Nr. 101. Mittwoch, 5. Mai 1909. 128. Jahrgang. LaitmcherWIeitma ^""""atlonsprtiö: Mi! Pos« »er sen du»!,: ganzMr!„ 30«. halbjälpin ,l> K, Im Nonwr: <,ai'M>lig ^ ' lMUMnn ll «, ssar d!e ZuslcNuiist ins Ha„« nauzjciliiin 2«. — Insertionsalbiihr: ssNr llei„e Iülerale ! biS zu 4 Zeile» 50 k, nrüs,ere per Zeile l» l>-, liri östeien Wifdelholnnnr» per Zcilc « l>. V Dir «Lailmchrr ZriNii'n» erlchri»! !i>n>ich, mi! Äl,«!,c>I>nü' t>il Eoiii, >,!ib ^eielwne. Tie Äbminiftrnlion bsfinbsl sich Milloöiöslrnsie Nr, l»N: die Medallion UMoinslrake »^l, 20, Eplschs!>,!,ds» der Meballwi, l,u„ « lii« j(, Uhi vurmiOnn«, Uüflanlirrle Bliese werben »ich! angenommen, Manustriple »ich! znriicfgsslrllt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. MchtcrrnMchev Heil. D'e Agrar- und Kommcrzialbank sür Boönicn-Herccgovina. „s. ,Das „Neue Wieuer Tagblatt" zieht aus der -Me h^ ^„^^^^ Agrarbank, die jetzt das Parlament ausregt, den Schluß, die ^Mlchte dieser Bank sei ein Alarmsignal für alle ^lttreichischen Politiker, auch in den kommenden d^>" !^!c"n zu achten, daß die Konsequenzen ... Annexion Bosniens und der Hcrcegovina sich l, ^ icgliche Kränkung der Interessen dieser Reichs-din-s' ^ ^'^llsler und energischer Wahrung der Bc- usinssc der Gcsamtmonarchic abspielen, t . ^ "Zeit" findet die Art, wie der gemein-, '^' ^inanzininister die Angelegenheit behandelt a''?"lchend sür Österreich. Das dürfe nicht län-' sauern. Mag er Ungar sein oder nicht, der ge-N'i, sa"" Minanzlninister muß die Parität wah-Vnil ^^ ^^' ^lil)ren, loenll das österreichische Hj )"Ment eifersüchtig und unnachsichtig über seine ^'m?< ^^^,!^ ^^'^ cs stets aufulerksainc, energische h«t ^' „Neichspost" schreibt: „Baron Burian ^ noch inehrcrc Pfeile gegen Osterreich im Köcher. ^ni>?! ^^^ Eisenbahnwesen dem bosnischen dm ^ uorzuenthaltell, um dadurch zu verhin-bisb ' ^^'^ ^'U,dlag die schlveren Schäden, die ^''^' die ungarische Politik durch konsequente ^F'lwerung bosnischer Bahnanschlüsse all Öster-balnn "> ^lnide zufügte, aushebe und eine Eisen-^rs f '^ einschlage, welche Bosnien-Hereegovina i,,^ "^"lieil und Österreich näher bringe, Es c^,' < '" Herrn Rcichsfinanzlninistcr der Ernst ^'!U N'erden." ^uri ."Deutsche Volksblatt" behauptet, Baron ^ ^' !" ^"' Angelegenheit hinterhältig vor-lchcn ^ ^'^^ ^"l)er "'^^ '"^)r '" ^" vsterreichi' ^ij^. ^legation erscheinen; der österreichische !3'"l lnüsse seinen Rücktritt verlangen, haus - "Vaterland" fordert das Abgeordneten-il'ür» ^^' '^^^' 6" bewahren und sich nicht von hch k ""'^en zu lassen, welche diese Angelegen-«^Hubenützen lvürden, dem verhaßten Kabinett Bienerth ein Bein zu stellen. Übrigens: warum haben sich denn nicht rechtzeitig auch die österreichischen Finanztreisc um die Kreicrung eines solchen Instituts bemüht? Tas „Neue Wiener Journal" spricht die Er-wartnng aus, daß das Vorgehen des österreichischen Abgeordnetenhauses gegenüber dem Verhalten des gemeinsamen Finanzministers nicht erfolglos bleiben wird. Die „Ncichsorgane" und Ungarn, das bei aller Unabhängigkeit sich ihrer so geschickt zu bedienen weiß, werden erkennen, daß Österreich keineswegs gesonnen ist, dein Gemeinsamteits-nimbus seine Interessen zu opfern. Die „Österreichische Volkszeitung" kritisiert die Heftigkeit, mit der die slavischen Abgeordneten sich dieser Afsäre bemächtigt haben. Es sei ihnen offenbar weder um die Neichslande, noch um Österreich zu tun, sondern mn einen günstigen Anlaß zu einem Vorstoße gegen die Regierung. Das „Illustrierte Wiener Extrablatt" konstatiert, daß sich angesichts der Eröffnungeu des Fi-nanzministers Dr. v. Bilinski die Tlimmung der Abgeordneten wesentlich beruhigt habe. Namentlich die deutschen Abgeordneten denken nicht daran, aus dieser Sache eine Staatsaffärc zu machen. Die „Arbeiterzeitung" entnimmt aus den Erklärungen des Finanzministers, „daß die Regierung Bienerth-Bilinski vor Herrn v. Burian kapituliert hat." Sultan Abdul Hamid. Wie aus Talonichi geschrieben wird, erfolgte die Entscheidung über die Beförderung des Sultans Abdul Hamid nach der genanmen Stadt mit solcher Raschheit, daß das jungtürtischc Komitee sich der Villa Allalini, als des einzigen für den Aufemhalt des gewesenen Herrschers geeigneten Gc» bäudes, mit einiger Willkür beinächtigt hat. General Robilant, der in demselben bisher wohnte und dessen Mictskontrakt erst im Juni ablauft, wurde veranlaßt, die Villa zu räumen, um Abdul Hamid Platz zu machen. Die Eigentümer der Villa haben Schritte eingeleitet, um in dieser Angelegen-heil ein rechtliches Verhältnis herzustellen. Ein Offizier, der sich in der Begleitung des Sultans bei dessen Ankunft befand, ist nach Konstantinopel abgereist, um die nötigen Gegenstände für die Einrichtung der Villa und für den Persönlichen Bedarf des Sultans zu holen. Die mitgekommenen Prinzen sind der siebzehnjährige Abdurrahmin Effenoi und der vierjährige Abid Effcndi. Außerdem befanden sich in der Begleitung des Sultans elf Haremsfrauen, der Hofnarr, der Erzähler, der Frauenwächter, Köche uud ein Leibdiencr. Der Sultan wünschte nach seiner Ankunft in der Villa Allatini, wo er vom Vali von Talonichi, Dänisch Bey, empfangen wurde, den Vertreter des Kommandanten des dritten Korps, Hadi Pascha, früheren Vali von Hedschas, zu sprechen. Da man auf diesen Wunsch vorbereitet war, befand sich Hadi Pascha in der Nähe. Die Unterredung mit demselben, der als einer der eifrigsten Anhänger der Iuugtürken bekannt ist, soll die Sicherheit des Bebens des abgesetzten Sultans zum Gegenstand gehabt haben. 'Abdul Hamid scheint für sein Leben außerordentlich besorgt gewesen zu sein, auch sein Sohn Abdurrahmin Effendi soll bei der Ankunft des Zuges in Salonichi gebeten haben, daß man das Leben seines Vaters schoneil möge. Politische Uebersicht. Laibach, 4. Mai. In Erwiderung auf die durch den kaiserlich türkischen Botschafter in Wien erfolgte Notifizierung der Thronbesteigung des Sultans Mohammed V., von welcher Seine Majestät der Kaiser Akt genommen hat, wurde die österreichisch-ungarische Botschaft in Konstantinopel beauftragt, der Pforte die Wünsche der k. u. k. Regierung für das Wohl des Sultans und den Erfolg seiner Regierung zum Ausdruck zu bringen. Das „Fremdenblalt" betont, daß wir in einer ^cit rapiden Aufschwungs der KlieaMotten leben. Diese nicht behagliche Tntsache gehe mif natürliche Weise aus der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten hervor, deren Kolonialbesitz und überseeischer Handel wächst und vermehrte^ Schutzes bedarf. Es besteht eben eine innige Wechsel- Feuilleton. Aaltjc Trontjcs Liebe. ^. «on H'. Wil'd. (Schluß.) hnt s)//^ rennen die Schiffer hin und her, keiner lM ,1,^ ^ "üt persönlichen Dingen zu beschäfti-^h'lr t 'Uees und Aaltje können sich nur ver-rin >,I/"'mlen. Endlich liegt die „Marietta" mit u»d hi anderen Schiffen am Bestimmungsort ^'chen fs"^'" Wogen der steigenden Flut" zer-driM«,,'. ^Iwd an ihrem Bug, jetzt, ciue hcran-Nifs '.^' Welle erschüttert das Schiff; Kommando-^N'tr,,'!"!^ der Anker wird ausgewunden und bllihl !? ^ es sich forttreiben: ein frischer Wind ^itcw m lichtend rote Segel stramm auf; in '^tl d > ^cn geht es von, Ufer fort; schwer stiw Mt d "U"'h"ch'chcn Wasser über Deck; mühsam k'tt M; ^^ "orwärts, endlich sind sie richtig vor ^eht j, Die „Marietta" ist die erste, welche Ulld i>e o, )Mr Fchrl nochmals das Ufer passiert . ^ , h'"""f lenkt zur englischen Küste, stehe,, w ^ l^ibt Aaltjc einsam auf der Düne !"Il sie f.^' ^ '^"'s versprochen hat, sein Auge 'chlNlt si.> s "' '" lauge es möglich ist; lächelnd M er ,i.'l,. ' ""l) in die unbekannte Ferne, wo-. Nw ^/s"" d"s Glück zu holen. '"" mn 5.^"^ 'sl ""c wnge Zeit und dennoch, und. "we steht, wundert sich, wo sie geblieben ^de/^nt"^" ^ erreicht, fast geizig hat er zusammengehalten, nach der letzten Fahrt hat er Picts Haus als Eigcutum übcrnom-men, er wollte Hochzeit machen, doch Aaltjc wollte auch erst die innere Aussteuer vervollstäudigcn — sie habeil ja noch so viel ^eit vor sich, um glücklich zu seiu! Nun ist Kees nochmals ausgcfahren „zur lchten Fahrt", wie er scherzend sagte, denn später wollte er sich an, Küstenfischsang beteiligen. Im ganzen Dorfe herrschte c,ne gewifse Aufregung, denn die Zeit der Wiederkehr ist gekommen, abends versammeln sich die Wartenden am Strand, scharf forfchen die Augen, ob kein Segel in Sicht ist und ein Iubelschrei begrüßt das erste in der Ferne auftauchende Schiff. Zum vierten Male hat sich Kees Sleendern für die „Marietta" heuern lassen und glückliche Fahrten sind es, die er mit ihr gemacht hat; auch dieses Mal haben sie einen selten guten Fang getan, ein günstiges Geschick hat ihnen eine Unmenge der geschmeidigen Opfer in die Netze geführt; voller Stolz kehren sie mit zerrissenen Netzen, aber wohlgefülllen Fässern herein, alles ist glatt abgclanfen, als Kees ein kleiner Unfall zustößt; er reißt seine vom Salz stark zerrissenen Hände beim Segelreffcn blutig und die Wunde schmerzt ilm sehr. Trotzdem beobachtet er sic nicht weiter, bis der Schmerz unerträglich wird; er entdeckt, daß der ganze Arm bläulich angelaufen ist, Blutvergiftung.'- Welch ein fürchterliches Gespenst auf hoher See, ohne Hilfe, ohne Hoffnung! Er fühlt, daß es für ihn Abschied nehmen heißt von der Welt, wo das Leben eben weit die Tore sür ihn öffnet und die kühnsten Hoffnungen der Verwirklichung nahen; mitleidig versuchen die Kameraden ihm zu helfen, ihm zu trösten — vergeblich. Nach kurzer Zeit verfällt er in heftige Delirien und es quält und peinigt ihn auch in der Bewußtlosigkeit der Gedanke — Tod. Stöhnend ruft er: „Leben, halt ein — wir sind ja so jung, nein, nicht sterben — jetzt, wo ich das Glück fasse — ich will nicht." Wilder werden seine Phantasien, die Seele bangt nach dem irdischen Glück, doch ein grausamer Gast ist eingekehrt, der lächelnd an seinen Lebensnerven zerrt. Eben tancht in der Ferne die Küste auf, als Kees Sleendern das Bewußtsein zurückkehrt, er will sie sehen — noch einmal; die Kameraden bringen ihn auf Deck, schweigend betrachtet er das ferne Bild, die Heimat — selbstsüchtig sucht er die Stelle, wo Picts, nein, sein Haus steht — und weiter wandert er, dort auf der höchsten Düne wird Aaltje ihn erwarten — er aber muß sich dem Tode vermählen; Aaltjc — ganz deutlich sieht er sie vor sich stehen, er richtet sich auf, um zu winken; da ruft ihm der Schnitter ein grausames Halt zu, höhnend läßt er ihn hineinsehen in alle Herrlichkeiten der Welt, dann mahnen seine Boten, es ist Zeit. Nimm Abschied von allem.' Ein qualvolles Stöhnen entringt sich ihm — ein kurzes Strecken und Kecs Sleendern ist nicht Mshr. __ Maltje Trondjcs begrüßi die heimkehrende Schifferslotte voll fröhlichen! Jubel, dem, es >jt alles bereit, das Glück aufzunehmen ... Laibacher Zeitung Nr. itN. 898 5. Mai 1909^ Wirkung zwischen der wirtschaftlichen und militärischen Kraft eines Staates. Und Österreich-Ungarn? In dem politischen und wirtschaftlichen Leben Europas steht es gewiß nicht an letzter Stelle, an allerletzter Stelle aber unter allen Großmächten steht seine Kriegsmarine, was die Größe < ihrer Streitmittel, den Umfang der finanziellen Opfer betrifft, die auf die flotte entfallen. Nicht daß wir vielleicht den unsinnigen Ehrgeiz haben müßten, mit Gefährdung unserer finanziellen Kräfte den größten Seemächten den Nang abzulaufen: aber der einfache Selbsterhaltungstrieb zwingt uns, auch an den Ausbau unserer Flotte ernstlich zu denken. Denn nur der Starke hat den Frieden in seiner Hand. Ter bekannte deutsche Generaloberst Freiherr von der Goltz bespricht in der „Neuen Freien Presse" die „erste Kraftprobe" des Iungtürtcn-tums und gelangt dabei zu folgenden Konklusionen: Das beste Zeugnis verdienen die jungtürti-schen Truppenführer darum, weil sie am richtigen Punkte Halt gemacht und erklärt haben: „Die innere Neugestaltung des Staates ist nicht mehr unsere, nicht des Soldaten Sache. Mit der Herstellung der Ordnung haben wir unsere Pflicht getan." Eine Partei, die ihre Angelegenheiten so führt, wie es die jungtürkischc bis zu der Stunde getan hat, in der diese Zeilen geschrieben werden, verdient Vertrauen auch für die Zukunft, und Europa wird nur gerecht und überdies auch weise handeln, wenn es ihr trotz des Vorgefallenen dieses Vertrauen weiterhin entgegenbringt. Nach einer Meldung aus Sofia verlautet, daß die Krönung des Königs Ferdinand, die in der alten Zarenstadt Tirnovo stattfinden soll, Anfang Juni erfolgen dürfte, vorausgesetzt, daß es möglich sein wird, die erforderlichen Vorbereitungen bis zu diesem Zeitpunkte zu beenden. Es besteht die Absicht, die Krönung, wie auch die darauf folgenden Einzugsfeierlichkeiten in Sofia in prunkvoller Weise zu gestalten. In den maßgebenden Kreisen wird angenommen, daß die europäischen Höfe Mitglieder der Herrscherfamilien zu den Krönungs-fcierlichkeiten entsenden werden. Wie man aus Vclgrad meldet, wird sich König Peter mit dem Kronprinzen Alexander im Laufe des Sommers zu mehrwöchigem Aufenthalte nach einem inländischen Bade, voraussichtlich nach Toko-banja, begeben. Prinz Georg soll seine Sommerferien in England verbringen. Der in Konstantinopel weilende bulgarische Handelsminister Ljap<-cv, der bekanntlich als Vc-vollmächtigter Bulgariens bei den letzten Verhandlungen über das Einvernehmen mit der Türkei gewirkt hat, wird, wie man der „Pol. Korr." meldet, der Pforte demnächst eine Erklärung überreichen, durch welche sich die bulgarische Regierung verpflichtet, innerhalb eines Jahres mit der Türkei einen Handelsvertrag abzuschließen. Tagesnemgleiteu. — Wn Zwanzigmeilenflug des „Silberpfeils".j Über die Flugmaschine Graham Veils, den „Silber. Pfeil" (Silver Dart), sickerten in letzter Zeit Geriichte über recht achtungswerte Erfolge durch. Ein an die „Daily Mail" aus Vaddect in Kanada gerichteter Vrief bestätigt nun diese: am 10. März d. I. Hal der „Silbcrpfeil" einen Flug von 30.240 Metern in der Zeit von 24 Minuten zurückgelegt. Am Steuer saß McEurdy, ein Mitglied der „Aerial Experimental Association", die Graham Vell im Jahre 1907 ge> gründet hat. Der „Silberpseil" ist ein Zweidecker, der sich von den Erfindungen der Vrüder Wright, Jar» mans und der französischen Aviatiker erheblich unter» scheidet. Seine Flügel haben eine Spannweite von 49 Fuß bei einer Vreite von 6 Fuß; die Flächen bc> stehen aus Seidenstoff; die Flügel sind bis aus tleine bewegliche Teile an den Spitzen vollständig starr. Die ^lnglnaschine hat eine vorn angebrachte wagrechte Höhensteuerung und ein hinten liegendes Seitensleuer, das gerade wie das Steuer eines Schisses wirkt. Äei dem Zwanzigmeilenflug wurde der „Silberpfeil" von der Eisfläche eines Sees aus abgelassen. Als man die Schraube hatte anlaufen lasseil, glitt der „Silber. Pfeil" 200 Meter auf dein Eise, um sich dann in die ^uft zu erheben. Der Zwanziqmcilenflug bestand ans einem Hin» und Herflug über i.0 Mcileu. Dabei wurde zweimal eiu Kanal und einmal eiu Wald überflogen. Die Landung erfolgte, wie der Führer beabsichtigt hatte, auf dem Eise, und zwar vollständig glatt. McEurdy sowie Graham Vell selbst sind der Ansicht, daß ihre Maschine eine ausreichende Lösung des Flugproblems darstellt. Die Dauer des Fluges ist ihrer Anficht nach, soweit der Motor genügend Ärennstosf Hai, abgesehen von Unfällen, unbegrenzt; mit der augenblicklich be> nützten Maschine, einem Achtzylinder>Motor von 50 Pferdeträsten, läßt sich eine Geschwindigkeit von etwas über 60 Kilometer in der Stunde erreicheil. Graham Vell meint, diese ließe sich mit einer stärkeren Ma-schine ohne weiteres verdoppeln. — (Großes Automobilunqlück.j Ans München wird gemeldet: Am 1. d. M. abends suhr im Forsten» riederpart ein Antu mit fünf Personen eine Probe» fahrt, da es in den Troschtenuerkehr übernommen wer-den sollte. Das Auto fuhr in einen Graben, rannte an einen Vaum au und sämtliche Insassen blieben auf dein Platze. Der Führer Georg Meier war sofort tot. Zwei weitere Männer liegen im Sterbeil, zwei Frauen ringen mit dem Tode. — sTod einer Zwcihundcrtfünfzigjährigcn,j einer Schildkröte nämlich. Die soeben im Londoner „Zoo" Verstorbene trug ihren Namen Methusalah mit Recht. Seit November schlief dieses ehrwürdige Tier im Schildlrölenhause den Winterschlaf des Gerechten; fie hatte sich dazu an den Heizungsröhreu ein warmes Plätzchen ausgesucht und schien sich äußerst wohl zu be» finden; jetzt, als die plötzliche, Frühlim^swärme eintrat, erwartete man täglich, daß ihr Winl'erschlaf zu Ende sein würde. Eines Tages jedoch bemerkte ihr Wärter, wie eingefallen die Augen aussahen, und bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß Melhusalah nicht mehr lebte. Au ihre Stelle als Veteran der Schildkröten im Londoner Zoo tritt jetzt Henry, eine Niesenschildkröte, die „nnr" 200 Jahre alt ist. — lTötungcn durch den elektrischen Ttrom.j Aus Paris, 8. Mai', wird gemeldet: Gestern kletterte ein neuujähriger Knabe auf einen Vanm in der Nähe des Stciatsbcihnhofes St. Quen. Er lam dabei mit dem Fnße der Starkstromleitung zu nahe und wurde sosin durch einen elektrischen Schlag getötet. Ein junger Mann wollte zn Hilfe eilen, berührte den Fuß des Ver-unglückteil und wurde gleichfalls getötet. Auch eine dritte Person, die znr Hilfeleistung herbeigeeilt war, kam ums Leben. Die Fenerwehr durchschnitt das Kabel, worauf die drei Leichen geborgen werden konnten, die snrchtbcir verkohlt waren. — lDen Höheurelord in der Nesteissl/nss des Himalajaj will der Herzog der Abbrnzzen' schlagen-Der kühne Tourist ist in, Negrifse, nach Indien auf» Mrechen. Die Besteigung des ,^intschindschinga, oer eine Höhe von 8285 Metern hat, stellt eine der s,c< sahrvollsten Unternehmungen dieser Art dar. Schon nu Jahre 1903 wurde der Verg von dem Engländer Douglas Freshfield uud Professor Garwood mit dem Italiener Viltoriu Sella bis gegen 6700 Metern be> stiegen. Derartige Expeditionen bieten auch, abgesehen von der Höhe in diesen Gebieten, viel größere Schwie-rigleilen als in den Alpen. Vor allen Dingen müssen die Lebensmittel uud die Zelte vom Fuße znm Gipfel von Menschen Hinausgelragen werden; bei der oben» erwähnten englischen Expedition brauchte man dazu 250 Knlis. Damals mußte man, nicht weit vom Ziele entfernt, umkehren, da die meisten Teilnehmer an V' sluenza, Malaria lind Lnngenenlzündung erlrcnut waren. Sollte dem Herzog der Abbrnzzen die Ausstu!' rung seines Planes gelingen, so würde er damit alle bisher erreichten Höhenrekorde schlagen. Lokal- und Proviuzial-Nachrichten. " Philharmonische Gesellschaft. H a y d n . G e d e n k f e i e r. I. In demselben Maße als der „Geschmack" zngenon'' men, hat das Lebensideal ansgehört wahrhaft li»B' lerisch zu seiu, deshalb bewundern wir immer wieder mit srendigem Staunen jene Wunderwerke der KuB, von denen aus eine starke Dosis Idealismus U>'o Nunslreligion in uns hineingekommen ist, die uns d"n) troh aller Verirrnngen zwingen, zum reinen ä'sche' tischen Ideal der Kunst und des Lebens znrückzlitehre^ „Die Schöpfung" von Haydn hat sich die M/ nnd »lit ihr die Menschheit erobert; sie ragt wie ^ Niesengebilde von durchsichtiger Neinheil nnd ,Mnhe>l, von unvergänglicher Anmut und stets ernenlem I»!^'" ' reize ill die Wirren unserer Zeit, ein Schal;, ""', hohem Werte, »vie die größten Werke unserer .Mass'" nnd dauernd wie sie. , . Wir verehren ill Haydn den Meister, der !^ Epoche begründete, in welcher die deutsche Instl'»^'/. talkunsl die Welt eroberte, wir verehren ihn iedoch an) als den Schöpfer unserer herrlichen Vollshyinne, "^ jedes patriotisch fühlende Herz höher schlagen läfjt "' jedem Österreicher lener isl^ Eine Hm,dn°Feier ist d"^ auch eine patriotische Feier im schönsten Si>'»e ^ Wortes. , Die Philharmonische Gesellschaft ehrte !"""' H Angedenken ihres nnsterblichen Ehrenmitgliedes. ^ Rührung leseil wir iu der Geschichte der PhiU)"" Nischen Gesellschaft die Einzelheile» der Erm'!"'"^ Haydns znm Ehrenmitgliede im Icihre Am Franzosenstein. Original»Roman von Erich Ebenstein. (N. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) „Ich danke Ihnen ... Sie sind ein guter Mensch . . . und das ist etwas so Seltenes. Etwas so Seltenes . . ." wiederholte sie noch einmal leise und schritt dann so hastig weiter in der immer tiefer sinkenden Dämmerung, daß er ihr kaum zu folgen vermochte. Seitdem wußte er, daß Constanzes klarer Geist die Wolke ahnte, die über den Herzogs ruhte. An alles dies dachte .bans, als er nun gegen Bir,engut schlenderte. Nein, er durfte nicht fort von Winkel. Plötzlich stockte sein Fuß. In der Ferne vor ihm tauchten zwei weibliche Gestalten auf, die leise schwatzend den Weg gegen Winkel zu schritten. Er fürchtete, eine davon könnte Sabine Herzog fein, welche jeden Sonntag nach Virengut kam, um ihren Vater zu besuchen, und da er eine unüberwindliche 'Abneigung gegen sie hatte von Kindheit an, trat er rasch seitlich hinter hohes Hafelgebüfch, um sie vorbeizulassen. Aber es waren nur zwei Vaucrn-mädchen, und schon wollte er wieder vortreten und seinen Weg fortsetzen, als er von Winkel her eine andere Frauengestalt kommen sah und in ihr nun wirklich Sabine erkannte. Fast hätte er bei ihrem Anblick laut aufgelacht. Sie trug trotz ihrer vierzig Jahre ein rosenrotes, geblümtes Kleid, mit lichten Spitzen geputzt und lächerlich jugendlich gemacht. In der Hand hielt sie einen vergißmeinnichtblauen Sonnenschirm. Mit ihrem feuerroten Haar und dem blassen, welken, sommersprossigen Gesicht glich sie einer Vogelscheuche. Als sie die beiden Mädchen vor sich erblickte, riß sie die runden, wasserblauen Augen weit auf und blieb wenige Schritt vor Hans' Versteck jäh stehen. „Halt!" befahl sie den erschrockenen Mädchen in kategorischem Tone. „Wer seid Ihr?" Tie Mädchen nannten ihre Namen. Eine davon war die Enkelin dcs Ameisöder. „So — also Vauerndirnen seid Ihr!" fuhr Sabine fort. „Wie könnt Ihr Euch unterstehen, diesen Weg hier zu benutzen? Für Euresgleichen ist die Straße draußen da!" Die Mädchen schwiegen und blickten verlegen zu Voden. „Nun — warum antwortet Ihr nicht?" „Wir haben geglaubt . . ." murmelte die Amcisöder Trine, „daß . . . daß der Weg da frei ist für jeden. . ." „So? Weißt du denn nicht, daß hier mein Papa spazieren zu gehen Pflegt?" „Wohl . . . aber ..." „Also! Weißt du, wer ich bin?" „Die Fräulein Sabine vom Schloß . . ." „Jawohl! Die Herzogin bin ich aus dem Schloß!" Sabine betonte die beiden Worte stark. „Und jetzt macht, daß Ihr weiter kommt, und untersteht Euch nie mehr, den Herrschaftsweg zu gehen, verstanden?" Tie Mädchen wollten sich eilig davon machen, aber Sabine war noch nicht zu Ende. „Halt du!" rief sie die Ameisödcrischc noch einmal an. „Du kommst nur gerade recht. Ist's wahr, daß dein Großvater immer in den ,Heiligen Florian' geht?" „Weiß nit . . . daheim ist er wohl selten." „Na, schon gut. Da werd' ich nach dem Rechten sehen. Ist das ein Schick, daß so ein armer Teufel in den Wirtshäusern herumrutscht? Habt so schon Schulden genug . . . Das gibt's nicht! Ter Mensch hat zu arbeiten. Wenn's dann nir- gends mehr langt und die Not anklopft, tm> kommt man zu der Herrschaf! betteln. Aber mc Vater findet das Geld auch nicht auf der Straff-'' Wenn du jetzt nach Winkel kommst, lminst.dtt^ dem Alten gleich sagen, daß er heimgehen !^ ..^ in einer Stunde bin ich oben bei Euch. Md I" marsch!" ^, Das letztere brauchte sie nicht zw"»lal " sagen, denn die Mädchen nahmen plötzlich ^^ aus wie vor dem Leibhaftigen, während n". ,.' Sabine so gravitätisch weiterschritt, als es l/^ kleinen, unansehnlichen Figur irgend möglich > ,^ Halls aber biß hinler dein Haselgebüsch >" ^^ Taschentuch, um ihr nicht hellaut nm'hzulachcn. ^ war ja wirtlich verrückt! Was bildete sich d'<^" ., Person denn ein? Die „Herzogin" aus dem ^ Ha ha ha! ^M Hans lachte jetzt wirklich laut auf. Dann !l/^ er einen schmalen, hallwerwachsenen Seitenpml- ^ der aufwärts führte zur Höhe. — s'! - , trophäen geschmückten Halle von ViMM !" Vor ihm stand ein Tisch, der ganz mit ^Mu'^. Papieren, allen Briefen und Vüchl'rn l"""" ^ Niemand hätte in Peter Herzog den H-Sabines erkannt. Trotz Alter - er haM' />n ^l-zig schon zur Hälfte überschritten — und nop ^, lei kleiner Leiden, die ihn in der letzten .'> ^^,l. ten, konnte er noch für einen schönen ^"n <- i ^c-Tas glaltrasierie Besicht war liihn llnd l'M^^ ^p-schnitten, unter den buschigen weißen ^ua ^^'l, ten zwei blaue Augen in fast jugend >a^'^^ „och und seine große, etwas volle Gestalt h,cu aufrecht und gerade wie eine Eiche. ^ S^ „Was machst du denn da, PaP"^ ^>^' bine, nachdem sie ihn begrüßt halle. „ Laibacher Zeitung Nr. 101. 899 5. Mai 190«. Hch'llschlch halle nämlich ein Ehrenmilgüed in Wie», "uen geborenen Krainer, den pens. Landschaftstro,»-p"er Nlilf^ii^ Schmith, der allerhand Anfträge >>lr den Verein in Wien besorgte. Im Jahre 18(><» U'sie Domherr Pinhal über Wien nach Böhme» "no Mähren. Dieser, ,nit einen, Empfehlungsschreiben "> Schiüith versehen, halle den Anslrag^ Haydn "m die Annahme der Ehrenmilgliedschasl zn ersuchen. »Unser geliebter >> a l) d », aber bejand sich damals M'ade beim Fürsten Merhazh) zu Eisenstadt", be-Uchlele Schmilh ndch Laibach. Pinhal reisle nnn »veiter und tras li,„ ^ück>vege „,il Ha»)dn zusainuien. Über "lil,' Zusaminenlnnsl schreibl nnn Schmilh der jnn-!^re, der ebensalls zugegen »var, an seinen freund >^hann Noval: . . .Ks »vird ahne Zweifel die ganze löbliche Gesell-a,asl sehr erfreuen, daß sich nnser unsterblicher Haydn ^' bereitwillig finden ließ, ein Mitglied derselben zn wrrden und ihr dnrch seinen Neilritl einen neuen ^'"nz zi, verschaffen. Seine Worte dabei waren: ,Ich ^tt'!,ne die Ehre, so niir die Philharmonische Gesell-"Ml i„ ^cj^-,^, dnrch ihre Einladung erzeigt, nnd ^>ß solche z» schätzen, nnr bedauere ich, daß ich ihr "U meinem Beitritt nicht viel nüt'.lich sein werde.' ^ war sehr erfreut, daß eine inländische Gefellschast lM» so weit gediehen war ..." ^, Z»,n Schlüsse seines Schreibens meint Schmith: ,,^,e Schöpfung", lven» sie dieselbe ausführen sollten, »roe ich ^li«. vorzüglich einer genaneren Prodnllion ^vielen Pi^ben anempfehlen. Wir lverden später ^'1 o,e erste vollständige Anfsührnng der „Schöpsnng" "21. M^i^ ,5^Z ^, s^il'ch^,, s^uimen und wenden ""s dem Pl'rlanse der Gedenlseier zu. ., Sie ward, sinnvoll den unsterblichen Mann !um,d, dcv der Form nnd den, InHalle nach die Knnsl- ^ des Quartetts geschaffen, am 2. Mai mittags mit " '^"»'Mermusi^Malinee eröffnet, s» ,, 'l' Musilbühne schmückte inmitten von grünen ^'wnchsc,, und Zierpflanzen die Marmorbüste' Josef ^ydns ,,„d es leitete ein von Herrn Dr. I. I. Vin. ^.^ ^'dichteler geistvoller Festprolog die Feier ein, den '.ncnill',» Hiidl' Mahr uiil innigem Verständnis nnd ' lulN'M Empfinde», ausdrlicksvoll vortrug. Er lautet: Vei dieses Na»,eus Klang hurcht auf die Welt. — Und leise — dl'r Weihrauch wallt empor — erklingt die heil'ge Weise umn hohen Kirchenchor: l'iu sromnier M e >; g e s a n g. ^ann zieh'n die O r a tori e n ourüber, - schlichte Arien und Scharen von Sonaten, dun seinen, Gliederbau, !M wohl geraten und säuberlich genau aesügl; — gezierten Ganges schwebt her das Men netl; srcut sich des neuen banges, wo T r i o und Qnartetl ^>r kleinen Knnstgemeinde dsr Fremide Kreis vereinte, d>l' da iu Haydns Manien ^^ zm» Saitenspiel zusammenkamen. lNisj-../' ^'"' schöncn Tag lieber in^ ^-reie gehen, ^'u' hier in der Stube zu sitzen." den, "''^-^ ^''" Zeit," knurrte Peter Herzog, in ^^ fortfuhr, in den Papieren hernmzukramcu. '^st's denn ciloas so Wichtiges?" l'l'w/"^^' ?^ werde den Betrieb wohl auch setzt l'l'n, ^"'^ müssen. Der verdlinunle Kerl, der Par-das, , ^" i" leine Nuhe. Hast du schon gehört, üfei/I "^^'u in der :'lnlmhülte zwei neue Hoch-^hali ?""' ^"^^ Gußeisen will er machen . . . "^'r Pm,r? So laß ihn doch!" lchcu,',?'' .'^" ' ' ' ^s' 'b" ' ' ' ^l hast leicht Und d "l^''ist nichts davon! Und wenn dein Geld ist ""2 von Melanie ei lies schönen Tnges futsch ^W"S dann, he?" ^elu Ü " ^ erschrocken die Augen auf. „Mein dcnn'/^k. 'ch 'in Gelvert stecken habe? Ja, wie ^ ^U' lönnle denn das . . ." niif ^.,",.Verzog schlug Plötzlich mit der Faust d^ ?. .!"). daß die Papiere aufloiroelteu. „Wie ^,,'?'^ ^""e^ Ja, begreifst du denn nicht. H"st d> !""'"'' bast der Kerl uns totmachen will? klugen? Wenn oer's so weiter treibt, Nach d '"" "uf"ch zusperren. Eine Msatzquclle Nach >.,., ""deren ninunt er uns weg. Eine Hütte w'ssen , nnderen lauft er zu ... ich möchte bloß 'wo der Mensch das viele Geld hernimmt!?" ^ann s"'^ ',"" '" tiefes Nachdenken versuuken. 'leckt nl d '^'"^'"- "S" also steht's? Das sttben^' '"'. w ' - - Das steckt in ihm. In dem-5'sNaer ^! 's ""' "" unten vor diesen Fenstern als -""selben ^ "" Walzwert gearbeitet hat. In 'tarrtc ms,^^' ' '" ^' verstummte Plötzlich und '"drisch vor sich hiu. lIortschung solgt.j Tai,n lvieder branst's wie Clnr!ne5weh'n nnd immer höher schwelle» der Töne reiche Quellen- du hörst und glanbsi zu sehn, daß sich die Augen weilen- Wie in der Welt die Elemente, in anmutsvollem Streiten sich wirbelnd, dnrcheincmdergeh'n, so hier die Instrumente mit Sang und kllang sich jagen, fassen, haschen nach einer Melodie, sich suchen bald im raschen Verzng der Harmonie, sich flieh'n und wiederfinden nnd endlich binden zu einer großen Sins o n i e. Das ist Haydn! Zu einer Zeit, wo Unnatur in Aanden schlug die Geister, erwuchs aus ländlich stiller ^lur der Töne großer Meister zn seiner hohen Sendnngi In nie gehörten Tönen von schlichtester Vollendung Nalur nnd Geist hold zu versöhnen. Er winll: die Fessel fällt. Znm freien Spiele ladet im eig'nen Elemente den Ehor der Instrumente der Meister. — Lichtgebadet liegt da vor ihm die Well im heit'ren ^rnhlingsglanze; er winkt znm Tanze, — nnd nnter Beben regt sich das nenr Leben: Wie locken da die Flöten, es lacht und grüßt das „süße Holz", nnd wichtig macht sich das ^agolt; wie Regenschauer rieseil es in den Geigen. . . . Tonnernd erdröhnt die Pause drein, grell rnsen auf die Hörner, Posaunen sprechen stolz Fanfaren- das Waldhorn greift rasch die Melodie auf, gibt sie dann lecklich weiter, bis endlich in dem Säuseln der sanslgedämpslen Saiten der Mensch die Weise saßt nnd mit der M'hle ,^rasl einseht nnd sede Stimme nnd jedes Instrnmenl nach eig'ner Fuge uud Natur einstimmt in sel'ger Harmonie, das All im Eins wie )'ie. Welch holder Zauber saßt uns an! Isl del,,, beseell die slnmme Welt?-------- Im Zickzack rennt der Vlih, zerreißt die Wollen, schimmert mit Lenchten spielend. Dann dröhnt es mächtig donnernd hin dnrch der Elemente Ehor nnd Hagel prasselt nieder. — Jetzt lacht .der Sonnenschein; hier rauscht der Gießbach herab die Felsenriffe nnd munter plälfchert dort der Qnell geschäftig drein. Und über allem wölbet des Himmels blane Glocke fich herrlich ans; im Äther schwimmt der Mond nnd schant hinein nnd lacht in Ruh', in, grüueu Hain — den, Liebespaare z». Verzückt senlsl dn die Lider der müden Augen med^r uud glaubst geschloss'nen Anges, traun! das Vild noch dent!icher zn schan'n, das dir mit göttlicher Gewall der Künstler nur in ^önen mult, bis sie mit leisem Singen im Hauch der Luft verklingen. - Und du erwachst, verwundert- Welch schöner Traum! . . . Das war Haydn!-------- Verrauscht ist ein Iahrhnnderl, seit ihm, den. Frühlingslind, ein Maienlüstchen lind dic Seele weggelüßt, als eben er "den Lenz begrüßt. Unsterblich aber lebt er sort dem Volk in eines Liedes Hort: Wenn Trommeln und Drommeten zum Wasfengange rnsen, wcnn lcct im Wind die Fahnen wch'n. fürs Vaterland dic Kindei beten, die Vürger cm des Thrones Slnsen mit ihrem Kaiser fest zusammenstehe,-Da tönt das Naiserlied, das alte, ergreifend schöne: Gott erhalte! — »vie einst es rief zum Siegeslauf die deutfchen Kriegerherzen auf. Doch Völker, Welten neigen sich vor dem Meister, kühn nnd mild, führt er der Jahreszeiten Neigen; — entrollt !'r gar der S ch ü p f u n g Bild, anf daß der Hörer, lief gerührt, anbetend niedersinke und Gott, der gnädig ihn geführt mit väterlichem Winke, lobsinge Dank und Preis dem Namen des Herren Halleluja! Amen! So sei cmch heut' im Rauschen der mächtige» Akkorde, erfüllt vom hohen Worte, des Meisters weihevoll gedacht, indem wir sinnend lauschen: wie Gott die S ch öpfuug ihm gemacht, der mit der 15öne 5iuns< Natnr zn uns, uns znr Natur gebracht, um inniger nns nnr mit ihrer reinen Jugend Prangen in holdem Zauber einznfangen, der den geliebten Meister im Reiche hoher Geister ja selbft unsterblich hat gemacht! — lDie Aspcrnfeicr in Wicn.j Znr Erinnerung an den glorreichen Sieg Erzherzog Karls bei Aspern finden am 21. nnd 22. d. in Aspern sowohl wie in Wien große Feierlichkeiten statt, an welchen die Bürgerschaft ebenso »vie die Armee Anteil nimmt. Am 21. d. ist die Feier in Aspern. Sie zerfällt in zwei Teile, in die mehr bürgerliche Feier vor der Kirche und Ferntorns Löwendentmal, die von der Gemeinde Wien veianstal. tet wird nnd den militärischen Teil, der außerhalb Afperns bei der Schanze 27 sich abspielt und in der Weihe des Grundsteins für ein mächtiges Asperndrnl-mal gipfelt. — Au, 22. Mai findet die große Feier in Wien statt. Um <<1 Uhr ist in der Votivlirche eine große Mesfe geplant, welche der Feldvilar Dr. Velo-potockl) zelebriere» wird; an derselben sollen die SpiNen der Militär» nnd Zivilbehörden teilnehme!,. Die ganze Garnison wird an diesem 3age aus dem Maximilians» platz, nns der Ringstraße und am äußeren Bnrgplatz Ausstellung nehmen. Um halb I! Uhr findet die Feier anf dein Burgplcch vor dll» Erzherzug Karl.Denkinal statt. — Der militärische Teil des Programms ist, »vie verlautet, von Seiner Majestät den, Kaiser bereits genehmigt. Bürgermeister Dr. Lueger erschien am 3. d. M. in Audienz, nm den, Kaiser das Programm der von der Gemeinde veranstaltete» Feier vorzulegen nnd die Einladung zur Teilnahme an dieser Feier zu unterbreite!,. Der Kaiser nahm das Programm zur Kenntnis nnd sagte sei» Erscheinen zn. — lDcr Laibacher Gcmoinbrratj hält morgen um l> Uhr abends eine ordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Bericht der Personal- und Rechtssektion über den Ansgcmg der heurigen Ergän. zilngswahlen in den Laibacher Gemeinderal reits einmal gemeldet, wird der hiesige Gesangsvcrein „Slavee" am 27., 28. und 29. Juni I. I. die Feier stilles ^jährigen Bestandes begehen. Das ständige Vereinskomilee hält schon seit' geraumer Zeit all-wöchentlich ordentliche Sitznngen ab, denen sich ill Kürze Sitzungen des Festausschusses anschließen werden. Bei der Feier werden slovenische, kroatische nnd böhmische Gcsangsvereine vertreten sein- anch soll in den Festtagen 'über Antrag des Verbandes der böhmischen Ge° sangsvereine ein Verband österreichisch'slavischer Ge» sangsvereine gegrüildet werden, dem in erster Reihe alle böhmischen, kroatischen und slovenischen Gesangs« vereine angehören würden. — Bisher haben ihre Beteiligung am Gesangsfeste nachstehende Vereine an» gemeldet: „Mladost" i'u Agram l<>,-l>,v>I1«» korporativ), „Hlahol" in Prag lkorporativ mit 150 Mitgliedern). — Die Triester Ver» eine haben eine große Aktion für die Beteiligung am Laibacher Sängerfeste eingeleitet,- der Prager Verband der böhmischen Gesangsvcreine hat alle ihm angehö» rigen Gesangvereine aufgefordert, ihm so bald als möglich ihre Beteiligung uud die Zahl der Teilnehmer anzugeben. — Oas Narttragcn des römijch»tatholischcn Klerus.) Bekanntlich gab es in der Laibachcr Diözese seil uralten Zeiten nnr bartlose Priester. In dieser Beziehung ist jedoch in der jüngsten Zeit eine Ände» rung eingetreten. Es wurden nämlich Stimmen laut, daß das Rasieren gesundheitsschädlich sei, da es viele Hautkrankheiten usw. mit sich bringe. Mit dieser Moti-Vierung ist im vorigen Jahre ein Priester bei seiner oberhirtlichcn Behörde um die Bewilligung eingetreten, einen Bart tragen zu dürfen. Seiner Bitte wurde Folge gegeben und entschieden, daß solche Bewilligungen von Fall zu Fall über ein diesbezügliches spezielles Einschreiten erteilt werden. — Znr Zeit gibt es in der Laibachcr Diözese achl barttragende Priester. I«!—. — sPereinswesen.j Das k. k. Landespräsidium für Krain hat die Bildung des Vereines „XutnU^o «In-vcilkl«) ixnlii'u^vlllnl) <1l-u,5tvs>" mit dem Sitze, in Semiö zur Kenntnis genommen. <;. ^ uentanten unter der Leitung je eines Stabs» offiziers des Generalstabes den praktischen Nachweis ihrer Eignllng znm Generalstabskorps zu erbringen haben, indem Aufgaben unter kriegsmäßigen Verhält» nissen zn lösen sind. Znm Schluß der Studienreise wird die Festung Kratan besichtigt. Nach der Übnngsreise erfolgt die Zuteilung des ersten Jahrganges zur Arlil« lerie, damit die Freqnenlanlen Einblick in den Dienst der Arlilleriewaffe gewinnen. Diese Zuteilung dauert bis zum Schluß der Waffenübnngen, also im Durch» schnitte sechs bis acht Wochen. Der zweite Jahrgang sührt Anfang Juni eine taktisch.technische Übung im großen Stil bei Wien durch, reist dann »ach Hajmaster nnd schließlich nach Pilsen, um die Kkodawerle sErzen» gung voll Arlilleriemalerial) zu besichtigen. Sodann werden die Gefechtsfelder in Böhmen vom Jahre 1866 begangen und die Freguentanten mit Strategievorträ» geil anf den Schlachtfeldern selbst betrant. Die taktische Studienreise dürfte die Zeit vom 22. Juni bis 14. Juli in Anspruch nehmen; vorwiegend wird Tirol, Kärnten, K r ain , Görz nnd Gradista sowie Istrien bereist. Auch eine Besichtigung des Kriegshafens Pola sindet statt. Nach absolvierter Studienreise erfolgt die Zn» teilung zur Kavallerie. Artillerie», bezw. Kavallerie» offiziere werden zur Infanterie nnd Artillerie zuge» teilt, so daß jeder Frequenlant am Schlüsse des zweiten Jahrganges bei allen drei Hanptwaffen gedient hat. Der dritte Jahrgang hat einen mehrtägige» übungs» ritt durchzumachen. Die Studienreise, welche vorans» sichtlich die Zeit von, l. Juli bis 4. August i» An-spruch nehmen wird, hat zum Ziele Dalmatien, Süd» ungaru, Kroatien und Siebenbürgen. Vo», 9. August a» bis zum Schluß der Waffemibunge» werden die FrePieulcmle» bei de» höheren Kommanden IBriaade», Trnppendivisions», Korps» »»d Armeekommailden) zur Piallischen GeneralslabSdienstleistnng eingeteilt. " " daß i» der bc»achbarte» Waldung eine Fläche vo» etwa zeh» Hektar abbraimte. Ungeachtet des rascheil E»'' gn'ifens der in der Umgebung beschäftigten Land» kute verursachte der Waldbrand eiileil Schaden von beiläufig 3000 K, bevor er lokalisiert wurde. -^^'- " lHutwcidebrand.) Ain 26. v. M. zirka 11 Uhr vormittags e»tsta»d a»f der Hnlweide „Prepovedanec der Gemeinde St. Michael, politischer Bezirk Adels' berg, anf bisher nuanfgeklärte Weise ei» Feuer, das sich ans eine Fläche vo» zirka l/7 Hektar ausbreitete, sämtliche Fichte», Tanne»» und Bnche»säl)linge ^^' »ichtete lind dadurch der Gemeinde St. Michael ei>n'>' Schade» vo» zirka 400 X verursachte. Das Fouel wurde vo» de» Ortsi»sasse» vo» St. Michael ae-löscht. ^-.. - sGroßfcuer iu der Puntigamer Attienbraucre»! Gestern nachlnitlagS »m halb'4 Uhr erhielte» dic Grazer FeneNvehre» die Meldung über ein Großst'"", das in dem zur Puntigamer Brauerei gehörige», "' der Liebenauer Straße gelegenen Ökouomiegeblill^ allsgebrocheii lvar. Bei dem herrschenden Sturme aM es rasch »m sich uild bi»»eil einer Stunde stand oc ganze Tachstuhl des etwa süilszig Meter langen ^ bändes i» Flamme». Die im erste» Stockwerke jV'tt' gerte» Flillervorräte wnrden vernichtet. Die Sch"de»^' zisfer »vird aus rund 60.000 l< geschätzt. Die Schädel''-' summe ist durch Versichernilg gedeckt. -^ Felsen nach Russisch-Zentralasien.) Über Re>!^ »ach Rlissisch'ZeillrnIasie» wird ilachsteheilde I"^ matio» versendet: Nach de» ,» Rußlaild in ""., stehende» Vorschriften ist das Betreten der "'s!'<^ Territorien in Z)entralasien iin allgemeinen ^ , ^ ' Ausiiahme» si»d gestaltet, doch muß i» jeden« ei»zl'l^^. Falle der betresfe»de freiude Staalsailgehörige» ^ »ach diese» Provinze» reisen lvill, im Wege der n , ständige» diplomatischen Vertretung i» Petersburg der kaiserlich russische» Regier»»g »m eine solche >^ ,, zielle Beunllignng a»s»che». Es »lehre» sich "' >^,. letzte» Zeit die Fälle, daß Reisende, ohne diese ^"^ schriften zu beachten, direkt »ach Zeiltralasie» "''.^>.' wo sie dan» vo» de» Behörde» in streilger Dl'w),!'^ r>',ng der vorerwähnte» Vestimmnilge» a» der "^'.^,. reise bis znr Beschasflülg der vorgeschriebene» "'< ^ bewilligliiig gehindert werden. Diese Reise»»terbreui ^^ ge» si»d fiir die hievo» Netrosseiiell mil Verlust ^ Zeit nnd Geld verbunden nnd führen wiederhol«^ Rekriminatione», die jedoch erfolglos find, da ^ „ Horden in Zentralasie» nnr die bestehende» ,!"^>^' Paßvorschrisle» i» A»we»du»g bringe». Die >>' ' ^ ftcholde Reisebelvilligllng >väre rechtzeitig, 1^ .^,z. aber »ichl später als drei Woche» vor dem ""^,, sichtliche» Eintreffe» des Reisenden in Z"'l"'"'^i in, Wege der l. u. k. Botschaft i» St. Pelersbmg der kaiserlich russische» Regieruug einzlihole». , " llmluug deutscher Naturforscher ' ,^ Ärzte in Salzburg.)'Wie man unS milteül, !'"^>^. der Zeit vom !9.' bis 25. September N»W "' ^^. bürg die achte Versammlung dentscher Naoni <^. nnd Arzte statt, welche i»sbeso»dere siir N ^. ^,N Mathematik »»d der »aturwisse»schast!iche» ^"^ .,.. giußer Wichtigkeit sein wird. . , ,„il- ^ ge - - ^>. Priuius Vran agnosziert. Be, der E"'"'"' '^ ^,^.„ stand er ein, in Gesellschaft des unedel)" ^ ^,,. Diebstahles abgestraften 24jährige» ^"^" .....je, ^' toi, Poje ans Podlipoglav, Gemeinde Do "^ ^^.„s<. Saugpnmpe, serner zwei Holzhobel und "> >„ dl'i buhrcr aus einer Wagenlade beim Tobogg"^^, ^. Lattermanilsallee gestohlen zu haben. ^" ^ibacher Zeitung Nr. 101. 901 5. Mai 1909. >'lN»ultliql'H n.n,rdc auch dlisl'i, >lon!plicc ocrhc-slct: >"^>lcrs wurden die ln'idcn H^'bl'l nclist dem Brüst-l'ol)n>v, die er einem Tischler^ehilfen an der NadcNty» ^c>!;e lili, , ,< 2l, I> versanft hntle, znflande qel,rncl,t, ^U' ^erhlistelen Vnrsclien, die n^cl, anderer hier ver->ll't(i, Diebstähle verdächtiq sind, »verden l,enle dein ^»desqerichte eingeliefert N'erdei,. , ," l^rrmihlj nnrd feit )i>.'demlier v. ),. die l>!>° Ilihriqe il, l^> ^>j Wi^'pclch qelnnene u»d dahin ^nslän-^ ^cuschlcriii Katharina Prm'el. Diese trnq bei ihre», 'wsschcn l'i,n'!> r^llichei, ^ll)ck nnd I^ppe, ferner ein lNMll's Kopftuch i»,d Männerschnnrschnhe. ^ '"' ll5in Heiratsschwindler.) Der (5'isenbahnal Keiler ^ran^ (5var nnlerhiel! ei» Verhältnis init einer in der ^l. ^cit^böv^rsladl dienenden Ätnqd nnd enti^'ctte ihr Miter Vl)rs^cql'l!!!,q der Ehr einen (^eldl'etraq von ^..il) i< (s.^, .-^^ ^^ ^,-,,,,il ,,^-h Anierita qefliiclite! Wl'e», ' lArbcitertranoporte.j Tieserta^e find nacl) An>e^ Ma 54 Krainer, l3l' Kroaten, 12<> Ma,',ed0nier nnd ° Istriaiicv ansqewandert, Mch ^»inniäniel, sind ,-^lj -nunten nnd znm Nane dl>^ C Heran^qegeben von Dv. Alfred Freiherr,, von Äerqer, ^e^wld Meih^rn von (5 h l u ln e lk y, Dr. .^«rl w ! 0 s s l,, ^' ?ielir Freiherr», von O p p e » h e i m e r. - ^n» Mit des 3. ,<-»cf!c5, ll). Band: !.> Ein Blick in die Mimst. Vmn Geheimen Nat Alerander Äiarlqrasen ^ n I « vi,,- i n i. 2.j Der Dreibnnd. Von ^Äc'^. ?.ran.z ^cchcrrn von ^ u r st n e r. 8,j Denlmalpfleqe nnd .v>ei° natjchi,,; in Ostreich. "'"'> 5x,sral Nilhcl!!! ^rl'il)crr,! s"tt Wccldcckrr. 4^ Unqodrncktc Taqcbilchblatlrr d^ Su!ta»,zk>^ Baron Sainiiel I^sisa. ' Mit^lrilt von f/us^'ssur Ednard von Wert h c i in e r. 5,.j Mcstarid.', "uipulilanischl' L^cndl' von Matilda S c r a 0. «.) Bn° ^"N'',V. Novelle von Dr. Otto Sloe s; l. 7.) Napoleon ss« , ^rzher.zost .Mrl 18l>9. Von Alois V e I h«'. 8.) ^lwl'rdessl'n'r. Von Ostar A. H. Schniik. 9.» Po-">")<> lllursicht. Nun Leopold ^reiherrn von (5hl n-m,^^). il».j ^rmllcwn: Bur^theater. Von Hosrat ^ "lNsur Dv. I, Minor. II.) Nnndschan: ^riil). ^'^»sslellnnqen der Secession nnd des Haqenvnn» lim ^- .Ileliiernnqsral I. ^ 0 ! nesi e S. - Wie der ^'^christliche Nachlas; Joses ,<->aydns an Unqarn iain. strll,.^'' ""»a.'. Tch'var/,. -- Erzherzoq ,^arl^A»s. ^llül^. __ ^^''^-' l)ier einqelrosfen. Tro^z de<< strömenden bch, l^- ^^' ^'^ '" ^'" """ ^' '^^flu'rli )nn> West-Mri Vl^ ilchrenden Straften eine vieltausendtüpfuie s^.s, '^l'»!!i^„^> zi,m Enipfanlie dcs Monarchen ein- brack ^' ^^ ^"' '^'!'"^ ^"" Salonwagen "'tstieq, lna, s ' '"' Bahnhöfe anssesammelie Pnl'Iifn»! in M ll'nde «Hljon-Ruse an^. Seine Majestät nahin die 3irrs<'"^ ^^' Staalsselretärs und Präsidenten der ^»dl, l ' ^^'^ lüniqlich nnqarischen Slaat^l'ahnen >»r,s>' ^''^l'lM» und zeichnete sodann den Oberbürqer' a»s ^ ^'^ ^" Obersladlhauptinann »>il Ansprachen ^»'ci'sl "'^"^" ^'^ >vegen de^ strömenden Ne^en^ lnlii, '.!!"'">> Waqen lind winde von der Bevöl» (5I>^ ^ Il/ninisch Mlamiert. Unter die stürmischen ^rbl>i'< ^ '»enqten sich auch vereinzelte Nufe der lch^,'l'.welche das allgemeine qleiche Wahlrecht hoch ^',, "^len.-In der Königlichen Hoflnirg beqriiftlen stal/ ^^ Iises nnd e>, ?!"'' ^' Mai. Das AlMordnelenhans erledigte in dcv ^^!!'/'^'" d'c Vorlage, betreffend die Negelnng niis ^. '.'^'^ >»! Handelsgewerl'e, »nd began», hier-^l)i>„!' ' '""!ll'ch, das; der Staat einen aliguetten "l'hme ^^'",^""dern ausgebiirdelen Schullasten iiber. !'»«!,,'>,, ",. """' ""Ilständigen Sanierung der ^ande^. !>eiil'r ,,/,""."e mnn von einer Erhöhung der Bier-"llän d'! >p"chen. ..- Abg. Dr. Steinwender ^Un'»!,/ <^'^'"' ^'»anzvorlagen »verden >veder ,-,nr .'^ Cl.1.-.^! ^' ^""bcc'sinanzen, noch derjenigen der ^'Nfli^, 'X?"^ hinreichen. Ehe die Verbesserung ^^ss^» >',,^"'?lV'u der Negierung vom Hause be. l"hn»w >.,, "'' >"llte mdn erwägen/ ob nicht die Ein-^ t'er 3«',""'"' Steuern, >vie der Tantiemestener . '"'gesell >.s^""^^^'""' ""ch dentschem Muster, die ^N',//.^! ">er „nd andere Steuern einznsi.hre» 7^'«Ide,»us '' " ^ ''." " ^ ' ' ch spricht sich namens der ^'^ >eue» Vorlagen "'^'" der li s/''/^ niclsicht^losen Beutezug aus die "" "be.tendc» Bevölsernng erblickt. - Nach- tnm !i0l!) die Abg. Seidl namens der deulsckien Agra, ner und Chaloupla nauiens der böhmischen Agra» rier gegeil die Erhöhung der Bier. und Braiintivein. sttner gesprochen hatten, »vnrde die Verhandlung ab» gebrochen, - Nächste Sitzung am 7. Mai. Die Aorssnusse iu der Türkei. j»lonslopcl, 4. Mai. Eine amtliche Mitteilung des ^en^ralissimnc' Maniul Scheffel besagte Obgleich besannt gegeben worden ist, das; die Armee mit leiner politischen Partei verbunden ist, ersieht man, daß hie-von nicht alles überzeugt ist. Es wird daher lateg» lisch erklärt, das; die Armee bei der lebten Allion lein Werlzeng einer Partei oder des Komitees gewesen ist. Die Armee verfolgt nur die Erhaltung und ^onjoli-diernng der Verfassung, welche ernsten (befahren an>> gejetzt war. Wenn auch die Armee ihre Beinnhnngen nii! jenen des „Komitees für EinHeil nnd ^m'tschritt" vereinigle, das seil der Inliumwälzung auf die Vel> nichtung des Absolutismus hinarbeliele, so hat di< Armk' seit der Koiisolidierung der Verfassung jede Ver. biüdniig mit dem genannten Komitee abgeschnitten. Jetzt ist die Armee eine nationale Armee und da5 Eretulivmittel jeder Regierung, welcher Partei diese anch angehören möge, wenn sie uur verfassungsmäßig ist nnd das Vertrauen der Vertreter der Nation besitzt. Man wird der Armee Verbindungen oder Tympalhien mit politischen Parteien absolut nicht erlauben, und diejenigen, welche solche unterhalten, werden aus der Armee entfernt »verden. Alle Angehörigen der Nation sollen von dieser unparteiischen, reellen Stellung der Armee überzeugt sein. klonstantinopel, 4. Mai. Dem Berichte des Kam. meiausschusses zufolge, der gestern der Inventur von weld- nnd Wertpapieren im Iildis beiwohnte, wur-den im Privatgemache Abdul Hamids lHeldschränle ge> funden, die Rechnungen über Gelder und Altieu ei,!-halten, welche Abdul Hamid in der Bans Allemagne, der Deutschen Banl und der Ollol»a»b^nl hinterlegt hat. 7^'riier wurden in Koffern, die sich in großer Nn» ordnung befanden, Schmuck nnd Banknote» im Betrage von 18tt.<»<«> türkische» Pfund und im Iischlerzimmer Banliwten gesunden, deren Wert auf 3<><».M)l» Pfund geschätzt wird. Iu einem anderen Zimmer befanden sich Gelder und Juwelen, sowie drei Kasseu, die heule geöffnet werden sollen. Die Banlnoten und Gelder wurden in das Kriegsministern»!, gebracht. Die Kam-mer »ahm einen Antrag der ^inanzlommission an, worin die Negieruiig aufgefordert wird, Schrille zur Beschlagnahme' des Geldes nnd der Wertpapiere zu unternehme!,, die von Abdul Hamid in hiesigen nnd ausländischen Nansen hinterlegt wurden, damit dieses Vermögen nicht verschwinde. Konstantinopel, 4. Mai. Wie lürlische Blätter mel-den, hat der Sultan die Zivillisle, die von der Finanz, lonimijsiou der Kammer von 5<>.<»<«> auf 25.Wl» Pfund herabgefetzt, von Abdul Hamid aber i» dieser gefürzlen Gestalt nicht angenommen worden war, selbst auf 20.0<»l» Psnnd herabgesetzt, Sarajevo, 4. Mai, llber Nachl ist hier starter Tchneefall eingetreten. Es herrscht Winterwetler und dichter Nebel lagert über der ganzen winterlichen Landschaft. Die Schneelast hat an den Bäumen nnd an den Kulturen vielfach Schaden angerichtet. München, 4. Mai. Erzbischof Dr. von Stein ist Heine surz vor !1 Uhr vormittags gestorben. »ieqgio di (5ala'>ria, 4. Mai. Um l<> Uhr 5>7 Min. vormillags wnrde hier ein starler Erdstoß verspürt, dem alsbald ein zweiter folgte, der gleichfalls fehr heftig war. Verantwortlicher Nedalteur: Anton F u n t c t. <5i7«) 42 10 Ausweis iiber den Ttand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 24, Apul bis 1. Mm IWl>. ES herrscht: die Schweinepest im Vezirle Adrlsberg in den Gemeinde,, Eeljc (1 Geh.), Dorncgg (1 Grh). Illyr.-^eistril) (1 Geh,!. Iablcmih (l Geh.); im Vrziile Gottscher m den Oemeiildr», Mlan (2 Geh.), Gottschee (0 Geh.). Iurjewih (1 Gch), Lienfeld (2 Geh.), Mitteidorf (3 Geh), Müsrl s2 Geh). Schwarzenbach (1 Geh.V Seele (3 Geh.): >m Bezirke Gurl. feld in den Gemeinde,, Heilissculrenz (2 Gel,), Zirlle (5 Geh.); im Äezirle Littai in der Gemeinde Stockenborf (I Geh.): im Vezirle Loitsch in der Gemrindc Nltcumarkt (1 (^eh.); im Vezirle Nudolfswett i„ de„ Gemeinden Dv» bcrnit (1 Grhj, Großlack (t Geh.>. Höüissstcin (1 Geh,), St, Michael'Stopic (l Geh,), Preina (1 Geh.), Sagraz (1 Geh.), Treffen (1 Geh.). Tschcrmoschnih (i Geh)i im Äe. zirle Tschernembl in den Gemeinden Mtenmnrlt (1 Geh.), Meinch (7 Geh.). Erloschen is!: »er Milzbrand im Bezirke Adelsber^in den Gemeinden Adels» belss 1 Gch,,. Slan (I Geh,), Stnrja ^1 Gch,<-. der »lotlaus der Schweine im Bezirke Laibach UiiMdnna. in der Gemeinde Obrrlaibach ll Geh,); im Bezirtr Tfche» „emdl i» der Gemeinde Weinitz (I Geh,); die Schweinepest im Bczirle Gottschee in der Gemeinde Mitterdors (I Geh,). ^. li. ^!clnde»regier»l»g für Arai»i. Laib ach, am 1. Mai 1!»<»!> kll liede 2ie kine, 3ie feine, Lie Xleine, ^>^> der ich viele WohNnten zn danken habe: Dir Todeix-r »^ Mineral Pastille lFays echte), Hust' ich einmal, cileiäi > z^ nehm ich eine Pastille. Bin ich erkältet, dann n.eül"la.rn M^> seclis bis zehn Pastillen, alle qnälrnd»,, Eischnnnnsseii ^^»> n»fz»hel,en Hid ich einen ichnnrn, Katarrh, dann lös >I W^ ich Pastillen in hriftcr Milch und in ein viar Ttunden >^^> bin ich wieder in drr ?)trihe, Fays echte ^odcner tosten ^«^^ nnr X l ^i.'> die Schachtel nnd man kanft si>/ in allen Npothcloi, Drosssrien und Mincralwasselhaudlunsss,,. Gener^lreprüsrntanz siir Ost'ireich-Unssnin: - W, Th, Guützrrt, Wien 1V/I. Große Neugasse 17. M45^.1 Meieuroloqische Beobachtunqcn in i.'aibach. SeelMc 3l»tt^ m. Miltl, Luftdruck 730 0 mm. ^ 2 L. 3i.^ 7^2-5. , iV^^MT^n'^^ewdM '^^^ 5.1 7 Ü^F. > 33 b! 9 9^ windstill z säst bewüitt 17 Das Tagesmittel der ssestrigen Temperatur 9 0°, Nor^ male 12 5«. Wettervoransi'age für den 5. Mai- Für Fleier-mart, jrarntrn und ttrain: Porwieqcnd trübe, lebhafte Winde, mildr. unbeständig; fnr Trieft: Vorwiegend trübe, lebhafte Winde, mildr. allmähliche Äcsscruna., 3cis»lijche Bcrichic nnd Beobnchtnnssc» der ^aiblicher lfrdbebenwarte >!>'NVlMd!'! vu„ dsr »ixn» cpc>!ln»,s ix»?, lOrt: Gebällde der l, t, Staats-Oberrealschnle.) ^e: Nordl.Breite 4«" 03': ldstl.Länffr von Greenwich l4«.'jl'. Veb cn beri chtr:°" Am 1. Mai gegen 4 Uhr 4b Min. Erdstoß IV. Grades in Mess in a. Die B 0 d en u n rn h c""" ist in Zunahme becirifsen. Heute am 5. Mai ist sie am I^Zcknndenpcndcl und am 7'Se» kundenpeiidel «schwach», am -LSelimdenpenbel «uiäßig stark» bis .stark». * Dir .'IsUiNl^nds,! I»^,,,»',, sich n»i «ilürlrüvupiliichr ^,,i! n»»' »>,'>l»„ »»,! M!!li, I>i« Miüriimchl N Ukr bii i!4 !,l» ar^il»! -" Dis V odl,!!!!! r» l,s wird i» lill,s»dr» 3!nllc!,! ' ^!>: .'!>,»!chll>nr l'is z» 1 Millimr «-ir!» ,'chwnch', vu» l ! >> »schwach», vo» ^ l'is 4 Milümsler» '»läszi« slnrl», lw,> i I'- irr» -lwrl", 0u» 7 l'ic. 1(! Äl!lli,»r<»'r» «lchr starf» »»d üw'l 10 Million!r> .'»»»rl!l!!'» bsbr»!,'! «Irichzrilin nu!!rf!s>!t>s Nci Vrechdnrchsällen «nd Somme^diarrhöen der Kinder hat sich «jt u fclc' ohne Milchzuscch, in Wasser gekocht, als Nährmittel hervorragend bewährt. Die im »Kl,fete» enthaltenen Eiweißstoffe bieten den Organismen, welche die Dnrch-fälle vernrsachen, einen schlechten Nährboden, wodurch die Krankheit behoben wird, (I582d) Hinweis. Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt ein Ver> zcichnis einer A,i?wn!>l ^"ni 5,s<0 Nummern Unterhaltung" lektüre aus der ZlniversawillUochek bei. Vollständige neueste Kataloge werden gratis und franko zugesandt von der Nnchhandlnna Ja v. Nleinmayr H Fed. Namberg in Laibach. llillMiltllgslllll! siltlli Ml!!' klllllllli. (4 68 ,','l»^, 5l,,,«»' von »lttt^ool». 5. Ill»l dt, S»n»«t^, ». »»l: 1,) ^in 8^lo"'""«''w'^ ttl>orl»N«n« U»unor (8v^l- ll«m,«ci>). Kinematograph PathE (früher Edison). (4HG8) I'rHfji" mim von Mittwooh, 5. Mai bi« Bam.tagr, 8. Mai: 1.) Ki» schlechtes BeispiH (Drama) 2.; IJans will eine Tänzerin beirate,, (komisch). - H.j houBtantiiiopeJ (Naturaufnahme)." 4.) Die Zigeunern) (Drama). - f..) Dtr überfallene Gauner (sehr komisch). Laibacher Zeitung Nr. 101. 902 ___________________________5. Mai 190».^ Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Aurslilattej vom 4. Mai lW9. Die notierten Kurse «erstehen slch in Kronenwähruna, Die Notierung sämtlicher Ultien und d l'2«/„ e. W. Noten (Febr. Aug.' per Kasse......8!) ss 100 » 2"> ö. W. Silber (April lllt.) per «asse......s9 gb iou Kb ^st, Investition«-Rente, stfr., Nr. per Nasse , , »>/,"/< 8« Sb 87 15 G/<»/„ ,18 40,1s- c> «allz, Karl Ludwia-Vahn (div. ötücle) Kronen , . , 4"/„ 95 8b ?«> 5 Xndolf-Bahn in Nronenwähr, steuerfr. (bin. Tt.) . . 4"/^ »b 9b 96 b Vurarlberaer Vahn, stfr.. 400 ll»d 2»»lschlelbnngtu abgefilmpeitl Vlskniahn7'7b4b?7b betlu l'inz-Vudwei« 200 fl. ö. W. «L. 5'//Vn .... 426 - 4«8--detto EalKburg-Iirol 200 fl. ö. W. S. b"/„ . . . 421'- 423'bv ikremstal-Vahn 2ui Zahlung übli» no««eul Ki!t»kahn> Priorität» Pbllgatianen. Vöhnl, WcstDah,!, Em, 1885, 400, 2000 ü. lO.ooa Kr. 4",„ l»7 Ül, 9» 2.', Elisabeth-Äali» «lX> n. 3000 W. 4 ab 10" „ ...... ll?^01«8 20 Elisabeth Bah» 400 u, 2000 M, 4"/„........,17 ' 11<< - sseidinanbs-Nordbahn Em, 1880 97 75> 8« 7L detto Lm, 1904 »,,-75 37 75 /franz Iofeph-Äalü, !tm 1884 lbiu. Lt.) Ellb. 4"/„ . . . 8« »>ü 97 8!^ Gallisch,. Karl Lubwia - Äah» (div. 2t.) Lilb. 4"/^. . . g«-. «7-Una.-aaliz. Bahn 20«) fl. S. 5"/„ »04 - 105 - ll,'!w 400 ll. 500N «tr. »>/,"/„ t>8^ 8»' Vorarlberger Bahn Cm. 1884 ldiv, St.> Eilb. 4"/„ . . W'7!> - -- Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ una. Ooldrente per Kasjr ii»'4bl!ll!>k 4"/„ detto per Ultimo 113'4N ,3-«,' 4"/a unaar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 83'bO 83'7i 4"/„ detto per Ultimo 83 « 8ü ßl 5>/»"/n detto per ttasse 8Ä»b 83 5! Unaar. Ärämien.Uül. i^ 100 fl. 205-- 2uU--detto d. !>0 s! 20b - !i<»8- Theih-Reg.-iioic 4"/„ . . , , 144 - 148-4"/« »ngar. Grnndci.tl.-Ob»«. 83 90 8^9, 4"/<,rroat. u. Hau, Grdentl, Odl, 94'»k> 8b 3! Andere öffentliche Anlehen. Bus», Landes-AnI, (div.) 4"/„ 9»'b0 84 b< Voijü-Herceg. ltisenb. -Laubes- Anlehe» (dw.'» 4'/,"/„ . . 98 35<00'3i 5"/„ Tona», Nea.-Nnleihe 1878 <0N'2« — - Wiener Verlehrs-Anl. . , 4»/» »«2« »7 9« detto 1W0 t"/„ 9s z>0 97 8« Aülchen der Ztadt Wien , , I0l 4« >N!i 00 Nr. p. N. . , 5"/„ —- —'- dttto per Ultimo . . 5°/„ 89'4b 9» 9 Vulg, Ttaals-Hypothelar llnl, 1892......6"/„ 12^3 I'^^'S Gelb Ware Vulg, Staats - Volbanleihe »907 f. 100 Kr. . . 4>v>/,! «l> 40 9! 4>! Pfandbriefe usw. Bode»lr.,all!,.»st.l.5oI,vl,4"/„ 94-8l, üb 8s, Bühm, Hnpothetcnb. verl, 4«/„ »? 8k> 9»-» Zentilll.But,,-Nred,-«l., östcrr., l5 I. ucrl.....4>/,",„ wt-bn I02b<> detto «5 I, vcrl. , . , 4"/, 97-- »n-«red. Inst., üstcrr., f.Verl. >!»«, ». iifienll, Arli. Nat. ä, 4",„ 8b' 9«' ^andceb, d. Nun, Gaüzien »,,d Lodom. 5?'/, I. riickz, 4^,, »4 4« ül>'4n Mähr. Hlipothefcnb, veil, 4"/„ »«3s 97 «b 'K.-üsteri, Landes-Hl!p,-«nst. !'V° »7- u»- dctlo inll. !i"/n Pr. verl. »'/i"/" ^«'bu »» b<> dctto N.-Schulbsch.vrrl.»'^"/» «»b> 8»-b0 detto veil......4"/i> »L?k U7-7b Osterr. »naar. Banl' 50 Jahre verl. 4"/„ 0, W..... 9»<'NL »»-sä detto 4 ^. uerl. 4" > i ou- - - ssiscnbahn-Prioritäts' Obligationen. Österr. Äiorbwcstb, 200 sl. E. , ,03 2b !04'3t> Itaatsliahn i»0 ssr..... 3»0- 397'— Tüdbah» tl »"/s, Jänner Juli 5.00 ssr, «per Et,) , . . 274-7k> 27» 7b Sübbahn k 5"/„ ^00 fl, E. o. V <c)ü— Zlnulrl!n»licht f«se. Vudap.-Äasilila (To,»ban)5 fl. 212b li^-Lü kreditlose 100 fl...... 47!»'— 48b'- Elary-Lole 40 fl, KM, . . . 'bi-- 1«I- Ofruer i/o!e 4o sl...... 240'— 250'- Pa!ffU-Ko,c 4ü fl. »Vl. . . . 1s8-- 208' Roten Nreuz, üst. Ges. v. IN fl. bN'bo b4b0 Roten Kreuz, uua. Ges. v. 5 sl, 30'll, 3>- ?<-- Salm Lose 40 fl. KM . . , 248'- 2b»---T'iri. E,-V.-»l»l,Piäm..Oblia. 400Fr. per Kc>sie . , . >87>2b >88 2b detto per Medio . . . 18?»- >88>- <«eld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 488- 50«- Nltien. ^lau»pol!'llntlrnt!>«nngln. Aussig-Iepliyer Eisenb, 5>00 ll, 2i!8,>>-' «ll»»-- Bühmische Norbbahn 150 fl. , 40«'- 408- twichtiehradei lliib 5.00 fl, NM. A7l>" - L800'- drtto slil I!> 20« il. per Ult. 994 - 10««--luullu - lampsschiffahrt« - Ges., 1., l, l, prw., 5.00 fl, NM ?2,-— 82» !»r.-V°dcnbact,cr E,-B. ioO Kr. 585'- b9o /ferdiuandö v.oibb. »ooo fl «M. b.'««»' b3»o Naschan - j^bellirraer Eisenbahn iloo si, L....... »62— »e« - ^einb.-Czeru,-Iasly-E«e»baw!- «eselllchaft, 200 fl, S . 5bb'- 5b?-— loud, ost.. Trieft, 5oo!l., KM, 4»raa-T!n^r0 sl 180— 220'- Vanlen. Nnalo-Österr. Ban», 120 ll, . 3«-^ K0 303'bO öaulvereiü, Wiener per Nasse —'-- —'- detto per Ultimo bnz»'— b33'^ - - ' — detto per Ultimo 641'»0 «4L'b0 Nrebitbanl, uua. alia., 200 fl, 7b3'— 7b4'^ Lrpositenbanl, all«., 200«, , 4b«' 4ü>b'— lissompte - GcseNschaft, nieder- »steri, 400Kr..... S»9'— 61ü'80 Giro- ». Kasienverein, Wiener, 200 fl........ 4^'— 460'b« Ht!po!helenbanl. üst. 200Nr, 5"/^ 28«'— 891'— Länderl,anl, üsterr., 200 fl., per Kasse....... -'- - '- detto per Ultimo 4b2 bo 453'bc „Merlur". Wechfelstub.-Vlltle»- Vesellschaft, 200 fl. . . . !'>o?'- e,o-- Österr.-nnnar. Nanl 1400 hr 17«<>'—177«' — Uniunbanl 200 sl...... bl,2b« bb«^ Unionbanl, böhmische 10« fl. , 244'b« '""»" Verfehribaul, alla 140 fl , , »41- »^' ' Inzusllzt'Pntfn»eh«unzln. Banaeselllch,, all«, üst., 100 fl. '?o' ir,er Kohle»berab,-Gel, 100fl. 7!,«' - ?»<' -Itifrnbahnvcrlehrs'Anstalt, »sl,, 100 fl........ 4»/'-^ 4il' ' Eilenbahnw-Leihg., erste. 100fl, 2<>4-?5 «05 7b .Ell'rmillil", Papierf. u, «,A. loo fl...... <8l' - <»ö'^- E!eltr.el . alla österr., Äiofl. 38b'- »»«'" lkl.ftr.Velellfch, intern, 20« fl, 2»8'- ^'U^" Hirleubcrner Patr-, Zündh. » Met,.^llbril 400«r. , , > ,„? - 104» ^ ^icsinne,- Brauerei >0<» fl, , . li«3 - "? Mu!!tll!,.!Ve>., öst. alpin,' 100 !>, «b! - sft»! ' ,,Poldi.Hlitle", TicnelauWahl' ^,.A.-G. 200 sl..... 4«0 4«»'^ i.N0 - »"o^ üimci- Muraul! - Nalno Tarjauer ., liifenw. 100 fl..... f.7' ^alnu-Tarj. Sleiulohleü 100 f,. b?8 «0 - ,,Lchlüalm!ll!<". Papiers..200fl, »^^ »^ ' .Echodnica". «.<», f. Petrol.- Industrie, 500 Kr. , . . 4»0 - 4«'^ ,,S ssr. prr Kasse..... -'- T-"" wtto per Ultimo , , , 34!» ^ !>" ' Waffenf..Ges,.üsterr,, >00fl, , «i40- s« - Nr. Bauaesellschaft, lOOfl. . . >H4— '^" " Wienerberae Nieael<,.?lk<,-Vef, 721»— ^" ' Devisen. >ul>t zlchttN unl zcheck». Amsterdam....... 198 w «83 A Denlfchc Banlplähe , . . . 1,7 02' ll?«' Italienische Baufplähe . . . 94'«t> """, Luudou........ 239b^«»^ ^jllr!«......... »s>20 "'"" ?t. Peter«bura...... 2b< ?b 2»»«^ Zürich »nt> Vaiel..... üb'!?' w »^ Valuten. dulalen........ !'-« ''^. üossraulen-Ntlill.'..... '9»:« !»^' liO-Marl-Ntücle...... 23-45 »° ", Leutfchc Reichsbanlnoten , . il?'"»' "?« Italienifche Uaulnoten ... 9^ 5b , »'', Nubcl-Nuten....... 2-b»!^,