v^ 22«. 1863. ÄmlMall zur Laibacher Zeitung. 3. Oktober. Ein lall un ss zur Theiluahme an der «X. Staats-Wohlthä» tisskeits-Lotterie. Die überaus günstigen Ergebnisse der bisher von der k. k. Lotto.-Gefallö-Direktion durchgeführten acht Staats - Wohlthätigkeit. Lotterien sind um so erfreulicher, als die meisten größeren Gewinnste den Spielern zufielen und oft deren Lebensglück begründeten, oenumgcachtet aber die zur Erreichung der von Sr. k. k. Apostolischen Majestät allergnädigst angeordneten Wohlthätig. keitö'Zwecke bestimmten 3teincrträgnisse sehr crgie« big waren. Ein Rückblick ans die fast jcde Schichte der Gesellschaft berührenden Zwecke, welchen der Rein» ertrag dieser acht Staats-Wohlthätigkcits^'otterien zufloß, bezeugt, wie die überaus väterliche Fürsorge Sr. k. k, Apostolischen Majestät stetS dahin gerichtet war, den armen Kranken und Irren eine bleibende Stätte, Psiege und möglichst Heilung, den mittellosen Verwaisten aber eine gedeihliche El-zichung zn sichern. Die öffentlichen Krankenhäuser in Linz, Preß-bürg und Agram, die Irrenanstalten ln Siebenbürgen, Ungarn, Steierinark, Käinten, Krain, Galizien und Tirol, die Militär-Badeanstalten in Karlsbad und Pistjau, die .«inderspiläler in Wien und Prag, die neu fundirten Stiftungsplatze für mittellose Waisen uon k. k. Offizieren, Militär« Parteien und Militär. Beamten u. s. w sind es, welche sich der Zuflüsse der bisher stattgefundenen acht Lotterien zu erfreuen haben. Das Bewußtsein, zur Erreichung so edler menschenfreundlicher Zwecke beigetragen zu haben, mag selbst für die vom Glücke minder oder gar nicht begünstigten Theilnehmer lohnend sein, und eben die Ueberzeugung, daß dieselben nicht blos dcr Wunsch zu gewinnen, sondern auch das Streben, das allgemeine Beste zu fördern, leite, läßt zuver» sichtlich hoffen, daß sich eine gleich lebhafte Theilnahme auch slir die nunmehr z» eröffnend!» lX S ta a l 6 - W " h l t l) 6 t i gkei t 5 - i.' o t te r ic wie für die vorausgegangenen kund geben werde. Der Reinertrag dieser lX Lotterie ist nach Allerhöchster Bestimmung zur Hälfte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien s»",r die Iwecke ihres Conscrmitorillmsj zu einem Viertheile ,« einer Stiftung f.'r die in den Feld^en dcr Jahre 18<8, »849 nnd 185U Verwundeten «nd die Witwen und Waisen der in diesen Epochen Gefallenen der k. k. Armee; dann zu eiuem Viertheile ,„r Gründung l>on HiNldsiipendien für mittellose Wilwen und Wlnfen l>on Vbcr-^ssl^ieren, Militlir- Parteien und Mititar-^eumten gewidmet. Mit demselben Vertrauen, wie bei den vorausgegangenen acht Staats - Wohlthatigkeits . Lot' terien wendet sich dcr Gefertigte an alle edelsinnige Menschenfreunde und gibt sich der Hoffnung hin, daß auch diese Einladung sich einer wohlwollenden Aufnahme zu erfreuen und eine reichliche Abnahme von Losen zur Folge haben werde. Wien, un September Itt«5. Friedrich schrank. t. l. Ncgicruügemth uudLoltu-Dircltion^Vorsta.id. Mit dieser Lottene, deren Ziehung unwider. ruf'.ch auf den > Jänner „«« festgesetzt ist, werden den Tl)e,lnehmern viele bedeutende G<^ w'nnstc u.z : , n 8l>,W<», , ü'<»5.<,mi ,,'» l,»O in veselejsi, kcr so na cni slrani malo ne vsi veei dobitki prisli kupcom lozov v del ter obogatili in osre-eili jib, na drugi slrani pa je vcndar ostalo tolik'o eistih dohodkov, da se je naklomla i/,-datna podpora nairienoui, »a ktere jil» je ftje-g-ovo <;. kr. apostolsko Velit'anstvo cesar bla-govolil odloeiti. In ee pogledamo na le, djal bi skuraj vsako versto ljudi y.udevajoe'e namene, na ktere je bil obeYnjen èisli dobodek teb dose-danjih* osem deržavnib dobrotnih loterij, uvi-dimo berz, da je ocetovska skerb Njegovega c. kr. aposlolskega Velit'anslva vsegdar me-rila na to, da se usmiljenja vrednim bolnikoin bodi na telesu bodi na'uinii priinerna bivalnica, postrt"/J)a, in ee bi moiroce bil»» l"('' o-/Ara\'d, potrebniin sirotam pa koristna vxreja priskerbi in xagolovi. Wjl« so napravljciic ali podpiranc z do-hodki dosedanjih osem der/avnih loterij obeiic bolnisnice (spiiali) v Lincu, Pozunu (Pres-burgu) in "Annre|M1} blay.nice ali nori.snice v Erdcljii, na Ogerskein, »Stajerskem,^Ko-roskem, Kranjiskein, v (.»alien' in na Tirol-' skein, xojaske kopalisca v Karlovib Varili in I'eseanih, otrosku bolnice na Dunaju in v Pragi, na novo y,;iloiene stipendijske inesla »a nepremo/ne sirote beere c. kr. olicirjev, vojaskib slrank in vojaskib nradnikov i. t. d. Tudi takim delirAnikoin teb loterij, kterim sreea ne bi naklonjla nikakorsnega ali ne y.na-menitega dobitka, bode blaga xavest, da so tudi oni pripoinogli k.-»j k dosc»i tako ple-inenitib Ijudomili'i n.iineinl), obilno plaeilo, in ne i.stk'jo mum» hvca'c in dohitka, inarvcr /a;\è tudi kaj sloriti /,a obèni prjd in blagor, sine se npati za terdno, da «e bo tudi /a JX. i\av-nvnii dob rode I no loterijo, ki se raz-pisuje sedaj, kakor /a poprejsnje oglasilo innogo "innogo deleznikov. Od eistib dohndkov te IX. loterije je po previsnji odlocbi namenjena l»ol<»vi<*a lMmajski druzbi prijatttljev inn/ike z« potrebe njeiM'^a konst'ivsitorija; c^leriliia na ustttiiovo /a c. kr. vojukr, ran jene v vojskali let l«4S, 1811» in 1*>», in za vdove in sirote c. kr. vojakov, ki so v onienjeiiili vojskuh smert storili; in ! celerliiia ' lui oMiovo roc-nili stipemlij zu ueprcinožne vdove I in sirote visih olicii.K'v, vojuskih stnmk in v«-j jiiških uraanikov. Podpisani se obraea t, enakiin zaupa- njein kakor pri p<>pt'<;jsnjili osniih der/.avnib I loterijnh /a obenokorislne reei, tudi sedaj na vse l)la«roserene Ijudomilr, vabee jib, da si { kupijo loz,ov, ter se ^nadja, da bo to njegovo povabilo v mil» sercili iiašlo odz-iv in rodilo rodovllen sad. Na Dunaju meseca septembra 1865 Friderik Schrank, ! c. k. vl;idiii .svt'loviivec m jncdstojiiik loterijskoga ravniivstv». S lo loterijo, ktere vy.di^ovanje je po-stavljeno /a terdno in nepreklicno na i). dan jnntmrja 1800, sklenjeni so mnogi vcüki do-'bitki, namrce: 1 po «SO 000, 1 po 25.000, 1 po 10.000, 2 po 5 000, 3 ,)(> 4.000, 4 po :$.000, 5 po 2.000, 20 po 1.000, 28 po 500 gld.,' .'{8 po200 gl5»A/4 zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Laibach, am 2tt. September l8U5,. Vom k. k. LandeS-Präsidium. (342—2) Nr, !>78tt. Kundmachung. Von der k. k. Finanz-Direktion für Krain wird über Ersuchen der k k. Finanz.Landesdirektion in Graz vom 2l. d. M, Z iN?^, bekannt ge« macht, daß dcr Bezug der Verzehrungssteuer nebst dem außerordentlichen 2i»^> und dem der Stadt-gcmcinde Graz bewilligten Gemeinde-Zuschläge l,) an den Linien der Stadt Graz, l,) im ganzen Umfange des politischen Bezirkes Umgebung Graz, <-) der Wegc und Pstastermauth an den i!>nien der Stadt Graz bei der k. k. Finanz>Bezirködirektion in G«az am 5». Oktober 18«7» um 9 Uhr Vormittags im Wege der öffentlichen Versteigerung wiederholt vereint verpachtet »verdcn wird. Der Ausrufspreis als einjähriger Pachlschil-ling beträgt für die Stadt Graz für die vereinte Verpachtung der Verzehrungßsteuer und der Weg' und Pflastermautl) . . ^ 5»!>79-, ,n der Kanzlei der k. k. Vcr« pstsgb.'Magazinö'Verwaltuuq zu Laibach eine Lizi. talion mittelst schriftlicher Offerte stattfinden. Näheres über diese Behandlung enthält das Amtsblatt der i!aibacher Zeitung Nr. 222 vom 2K, September lttli5,. üaibach, am 22 September »H«j5», K k. Vcrpflcg^Magazinä:Vcrwall..ug. 574 Kuudmachung. Beim hiesigen Zeugs>Artilleriekommando wild am l 7. Oktober »6U5, Vormittags um l<> Uhr, im Salpeterraffineric» Gebäude eine öffentliche Versteigerung stattfinden. Zum Verkauf kommen: Mj Stück zweizentnerige weiche Pulverfässer, 2 „ eiserne Wagbalken, , ,U,7"/„ Pfund Kupfer- l ,'/„ „ altes Weiß-s ^ich, «3"/,, „ altcn Messingdraht, 3737 „ altes Guß- ^ I»l3 „ zu überarbeitendes Pausch-)Eisen, »2l3'°/^ „ Zerren- j 37 ,, alte Ketten, <»»!»"/„ „ altes oder Abfall- ^ . 5">„ ^ Dreh. und Bohrspahn.j""p'^' U Stück schnn^deiserne Wellenringe, 33» Pfund alten Feilenstahl, 2 Stück schmiedciserne Flügelzapfen, 2'/^ Pfund altcs Seilwerk, 34W „ Digestivsalz, 1 Stück ordinäre Holzdrehbank, 2 „ gußeis. Transmijsionskuppluna.cn, 2V „ gußeiserne Zapfenlager mit bron- zenen Pfannen sammt Deckeln, 5 „ gußeiserne Stirn. )«,;.... 4 „ „ konische )^^'' 5 „ „ konische Räder mit Holzzähnen, 2 ., hölzerne Wasserräder, sammt Ach- sen und Lagern, 12 „ gusieis. Transmissionstrager mit bronzenen Pfannen, 2 „ schmicdeis Tranömissionüwellen, 4 ,. hölzerne beschlagene Wellen, 1 „ P'lloerentstaubungsmaschine 2 „ U» Pfo. und »82 Pfd. schwere kupferne Schmelzschalen. Die öizilalionsbl'dingungen, in welchen auch bezüglich der Konstruktlon und des Gewichtes der! hier blos nach Stücken angegebenen Gegenstände das Nähere zu entnehmen ist, können bis zum Tage der Lizitation sowohl beim k. s, ZeugsartiUel ie-Filialpostenkommando in Laibach, als auch in der hierortigen Amtskanzlei täglich von 8 Uhr Vor» mittags bis 4 Uhr Nachmittags eingesehen werden. Stein, am 30. September ltttts». Vom k. k Zeugüart illerie« K ommando Nr »0. (333l)—2) Nr. ll»5U«. Das vom verstorbenen k. k. Kreisärzte in 2alz-burg Dr. Josef August 2usan sür arme Studirende gestiftete Stipendium jährlicher 77 fl. ?lj kr. kommt zu verleihen und sind die Bewerbungsgesuche bis l5. Oktober »8ll5», zu überreichen. Das Nähere ist im Amlöblatle der Laibacher Zeitung Nr. 220 vom 2 September !?U5. K. k. politische LandesbeHöroe. (33t-3) Nr. 43«. Kundmachung. Bei dem gefertigten k. k. Forst, und Se-Piestrationsamte ist die Stelle eines Forsthüters mit einer Iahrcslöhnung von 22tt fl. tttt kr. zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, der jedoch nur ein zeitweiliger ist und keinen Anspruch auf Pension oder andere Versorgung gewährt, ha< ben sich über ihr Alter, angemessene Schulbill dung, frühere Verwendung in Forst- oder son» stigen Diensten, rüstigen Körperbau, moralisches und politisches Wohluerhalien, sowie über die Kenntniß beider Landessprachen auszuweisen und dle so belegten selbst geschriebenen Gesuche bis zum »5. Oktober l«<»5 hieramtS einzureichen. Aßling, am 23. September !8ll5». K. k Forst- und S cqu e st ration Sam t der Weisienftlser Wälder. (33!»—3) Nr. 4770. Kundmachung. Am 7. Oktober l8li.'», Vormittags um l i Uhr, wird im Rath5saale des hiesigen Magi« strates die EinHebung der Pstastermauthgebührc» und des standgeldes in der Stadt Laibach für die Zeit vom l. November >8«5 bis Ondc Dezem« ber l««^ im öffentlichen Lizitationswege an den Meistbietenden verpachtet. Der Ausrufspreis für das Standgeld be- trägt -.........2^«tt si> und für die Pstastermauth .... ,N8«W " Zusammen fohin . »!)2ll<> 5 Pachtlustigc werden zu dieser Lizitatio« ^ dem Bemerken eingeladen, dasi sie vor der Ä' tation l«"/^ des AusrufspreiseS als Vadinm erlO« müssen und daß sie die diesfälligcn Sizitalio^ bedingnisse in den gewöhnlichen AmlSstunden h>^' amtS einsehen können. ^ Sladtmagistrat Lalbach, am 2il, Sept. i^l»' Der Vürgermlistel: lir. <3. H. Gosta. (337-2) Nr. 2tt3« Aufforderung an Anton K n a f l i z h wegen rückstandV , Erwerbstcuer. Von dem k. k. Bezirksamte in Radman^ dorf wird Anton Knasiizh von Auriz Nr. »5», d^ zeit unbekannten Aufenthaltes, hiemit aufgefordert, den (5r»verbsteuer'Nücksland sammt )lnlagrn für das Verwaltlmgöjahr lr«j5von seinem Landesproduktt" Handelsgewcrbe mit 3 si. N5, kr. ö. W. bei t>/l" k. k. Etcueramte Radmannsdorf binnen vier Wochen um so gewisser zu bezahlen, als widrige's ^"" fragliche Gewerbe von Amtöwegen gelöscht w"'^ den würde. K. k. Bezirksamt Radmannbdorf, am l7. September I«ll5.