LmlmcherZeittMH. ^»K A». Donnerstag a„» 4. März »838. Die Vii»,i-!'v ^it.mi" trsckcint »lit Ansncilune d.>r Gcmn- uno ,7cicrtaqc, i^glich, und kosts, s«,,,,,^ h,« Beilaqc» im Oomftloir ganzjährig ll ft., halbjährig 5 ft. 30 kr., mit q'.n>'ll'jährlz " a. ^ °>c 6>mc,In>.g in'., H.,.z ,1no halbjährig !i<> kr. >ml,r z» cntr.cht^ Mit der P. st portofrei ^au s^ >V m.tcr ltrcu.l'n.d n'>o q^rnckt^r '.'lorcssc 15 ss. l.all'iahrlq 7 ss 3N kr. ^. I>.sc r l i o >. ^^ .b n h r jnr ei»c 2p.'.ltc»zcilc oder den Naum dcrsrlde». ist für einmaligt äin^, tt,„, ^'fr fnr ,weim>iliic ^ kr., fnr ^rci.n.ili^ .» kr. ^. M. n. ,. w^ Zn ^cs,n Gcb.ihrcn ist umch dcr Inscrtion^Üämvcl M'. <5 kr. für emc jedc^m^iqe Einschaltung hix^u j„ rechne... IniVrate l'is >2 ZcUcn loltcn l ü. i.) lr. s»r 3 Mal. > fl, 2st fr. fur 2 Mal n.tt 55 lr. fnr l Mal (mit 7»,bcanff deS Iuscrtim^stä.nPelS). ^ _________ <3^e. k. k. Apostolische Majestät lmben nnl Aller« höckster Entschließung vom 23. Februar d. I. den gleichzeitig systcmisirtcn wirkliche!, GeneralsonslilZ» Posten in Tunis dcm bisherigen Honorar > General» Konsul daselbst. Kaspar Mcrlato, allergnädigst zu verleihen geruht. ^_________ Se k k. Apostolische Majestät habcu mit Aller, höchster Entschließung vom 2^,. Febrnar d. I^ den Domherrn des Vcszprimer Domkapitels und alier Archioiakon Franz von Bogcha. zmn Titular. Abte U. ^l. Virgin!« in ^lo5 ^^«umlnc I i'ium l'«»n lium ll^ «<>.l^ «<„ .Vp-UIlslilvl, nnd den Domherrn desselben Kapitels. Papüer Archidiakon und Doktor der Theologie. Sigismnnd Kovats. zum Abte «. ?<>lri cl<> Ü0(ll'0l.l! .>l0nn.^or allergnädigst zu crnen< ueu geruht. Der Minister des Innern hat den ersten Dc> legationskommissär Vortolo Nobile Ninaldi und den lil'!uloi-(! j»ll)V!N(.'!i,,„ Krri^koin< missär zweiter Klasse und den Bezirkamts.Ap'iuirtcn Karl Werner zum Kreiskommissär dritter Klasse i» Mähren ernannt. Der Minister des Innern hat im Einverständnisse mit dcm Iustizministcr den Gerichts'Adjunkten Franz Zdünsli zum Bezirkamts »Adjunkten im Krakauer Verwallungsgebiete ernannt. Der Minister dcs Innern hat im Ei"verstä'nd< inssc mit dem Iustizministcr dcn 'Kreiögcrichtsadjnnk' ten Ferdinand Wanitschkc zum Bezirkamts «A?< juuktcn in Viäbren ernannt. Der Instizministcr hat die bei dem serbisch «da« natcr Ober > Landesgerichte erledigte Natbsckrctärsstellc dcm Nathssckrelär dcg Krcisgerichtes Zombor. Hugo v. Colerns, verliehen. Die schwursterichtliche Verhandlung nber das Attentat v. R4. Jänner in ^ftaris. saa,-^'" ?u ^""k" ltch die Thore dcs Gerichts' "" ^" """" "Ue Pläne von den mil T bü 7'de. ^^'""" ^'"onen besept. Von A'adl Sessel ^. ^""'racrichtbofcs st„wen eine ? "^"' Zahnen. Ec trägt den Kopf sehr in Nube ", ""b l'^t häufig seinen Vlick mit größter "l>er die Versammlung hingehen. Or trägt ci> nen schwarzen Ucbe'.rock. schwarze Handschuhe und cmc Kravalte von der nämlichen Farbe, über die seiu .Vemdkmgcu bcrabgeschlagcn ist. Sein Akzent ist sehr ltallciuuh. v. Nudio. 26 Jahre a!t. hat einen sehr euer» g',chcn und dicken Kopf; ssin Haarwuchs ist sehr stark, die Farbe schwarz. Er trägt einen Schnnrr. nnd Kmnbart. Der untere Theil des Gesichtes ist fängt, kurz geschnitten. Sein Gesicht, das einen höchst energischen Au^rnck hat. ist sehr erregbar. Er träa» deu Kopf in dic Höhe. Er ist ichwarz gekleidet l> hat einen Paletot und cinen Uebcrrock an); seilic Kleider sind ganz neu. Nachdem der Präsident an dic vier Angeklagten die üblichen Fragen, nach Namen. Stand und Gc> burtsort gestellt hatte, wurde in einem dcsonderrn Saale und in Gegenwart der Angeklagten zur Zic» hung der Geschworenen geschritten. Hierauf wurde der Anklageakt vorgetragen und dann zur namenlli. chcn Anfrusung der Zeugen gcschtittcn. deren Zahl vierzig ist. Nachdem Letztere entfernt worden, schritt der Präsident zum Verhöre der Angeklagten. Der Angeklagte Gomez wurde zuerst vernommen. Gomcz erklärt, daß Picri ihn unlcr einem fal» scheu Namen nnd mit einen, falschen Paß ucrschcu .nach ParlS gebracht habe. Die politische Mci.mng Plcriö will cr nicht gekannt haben. Ihm znfolac handelte es sich um einen Pl.iy. oeu ihm Picri in Paris verschaffen wollte. In Paris sei cr in Or« ums Dicustc getreten, hcchc aber keineswegs dessen Vorhaben gekannt. Dieser habe ihm mir am 14. manner Abends Die Vombe gegeben, ohne ihm zu sa. gen. welchen Gebrauch er davon machen solle. Im lcpten Augenblicke, als bercits der kaiserliche Wage,, lvor der großcn Oper angekommen sei, habe er ihm zugerufen, sie gegen den Wagen zu schleudern. Er habe geglaubt, ganz einfach einen Alt DcS Gehorsams zn begehen, deu cr seinem Herrn schuldig sei. Er , w,ll nicht die geringste Idee von der ungeheueren Wirkung der Vombc gehabt habcn. Der Revolver ren cr im Caft Vroggi niederlegte, erklärt er uou Orsiui erhalten zu haben, Anf die Vcmerknua ocö Präswntcu. daß seine Sprache wenig anfrichtig sci nnd ganz im Widcispruch mit sciucn Aussagen in der Vorunlelsnchung ,tchc. wo cr gesagt, daß man ihm ocn Plan zur Ermordung des Kaisers während des Ganges nach dcr Oper mitgetheilt habe, erwiederlc Gomez mit ziemlich dummer Miene, er habe nicht gclvnßl. daß es sich um die Ermordung des Kaisers handle. u. Nudio, dessen Verhör hierauf stalfcmd. saate auö. daß er von Bernard „ach Paris gesandt wor> dcn sei, um Orsim aufzusuchen. Dieser habe ihm gesagt, daß es dort etwaö zu tbuu gebe. In Par.s angekommen, habe cr Or„»i aufgesucht, r>cr ihm seine Pläne aiwerlraut l,abe. mdnu er chn zugleich gefragt, ob cr anf,ctne Milwirkung rechnen könne. Er (Nudio) habe diescö mcht abschlagen wollen, und zwar auö Eigenliebe. I" London habe mau ihn früher der Feigheit angeklagt, chn auch beschuldigt, ei» französi» scher Spion zu scm. und ihn deßhalb eines Tagcs mit einem Dolche schwcr verwundet. Durch seine Au> nähme dcs Anerbietens von i^lsini habe er sich in oc» Augen sciucr Landölcute uon den gegen ihn er» liodcncn Auklagcu rein waschen wollen. Was die Ansfuhrung des Attentats anbelangt, so erklärt Rndio. oaß er auf das Signal uon Orsu.i dic Vombc ac» schleudert habe; er habe sich herauf in ein Wirthe haus m der Nähe geflüchtet, um nicht von den Bruch. stücken dcr anderen Vombeu getroffen zu werden. Auf die Frage dcs Präsidenten, welche Snmme er für die Tl'eilnalime zur Auöfübrung dieses scheußlichen Verbrechens erhalten habe, erklärte Rudio. daß Bernard ihm in London 33(i Franken cingchän» digt habe. Der Präsident verböte nach Nudio Orsini, der etwas sehr pathetisch anftrat und die Nolle eines Ve< frcicrs von Italien annahm. Der Zweck aller Äe< mnhuugcn seines Lebens sei die Befreiung Italieus gewesen. Daun aus die völnischc Revollttion überge« hend. über die cr sich ziemlich breit auslicß. nahm cr Vczug auf dic römischc Expedition, um zll sagen, daß ihm dcr Gedanke gekommen sei, die Nolle eines Brutus zu spielen. Durch dcn Tod des Kaisers habe er zn einem Umsturz dcr Dinge in Frankreich und so zn riner Ncvolntio» in Italien gelangen wollen; dieses müsse erst frei gemacht werden, ehe man eut» scheide" könne, ob es die republikanische Negieruugs» form annehmen solle oder nicht. Orsini überließ sich »kcinen persönlichen Bemerkungen. Was seine Mitau'» ^geklagten anbelangt, so will er nichts über dieselben sage». In einem Augcublicke des Zorns und als cr deren Geständnisse erfahren, liabe cr Dinge gesagt, die er zurücknehme. Er läuguet jedoch, daß er ciuc Vombc geworfcu habc. Er sci im Bcsiye von zweien gewesen. Die eine derselben habe er aber an der Oper einem anderen Italiener gegeben, der ihn dort erwartet habc, dessen Namen cr aber nicht angeben wolle. Dieser habc die Vombc geschlendert. Von dcn Bruchstücken derselben getroffen. habc er die sei« nige uicht wcrfen können uud cr l>abc sie deßhalb in dcr Straße niedergelegt. — Nndio und Gomez, vom Präsidenten befragt. ob sie ciuen ihrer Landslcutc in der Nähe Orsmi'ö bemerkt hätten. ucrnciiicn es. worauf Letzterer bemerkt, daß dieses kein Erstaunen crrc< s>cn könne, da sie mit sich selbst hinlänglich bcschäf» liat gewesen seien. Dcr Präsident errinuert blik erworben, zu welcher Zeit ihn Mazzini nach An« coua und Imola als Kommissär gesandt habe. Seiuc Theilnahme am Attentat läugntt er vollständig. Er habc Birmingham nur wegen Famllicuangelcgrnhclteu verlasse» und sich nach Paris liegclien. Seine Haupt» absicht sei gcwcsen. seinen Sohn zu besuche,,. Der Präsident erinnert ihn daran, daß er in dcr Vorun» lcrsuchun.1 ausgesagt, cr l>be die Absicht gehabt, mit Alsopp (Orsini) eine Verabredung wegen des Ankaufs vou Bomben zn treffen, die cr in Italien babe in Anwendung bringen woltcn. Pieri läugnet dieses jeßt. Ueber die Bombe, die man bei ihm gefunden, und seine Anwesenheit bei der Oper einige Minuten uor ocnl Attentate, gibt er folgende Erkläru»a/n: Orsini, dcr angeblich eine Haussuchung befürchtete, habc ihn gcbctc». ihm eine seiner Voml'cn aufzubewahren. Er babc diese Bitte uicht abschlage» wollen und dic Bombe mit sich genommen, ohne nur einmal zu wissen, »voraus sie zusammengesetzt gewesen sei. Zu« gleich habe ihm Orsini ein Ncndezuous in einem Eafö chantant auf deu Boulevards gegeben. Da cr uicht rccht gewußt habe. wo dasselbe liege, so sei er die Boulevards cntlaug gegangen. Au der großcu Oper angekommen, sci er sehr erstaunt gewcsc». daß diese festlich erleuchtet gewesen sei, Er habe sich darnach erkundigt uud es sei in diesem Augenblicke gewesen, '^o mau ihu verhaftet habe. Auf die Frage dcs Präsidenten erklärte Nudio. daß Picri rccht gut gewußt habe. wozu die Bomben verwandt werden soliteu. Orsini dagegen will uiäitö darüber sagcu; er beschränkt sich darauf, zn erwicoerl», daß er sciue Mitangeklagte« uicht Lügen straft» mervc. so« selbst weuu cr Grund dazu babei: sollte. Nach 'dcm Verhör Picri's sprach sich dcr Präsent luetisch gc> gen die Feigheit der Verschwörer auS, tmü sic nicht einmalzum Eiugcständuiß ihres Verbrechens den Millh batten und jetzt, nachdem fie doch ciiicii allgcuieinell Aufstand hätten errcgen wollen, nut allerlei Ausrede» sich hiuauö;uhclfeu versiichlen. Picri. sagte Herr De« langle. lst seiueu» früher«,-» ^ebeusivaiwel »iel,t untreu geworden. Er ist schou wcgcu erwieseueu Dicbstahls bestraft worden, was er aber läugntte. Es wuroc uoch ein weiteres Sündcuregisler Picri's verlese», welches schimpfliche und zum Theil blutige Haudlun» gen aufzählte.- „Dieß ist der Mann", bemerkte Herr Dcl.inglc auf Pieri deutend, „welcher Europa Napo> Irons berauben wollte." Das Verböc der Angcklagtcu dauerte bis gegen 4 Uhr. Nach einer kurzen Pause schritt der Präsident zum verhör der Zcugcu. Ein großer Theil derselben, Nleisteus Stadtsergeauteu. stallen Bericht über lic Er« eignissc au der Oper ab, g.oiz in Uebcrciustl'mmung mit den, bcrcils mitgethcillcn Auklagcakt. Iulcicssaut sind die Erklärungel, dcr Waffenschmiede Devismc lind Carou. welche bekanntlich eine der Bomben untersuch ten. Sie enthielt 130 Grammes Kuallsilber, lvelchcs einer Kraft von 200 — 300 Pfund Pulver cntsplicht. Hr. D. Taroieu stattete Bericht über die Todten »nd Vcrwllndeteu ab. Die Sitzuug wurde etwas nach ^ Uhr aufgehoben. In der Sitzung vom 26. Februar wurde das Zeugeuuerhör zu Ende gebracht, worauf der Geucral-Prokurator in seinem Ncquisitorium vor Allem fest» stellte, daß ein Komplot geschmiedet worden m't> ciu Attentat gegen das i.'ebeu des Kaisers und der Kai-, serin stattgcfuuc'en habe, desscn Urheber mau hier vor Augen habe. Er erinuerte, wie dieselben geäußert hatten, „den Kaiser lödteu zu wollen uud wenn ei» ganzes Stadtviertel dabei vcruichtct werden müßte" ; er bemerkte, das Komplot sei in England aua,espou> neu worden, „i m Schatten jener s ch ü tz r n-dcu Gesetze, die gegen unscre Sitten, unseren Geist, unsere Institutionen anzustoßen scheinen und über die ich nichts sageu will, weil sie dock znletzt die Gesetze eines großen Volkes sind." Er schilderte das Vorleben dcr Angeklagteil uud wies uach. daß sie Meuchler seien; er ging auf die Dclails der Art und Weise ciu, in dcr sie sich die Wurfgeschosse verschafft hatten, und hob schließlich hervor, wie selbst im FaUe des Gelingens ihrer Missethat die kliisrrli» chen Institutionell uud die kaiserliche Dynastie weite» rcn Bestand gehabt habeu würden. Während des Nequisitoriums, das an 7 Viertel» stuudeu ballerte, bekliudeten die Angcklagtcu die glöijte Ruhe. Orsiui lächelte von Zeit zu Zcit. Pienzeigic wie schou früher ciuc etwas hochmülhige Haltung die mit der Sorgfalt, mit welcher er alle gcgcn ihn vorgebrachten Anklagepunktc diskutirt, nicht recht stim. men will. Rudio blieb ebenfalls sehr ruhig. Gomez schiru einer il'u gar uicht angchcudcil Debate be,;», wohnen. Alis seiner Haltung, wie aus seineu Zügen sprach die vollkommenste Ruhe. Man bemerkte, daß cr mit den neben ihn gestellten Gendarmen lächelnd plauderte. Die Sitznng würbe uach dem Rcquisitorium für eine halbe Sluude nulcrbrochcn und sodann wieder aufgenommen, Oesterreich. Wien, 2. März. Se. Majestät der Kaiser Fer> dinand haben zur inneren Ausstattung der Kirche in Nllsevo 200 st. zu widmen geruht, — Ilire k. Hoheiten dcr durchlauchtigste Herr Erzherzog Gencralgouvcrucur Ferdiuaud Mar uud die durchlauchtigste Erzherzogin Charlotte haben zu Gunsten dcr Armen in Ehioggia je 3000 ^'., ferner zum Ausbau dcr Kirche von Asiago je 300 ^. und Ihre k. Hohcil die Fran Erzdcrzogiu noch iuöbcson derc ^00 i,'. zum Wiederaufbau dcr Kirche von ri< sicra (Bezirk Viccnza) gespendet. Tricst, 24. Februar. Ans Afrika ist dic be^ trübcildc Kunde hicr angelangt, daß rie österreichischen Reisenden daselbst, worlinter dcr wackere Koroetteu. Kapitän Herr Teaclhoff. in die Hände eines wiloen Volksstammes gerathen sind, der dieselben nur gegen Enlrichluug eines ^ösegeldes wieder freilassen will. Sie haben viele Entbehrungen lind Beschwerden ans> zustehen, Deutschland. M ü u ch e u, 2ii. Februar. Verschiedene Blät> ter. schreibt mail dcr „Mg. Ztg.". bringen wieder« l)olt und bestimmtestcr Weise die Nachricht, daß Kai' scr ^'oliis Napoleon dis Mitte des nächsten Monats znm Besuch hicr riulrcffcu werde uud daß zum Em-pfaug Sr. Majestät bereits Vorbcrcilungcu hier ge> troffen würden. Diese Nachricht ist aber in beider Beziehung unbegründet. Ein Besuch des Kaisers in Ml'mchcu'ist allerdings, uud zwar schon scit uorig.m Jahr in Aussicht gestellt, derselbe wird ^er. so weit zur Zeit bestimmt, jedenfalls nicht vor Mitte des Sommers zu erwarten scin. — Die preußischen Krousyndici habcu ein bc« merkeuöiverthes Votllm abgegeben. Es war denscl' ben dic Frage zur Veanlworiung gestelll, ol' ein er< ledigtcs ^'chcu nach der Verfassung von Sr. Majestät dem Könige wieder vergeben werden dürfe. Das Gut» habeu ist vcrneiueuo misgcfalleu. — Die Vundcsoers.numlung hat einer telegra» pbischen Nachlicht zufolge den Ball der Eisenbahn» i)l'l>ei>,brücke bei Walosbut genehnligt und weiiere 30,000 fi. für die Wicdcrhcrstcllllng der durch die Maiüzer Plilver^ErpIosion beschädigten Mlliläi'gcbäudc bewilligt. Gleichzeitig wird aus Frankfurt dcr Tod des geistlichen Naldcs ?c, Hcriil Beda Weber gemeldet. — Aus Karlsruhe, 24. Februar. wirc> gemeldet: Vor wenigen Tageu sind mehrere cuangeli' sche Ehristcil, ibrc Zahl soll ltt scin, zu der katholischen Kirche übcrgetreteu, Italienische Staaten. i T,uriu. 2K. Februar. Neuerdings sollle Geinia der Schauplatz einer Verschwörung werde», wie sie nur die verruchteste Bosheit auszusinncn vermag und nur den naschen energischen Maßregeln dcr Behörden war es zu verdanken, wenn nicht wieder irgend ein unseliger Versuch zur AuSfl'chruug ge,nacht wurde. Das Ganze des Planes ist noch unklar lind scheint mir den Beholden bekannt zu sein. Die Verschwörung solttc in dcr Nacht dcö vergangene» 22, Februar zum 'Auöbruche kommcn nud wieoer sollten die GaMoten, pcs Vagno als Helfershelfer dienen, Man wollte ?as Arsenal stürmen, die Galeerensclaucu loslassen, die Eisenbahnen und Telegraphen zerstören, die Ge> fangcncn vom 29. Juni v. I, befreie» und die Stadt durch Absperrung der Haupiröhre zwischen der Stadt ui'.o dem Gasometer iu völligr Dunkcll'el! versehen. So versichern wcuigsteus Genueser Vlälter und wir! können nicht wlsjcn. >vic viel oder wie wenig Wah. res daran ist. Wabr ist, daß sowohl die Zivil» wie die Militärbehörden die lobcnswerlhcstc Thätigkeit snt-wickelten, um dießmal wcuigsteus jedem Ausführuugs-, weislich zlivorzilkommeu. Die Trlippeu wurdeu iu die ziaserncn konsi^nirt - die W^chlposteil verstärkt, das Sladlhans mit einer Kompagnie Nationalgardc be> setzt uud das Baguo streng bewacht. Iu dem Hafen wnrdc ciu unter amerikanischer Flagge eingrlaufeues Schiff, angeblich mit Waffen beladen, sofort mit Wachlbooteu umsleln llnd oie königl. sardinische Kriegs-Fregalte „Moozambauo" ihin zur Seile gelegt. Unter ocu neapolitanischen Emigranlen wurden zahlreiche VcsbnfNmgi'u vorgcnomlnc». Aber lücht dicsr unallf< hörlichcil Vcrschwörungsvclslichc al^iu sind es, »uclchc die Bevölkerung Geuna's iu stelcr Augst crl'^ltcu, son« dcril. und fast mehr uoch die graliscnhast sich mehren« den Mordanfälle und Beraubungen, welche in jcoer Nlichl in diesem oder dem anderen Theile Genua's vorkommen. Mail könnte glanbcn, diese Verbrechen sricn mit den polilischeu Verschwöruugspläucu gepaart, und gingen mit ihueu Hano iu Haild. um gclegent' lich di»' Unzufnrdcuheit ocr Bevölkerung zu bcuützcn. dcu,l das plötzliche Elscheinen dieser Räuberbande iu diesem Momcnlc linc? die Eigcnsci'liften der bisher Verhafteten splcchen iveuigstcus uicht sür das Gegen« th.il. Die Vcrhaftclcu sind sämmtlich Fremde und scheinen dnrchaus uicht dlirch die Armuth zu dicseil Verbrechen getrieben; dcun sie waren gilt mit Geld versehen, sehr elegant gekleidet, und zwei sogar mit Glanzsliefeln beschuht. — Uud damit Turin uicht in lethargische Rude uci sinke, so haben auch wir ciuc kleine Verschwörung erlebt. Iu dcr Militärakademie sollicn ein anderer Studicnplan und strcugcre Prü< fuugcu eiugcfül'rt wcrdcu. Auch ware» au dcr Kost der Zöglinge eiuigc allzu fastcnstrengc Schmälcrnnglu vorgenommen worden. Dieses veranlaßte dieselbe», ^ sich oahiu zu ocrabredcu. vom kommcudeu Morgen an gar nichts mehr zn thun. Dieses Vorhaben wurc>c dem Kommaudautcu l^cr Akadcuiie bekauut, u»ld cr ließ cilf dcr Rädelsführer aus den Betten holen und sie in die Gefängnisse der Zitadelle abführe». AIs die Zöglinge des andern Morgens eilf aus ihrer MiUc velschwuuden saden lind deren Schicksal erm!,-reu, verlaufe» sic Frcilassuug derselben, und als sie antreten sollteu, aulwortcleu sie auf die Kommando' worte ibrcr Offiziere mit Pfeifen und Hohir. Um die Orduung ivieder berzustelleu, mußleu ^iuicillruppen ausrücken nud erst als mau zum ^.'adeu dcr Gewehre schritt uud die jungen ^cu!c saheu, daß mau Ernst machte, fingen sie an zu gehorche» lind füglen sich der über sie verhängte» Untersuchung. Turiu. 27. Februar. Die iu dcr Mililäraka. dciuie vorgefallenen Unruhen habeu bewirkt, daß die» ses Institut auf ciuige Zcit geschlossen werocu mußte. Mau hat sich endlich überzeugt, daß die gauze Orga° uisiilioil derselben eine morsch'' lind faule war uud c,aß jene Stimmen im Rechte ware» , die schon seil Ial'reu ciu Einschreiten des Kricgsministeriums zn Guusteu einer Reorganisation der Akademie verlangt hatten. Das Institut wird wohl über einen Monat geschlossen bleibe» müssc» - währeud dieser Zeit sind die Zöglinge ins elterliche Haus oder in die Familien ilner Bekannten zurüekgekcblt. Von Genua hört mau noch immer nichtsTrölt. liches. Raub und Mord nimmt übcrhano und die Spaziergänger sinc» am bellen Tage nicht sicher, auf den Straßen oder Plätzen dcr Sladt angefallen. ver> wund et uud ihres Geldes beraub! ;u werden, Sc» ^cschiih es liu ?aufc des Nachlnilta.)s voin 24. d. wo auf dcr l'i„/x« kl. Nincmuo nud auf der I'u>/^l ^l)l'«l<', auf Ersterer ein i'audmanll scines Gel« des beraubt uud verwundet, alif letzterer eiil FleM' der ebenfalls seiner Börse beraubt wurde. Lentereiu kanl ein Soldat zu Hilfe, oer uiit dem Ba'ndilcu rang. bis es idm möglich wilrde, von seine»! Bayo»' net Gebrauch machen zu könneu, seinen Gegner z" vcrwlindeil und ihn so den herbeigekommcucu Gcl^' d'arimn übergeben zu können. Die Natioualgarde dat die Wache der inneren Stadllheilc übcrnoiumcil. wah' rcud die l!iuientruppen, die Geusd'armeric. dic Poli' zeisoldatt-n uud die übrigen Agenten dcr öffeutlichc» Sicherheit die cntfe'.utlieu Sladttheile durchstreifen. (Triest. Ztg,) Frankreich. — Die Stunde dcr Süduuug für das Verbtt' ehe» vom 14. Jänner uabel heran. Der Pro;eN ill beendigt, das Urlbcil gefällt. Ueber Orsiui, de Ruvio und Pieri ist die furchtbarste Strafe verhängt, welche der peinliche Co^e? in Franreich kennt — dic Strafe der Vatcrniörocr. Nach den Artikeln 13 mid 303 des ('<> Gefängnisse von 3a Noquette. dem letzten Anfentballs' orte der für das Messer der Guillotine bestimmte» Unglücklichen gebracht wurden. Dcr Hiurichtungsplah wird nach dicsem Gefä'nguissc genannt nnd liegt <>' der N'äbe der Barriere du Tr'»ue am äußersteu Ou^ des Faubourg Saint-Autoiue, Die Vollziehung des Urlbeils muß schon i» den nächsten Tagen stattfinde»' (Presse-) — Der Advoklttcustand von Pn^ls yal ^"' Dcputalioi! an den kaiserlichen Prokurator ssM6^ um sich über dcu Gruuo zu c>cr Vcrhaftllug vou vi<"H Mitgliedern seiues Staubes Auskuuft zu verschaffe»^ Welche Autwoit die Deputation erhalten bat, darül'^ verlautet nichts, doch gilt als ausgemachte Sache, t^p der Grund Veroacht wegen Korrespondenz mit veill Auslliudc oder Thciluahme au gehrinicu Gesellschaft^' ist. Ein Theil der vielen Verhafteten ist indessen l'l' , reits wieder auf freie» Fuß gesetzt wordcu. « Belgien. « Der Staalsmiuister Delfosse ist nicht au ei»^« Gehir»läl>mung gestorben, sondern hat. wie die „^'« Ztg." sagt, in emeu, Ansalle nervöser AnfreglU'3'» nachdem er schon längere Zcit leidend gcwcsen, ^« aus dem zweiteu Stock seines Wobnbauses iu ve» > Hof gestürzt. Der Gesetzentwurf auf Vornahme del« Vcrfolgnngcn von Amtswegeu bei Beleidigungen cil>^'V wärtiger Souveraine ist vou dcr zweileu Kam>ue l mit iiuposanler Majorität genehnligt. l Großbritannien. .D P a r l a m e u ts - V e r ha n d l u » g e n von' " ' Februar. Das Oberhaus war drückend voll in <"!. sciuen Räuluen, und vor dein Parlameutsgcbäudc!^ man eine außerordentliche Mcuge eleganter EquiM , hallen. Das Pliblikum war auf die luiuistcricl', Erkläruugeu gespauut uud schien irgeuD eiuc cnt!» ^ ^ deude Nachricht zu erwarten. Die Pairs selber fa"" l sich spärlich ein. .. « ^ord ^yudl'llrst fragte den ^'ord Obcrrichtcr(O""., ^ bell), ob ihm uicht aufgefallen sei. was dcr Alt^^' General im Unlerhansc über das Gesetz i» Bezüö Ausländer geäußert haben soll'/ /' ^.'ord Eampbell sagt. es sei ihm nicht n>ll^,l. gefallcu. sondern sehr falsch llnd gefährlich ers^l'chl Jene Aeußerungen des Atlorncy'Geueral könutl'' ^'s ulir Englands Gesetzgebung vor den Augen 6^ ^l>' iu ein gehässiges ^icht stellen. sondern eine!" !^ ^ Thci! t-cr Bcvölkeruug — den Aliens nä'"^ ^cr< dcu Wahu beibringen , daß sie manches sch'^hcr ""' brcehcn ungestraft begehen dürftcu; er müsse?^' L^ Hicr bat Earl Grauville um's Ä)^' ,vicoel Caulpbcll behält sich vor, seil» Thema sp"'" aufzunehmen. ^ ill^' Earl Granvillc eröffnet darauf, daß -^,^ö «^ jestäl Minister iu Fols^c drsseu. was M ^Ml"^ ^"', eiueiu audcru Oll" begebcu hat, ihre ^."^^tl"^".? gereicht hätten; daß Ihre Majestät die»«' ^ ^eN'^ huldreich anzunchmeu geruht habe; daß ««3 der mit der Bildung cincs neuen Kabincts beanftragt ist. die Vertagung des Hanses bis Freitag Abends als zweckmäßig erachte. Die Minister würden nur bis zum Zustandekommen des ncncn Kabinels anf ihren Posten bleiben, (Hört!) Lord Malmcsbury macht der Gegenpartei einige loyale Komplimente; er habe sie stets als Männer von Ehre und Pflichtgefühl gekannt und daher nichts anderes als ihren Rücktritt erwartet. (Hört! hört!) Man werde ihn nicht tadeln, wenn er seine natürliche Freude darüber aussuche, daß seine Gcsinnungsge. ossen in den Na.h der Krone bermeu worden aber noch größer sei seine GenuMnung. ,agen zn könne». aß sich in den lehten Debatten kein Ton sakt.o.er Vitte et oder Feindschaft gemischt. >me denn ,e.ne P wä rend wei ereign.ßreich^r Perioden, >m rn,. Ache Krieg und im indischen AMand dcr R^e. rnng den loyalsten Veistand gele.ste d"be V ^ l'ört') Im Uebrigen bestätigt er Lord Granvilles ^^a'n.Pbcll sährt sodann fort. E^ den Zeimngcn. daß an einem andern Ort (»n Unter. l)m,se) folgende Aenßcr.n,g (dcS Attorney. General) fiel: «Nach dem englischen Gescy. glaube lch, kon> nen Flcmoüngl' l>icr zn Lande nen Unterthanen nicht thnn dürfe», und was vou ci> ucm geborneu britischen Unterthan Verbrechen wäre, dafür bleiben Ausländer hier ungestraft." Nu», das sci eine Entstellung. (Hört! liört!) In Bezug auf Handlungen, die im vereinigten Königreich begangen sind. kenne das Gesetz durchaus keiueu Unterschied zwischen geboruen britischen Unterthanen oder AnH. ländcrn, die vermöge idrcs Alifenwaits in England. Untcrtbaueu der Königin und Schillings des engli. scheu GeseheS sind. Aber wau.s ein Ausländer aus» wänö ei» Verbreche» beging und dann sich hicher begab, könne man ihm für das. was er in der Fremde verbrochen, hier nichts anhaben, weil dieß gegen das Völkerrecht wäre. Engländer stünden auch im Ans» lande nntcr englischer Gerichtsbarkeit, insofern man sie in England für jedes im Anslandc begangene Ver> gehen zur Rechenschaft ziehen könne. Der Ausländer komme von dem Augenblick, wo er den britischen Bo< den betrete, unter dieselbe Gerichtsbarkeit nnd für jedes hier begangene Vcrgehen. sei es Verschwörung oder waS immer, sei er eben so straffällig, wie wcun er im Herzen Londons geboren wäre. Was die „an> derswo" eingemachte Vill betrifft, so schaffe sie keine ucnc Kategorie von Verbrechen, „sondern ändere nur das Strafmaß" . und wäre sie als Amcndemeut des englischen Kodcr eingebracht lvordc» . so würde er sie bereitwilligst untcrsli'.pt h^e». (z^ cmpfah! jeder künf. tlgeu Rcgicvnng. die Mm^'evsch.vörnngs . Bill melier zn fördern und sei überzeugt, d«b sie den Vc.snmd Ihrer Lordschaflen erhalten werde. (Hörl! yö:t!) Der Lord'Kanzlcr glaubt, die Aeußerung dcö Al. lorney'Gci'.eral müsse falsch berichtet worden sei». Uu> möglich bleibe cö zwar. den geborueu Ausländer für ein auswärts begangenes Verbrechen zn strafen, außer so weit dieß kraft eines Anölieferungsverlrageö gc. schehcn könne. Dieß sei vcrmntl'lich Alles, was dcr Attorney General habe sagcn wollen, Lord Lyndbnrst schließ: fich den Ansichien des Lord Obervichtcrs au. Auch Lord Vrougbam, Lord Wcnslcydalc uud Lord St. Leonards — also alle Gcsctzeslords — erklären sich mit Lord Campbell's Auslegnng einverstanden. Im Unterhansc ist schon vor 4 Uhr eine linge« wohnliche Menge uon Mitgliedern versammelt. Mr. Roebuck überreicht eine Petition mit der Angabe, daß Mr. Isaak Vult, im Juli 18.'i6 einen korrupten Handel mit dem Rajah Ali Moorad Kha» oder dessen Agenten schloß, iudcm er gcgcn eine bc. Mmmte Geldslimmc sich verbindlich gemacht, die Sache des Najab, dem die ostindische Kompagnie sein Gebiet abgenommen hat. im Hanse der Gemeinen zu ver> scchtcn. Die Petition verlangt eine Untersuchung des So?d7i?n^' ^ M'. Roebuck will am Freitag einen '"über beantragen. st"llt aber für m'd Ä^Ü^^e.^'""' '"' '<' ^..ion '""ut. und d^'^n!.^^ Anklage fnr vc^ solle noch diesen M,^'u!u".7? """'lp>'- Mm, sct)cu . anstatt cinc o ch '', Hu^^-Comit. ''.- Haupt schwebeu zu lass n. Nach >!'" ^'"' l""em Theile 'sel>r leisten ^or.wH '^mt'^7^! duck die Molionsauzeigc zurück, da ein A»ssch.,L uon Neben Mitgliedern znr Untersuchung dcr Ankiaac ei. -llesetzt wird. ' " L^^" ^"lmcrstml legt die Korrespondenz fischen mif . ^'" ""^ ^" chloesischen Veoollmächtlgtcn ^eh bri,.v/" ^'"' ^s Hauses^ eben so cii,c Depesche von. W ^ Gesandten in Paris. Er macht darauf die. A. " ,^wsfnuugen über die Mioisterkrisis, wie Lord lnnville im Obcrhausc und schiel die Vertagung die m^''"^ ""' ^"'- l)"t!) Das Haus qenel'migt d^ ^"'t"gung und beschließt, daß die Ausschüsse in ^.Iwischeiizcit ilive Arbeiten fortseße» sollen. Mr. Bowyer fraqt. ob es wahr sei, daß dem Pater Sapetti. der sich .n,f kurze Zeit von Malta entfernt battc. bei dcr Rückkehr die Laudimg verwei» gcrt und daß derselbe ans einem R?gicrung?schlsf nach Italien geschickt wurde? Mr. Labouchcre erwiedert, es sei wahr. Pater Sapctti habe in Malta Unrnhen gegen den dortigen katholischen Vischof anznstiftcn gesucht. Der Gouver« nenr von Malta beside gleich dem von Gibraltar die Vollmacht, jeden Fremden summarisch aus der Kolonie zu verbannen. Telegraphische. Depeschen. Reapel. 2i). Februar. Durch ein königliches Dekret wlrd dcr Wirkungskreis dcr Eskomptekasse er-u/ eben'"" ermächtigt, Vorschüsse auf Waren i.'l'r,?M'.I'"'^ /'.^"-z. In der Depntirlenkammcr N^. . ^"'.?^ Kriegsminister wegen des ^e Di^li,">^"!'"""bemi. Lamarmora erklärte, st nach An ^lockert gewesen; das Schließen se. V ?w )""'.'a 'U'cr M,Iitärkomm,ssion erfolgt, besel) ?""''""'". '""e ein HanMnnlt da ... der das 17. Iabr er> b ,, './^ . ""I.tärische D's;ipl.n nnd Gesehge- n n^M .'"?'' "''.sgewiesen'seien 11 Zöglinge. geöwt^rdü. ?ö>^' "c '"st'lt hoffentlich Wieder d^ ^'!""<' ^,.^"" ^" der gestrigen SiNunq OberlM.,es erklärte Lo>d Derby das neue'Ka. ^ ^ '. "" l"""dschMlichfs Einvernehmen mit Ka mete ... hoft.chslcr Fmn, eine Erklärung jener D pe,che er men, von deren Beantwortung Weiteres abhänge. Mittlerweile werde die Regierung die Flücht, »nge überwache., lassen. Die indische Bill werde auf. gegeben, cmc Neformbill verspricht er nicht. ^arl Granvllle nnd Lord Clarendon vertheidigen das abgcnctenc Ministerium. LctMcr sagte: Leider werde «n England offen der Königsmord gepredigt, ^'cß konnte d.e Regierung »icht in Abrede stellen n>w oa ,le in Vorhinein nicht mit Sicherheit wußte ob d,e Vcr,ch!vormigobill angrnommcn werden würde wollte ,ic aus Achtung vor dem Parlament und ans ^uckMcn dcr Loyalität gegcn Fraukreich die Depesche nicht früher beantworten. Clarendon verliest die dc> N-cffende Depesche Lord Cowley'ö. u.n zu beweise», dap ^rankc.lch nicht drängle Vc.de Hä..scr vertagttn sich bis znm 1:i d M Londo,., 2. März. I^e Ma estät die Kiiu ' am i!t l» Osbornc cingetroffin stimmt ?". ü'"^ ''H"«lo- melden yente «Is be. t.m ^ daß Lord ^lratford de Rcdel.sft den Gesandt, "m s5.' ." '" ^"^"ti"opel niedergelegt habe nnd ^ld^Cowlcy in Pmis bleioen werde Handels- und Geschäftsberichte. f,",v ^7s^,,^!c.^7 "sterrcichischcn Kreditanstalt a n-Ge,ell,chan, oic süd. norddentsche Verbmdn w . bahn und d.e Dampfschiffen. Ocs!llschaft de N . retchtichcn Lloyd unter Staatsgarantie anöznacbende Anlchcn ist nun endg Ing fcstgcstclll Da^-<^ ^ 40 Mill. Gnlden Con'v..Münzc' 'odc''^^^^ (uclicr) osterrcichischcr Währung betrage», in 420 000 Antl)cils,chmic (Lose) cinaetbeilt wo^m, i^..- '-s 100 Gnldcn österreichischer Währn .,^'/ ""' .«Jahren durch 19i/^/ebnnge.^,^^ Die Autheilscheiuc sind in H)?S ",> 'mit i. 100 Losen getheilt. Ihre Ausgabe erfola . " des Monats April d. I. Der Ver.s , -. , ^ daß die Ziemtngen am 1. Juli d ^ '?^ "' "^". I.hre 186« sinoen zwei, vm 18«^, '^ lich vier. von 1881 bis 18!)8 jährlich d^i .'3^' bis 102^ jährlich zwei. und die ^ ^ ,.7" ^ Januar N)24 Statt. Der höchse Oem, .^ "'" ^ bis zuleht 20l) fi. österr. Währung, und es werden deren in den ersten Ziehungen j? 17.'>0. absteigend bis I3K0 nnd wieder aufsteigend bi? znl^t 33.'i2 in jeder Ziehung verlost. Znr Tilgung dieses ^nlel'cns ncbst Zinsen zahlen die vier genannten Gesellschaften, von, 1. Januar 18i>9 angefangen, nachfolgende Aimuitäteu in halb« jährigen Nateu: 1) Die Kaiserin» Elisabeth-Bahn während der ersten zwci Jahre 787.800 si., wahrend dcr darauf folgenden 64 Jahre 819.000 st.; 2) die Thcißbchn'Gesellschaft ebensoviel' 3) die süd'norddeutsche Verbindungsbahn durch die ersten zwci Jahre Ü7.800 ft, durch die folgenden 64 Jahre 163,800 ft,; 4) die Lloyd' Gesellschaft durch die ersten zwci Jahre 4Ü7.600 ft., durch die folgenden 20 Jahre 47Ü.400 ft. Pesth, 28. Februar. (Wochenbericht der Filiale dcr Kredit. Anstalt) Das Getreide.Geschäft eröffnete zwar wiederum mit derselben Schlaffheit, die dasselbe in den früheren Wochen charaktcrisitte; dcr Umstand indeß, daß wäbrend des so lange anhaltenden Win> ^ tcrs die Flnßmühlen ans außergewöhnlich lange Dauer ^ außer Thätigkeit bleiben, hat einen fühlbaren Mangel an Mehl erzeugt, so daß sich die DampfmühlcN'Eta' blissemenls einer regen Nachfrage nach il>rem Fabrikate erfreuen, in Folge dessen forcirl arbeiten und zn An» känfen auimirt werden. Namentlich ist es Weizen, auf den sich diese ani> mirtrrc Slimmnng crstrcckt nnd für den sich auch im Vauate nach wie vor Kauftust zeigt, wabrend Nog« gen, Gerste ^' Hafer bei unveränderten Notirungen ein ruhiges Geschäft bieten. — Ein sehr beliebter Ar» likel sind Fisolen geworden, da für dieselben starke Frage aufgekommen ist, die <',»s den gerillssen Vorrä> then nicht bcf>l'edigt werden konnte. Zn »oliren sind: Weizen ll,. Banaler 88 Pso. . mit ft. 2.48 fr. Theiß 87 ,. , .. ., 2.36 ., Roggen 79 ,. . „ .. l.40 .. Gerste 68—70 .. . ., „ 1.38 .. Hafer 48-49 ,,...« 1.10 ., sisolen..........3.20 .. In Reps sind während der Woche vielleicht ca, 12.000 Mi), umgegangen bei einem P^zse von ft. tt 22—30 fr., je nach Qualität. Warencin f u h r nus auöläudiscken Häfen i»l Trieft Am 22. Februar. Von Marseille: 280 Pipe» , 3 Z. Wein. 23 Z . 1 K. Korkholz. 17 Z. Karden, 30 Z. Stöpsel." 1 K. Grünspan. 25i K. Seife. 1 K. Qnincaillerie». 300 Z. Stahl, 3 Z. Orl; uon Prevesa > 3 F. Ocl. 2 S. Oallns, l^i0 St. Fisolen, !74s, Oel - S Maura- 4 Z. Ocl; Corfn-. 18 Z. Oe'l u. a. W ;' Vrindisi. Molfetta, Aucona: 7 Z. Hänlc n, a. W.; durch den Lloyddampfer „Vombay" von Alcrandria'. "7 St., 2 K. Holz, 2 Z. Orangen, 78 V. Vanm° wolle u. a. W.; von Rimini i 40 B. Maiöblältcr. "- "- Pf. Spcck, 00 K. Scluvefelsäur«:. 74 S. Reib 3000 W. Am 24. Februar. Von Marstille: 23 F. Karden, 1 Z. Krapp. "''4 Z. Zucker. (Hetreid - Durchschnitts - Preise i,l 5!üil'a ch a». 27, Februar l858. sl. !r. ft. , fr. Mi,.,!......... — — 'i 5tt'/. Kl'rii......... 2 5^ 2 55'/. Hall'slucht . . '...... .^ ^ A lj Gcrsic......... — ^ 2 43 H>>'.........^ i ^ 3 >.'»'/. Hc>dcn.........— — Z >7>/ Haf"........._ , ^ ,57'/' Kulllrutz........__ l __ :t 9!t Anljlmg;ur Iaiöac!)erSeitunl^ Nö rsenberichl «u« dtm Hbendblnllt dtl clstcrr. kaislrl. Wiener IeitMlg. Wien, 2. Mär,, Mitlng« 1 Uhr. Die gleich am Anfcuiqe singetrttelic ssünstiqc Stininning siir Industnl Papiere erhöhte sich i«, Verlmife dcs GcschäftcS u»d erhielt sich auch am Schlüsse. — Stlial^Papilre ftft u>lb l'eliel't. — Devisen reichlich auSgebotcn. Geld billiger alS sscsscrl,. Ncm°„a!- Nül.hcn «i 5°/, ' d4 '/., ^ '/. Anlchen v, I. «85! 8. !?. zu /,°. l»7 l'7 '/, Lomb. Henet. Änlrhen zu 5"/« "7 '/.^«'8 Etaa U^V.~<^'/. dctto ., 3'/« ÜN 50'/, detto .,2'/,'^ 4l'/.^4l'/. betto ., l°/. l«',.-!«'/, Möglicher Ob!i^. »,. R,'»^. « 5 '/« «7----- Oedeül'urger drtiu deltl» ^ ü'/« l>^'----- PeNher ' detto de!to „ ^"/» W----- Malländcr d.tlo dctto „ ^"/. »5----- Gnmd.xtl.-Ol'lia. !)l. Oest, „ ü "/.. 8« '/.-^« '/. d.tto Um,nrn „ ü°/« 79'/.-7V''. bette Galijie,! „ .'.7. ?i>-?9'/. betio der i'il'rigm Kronl. z» 5"/« ^5 l?N Vaulo - Ol'!ig.iiir»c» z» 2 '/, 7, «^ '/, -<>5 Ll'tterile Anl.h.!! v. I. >«:N 327-3'.>8 d,tll' « lMU l31-l31'/. dctto „ l«.^ z» ^7. ,07 7. N)« !ili. d.r Staatö:(5lsl!!i'>,l>!l- OlMch.ift z» 275 .^ailss pr. St,,.s lll >"7. ~9!»7, dcitu X'iührigc !>^—»2 '/. dctto «jährige k!< '/.—l'U dctto vcrloSl'are 8^-8^'/. Mtie« ',ev Oesterr. ssrcdit'Äüstall 2rdl'ah» <8?7.—188 ., StaatSciftül'.'Gesrllschast z» 5,00 FranlS 307'/.^30?'/. „ „ Kaisenn-Elisabeth-Bahn zu 2<»<) st. »»it :w P(5t. (jinza!)!»,!^ N»2 '/. -103 Sttd-Norddclllsche Verbindxng^l', !»4'/. ^U^ '/, „ ". Theisi-Aah» >U0 7.-t<»^7. „ Vl.'»il'.'Vrnet. Eisenbahn >>>'' ^"" Kaiser ssranz Joses Orientbahn li>2 V, — li>3 I ^ Triesler Lose », (zisenl'. l. Einiss. l9-20 betto '^, E'üiss, '» ^nolil, 29—30 Ästtrh»z,) 40 fl. Lo>- «UV.-80 7. Salm 40 , 44-44 7. Palssy 40 „ 38-38/. Clan/ 4" " 3U7.-3U". St. ft'enols 40 , .^8—38 V. Windischqläh 20 „ 25 7.—2N Waldst.ii! 20 , 27 7.-^7/, Ke>ilevich l" . Ul'/. 16/. Telegraphischer Kurs-Aericht der Staatöpapicrc vom 3. März 18N8. Staa^schnIdVllschlc,l'!i!!g»» . zu 5>p^t. >!. in ^>M, 81 13/K, dltto a„^ d.r ')i!it!l,'ilal-?!»!ei!)c ,„ <> „ i» (»M, 84U/X» Darlehen mit ÄerlosnW V. I. «>-«.», ,i>r 100 si, l3l 3/8 „ „ »807l l/ltt Grmi'dentla'slnnns-Obligationcn von Ungarn. Kroalicn. Slavonien und vom Temcscr Aanat zu 5>„ ...........7!) 3/4 Vanl-Älti.» P,'. Stiick .... l>81 st. m (Z^, (§öco»N'tc-Astiln von Nieber-Oesterreich für 500 sl........- «l>2 l" si- i" (3M. Mtien d.r österr, Kredit-Anstalt für Handel n»i> Gc'verbe zn 200 sl. vr. St. 2Ü2 l 4 ,1. in CM, Afticn der s l.priv. >,'sierr.Staat^eisenlahn- geftllschast zn 200 st., vvll eingezahlt 304 st. in <5!vi. mit !1tatc>,z^hll»l^......— st- >» (5M. j Aktien der Kaiser Ferpinandö-Nordbahn > j zu < 500 st. CM........5<;i ft. in CW. Wechsel-Kur- uom 3. März 1858. Umüerdam, fi>r l00 Holland. Nthl. 0)uld.. 87 l/2 2 Monat,! Au^>«l'urg. fnr 100 st. ^nrl.. Gnld. . 105 »/'- Nso. Franfsurt a. M,. si,r >20 st. sndd. Äer- eiuswahv. im 24 l/2 ,1, N»s!. Gnld . 1«4 3/4 3 Monal. Ha>„l'urg. suv >00 Wi^rs ^.'anfo, «uld. 77 5/8 As. 2 Monal. Livorno. fiir 300 Toscanischc Lire, Gu!b. «05 Äf. 2 Monat London, für l Psnnd Sterling Gnld. . 10!4 1/2 3 Mo,,al. Mailand, für 300 österr. Kire.' Guld. . 104 7/8 Af. 2 Monat. Marseille, fnr 30>> ssranc, Gnld. . . 1223/4 2Monal. Paris, für 300 Francs, Guld. . . . i^3 Äf. 2Monai. Bukarest, sin 1 Gnld. Para. . . . W? 1,2 31 T, Sicht. K. f. vollw. Mllnz-Dllfaten, Agio . 7 ,/^, Vold- und Silber-Kurse rom 2. März l858. Geld. Warc. ,ssais. Münz - Dukaten Agio..... 7 l/2 7 3/4 dto. Rand- bto, ....... 7 7,4 Gold «l »»«.»c» „ ..... 6 3^4 — Napoleonsd'or ....... 8.l2 8.<3 Souuerain^d'or....... 14.2 !4,3 Fri.drichso'or „ ..... 8/"» 8.41 iiouisb'or ., ..... 8.22 8.24 Agio Geld. Ware. Üngl. SovcreigncS ,...... 10.18 l0.l!) Russische Impcriale „ ..... 8.^0 8.22 Silber-Agio ..... 4 1/4 4 3'4 „ Coupons ........ 41/i 43/4 Thaler Prenßisch-Enrraltt .... l.32'/, l.32 7. Anzeige der hier angekommenen Fremden. Hr. Schulz, k. k. Telcgi^fist, oo<, Planma. — Hl'. Ielle.iz, Handel^malni, von Kailst^dt. — H>, Mai-thes, und — H,-. Blandt, Handelsleut»', vo» Wici,. — H:-. Tuder, Privatn'!', oo» Trieft. — Hr. Höffele, Privatiel', »lid — Hr. Tappeiner, Relitaccii-b^siher, vo» Cilli. Z, 37«, ^ O W Z. 328. (5) In der Gradlscka.Vorstadt Nr. ZZ ist im ersten Stocke eine Wohnung mit vlcr Zimmern, Küche, Keller, Holzlege und Dachkammer, von Georgl an, und ein großes Magazin mit Anfang April zu ver-miethen. Nähere Auskunft beim Haus-eigenthümer in der Gradtscha Nr. 30,! 3. 377. (l) Vii, praktisch crfahrem'r Musiklchn>r ist l)»'reit, in Klavier und Violine von 7 bis 8 Ut> Mor' gentz lind U bis 8 Uhr Abends Unterricht, zu szelicn. Es werdet, solide Kostgänger gesucht, fül eine ^ute Hausmannskost, monatlich zu ? st 3U^l. Zu erfragen in dci,- St Peters - Vorstadt Hc»uö Nr »3. Z. 33«. (3) Gefertigter dankt für den bisherigen Besuch, und empfiehlt sich fernerhin um geneigten Zuspruch, oa er aus seinem Haupt keUer für den Gaffenschank fnscke, natür-liche, noch mel bessere, weiße, gelbe, rothe und schwarze Weme zu i)eu nämlichen Preisen, aus den besten Weinqegen' 0en, in scitiem Hause, Stadt, Spital-gaffe Nr. 268, bereiter bat; besonders em« pfehlenswerth ist der natursüße berühmte Bunjaker aus Kroatien. Ergebenster A. Pcrme. Z. 29 l7 (2) In dem Hause Nr. !87 am Rann ist eine Wohnung im dritten Stocke mit 4 geräumigen Zimmern, I Dienstbotenzimmer, Küche mit Sparherd, Speisgewölb, Keller, Holzlegc und Dachbodenkammer sogleich zu vergeben. — Auch ist dieses Haus, bestehend aus drei Stockwerken, Gewölbe, Magazinen, Kellern, trockene^ und sonnseitigen Wohnungen, im besten Znstände, meistens Parquetböden und Sparherdküchen, utt-ter den billigsten Zahlungsbediligniffcn aus freicl Hand zu verkaufen. Das Nähere, in einer so wie anderer M zichung, ist bei dem Haus-Administrator, im/' Stocke daselbst wohnhaft, zu erfragen. Z. 339. (2) ' ^. In der Stadt, (Flormnsgalie Nr. 130) ist zur Georgl^eit em Ge^l wölbe nebst Zimmer, Magazin, Küche,« Speisekammer und Holzleqe zu ver-> miethen. Das Lokale dürfte deson-l ders zur Ausübung elnes Grelsler-, geschäftes qeeianet seiu. l Näheres del Anton SaMUe^l :>. 307. ^3» ' Z,l Georssi d. I. knini eilt vtt' chclichtcr Kellner riuc vorthw' hafte Uütttkiülft erhalten. < Die dicßfälligen Bediüssuugc!' wolle» bei dcr Gigcnthilmcnu d^ Hausts 0lr. 6« in dcr Polai»'' Vorstadt l'icr eingeholt wcrdc"' Im Hause Nr. 66 auf drr h'^ siqen Polana - Vorstadt tom"w' für Georssi d.I. zwei schöne M« nunsseu »nit odcr olmc OiliriM'L l so wic auch MaaMme und S'" lnuA'il zu vermiethcn. ^ Nähcrcs darüber crfahrt Ml"'^. dcr Hauseissenthüincri» dast>^ 3,275(3) <^,M<1« < <ÄU » >> Wohmmgs-Anzetge. ^ In der untern Gradischa Gasse Nr. 4 und, sind zu kommenden Georgi mehrere kleinere ^ ^ nungen, ebenerdig und im ersten stocke, zUH . miethen. — Näheres beim Eigenthümer dasel" ,