc Muth (denn der Komet war ja scho» nnien) und fanden, an Ort nnd Stelle angelangt, richlig eine» sehr große», weiß ü»0 blan gestreiften papicrnen Kometen. «Den zweiten Tag erfnhren sie, daß derselbe ein Luftballon, von hier ans in die Weite gesandt ward. ,'Der Eigenthümer des ganz zertrclcncn Korns will !den, der den Ballon aufsteigen ließ, auf Schadencr-! satz klage». I Der Schwefclvcrbraueh ist in Frankreich i» Folge der Beuützimg als Miücl gegen die Trauben-frankheit forlwährend i», Steigen. Die Einfuhr rohe» Schwefels hetrug in Frankreich im Jahre 184!» 23,873.419 Kilogr,, im Mrthc vo» 2,864.810 Fv. ^nnd i,n Jahre 186ii 33,U43.ll63 Kilogr., im Werthe von 4,412.663 Fr. Im Jahre 18ö6 stieg die Ein-^ fuhr auf mehr als 4U Mill. Kilogr, In Marseille nnd in Monlpcllicr wurden im verflossenen Jahre fünf nene Etablissements z»r Sublimation des Schwe-felö errichtet nnd in dcn weinbanende» Distrikten sind nenc Erwcrbszwcige, nämlich besondere Depots für , den Verkauf der Schwcfelblüle einstanden. In Paris endlich haben viele Gewerbe durch die Erzeugung von Apparaten nnd Vorrichtungen zum Bestauben der R» be» mit Schwefclblütc Beschäftigung und Verdienst gefunden; in Fonlaincblcan besteht sogar seit vorigem Jahre eine eigene Fabrik mit 111 Arbeitern. Der österreichische Generalkonsul in Paris hat z»r laiwwinhschafuichr» Iubelausslellung in Wie» eine uoll,tänl>igc (Hammlnug dieser Apparate cinac' sendet. ^ Telegraphische Depeschen. Paris. 9. Juni. Die „Pairic" dementirt nochmals, daß Frankreich die Absetznng des Kaimakam Vogorices verlangt habe, Liuorn o. 3. Juni. Gestern Abends 10 Uhr erfolgte die Abreise Sr, k. Hoheit des dnrchlauchiig-stcn Herrn Erzherzogs Ferdinand Mar an Bord der Dampffregattc „Elisabeth". Bologna, 7. Inni Große Vorbcreiinngcn zum Empfange Sr. Heiligkeit des Papstes, der übei» morgen hier erwarlet wird, sind getroffen. Von Faenza traf derselbe gestern in Inwla ein, wo er hent? weilt. In Ciuilaoecchia sind zwei Schiffe ans New>Enst>e mit den Schiene» für die immer mehr der Vollendung sind nähernde Eisenbahustreckc von Rom nach Eiuita-vecchia eingetroffen. Trlessraphisch liegen folgende Nachrichten vor: Paris, 7. Juni. Der „Moiiilcnl« berichtet aus Algier vom 31. u. Mis,, daß General Ran-do» gegenwärtig in Sonkelarba eine wichtige Position einnehme; Alles gebe gnt, das Weücr sei günstig, General Chabaud studiere das Projekt einer Vcrbin> ning ocr Slraßeuzüge vo» Soukclarba uud Tizinzn. Hmtdcls- ltlld Geschäftsberichte! (Marklbericht vo» Hozhevar H- Comp.) Sissek, «. Iiini. Unser dießioöeheutlicheö Getreidegeschäft bleib! wieder ohne erhebliche Verändernng. Knkurutz allein bat 2 kr, pr. Mtz. ini Preise angezogen. Verkauft wurden: circa 20.000 Wetzen Mais l'< st, 2. 10—12 kr,; banater «ist. 2, 8 kr.; bos-nisch. circa 8000 Mtz.; div. nngar. nnd banaler Weizen » fl, 4. IN—3li kr., nnd nach Karlstart sind ;l, Folge eingetretenem günstigen Wasserstandc circa 60.000 Mtz. dio. Früchte anf Spekulation verschifft worden. Unsere Lager sind daher sehr rcduzirt nnd na> mcntlich in Mittelwcizcn fühlen wir schon Maugel, Wasscrfracht per Karlstadt 7 kr., Landfracht per Stciubrück 12—13 Gr. pr. Mß, Arad, 6. Juni. Dem lange anhaltenden Ne> gcn ist wieder eine sehr schöne Wilternng gefolgt, un-tcr deren Einstusse sich jene Saaten, die gelitten haben, wieder erholen dürften, u»o welche bcuützi wird, den Ncpsschnitt nun zu beginne»; i» unserer Umge> bniig erweisen sich die Hoffmiüge» nnf eine ergiebige Fechsnng als immer begründeter, während im Va> natc, sowohl in unserer Nähe, als im Torontalcr Komitate, der Ertrag der Oclsaat, wohl mit Aus> »ahme», stark hinlcr den Erwartungen bleiben wird. Was den hiesigen Geschäftsgang betrifft, haben wir dem jüngsten Bericht nichts zuzufügen, da sich d,c ungünstigen Verhältnisse in nichts veränderte». Bei einem bedcntendcn Falliment eines Groß-wlN'dciner Hausci, unter ganz besondern "Umständen, sind mehrere hiesige Kanftcnte in empfindlicher Weise in Mitlcidschaft gezogen worden. (Ar. Z) Schifffahrt in Trieft. Ai! a, cko m men: Am 7. Mai. Von Genua: Innocente, sard. Kapitän Bronzi, in 2ö Tagen, mit verschied. Waren an Buchler u. Komp. Großes Konzert des köu. dänischen Kammerviitnosen Herrn Christian KcIlcrma n n. ttaibach, am 10. Juni. "° Gester» Abends fand i,n ständischen Neomi-lensaale das früher bereits angekündigte Konzert des Cellisten Herrn Kellerman» bei cinem, trotz des schö» nen Juni. AbcnoS, zahlreichen Bcsnchc statl. Es wäre überflüssig, diese europäisch berühmte Künstlergröße hier im Detail besprechen z» wolle», Denn was wir über Herrn Kellcrinaini's wu»derbarc ,Leistungen z» sagen wüßten, wurde schon in dcn ver> schicdcnsten Ionrnalc» des Langen »nd Breiten crör> tert. Des virtuosen ennnente Technik steht einzig und unüberlroffcn da, uno srrcchc» wir uon der »>»> endlichen Sicherheit nnd Kraft in der Vogcnfnhrnng bei diesem schwierigen Instrumente, uon der fesselnden Zartheit der Behandlung, vom herrlichen Staccato, uom brillante» Triller, uo» dcr Reinheit der D»ich> führnug vom branscndcn Gewogc dcr Töne bis znm süßen Sänseln und verklingenden Tonhauch, bewn». ecrn wir die Dnrchgeistignng des Thema's nnd wic das Instrument unter seiner meisternden Hand Seele und Leben in der innigstc» Bedeutung des Wortes erhält — so sagen wir. wie erwähnt, Dinge, die seit anderthalb Dezennien oft genng wiederhol! worden sind. Hier hört selbst die mäkelnde und engherzige Kritik anf, um sich mit der enlzück!c» Zuhörerschaft dem künstlerische» Hochgenüsse und dem Gefühle des Slainicus uud der Bewunderung zu überlassen. Dcr virtuose Künstler trug seine Fantasie romau-ligue. das Pastorale: Donanlicder, eine Mazurka, Vach's Medilalwn über daS crstc Präludium, ein Noudo giocoso, Spobr's Nose nni, znletzt tincn gleichwie die erste Piece uon ihm selbst komponirlen uene-lianischen Carncua! vor, welcher einen höchst ergötz-lichen Abschlnß bildete, indem die verschiedensten Tönc bervorguollen, die in bnnlcr seltsamer Verschlingnng den mannigfachste» lebenden Wesen anzugehörc» schic-nen, nnd die üppige Laune sowie die humorvolle Manier rief ein unwillkürliches Lächeln und ei»e hei» tcrc Bcwegnng im Publiknm ycrvor. Herr Kellcrmann wurde stürmisch empfangen, während des Spiels und am Enve anhaltend applan-dirl, und dcr ansprnchlose Künstler dankte in bescheidener Weise. Uni nn» uo» der Milwirknng zu berichte», so sei erwähnt, daß dieselbe im Einzelnen nnd Gesamm-!en eine sehr lobeniwerlhc war, durch die gehobene Slimmung deö Abcuoö niilbegrüuc>et. Z»m Eröffnnngsstück wiiidc der vortreffliche Iagdchor vo» dem für eie Mnsikwclt leider zu früh uerstorbcucn Fuchs gewählt, frisch uno elakt uorge. lragco. Hr. Nepwed sang sebr zart Schnbcrl's Lied „lrockne Blumen", daun Heine's Ballade: „dic beiden Grenadiere", komponin von Neißiger, wobei er i,i be> kannt vorzüglicher Weise einen schöne» deklamatorischen Gesang enlfalttte, nnd dann ciu nalionales Lied. Küken's Barcarolle von liebliche» lyrischen Summen. Sopran »,,d All, rech! nell gesungen, wurde beifällig nufgc-nommcu. Was schließlich Schäfer's Männerchor «die Großmutter" betrifft, so ist er allerdings pikant he> handelt, aber der Tctt enthält manche Plattheiten welchen die Mnsik enisprich,; c>ic nicht leicht Durch-führung war vo» Seite der Sänger cinc gain lob» ,iche wohMudirlc nnd präcis g^bene. wobei es an Beifall nicht fcblte. Berichtigung. I„ d.r vorgchrlge,, Z,,.»„g v.». 10. d. M, si»o f.lgrndc Dn,ckf,hler u„t.r!„„>„. nämlich m,f dcr .rNm Ecik. Spalt. .1, >„ ^cr V.schrnl'u»g dcr Fcss->,chkc,t >» dcr Vorstadt Tmuiu. >«. Z>ilc. iN statt „grö-ßnn" z»l.ft»: großr»; Zcilc « vm, „»!>„, statt .I^md,,,, lit«: I.üu ol'.,!, >i>«: Mani,c s a lt crs, statt Maniusaltcr; Zrilc 3ü vo» liden, >ill). späici^r, statt: spät,-«», , !>„!!»,______ _______ Drncl und VMllss^!sI.»az v. Klei»mayr"ck'F. Vnmberg in Läibäch. — Vcrantwortlichcr Ncdarteur^A AambcraT^' Vors e n dcri ch t ans dcm Abendblattc der östcrr. kais. Wiener Zcilung. Wien 9. Juni, Mittags ^ Uhv. Vine wenig beschäftigte Börse ohne erhebliche Aenderung in den Kürst». Von Industlic-Papicre» Nordbah» ziemlich fcst, dic übrigen etwas matter. Staate-Papiere beliebt, Devisen flau, mehr Nricf als Geld, ^ National - Anlchc» z» 5 "/„ «i V,« - «4 '/,, Anlehcn v. I. <83l ». L. zu 5°', Ü4-Ü5 Loinl'. Venct. Anlehc» zu 5"/„ W—U« V, Staatsschuldvevschrcil'ungs» zu 5"/„ 83 °/, ^'5 °/» detto ' „ i V.V, 73-73 V. dctto „ ^°/„ «5'/.-«">2 detto „ 3 7» 2NV.-5NV2 dettc „ 2'/, "/„ ^,'/.-42 detto „ l°/, N!V,"I«'/. Gloggnißcr Oblig, »,. Ni,ckz. „ 5 °/„ l»<>------ Ocdlübiiracr dctto dctt^ „ 5"/„ «5------ Pesther dctt° dctto „ 4°/» «5------ , Mailänder detto detto „ 4"/. !!4------ Gr,i„d,„tl,-Ol'lig. N, Ocst. „ 5°/« 88^^V8°/, ditto v. Galizicn, Ungarn ,c. zu 5 "/„ 7!!'/« ^ t'l dctto dcr übrigen Kroul. z» 5 "/„ t>N '/, ^ 8!>'/. Vanko-Obligationen z» 2 '/, "/» «3 ^-!!3'/. Lotterie-Nnl^cn v. I. ^83i 333-33^ dciio „ 3« NZ^^li»; tctto „ 1855 zu 5°/« !N N1V, (icino Vlentschcinc ____ >!> — !6 V. Galizischc Pfandbriefe zu ^7» 81—82 Nordl'ahn-Prior,-Ol'lig. zu'>°/» 87°.-88 Gloggni^er detto ' „5 7, 82-83 Dona« DaM'fsch.-Oblig. „ ü°/„ 85'',—86 Lloyd d.tt« (in Silber) „ 5 7„ «2-U3 3 7„ Priorität Oblig, dcr Staat^-^is.nbahn- Oescllschast z» 275 Franss pr, Stilck l , l 5 5"/» Pfandbriefe der Nalionalban? !2,»o>iatlichc »><>/.-/, Aktien dcr Oestcrr. Kredil-Nnstalt 231 V. -23l '/, „ N. Vest, Eskomple-Ocs, !22V2-^22',. „ „ Vudwcis-Linz-Gnumdner- Giscnbahu 2öI —2l>4 „ Nordbahii !85'/,—135 7. „ „ Staat5 V, —265 7. „ „ Kaiserin- Clisabclh-Vahn zu 2«<» f!. init 30 Mt. Einzahlung !«N 7, -1UN 7, „ „ Si,d-Nordde,!tschc Vcvbindnngsl», IN«-ION'/. „ Theiß-Bahn ' <«« 7,-1 <">',« „ „ Lonib.-Vcnct. Giscnbah» 252 V,-253 „ Kaiser Franz Josef Onentl'ahu N!« V^-^il»? „ Tricstcr Lese 102 Vi^I^ „ „ Donau-Da,npfschifffabvts« OesrÜfchaft 57l>—57! „ „ drtw 13. Emission --------- „ deo Lloyd ^1U-413 „ der Pcfthcr Kettcub.-Gesellschast 7,l—7i „ „ Wiener Dampfn,,-Wcscllschaft »it—6!l „ Pießb. Tyrn, Eisenb, l, E,!,i,s, 27—28 „ „ drtto 2, E,niss, „,. Priunt, 37—3« «sterh»zy iU ss, Lost 83'/, ' 84 Wiudischgräh ^ 28 - 28 V. Waldstein , 28—2!! V. Ksglevich „ 1Ü läV, Sal,n „ 4!» 4>> 7. St, Gencia „ 3«^-3» 7. Palffy „ Ä9 7.-3U7. Aar, „ ___________ 38 7,-38 7. Telegraphischcr Kurs - Verilht dcr Slaatöpapicve uom 1l>. Iinii 1857. Etaatsschuldi'clschreilnngc» . zu 5pCt, ft, in (3U. 83 !/8 betto ans der Vlational-slnleihe ,n 5 ft. in CM. 84 3/8 Darlehen mit Vcrlosnng V. I. !>3l1, für !00 fi. !4!!7 !N „ „ ., '854, „ 1U« st. il! l^8 Grundcntlastungs-Obligationcn von Galizien und »ngarn, sammt Äppcrtinenzicn zu 5 7„ . . 80 ^< 8 Vanf-Nfticn rr. Stück...... 1003 ft. in ^W. (Mon,ptc-Mtie,i von 3>ildcr-Ossiernich für 500 fi......... /2 fi. in CN. Akticn dcr östcrr. Kredit-Anstalt für Handel un? Gewerbe z»2U,> fi. Pr. St. 232 fl. in CM. Nlticn dcr Elisabcthbahn zn 2(w ll, nut 3U7„ Einzahlung pr. Slüct . . . 200 3/i fl, in CM, Akticn Siid-Nore-Bahn-Vcibindung zu <»0 fi, n,it 307„ (iinzahlnng pr. St. 2!2 fl, in LM, Aktien dcr östcrr. Donan-Danipfschlfffahrt zu Zau fi. GM.........572 fl. VM, Oricntbahn .........1!Nl Wcchscl'Kurs uom 10. Juni 18i!7. «ngöburg, für >«« fl. ssurr., Gnld. . 105 Ufo. Frankfurt a. M,, für 129 fi, sndd, Vcr- cinöwähr. i,n 24 l/2 fi. Fuß, Guld, , 104 1,8 3 Monat, Hamburg, für 100 Mark Aanlo, Gnlo, 77 >/8 2 Wonat, lcndon, für 1 Pfund Sterling, Onld. . !0.l2 Vf. 3 Monat. Mailand, für 300 östcrr. Lire, Gnld, , 1Ü4 2 Munat, Marscille, für 300 Francs Gnlo. , , 121 5 8 Bf, 2 Monat. Par»?, für 300 Francs, Onld. . . . !2! 7/8 Äf, 2 Monat. ! Vcncdig, für 3W Qcstcrr.Vire, Guld. . 1<»ö/8 2 Monat, ^ Bnkarcst, fnr l W»>l,,. ^.,l-a .... 2!!4 3! T. Sicht. K, k. vullw, Miinz-Dnkatcn, Agio , . 7 3/4 Gold - Iiüd SilbcMmsc vl?ni 1 t>. Iüin ^ 8!i?. > Gcld. Ware, Kais. Miüiz-Dufatcn Agio.....7 5 8 77/5 dto. Rand- dto, „ .....73 8 ? 5,'8 Nold 2I m»rcc> ,, .....— — Napolconsd'or „ .....8.13 8.14 Soiivcrainöd'or „ ..... 14.8 14,8 ssriedrichso'or ,, .....8.40 8,40 !5ngl, Sovcreigncs „ ..... 1U,l» IN.! 8 Russische Iniperialc „ .....8,22 8.22 Silber-Agio ..... 5 3/4 Giseub ahn- nnd Post - Fahrordunug.! Aütunll !» i «l>f»l,r, vo,i Schuellzug «aivach ! Laibacd U!,r Min. Uhr Min, von lall'ach »ach Wlen . , ssrül) — — H ^5 von Wi.-n nach Laidacl, , Al>«nds 9 33 — - Personenzug vo» Laü'ach »ach Wicn . Vorm, .- — ,0 d»° l><° , Abends — — ,<> H5 von Wi?n nach üal'all' , Nach,,,, 2 ?9 — — !>t» dlo , Früh l 3n Dic Kassa wird in Minute ro» dor Alf>>hrt glsch!oss«n. Vrief- Kourier »on üüibach »,,!l! Tlieü . , Al>,'»!>s — — 3 3>) » Uricft „ Lailiach . Früh ^ /^u ^ — P«rsouell-Euurier von Lciid^ch nach Trieft . . Ai.nti — ! — IN __ „ Trieli „ üaUach . F>iil'a nach Tricst , , Al'entö — — ^ ,5 » Trie« , La!l'!, . FriN, 8 Zn — ^. Anzeige dcr hier aligerumlllcne» Fremde», D<"„ 10, I,,,,, !857, Hr, W^gucr, k k, Eiseoblih»,Oberinspektor, — Hr. Mausei', l,„d — Hl, Piclstickcr, k, k, Haliptlei,!^ vo» Tiicst. — Hr, Blnnnga>c>,cr, k, k, HaiipiniiNüi, vo» K>v.kau. — H>', Weiühart, k. k. Hai,pt,!,an„, vo,> Ose», — Hl. Ml'iß»er, k. k, Iüwcktor, ro» Wi<», - , Hr, Maisl'M, !!lV!p, !'-l'lNe Liei!!c„,nn , vo,> s>>capcl. ^_ H>. Nig!>>!', k, t, Schi>I,a!h i,„d Gyümas,,,! .-I,,.-spekto,, roi! Cilli, — Hi'. Elb?ü, FabriklNU, 00» Grl,,;. -- Hr, Niner u, Moio, Fabi'ikliitt, vo,. Wie» — Fceifrai! v, i?l'zaii,!i, k, k. Kämmereii-Wiiive, von Klage»fu>c, — Fr, d? Goigio?li,bo!>i», Pill'ace, uo» Wie,,. ^ ......^A. Verzeichnis der beim k. k. Landcsprasidium crlcgten Samm- lungsbcträ'ge für die Mgcbrannlcn in G r o ß- Laschitz. I__II_I Handluiigöhans Müll„c>'H'M^yer i» ^il'ach 5U,— Herr Medizii'^rail) !)>'. ro„ ^l>,g!) . . 5 — ^mb>ichel' Svai r'asse....... 5«0^ - Ei» uligeliaiüit bleibe» Wollelidci- . . . 5d! — Weine Ei^elleüz ter k, t. Heir Stcitlhalte,' Graf Cl)c,r,i!0cy ....... Zy — Heir Kail M, 5^ra», jub. k, k, Gübei'm'ci!,- »ach........... 5_ Ncsali.1 Egei' H Soh»...... ü - He,,- ^>iteH,^ty Roth ...,,. 5 — Die Heire» BcaüUc,! »»d Dicüei' des k, k, Stiafhalises iü L.,il>!ch..... IN — Die Hellv» Beamtem inid Diener dei t, k, Polizei - Direklio» in Laiblich ... !534 Ei» Nohitscher Kurgast a»S 5>!c>il> . . !!) — Die He,re» Beamte» u»d Die»«r dei; k, t, Klei^>>!ichlcs 3!eust>idll..... 2l> ! ! Eiseüblihnb.ii! .-l!i!te!,!el)!!!,!!!li Aicüri . , 25 — >^e^r Scütthalrerei.-Sekretär Ös>»inbo>' . 5 — Die Herren Beamte» der k. k, ^aüde^hcilipt' Kasse........... ld — Frail r, Hchei,che»siuel i» Laibach , . . ^ 20 — Si,m,i,e ^ d l)8 15 Vom k. k. La!!deöpr!is,di!>li!. Laibach den «2. I»ni 1857, ____________>, ,».............................., , »__.! Z. :^>'<:. n ^3) Nr. !!3!»?. Montag am l.',. dicfts Monates Vormit-tag um » Uhr werden am Moraste Illouza mehrere Morastterraine öffentlich veräußert werden. Die Kauflustigen werden zu dieser Veräußerung hiemit eingeladen, Stadtmagistrat Laidach am 8, Juni 18.'»?. !Z. lN5. (2) Wshmmg M vermiethell im Hause Nr. 234 nächst dcr Sch« sterbrülke. Im dritten Stocke ist eine neugeM^ Wohnung, bestehend in I Zimmern, "" kvve, Knche, Speise und DachM mer, sterä'umiger Holziege, zu vttck then, Zebthigellf^3s kau» sie . («) Das Haus in der Polana-M stadt 8„i) Consk. Nr. 79 ober de stadtischen Eisgrube ist samnlt ^ ten und Bergterrain stündlich, M annehmbare "Bedingnisse, aus ft^ Halld Zu verkaufen. Das Rap im Hause ebener Erde. ^ Laibach im Juni «8Z7. l Z, 965. (H) Gesucht wird ^ eine Wohnung, bestehend aus 5 3>^ mern ui:d den gewöhnlichen Ne^ lokcilitätcn, wo nwaüch init G^l' oder Hofrauin. .^ Näheres bei der Redaktion dm°' Leitung. Sommerwohnungen auf dem schön gelegenen Gute Sd^' > ! eine Viertelstunde von Stein cntl^ und für Familien sehr geeignet/ ' sogleich zu vcrqeben. ,.^,. Näheres im Zeituogs CoM^>^ 3. 507. (34) 1 Rgr. iicrNr. wiidicntl. Per Quartal 13 Sgr. mit Pri1"'' ILLUSTHIRTES FAMILIEN-JOURNA^. LEII'ZIO. F.Ns.I, KI'NSTANSTAl.T von A II r* Durch alle IVstiitntiT im-! lluf'.iiniirlliü.u-i'ii r.u br7"''"- Z, 886, (I) Gassen. - Ausschank. Montag den 33. Juni wird in der Spitals^ Halls-Nr. 3K8 ein Gaffen-Ansschank mitdc" unverfälschten besten Weinen zu HG, HO. 24«", Z^ kr. eröffnet; was somit dcm geehrten Publik"" allgemein bekannt gemacht wird. Anton JPeriiie-