Nr. 150. Mittwoch, 4. Juli 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitma. Pl«numela«I°u»prl«e: Mi» Postvelleubxng: annziührlg 3N ll, halbMri« lü «, Im llomp>o« r: aan,< ^ Uhlig »« x. Halbjahr!« l, ll, flür b!e «ustellon« t»» Ha»» aanziählig » li, — I»serllo«»«tbür: ssür llelnr ^ Inserale bl« z,l 4 feilen b» k, grühe« per Zlile 1« ki b»l ölt.ren Wlederholunzs» per Zelle S l», ^ D!e «Laibachcr Zeilung» erschein« <ü»lich, mit !Nu«n»hme der Lonn u»d Feieilaze Die U>»i»iftr»aben ihr eigenhändig geschriebenes, an Seine k. und l. Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: I.) mit dem Tauf- oder Geburtsscheine; 2.) mit glaubwürdigen Documenten über ihre dürf'igkeit unter Nachweisung des Standes, der Ver-nögens-, Einkommens- und Familienverhältnisse der iltern, eventuell im Falle der Verweisung mit einem Velege der Vormundschaftsbehürbe über den allfälligen Vermögensstand; 3) mit dem Maturitätszeugnisse, und, wenn sie schon Hörer der Hochschule wären, mit den betreffenden 2tudienzeugnissen, wobei jedoch bemerkt wird, dass unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche die Studien an der Hochschule erst antreten, den Vorzug genießen. Diese Gesuche haben überdies die Angabe zu enthalten, ob der Bewerber bereits im Genusse eines Stipendiums oder irgendeines Bezuges aus öffentlichen Cassen steht, jene von angehenden Hochschülern auch noch. welchem Fachstudium sie sich zu widmen ge-denlen, und sind bis längstens 31. Juli 1900 bei der t. und k. Generaldirection der Allerhöchsten Privat-und Familienfonbe in Wien (k. l. Hofburg) einzu» reichen. Wien, am 22. Juni 1900. K. und l. Generaldirection der Allerhöchsten Privat« und Familienfonde. Die chinesischen Wirren. Die Ermordung des deutschen Gesandten in Peking, Freiherrn v. Ketteler, wird in den diplomatischen Kreisen als ein überaus folgenschweres Ereignis aufgefasst, das für die Behandlung der chine-fischen Frage umwälzende Wirkungen hervorrufen dürfte. Der bisherige Charakter, der Umfang und das Tempo der Action der Mächte gegenüber den ostasia-tischen Wirren waren, wie sich ein auswärtiger Diplomat äußerte, von der Voraussetzung bedingt, dass die Vertreter der Mächte unversehrt geblieben seien. Von dieser Annahme aus erschien es nicht nur als ^stattet, sondern im Interesse der Erleichterung des so vielfache Gefahren bergenden Problems geradezu geboten, dem Vorgehen in China nur das Gepräge eines internationalen Polizeiactes zu verleihen und ihm lediglich die Restaurierung derjenigen Ordnung, die vor dem Nusbruche der Wirren bestand, auf festeren ßfeilern zum Ziele zu setzen. Das Kraftaufgebot der einzelnen Mächte für die Durchführung dieser Ausgabe war diesem Rahmen angepasst, und es wurde allseits darauf Gewicht gelegt, durch das Festhalten an der Auffassung, dass man sich nichl in einem kriegerischen Conflicte mit den legalen Machthabern in China befinde, die Grundlage für die künftige Verständigung mit diesen Machthabern zu schaffen. Durch die Ermordung des Vertreters des deutschen Reiches sei eine Verschiebung des Kampfes auf ein anderes Terrain und damit eine überaus ernste Verwickelung der Frage bewirkt worden. In dieser neuen Phase werde Deutschland, das nun Sühne für den unter den Augen der chinesischen Centralgewalt an seinem Vertreter verübten Mord zu verlangen habe, voraussichtlich die treibende Feder der weiteren Unternehmungen der Mächte bilden. Die ganze Natur der chinesischen Frage und die Erwägung der Consequenzen, die sich aus dem dann bedeutend erweiterten Umfange der deutschen Action ergeben müssen, drängen aber zu dem Schlüsse, dass alle in hervorragendem Maße belheiligten Staaten sich zu erhöhten Kraftaufgeboten veranlasst sehen werben. Der Antrieb dazu läge überdies für jede dieser Mächte unmittelbar in dem Falle vor, dass ihrem Gesandten ein ähnliches Schicksal widerführe, wie dem deutschen Vertreter. Das tragische Ende des Freiherr« v. Ketteler eröffne somit die Perspective auf tief eingreifende Vorgänge im Reiche der Mitte, durch welche die Dämme, die man der chinesischen Bewegung sehen wollte, überflutet werden. Politische Uebersicht. Laibach. 3. Juli. Das Pilsener Organ des Abgeordneten Schwarz berichtet, dass die Katholische Volkspartei und die Christlichsociale Vereinigung sich zu einem gemeinsamen Verband unter der Bezeichnung «Oesterreichische Partei» vereinigen sollen. Der neue Verband würbe im ganzen über sechzig Mandate verfügen. Der Correspondent des genannten Blattes erklärt, dass in dem Augenblicke, wo diese Partei ins Leben treten werde, sich sofort eine slavische Rechte bilden würde. Wenn auch diese Rechte nach außen hin nicht so stark wäre wie die bisherige, so würde sie jedenfalls an innerer Festigkeit sehr viel gewinnen. Die Corresponbenz constatiert schließlich, dass die slavischen Parteien unausgesetzt bestrebt seien, ihren Wiederzusammcnschluss zu vollziehen. Die italienische Kammer hat am Id. M. den Streit um die Geschäftsordnung, der srit Wochen Feuilleton. Cine Nacht unter wilden Thieren. Der Berichterstatter einer Londoner Zeitung ist auf die merkwürdige Idee gekommen, eine ganze Nacht w'tten unter den wilden Bestien der Riesenmcnagerie ^l Olympiathcater zu verbringen. Es gelang dem Journalisten, einen Wärter zu bestechen, der ihm sehr von dem Vorhaben abrieth, sich aber endlich bewegen "eh. dem couragierten Herrn nach Schlnss der Vorübung heimlich Zutritt zur Menagerie zu verschaffen und ,hm einen Strohlager in der Nähe des Elefanten-quartlers zurechtzumachen. Der Mann schildert nun 'eme Eindrücke folgendermaßen: . «m Tage und bei strahlender Nbendbeleuchtung .^""gendste, amüsanteste Vergnügungsort in London, ^wandelt sich die Menagerie, nachdem das Heer der «rnsten. Wundermcnschen. Statisten u. s. w. das Feld lieramnt hat und die unzähligen elektrischen Flammen ""geschaltet sind, in die ödeste Scenerie, die man sich >ur oenken kann. Geradezu beängstigend aber wirkt das ."'''"e Dämmerlicht, das in dem riesigen Raume nÄl ' V welchem ich mein Nachtquartier auf-rlzeug jeder Frau, ist schon häufig der Gegenstand eigenartiger Kunst-bethätlgung geworden. So befand sich im Vesitze Kaiser Wilhelms des Ersten eine höchst merkwürdige «Haarnadel». Der greise Herrscher besichtigte im Jahre 1883 eine Nabelfabrik in Kreuznach. Ein Arbeiter, dem die Vohrung der Nadeln oblag, erbat sich ein Haar von dem Silberhaupte des Monarchen. Er erhielt es, bohrte in Gegenwart des Kaisers ein Oehr hinein, zog einen Faden hindurch und überreichte bann dem Souverän die Nähnadel. Sie gehörte mit zu seinen interessantesten Curio-sitäten. Noch kunstvoller und vor allem minutiöser ge« arbeitet ist eine Nadel, die der Königin Victoria von England geschenkt wurde. Sie stellt in kleinem Maßstabe die berühmte Trajanssäule dar. Wie bekannt, ist die große Säule mit Scenen und Sculpture« geschmückt, welche die Heldenthaten des römischen Kaisers verHerr-^ lichen. Auf der kleinen Nachbildung aus Stahl sind^ Scenen aus dem Leben der Königin Victoria gemalt, so klein, dass die Vilder nur mit der Lupe zu erkennen sind. Die eigenartige Nadel ist zum Oeffnen eingerichtet und enthält eine Anzahl kleinerer Nadeln, die mit mikroskopischen Bildnissen bedeckt find. Auch eine überaus seltsame winzige Schere nennt Königin Victoria ihr eigen. Sie besuchte einst die größte Stecknadelfabrik der Welt ln Birmingham. Der Fabrikant überreichte feiner Königin eine Schere in einem Futteral, das aus einer hohlen Stopfnadel gebildet war. Die Schere war scharf geschliffen und zum Gebrauche bestimmt. Local- und Provinzial-Nachrichten. Handels» und Gewerbekammer für Kram. (Fortsetzung. VI. Der provisorische Vorsitzende Johann Ba um-gartner berichtet über eine Eingabe der Handelsund Gewerbelammer in Bozen an das l. l. Finanz-Ministerium um Aufhebung der in der Ministerial-Verordnung vom 30. November 1899. R. G. Bl. Nr. 238, enthaltenen drückenden Bestimmung, wonach der Verkauf von denaturiertem Brantwein lm Kleinverschleiß nur in landesüblich verschlossenen Gefäßen von mindestens einem Achtel Liter Inhalt gestattet ist. Auch das Gremium der Kaufleute in Laibach hat eine ähnliche Eingabe dem l. l. Finanzministerium über-reicht. In dieser Eingabe habe das Gremium hervorgehoben, es sei die Veranlassung zu dieser den Detailhandel mit denaturiertem Spiritus ungemein erschwerenden Maßregel wohl nur in dem Umstände zu suchen, dass mit diesem Spiritus insoferne Missbrauch getrieben wurde, als er durch Zusatz von Essenz,'» oder über» Haupt durch ein anderes Verfahren zu anderen als Vrennzwecken dienlich verarbeitet erschien. Wenn nun dirs auch auf Wahrheit beruhen sollte, so werden sich diejenigen, die es schon wirklich so weit gebracht haben, an einem aus denaturiertem Spiritus erzeugten Brantwein Geschmack zu finden, durch den Umstand, dass sie solchen Spiritus nur in verschlossenen Flaschen erhalten können, nicht im geringsten davon abhalten lassen, sich diesen Genuss zu verschaffen. Es l'lribe sich gleich, ob sie diesen Spiritus offen oder in verschlossenen Flaschen kaufen, wenn sie ihn nur überhaupt bekommen. Nicht gleichgilig sei jedoch die in Rede stehende Verordnung für den Detailhändler; ihm bereite das Füllen, Verkorken und das Versehen mit Zetteln nebm bedeutenden Auslagen auch sonstige Unannehmlichkeiten und der Verschleiß in solchen Flaschen sei ungemein erschwert und gehemmt. Der Berichterstatter beantragt im Namen der Section: Die Kammer wolle obige Eingabe durch eine analoge Eingabe beim l. l. Finanzministerium unterstützen. — Der Antrag wird angeilominen. VII. KR. Oroslav Dolenec berichtet über die Frage, ob für das Anbringen von Eisenbeschlägen an den Bauarbeiten nur der Schlosser oder auch der Tischler befugt sei. Bei der Entscheidung dieser Frage sind einerseits die technischen Momente in Betracht zu ziehen, anderseits der H 3tt der Gewerbeordnung, welcher bestimmt, dass der Umfang eines Gewerlierechtes nach dem Inhalte drs Gewerbescheines oder der Concession zu beurtheilen ist, und der 8 37 der Gewerbeordnung, der besagt, dass jeder G werbetreibende das Recht hat. alle zur vollkommenen Herstellung seiner Erzeugnisse ^ nöthigen Arbeiten »u vereinigen, das ist selbst vollziehen, und die hiezu erforderlichen Hilfsarbeiter (nicht aber auch Lehrlinge) anderer Gewerbe zu halten. Wenn wir diese Bestimmung beachten, müssen wir sagen, dass der Tischler an seinen Erzeuanissen, das jedoch nur an solchen, welche an und für sich schon verwendbar sind, die mit einem anderen G^en-stände nicht in feste Verbindung gebracht werden müssen, um verwendbar zu werden — dass er aso an Holzerzeugnissen, wie z. B. Einrichtungsstücken Beschläge anzubringen berechtigt ist, z. B. Schlösser, welche er natürlich nur bei den betreffenden zum Erzeugen und Verlaufen solcher Waren befugten Gewerbetreibenden anlaufen muss. Denn die Möbel, wie z. V. Kästen, Tische, Schreine lc., sind erst dann vollkommen ausgearbeitet und verwendbar, wenn an denselben Beschläge, Schlösser lc. angebracht sind. Solches Anschlagen er-fordert ein befondercs Verfahren mit dem Holze, bei feinerer Arbeit und bei besserem Material aber auch eine größere Aufmerksamkeit und Fertigkeit. Fenster, Thüren und andere Baugegenstände sind jedoch an und für sich unverwcndbar, und der Tischler hat sie bezüglich seines Gewerbes bann vollkommen sertig^estellt, !wenn er alle Holzarbeiten gemacht hat. Der Tischler ! übernimmt bei einem Baue alle Holzarbeitcn, der Schlosser alle Cisenarbeilen. Nach der Ansicht der Section fällt das Anbringen von Eisenbeschlägen an den an und für sich verwendbaren Gegenständen, wie dies z. B. die Möbel sind, dem Tischler zu. nicht aber an den Bauarbeiten, wozu der Schlosser berechtigt ist und dies umsomehr, well das Eisen manchmal einer besonderen Anpassung und Zurichtung bedarf, was der Tischler gewiss nicht verrichten kann. ganze Menagerie in Aufruhr zu gerathen: ein einziges, entsetzliches Heulen und Brüllen dröhnte durch den Raum und ließ mir das Blut in den Adern erstarren. Das stampfte und scharrte, rasselte und tobte, als ob die wilde Jagd dahergesaust käme. Wie ein plötzlicher Donnerschlag hatte der furchtbare Tumult eingesetzt — ganz allmählich wie verschiedenartig durcheinander heulende Dampffirenen nahm er dann ab und erstarb zuletzt in halblautem Winseln, Seufzen und Grunzen. Die Stille dauerte jedoch nur wenige Minuten; da erhob sich in dem großen Affenhau« em wahres Zeter-mordio. Ohrenzerreihendes Kreischen und klägliches Quietschen deutete an, dass zwischen zwei Affen ein Kampf auf Tod und Leben entbrannt war, der schlich» lich mit der Niederlage des Quietschenden endete, dessen jämmerliches Geschrei immer schwächer wurde und plötzlich ganz aufhörte. Ueber Mangel an Abwechslung hatte ich wahrlich nicht zu klagen, und als gegen 5 Uhr morgens wieder ein allgemeiner fürchterlicher Lärm ausbrach, war ich sehr froh, meinen Warter vom vorigen Abend wiederzusehen, der sich sarkastisch lächelnd nach meinem Be-finden erkundigte und mich dann auf meine dringende Bitte schleunigst aus dem unheimlichen Labyrinth hinausführte. Zu meiner innersten Entrüstung musste ich noch die Wahrnehmung machen, dass ich, kaum drei Schritte von meinem bequemen Strohlager entfernt, die schaurige Nacht aus dem kalten Boden kauernd zu» gebracht hatte. Roman von Vrmano» Gandor. <43. Fortsetzung.) Ein paar Tage lang schleppte er sich mit melancholischen Betrachtungen herum. Sogar Todesgedanlen kamen ihm. Was konnte er Frieda auch bieten, um sie zu bewegen, für immer oder doch wenigstens noch lange Zeit bei ihm zu bleiben? Nichts, nicht die geringste Gewähr sür die Zukunft. Er selbst konnte plötzlich sterben, und dann? Dann kamen sie heran wie die Hyänen, die lieben, lachenden Erben, und theilten und rauften sich um den Nachlass. O. er wusste ganz genau, wie es später werben würde, wrnn er nicht mehr da war. Da würde niemand fehlen, weder die Wedelamps. noch die ungarische Nettelbaronin, noch Frau Melitta, und auch die Verwandten mütterlicherseits würden sich eiligst einfinden, sobald es einzuhamstern und zu plündern galt. Seine Cousine Elly Vützenbach, geborene Friedlieb, hatte eine ganz hübsche Einnahme, aber es war stadtbekannt, das« dieselbe trotzdem in keinem Verhältnis zu ihren Aus. gaben stand, und sein Vetter, Dr. Erich Friedlieb, verbrauchte auch mehr, als seine Praxis ihm einbrachte. Sie alle konnten die Erbschaft sehr wohl gebrauchen Wie hungrige Raubthiere würden sie darüber herfallen. Und Frieda? Man würde ihr vielleicht großmüthig das Gehalt eines Jahres bewilligen und dann konnte sie abziehen, freund« und heimatlos wie ehedem. Frieda zerbrach sich vergeblich dm Kopf über die yrftche dfs veränderten Benehmens des Hausherrn, Er sprach fast gar nicht, gab zerstreute Antworten und wanderte stundenlang mit über den Rücken ge-grenzten Händen und gesenktem Kopfe durch den Garten. Sie machte sich schon allerhand sorgende Gedanken über seinen Gesundheitszustand. Die Vermuthung, ihre eigene Persönlichkeit könne zu dem offenbar niedergeschlagenen Wesen des Professors in Beziehung stehen, kam ihr nicht entfernt in den Sinn. Und doch drehten Gottfried Theodors Gedanken sich Tag und Nacht nur um den einen Punkt, um die eine Frage: Wie es ihm am besten möglich sei, Friedas Zukunft zu sichern. Er wusste wohl, die Sache war furchtbar einfach. Er brauchte nur ein Testament zu machen, in dem Frieda zur Universalerbin seines Vermögens und Besitzes ernannt wurde. Aber auch das widerstrebt ihm. Frau Wedelamps hämische Bemerkungen am ersten Morgen fielen ihm ein. Damals w^r er leicht darüber hinweggegangen; sie hatten nichts in ihm zurückgelassen, als ein momentanes, sich rasch verflüchtigendes Unbehagen; aber bei der Erwägung der Testamentsfrage musste er — um Friedas willen — auch diese Seile der Sachlage in Betracht ziehen. Die Welt würde gleich wieder mit schlimmen Muthmaßungen und Schmähnngen bei der Hand sein. Am Ende nahn« man Frieda mehr damit, als das Testament ihr ersetzen konnte. Und außeidem — und das war die Haupl-sache — war ihm so gar nicht nach einer letztwilligen Verfügung zumuthe. so gar nicht zum Sterben, nein, im Gegenteile, vielmehr zum Ueben, zum nu„ erst Vmbacher Zeitung Nr. 150. 1259 4. Juli 1900. ^ Diese ihre Meinung lann die Section auch mit! Dielen Entscheidungen der Slatthaltereien und anderer! lkammern unterstützen. So wäre zu erwähnen die lntscheibung der oberösterreichischen Statthalterei vom 28. Juni 1888, Z. 8172: Die Tischler sind zwar an den von ihnen erzeugten Einrichtungsstücken, nicht aber an für Baulichleiten bestimmten Thüren Schlösser, Schließen und Beschläge anzubringen befugt. Der erste Absatz des § 37 der Gewerbeordnung findet nur aus erstere Gegenstände, nicht aber auch auf Thüren An-Wendung, weil die Thür nur ein Bestandtheil der Baulichleit ist und daher nicht als selbständiges Er. zeugnis des Tischlers gelten lann. Der Berichterstatter stellt im Namen der Section den Antrag: Die Kammer wolle im Sinne dieser Ans-führungen der Gewerbegenossenschaft in Rudolfswert berichten. — Der Antrag wird angenommen. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Vemeinderath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends eine ordentliche Sitzung ab, an welcher unter Vorsitz des Vicebürgermeisters Dr. Ritter von Bleiweis 21 Ge» meinderäthe theilnahmen. Nach Eröffnung der Sitzung gedachte der Vice-bürgermeisler der am vergangenen Sonntag zu Reichstadt in Vühmen stattgefunden«, Vermählung Seiner l. und l. Hoheit des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este mit Gräfin Sofie Ehotel, nun-mehrigen Fürstin von Hohenberg. Es sei die Sprache des Herzens, welche durch diese eheliche Verbindung zum Ausdrucke lomme und uns so sympathisch berühre. Der Vlcebürgermeister stellte den Antrag, an den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Ferdinand im Wege des l. l. Landespräsidiums die Glückwünsche der Stadt-gemeinde Laibach gelangen zu lassen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Vicebürgermeister Dr. Ritter von Blelweis ver-las sodann einen Bericht des Stadtphysilates über da« neue städtische VollSbad. Der Besuch des Vollsbades übersteige alle Erwartungen. Die Arbeiterclasse stelle ein bedeutendes Contingent der täglichen Besucher, doch müsse der Vesuch derselben dadurch erleichtert werden, das« das Bad während der Mittagspause offen gehalten werde. Die Wannenbäder werden sehr in Anspruch genommen, so dass sich die Anzahl der Wannenbadcabinen als zu »ering herausstellt. Diesem Uebelstande könne theilweise dadurch abgeholfen werben, dass die Dauer des einmaligen Wannenbades von 45 auf 30 Minuten reduciert werbe. Nachdem die Gemeinberäthe Vellovrh und «ozal für den Antrag eingetreten waren, wurde derselbe angenommen. Das Vollsbad bleibt demgemäß von 7 Uhr früh bis 1 Uhr mittags und von 3 Uhr nachmittag« hl« 8 Uhr abends geöffnet. Dadurch erscheint den vielfach geäußerten Wünschen der Arbeiterschaft ent-sprochen. Sodann wurde zur Tagesordnung übergegangen. Namens der Personal- und Rechtssection berichtete Gemeinderath Plan tan über das Gesuch der städtischen Sparcasse um nachträgliche Genehmigung des mit 4 5 echten, rechten Leben — einem Leben---------am Ende gar des Glückes? Es war ein heißer Vormittag. Gottfried Theodor lief ohne Hut, und scheinbar ohne die Hitze zu spüren, bei dem Glutwogen der Sonne durch die schattenlosesten Gartenwege. Bisweilen stand er still, murmelte einen abgerissenen Satz vor sich hin und rannte dann wieder weiter. .«Hallo, Professor! Willst du dir etwa das Gehirn bei lebendigem Leibe ausdörren und für die Nachwelt präparieren, oder zu welch sonstigem edlen Zwecke setzest du dich bei dieser scheußlichen Hitze der Gefahr eines Sonnenstiches aus?» rief eine muntere Männerstimme vom Hause her dem wunderlichen Spaziergänger zu. «Nchtundzwanzig Grad Rsaumur im Schatten, und der Mann läuft bei der mörderischen Temperatur lahllöpfig in der Sonne umher! Thu' m,r einer 'n Gefallen! 'n Morgen, Vetter!» Gottfried Theodor blieb bei dem Zurufe der be« «nnten Stimme stehen und eilte dann, angenehme Ueberraschung in den Zügen, auf den fich vorsichtig lm Schatten der Veranda haltenden Besucher zu. Hans von Holmgarten war ein Cousin dritten oder vierten Grades von ihm. Holmgartens früh ver. storbene Mutler war eine Cousine der Räthin gewesen, aber die beiden beinahe gleichalterigen Vetter, die sich "st in späteren Jahren lennen gelernt hatten, ver- landen sich gegenseitig prächtig und hegten eine gegen. emge brüderliche Zuneigung zueinander. Der Professor chatzte besonders auch in praktischen Lebensfragen sehr >en Rath seines ebenso scharfsinnigen und intelligenten, Me gutmüthigen Verwandten, und deshalb erschien Hans von Holmgarten ihm gerade in dieser Stunde wie em direct vom Schicksale Gesandter. «Du kommst mir wie gerufen, Hans!» sagle er. «^H möchte in einer mich beschäftigenden Angelegenheit bt"'t Ansicht wissen!. " '" lyorlwn" '°,<." Procent festgesetzten Zinsfußes für ein der Gemeinde heiligenlreuz bei Landstraß zum Zwecke des Schulhausbaues gewährtes Darlehen per 11.000 X. Der Antrag des Referenten auf nachträgliche Genehmigung wurde ohne Widerrede angenommen. Baurath Duff«! berichtete über die sich als noth« wendig herausstellende Reparatur der Dächer bei den zur städtischen Artillerielaserne gehörigen Stallungen. Diese Dächer, welche dem Gauprogramme gemäß aus Holzcement hergestellt wurden, eignen sich nicht für unser Klima und befinden sich nun, nach kaum zweijähriger Dauer, in einem solchen Zustande, dass eine Reparatur derselben sofort vorgenommen werden müsse. Die Union-Vaugesellschaft in Wien, welche die Nrtilleriela ferne erbaut hat. müsste diese Reparatur natürlich für die Gemeinde kostenlos vornehmen. Da jedoch, wie bereits er-wähnt, diese Dachart fich für unfer Mima nicht eignet, erscheint es zweckmäßiger, statt der bisherigen Holzcementdächer gewöhnliche Ziegeldächer herzustellen. Die Kosten sür Ziegeldächer stellen sich allerdings bedeutend höher und die Union-Baugefellfchaft verlangt für diefen Fall eine Aufzahlung von 8900 X. Der Stabtmagiftrat empfiehlt mit Rücksicht aus die größere Haltbarkeit die Herstellung von Ziegeldächern nach den von der Union-Ballgesellschaft zur Genehmigung vorgelegten Plänen. Ueber diesen Antrag entspann fich eine längere Debatte, an welcher sich die Gemeinderäthe ZuZel, Lenke, Turk, Profenc.Kozal und Dr. Stare betheiligten. Gemeinberath ZuZel trat für die Herstellung von Ziegeldächern ein, doch müsse die Union-Vaugesellschast mindestens eine dreijährige Garantie leisten und einen detaillierten Kostenvoranschlag vorlegen. Nachdem noch Äaurath Duffi ausgeführt hatte, dass die Arbeiten während der Schießübungen des hiesigen Artillerieregimentes in Gurkfeld und während der Manöoerzeit durchgeführt werden müssen, wurde der Antrag des Stadtmagistrates mit dem Zusahantrage des Gemeinberathe« ZuZel zum Beschlusse erhoben. Vaurath Duffs berichtete weiters, dass im Augmentations-Magazin die schadhast gewordenen Holzböden durch Betonböden zu ersetzen seien. Ueber Wunsch der Militärbehörde wären die herzustellenden Vetonböden mit einer entsprechenden Nsphaltschichte zu überdecken. Die Kosten für diefe Herstellungen würben fich auf circa 2000 K belaufen. Der Antrag des Ttadtmagistrates wurde ohne Widerrede angenommen. Gemeinderath Dlmnil berichtete namens der Schulsection über die Mängel der Heizanlage in der hiesigen Oberrealfchule. Die Zusage der lrainischen Spar--asse, dass die Heizanlage einer gründlichen Reparatur unterzogen werben solle, wurde zur Kenntnis genommen. In der hierauf folgenden geHelmen Sitzung wurden mehrere Perfonalangelegenheiten der Erledigung zugeführt. — (Grundsteuer.Eatafter.) Aus Anlas« einer Anfrage hat das l. l. Finanzministerium aufmerkfam gemacht, dass die Berechnung der Vergütungslosten für die Anfertigung von Abfchriftcn der Grundbesihbügen nach Post-Nr. 12 des im Jahre 1895 festgesetzten Tarifes ohne Unterscheidung, ob die Bestellung einer Partei nur einen Besitzbogen oder mehrere solche umfasst, nach der Gesammtzahl der Parcellen, welche die in Abschrift gc-nommenen Besihbogen enthalten, und zwar hinsichtlich einer jeden Catastralgemeinde abgesondert stattzufinden hat. Hiernach ist die-Grundtaxe (bis einschließlich zehn Parcellen 60 l,) nur einmal in Rechnung zu ziehen. Wenn daher beispielsweise für eine Partei die Abschrist-nahme fämmtlicher Grundbesihbogen einer 1500 Parcellen enthaltenden Gemeinde beforgt wird, fo beziffern sich die Vergütungslosten auf 60 li -s. 2980 l, — 30 k 40 Ii. In gleicher Weife sind auch die unter Post-Nr. 13 des erwähnten Tarifes enthaltenen Ansätze, betreffend die Vergütung für die Ausfertigung von Auszügen au« den Grundbesihbogeu einer Gemeinde, anzuwenden. Demnach stellt sich die Vergütung für die Ausfertigung von i,n ganzen zwölf Parcellen umfassenden Auszügen au« zw.i oder mehreren Grundbesihbogen einer und derselben Gemeinde aus 80 > 6 — 86 k. —o. — (Die Hauptversammlung berFrauen-ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulverein«) fand am 30. v. M. unter dem Vorsitze b.r Frau Ninla Luck mann (in Vertretung der lranlheits-halber verhinderten Frau Therese Maurer) statt. Frau Schriftführerin Alba Hintner verlas den von ihr ver-fassten Jahresbericht, der unter anderem Folgendes w-sagt: Der Ausschuss war unablässig bemüht, alles, was die Arbeit des Vereines aus dem Gebiete der Schule in früheren Jahren geschaffen, ungeschmälert zu erhalten und vieles zu vervollkommnen. Gestorben sind fünf Mitglieder (vier Frauen und ein Fräulein). Trotzdem verblieb in-folge Beitritte« neuer Mitglieder die Mitglieoerzahl aus gleicher Höhe (337). Der Stand aller der Ortsgruppe nahestehenden Schulen und Unterrichtsanstallen ist der denkbar günstigste. Der unter der Leitung des Fräulein« Eugenie singer im Mahr'schen Gebäude befindliche Kindergarten wurde von nahezu 100 Kindern besucht, die dort den größten Theil des Taa.es Aufficht und Ve-schWgung fanden. Dfchlb, war auch h'„?s elm Ml« dungsstätte für angehende Kindergärtnerinnen, denn fünf Kandidatinnen haben ihre staatliche Prüfung mit sehr gutem Erfolge abgelegt. Mit Hilfe der lrainischen Spar-casse wurde die Altersversorgung des Fräuleins Singer sowie die Gehaltsaufbesserung der zweiten Hilfskraft, des Fräuleins Böhm, erfolgreich durchgeführt. Auch zu der Christbaumfeier hat die kram. Sparcasse 500 li gespendet. Dem kürzlich verschiedenen lais. Rathe Ferdinand Mahr hat die Ortsgruppe einen Kranz gewidmet — Die Knllbenvollsschule unter Leitung des Herrn Oberlehrers Adolf Weinlich erfreute fich eines vortrefflichen Rufes; dieselbe ward von nahezu 200 Schülern besucht. — Die Unterrichtserfolge an der Deutschen Fortbildungsschule im Institute Huth sind die besten; die Schülerinnenzahl wächst von Jahr zu Jahr. Bereits absolvierte Zöglinge befinden sich in verschiedenen Stellungen als Erzieherinnen, Eomptoiriftinnen lc. — Laut de« hieraus von der Zahl-meisterin, Frau Mary Götz, vorgetragenen Eassaberichtes betrugen die Einnahmen, inclusive der Milgliederbeiträge und der Spenden (darunter jene der deutschen Landtags-Abgeordneten in der Höhe von 60 X), II92X. Ab-züglich von 53 X für verschiedene kleinere Auslagen, wurden 1139 X an den Hauptverrin in Wien abgeführt. — Die Neuwahl des Ausschusses ergab folgendes Resultat: Obmännin Frau Therese Maurer, Stellvertreterin Frau Ninla Luckmann. Schriftführerin Frau Alba Hlntner, Stellvertreterin Fräulein Ida Zchiebl (an Stelle des von ihrem Posten zurückgetretenen Fräulein Maja Vamberg). Zahlmeisterin Frau Mary Göh, Vlelloertreterin Frau Melanie Luckmann. — («Almanach der l. l. österreichischen Staatsbahnen») Der Almanach der l. l. öfter-reichischen Slaatsbahnen, XXl. Jahrgang, ist soeben er-schienen. Vermöge seines reichen, instruction, alle Zweige des Staatsbahn-Organismus umfassenden Inhaltes wird der Almanach nicht nur von den Organen der öfter« relchischen Staatsbahnverwaltung zu dienstlichen Zweckn allgemein benutzt, sondern auch von Interessenten der Staatsbahnen als ein unentbehrliches Nachschlagebuch verwendet. Das Jahrbuch enthält einen vollständigen Schematismus der Staatsbeamten be« Eisenbahn-Ministeriums und seiner Hilfsorgane, bann des Staats» eisenbahn - Personal« des Central- und Elecutivdienste«, gruppiert nach Dienstclassen, Domicil und Verwendung. In seinem allgemeinen Theile find die Staatsbehörden für das Eisenbahnwesen, die Versorgungs- und Wohlthätigkeit« - Institute, Stiftungen, die Tabellen über das Pensions- und Provisionsnormale, die Gtreckeneinlheilung nach Direclions-Vezirlen, Vahnerhaltungs-Vectionen, Heizhäuser lc, ein alphabetisches Stationsverzeichnis, Personal-standes-Tabellen, allgemeine Daten über Eisenbahnen und Schiffahrt in Oesterreich-Ungarn, Stempel-, Münzen-, Maß- und Gewichtstabellen, ein Kalenbarium, ein Bezugsquellen-Register lc. lc. angeführt. — (ZumViehverlehre.) Die königl. Landesregierung in Ngram hat das wegen Bestandes der Schweinepest gegen die Gemeinden St. Gregor, Groß» laschitz, Luzarje und Reifnih, bann gegen die Stadt Vurkfeld erlassene Verbot der Einfuhr von Vorstenthieren nach Kroatien und Slavonien wieder aufgehoben. — o. .*, (Verhaftung,) Am 17. v. M kamen zwei Burschen zu dem Photographen Julius Müller, Millosit» Straße Nr. 6. und liehen sich photographieren. Der Photo« graph lieh den beiden einen goldenen Vrillantring im Wert« von 500 3, welchen fie während des Photographieren« an den Finger steckten. Nach der Aufnahme entfernter fich die beiden Burschen, ohne den Ring zurückzustellen Auch der Photograph vergaß den Ring zurückzuverlangen Es vergiengen 14 Tage, und leiner von den Vurschei meldete sich mit dem Ringe und kam auch nicht um di, Photographien. Am Sonntag eruierte nun ein Sicherheit« Wachmann auf Grund der gegebenen Personsbeschreibu l, unter den Burschen, die sich an Sonntagen vor be Franclscanerlirche aufstellen, einen der Burschen, die si l t. Staatsbahn, s. Gemahlin, Villach. Verstorbene. 7 M) ^"' 2' Juli. Maria Giosrlj, Stadlwachmannstochter, / Monate, Kralaurrdamm 10, Lungenentzündung. — Pauline ^trovclc, Näherin, Gradaschzagasse 6. Tuberculose. Im Clvilfpitalt. Am 29. Juni. Anton Solar, Schuhmachergehilfe, 43 I., ttyclroc«pll»lu3 u.le». ^lcoliol. ckron. Meteorologische Beobachtungen in ijaibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. ff ^v « 3. ^llTN^ ^8 ^^ SÄ. mähig heiter ^ » » Ab. 732-3 22 8 windstill heiter ^ l?U.Mg. ,?82h i9-^ O.schwach > heilet > 0 0 Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur 23 «°, slol-Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Kchriften-und Wclppennrcclerei °uf GlaS. holz und Blech. Künstlerische Ausführung, billigste 3."''l bei UrUdev Vberl. «aibach, Franciscanergasse. ^uswartlge Auftrüge gegen Nachnahme. (838) 11-4 Wlw!l.il.!l.llmlzl8M-llzi1el,. Wabstab 1: ?b 0(X) P^2 per Nlatl b0 lr.. in Taschensormal aus Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u.Kleinmayr H Jed. Hambergs ßuchhandlung in taibach. Iur Photographie sür Amateure: Auerlannt vor» zügliche photographijchc Salon» und ReiscUpparate. neue unübertroffene Moment'Hand-Apparale wie alle photographischrn Bedarfs' Arlilel bei A. Moll, l, u. l. Hoflieferant, Wien, T»chl°ubcn <). Pholographifche Manufaclur gegründet 1854. 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K 18.871 98 Angelegte Ueberschüsse....... » 793.173 60 Darlehen.............. » 1,942.568' — Hückzuerstattende Ausgaben..... » 620 87 Inventar.............. » 957-90 Rückständige Zinsen vom 31. Dec. 1899 > 23.944 OG Passiva: Antheile........... » 28.364 — Reseivefond............ • 46.471 08 Einlagen.............. » 2,665.130-63 Passivzinsen............ » 9.038-36 Geldumsatz.......... » 4,452.265 bi Verwaltete Summe...... > 2,775.135-51 £S Eisenhaltiger Wein des Apothekers G.Piccoii in Laibach Hoflieferanten Seiner Heiligkeit des Papstes J^* enthält 90mal mehr Eisen als andere durch Reclame unverdient renommierte China-Eisenweine, welche oft nicht mehr Eisen enthalten als jeder billige Tischwein. Infolgedessen grösste Garantie für die Wirksamkeit des Weines bei blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwächten Personen sowie bei blassen, kranklichen und schmaohtigen Kindern. (2521; 1 Erhältlich in Flaschen zu '/i Liter ä 2 Kronen Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. H SRarte Xeu gibt im eigenen uitb im Wanten I H ifyrn Ütinber %oW, g-rorj, ^p^atttt unb 9Ri&i I ^M allrn $ern>anbten, j'yrfiniben unb ißrfantttoti bis I H ^ödift brtrübrnbe iJiad^Mctjt Don betn £>i:ijd)nbfH ibrf^ I H innigftgeliebten So^nc-3, bejiD. lürubriö, t>d .^errn I I i^arl Diu I H &6m& ber höfjeren Jorftjdjule in ^äfinicfa. I ¦fl itWtiBfircben I H iuflrt)fr am 30. 3utü abenb^ beim iüabni Der- I ¦ unglücft ist. I H 3)ie iiiidje bf$ so Dlö^lic^ and biejem lieben I H 9U>berujrneu luivb Don 2Häb,nfcl) - %Ueitifir^en Ijieljer I H tiad) i^enmarfil in Dberlrain uborfiil^rt nnD in ber I H t^amiliengrnft ^iir lebten tiiutyt brigeje^t. I H Die tyeil. Geelenmrfjcu tperben in ber Riesigen I H ^farrftidje gelesen loerben. I ¦ ^fumarftl, 2.3ult 1900. I H (Oefonbrrc ^artr tttrbtn itidit au^grgcüeii. strati} • I ¦ i^riiDcu u»crDtii tiaittcuö alißtlcljiit.) I PSbIbHbHHbHbBbHHbHbHbIbBbBB siffersichcr. wird unter Nachweisung der bisherigen Verwendung bei der k. k. End enz haltuog des Grundsteuer-Citasters in Nas sen-fusi gegeu ein Taggeld von 2 K 40 h so fort aufgenommen. K. k. Evideiihaltung des Grundsteuer-Catasters. Nassenfufl, 25. Juni 1900. (:ö65) Cepernlö m. p. Unwiderruflich bis zum 20. Juli 1900 werden (2567) 7—1 Petorsdamm Nr. 2 von Mittwoch, 4. Juli, an wegen Raummangel im Ueber- siedlungslocale alle Arten von Manufacturwaren zu jedem äussersten Preise verkauft. Hochachtend C< Schumi & Comp. „Zur Neuen Fabrik" Wienerstrasse 6 Petersdamm 2. Eine größere, leistungsfähige (2568) BlectaliallaBöfl-Falirit In Deutichland (Specialität: fein deco-rierte Thee-, Biscuit- und Cacaodosen sowie Placate) aaoht sofort tüchtigen Vertreter. Offerten unter Chiffre an Ha&sensteln & Vogler, A.-Q., Lelpilff. Course an der Wiener Börse vom 3. Juli 1909. »««dm oücelln Courebate »i« nollerltn «lourlt vrlNeben Nck ln »ronsiiwädlunn, DI, N°.. Vsld Na« Vo« «tante »nr Zahlung übernomment Elstnb.Pr»«.» Obli»«tlo»tn. Gllfabtthbahn «OU u. 8000 Vl. 4«/, ab ll)°/,...... ll»'»z N» - »lUabethbahn, 40N u. »000 Vl. 4«/......... 1l54U1lN4U Fran,I°!es V., ««. l»»4. (d!v. Lt,) Eilb,. 4°/,..... W?b 9? »b «llüzllche l»llll.l!ub«,l«'lUahn, (bit>. Lt.) Ellb, 4»/, ... 9« ,!. 9? «5 «lliorlbtrgn «ahn. dto. Kchantiegal'Nblol-Oblig. . s» — 9« 7b dt°.«rim..«.kl(>ull.-»lX)»r. lb»- ib»- bto. dto. K bnsl.«»lw»r. lb»—<5»^ Thc!b 4°/, ungai. «ru»dentl.»0bliz, 90 bU 91 üU 4°/, ll«»t. «nd flavon. betlo « «> yz «! Hnde« öffentl. Hnlehen. l»°/, Do,»aU'U«..Unlelht l»7» . il» «> —— »nl»l)tn »et Etabl »orz . . — — — - «nley«n d. Vtabt Men . . . .... 9440 9K-- Vlil!tb«l».«nlthtn, veiloib. b°/, 1«) — 100 »l »°/. lttolntl Uanbf».«»Ich,n . 97 » — - «tld Ware Psandbrles» »ll. «obcr. »llgsstinzoI.verl^,, 94 »0 95 »0 N,.0s«err,La»t»s»H>,P.'«nst.4»/, 9« «u 9? l0 oeft.'nn«. Uanl 40>/»iähr. «ll. 4°/,......... 98 50 99 i^0 dto. dto, «Ml, «ll. 4°/, . 9» 50 99'bU Tpa«aNe.1.l>st.,«0I.,d«l.4»/<, 9»?l> 997» Zls»nl>ahn.priorilzl,' PbligaUonen. sserbinanb« Norbbal,« «m. l»8» 97 0U 9« 40 Oestrrr. Nordlvestblll,» . . . l««l U0 «0? «o Ltaatlbal,»....... 40U — 4l» — Lübbayn K »»/«v«,. I«nn,'Iul« »,8 «5 »»l» ,i» dto. k b°/„...... — — 11» 50 Ung.^ollz. «ahn..... 10» »', 104 »b 4°/, Unl»rll»iner »»hnen . . »9 b0 100 - Divers» Los» (per Ltilck). »erzln«tche L»lt. »°/» Vodfnsrebit.liole 4«/,D,nau Dampsich. i«»ll. . . — — —- b°/, Donau'l»ezuI..L°ll . . . »51 »54'— Uuverz«»»licht Uosl. «ubap.Vasillca (Domboli) 5 - I«d»«Io!t 10U fl...... »üü'— »88 - IIary.iz°l« 4U ll. VN- . . . 1»9 75 1»0 75 oitnn i!o»» — 18» 50 «,tht»»ieuz,0lft,»el,v..1oll. 41 50 4ü 50 ., ,, un«. „ „ 5sl. »0— »I- «udolph.Lole 10 »l..... 88 50 «5-5" 3»l!» Uoit 40 N...... 175 «5 17? »5 b«.<««nol».lzlllt 40 sl. . . . 18» — 18b - W»lbstcln°l:°!t »0 fl..... 178-— — - »«»inst ch. b. »»/» Pl,.8il»uN»>. b. vobtNtrebiUmst.. «tnl. 1889 50— 5»- i!,«l»chel üofe...... 4? 50 49 50 »elb »»« «eilen. tzlan»porl»Vnt«l' ««hmungen. »ulstzlepl. «!>enb, 500 sl. . »070 »075 «au» u. Uttrlft,,-»?«. f. ftübt. tztrahsnb, in Wien M. X . 804 — 30N — >l». dlo, blo. Ilt, Ü . . «»7 — Li»» — vütlm. «orbblll»n «50 st. . . 4»7 — 4»0'— «ujchtiehrlldel Eil. 500 fl, »Vl. «>9<» »,ll> dlo, dto. llit, U) »<>U fl, , l13l ll»? Dou»u ' Dampi!cl»!ffayrt«. O,!,. Otslerr.. 5l«, sl, «M, . .?!.» — ?«»-Du« Vobenbach,-r «,.«, 400 Kr. l»«»ü — N(»l> -lfeidln»nd«'No7l>b. l0UUfl. 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